Olympia 2026 im Liveticker: Deutsche Viererbob-Herren halten die Spitzenposition in Dreifachführung!
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich heute Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina finden heute ihren Abschluss!
Am Samstag konnten die deutschen Damen im Zweierbob mit Gold und Silber erneut Edelmetall für Team Deutschland im Eiskanal erringen. Am letzten Wettkampftag der Spiele streben die Herren im Viererbob einen krönenden Medaillengewinn an.
Unser ausführlicher Liveticker begleitet Euch durch alle Medaillensentscheidungen, herausragenden Momente und spannende Nebenereignisse dieser Olympiade.
Parallel zum dritten Lauf im Viererbob begann der Skilanglauf-Massenstart der Frauen.
Für Deutschland ist Katharina Henning Dotzler die einzige Starterin über die 50 Kilometer. Nach 7,2 Kilometern belegt sie Rang 9 mit rund 22 Sekunden Rückstand auf die momentan führende Schwedin Ebba Andersson.
Lochner zeigt erneut keine fehlerfreie Fahrt im Eiskanal, doch lässt der Konkurrenz kaum eine Chance.
Friedrich büßt erneut einige Hundertstelsekunden ein und liegt jetzt 0,48 Sekunden hinter Lochner. Ein Angriff scheint nur bei einem groben Fehler Lochners noch möglich.
Ammour liefert eine solide Leistung ab, liegt jedoch schon fast eine volle Sekunde hinter seinem führenden Mitstreiter. Wichtig für ihn: Er behauptet den dritten Platz, obwohl die Schweizer um Michael Vogt mit nur 0,09 Sekunden Rückstand dicht auf den Fersen sind. Der Italiener Baumgartner folgt mit einem Abstand von 18 Hundertstelsekunden. Der Kampf um Bronze bleibt spannend!
Da Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour nach den ersten zwei Läufen die Plätze 1 bis 3 belegen, starten sie mit ihren Anschiebern im dritten Lauf ab 10 Uhr genau in dieser Reihenfolge.
Kann Friedrich seinen Konkurrenten Lochner noch einholen? Gelingt Ammour die Verteidigung des Bronzerangs gegen die internationale Konkurrenz?
Nach ihrem Sieg im Zweierbob berichtete Laura Nolte, dass sie ursprünglich geplant hatte, nach den Spielen in Cortina ihre Karriere zu beenden.
„Ich glaube, wir haben das mittlerweile ein wenig anders überdacht. Der Sport macht einfach noch riesigen Spaß“, gab die deutsche Athletin zu. Heißt das Angriff auf den Gold-Hattrick bei den Olympischen Spielen in den französischen Alpen in vier Jahren? „La Plagne hat einen besonderen Platz in unserem Herzen, dort gelang uns unser erster Weltcupsieg zusammen. Also schauen wir, was die Zukunft bringt“, so Nolte im Gespräch mit Anschieberin Deborah Levi.
„In dieser Woche gab es viel Gegenwind, aber wir entschieden uns, diesen nicht in unsere Kabine zu lassen, ihm keinen Raum in unseren Gedanken zu geben und einfach aufeinander zu vertrauen“, erklärte Kanadas Curler Marc Kennedy nach dem Olympiasieg seines Teams.
Zu Beginn des Turniers hatte der Schwede Oskar Eriksson dem 44-Jährigen unerlaubte Mehrfachberührungen des Steins vorgeworfen. Kennedy reagierte verärgert, bestritt die Vorwürfe und entgegnete Eriksson sogar mit „Fuck off“ („Verpiss dich“).
„Ich hätte es besser lösen können, sicherlich. Aber was passiert ist, ist geschehen“, kommentierte er die aufgewühlte Situation nach dem Triumph Kanadas.
Nach über zwei Wochen enden heute die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina.
Die Entscheidung im Viererbob der Männer (10 Uhr und 12.15 Uhr) verspricht nochmals zahlreiche Medaillen für Team Deutschland.
Um 20.30 Uhr findet die große Abschlussfeier statt, bei der Tobias Wendl und Tobias Arlt die deutsche Fahne tragen – auch darüber berichten wir in unserem Ticker.
Damit verabschieden wir uns vom 15. und vorletzten Wettkampftag der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr verfolgen, wie Deutschland kurz vor dem Ende der Spiele dasteht, nachdem die Frauen-Duos im Zweierbob die Medaillensammlung noch einmal aufgebessert haben.
Die Slowakei, die Deutschland bereits bezwungen hatte, bleibt auch gegen Finnland chancenlos.
Die Skandinavier gewannen mit 6:1 (1:0, 1:1, 4:0) in der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena.
Das kanadische Herrencurling-Team setzte sich im Finale mit 9:6 gegen Großbritannien durch und sicherte sich die Goldmedaille!
Nach einem packenden Duell, das beinahe in die Verlängerung ging, ließ der Jubel bei den Kanadiern alle Dämme brechen.
Gold im Zweierbob verteidigt! Laura Nolte und Deborah Levi zeigten im letzten Lauf keine Schwäche und wiederholten ihren Erfolg von Peking vor vier Jahren auch im Eiskanal von Cortina.
Silber sicherte sich ebenfalls Team Deutschland: Lisa Buckwitz und Neele Schuten fuhren mit 0,53 Sekunden Rückstand auf Platz zwei.
Ein deutscher Dreifacherfolg gelang nicht, Kim Kalicki und Talea Prepens konnten im vierten Lauf das US-Duo Humphries Armbruster/Jones, das Bronze holte, nicht mehr überholen.
Der vierte und abschließende Durchgang beim Zweierbob der Frauen steht kurz bevor!
Den Anfang machen Viktoria Cernanska und Lucia Mokrasova aus der Slowakei, während Laura Nolte und Deborah Levi als 20. und letzte Starterinnen den Wettkampf beenden und um Gold kämpfen.
Die Spitze des Feldes hat sich nach dem dritten Durchgang im Eiskanal von Cortina kaum verändert, sofern im Finale keine überraschenden Fehler passieren. Nolte und Levi führen mit einem Vorsprung von 0,35 Sekunden.
Das US-Duo Humphries Armbruster/Jones verlor etwas Abstand auf die Zweitplatzierten Buckwitz/Schuten, während Kalicki/Prepens sich dem Podest mit nur 0,09 Sekunden Rückstand weiter nähern. Es bleibt spannend – der deutsche Dreifachsieg ist noch möglich.
Der dritte und vierte Lauf im Zweierbob der Damen stehen bevor, Team Deutschland hat ausgezeichnete Chancen auf mehrere Medaillen.
Nach den ersten beiden Läufen führen Laura Nolte und Deborah Levi vor Lisa Buckwitz und Neele Schuten. Auf Platz drei liegt das US-Duo Kaillie Humphries Armbruster und Jasmine Jones, dahinter folgen mit Kim Kalicki und Talea Prepens zwei weitere Deutsche.
Ein neuer Tag, eine weitere olympische Goldmedaille im Eisschnelllauf für die Niederlande: Marijke Groenewoud gewann den Massenstart der Frauen.
Für die Oranje-Damen ist es bereits der vierte Erfolg bei diesen Spielen nach den Siegen von Femke Kok (500 Meter), Jutta Leerdam (1000 Meter) und Antoinette Rijpma-de Jong (1500 Meter). Silber ging an Ivanie Blondin aus Kanada, Bronze sicherte sich Mia Manganello aus den USA.
Der Olympiasieg im Massenstart der Männer ging nach bereits drei Goldmedaillen für die niederländischen Frauen an Jorrit Bergsma.
Der 40-Jährige setzte sich in seinem letzten olympischen Rennen überraschend klar gegen Silbermedaillengewinner Viktor Hald Thorup aus Dänemark und den Italiener Andrea Giovannini durch, der Platz drei belegte.
Für die deutschen Eisschnellläufer verlief das Massenstart-Halbfinale sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen enttäuschend – alle fünf Deutschen verloren ihre letzte Medaillenhoffnung.
Bei den Männern schied zuerst Felix Maly aus Erfurt im ersten Lauf mit Rang 13 aus. Im zweiten Halbfinale schaffte auch Fridtjof Petzold mit Platz 14 nicht den Finaleinzug.
Die Oberbayerin Maira Jasch erlebte einen bitteren Nachmittag und verpasste als Neunte die Finalrunde nur knapp um einen Punkt, nachdem sie kurzfristig für Josephine Schlörb einsprang. Schlörb musste wegen Knieproblemen ihren Start absagen, wie sie in ihrer Instagram-Story mitteilte. Josie Hofmann wurde im zweiten Halbfinale Elfte und verpasste ebenfalls das Finale.
Damit wird es bei diesen Winterspielen keine Medaille für Deutschland im Eisschnelllauf geben.
„Die Karriere bei Olympia zu beenden, ist etwas Besonderes. Gemeinsam mit Doro war es ein großartiger Abschluss“, sagte Preuß nach dem Rennen im ARD-Interview.
Umgeben von ihren Liebsten flossen erneut Tränen. „Eigentlich wollte ich nicht mehr weinen, aber da war es zu spät.“
Die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison resümierte: „Nach dem ersten Fehler nahm ich es gelassen... Das Ergebnis war zweitrangig. Ich wollte einfach nochmal den Moment genießen – und das ist mir gelungen.“
So nebensächlich das Ergebnis heute auch scheinen mag, im Hintergrund wird nun eine gründliche Analyse stattfinden.
Nach dem Damen-Massenstart steht fest: Es ist das schlechteste Abschneiden des deutschen Biathlon-Teams bei Olympischen Spielen überhaupt! Lediglich in der Mixed-Staffel zu Beginn der Spiele erreichten sie das Podest.
Preuß verabschiedet sich mit Rang 28 vom Biathlon.
Die Luft war raus, dennoch wird die 31-Jährige ihre beeindruckende Karriere gebührend abschließen können. Auch für die Italienerin Dorothea Wierer war es das letzte Rennen ihrer großen Laufbahn.
Beide werden gemeinsam nochmals auf die Strecke gehen und den Applaus genießen.
Beim Biathlon-Massenstart der Frauen belegten Oceane Michelon und Julia Simon die Plätze 1 und 2. Unerwartet wurde Tereza Vobornikova Dritte.
Vanessa Voigt erreichte Rang 7, Janina Hettich-Walz wurde 17.
Für Deutschland gab es erneut keine Medaille. Auch Voigt schoss eine Scheibe daneben und wurde nach dem vierten Schießen Siebte.
Hettich-Walz musste ebenfalls eine Strafrunde absolvieren, überraschend führt die Tschechin Tereza Vobornikova.
Für Preuß kam indes ein siebter Fehler hinzu.
Nach dem ersten Stehendschießen liegt Vanessa Voigt fehlerfrei auf Platz 5.
Hettich-Walz schoss hingegen zwei Fehler, bei Preuß kamen gleich vier dazu! Für sie gilt es nun, ihr letztes Rennen so gut es geht zu genießen, sportlich scheint die Luft raus zu sein.
Voigt und Hettich-Walz sind bisher ohne Fehler, Preuß musste schon zweimal in die Strafrunde.
Die starke Französin Julia Simon führt das Feld an. Zwölf Athletinnen sind nach wie vor fehlerfrei unterwegs.
Neben Preuß starten auch Vanessa Voigt und Janina Hettich-Walz.
Alle drei haben Außenseiterchancen auf das Podest, doch die Favoritinnen stammen aus Frankreich, Schweden, Norwegen und Italien.
Für Franziska Preuß wird es das letzte Rennen ihrer Laufbahn sein. Zeitgleich drohen den deutschen Biathleten die schwächsten Spiele aller Zeiten.
In wenigen Minuten startet der Damen-Massenstart. Schaffen die deutschen Athletinnen noch eine zweite Medaille für das DSV-Team?
Tatjana Paller und Finn Hoesch verpassten das Ziel, bei der ersten olympischen Skibergsteiger-Staffel Platz 5 zu erreichen, knapp. Mit 1:43 Minuten Rückstand belegten die Deutschen Rang 7.
Die Favoriten aus Frankreich, Emily Harrop und Thibault Anselmet, gewannen das Rennen. Silber und Bronze gingen an die Schweiz beziehungsweise Spanien.
Tim Hronek und Florian Wilmsmann sicherten sich im kleinen Ski-Cross-Finale die Plätze 6 und 7.
Der Olympiasieger ist der Italiener Simone Deromedis, eine große Überraschung. Sein Landsmann Federico Tomasoni komplettierte mit Silber den italienischen Erfolg. Bronze ging an Alex Fiva aus der Schweiz.
Nach dem zweiten Lauf im Viererbob liegen Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour weiterhin auf den Plätzen 1, 2 und 3!
Ammour konnte sich an Hall und Follador vorbeischieben. Lochner kam nach einem erneut schwachen Start besser in Fahrt und holte weitere Hundertstelsekunden auf Friedrich auf.
„Ich denke, das Resultat nach dem ersten Tag ist ganz ordentlich“, zeigte sich Lochner nach dem Lauf im ARD-Interview bescheiden. Er liegt nun 43 beziehungsweise 59 Hundertstelsekunden vor seinen Landsmännern.
Unglaublich! Nach 2 Stunden und 7 Minuten siegte der Norweger auch über die 50 Kilometer im Langlauf und ist damit der erfolgreichste Athlet in der Geschichte der Olympischen Winterspiele.
Seine Teamkameraden Martin Loewstroem Nyenget und Emil Iversen holten Silber und Bronze.
Im ersten Halbfinale verpatzte Florian Wilmsmann den Start, wurde am Ende nur Vierter und muss das kleine Finale bestreiten.
Auch Tim Hronek schaffte nach einem engen Lauf nicht den Einzug ins große Finale. Im Ziel beschwerte sich der Deutsche lautstark über seinen Konkurrenten Ryan Regez. Der Schweizer wurde zwar aufgrund von Behinderung disqualifiziert, doch das änderte nichts mehr an Hroneks Ausscheiden.
Wilmsmann und Hronek überstanden ihre Viertelfinals. Wilmsmann dominierte weiterhin, Hronek zeigte sich noch wilder und sicherte sich kurz vor der Ziellinie hauchdünn den zweiten Platz seines Laufs.
Für Cornel Renn und Florian Fischer war dagegen das Rennen beendet.
Die Halbfinals beginnen in Kürze.
Jakob Mandlbauer und seine Anschieber Daniel Bertschler, Sebastian Mitterer und Daiyehan Nichols-Bardi erlitten im zweiten Lauf einen schweren Sturz!
Es war der erste heftige Unfall im Eiskanal von Cortina. Das Viererbob-Rennen wurde unterbrochen. Mandlbauer musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Überraschend gewann auch der vierte deutsche Starter seinen Achtelfinallauf im Ski-Cross!
Somit steht Hronek trotz schwacher Qualifikationszeit unter den besten 16.
Die USA setzten sich auf der Schanze erneut souverän gegen die Konkurrenz durch, genau wie 2022.
Silber ging an die Schweiz, Bronze an China – eine kleine Enttäuschung, da Olympiasieger Wang Xindi und Li Tianma stürzten.
Florian Wilmsmann und Cornel Renn beendeten ihren Lauf auf den Rängen 1 und 2 und qualifizierten sich für das Viertelfinale!
Im darauffolgenden Lauf erreichte Florian Fischer als Zweiter ebenfalls die nächste Runde.
Wie lief es für den vierten Deutschen, Tim Hronek?
Nach 25 Kilometern liegt ein norwegisches Trio um Superstar Klaebo in Führung.
Ein weiterer norwegischer Favorit, Harald Oestberg Amundsen, sowie der bis dahin gut positionierte Finne Iivo Niskanen mussten das Rennen vorzeitig beenden.
Die Teams aus China, Australien und der Schweiz qualifizierten sich ebenso für das Finale, in dem die Medaillen vergeben werden.
Kanada, Kasachstan und die Ukraine schieden aus.
„Das schmerzt, weil es irgendwo zwischen Drama und Tragödie verlief“, sagte Olaf Tabor, Leistungssport-Vorstand des Deutschen Olympischen Sportbunds.
Bisher verbuchte Team Deutschland zwölf vierte Plätze. „Diese Ergebnisse gehören zum Gesamtergebnis der Mannschaft, da müssen wir in der Nachbetrachtung genau hinschauen“, so der Chef de Mission.
Johannes Hoesflot Klaebo hat bei diesen Olympischen Spielen bereits fünf Goldmedaillen gewonnen und will nun auch auf den 50 Kilometern angreifen.
Drei Deutsche sind ebenfalls im Ski-Marathon am Start, allerdings ohne Medaillenchancen.
Das nächste Ski-Freestyle-Finale hat begonnen. Von sieben Nationen aus dem ersten Durchgang können vier den Einzug ins zweite Mixed Team Aerials Finale schaffen.
Deutschland ist bei diesem spektakulären Sprungbewerb nicht vertreten.
Daniela Maier sicherte am Freitag Gold für Deutschland – nun haben die deutschen Herren im Ski-Cross gleich vier Athleten im Rennen. Die Qualifikation für die Setzliste ist abgeschlossen.
Florian Wilmsmann erreichte dabei einen starken vierten Platz, was ihm für das Achtelfinale Vorteile verschafft, wenn es dann Mann gegen Mann geht.
Der Brite Brad Hall und der Schweizer Cedric Follador schoben sich an Adam Ammour vorbei.
Der Bronzemedaillengewinner im Zweierbob liegt im Viererbob aktuell auf Rang 5 mit 0,6 Sekunden Rückstand, Lochner hat 0,12 Sekunden Rückstand auf Platz 3.
Nur 0,02 und 0,04 Sekunden Rückstand haben der Schweizer Michael Vogt und der Italiener Patrick Baumgartner.
Francesco Friedrich, Adam Ammour und Johannes Lochner sowie ihre Anschieber haben ihren ersten Lauf im Viererbob absolviert.
Lochner patzte zu Beginn etwas, doch seine deutschen Konkurrenten hatten deutlich schlechtere Läufe, sodass sich der Olympiasieger im Zweierbob wieder absetzen konnte und nun 0,39 Sekunden vor dem zweitplatzierten Friedrich liegt.
Die Bühne für das letzte Rennen der Karriere könnte kaum größer sein: Der heutige Damen-Massenstart (14.15 Uhr) ist nicht nur der letzte Biathlon-Wettbewerb bei diesen Olympischen Spielen, sondern auch das letzte professionelle Rennen für Franziska Preuß!
„Mein Hauptziel ist es, noch einmal die Freude zu spüren und den Grund zu fühlen, warum ich damals mit Biathlon begonnen habe“, sagte die Gesamtweltcupsiegerin der letzten Saison im ZDF. „Es ist einfach ein cooler Sport. Ich hoffe, das zu spüren und alles andere auszublenden.“ Dabei soll das Ergebnis nicht im Vordergrund stehen: „Was auch immer passiert, ich bin damit vollkommen zufrieden.“
Ein echtes Highlight: Am Sonntag (14.10 Uhr) treffen im Herren-Eishockey die USA und Kanada im Finale aufeinander.
Im Abendspiel setzten sich die US-Boys deutlich mit 6:2 gegen die Slowakei durch, die zuvor Deutschland besiegt hatte. Diese Finalpaarung gab es bereits mehrfach bei Olympischen Spielen. 2002 und 2010 siegten die Kanadier, 1960 jubelten die US-Amerikaner.
Die schnellsten Shorttrack-Männer kommen aus den Niederlanden.
Die Oranje sicherten sich den Sieg über 5000 Meter, dahinter folgten Korea und Italien.
Im Shorttrack-Finale über 1500 Meter der Frauen gewann die Südkoreanerin Gili Kim Gold. Silber und Bronze gingen an Minjeong Choi (Südkorea) und Corinne Stoddard (USA).
An der Halfpipe sind die Medaillen entschieden.
Im Ski-Freestyle-Finale siegte Alex Ferreira (USA) mit 93,75 Punkten und verwies Henry Sildaru (Estland, 93,00) sowie Brendan Mackay (Kanada, 91,00) auf die Plätze.
Laura Nolte legt vor und verbessert erneut ihre Zeit gegenüber den deutschen Konkurrentinnen.
Mit einer Gesamtzeit von 1:53,93 Minuten übernahm sie nach dem zweiten Lauf die Führung, da Kaillie Armbruster Humphries leichte Fehler machte und nun 23 Hundertstelsekunden Rückstand auf Nolte und auch hinter Buckwitz liegt.
Das Zwischenklassement nach zwei von vier Läufen:
Die Deutschen liefern ab! Lisa Buckwitz und Kim Kalicki führen aktuell, bevor die letzten beiden Starterinnen ins Rennen gehen.
Buckwitz hält mit 1:54,11 Minuten die Bestzeit, doch nun folgen Laura Nolte und Kaillie Armbruster Humphries.
Monobob-Siegerin Elana Meyers Taylor aus den USA wird voraussichtlich keine Rolle bei den Medaillen im Zweierbob spielen.
Sie unterlief gleich zu Beginn ein großer Fehler und liegt nur auf Rang acht.
Der zweite Durchgang im Zweierbob der Frauen läuft. Die Fahrerinnen starten in umgekehrter Reihenfolge zum ersten Lauf.
Nach den ersten 15 von 25 Teams führt Breeana Walker aus Australien mit 1:55,05 Minuten.
Noch vor dem Halfpipe-Finale stürzte Ski-Freestyler Seunghun Lee. Der Südkoreaner verletzte sich beim Aufwärmen und verpasst das Finale.
Nach dem Sturz hielt er sich die Hände vors Gesicht und musste abtransportiert werden. Für den Olympia-Traum war es das Aus.
Nach einer turbulenten Schlussphase sicherte Kanada den Einzug ins Herren-Eishockeyfinale am Sonntag.
Gegen den amtierenden Olympiasieger Finnland hatten die NHL-Stars große Mühe und lösten das Finalticket erst kurz vor Schluss.
Die Frauen-Zweierbob-Rennen starteten mit einem Erfolg für die USA: Kaillie Armbruster Humphries fuhr mit 56,92 Sekunden den schnellsten Lauf und stellte einen neuen Bahnrekord auf.
Sie übertraf damit die bisherige Bestzeit von Laura Nolte (56,97 Sekunden). Auf den Plätzen drei und vier folgen zwei deutsche Teams mit Lisa Buckwitz (57,05) und Kim Kalicki (57,13).
Noch ist mit Veränderungen zu rechnen, da noch nicht alle Teams gefahren sind. Der zweite von vier Läufen startet um 19.45 Uhr.
Antoinette Rijpma-de Jong aus den Niederlanden gewann die Goldmedaille über 1500 Meter!
Im letzten Duell war Miho Takagi lange auf Goldkurs, doch die Japanerin musste am Ende abreißen lassen. Die niederländische Dominanz auf dem Eis blieb ungebrochen. Nach Erfolgen über 500 und 1000 Meter holte das Land erneut Gold.
Silber ging an die Norwegerin Ragne Wiklund mit nur 0,06 Sekunden Rückstand, Bronze sicherte sich Valerie Maltais aus Kanada.
Der olympische Massenstart am Samstag markiert den letzten Wettkampf von Franziska Preuß als aktive Biathletin!
Schon vor den Spielen hatte die 31-Jährige angekündigt, ihre Karriere noch in dieser Saison zu beenden. Nach den Winterspielen wird sie nicht mehr im Weltcup antreten.
„Wenn ich heute auf meine Karriere zurückblicke, fühlt sich das einfach unglaublich an. Als ich mit Biathlon begann, hätte ich mir vieles von dem, was ich erlebt und erreicht habe, niemals erträumt“, sagte Preuß. „Es war eine spannende Zeit mit vielen besonderen Momenten und großartigen Menschen, die ich kennenlernen durfte.“
Unglaublich! Philipp Horn lag lange auf Bronze-Kurs, belegte am Ende aber nur Platz vier.
Nach einem Fehler beim letzten Schießen zog der Franzose Quentin Fillon Maillet mit einer Machtdemonstration an Horn vorbei und verdrängte den Thüringer auf den undankbaren vierten Rang.
„Ich habe mich gefragt: Warum gerade er? Er ist der Schnellste hier, eine absolute Maschine“, ärgerte sich der 31-Jährige im ZDF-Mikrofon über seinen Konkurrenten in den entscheidenden Kilometern.
Derweil sicherte sich der Norweger Johannes Dale Skjevdal souverän Gold vor Landsmann Sturla Holm Lægreid. Philipp Nawrath wurde Siebter, David Zobel schloss den Massenstart auf Rang 23 ab.
Horn legte im dritten Schießen eine fehlerfreie Leistung hin und rückte auf Platz zwei vor.
Johannes Dale Skjevdal führte, Sturla Holm Lægreid folgte vor Philipp Horn auf Platz drei.
Leider hat sich der italienische Lokalmatador Tommaso Giacomel offenbar verletzt und musste das Rennen nach dem zweiten Schießen aufgeben.
Der Massenstart der Männer ist seit einigen Minuten in vollem Gange. Philipp Horn, Philipp Nawrath und David Zobel wollen ihre letzte Medaillenchance nutzen und die enttäuschenden Spiele aus Sicht des DSV versöhnlich abschließen. Derzeit liegen alle drei noch deutlich hinter den Podestplätzen.
Am Samstag (14.15 Uhr) treten dann die Frauen im Massenstart an – können sie dem DSV-Team noch eine zweite Medaille sichern?
Daniela Maier hat es geschafft: Die gebürtige Schwarzwälderin gewann Gold im Ski-Cross!
Nach Bronze bei den Spielen vor vier Jahren in Peking setzte sich die 29-Jährige überraschend souverän im großen Finale durch und triumphierte vor der Schweizerin Fanny Smith. Bronze ging an Sandra Näslund aus Schweden, die Französin Marielle Berger Sabbatel wurde Vierte.
Die deutsche Freestylerin Daniela Maier erreichte das große Finale im Ski-Cross der Frauen und hat sehr gute Chancen auf Edelmetall.
Sie muss nur eine ihrer drei Konkurrentinnen hinter sich lassen. Die Schwedin Sandra Näslund, Fanny Smith aus der Schweiz und Marielle Berger Sabbatel aus Frankreich sind jedoch ebenfalls Medaillenanwärterinnen.
Mit Gold in der Teamstaffel sind Tobias Wendl und Tobias Arlt zu den erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken aller Zeiten aufgestiegen. Nun erhalten die beiden eine weitere große Ehre: Sie tragen die schwarz-rot-goldene Fahne bei der Abschlussfeier.
„Es war ein Lebensziel, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anführen zu dürfen. Dass wir das zum Abschluss unserer Karriere erfüllen können, ist mindestens so viel wert wie der Olympiasieg“, sagten die Rodler. Wendl war bereits als Fahnenträger für die Eröffnungsfeier nominiert, ging aber leer aus.
Die beiden kündigten an, dass dies ihre letzten Winterspiele sein werden.
Mit elf vierten Plätzen führt Deutschland aktuell die wohl unglücklichste Olympia-Rangliste an.
Im Biathlon verpassten sowohl die Männer- als auch die Frauenstaffel eine Medaille, ebenso Vanessa Voigt im Einzel. Die Langlauf-Damen verpassten in der Staffel das Podium, im Skispringen scheiterten das Mixed- und das Super-Team knapp an Medaillen. Zudem enttäuschten Toni Eggert und Florian Müller im Rodel-Doppelsitzer, Skeletoni Hannah Neise, Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle, Lisa Buckwitz im Monobob sowie Tatjana Paller bei der Skibergsteiger-Premiere.
Weitere tragische Momente wie bei Lena Dürr, die zweimal auf Medaillenkurs lag und besonders im Slalom unglücklich scheiterte, sind hier noch nicht berücksichtigt. Norwegen führt mit neun zweiten Plätzen die Statistik der knapp verpassten Medaillen an, was angesichts von 16 Goldmedaillen aber zu verkraften sein dürfte. Frankreich verpasste achtmal knapp das Podest und liegt auf Platz drei.
Als TV-Experte begleitete Deutschlands Ski-Star Felix Neureuther die Olympischen Spiele in Bormio. Die vielen Wettkampforte in Italien gefielen dem 41-Jährigen jedoch gar nicht.
„Ob das die Zukunft der Olympischen Spiele ist mit den weiten Wegen und verstreuten Austragungsorten, erscheint mir fraglich“, erklärte er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. „Wir sollten die Spiele an Orten vergeben, die nicht nur dezentral realisierbar sind.“
Aktuell finden die Wettbewerbe an 13 unterschiedlichen Standorten statt. Für das Mega-Event 2030 in den französischen Alpen ist erneut ein dezentrales Konzept mit mehreren Orten geplant. „Es war sehr zersplittert und die erhoffte Olympia-Stimmung blieb aus“, so Neureuther weiter.
Der 13. Wettkampftag verlief für Deutschland enttäuschend: Zum ersten Mal bei diesen Winterspielen gewann Team Deutschland keine Medaille. Auch im noch laufenden Eiskunstlauf-Finale der Frauen gibt es keine Chance mehr, da keine deutsche Teilnehmerin am Start ist.
Wie sich Deutschland dadurch im Medaillenspiegel positioniert, erfahrt Ihr hier.
Die USA gewannen das Frauen-Eishockey-Finale gegen Kanada in der Verlängerung mit 2:1!
Vier Minuten waren gespielt, als Megan Keller mit dem entscheidenden Treffer für den euphorischen Jubel der US-Amerikanerinnen sorgte. Kanada führte fast das gesamte Spiel, erst zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit gelang den USA der Ausgleich.
Die Qualifikation der Freestyle-Skifahrerinnen in der Halfpipe wurde von einem schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.
Die Kanadierin stürzte im zweiten Durchgang bei der Landung nach einem Trick und schlug mit dem Kopf auf. Sharpe musste lange behandelt werden und wurde nach etwa zehn Minuten mit dem Schlitten abtransportiert. Dennoch winkte die 33-Jährige den geschockten Zuschauern zur Beruhigung zu.
Ihr Ergebnis aus dem ersten Lauf reichte dennoch für die Qualifikation als Dritte fürs Finale. Ob sie dort am Samstagabend antreten kann, ist noch unklar.
Spannend! Fast zwei Drittel des Finals führten die Kanadierinnen gegen Kanada mit 1:0, doch zwei Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit gelang Hilary Knight der Ausgleich für die USA.
Somit ging es in die Verlängerung, zuvor wurde das Spielfeld nochmals präpariert.
Italien erlebt bei den Heimspielen bisher einen erfolgreichen Auftritt, doch das Herren-Alpin-Team konnte sich in den technischen Disziplinen noch keine Medaille sichern. Trainer Mauro Pini (61) zieht deshalb die Konsequenzen und trat zurück.
„Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Ergebnisse der italienischen Athleten in den technischen Disziplinen. Nach reiflicher Überlegung und angesichts des fehlenden Vertrauensverhältnisses zu den Vorgesetzten halte ich es für richtig, zurückzutreten“, teilte der 61-Jährige über den italienischen Skiverband FISI mit.
Erst im April hatte Pini das Technik-Team übernommen, konnte aber schon während der Weltcup-Saison nicht die erhofften Resultate erzielen. Bei Olympia setzte sich die Formkrise fort: In Slalom und Riesenslalom erreichten nur zwei der acht Starter das Ziel.
Es geht um Gold! Ein besseres Frauen-Eishockeyfinale hätte man sich kaum wünschen können: Kanada trifft auf die USA.
Es ist bereits das fünfte Mal in Folge, dass diese beiden Nationen im Olympiafinale stehen. Bei drei der letzten vier Duelle behielt Kanada die Oberhand.
Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb reist ohne Medaille von den Spielen ab. Nach einer Erkrankung kurz vor seinem ersten Wettkampf fehlt ihm auch über 1500 Meter die nötige Power, um mit den Topläufern mitzuhalten. Er wurde 13.
Den Olympiasieg sicherte sich der Chinese Zhongyan Ning, der Favorit Jordan Stolz aus den USA überraschend schlug. Stolz wurde Zweiter, der Niederländer Kjeld Nuis Dritter. Die weiteren Deutschen Hendrik Dombek und Moritz Klein belegten die Plätze 19 und 20.
Damit ist auch die letzte Medaillenhoffnung des Tages für Deutschland geplatzt: Zum ersten Mal bei diesen Winterspielen endet ein Wettkampftag ohne Edelmetall für Team Deutschland. Die letzten Entscheidungen, das Eiskunstlauf-Finale der Frauen und das Frauen-Eishockeyfinale, finden ohne deutsche Beteiligung statt.
Was für ein Nervenkrieg! Bis zum Ende der regulären Spielzeit stand es im Eishockey-Bronzematch der Frauen zwischen Schweden und der Schweiz 1:1, und auch die Verlängerung schien ohne weiteren Treffer zu bleiben.
Doch 50 Sekunden vor dem Ende der Overtime erzielte Alina Müller den Siegtreffer für die Schweiz. Die Schweizer Topstürmerin überwand die schwedische Torhüterin und sicherte ihrer Mannschaft die Bronzemedaille – eine deutliche Steigerung gegenüber Platz vier vor vier Jahren in Peking.
Das Frauen-Eishockeyturnier nähert sich dem Ende: Gleich werden die Medaillen vergeben.
Im Spiel um Platz drei zwischen der Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel 1:1 – ein heißer Kampf um Bronze.
Die erste Goldmedaille im Skibergsteigen der Herren gewann der Spanier Oriol Cardona Coll.
Der unter neutraler Flagge startende Russe Nikita Filippov holte Silber, Dritter wurde Thibault Anselmet aus Frankreich. Der Deutsche Finn Hösch schied bereits im Vorlauf aus.
Unglaublich! Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek konnten ihren Vorsprung aus dem Springen nicht halten und fuhren trotz starker Podestchancen im Langlauf-Teamsprint über 2x7,5 Kilometer nur auf Rang fünf.
Der Vorsprung schmolz von Beginn an, und ein Doppel-Sturz von Geiger in der achten Runde zerstörte endgültig die deutschen Edelmetall-Hoffnungen. Es sind die ersten Spiele ohne Medaille für die DSV-Kombinierer seit 1998!
Gold ging an Norwegen, Silber an Finnland. Österreich gewann Bronze, Italien wurde Vierter.
Schade! Beim ersten olympischen Finale der Frauen im Skibergsteigen verpasste Tatjana Paller das Podium knapp und wurde Vierte.
Die Starnbergerin begann durchwachsen, lag lange auf Platz sechs, holte zum Ende noch auf und ließ Giulia Murada aus Italien sowie Margot Ravinel aus Frankreich hinter sich. Gold ging an Marianne Fatton aus der Schweiz, Silber an Emily Harrop aus Frankreich, Bronze an Ana Rodriguez Alonso aus Spanien.
Tatjana Paller erhält die Chance auf eine der ersten olympischen Medaillen im Skibergsteigen.
Im zweiten Halbfinale der Frauen qualifizierte sie sich als Zweite hinter der Französin Margot Ravinel für die Finalrunde und hat gute Aussichten auf Edelmetall. Insgesamt treten sechs Athletinnen im Finale an.
Das deutsche Herrencurling beendete die Spiele mit einem 6:4-Sieg gegen China.
Sportlich bedeutete das Duell allerdings wenig, da beide Teams keine Chance mehr auf das Halbfinale hatten. Deutschland errang insgesamt vier Siege aus neun Partien, die überraschende Niederlage gegen Tschechien hatte zuvor die Medaillenträume zerstört.
Tatjana Paller schaffte im dichten Schneefall von Bormio den Sprung ins Halbfinale beim erstmals olympischen Skibergsteigen und belegte im Vorlauf Rang zwei.
Helene Euringer schied als Fünfte aus, auch Finn Hösch verpasste als Vierter der Qualifikation den Einzug in die Finalrunde bei den Männern.
Das deutsche Kombinierer-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek legte beim Skispringen eine starke Leistung hin und führte die Rangliste vorerst an.
Rydzek sprang 123 Meter für 122 Punkte, Geiger folgte mit 124,5 Metern und insgesamt 246,5 Punkten.
Der Vorsprung auf Norwegen auf Platz zwei beträgt aktuell 13 Sekunden. Ab 14 Uhr fällt die Entscheidung im Langlauf über 2x7,5 Kilometer.
Skibergsteigen feiert dieses Jahr Premiere bei den Olympischen Winterspielen. Doch was genau steckt dahinter?
Ski Mountaineering (Skimo) ist eine Variante des Skitourengehens. Dabei laufen die Athleten auf Skiern mit Fellen, die das Zurückrutschen verhindern, einen Hang hinauf. Oben werden die Felle entfernt und es geht ins Tal. „Bei uns gibt es aber keine gemütliche Pause am Gipfel“, scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.
Bei Olympia findet die Sportart im heutigen Sprint und kommenden Samstag in der Mixed-Staffel statt. Im Sprint müssen 70 Höhenmeter überwunden werden, inklusive eines Abschnitts, in dem die Skier auf dem Rücken getragen werden. Der Wettkampf wird im K.o.-System ausgetragen und dauert etwa drei Minuten pro Runde.
Starker Schneefall an den italienischen Olympia-Standorten sorgt für Verzögerungen, vor allem bei den Ski-Freestylern.
Bereits am Mittwochabend wurde ein Wettbewerb verschoben, und auch die am Donnerstag um 10.30 Uhr geplante Halfpipe-Qualifikation wurde aufgrund „erheblicher Schneefälle“ abgesagt. Die Sicherheit der Athleten hat höchste Priorität. Die Qualifikation soll nun am Freitag um 10.30 Uhr nachgeholt werden, das Finale ist für 13.30 Uhr angesetzt. Die Damen-Qualifikation am Donnerstagabend um 19.30 Uhr soll laut aktuellem Stand stattfinden.
Während die USA und Schweden noch um den letzten Eishockey-Halbfinalisten kämpfen, sind die deutschen Athleten bereits zurück in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland nicht nach Plan.
Zunächst schied Lena Dürr auf Silberkurs liegend am ersten Tor des zweiten Durchgangs aus, danach unterlag die deutsche Eishockey-Mannschaft klar gegen die Slowakei. Schließlich schoss Franziska Preuß in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde und beendete so früh die Medaillenhoffnungen.
Doch es gab auch Grund zum Feiern: Coletta Rydzek und Laura Gimmler gewannen Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wie Deutschland dadurch im Medaillenspiegel steht, erfahrt Ihr hier.
Das niederländische Brüderpaar Melle und Jens van't Wout stand im Shorttrack-Einzel über 500 Meter gemeinsam auf dem Podium: Melle gewann Silber, Jens Bronze.
Gold ging knapp vor den Brüdern an den Kanadier Steven Dubois, der bereits Silber mit der Staffel geholt hatte.
Die Shorttrack-Staffel der Frauen ging an Südkorea! Im A-Finale über 3000 Meter setzte sich das ostasiatische Land knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.
Auch der dritte Eishockey-Halbfinalist steht fest: Finnland besiegte die Schweiz in der Verlängerung mit 3:2 und trifft am Freitag auf die Slowakei.
Finnland lag bis etwa sechs Minuten vor Spielende noch mit 0:2 zurück, glich durch Sebastian Aho und Miro Heiskanen kurz vor Schluss aus. Artturi Lehkonen erzielte in der Overtime den Siegtreffer.
Die Verlängerung zwischen Kanada und Tschechien war nach nur 82 Sekunden beendet – mit dem Einzug Kanadas ins Halbfinale.
Mitch Marner erzielte das Tor für Kanada, das dort auf den Sieger zwischen USA und Schweden trifft.
Wahnsinn! Tschechien zwang Kanada bis in die Verlängerung, nach regulärer Spielzeit führte es 3:3.
Bis etwa drei Minuten vor Schluss lag Tschechien noch auf Siegkurs mit 3:2, doch Kanadas Nick Suzuki rettete sein Team vor dem Ausscheiden.
Schade! Snowboarderin Annika Morgan lag im Slopestyle-Finale lange auf Bronze-Kurs, wurde am Ende aber Vierte.
Im letzten Lauf setzte sich die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott noch an Morgan vorbei. Der Deutschen fehlten 7,02 Punkte für die erste Snowboard-Medaille seit 1998. Gold und Silber gingen an die Japanerinnen Mari Fukada und Kokomo Murase.
Bahnt sich eine Überraschung an? Tschechien führte nach einem Drittel mit 2:1 gegen Kanada!
Kanada ist bei diesen Spielen der Topfavorit und hatte Tschechien in der Vorrunde mit 5:0 besiegt.
Nachdem die Slowakei Deutschland mit 6:2 klar besiegte und sich den ersten Platz im Eishockey-Halbfinale sicherte, kämpfen nun Kanada und Tschechien um einen Finalplatz.
Die französische Staffel gewann überlegen Gold im Biathlon. Trotz einer Strafrunde für Camille Bened brachte das Trio Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon das Team zurück auf Siegkurs und sicherte sich mit über 51 Sekunden Vorsprung auf Schweden den Titel. Bronze ging an Norwegen.
Vanessa Voigt lieferte am Schießstand eine fehlerfreie Leistung, konnte den Rückstand ihrer Teamkolleginnen jedoch nicht mehr wettmachen und erreichte nur Rang vier.
Frankreich gelang damit zum ersten Mal das Kunststück, alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – zu gewinnen.
Auch Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze heranführen. Zwar übergab sie auf Platz fünf an Vanessa Voigt, doch der Rückstand auf Frankreich und Norwegen war bereits zu groß.
Die Deutsche vermied die Strafrunde im Stehendanschlag, benötigte aber zu viel Zeit für Nachlader, sodass der Abstand weiter anwuchs.
Bitter: Franziska Preuß wechselte zwar von der Schlussposition auf Platz zwei, um den Druck beim Stehendschießen zu verringern, schoss aber dennoch eine Strafrunde.
Dadurch machte sie ihre starke Vorleistung zunichte und übergab nur als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Janina Hettich-Walz.
Julia Tannheimer feierte ein starkes Staffeldebüt bei Olympia und übergab als Zweite an Franziska Preuß.
Sie benötigte lediglich zwei Nachlader im Stehendanschlag und war dank ihrer starken Laufleistung nur 5,1 Sekunden langsamer als die führende Schwedin Linn Gestblom.
In ungewohnter Reihenfolge wollen die deutschen Biathletinnen nach einer Staffelmedaille greifen.
Julia Tannheimer auf Startposition eins, die reguläre Schlussläuferin Franziska Preuß auf Platz zwei, Janina Hettich-Walz auf Rang drei und Vanessa Voigt – eigentliche Startläuferin – auf der Schlussposition sollen die bisher schwache Bilanz des DSV bei diesen Spielen verbessern.
Medaillentraum ausgeträumt! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verlor 2:6 gegen die Slowakei und schied im Viertelfinale aus.
Gegen eine sehr effiziente und insgesamt bessere slowakische Mannschaft ließen Leon Draisaitl und Co. über weite Strecken ihre Chancen verstreichen, vor dem gegnerischen Tor fehlte es an Kaltschnäuzigkeit.
Damit ist das Aus besiegelt; Tomas Tatar sorgte mit dem 6:2 für die Entscheidung.
Der nächste Gegenzug traf und zerstörte die letzten Medaillenhoffnungen.
Ein bitterer Albtraum für Lena Dürr! Die Münchnerin fädelte unglücklich beim ersten Tor ein und schied trotz Platz zwei nach dem ersten Lauf aus.
Der Frust war groß; Mikaela Shiffrin nutzte ihre Chance und gewann Gold vor der Schweizerin Camile Rast. Anna Swenn Larsson holte Bronze.
Nur noch 2:5 aus deutscher Sicht, Frederik Tiffels traf im Powerplay (50. Minute).
Der Weg ist lang, aber spannende Schlussminuten sind noch möglich.
Der zweite Slalomdurchgang ist in vollem Gange, für Emma Aicher wird es wohl nicht für eine Medaille reichen. Sie patzte leicht und liegt mit 0,49 Sekunden Rückstand vorerst auf Platz fünf.
Alle deutschen Medaillenhoffnungen ruhen nun auf Lena Dürr.
Die Hoffnung auf ein Wunder währte nicht lange: Regenda erzielte seinen Doppelpack und erhöhte auf 5:1 für die Slowakei (41.).
Das macht die Aufgabe für das DEB-Team nicht leichter.
Mit 1:4 aus deutscher Sicht ging es in die letzte Pause.
Draisaitl und Co. gaben nicht auf, nach dem Anschluss war im zweiten Drittel noch mehr möglich. Die Uhr wird jedoch zum Faktor, und ein weiteres Gegentor darf sich das Team nicht mehr leisten.
Endlich! Das DEB-Team verkürzte vor dem letzten Drittel noch auf 1:4 (35.).
Draisaitl bediente Lukas Reichel, der den Puck zielstrebig ins Tor brachte. Gibt es hier noch eine Chance?
Das DEB-Team kämpfte vehement, wurde aber eiskalt bestraft: Dalibor Dvorsky traf zum 4:0 (31.).
Deutschland fand vor dem gegnerischen Tor keine Effizienz, während der Gegner Konter eiskalt nutzte.
Beim Slopestyle-Finale der Männer sind die Medaillen vergeben: Yiming Su aus China gewann Gold vor Taiga Hasegawa aus Japan und Jake Canter aus den USA.
Es ging schnell: Oliver Okuliar legte wenige Sekunden nach dem 3:0 für die Slowakei nach (25.).
Draisaitl und Co. zeigten Enttäuschung, denn mit dem Rückstand ist das Halbfinale außer Reichweite. Eine Aufholjagd in den verbleibenden Minuten ist möglich, aber sehr schwierig.
Bitter! Milos Kelemen traf zum 2:0 für die Slowakei (25.), was die Lage für Deutschland noch verschärfte.
Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei begann, zur ersten Drittelpause lag das DEB-Team mit 0:1 zurück.
Pavol Regenda brachte die Slowakei in der 19. Minute verdient in Führung, obwohl die deutsche Mannschaft gute Ansätze zeigte. Noch ist Zeit für eine Aufholjagd und das Erreichen des Halbfinales.
Die deutschen Männer Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten im Teamsprint weniger Erfolg als die Damen, erreichten aber einen respektablen neunten Platz.
Gold ging an Norwegen mit Johannes Høsflot Klæbo, dem erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten. Die USA wurden Zweiter, Italien errang Bronze.
Das deutsche Frauenteam erkämpfte sich im knappen Sprint einen Podestplatz! Laura Gimmler und Coletta Rydzek sicherten sich Bronze.
Gold ging an die Schwedinnen, Silber an die Schweiz.
Lena Dürr lag nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und hatte damit gute Chancen auf eine Medaille!
Sie hatte 0,82 Sekunden Rückstand auf die US-Amerikanerin, auf Platz drei lag Cornelia Öhlund aus Schweden. Emma Aicher fiel auf Rang acht zurück, doch alles ist noch offen.
Im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Lauf auf Platz zwei beendet, doch am Ende reichte es nicht für das Podest. Wird es heute besser?
Emma Aicher zeigte erneut ihre Vielseitigkeit, liegt aktuell auf Platz sechs.
Die zweifache Silbermedaillengewinnerin hat nur wenige Hundertstelsekunden Rückstand auf die Medaillenränge – es ist also noch spannend.
Im Slalom der Skirennläuferinnen begann um 10 Uhr der erste Lauf.
Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine gute Zeit vor und schob sich kurzzeitig auf Platz eins. US-Star Mikaela Shiffrin verdrängte sie jedoch sofort wieder, der Abstand beträgt 0,82 Sekunden. Gleich startet Emma Aicher.
Nach mehr als zwei ungeschlagenen Jahren patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei der Kür am Freitag. Obwohl er nicht allein war, erntete er im Anschluss heftige Kritik in den sozialen Medien.
„Auf der größten Bühne der Welt kämpfen auch die Stärksten innerlich manchmal unsichtbar“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.
„Abscheulicher Hass im Internet greift den Verstand an, und Angst führt ihn in die Dunkelheit, egal wie sehr man versucht, dem Druck standzuhalten“, fügte Malinin hinzu.
Der zweifache Weltmeister stürzte nach der Führung im Kurzprogramm und fiel auf Platz acht zurück. Überraschend gewann Mikhail Shaidorov aus Kasachstan Gold.
Der vierfache Olympiasieger Francesco Friedrich freute sich offenbar auch über Silber.
„Silber sieht richtig cool aus“, sagte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.
Mit dem Erfolg im Zweierbob holte Team Deutschland drei weitere Medaillen.
Eine Übersicht zum aktuellen Medaillenspiegel findet Ihr in unserem Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.
Team Deutschland dominierte im Zweierbob und triumphierte.
Neben dem Edelmetall erfreuten die Athleten ihr Land auch mit stimmungsvollen Szenen bei der Siegerehrung.
Nach dem vierten Lauf im Zweierbob steht fest: Das Podium ist in Schwarz-Rot-Gold besetzt!
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten nahezu fehlerfreie Fahrten und behaupteten ihre Führung gegenüber der Konkurrenz.
Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer legten noch einmal nach und gewannen Gold.
Mit der besten Startzeit kamen sie nach 54,91 Sekunden ins Ziel. Die fehlerfreie Fahrt war ein Genuss. Herzlichen Glückwunsch!
Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer: 3:39,70 Minuten.
Francesco Friedrich erreichte mit 55,33 Sekunden das Ziel.
Gesamtzeit: 3:41,04 Minuten – das sichert mindestens Silber.
Im vierten und letzten Lauf fuhr Adam Ammour mit Anschieber Alexander Schaller in 55,35 Sekunden ins Ziel.
Ihre Gesamtzeit beträgt 3:41,52 Minuten. Trotz eines kleinen Drifts während der Fahrt ist ihnen die Bronzemedaille nicht mehr zu nehmen.
Sie erzielten die beste Startzeit aller Teams.
Um 21.05 Uhr startet der finale vierte Lauf im Zweierbob.
Eine nicht gewagte Vermutung: Wenn sich die drei deutschen Teams keine Fehler erlauben, feiert Team Deutschland ein Medaillen-Triple mit Gold, Silber und Bronze.
Wir melden uns zurück mit dem Zweierbob der Männer, der um 19 Uhr mit dem dritten von vier Läufen fortgesetzt wird.
Johannes Lochner durfte als Erster starten und leistete sich einen kleinen Patzer, der jedoch kaum ins Gewicht fiel. Mit 54,89 Sekunden erreichte er das Ziel.
Danach war Francesco Friedrich dran und zeigte mehrere Fehler. Der Rückstand auf Konkurrent Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden, was Lochner bereits den Sieg fast sichern dürfte.
Adam Ammour bleibt Dritter mit einem Rückstand von 1,38 Sekunden auf Lochner. Deutschland hat vor dem letzten Lauf (ab 21.05 Uhr) exzellente Chancen auf ein Medaillendoppel oder sogar -triple!
Beim Finale der Teamverfolgung im Eisschnelllauf spielte Team Deutschland nur eine untergeordnete Rolle. Bei den Frauen gewann Kanada Gold (2:55,81 Min.) vor den Niederlanden. Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz gewannen das C-Finale und wurden Fünfte.
Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Min.) vor den USA. Die deutschen Läufer Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und kamen auf Platz sieben.
Keine Medaille für die deutschen Biathleten! Die Staffel erreichte Platz vier. Frankreich krönte sich erstmals zum Staffel-Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot hielt den Norweger Vetle Sjåstad Christiansen auf Distanz. Schweden gewann Bronze, Team Deutschland folgte fast eine weitere Minute dahinter.
Besonders ärgerlich für Deutschland: Laufleistungstechnisch war eine Medaille lange möglich, doch die DSV-Athleten verschuldeten mit zwölf Nachladern doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden; nur Frankreich machte mehr Fehler und musste zudem eine Strafrunde drehen.
Deutschland kam nicht näher heran! Philipp Nawrath brachte das Team auf Platz vier, hatte jedoch beim Wechsel bereits 49 Sekunden Rückstand auf die Führenden.
Schweden, Norwegen und Frankreich machten vorne Tempo, während Nawrath allein arbeitete und zudem drei Fehler im Stehendschießen schoss. Nun liegt die große Aufgabe bei Philipp Horn auf der Schlussrunde, der auf Fehler der Konkurrenz hoffen muss.
Schade! David Zobel startete mit fehlerfreiem Liegendschießen und übernahm kurzzeitig sogar die Führung.
Im Stehendschießen benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor viel Zeit gegen Frankreich, das trotz Strafrunde führte.
Beim Wechsel auf Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand als Sechster hinter Frankreich, Finnland und Schweden dicht dahinter.
Guter Start von Justus Strelow! Der Startläufer der deutschen Biathlon-Staffel benötigte zwar zwei Nachlader im Stehendanschlag, übergab aber dennoch als Dritter an David Zobel.
Er hatte rund 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.
Die Biathlon-Staffel der Herren läuft, und das ist die beste Chance der deutschen Männer auf eine weitere Medaille.
Justus Strelow brachte das Team mit starker Schießleistung gut ins Rennen. Nach ihm starten David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.
Die deutschen Eishockey-Spieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde gewannen sie gegen Frankreich klar mit 5:1.
Im letzten Drittel sorgten Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) für weitere Tore. Der Sieg gab dem Team nach zwei Niederlagen Selbstvertrauen. Am Mittwoch geht es um 12.10 Uhr gegen die Slowakei.
Die Olympischen Spiele verliefen für die deutschen Kombinierer bisher enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb verbesserten sie zwar Plätze, kämpften aber nicht um Medaillen. Zu groß war der Rückstand nach schwachen Sprüngen.
Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek liefen auf die Plätze neun und zehn, Julian Schmid wurde Zwölfter mit über zwei Minuten Rückstand.
Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich vom fünften Platz auf Gold kämpfte. Johannes Lamparter aus Österreich gewann Silber vor Ilkka Herola aus Finnland.
Plötzlich war Deutschland im Play-off-Spiel gegen Frankreich nicht mehr dominant, die Franzosen hatten das Momentum auf ihrer Seite.
Und nutzten die Gelegenheit: Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.
In Livigno schneit es derzeit so stark, dass der Zeitplan der Freestyle-Skifahrer durcheinandergerät.
Die für 10.45 Uhr angesetzte Qualifikation der Frauen wurde mehrfach nach hinten verschoben und schließlich auf 13.45 Uhr verlegt. Die Männer-Qualifikation, ursprünglich für 13.30 Uhr geplant, wurde auf Mittwoch verschoben.
Das DEB-Team befindet sich auf Kurs ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führen sie gegen Frankreich mit 3:0.
John Peterka erzielte rund eineinhalb Minuten vor Drittelende das dritte Tor, was dem Team nach zwei Niederlagen wieder Selbstvertrauen gibt. Das nächste Spiel ist am Mittwoch gegen die Slowakei.
Die deutschen Eishockey-Profis wollen ins Viertelfinale!
Gegen Frankreich deutet alles darauf hin: Nach 15 Minuten führen sie bereits 2:0. Leon Draisaitl brachte das Team im Powerplay früh in Führung, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.
Ein schwerer Schlag für die deutschen Curler! Gegen das bisher sieglose Tschechien verlor das Team mit 7:9 und muss den Medaillentraum wohl begraben.
Obwohl Deutschland noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China bestreitet, reichen selbst zwei Siege nicht mehr für das Halbfinale. Aktuell hat die Mannschaft um Skip Marc Muskatewitz drei Siege und vier Niederlagen.
Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und haben kaum noch Medaillenchancen.
Nach schwachen Sprüngen nahmen sie zu große Rückstände mit auf die Loipe: Johannes Rydzek startete als 15. mit 1:23 Minuten Rückstand auf den führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid als 16. mit 1:35 Minuten, Vinzenz Geiger als 18. mit 1:43 Minuten.
Schon auf der Normalschanze gab es keine Medaille für die erfolgreichen Deutschen um Gesamtweltcupsieger Geiger. Eine letzte Chance besteht am Donnerstag im Teamwettkampf.
Das deutsche Biathlon-Team für die Damenstaffel steht fest! Für den DSV gehen Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer auf Medaillenjagd. Überraschend gibt es bei der Schlussposition eine Änderung.
Da Preuß in letzter Zeit als Schlussläuferin Probleme hatte und in der Mixed-Staffel eine Strafrunde schoss, startet sie diesmal auf Position zwei. Überraschenderweise übernimmt Vanessa Voigt die Schlussposition!
Voigt überzeugt mit stabilem Schießen, hat aber Schwierigkeiten, in der Loipe mit der Spitze mitzuhalten und ist daher keine klassische Schlussläuferin. Trotzdem erhält sie vom DSV die Chance, sich dort zu beweisen. Ihre Stammposition als Startläuferin übernimmt Tannheimer, die nach einer Magen-Darm-Erkrankung wieder fit ist, und ergänzt das Quartett auf Position drei Hettich-Walz.
Deutschland wartet seit fast einer Woche auf eine Goldmedaille. Heute ist die Chance wieder groß: Johannes Lochner führt im Zweierbob nach zwei Läufen bereits mit 0,8 Sekunden Vorsprung, und auch Francesco Friedrich und Adam Ammour befinden sich auf den Plätzen zwei und drei. Der finale Lauf startet um 21.06 Uhr.
Weitere Medaillenchancen hat Team Deutschland in der Nordischen Kombination, die nach einer Wettkampfpause mit dem Einzelwettbewerb von der Großschanze (10 Uhr) wieder startet. Die Männer-Biathlon-Staffel geht um 14.30 Uhr an den Start.
Außerdem bestreiten die deutschen Herren im Eishockey ihr Qualifikationsspiel für das Viertelfinale, Bully ist um 12.10 Uhr.
Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland dramatisch in drei Sportarten. Im Monobob der Frauen und beim Paarlaufen im Eiskunstlauf waren Gold hoffnungsvoll in Reichweite, doch beide Chancen auf Olympiasieg wurden verpasst.
Zuvor platzten auch die Medaillenträume der Skispringer im Teamwettbewerb. Andreas Wellinger und Philipp Raimund fehlten am Ende 17 Zentimeter Bronze, und das nur, weil das Springen wegen Schneetreibens abgebrochen wurde. Mit 0,3 Punkten Rückstand landeten die Deutschen auf Rang vier und waren die großen Verlierer der Jury-Entscheidung.
Im Medaillenspiegel liegt Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag auf Rang acht mit bislang vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA auf Kanada.
Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 besiegt.
Im Frauen-Eishockey wird zwischen Kanada und der Schweiz noch der zweite Finalist gesucht. Aktuell steht es im dritten Drittel 2:1 für Kanada.
Im ersten Halbfinale gewannen die USA klar mit 5:0 gegen Schweden. Das Endspiel findet am 19. Februar um 19.10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am selben Tag um 14.40 Uhr.
Ein weiteres Drama: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin vergab im Kürprogramm den Olympiasieg und sicherte Bronze mit 219,09 Punkten.
In der Kür unterlief Minerva Hase zwei entscheidende Fehler, die wichtigen Punkte kosteten. Nach der starken Leistung im Kurzprogramm führten sie, doch in der Kür reichte es nicht für Gold.
Die Weltmeister und haushohen Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, zeigten eine noch beeindruckendere Aufholjagd als 2018 Aljona Savchenko und Bruno Massot. Die Deutschen lagen nach dem Kurzprogramm auf Platz vier und wurden damals Olympiasieger, die Japaner starteten heute von Rang fünf und holten sensationell mit 231,24 Punkten Gold.
Silber erkämpften die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Die Bronzemedaille für Hase/Volodin ist dennoch ein großer Erfolg, da die beiden erst seit dreieinhalb Jahren zusammenlaufen.
Die Spannung im Eiskunstlauf steigt. Die Kür der Paare ist in vollem Gange. Die japanischen Favoriten Miura und Kihara legten eine fehlerfreie Kür zu „Gladiator“ auf das Eis.
Sie erzielten 158,13 Punkte, was insgesamt 231,24 Punkte nach beiden Programmen ergibt. Das deutsche Duo Hase/Volodin muss diese Leistung toppen, um Gold zu gewinnen.
Mit der Kürpunktzahl liegen die Japaner knapp unter dem Rekord von Savchenko/Massot aus Pyeongchang 2018 (159,31), die damals vom vierten Platz zum Olympiasieg sprangen. Die Deutschen erreichten damals insgesamt 235,90 Punkte.
Hase/Volodin bereiten sich jetzt auf ihre Kür vor. Sie müssten ihre persönliche Bestleistung von 149,57 Punkten deutlich steigern, was für Olympiagold nicht ausreichen würde. Im Kurzprogramm erzielten sie 80,01 Punkte als persönliche Bestleistung.
Drama im Eiskanal! Laura Nolte verpasste im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg.
Drei Läufe lang führte die 27-Jährige aus Unna, doch im letzten Durchgang verlor sie den Vorsprung und kam als letzte Starterin mit 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel. Statt Gold gab es Silber.
Trotzdem ein großer Erfolg für die Dortmunderin, die gute Chancen auf den ersten deutschen Monobob-Olympiasieg hatte.
Dritte wurde ihre Landsfrau Kaillie Armbruster Humphries. In Peking war Nolte noch Vierte. Lisa Buckwitz belegte Rang elf, Kim Kalicki wurde achtzehnte.
Nun ruhen die Hoffnungen auf Gold für Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist.
Die Entscheidung im Monobob steht kurz bevor. Laura Nolte führt zur Halbzeit und hat im vierten Durchgang die Chance auf Gold.
Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf ist in vollem Gange, und das erste deutsche Paar war bereits auf dem Eis.
Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin zeigten eine tolle Kür zu „I’d Do Anything for Love“ von Meat Loaf und erhielten 126,59 Punkte. Damit verbesserten sie sich mindestens um einen Platz.
Viele warten jetzt auf die führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22.45 Uhr ihre Kür in Mailand absolvieren.
Die Bedingungen erlauben keine weiteren Sprünge, sodass die Jury den Wettbewerb abbricht.
Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer antreten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte eindeutig, dass unter diesen Bedingungen ein Weiterfahren keinen Sinn macht.
Bitter für Deutschland: Mit der Wertung nach dem zweiten Durchgang verpassten sie Bronze um 0,3 Punkte. Trotz der traurigen Entscheidung ist sie aufgrund der schlechten Bedingungen gerechtfertigt.
Das starke Schneetreiben und der Wind verzögern die letzten Springer.
Überflieger Domen Prevc durfte als Erster starten, Philipp Raimund sprang 136 Meter und sicherte Deutschland mindestens den vierten Platz vor Slowenien.
Die Wettbewerbe mussten erneut unterbrochen werden, die Sicht war zu schlecht.
Der letzte Durchgang begann, Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.
Da Ren Nikaido 138,5 Meter sprang, überholte Japan Deutschland im Zwischenklassement. Auf Platz drei liegt Norwegen mit knapp zehn Punkten Rückstand.
Im zweiten Durchgang der deutschen Skispringer sprang Andreas Wellinger 123,5 Meter, Philipp Raimund wiederholte seine 137,5 Meter.
Deutschland bleibt vor dem letzten Durchgang Vierter und liegt nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Slowenien und Japan sind ebenfalls noch im Rennen, sodass im letzten Durchgang um Bronze gekämpft wird.
Österreich scheint mit 568,7 Punkten und einem Vorsprung von gut zehn Punkten uneinholbar auf Goldkurs zu sein.
Olympiasieger Philipp Raimund hielt Deutschland im Teamwettbewerb mit Sprüngen über 137 und 127,5 Meter auf Kurs für eine Medaille.
Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Platz vier, nur knapp einen Punkt hinter Polen.
Das wird ein echter Thriller im letzten Lauf des Monobob der Damen! Laura Nolte ging als Führende in den entscheidenden Tag, legte als erste Starterin mit 59,15 Sekunden einen neuen Bahnrekord hin.
Der Rekord hielt jedoch nur kurz, denn die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor pulverisierte die Zeit mit 59,08 Sekunden.
Der Vorsprung von Nolte schmolz auf 0,15 Sekunden, es wird im letzten Durchgang spannend. Die Dritte Kaillie Armbruster Humphries ist nur 0,24 Sekunden zurück auf Rang drei.
Ab 21 Uhr steht der finale vierte Lauf an, eine Hundertstelsekunden-Entscheidung um Gold im Eiskanal von Cortina. Lisa Buckwitz verbesserte sich deutlich und liegt vor dem letzten Lauf auf Rang vier, hat aber 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Die dritte Deutsche, Kim Kalicki, liegt abgeschlagen auf Platz 18 und hat mit 3,47 Sekunden Rückstand keine Chance mehr auf eine Medaille.
Ist für heute schon Schluss? Nein! Ab 19 Uhr folgen das Teamskispringen der Männer mit zwei Durchgängen.
Außerdem gibt es Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Eiskunstlauf im Paarlauf. Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm mit klarem Vorsprung und haben beste Goldchancen.
Alle Entscheidungen im Überblick gibt es in unserer Wettkampfübersicht.
Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Männer dürfen wieder vom Halbfinale träumen. Sie besiegten Titelverteidiger Schweden in der Round Robin mit 7:3 und sind wieder auf Schlagdistanz zu den besten vier, die ins Halbfinale einziehen.
Mit drei Siegen und drei Niederlagen steht das Team nun da, am Dienstag stehen zwei Spiele gegen Tschechien (9.05 Uhr) und die Schweiz (19.05 Uhr) an.
Irre Szenen beim Slalom! Mit einem riesigen Vorsprung von 0,59 Sekunden war Atle Lie McGrath in den zweiten Durchgang gestartet. Doch bei einem eigentlich leichten Tor fädelte der Norweger ein und schied auf Goldkurs liegend aus.
Sein Frust war enorm. Er warf seine Skistöcke weg, schnallte die Skier ab und stapfte quer über die Piste in den Wald. Weil dort ein Fangzaun stand, legte er sich schließlich vor den Zaun und blieb dort lange liegen.
Statt McGrath sicherte sich Loic Meillard die Goldmedaille. Nach Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination komplettierte er seinen Medaillensatz mit Gold im Slalom. Hinter ihm belegten Fabio Gstrein aus Österreich und der Norweger Henrik Kristoffersen das Podium. Linus Straßer wurde Neunter.
Einen Tag vor der Biathlon-Männerstaffel gab der DSV sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM im Vorjahr gab es keine.
Justus Strelow startet die Staffel, gefolgt von David Zobel und Philipp Nawrath. Philipp Horn soll als Schlussläufer die Medaille ins Ziel bringen. In der Staffel hat Deutschland die größten Chancen, nach Bronze in der Mixed-Staffel eine weitere Medaille zu gewinnen.
Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann im Shorttrack-Finale über 1000 Meter Gold.
Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Silber, Bronze ging an Gilli Kim.
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird auch Andreas Wellinger für den DSV im Super Team an den Start gehen.
Vor den Spielen galten Raimund und Felix Hoffmann als Favoriten für den Mannschaftswettkampf und Medaillenkandidaten. Hoffmann schwächelte jedoch in Predazzo, weshalb Wellinger neben dem frischgebackenen Olympiasieger springt. Der 30-Jährige hat eine schwierige Saison hinter sich, war aber auf der Großschanze besser als Hoffmann.
Bei diesen Winterspielen wird erstmals nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern ausgetragen, sondern das kürzere Super Team mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge machen. So haben mehr Nationen Medaillenchancen.
Die deutsche Dominanz im Eiskanal hält an! Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landsmännern Francesco Friedrich und Adam Ammour an.
Lochner kann beinahe schon auf Gold hoffen: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen acht Zehntelsekunden, im Bobsport eine Welt. Friedrich rückte aufgrund eines Fehlers von Ammour zumindest auf Platz zwei vor und hat 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.
Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey. Die Schweiz sprach nur von einer Unterschenkelverletzung, während Fialas Klub Los Angeles Kings eine genaue Diagnose veröffentlichte.
Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und beginnt bald mit der Rehabilitation. „Kevin wird den Rest der NHL-Saison 2025/26 ausfallen“, schrieben die Kings. Nach der Saison wird er erneut untersucht.
Für eine Medaille reicht wohl nur noch ein Wunder: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Durchgang weit zurück.
Der WM-Dritte vom Vorjahr verpasste mit 2,35 Sekunden Rückstand auf den Führenden Atle Lie McGrath als Elfter die Spitzenplätze. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied zusammen mit zehn weiteren der besten 30 Starter aus.
Gesamtweltcupsieger Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Bereits 0,44 Sekunden hatte er mit Anschieber Georg Fleischhammer Vorsprung auf den Zweitplatzierten, überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.
Stattdessen schob sich der dritte deutsche Pilot Adam Ammour am Serien-Olympiasieger vorbei, Friedrich belegte mit 0,04 Sekunden Rückstand Rang drei.
Nach dem doppelten Bronzeerfolg im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.
„Für mich war das das letzte Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Karriereende“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.
Grotheer gewann 2022 Olympia-Gold in Peking und den Gesamtweltcup in der folgenden Saison. Nach mehreren Verletzungen hatte der Thüringer in dieser Saison große Probleme, sodass die beiden Bronzemedaillen im Einzel und Team umso wertvoller sind.
Nach einem Tag mit Medaillen für die Skeletonis, aber auch Enttäuschungen für Deutschland, bieten sich am Montag zahlreiche neue Chancen für die schwarz-rot-goldenen Athleten.
So wird heute die erste Medaille im Bob vergeben: Im Monobob der Frauen (4. Lauf: 21.06 Uhr) führt Laura Nolte zur Halbzeit und darf daher auf Gold hoffen. Früh am Tag will Linus Straßer im Ski Alpin nach einer Slalom-Medaille greifen (10/13.30 Uhr), abends kämpfen die Skispringer im Super Team (19 Uhr) um Edelmetall.
Die größte Hoffnung folgt spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold – nach dem Kurzprogramm liegen sie klar vorn und können mit der Kür den großen Wurf schaffen.
Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, an dem es aus deutscher Sicht einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Medaillen für die Skeletonis gab.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, wie sich die schwarz-rot-goldenen Athleten im internationalen Vergleich schlagen.
Das Spiel ist aus: Deutschland verlor das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der deutlichen Niederlage zog das DEB-Team als Gruppenzweiter ins Playoff ein und trifft nun auf Frankreich.
Endlich erzielte Tim Stützle den deutschen Ehrentreffer zum 1:5 (52.).
Spannung ist kaum mehr zu erwarten, doch der NHL-Star sorgte für die Moral.
Die USA bauten die Führung mit einem Treffer von Auston Matthews auf 5:0 aus (47.).
Das DEB-Team geriet nun deutlich in Rückstand.
Tage Thompson sorgte mit dem 4:0 (42.) für klare Verhältnisse.
Somit sind alle Hoffnungen auf eine Aufholjagd im letzten Drittel wohl dahin. Für das Viertelfinale hätte das Team einen Sieg gegen die USA benötigt. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei aber sicher. Die Zwischenrunde beginnt gegen Frankreich.
Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben beste Podiumschancen!
Mit 80,01 Punkten und rund fünf Zählern Vorsprung auf die zweitplatzierten Georgier lieferten sie einen fehlerfreien Auftritt. Die Favoriten Miura und Kihara aus Japan patzten zuvor im Kurzprogramm. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich mit Platz elf für die Kür.
Mit drei Toren Rückstand ging das Team von Harry Kreis in die letzte Pause.
Es sieht nach einer Niederlage für Deutschland aus, doch mindestens das Weiterkommen ist nach Lettlands Niederlage nicht gefährdet. Am kommenden Spieltag könnte es zum Duell gegen Frankreich kommen.
Im zweiten Drittel zeigten die USA ihre Stärke und setzten das DEB-Team mit hohem Tempo unter Druck. Folgerichtig fiel das 3:0 durch Brock Faber (38.).
Deutschland muss sich im letzten Drittel deutlich steigern, um noch etwas mitzunehmen.
Die Favoritenrolle erfüllten die USA eiskalt, nachdem eine Strafe gegen Wissmann lieferten sie Auston Matthews die Chance, der zum 2:0 traf (25.).
8,7 Sekunden vor der ersten Drittelpause ging die USA in Führung. Zach Werenski traf nach Vorlage von Auston Matthews. Bis dahin hatte Deutschland gut mitgehalten.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht vor einer großen Herausforderung: Im dritten Gruppenspiel (21.10 Uhr) wartet der Spitzenreiter USA.
Für Deutschland geht es nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland vor allem um die Platzierung, das Weiterkommen ist bereits gesichert. Als Gruppensieger oder bester Zweiter könnten Draisaitl und Co. die Zwischenrunde umgehen.
Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste knapp Gold, ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem übernahm mit 284,8 Punkten die Führung und gewann wie schon auf der Normalschanze.
Die Skandinavierinnen jubelten, ebenso die Schwedin Frida Westman als Viertplatzierte. Nika Prevc wurde Dritte und sicherte Bronze.
Überraschend wurde Agnes Reisch als beste Deutsche Zehnte, Selina Freitag belegte Rang 17, Juliane Seyfahrt wurde 23. Für den DSV ein enttäuschendes Ergebnis, denn erstmals verlassen die deutschen Skispringerinnen die Olympischen Winterspiele ohne Medaille.
Vor dem letzten Durchgang auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth als Neunte die beste Deutsche, hat aber kaum Medaillenchancen.
Vier Norwegerinnen, angeführt von Eirin Maria Kvandal, führen das Feld an, Nika Prevc dürfte als Fünfte kaum aufs Podest springen. Einige Athletinnen profitierten von Rückenwind, was die Bedingungen erschwerte.
Bitter für Deutschland: Katharina Schmid hatte besonders viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt schon zur Halbzeit aus.
Der Brite Matt Weston siegte nach dem Einzel-Olympiasieg erneut bei der Teamentscheidung mit Tabitha Stoecker und verwies Kreher/Jungk knapp auf Platz zwei.
Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher gewannen Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer sicherten sich mit minimalem Abstand Bronze.
Pfeifer/Grotheer verpassten Bronze um eine Hundertstelsekunde – das Dresdner Duo liegt damit vorn.
Wo landen die Briten Stoecker/Weston?
Der Dresdner Express setzte sich an die Spitze, Kreher/Jungk übernahmen die Führung!
Mit einem Vorsprung von 0,12 Sekunden zogen die beiden vom DSC an den Briten vorbei, zwei weitere Teams folgten. Nun starten Pfeifer und Grotheer.
Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien setzten sich mit drei verbliebenen Teams an die Spitze, nun kommen Kreher/Jungk.
Die Briten haben damit bereits eine Medaille sicher, da auch die Favoriten Weston/Stoecker noch antreten.
Erstmals bei Olympischen Winterspielen wird die Skeleton-Entscheidung im Mixed-Team ausgetragen!
Deutschland schickt die Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen – mit sehr guten Medaillenchancen. Nach zweimal Silber und Bronze könnten sie endlich Gold für den BSD holen.
Wie schon über 1000 Meter gingen auch über 500 Meter die begehrten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok raste mit einem Olympia-Rekord an Jutta Leerdam vorbei zu Gold.
Auch Bronze blieb unverändert: Miho Takagi aus Japan sicherte sich ihre zweite Bronzemedaille. Sophie Warmuth aus Erfurt wurde gute Achte.
Schade! Sophie Warmuth verlangte der niederländischen Weltklasse-Sprinterin Jutta Leerdam im Duell über 500 Meter alles ab, musste sich aber geschlagen geben.
Die Goldsiegerin über 1000 Meter übernahm zeitweise die Führung, Warmuth wurde vorerst Sechste.
Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia weiter auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts scheiterte sie in der Verfolgung, was ihr sehr zu schaffen machte. Im Ziel vergoss sie bittere Tränen.
„Ich bin enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich heute gut auf der Strecke. Beim letzten Schießen war ich sehr angespannt und hörte, dass Lou Jeanmonnot neben mir einen Fehler machte. Das machte mich nervös, ich verlor den Fokus und konnte nicht mehr richtig zielen. Es ist frustrierend, dass 30 Sekunden eines guten Rennens alles zerstören“, sagte die Gesamtweltcupsiegerin im ZDF.
Preuß steht damit sinnbildlich für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia: Nach einem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel folgten keine weiteren Medaillen. Es ist das schwächste deutsche Biathlon-Ergebnis bei Olympischen Spielen aller Zeiten. Vier weitere Chancen in Staffel und Massenstart bleiben noch.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen sicherte sich in Livigno im Snow Park als Achte den Einzug ins Slopestyle-Finale am Dienstag.
Zuvor hatte die 24-Jährige das Weiterkommen im Big-Air-Wettbewerb knapp verpasst. Nun hat sie sich eine Medaillenchance gesichert – die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.
Beim letzten Schießen unterliefen Preuß zwei Fehler, was am Ende nicht mehr für einen Podestplatz reichte. Sie belegte Rang sechs.
Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der bisherigen Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Spitze und sicherte sich Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen gewann Silber, Minkkinen rutschte noch auf Bronze.
Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer kam als 34. ins Ziel, Selina Grotian belegte Rang 41.
Franziska Preuß war im Verfolgungsrennen der Frauen fehlerfrei und lag im Duell mit Jeanmonnot und Minkkinen wohl auf dem dritten Platz.
Die Norwegerin Maren Kirkeeide führte vor der Italienerin Lisa Vittozzi. Beide hatten deutlichen Vorsprung und kämpften um Gold.
Die Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich Gold.
Für das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer war bereits im Halbfinale Schluss, im kleinen Finale erreichten sie Rang sieben. Die deutschen Snowboarder warten bei Olympia weiter auf eine Medaille.
Bitter! Lena Dürr verlor im zweiten Durchgang deutlich Zeit und fiel auf Rang neun zurück.
Federica Brignone zeigte eine souveräne Fahrt, gewann ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen mit gleicher Zeit, Bronze ging an Lara Della Mea aus Italien. Emma Aicher wurde 19.
Abfahrts-Silber-Gewinnerin Emma Aicher absolvierte den zweiten Riesenslalom-Durchgang und lag vorerst auf Platz drei, doch eine Medaille ist unwahrscheinlich.
Der Fokus liegt nun ganz auf Lena Dürr.
Besser spät als nie! Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp ihre Goldmedaille!
Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.
Vor wenigen Minuten begann der zweite und finale Durchgang im Riesenslalom.
Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt derzeit auf dem zweiten Platz und hat überraschend Medaillenchancen. Kann die 34-Jährige das Podest erreichen? Die Daumen sind gedrückt.
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Quali-Lauf und belegte nur Platz 23.
Damit verpasste der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall wie schon im Big-Air-Wettbewerb die Medaillenchance, denn nur die besten zwölf Athleten ziehen ins Finale ein.
Norwegen dominiert weiterhin den Medaillenspiegel und gewann Gold in der Männerstaffel über 4x7,5 Kilometer im Langlauf. Silber ging an Frankreich, Bronze an Italien. Die deutsche Staffel wurde Achte.
Der Sieg war keine Überraschung, doch es war die neunte Goldmedaille für Superstar Johannes Hoesflot Klaebo, der sich mit 29 Jahren zum erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten krönte – ein historischer Moment! Er überholte gleich zwei norwegische Landsleute sowie eine Landsfrau mit jeweils acht Goldmedaillen: Langläuferin Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Biathlet Ole Einar Bjørndalen.