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Olympia 2026 im Live-Bericht: Deutsche Viererbob-Herren peilen Dreifach-Sieg an!

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina finden heute ihren Abschluss!

Am Samstag sicherten sich die deutschen Damen im Zweierbob mit Gold und Silber erneut Edelmetall für Team Deutschland im Eiskanal. Am letzten Wettkampftag wollen die Herren im Viererbob alles geben, um den Medaillensegen fortzusetzen.

In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen versorgen wir euch fortlaufend mit allen Medaillengewinnen, spannenden Ereignissen und Hintergrundstorys.

Ohne den Eiskanal sähe die Bilanz von Team Deutschland bei Olympia noch ernüchternder aus. Um 12:15 Uhr startet der finale vierte Lauf im Viererbob.

Derzeit führen Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour das Feld an und liegen auf den Medaillenrängen Gold, Silber und Bronze!

Die unter neutraler Flagge antretende Russin Darija Neprjajeva griff beim Wechsel im 50-Kilometer-Langlaufrennen versehentlich zu den Ski der deutschen Athletin Katharina Hennig-Dotzler!

Neprjajeva nutzte die falsche Wechselzone und nahm damit deutsches Material. Die Techniker eilten sofort herbei, um Ersatz für Hennig-Dotzler bereitzustellen.

Nach dem Abschluss der Biathlon-Wettbewerbe in Antholz stehen zwei ernüchternde Fakten fest: Für die deutschen Athleten sind es die schwächsten Winterspiele seit Jahrzehnten, was den Medaillenspiegel betrifft.

Außerdem beendete Franziska Preuß, die letzte große deutsche Biathlon-Hoffnung aus goldenen Zeiten, am Samstag ihre Karriere.

Mehr dazu findet ihr in unserem Artikel "Schlechteste Olympische Spiele der Geschichte: Quo vadis, deutscher Biathlon?"

Im Curling-Finale der Frauen stehen sich seit wenigen Minuten die Teams aus der Schweiz und Schweden gegenüber.

Kanada sicherte sich am Samstag gegen die USA die Bronzemedaille.

Nach 25 von 50 Kilometern beim Langlauf-Massenstart der Frauen belegt Katharina Hennig-Dotzler weiterhin Platz 9 (+2:43 Minuten).

Das Rennen führt weiterhin die Schwedin Ebba Andersson an.

Zeitgleich zum dritten Durchgang im Viererbob begann auch der Massenstart der Frauen im Langlauf.

Für Deutschland ist nur Katharina Hennig-Dotzler am Start. Nach 7,2 Kilometern liegt sie auf Position 9 mit rund 22 Sekunden Rückstand auf die aktuell führende Schwedin Ebba Andersson.

Obwohl Johannes Lochner erneut keinen perfekten Lauf zeigt, lässt er seinen Rivalen kaum eine Chance.

Francesco Friedrich verliert einige Hundertstel und liegt nun 0,48 Sekunden hinter Lochner. Ein Angriff auf die Spitze ist wohl nur möglich, falls Lochner einen gravierenden Fehler macht.

Auch Adam Ammour präsentiert eine solide Leistung, liegt jedoch fast eine Sekunde hinter seinem Landsmann zurück. Wichtig ist für Ammour, dass er den dritten Platz verteidigen kann. Die Schweizer um Michael Vogt sitzen ihm mit nur 0,09 Sekunden Rückstand dicht auf den Fersen. Der Italiener Baumgartner folgt mit 0,18 Sekunden Rückstand hinter Ammour. Der Kampf um Bronze bleibt spannend!

Da sie nach den ersten beiden Läufen auf den Plätzen 1, 2 und 3 liegen, starten Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour samt Anschieber im dritten Durchgang ab 10 Uhr von diesen Positionen.

Kann Friedrich noch einmal auf Lochner Druck ausüben? Schafft Ammour es, Platz drei gegen die internationale Konkurrenz zu verteidigen?

Ursprünglich hatten Laura Nolte und ihre Partnerin angekündigt, nach den Olympischen Spielen in Cortina ihre Karriere zu beenden, erklärte Nolte nach ihrem Sieg im Zweierbob.

„Ich glaube, wir haben beide unsere Pläne mittlerweile geändert. Es macht einfach noch enorm viel Freude“, gestand die deutsche Rodlerin. Angriff auf den Gold-Hattrick in den französischen Alpen in vier Jahren? „La Plagne hat einen besonderen Platz für uns, dort hatten wir unseren ersten Weltcupsieg zusammen. Mal sehen, was die Zukunft bringt“, sagte Nolte mit Blick auf Anschieberin Deborah Levi.

„In dieser Woche gab es viel Hass, aber wir haben beschlossen, diese Negativität nicht in unsere Kabine zu lassen, ihr keinen Raum in unseren Köpfen zu geben und darauf zu vertrauen, dass wir uns gegenseitig unterstützen“, erklärte Kanadas Curler Marc Kennedy nach dem Olympiasieg seines Teams.

Zu Beginn des Turniers hatte der Schwede Oskar Eriksson dem 44-Jährigen unerlaubte mehrfache Berührungen des Steins vorgeworfen. Kennedy reagierte verärgert, wies die Vorwürfe zurück und rief Eriksson sogar ein „Fuck off“ zu.

„Ich hätte die Situation besser handhaben können, das stimmt. Aber was passiert ist, ist passiert“, kommentierte er den Vorfall nach dem Triumph Kanadas.

Nach mehr als zwei Wochen finden die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina heute ihren Abschluss.

Die Männer-Viererbob-Entscheidung (10 Uhr und 12:15 Uhr) verspricht für Team Deutschland noch einmal reichlich Edelmetall.

Um 20:30 Uhr folgt die große Abschlussfeier, bei der Tobias Wendl und Tobias Arlt als Fahnenträger für Deutschland fungieren – auch bei uns im Ticker könnt ihr live dabei sein und später alles nachlesen.

Damit verabschieden wir uns vom 15. und vorletzten Wettkampftag der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina.

In unserem Medaillenspiegel seht ihr, wie Deutschland kurz vor Ende der Spiele dasteht, nachdem die deutschen Zweierbob-Duos der Frauen das Edelmetallkonto nochmals aufbessern konnten.

Die Slowakei, die Deutschland bezwang, hatte auch gegen Finnland keine Chance.

Die Skandinavier gewannen mit 6:1 (1:0, 1:1, 4:0) in der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena.

Das kanadische Männer-Curling-Team sicherte sich im Finale mit 9:6 gegen Großbritannien die Goldmedaille!

Nach einem spannenden Duell, das fast in die Verlängerung ging, brachen die Kanadier im Jubel förmlich aus.

Gold im Zweierbob erfolgreich verteidigt! Laura Nolte und Deborah Levi leisteten sich im letzten Lauf keine Fehler und wiederholten ihren Erfolg von Peking auch im Eiskanal von Cortina.

Team Deutschland sicherte sich auch Silber, Lisa Buckwitz und Neele Schuten landeten mit nur 0,53 Sekunden Rückstand auf Platz zwei.

Für den deutschen Dreifachsieg reichte es leider nicht, Kim Kalicki und Talea Prepens konnten im letzten Durchgang das US-Duo Humphries Armbruster/Jones, das Bronze gewann, nicht mehr überholen.

Der vierte und letzte Lauf im Zweierbob der Frauen steht unmittelbar bevor!

Die Slowakinnen Viktoria Cernanska und Lucia Mokrasova eröffnen den Durchgang, Laura Nolte und Deborah Levi schließen den Wettkampf als 20. und damit als Letzte ab – dann entscheidet sich der Kampf um Gold.

Nach dem dritten Lauf bleibt an der Spitze im Eiskanal von Cortina alles nahezu unverändert, sofern keine großen Überraschungen mehr folgen. Nolte und Levi verteidigen ihren Vorsprung von 0,35 Sekunden.

Das US-Team Humphries Armbruster/Jones musste etwas Abstand zu Buckwitz/Schuten zulassen, während Kalicki/Prepens mit nur 0,09 Sekunden Rückstand dem Podest immer näher kommen. Spannung pur – der deutsche Dreifachsieg ist noch möglich.

Der dritte und vierte Lauf im Zweierbob der Damen stehen an, und Team Deutschland hat ausgezeichnete Chancen auf mehrere Medaillen.

Nach den ersten beiden Läufen führen Laura Nolte und Deborah Levi vor Lisa Buckwitz und Neele Schuten. Das US-Duo Kaillie Humphries Armbruster und Jasmine Jones liegt auf Platz drei, gefolgt von den deutschen Paaren Kim Kalicki und Talea Prepens.

Neue Goldmedaille im Eisschnelllauf für die Niederlande: Marijke Groenewoud gewinnt den Massenstart der Frauen.

Für die Oranje-Damen ist es bereits der vierte Triumph bei diesen Spielen nach Siegen von Femke Kok (500 m), Jutta Leerdam (1000 m) und Antoinette Rijpma-de Jong (1500 m). Silber sicherte sich Ivanie Blondin aus Kanada, Bronze ging an Mia Manganello aus den USA.

Den Massenstart der Männer gewinnt Jorrit Bergsma aus den Niederlanden, der nach drei Goldmedaillen seiner Teamkolleginnen nun selbst jubeln darf.

Der 40-Jährige setzte sich überraschend gegen den Dänen Viktor Hald Thorup (Silber) und den Italiener Andrea Giovannini (Bronze) durch.

Die Halbfinals im Massenstart verliefen für die deutschen Eisschnellläufer beider Geschlechter enttäuschend, sodass alle fünf Athleten ihre Hoffnungen auf eine Medaille begraben mussten.

Bei den Männern schied Felix Maly als 13. im ersten Lauf aus, Fridtjof Petzold wurde im zweiten Halbfinale 14.

Bei den Damen verpasste Maira Jasch als Neunte knapp den Einzug ins Finale, nachdem sie kurzfristig für Josephine Schlörb eingesprungen war. Schlörb musste aufgrund von Knieproblemen absagen, wie sie in ihrer Instagram-Story erklärte. Josie Hofmann wurde im zweiten Halbfinale Elfte und verpasste ebenfalls das Finale.

Somit bleibt bei diesen Winterspielen eine Medaille im Eisschnelllauf für Deutschland aus.

„Bei Olympia seine Karriere zu beenden, ist etwas ganz Besonderes. Mit Doro zusammen war es ein toller Abschluss“, sagte Preuß nach ihrem Rennen im ARD-Interview.

Umgeben von Freunden und Familie kullerten noch einmal Tränen. „Eigentlich wollte ich nicht mehr weinen, aber da war es zu spät.“

Die Gesamtweltcupsiegerin der vergangenen Saison resümierte ihren letzten Auftritt: „Nach meinem ersten Fehler habe ich es ziemlich gelassen gesehen… Es war egal, was am Ende rauskommt. Ich wollte einfach noch einmal alles aufnehmen – und das hat geklappt.“

So nebensächlich das heutige Ergebnis auch erscheinen mag, im Hintergrund steht nun eine umfassende Auswertung an.

Nach dem Damen-Massenstart steht fest: Es ist das schlechteste Abschneiden des deutschen Biathlon-Teams bei Olympischen Spielen überhaupt! Nur in der Mixed-Staffel zu Beginn konnten Medaillen eingefahren werden.

Preuß verabschiedet sich mit Rang 28 von der Biathlon-Bühne.

Die Luft ist raus, doch nun wird die 31-Jährige ihre großartige Karriere gebührend abschließen können. Auch die Italienerin Dorothea Wierer bestritt an diesem Tag ihr letztes Rennen.

Beide werden gemeinsam eine Ehrenrunde drehen und sich feiern lassen.

Beim Biathlon-Massenstart der Frauen dominieren Oceane Michelon und Julia Simon mit den Plätzen 1 und 2. Überraschend sichert sich Tereza Vobornikova Bronze.

Voigt beendet das Rennen als Siebte, Hettich-Walz wird 17.

Deutschland bleibt medaillenlos. Auch Voigt bleibt nach dem vierten Schießen fehlerhaft, sie ist Siebte.

Hettich-Walz muss erneut in die Strafrunde. Überraschend führt die Tschechin Tereza Vobornikova.

Für Preuß kommt ein siebter Schießfehler hinzu.

Vanessa Voigt liegt nach dem ersten Stehendanschlag fehlerfrei auf Rang 5.

Hettich-Walz schießt zwei Fehler, Preuß vier, für sie gilt es nun, das letzte Rennen bestmöglich zu genießen. Die Form scheint nicht mehr optimal.

Die beiden anderen Deutschen halten sich bisher fehlerfrei, Preuß musste bereits zweimal in die Strafrunde.

Die Führende ist die starke Französin Julia Simon. Zwölf Athletinnen sind weiterhin ohne Fehlschuss unterwegs.

Neben Preuß sind auch Vanessa Voigt und Janina Hettich-Walz am Start.

Alle drei haben Außenseiter-Chancen aufs Podium, die Favoritinnen kommen aber aus Frankreich, Schweden, Norwegen und Italien.

Franziska Preuß bestreitet ihr letztes Rennen, während das deutsche Biathlon-Team vor den schlechtesten Spielen aller Zeiten steht.

In wenigen Minuten beginnt der Massenstart der Frauen. Kann das DSV-Team noch eine weitere Medaille erringen?

Tatjana Paller und Finn Hoesch verpassten knapp das Ziel Top 5 bei der ersten olympischen Skibergsteiger-Staffel. Die Deutschen wurden mit 1:43 Minuten Rückstand Siebte.

Favoriten Emily Harrop und Thibault Anselmet aus Frankreich siegten souverän, Silber und Bronze gingen an die Schweiz und Spanien.

Im kleinen Ski-Cross-Finale belegten Tim Hronek und Florian Wilmsmann die Plätze 6 und 7.

Olympiasieger wurde überraschend der Italiener Simone Deromedis, der mit Landsmann Federico Tomasoni auch Platz 2 belegte. Bronze sicherte sich Alex Fiva aus der Schweiz.

Nach dem zweiten Lauf im Viererbob führen Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour die Plätze 1 bis 3 an!

Ammour verdrängte Hall und Follador nach hinten. Lochner kam nach erneut gemächlichem Start besser in Fahrt und holte einige Hundertstel auf Friedrich auf.

„Ich denke, das heutige Ergebnis nach dem ersten Tag ist ganz ordentlich“, kommentierte Lochner bescheiden im ARD-Interview. Er hat nun bereits 43 bzw. 59 Hundertstel Vorsprung auf seine Landsmänner.

Unglaublich! Der Norweger gewinnt nach 2:07 Stunden auch das 50-Kilometer-Langlaufrennen. Schon zuvor war er der erfolgreichste Athlet in der Geschichte der Olympischen Winterspiele.

Seine Teamkollegen Martin Loewstroem Nyenget und Emil Iversen komplettierten das Podium mit Silber und Bronze.

Im ersten Halbfinale verpatzte Florian Wilmsmann den Start, wurde nur Vierter und muss ins kleine Finale.

Auch Tim Hronek schaffte es nach einem knappen Rennen nicht ins große Finale. Nach dem Rennen beschwerte sich der Deutsche lautstark über seinen Gegner Ryan Regez, der wegen Behinderung disqualifiziert wurde, was an der Situation jedoch nichts mehr änderte.

Wilmsmann und Hronek überstanden ihre Viertelfinalläufe, Wilmsmann weiter dominant, Hronek zeigte noch mehr Einsatz und wurde kurz vor dem Ziel Zweiter.

Für Cornel Renn und Florian Fischer endete das Rennen leider vorzeitig.

Die Halbfinals folgen in Kürze.

Schwerer Sturz von Jakob Mandlbauer und seinem Team im zweiten Lauf!

Es war der erste heftige Unfall im Eiskanal von Cortina. Das Viererbob-Rennen wurde unterbrochen, Mandlbauer musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Überraschend gewann auch der vierte deutsche Ski-Cross-Athlet seinen Achtelfinallauf!

Dadurch steht Hronek nach einer schwachen Qualifikation ebenfalls unter den besten 16.

Die USA verteidigten auf der Schanze souverän ihren Titel von 2022.

Silber ging an die Schweiz, Bronze an China – eine kleine Enttäuschung, da Olympiasieger Wang Xindi und Li Tianma stürzten.

Florian Wilmsmann und Cornel Renn beendeten ihren Lauf auf den Plätzen 1 und 2 und ziehen ins Viertelfinale ein!

In der nächsten Runde schaffte es auch Florian Fischer als Zweiter weiter.

Wie schlägt sich der vierte Deutsche Tim Hronek?

Nach 25 von 50 Kilometern führen ein norwegisches Trio um Superstar Johannes Hoesflot Klaebo.

Favorit Harald Oestberg Amundsen aus Norwegen sowie der bis dahin gut positionierte Finne Iivo Niskanen gaben das Rennen vorzeitig auf.

Die Teams aus China, Australien und der Schweiz folgen den USA ins Finale, in dem die Medaillen vergeben werden.

Kanada, Kasachstan und die Ukraine schieden aus.

„Das tut richtig weh, weil es irgendwo zwischen Drama und Tragödie liegt“, kommentierte Olaf Tabor, Vorstand Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbunds.

Zwölf vierte Plätze haben die Deutschen bislang erreicht. „Das gehört zum Ergebnis dazu, da müssen wir schauen, wie wir das auswerten“, so der Chef de Mission.

Johannes Hoesflot Klaebo hat bereits fünf Goldmedaillen bei diesen Spielen gewonnen! Nun greift der Langlauf-Superstar auch auf der 50-Kilometer-Distanz erneut an.

Drei deutsche Läufer sind ebenfalls im Feld, jedoch ohne Medaillenchancen.

Das nächste Ski-Freestyle-Finale hat begonnen. Von sieben Nationen qualifizieren sich vier für das Mixed Team Aerials Finale.

Deutschland ist bei diesem spektakulären Sprungwettbewerb leider nicht vertreten.

Daniela Maier gewann am Freitag Gold für Deutschland – nun haben die Herren im Ski-Cross gleich vier heiße Eisen im Feuer. Die Qualifikation wurde abgeschlossen.

Florian Wilmsmann fuhr auf den starken vierten Platz und sichert sich damit Vorteile für den Kopf-an-Kopf-Wettkampf ab dem Achtelfinale.

Der Brite Brad Hall und der Schweizer Cedric Follador konnten Adam Ammour im Viererbob überholen.

Der Zweierbob-Bronze-Gewinner liegt im Vierer aktuell auf Rang 5 mit 0,6 Sekunden Rückstand, Lochner folgt mit nur 0,12 Sekunden Abstand auf Platz 3.

Mit jeweils 0,02 und 0,04 Sekunden Rückstand sitzen ihm der Schweizer Michael Vogt und der Italiener Patrick Baumgartner dicht im Nacken.

Francesco Friedrich, Adam Ammour und Johannes Lochner sowie ihre Anschieber absolvierten jeweils ihren ersten Lauf im Viererbob.

Lochner machte gleich zu Beginn einen kleinen Fehler, seine deutschen Konkurrenten zeigten allerdings deutlich schwächere Läufe. So konnte sich der Olympiasieger im Zweierbob schnell absetzen und liegt jetzt 0,39 Sekunden vor Friedrich.

Das letzte Rennen der Karriere: Der heutige Massenstart der Frauen (14:15 Uhr) ist nicht nur der letzte Biathlon-Wettbewerb bei diesen Olympischen Spielen, sondern auch der letzte für Franziska Preuß!

„Mein Hauptziel ist, noch einmal die Freude zu verspüren und den Grund zu fühlen, warum ich damals mit Biathlon begonnen habe“, sagte die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison im ZDF. „Weil es einfach ein cooler Sport ist. Ich hoffe, dass ich das spüre und den Rest komplett ausblenden kann.“ Das Ergebnis spiele dabei eine untergeordnete Rolle: „Was auch immer passiert, ich bin völlig okay damit.“

Am Sonntag kommt es zum packenden Finale im Herren-Eishockey: USA gegen Kanada (14:10 Uhr).

Im Abendspiel gewannen die US-Amerikaner deutlich mit 6:2 gegen die Slowakei, die zuvor Deutschland aus dem Turnier geworfen hatte. Dieses Finalduell gab es schon mehrfach bei Olympischen Spielen. 2002 und 2010 hatten die Kanadier das bessere Ende für sich, 1960 jubelten die USA im Duell mit Kanada.

Die schnellsten Shorttrack-Männer stammen aus den Niederlanden.

Die Oranje sicherten sich den Sieg über 5000 Meter, gefolgt von Korea und Italien.

Im Shorttrack-Finale der Frauen über 1500 Meter holte Gili Kim aus Südkorea Gold. Silber und Bronze gingen an Minjeong Choi (Südkorea) und Corinne Stoddard (USA).

Die Medaillen im Ski-Freestyle Halfpipe sind vergeben.

Der US-Amerikaner Alex Ferreira gewann mit 93,75 Punkten vor Henry Sildaru (Estland, 93,00) und Brendan Mackay (Kanada, 91,00).

Laura Nolte verbessert sich erneut und schmilzt die Rückstände zu ihren deutschen Konkurrentinnen.

Mit einer Gesamtzeit von 1:53,93 Minuten übernimmt sie nach dem zweiten Lauf die Führung, da Kaillie Armbruster Humphries mehrere Fehler machte und nun 0,23 Sekunden hinter Nolte sowie auch hinter Lisa Buckwitz liegt.

Die Zwischenstände nach zwei von vier Läufen:

Die Deutschen überzeugen: Lisa Buckwitz und Kim Kalicki führen das Feld knapp an, vorbehaltlich der letzten beiden Starterinnen.

Buckwitz hält mit 1:54,11 Minuten die aktuelle Bestzeit, doch gleich starten Laura Nolte und Kaillie Armbruster Humphries.

Monobob-Siegerin Elana Meyers Taylor aus den USA wird im Zweierbob voraussichtlich keine Medaillenchancen haben.

Sie unterlief gleich zu Beginn ein großer Fehler und liegt nur auf Platz acht.

Der zweite Durchgang im Zweierbob der Frauen läuft, die Teilnehmer starten in umgekehrter Reihenfolge des ersten Laufs.

Nach 15 von 25 Duos führt Breeana Walker aus Australien mit 1:55,05 Minuten.

Vor dem Halfpipe-Finale stürzte Ski-Freestyler Seunghun Lee bei der Aufwärmung schwer und verpasst das Finale.

Der Südkoreaner hielt sich nach dem Sturz das Gesicht, musste abtransportiert werden – der Olympia-Traum ist geplatzt.

Nach einer turbulenten Schlussphase sicherte sich Kanada im Herren-Eishockey den Finaleinzug für Sonntag.

Gegen den amtierenden Titelträger Finnland taten sich die NHL-Stars schwer und lösten das Finalticket erst kurz vor Schluss.

Die Frauen im Zweierbob eröffneten mit einem Rekordlauf der USA den Wettkampf: Kaillie Armbruster Humphries setzte mit 56,92 Sekunden eine neue Bestzeit.

Sie konterte damit Laura Noltes bisherige Bestzeit von 56,97 Sekunden. Auf den Plätzen drei und vier befinden sich zwei weitere deutsche Teams mit Lisa Buckwitz (57,05) und Kim Kalicki (57,13).

Es sind noch nicht alle Bobs unten, der zweite von vier Läufen folgt um 19:45 Uhr.

Antoinette Rijpma-de Jong aus den Niederlanden gewann Gold über 1500 Meter.

Miho Takagi aus Japan war lange auf Kurs Gold, musste aber am Ende abreißen lassen. Die Dominanz der Niederländerinnen auf dem Eis blieb bestehen. Silber ging an Ragne Wiklund aus Norwegen mit nur 0,06 Sekunden Rückstand, Bronze sicherte sich Valerie Maltais aus Kanada.

Der Massenstart am Samstag ist das letzte Rennen von Franziska Preuß als aktive Biathletin.

Vor den Spielen hatte die 31-Jährige angekündigt, nach der Saison aufzuhören. Nun beendet sie ihre Karriere endgültig und kehrt nach den Winterspielen nicht mehr in den Weltcup zurück.

„Wenn ich heute auf meine Karriere zurückblicke, fühlt sich das unglaublich an. Als ich mit Biathlon begann, hätte ich mir vieles von dem nicht erträumt, was ich erleben durfte“, sagte Preuß. „Es war eine aufregende Zeit mit vielen besonderen Momenten und großartigen Menschen.“

Das darf doch nicht wahr sein! Philipp Horn lag lange auf Bronze-Kurs, am Ende wurde es nur Platz 4.

Nach einem Fehler beim letzten Schießen zog der Franzose Quentin Fillon Maillet in der Schlussrunde mit einer Machtdemonstration am DSV-Athleten vorbei und verwies den Thüringer auf den undankbaren vierten Rang.

„Ich fragte mich: Warum er? Er ist der Schnellste hier, eine absolute Maschine“, ärgerte sich der 31-Jährige im ZDF-Interview.

Der Norweger Johannes Dale Skjevdal gewann souverän Gold vor Landsmann Sturla Holm Lægreid, Philipp Nawrath wurde Siebter, David Zobel belegte Rang 23.

Horn schob sich im dritten Schießen ohne Fehler auf Platz 2, führte wird von Dale Skjevdal an, Lægreid ist Dritter.

Bitter: Lokalmatador Tommaso Giacomel beendete das Rennen nach dem zweiten Schießen wegen Verletzung.

Der Massenstart der Männer im Biathlon läuft seit einigen Minuten. Philipp Horn, Philipp Nawrath und David Zobel wollen ihre letzte Medaillenchance nutzen, doch aktuell liegen sie deutlich hinter den Podestplätzen.

Die Damen starten morgen (14:15 Uhr) mit ihrem Massenstart und hoffen ebenfalls auf Edelmetall.

Daniela Maier hat es geschafft: Die Schwarzwälderin gewinnt Gold im Ski-Cross!

Nach Bronze in Peking vor vier Jahren triumphiert die 29-Jährige überraschend souverän vor der Schweizerin Fanny Smith. Bronze ging an Sandra Näslund aus Schweden, die Französin Marielle Berger Sabbatel wurde Vierte.

Die deutsche Freestylerin Daniela Maier erreichte das Große Finale im Ski-Cross und hat damit beste Chancen auf eine Medaille!

Sie muss nur eine der Konkurrentinnen hinter sich lassen. Die Schwedin Sandra Näslund, Fanny Smith aus der Schweiz und Marielle Berger Sabbatel sind ebenfalls Medaillenkandidatinnen.

Mit Gold in der Teamstaffel wurden Tobias Wendl und Tobias Arlt zu den erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken aller Zeiten. Nun tragen sie die schwarz-rot-goldene Fahne bei der Abschlussfeier.

„Es war ein Lebensziel, die Mannschaft als Fahnenträger anzuführen. Dass wir das am Ende unserer Laufbahn erfüllen dürfen, bedeutet uns mindestens genauso viel wie der Olympiasieg“, erklärten die Rodler. Wendl war bereits als Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier nominiert, ging aber leer aus.

Die beiden kündigten an, dass diese Winterspiele ihre letzten sein werden.

Mit elf vierten Plätzen führt Deutschland derzeit die unglücklichste Kategorie bei Olympia an.

Im Biathlon verpassten sowohl Männer- als auch Frauenstaffel das Podest, Vanessa Voigt im Einzel ebenso. Die Langlauf-Damen verpassten in der Staffel knapp eine Medaille, im Skispringen scheiterten Mixed- und Super-Team knapp.

Dazu kommen Toni Eggert und Florian Müller im Doppelsitzer, Skeleton-Athletin Hannah Neise, Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle, Lisa Buckwitz im Monobob und Tatjana Paller im erstmals olympischen Skibergsteigen.

Weitere Dramen in Schwarz-Rot-Gold, wie bei Lena Dürr, die zweimal auf Medaillenkurs war und im Slalom kurios scheiterte, sind hier nicht einmal mitgerechnet. Norwegen führt mit neun zweiten Plätzen die Silber-Statistik an, was angesichts von 16 Goldmedaillen zu verschmerzen ist. Frankreich verfehlte achtmal knapp das Podest und belegt Rang drei.

Als TV-Experte betreute Deutschlands Ski-Star Felix Neureuther die Spiele in Bormio. Die zahlreichen Austragungsorte in Italien gefielen ihm allerdings gar nicht.

„Ob das die Zukunft der Olympischen Spiele ist, mit so großen Strecken und verteilten Sportstätten, halte ich für fraglich“, sagte er der Süddeutschen Zeitung. „Wir sollten die Spiele an Orte vergeben, die zentral und gut durchführbar sind.“

Die Wettkämpfe finden derzeit an 13 verschiedenen Orten statt. Für das Mega-Event 2030 in den französischen Alpen ist erneut ein dezentrales Konzept mit mehreren Austragungsorten vorgesehen. „Es war sehr zersplittert, und es kam nicht die Olympia-Stimmung auf, die sich viele erhofft hatten“, kritisierte Neureuther.

Der 13. Wettkampftag verlief aus deutscher Sicht enttäuschend: Zum ersten Mal bei diesen Winterspielen blieb Team Deutschland ohne Medaille. Auch im noch laufenden Eiskunstlauf-Finale der Frauen gibt es keine weitere Chance, da keine deutsche Starterin teilnimmt.

Wie sich das auf den Medaillenspiegel auswirkt, erfahrt ihr hier.

Die USA gewannen das Frauen-Eishockeyfinale gegen Kanada in der Overtime mit 2:1!

Vier Minuten waren gespielt, als Megan Keller den entscheidenden Treffer erzielte und den USA großen Jubel bescherte. Kanada hatte fast das ganze Spiel über geführt, erst zwei Minuten vor Schluss gelang den US-Amerikanerinnen der Ausgleich.

Die Freestyle-Skifahrerinnen auf der Halfpipe wurden von einem schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.

Die Kanadierin stürzte bei der Landung nach einem Trick, schlug mit dem Kopf auf und musste lange behandelt werden, bevor sie in einem Schlitten abtransportiert wurde. Trotz des Sturzes winkte Sharpe den Zuschauern zu und konnte sich mit ihrer ersten Runde für das Finale qualifizieren. Ob sie am Samstagabend starten kann, ist noch offen.

Spannung pur! Kanada lag fast zwei Drittel des Eishockeyfinals der Frauen mit 1:0 in Führung, doch zwei Minuten vor Ende der Spielzeit glich Hilary Knight für die USA aus.

So ging es in die Verlängerung, während die Eismaschinen die Spielfläche neu präparierten.

Italien erlebt bei den Heimspielen bisher einen großen Erfolg, doch die technischen Herren-Alpin-Spezialisten konnten bislang keine Medaille holen. Nach enttäuschenden Leistungen gab Trainer Mauro Pini seinen Rücktritt bekannt.

„Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Resultate in den technischen Disziplinen. Nach reiflicher Überlegung und fehlendem Vertrauen in die Führung halte ich einen Rücktritt für das Richtige“, teilte der 61-Jährige über den italienischen Skiverband FISI mit.

Er hatte das Technikteam erst im April übernommen, konnte aber in der Weltcup-Saison nicht die erhofften Erfolge erzielen. Bei Olympia lief es noch schlechter: Nur zwei von acht Teilnehmern erreichten das Ziel in Slalom und Riesenslalom.

Es geht ums Gold! Das perfekte Endspiel im Frauen-Eishockey könnte kaum spannender sein: Kanada trifft auf die USA.

Zum fünften Mal in Folge stehen beide Nationen im Olympiafinale, wobei Kanada in drei der letzten vier Duelle die Oberhand behielt.

Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb kehrt ohne Medaille nach Hause zurück. Nach seiner Krankheit vor dem ersten Rennen fehlte ihm über 1500 Meter die nötige Kraft, um mit den Besten mitzuhalten, er beendete das Rennen auf Platz 13.

Olympiasieger wurde der Chinese Zhongyan Ning, der Favorit Jordan Stolz aus den USA überraschend besiegte. Der Niederländer Kjeld Nuis wurde Dritter. Die weiteren deutschen Läufer Hendrik Dombek und Moritz Klein landeten auf den Plätzen 19 und 20.

Damit sind auch die letzten deutschen Medaillenchancen des Tages dahin, erstmals bei diesen Winterspielen bleibt ein Wettkampftag ohne Edelmetall für Team Deutschland. Die letzten Entscheidungen – Frauen-Eiskunstlauf und Frauen-Eishockeyfinale – finden ohne deutsche Beteiligung statt.

Spannung pur! Im Frauen-Bronzematch im Eishockey zwischen Schweden und der Schweiz stand es bis zum Ende der regulären Spielzeit 1:1, auch die Verlängerung verlief zunächst torlos.

Doch 50 Sekunden vor Schluss erzielte Alina Müller das Siegtor für die Schweiz, die damit nach dem vierten Platz bei den letzten Spielen in Peking nun wieder Edelmetall gewann.

Das Frauen-Eishockeyturnier neigt sich dem Ende zu, erste Medaillen werden vergeben.

Im Spiel um Platz drei zwischen Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel noch 1:1 – ein heißer Kampf um Bronze.

Die erste Goldmedaille im erstmals olympischen Skibergsteigen der Herren ging an den Spanier Oriol Cardona Coll.

Nikita Filippov aus Russland (neutral) sicherte sich Silber, Thibault Anselmet aus Frankreich Bronze. Der Deutsche Finn Hoesch schied bereits im Vorlauf aus.

Unglaublich! Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek konnten ihren Vorsprung nach dem Springen nicht halten und erreichten trotz guter Podestchancen im Langlaufteamsprint am Ende nur Platz fünf.

Der Vorsprung schmolz schnell dahin, ein Doppelsturz von Geiger in der achten Runde zerstörte die Medaillenträume. Für die deutschen Kombinierer sind es die ersten Spiele ohne Edelmetall seit 1998.

Gold ging an Norwegen, Silber an Finnland, Bronze an Österreich. Italien wurde Vierter.

Schade! Tatjana Paller verpasste im ersten olympischen Finale der Frauen im Skibergsteigen als Vierte knapp das Podest.

Die Starnbergerin startete verhalten, lag lange auf Platz sechs, kämpfte sich jedoch noch nach vorn und überholte die Italienerin Giulia Murada sowie die Französin Margot Ravinel. Gold gewann Marianne Fatton aus der Schweiz, Silber Emily Harrop aus Frankreich, Bronze ging an Ana Rodriguez Alonso aus Spanien.

Tatjana Paller hat gute Medaillenchancen, nachdem sie sich im zweiten Halbfinale als Zweite hinter Margot Ravinel qualifizierte. Insgesamt treten sechs Athletinnen im Finale an.

Die deutsche Curling-Männermannschaft beendete die Spiele mit einem 6:4-Sieg gegen China.

Das Spiel hatte sportlich keine Bedeutung mehr, da beide Teams keine Chance aufs Halbfinale hatten. Deutschland gewann vier der neun Partien, doch überraschende Niederlagen, zum Beispiel gegen Tschechien, verhinderten bessere Chancen.

Tatjana Paller erreichte im Schneefall von Bormio das Halbfinale im erstmals olympischen Skibergsteigen, Platz zwei im Vorlauf.

Helene Euringer schied als Fünfte aus, Finn Hoesch verpasste als Vierter der Qualifikation bei den Männern die Endrunde.

Das deutsche Kombinierer-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek legte mit starken Sprüngen vor und liegt derzeit an der Spitze.

Zunächst sprang Rydzek 123 Meter (122 Punkte), dann legte Geiger 124,5 Meter für zusammen 246,5 Punkte nach.

Der Vorsprung auf Norwegen auf Rang zwei beträgt aktuell 13 Sekunden. Ab 14 Uhr fällt die Medaillenentscheidung im Langlauf über 2x7,5 Kilometer.

Skibergsteigen ist erstmals bei Olympischen Winterspielen dabei. Doch worum geht es?

Beim Skimo laufen die Athleten auf Skiern mit Fellen einen Hang hinauf, die Felle werden oben entfernt, danach geht es ins Tal. „Ein entspanntes Gipfelbrot gibt es bei uns nicht“, scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.

Bei Olympia stehen heute der Sprint und morgen die Mixed-Staffel auf dem Programm. Im Sprint geht es 70 Höhenmeter rauf, inklusive einer Passage, in der die Ski auf dem Rücken getragen werden. Der Wettkampf erfolgt im K.o.-System, eine Runde dauert etwa drei Minuten.

Starker Schneefall an den italienischen Olympia-Standorten verzögert den Ablauf. Besonders betroffen sind die Ski-Freestyler.

Der für Donnerstag geplante Halfpipe-Qualifikationslauf wurde aufgrund massiven Schneefalls abgesagt. Sicherheit der Athleten hat oberste Priorität. Die Qualifikation soll nun am Freitag um 10:30 Uhr nachgeholt werden, das Finale ist für 13:30 Uhr angesetzt. Die Frauen-Qualifikation am Donnerstagabend soll nach aktuellem Stand stattfinden.

Während USA und Schweden noch den letzten Eishockey-Halbfinalisten suchen, sind die deutschen Athleten bereits wieder in ihren Olympischen Dörfern. Doch der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland nicht nach Plan.

Lena Dürr schied auf Silberkurs im zweiten Lauf früh aus, das deutsche Eishockey-Team scheiterte krachend an der Slowakei. Außerdem schoss Franziska Preuß in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde und beendete damit die Medaillenhoffnungen früh.

Doch es gab auch Positives: Coletta Rydzek und Laura Gimmler errangen Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wie das Deutschland im Medaillenspiegel einordnet, seht ihr hier.

Die niederländischen Brüder Melle und Jens van't Wout standen im Shorttrack über 500 Meter gemeinsam auf dem Podium: Melle gewann Silber, Jens Bronze.

Gold sicherte sich knapp vor den Brüdern der Kanadier Steven Dubois, der bereits Staffel-Silber errungen hatte.

Die Shorttrack-Staffel der Frauen ging an Südkorea, das im 3000-Meter-Finale knapp vor Gastgeber Italien und Kanada gewann.

Der dritte Eishockey-Halbfinalist ist Finnland, das die Schweiz mit 3:2 nach Verlängerung besiegte und am Freitag gegen die Slowakei antritt.

Finnland lag lange zurück (0:2), glich aber kurz vor Schluss durch Sebastian Aho und Miro Heiskanen aus. Artturi Lehkonen erzielte in der Overtime den Siegtreffer.

Nach nur 82 Sekunden war die Verlängerung zwischen Kanada und Tschechien vorbei – mit Sieg für die Favoriten Kanada.

Mitch Marner traf für Kanada und sicherte den Einzug ins Halbfinale gegen den Gewinner aus USA gegen Schweden.

Wahnsinn! Tschechien zwang Kanada in die Verlängerung, nach regulärer Spielzeit stand es 3:3.

Bis dreieinhalb Minuten vor Schluss führte Tschechien mit 3:2, ehe Kanadas Nick Suzuki sein Team rettete.

Schade! Deutsche Snowboarderin Annika Morgan lag im Slopestyle-Finale lange auf Bronze-Kurs, musste sich am Ende mit Rang vier begnügen.

Im letzten Lauf zog die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott an ihr vorbei, Morgan fehlten 7,02 Punkte zum Medaillengewinn. Gold und Silber gingen an die Japanerinnen Mari Fukada und Kokomo Murase.

Spannung im Eishockey: Tschechien führt nach einem Drittel mit 2:1 gegen Kanada!

Kanada ist Top-Favorit und hatte Tschechien in der Vorrunde klar mit 5:0 geschlagen.

Nach dem Sieg der Slowakei gegen Deutschland (6:2) sichern sich nun Kanada und Tschechien die Quoten fürs Halbfinale.

Die französische Biathlon-Staffel gewann überlegen Gold. Trotz einer Strafrunde zu Beginn für Camille Bened brachten Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon ihr Team zurück auf Kurs und siegten mit 51,3 Sekunden Vorsprung vor Schweden. Bronze ging an Norwegen.

Vanessa Voigt schoss sauber, konnte aber den Rückstand zu den Führenden nicht aufholen und wurde Vierte.

Frankreich gelang damit ein Novum: Alle drei Staffeln (Männer, Frauen und Mixed) gewannen Gold.

Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze heranführen. Sie übergab auf Rang fünf an Voigt, der Rückstand betrug bereits 1:22 Minuten auf Frankreich und 25 Sekunden auf Norwegen.

Obwohl sie keine Strafrunde erhielt, verlor Hettich-Walz durch zeitaufwendige Nachlader weiter Zeit.

Traurig: Franziska Preuß, die als Schlussläuferin auf Position zwei wechseln sollte, schoss dennoch eine Strafrunde.

Sie zerstörte ihre gute Vorarbeit, die sie nach dem Liegendschießen noch an die Spitze gebracht hatte, und übergab nur als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Hettich-Walz.

Julia Tannheimer feierte ein starkes Staffel-Debüt, übergab mit nur zwei Nachladern auf Position zwei an Preuß.

Tannheimer hatte durch ihre starke Laufleistung nur 5,1 Sekunden Rückstand auf die Schwedin Linn Gestblom.

In ungewohnter Aufstellung will das deutsche Damen-Biathlon-Team nach einer Staffelmedaille greifen.

Julia Tannheimer auf Position eins, Franziska Preuß als Zweite, Janina Hettich-Walz an dritter Stelle und Vanessa Voigt als Schlussläuferin sollen die Bilanz des DSV verbessern.

Medaillentraum geplatzt! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verlor 2:6 gegen die Slowakei und schied im Viertelfinale aus.

Die slowakische Mannschaft war effizienter und insgesamt stärker, während Leon Draisaitl und Co. zu oft den Faden verloren. Vor dem gegnerischen Tor fehlte zudem die nötige Kaltschnäuzigkeit.

Das war’s – die deutschen Eishockey-Herren scheiden im Viertelfinale aus. Tomas Tatar erzielte das 6:2 für die Slowakei.

Der nächste Gegenangriff saß und zerstörte die letzten Medaillenhoffnungen.

Ein unglaublicher Albtraum für Lena Dürr! Die Münchnerin fädelte im ersten Tor ein und schied trotz Platz zwei im ersten Lauf früh aus.

Noch bitterer geht es kaum. Mikaela Shiffrin brach ihren Olympiaverfluch, gewann Gold vor Camile Rast (Schweiz) und Anna Swenn Larsson (Schweden).

Es steht 2:5 aus deutscher Sicht, Frederik Tiffels traf im Powerplay (50.).

Die Hoffnung auf eine spannende Aufholjagd bleibt, aber der Weg ist lang.

Der zweite Slalom-Durchgang läuft, doch Emma Aicher verpasst eine Medaille. Die 22-Jährige liegt mit 0,49 Sekunden Rückstand auf Rang fünf.

Die letzten deutschen Hoffnungen ruhen auf Lena Dürr.

Doch die Hoffnungen halten nicht lange: Regenda schnürt einen Doppelpack und stellt auf 5:1 für die Slowakei (41.).

Die Aufgabe wird für das deutsche Team dadurch nicht leichter.

Mit 1:4 geht es in die letzte Pause.

Das DEB-Team gibt nicht auf und erzielte vor dem Schlussdrittel den Anschlusstreffer zum 1:4 (35.).

Draisaitl passte auf Lukas Reichel, der den Puck ins Netz beförderte. Noch ist eine Aufholjagd möglich.

Doch die Slowaken antworten prompt: Dalibor Dvorsky traf zum 4:0 (31.).

Deutschland spielte engagiert, doch vor dem Tor fehlte wie so oft die Effizienz. Die Slowaken nutzten ihre Chancen eiskalt aus.

Im Slopestyle der Männer sind die Medaillen vergeben: Yiming Su aus China holte Gold vor Taiga Hasegawa (Japan) und Jake Canter (USA).

Es ging schnell! Oliver Okuliar erhöhte für die Slowakei auf 3:0 (25.).

Die Enttäuschung bei Leon Draisaitl und Co. ist groß – das Halbfinale scheint in weiter Ferne. Eine Aufholjagd ist zwar möglich, aber sehr schwierig.

Bitter! Milos Kelemen erzielte das 2:0 für die Slowakei (25.).

Damit wird die Aufgabe für Deutschland noch schwerer.

Das Viertelfinale Deutschland gegen Slowakei begann, zur ersten Drittelpause liegt Deutschland mit 0:1 zurück.

Pavol Regenda schoss die Slowaken in Führung, obwohl das deutsche Team durchaus gute Ansätze zeigte. Die Zeit reicht noch für eine Aufholjagd.

Die deutschen Männer Jakob Elias Moch und Jan Stölben erreichten im Teamsprint Rang neun.

Gold holte Norwegen mit Rekordsieger Johannes Hoesflot Klaebo und Einar Hedegart, die USA wurden Zweiter, Italien Dritter.

Das deutsche Damen-Team erreichte im Sprint dank eines knappen Zielsprints Bronze. Laura Gimmler und Coletta Rydzek sicherten den dritten Platz.

Gold gewann Schweden, die Schweiz wurde Zweiter.

Lena Dürr lag nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und hat gute Medaillenchancen.

Der Rückstand auf Shiffrin beträgt 0,82 Sekunden, Dritte ist Cornelia Öhlund aus Schweden. Emma Aicher fiel zunächst auf Rang acht zurück, der Kampf ist aber noch offen.

Im Riesenslalom belegte Dürr nach dem ersten Lauf Platz zwei, schaffte es aber letztlich nicht aufs Podest. Wird es heute besser?

Emma Aicher zeigte wieder ihre Vielseitigkeit, liegt jetzt auf Platz sechs, nur wenige Hundertstel hinter den Medaillenrängen.

Im Skirennslalom der Frauen läuft seit 10 Uhr der erste Durchgang.

Lena Dürr stellte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit auf und lag zunächst auf Platz eins, wurde später von Mikaela Shiffrin verdrängt. Der Abstand beträgt 0,82 Sekunden. Nun startet Emma Aicher.

Nach mehr als zwei Jahren ohne Niederlage stürzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei der Kür am Freitag. Trotz der Fehler war er nicht allein, er erntete jedoch heftige Kritik in den sozialen Netzwerken.

„Auf der größten Bühne der Welt kämpfen selbst die Stärksten oft mit inneren Kämpfen“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram. „Hasserfüllte Kommentare greifen den Verstand an, Angst zieht in die Dunkelheit, trotz dem enormen Druck.“

Malinin, zweifacher Weltmeister, fiel nach seinem Sturz auf Platz acht zurück. Mikhail Shaidorov aus Kasachstan gewann überraschend Gold.

Francesco Friedrich freute sich über seine Silbermedaille.

„Silber sieht richtig gut aus“, sagte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.

Mit dem Sieg im Zweierbob holte Team Deutschland drei weitere Medaillen.

Eine Übersicht zum aktuellen Medaillenspiegel findet ihr im Artikel „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.

Team Deutschland dominierte im Zweierbob und feierte den Triumph.

Neben dem Edelmetall begeisterten die Athleten mit beeindruckenden Szenen bei der Siegerehrung.

Nach dem vierten Lauf im Zweierbob steht fest: Das Podium ist Schwarz-Rot-Gold!

Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten nahezu fehlerfreie Fahrten und verteidigten ihre Führung souverän.

Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer legten noch einen drauf und fuhren zu Gold.

Mit der besten Startzeit erreichten sie nach 54,91 Sekunden das Ziel – eine nahezu perfekte Fahrt. Herzlichen Glückwunsch!

Gesamtzeit: 3:39,70 Minuten.

Francesco Friedrich beendete seinen Lauf in 55,33 Sekunden.

Seine Gesamtzeit: 3:41,04 Minuten – mindestens Silber.

Adam Ammour und Anschieber Alexander Schaller fuhren im letzten Lauf in 55,35 Sekunden ins Ziel.

Ihre Gesamtzeit beträgt 3:41,52 Minuten. Trotz eines kleinen Ausrutschers bleibt ihnen Bronze sicher.

Sie legten die bisher beste Startzeit hin.

Um 21:05 Uhr beginnt der finale vierte Lauf im Zweierbob.

Eine Prognose: Wenn die drei deutschen Teams keine Fehler machen, gelingt Team Deutschland ein Medaillentriple in Gold, Silber und Bronze.

Wir melden uns zurück mit dem Zweierbob der Männer, der um 19 Uhr mit dem dritten von vier Läufen startet.

Johannes Lochner darf als Erster starten und macht einen kleinen Fehler, der aber kaum ins Gewicht fällt. Er kommt mit 54,89 Sekunden ins Ziel.

Francesco Friedrich folgte mit einigen Unsicherheiten und liegt nun 0,92 Sekunden hinter Lochner, der knapp vor dem letzten Lauf bereits den Sieg vor Augen hat.

Adam Ammour bleibt Dritter, sein Rückstand auf Lochner beträgt 1,38 Sekunden. Deutschland hat vor dem letzten Lauf beste Chancen auf ein Medaillentriple!

Im Eisschnelllauf-Teamverfolgungsfinale spielte Deutschland nur eine untergeordnete Rolle. Bei den Frauen gewann Kanada (2:55,81 Min.) vor den Niederlanden. Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz entschieden das C-Finale für sich und wurden Fünfte.

Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Min.) vor den USA. Die Deutschen Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und wurden Siebte.

Keine Medaille für Deutschlands Biathleten! Die Staffel erreichte Rang vier. Frankreich gewann erstmals die Staffel-Goldmedaille, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen in Schach. Schweden sicherte Bronze, Deutschland folgte fast eine Minute dahinter.

Ärgerlich für Deutschland: Laufleistung war gut, doch mit zwölf Nachladern schossen die Deutschen doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden. Frankreich hatte neun Fehlschüsse und musste eine Strafrunde absolvieren.

Deutschland kam nicht näher heran! Philipp Nawrath verbesserte die Position auf Platz vier, lag aber schon 49 Sekunden hinter der Spitze beim Wechsel.

Schweden, Norwegen und Frankreich führten zusammen, während Nawrath alleine kämpfte und auch drei Schießfehler im Stehendanschlag produzierte. Philipp Horn muss die letzte Runde nun Fehler der Konkurrenz hoffen.

David Zobel startete mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm kurzzeitig die Führung.

Im Stehendschießen benötigte er jedoch drei Nachlader und verlor Zeit auf Frankreich, das trotz Strafrunde die Führung übernahm.

Beim Wechsel auf Nawrath lag Deutschland auf dem sechsten Platz mit 31 Sekunden Rückstand hinter Frankreich, Finnland und Schweden waren knapp dahinter.

Justus Strelow begann die Staffel gut, wechselte mit zwei Nachladern auf Platz drei zu David Zobel.

Er hatte 15 Sekunden Rückstand auf Norwegens Martin Uldal, Finnland lag als Zweiter nur 0,4 Sekunden vor ihm.

Die Herren-Biathlon-Staffel läuft, womit die beste Medaillenchance für die deutschen Männer besteht.

Justus Strelow startete mit einer starken Schießeinlage, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.

Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale mit einem klaren 5:1-Sieg gegen Frankreich.

Im letzten Drittel trafen Joshua Samanski (48.) und Nico Sturm (60.) zum Ausbau des Erfolgs. Das Team tankte so nach zwei Niederlagen neues Selbstvertrauen. Nächster Gegner ist am Mittwoch um 12:10 Uhr die Slowakei.

Die Olympischen Spiele verliefen für die deutschen Kombinierer bisher enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb verbesserten sich die Deutschen zwar, hatten aber keine Medaillenchancen. Nach schwachen Sprüngen lagen sie rund 90 Sekunden zurück.

Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek kamen auf die Plätze neun und zehn, Julian Schmid wurde Zwölfter mit 2:22 Minuten Rückstand.

Olympiasieger wurde Jens Lurås Oftebro aus Norwegen, der sich von Rang fünf nach vorn kämpfte. Johannes Lamparter (Österreich) gewann Silber, Ilkka Herola (Finnland) Bronze.

Im Eishockey änderte sich die Dynamik: Frankreich holte Momentum und verkürzte auf 1:3 durch Pierre-Edouard Bellemare nach 24 Minuten.

In Livigno sorgt starker Schneefall für Verzögerungen bei den Freestyle-Skiern.

Die für 10:45 Uhr geplante Frauen-Qualifikation wurde mehrfach verschoben und soll nun um 13:45 Uhr stattfinden. Die Männer-Quali wurde auf Mittwoch verlegt.

Das DEB-Team ist auf bestem Weg ins Viertelfinale: Nach dem ersten Drittel führt es gegen Frankreich mit 3:0.

John Peterka erzielte rund 90 Sekunden vor Drittelende das dritte deutsche Tor, was das Selbstvertrauen nach zwei Niederlagen stärkt.

Die deutschen Eishockey-Profis peilen das Viertelfinale an und führen gegen Frankreich bereits 2:0 nach 15 Minuten. Leon Draisaitl traf im Powerplay (4.), Frederik Tiffels erhöhte (11.).

Schwerer Rückschlag für Deutschlands Curler: Gegen zuvor sieglose Tschechen verloren sie 7:9 und müssen wohl die Hoffnungen auf eine Medaille begraben.

Obwohl noch zwei Gruppenspiele gegen Schweiz und China ausstehen, reichen selbst zwei Siege vermutlich nicht für den Sprung unter die besten Vier. Die Mannschaft um Skip Marc Muskatewitz steht bei drei Siegen und vier Niederlagen.

Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und haben kaum noch Medaillenchancen.

Nach schwachen Sprüngen lagen die DSV-Athleten zu weit zurück: Johannes Rydzek startete als 15. mit 1:23 Rückstand, Julian Schmid 16. mit 1:35 und Vinzenz Geiger 18. mit 1:43.

Bereits im Normalschanzen-Wettkampf gab es keine Medaille, letzte Chance ist das Team-Event am Donnerstag.

Das deutsche Damen-Biathlon-Quartett für die Staffel steht fest: Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer wollen um Medaillen kämpfen. Eine Überraschung gibt es auf der Schlussposition.

Da Preuß in letzter Zeit als Schlussläuferin Probleme hatte, insbesondere in der Mixed-Staffel bei Olympia eine Strafrunde schoss, läuft sie nun als Zweite. Überraschend übernimmt Vanessa Voigt die Schlussposition.

Voigt glänzt mit sehr stabilem Schießen, hat aber Schwierigkeiten im Langlauf, weshalb sie selten als Schlussläuferin eingesetzt wird. Julia Tannheimer startet dafür als Erste, die nach ihrer Magen-Darm-Erkrankung zurückgekehrte Hettich-Walz läuft dritte Position.

Deutschland wartet seit fast einer Woche auf eine Goldmedaille. Heute sieht es aber wieder danach aus: Johannes Lochner liegt im Zweierbob zur Halbzeit mit 0,8 Sekunden Vorsprung vor seinem stärksten Konkurrenten, und auch auf Platz zwei und drei befinden sich mit Friedrich und Ammour zwei Deutsche. Der finale Lauf beginnt um 21:06 Uhr.

Weitere Medaillenchancen bestehen in der Nordischen Kombination beim Einzel von der Großschanze (10 Uhr) nach einer Wettkampfpause, außerdem startet die Herren-Biathlonstaffel um 14:30 Uhr.

Die deutschen Eishockey-Herren bestreiten ihr Viertelfinal-Qualifikationsspiel um 12:10 Uhr.

Am zehnten Wettkampftag erlebte Deutschland dramatische Momente in drei Sportarten. Im Frauen-Monobob und im Paar-Eiskunstlauf war Gold möglich, doch beide Chancen wurden vergeben.

Vorher scheiterten die Skispringer in der Teamwertung knapp am Podest. Andreas Wellinger und Philipp Raimund verpassten Bronze um 17 Zentimeter. Das Springen war wegen Schneetreibens abgebrochen worden. Mit 0,3 Punkten Rückstand belegten die Deutschen Rang vier und waren die größten Verlierer der Jury-Entscheidung.

Im Medaillenspiegel rangiert Deutschland nach zehn Wettkampftagen auf Platz acht mit vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronze-Medaillen.

Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht fest: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen USA und Kanada aufeinander.

Kanada setzte sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor besiegten die USA Schweden souverän mit 5:0.

Im Frauen-Eishockey wird noch der zweite Finalist zwischen Kanada und der Schweiz gesucht. Aktuell steht es im dritten Drittel 2:1 für Kanada.

Im ersten Halbfinale gewann die USA klar mit 5:0 gegen Schweden. Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am selben Tag um 14:40 Uhr.

Drama bei den deutschen Eiskunstläufern Minerva Hase und Nikita Volodin: Nach Führung im Kurzprogramm verpassten sie den Olympiasieg in der Kür und gewannen Bronze mit 219,09 Punkten.

In der Kür unterliefen Hase zweimal entscheidende Fehler, was wichtige Punkte kostete. Nach einem starken Kurzprogramm lagen sie in Führung, doch in der Kür reichte es nicht für Gold.

Die Weltmeister und Favoriten, die Japaner Riku Miura und Ryhichi Kihara, zeigten eine noch beeindruckendere Aufholjagd als Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren. Die Deutschen lagen nach dem Kurzprogramm auf Platz eins, die Japaner gingen als Fünfte in die Kür und schafften sensationell Gold mit 231,24 Punkten.

Silber ging an das georgische Paar Anastasiia Metelkina und Luka Berulava mit 221,75 Punkten. Bronze für Hase/Volodin ist dennoch ein großer Erfolg, da sie erst seit dreieinhalb Jahren zusammenlaufen.

Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die Kür der Paare läuft, die Favoriten Miura/Kihara aus Japan glänzen.

Nachdem sie im Kurzprogramm patzten und nur auf Rang fünf lagen, zeigten die Japaner eine perfekte Kür zur Musik aus „Gladiator“ und erhielten 158,13 Punkte. Die Gesamtpunktzahl beträgt 231,24 Punkte.

Das deutsche Duo Minerva Hase und Nikita Volodin muss nun diese Leistung toppen. Ihre persönliche Bestleistung in der Kür liegt bei 149,57 Punkten, was für Gold nicht reicht. Im Kurzprogramm erzielten die Deutschen 80,01 Punkte, eine persönliche Bestleistung.

Drama im Eiskanal: Laura Nolte verpasste im letzten Monobob-Lauf den Olympiasieg.

Drei Läufe lang führte sie, doch im letzten Lauf verlor die Dortmunderin ihren Vorsprung und kam mit 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel. Statt Gold gab es Silber für Deutschland.

Trotzdem ein großer Erfolg für die 27-Jährige. Sie hatte gute Chancen, die erste deutsche Monobob-Siegerin zu werden.

Bronze ging an deren Landsfrau Kaillie Armbruster Humphries. Lisa Buckwitz wurde Vierte, Kim Kalicki landete auf Platz elf.

Die Hoffnungen ruhen nun auf Gold im Zweierbob, wo Laura Nolte mit Deborah Levi als Titelverteidigerin antritt.

Der Wettbewerb im Monobob läuft, bald startet der entscheidende vierte Lauf, bei dem Nolte als Führende Gold anpeilt.

Die Entscheidung im Paar-Eiskunstlauf ist in vollem Gange, das erste deutsche Paar stand bereits auf dem Eis.

Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin zeigten eine starke Kür zu "I'd Do Anything for Love" von Meatloaf und erhielten 126,59 Punkte. Damit verbesserten sie sich zumindest um einen Rang.

Jetzt warten alle auf Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte ihre Kür in Mailand zeigen.

Die schlechten Bedingungen lassen keine weiteren Sprünge zu, deshalb entschied die Jury den Abbruch!

Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, weil nur drei Springer antreten konnten. Der schwierige Sprung von Kacper Tomasiak aus Polen verdeutlichte, dass unter diesen Bedingungen ein fairer Wettkampf nicht möglich ist.

Für Deutschland bitter: Mit der Wertung nach dem zweiten Durchgang verpassten sie Bronze um 0,3 Punkte. Trotz der traurigen Entscheidung ist sie angesichts der Bedingungen richtig.

Starker Schneefall und Wind verzögerten die letzten Springer erheblich.

Überflieger Domen Prevc begann, Philipp Raimund sprang 136 Meter mit Telemark und sicherte Deutschland zumindest Platz vier vor Slowenien.

Das Springen wurde erneut unterbrochen wegen schlechter Sicht.

Der letzte Durchgang startete mit Andreas Wellinger, der 130 Meter erreichte.

Ren Nikaido aus Japan sprang 138,5 Meter und verdrängte Deutschland vor dem letzten Sprung vom Podium. Norwegen auf Platz drei fehlten etwa zehn Punkte.

Im zweiten Durchgang sprang Andreas Wellinger unter schwierigen Bedingungen 123,5 Meter, Philipp Raimund wiederholte seine 137,5 Meter.

Deutschland bleibt vor dem letzten Durchgang Vierter mit nur 0,3 Punkten Rückstand auf Norwegen. Slowenien und Japan lauern ebenfalls, der Kampf um Bronze ist spannend.

Österreich führt mit 568,7 Punkten und rund zehn Zählern Vorsprung scheinbar uneinholbar Richtung Gold.

Olympiasieger Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer mit 137 Metern im Teamwettbewerb auf Kurs Medaille. Andreas Wellinger sprang 127,5 Meter.

Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Platz vier, nur knapp hinter Polen.

Das wird ein Thriller im letzten Lauf des Monobobs der Damen! Laura Nolte ging als Führende in den entscheidenden Tag und setzte mit 59,15 Sekunden einen neuen Bahnrekord.

Doch die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor pulverisierte diese Zeit mit 59,08 Sekunden.

Damit schrumpfte der Vorsprung von Nolte auf 0,15 Sekunden. Die Dritte, Kaillie Armbruster Humphries, liegt 0,24 Sekunden zurück.

Ab 21 Uhr startet der letzte Lauf, eine Hundertstelsekunden-Entscheidung um Gold im Eiskanal von Cortina. Lisa Buckwitz verbesserte sich deutlich und liegt vor dem letzten Lauf auf Rang vier, 0,64 Sekunden hinter Bronze.

Kim Kalicki liegt mit 3,47 Sekunden Rückstand und Platz 18 aussichtslos zurück.

Ist schon Schluss für heute? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer in zwei Durchgängen.

Zudem gibt es Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Paar-Eiskunstlauf. Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm mit großem Vorsprung und haben beste Chancen auf Gold.

Alle Entscheidungen findet ihr in unserer Wettkampfübersicht.

Unglaublich! Die deutschen Curling-Männer haben wieder Chancen auf das Halbfinale, nachdem sie Titelverteidiger Schweden in der Round Robin mit 7:3 besiegt haben.

Mit drei Siegen und drei Niederlagen sind sie wieder im Rennen, am Dienstag stehen zwei Spiele gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.

Spektakuläre Szenen im Slalom: Atle Lie McGrath führte mit großem Vorsprung, fädelte aber bei einem einfachen Tor ein und schied aus.

Seine Enttäuschung war riesig, er warf seine Stöcke weg, schnallte die Skier ab und lief in den Wald. Weil ein Fangzaun im Weg war, legte er sich davor in den Schnee und blieb lange liegen.

Statt McGrath holte Loic Meillard nach Bronzemedaille im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination im Slalom Gold. Fabio Gstrein (Österreich) und Henrik Kristoffersen (Norwegen) komplettierten das Podest, Linus Straßer wurde Neunter.

Einen Tag vor der Biathlon-Staffel gab der DSV sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM gab es nicht.

Justus Strelow startet für Deutschland, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Schlussläufer Philipp Horn. Die Staffel hat die besten Chancen auf Bronze, um die Bilanz nach der Mixed-Staffel aufzubessern.

Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann im Shorttrack-Finale über 1000 Meter Gold.

Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Silber, Gili Kim holte Bronze.

Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird Andreas Wellinger im Super Team starten.

Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als Medaillenkandidaten, Hoffmann schwächelte in Predazzo, weshalb Wellinger einspringt. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, war aber beim Großschanzen-Springen besser als Hoffmann.

Bei diesen Spielen wird erstmals das kürzere Super Team mit zwei Athleten ausgetragen, die je drei Sprünge absolvieren. So sollen mehr Nationen um Medaillen kämpfen können.

Die deutsche Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landsmännern Francesco Friedrich und Adam Ammour an.

Der Berchtesgadener plant fast schon Gold: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen acht Zehntelsekunden – im Bobsport eine Welt. Friedrich verdrängte Ammour durch dessen Fehler auf Platz zwei und hat 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.

Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im Eishockey. Die Schweiz sprach zunächst nur von einer Unterschenkelverletzung, Fialas Klub Los Angeles Kings gab die Diagnose bekannt.

Der 29-Jährige erlitt mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und beginnt bald mit Reha. „Kevin wird den Rest der NHL-Saison 2025/26 ausfallen“, so die Kings. Nach der Saison erfolgt eine Neubewertung.

Für eine Medaille ist es wohl nur noch ein Wunder: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Lauf weit zurück.

Der WM-Dritte von letztem Jahr büßte 2,35 Sekunden auf den Führenden Atle Lie McGrath ein und liegt auf Rang elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied ebenso wie zehn weitere der ersten 30 Starter aus.

Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Er hatte bereits 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten, überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.

Stattdessen verdrängte der dritte deutsche Pilot Adam Ammour den Serien-Olympiasieger, der mit 0,04 Sekunden Rückstand Dritter wurde.

Nach dem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.

„Das war mein letztes Rennen. Es fällt schwer, das zu sagen, aber es ist mein Karriereende“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.

Grotheer hatte 2022 Olympia-Gold in Peking gewonnen und den Gesamtweltcup der folgenden Saison. Nach mehreren Verletzungen hatte er diese Saison große Probleme, weshalb die beiden Bronze-Medaillen besonders wertvoll sind.

Nach einem Tag mit Medaillen, aber auch Enttäuschungen für Deutschland in Skeleton, bietet der Montag neue Chancen für die schwarz-rot-goldenen Athleten.

Es wird die erste Medaille im Bob vergeben, im Monobob der Frauen (4. Lauf: 21:06 Uhr) führt Laura Nolte und hofft auf Gold. Linus Straßer will im Ski-Alpin nach einer Slalom-Medaille greifen (10 und 13:30 Uhr). Abends kämpfen die Skispringer im Super Team um Edelmetall (19 Uhr).

Die größte Hoffnung liegt jedoch spät am Abend: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf um Gold – nach dem Kurzprogramm führen sie klar.

Wir verabschieden uns vom neunten Wettkampftag, an dem es aus deutscher Sicht einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall im Skeleton gab.

Im Medaillenspiegel erfahrt ihr, wie sich die deutschen Athleten im internationalen Vergleich schlagen.

Das Spiel ist vorbei: Deutschland verlor das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.

Trotz der deutlichen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter ins Playoff ein und trifft nun auf Frankreich.

Endlich fiel der deutsche Treffer: Tim Stützle traf in der 52. Minute zum 1:5.

Spannend wird es wohl nicht mehr, doch der NHL-Star sorgte zumindest für Moral.

Es wurde deutlich: Auston Matthews erzielte das 5:0 für die USA (47.).

Das deutsche Team geriet zunehmend unter Druck.

4:0 für die USA! Tage Thompson sorgte für klare Verhältnisse (42.).

Damit sind die Hoffnungen auf ein Comeback im vierten Drittel wohl dahin. Die Direktqualifikation fürs Viertelfinale ist verloren. Platz zwei sicherte sich Deutschland nach Letten-Niederlage gegen Dänemark, im Zwischenrundenspiel geht es gegen Frankreich.

Minerva Hase und Nikita Volodin liegen nach dem Kurzprogramm an der Spitze und haben beste Chancen auf das Podium!

Mit 80,01 Punkten und etwa fünf Zählern Vorsprung auf das zweitplatzierte georgische Paar zeigten sie eine fehlerfreie Kür. Die Favoriten Riku Miura und Ryuichi Kihara aus Japan patzten im Kurzprogramm. Annika Hocke und Robert Kunkel erreichten als Elfte ebenfalls das Finale.

Mit drei Toren Rückstand ging Deutschland in die letzte Pause.

Eine Niederlage scheint wahrscheinlich, doch das Weiterkommen ist nach Letten-Pleite sicher. Der Gegner im Playoff wäre Frankreich.

Im zweiten Drittel trumpften die USA auf und ließen Deutschland kaum Luft zum Atmen. Das 3:0 erzielte Brock Faber (38.).

Nun muss das DEB-Team im letzten Abschnitt deutlich zulegen.

Der Favorit erfüllte seine Rolle und nutzte ein Powerplay eiskalt.

Unmittelbar nach einer Strafe für Wissmann erzielte Auston Matthews das 2:0 (25.).

8,7 Sekunden vor der Pausensirene ging die USA mit 1:0 in Führung (20.) durch Zach Werenski nach Vorlage von Auston Matthews. Bis dahin hielt Deutschland stark mit.

Das deutsche Eishockey-Team steht kurz vor einer Mammutaufgabe: Im dritten Gruppenspiel wartet Spitzenreiter USA (21:10 Uhr).

Für Deutschland geht es nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland vor allem um Platzierung, das Weiterkommen ist gesichert. Als Gruppensieger oder bester Zweiter würde man die Zwischenrunde vermeiden.

Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold knapp, da Anna Odine Stroem aus Norwegen mit 284,8 Punkten gewann und auch auf der Normalschanze triumphierte. Die Spielerinnen feierten dennoch gemeinsam. Schwedin Frida Westman wurde Vierte, Nika Prevc Dritte (271,5 Punkte) und holte Bronze.

Überraschend wurde Agnes Reisch beste Deutsche auf Platz zehn, Selina Freitag wurde 17., Juliane Seyfahrt belegte Rang 23. Für den DSV ein enttäuschendes Ergebnis, da erstmals keine Medaille bei Olympischen Winterspielen erreicht wurde.

Vor dem finalen Durchgang der Skispringerinnen auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth mit Rang neun die beste Deutsche, die kaum Medaillenchancen hat.

Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an. Nika Prevc als Fünfte wird es schwer haben. Einige Athletinnen hatten am Ende mit Rückenwind ungünstige Bedingungen.

Bitter: Katharina Schmid hatte viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt schon zur Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston gewann nach dem Einzel-Olympiasieg erneut mit Tabitha Stoecker das Mixed-Team-Event und setzte sich knapp vor Kreher/Jungk aus Dresden durch.

Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer sicherten sich mit nur einer Hundertstelsekunde mehr Bronze.

Pfeifer/Grotheer fehlte nur eine Hundertstelsekunde zu Kreher/Jungk, die damit vorn bleiben.

Wo landen nun die Briten Stoecker/Weston?

Das Dresdner Duo übernahm mit einem Vorsprung von 0,12 Sekunden die Führung, bevor die Briten an der Spitze lagen. Nun starten Pfeifer und Grotheer.

Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien führen mit drei Teams vor Kreher/Jungk, die nun starten.

Die Briten haben bereits eine Medaille sicher, da auch Favoriten Weston/Stoecker noch antreten.

Zum ersten Mal in der Olympia-Geschichte gibt es eine Mixed-Team-Entscheidung im Skeleton!

Deutschland schickt mit Kreher/Jungk und Pfeifer/Grotheer zwei Teams ins Rennen – mit sehr guten Medaillenchancen. Nach zweimal Silber und Bronze könnten sie nun endlich Gold holen.

Wie schon über 1000 Meter gingen auch über 500 Meter die begehrten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok fuhr mit Olympia-Rekord an Jutta Leerdam vorbei zu Gold.

Bronze sicherte sich Miho Takagi aus Japan. Sophie Warmuth aus Erfurt wurde Achte.

Schade! Sophie Warmuth verlangte Jutta Leerdam alles ab, musste sich über 500 Meter aber geschlagen geben.

Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter lag zwischenzeitlich auf Platz eins, Warmuth wurde zunächst Sechste.

Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia noch auf eine Einzelmedaille. Trotz starkem Start klappte es heute in der Verfolgung nicht, sie weinte im Ziel bittere Tränen.

„Ich bin enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich heute gut, aber das letzte Schießen lief schlecht. Ich war nervös, hörte neben mir einen Fehler und verlor den Fokus. Es ist ernüchternd, dass 30 Sekunden ein gutes Rennen zerstören“, erklärte die Gesamtweltcupsiegerin im ZDF-Interview.

Preuß steht sinnbildlich für das deutsche Biathlon-Team, das nach dem Start mit Bronze in der Mixed-Staffel keine weitere Medaille holte – der schwächste Biathlon-Auftritt der Geschichte bei Olympia. Vier Chancen bleiben noch in Staffel und Massenstart.

Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Snow Park von Livigno mit Platz acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.

Zuvor hatte die 24-Jährige das Big-Air-Finale knapp verpasst. Nun hat sie Medaillenchancen, die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.

Oje! Im letzten Schießen unterliefen Preuß zwei Fehler – zu viel für eine Podestplatzierung. Sie wurde Sechste.

Lisa Vittozzi nutzte die Patzer der bisherigen Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde und holte Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen gewann Silber, die Finnin Minkkinen fiel auf Bronze zurück.

Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer 34., Selina Grotian 41.

Franziska Preuß schoss in der Verfolgung fehlerfrei und lief mit Jeanmonnot und der Finnin Minkkinen um Platz drei mit.

Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, die beiden machen vermutlich den Olympiasieg unter sich aus.

Das britische Duo Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewann das spannende Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich.

Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und wurde im kleinen Finale Siebte. Die deutschen Snowboarder warten weiterhin auf eine Medaille.

Bitter! Lena Dürr fiel im zweiten Slalom-Durchgang auf Platz neun zurück.

Federica Brignone fuhr souverän zum zweiten Gold. Silber teilten sich Sara Hector (Schweden) und Thea Louise Stjernesund (Norwegen) mit gleicher Zeit, Bronze ging an Lara Della Mea (Italien). Emma Aicher wurde 19.

Emma Aicher erreichte im Riesenslalom den dritten Platz nach dem zweiten Durchgang, hat aber kaum Medaillenchancen.

Nun sind alle Augen auf Lena Dürr gerichtet.

Endlich! Zwölf Jahre nach Sotschi 2014 erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp ihre Goldmedaille.

In einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz übergab IOC-Mitglied Michael Mronz die Medaille. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.

Der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom läuft gerade.

Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt überraschend auf Platz zwei und hat Medaillenchancen. Die Daumen sind gedrückt.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Qualilauf und wurde nur 23., damit verpasste er das Finale.

Norwegen räumt weiterhin im Medaillenspiegel ab und gewann Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer im Langlauf. Silber ging an Frankreich, Bronze an Italien. Die deutsche Staffel belegte Platz acht.

Der Erfolg war erwartet, doch es war die neunte Goldmedaille für Superstar Johannes Hoesflot Klaebo. Mit 29 Jahren ist er Rekordsieger der Winterspiele und überholte Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen jeweils mit acht Goldmedaillen.