Olympia 2026 im Liveticker: Deutsche Kombinierer auf direktem Weg zur Goldmedaille
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich die Gold-, Silber- und Bronzemedaillen? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina befinden sich in vollem Gange!
Auch am zwölften Wettkampftag konnten deutsche Athleten Edelmetall erringen: Coletta Rydzek und Laura Gimmler gewannen Bronze im Langlauf-Teamsprint. Somit zählt das deutsche Team derzeit fünf Gold-, jeweils acht Silber- und Bronze-Medaillen.
In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, spannende Höhepunkte und interessante Randnotizen.
Das deutsche Kombinierer-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek legte beim Skispringen eine starke Leistung hin und übernahm vorerst die Führung in der Gesamtwertung.
Zunächst erzielte Rydzek einen Sprung von 123 Metern und sammelte dafür 122 Punkte, bevor Geiger mit 124,5 Metern und insgesamt 246,5 Punkten nachlegte.
Der Vorsprung auf Norwegen, das aktuell auf Platz zwei liegt, beträgt 13 Sekunden. Ab 14 Uhr fällt die Entscheidung über die Medaillen im 2x7,5 Kilometer Langlauf.
Skibergsteigen feiert bei den Olympischen Winterspielen 2026 seine Premiere. Doch was genau verbirgt sich dahinter?
Skimo, kurz für Ski Mountaineering, ist eine Variante des Skitourengehens. Dabei überwinden die Sportler mit Skiern und speziellen Fellen, die ein Abrutschen verhindern, einen Anstieg. Oben angekommen, werden die Felle abgenommen und es folgt die Abfahrt. „Gemütliches Gipfelbrot gibt es bei uns natürlich nicht“, witzelte Tatjana Paller, Deutschlands erfolgreichste Skibergsteigerin.
Die Wettbewerbe finden bei Olympia im Sprint und am Samstag in der Mixed-Staffel statt. Im Sprint gilt es, 70 Höhenmeter zu überwinden, darunter ein Abschnitt, in dem die Skier am Rücken getragen werden müssen. Ausgetragen wird das Rennen im K.o.-System, wobei eine Runde etwa drei Minuten dauert.
Starker Schneefall an den italienischen Austragungsorten sorgt für Verzögerungen im Spielplan, besonders betroffen sind derzeit die Ski-Freestyler.
Bereits am Mittwochabend musste der Sprung verschoben werden, auch die für Donnerstag um 10:30 Uhr geplante Halfpipe-Qualifikation wurde aufgrund „erheblicher Schneefälle“, wie offizielle Stellen mitteilten, abgesagt. Die Sicherheit der Athleten hat höchste Priorität. Die Qualifikation soll nun am Freitag um 10:30 Uhr nachgeholt werden, das Finale ist für 13:30 Uhr angesetzt. Die Frauen-Qualifikation ist für Donnerstagabend um 19:30 Uhr vorgesehen.
Während die USA und Schweden noch auf der Suche nach dem letzten Halbfinalisten im Eishockey sind, kehrten die deutschen Sportler bereits in ihre Olympischen Dörfer zurück. Der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland allerdings nicht nach Plan.
Lena Dürr schied im zweiten Durchgang am ersten Tor aus, obwohl sie auf Medaillenkurs war. Das deutsche Eishockey-Team unterlag deutlich gegen die Slowakei, und Franziska Preuß musste in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde drehen, was die deutschen Hoffnungen auf eine Medaille frühzeitig beendete.
Doch es gab auch Grund zum Feiern: Coletta Rydzek und Laura Gimmler sicherten sich Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wo Deutschland im Medaillenspiegel damit steht, erfahrt Ihr hier.
Im Shorttrack-Einzel über 500 Meter standen die niederländischen Brüder Melle und Jens van‘t Wout gemeinsam auf dem Podium: Melle gewann Silber, Jens Bronze.
Gold sicherte sich der Kanadier Steven Dubois knapp vor den beiden Brüdern, der zuvor bereits eine Silbermedaille mit der Staffel gewonnen hatte.
Die Frauen-Shorttrack-Staffel ging an Südkorea! Im A-Finale über 3000 Meter setzten sie sich knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.
Der dritte Halbfinalist im Eishockey steht fest: Finnland besiegte die Schweiz mit 3:2 in der Verlängerung und trifft am Freitag auf die Slowakei.
Finnland lag dabei lange zurück und stand bis sechs Minuten vor Spielende sogar mit 0:2 hinten. Doch Sebastian Aho und Miro Heiskanen glichen kurz vor Schluss aus, ehe Artturi Lehkonen in der Overtime den Sieg erzielte.
Die Overtime zwischen Kanada und Tschechien war nach nur 82 Sekunden beendet – mit dem glücklichen Ende für Kanada.
Mitch Marner erzielte das entscheidende Tor für Kanada, das im Halbfinale auf den Sieger aus dem Duell USA gegen Schweden trifft.
Großartig: Tschechien hatte Kanada in die Verlängerung gezwungen, nach der regulären Spielzeit stand es 3:3. Bis circa dreieinhalb Minuten vor Schluss führte Tschechien sogar mit 3:2, doch Kanadas Nick Suzuki rettete sein Team kurz vor dem Ende.
Peinlich: Snowboarderin Annika Morgan lag bis zum letzten Lauf auf dem Bronzerang im Slopestyle, am Ende wurde es aber nur der vierte Platz.
Im finalen Durchgang überholte die Neuseeländerin Zoi Sadowski-Synnott Morgan, der Deutsche fehlten 7,02 Punkte zum ersten Snowboard-Edelmetall seit 1998. Die Plätze eins und zwei gingen an zwei Japanerinnen: Mari Fukuda gewann vor Kokomo Murase.
Eine Überraschung bahnt sich an: Tschechien führt nach einem Drittel mit 2:1 gegen Favorit Kanada!
Kanada ist zwar der Topfavorit bei diesen Spielen und hatte Tschechien bereits in der Vorrunde mit 5:0 besiegt.
Nach dem klaren 6:2-Sieg der Slowakei gegen Deutschland sicherten sich die Slowaken den ersten Platz im Eishockey-Halbfinale. Nun treten Kanada und Tschechien gegeneinander an.
Die französische Biathlon-Staffel gewann überlegen Gold. Trotz einer Strafrunde zu Beginn durch Camille Bened schafften Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon zurück an die Spitze und erreichten mit 51,3 Sekunden Vorsprung vor Schweden das Ziel. Bronze ging an Norwegen.
Obwohl Vanessa Voigt am Schießstand fehlerfrei arbeitete, konnte sie den Rückstand, den ihre Teamkolleginnen mitgaben, nicht mehr wettmachen und rückte für Deutschland „nur“ auf den vierten Platz vor.
Frankreich gelang damit eine Premiere: Erstmals in der Geschichte des Biathlons gewinnen alle drei Staffel-Wettbewerbe – Männer, Frauen und Mixed – dieselbe Nation.
Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze heranführen. Zwar übergab sie auf Rang fünf an Vanessa Voigt, der Rückstand auf Frankreich betrug aber bereits 1:22 Minuten, zu Norwegen auf Bronze waren es 25 Sekunden.
Hettich-Walz vermied zwar eine Strafrunde beim Stehendschießen, benötigte aber zu viel Zeit bei den Nachladern, wodurch der Abstand wuchs.
Ein Rückschlag für Deutschland: Franziska Preuß, die eigentlich als Schlussläuferin Druck beim Stehendschießen nehmen sollte, musste trotzdem eine Strafrunde absolvieren.
Dadurch zerstörte sie ihre zuvor starke Leistung, die sie nach dem Liegendschießen noch an die Spitze gebracht hatte, und übergab mit 47 Sekunden Rückstand als Elfte an Janina Hettich-Walz.
Julia Tannheimer feierte ein starkes Debüt bei Olympia in der Staffel und übergab als Zweite an Franziska Preuß.
Die 20-Jährige benötigte beim Stehendschießen nur zwei Nachlader und beeindruckte durch eine starke Laufleistung. Nur die Schwedin Linn Gestblom war mit 5,1 Sekunden schneller beim Wechsel.
In ungewohnter Reihenfolge wollen die deutschen Biathletinnen nun nach einer Medaille greifen.
Julia Tannheimer startet als erste, gefolgt von Schlussläuferin Franziska Preuß an Position zwei, Janina Hettich-Walz an dritter Stelle und Vanessa Voigt als Schlussläuferin sollen die bisher enttäuschende Bilanz des DSV bei diesen Winterspielen verbessern.
Der Medaillentraum ist geplatzt! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft unterlag im Viertelfinale der Slowakei mit 2:6 und ist ausgeschieden.
Gegen eine sehr effiziente und insgesamt bessere slowakische Mannschaft konnten Leon Draisaitl und Co. kaum Akzente setzen, zudem fehlte ihnen vor dem gegnerischen Tor die notwendige Kaltschnäuzigkeit.
Das Aus besiegelte Tomas Tatar mit seinem Treffer zum 6:2 für die Slowakei.
Der nächste Gegenangriff saß und raubte dem DEB-Team die letzte Hoffnung auf eine Medaille.
Für Lena Dürr war es ein Albtraum: Die Münchnerin fädelte unglücklich am ersten Tor ein und schied trotz Silberkandidat-Status im zweiten Lauf aus.
Das ist bitter – die 34-Jährige scheiterte erneut im zweiten Durchgang. Mikaela Shiffrin machte es besser, brach ihren Olympia-Fluch und gewann Gold vor der Schweizerin Camille Rast. Anna Swenn Larsson sicherte sich Bronze.
Der Spielstand aus deutscher Sicht lautet nun 2:5, Frederik Tiffels erzielte das Tor im Powerplay (50.).
Der Weg ist noch lang, aber spannende Schlussminuten sind zumindest nicht ausgeschlossen.
Der zweite Slalom-Durchgang läuft derzeit, für Emma Aicher reicht es aber nicht für eine Medaille. Die 22-Jährige machte einige Fehler und liegt mit 0,49 Sekunden Rückstand zunächst auf Rang fünf.
Alle deutschen Medaillenträume ruhen nun auf Lena Dürr.
Die Hoffnung auf ein Wunder währte nicht lange: Pavol Regenda gelang ein Doppelpack und stellte auf 5:1 für die Slowakei (41. Minute).
Das erschwert die Aufgabe für das DEB-Team enorm.
Mit einem Spielstand von 1:4 geht es in die letzte Pause.
Doch Draisaitl und seine Mitspieler gaben sich nicht auf. Nach dem Anschlusstreffer im zweiten Drittel war noch mehr möglich. Allerdings wird die Zeit nun zum entscheidenden Faktor, und ein weiteres Gegentor darf sich das Team nicht mehr erlauben.
Endlich gelang dem DEB-Team vor dem letzten Drittel der Anschlusstreffer zum 1:4 (35.).
Draisaitl bediente Lukas Reichel, der den Puck sicher im Tor unterbrachte. Besteht noch eine Chance?
Deutschland zeigte großen Einsatz, doch vor dem Tor fehlte die Effektivität. Der Gegner nutzte seine Chancen gnadenlos aus: Dalibor Dvorsky erhöhte auf 4:0 (31.).
Im Slopestyle-Finale der Männer sind die Medaillen entschieden: Olympiasieger wurde Yiming Su aus China vor dem Japaner Taiga Hasegawa, der Silber gewann.
Bronze sicherte sich der US-Amerikaner Jake Canter.
Oliver Okuliar legte für die Slowakei schnell nach und erzielte das 3:0 (25.).
Die Enttäuschung bei Draisaitl und Co. war groß, denn mit diesem Gegentor sind die Chancen aufs Halbfinale deutlich gesunken. Eine Aufholjagd in den verbleibenden Minuten bleibt möglich, wird aber kein leichtes Unterfangen.
Bitter für Deutschland: Milos Kelemen erzielte das 2:0 für die Slowakei (25.) und erschwerte die Aufgabe zusätzlich.
Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei begann mit einem Rückstand für die Deutschen: Zur ersten Drittelpause stand es 0:1.
Pavol Regenda brachte die Slowaken in der 19. Minute verdient in Führung, obwohl die Mannschaft von Harry Kreis gute Ansätze zeigte. Noch ist genügend Zeit für eine Aufholjagd in Richtung Halbfinale.
Im Teamsprint der Männer hatten die deutschen Athleten Jakob Elias Moch und Jan Stölben weniger Erfolg als die Damen, erreichten aber dennoch einen respektablen neunten Platz.
Gold ging an Norwegen mit dem erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten, Johannes Høsflot Klæbo. Der 29-Jährige brillierte gemeinsam mit Einar Hedegart in der Staffel. Die USA belegten Rang zwei, Italien sicherte sich Bronze.
Das deutsche Frauen-Team erreichte in einem knappen und spannenden Sprint im Schlussspurt das Podium und sicherte sich Bronze durch Laura Gimmler und Coletta Rydzek.
Gold ging an Schweden, Silber gewann die Schweiz.
Lena Dürr verteidigte nach dem ersten Lauf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und hat gute Chancen auf eine Medaille.
Der Rückstand auf die US-Amerikanerin beträgt 0,82 Sekunden, auf den dritten Platz liegt die Schwedin Cornelia Öhlund. Emma Aicher ist inzwischen auf Rang acht zurückgefallen, jedoch ist noch nichts verloren.
Im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Lauf bereits auf dem zweiten Platz abgeschlossen, doch letztlich reichte es nicht für das Podest. Heute kann es besser laufen.
Emma Aicher zeigte erneut ihre Vielseitigkeit, liegt aktuell auf Platz sechs.
Dabei hat die zweifache Silbermedaillengewinnerin nur wenige Hundertstelsekunden Rückstand auf die Medaillenränge – es ist also noch alles offen.
Im Slalom der Skirennläuferinnen begann um 10 Uhr der erste Durchgang.
Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor und rückte kurzzeitig auf Platz eins, wurde aber unmittelbar von Mikaela Shiffrin verdrängt. Der Abstand beträgt 0,82 Sekunden. Nun ist Emma Aicher an der Reihe.
Nach über zwei Jahren ohne Niederlage patzte der US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei der Kür am Freitag. Obwohl er damit nicht allein war, reagierten viele Fans in den sozialen Netzwerken heftig.
„Auch die Stärksten auf der großen Bühne kämpfen oft mit inneren, unsichtbaren Herausforderungen“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.
„Hässlicher Hass im Netz beeinträchtigt den Verstand, und Angst zieht einen in die Dunkelheit – egal wie sehr man sich bemüht, dem unaufhörlichen Druck standzuhalten.“
Der zweifache Weltmeister stürzte bei der Kür, nachdem er nach dem Kurzprogramm noch geführt hatte, und fiel auf Platz acht zurück. Überraschend sicherte sich Mikhail Shaidorov aus Kasachstan die Goldmedaille.
Der vierfache Olympiasieger Francesco Friedrich freute sich überraschend über eine Silbermedaille.
„Silber sieht verdammt gut aus“, kommentierte Friedrich nach seinem Rennen am Dienstag.
Mit dem Sieg im Zweierbob kamen drei weitere Medaillen für Team Deutschland hinzu.
Eine Übersicht über den aktuellen Medaillenstand findet Ihr im Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.
Im Zweierbob feierte Team Deutschland einen Triumph und zeigte Dominanz.
Neben dem Edelmetall bereicherten die Athleten ihr Land mit beeindruckenden Momenten bei der Siegerehrung.
Nach dem vierten und letzten Lauf im Zweierbob stand fest: Das gesamte Podium ist in Schwarz-Rot-Gold besetzt!
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour ließen sich nichts zu Schulden kommen und verteidigten ihre Führung mit nahezu fehlerfreien Fahrten gegen die Konkurrenz.
Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer setzten noch einen drauf und sicherten sich Gold.
Mit der besten Startzeit landeten sie nach 54,91 Sekunden im Ziel – eine nahezu perfekte Fahrt. Herzlichen Glückwunsch!
Lochner und Fleischhauer hatten eine Gesamtzeit von 3:39,70 Minuten.
Francesco Friedrich kam mit 55,33 Sekunden ins Ziel.
Seine Gesamtzeit beträgt jetzt 3:41,04 Minuten – mindestens Silber ist sicher.
Im letzten Lauf rutschten Adam Ammour und Anschieber Alexander Schaller in 55,35 Sekunden über die Bahn.
Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten war ihnen die Bronzemedaille nicht mehr zu nehmen, trotz eines kleinen Ausrutschers. Zudem legten sie die bisher beste Startzeit hin.
Um 21:05 Uhr startet der finale vierte Lauf im Zweierbob.
Eine nicht allzu gewagte Vermutung: Sofern die drei deutschen Teams keine Fehler begehen, feiert Deutschland ein dreifaches Medaillenergebnis mit Gold, Silber und Bronze.
Wir melden uns zurück zum Zweierbob der Männer, bei dem um 19 Uhr der dritte von vier Läufen begann.
Johannes Lochner durfte als Erster starten und leistete sich einen kleinen Fehler, der jedoch kaum ins Gewicht fiel. Er kam mit 54,89 Sekunden ins Ziel.
Francesco Friedrich war als Nächster dran und hatte mehrere kleine Fehler in seinem Lauf. Der Rückstand auf Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden, was Lochner den fast sicheren Sieg ermöglichte.
Adam Ammour blieb Dritter, lag nun 1,38 Sekunden hinter Lochner. Deutschland steht vor dem letzten Lauf (ab 21:05 Uhr) sehr gut für ein Medaillentriple!
Im Finale der Teamverfolgung im Eisschnelllauf spielte das deutsche Team keine große Rolle. Bei den Frauen gewann Kanada Gold (2:55,81 Min.) vor den Niederlanden. Das deutsche Quartett Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz gewann das C-Finale und belegte Rang fünf.
Bei den Männern sicherte sich Italien Gold (3:39,20 Min.) vor den USA. Die deutschen Athleten Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und wurden Siebte.
Keine Medaille für die deutschen Biathleten! In der Staffel belegte das DSV-Quartett den vierten Platz. Frankreich gewann erstmals die Staffel-Goldmedaille, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf der letzten Runde auf Distanz. Schweden holte Bronze mit rund einer Minute Rückstand, Deutschland folgte knapp eine weitere Minute dahinter.
Besonders ärgerlich für Deutschland: Die Laufleistung war zeitweise medaillentauglich, jedoch schossen die DSV-Athleten mit zwölf Nachladern doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden. Frankreich schoss mindestens neunmal daneben und musste zudem eine Strafrunde absolvieren.
Deutschland findet nicht näher heran! Philipp Nawrath brachte das deutsche Team zwar auf Platz vier, lag beim Wechsel jedoch schon 49 Sekunden hinter den führenden Teams.
Schweden, Norwegen und Frankreich bestimmten das Tempo an der Spitze, während Nawrath allein arbeiten musste und zudem drei Schießfehler beim Stehendschießen kassierte. Schlussläufer Philipp Horn hat damit eine schwierige Aufgabe vor sich und muss auf Fehler der Konkurrenz hoffen.
Schade: David Zobel begann mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm kurzzeitig sogar die Führung.
Im Stehendschießen benötigte der 29-Jährige allerdings drei Nachlader und verlor wertvolle Zeit auf Frankreich, das trotz einer Strafrunde an die Spitze ging.
Beim Wechsel zu Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand auf Platz sechs hinter Frankreich, Finnland und Schweden lagen nur knapp dahinter.
Ein guter Start von Justus Strelow! Der Startläufer der deutschen Biathlon-Staffel benötigte zwar zwei Nachlader beim Stehendschießen, übergab aber dennoch als Dritter an David Zobel.
Er hatte rund 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller als der Deutsche.
Die Biathlon-Staffel der Männer läuft, und damit die beste Chance für die deutschen Herren, noch eine Medaille zu erringen.
Justus Strelow brachte das Team mit einer starken Schießleistung gut in das Rennen. Nach ihm starten David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.
Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde siegten sie gegen Frankreich mit 5:1.
Im letzten Drittel trafen Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) zum Endstand. Der Erfolg brachte nach zwei Niederlagen in Folge neues Selbstvertrauen für die folgenden Spiele. Das nächste Spiel findet am Mittwoch um 12:10 Uhr gegen die Slowakei statt.
Die Olympischen Winterspiele verliefen für die deutschen Kombinierer bisher enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb verbesserten sie zwar einige Positionen, waren aber nicht im Kampf um die Medaillen dabei. Die Rückstände durch schwache Sprünge waren zu groß.
Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek erreichten immerhin die Plätze neun und zehn, lagen jedoch wie zu Beginn rund eineinhalb Minuten hinter der Spitze. Julian Schmid wurde Zwölfter mit einem Rückstand von 2:22 Minuten.
Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich vom fünften Platz aus Gold holte. Silber gewann der Österreicher Johannes Lamparter vor dem Finnen Ilkka Herola.
Im Play-off-Spiel gegen Frankreich verliert Deutschland an Dominanz, die Franzosen gewinnen zunehmend das Momentum.
Und der Underdog nutzte dies sofort: Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.
In Livigno fällt so viel Schnee, dass der Zeitplan der Freestyle-Skier durcheinandergerät.
Die Qualifikation der Frauen, die ursprünglich für 10:45 Uhr angesetzt war, wurde schrittweise bis 13:45 Uhr verschoben. Das hat auch Auswirkungen auf die Männer-Qualifikation, die von 13:30 Uhr auf Mittwoch verlegt wurde.
Das DEB-Team ist auf bestem Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt Deutschland gegen Frankreich mit 3:0.
John Peterka erzielte rund anderthalb Minuten vor Ende das dritte Tor, was dem Team nach zwei Niederlagen neues Selbstvertrauen verlieh. Das nächste Ziel ist die erhoffte Medaille.
Die deutschen Eishockey-Profis wollen ins Viertelfinale!
Gegen Frankreich stehen die Vorzeichen schon jetzt gut: Nach 15 Minuten führt das DEB-Team 2:0. Leon Draisaitl erzielte im Powerplay nach vier Minuten das erste Tor, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.
Schwerer Rückschlag für Deutschlands Curler! Gegen das zuvor sieglose Tschechien verlor das Team mit 7:9 und muss wohl seinen Medaillentraum begraben.
Obwohl noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China offen sind, reichen selbst zwei Siege wohl nicht mehr für das Erreichen der besten vier und damit des Halbfinales. Das Team um Skip Marc Muskatewitz steht derzeit bei drei Siegen und vier Niederlagen.
Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und haben dadurch praktisch keine Medaillenchance mehr.
Nach schwachen Sprüngen lagen Johannes Rydzek auf Platz 15 mit 1:23 Minuten Rückstand auf den führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid (Platz 16, 1:35 Minuten zurück) und Vinzenz Geiger (Platz 18, 1:43 Minuten Rückstand) weit hinten.
Schon auf der Normalschanze hatten die deutschen Kombinierer um Gesamtweltcupsieger Geiger keine Medaille gewonnen; die letzte Chance bleibt das Team-Event am Donnerstag.
Das deutsche Biathlon-Team für die Damen-Staffel steht fest! Für den DSV gehen Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer auf Medaillenjagd. Überraschend ist die Besetzung der Schlussposition.
Da Preuß in den letzten Monaten wiederholt Probleme als Schlussläuferin hatte und bei der Mixed-Staffel eine Strafrunde schoss, startet sie nun auf Position zwei. Überraschend ist, dass Vanessa Voigt als vierte Läuferin an den Start geht.
Voigt, die sonst den Start übernimmt, überzeugt besonders mit ihrem sehr sicheren Schießen, hat aber Schwierigkeiten, im Langlauf mit den Besten mitzuhalten. Dennoch bekommt sie vom DSV auf der großen Bühne die Chance, sich zu beweisen. Ihre Startposition übernimmt Julia Tannheimer, die nach Magen-Darm-Problemen wieder fit ist. Hettich-Walz läuft auf Position drei.
Deutschland wartet seit fast einer Woche auf Gold, doch heute sieht es erneut vielversprechend aus: Johannes Lochner führt im Zweierbob mit 0,8 Sekunden Vorsprung vor seinem härtesten Verfolger. Auch auf Platz zwei und drei stehen mit Francesco Friedrich und Adam Ammour zwei Deutsche. Der finale Lauf beginnt um 21:06 Uhr.
Darüber hinaus bestehen Medaillenchancen in der Nordischen Kombination, wo die Athleten nach rund einer Woche Wettkampfpause mit dem Einzel von der Großschanze wieder starten (10 Uhr). Die Biathlon-Staffel der Männer beginnt um 14:30 Uhr.
Außerdem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Viertelfinal-Qualifikationsspiel, das um 12:10 Uhr beginnt.
Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland in drei Sportarten dramatisch. Im Monobob der Frauen und beim Eiskunstlauf der Paarläufer lag Gold in Reichweite, doch in beiden Disziplinen reichte es nicht zum Olympiasieg.
Bereits zuvor platzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamspringen. Andreas Wellinger und Philipp Raimund verpassten Bronze nur um 17 Zentimeter – und das auch nur, weil das Springen wegen Schneetreibens abgebrochen wurde. Mit 0,3 Punkten Rückstand erreichte das deutsche Team Platz vier und war der große Verlierer der Jury-Entscheidung.
Im Medaillenspiegel liegt Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag auf Rang acht mit bisher vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Das Traumfinale im Frauen-Eishockey ist perfekt: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA und Kanada im Olympischen Endspiel aufeinander.
Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale des Tages mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor hatten die USA Schweden klar mit 5:0 besiegt.
Im Frauen-Eishockey-Wettbewerb wird noch der zweite Finalist zwischen Kanada und der Schweiz ermittelt. Im dritten Drittel führt Kanada derzeit mit 2:1.
Im ersten Halbfinale gewannen die USA souverän mit 5:0 gegen Schweden. Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am selben Tag um 14:40 Uhr.
Ein weiteres Drama: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasste in der Kür den Olympiasieg und holte Bronze mit insgesamt 219,09 Punkten.
In der Kür unterlief Hase zwei entscheidende Fehler, die wichtige Punkte kosteten. Nach einem herausragenden Kurzprogramm lagen sie in Führung, doch in der Kür reichte es nicht zum Gold.
Die Weltmeister und Favoriten, das japanische Paar Riku Miura und Ryhichi Kihara, legten eine beeindruckende Aufholjagd hin, die an die von Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren erinnerte. Die Deutschen lagen damals nach dem Kurzprogramm auf Platz vier und wurden später Olympiasieger, die Japaner starteten heute von Rang fünf und schafften mit 231,24 Punkten die Sensation.
Silber holten die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Dennoch ist die Bronzemedaille für Hase/Volodin ein großer Erfolg, da sie erst seit dreieinhalb Jahren ein Paar sind.
Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die Kür der Paare läuft auf Hochtouren. Die Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, legten eine fehlerfreie Kür zum Soundtrack von „Gladiator“ hin und erreichten mit 158,13 Punkten eine Gesamtwertung von 231,24 Punkten.
Das deutsche Duo Minerva Hase und Nikita Volodin muss diese Punktzahl noch überbieten, um Gold zu gewinnen.
Die Kürpunkte der Japaner liegen knapp unter Aljona Savchenko und Bruno Massots Wert von 159,31 Punkten aus Pyeongchang 2018, als diese nach dem Kurzprogramm noch auf Platz vier lagen und später Olympiasieger wurden. Die Gesamtwertung der Deutschen damals betrug 235,90 Punkte.
Hase und Volodin bereiten sich gerade auf ihre Kür vor. Um Gold zu holen, müssten sie ihre persönliche Bestleistung von 149,57 Punkten im Kürprogramm deutlich übertreffen. Im Kurzprogramm hatten sie mit 80,01 Punkten eine persönliche Bestleistung erzielt.
Drama im Eiskanal! Laura Nolte verlor im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg.
Drei Läufe lang führte die Athletin aus Unna, doch im letzten Durchgang verlor sie ihren Vorsprung und kam mit nur 0,04 Sekunden Abstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel. Statt Gold gab es Silber für Deutschland.
Für die 27-Jährige aus Dortmund ist das dennoch ein großer Erfolg, da sie als erste deutsche Monobob-Fahrerin so weit gekommen wäre.
Die US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries belegte Platz drei. In Peking wurde Nolte noch Vierte; diesmal kam Lisa Buckwitz auf Platz vier und Kim Kalicki auf Rang elf.
Die Hoffnungen auf Gold liegen nun auf Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi die Titelverteidigung anstrebt.
Beide hatten 2022 in Peking Olympiasieg gefeiert.
Die Entscheidung im Monobob läuft: Laura Nolte steht vor dem vierten und letzten Lauf. Nach drei Durchgängen führt sie und will Gold für Deutschland.
Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf befindet sich im vollen Gange; das erste deutsche Paar war bereits auf der Eisfläche.
Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm benachteiligt wurden und auf Platz elf landeten, zeigten eine starke Kür zu „I’d Do Anything for Love“ von Meatloaf und erhielten 126,59 Punkte. Damit verbessert sich ihre Platzierung mindestens um einen Rang.
Alle warten nun gespannt auf das deutsche Top-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte ihre Kür in Mailand präsentieren dürfen.
Die Bedingungen lassen keine weiteren Sprünge mehr zu, weshalb die Jury den Wettbewerb abbricht.
Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer antreten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak machte deutlich, dass es unter diesen Umständen keinen Sinn ergab.
Für Deutschland bitter: Die Wertung nach dem zweiten Durchgang führte zum Ausscheiden und einem knapp verpassten Bronzeplatz um 0,3 Punkte. Auch wenn die Entscheidung traurig ist, war sie unter den unregelmäßigen Bedingungen die richtige.
Das starke Schneetreiben und der Wind verzögern derzeit den Ablauf der letzten Springer.
Der Überflieger Domen Prevc durfte als Erster starten, Philipp Raimund folgte und landete seinen Telemark bei 136 Metern. Damit liegt Deutschland zumindest vor Slowenien.
Dann wurde der Wettkampf erneut unterbrochen, da die Sicht stark eingeschränkt war.
Der letzte Durchgang hat mit den ersten Springern begonnen – Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.
Da Ren Nikaido 138,5 Meter sprang, zog Japan wieder an Deutschland vorbei. Der Rückstand auf den Drittplatzierten Norwegen beträgt gut zehn Punkte.
Im zweiten Durchgang sprang Andreas Wellinger unter schwierigen Bedingungen 123,5 Meter, Philipp Raimund machte es besser und erreichte erneut 137,5 Meter.
Deutschland bleibt vor dem letzten Durchgang auf Platz vier und liegt nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Auch Slowenien und Japan haben Chancen auf Bronze, so dass es ein spannendes Finale geben wird.
Österreich scheint mit 568,7 Punkten und einem Vorsprung von gut zehn Punkten bereits auf Goldkurs.
Olympiasieger Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb in Lauerstellung. Raimund sprang 137 Meter, Andreas Wellinger erreichte 127,5 Meter.
Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Rang vier, nur knapp einen Punkt hinter Polen.
Es wird eine packende Entscheidung im vierten Lauf des Monobobs der Damen! Laura Nolte ging als Führende in den entscheidenden Tag und legte als erste Starterin mit 59,15 Sekunden einen neuen Bahnrekord hin.
Doch nur kurz darauf pulverisierte die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor diese Bestmarke mit 59,08 Sekunden.
Der Vorsprung von Nolte schmolz von 0,22 auf 0,15 Sekunden, während die Dritte Kaillie Armbruster Humphries mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte auf Rang drei liegt.
Ab 21 Uhr steht der finale vierte Lauf an, der den Olympiasieg im Eiskanal von Cortina höchst knapp entscheiden wird. Lisa Buckwitz verbesserte sich deutlich, liegt vor dem letzten Lauf auf Platz vier, hat aber 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Die dritte Deutsche Kim Kalicki liegt abgeschlagen auf Platz 18 mit 3,47 Sekunden Rückstand und hat keine Medaillenchance mehr.
Ist für heute schon Schluss? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer in zwei Durchgängen.
Außerdem gibt es Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, Ski-Freestyle und Paarlauf im Eiskunstlauf. Das Duo Minerva Hase und Nikita Volodin führt nach dem Kurzprogramm und hat die besten Chancen auf Gold.
Alle Entscheidungen im Überblick findet Ihr in unserer Wettkampfübersicht.
Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Herren dürfen wieder vom Halbfinale träumen. Mit einem 7:3-Sieg gegen den Titelverteidiger Schweden in der Round Robin sind sie wieder nah an den ersten vier Tabellenplätzen, die zum Halbfinale berechtigen.
Das Team hat nun drei Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Am Dienstag steht ein Doppelspieltag mit Begegnungen gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.
Irre Szenen im Slalom! Atle Lie McGrath startete mit einem großen Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den zweitplatzierten Loic Meillard (Schweiz) in den zweiten Durchgang. Doch bei einem eigentlich leichten Tor fädelte der Norweger ein und schied trotz Goldkurs aus.
Sein Frust war riesig: Zuerst warf er seine Stöcke weg, dann schnallte er die Skier ab und stapfte quer über die Piste Richtung Wald. Dort legte er sich vor einen Fangzaun und blieb lange liegen.
Statt McGrath machte Meillard mit seiner Goldmedaille das perfekte Medaillentriplett nach Bronze im Riesenslalom und Silber in der Teamkombination perfekt. Das Podium komplettierten Fabio Gstrein aus Österreich und Norweger Henrik Kristoffersen. Linus Straßer wurde Neunter.
Einen Tag vor der Männer-Biathlon-Staffel gab der DSV sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM gab es nicht.
Justus Strelow läuft als Startläufer, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath an Position drei und Philipp Horn als Schlussläufer. Die Staffel bietet die beste Chance auf eine weitere Medaille neben der Mixed-Staffel.
Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann im Shorttrack-Finale über 1000 Meter Gold.
Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Bronze ging an Gilli Kim.
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird auch Andreas Wellinger im Super Team an den Start gehen.
Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als die Kandidaten für den Mannschaftswettkampf, doch Hoffmann schwächelte in Predazzo. Deshalb ersetzt nun Wellinger den frischgebackenen Olympiasieger als Partner. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, zeigte sich aber auf der Großschanze stärker als Hoffmann.
Bei diesen Winterspielen gibt es erstmals nicht den klassischen Teamwettbewerb mit vier Springern, sondern das kürzere Super Team mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So können mehr Länder um Medaillen mitkämpfen.
Die deutsche Dominanz im Eiskanal hält an! Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour an.
Lochner kann fast schon auf Gold hoffen: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen 0,8 Sekunden – im Bobsport enorm. Friedrich rückte durch Fahrfehler von Ammour auf Platz zwei vor und liegt 0,44 Sekunden vor Bronze.
Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey-Turnier. Die Schweizer gaben zunächst eine Unterschenkelverletzung bekannt, doch Fialas Klub, die Los Angeles Kings, informierten nun genauer.
Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und startet bald mit dem Reha-Programm. „Kevin wird die NHL-Saison 2025/26 nicht mehr bestreiten“, so die Kings. Nach Saisonende erfolgt eine erneute Untersuchung.
Für eine Medaille dürfte es danach nur noch ein Wunder geben: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Durchgang weit zurück.
Mit 2,35 Sekunden Rückstand auf Atle Lie McGrath liegt der WM-Dritte von 2023 auf Rang elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied wie zehn weitere der ersten 30 Starter früh aus.
Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Mit Anschieber Georg Fleischhauer hatte er 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten – überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.
Stattdessen schob sich der dritte deutsche Pilot Adam Ammour am Serien-Olympiasieger vorbei, Friedrich belegte mit weiteren 0,04 Sekunden Rückstand den dritten Rang.
Nach dem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.
„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Karriereende“, erklärte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.
Grotheer hatte 2022 Olympia-Gold in Peking sowie den Gesamtweltcup in der darauffolgenden Saison gewonnen. Trotz mehrerer Verletzungen kämpfte er in dieser Saison, weshalb die beiden Bronzemedaillen im Einzel und Team umso wertvoller sind.
Nach dem Edelmetallregen der Skeletonis am Sonntag erwarten die deutschen Athleten am Montag zahlreiche weitere Chancen.
Heute wird die erste Medaille im Bob vergeben: Im Monobob der Frauen führt Laura Nolte nach drei Läufen und darf auf Gold hoffen (4. Lauf: 21:06 Uhr). Linus Straßer will im Ski Alpin nach einer Slalom-Medaille greifen (10 Uhr und 13:30 Uhr), abends haben die Skispringer im Super Team (19 Uhr) die letzte Chance auf Edelmetall.
Die größte Hoffnung kommt jedoch am Abend: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold – nach dem Kurzprogramm führen sie das Feld deutlich an und können mit ihrer Kür für den großen Wurf sorgen.
Wir verabschieden uns vom neunten Wettkampftag, an dem es für Deutschland einige Enttäuschungen gab, aber auch zweimal Edelmetall bei den Skeletonis.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr den aktuellen Stand und den Vergleich der schwarz-rot-goldenen Athleten international verfolgen.
Das Spiel ist vorbei: Deutschland verlor das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der hohen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter weiter und trifft nun in der Playoff-Runde auf Frankreich.
Endlich erzielte Tim Stützle den deutschen Treffer zum 1:5 (52.).
Obwohl die Spannung wohl nicht mehr zurückkehrt, stärkt der NHL-Star die Moral.
Es wurde deutlich: Auston Matthews traf zum 5:0 für die USA (47.).
Das DEB-Team geriet zunehmend unter Druck.
Tage Thompson sorgte mit dem 4:0 (42.) für klare Verhältnisse.
Damit waren alle Hoffnungen auf eine Wende früh im vierten Viertel dahin. Die direkte Viertelfinalqualifikation war damit außer Reichweite – dafür hätte es gegen die USA einen Sieg gebraucht. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist der zweite Platz dennoch sicher. In der Zwischenrunde wartet Frankreich.
Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben die besten Chancen aufs Podest!
Mit 80,01 Punkten und rund fünf Zählern Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien zeigten sie eine fehlerfreie Kür. Die Favoriten Riku Miura und Ryuichi Kihara aus Japan hatten zuvor Fehler gemacht. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich mit Platz elf für das Finale.
Mit drei Toren Rückstand geht die Mannschaft von Harry Kreis in die letzte Pause.
Eine Niederlage für Deutschland zeichnet sich ab, doch das Weiterkommen ist nach der Pleite Lettlands nicht gefährdet. Nur die Playoff-Runde kann das DEB-Team nicht umgehen, wo aktuell Frankreich als Gegner wartet.
Im zweiten Drittel zeigten die USA starke Leistungen und ließen Deutschland kaum Raum zum Atmen. Brock Faber erzielte das 3:0 für den Favoriten (38.).
Will Deutschland noch punkten, braucht es im letzten Drittel eine deutliche Steigerung.
Die USA nahmen ihre Favoritenrolle an und nutzten ein Powerplay eiskalt aus.
Unmittelbar nach einer Strafe gegen Wissmann traf Auston Matthews per Nachschuss zum 2:0 (25.).
8,7 Sekunden vor der Pausensirene gingen die USA durch Zach Werenski mit 1:0 in Führung (20.).
Bis dahin hielt das deutsche Team stark mit und zeigte dem Favoriten Paroli.
Die Eishockey-Nationalmannschaft steht vor einer Mammutaufgabe: Im dritten Gruppenspiel um 21:10 Uhr wartet mit den USA der Spitzenreiter.
Für Deutschland geht es nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland vor allem um die Platzierung. Das Weiterkommen ist gesichert, doch als Gruppensieger oder bester Gruppenzweiter könnte das Team die Zwischenrunde umgehen.
Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold knapp. An der Großschanze schossen auch bei einigen Tränen. Ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem sicherte sich die Spitzenposition (284,8 Punkte) und triumphierte wie bereits auf der Normalschanze. Auch die Schwedin Frida Westman als Viertplatzierte feierte mit. Nika Prevc wurde mit 271,5 Punkten Dritte und erhielt Bronze.
Überraschend wurde Agnes Reisch als beste Deutsche Zehnte, Selina Freitag belegte Rang 17, Juliane Seyfahrt wurde 23. Für den DSV ist das ein enttäuschendes Ergebnis, denn erstmals verlassen die deutschen Skispringerinnen die Olympischen Winterspiele ohne Medaille.
Vor dem finalen Durchgang bei den Skispringerinnen auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth als Neunte beste Deutsche und hat kaum Chancen auf eine Medaille.
Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc als Fünfte dürfte es ebenfalls schwer haben, aufs Podest zu springen. Einige Athletinnen hatten am Ende mit starkem Rückenwind ungünstige Bedingungen.
Bitter: Katharina Schmid erwischte viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt bereits zur Halbzeit aus.
Der Brite Matt Weston zeigte nach seinem Einzel-Olympiasieg erneut eine herausragende Leistung und schnappte sich mit Tabitha Stoecker gemeinsam Gold vor Kreher/Jungk.
Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher sicherten sich mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer belegten mit nur einer Hundertstelsekunde mehr Bronze.
Eine Hundertstelsekunde fehlte Pfeifer/Grotheer auf Kreher/Jungk, das Dresdner Duo blieb vorn.
Wo landen nun die Briten Stoecker/Weston?
Der Dresdner Express setzt sich an die Spitze, Kreher/Jungk übernehmen Führung!
Mit 0,12 Sekunden Vorsprung zog das Duo vom DSC an den Briten vorbei, zwei weitere Duos folgten. Nun starten Pfeifer und Grotheer.
Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien übernahmen mit drei verbleibenden Teams die Führung, jetzt starten Kreher/Jungk.
Die Briten haben damit bereits eine Medaille sicher, da auch die großen Favoriten Weston/Stoecker noch starten.
Zum ersten Mal bei Olympischen Winterspielen gibt es nun die Entscheidung im Skeleton-Mixed-Team.
Deutschland schickt die Duos Susanne Kreher/Axel Jungk sowie Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen – mit sehr guten Chancen auf Edelmetall. Nach zweimal Silber und Bronze soll nun endlich Gold für den BSD her.
Wie schon über 1000 Meter gingen auch beim 500-Meter-Rennen die begehrtesten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok raste mit einem Olympia-Rekord an Jutta Leerdam vorbei zu Gold.
Bronze sicherte sich erneut Miho Takagi aus Japan. Sophie Warmuth aus Erfurt landete auf einem guten achten Platz.
Schade! Im 500-Meter-Duell verlangte die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth der niederländischen Superstar Jutta Leerdam alles ab, musste sich letztlich jedoch geschlagen geben.
Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter führte zeitweise, für Warmuth sprang zunächst Rang sechs heraus.
Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympischen Spielen weiter auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts in der Verfolgung enttäuschte sie ihr Ergebnis sehr, sie vergoss bittere Tränen im Ziel.
„Ich bin einfach nur enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Heute fühlte ich mich auf der Runde echt gut. Dass das letzte Schießen so schlecht lief, tut sehr weh“, sagte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF-Interview. „Beim letzten Schießen bin ich total angespannt, hörte, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler schoss. Das hat mich nervös gemacht, und ich verlor den Fokus. Es ist ernüchternd, dass 30 Sekunden eines guten Rennens alles zerstören.“
Preuß steht damit symbolisch für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia, das nach dem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel keine weiteren Medaillen gewann – der schwächste deutsche Biathlon-Start aller Zeiten. Die DSV-Athleten haben noch vier Chancen in Staffel- und Massenstartwettbewerben.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit Platz acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.
Zuvor hatte die 24-Jährige den Einzug ins Big-Air-Finale knapp verpasst. Nun hat sie eine Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin bei diesen Spielen.
Beim letzten Schießen unterliefen Preuß zwei Fehler, wodurch sie am Ende nur Platz sechs erreichte.
Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der bis dato führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Führung und sicherte sich Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen gewann Silber, die Finnin Minkkinen fiel noch auf Bronze zurück.
Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer belegte Platz 34, Selina Grotian landete auf Rang 41.
Franziska Preuß liegt in der Frauen-Verfolgung weiterhin fehlerfrei und kämpft mit Jeanmonnot und Minkkinen wohl um Bronze.
Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi. Beide genießen einen klaren Vorsprung und werden wohl die Goldmedaille unter sich ausmachen.
Die britischen Snowboarder Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im spannenden Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross Gold vor Italien und Frankreich.
Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus, im kleinen Finale erreichten sie Rang sieben. Die deutschen Snowboarder warten weiterhin auf eine Olympia-Medaille.
Peinlich: Lena Dürr verlor im zweiten Durchgang viele Plätze und fiel auf Rang neun zurück.
Federica Brignone zeigte sich deutlich stärker: Die Italienerin fuhr ihren Vorsprung souverän ins Ziel und sicherte sich ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und Norwegens Thea Louise Stjernesund mit gleicher Zeit, Bronze ging an Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher wurde 19.
Emma Aicher, Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin, beendete den zweiten Riesenslalom-Durchgang auf Platz drei, hat aber kaum noch Chancen auf eine Medaille.
Alle Blicke liegen nun auf Lena Dürr.
Besser spät als nie! Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille.
Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.
Vor wenigen Minuten begann der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.
Lena Dürr liegt aktuell überraschend auf Platz zwei und hat somit Medaillenchancen. Die 34-Jährige aus München könnte tatsächlich aufs Podest steigen – die Daumen sind gedrückt.
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte bei seinem zweiten Lauf in der Qualifikation und belegte nur Platz 23.
Damit verpasste der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall wie schon im Big-Air-Wettbewerb die Medaillenchance, denn nur die besten zwölf Athleten ziehen ins Finale ein.
Norwegen führt weiterhin den Medaillenspiegel an und gewann Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer Langlauf. Silber ging an Frankreich, Bronze an Italien. Die deutsche Staffel belegte Rang acht.
Der Sieg ist keine große Überraschung, doch die neunte Goldmedaille für Superstar Johannes Høsflot Klæbo ist ein historischer Moment. Der 29-Jährige wurde damit der erfolgreichste Winter-Olympionike aller Zeiten und überholte gleich mehrere Landsleute mit jeweils acht Goldmedaillen: Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen.
Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden die nächsten Medaillen vergeben: Gold ging an Kanadier Mikael Kingsbury, der sich gegen Ikuma Horishima aus Japan durchsetzte.
Bronze sicherte sich Australien durch Matt Graham im Duell mit Japaner Takuya Shimakawa.
Deutsche Curling-Herren kassierten eine deutliche 4:9-Niederlage gegen Großbritannien, wodurch das Halbfinale in Gefahr geriet.
Es war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. In den verbleibenden Round-Robin-Spielen gegen Schweden, Tschechien, Schweiz und China darf sich das Team keinen Ausrutscher mehr erlauben.
Martin Ponsiluoma holte Gold in der 12,5 Kilometer Verfolgung!
Zweiter wurde der umstrittene Biathlet Sturla Holm Lægreid, der nach Bronze im Einzel einen Seitensprung zugab. Bronze gewann der Franzose Emilien Jacquelin, der lange in Führung lag, beim letzten Schießen aber zwei Scheiben liegen ließ und so von Lægreid überholt wurde. Die beiden hatten sich zuvor verbal gestritten.
Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Platz elf, Philipp Nawrath belegte Rang 25, Justus Strelow kam auf Platz 30, David Zobel auf 34.
Der Riesenslalom gehört eigentlich nicht zu den Paradedisziplinen der deutschen Skifahrerinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Lauf überraschend Medaillenchancen!
Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem letzten Lauf auf Platz zwei, knapp hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34 Sekunden) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung auf Sofia Goggia.
„Das hat richtig Spaß gemacht! Oben stand ich in der Sonne, alles war perfekt. Dass es dann so gut gelingt, war ein tolles Erlebnis“, sagte Dürr im ZDF.
Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten die deutschen Skispringer im Super Team-Wettbewerb. Gesprungen wird am Montag (19 und 20:20 Uhr/ZDF, Eurosport) von der Großschanze.
Raimund gewann zum Olympia-Auftakt Gold von der Normalschanze und landete am Samstag auf Platz neun vom Großschanzen-Sprung. Wellinger, Olympiasieger 2018, wurde 15.
Das Super Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen, mit nur zwei Athleten pro Nation, die jeweils drei Sprünge absolvieren, statt wie zuvor vier Springer im Teamwettbewerb.
Auf einem Parkplatz bei den Olympischen Winterspielen in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Der Sprengkörper wurde in der Nähe des Skisprung-Geländes in Predazzo gefunden und von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.
„Man konzentriert sich so lange und dann ist alles so schnell vorbei – das tut extrem weh“, sagte der 28-Jährige. Als Zehnter des ersten Durchgangs hatte sich Gratz am Samstag eine gute Ausgangsposition erarbeitet, nur 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Ein Fahrfehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Traum von einer Medaille. „Vielleicht bin ich zu direkt rangegangen“, resümierte er. Ob er am Montag beim Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) erneut antritt, steht noch nicht fest.
Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament, das den Östrogenspiegel senken kann. Die Biathletin wurde aus dem italienischen Kader gestrichen und durfte zunächst nicht bei Olympia starten. Nun hat sich die Lage gewendet und sie könnte doch noch um eine Medaille kämpfen.
Am Montag soll Passler erstmals bei den Olympischen Winterspielen offiziell trainieren. „Wir freuen uns sehr, sie wieder bei uns zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).
Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.