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Olympia 2026 im Liveticker: Biathlon-Star gewinnt Gold und verkündet freudige Nachricht

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich die Gold-, Silber- und Bronzemedaillen? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen derzeit auf Hochtouren!

Am sechsten Wettkampftag errangen die deutschen Rodler erneut Gold und triumphierten in der Team-Staffel.

In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillengewinne, spannende Momente und besondere Ereignisse abseits der Wettkämpfe.

Die deutsche Mannschaft zeigt sich auch weiterhin auf der Eiskanal-Strecke sehr erfolgreich! Im ersten Lauf des Skeleton-Rennens der Frauen positionierten sich alle drei deutschen Athletinnen unter den besten fünf.

Die beste Platzierung erreichte Susanne Kreher aus Dresden, die mit nur 0,02 Sekunden Rückstand knapp hinter der führenden Österreicherin Janine Flock liegt. Die Britin Tabitha Stoecker folgt als Dritte, noch vor den Deutschen Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise, die mit 0,21 beziehungsweise 0,23 Sekunden Rückstand die Plätze vier und fünf belegten.

„Das war DER perfekte Tag“, schwärmte Biathlon-Profi Quentin Fillon Maillet im ARD-Interview von seinem fehlerfreien Lauf, bei dem er die zweitschnellste Zeit erzielte und quasi unschlagbar war. Sein Olympiasieg im Sprint war jedoch nicht der einzige Grund zur Freude.

„Dieser Sieg ist etwas ganz Besonderes, denn meine Freundin Lydie und ich erwarten Nachwuchs“, verriet der Franzose. Für ihn sei das Gold auch ein Geschenk an seine Partnerin.

Josie Baff feierte ihren ersten Olympiasieg! Die 23-jährige Australierin setzte sich im Snowboard Cross gegen die Tschechin Eva Adamczykova sowie die Italienerin Michela Moioli durch.

Die einzige deutsche Teilnehmerin Jana Fischer schied hingegen im Viertelfinale aus.

Leider blieben die deutschen Biathlon-Herren im Sprint ohne Medaillenränge. Als bester Deutscher schloss Philipp Horn auf Platz zehn ab, gefolgt von David Zobel und Justus Strelow auf den Rängen 19 und 23.

Am Ehrentag von Philipp Nawrath, der heute seinen 33. Geburtstag feierte, kosteten ihn drei Fehlschüsse eine bessere Platzierung; am Ende belegte er nur Rang 26.

Stattdessen glänzte der Franzose Quentin Fillon Maillet, der bereits 2022 zwei Einzel-Goldmedaillen gewann, mit einem nahezu perfekten Rennen und sicherte sich vor den Norwegern Vetle Sjåstad Christiansen und Sturla Holm Lægreid den Olympiasieg.

Obwohl das Rennen für die deutschen Athleten gut begann, verloren sie innerhalb weniger Minuten ihre Medaillenchancen: Justus Strelow verfehlte beim Stehendschießen eine Scheibe, und auch Philipp Horn, der im Liegendanschlag fehlerfrei geblieben war, ließ eine Scheibe liegen.

Zur gleichen Zeit kam Philipp Nawrath zum Liegendschießen, schoss aber zwei Patronen daneben und schied somit aus dem Rennen aus.

David Zobel war als einziger Deutscher perfekt mit zehn Treffern, ihm mangelte es jedoch an der nötigen Laufgeschwindigkeit, um um das Podium mitzukämpfen.

David Zobel und Justus Strelow haben bereits ihren ersten Schießdurchgang absolviert und blieben dabei fehlerfrei!

Strelow, bekannt für sein außergewöhnlich schnelles Schießen, setzte sich nach dem ersten Schießen sogar an die Spitze des Feldes, Zobel folgte knapp auf Platz sechs. Die Top-Favoriten im Weltcup stehen allerdings noch aus.

Die nächste Chance auf Medaillen für Deutschland gibt es im Herren-Biathlon, denn der Sprint läuft! Es dürfte die beste Gelegenheit für die deutschen Männer auf eine Einzelmedaille sein, da sowohl Philipp Nawrath als auch Philipp Horn in dieser Saison im Sprint bereits Podestplätze erreichten.

Für Nawrath ist der Tag zudem etwas Besonderes: Der Mixed-Staffel-Bronzemedaillengewinner feiert heute seinen 33. Geburtstag. Neben den beiden Philipps starten auch Justus Strelow und David Zobel im Rennen für den DSV.

Unantastbar: Norwegens Ski-Star Johannes Høsflot Klæbo (29) sicherte sich bei diesen Spielen bereits seine dritte Goldmedaille.

Nach Siegen im Skiathlon und Sprint setzte sich der 29-Jährige am Freitag auch im 10-Kilometer-Freistil-Langlauf durch und verwies den Franzosen Mathis Desloges (23) auf den zweiten Platz. Insgesamt feierte Klæbo damit seinen achten Olympiasieg.

Bronze holte sich der Norweger Einar Hedegart (24).

Ein ungewöhnliches Bild bot sich den Zuschauern beim 10-Kilometer-Freistil-Langlauf in Tesero im Val di Fiemme.

Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt startete John Steel Hagenbuch (26) aus den USA ohne Mütze und nur im Renntrikot – für sommerliches Flair auf der Loipe sorgend.

Agnes Reisch (26) verzichtete auf das Training vor dem Sprung am Sonntagabend (18.45 Uhr).

Die 26-Jährige, die mit dem Mixed-Team vor drei Tagen knapp eine Medaille verpasste, erklärte nach der ersten Einheit: „Ich habe heute meine Tage bekommen. Dann bin ich immer sehr ängstlich.“

Auf einen dritten Sprung verzichtete sie, da sie „keinen Sinn mehr darin sah“.

Die deutschen Zweierbob-Männer mussten sich im vierten Trainingslauf erstmals geschlagen geben.

Der Südkoreaner Jinsu Kim (30) setzte sich mit sechs Hundertstelsekunden Vorsprung vor Johannes Lochner an die Spitze. Bob-Dominator Francesco Friedrich (35) landete nur auf dem fünften Rang.

Das Ergebnis hat jedoch wenig Aussagekraft, da es sich lediglich um eine Trainingseinheit handelte. In den vorherigen Läufen erzielten die Deutschen jeweils Bestzeiten.

Bei den Olympischen Spielen in Mailand wurde ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake festgenommen.

Der 44-Jährige wollte offenbar das Spiel der heimischen Nationalmannschaft gegen Finnland besuchen, landete stattdessen jedoch in Haft.

Laut Medienberichten muss der Mann, der zuvor wegen mehrfacher Ladendiebstähle verurteilt wurde, nun eine fast einjährige Haftstrafe absitzen, die ihm das Gericht in Bozen auferlegt hat.

Für Schmunzeln sorgte Max Langenhan (26)!

Nach seinem Gold-Erfolg wollte Bundeskanzler Friedrich Merz (70) persönlich zum Sieg gratulieren, doch der 26-jährige Rodler drückte den Anruf einfach weg.

Wie es dazu kam, lest Ihr hier: „Deutscher Olympia-Sieger lehnt Anruf von Bundeskanzler Merz ab“.

Es geht weiter! Auch heute stehen wieder zahlreiche Medaillenentscheidungen an, und aus deutscher Sicht sind die Aussichten auf Edelmetall vielversprechend.

Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf Medaillenkurs. Die Rückstände auf den führenden Briten Matt Weston (28) betragen 0,30 bzw. 0,46 Sekunden – Gold ist also noch in Reichweite.

Die Entscheidung fällt am Abend ab 19.30 Uhr im dritten Durchgang, bevor ab 21.05 Uhr die Medaillen vergeben werden.

Im Biathlon-Sprint über 10 Kilometer ruhen die deutschen Hoffnungen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (29), die um Edelmetall kämpfen.

Damit endet unser Bericht vom sechsten Wettkampftag, der ganz im Zeichen des dritten Olympiasieges der deutschen Rodler in der Team-Staffel stand.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr nachsehen, wo Deutschland aktuell im Nationenvergleich rangiert.

Im letzten Drittel brachte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren Zwei-Tore-Vorsprung ins Ziel und gewann zum Auftakt der Spiele mit 3:1 gegen Dänemark.

Leon Draisaitl (1.) und Tim Stützle (25./31.) erzielten die Tore für das DEB-Team, Oscar Mølgaard glich zum zwischenzeitlichen 1:1 aus (14.). Am Samstag (12.10 Uhr) steht das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland auf dem Programm.

Mit dem 3:1 für Deutschland ertönte die Sirene zur letzten Spielunterbrechung.

Inzwischen hat sich Draisaitl und Co. die Führung redlich verdient und sind auf Kurs zum Auftaktsieg.

Im Powerplay nutzte das DEB-Team die Chance, Tim Stützle schnürte mit seinem Doppelpack das 3:1 (31.).

Der Stürmer der Ottawa Senators wollte Draisaitl in der Mitte anspielen, doch sein Pass wurde von einem Dänen abgefälscht und landete im Tor.

Während im Eishockey die Kufen noch über das Eis gleiten, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.

Bei den Frauen setzte sich über 500 Meter Xandra Velzeboer vor der Italienerin Arianna Fontana durch, Bronze ging an Courtney Sarault aus Kanada. Im Finale über 1000 Meter bei den Männern jubelte ebenfalls das niederländische Team: Jens van ’t Wout errang Gold vor dem Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.

Tim Stützle traf nach einer starken Vorlage von John Peterka sehenswert aus der Drehung zum 2:1 für Deutschland (25.).

Eigentlich hatten die Dänen den besseren Start aus der Pause, doch allmählich wurde mehr Schwung ins deutsche Spiel gebracht. Das Tor und die erneute Führung waren daher sehr willkommen.

Die erste Pause verlief mit einem Stand von 1:1 zwischen Deutschland und Dänemark.

Das DEB-Team startete traumhaft mit Draisaitls Tor nach nur 23 Sekunden. Ein Schuss an den Pfosten von Bruggisser weckte die Dänen jedoch auf. Mit der Zeit erspielten sie sich mehr Chancen und wurden schließlich mit dem Ausgleich belohnt.

Das zeichnete sich in den letzten Minuten bereits ab: Oscar Mølgaard traf zum 1:1-Ausgleich für Dänemark (14.).

Torwart Philipp Grubauer rutschte der Puck ausgerechnet zwischen seinen Beinen und Handschuhen ins leere Tor – gegen seinen Vereinskollegen bei den Seattle Kraken.

In Russland sorgte der Ausschluss des Skeleton-Athleten Vladyslav Heraskevych wegen seines Helms, der Bilder verstorbener ukrainischer Sportler zeigt, für Zustimmung.

„Die Regeln gelten für alle“, sagte der Duma-Abgeordnete Amir Chamitow der russischen Nachrichtenagentur Tass. „Für solche Teilnehmer mag das unangenehm sein, aber man muss sich fragen: Will man Sportler oder politischer Aktivist sein?“

IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hatte die Entscheidung des Komitees unter Tränen verkündet. Die ukrainischen Rodler zeigten sich solidarisch mit ihrem Teamkollegen und knieten nach dem Team-Staffel-Rennen gemeinsam nieder, hielten ihre Helme hoch.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft begann ihr erstes Vorrundenspiel der Gruppe C gegen Dänemark mit viel Elan.

Schon nach 23 Sekunden brachte Superstar Leon Draisaitl das DEB-Team mit 1:0 in Führung – ein nahezu perfekter Auftakt.

Gaon Choi aus Südkorea gewann Gold in der Halfpipe, obwohl sie bei ihrem ersten Lauf schwer gestürzt war und längere Zeit behandelt werden musste, bevor sie sich im letzten Versuch an die Spitze setzte.

Mit 90,25 Punkten siegte sie vor der favorisierten US-Amerikanerin Chloe Kim, die Silber holte, und Mitsuki Ono aus Japan, die Bronze gewann.

„Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach dem Sturz einfach so wieder aufsteht“, sagte ZDF-Kommentator Andreas Kürten zum Erfolg von Choi, die vor Freude in Tränen ausbrach.

Der deutsche Medaillenregen im Rodeln erreichte mit der Mixed-Staffel seinen Höhepunkt: Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina sicherten sich mit 0,542 Sekunden Vorsprung Gold vor den Österreichern. Gastgeber Italien gewann Bronze (+0,849 Sekunden).

Damit hat das deutsche Team in jeder Rodel-Disziplin mindestens eine Medaille gewonnen.

Vor wenigen Minuten begann das Medaillenrennen der Mixed-Staffel der Rodlerinnen und Rodler.

Mit den Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie den Silber-Doppelsitzern Eitberger/Matschina und Bronze-Gewinnern Wendl/Arlt zählen die Deutschen erneut zu den Favoriten auf einen Podestplatz.

Francesca Lollobrigida gewann Gold im Eisschnelllauf über 5000 Meter. Die Großnichte der italienischen Filmlegende Gina Lollobrigida setzte sich vor der Niederländerin Merel Conijn und Ragne Wiklund aus Norwegen durch. Für die 35-Jährige ist es die zweite Goldmedaille bei diesen Spielen, nachdem sie bereits über 3000 Meter triumphierte.

14,77 Sekunden hinter der Siegerin belegte die Deutsche Maira Jasch Platz acht.

Die deutschen Curling-Männer feierten ihren ersten Sieg im olympischen Turnier. Mit 5:4 setzte sich das Team um Marc Muskatewitz gegen Norwegen durch.

Nach einem unglücklichen 6:7-Auftakt gegen Kanada sind die Deutschen damit wieder auf Kurs für das erklärte Ziel, eine Top-4-Platzierung zu erreichen.

Alessandro Hämmerle verteidigte seinen Titel von 2022 und gewann erneut das Snowboard Cross-Finale. Silber sicherte sich der Kanadier Eliot Grondin, Bronze ging an Jakob Dusek aus Österreich.

Von den vier deutschen Startern schieden zwei bereits im Achtelfinale aus, Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten im Viertelfinale knapp den Einzug ins Viertelfinale, nachdem sie zusammenstießen.

Frida Karlsson aus Schweden sicherte sich nach ihrem Sieg im Skiathlon auch den Erfolg über 10 Kilometer Freistil und distanzierte die Konkurrenz deutlich.

Am Ziel hatte die 26-Jährige einen Vorsprung von unglaublichen 46,6 Sekunden auf ihre Landsfrau Ebba Andersson. Die US-Amerikanerin Jessie Diggins gewann Bronze mit 49,7 Sekunden Rückstand.

Die deutschen Langläuferinnen spielten bei der Medaillenvergabe keine Rolle: Pia Fink belegte als beste Deutsche den 19. Platz, Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg folgten deutlich dahinter.

Im Freestyle-Buckelpisten-Wettbewerb der Männer gab es ein knappes Finish: Der Australier Cooper Woods und der Kanadier Mikael Kingsbury erzielten nach dem zweiten Finale punktgleich das beste Ergebnis.

Gold ging jedoch an Woods, der die besseren Turn-Punkte vorweisen konnte, welche bei Punktgleichheit entscheiden. Bronze sicherte sich der Japaner Ikuma Horishima.

Die Sensation ist perfekt: Die italienische Skirennläuferin Federica Brignone (35) gewann das Super-G-Rennen in Cortina und holte damit Gold.

Die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor Romane Miradoli (31) aus Frankreich sowie der drittplatzierten Österreicherin Cornelia Hütter (33) durch und schrieb damit ihr persönliches Wintermärchen.

Nach einem schweren Unfall bei den italienischen Meisterschaften vor etwa einem Jahr mit mehreren Knochenbrüchen und einem Kreuzbandriss galt ihre Olympia-Teilnahme lange als fraglich. Exakt 315 Tage später krönte sich die Italienerin in Cortina zur Super-G-Olympiasiegerin.

Schockmoment bei Breezy Johnson (30)!

Bei ihrem Super-G-Sturz blieb die 30-jährige US-Amerikanerin, die zuvor schon Gold in der Abfahrt gewonnen hatte, glücklicherweise unverletzt und beendete das Rennen eigenständig.

Es scheint, als sei nichts Schwerwiegendes passiert.

Nach dem zweiten von vier Läufen liegen die deutschen Skeleton-Athleten auf Podestkurs: Axel Jungk belegt Rang zwei, Christopher Grotheer Rang drei. Auch Felix Keisinger auf Platz sechs hat den Anschluss noch nicht verloren.

Spitzenreiter ist weiterhin der Gesamtweltcup-Sieger der letzten drei Jahre, Matt Weston, der mit zweifachem Bahnrekord 0,3 Sekunden Vorsprung vor Jungk hält.

Ein Rückschlag für die deutsche Hoffnung Emma Aicher im Super-G!

Die zweifache Silbermedaillengewinnerin schied im nebligen Rennen früh aus, nachdem sie mit Startnummer sieben gestürzt war und nicht ins Ziel kam.

Auch Kira Weidle-Winkelmann schied kurz zuvor aus, nachdem sie durch einen Fahrfehler ein Tor verpasst hatte. Mehrere Top-Athletinnen, darunter Sofia Goggia und Ester Ledecka, erreichten das Ziel nicht. Die Führung übernahm sensationell Lokalmatadorin Federica Brignone, die erst kürzlich von einer schweren Verletzung zurückgekehrt war.

Der erste Lauf der deutschen Skeletonis legte den Grundstein für ein geschlossen starkes Mannschaftsergebnis.

Axel Jungk war nach dem ersten Lauf zweitbester Athlet mit nur 0,06 Sekunden Rückstand auf Matt Weston, Christopher Grotheer und Felix Keisinger lagen auf den Plätzen vier und sechs ebenfalls in Reichweite zum Podium.

Die deutsche Biathletin Vanessa Voigt verpasste im Einzel von Antholz das Podium knapp und wurde als beste Deutsche Vierte. Trotz ihrer Leistung sieht sie sich im Netz mit harscher Kritik konfrontiert und zieht Konsequenzen.

„Während viele wieder meine Laufzeit und Schießzeiten kritisieren, bin ich hier und verdammt stolz“, schrieb die 28-Jährige bei Instagram. Trotz Trainingsrückschlägen dankte sie für ihre beste Leistung zum Saisonhöhepunkt.

Auf die negativen Stimmen reagiert sie nun mit einer Auszeit von Instagram: „Wir hören uns nach Olympia wieder. Hier wird es ruhig – mein Fokus liegt jetzt auf weiteren Medaillen.“

Vladyslav Heraskevych (27) wurde vom Weltverband vom Olympia-Wettbewerb im Skeleton ausgeschlossen.

Grund dafür war sein Helm, der Bilder von verstorbenen Sportlern aus der Ukraine zeigte, die Opfer russischer Angriffe wurden.

Mehr Informationen hier: „Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen“.

Der sechste Tag der Olympischen Spiele 2026 hält ein volles Programm bereit.

Heute stehen unter anderem der Frauen-Super-G, der 10-Kilometer-Langlauf der Frauen, das Snowboard-Cross-Finale der Männer sowie die Mixed-Staffel im Rodeln auf dem Plan.

Alle Entscheidungen im Überblick: „Olympia 2026: Alle Wettkämpfe am 12. Februar“.

Die letzte Goldmedaille des Abends sicherten sich die Franzosen Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry im Eistanz vor den US-Amerikanern Madison Chock und Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier.

Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, welche Nationen derzeit dominieren.

Heute steht noch eine Medaillenentscheidung aus: Das Finale im Eistanz läuft aktuell ohne deutsche Beteiligung.

Tobias Wendl und Tobias Arlt ergatterten im zweiten Durchgang der Doppelsitzer-Bobrennen Bronze, nachdem das führende US-Duo einen Fehler machte.

Gold blieb in Italien, wo Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner jubelten. Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich holten Silber. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller verpasste mit Rang vier das Podest knapp, während Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA am Ende auf Platz sechs zurückfielen.

Die jungen US-Athleten starteten vielversprechend in den zweiten Durchgang, leisteten sich jedoch einen Fehler, der sie von der Spitze verdrängte. So konnten Wendl/Arlt überraschend noch aufs Podium springen.

Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen landete der Niederländer nur auf Platz fünf, Gold gewann die USA.

Jordan Stolz gewann über 1000 Meter, der Niederländer Jenning de Boo sicherte sich Silber. Zhongyan Ning aus China wurde Dritter.

Für die deutsche Medaillenhoffnung Finn Sonnekalb lief der Abend enttäuschend: Er blieb zwei Sekunden unter seiner Bestzeit und erreichte nur Platz 12, möglicherweise beeinflusst durch einen Infekt. Moritz Klein und Hendrik Dombek belegten die Plätze 15 und 16.

Der Chinese Lian Ziwen brachte den niederländischen Eisschnellläufer Joep Wennemars mit einem taktischen Manöver aus dem Konzept, was zu einer unschönen Szene führte, bei der Wennemars seinen Konkurrenten im Zielbereich wütend weggestoßen hat.

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina verteidigten den zweiten Platz und gewannen Silber!

Gold ging mit 0,120 Sekunden Vorsprung an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Bronze sicherten sich Selina Egle und Lara Michaela Kipp aus Österreich.

Eitberger und Matschina zeigten einen starken zweiten Lauf im Eiskanal, doch das beste Team des Abends ließ sich davon nicht beirren und sicherte sich fehlerfrei den Sieg. Die Freude bei allen sechs Athletinnen auf dem Podium war riesig.

Die deutschen Doppelsitzer-Teams Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt streben ebenfalls Medaillen an.

Nach dem ersten Durchgang liegen Eggert/Arlt auf Platz vier, Wendl/Arlt folgen als Fünftplatzierte. Das US-Team um Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa führt momentan, gefolgt von Thomas Steu/Wolfgang Kindl aus Österreich sowie den Italienern Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner auf den Podestplätzen.

Das deutsche Duo Dajana Eitberger und Magdalena Matschina liegt zur Halbzeit des Doppelsitzer-Rennens auf dem zweiten Platz.

Trotz Zeitverlust durch eine Berührung der Bande am Start lief es dafür im unteren Streckenabschnitt besser. Führend sind die Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Eitberger und Matschina haben nur 0,022 Sekunden Rückstand. Dritte sind Selina Egle und Lara Kipp aus Österreich.

Vor wenigen Minuten starteten die ersten Läufe im Doppelsitzer der Rodlerinnen und Rodler, die Entscheidungen fallen im zweiten Durchgang ab 18.53 Uhr beziehungsweise 19.40 Uhr.

Bei den Frauen kämpfen Eitberger und Matschina um Gold, bei den Männern dürften Wendl/Arlt und Eggert/Müller Medaillenchancen haben.

Elizabeth Lemley aus den USA gewann die Goldmedaille auf der Buckelpiste im Livigno Snow Park! Die 20-Jährige setzte sich vor ihrer Teamkollegin Jaelin Kauf durch, Dritte wurde Perrine Laffont aus Frankreich.

Nach einem Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im Dezember ins Weltcup-Geschehen zurück und überraschte nun mit ihrem Sieg in Italien.

Große Sorge herrscht um die Chinesin Liu Jiayu! Die 33-Jährige stürzte schwer in der Halfpipe der Frauen und musste minutenlang medizinisch versorgt werden.

Beim Versuch, einen „Frontside 900“ zu landen, verlor sie das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf die Piste und blieb regungslos liegen – eine Szene, die das Publikum verstummen ließ. Nach rund acht Minuten konnte sie auf einer Trage abtransportiert werden.

Ihr aktueller Gesundheitszustand ist noch unklar.

Die Französinnen dominierten den Biathlon-Einzelwettbewerb der Frauen über 15 Kilometer! Julia Simon gewann Gold, ihre Teamkollegin Lou Jeanmonnot holte Silber. Lora Hristova aus Bulgarien wurde Dritte.

Vanessa Voigt verpasste als Viertplatzierte nur knapp das Podium, Janina Hettich-Walz erreichte einen guten achten Platz.

Für die deutsche Medaillenhoffnung Franziska Preuß lief es dagegen nicht optimal. Beim letzten Schießen wollte die Scheibe zweimal nicht fallen, sodass sie mit über zwei Minuten Rückstand auf Simon das Ziel erreichte und auf Rang zehn landete. Nach drei fehlerfreien Schißeinlagen war sie lange auf Medaillenkurs gewesen.

Die Goldmedaille im Langlauf über 10 Kilometer ging nach Norwegen! Jens Lurås Oftebro brach erschöpft am Ziel zusammen, Johannes Lamparter aus Österreich gewann Silber, Bronze sicherte sich Eero Hirvonen aus Finnland.

Vinzenz Geiger war lange in der Spitzengruppe dabei, verlor jedoch am Ende den Anschluss und belegte Rang zehn, hinter seinem Teamkollegen Johannes Rydzek (8.). Julian Schmid wurde 14.

Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen krönte sich zum König der Winterspiele, indem er sich mit einem Vorsprung von 0,13 Sekunden gegen den Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33) durchsetzte.

Marco Odermatt (28), der vor Olympia als Favorit galt, wurde Dritter.

Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer der Geschichte, der bei ein und denselben Olympischen Spielen drei Goldmedaillen gewann – neben Legenden wie Toni Sailer (†73) und Jean-Claude Killy (82).

Nach dem Ausscheiden des polnischen Mixed-Teams im Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska im Netz mit Hasskommentaren überzogen.

„Ich weiß, dass mein Sprung das Team die zweite Runde kostete. Ich hatte Angst vor diesem Sprung und wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht geklappt“, erklärte die Teenagerin nach einem Sprung von nur 82 Metern und nahm die Schuld auf sich. Mit der Welle an Hass hatte sie jedoch nicht gerechnet.

Schock im Olympia-Dorf! Am Montagabend stürzte der australische Snowboardcross-Fahrer Cam Bolton (35) schwer im Training, was das sichere Olympia-Aus für den erfahrenen Athleten bedeutet.

Das Australische Sportinstitut bestätigte den Crash: Bolton klagte am Dienstag über zunehmend starke Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich und wurde zu einem CT-Scan in die Olympische Polyklinik gebracht.

Die Diagnose: Zwei stabile Halswirbelfrakturen. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus in Mailand eingeliefert.

Während beim Damen-Eishockey und im Herren-Eiskunstlauf noch gespielt wird, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, der von Julia Taubitz mit ihrem dritten Gold für Deutschland geprägt war.

Im Medaillenspiegel stieg Deutschland dadurch zwischenzeitlich auf den geteilten zweiten Rang mit Schweden, hinter Norwegen, das mit sechs Goldmedaillen führt.

Ein bitterer Moment für das DSV-Quartett um Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund: Nach acht Sprüngen fehlte nur ein halber Meter zum Podium, am Ende belegten sie Rang vier hinter Japan.

Slowenien mit den Geschwistern Domen und Nika Prevc sicherte sich souverän Gold, Norwegen holte Silber.

Eine weitere Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Im Mixed-Team-Skispringen hofft Deutschland nach dem Gold von Philipp Raimund auf eine weitere Medaille.

Derzeit sieht es für das Quartett mit Raimund, Reisch, Hoffmann und Freitag noch nicht nach einem Podestplatz aus, da die Slowenen auf Goldkurs sind. Der Schlusspringer Raimund darf noch einmal ran.

Julia Taubitz hat es geschafft! Die Sportsoldatin aus Annaberg-Buchholz überzeugte auch im vierten Lauf und verteidigte mit großem Vorsprung den ersten Platz im Einsitzer der Frauen vor der Lettin Elina Bota.

Mit Tränen in den Augen und der schwarz-rot-goldenen Flagge im Rücken feierte die 29-Jährige ihren ersten Olympiasieg. Sie gewann mit einem Vorsprung von 0,918 Sekunden und einer Gesamtzeit von 3:30,625 Minuten vor der Lettin. Die US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957) sicherte sich Bronze.

Julia Taubitz führt auch nach dem dritten von vier Läufen weiterhin überlegen mit 0,704 Sekunden Vorsprung vor der Lettin Elina Bota.

Sie profitierte dabei von einem Fehler ihrer deutschen Konkurrentin Merle Fräbel, die direkt am Start den Schlitten verriss und nun um eine Medaille bangen muss.

Die Entscheidung fällt im vierten und letzten Lauf ab 18.50 Uhr.

Das Spiel um Platz drei im Curling-Mixed wurde entschieden: Italien besiegte Großbritannien mit 5:3 und holte die nächste Medaille bei den Winterspielen.

Das Finale zwischen Schweden und den USA findet um 18.05 Uhr statt.

Philipp Nawrath verpasste im Einzel-Biathlon als Fünfter mit einem Fehler knapp die Medaillen.

Stattdessen gewann der fehlerfreie Dominator des Dezembers, Johan-Olav Botn, seinen ersten Olympiasieg vor dem Franzosen Éric Perrot und Sturla Holm Lægreid aus Norwegen.

David Zobel wurde als 21. zweitbester Deutscher (zwei Fehler), Lucas Fratzscher (zwei Fehler) belegte Rang 23. Philipp Horn schoss sechs Mal daneben und wurde 40.

Kira Weidle-Winkelmann zeigte mit Platz sechs in der Abfahrt eine starke Leistung, Emma Aicher holte mit einer hervorragenden Slalomfahrt Silber in der Kombination!

Die 22-Jährige lieferte die beste Slalomzeit ab und überholte mehrere Konkurrentinnen, sodass das deutsche Duo nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber mit 0,05 Sekunden Rückstand den Vortritt lassen musste. Bronze ging an die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.

Für Aicher ist es bereits die zweite Medaille bei diesen Spielen nach Silber in der Abfahrt, zudem gewann sie 2022 mit dem Team Silber. Weidle-Winkelmann freute sich über ihre erste Olympia-Medaille auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.

Birk Ruud sicherte sich nach einem von Stürzen geprägten Wettbewerb den Olympiasieg im Big Air. Keiner konnte seinen starken ersten Lauf toppen, auch wenn er im letzten Durchgang stürzte. Silber ging an den US-Amerikaner Alex Hall, Bronze an Luca Harrington aus Neuseeland.

Für Ruud ist es bereits die zweite Goldmedaille bei Olympia: 2022 gewann er den Big-Air-Wettbewerb in Peking.

Die ersten Shorttrack-Medaillen sind vergeben! Im Mixed-Team-Staffel-Finale setzte sich Gastgeber Italien vor Kanada und Belgien durch.

Ein deutsches Team war nicht vertreten.

Im Mixed-Team-Skispringen setzen die deutschen Trainer auf Selina Freitag und Agnes Reisch anstelle von Fahnenträgerin Katharina Schmid, die im Normalschanzen-Springen am Samstag hinter ihnen lag.

Ergänzt wird das Quartett durch Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.

Favorit Johannes Høsflot Klæbo gewann den Langlauf-Sprint der Männer. Silber ging an US-Amerikaner Ben Ogden, Bronze an Klæbos Landsmann Oskar Opstad Vike.

Der beste Deutsche, Jan Stoelben, erreichte das Viertelfinale, Janosch Brugger schied bereits in der Qualifikation aus.

Schweden feierte einen Podiums-Dreifach-Erfolg im Langlauf-Sprint: Linn Svahn gewann vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.

Schade! Coletta Rydzek und Laura Gimmler schieden im Halbfinale des Sprint-Wettbewerbs aus. Sie belegten in ihren Läufen die Plätze drei und vier und qualifizierten sich nicht als Lucky Loser.

Starke Leistung von Laura Gimmler und Coletta Rydzek: Beide erreichten das Sprint-Halbfinale.

Gimmler wurde in ihrem Viertelfinale Zweite und qualifizierte sich direkt, Rydzek gewann ihren Lauf. Sofie Krehl verpasste das Halbfinale deutlich.

Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Duo in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Platz sechs.

Die 29-Jährige, die in der Abfahrt startete, hatte 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson; bis zum Podium fehlen 0,47 Sekunden.

Im Slalom (Beginn 14 Uhr) will Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher diesen Rückstand wettmachen. Als beste Slalomfahrerin im deutschen Team kämpft sie gemeinsam mit Weidle-Winkelmann um Edelmetall.

Philipp Raimund hätte seine Goldmedaille wohl gerne mit seinem Freund, dem Norweger Marius Lindvik, gefeiert.

Doch ihre Freundschaft zerbrach am Anzug-Skandal bei der WM 2025: „Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft mit Konkurrenten nach: Wie ins Gesicht gespuckt“.

Die Olympischen Winterspiele 2026 wurden mit einer spektakulären Show eröffnet. Beim italienischen Sender Rai kam es allerdings zu einer Reihe von Pannen, die nun für Aufsehen sorgen.

Der Sportchef und Kommentator Paolo Petrecca erkannte viele Beteiligte nicht, verwechselte unter anderem die bekannte Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey. Auch IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hielt er irrtümlich für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella.

Als Reaktion kündigte die Sportredaktion von Rai nach Ende der Spiele einen dreitägigen Streik an. Die Gewerkschaft Usigrai kritisierte scharf und warf Petrecca vor, dem Sender, den Zuschauern und den Sportjournalisten Schaden zugefügt zu haben.

Auch die Politik beschäftigt sich mit dem Eklat: Die Opposition sieht in der Ära der Ministerpräsidentin Giorgia Meloni eine politische Loyalität, die fachliche Kompetenz überstrahlt.

Große Freude bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde am Montag überraschend Vater.

Die Geburt erlebte er auf besondere Weise: „Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star von Anruf geweckt, dann geht alles ganz schnell“.

Drei der vier deutschen Langläuferinnen haben die Qualifikation im Sprint überstanden.

Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) erreichten das Viertelfinale, Katherine Sauerbrey (39.) schied aus.

Ab dem Viertelfinale sprinten die Läuferinnen in direkten Heats mit sechs Teilnehmerinnen.

Am späten Sonntagabend veröffentlichte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.

Mehr dazu lest Ihr hier: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals zu Wort: Das ist ihre Diagnose“.

Nach einem erfolgreichen dritten Wettkampftag mit Gold für Philipp Raimund im Skispringen richtet sich der Blick auf den kommenden Dienstag. Auch heute hat Team Deutschland große Medaillenchancen.

Die besten Aussichten bestehen im Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit auf Gold- und Silberkurs liegen. Der letzte Lauf beginnt um 18.34 Uhr in Cortina.

Raimund will nach seinem Gold gleich nachlegen: Am Abend steht das Mixed-Skispringen (18.45 Uhr) an. Im Ski Alpin peilt Emma Aicher gemeinsam mit Kira Weidle-Winkelmann bei der Team-Kombination (Abfahrt 10.30 Uhr, Slalom 14 Uhr) ihre zweite Medaille an.

Auch die Biathlon-Herren im Einzel (13.30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13.13 Uhr) haben Außenseiterchancen. Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier.

Während im Damen-Eishockey noch der vierte Spieltag zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns mit dem „Gold-Hille“-Wunder.

Deutschland kletterte dadurch im Medaillenspiegel auf Rang vier.

Philipp Raimund gewann die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen.

Der 25-Jährige siegte im italienischen Predazzo vom Normalschanzen-Wettbewerb.

Der Erfolg war eine kleine Sensation, denn Raimund hatte bisher noch keinen Weltcup-Sieg errungen. Am Montagabend verwies er mit 270,4 Metern den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido auf die Plätze zwei und drei. Im Interview sagte Raimund strahlend: „Ich wusste, dass der Sprung weit gehen würde. Es ist unglaublich.“

Mehr zu „Gold-Hille“ lest Ihr hier: „Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück kaum fassen“.

Deutschland hat am Dienstag beste Chancen auf einen weiteren Rodel-Gold. Julia Taubitz und Merle Fräbel konnten in den ersten zwei von vier Läufen die Konkurrenz deutlich distanzieren und lieferten sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Taubitz führt mit nur 0,061 Sekunden Vorsprung vor Fräbel.

Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Snowboard der Frauen.

Annika Morgan wurde in der Qualifikation 13. und verpasste den Einzug unter die besten zwölf äußerst knapp.

Die deutschen Eishockey-Frauen dürfen weiter auf das Erreichen des Olympia-Viertelfinals hoffen.

Im dritten Gruppenspiel setzten sie sich nach Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) gegen Frankreich durch, nachdem zuvor Japan mit 5:2 besiegt wurde. Das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod vergab jedoch viele klare Chancen und machte es unnötig spannend.

Laura Kluge brachte 35 Sekunden vor der Pause die Führung, doch Frankreich glich im letzten Drittel durch Estelle Duvin aus. In der Verlängerung erzielte Katarina Jobst-Smith den entscheidenden Treffer zum hart erarbeiteten Sieg.

Das Glamourgirl auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.

Im 1000-Meter-Eisschnelllauf holte die 27-Jährige die Goldmedaille vor ihrer Teamkollegin Femke Kok und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf.

Bronze ging an Miho Takagi aus Japan, die 2020 und 2023 Weltmeisterin über diese Distanz wurde.

Jetzt startet die Entscheidung über 1000 Meter im Damen-Eisschnelllauf.

Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA gehören zu den Top-Anwärterinnen auf Medaillen.

Anna Ostlender (23) ist als einzige Deutsche am Start und hat über diese Distanz Außenseiterchancen.

Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt von Cortina d’Ampezzo wandte sich Trainer Aksel Lund Svindal (42) emotional an Lindsey Vonn (41).

„Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst nicht nur die Menschen, die deinen Weg verfolgen, sondern auch uns, die wir jeden Tag eng mit dir arbeiten“, schrieb der 42-Jährige nach Vonns Unfall auf Instagram. „Gestern war ein harter Tag auf der Piste. Für alle, aber am meisten für dich.“

Vonn war nach nur zwölf Sekunden an einem Tor hängen geblieben und schwer gestürzt, dabei brach sie sich das linke Bein.

In Kürze gehen die deutschen Frauen im Eishockey aufs Eis.

Im dritten Gruppenspiel trifft das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod ab 16.40 Uhr auf Frankreich.

Mit einem Sieg könnten die deutschen Damen einen wichtigen Schritt Richtung Olympia-Viertelfinale machen.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podest in der alpinen Team-Kombination.

Nach Jocher’s elftem Platz in der Abfahrt konnte Straßer die Position nur um einen Rang verbessern, womit das deutsche Duo knapp außerhalb der Top Ten blieb.

Abfahrts-Sieger Franjo van Allmen (Schweiz) holte im Duo mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg, vor den Landsmännern Marco Odermatt/Loic Mellarc und den Österreichern Vincent Kriechmayr/Manuel Feller, die sich zeitgleich Silber sicherten.

Mathilde Gremaud aus der Schweiz verteidigte ihren Titel im Ski Freestyle und wurde zum zweiten Mal Olympiasiegerin.

Sie verwies wie 2022 in Peking Eileen Gu aus China auf Platz zwei, Dritte wurde Megan Oldham aus Kanada.

Deutsche Athletinnen konnten aufgrund einer Verletzung von Muriel Mohr nicht teilnehmen.

Obwohl Justus Strelow einer der besten Schützen im Weltcup ist, startet er nicht beim schießintensiven Einzel. Stattdessen setzt der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, dass die schwierige Runde im Einzel Strelow nicht liegt und er das Team in den weiteren Wettkämpfen benötige. Strelow akzeptierte die Entscheidung „wie ein Teamplayer“.

Die Herren-Team-Kombination ist in vollem Gange: Nach der Abfahrt liegen Simon Jocher und Linus Straßer auf Position elf.

Jocher zeigte eine solide Fahrt und lag 1,33 Sekunden hinter dem Tagesschnellsten Giovanni Franzoni (Italien). Straßer, einer der besten Slalomfahrer der Welt, hat im Slalom noch alle Chancen, das Team nach vorne zu bringen.

Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland alle Medaillen! Auch am Montag könnten weitere Erfolge folgen.

Im Skispringen der Männer auf der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund die besten Chancen. Obwohl er noch keinen Weltcup-Sieg errang, stand er in dieser Saison bereits fünfmal auf dem Podest. Beim letzten Training belegte er die Plätze 1, 1 und 2.

Auch Felix Hoffmann darf auf Edelmetall hoffen.

Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.

Beim Mixed-Team-Eiskunstlauf verfolgten prominente Gäste wie Tennis-Star Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix die Wettkämpfe. Team Deutschland freut sich über erste Medaillen.

Gold-Rodler Max Langenhan dominierte aus deutscher Sicht den zweiten Wettkampftag, zuvor holte Emma Aicher knapp Silber in der Abfahrt, und die Biathlon-Mixed-Staffel sicherte sich Bronze. Allerdings wurden die Spiele am Sonntag von Lindsey Vonns schwerem Sturz überschattet.

Eine Übersicht aller Medaillengewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

Die Bronze-Feier der deutschen Biathleten läuft noch, jedoch sind die Medaillen offenbar nicht unempfindlich.

Bei einem Jubelsprung verlor Justus Strelow am Abend seine Medaille, die von der Kette fiel und zu Boden ging, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband scherzhaft. Hoffentlich blieb wenigstens der glänzende Teil unbeschädigt!

Max Langenhan bescherte Team Deutschland im Herren-Einsitzer das erste Gold der Winterspiele in Italien!

Alles zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr hier: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan saust zum Olympiasieg“.

In olympischer Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.

Der Weltrekordhalter aus Norwegen ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Starter verpassten die Medaillenränge, zeigten aber gute Leistungen: Gabriel Groß wurde Zehnter, Felix Maly 16. und Fridtjof Petzold 19.

Nach Lindsey Vonns schwerem Sturz gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update zur Verletzung.

Mehr dazu lest Ihr hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update“.

Max Langenhan stellte bereits am ersten Wettkampftag zweimal Bahnrekord im Eiskanal von Cortina auf und übertraf sich im dritten Lauf erneut.

Im dritten Lauf erzielte der 26-Jährige seinen dritten Bahnrekord und führt vor dem letzten Durchgang mit fast drei Zehnteln Vorsprung vor dem Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods hat bereits über eine Sekunde Rückstand – im Rodeln ein großer Abstand.

Für Altmeister Felix Loch läuft es nicht gut: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt derzeit nur auf Platz acht. Timon Grancagnolo hält als Dritter im deutschen Team den zehnten Rang.

Nach dem Gewinn der Mixed-Staffel-Bronzemedaille rührte Vanessa Voigt die Zuschauer zu Tränen.

Die 28-Jährige erinnerte sich an das schwierige vergangene Jahr: „’Passiert das wirklich?’: Nach Staffel-Bronze fließen bei Biathlon-Star die Tränen“.

Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich. Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus, zuvor scheiterten Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale.

Gold gewannen die Tschechin Zuzana Maderova, gegen die Hofmeister ausgeschieden war, sowie Benjamin Karl aus Österreich.

Was für ein spannendes Staffelrennen mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sicherte sich Bronze hinter Favorit Frankreich und Gastgeber Italien.

Siebenmal blieben die deutschen Biathleten fehlerfrei, doch beim letzten Schießen ließ Schlussläuferin Preuß trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Ihr Glück: Maren Kirkeeide aus Norwegen musste zweimal in die Strafrunde, die anderen Teams waren zu weit zurück, sodass es dennoch für das Podium reichte.

Nach Emma Aichers Silber war es die zweite Medaille des Tages für Deutschland.

Bei Lindsey Vonns Sturz waren Mitglieder ihrer Familie vor Ort, darunter auch ihre Schwester Karin Kildow.

Was sie zur Tragödie sagte, lest Ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mit ansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“.

Steht eine Biathlon-Sensation bevor? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit liegen die Chancen gut.

Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath blieben fehlerfrei, nach den ersten Wechseln liegen die deutschen Frauen Vanessa Voigt und Franziska Preuß auf Platz zwei knapp hinter Norwegen und vor Frankreich sowie Italien.

Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann den Wettbewerb über 2x10 Kilometer und sicherte sich seinen sechsten Olympiasieg.

Martin Løwstrøm Nyenget gewann Bronze, dazwischen holte Mathis Desloges aus Frankreich Silber. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Platz 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten das Finale der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.

Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister (2018 Olympia-Bronze) als Siebte und Cheyenne Loch als 15. der Vorläufe um Medaillen. Bei den Männern zog nur Elias Huber als Zwölfter ins Achtelfinale ein. Stefan Baumeister, amtierender Vize-Weltmeister, schied als 18. aus.

Nach fast 20-minütiger Unterbrechung sicherte sich Emma Aicher Silber im Abfahrtsrennen, nur 0,04 Sekunden hinter Gold.

Erster wurde die US-Weltmeisterin Breezy Johnson, Bronze ging an Lokalmatadorin Sofia Goggia. Der Erfolg für Deutschland wurde vom schweren Sturz Lindsey Vonns überschattet. Kira Weidle-Winkelmann belegte Platz neun.

Nach einer Viertelstunde wurde Lindsey Vonn mit dem Hubschrauber abtransportiert.

Sie wurde ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht.

Lindsey Vonn liegt weiterhin auf der Piste und wird behandelt. Ein Helikopter nähert sich zur Abholung – die Bilder sind dramatisch.

Die Situation sieht kritisch aus! Nach Kira Weidle-Winkelmanns siebtem Platz stürzte Lindsey Vonn früh im Rennen.

Die 41-Jährige, die mit einem Kreuzbandriss antrat, blieb mit der Hand am Tor hängen, wurde durch die Luft geschleudert und blieb regungslos auf der Piste liegen.

Was für ein Rennen!

Emma Aicher zeigte eine starke Abfahrt und musste sich nur Weltmeisterin Breezy Johnson geschlagen geben – um vier Hundertstel. Jetzt heißt es Warten auf die Platzierung!

Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.

Details hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.

Die Snowboard-Parallel-Riesenslalom-Qualifikation läuft bereits, um 11.30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Abfahrt der Frauen – und Deutschland hat mehrere heiße Eisen im Feuer.

Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben in der Abfahrt gute Chancen auf Edelmetall, beide standen bereits auf dem Podium, Aicher gewann sogar ein Rennen. Weidle-Winkelmann zeigte sich auch in Trainingsläufen stark. Bei den Snowboardern gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister mit Medaillenchancen ins Rennen. Im Rodeln führt Max Langenhan im Einsitzer der Männer nach dem ersten Wettkampftag sogar das Feld an. Die Biathlon-Mixedstaffel hat Außenseiterchancen auf Medaillen.

Den vollständigen Wettkampfplan findet Ihr hier.

Beim Snowboard Big-Air wurden Medaillen verteilt: Gold und Silber gingen nach Japan, Bronze gewann China.

Favorit Hiroto Ogiwara ging überraschend leer aus, dafür überzeugten seine Landsmänner Kira Kimura (1.) und Ryoma Kimata (2.). Der Chinese Yiming Su holte Bronze.

Die Norwegerin Anna Odine Stroem sicherte sich am Samstag überraschend Gold beim Einzelspringen auf der Normalschanze.

Die 27-Jährige setzte sich mit starken Sprüngen 1,1 Punkte vor der Favoritin Nika Prevc (Slowenien) durch, Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.

Beste Deutsche wurde Selina Freitag mit Rang sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Platz 16. Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied bereits nach dem ersten Durchgang aus.

Felix Loch (36) erlebte enttäuschende Zwischenstände im Rodeln: Er liegt nur auf Rang acht zur Halbzeit.

Besser machte es Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der im Eiskanal von Cortina einen neuen Bahnrekord aufstellte und vor dem letzten Durchgang führt.

Unglaublich! Am 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.

Im 3000-Meter-Eisschnelllauf erreichte sie mit einer Zeit von 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord und ließ Ragne Wiklund (Norwegen) sowie Valérie Maltais (Kanada) hinter sich.

Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte als Favoritin und wurde nur Vierte.

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind bereits gefallen. Ab etwa 16.10 Uhr rückt der Eisschnelllauf wieder in den Fokus.

Im Mailänder „Speed Skating Stadium“ starten die Frauen über 3000 Meter.

Die deutschen Chancen auf Medaillen sind gering, mit Josie Hofmann ist nur eine Starterin im Feld.

Fast gleichzeitig wurden in Norditalien an drei Stellen Schäden am Bahnnetz gemeldet.

Ermittler schließen Sabotage nicht aus. Anti-Terror-Experten wurden hinzugezogen.

Mehr hier: „Sabotage? Schäden an Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“.

Die deutschen Frauen im Eishockey dürfen weiter auf das Olympia-Viertelfinale hoffen.

Nach der Auftaktniederlage gegen Schweden setzte sich das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod am Samstag deutlich mit 5:2 gegen Japan durch. Das war der erste Olympia-Sieg seit zwölf Jahren.

Die Weichen zum Sieg wurden früh gestellt: Kapitänin Daria Gleißner traf nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) erhöhten auf 3:0.

Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) sorgten für die 5:0-Führung. Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) verkürzten nur kosmetisch.

Doppel-Erfolg für Schweden!

Frida Karlsson gewann Gold im Skiathlon, Ebba Andersson holte Silber vor Heidi Weng (Norwegen).

Die deutschen Langläuferinnen verpassten erwartungsgemäß das Podium. Pia Fink wurde 13., Hennig-Dotzler 30.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) besuchte das deutsche Olympia-Team und wünschte viel Erfolg.

Er hofft, dass sich die Vorbereitung in guten Platzierungen und Medaillen niederschlägt.

Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) umfasst auch Cortina d’Ampezzo und Antholz in Südtirol.

Nun geht es weiter nach Tesero.

Im Val di Fiemme begann gerade der Frauen-Langlauf im Skiathlon über 20 Kilometer, bei dem Medaillen vergeben werden.

Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.

Der Schweizer Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen auf der legendären Stelvio-Piste in Bormio vor dem Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni.

Dritter wurde der Südtiroler Routinier Dominik Paris. Silber und Bronze bleiben damit in Italien.

Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.

Simon Jocher ist der einzige deutsche Starter und liegt nach der Abfahrt auf Platz 19.

Das wäre seine zweitbeste Platzierung der Saison. Nun heißt es hoffen, dass ihn keine weiteren Fahrer noch überholen.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor den Italienern Giovanni Ranzoni und Dominik Paris und bestätigt seine Favoritenrolle.

Simon Jocher wartet als 28. Starter noch auf seinen Einsatz. Seine Chancen auf eine Medaille sind gering.

Schreckmoment um Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern, stürzte und rutschte über die Piste.

Glücklicherweise konnte er sich aufrichten und scheint unverletzt.

Los geht’s für die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe mit der ersten Medaillenentscheidung der Spiele.

Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold sichern wird.

Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag beginnt heute der Wettkampf.

Nach drei Tagen Vorrunden fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.

Los geht es um 11.30 Uhr mit der Herren-Abfahrt. Auch Deutschland hat heute gute Medaillenchancen, denn um 18.45 Uhr startet der Normalschanzen-Wettkampf der Skispringerinnen, bei dem Team D mit Selina Freitag (24), Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) und Agnes Reisch (26) gleich drei heiße Eisen im Feuer hat.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut pur!

Zeitgleich entzünden Ski-Stars Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) die olympischen Feuer in Mailand und Cortina.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt: Die Feuer werden gleichzeitig in Mailand am Friedensbogen und in Cortina auf der Piazza Dibona entzündet.

Im San-Siro-Stadion wird die olympische Flagge gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli (59) und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Weiter geht’s!

Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich in die Mitte des Stadions.

Jetzt ist der Moment gekommen, auf den alle gewartet haben.

Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor Andrea Bocelli (67), der „Nessun dorma“ singt. „Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!“

Das Entzünden der beiden Feuer steht bevor.

Nach den Reden von Giovanni Malagò (66), Präsident des Organisationskomitees, und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry (42) spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella (84) die Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“

Das Highlight des Abends naht.

Zuvor führt Giovanni Malagò noch die Zuschauer und Athleten durch eine Zeitreise durch die Olympiageschichte, begleitet von einem Film mit Schauspielerin Sabrina Impacciatore (57).

Fun Fact für den Frühstückstisch: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix, Frankreich, statt.

Zum Schluss wird es laut, wenn das Gastgeberland die Bühne betritt.

Die Gesichter der Athleten strahlen Freude aus, das Publikum jubelt – großartige Momente!

Belgien musste auf seinen Fahnenträger Maximilien Drion (28) verzichten.

Gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Ehre haben, doch Zugprobleme verhinderten die rechtzeitige Ankunft.

„Trotz verschiedener Alternativen konnte er nicht rechtzeitig erscheinen“, teilte das belgische Olympia-Team via Instagram mit.

Wir sind bei S angekommen.

Die meisten Nationen sind bereits eingetroffen, nur wenige fehlen noch.

Die Schweizer Frauen-Eishockey-Mannschaft trat nicht vollständig zum Einmarsch an.

Ein Norovirus-Ausbruch wurde bestätigt, weshalb die Mannschaft aus Vorsichtsgründen die Eröffnungsfeier ausließ.

Endlich geht es los: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) führen die deutschen Olympia-Athleten beim Einmarsch im San-Siro-Stadion an.

Das auffällige Team-Outfit sorgte für gemischte Reaktionen – Geschmäcker sind eben verschieden.

Nach etwa 20 Minuten ist der Einmarsch bei C abgeschlossen.

Wer auf Deutschland wartet, muss sich noch gedulden – das Team läuft unter „Germania“ an 32. Stelle ein.

Die Brasilianer sorgten beim Einlauf in Cortina mit einem kurzen Tanz für Stimmung und holten für einen Moment die Copacabana nach Italien.

Jetzt richten wir den Fokus auf die Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Traditionell eröffnet Griechenland den Einmarsch. Die weiteren Teams folgen in alphabetischer Reihenfolge nach der Sprache des Gastgeberlandes.

Deutschland läuft unter „Germania“ an 32. Stelle ein.

Zeit für Poesie!

Italienischer Schauspieler Pierfrancesco Favino (56) trägt das Gedicht „L’Infinito“ des Dichters Giacomo Leopardi vor.

Im San-Siro erheben die Zuschauer ihre Stimmen zum italienischen Nationalhymne.

Gleichzeitig wird an den anderen drei Ausrichterorten die Trikolore gehisst.

Mode-Ikone Giorgio Armani wird mit einer Showeinlage gewürdigt.

Der italienische Designer war im vergangenen September im Alter von 91 Jahren verstorben.

Das Stadion applaudiert begeistert!

US-Popstar Mariah Carey (56) eröffnete die Feier mit ihrem Gesang des Italo-Hits „Volare“.

Es bleibt künstlerisch!

Italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis (30) tritt auf, bevor riesige blaue, rote und gelbe Farbtuben über der Bühne schweben und bunte Tänzer die Szenerie beleben.

Es sind noch einige Überraschungen zu erwarten.

Der Fokus zu Beginn liegt auf Kunst.

Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer stellen Skulpturen dar und schaffen eine Galerie auf der XXL-Bühne.

Die Eröffnungszeremonie hat begonnen.

Trotz der festlichen Stimmung ist das Stadion nur zu zwei Dritteln gefüllt, vermutlich wegen der hohen Ticketpreise.

130 deutsche Athleten nehmen an der Eröffnungsfeier teil, allerdings dezentral an vier Austragungsorten.

Neben dem San Siro Hauptteil sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feier, sodass Sportler an ihren Wettkampforten bleiben können.

Das Warten endet bald: In etwa einer Stunde beginnt die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.

Ab 19.50 Uhr wird die Hauptzeremonie live im Ersten übertragen. Kommentatoren sind Tom Bartels (60) und Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66). Die Feier findet abgespeckt auch in Cortina, Predazzo und Livigno statt.

Alternativ kann man das Spektakel bei Eurosport verfolgen oder hier im XXL-Olympia-Ticker live mitverfolgen.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Deutschlands Freestyle-Skierin verletzte sich schwer im Slopestyle-Training.

Nach einem Sprung zog sich Mohr einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“ zu und musste sich einem arthroskopischen Eingriff in München unterziehen.

Ihr Knie ist stabil und weist keine weiteren Verletzungen auf. Bei positivem Heilungsverlauf kann sie in wenigen Tagen wieder voll belasten, heißt es vom Arzt Dr. Manuel Köhne.

Mohr hofft weiterhin auf einen Start bei den Winterspielen.

Das wegen Schneefalls ausgefallene Donnerstagstraining konnte mit Verzögerung am Freitag nachgeholt werden, mit unterschiedlichen Ergebnissen für die Deutschen.

Emma Aicher (22) hatte mit der Strecke große Probleme, verpasste Tore und landete weit hinten. Kira Weidle-Winkelmann (29) erreichte hingegen die drittschnellste Zeit.

Die Aufmerksamkeit galt vor allem Lindsey Vonn (41), die trotz Kreuzbandriss souverän ihre Fahrt beendete und Chancen auf eine Medaille nicht ausschloss.

Daniel Hemetsberger (34) steht für seine Härte: Nach einem schweren Sturz im Training mit Helmverlust fuhr er weniger als 20 Stunden später wieder die Piste hinunter.

Mit Pflastern im Gesicht, blutunterlaufenem Auge und fehlenden Zähnen kehrte er zurück und scherzte mit seinen Teamkollegen.

Im finalen Abfahrtstraining belegte er Platz zwei, allerdings fehlte die Aussagekraft wegen vieler Ausfälle und zurückhaltender Fahrer.

Nach dem positiven Dopingtest von Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor klar hinter seine Athletin.

Klaus Höllrigl berichtete auch, wie das Team und Passler von der Nachricht erfuhren. Mehr dazu hier: „’Absolutes No-Go’: So erfuhr Biathletin von ihrem positiven Dopingtest“.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen musste mehrfach unterbrochen werden, zuletzt wegen Nebels.

Nach dem Unfall von Ilka Štuhec (35) und Pistenreparatur wurde das Training erneut verzögert. Auch Lindsey Vonns Start wird mit Spannung erwartet, da sie mit frischem Kreuzbandriss antritt.

Die deutschen Bob-Herren und -Damen um Francesco Friedrich und Johannes Lochner nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil, da ihre Wettkämpfe erst Mitte Februar beginnen.

Ursprünglich war die Abreise erst nach der Feier geplant, doch im Athletendorf gibt es nicht genügend Schlafplätze. Die Betten werden für Sportler mit früheren Wettkämpfen benötigt.

Schon vor dem Eisstart erhält Jutta Leerdam (27) harsche Kritik.

Mehr dazu: „’Wie eine Diva’: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) erlebte eine schwere Zeit: Sein Vater Hugo verstarb kürzlich.

Mehr dazu lest Ihr hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.

Heute um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San Siro offiziell eröffnet.

Viele Athleten sind vor Ort, aber wegen der Verteilung der Austragungsorte über Norditalien können nicht alle teilnehmen.

Deshalb gibt es zusätzlich drei weitere Feierlichkeiten in Cortina, Livigno und Predazzo, wo Katharina Schmid (29) Team Deutschland anführt.

Wettkämpfe finden bereits seit Mittwoch statt; heute starten unter anderem Eiskunstläufer und Curler. Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier.

Die ersten Medaillen werden am Samstag vergeben, Beginn ist um 11.30 Uhr mit der Herren-Abfahrt in Bormio.

Felix Hoffmann (28) überzeugte beim ersten Training auf der Normalschanze in Predazzo.

Der Thüringer mischte in allen drei Durchgängen vorne mit, gewann einen Lauf und erreichte die Plätze zwei und drei in den anderen.

Auch Philipp Raimund (25) zeigte starke Leistungen mit den Plätzen drei, fünfzehn und sechs.

Der zweifache Olympiasieger Andreas Wellinger (30) wurde 20., 11. und 18., Pius Paschke (35) erreichte 28., 30. und 27.

Noah Vicktor (24) verpasste den Einzug ins Big-Air-Finale im Freestyle-Snowboarden.

In der Qualifikation scheiterte er, nachdem er seine ersten beiden Sprünge nicht sauber landete. Wie bereits 2022 bei den Winterspielen in Peking kam er nicht ins Finale.

Die deutschen Skispringerinnen absolvierten am Mittwochabend ihr erstes offizielles Training auf der Normalschanze in Predazzo.

Die DSV-Adler zeigten Luft nach oben: Katharina Schmid (29) belegte die Plätze 15, 18 und 19, Selina Freitag (24) kam noch nicht ganz nach vorne.

Agnes Reisch (26) überzeugte mit den Rängen vier, zehn und fünf, Juliane Seyfarth (35) kam nicht über die Plätze 38, 33 und 26 hinaus.

Das Eishockey-Gruppenspiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada wurde abgesagt.

Ein Norovirus-Ausbruch im finnischen Team ließ viele Spielerinnen ausfallen.

Die ursprünglich für 21 Uhr angesetzte Partie wird nun am Donnerstag nachgeholt, eine gemeinsame Entscheidung der Teams und Veranstalter.

Die deutschen Eishockey-Frauen verloren ihr Auftaktspiel deutlich gegen Schweden mit 1:4.

Nach Führung durch Katarina Jobst-Smith (9.) erzielten Lina Ljungblom (12./28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) die Tore für Schweden.

Bei der Abfahrtstraining auf der „Pista Stelvio“ in Bormio kam es zu einem weiteren schweren Sturz – diesmal von ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34).

Der Österreicher verlor die Kontrolle, rutschte auf dem Rücken liegend und stürzte durch ein Tor. Dabei verlor er seinen Helm und wurde vom Fangnetz gestoppt.

Hemetsberger zog sich eine blutige Nase, Verletzungen im Mundbereich und eine Schwellung am Auge zu. Er klagte zudem über Beinschmerzen.

Am Vortag hatte sich Fredrik Möller (25) bei einem Sturz eine Schulterluxation zugezogen; sein Einsatz bei der Herren-Abfahrt am Samstag ist fraglich.

Schon vor dem offiziellen Olympia-Start sorgten mutwillige Beschädigungen im Olympischen Dorf in Mailand für Negativschlagzeilen.

Über 70 Zimmer wurden zwischen Dezember und Januar beschädigt, darunter Duschen und Toiletten. Möglicherweise kam Fräsgerät zum Einsatz, was auf Sabotage hindeutet. Ein großflächiger Wasserschaden machte die Schäden erst jetzt sichtbar.

Das Olympische Dorf ist eigentlich nur für Inhaber eines speziellen Ausweises mit QR-Code zugänglich. Überwachungskameras sollen Aufklärung bringen.

Die ersten vier Spiele im Curling-Mixed-Wettkampf sind beendet.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz feierten jeweils einen Sieg zum Auftakt.

Alle Ergebnisse im Überblick:

Schweden – Südkorea 10:3

Großbritannien – Norwegen 8:6

Kanada – Tschechien 10:5

Estland – Schweiz 7:9 n.V.

Der Curling-Mixed-Auftakt verlief anders als geplant.

Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina d’Ampezzo gab es eine Unterbrechung um 19.08 Uhr. Nach kurzer Verzögerung konnte das Spiel ohne weitere Probleme fortgesetzt werden.

Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung starteten die Mixed-Curling-Teams in Cortina D’Ampezzo.

Ab 19.05 Uhr fanden die ersten vier Partien im Olympiastadion statt.

Das Rätselraten ist beendet: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) sind die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier am Freitagabend.

Der DOSB verkündete die Entscheidung am Mittwoch offiziell.

Das Duo setzte sich in einer Abstimmung mit über 135.000 Stimmen gegen Johannes Rydzek (34), Laura Nolte (27), Tobias Wendl (38) und Ramona Hofmeister (29) durch.

Sie treten die Nachfolge von Claudia Pechstein (53) und Francesco Friedrich (35) an, die 2022 in Peking die Fahne trugen.

Zwei Tage vor Olympia-Beginn wurde Italien Ziel russischer Hackerangriffe.

Außenminister Antonio Tajani (72) gab am Dienstag bekannt, dass Cyberangriffe auf das Außenministerium und einige Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina, abgewehrt wurden. Die Angriffe seien russischen Ursprungs.

Vor dem Wettkampfbeginn gab es die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25) stürzte beim ersten Abfahrtstraining in Bormio schwer.

Er musste per Hubschrauber von der Piste gebracht werden. Möller verlor in einer Kurve den Halt und konnte laut Berichten seinen linken Arm nicht mehr bewegen.

Auch wenn die Spiele offiziell erst am Freitag starten, finden heute bereits erste Wettbewerbe statt.

Den Auftakt machen die Curling-Mixed-Vorrundenspiele ab 19.05 Uhr.

Eine Übersicht der heute stattfindenden Wettkämpfe findet Ihr hier: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 4. Februar“.

Die Internationale Test-Agentur (ITA) führte in den sechs Monaten vor den Spielen 7100 Dopingtests bei etwa 2800 Athleten durch.

Das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer. Schwerpunkt waren Risikosportarten wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.

Mit über 94 Prozent besonders häufig getestet wurden Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien.

Kurz vor Spielbeginn änderte das US-Olympiateam den Namen der Unterkunft von „Ice House“ (Eishaus) in „Winter House“.

Die US-Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey begründeten dies mit der zu großen Ähnlichkeit zum „Immigration and Customs Enforcement“ (ICE), der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde.

Diese war wegen ihres teils brutalen Vorgehens gegen Einwanderer und mehreren Todesfällen in die Kritik geraten. Auch die Stationierung von ICE-Beamten im US-Konsulat in Mailand während der Spiele hatte Proteste ausgelöst.

Gute Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Sportförderung erhöht ihre Prämien für Medaillengewinne.

Für Gold gibt es künftig 30.000 Euro (statt bisher 20.000), Silber bringt 20.000 Euro statt 15.000 Euro, Bronze bleibt bei 10.000 Euro.

Wer führt Deutschland bei der Eröffnungsfeier im San Siro an?

Wie üblich wird ein Duo aus einem Mann und einer Frau die deutsche Fahne tragen.

Bei den Frauen stehen Snowboarderin Ramona Hofmeister (29), Bob-Pilotin Laura Nolte (27) und Skispringerin Katharina Schmid (29) zur Wahl. Bei den Männern sind Eishockeyspieler Leon Draisaitl (30), Nordische Kombination Johannes Rydzek (34) und Rennrodler Tobias Wendl (38) nominiert.

Ihr könnt noch bis Dienstag, 3. Februar, auf der DOSB-Homepage abstimmen.

Das Ergebnis wird am 5. Februar, dem Tag vor der Eröffnungsfeier, bekanntgegeben.

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