Olympia 2026 im Liveticker: Biathlon-Star Nawrath kämpft an seinem Geburtstag um Edelmetall
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!
Am sechsten Wettkampftag gewannen die deutschen Rodler erneut Gold und sicherten sich den Olympiasieg in der Team-Staffel.
In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen halten wir Euch stets über sämtliche Medaillenentscheidungen, Highlights und Hintergrundgeschichten auf dem Laufenden.
Die nächste Medaillenhoffnung für Deutschland findet sich im Biathlon – der Herren-Sprint ist gerade im Gange! Diese Disziplin bietet wohl die beste Chance auf eine Einzelmedaille für die deutschen Männer, denn sowohl Philipp Nawrath als auch Philipp Horn standen in dieser Saison im Sprint bereits auf dem Podium.
Besonders für Nawrath hat dieser Tag eine besondere Bedeutung: Der Mixed-Staffel-Bronzemedaillengewinner feiert heute seinen 33. Geburtstag. Neben den beiden Philipps vertreten auch Justus Strelow und David Zobel die deutschen Farben.
Kaum zu schlagen: Norwegens Ski-Star Johannes Høsflot Klæbo (29) sicherte sich bei diesen Spielen seine dritte Goldmedaille.
Nach Erfolgen im Skiathlon und Sprint triumphierte der 29-Jährige am Freitag auch im 10 km Freistil-Langlauf und verwies den Franzosen Mathis Desloges (23) auf Rang zwei. Insgesamt bedeutete das für Klæbo bereits seinen achten Olympiasieg.
Die Bronzemedaille errang Einar Hedegart (24) aus Norwegen.
Ein ungewöhnliches Bild bot sich den Zuschauern beim Langlauf über 10 km Freistil in Tesero im Val di Fiemme.
Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt startete John Steel Hagenbuch (26) aus den USA ohne Mütze und lediglich im Renntrikot.
Im Vergleich zu den anderen Athleten sorgte der Amerikaner so für eine sommerliche Stimmung auf der Loipe.
Agnes Reisch (26) verzichtete auf das Training vor dem Sprung-Wettbewerb am Sonntagabend (18:45 Uhr).
Die 26-Jährige, die mit dem Mixed-Team vor drei Tagen knapp eine Medaille verpasste, erklärte nach der ersten Einheit: „Ich habe heute meine Tage bekommen und bin dann immer sehr ängstlich.“
Auf einen dritten Sprung verzichtete sie, weil sie „keinen Sinn mehr darin sah“.
Die deutschen Zweierbob-Männer mussten sich im vierten Trainingslauf erstmals geschlagen geben.
Der Südkoreaner Jinsu Kim (30) setzte sich mit sechs Hundertsteln Vorsprung vor Johannes Lochner durch. Bob-Champion Francesco Friedrich (35) belegte nur den fünften Platz.
Das Ergebnis besitzt jedoch wenig Aussagekraft, da es sich lediglich um eine Trainingsfahrt handelt. Zuvor hatten die Deutschen in jedem Lauf Bestzeiten erzielt.
Im Olympischen Dorf in Mailand wurde ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake festgenommen.
Der 44-jährige Mann wollte offenbar das Spiel der italienischen Nationalmannschaft gegen Finnland besuchen, landete aber stattdessen in Haft.
Medienberichten zufolge muss er eine fast einjährige Gefängnisstrafe absitzen, die das Gericht in Bozen wegen mehrerer Ladendiebstähle verhängt hatte.
Humorvolle Szene mit Max Langenhan (26)!
Nach seinem Gold-Erfolg wollte Bundeskanzler Friedrich Merz (70) persönlich gratulieren, doch der junge Rodler legte einfach auf.
Wie es dazu kam, erfahrt Ihr hier: „Deutscher Olympia-Sieger legt Bundeskanzler Merz am Telefon einfach auf“.
Es geht weiter! Auch heute stehen zahlreiche Medaillenentscheidungen an, und die Chancen für Deutschland auf Edelmetall sind vielversprechend.
Im Skeleton der Herren liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf Podiumskurs. Der Rückstand auf den führenden Briten Matt Weston (28) beträgt 0,30 beziehungsweise 0,46 Sekunden, sodass sogar Gold noch möglich ist.
Die Entscheidung fällt heute Abend ab 19:30 Uhr im dritten Lauf, bevor ab 21:05 Uhr die Medaillen vergeben werden.
Im Biathlon-Sprint über 10 Kilometer ruhen die deutschen Hoffnungen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (beide 29), die um Edelmetall kämpfen.
Damit verabschieden wir uns aus dem sechsten Wettkampftag, der insbesondere vom dritten Olympiasieg der deutschen Rodler in der Team-Staffel geprägt war.
Den aktuellen Stand im Nationenvergleich könnt Ihr in unserem Medaillenspiegel verfolgen.
Im letzten Drittel sicherte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft den Zwei-Tore-Vorsprung und gewann zum Auftakt der Spiele mit 3:1 gegen Dänemark.
Leon Draisaitl (1.) sowie Tim Stützle (25./31.) erzielten die Tore für das DEB-Team, während Oscar Mølgaard zum zwischenzeitlichen 1:1 ausglich (14.). Am Samstag (12:10 Uhr) steht das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland auf dem Programm.
Mit dem 3:1 für Deutschland ertönte die letzte Sirene vor der Pause.
Zwischenzeitlich hatte sich Draisaitl und Co. die Führung verdient und steuerten auf den Auftaktsieg zu.
Das DEB-Team nutzte ein Powerplay, Tim Stützle schnürte mit seinem zweiten Treffer das 3:1 (31.).
Der Stürmer der Ottawa Senators wollte Draisaitl in der Mitte anspielen, doch der Pass wurde von einem Dänen abgefälscht und landete im Tor.
Während im Eishockey noch die Kufen klirrten, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.
Bei den Frauen siegte Xandra Velzeboer über 500 Meter vor der Italienerin Arianna Fontana. Bronze ging an Courtney Sarault aus Kanada. Im 1000-Meter-Finale bei den Männern jubelte ebenfalls das niederländische Team: Jens van ’t Wout sicherte sich Gold vor dem Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.
Tim Stützle traf nach starkem Zuspiel von John Peterka sehenswert aus der Drehung zum 2:1 für Deutschland (25.).
Die Dänen starteten zwar etwas stärker aus der Pause, doch das deutsche Team brachte nun mehr Energie aufs Eis. Das Tor zum erneuten Vorsprung kam daher genau richtig.
Die erste Pause endete bei einem Zwischenstand von 1:1 zwischen Deutschland und Dänemark.
Deutschland erwischte einen Traumstart mit dem Tor von Draisaitl bereits nach 23 Sekunden, ein Pfostentreffer von Bruggisser rüttelte die Dänen jedoch wach. Im weiteren Verlauf kamen die Dänen zu zahlreichen Chancen und erzielten den Ausgleich.
Oscar Mølgaard traf zum 1:1-Ausgleich für Dänemark (14.).
Torwart Philipp Grubauer rutschte der Puck ausgerechnet gegen seinen Vereinskollegen bei den Seattle Kraken durch Beine und Handschuhe ins leere Tor.
In Russland stieß der Ausschluss des Skeleton-Piloten Vladyslav Heraskevych wegen seines Helms, der Bilder verstorbener ukrainischer Sportler im Krieg zeigt, offenbar auf Zustimmung.
„Die Regeln gelten für alle“, erklärte Duma-Abgeordneter Amir Chamitow gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Tass. „Das ist natürlich für solche Teilnehmer unangenehm, aber man muss sich entscheiden: Sportler oder politischer Agitator?“
IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hatte die Entscheidung des Komitees unter Tränen verkündet. Die ukrainischen Rodler solidarisierten sich mit ihrem Landsmann: Nach dem Team-Staffel-Rennen knieten Julianna Tunyzka, Andrij Mandsij, Ihor Hoj, Nasarij Katschmar, Olena Stezkiw und Olexandra Moch gemeinsam nieder und hielten ihre Helme in die Höhe.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft startete eindrucksvoll im ersten Vorrundenspiel der Gruppe C gegen Dänemark.
Schon nach 23 Sekunden brachte Superstar Leon Draisaitl die deutsche Mannschaft mit 1:0 in Führung – ein nahezu perfekter Auftakt.
Gaon Choi aus Südkorea gewann die Goldmedaille im Halfpipe-Wettbewerb, obwohl sie bei ihrem ersten Lauf schwer gestürzt war und längere Zeit behandelt werden musste, ehe sie mit dem besten Ergebnis den Wettbewerb abschloss.
Mit 90,25 Punkten setzte sie sich am Ende vor der favorisierten US-Amerikanerin Chloe Kim und Mitsuki Ono aus Japan durch, die Bronze erhielt.
„Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach diesem Sturz so einfach wieder aufsteht“, kommentierte ZDF-Kommentator Andreas Kürten den Triumph von Choi, die vor Freude in Tränen ausbrach.
Der deutsche Medaillenregen im Rodeln erreichte mit dem Sieg in der Mixed-Staffel einen Höhepunkt!
Mit 0,542 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierten Österreicher fuhren Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina souverän zum nächsten Triumph. Gastgeber Italien (+0,849 Sekunden) freute sich als Dritter über Bronze.
Damit holte das deutsche Team in jedem Rodel-Wettbewerb mindestens eine Medaille.
Vor Kurzem begann das Medaillenrennen der Mixed-Staffel der Rodlerinnen und Rodler.
Mit den beiden Einzel-Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie den Silber-Gewinnerinnen im Doppelsitzer der Damen Eitberger/Matschina und den Bronzemedaillengewinnern der Herren Wendl/Arlt hat das Team D erneut exzellente Aussichten auf eine Podestplatzierung.
Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf! Über 5000 Meter sicherte sich die Großnichte der italienischen Filmikone Gina Lollobrigida den Olympiasieg vor der Niederländerin Merel Conijn und Ragne Wiklund aus Norwegen. Für die 35-Jährige ist es nach dem Triumph über 3000 Meter bereits die zweite Goldmedaille bei diesen Spielen.
Die Deutsche Maira Jasch belegte mit 14,77 Sekunden Rückstand den achten Rang.
Die deutschen Männer feierten ihren ersten Sieg im olympischen Curling-Turnier. Das Team um Marc Muskatewitz setzte sich mit 5:4 gegen Norwegen durch.
Nach der unglücklichen Auftaktniederlage gegen Kanada (6:7) ist Deutschland nun wieder auf Kurs für das erklärte Ziel, in die Top 4 vorzustoßen.
Alessandro Hämmerle wiederholte seinen Erfolg von 2022! Der Österreicher gewann das Finale im Snowboard Cross vor dem Kanadier Eliot Grondin, Bronze ging an Jakob Dusek aus Österreich.
Zwei der vier deutschen Starter schieden bereits im Achtelfinale aus; Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten im Viertelfinale den Einzug in die besten Acht, nachdem sie zusammenkollidiert waren.
Die Schwedin Frida Karlsson gewann nach dem Skiathlon auch das 10 km Freistil-Rennen mit großem Vorsprung.
Am Ende hatte die 26-Jährige beachtliche 46,6 Sekunden Vorsprung auf ihre Landsfrau Ebba Andersson; Jessie Diggins aus den USA sicherte sich mit 49,7 Sekunden Rückstand Bronze.
Für die deutschen Frauen spielte das Medaillengeschehen keine Rolle: Pia Fink wurde als bestplatzierte Deutsche 19., Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg folgten weit dahinter.
Im Freestyle-Männerwettbewerb auf der Buckelpiste ging es äußerst knapp zu: Der Australier Cooper Woods und Mikael Kingsbury aus Kanada erreichten nach dem zweiten Finale punktgleich das Ziel.
Gold erhielt Woods aufgrund der höheren Turn-Punkte, die bei Punktgleichheit entscheiden. Bronze ging an den Japaner Ikuma Horishima.
Die Sensation ist perfekt: Italiens Skirennläuferin Federica Brignone (35) hat das Super-G in Cortina gewonnen und damit Gold geholt.
Die zweifache Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor Romane Miradoli (31) aus Frankreich und der Drittplatzierten Cornelia Hütter (33) aus Österreich durch und schrieb damit ihr persönliches Wintermärchen.
Nach einem schweren Unfall bei den italienischen Meisterschaften vor knapp einem Jahr mit mehreren Brüchen und einem Kreuzbandriss galt ihre Olympia-Teilnahme lange als unsicher. 315 Tage später krönte sich die Italienerin in der heimischen Cortina mit der Super-G-Krone!
Schockmoment um Breezy Johnson (30)!
Beim Super-G stürzte die 30-jährige US-Amerikanerin, nachdem sie an einem Tor hängen geblieben war.
Glücklicherweise konnte Johnson, die am Sonntag bereits Gold in der Abfahrt gewonnen hatte, aufstehen und das Rennen eigenständig beenden.
Es scheint, als sei nichts Schlimmeres passiert.
Stark! Nach zwei von vier Läufen liegen die deutschen Skeleton-Athleten auf doppeltem Podiumskurs: Axel Jungk belegt Platz zwei, Christopher Grotheer Rang drei. Auch Felix Keisinger auf Rang sechs hat den Anschluss ans Podest noch nicht verloren.
Spitzenreiter ist der Gesamtweltcupsieger der letzten drei Jahre, Matt Weston, der mit zwei Bahnrekorden einsam an der Spitze liegt. Er führt aktuell mit 0,3 Sekunden Vorsprung auf Jungk.
Leider verlor Emma Aicher im nebligen Super-G frühzeitig alle Hoffnungen auf eine weitere Medaille. Die zweifache Silbermedaillengewinnerin fädelte mit der Startnummer 7 ein und schied aus.
Kurz zuvor war auch Kira Weidle-Winkelmann ausgeschieden, nachdem sie bei einem Fahrfehler ein Tor verpasste. Auch andere Top-Fahrerinnen wie Sofia Goggia und Ester Ledecka erreichten das Ziel nicht. Lokalmatadorin Federica Brignone führt sensationell vor.
Die deutschen Skeletonis legten mit ihrem ersten Lauf den Grundstein für eine starke Teamleistung.
Axel Jungk war als Zweiter des ersten Laufs nur 0,06 Sekunden hinter dem Führenden Matt Weston, Christopher Grotheer und Felix Keisinger platzierten sich ebenfalls in Medaillenreichweite.
Vanessa Voigt verpasste im Einzel von Antholz mit Platz 4 knapp eine Medaille und wurde beste Deutsche. Trotzdem sieht sie sich im Netz enormer Kritik ausgesetzt und zieht Konsequenzen.
„Während viele wieder meine Laufzeit und Schießleistungen kritisch bewerten, bin ich hier – und bin verdammt stolz“, schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz Leistungs- und Trainingsrückständen, die durch den Wegfall eines Großteils der vorolympischen Saison entstanden, habe sie ihre beste Leistung zum Saisonhöhepunkt gezeigt.
Für die negativen Stimmen habe sie keinen Nerv und legt deshalb eine Pause von Instagram ein: „Wir sehen und hören uns nach Olympia wieder. Hier wird es ruhig – mein Fokus liegt woanders.“
Vladyslav Heraskevych (27) wurde vom Weltverband vom olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen.
Grund dafür ist sein Helm, der Motive von verstorbenen ukrainischen Sportkollegen zeigt, die Opfer russischer Angriffe wurden.
Mehr dazu hier: „Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen“.
Tag sechs der Olympischen Spiele 2026 bringt ein volles Programm.
Heute stehen unter anderem der Frauen-Super-G, der 10 km Langlauf der Frauen, das Snowboard-Cross-Finale der Männer sowie die Mixed-Staffel im Rodeln auf dem Plan.
Die Entscheidungen des Tages im Überblick: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 12. Februar“.
Die letzte Goldmedaille des Abends geht nach Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry begeisterten Publikum und Juroren im Eistanz und sicherten sich den Sieg vor dem US-Duo Madison Chock/Evan Bates und den Kanadiern Piper Gilles/Paul Poirier.
Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr verfolgen, welche Nationen derzeit dominieren.
Eine Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Das Finale im Eistanz läuft derzeit – jedoch ohne deutsche Beteiligung.
Tobias Wendl und Tobias Arlt profitierten im zweiten Durchgang von einem Fehler des führenden US-Duos und sicherten sich überraschend die Bronzemedaille.
Gold blieb – wie bereits bei den Damen – in Italien, Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner jubelten. Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich holten Silber. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller verpasste mit Rang vier knapp das Podium, Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA fielen auf Rang sechs zurück.
Die US-Jungstars starteten stark in den zweiten Lauf und waren auf Goldkurs, unterliefen aber im Mittelabschnitt ein Fehler, der sie zurückwarf. So konnten Wendl/Arlt auf das Treppchen springen.
Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen erreichte der Niederländer nur den fünften Platz, Gold ging an die USA.
Jordan Stolz sicherte sich den Sieg über 1000 Meter, der Niederländer Jenning de Boo gewann Silber und Zhongyan Ning aus China Bronze.
Für die deutsche Medaillenhoffnung Finn Sonnekalb verlief der Abend enttäuschend: Er blieb zwei Sekunden unter seiner Bestzeit und wurde Zwölfter. Ein Infekt könnte ihn zudem beeinträchtigt haben. Moritz Klein und Hendrik Dombek belegten die Plätze 15 und 16.
Der Chinese Lian Ziwen nahm dem Niederländer Joep Wennemars beim 1000-Meter-Rennen den Außenbahn-Vorteil und brachte ihn aus dem Konzept.
Die Szene kostete Wennemars wertvolle Sekunden; im Ziel reagierte er frustriert, gestikulierte und schubste seinen Konkurrenten wütend. Eine unschöne Situation.
Dajana Eitberger und Magdalena Matschina bewahrten den zweiten Platz und sicherten sich die Silbermedaille!
Gold ging mit 0,120 Sekunden Vorsprung an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Bronze holten Selina Egle und Lara Michaela Kipp aus Österreich (+0,259 Sekunden).
Eitberger und Matschina zeigten einen starken zweiten Lauf, doch das beste Duo des Abends ließ sich nicht beeindrucken und fuhr fehlerfrei zum Sieg. Der Jubel war bei allen sechs Medaillengewinnerinnen riesig.
Die deutschen Doppelsitzer-Duos Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt haben ebenfalls Medaillenchancen.
Nach dem ersten Durchgang liegen Eggert/Arlt auf Rang vier, Wendl/Arlt folgen auf Platz fünf. Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa (USA) führen, dahinter liegen Thomas Steu/Wolfgang Kindl (Österreich) sowie die Italiener Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner auf Podiumskurs.
Im Doppelsitzer der Frauen liegen Dajana Eitberger und Magdalena Matschina zur Halbzeit auf Platz zwei.
Am Start verloren sie durch eine Bandenberührung etwas Zeit, im unteren Abschnitt lief es jedoch besser. In Führung liegen die Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Eitberger/Matschina haben nur 0,022 Sekunden Rückstand. Selina Egle und Lara Kipp aus Österreich belegen aktuell Platz drei.
Vor wenigen Minuten begannen die ersten Durchgänge im Doppelsitzer. Die Entscheidungen folgen heute ab 18:53 Uhr bzw. 19:40 Uhr im zweiten Lauf.
Bei den Frauen kämpfen Eitberger/Matschina um Gold, bei den Männern haben Wendl/Arlt sowie Eggert/Müller Medaillenchancen.
Elizabeth Lemley gewann den Olympiasieg im Buckelpisten-Wettbewerb im Livigno Snow Park! Die 20-jährige US-Amerikanerin siegte vor ihrer Teamkollegin Jaelin Kauf, Dritte wurde Perrine Laffont aus Frankreich.
Nach einem Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im Dezember ins Weltcup-Geschehen zurück und setzte sich nun überraschend in Italien durch.
Große Besorgnis um die Chinesin Liu Jiayu! Die 33-Jährige stürzte schwer bei der Halfpipe der Frauen und musste minutenlang medizinisch versorgt werden.
Beim Versuch, einen „Frontside 900“ zu landen, verlor sie das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf die Piste und blieb regungslos liegen, was die Zuschauer verstummen ließ. Rund acht Minuten lang behandelten Sanitäter Jiayu, bevor sie auf einer Trage abtransportiert wurde.
Ihr aktueller Zustand ist noch unklar.
Die Französinnen dominierten das Biathlon-Einzel der Frauen über 15 Kilometer: Julia Simon gewann Gold, Lou Jeanmonnot freute sich über Silber. Lora Hristova aus Bulgarien holte Bronze.
Vanessa Voigt verpasste als Vierte knapp das Podest, Janina Hettich-Walz belegte einen soliden achten Platz.
Für die deutsche Medaillenhoffnung Franzi Preuß lief es dagegen nicht rund: Beim letzten Schießen fielen zwei Scheiben nicht, und die 31-Jährige kam mit über zwei Minuten Rückstand ins Ziel und wurde Zehnte. Dabei war sie nach drei fehlerfreien Schießeinlagen lange auf Medaillenkurs.
Gold im Langlauf über 10 km ging an Norwegen! Jens Lurås Oftebro sackte erschöpft zusammen, Johannes Lamparter aus Österreich holte Silber, Eero Hirvonen aus Finnland Bronze.
Vinzenz Geiger gehörte lange zur Spitze, verlor aber am Ende die Kraft und wurde Zehnter, hinter seinem Teamkollegen Johannes Rydzek, der Achter wurde. Julian Schmid belegte Platz 14.
Der 24-jährige Schweizer krönt sich bei diesen Winterspielen zum König, nachdem er sich mit 0,13 Sekunden Vorsprung gegen den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33) durchsetzte.
Marco Odermatt (28), vor Olympia als Goldfavorit gehandelt, wurde Dritter.
Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer in der Geschichte, der bei ein und denselben Olympischen Spielen drei Goldmedaillen gewinnen konnte. Damit reiht er sich in die Reihe von Legenden wie Toni Sailer und Jean-Claude Killy ein.
Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams im Mixed-Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska im Netz heftig angefeindet.
„Mir ist bewusst, dass mein Sprung den Einzug in die zweite Runde gekostet hat. Ich hatte Angst vor dem Sprung und wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht gereicht“, erklärte die Jugendliche nach einem Sprung von nur 82 Metern und übernahm die Verantwortung. Mit der Welle an Hasskommentaren hatte sie jedoch nicht gerechnet.
Schock im Olympia-Dorf! Der australische Snowboardcross-Fahrer Cam Bolton (35) stürzte am Montagabend schwer im Training und wird seine Olympiateilnahme verpassen.
Das NSWIS bestätigte den heftigen Unfall. Am Dienstag ließ die zunehmende Kopf-, Hals- und Nackenschmerzen einen CT-Scan in der Olympia-Poliklinik folgen.
Die Diagnose: Zwei stabile Halswirbelfrakturen. Danach wurde Bolton sofort in ein Krankenhaus in Mailand gebracht.
Während beim Damen-Eishockey und im Herren-Eiskunstlauf noch gespielt wird, verabschieden wir uns aus dem vierten Wettkampftag, der von Julia Taubitz mit der dritten Goldmedaille für Deutschland geprägt war.
Im Medaillenspiegel verbesserte sich Deutschland vorübergehend auf den geteilten zweiten Platz mit Schweden; Norwegen führt mit sechs Goldmedaillen.
Bitter! Das DSV-Quartett um Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund verpasste nach acht Sprüngen knapp das Podest und wurde Vierter hinter Japan.
Slowenien mit den Geschwistern Domen und Nika Prevc sicherte sich souverän Gold, Norwegen holte Silber.
Eine Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Im Mixed-Teamspringen hofft Deutschland auf eine weitere Medaille nach dem Gold von Philipp Raimund.
Aktuell liegt das deutsche Team um Raimund, Reisch, Hoffmann und Freitag aber nicht auf Podiumskurs. Schlussspringer Raimund darf noch antreten, Slowenien mit den Prevc-Geschwistern ist auf Goldkurs.
Julia Taubitz hat es geschafft! Die Rennrodlerin aus Annaberg-Buchholz brillierte im vierten Lauf und verteidigte die Führung im Einsitzer der Frauen vor der Lettin Elina Bota.
Mit Tränen im Gesicht und der schwarz-rot-goldenen Flagge im Rücken feierte die 29-Jährige ihren ersten Olympia-Gold. Am Ende lag sie mit 0,918 Sekunden Vorsprung und einer Zeit von 3:30,625 Minuten an der Spitze vor Bota. Die US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957) gewann Bronze.
Julia Taubitz hält weiter große Hoffnung auf ihr erstes Olympiagold. Nach dem dritten von vier Läufen führt die 29-Jährige aus dem Erzgebirge deutlich mit 0,704 Sekunden Vorsprung vor der Lettin Elina Bota.
Allerdings profitierte sie von einem großen Fehler ihrer deutschen Konkurrentin Merle Fräbel, die am Start den Schlitten verriss und nun um eine Medaille bangen muss.
Die Entscheidung fällt im vierten und letzten Lauf ab 18:50 Uhr.
Im Curling-Mixed-Wettbewerb hat Italien das Spiel um Platz drei mit 5:3 gegen Großbritannien gewonnen und holt damit eine weitere Medaille bei den Winterspielen.
Das Finale zwischen Schweden und den USA beginnt um 18:05 Uhr.
Philipp Nawrath verpasste beim Einzel-Biathlon als Fünfter mit einem Fehler knapp eine Medaille.
Stattdessen gewann der fehlerfreie Dominator aus dem Dezember, Johan-Olav Botn, seinen ersten Olympiasieg. Hinter ihm sicherten sich der Gesamtweltcupführende Éric Perrot (Frankreich) und Sturla Holm Lægreid (Norwegen) die Plätze zwei und drei.
David Zobel wurde als 21. zweitbester Deutscher (zwei Fehler), Lucas Fratzscher (zwei Fehler) belegte Rang 23. Philipp Horn machte mit sechs Fehlern den 40. Platz.
Kira Weidle-Winkelmann zeigte mit Platz sechs in der Abfahrt eine starke Leistung. Emma Aicher sicherte im Slalom mit einer herausragenden Fahrt Silber für das deutsche Kombinations-Team!
Die 22-Jährige lief die beste Zeit im Slalom und überholte mehrere Mannschaften, sodass das Duo am Ende nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber um 0,05 Sekunden den Vortritt lassen musste. Bronze ging an die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.
Für Aicher ist es die zweite Medaille bei diesen Spielen nach Silber in der Abfahrt, zudem gewann sie 2022 im Team Silber. Weidle-Winkelmann feierte ihre erste Olympia-Medaille – ausgerechnet auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.
Birk Ruud sicherte sich den Olympiasieg in einem von Stürzen geprägten Wettbewerb. Keiner konnte seinen starken ersten Lauf toppen, obwohl er im letzten Durchgang selbst stürzte. Silber gewann der US-Amerikaner Alex Hall vor Luca Harrington aus Neuseeland.
Für Ruud ist es bereits die zweite Goldmedaille bei Olympischen Spielen: 2022 hatte er den Big-Air-Wettbewerb in Peking gewonnen.
Die ersten Medaillen im Shorttrack sind vergeben! Gastgeber Italien gewann im A-Finale der Mixed-Team-Staffel vor Kanada und Belgien.
Ein deutsches Team war nicht am Start.
Im Mixed-Teamspringen verzichten die deutschen Skispringer auf Fahnenträgerin Katharina Schmid. Stattdessen setzen die Trainer auf Selina Freitag und Agnes Reisch, die beim Normalschanzen-Springen am Samstag beide vor Schmid lagen.
Das Quartett komplettieren Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.
Favorit Johannes Høsflot Klæbo gewann den Sprint der Männer. Der Norweger sicherte sich Gold, der US-Amerikaner Ben Ogden Silber, Klæbos Landsmann Oskar Opstad Vike holte Bronze.
Als bester Deutscher erreichte Jan Stoelben das Viertelfinale, Janosch Brugger schied bereits in der Qualifikation aus.
Die Schwedinnen sorgten für ein Triple-Podium im Langlauf-Sprint: Linn Svahn gewann vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.
Für Coletta Rydzek und Laura Gimmler endete der Sprint im Halbfinale. Sie belegten in ihren Läufen die Plätze drei und vier und schafften es nicht als Lucky Loser ins Finale.
Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen: Laura Gimmler und Coletta Rydzek erreichten das Halbfinale.
Gimmler wurde in ihrem Viertelfinale Zweite, Rydzek gewann ihren Lauf. Sofie Krehl verpasste das Halbfinale deutlich.
Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Duo in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Platz sechs.
Die 29-Jährige startete in der Abfahrt und hatte 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson. Bis zu den Medaillen sind es 0,47 Sekunden.
Im Slalom (ab 14 Uhr) will Emma Aicher, die Silber in der Abfahrt gewonnen hat, diesen Rückstand wieder wettmachen. Sie ist nicht nur beste Abfahrerin, sondern auch beste Slalomfahrerin im Team und kämpft gemeinsam mit Weidle-Winkelmann um Medaillen.
Philipp Raimund hätte seine Goldmedaille wohl gerne mit dem Norweger Marius Lindvik gefeiert.
Doch die Freundschaft zerbrach nach dem Anzug-Skandal bei der WM 2025: „Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft mit Konkurrenten nach: Wie ins Gesicht gespuckt“.
Die Olympischen Spiele 2026 wurden mit einer spektakulären Show eröffnet, doch der italienische Sender Rai lieferte eine Pannenserie, die für Aufsehen sorgt.
Sportchef Paolo Petrecca erkannte viele Beteiligte nicht, verwechselte Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey und hielt IOC-Präsidentin Kirsty Coventry für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten.
Die Sportredaktion von Rai kündigte aufgrund der peinlichen Vorstellung ihres Chefs nach Ende der Spiele einen dreitägigen Streik an. Die Gewerkschaft Usigrai kritisierte scharf und warf Petrecca vor, dem Sender, den Gebührenzahlern und Sportjournalisten geschadet zu haben.
Auch die Politik beschäftigt sich mit dem Eklat: Die italienische Opposition erklärte, seit Regierungsantritt von Giorgia Meloni zähle bei Rai mehr politische Loyalität als fachliche Kompetenz.
Aufregung bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde am Montag überraschend Vater.
Die Geburt erlebte er auf besondere Weise: „Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star von Anruf geweckt, dann ging alles ganz schnell“.
Drei von vier deutschen Langlauf-Sprinterinnen überstanden die Qualifikation.
Laura Gimmler (Platz 17), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) zogen ins Viertelfinale ein, Katherine Sauerbrey (39.) schied aus.
Während die Qualifikation ein Einzelzeitfahren war, sprinten die Langläuferinnen ab dem Viertelfinale in Heats mit sechs Läuferinnen gegeneinander.
Am späten Sonntagabend veröffentlichte Lindsey Vonn ein emotionales Instagram-Statement.
Was sie sagte, lest Ihr hier: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort: Das ist ihre Diagnose“.
Nach dem erfolgreichen dritten Wettkampftag mit Gold für Philipp Raimund im Skispringen richtet sich der Blick auf den kommenden Dienstag.
Die besten Medaillenchancen für Deutschland gibt es im Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit auf Gold- beziehungsweise Silberkurs liegen. Der letzte Lauf in Cortina startet um 18:34 Uhr.
Am Abend will Raimund nachlegen: Um 18:45 Uhr steht der Mixed-Skisprung an. Auch im Ski-Alpin wartet Emma Aicher auf ihre zweite Medaille bei der Team-Kombination (Abfahrt 10:30 Uhr, Slalom 14 Uhr).
Auch die Biathlon-Herren im Einzel (13:30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13:13 Uhr) haben Außenseiterchancen. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Während im Damen-Eishockey der vierte Spieltag zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute – mit dem Wunder von „Gold-Hille“.
Im Medaillenspiegel kletterte Deutschland dadurch auf Rang vier.
Philipp Raimund holte bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen die zweite deutsche Goldmedaille. Der 25-Jährige siegte im Normalschanzen-Wettbewerb in Predazzo.
Der Erfolg war eine kleine Sensation, Raimund hatte zuvor noch keinen Weltcup-Sieg errungen. Am Montagabend verwies er mit 270,4 Punkten den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido auf die Plätze zwei und drei. Nach dem Goldsieg sagte Raimund im TV strahlend: „Ich wusste, es geht auf jeden Fall weit. Es ist unglaublich.“
Mehr zum „Gold-Hille“ lest Ihr hier: „Sein erster Sieg ist goldwert: Raimund kann sein Glück kaum fassen“.
Deutschland hat am Dienstag exzellente Chancen auf Rodel-Gold. Weltmeisterin Julia Taubitz und WM-Zweite Merle Fräbel führen nach zwei von vier Läufen das Feld an und liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Taubitz hat nur 61 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Fräbel.
Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Frauen-Snowboard.
Annika Morgan wurde in der Qualifikation 13. und verpasste die Top 12 nur knapp.
Die deutschen Eishockey-Frauen haben weiter Hoffnung auf den Einzug ins Olympia-Viertelfinale.
Im dritten Gruppenspiel gewann das Team von Trainer Jeff MacLeod nach Verlängerung mit 2:1 gegen Frankreich, nachdem zuvor bereits ein klarer 5:2-Erfolg über Japan gelang. Die Mannschaft vergab allerdings zahlreiche Chancen und machte das Spiel unnötig spannend.
Laura Kluge erzielte 35 Sekunden vor der Pause das 1:0, Frankreich glich im letzten Drittel durch Estelle Duvin aus. In der Verlängerung traf Katarina Jobst-Smith zum entscheidenden 2:1.
Luxus pur: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.
Im Eisschnelllauf über 1000 Meter setzte sich die 27-jährige Starathletin vor ihrem Freund Jake Paul mit 0,28 Sekunden Vorsprung vor Teamkollegin Femke Kok durch und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf.
Bronze ging an die Japanerin Miho Takagi, die 2020 und 2023 auf dieser Strecke Weltmeisterin wurde.
Jetzt startet die Entscheidung über 1000 Meter im Eisschnelllauf der Frauen.
Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zu den Topanwärterinnen auf Edelmetall.
Anna Ostlender (23) ist als einzige Deutsche am Start, hat aber nur Außenseiterchancen.
Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt von Cortina d’Ampezzo wandte sich Trainer Aksel Lund Svindal (42) emotional an Lindsey Vonn (41).
„Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst Menschen, die deinen Weg verfolgen, und auch uns, die täglich mit dir arbeiten“, schrieb er am Tag nach Vonns Unfall auf Instagram. „Gestern war ein harter Tag auf der Strecke. Für alle, aber vor allem für dich.“
Vonn war nach zwölf Sekunden an einem Tor hängen geblieben und heftig gestürzt. Dabei brach sie sich das linke Bein.
In Kürze gehen die deutschen Eishockey-Frauen aufs Eis.
Im dritten Gruppenspiel treffen sie ab 16:40 Uhr auf Frankreich.
Mit einem Sieg könnte das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod einen wichtigen Schritt Richtung Viertelfinale machen.
Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podest in der alpinen Team-Kombination deutlich.
Jocher belegte in der Abfahrt Rang elf, Straßer verbesserte sich nur um einen Platz und landete knapp in den Top Ten.
Abfahrts-Sieger Franjo van Allmen (Schweiz) feierte mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg, vor den Landsmännern Marco Odermatt/Loic Mellarc und den Österreichern Vincent Kriechmayr/Manuel Feller, die Silber holten.
Im Ski-Freestyle verteidigte Mathilde Gremaud aus der Schweiz ihren Olympiasieg von vor vier Jahren. Sie verwies die chinesische Favoritin Eileen Gu auf Rang zwei, Dritte wurde die Kanadierin Megan Oldham.
Deutsche Athletinnen konnten aufgrund einer Verletzung von Muriel Mohr im Training nicht teilnehmen.
Trotz ihrer Weltcup-Erfolge wird Justus Strelow nicht beim schießlastigen Einzel starten. Stattdessen setzt der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.
Sportdirektor Felix Bitterling erklärte: „Das ist keine Entscheidung gegen Justus und seine unbestrittenen Qualitäten, aber die schwierige vier Kilometer lange Runde im Einzel liegt ihm nicht. Dort würde die läuferische Lücke zu groß.“
„Da wir Justus später im Verlauf der Spiele brauchen, fiel die Entscheidung so.“ Strelow habe die Entscheidung als Teamplayer akzeptiert. Es ist nicht das erste Mal, dass er bei Großereignissen das Einzel auslässt, um fit für die Staffel zu sein.
Die Team-Kombination der Männer läuft. Nach der Abfahrt liegen Simon Jocher und Linus Straßer auf Platz elf.
Jocher fuhr eine solide Abfahrt, 1,33 Sekunden langsamer als der Schnellste Giovanni Franzoni (Italien). Straßer hat im Slalom (14 Uhr) alle Chancen, das Team weiter nach vorne zu bringen. Er zählt zu den besten Slalomfahrern der Welt und liebt es, von hinten anzugreifen.
Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland den kompletten Medaillensatz! Auch am Montag könnte es weiter golden für Team D laufen.
Im Skispringen von der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund die besten Karten. Er feierte noch keinen Weltcup-Sieg, stand aber in dieser Saison schon fünfmal auf dem Podium. Beim letzten Training am Sonntag belegte er bei drei Sprüngen die Plätze 1, 1 und 2.
Auch Felix Hoffmann darf sich Hoffnungen auf eine Medaille machen.
Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.
Beim Eiskunstlauf im Mixed-Team laufen die Wettkämpfe noch, unter den Zuschauern sind prominente Gesichter wie Tennisstar Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix. Team D freut sich bereits über erste Medaillen.
Gold-Rodler Max Langenhan überstrahlte den zweiten Wettkampftag, zuvor hatte Emma Aicher in der Abfahrt knapp Silber verpasst, ehe die Mixed-Biathlonstaffel Bronze holte. Die Spiele wurden durch Lindsey Vonns schweren Sturz überschattet.
Eine Übersicht aller Gewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.
Die deutsche Biathlon-Bronzefeier läuft noch, aber offenbar sind die Medaillen nicht immer partyfest.
Bei einem Freudensprung fiel Justus Strelow am Abend seine Medaille von der Kette auf den Boden, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.
„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband. Hoffentlich blieb der glänzende Teil heil!
Rennrodler Max Langenhan bescherte Team D das erste Gold der Winterspiele in Italien!
Alles zum Triumph des Thüringers lest Ihr hier: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan rast zum Olympiasieg“.
In olympischer Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.
Der Weltrekordhalter aus Norwegen ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich. Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.
Die deutschen Starter waren bei der Medaillenvergabe nicht beteiligt, zeigten aber mit Platz zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) ordentliche Leistungen.
Nach Lindsey Vonns schweren Sturz gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update.
Was er sagte, lest Ihr hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Update“.
Schon am ersten Wettkampftag stellte Max Langenhan zweimal einen Bahnrekord im Eiskanal von Cortina auf und übertraf sich im dritten Lauf erneut.
Im dritten Lauf knackte der 26-Jährige erneut den Bahnrekord und führt vor dem letzten Durchgang mit fast drei Zehnteln Vorsprung vor dem Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods liegt bereits über eine Sekunde zurück – im Rodeln Welten.
Für Altmeister Felix Loch läuft es dagegen nicht gut: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt nur auf Platz acht, Timon Grancagnolo belegt den zehnten Rang.
Nach dem Gewinn der Mixed-Staffel-Bronzemedaille war Vanessa Voigt emotional.
Die 28-Jährige erinnerte sich an ein schwieriges Jahr: „Passiert das wirklich?“ Nach Staffel-Bronze flossen bei der Biathlon-Starin die Tränen.
Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich. Ramona Hofmeister schied im Viertelfinale nach einem Sturz als beste Deutsche aus. Zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale gescheitert.
Gold ging stattdessen an die Tschechin Zuzana Maderova und den Österreicher Benjamin Karl.
Was für eine großartige Staffel mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sicherte sich Bronze hinter Frankreich und Italien.
Siebenmal blieben die deutschen Biathleten fehlerfrei, doch beim letzten Schießen ließ Schlussläuferin Preuß trotz drei Nachladern eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Ihr Glück: Maren Kirkeeide (Norwegen) musste zweimal in die Strafrunde, die anderen Teams waren zu weit zurück, so reichte es für Deutschland zum Podestplatz.
Nach dem Silber für Emma Aicher war es die zweite Medaille des Tages für Deutschland.
Als Lindsey Vonn schwer stürzte, war ihre Familie unter den Zuschauern, darunter auch ihre Schwester Karin Kildow.
Was sie über das Unglück sagte, lest Ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz miterleben: ‚Kein gutes Zeichen‘“.
Naht eine Sensation? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Biathlonstaffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit sind die Chancen gut.
Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath schossen fehlerfrei und übergaben als Zweite knapp hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien an die Frauen.
Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß am Zug, um die Medaille zu sichern.
Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann über 2×10 Kilometer und holte seinen sechsten Olympiasieg.
Martin Løwstrøm Nyenget (Norwegen) wurde Dritter, dazwischen landete der Franzose Mathis Desloges auf Rang zwei. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Platz 26.
Drei deutsche Snowboarder erreichten das Finale der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.
Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister (2018 Bronze) als Siebte und Cheyenne Loch (15.) weiter um Medaillen.
Bei den Männern erreichte nur Elias Huber als Zwölfter das Achtelfinale, Stefan Baumeister schied auf Platz 18 aus.
Nach fast 20 Minuten Unterbrechung sicherte sich Emma Aicher im Re-Start den Silberrang, nur 0,04 Sekunden hinter Gold.
Den Sieg holte Abfahrtsweltmeisterin Breezy Johnson (USA), Bronze ging an Lokalmatadorin Sofia Goggia.
Die erste deutsche Medaille bei den Spielen wurde jedoch vom schweren Sturz Lindsey Vonns überschattet. Kira Weidle-Winkelmann wurde Neunte.
Nach knapp 15 Minuten wurde Lindsey Vonn abtransportiert.
Der Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin ins nächstgelegene Krankenhaus.
Vonn lag noch auf der Piste und wurde behandelt. Ein Helikopter näherte sich, um sie abzutransportieren – tragische Bilder.
Das sah nicht gut aus! Nach Platz 7 von Kira Weidle-Winkelmann stürzte Lindsey Vonn früh im Rennen.
Die US-Amerikanerin, trotz gerissenem Kreuzband am Start, blieb mit der Hand an einem Tor hängen, flog durch die Luft und blieb auf der Piste liegen.
Was für eine Fahrt!
Emma Aicher zeigte in der Abfahrt eine starke Leistung und musste sich nur der Weltmeisterin Breezy Johnson um vier Hundertstel geschlagen geben. Jetzt heißt es Daumen drücken für das Podest!
Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.
Was genau geschah, lest Ihr hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.
Die Parallel-Riesenslalom-Qualifikation der Snowboarder läuft, um 11:30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages bei der Frauenabfahrt – und Deutschland hat heute mehrere heiße Eisen im Feuer.
Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben in der Abfahrt gute Medaillenchancen. Bei den Snowboardern starten Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister mit Medaillenaussichten. Im Rodel-Einsitzer der Männer (4. Lauf: 18:40 Uhr) liegt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag sogar auf Goldkurs. Die Biathlon-Mixedstaffel (14:05 Uhr) hat Außenseiterchancen auf Edelmetall.
Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Auch beim Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen an Japan, Bronze an China.
Der große Favorit Hiroto Ogiwara ging überraschend leer aus, dafür überzeugten Kira Kimura (1.) und Ryoma Kimata (2.). Der Chinese Yiming Su wurde Dritter.
Die Norwegerin Anna Odine Stroem gewann am Samstagabend überraschend Gold beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.
Die 27-Jährige setzte sich mit 1,1 Punkten Vorsprung vor der favorisierten Nika Prevc durch. Dritte wurde Nozomi Maruyama (Japan).
Beste Deutsche war Selina Freitag mit Rang sieben. Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Platz 16. Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied nach dem ersten Durchgang aus.
Felix Loch (36) läuft es nicht rund: Der Rodel-Medaillenfavorit und Gesamtweltcup-Führende liegt zur Halbzeit nur auf einem enttäuschenden achten Platz.
Dagegen setzte sich Max Langenhan (26) aus Friedrichroda mit einem Bahnrekord in Cortina an die Spitze vor den entscheidenden Läufen am Sonntag.
Incredibile! An ihrem 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille Italiens bei diesen Winterspielen.
Im Eisschnelllauf über 3000 Meter stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ Ragne Wiklund (Norwegen) sowie Valérie Maltais (Kanada) hinter sich.
Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte und wurde Vierte.
Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind geschafft. Ab etwa 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.
Im Mailänder „Speed Skating Stadium“ starten die Frauen über 3000 Meter.
Für Deutschland sind die Chancen gering, mit Josie Hofmann (29) ist nur eine Athletin am Start.
Fast zeitgleich wurden im Norden Italiens an drei Stellen Schäden am Bahnnetz gemeldet.
Ermittler schließen einen Sabotageakt nicht aus. Anti-Terror-Experten unterstützen die Untersuchungen.
Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz vor Olympia-Start entdeckt“.
Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiter auf das Viertelfinale hoffen.
Nach der Auftaktniederlage gegen Schweden setzte sich das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod am Samstag mit 5:2 gegen Japan durch und feierte vor Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den ersten Olympia-Sieg seit zwölf Jahren.
Das DEB-Team stellte früh die Weichen auf Sieg: Kapitänin Daria Gleißner traf nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) erhöhten auf 3:0.
Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) bauten den Vorsprung auf 5:0 aus. Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) verkürzten nur kosmetisch.
Doppel-Erfolg für die Schwedinnen!
Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen und holte Gold. Mit 51 Sekunden Rückstand sicherte sich Ebba Andersson Silber vor Heidi Weng aus Norwegen.
Die deutschen Langläuferinnen verpassten erwartungsgemäß das Podest: Pia Fink wurde 13., Hennig-Dotzler 30.
Hoher Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) besuchte das Olympische Dorf und wünschte dem Team D viel Erfolg.
Er hofft, dass sich die Vorbereitung „in guten Platzierungen und möglichst Medaillen“ auszahlt und drückt den Sportlern die Daumen.
Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) ist nicht die einzige Station, weitere Aufenthalte in Cortina und Antholz sind geplant.
Von Bormio geht es direkt nach Tesero.
Im Val di Fiemme hat soeben der Frauen-Langlauf im Skiathlon über 20 Kilometer begonnen. Hier werden ebenfalls Medaillen vergeben.
Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.
Der Schweizer Weltmeister Franjo von Allmen gewann die Abfahrt auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio vor Giovanni Franzoni aus Italien und Dominik Paris aus Südtirol.
Silber und Bronze gingen damit an Gastgeber Italien.
DSV-Fahrer Simon Jocher verpasste hingegen eine Top-20-Platzierung und wurde 21.
Simon Jocher ist als einziger Deutscher nach der Abfahrt vorerst 19.
Würde es so bleiben, wäre es seine zweitbeste Saisonplatzierung. Nun hofft er, dass ihn die nachfolgenden Fahrer nicht noch überholen.
Der Schweizer Franjo von Allmen führte nach seiner Abfahrt vor den Italienern Giovanni Ranzoni und Dominik Paris und bestätigte seine Favoritenrolle.
Simon Jocher ist der einzige deutsche Starter und wartet noch auf seinen Einsatz. Als 28. Starter hat er nur geringe Chancen auf eine Medaille.
Schreckmoment um Maxence Muzaton (35)!
Kurz vor dem Ziel kam der Franzose ins Schleudern, stürzte und rutschte den Hang hinunter.
Zum Glück konnte er sich wieder aufrichten und scheint unverletzt zu sein.
Los geht’s für die Speed-Spezialisten!
Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe bei Olympia und bringt die erste Medaillenentscheidung.
Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold sichert.
Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag starten heute die ersten Medaillenentscheidungen.
Die alpinen Skifahrer eröffnen mit der Herren-Abfahrt um 11:30 Uhr. Deutschland hat gute Chancen, denn um 18:45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettbewerb der Skispringerinnen mit Selina Freitag (24), Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) und Agnes Reisch (26).
Den kompletten Zeitplan gibt es hier.
Gänsehaut pur!
Zur gleichen Zeit entfachen die Ski-Stars Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) die olympischen Feuer in Mailand und Cortina.
Die 25. Olympischen Winterspiele sind damit offiziell eröffnet.
Die Spannung steigt – gleich wird das olympische Feuer entzündet.
Dies geschieht gleichzeitig am Arco della Pace in Mailand und auf der Piazza Dibona in Cortina.
Im San-Siro-Stadion wird die Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli (59) und dem Kinderchor der Mailänder Scala.
Weiter geht’s!
Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich in die Mitte des Stadions.
Jetzt ist der Moment gekommen, auf den alle gewartet haben.
Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli (67), der „Nessun dorma“ singt: „Vincerò! Vincerò!“
Das Entzünden der beiden Feuer steht bevor.
Nach den Reden von Giovanni Malagò (66), Präsident des Organisationskomitees, und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry (42) spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella (84) das Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“
Das Abend-Highlight rückt näher.
Nach der Athletenparade folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Geschichte, präsentiert von Schauspielerin Sabrina Impacciatore (57). Schon gewusst? Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix statt.
Zum Schluss wird es laut: Das Gastgeberland betritt die Bühne.
Die Athleten strahlen, die Stimmung ist mitreißend, das Publikum jubelt.
Belgien beklagt Ausfall seines Fahnenträgers Maximilien Drion (28), der die Eröffnungsfeier verpasste.
Gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Ehre haben, doch Zugprobleme verhinderten die rechtzeitige Ankunft.
Wir sind bei S angekommen. Die meisten Nationen sind bereits eingetroffen.
Die Schweiz trat unvollständig beim Einmarsch an.
Im Damen-Eishockey wurde ein Norovirus-Fall bestätigt, weshalb das Team aus Vorsichtsgründen die Eröffnungsfeier ausließ.
Es ist soweit: Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, während Skispringerin Katharina Schmid (29) die Rolle der Fahnenträgerin in Predazzo übernimmt.
Das auffällige Team-Outfit mit Ponchos sorgte für gemischte Reaktionen.
Nach etwa 20 Minuten steht der Einmarsch bei C.
Deutschland tritt an 32. Stelle unter „Germania“ ein.
Die Brasilianer überraschten mit einem Tanz beim Einmarsch in Cortina und sorgten für beste Stimmung.
Nun liegt der Fokus voll auf den Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.
Der Einlauf beginnt traditionell mit Griechenland, danach folgen die weiteren Teams alphabetisch. Deutschland läuft als „Germania“ an 32. Stelle.
Zeit für Poesie!
Schauspieler Pierfrancesco Favino (56) trägt das Gedicht „L'Infinito“ von Giacomo Leopardi vor.
Im San-Siro-Stadion erheben sich Zuschauer, Italiens Nationalhymne ertönt.
Zur gleichen Zeit wird an weiteren Spielorten die italienische Flagge gehisst.
Mode-Ikone Giorgio Armani wird mit einer Showeinlage geehrt.
Tosender Applaus erklingt.
US-Popstar Mariah Carey (56) singt beim Start die italienische Hymne „Volare“.
Die Show bleibt künstlerisch.
Italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis (30) tritt auf, drei riesige Farbtuben schweben über der Bühne, bunt kostümierte Tänzer bewegen sich.
Es kündigen sich weitere Überraschungen an.
Der Fokus liegt zu Beginn auf Kunst.
Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer stellen Skulpturen dar und zaubern eine Galerie auf die Bühne.
Los geht’s! Die Eröffnungszeremonie hat begonnen.
Obwohl die Atmosphäre festlich ist, ist das Stadion nur zu zwei Dritteln gefüllt. Die hohen Preise scheinen einige Fans abgeschreckt zu haben.
130 deutsche Athleten nehmen an der Eröffnungsfeier teil, verteilt auf vier Austragungsorte.
Neben dem Hauptort San Siro sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feierlichkeiten, sodass die Sportler nahe ihrer Wettkampfstätten bleiben können.
Das Warten endet bald: In rund einer Stunde startet die Eröffnungsfeier live im Ersten.
Tom Bartels (60) kommentiert zusammen mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66). Auch Eurosport überträgt, oder Ihr verfolgt alles hier im XXL-Olympia-Ticker.
Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin verletzte sich im Slopestyle-Training schwer.
Der DOSB teilte via Instagram mit, dass Mohr sich nach der Landung eines Sprungs einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“ zuzog und sich einer arthroskopischen Operation in München unterzog.
„Das Knie ist stabil und ohne weitere Verletzungen. Bei positivem Heilungsverlauf ist es in wenigen Tagen wieder belastbar“, so der behandelnde Arzt Dr. Manuel Köhne.
Mohr darf weiter auf einen Start bei den Spielen hoffen.
Donnerstag fiel das Training wegen Schneefalls aus, am Freitag absolvierte Kira Weidle-Winkelmann (29) erstmals die Strecke in Cortina.
Mit der drittschnellsten Zeit war sie zufrieden, kritisierte aber die Streckenpräparierung scharf.
„Es soll Spannung reinkommen, aber ich bin kein Fan davon. Unser Sport ist gefährlich genug. Es ist unnötig“, sagte sie.
2021 gewann sie WM-Silber in Cortina, doch die Strecke sei mittlerweile anders und härter präpariert.
„Es ist nicht das schöne Cortina, das man kennt, aber wir müssen damit umgehen.“
Das Abfahrtstraining der Frauen konnte mit Verzögerung noch stattfinden und verlief für die beiden Deutschen sehr unterschiedlich.
Emma Aicher hatte Schwierigkeiten und landete weit hinten, Kira Weidle-Winkelmann brillierte mit der drittschnellsten Zeit.
Alle warteten auf Lindsey Vonn, die trotz Kreuzbandriss souverän wirkte. Eine Medaille erscheint trotz Verletzung möglich.
Daniel Hemetsberger (34) ist ein harter Kämpfer: Nach einem schweren Sturz im Abfahrtstraining am Donnerstag stand er keine 20 Stunden später wieder auf der Piste.
Mit Pflastern im Gesicht, blutunterlaufenem Auge und fehlenden Zähnen fuhr der Speed-Spezialist seine nächste Abfahrt und scherzte mit Teamkollegen.
Er wurde Zweiter im Training, doch viele Athleten fuhren vorsichtig, daher hat das Ergebnis wenig Aussagekraft.
Nach dem positiven Dopingtest von Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor hinter sie.
Klaus Höllrigl sprach auch darüber, wie die Neuigkeiten zum Team gelangten. Mehr dazu hier: „‚Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von positivem Dopingtest“.
Das zweite Abfahrtstraining der Frauen wurde mehrfach unterbrochen!
Nach einem Sturz von Ilka Štuhec (35) musste die Piste repariert werden, dann verzögerte Nebel den Ablauf erneut.
Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann warten noch auf ihren Start. Lindsey Vonns Durchgang wird besonders erwartet, da sie trotz Kreuzbandriss antritt.
Die deutschen Bob-Medaillenvorzeige Francesco Friedrich und Johannes Lochner nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil.
Obwohl sie bereits in Cortina zum Training waren, reisen sie vorzeitig ab, da im Athletendorf zu wenig Betten für alle sind. Ihre Wettkämpfe beginnen erst am 16. Februar.
Vor ihrem ersten Eiseinsatz sieht sich Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) Kritik ausgesetzt.
Worum es geht, lest Ihr hier: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.
Norwegiens Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt eine schwere Zeit: Am vergangenen Wochenende verstarb sein Vater Hugo.
Wie er damit umgeht, erfahrt Ihr hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.
Heute geht es endlich los! Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San-Siro-Stadion offiziell eröffnet.
Da die Wettkämpfe auf Norditalien verteilt sind, finden an weiteren Orten kleinere Feierlichkeiten statt. Für die Skispringerinnen führt Katharina Schmid (29) das deutsche Team als Co-Fahnenträgerin an.
Die Wettkämpfe laufen aber bereits seit Mittwoch, heute treten unter anderem Eiskunstläufer und Curler an. Den Zeitplan findet Ihr hier. Die ersten Medaillen fallen am Samstag, mit der Herren-Abfahrt in Bormio um 11:30 Uhr.
Felix Hoffmann (28) überzeugte im ersten Training der Skispringer auf der Normalschanze in Predazzo.
Der Thüringer stand in allen drei Durchgängen vorne, gewann einen Lauf und erreichte die Plätze zwei und drei.
Philipp Raimund (25) belegte die Ränge drei, 15 und sechs.
Andreas Wellinger (30) platzierte sich auf den Plätzen 20, 11 und 18, Pius Paschke (35) auf 28, 30 und 27.
Bitter! Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste das Big-Air-Finale.
Er scheiterte in der Qualifikation nach zwei missglückten Sprüngen und landete wie 2022 in Peking am Finaleinzug vorbei.
Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes Training auf der Normalschanze in Predazzo.
Katharina Schmid (29) landete auf den Plätzen 15, 18 und 19. Selina Freitag (24) konnte noch nicht vorne mitmischen.
Am besten schnitt Agnes Reisch (26) mit den Rängen vier, zehn und fünf ab. Juliane Seyfarth (35) blieb auf den Plätzen 38, 33 und 26.
Das Eishockey-Spiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada wurde abgesagt.
Im finnischen Team gab es einen Norovirus-Ausbruch, viele Spielerinnen sind nicht einsatzfähig.
Die Begegnung, ursprünglich für 21:00 Uhr geplant, wird am kommenden Donnerstag nachgeholt.
Auftakt-Niederlage für die deutschen Eishockey-Frauen!
Am Tag vor der Eröffnungsfeier verloren sie gegen Schweden deutlich mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).
Katarina Jobst-Smith brachte Deutschland in Führung (9.), doch die schwedischen Tore von Lina Ljungblom (12./28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) sicherten den klaren Sieg.
Im Abfahrtstraining auf der Stelvio-Piste ereignete sich erneut ein schwerer Sturz.
Nach Fredrik Möllers Unfall am Mittwoch kollabierte nun auch ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34).
Er verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle, stürzte und flog durch ein Tor, verlor dabei seinen Helm und wurde vom Fangnetz gestoppt.
Hemetsberger erlitt eine blutige Nase, Verletzungen im Mundbereich und eine Schwellung am Auge, klagte auch über Beinschmerzen.
Möller hatte sich am Vortag eine Schulterluxation zugezogen. Sein Start am Samstag bleibt ungewiss.
Vor dem offiziellen Start meldet das Olympische Dorf in Mailand die nächste Negativschlagzeile: In mehreren Dutzend Zimmern wurden Sanitäranlagen mutwillig beschädigt.
Laut Corriere della Sera sind zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar 70 Duschen und Toiletten zerstört worden. Vermutlich kamen Fräsen zum Einsatz, ein Sabotageakt wird vermutet. Die Schäden wurden erst nach einem Wasserschaden entdeckt.
Zum Zugang zum neuen Olympischen Dorf benötigt man einen besonderen Ausweis mit QR-Code. Überwachungskameras sollen weitere Hinweise liefern.
Die ersten vier Partien im Curling-Mixed-Wettbewerb sind abgeschlossen.
Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz feierten jeweils einen Sieg zum Auftakt.
Alle Ergebnisse auf einen Blick:
Schweden – Südkorea 10:3
Großbritannien – Norwegen 8:6
Kanada – Tschechien 10:5
Estland – Schweiz 7:9 n.V.
Der Curling-Mixed-Auftakt verlief anders als geplant.
Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina musste der Wettbewerb kurz unterbrochen werden.
Um 19:08 Uhr fiel die Beleuchtung aus, kurz darauf wurde das Problem behoben und der Wettkampf konnte ohne weitere Zwischenfälle fortgesetzt werden.
Zwei Tage vor der Eröffnung starteten die Mixed-Curling-Teams ihre Vorrunden in Cortina D’Ampezzo.
Ab 19:05 Uhr fanden die ersten vier Partien im Olympiastadion statt.
Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) sind die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier am Freitagabend.
Der DOSB gab die Wahl mit über 135.000 Stimmen offiziell bekannt.
Das Duo setzte sich gegen Johannes Rydzek (34), Laura Nolte (27), Tobias Wendl (38) und Ramona Hofmeister (29) durch.
Sie folgen auf Claudia Pechstein (53) und Francesco Friedrich (35), die 2022 in Peking die Fahne getragen hatten.
Zwei Tage vor Olympia-Start meldete Italiens Außenminister Antonio Tajani (72) russische Hackerangriffe auf italienische Stellen.
Angriffe auf das Außenministerium und Olympia-Locations, darunter Hotels in Cortina, seien abgewehrt worden, seien „russischen Ursprungs“, so Tajani, ohne weitere Details zu nennen.
Vor dem Wettkampfstart gab es die erste Sturzmeldung: Norwegens Skirennfahrer Fredrik Möller (25) stürzte im ersten Abfahrtstraining in Bormio schwer.
Er verlor die Kontrolle in einer Kurve, schlitterte und konnte seinen linken Arm nicht bewegen. Nach langer Behandlung wurde er mit einem Seil abtransportiert.
Obwohl der offizielle Start erst am Freitag erfolgt, finden heute bereits die ersten Wettkämpfe statt.
Den Beginn machen die Curling-Mixed-Vorrunden um 19:05 Uhr.
Hier findet Ihr einen Überblick: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 4. Februar“.
Die Internationale Test-Agentur (ITA) entnahm in den sechs Monaten vor Olympia rund 7.100 Dopingproben bei etwa 2.800 Athleten (92 Prozent).
Der Schwerpunkt lag auf Risikosportarten wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Short Track.
Mit über 94 Prozent waren vor allem Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien betroffen.
Das US-Olympiateam änderte kurz vor Spielen seine Unterkunftsbezeichnung von „Ice House“ in „Winter House“.
Die US-Sportverbände reagierten damit auf die Namensähnlichkeit zur umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE („Immigration and Customs Enforcement“), die wegen ihrer umstrittenen Praxis in die Kritik geraten ist.
Zuletzt gab es auch Proteste gegen die Stationierung von ICE-Beamten in Mailand während der Spiele.
Gute Neuigkeiten für die deutschen Athleten: Die Deutsche Sporthilfe erhöhte die Prämien für Medaillengewinner bei Olympia 2026.
Gold wird künftig mit 30.000 Euro (statt 20.000) belohnt, Silber mit 20.000 Euro (statt 15.000). Die Bronzemedaille bleibt bei 10.000 Euro.
Wer führt das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier an? Es wird traditionell ein Duo aus Mann und Frau die Fahne tragen.
Bei den Frauen stehen Snowboarderin Ramona Hofmeister (29), Bob-Pilotin Laura Nolte (27) und Skispringerin Katharina Schmid (29) zur Auswahl.
Bei den Männern sind Eishockey-Spieler Leon Draisaitl (30), Kombinierer Johannes Rydzek (34) und Rennrodler Tobias Wendl (38) nominiert.
Bis einschließlich 3. Februar könnt Ihr auf der DOSB-Homepage mitentscheiden.
Die Entscheidung wird am 5. Februar bekanntgegeben.
Herzlich willkommen zu unserem großen Liveticker der Olympischen Winterspiele 2026! Hier erfahrt Ihr alle wichtigen Neuigkeiten rund um das deutsche Team, Medaillenentscheidungen und weitere Highlights.