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Olympia 2026 im Liveticker: Bringen die heutigen Wettbewerbe weitere Medaillen für Deutschland?

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber oder Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina wurden am Freitag mit einer eindrucksvollen XXL-Eröffnungsfeier feierlich eröffnet.

Am dritten Wettkampftag überraschte Skispringer Philipp Raimund mit einem Goldsieg von der Normalschanze. Damit zählt das deutsche Team nun zwei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille.

In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillengewinne, besondere Momente und interessante Nebengeschichten.

Nach dem gelungenen Abschluss des dritten Wettkampftages mit Philipp Raimunds Gold im Skispringen richtet sich der Fokus nun auf den Dienstag. Auch heute hat das deutsche Team wieder vielversprechende Chancen.

Besonders gute Aussichten auf Medaillen bestehen im Rodeln: Julia Taubitz und Merle Fräbel führen zur Halbzeit der Rennen auf Gold- und Silberkurs. Der letzte Lauf auf der Eisbahn in Cortina startet um 18:34 Uhr.

Raimund will seinen Erfolg vom Vortag ausbauen, denn am Abend steht um 18:45 Uhr der Mixed-Wettbewerb im Skispringen auf dem Programm. Im alpinen Skisport peilt Emma Aicher ihre zweite Medaille an, gemeinsam mit Kira Weidle-Winkelmann tritt sie in der Team-Kombination an (Abfahrt 10:30 Uhr, Slalom 14:00 Uhr).

Auch die Biathlon-Herren im Einzelrennen (13:30 Uhr) sowie die Langlauf-Damen im Sprint (Finale um 13:13 Uhr) können mit Außenseiterchancen rechnen. Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier.

Während das Damen-Eishockey noch am vierten Spieltag zwischen Kanada und Tschechien kämpft, verabschieden wir uns für heute mit dem beeindruckenden Erfolg von "Gold-Hille".

Im Medaillenspiegel hat sich Deutschland dadurch auf Platz vier verbessert.

Philipp Raimund hat die zweite Goldmedaille für Deutschland bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen errungen. Der 25-Jährige sicherte sich den Sieg im Wettbewerb von der Normalschanze in Predazzo, Italien.

Dieser Triumph gilt als mittlere Sensation, denn Raimund hatte bisher noch keinen Sieg im Weltcup errungen. Am Montagabend setzte er sich mit einem Sprung von 270,4 Metern vor den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido durch. Nach dem Gewinn strahlte Raimund im Fernsehinterview: „Ich wusste, dass es weit geht. Es ist unglaublich.“

Mehr zum Gold-Erfolg von Raimund findet Ihr hier: „Sein erster Sieg ist ein goldenes Glück: Raimund kann es kaum fassen“.

Am Dienstag hat Deutschland exzellente Chancen auf weiteres Rodel-Gold. Julia Taubitz, Weltmeisterin, und Merle Fräbel, Vize-Weltmeisterin, konnten sich in den ersten zwei von vier Läufen deutlich absetzen und liefern sich ein heißes Duell.

Derzeit liegt Taubitz nur 61 Hundertstelsekunden vor Fräbel.

Im Snowboard der Frauen gibt es keine deutsche Starterin im Finale.

Annika Morgan erreichte in der Qualifikation den 13. Rang und verpasste somit nur knapp den Einzug unter die besten zwölf.

Die deutschen Eishockey-Damen können weiter auf den Einzug ins Viertelfinale hoffen.

Im dritten Gruppenspiel besiegte das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod Frankreich nach Verlängerung mit 2:1 (Zwischenstände: 1:0, 0:0, 0:1, 1:0), nachdem zuvor Japan deutlich mit 5:2 geschlagen worden war. Trotz zahlreicher vergebenen Chancen blieb es spannend.

Laura Kluge brachte Deutschland 35 Sekunden vor der Pause in Führung, doch Frankreich glich im letzten Drittel durch Estelle Duvin aus. Erst in der Verlängerung erzielte Katarina Jobst-Smith das entscheidende Tor zum verdienten Sieg.

Das Glamourgirl auf dem Podest: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.

Im 1000-Meter-Schnelllauf setzte sich die 27-jährige Olympiasiegerin vor den Augen ihres Verlobten Jake Paul knapp mit 0,28 Sekunden vor Teamkollegin Femke Kok durch und stellte mit 1:12,31 Minuten zudem einen neuen olympischen Rekord auf.

Die Bronzemedaille ging an Miho Takagi aus Japan, die bereits 2020 und 2023 Weltmeisterin auf dieser Strecke war.

Jetzt steht die Entscheidung über 1000 Meter im Damen-Eisschnelllauf an.

Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA kämpfen um Edelmetall. Anna Ostlender (23) ist als einzige Deutsche im Rennen, gilt auf dieser Distanz aber als Außenseiterin.

Emotionale Worte: Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt von Cortina d'Ampezzo richtete Trainer Aksel Lund Svindal (42) eine berührende Botschaft an Lindsey Vonn (41).

„Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst sowohl die Menschen, die deinen Weg verfolgen, als auch uns, die täglich mit dir arbeiten“, schrieb der 42-Jährige am Tag nach dem Unfall auf Instagram. „Gestern war ein harter Tag für alle, am meisten jedoch für dich.“

Vonn war nur zwölf Sekunden nach dem Start an einem Tor hängen geblieben und stürzte heftig auf die Piste, wobei sie sich das linke Bein brach.

In Kürze gehen die Frauen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft aufs Eis.

Im dritten Gruppenspiel trifft die Mannschaft von Trainer Jeff MacLeod ab 16:40 Uhr auf Frankreich.

Mit einem Sieg könnte das Team einen großen Schritt Richtung Viertelfinale machen.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podium in der alpinen Team-Kombination deutlich.

Nach Jocher’s elftem Platz in der Abfahrt konnte Straßer nur noch eine Position gutmachen, sodass das deutsche Duo knapp unter den Top Ten blieb.

Der Abfahrts-Sieg ging an den Schweizer Franjo von Allmen, der zusammen mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg feierte. Silber teilen sich die Landsmänner Marco Odermatt und Loic Mellarc sowie die Österreicher Vincent Kriechmayr und Manuel Feller.

Im Ski Freestyle sicherte sich die Schweizerin Mathilde Gremaud zum zweiten Mal in Folge den Olympiasieg.

Wie bereits bei den Spielen in Peking vor vier Jahren verwies sie die chinesische Überfliegerin Eileen Gu auf Platz zwei, Dritte wurde die Kanadierin Megan Oldham.

Deutsche Athletinnen konnten verletzungsbedingt nicht teilnehmen.

Obwohl Justus Strelow zu den besten Schützen im Weltcup zählt, startet er beim schießintensiven Einzelsprint nicht.

Stattdessen setzt der Deutsche Skiverband auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte: „Das ist keine Entscheidung gegen Justus und seine Qualitäten. Die schwierige vier Kilometer lange Strecke im Einzel liegt ihm nicht besonders, da würde die läuferische Differenz zu groß werden. Da wir Justus später im Verlauf der Spiele definitiv brauchen, fiel diese Entscheidung so.“

Strelow habe die Entscheidung „wie ein Teamplayer“ akzeptiert und hatte bereits bei den letzten beiden Weltmeisterschaften den längsten Einzelbewerb ausgelassen, um für die Staffel fit zu bleiben.

Die Team-Kombination der Männer ist in vollem Gange. Nach der Abfahrt liegen Simon Jocher und Linus Straßer auf Platz elf.

Jocher zeigte eine solide Fahrt und blieb 1,33 Sekunden hinter dem Tagesschnellsten Giovanni Franzoni aus Italien. Straßer, einer der weltbesten Slalomfahrer, hat im Slalom (14 Uhr) noch gute Chancen, das deutsche Team weiter nach vorne zu bringen.

Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland den kompletten Medaillensatz – Gold, Silber und Bronze!

Auch am Montag könnten die Erfolge für Team Deutschland fortgesetzt werden. Beim Skispringen von der Normalschanze (19 Uhr) zählt Philipp Raimund zu den Favoriten. Der 25-Jährige hat zwar noch nicht im Weltcup gewonnen, stand aber in dieser Saison fünfmal auf dem Podium und dominierte beim letzten Training mit zwei ersten und einem zweiten Platz.

Auch Felix Hoffmann, der zweitbeste Deutsche im Gesamtweltcup, kann mit einer Medaille liebäugeln.

Den vollständigen Wettkampfplan findet Ihr hier.

Im Mixed-Team-Eiskunstlauf laufen gerade die Wettbewerbe unter großem Prominenteninteresse.

Unter den Zuschauern sind Tennis-Star und Paris-Olympiasieger Novak Djokovic sowie die siebenfache Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix. Das deutsche Team darf sich derweil über erste Medaillen freuen.

Gold-Rodler Max Langenhan stahl dabei am zweiten Wettkampftag alle deutschen Highlights, doch zuvor glänzte Emma Aicher mit einer knappen Silbermedaille in der Abfahrt, bevor die Mixed-Biathlonstaffel noch Bronze holte. Leider wurden die Spiele am Sonntag durch den schweren Unfall von US-Star Lindsey Vonn überschattet.

Alle Medaillengewinner im Überblick findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

Die Feier zum Gewinn der Bronzemedaille der deutschen Biathleten ist noch im Gange, doch offenbar sind die Medaillen nicht ganz sturzsicher.

Bei einem Freudensprung ließ Justus Strelow seine Medaille am Abend vom Band fallen, wie ein Video des Deutschen Skiverbands auf Instagram zeigt.

„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband scherzhaft. Hoffentlich blieb der glänzende Teil unversehrt!

Rennrodler Max Langenhan bescherte Team Deutschland im Einsitzer der Männer die erste Goldmedaille der Winterspiele in Italien!

Alle Details zu seinem Olympiasieg lest Ihr hier: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan rast zum Olympiasieg“.

In neuer olympischer Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.

Der norwegische Weltrekordhalter setzte sich mit fast drei Sekunden Vorsprung vor den Tschechen Metodej Jilek durch, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Athleten blieben ohne Medaille, doch mit den Plätzen zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) zeigten sie solide Leistungen.

Nach dem schweren Unfall von Lindsey Vonn meldete sich ihr Trainer Alexander Hödlmoser mit einem ersten Update.

Was er berichtete, lest Ihr hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update“.

Schon beim Auftakt der Wettbewerbe stellte Max Langenhan gleich zweimal einen Bahnrekord im Eiskanal von Cortina auf und übertraf sich im dritten Lauf noch einmal.

Mit dem dritten Bahnrekord hat der 26-Jährige vor dem finalen Lauf im Einsitzer einen Vorsprung von fast drei Zehntelsekunden auf den Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods liegt bereits über eine Sekunde zurück – im Rodeln eine klare Distanz.

Altmeister Felix Loch läuft hingegen nicht rund: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt derzeit nur auf Rang acht, Timon Grancagnolo belegt an dritter Stelle sogar nur den zehnten Platz.

Nach dem Gewinn der Bronzemedaille in der Mixed-Staffel kämpfte Vanessa Voigt mit ihren Emotionen.

Die 28-Jährige blickte zurück auf ein schwieriges Jahr: „Passiert das wirklich?“, flossen nach dem Erfolg die Tränen.

Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich.

Ramona Hofmeister schied im Viertelfinale nach einem Sturz aus, zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale ausgeschieden.

Gold ging an die Tschechin Zuzana Maderova, gegen die Hofmeister ausgeschieden war, und an den Österreicher Benjamin Karl.

Was für eine unglaubliche Staffel mit Happy End für Deutschland!

Das DSV-Quartett aus Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sicherte sich hinter den Topfavoriten Frankreich und Gastgeber Italien die Bronzemedaille.

Siebenmal blieben die deutschen Biathleten fehlerfrei, doch beim letzten Schießen ließ Schlussläuferin Preuß trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Glücklicherweise musste Norwegens Maren Kirkeeide sogar zweimal in die Strafrunde, und die anderen Teams waren zu weit zurück, sodass Deutschland dennoch das Podium erreichte.

Nach Silber für Emma Aicher ist dies die zweite deutsche Medaille des Tages.

Als Lindsey Vonn schwer stürzte, waren Familienangehörige vor Ort, darunter auch ihre Schwester Karin Kildow.

Was sie über den Unfall sagte, lest Ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“.

Steht eine Biathlon-Sensation bevor? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit des Rennens sieht es vielversprechend aus.

Startläufer Justus Strelow und der zweite Starter Philipp Nawrath absolvierten ihre Schießeinlagen fehlerfrei, sodass beim Wechsel auf die Frauen Platz zwei hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien erreicht wurde.

Nun sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß am Start, um die Medaille zu sichern.

Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo sicherte sich den Sieg über 2x10 Kilometer und seinen sechsten Olympiasieg.

Sein Teamkollege Martin Løwstrøm Nyenget erkämpfte Bronze, dazwischen platzierte sich der Franzose Mathis Desloges mit Silber. Bester Deutscher wurde Friedrich Moch auf Rang 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten die Finalrunde der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.

Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister, die 2018 Bronze in dieser Disziplin holte, als Siebte und Cheyenne Loch als Fünfzehnte der Qualifikation weiter um Medaillen.

Bei den Männern schaffte nur Elias Huber als Zwölfter den Einzug ins Achtelfinale, Stefan Baumeister, der amtierende Vize-Weltmeister, schied als 18. aus.

Nach fast 20 Minuten Unterbrechung kann keine Athletin mehr Emma Aicher vom Silberrang verdrängen.

Die 22-Jährige verfehlte Gold nur um 0,04 Sekunden, das gewann Abfahrtsweltmeisterin Breezy Johnson aus den USA, Bronze ging an Lokalmatadorin Sofia Goggia.

Es ist die erste Medaille für Deutschland, die jedoch vom schweren Sturz Lindsey Vonns überschattet wurde. Die zweite deutsche Starterin, Kira Weidle-Winkelmann, belegte Platz neun.

Nach rund 15 Minuten wurde Lindsey Vonn abtransportiert.

Ein Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin ins nächste Krankenhaus.

Lindsey Vonn liegt weiterhin auf der Piste und wird behandelt. Der Helikopter nähert sich langsam, um die 41-Jährige abzutransportieren. Die Szenen sind dramatisch.

Das sieht nicht gut aus! Nachdem Kira Weidle-Winkelmann nur Platz sieben erreichte, startete Lindsey Vonn – und stürzte früh im Rennen.

Die US-Amerikanerin, die mit einem Kreuzbandriss antrat, blieb mit der Hand an einem Tor hängen, flog durch die Luft und blieb auf der Piste liegen.

Was für eine Leistung!

Emma Aicher zeigte eine großartige Abfahrt und musste sich der Weltmeisterin Breezy Johnson nur um wenige Hundertstelsekunden geschlagen geben. Nun heißt es Daumen drücken für einen Podestplatz.

Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Demonstrationen in Mailand überschattet.

Mehr zu den Ereignissen lest Ihr hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.

Die Snowboard Parallel-Riesenslalom-Qualifikationen laufen bereits, um 11:30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Damen-Abfahrt – und Deutschland hat mehrere heiße Eisen im Feuer.

Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben beide gute Chancen auf Edelmetall. Beide standen in dieser Saison bereits auf dem Podium, Aicher gewann sogar eine Abfahrt, Weidle-Winkelmann zeigte starke Trainingsleistungen.

Im Snowboard gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister mit Medaillenchancen ins Rennen (Finale 14:29 Uhr Frauen, 14:39 Uhr Männer), im Rodeln liegt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag auf Goldkurs. Auch die Biathlon-Mixedstaffel hat Außenseiterchancen.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Beim Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen an Japan, Bronze an China.

Favorit Hiroto Ogiwara ging zwar überraschend leer aus, dafür dominierten seine Landsmänner Kira Kimura (Gold) und Ryoma Kimata (Silber). Der Chinese Yiming Su wurde Dritter.

Die Norwegerin Anna Odine Strøm gewann am Samstagabend überraschend Gold beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.

Die 27-Jährige setzte sich mit starken Sprüngen 1,1 Punkte vor der Favoritin Nika Prevc durch, Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.

Beste Deutsche wurde Selina Freitag als Siebte, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte als 16., Agnes Reisch wurde Neunte. Juliane Seyfarth schied bereits nach dem ersten Durchgang aus.

Für Felix Loch (36) läuft es bitter: Der Rodel-Medaillenfavorit und Gesamtweltcup-Spitzenreiter liegt zur Halbzeit nur auf Rang acht.

Besser macht es sein Teamkollege Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der einen Bahnrekord in Cortina aufstellte und das Feld vor den entscheidenden Läufen anführt.

Incredibile! Am Tag ihres 35. Geburtstags gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.

Im 3000-Meter-Eisschnelllauf stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und distanzierte die Konkurrentinnen deutlich.

Zwei von fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind bereits gefallen. Ab etwa 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.

Im Mailänder „Speed Skating Stadium“ starten die Frauen über 3000 Meter. Aus deutscher Sicht sind die Chancen gering, Josie Hofmann (29) ist die einzige Starterin.

In Norditalien wurden an drei Stellen Beschädigungen am Bahnnetz gemeldet.

Die Ermittler schließen Sabotage nicht aus. Anti-Terror-Experten wurden hinzugezogen.

Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“.

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft hat weiterhin Hoffnung auf das Olympia-Viertelfinale.

Nach der Auftaktpleite gegen Schweden setzte sich das Team von Jeff MacLeod am Samstag mit 5:2 gegen Japan durch – der erste Olympia-Sieg seit zwölf Jahren vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Kapitäin Daria Gleißner traf bereits nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) erhöhten auf 3:0. Weitere Tore erzielten Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.). Japan verkürzte zum Schluss nur kosmetisch.

Doppel-Erfolg für Schweden!

Frida Karlsson gewann Gold beim Skiathlon der Langläuferinnen, Teamkollegin Ebba Andersson holte Silber. Für die deutschen Langläuferinnen blieb der Sprung aufs Podest aus.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) besuchte das Olympische Dorf und wünschte Team Deutschland viel Erfolg.

Gemeinsam mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) wird er zudem noch Cortina d’Ampezzo und Antholz besuchen.

Weiter geht’s von Bormio nach Tesero: Dort beginnt der Frauen-Skiathlon über 20 Kilometer.

Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.

Der Schweizer Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen auf der Stelvio-Piste vor den Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris.

Simon Jocher verpasste als 21. eine Top-20-Platzierung.

Simon Jocher ist nach der Abfahrt bester Deutscher auf Platz 19.

Das wäre seine zweitbeste Platzierung der Saison. Nun heißt es hoffen, dass er nicht noch nach hinten rutscht.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor den Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris.

Simon Jocher ist der einzige deutsche Starter und hat als 28. nur Außenseiter-Chancen auf eine Medaille.

Schreckmoment für Maxence Muzaton (35)!

Der Franzose geriet kurz vor dem Ziel ins Schleudern, stürzte aber konnte sich wieder aufrappeln und erlitt offenbar keine Verletzungen.

Startschuss für die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe und bringt die erste Medaillenentscheidung der Spiele.

Wir sind gespannt, wer sich die erste Goldmedaille sichert.

Nach der großen Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los!

Nach drei Tagen Vorrunden und Qualifikationen fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen, unter anderem in der Herren-Abfahrt um 11:30 Uhr und im Skispringen von der Normalschanze der Damen (18:45 Uhr), wo Deutschland mit drei Athletinnen vertreten ist.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut pur!

Zeitgleich entzünden die Ski-Legenden Deborah Compagnoni, Alberto Tomba und Sofia Goggia die olympischen Feuer in Mailand und Cortina.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt: Gleich wird das olympische Feuer in Mailand am Arco della Pace und in Cortina auf der Piazza Dibona entzündet.

Im San-Siro-Stadion hissen Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und der Kinderchor der Mailänder Scala die Fahne.

Mehrere Friedensbotschafter tragen feierlich die Olympische Fahne ins Stadion.

Jetzt ist der Moment gekommen, auf den alle gewartet haben.

Die Fackelträger ziehen ins Stadion ein, begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli, der „Nessun dorma“ singt.

Bald werden die beiden olympischen Feuer entzündet.

Nach den Ansprachen von Giovanni Malagò und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry erklärt Italiens Präsident Sergio Mattarella offiziell: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina für eröffnet.“

Das Highlight des Abends rückt näher.

Eine Zeitreise durch die Olympia-Geschichte folgt, präsentiert von Schauspielerin Sabrina Impacciatore.

Zum Schluss wird es laut, wenn das Gastgeberland die Bühne betritt.

Die Athleten strahlen vor Freude, die Zuschauer jubeln begeistert.

Belgien muss einen Rückschlag hinnehmen: Fahnenträger Maximilien Drion verpasste die Eröffnungsfeier wegen Zugproblemen.

Zusammen mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet hätte er die Ehre gehabt, doch die Bahn machte einen Strich durch die Rechnung.

Wir sind bei „S“ angekommen.

Die meisten Nationen sind bereits eingezogen, nur wenige fehlen noch.

Die Schweiz tritt beim Einlauf nicht vollständig an.

Wegen eines Norovirus-Falls im Frauenteam verzichtet die Mannschaft auf die Teilnahme an der Zeremonie.

Leon Draisaitl (30) und Skispringerin Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier sein.

Das gab der Deutsche Olympische Sportbund am Mittwoch bekannt. Beide gewannen die Abstimmung mit über 135.000 Stimmen gegen namhafte Konkurrenten.

Zwei Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele ist Italien Ziel russischer Hackerangriffe geworden, so Außenminister Antonio Tajani.

Die Angriffe hätten unter anderem Hotelstandorte in Cortina betroffen, stammten aus Russland und seien abgewehrt worden.

Vor dem offiziellen Start der Spiele gab es die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller stürzte im Training schwer und wurde per Hubschrauber abtransportiert.

Obwohl die Spiele erst am Freitag beginnen, finden heute bereits erste Wettkämpfe statt – darunter der Mixed-Curling-Wettbewerb.

Die Internationale Test-Agentur nahm in den letzten sechs Monaten vor Olympia 7100 Dopingproben bei rund 2800 Athleten ab, was 92 Prozent des Teilnehmerfeldes entspricht.

Das US-Olympiateam änderte kurz vor Beginn den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ zu „Winter House“, um eine Verwechslung mit der umstrittenen Einwanderungsbehörde „ICE“ zu vermeiden.

Die Deutsche Sporthilfe erhöhte die Prämien für Medaillengewinner bei den Spielen 2026: Gold ist nun 30.000 Euro, Silber 20.000 Euro wert, Bronze bleibt bei 10.000 Euro.

Ihr entscheidet mit, wer die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier sind. Die Abstimmung läuft noch bis 3. Februar auf der DOSB-Website.

Herzlich willkommen zu unserem großen Liveticker der Olympischen Winterspiele 2026! Hier erfahrt Ihr alles Wichtige rund um das deutsche Team, Medaillenentscheidungen und spannende Ereignisse.