zurück

Olympia 2026 im Live-Update: Team Deutschland bleibt im Mannschaftsverfolgungsrennen auf dem Eis ohne Medaille

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina befinden sich mitten im Geschehen!

Auch am zehnten Wettkampftag konnte das deutsche Team Erfolge feiern: Laura Nolte gewann Silber im Monobob, das deutsche Paar im Eiskunstlauf Minerva Hase/Nikita Volodin erkämpfte Bronze. Einen Olympiasieg gab es für Deutschland jedoch erstmals seit Donnerstag nicht mehr zu feiern.

In unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch über sämtliche Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und Hintergründe.

Im Finale der Mannschaftsverfolgung im Eisschnelllauf spielte das deutsche Team eine eher untergeordnete Rolle. Bei den Damen sicherte sich Kanada mit einer Zeit von 2:55,81 Minuten Gold vor den Niederlanden. Das deutsche Quartett mit Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz gewann immerhin das C-Finale und belegte somit Platz fünf.

Bei den Herren triumphierte Italien (3:39,20 Minuten) vor den USA. Das deutsche Team mit Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold entschied das D-Finale für sich und landete auf Rang sieben.

Für die deutschen Biathleten gab es keine Medaille in der Staffel, sie erreichten Rang vier. Frankreich sicherte sich zum ersten Mal den Olympiasieg im Staffelrennen, Schlussläufer Éric Perrot konnte Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf der letzten Runde noch abhalten. Schweden holte Bronze mit etwa einer Minute Rückstand auf Frankreich, das deutsche Team folgte knapp dahinter.

Besonders ärgerlich für Deutschland: Trotz starker Laufleistung hätte eine Medaille lange Zeit in Reichweite gelegen, doch die deutschen Schützen leisteten sich zwölf Nachlader – doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden. Nur Frankreich schoss ähnlich viele Fehlschüsse (neun) und musste zudem eine Strafrunde absolvieren.

Deutschland konnte den Rückstand nicht mehr verkürzen. Philipp Nawrath brachte das Team zwar auf Rang vier, lag beim Wechsel jedoch bereits 49 Sekunden hinter den führenden Teams.

Während Schweden, Norwegen und Frankreich zusammen das Tempo bestimmten, musste Nawrath fast allein das Rennen bestreiten und verzeichnete zudem drei Fehlschüsse im Stehendschießen. Somit wartet nun eine schwere Aufgabe auf Philipp Horn in der Schlussrunde, der auf Fehler der Konkurrenz hoffen muss.

Ein ärgerlicher Moment: David Zobel startete mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm kurzzeitig sogar die Führung.

Beim Stehendschießen benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor dadurch Zeit auf Frankreich, das trotz einer Strafrunde an die Spitze fuhr.

Beim Wechsel auf Philipp Nawrath lag Deutschland als Sechster mit 31 Sekunden Rückstand hinter Frankreich, Finnland und Schweden folgten knapp dahinter.

Ein guter Start von Justus Strelow! Der erste Läufer der deutschen Biathlon-Staffel benötigte zwar zwei Nachlader im Stehendschießen, übergab aber dennoch als Dritter an David Zobel.

Er lag etwa 15 Sekunden hinter dem führenden Norweger Martin Uldal, während Finnland als Zweiter nur 0,4 Sekunden schneller als Deutschland war.

Die Herren-Staffel im Biathlon läuft und stellt damit die beste Chance der deutschen Männer auf eine weitere Medaille dar.

Justus Strelow brachte das Team mit einer starken Schießleistung zu Beginn bestens ins Rennen. Ihm folgen David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.

Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale: In der Zwischenrunde gab es gegen Frankreich einen klaren 5:1-Sieg.

Im letzten Drittel erhöhten Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60. Minute) noch einmal, wodurch Deutschland nach zuletzt zwei Niederlagen wieder Selbstvertrauen tankte. Am Mittwoch um 12:10 Uhr steht das nächste Spiel gegen die Slowakei an.

Die Olympischen Spiele verlaufen für die deutschen Nordischen Kombinierer bislang enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb konnten sie zwar einige Plätze gutmachen, waren aber nicht im Kampf um die Medaillen dabei. Der Rückstand nach schwachen Sprüngen war zu groß.

Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek erreichten immerhin die Plätze neun und zehn, lagen jedoch rund eineinhalb Minuten hinter der Spitze. Julian Schmid wurde Zwölfter mit einem Rückstand von 2:22 Minuten.

Olympiasieger wurde Norwegens Jens Lurås Oftebro, der sich vom fünften Rang bis ganz nach vorne kämpfte. Silber ging an den Österreicher Johannes Lamparter, Bronze an Ilkka Herola aus Finnland.

Im Playoff-Spiel gegen Frankreich ist Deutschland plötzlich nicht mehr so klar überlegen, die Franzosen haben das Momentum auf ihrer Seite.

Und das nutzen die Underdogs prompt: Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.

In Livigno sorgt starker Schneefall für Verzögerungen im Zeitplan der Freestyle-Skier.

Die ursprünglich für 10:45 Uhr geplante Qualifikation der Frauen wurde mehrfach nach hinten verschoben und findet nun erst um 13:45 Uhr statt. Dies hat auch Auswirkungen auf die Männer-Qualifikation, die von 13:30 Uhr auf Mittwoch verlegt wurde.

Das DEB-Team ist auf bestem Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt Deutschland gegen Frankreich mit 3:0.

John Peterka erzielte rund eineinhalb Minuten vor Drittelende das dritte deutsche Tor. Nach zwei Niederlagen in Folge schöpft Deutschland so neues Selbstvertrauen auf dem Weg zur ersehnten Medaille.

Die deutschen Eishockey-Profis streben das Viertelfinale an!

Bereits nach 15 Minuten führte das DEB-Team gegen Frankreich mit 2:0. Leon Draisaitl brachte die Mannschaft bereits nach vier Minuten im Powerplay in Führung, Frederik Tiffels erhöhte elf Minuten später.

Ein herber Rückschlag für die deutschen Curler! Gegen das zuvor sieglose Team aus Tschechien verlor Deutschland mit 7:9 und muss wohl seinen Traum von einer Medaille begraben.

Obwohl noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China ausstehen, sind selbst zwei Siege nicht mehr ausreichend, um ins Halbfinale einzuziehen. Das Team um Skip Marc Muskatewitz weist derzeit drei Siege und vier Niederlagen auf.

Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und haben somit realistisch keine Chance mehr auf eine Medaille.

Nach schwachen Sprüngen nahmen die Athleten aus Deutschland große Rückstände mit auf die Loipe. Johannes Rydzek startete als 15. mit 1:23 Minuten Rückstand auf den führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid (16., 1:35 Min.) und Vinzenz Geiger (18., 1:43 Min.) reihten sich noch weiter hinten ein.

Bereits auf der Normalschanze hatten die deutschen Athleten um Gesamtweltcupsieger Geiger keine Medaille gewonnen. Am Donnerstag gibt es eine letzte Chance im Teamwettbewerb.

Das deutsche Biathlon-Team für die Damen-Staffel steht fest: Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer gehen für den DSV auf Medaillenjagd. Überraschungen gibt es auf der Schlussposition.

Da Preuß in den letzten Monaten immer wieder Schwierigkeiten als Schlussläuferin hatte – zuletzt bei der Mixed-Staffel bei den Olympischen Spielen mit einer Strafrunde – startet die Gesamtweltcupsiegerin nun auf Position zwei. Unerwartet ist jedoch, dass Vanessa Voigt als Schlussläuferin eingesetzt wird.

Die sonstige Startläuferin überzeugt durch ihr äußerst stabiles Schießen, hat jedoch auf der Loipe Probleme, mit den Besten mitzuhalten, weshalb sie normalerweise nicht als Schlussläuferin eingesetzt wird. Dennoch bekommt sie vom DSV auf der größten Bühne die Chance, sich zu beweisen. Ihre Position als Startläuferin übernimmt Tannheimer, während die wieder genesene Hettich-Walz die dritte Strecke läuft.

Deutschland wartet seit fast einer Woche auf eine Goldmedaille, heute scheint es wieder so weit zu sein: Johannes Lochner liegt im Zweierbob zur Halbzeit des Wettbewerbs bereits 0,8 Sekunden vor seinem engsten Verfolger. Zudem sind mit Francesco Friedrich und Adam Ammour auch Platz zwei und drei deutsch besetzt. Der finale Lauf beginnt um 21:06 Uhr.

Weitere Medaillenchancen bestehen für Deutschland in der Nordischen Kombination, wo die Athleten nach etwa einer Woche Pause mit dem Einzel von der Großschanze (Start 10 Uhr) wieder ins Geschehen eingreifen. Die Männer-Biathlonstaffel startet um 14:30 Uhr.

Außerdem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Qualifikationsspiel fürs Viertelfinale, Bully ist um 12:10 Uhr.

Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland in drei Sportarten besonders spannend. Im Monobob der Frauen und bei den Paarläufern im Eiskunstlauf schien Gold für die Bundesrepublik möglich, doch in beiden Disziplinen reichte es nicht zum Olympiasieg.

Bereits zuvor platzten die Hoffnungen der Skispringer im Teamspringen. Andreas Wellinger und Philipp Raimund verpassten Bronze um nur 17 Zentimeter – und das auch nur aufgrund des Abbruchs des Wettkampfs wegen Schneetreibens. Mit 0,3 Punkten Rückstand landeten die Deutschen auf Rang vier und wurden zu den großen Verlierern der Jury-Entscheidung.

Im Medaillenspiegel belegt Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag Rang acht mit bislang vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.

Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht fest: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA im Endspiel auf Kanada.

Die Kanadierinnen bezwangen im zweiten Halbfinale die Schweiz knapp mit 2:1. Zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 klar dominiert.

Im Frauen-Eishockey wird zwischen Kanada und der Schweiz noch der zweite Finalist ermittelt; aktuell steht es 2:1 für Kanada im dritten Drittel.

Das erste Halbfinale entschieden die USA mit 5:0 gegen Schweden für sich. Das Endspiel findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am gleichen Tag um 14:40 Uhr.

Ein weiteres Drama: Das deutsche Eiskunstlaufpaar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasst in der Kür den Olympiasieg und sichert sich mit 219,09 Punkten Bronze.

In der Kür unterlief Minerva Hase zweimal ein entscheidender Fehler, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach einem starken Kurzprogramm führten die beiden, doch in der Kür reichte es nicht zum Gold.

Dagegen gelang den haushohen Favoriten und amtierenden Weltmeistern aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, eine noch beeindruckendere Aufholjagd als vor acht Jahren Aljona Savchenko und Bruno Massot. Die Deutschen lagen damals nach dem Kurzprogramm auf Platz vier und wurden noch Olympiasieger; die Japaner gingen heute als Fünfte in die Kür und schafften die Sensation mit 231,24 Punkten.

Silber ging an die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Die Bronzemedaille für Hase und Volodin ist dennoch ein großer Erfolg, da sie erst seit dreieinhalb Jahren gemeinsam laufen.

Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die Kür der Paare läuft derzeit, und die Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, zeigten eine herausragende Kür.

Nach Fehlern im Kurzprogramm belegten sie den fünften Platz; heute Abend gelang ihnen eine fehlerfreie Kür zu „Gladiator“, die ihnen 158,13 Punkte einbrachte – insgesamt 231,24 nach beiden Programmen. Nun liegt die Last bei den führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin, die dies noch überbieten müssen.

Mit ihrer Kür-Punktzahl liegen die Japaner nur knapp unter dem Wert von Aljona Savchenko und Bruno Massot aus Pyeongchang 2018 (159,31 Punkte), die damals nach dem Kurzprogramm Vierte wurden und am Ende Olympiasieger. Die Gesamtpunktzahl der Deutschen damals betrug 235,90.

Hase und Volodin wärmen sich gerade auf. Um Gold zu gewinnen, müssten sie ihre persönliche Kür-Bestleistung von 149,57 Punkten deutlich verbessern, was bislang nicht ausreicht. Im Kurzprogramm hatten sie mit 80,01 Punkten eine persönliche Bestleistung erzielt.

Spannung im Eiskanal! Laura Nolte verpasste im letzten Lauf des Monobob-Turniers knapp den Olympiasieg.

Drei Läufe lang führte die 27-jährige Unnaerin, doch im finalen Durchgang verlor sie den Vorsprung und erreichte mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor aus den USA das Ziel als Zweite.

Dennoch ist es ein großer Erfolg für die in Dortmund lebende Athletin, die gute Chancen auf den ersten deutschen Sieg im Monobob hatte. Dritte wurde mit Kaillie Armbruster Humphries eine weitere US-Amerikanerin. Lisa Buckwitz belegte den vierten Rang, Kim Kalicki wurde Elfte.

Die Hoffnungen auf Gold ruhen nun auf Nolte im Zweierbob, wo sie gemeinsam mit Anschieberin Deborah Levi als Titelverteidigerin am Start ist. Beide hatten 2022 in Peking Gold gewonnen.

Im Monobob laufen die letzten Entscheidungen. Bald schiebt Laura Nolte, als Führende nach drei Läufen, ihren Bob in den Eiskanal und kämpft um den Olympiasieg im finalen vierten Durchgang.

Die Kür der Paarläufer im Eiskunstlauf läuft, und Annika Hocke sowie Robert Kunkel waren bereits auf dem Eis.

Das Berliner Duo, das im Kurzprogramm benachteiligt wurde und auf Rang elf landete, präsentierte eine starke Kür zu „I'd Do Anything for Love“ von Meatloaf und erhielt 126,59 Punkte. Damit verbessern sie sich mindestens um einen Platz.

Nun warten alle gespannt auf Minerva Hase und Nikita Volodin, die als letzte um 22:45 Uhr ihre Kür auf das Mailänder Eis bringen.

Wegen der Wetterbedingungen sind keine weiteren Sprünge möglich, die Jury entschied daher auf Abbruch.

Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, weil lediglich drei Springer an den Start gehen konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak verdeutlichte, dass eine Fortsetzung unter den Umständen keinen Sinn ergab.

Für Deutschland bitter: Nach der Wertung nach dem zweiten Durchgang verpassten sie Bronze um 0,3 Punkte. Trotz des enttäuschenden Ergebnisses ist die Entscheidung aufgrund der außergewöhnlichen Bedingungen nachvollziehbar.

Das heftige Schneetreiben und der starke Wind führten zu Verzögerungen bei den letzten Springern.

Domen Prevc durfte als Erster antreten, Philipp Raimund folgte und landete bei 136 Metern, womit Deutschland vor Slowenien blieb.

Das Springen musste erneut unterbrochen werden, da die Sicht weiter schlecht blieb.

Der letzte Durchgang startete mit den ersten Springern, Andreas Wellinger erreichte 130 Meter.

Ren Nikaido sprang 138,5 Meter und schob Japan vor Deutschland in der Gesamtwertung vor. Auf das drittplatzierte Norwegen fehlen noch rund zehn Punkte.

Im zweiten Durchgang mussten die deutschen Skispringer unter widrigen Bedingungen antreten. Andreas Wellinger kam auf 123,5 Meter, Philipp Raimund wiederholte seine Weite mit 137,5 Metern.

Deutschland blieb vor dem letzten Durchgang auf Rang vier, nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Doch Slowenien und Japan sind ebenfalls in Schlagdistanz, sodass ein spannendes Rennen um Bronze bevorsteht.

Österreich scheint mit 568,7 Punkten und gut zehn Zählern Vorsprung auf Goldkurs zu sein.

Olympiasieger Philipp Raimund hält das deutsche Team im Wettbewerb der Skispringer in Lauerstellung. Raimund sprang 137 Meter, Andreas Wellinger erreichte 127,5 Meter.

Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Rang vier, nur knapp hinter Polen.

Im Monobob der Damen steht eine nervenaufreibende Entscheidung bevor! Laura Nolte startete als Führende in den entscheidenden Tag und setzte im ersten Durchgang mit 59,15 Sekunden einen neuen Bahnrekord.

Dieser Rekord hielt jedoch nur kurz, denn die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor pulverisierte ihn mit 59,08 Sekunden.

Der Abstand von Nolte zu Meyers-Taylor schrumpfte von 0,22 auf 0,15 Sekunden, was für den letzten Durchgang Spannung auf höchstem Niveau verspricht. Auf die Dritte Kaillie Armbruster Humphries hat Nolte 0,24 Sekunden Vorsprung.

Ab 21 Uhr folgt der entscheidende vierte Lauf, bei dem es um Hundertstelsekunden und den Olympiasieg im Eiskanal von Cortina geht. Lisa Buckwitz verbesserte sich deutlich und liegt vor dem letzten Lauf auf Rang vier, mit 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Die dritte deutsche Starterin Kim Kalicki belegt mit 3,47 Sekunden Rückstand Rang 18 und hat keine Chance auf eine Medaille.

Ist für heute schon Schluss? Nein! Ab 19 Uhr steht das Teamskispringen der Männer mit zwei Durchgängen auf dem Programm.

Außerdem gibt es Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Paarlauf-Eiskunstlauf. Das Duo Minerva Hase und Nikita Volodin führt nach dem Kurzprogramm mit deutlichem Vorsprung und hat sehr gute Chancen auf Gold.

Alle Entscheidungen sind in unserer Wettkampfübersicht zusammengefasst.

Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Herren dürfen wieder auf das Halbfinale hoffen. Mit einem 7:3-Erfolg gegen den Titelverteidiger Schweden sind sie zurück im Rennen um einen Platz unter den Top Vier.

Das Team hat nun drei Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Am Dienstag steht ein Doppelspieltag an, mit Begegnungen gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr).

Beim Slalom gab es spektakuläre Szenen! Atle Lie McGrath führte im zweiten Durchgang mit großem Vorsprung von 0,59 Sekunden vor dem Schweizer Loïc Meillard, doch kurz vor dem Ziel patzte der Norweger bei einem eigentlich leichten Tor und schied aus.

Der Frust beim 25-Jährigen war enorm: Er warf seine Stöcke weg, zog die Skier ab und lief frustriert quer über die Piste in Richtung Wald, wo er sich schließlich in den Schnee legte und liegen blieb.

Loïc Meillard komplettierte mit dem Sieg seinen Medaillensatz der Spiele nach Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination mit Gold im Slalom. Das Podium ergänzten Fabio Gstrein aus Österreich und der Norweger Henrik Kristoffersen. Linus Straßer wurde Neunter.

Der DSV gab kurz vor der Männer-Staffel im Biathlon sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM im Vorjahr blieben aus.

Justus Strelow wird die Staffel eröffnen, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Schlussläufer Philipp Horn, der das Quartett möglichst auf einem Medaillenplatz ins Ziel bringen soll. Deutschland hofft, auf die Bronzemedaille in der Mixed-Staffel eine weitere Medaille folgen zu lassen.

Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann Gold im Shorttrack-Finale über 1000 Meter.

Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Bronze ging an Gilli Kim.

Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund startet nun auch Andreas Wellinger im Super-Team.

Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als die Kandidaten für den Mannschaftswettkampf und Medaillenchancen, doch Hoffmann schwächelte in Predazzo, weshalb nun Wellinger neben Olympiasieger Raimund antritt. Der 30-Jährige erlebte eine schwierige Saison, zeigte sich auf der Großschanze jedoch stärker als Hoffmann.

Zum ersten Mal bei Winterspielen wird nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern ausgetragen, sondern das kürzere Super Team mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So sollen mehr Nationen Medaillenchancen erhalten.

Die deutsche Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Gesamtweltcupsieger Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour an.

Der Berchtesgadener kann fast schon auf Gold hoffen: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen bereits 0,8 Sekunden – im Bobsport eine enorme Distanz. Der Pirnaer verbesserte sich durch Fehler Ammours auf Platz zwei, mit 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.

Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey. Während die Schweizer offiziell nur von einer Unterschenkelverletzung sprachen, veröffentlichte Fialas Klub Los Angeles Kings nun eine genaue Diagnose.

Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operativ versorgt wurden. Er erholt sich gut und beginnt bald mit Reha-Programm. "Kevin wird für den Rest der NHL-Saison 2025/26 ausfallen", erklärten die Kings. Nach Saisonende soll eine erneute Untersuchung erfolgen.

Für eine Medaille reicht es wohl kaum noch: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Lauf weit zurück.

Der WM-Dritte von 2023 fehlten 2,35 Sekunden auf den Führenden Atle Lie McGrath – Platz elf ist die Folge. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied wie zehn weitere Athleten der Top 30 früh aus.

Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Mit Anschieber Georg Fleischhammer hatte der 35-Jährige bereits 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten, der überraschend nicht Francesco Friedrich heißt.

Stattdessen verdrängte der dritte deutsche Pilot Adam Ammour den Serien-Olympiasieger, während Friedrich mit 0,04 Sekunden Rückstand Dritter wurde.

Nach dem doppelten Bronzecoup im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.

"Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Ende meiner Laufbahn", erklärte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.

Grotheer gewann 2022 Olympiagold in Peking und den Gesamtweltcup im darauffolgenden Winter. Nach mehreren Verletzungen hatte er in dieser Saison große Schwierigkeiten, weshalb die beiden Bronzemedaillen im Einzel und im Team für ihn umso wertvoller sind.

Nach dem erfolgreichen Sonntag mit Medaillen, aber auch Enttäuschungen für Deutschland, bieten sich am Montag neue Chancen für die Athleten.

So wird heute im Bob die erste Medaille vergeben: Im Monobob der Frauen (4. Lauf, 21:06 Uhr) führt Laura Nolte zur Halbzeit und hat gute Aussichten auf Gold. Früh am Tag strebt Linus Straßer im Ski Alpin eine Slalom-Medaille an (10 und 13:30 Uhr), am Abend kämpfen die Skispringer im Super Team (19 Uhr) um Edelmetall.

Die größte Hoffnung liegt jedoch auf Minerva Hase und Nikita Volodin, die im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold kämpfen. Nach dem Kurzprogramm führen sie klar und können mit einer starken Kür für die große Überraschung sorgen.

Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, der aus deutscher Sicht einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall bei den Skeletonis brachte.

Eine Übersicht zum Medaillenspiegel zeigt, wie sich die Athleten aus Deutschland im internationalen Vergleich positionieren.

Das Spiel ist vorbei: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel gegen die USA mit 1:5.

Trotz der deutlichen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter in die Playoffs ein und trifft nun auf Frankreich.

Endlich fiel der deutsche Treffer: Tim Stützle erzielte in der 52. Minute das 1:5 für Deutschland.

Zwar wird es angesichts des Spielstands kaum noch spannend, doch der NHL-Star sorgte für etwas Moral.

Die USA führen deutlich: Auston Matthews erzielte das 5:0 (47. Minute).

Das DEB-Team geriet zunehmend unter Druck.

Tage Thompson erhöhte auf 4:0 (42. Minute).

Damit sind Hoffnungen auf eine Wende früh im letzten Spielabschnitt dahin. Für die direkte Viertelfinal-Qualifikation war ein Sieg gegen die USA nötig. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei aber sicher, und Deutschland trifft nun auf Frankreich.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben gute Chancen auf das Podest!

Mit 80,01 Punkten und rund fünf Punkten Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien lieferten sie einen fehlerfreien Auftritt. Die japanischen Favoriten Riku Miura und Ryhichi Kihara patzten zuvor. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich auf Platz elf für die Kür.

Mit drei Toren Rückstand geht die Mannschaft von Trainer Harry Kreis in die letzte Pause.

Es sieht nach einer deutschen Niederlage aus, doch das Weiterkommen ist nach der Pleite Lettlands nicht gefährdet. Allerdings muss Deutschland in der Playoff-Runde gegen Frankreich antreten.

Im zweiten Drittel zogen die USA das Tempo an und drückten Deutschland mit schnellem Spiel fast die Luft ab. Folgerichtig fiel das 3:0 durch Brock Faber (38. Minute).

Für Deutschland wäre jetzt im letzten Abschnitt eine deutliche Leistungssteigerung nötig.

Die USA nutzen ihre Favoritenrolle eiskalt aus und verwandelten ein Powerplay direkt zum 2:0. Auston Matthews hämmerte den Puck ein (25. Minute).

8,7 Sekunden vor der ersten Drittelpause ging die USA mit 1:0 in Führung (20. Minute) durch Zach Werenski nach Vorlage von Auston Matthews. Bis dahin hatte Deutschland gut mitgehalten.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht gleich vor einer schwierigen Aufgabe: Im dritten Gruppenspiel (21:10 Uhr) wartet Spitzenreiter USA.

Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland vor allem um die Platzierung, das Weiterkommen ist bereits gesichert. Als Gruppensieger oder bester Gruppenzweiter könnte das Team um Draisaitl die Zwischenrunde umgehen.

Bei den Skispringerinnen führt Norwegens Eirin Maria Kvandal knapp vor Anna Odine Stroem, die damit wie schon auf der Normalschanze Gold gewinnt. Die Schwedin Frida Westman als Viertplatzierte feiert ebenfalls mit. Nika Prevc wurde Dritte und holte Bronze.

Überraschend wurde Agnes Reisch als beste Deutsche Zehnte, Selina Freitag landete auf Rang 17, Juliane Seyfarth auf 23. Für den DSV ist es ein enttäuschendes Ergebnis, denn erstmals bei Olympischen Winterspielen bleiben die deutschen Skispringerinnen ohne Medaille.

Vor dem finalen Durchgang auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth mit Rang neun die beste Deutsche, hat aber kaum noch Chancen auf Edelmetall.

Vier Norwegerinnen führen das Feld an, darunter Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal. Nika Prevc als Fünfte wird es schwer haben, aufs Podium zu springen. Einige Athletinnen hatten zum Schluss viel Rückenwind, was die Bedingungen erschwerte.

Besonders bitter: Katharina Schmid profitierte von starkem Rückenwind, schied aber bei ihrem letzten Olympia-Auftritt bereits zur Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston sicherte sich nach dem Einzel-Olympiasieg erneut Gold, gemeinsam mit Tabitha Stoecker schlug er Kreher/Jungk.

Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer gewannen Bronze mit nur einer Hundertstelsekunde mehr Abstand.

Eine Hundertstelsekunde fehlte Pfeifer/Grotheer auf Kreher/Jungk, sodass das Dresdner Duo an der Spitze blieb.

Wo landen die Briten Stoecker/Weston? Sie führen das Feld an, während Kreher/Jungk die Führung übernahmen.

Mit 0,12 Sekunden Vorsprung zogen die Athleten vom DSC an den Briten vorbei, zwei weitere Duos folgten. Nun starten Pfeifer und Grotheer.

Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien liegen mit drei verbleibenden Teams vorne, nun folgen Kreher/Jungk.

Die Briten haben bereits eine Medaille sicher, da auch die Goldfavoriten Weston/Stoecker noch springen.

Erstmals bei Olympischen Winterspielen findet die Mixed-Team-Entscheidung im Skeleton statt.

Deutschland schickt Susanne Kreher/Axel Jungk sowie Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen, mit guten Chancen auf Edelmetall. Nach zweimal Silber und Bronze hoffen sie auf Gold für den BSD.

Wieder gehen die begehrten Medaillen in den Niederlanden über 500 Meter an niederländische Athleten: Femke Kok siegte mit Olympia-Rekord und verdrängte Jutta Leerdam vom Goldrang.

Bronze ging erneut an Miho Takagi aus Japan. Sophie Warmuth aus Erfurt wurde Achter.

Schade! Sophie Warmuth lieferte der niederländischen Favoritin Jutta Leerdam im 500-Meter-Rennen einen starken Kampf, musste sich aber geschlagen geben.

Leerdam übernahm vorübergehend die Führung, für Warmuth reichte es vorerst zu Platz sechs.

Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia weiterhin auf eine Einzelmedaille. Nach einem starken Start verpasste sie die Podestplatzierung in der Verfolgung knapp und war sichtlich enttäuscht.

„Ich bin einfach enttäuscht, dass ich es nicht durchziehen konnte. Ich fühlte mich auf der Strecke gut. Dass das letzte Schießen so schlecht lief, tut richtig weh“, sagte die 31-Jährige im ZDF-Interview. „Ich war beim letzten Schießen so angespannt, weil ich hörte, dass die Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler schoss. Da wurde es bei mir unruhig, ich verlor den Fokus auf das Zielen. Es ist sehr frustrierend, dass 30 Sekunden von einem guten Rennen alles zerstören.“

Preuß steht stellvertretend für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia, das nach einem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel keine weiteren Medaillen holte – der schwächste deutsche Biathlon-Auftritt bei Winterspielen überhaupt. Vier weitere Chancen in Staffel und Massenstart bleiben den DSV-Athleten.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park bei den Vorausscheidungen mit Rang acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.

Zuvor hatte die 24-Jährige den Einzug ins Big-Air-Finale knapp verpasst. Nun besitzt sie eine gute Medaillenchance, die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.

Leider unterliefen Preuß im letzten Schießen zwei Fehler, sodass es am Ende nicht für das Podium reichte. Sie wurde Sechste.

Lisa Vittozzi nutzte die Patzer der bislang Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Spitze und gewann Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen sicherte sich Silber, Minkkinen fiel auf Bronze zurück.

Vanessa Voigt belegte Rang 19, Julia Tannheimer wurde 34., Selina Grotian beendete das Rennen auf Platz 41.

Franziska Preuß lief in der Verfolgung im Moment fehlerfrei und kämpft mit Jeanmonnot und Minkkinen um den dritten Platz.

Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide mit großem Vorsprung auf den Rest des Feldes, die Goldmedaille dürfte unter ihnen vergeben werden.

Die britischen Snowboarder Huw Nightingale und Charlotte Bankes holten im Mixed-Team-Finale Gold vor Italien und Frankreich.

Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied bereits im Halbfinale aus und erreichte im kleinen Finale Platz sieben. Die deutschen Snowboarder warten bei Olympia weiter auf eine Medaille.

Für Lena Dürr läuft es bitter: Im zweiten Durchgang verlor sie deutlich an Zeit und fiel auf Platz neun zurück.

Federica Brignone aus Italien verteidigte souverän ihren Vorsprung und gewann ihre zweite Goldmedaille. Sara Hector (Schweden) und Thea Louise Stjernesund (Norwegen) teilten sich mit exakter Zeit Silber, Bronze ging an Lara Della Mea (Italien). Emma Aicher wurde 19.

Nach dem zweiten Durchgang im Riesenslalom belegt Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher vorläufig Platz drei, eine Medaille scheint jedoch unwahrscheinlich.

Die deutsche Aufmerksamkeit richtet sich nun voll auf Lena Dürr.

Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaillen!

Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Die Goldmedaille wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.

Vor wenigen Minuten begann der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.

Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt aktuell auf Rang zwei und hat somit überraschend Medaillenchancen. Ob sie aufs Podest steigen kann, bleibt abzuwarten.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Lauf der Qualifikation und wurde nur 23., womit er – wie bereits im Big Air – die Finalteilnahme verpasste. Nur die besten zwölf Athleten qualifizieren sich für das Finale.

Norwegen sammelt weiter Goldmedaillen im Medaillenspiegel und siegte bei der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer im Ski-Langlauf. Silber ging an Frankreich, Italien holte Bronze. Die deutsche Staffel beendete das Rennen auf Platz acht.

Der Sieg ist keine Überraschung, doch Superstar Johannes Hoesflot Klaebo feierte seine neunte Goldmedaille bei Olympischen Winterspielen und wurde damit zum Rekordsieger. Er überholte dabei die Norweger Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen, die jeweils acht Goldmedaillen aufweisen.

Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste gewann der Kanadier Mikael Kingsbury Gold gegen den Japaner Ikuma Horishima. Bronze sicherte sich Matt Graham aus Australien im Duell mit Takuya Shimakawa (Japan).

Die deutschen Curling-Herren kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien und stehen damit vor einem schwierigen Kampf um den Einzug ins Halbfinale.

Es war bereits die dritte Niederlage im fünften Round-Robin-Spiel. In den verbleibenden Partien gegen Schweden (Dienstag), Tschechien, die Schweiz und China darf sich das Team keinen Fehler mehr leisten.

Martin Ponsiluoma gewann Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer!

Auf Platz zwei landete der umstrittene Biathlet Sturla Holm Lægreid, der nach seinem Bronze im Einzel einen Seitensprung eingestand. Bronze ging an den Franzosen Emilien Jacquelin, der lange führte, aber beim letzten Schießen zwei Scheiben liegen ließ und dadurch von Lægreid noch überholt wurde. Zwischen den beiden gab es im Vorfeld einen verbalen Schlagabtausch im Zusammenhang mit dem Skandal.

Der beste Deutsche war Philipp Horn auf Platz elf, Philipp Nawrath belegte Rang 25, Justus Strelow kam auf 30 und David Zobel wurde 34.

Der Riesenslalom zählt nicht unbedingt zu den Lieblingsdisziplinen der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Lauf plötzlich die Chance auf eine Medaille!

Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem Finale auf Platz zwei hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34 Sekunden) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung auf Sofia Goggia.

„Es hat so viel Spaß gemacht! Oben steht man in der Sonne, alles passt. Dass es dann so gut läuft, war einfach ein Genuss“, sagte Dürr im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten die deutschen Skispringer im Super-Team am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr, ZDF und Eurosport) von der Großschanze.

Raimund gewann bei Olympia Gold von der Normalschanze, sprang am Samstag von der Großschanze auf Rang neun. Wellinger, Olympiasieger von 2018, wurde Fünfzehnter.

Das Super-Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Statt vier Springern wie früher werden nur zwei Athleten pro Nation drei Sprünge absolvieren.

Auf einem Parkplatz bei den Olympischen Winterspielen in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Der Sprengkörper wurde nahe dem Veranstaltungsort des Skispringens in Predazzo entdeckt und von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.

„Man fokussiert sich lange, und dann ist alles so schnell vorbei – das tut extrem weh“, sagte der 28-jährige Athlet. Er hatte sich nach dem ersten Durchgang mit Rang zehn eine gute Ausgangsposition erarbeitet – der Rückstand auf Bronze betrug nur 0,71 Sekunden.

Ein Fehler im zweiten Lauf zerstörte jedoch den Traum von der Olympia-Medaille. „Vielleicht bin ich zu direkt rangegangen“, resümierte er. Ob er am Montag beim Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) starten wird, stand noch nicht fest.

Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament, das den Östrogenspiegel senken kann. Die Biathletin flog aus dem italienischen Kader und durfte nicht an Olympia teilnehmen. Doch dann kam die Wende, und nun hat Passler doch die Chance, um eine Medaille zu kämpfen.

Am Montag soll die 24-Jährige erstmals an einem offiziellen Training bei den Olympischen Spielen teilnehmen. „Wir freuen uns riesig, sie wieder bei uns zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, wird noch entschieden. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.