Olympia 2026 im Liveticker: Skispringerin Reisch lässt Training ausfallen
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen derzeit auf Hochtouren!
Am sechsten Wettkampftag konnten die deutschen Rodler erneut Gold erringen und triumphierten in der Team-Staffel.
In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillengewinner, spannende Momente und interessante Nebenschauplätze.
Ein ungewöhnliches Bild bot sich beim 10 Kilometer Skilanglauf im Freistil in Tesero im Val di Fiemme.
Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt startete John Steel Hagenbuch (26) aus den USA ohne Mütze und lediglich im Renntrikot, was in deutlichem Kontrast zu den sonst warm gekleideten Athleten stand.
Der US-Amerikaner sorgte für eine sommerliche Atmosphäre auf der Strecke.
Das morgendliche Training vor dem Springen am Sonntagabend (18.45 Uhr) musste Agnes Reisch (26) absagen.
Die 26-Jährige, die mit dem Mixed-Team vor wenigen Tagen knapp das Podest verpasst hatte, berichtete nach der Einheit: "Ich habe heute meine Tage bekommen und bin dann immer besonders nervös."
Auf einen dritten Sprung verzichtete sie, da sie darin keinen Mehrwert mehr sah.
Für die deutschen Zweierbob-Männer gab es einen Rückschlag: Im vierten Trainingslauf konnte diesmal kein deutscher Schlitten die Spitzenposition erreichen.
Südkoreas Jinsu Kim (30) setzte sich mit sechs Hundertstelsekunden Vorsprung vor Johannes Lochner durch.
Bob-Weltmeister Francesco Friedrich (35) musste sich mit Platz fünf begnügen.
Bei den Spielen in Mailand wurde ein seit 16 Jahren gesuchter slowakischer Straftäter von der Polizei festgenommen.
Der 44-jährige Mann versuchte offenbar, das Spiel der Gastgeber gegen Finnland zu besuchen. Stattdessen landete er hinter Gittern.
Nach mehreren Ladendiebstählen wurde er vom Gericht in Bozen zu fast einem Jahr Haft verurteilt, die er nun absitzen muss, berichten Medien.
Max Langenhan (26) sorgte für Schmunzeln!
Nach seinem Goldgewinn wollte Bundeskanzler Friedrich Merz (70) ihn telefonisch beglückwünschen – doch der Rodler legte einfach auf.
Die ganze Geschichte lest Ihr hier: „Deutscher Olympia-Sieger legt Bundeskanzler Merz am Telefon auf“.
Weiter geht’s! Auch heute stehen zahlreiche Medaillenentscheidungen an – aus deutscher Sicht sind die Chancen auf Edelmetall vielversprechend.
Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf Medaillenkurs. Der Rückstand auf Spitzenreiter Matt Weston (28) aus Großbritannien beträgt lediglich 0,30 bzw. 0,46 Sekunden – Gold ist also noch möglich.
Die Entscheidung fällt heute Abend ab 19.30 Uhr mit dem dritten Lauf, bevor ab 21.05 Uhr die Medaillen vergeben werden.
Im Biathlon-Sprint über zehn Kilometer ruhen die deutschen Hoffnungen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (beide 29), die um Podestplätze kämpfen.
Damit verabschieden wir uns vom sechsten Wettkampftag, der ganz im Zeichen des dritten Olympiasiegs der deutschen Rodler in der Team-Staffel stand.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, wo Deutschland im Vergleich der Nationen aktuell liegt.
Im letzten Drittel brachte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren Zwei-Tore-Vorsprung ins Ziel und gewann zum Spielbeginn mit 3:1 gegen Dänemark.
Leon Draisaitl (1.) und Tim Stützle (25./31.) erzielten die Tore für das DEB-Team, Oscar Mølgaard glich zwischenzeitlich zum 1:1 aus (14.). Am Samstag (12.10 Uhr) wartet nun das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland.
Mit dem 3:1 für Deutschland ertönte die Sirene zur letzten Pause.
Inzwischen hat sich das deutsche Team die Führung verdient und ist auf Kurs zum Auftaktsieg.
Das Powerplay nutzte das DEB-Team, als Tim Stützle seinen Doppelpack zum 3:1 schnürte (31.).
Der Angreifer von den Ottawa Senators wollte Draisaitl in der Mitte anspielen, doch der Pass wurde von einem dänischen Spieler abgefälscht und landete im Tor.
Während auf dem Eis noch die Kufen klirrten, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.
Bei den Frauen über 500 Meter gewann Xandra Velzeboer vor der Italienerin Arianna Fontana. Bronze ging an Courtney Sarault aus Kanada. Im 1000-Meter-Finale bei den Männern triumphierte ebenfalls Oranje: Jens van 't Wout stand ganz oben auf dem Podest vor dem Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.
Tim Stützle traf nach starkem Pass von John Peterka sehenswert aus der Drehung zum 2:1 für Deutschland (25.).
Die Dänen starteten zwar etwas stärker aus der Pause, doch allmählich brachte das DEB-Team mehr Schwung aufs Eis. Das Tor und die erneute Führung kamen gerade recht.
Die erste Pause endete, es stand weiterhin 1:1 zwischen Deutschland und Dänemark.
Das DEB-Team erwischte einen Traumstart mit Draisaitls Tor nach nur 23 Sekunden, doch ein Aluminiumtreffer von Bruggisser weckte die Dänen auf. Im Verlauf erhielten diese mehr Chancen und erzielten schließlich den Ausgleich.
Das hatte sich in den letzten Minuten angedeutet: Oscar Mølgaard traf zum 1:1 für Dänemark (14.).
Torhüter Philipp Grubauer ließ den Puck unglücklich durch die Beine und Handschuhe ins leere Tor passieren, ausgerechnet gegen seinen Klubkollegen von den Seattle Kraken.
In Russland stieß der Ausschluss des ukrainischen Skeleton-Piloten Vladyslav Heraskevych wegen seines Helms, der Motive verstorbener Athleten zeigt, auf Zustimmung.
„Die Regeln gelten für alle“, sagte der Duma-Abgeordnete Amir Chamitow der Nachrichtenagentur Tass. „Das ist für solche Sportler eine unangenehme Erkenntnis, aber man muss sich entscheiden: Will man Sportler oder politischer Agitator sein?“
IOC-Chefin Kirsty Coventry verkündete die Entscheidung des Komitees unter Tränen. Die ukrainischen Rodler zeigten Solidarität mit ihrem Landsmann, indem sie nach dem Team-Staffel-Rennen gemeinsam knieten und ihre Helme in die Höhe hielten.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ging im ersten Vorrundenspiel der Gruppe C gegen Dänemark aufs Eis – und wie!
Bereits nach 23 Sekunden brachte Superstar Leon Draisaitl das DEB-Team mit 1:0 in Führung – ein perfekter Start.
Gaon Choi aus Südkorea gewann die Goldmedaille in der Halfpipe, obwohl sie bei ihrem ersten Lauf stürzte und länger behandelt werden musste, bevor sie das beste Ergebnis erzielte!
Mit 90,25 Punkten setzte sie sich vor die favorisierte US-Amerikanerin Chloe Kim und Mitsuki Ono aus Japan, die Bronze gewann.
„Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach dem Sturz einfach wieder aufsteht“, kommentierte ZDF-Experte Andreas Kürten den Triumph von Choi, die anschließend vor Freude in Tränen ausbrach.
Der deutsche Medaillenregen im Rodeln erreichte mit der Mixed-Staffel seinen Höhepunkt durch eine weitere Goldmedaille!
Mit 0,542 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierten Österreicher fuhren Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina souverän zum Erfolg. Gastgeber Italien (+0,849 Sekunden) freute sich über Bronze.
Somit konnte Team Deutschland in jeder Rodel-Disziplin mindestens eine Medaille gewinnen.
Vor wenigen Minuten startete die Mixed-Staffel der Rodler ins Medaillenrennen.
Mit den beiden Einzel-Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie den Dopplesitzern Eitberger/Matschina (Silber) und Wendl/Arlt (Bronze) dürfte das deutsche Team erneut gute Chancen auf das Podest haben.
Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf! Über 5000 Meter sicherte sich die Großnichte der Filmlegende Gina Lollobrigida den Olympiasieg vor der Niederländerin Merel Conijn und Ragne Wiklund aus Norwegen. Für die 35-Jährige ist es nach ihrem Sieg über 3000 Meter bereits die zweite Goldmedaille bei diesen Spielen.
Die Deutsche Maira Jasch belegte mit 14,77 Sekunden Rückstand Rang acht.
Die deutschen Männer feierten den ersten Sieg im olympischen Curling-Turnier. Das Team um Marc Muskatewitz setzte sich mit 5:4 gegen Norwegen durch.
Das Auftaktspiel hatte Deutschland noch unglücklich mit 6:7 gegen Kanada verloren, nun ist das Team wieder auf Kurs für die Top 4.
Alessandro Hämmerle verteidigte erfolgreich seinen Titel von 2022 im Snowboard Cross. Der Österreicher gewann das Finale vor dem Kanadier Eliot Grondin und seinem Landsmann Jakob Dusek.
Zwei der vier deutschen Teilnehmer schieden bereits im Achtelfinale aus. Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten beim Zusammentreffen im Viertelfinale den Einzug unter die besten Acht, nachdem sie kollidiert waren.
Die Schwedin Frida Karlsson gewann nach ihrem Skiathlon-Triumph auch das 10-Kilometer-Freistilrennen mit einem riesigen Vorsprung.
Sie lag am Ziel 46,6 Sekunden vor ihrer Landsfrau Ebba Andersson, US-Amerikanerin Jessie Diggins holte Bronze.
Die deutschen Frauen spielten bei der Medaillenvergabe keine Rolle: Pia Fink wurde als beste Deutsche 19., Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg folgten weit dahinter.
Beim Freestyle der Männer auf der Buckelpiste war es sehr knapp: Der Australier Cooper Woods und Kanadas Mikael Kingsbury hatten nach dem zweiten Finale identische Punktzahlen.
Gold ging an Woods, der mit besserer Technik die Entscheidung für sich traf, Bronze erhielt der Japaner Ikuma Horishima.
Die Sensation ist perfekt: Italiens Skirennläuferin Federica Brignone (35) gewann das Super-G in Cortina und holte Gold.
Die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor Romane Miradoli (31) aus Frankreich und der Österreicherin Cornelia Hütter (33) durch und schrieb damit ihre eigene Wintermärchen-Geschichte.
Nach einem schweren Unfall bei den italienischen Meisterschaften vor etwa einem Jahr, bei dem sie sich mehrere Brüche und einen Kreuzbandriss zuzog, galt ihre Olympia-Teilnahme lange als fraglich. Exakt 315 Tage später sicherte sich die Italienerin in Cortina den Super-G-Titel!
Schockmoment um Breezy Johnson (30)!
Beim Super-G stürzte die US-Amerikanerin, nachdem sie an einem Tor hängen geblieben war.
Glücklicherweise konnte Johnson, die zuvor bereits Abfahrts-Gold gewonnen hatte, wieder aufstehen und das Rennen eigenständig beenden.
Es scheint, als sei nichts Ernsthaftes passiert.
Stark! Nach zwei von vier Läufen befinden sich die deutschen Skeleton-Athleten auf doppeltem Podestkurs: Axel Jungk liegt auf Rang zwei, Christopher Grotheer auf dem dritten Platz. Felix Keisinger hält als Sechster ebenfalls Anschluss.
Spitzenreiter ist der dreimalige Gesamtweltcupsieger Matt Weston aus Großbritannien, der mit zwei Bahnrekorden derzeit 0,3 Sekunden vor Jungk liegt.
Bitterer Rückschlag für Emma Aicher! Die Biathletin schied im nebelverhangenen Super-G früh aus. Die zweifache Silbermedaillengewinnerin fädelte mit Startnummer 7 ein und erreichte das Ziel nicht.
Auch Kira Weidle-Winkelmann war kurz zuvor nach einem Fahrfehler ausgeschieden. Weitere Top-Fahrerinnen wie Sofia Goggia und Ester Ledecka konnten ebenfalls nicht finishen. Überraschend führt Lokalmatadorin Federica Brignone nach dem Zwischenstand.
Die deutschen Skeletonis legten mit ihrem ersten Lauf eine starke Basis für ein gutes Mannschaftsergebnis.
Axel Jungk war mit nur 0,06 Sekunden Rückstand auf Matt Weston Zweiter, Christopher Grotheer und Felix Keisinger belegten als Vierter und Sechster ebenfalls Plätze in Medaillenreichweite.
Vanessa Voigt wurde im Einzel von Antholz Vierte und war beste Deutsche, doch im Netz wurde sie massiv kritisiert, weshalb sie nun Konsequenzen zieht.
„Während viele wieder meine Laufzeit und Schießergebnisse kritisieren, bin ich hier – und sehr stolz“, schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz Trainingsrückständen gelang es ihr, zum Saisonhöhepunkt ihre beste Leistung abzurufen.
Wegen der vielen negativen Nachrichten nimmt sie eine Pause von Instagram: „Wir sehen/hören uns nach Olympia. Hier wird es jetzt ruhig – mein Fokus liegt auf weiteren Medaillen.“
Weltverband sperrt Vladyslav Heraskevych (27) vom Skeleton-Wettbewerb aus.
Grund ist sein Helm mit Motiven verstorbener Sportkollegen, die Opfer der russischen Angriffe wurden.
Mehr dazu hier: „Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen“.
Tag sechs bringt ein umfangreiches Programm bei Olympia 2026!
Auf dem Plan stehen heute unter anderem Frauen-Super-G, 10 Kilometer Skilanglauf der Frauen, Snowboard-Cross-Finale der Männer sowie die Mixed-Staffel im Rodeln.
Alle Wettkämpfe des Tages im Überblick: „Olympia 2026: Alle Entscheidungen am 12. Februar“.
Die letzte Goldmedaille des Abends ging an Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry verzauberten Publikum und Juroren beim Eistanz und sicherten sich den Sieg vor dem US-Duo Madison Chock und Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier.
Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, welche Nationen derzeit dominieren.
Eine Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Das Finale im Eistanz läuft aktuell, aber ohne deutsche Beteiligung.
Tobias Wendl und Tobias Arlt sicherten sich Bronze im zweiten Durchgang, nachdem das führende US-Duo Fehler machte.
Gold blieb in Italien, Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner jubelten. Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich holten Silber. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller wurde Vierte, US-Paare landeten auf Rang sechs.
Die beiden jungen US-Teams starteten stark, lagen auf Goldkurs, hatten dann aber einen Patzer und verloren Plätze, wodurch Wendl/Arlt überraschend aufs Treppchen sprang.
Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen kam der Niederländer nur auf Rang fünf, während Gold an die USA ging.
Jordan Stolz gewann über 1000 Meter, Jenning de Boo aus den Niederlanden wurde Zweiter, Zhongyan Ning aus China holte Bronze.
Für Finn Sonnekalb lief der Abend enttäuschend, er blieb zwei Sekunden unter Bestzeit und wurde nur Zwölfter. Ein Infekt könnte seine Leistung beeinträchtigt haben. Moritz Klein und Hendrik Dombek belegten die Plätze 15 und 16.
Im Rennen über 1000 Meter zeigte sich, wie der Chinese Lian Ziwen dem Niederländer Joep Wennemars den Außenbahn-Vorteil nahm und ihn dadurch aus dem Konzept brachte. Der Sohn von Olympia-Legende Erben Wennemars reagierte frustriert und rangelte im Ziel mit seinem Konkurrenten – eine unschöne Szene.
Dajana Eitberger und Magdalena Matschina sicherten im Doppelsitzer den zweiten Platz und somit Silber.
Gold ging mit 0,120 Sekunden Vorsprung an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Bronze an Selina Egle und Lara Michaela Kipp aus Österreich.
Eitberger und Matschina zeigten einen starken zweiten Lauf, doch das beste Duo ließ sich nicht beeindrucken und siegte fehlerfrei. Die Freude auf dem Podest war bei allen sechs Athletinnen groß.
Die beiden deutschen Doppelsitzer-Teams Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt haben ebenfalls Medaillenchancen.
Nach dem ersten Durchgang liegen Eggert/Arlt auf Rang vier, dahinter folgen Wendl/Arlt auf Platz fünf. Marcus Mueller/Ansel Haugsjaa aus den USA führen aktuell, gefolgt von Thomas Steu/Wolfgang Kindl aus Österreich sowie den Italienern Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner.
Dajana Eitberger und Magdalena Matschina halten zur Halbzeit im Doppelsitzer der Frauen Platz zwei.
Obwohl sie beim Start durch eine Berührung etwas Zeit verloren, lief es im unteren Streckenabschnitt deutlich besser. Andrea Vötter und Marion Oberhofer aus Italien führen, Eitberger/Matschina liegen mit nur 0,022 Sekunden Rückstand knapp dahinter. Selina Egle und Lara Kipp aus Österreich belegen derzeit Rang drei.
Vor Kurzem begannen die ersten Durchgänge im Doppelsitzer – die Entscheidungen fallen im zweiten Lauf ab 18.53 Uhr (Damen) und 19.40 Uhr (Herren).
Bei den Frauen kämpfen Eitberger/Matschina um Gold, bei den Männern haben Wendl/Arlt und Eggert/Müller Medaillenchancen.
Elizabeth Lemley gewann den Olympiasieg auf der Buckelpiste im Livigno Snow Park! Die 20-jährige US-Amerikanerin setzte sich vor ihrer Teamkollegin Jaelin Kauf durch, Dritte wurde Perrine Laffont aus Frankreich.
Nach einem Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im Dezember in den Weltcup zurück und überzeugte nun überraschend in Italien.
Große Besorgnis um die Chinesin Liu Jiayu! Die 33-Jährige stürzte schwer in der Halfpipe der Frauen und musste minutenlang behandelt werden.
Beim Versuch eines „Frontside 900“ verlor sie das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf die Piste und blieb regungslos liegen – ein Schock für die Zuschauer. Sanitäter kümmerten sich rund acht Minuten um sie, ehe sie auf einer Trage abtransportiert wurde.
Der aktuelle Zustand der Weltmeisterin von 2019 ist bisher unklar.
Die Französinnen dominierten das Biathlon-Einzel der Frauen über 15 Kilometer: Julia Simon gewann Gold, Lou Jeanmonnot sicherte sich Silber. Lora Hristova aus Bulgarien holte Bronze.
Vanessa Voigt wurde Vierte und beste Deutsche, Janina Hettich-Walz erreichte den achten Platz.
Für Franzi Preuß verlief das Rennen enttäuschend. Beim letzten Schießen fielen zwei Scheiben nicht, wodurch sie mit über zwei Minuten Rückstand Zehnte wurde, obwohl sie lange im Medaillenrennen lag.
Die Goldmedaille im 10-Kilometer-Langlauf ging an Norwegen! Jens Lurås Oftebro brach erschöpft am Ziel zusammen, Silber sicherte sich der Österreicher Johannes Lamparter, Bronze ging an Eero Hirvonen aus Finnland.
Vinzenz Geiger war lange in der Spitzengruppe, wurde am Ende aber Zehnter, hinter seinem deutschen Teamkollegen Johannes Rydzek (Achter). Julian Schmid kam als 14. ins Ziel.
Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen krönt sich mit seinem dritten Gold dieser Spiele zum König der Winterspiele. Mit 0,13 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33) durch.
Marco Odermatt (28), vor Olympia als Favorit gehandelt, wurde Dritter.
Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer in der olympischen Geschichte, der drei Goldmedaillen bei ein und denselben Spielen gewann – in einer Reihe mit Ski-Legenden wie Toni Sailer und Jean-Claude Killy.
Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams beim Mixed-Skispringen wurde Pola Beltowska (19) im Netz mit hasserfüllten Kommentaren überschüttet.
„Mir ist klar, dass mein Sprung den Einzug in die zweite Runde verhindert hat. Ich hatte Angst vor dem Sprung und wollte niemanden enttäuschen“, erklärte sie nach einem Sprung von nur 82 Metern und übernahm die Verantwortung. Doch mit der Welle der Anfeindungen hatte die junge Skispringerin nicht gerechnet.
Schock im Olympia-Dorf! Am Montagabend stürzte der australische Snowboardcross-Athlet Cam Bolton (35) schwer im Training, was das sichere Aus für die Spiele bedeutet.
Das australische Sportinstitut NSWIS bestätigte den Sturz. Am Dienstag klagte Bolton über starke Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich, weshalb er in die Polyklinik in Mailand gebracht wurde.
Dort wurde bei einem CT die Diagnose gestellt: Zwei stabile Halswirbelfrakturen. Anschließend wurde er ins Krankenhaus verlegt.
Während im Frauen-Eishockey und im Männer-Eiskunstlauf noch gespielt wird, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, an dem Julia Taubitz mit ihrem dritten Gold für das deutsche Team glänzte.
Im Medaillenspiegel stieg Deutschland damit vorübergehend auf den geteilten zweiten Platz mit Schweden, während Norwegen mit sechs Goldmedaillen die Spitze anführt.
Bitteres Ergebnis! Das DSV-Quartett mit Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund verpasste mit Rang vier knapp das Podium nach acht Sprüngen.
Slowenien mit den Geschwistern Domen und Nika Prevc gewann souverän Gold, Norwegen sicherte sich Silber.
Eine weitere Medaillenchance steht heute noch im Mixed-Teamspringen an: Deutschland hofft auf weitere Erfolge nach dem Gold von Philipp Raimund.
Aktuell sieht es für Raimund, Reisch, Hoffmann und Freitag jedoch nicht nach einem Podestplatz aus. Slowenien ist auf Goldkurs, aber Schlussspringer Raimund kann noch eingreifen.
Julia Taubitz gelingt der Durchbruch! Die Rennrodlerin aus Annaberg-Buchholz überzeugte auch im vierten Lauf und verteidigte die Führung im Einsitzer der Frauen vor der Lettin Elina Bota.
Mit Tränen und der schwarz-rot-goldenen Fahne feierte die 29-Jährige ihren ersten Olympiasieg. Am Ende lag sie mit einer Zeit von 3:30,625 Minuten und einem Vorsprung von 0,918 Sekunden klar vor ihrer lettischen Konkurrentin. Bronze ging an die US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957).
Julia Taubitz bleibt auch nach dem dritten von vier Läufen die Favoritin auf Gold. Sie führt mit 0,704 Sekunden Vorsprung vor Elina Bota.
Allerdings profitierte sie vom Fehler der bis dahin auf Platz zwei liegenden deutschen Merle Fräbel, die am Start den Schlitten ausriss und nun um eine Medaille bangen muss.
Die Entscheidung fällt im letzten Lauf ab 18.50 Uhr.
Das Curling-Mixed-Spiel um Platz drei ist entschieden: Italien setzte sich mit 5:3 gegen Großbritannien durch und holte damit eine weitere Medaille.
Das Finale zwischen Schweden und den USA findet um 18.05 Uhr statt.
Philipp Nawrath verpasste beim Biathlon-Einzel als Fünfter mit einem Fehler knapp die Medaillen.
Stattdessen gewann der fehlerfreie Johan-Olav Botn aus Norwegen sein erstes Olympia-Gold im ersten Einzelrennen. Hinter ihm belegten der Gesamtweltcup-Führende Éric Perrot (Frankreich) und Sturla Holm Lægreid (Norwegen) die weiteren Podestplätze.
David Zobel wurde als zweitbester Deutscher 21. (zwei Fehler), Lucas Fratzscher (zwei Fehler) kam auf Platz 23. Philipp Horn schoss sechs Nachlader und wurde 40.
Kira Weidle-Winkelmann wurde Sechste in der Abfahrt, Emma Aicher holte mit einer starken Slalom-Leistung Silber im Team-Wettbewerb!
Die 22-Jährige fuhr die beste Slalomzeit und zog an mehreren Teams vorbei, sodass das Duo nur knapp den österreichischen Siegerinnen unterlag. Bronze ging an die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.
Für Aicher ist es nach Silber in der Abfahrt bereits die zweite Medaille, während Weidle-Winkelmann ihre erste Olympia-Medaille feiert – auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.
Birk Ruud gewann in einem von Stürzen geprägten Wettbewerb den Olympiasieg. Kein Athlet konnte seinen starken ersten Lauf toppen, obwohl er im letzten Durchgang stürzte. Silber ging an US-Amerikaner Alex Hall, Bronze an Neuseeländer Luca Harrington.
Für Ruud ist es die zweite Olympia-Goldmedaille nach dem Gewinn im Big-Air-Event 2022 in Peking.
Die ersten Shorttrack-Medaillen sind vergeben! Im Finale der Mixed-Staffel gewann Gastgeber Italien vor Kanada und Belgien.
Ein deutsches Team war nicht am Start.
Im Mixed-Skispringen verzichten die deutschen Athletinnen auf Fahnenträgerin Katharina Schmid und setzen stattdessen auf Selina Freitag und Agnes Reisch, die im Normalschanzen-Springen am Samstag vor Schmid lagen.
Das Quartett komplettieren Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.
Favorit Johannes Høsflot Klæbo gewann wie im Skiathlon auch den Sprint der Männer. Silber ging an US-Amerikaner Ben Ogden, Bronze an den Norweger Oskar Opstad Vike.
Als bester Deutscher kam Jan Stoelben ins Viertelfinale, Janosch Brugger schied hingegen in der Qualifikation aus.
Triple-Podium für Schweden! Im Langlauf-Sprint bei den Frauen gewann Linn Svahn vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.
Schade! Coletta Rydzek und Laura Gimmler schieden im Sprint-Halbfinale aus. Sie belegten die Plätze drei und vier in ihrem Lauf und konnten sich nicht als Zeit-Lucky-Loser qualifizieren.
Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen: Laura Gimmler und Coletta Rydzek erreichten das Sprint-Halbfinale.
Gimmler wurde in ihrem Viertelfinale Zweite, Rydzek gewann ihren Lauf. Sofie Krehl verpasste das Halbfinale deutlich.
Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Duo in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Platz sechs.
Sie startete in der Abfahrt und hatte 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson. Bis zu den Medaillen sind es 0,47 Sekunden.
Im zweiten Teil, dem Slalom (14 Uhr), will Emma Aicher den Rückstand wettmachen. Sie zählt in dieser Saison zu den besten Abfahrerinnen und Slalomfahrerinnen und kämpft mit Weidle-Winkelmann um die Medaillen.
Philipp Raimund hätte seine Goldmedaille wohl gerne gemeinsam mit Norweger Marius Lindvik gefeiert – doch die Freundschaft zerbrach im Zuge eines Anzugs-Skandals bei der WM 2025.
Mehr dazu: „Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft nach: Wie ins Gesicht gespuckt“.
Die Olympischen Spiele 2026 wurden mit einer beeindruckenden Show eröffnet – doch bei der Übertragung auf dem italienischen Sender Rai kam es zu vielen Pannen, die nun größere Wellen schlagen.
Der Sportchef Paolo Petrecca erkannte zahlreiche Beteiligte nicht, verwechselte unter anderem die Schauspielerin Matilda De Angelis mit der US-Sängerin Mariah Carey und hielt IOC-Präsidentin Kirsty Coventry für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten.
Als Reaktion kündigte die Sportredaktion von Rai einen mehrtägigen Streik an. Die Gewerkschaft Usigrai kritisierte scharf und warf Petrecca vor, dem Sender, den Zuschauern und Sportjournalisten Schaden zugefügt zu haben.
Auch die Politik reagierte: Die Opposition sieht bei Rai politisches Kalkül wichtiger als fachliche Kompetenz unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.
Aufregung bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde am Montag überraschend Vater.
Die Geburt erlebte er auf besondere Weise: „Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star von Anruf geweckt, dann geht alles ganz schnell“.
Drei von vier deutschen Langläuferinnen überstanden die Qualifikation im Sprint.
Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) erreichten das Viertelfinale, Katherine Sauerbrey (39.) schied aus.
Während die Qualifikation als Einzelzeitfahren stattfand, sprinten die Damen ab dem Viertelfinale in direkten Duellen mit sechs Athletinnen pro Lauf.
Spät am Sonntagabend veröffentlichte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.
Mehr dazu: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort: Das ist ihre Diagnose“.
Nach einem erfolgreichen dritten Wettkampftag mit Gold für Philipp Raimund im Skispringen richtet sich der Blick auf Dienstag. Auch dann hat Team Deutschland starke Chancen.
Die größten Medaillenchancen bestehen im Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit auf Gold- bzw. Silberkurs liegen. Der letzte Lauf startet um 18.34 Uhr in Cortina.
Raimund möchte am Abend im Mixed-Wettbewerb (18.45 Uhr) nachlegen. Im Ski Alpin hoffen Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann in der Team-Kombination (10.30 Uhr Abfahrt, 14 Uhr Slalom) auf weitere Medaillen.
Auch die Biathlon-Herren im Einzel (13.30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale: 13.13 Uhr) haben Außenseiter-Chancen. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Während im Damen-Eishockey der vierte Spieltag zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute mit dem „Wunder von Gold-Hille“.
Deutschland kletterte dadurch auf Rang vier im Medaillenspiegel.
Philipp Raimund gewann die zweite deutsche Goldmedaille im Skispringen bei Olympia 2026.
Der 25-Jährige siegte in Predazzo von der Normalschanze.
Der Erfolg kam überraschend, Raimund hatte zuvor noch keinen Weltcup-Sieg errungen. Am Montagabend landete er mit 270,4 Punkten vor Kacper Tomasiak (Polen) und Ren Nikaido (Japan) und sagte im TV strahlend: „Ich wusste, dass der Sprung weit war. Es ist unglaublich.“
Mehr zum Gold-Held: „Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück kaum fassen“.
Deutschland hat am Dienstag exzellente Chancen auf weiteres Rodel-Gold.
Weltmeisterin Julia Taubitz und WM-Zweite Merle Fräbel setzten sich nach zwei von vier Läufen deutlich von der Konkurrenz ab und liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Taubitz führt mit nur 61 Hundertstelsekunden Vorsprung vor Fräbel.
Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Frauen-Snowboard.
Annika Morgan wurde in der Qualifikation 13. und verpasste die Top 12 nur knapp.
Die deutschen Eishockey-Frauen dürfen weiter vom Einzug ins Olympia-Viertelfinale träumen.
Im dritten Gruppenspiel besiegte das Team von Trainer Jeff MacLeod Frankreich nach Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0). Zuvor hatten sie Japan mit 5:2 geschlagen. Trotz vieler Chancen machte das DEB-Team das Spiel spannend.
Laura Kluge erzielte 35 Sekunden vor der Pause das 1:0, Frankreich glich im letzten Drittel durch Estelle Duvin aus. Katarina Jobst-Smith schoss in der Verlängerung das Siegtor.
Das Glamourgirl auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.
Im Eisschnelllauf über 1000 Meter gewann die 27-Jährige vor Teamkollegin Femke Kok mit neuem olympischem Rekord von 1:12,31 Minuten.
Bronze ging an die Japanerin Miho Takagi, die bereits zweimal Weltmeisterin auf dieser Strecke war.
Jetzt beginnt die Entscheidung über 1000 Meter der Frauen im Eisschnelllauf.
Favoritinnen kommen aus den Niederlanden, Japan und den USA.
Anna Ostlender (23) ist als einzige Deutsche im Rennen, hat jedoch nur Außenseiterchancen.
Rührende Worte: Trainer Aksel Lund Svindal (42) äußerte sich emotional nach dem schweren Abfahrtssturz von Lindsey Vonn (41).
„Lindsey, du bist unglaublich mutig und inspirierst alle, die deinen Weg verfolgen und uns, die wir mit dir arbeiten“, schrieb der 42-Jährige auf Instagram. „Gestern war ein harter Tag auf der Strecke, besonders für dich.“
Vonn war nach zwölf Sekunden an einem Tor hängen geblieben und schwer gestürzt, dabei brach sie sich das linke Bein.
In Kürze geht es für die deutschen Eishockey-Frauen auf das Eis.
Im dritten Gruppenspiel treffen sie ab 16.40 Uhr auf Frankreich.
Mit einem Sieg könnte das Team einen wichtigen Schritt zum Viertelfinaleinzug machen.
Simon Jocher und Linus Straßer verpassten den Podestplatz in der alpinen Team-Kombination deutlich.
Nach Jochers elftem Platz in der Abfahrt konnte Straßer die Position nur minimal verbessern, was für die Top Ten ausreichte.
Abfahrts-Sieger Franjo van Allmen (Schweiz) gewann im Duo mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg, vor Marco Odermatt/Loic Mellarc (Schweiz) und den Österreichern Vincent Kriechmayr/Manuel Feller, die Silber teilten.
Im Ski-Freestyle verteidigte Mathilde Gremaud aus der Schweiz ihren Olympiasieg erfolgreich. Eileen Gu (China) wurde Zweite, Megan Oldham (Kanada) Dritte.
Deutsche Athletinnen fehlten aufgrund der Verletzung von Muriel Mohr im Training.
Obwohl er einer der besten Schützen im Weltcup ist, geht Justus Strelow nicht ins schießintensive Einzel. Stattdessen setzt der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.
Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, die vier Kilometer lange Runde im Einzel passe nicht gut zu Strelow, dessen Laufleistung dadurch zu sehr leiden würde. Er sei jedoch ein Teamplayer und akzeptiere die Entscheidung.
Die Team-Kombination der Männer läuft: Nach der Abfahrt belegt das deutsche Duo Simon Jocher/Linus Straßer Rang elf.
Jocher war 1,33 Sekunden langsamer als der Schnellste Giovanni Franzoni (Italien). Im Slalom hat Straßer (14 Uhr) noch Chancen auf eine bessere Platzierung – er zählt zu den besten Weltklasse-Slalomfahrern.
Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland den kompletten Medaillensatz, und auch am Montag könnte es weiter glänzend laufen.
Im Skispringen der Männer von der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund beste Aussichten auf Edelmetall. Der 25-Jährige hat zwar noch keinen Weltcup-Sieg, war aber fünfmal auf dem Podest. Beim letzten Training belegte er Plätze 1, 1 und 2.
Auch Felix Hoffmann darf auf Medaillen hoffen.
Den vollständigen Wettkampfplan findet Ihr hier.
Im Eiskunstlauf-Mixed-Team klirren unter prominenten Augen noch die Kufen: Novak Djokovic und Allyson Felix sind vor Ort. Team Deutschland freut sich über erste Medaillen.
Gold-Rodler Max Langenhan überstrahlte den zweiten Wettkampftag aus deutscher Sicht, Emma Aicher verpasste bei der Abfahrt knapp Gold, die Mixed-Staffel im Biathlon holte Bronze. Leider wurde der Sonntag vom schweren Unfall von US-Star Lindsey Vonn überschattet.
Eine Übersicht aller Medaillengewinner findet Ihr im Medaillenspiegel.
Die Bronze-Feier der deutschen Biathleten läuft noch, doch die Medaillen sind offenbar nicht ganz unversehrt.
Bei einem Freudensprung fiel Justus Strelow seine Medaille vom Band, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.
„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragt der Verband. Hoffentlich blieb der glänzende Teil heil!
Rennrodler Max Langenhan bescherte Team Deutschland das erste Gold der Winterspiele in Italien!
Mehr zum Triumph des Thüringers lest Ihr hier: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan saust zum Olympiasieg“.
In einer olympischen Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem aus Norwegen die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.
Der Weltrekordhalter ließ Metodej Jilek aus Tschechien um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an Riccardo Lorello aus Italien.
Die deutschen Starter waren nicht im Medaillenrennen, lieferten aber mit den Plätzen 10 (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) solide Leistungen.
Nach Lindsey Vonns schwerem Sturz gab Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update.
Mehr dazu: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update“.
Max Langenhan stellte schon am ersten Wettkampftag zwei Bahnrekorde in Cortina auf und überbot sich im dritten Lauf noch einmal.
Mit einem dritten Bahnrekord baute der 26-Jährige seinen Vorsprung vor dem finalen Lauf auf fast drei Zehntelsekunden auf den Österreicher Jonas Müller aus, während Platz vier schon mehr als eine Sekunde zurücklag – Welten im Rodeln.
Für den Altmeister Felix Loch läuft es weniger gut: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt aktuell nur auf Rang acht, Timon Grancagnolo auf Platz zehn.
Vanessa Voigt kämpfte nach der Mixed-Staffel-Medaille mit den Tränen und erinnerte sich an das schwere Jahr.
„Passiert das wirklich?“ – Nach Bronze flossen die Tränen der Biathlon-Starin.
Die deutschen Snowboarder verpassten deutlich eine Medaille im Parallel-Riesenslalom, Ramona Hofmeister schied nach einem Sturz im Viertelfinale aus. Zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale gescheitert.
Gold gewann die Tschechin Zuzana Maderova, die Hofmeister ausgeschaltet hatte, und Benjamin Karl aus Österreich.
Was für eine dramatische Staffel mit Happy End für Deutschland! Das Quartett Strelow, Nawrath, Voigt und Preuß holte Bronze hinter Frankreich und Gastgeber Italien.
Siebenmal blieben die deutschen Biathleten fehlerfrei, beim letzten Schießen ließen sie jedoch eine Scheibe stehen, was eine Strafrunde bedeutete. Dank Fehlern der Konkurrenz wurde es trotzdem Podest.
Nach Emma Aichers Silber ist es die zweite Medaille an diesem Tag für Deutschland.
Bei Lindsey Vonns schwerem Sturz waren Familienmitglieder vor Ort, darunter ihre Schwester Karin Kildow.
Mehr dazu: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“.
Steht eine Sensation im Biathlon-Mixed-Staffel an? Noch nie stand Deutschland hier auf dem Olympia-Podest, doch zur Halbzeit stehen die Chancen gut.
Startläufer Strelow und Nawrath kamen ohne Fehler durch, zur Frauen-Staffel liegt Deutschland auf Rang zwei knapp hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien.
Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß gefragt, die Medaille zu sichern.
Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann wie erwartet Gold zum sechsten Mal bei Olympia.
Martin Løwstrøm Nyenget holte Bronze, dazwischen landete Franzose Mathis Desloges auf Silber. Bester Deutscher war Friedrich Moch als 26.
Drei deutsche Snowboarder erreichten die Top 16 im Parallel-Riesenslalom.
Ramona Hofmeister, die 2018 Bronze holte, ist als Siebte im Viertelfinale, Cheyenne Loch als 15. ebenfalls noch im Rennen. Bei den Männern erreichte nur Elias Huber als Zwölfter das Achtelfinale, Stefan Baumeister schied trotz Vize-Weltmeistertitel als 18. aus.
Nach fast 20 Minuten Unterbrechung wurde das Rennen neu gestartet, doch keine Athletin konnte Emma Aicher mehr überholen.
Aicher sicherte sich Silber, nur 0,04 Sekunden hinter der US-Amerikanerin Breezy Johnson, Bronze gewann Lokalmatadorin Sofia Goggia.
Es ist die erste Medaille für Deutschland, die jedoch vom schweren Sturz Vonns überschattet wurde. Kira Weidle-Winkelmann wurde Neunte.
Nach etwa 15 Minuten konnte Lindsey Vonn abtransportiert werden.
Ein Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin in ein nahegelegenes Krankenhaus.
Die Bilder von Vonn auf der Piste sind bedrückend, der Helikopter rückt an, um sie abzutransportieren.
Vonn stürzte früh im Rennen schwer, mit gerissenem Kreuzband kämpfte sie sich an einem Tor fest, flog durch die Luft und blieb am Hang liegen.
Emma Aicher zeigte eine starke Abfahrt und musste sich nur der Weltmeisterin Breezy Johnson geschlagen geben – um 0,04 Sekunden. Jetzt heißt es auf die Platzierung warten!
Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.
Mehr dazu: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.
Die Snowboard-Parallel-Riesenslalom-Vorläufe laufen, um 11.30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung im Abfahrtsrennen der Frauen. Deutschland hat mehrere heiße Eisen im Feuer.
Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann gehören zu den Favoritinnen, beide standen in dieser Saison bereits auf dem Podium, Aicher sogar als Siegerin. Weidle-Winkelmann zeigte in Trainingsläufen starke Leistungen, bei Aicher ist die Form ebenfalls steigend.
Im Snowboard starten Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister mit Medaillenchancen (Finale am Nachmittag). Max Langenhan liegt im Rodeln nach Tag 1 auf Goldkurs. Die Biathlon-Mixedstaffel hat Außenseiterchancen.
Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Beim Big-Air der Snowboarder wurden Medaillen verteilt: Gold und Silber an Japan, Bronze an China.
Der Favorit Hiroto Ogiwara blieb überraschend ohne Medaille, während seine Landsleute Kira Kimura (1.) und Ryoma Kimata (2.) erfolgreich waren. Der Chinese Yiming Su holte Bronze.
Norwegerin Anna Odine Stroem gewann überraschend das Einzelspringen der Frauen von der Normalschanze.
Nach starken Sprüngen lag sie 1,1 Punkte vor der Favoritin Nika Prevc, Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.
Beste Deutsche war Selina Freitag auf Rang sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Rang 16, Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied im ersten Durchgang aus.
Felix Loch (36) liegt im Rodel-Einsitzer zur Halbzeit nur auf Platz acht und enttäuscht.
Besser macht es Max Langenhan (26), der mit Bahnrekord das Feld anführt.
Francesca Lollobrigida gewann am 35. Geburtstag die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.
Im 3000-Meter-Eisschnelllauf stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und verwies Ragne Wiklund (Norwegen) sowie Valérie Maltais (Kanada) auf die Plätze.
Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte auf Platz vier.
Zwei der fünf Medaillenentscheidungen sind abgeschlossen. Ab 16.10 Uhr steht der Eisschnelllauf im Fokus, Frauen über 3000 Meter starten.
Aus deutscher Sicht sind die Chancen gering, da nur Josie Hofmann (29) dabei ist.
Auf dem norditalienischen Eisenbahnnetz wurden an drei Stellen Beschädigungen gemeldet.
Eine Sabotage wird nicht ausgeschlossen, Anti-Terror-Experten unterstützen die Ermittlungen.
Mehr dazu: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz vor Olympia entdeckt“.
Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiter vom Olympia-Viertelfinale träumen.
Nach der Auftaktpleite gegen Schweden (1:4) besiegte das Team am Samstag Japan mit 5:2 vor Bundespräsident Steinmeier.
Die Führung erzielte Daria Gleißner nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) bauten auf 3:0 aus.
Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) erhöhten auf 5:0, Japan verkürzte noch, aber ohne Bedeutung.
Doppel-Erfolg für Schweden!
Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen, Ebba Andersson wurde Zweite vor Heidi Weng (Norwegen).
Die deutschen Langläuferinnen blieben erwartungsgemäß ohne Podestplatz. Pia Fink wurde 13., Hennig-Dotzler 30.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) besuchte das Olympische Dorf und wünschte Team Deutschland viel Erfolg.
Er hofft, dass sich die harte Vorbereitung in guten Platzierungen und Medaillen auszahlt.
Auch Besuche in Cortina d’Ampezzo und Antholz sind geplant.
Von Bormio geht es jetzt nach Tesero.
Im Val di Fiemme begann gerade der Frauen-Langlauf im Skiathlon über 20 Kilometer, eine weitere Medaillenentscheidung steht an.
Die erste Medaille ist vergeben: Der Schweizer Franjo von Allmen siegte auf der Stelvio-Piste in Bormio in der Abfahrt vor Giovanni Franzoni und Dominik Paris aus Italien.
Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.
Der Schweizer führt nach der Abfahrt vor den Italienern Ranzoni und Paris und ist Favorit.
Simon Jocher ist einziger Deutscher im Feld und hat als 28. Starter Außenseiterchancen.
Schreckmoment für Maxence Muzaton (35)!
Kurz vor dem Ziel kam der Franzose ins Schleudern und stürzte. Glücklicherweise konnte er sich aufrichten und blieb unverletzt.
Start für die Speed-Disziplinen!
Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die alpinen Wettbewerbe und bringt die erste Medaillenentscheidung.
Wir sind gespannt, wer das erste Gold holt.
Nach der beeindruckenden Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los!
Nach drei Tagen Vorrundenspielen und Vorläufen fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.
Start sind die Herren in der Abfahrt um 11.30 Uhr. Deutschland hat gute Chancen, denn um 18.45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettkampf der Skispringerinnen mit den DSV-Athletinnen Selina Freitag, Katharina Schmid (Fahnenträgerin) und Agnes Reisch.
Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Gänsehaut pur!
Zeitgleich in Mailand und Cortina entzündeten Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) die olympischen Feuer.
Die 25. Olympischen Winterspiele sind damit offiziell eröffnet.
Die Spannung steigt, gleich folgt das olympische Feuer.
Es wird gleichzeitig am Arco della Pace in Mailand und auf der Piazza Dibona in Cortina entfacht.
Im San-Siro-Stadion wird die olympische Flagge gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Scala.
Friedensbotschafter tragen nun feierlich die Olympia-Flagge ins Stadion.
Der lang ersehnte Moment ist da.
Fackelträger ziehen ins San-Siro-Stadion, begleitet von Andrea Bocelli, der „Nessun dorma“ singt.
Das Entzünden der beiden Feuer steht bevor.
Nach Reden von Malagò und Coventry spricht Italiens Präsident Mattarella die Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“
Das Highlight des Abends rückt näher.
Giovanni Malagò und Kirsty Coventry wenden sich an Zuschauer und Athleten.
Eine Zeitreise durch die Olympia-Geschichte folgt.
In einem Film erklärt Schauspielerin Sabrina Impacciatore die Historie der Winterspiele. Zum Vergleich: 1924 fanden die ersten Winterspiele in Chamonix statt.
Zum Finale wird es laut, wenn die Gastgeber ins Stadion einlaufen.
Die Freude und Stimmung sind überwältigend, das Publikum jubelt.
Bitter für Belgien: Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.
Shorttrack-Athletin Hanne Desmet war ebenfalls betroffen.
„Probleme mit Zugverbindungen verhinderten das rechtzeitige Erscheinen“, erklärte das belgische Team via Instagram.
Wir sind bei S angekommen.
Die meisten Nationen sind bereits eingezogen, nur noch wenige fehlen.
Die Schweiz trat beim Einmarsch nicht vollständig an.
Bei den Eishockey-Frauen wurde ein Norovirus-Fall bestätigt.
Das Team entschied sich, wegen Vorsicht die Eröffnungsfeier zu meiden.
Endlich: Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Athleten ins San-Siro-Stadion, Skispringerin Katharina Schmid übernimmt die Fahnenträgerrolle in Predazzo.
Das auffällige Team-Outfit sorgte für unterschiedliche Reaktionen.
Nach etwa 20 Minuten steht der Einmarsch bei C.
Deutschland läuft als 32. Nation unter „Germania“ ein.
Die Brasilianer begeistern mit einem kurzen Tanz und bringen die Stimmung zum Kochen.
Nun liegt der Fokus auf den Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.
Der Einmarsch beginnt traditionell mit Griechenland, danach folgen Länder alphabetisch. Deutschland folgt als 32.
Zeit für Poesie!
Pierfrancesco Favino trägt das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi vor.
Im San-Siro erheben sich die Zuschauer, Italiens Nationalhymne erklingt.
Bei der Zeremonie in Mailand werden zeitgleich auch an anderen Austragungsorten die Flaggen gehisst.
Mode-Ikone Giorgio Armani wird mit einer Showeinlage geehrt.
Der italienische Designer war im September 2023 verstorben.
Tosender Applaus im Stadion!
US-Popstar Mariah Carey präsentierte den Hit „Volare“.
Künstlerische Darbietungen folgen mit Sängerin Matilda De Angelis und bunten Tänzerinnen.
Die Bühne wird zur Galerie mit Skulpturen und Performern.
Los geht’s! Die Eröffnungszeremonie ist gestartet.
Das Stadion ist etwa zu zwei Dritteln gefüllt, hohe Ticketpreise scheinen einige Fans abgeschreckt zu haben.
130 deutsche Athleten nehmen an der Zeremonie teil, die dezentral an vier Schauplätzen stattfindet.
Neben Mailand sind Cortina, Predazzo und Livigno dabei, damit Sportler an Wettkampforten bleiben können.
Das Warten endet bald: Die Eröffnungsfeier beginnt in etwa einer Stunde.
Ab 19.50 Uhr läuft die Hauptzeremonie live im Ersten, kommentiert von Tom Bartels und Giovanni di Lorenzo. Sie ist abgespeckt und findet auch in Cortina, Predazzo und Livigno statt.
Wer will, kann das Spektakel bei Eurosport oder hier im Olympia-Ticker verfolgen.
Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin verletzte sich im Slopestyle-Training schwer.
Der DOSB berichtete via Instagram, dass sie sich einen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie zuzog und sich in München einer Arthroskopie unterzog.
„Das Knie ist stabil und ohne weitere Schäden. Bei gutem Heilungsverlauf wird sie bald wieder voll belastbar sein“, so ihr Arzt Dr. Manuel Köhne.
Mohr hofft auf einen Start bei den Winterspielen.
Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus, daher war Freitag das erste Mal, dass Kira Weidle-Winkelmann (29) die Piste in Cortina fuhr.
Sie erzielte die drittschnellste Zeit, war aber mit der Streckenpräparation unzufrieden.
„Man will Spannung schaffen, aber unser Sport ist gefährlich genug“, sagte sie. „Das ist unnötig.“
Weidle-Winkelmann hatte 2021 WM-Silber in Cortina gewonnen. Doch die Strecke war nun mit zusätzlichen Wellen versehen.
„Es ist nicht mehr das schöne Cortina, wie man es kennt“, so die Sportsoldatin, die in dieser Saison zwei Podiumsplätze holte. „Jetzt müssen wir damit umgehen.“
Das Abfahrtstraining der Frauen konnte mit Verspätung doch noch durchgeführt werden – mit unterschiedlichen Ergebnissen für die Deutschen.
Emma Aicher verpasste als erste Starterin einige Tore und kam weit hinten ins Ziel. Kira Weidle-Winkelmann fuhr die drittschnellste Zeit.
Alle Augen richteten sich auf Lindsey Vonn, die nach ihrem Kreuzbandriss eine starke Fahrt zeigte und ohne größere Probleme ins Ziel kam. Eine Medaille scheint trotz Handicap möglich.
Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34) zeigte sich als Kämpfer: Nach schwerem Trainingssturz ohne Helm stand er am nächsten Tag schon wieder auf der Piste.
Mit Pflastern im Gesicht, blutunterlaufenem Auge und fehlenden Zähnen fuhr er auf den zweiten Platz, scherzte mit Teamkollegen, obwohl viele das Training ausließen.
Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) stellt sich der italienische Sportdirektor hinter sie.
Er berichtete, wie das Team von der Nachricht erfuhr. Mehr dazu: „‚Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von ihrem positiven Dopingtest“.
Das zweite Abfahrtstraining der Frauen verlief chaotisch!
Nach einem Sturz der ersten Fahrerin Ilka Štuhec wurde die Strecke repariert, dann folgte eine Unterbrechung wegen dichten Nebels.
Auch Lindsey Vonn wartet auf ihren Start, die mit Kreuzbandriss antritt und für viel Aufmerksamkeit sorgt.
Die deutschen Bob-Piloten Francesco Friedrich und Johannes Lochner nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil.
Obwohl sie in Cortina trainierten, reisen sie frühzeitig zurück nach Innsbruck bzw. Königssee, da die Wettkämpfe erst am 16. Februar beginnen und das Athletendorf begrenzte Kapazitäten hat.
Die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) sieht sich vor dem Olympia-Start harscher Kritik ausgesetzt.
Worum es geht: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.
Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) trauert um seinen Vater Hugo, der kürzlich verstarb.
Mehr: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.
Heute geht es endlich los! Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San Siro offiziell eröffnet.
Viele Athleten sind in Mailand, doch wegen der Verteilung der Wettkampforte gibt es zusätzliche Zeremonien in Cortina, Livigno und Predazzo, wo Katharina Schmid die deutsche Delegation anführt.
Bereits seit Mittwoch laufen Wettkämpfe, heute starten unter anderem Eiskunstlauf und Curling. Die ersten Medaillen werden am Samstag vergeben.
Felix Hoffmann (28) zeigte beim ersten Training auf der Normalschanze in Predazzo eine starke Leistung.
Der Thüringer erreichte in drei Durchgängen Ränge eins, zwei und drei.
Philipp Raimund (25) landete auf den Plätzen drei, fünfzehn und sechs.
Andreas Wellinger (30) belegte die Plätze 20, elf und 18, Pius Paschke (35) wurde 28., 30. und 27.
Schade! Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste das Big-Air-Finale.
Nach zwei missglückten Sprüngen in der Qualifikation schied er aus, wie schon 2022 in Peking.
Die deutschen Skispringerinnen absolvierten am Mittwochabend ihr erstes offizielles Training.
Katharina Schmid (29) belegte die Plätze 15, 18 und 19, Selina Freitag (24) konnte noch nicht vorn mitmischen.
Agnes Reisch (26) überzeugte mit den Plätzen vier, zehn und fünf, Juliane Seyfarth (35) blieb auf den Rängen 38, 33 und 26.
Das Eishockey-Spiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada wurde verschoben.
Ein Norovirus-Ausbruch im finnischen Team machte den geplanten Anpfiff unmöglich. Die Partie wird am Donnerstag nachgeholt.
Auftakt-Niederlage für die deutschen Frauen im Eishockey!
Vor der offiziellen Eröffnungsfeier unterlag das Team von Jeff MacLeod Schweden mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).
Katarina Jobst-Smith hatte die Führung erzielt, doch die Schwedinnen drehten das Spiel.
Bei der Abfahrtstraining auf der Pista Stelvio in Bormio ereignete sich ein schwerer Sturz von ÖSV-Fahrer Daniel Hemetsberger (34).
Er verlor die Kontrolle, stürzte durch ein Tor, verlor den Helm und wurde vom Fangnetz gestoppt.
Hemetsberger erlitt Verletzungen im Gesicht und Schmerzen im Bein.
Fredrik Möller hatte am Vortag eine Schulterverletzung erlitten, sein Start bei der Abfahrt ist fraglich.
Vor Olympia gab es einen weiteren Skandal: Im Olympischen Dorf in Mailand wurden Sanitäranlagen in 70 Zimmern mutwillig zerstört.
Vermutlich wurde Werkzeug eingesetzt, die Schäden wurden erst nach Wasserschäden entdeckt.
Der Zugang zum Dorf ist streng kontrolliert, Überwachungskameras sollen helfen.
Die ersten vier Spiele im Curling-Mixed sind beendet.
Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz feierten zum Auftakt Siege.
Alle Ergebnisse im Überblick:
Schweden – Südkorea 10:3
Großbritannien – Norwegen 8:6
Kanada – Tschechien 10:5
Estland – Schweiz 7:9 n.V.
Der Curling-Mixed-Auftakt verlief anders als geplant.
Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion in Cortina d’Ampezzo wurde das Spiel kurz unterbrochen.
Um 19.08 Uhr fiel das Licht aus, doch das Problem wurde schnell behoben.
Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung starteten die Mixed-Curling-Teams in den Wettkampf.
Ab 19.05 Uhr fanden die ersten vier Partien im Olympiastadion statt.
Die Entscheidung steht fest: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) sind die deutschen Fahnenträger bei der Olympia-Eröffnungsfeier.
Der DOSB gab die Wahl am Mittwoch bekannt. Sie setzten sich in einer Fan-Abstimmung gegen Johannes Rydzek, Laura Nolte, Tobias Wendl und Ramona Hofmeister durch.
Sie übernehmen die Nachfolge von Claudia Pechstein und Francesco Friedrich von 2022.
Zwei Tage vor Olympia-Beginn wurde Italien offenbar Ziel von russischen Hackerangriffen.
Außenminister Antonio Tajani berichtete, dass Cyberattacken auf das Außenministerium sowie olympische Standorte, darunter Hotels in Cortina, abgewehrt wurden. Der Ursprung sei russisch, nähere Details wurden nicht genannt.
Noch vor offiziellem Start gab es die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25) verunglückte bei der Abfahrt in Bormio schwer.
Er verlor beim Training die Kontrolle, wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert. Er konnte seinen linken Arm nicht bewegen.
Auch wenn die Olympischen Spiele erst am Freitag starten, finden heute bereits Wettbewerbe statt!
Den Anfang machen die Curling-Mixed-Vorrundenspiele um 19.05 Uhr.
Alle Wettkämpfe des Tages hier: „Olympia 2026: Alle Wettkämpfe am 4. Februar“.
Die Internationale Test-Agentur (ITA) entnahm in den sechs Monaten vor Olympia 7100 Dopingproben bei rund 2800 Athleten.
Das entspricht 92 Prozent der Teilnehmer. Schwerpunkt waren Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.
Vor allem Athleten aus China, Deutschland, USA und Spanien wurden häufig getestet (über 94 Prozent).
Kurz vor Spielbeginn änderte das US-Olympiateam den Namen ihrer Unterkunft von „Ice House“ auf „Winter House“.
Die US-Verbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey reagierten damit auf die negative Assoziation mit der Einwanderungsbehörde ICE, die für harte Maßnahmen gegen Migranten bekannt ist.
Die Stationierung von ICE-Beamten in Mailand und Proteste gegen ICE hatten zuletzt für Aufsehen gesorgt.
Gute Nachrichten für deutsche Athleten: Die Sportförderung erhöhte die Prämien für Olympia-Medaillen.
Gold wird nun mit 30.000 Euro (statt 20.000), Silber mit 20.000 Euro (statt 15.000) belohnt, Bronze bleibt bei 10.000 Euro.
Wer wird die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier tragen? Ein Duo aus Mann und Frau wird ausgewählt.
Bei den Frauen stehen Ramona Hofmeister, Laura Nolte und Katharina Schmid zur Wahl, bei den Männern Leon Draisaitl, Johannes Rydzek und Tobias Wendl.
Vom 30. Januar bis 3. Februar kann online abgestimmt werden, das Ergebnis wird am 5. Februar bekannt gegeben.
Willkommen zu unserem großen Olympia-2026-Ticker! Hier erfahrt Ihr alles Wichtige über das deutsche Team, Medaillenentscheidungen und Highlights.