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Olympia 2026 im Liveticker: Kanada am Rande der Niederlage – Topfavorit kämpft sich knapp ins Halbfinale

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!

Am zwölften Wettkampftag konnte Deutschland erneut Edelmetall feiern: Coletta Rydzek und Laura Gimmler sicherten sich Bronze im Langlauf-Teamsprint. Damit steht die deutsche Mannschaft momentan bei fünf Gold-, acht Silber- und acht Bronzemedaillen.

Mit unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen versorgen wir Euch fortlaufend mit allen Medaillengewinnen, den Highlights sowie interessanten Randnotizen.

Während die USA und Schweden noch den letzten Halbfinalisten im Eishockey ermitteln, sind die deutschen Athleten bereits zurück in ihren Olympischen Dörfern. Doch der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland nicht wie erhofft.

Zunächst schied Lena Dürr trotz Silberambitionen beim ersten Tor des zweiten Durchgangs aus. Anschließend kassierte das deutsche Eishockey-Team eine deutliche Niederlage gegen die Slowakei. Schließlich verursachte Franziska Preuß bei der Biathlon-Staffel eine Strafrunde, was die deutschen Medaillenträume frühzeitig beendete.

Doch es gab auch Grund zum Feiern: Im Langlauf-Teamsprint errangen Coletta Rydzek und Laura Gimmler die Bronzemedaille. Wie sich Deutschland dadurch im Medaillenspiegel positioniert, erfahrt Ihr hier.

Die niederländischen Brüder Melle und Jens van't Wout standen im Shorttrack-Einzel über 500 Meter gemeinsam auf dem Podium – Melle holte Silber, Jens Bronze.

Gold ging knapp vor den beiden Brüdern an den Kanadier Steven Dubois, der zuvor bereits mit der Staffel Silber gewonnen hatte.

Der Sieg in der Shorttrack-Staffel der Frauen ging an Südkorea!

Im packenden A-Finale über 3000 Meter setzte sich das ostasiatische Team knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.

Auch der dritte Halbfinalist im Eishockey steht fest: Finnland bezwang die Schweiz mit 3:2 nach Verlängerung und trifft am Freitag auf die Slowakei.

Finnland lag lange zurück, knapp sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit stand es noch 0:2. Doch Sebastian Aho und Miro Heiskanen glichen kurz vor Schluss aus, ehe Artturi Lehkonen in der Overtime den Siegtreffer erzielte.

Das ging rasant! Nach nur 82 Sekunden in der Verlängerung war das Spiel zwischen Kanada und Tschechien beendet – mit einem glücklichen Ende für die Favoriten.

Mitch Marner erzielte den entscheidenden Treffer für Kanada, das damit ins Halbfinale einzieht, wo es auf den Sieger zwischen USA und Schweden wartet.

Unglaublich! Tschechien zwang Kanada in die Verlängerung, nach Ende der regulären Spielzeit stand es 3:3.

Schade! Bis zum letzten Lauf lag die deutsche Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle auf Bronze, am Ende reichte es aber nur für Rang vier.

Im finalen Durchgang zog die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott noch an Morgan vorbei – der Deutschen fehlten 7,02 Punkte für die erste Snowboard-Medaille seit 1998. Die Plätze eins und zwei sicherten sich zwei Japanerinnen: Mari Fukuda gewann vor Kokomo Murase.

Gibt es hier eine Überraschung? Tschechien führt nach dem ersten Drittel mit 2:1 gegen Kanada!

Dabei gilt Kanada als Topfavorit bei diesen Spielen und hatte Tschechien in der Vorrunde deutlich mit 5:0 geschlagen.

Nachdem die Slowakei Deutschland klar mit 6:2 bezwungen und sich so den ersten Platz im Eishockey-Halbfinale sicherte, treffen jetzt Kanada und Tschechien aufeinander.

Die französische Biathlon-Staffel gewann Gold mit großem Vorsprung. Trotz einer Strafrunde für Camille Bened am Anfang brachten Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon das Team zurück an die Spitze und erreichten mit 51,3 Sekunden Vorsprung das Ziel vor Schweden. Bronze ging an Norwegen.

Vanessa Voigt zeigte eine makellose Schießleistung, konnte den Rückstand ihrer Teamkolleginnen aber nicht mehr aufholen und wurde mit Deutschland Vierte.

Frankreich gelang ein Novum: Alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – gewannen Gold.

Auch Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze heranführen. Zwar übergab sie auf Rang fünf an Vanessa Voigt, doch der Rückstand auf Frankreich betrug bereits 1:22 Minuten, auf Norwegen als Dritte 25 Sekunden.

Während Hettich-Walz keine Strafrunde erhielt, benötigte sie zu viel Zeit für die Nachlader, sodass der Abstand weiter anwuchs.

Bittere Enttäuschung: Franziska Preuß hatte sich von der Schlussposition auf Rang zwei verbessert, um beim Stehendschießen den Druck zu mindern, doch sie kassierte trotzdem eine Strafrunde.

So machte sie ihre starke Leistung aus dem Liegendanschlag zunichte und übergab nur als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Janina Hettich-Walz.

Julia Tannheimer feierte ein starkes Staffeldebüt bei Olympia und übergab als Zweite an Franziska Preuß.

Im Stehendschießen benötigte die 20-Jährige nur zwei Nachlader, dank ihrer guten Laufzeit war beim Wechsel nur die Schwedin Linn Gestblom 5,1 Sekunden schneller.

In einer ungewohnten Reihenfolge versuchen die deutschen Biathletinnen eine Medaille zu erreichen.

Julia Tannheimer startet als Erste, gefolgt von Schlussläuferin Franziska Preuß auf Position zwei, Janina Hettich-Walz läuft an dritter Stelle und Vanessa Voigt, sonst Startläuferin, ist auf der Schlussposition – so soll die bisher schwache Bilanz des DSV bei diesen Winterspielen verbessert werden.

Medaillenträume geplatzt! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft unterliegt der Slowakei mit 2:6 und scheidet im Viertelfinale aus.

Gegen eine äußerst effiziente und insgesamt stärkere slowakische Mannschaft hatten Leon Draisaitl und Kollegen über weite Strecken das Nachsehen, vor dem gegnerischen Tor fehlte zudem die nötige Kaltschnäuzigkeit.

Das war’s: Mit Tomas Tatars Treffer zum 6:2 ist das Aus für die deutschen Eishockey-Herren besiegelt.

Der nächste Gegenangriff der Slowaken sitzt und raubt Deutschland die letzten Hoffnungen auf eine Medaille.

Ein Alptraum für Lena Dürr: Die Münchnerin verfing sich unglücklich am ersten Tor und schied trotz eines zweiten Platzes im ersten Lauf aus.

Die Enttäuschung könnte kaum größer sein, denn die 34-Jährige scheiterte erneut im zweiten Durchgang. Mikaela Shiffrin machte es besser und gewann Gold vor der Schweizerin Camille Rast. Bronze ging an Anna Swenn Larsson.

Mit 2:5 aus deutscher Sicht erzielte Frederik Tiffels im Powerplay den Anschlusstreffer (50.).

Der Weg zurück ist lang, aber für spannende Schlussminuten ist noch alles möglich.

Der zweite Slalom-Durchgang läuft, doch für Emma Aicher wird es nicht für eine Medaille reichen. Die 22-Jährige kam nicht ganz fehlerfrei durch und liegt mit 0,49 Sekunden Rückstand vorerst auf Platz fünf.

Damit ruhen alle deutschen Hoffnungen auf Lena Dürr.

Die Hoffnung auf ein Wunder währte nicht lange: Pavol Regenda schnürte seinen Doppelpack und stellte auf 5:1 für die Slowakei (41. Minute).

Das macht die Aufgabe für das deutsche Team nicht leichter.

Mit dem Rückstand von 1:4 geht es in die letzte Pause.

Aufgeben wollen Draisaitl und Co. noch nicht, besonders nach dem Anschlusstreffer war im zweiten Drittel noch mehr drin. Doch die Zeit läuft gegen die Schwarz-Rot-Goldenen, die sich keinen weiteren Gegentreffer erlauben dürfen.

Endlich! Das deutsche Team verkürzt vor dem letzten Drittel auf 1:4 (35.).

Draisaitl bediente Lukas Reichel, der den Puck sicher im Tor versenkte. Gelingt hier noch eine Wende?

Doch die Slowaken bestrafen die offensiven Bemühungen eiskalt: Dalibor Dvorsky traf zum 4:0 (31.).

Deutschland gab alles, konnte vor dem gegnerischen Tor aber keine Chance verwerten. Der Kontrahent nutzte die nächste Gelegenheit gnadenlos zum Gegenangriff.

Beim Slopestyle-Finale der Männer sind die Medaillen vergeben: Olympiasieger wurde Yiming Su aus China, Silber sicherte sich Taiga Hasegawa aus Japan.

Bronze ging an den US-Amerikaner Jake Canter.

Es ging zu schnell: Oliver Okuliar legte mit dem 3:0 für die Slowakei nach (25.).

Die Enttäuschung bei Leon Draisaitl und Co. ist deutlich zu sehen, denn das Halbfinale scheint nach dem schnellen Gegentreffer in weite Ferne gerückt. Eine Aufholjagd ist zwar noch denkbar, wird aber sehr schwer.

Bitter! Milos Kelemen traf zum 2:0 für die Slowakei (25.) und erschwerte die Situation für Deutschland weiter.

Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei hat begonnen, zur ersten Drittelpause liegt Deutschland mit 0:1 zurück.

Pavol Regenda brachte die Slowaken in der 19. Minute verdient in Führung, obwohl die Mannschaft von Trainer Harry Kreis bereits einige gute Ansätze zeigte. Noch ist genügend Zeit, das Halbfinale doch noch zu erreichen.

Die deutschen Langläufer Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten im Teamsprint weniger Glück als die Damen, belegten aber dennoch einen respektablen neunten Platz.

Gold ging an Norwegen mit dem erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten, Johannes Høsflot Klæbo. Der 29-Jährige glänzte zusammen mit Einar Hedegart. Die USA wurden Zweite, Italien errang Bronze.

Das deutsche Frauen-Team sicherte sich beim Sprint in einem knappen und spannenden Finale die Bronzemedaille: Laura Gimmler und Coletta Rydzek standen auf dem Podium.

Gold gewann Schweden, Silber ging an die Schweiz.

Lena Dürr lag nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und hat somit beste Chancen auf eine Medaille!

Der Rückstand auf die US-Amerikanerin beträgt 0,82 Sekunden, auf Rang drei befindet sich die Schwedin Cornelia Öhlund. Emma Aicher ist inzwischen auf Platz acht zurückgefallen, das Rennen ist aber noch offen.

Im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Lauf ebenfalls auf Platz zwei beendet, schaffte es am Ende aber nicht aufs Podest. Wird es heute besser?

Emma Aicher zeigt erneut ihre Vielseitigkeit, aktuell reicht es aber nur zu Platz sechs.

Sie liegt nur wenige Hundertstelsekunden hinter den Medaillenrängen – hier ist also noch alles möglich.

Der erste Durchgang im Slalom der Skirennläuferinnen läuft seit 10 Uhr.

Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor und schob sich zwischenzeitlich auf Platz eins, wurde jedoch unmittelbar danach von US-Superstar Mikaela Shiffrin verdrängt. Der Abstand beträgt 0,82 Sekunden. Gleich ist Emma Aicher dran.

Nach über zwei Jahren ohne Niederlage patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei der Kür am Freitag. Obwohl er nicht der einzige war, erntete er anschließend viel Kritik in den sozialen Medien.

„Auf der größten Bühne der Welt kämpfen auch diejenigen, die nach außen am stärksten wirken, oft im Inneren mit unsichtbaren Problemen“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.

„Der abscheuliche Hass im Internet greift den Verstand an, Angst zieht ihn in die Dunkelheit, egal wie sehr man versucht, trotz des enormen Drucks die Kontrolle zu behalten“, ergänzte Malinin.

Der zweifache Weltmeister stürzte in der Kür trotz Führung nach dem Kurzprogramm und fiel auf Platz acht zurück. Überraschend gewann Mikhail Shaidorov aus Kasachstan Gold.

Vierfacher Olympiasieger Francesco Friedrich freut sich auch über Silber.

„Silber sieht verdammt gut aus“, sagte Friedrich nach seinem Rennen am Dienstag.

Mit dem Sieg im Zweierbob kamen drei weitere Medaillen für Team Deutschland hinzu.

Einen Überblick über den aktuellen Medaillenspiegel findet Ihr im Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.

Team Deutschland hat im Zweierbob triumphiert und dominiert das Feld.

Neben dem begehrten Edelmetall sorgten die Athleten auch für großartige Momente bei der Siegerehrung.

Nach dem Ende des vierten Laufs im Zweierbob steht fest: Das Podium ist in Schwarz-Rot-Gold besetzt!

Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten fehlerfreie Fahrten und verteidigten ihre Führung souverän.

Johannes Lochner und sein Anschieber Georg Fleischhauer setzten noch einen drauf und fuhren zu Gold.

Mit der besten Startzeit erreichten sie das Ziel nach 54,91 Sekunden. Die fast perfekte Fahrt war beeindruckend – herzlichen Glückwunsch!

Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer: 3:39,70 Minuten.

Francesco Friedrich kam im vierten Lauf mit 55,33 Sekunden ins Ziel.

Seine Gesamtzeit beträgt nun 3:41,04 Minuten. Damit ist Silber sicher.

Im letzten Lauf rutschten Adam Ammour und Anschieber Alexander Schaller in 55,35 Sekunden über die Bahn.

Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten ist ihnen die Bronzemedaille nicht mehr zu nehmen, trotz eines kleinen Schnitzers zwischendurch.

Sie stellten die bisher beste Startzeit auf.

Um 21:05 Uhr startet der finale vierte Lauf im Zweierbob.

Eine kühne Prognose: Wenn die drei deutschen Teams fehlerfrei bleiben, könnte Team Deutschland Gold, Silber und Bronze gewinnen.

Wir melden uns zurück mit dem Zweierbob der Männer, bei dem um 19 Uhr der dritte von vier Läufen beginnt.

Johannes Lochner startete als Erster und machte einen kleinen Fehler, der jedoch kaum ins Gewicht fiel. Er kam mit 54,89 Sekunden ins Ziel.

Danach folgte Francesco Friedrich, der einige Unsauberkeiten zeigte. Sein Rückstand auf Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden an, der sich bereits auf den Sekt freuen kann.

Adam Ammour blieb Dritter und hatte 1,38 Sekunden Rückstand auf Lochner. Vor dem letzten Lauf um 21:05 Uhr hat Deutschland beste Chancen auf ein Medaillentriple!

Beim Finale im Eisschnelllauf-Teamverfolgung waren die deutschen Athletinnen und Athleten nur selten vorne mit dabei. Bei den Frauen gewannen Kanada (2:55,81 Minuten) vor den Niederlanden. Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz gewannen immerhin das C-Finale und wurden Fünfte.

Bei den Männern triumphierte Italien (3:39,20 Minuten) vor den USA. Das deutsche Team mit Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold siegte im D-Finale und belegte Rang sieben.

Keine Medaille für die deutschen Biathleten! Die DSV-Staffel schloss auf dem vierten Platz ab. Frankreich wurde erstmals Staffel-Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen in Schach. Schweden gewann Bronze knapp hinter Norwegen, Deutschland kam fast eine ganze Minute später ins Ziel.

Besonders ärgerlich für Deutschland: Die Laufleistung hätte für eine Medaille gereicht, doch die Athleten leisteten sich zwölf Nachlader – doppelt so viele wie Norwegen und Schweden. Nur Frankreich hatte noch mehr Fehler, musste aber auch eine Strafrunde drehen.

Deutschland kam nicht näher heran: Philipp Nawrath verbesserte das Team zwar auf Platz vier, lag beim Wechsel jedoch bereits 49 Sekunden hinter den führenden drei Teams.

Schweden, Norwegen und Frankreich bestimmten das Tempo an der Spitze, während Nawrath alleine arbeiten musste und sich drei Schießfehler leistete. Philipp Horn hat nun auf der Schlussrunde eine schwere Aufgabe und muss auf Fehler der Konkurrenz hoffen.

Schade! David Zobel begann mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm kurzzeitig sogar die Führung.

Im Stehendschießen benötigte der 29-Jährige drei Nachlader und verlor dadurch Zeit auf Frankreich, das trotz Strafrunde an die Spitze ging.

Beim Wechsel lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand auf Platz sechs hinter Frankreich, Finnland und Schweden, die nur knapp hinter den Franzosen folgten.

Guter Start von Justus Strelow! Der Startläufer der deutschen Biathlon-Staffel benötigte zwar zwei Nachlader im Stehendschießen, wechselte aber dennoch als Dritter an David Zobel.

Er hatte etwa 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.

Die Biathlon-Herrenstaffel läuft – die beste Chance für die deutschen Männer, noch eine Medaille zu gewinnen.

Justus Strelow brachte das Team mit starker Schießleistung gut ins Rennen, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.

Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde besiegten sie Frankreich deutlich mit 5:1.

Im letzten Drittel sorgten Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) für weitere Treffer. Nach zuletzt zwei Niederlagen tankte Deutschland neues Selbstvertrauen. Am Mittwoch geht es um 12:10 Uhr gegen die Slowakei weiter.

Die Olympischen Spiele verliefen für die deutschen Kombinierer bisher enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb verbesserten sie zwar einige Plätze, hatten aber im Kampf um die Medaillen keine Rolle gespielt. Zu groß waren die Rückstände nach schwachen Sprüngen.

Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek belegten die Plätze neun und zehn, Julian Schmid wurde Zwölfter, alle mit über einer Minute Rückstand auf die Spitze. Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich von Rang fünf auf Platz eins kämpfte, gefolgt vom Österreicher Johannes Lamparter und Ilkka Herola aus Finnland.

Im Playoff-Spiel gegen Frankreich wirkte Deutschland plötzlich nicht mehr so dominant – die Franzosen hatten das Momentum auf ihrer Seite.

Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.

In Livigno fällt so viel Schnee, dass der Zeitplan für die Freestyle-Skier durcheinandergeraten ist.

Die für 10:45 Uhr geplante Qualifikation der Frauen wurde schrittweise auf 13:45 Uhr verschoben. Die Männer-Qualifikation, ursprünglich um 13:30 Uhr angesetzt, wurde auf Mittwoch verlegt.

Das DEB-Team ist auf bestem Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt es gegen Frankreich mit 3:0.

John Peterka erzielte rund anderthalb Minuten vor Drittelende das dritte deutsche Tor. Nach zwei Niederlagen schöpft Deutschland wieder Selbstvertrauen auf dem Weg zur ersehnten Medaille.

Die deutschen Eishockey-Profis wollen ins Viertelfinale!

Gegen Frankreich sieht es bislang gut aus: Nach 15 Minuten führt das DEB-Team mit 2:0. Leon Draisaitl brachte die Mannschaft bereits nach vier Minuten im Powerplay in Führung, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.

Schwerer Rückschlag für das deutsche Curling-Team! Gegen das zuvor sieglose Tschechien verloren die Deutschen mit 7:9 und müssen damit wohl ihre Medaillenträume begraben.

Obwohl noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China anstehen, sind selbst zwei Siege möglicherweise nicht genug, um unter die besten vier und ins Halbfinale einzuziehen. Aktuell steht das Team um Skip Marc Muskatewitz bei drei Siegen und vier Niederlagen.

Die deutschen Kombinierer zeigten auf der Großschanze eine schwache Leistung und haben damit kaum noch Chancen auf eine Medaille.

Nach enttäuschenden Sprüngen hatten die DSV-Athleten große Rückstände auf der Loipe. Johannes Rydzek als 15. startete bereits 1:23 Minuten nach dem führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid als 16. (1:35 Minuten) und Vinzenz Geiger als 18. (1:43 Minuten) ordneten sich noch weiter hinten ein.

Bereits auf der Normalschanze hatten die Deutschen keine Medaille errungen. Die letzte Chance bleibt am Donnerstag im Teamwettbewerb.

Das deutsche Biathlon-Damenteam für die Staffel steht fest! Für den DSV gehen Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer auf Medaillenjagd. Auf der Schlussposition gibt es eine Überraschung.

Da Preuß in den letzten Monaten als Schlussläuferin Schwierigkeiten hatte und zuletzt bei der Mixed-Staffel eine Strafrunde schoss, wird sie diesmal auf Position zwei eingesetzt. Überraschend ist, dass Vanessa Voigt als vierte Läuferin startet!

Voigt, die sonst Startläuferin ist, überzeugt durch sehr sicheres Schießen, hat jedoch Probleme, auf der Loipe mit den Besten mitzuhalten und ist daher keine klassische Schlussläuferin. Dennoch bekommt sie vom DSV die Chance, sich auf dieser Bühne zu beweisen. Ihre Position als Startläuferin übernimmt Tannheimer, die nach Magen-Darm-Problemen wieder fit ist. Hettich-Walz komplettiert das Quartett auf Position drei.

Deutschland wartet seit fast einer Woche auf eine Goldmedaille, doch heute sieht es vielversprechend aus: Johannes Lochner führt im Zweierbob mit 0,8 Sekunden Vorsprung vor dem Verfolger. Auch auf Platz zwei und drei liegen mit Francesco Friedrich und Adam Ammour zwei Deutsche. Der finale Lauf beginnt um 21:06 Uhr.

Weitere Medaillenchancen bestehen für Team Deutschland in der Nordischen Kombination, die nach rund einer Woche Wettkampfpause mit dem Einzel von der Großschanze (10 Uhr) fortgesetzt wird. Die Biathlon-Herrenstaffel startet um 14:30 Uhr.

Außerdem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Viertelfinal-Qualifikationsspiel, der Bully fällt um 12:10 Uhr.

Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland in drei Sportarten dramatisch. Im Frauen-Monobob und im Eiskunstlauf-Paarlauf standen Goldmedaillen für die Bundesrepublik in Aussicht, doch in beiden Disziplinen reichte es nicht zum Olympiasieg.

Bereits zuvor scheiterten die Skispringer im Teamwettbewerb knapp an einer Medaille. Andreas Wellinger und Philipp Raimund fehlten am Ende nur 17 Zentimeter zu Bronze, und das auch nur, weil der Wettbewerb wegen Schneetreibens abgebrochen wurde. Mit 0,3 Punkten Rückstand belegten die Deutschen Rang vier und waren die größten Verlierer der Jury-Entscheidung.

Im Medaillenspiegel belegt Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag den achten Platz mit bisher vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.

Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA im Endspiel der Olympischen Winterspiele auf Kanada.

Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale des Tages mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 besiegt.

Im Frauen-Eishockey wird zwischen Kanada und der Schweiz noch der zweite Finalist gesucht. Im dritten Drittel führt Kanada 2:1.

Im ersten Halbfinale gewannen die USA klar mit 5:0 gegen Schweden. Das Endspiel findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am selben Tag um 14:40 Uhr.

Drama an diesem Abend: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasst in der Kür den Olympiasieg und gewinnt Bronze mit 219,09 Punkten.

In der Kür unterlief Minerva Hase zwei entscheidende Fehler, die wertvolle Punkte kosteten. Nach einem herausragenden Kurzprogramm führten die beiden, doch die Kür reichte nicht für Gold.

Dagegen gelang den Weltmeistern und haushohen Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, eine noch beeindruckendere Aufholjagd als vor acht Jahren Aljona Savchenko und Bruno Massot. Die Deutschen hatten damals nach dem Kurzprogramm auf Rang vier gelegen und wurden noch Olympiasieger. Die Japaner starteten heute vom fünften Rang und schafften mit 231,24 Punkten die Sensation.

Silber gewannen die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Die Bronzemedaille ist dennoch ein großer Erfolg für Hase/Volodin, die erst seit dreieinhalb Jahren zusammenlaufen.

Die Spannung im Eiskunstlauf steigt. Die Kür der Paare läuft, und die japanischen Weltmeister Riku Miura und Ryhichi Kihara legten eine beeindruckende Kür aufs Eis.

Nach einem Patzer im Kurzprogramm lagen sie nur auf Platz fünf. Heute Abend zeigten sie eine fehlerfreie Kür zum Soundtrack von „Gladiator“ und erhielten 158,13 Punkte – insgesamt 231,24 Punkte nach beiden Programmen. Das deutsche Paar Hase/Volodin, das nach dem Kurzprogramm führte, muss das jetzt toppen.

Die Kür-Punktzahl der Japaner liegt knapp unter der von Aljona Savchenko und Bruno Massot 2018 (159,31 Punkte), die damals nach dem Kurzprogramm Vierte waren und noch Gold holten. Die Gesamtpunktzahl der Deutschen damals betrug 235,90 Punkte.

Hase/Volodin machen sich gerade warm. Um Gold zu gewinnen, müssten sie ihre persönliche Bestleistung von 149,57 Punkten in der Kür übertreffen, was bisher noch nicht reicht. Im Kurzprogramm erzielten die Deutschen mit 80,01 Punkten ihre persönliche Bestleistung.

Drama im Eiskanal! Laura Nolte verfuhr sich im letzten Lauf des Frauen-Monobobs und verlor den Olympiasieg. Drei Läufe lang führte die Athletin aus Unna, doch im finalen Durchgang versagten ihr die Nerven.

Sie verlor ihren Vorsprung und kam als letzte Starterin mit 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel. Am Ende gab es für Deutschland statt Gold Silber.

Dennoch ist das ein großer Erfolg für die 27-Jährige aus Dortmund, die gute Chancen hatte, Deutschlands erste Monobob-Olympiasiegerin zu werden.

Die Kanadierin Kaillie Armbruster Humphries wurde Dritte. Bei den Olympischen Spielen in Peking war Nolte Vierte geworden, Lisa Buckwitz beendete diesmal den Wettbewerb auf Rang vier. Kim Kalicki erreichte Platz elf.

Die Hoffnungen auf Gold ruhen nun auf Nolte im Zweierbob, wo sie mit ihrer Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist. Beide hatten 2022 in Peking Olympiasieg gefeiert.

Der Monobob-Wettbewerb läuft, und bald startet Laura Nolte als Führende in den letzten und entscheidenden Durchgang, um Gold zu holen.

Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf läuft, und das erste deutsche Paar ist schon auf dem Eis.

Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm benachteiligt waren und Elfte wurden, zeigten eine starke Kür zu „I'd Do Anything for Love“ von Meatloaf und erhielten 126,59 Punkte, was mindestens einen Platzgewinn bedeutet.

Alle warten nun auf die führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte ihre Kür präsentieren.

Die Wetterbedingungen erlauben keine weiteren Sprünge mehr, weswegen die Jury den Wettbewerb abbricht.

Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, weil nur drei Springer starten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte, dass unter diesen Umständen kein fairer Wettbewerb möglich ist.

Bitter für Deutschland: Mit der Wertung nach dem zweiten Durchgang verpassten sie die Bronzemedaille um 0,3 Punkte. So traurig die Entscheidung ist – unter den gegebenen Bedingungen ist sie gerechtfertigt.

Starker Schneefall und Wind verzögern die letzten Springer.

Domen Prevc darf als Erster springen, Philipp Raimund erreicht 136 Meter und setzt damit einen Telemark. Deutschland liegt dadurch vor Slowenien.

Die Sichtverhältnisse verschlechtern sich, weshalb erneut unterbrochen wird.

Der letzte Durchgang begann mit den ersten Springern. Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.

Ren Nikaido sprang 138,5 Meter und katapultierte Japan vor das deutsche Team. Norwegen liegt mit gut zehn Punkten Vorsprung auf Rang drei.

Im zweiten Durchgang sprang Andreas Wellinger bei schlechten Bedingungen 123,5 Meter. Philipp Raimund zeigte mit 137,5 Metern eine bessere Leistung.

Deutschland liegt vor dem finalen Durchgang auf Rang vier, nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Slowenien und Japan liegen dahinter und machen Hoffnung auf einen spannenden Kampf um Bronze.

Österreich scheint mit 568,7 Punkten und rund zehn Punkten Vorsprung uneinholbar auf Goldkurs.

Olympiasieger Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb in Lauerstellung. Raimund sprang 137 Meter, Andreas Wellinger 127,5 Meter.

Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Rang vier, nur knapp hinter Polen.

Das wird ein packendes Finale im Monobob der Damen! Laura Nolte geht als Führende in den letzten Wettkampftag und stellte als erste Starterin mit 59,15 Sekunden einen neuen Bahnrekord auf.

Doch der Rekord hielt nicht lange: Die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor unterbot die Zeit mit 59,08 Sekunden und stellte den neuen Rekord auf.

Der Vorsprung von Nolte auf Meyers-Taylor schmolz von 0,22 auf 0,15 Sekunden, es wird im letzten Lauf äußerst spannend. Die Drittplatzierte Kaillie Armbruster Humphries liegt mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte auf Bronze.

Ab 21 Uhr steht der entscheidende vierte Lauf an. Es wird eine Hunderstelsekunden-Entscheidung um Gold im Eiskanal von Cortina. Lisa Buckwitz zeigte eine bessere Fahrt als am Vortag, liegt vor dem letzten Lauf auf Rang vier, hat aber 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Kim Kalicki liegt als dritte Deutsche abgeschlagen auf Platz 18, mit 3,47 Sekunden Rückstand hat sie keine Medaillenchance mehr.

Ist für heute Schluss? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer mit zwei Durchgängen.

Außerdem stehen Entscheidungen im Frauen-Monobob, Ski-Freestyle und Eiskunstlauf-Paarlauf an. Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm klar und haben beste Aussichten auf Gold.

Alle Ergebnisse gibt es in unserer Wettkampfübersicht.

Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Herren dürfen wieder vom Halbfinale träumen. Sie besiegten Titelverteidiger Schweden im Round Robin mit 7:3 und liegen wieder in Schlagdistanz zu den ersten vier Tabellenplätzen, die zum Halbfinale berechtigen.

Mit drei Siegen und drei Niederlagen stehen sie jetzt da. Am Dienstag stehen zwei Spiele gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.

Drama im Slalom! Atle Lie McGrath führte mit großem Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweitplatzierten Loic Meillard (Schweiz), doch beim eigentlich leichten Tor fädelte der Norweger ein und schied aus – trotz Goldkurs.

Seine Frustration war riesig: Er warf seine Stöcke weg, zog die Skier ab und wanderte zur Piste hinaus. Am Fangzaun angekommen, legte er sich in den Schnee und blieb dort lange liegen.

Statt McGrath gewann Meillard, der nach Bronze im Riesenslalom und Silber im Teamwettbewerb nun Gold im Slalom holte. Auf dem Podium vervollständigten Fabio Gstrein aus Österreich und der Norweger Henrik Kristoffersen. Linus Straßer wurde Neunter.

Vor dem Männer-Biathlon-Staffelrennen gab der DSV sein Team bekannt – ohne Überraschungen im Vergleich zum Vorjahr.

Justus Strelow wird starten, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath an dritter Stelle und Philipp Horn als Schlussläufer, der das Team möglichst auf dem Podium ins Ziel bringen soll. Die Staffel gilt als größte Medaillenchance nach der Mixed-Staffel.

Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann im Shorttrack-Finale über 1000 Meter Gold.

Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Bronze erkämpfte sich Gilli Kim.

Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird Andreas Wellinger im Super Team starten.

Vor den Spielen galten Raimund und Felix Hoffmann als Kandidaten für den Mannschaftswettbewerb und Medaillenkandidaten. Doch Hoffmann schwächelte in Predazzo, sodass Wellinger neben Raimund startet. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, zeigte sich auf der Großschanze aber stärker als Hoffmann.

Bei diesen Winterspielen wird erstmals der Super Team-Wettbewerb mit zwei Athleten durchgeführt, die jeweils drei Sprünge absolvieren, statt des klassischen Teams mit vier Springern. So sollen mehr Nationen Medaillenchancen erhalten.

Die deutsche Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landsmännern Francesco Friedrich und Adam Ammour an.

Der Berchtesgadener kann fast schon auf Gold hoffen: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen 0,8 Sekunden – eine Welt im Bobsport. Der Pirnaer rückte durch einen Fehler Ammours auf Platz zwei vor und hat 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.

Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey-Turnier. Die Schweizer sprachen von einer Unterschenkelverletzung, der Klub Los Angeles Kings gab nun die genaue Diagnose bekannt.

Fiala erlitt mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und beginnt bald die Reha. „Kevin fällt für den Rest der NHL-Saison 2025/26 aus“, teilten die Kings mit. Danach folgt eine erneute Untersuchung.

Für eine Medaille reicht das wohl nur noch mit einem Wunder: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Durchgang deutlich zurück.

Der WM-Dritte von letztem Jahr hatte 2,35 Sekunden Rückstand auf den Führenden Atle Lie McGrath und liegt auf Platz elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied ebenso wie zehn weitere der ersten 30 Starter aus.

Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Mit Anschieber Georg Fleischhauer hatte er 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten – überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.

Stattdessen verdrängte der dritte deutsche Fahrer Adam Ammour den Serien-Olympiasieger auf Rang drei, Friedrich folgte mit 0,04 Sekunden Rückstand auf Platz vier.

Nach dem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.

„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber meine Karriere ist beendet“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf in der ARD.

Grotheer hatte 2022 in Peking Olympia-Gold und den Gesamtweltcup gewonnen. Nach mehreren Verletzungen hatte er diese Saison stark zu kämpfen. Umso wertvoller sind die beiden Bronzemedaillen im Einzel und Team.

Nach den Medaillen für die Skeleton-Athleten am Sonntag und einigen Enttäuschungen für Deutschland gibt es am Montag viele neue Chancen für die schwarz-rot-goldenen Sportler.

Am Tag werden die ersten Bob-Medaillen vergeben, im Frauen-Monobob (vierter Lauf: 21:06 Uhr) führt Laura Nolte nach der Hälfte des Wettbewerbs und darf auf Gold hoffen. Linus Straßer will im Alpinen Slalom früh am Tag eine Medaille holen (10/13:30 Uhr), abends haben die Skispringer im Super Team (19 Uhr) ihre letzte Chance auf Edelmetall.

Das größte Highlight kommt spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold – nach dem Kurzprogramm liegt das Duo klar in Führung und hat gute Chancen auf den großen Triumph.

Damit verabschieden wir uns aus dem neunten Wettkampftag, der aus deutscher Sicht einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Bronze im Skeleton brachte.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr Euch einen Überblick verschaffen, wie Deutschland im internationalen Vergleich dasteht.

Das Spiel ist vorbei: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.

Trotz der Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter weiter und trifft nun im Playoff auf Frankreich.

Endlich ein deutscher Treffer: Tim Stützle traf zum 1:5 (52.).

Zwar wird es wohl nicht mehr spannend, doch der NHL-Star stärkt die Moral.

Deutlich wird es: Auston Matthews erzielte das 5:0 für die USA (47.).

Deutschland gerät ordentlich unter Druck.

4:0 für die USA durch Tage Thompson (42.).

Die Hoffnung auf ein Comeback ist früh im vierten Drittel dahin. Für die direkte Viertelfinal-Qualifikation wäre ein Sieg gegen die USA nötig gewesen, doch Platz zwei ist durch die überraschende Niederlage Lettlands gegen Dänemark trotzdem sicher. Nun wartet Frankreich in der Zwischenrunde.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben beste Chancen auf eine Medaille.

Mit 80,01 Punkten und rund fünf Zählern Vorsprung liegen sie vor den zweitplatzierten Georgiern. Die Mitfavoriten aus Japan hatten im Kurzprogramm Patzer. Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte für die Kür.

Mit drei Toren Rückstand geht die deutsche Mannschaft von Harry Kreis in die letzte Pause.

Es sieht nach einer Niederlage aus, doch der Einzug in die Zwischenrunde ist nach dem Lettland-Spiel sicher. Die Playoff-Runde bleibt Deutschland aber nicht erspart, aktuell ist der Gegner Frankreich.

Im zweiten Drittel zeigten die USA starke Leistung und ließen Deutschland kaum Raum. 3:0 durch Brock Faber (38.).

Für ein Erfolgserlebnis im letzten Drittel braucht Deutschland eine deutliche Leistungssteigerung.

Der Favorit setzt sich allmählich durch und nutzt ein Powerplay eiskalt aus.

Kurz nach einer Strafe gegen Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25.).

Acht Sekunden vor der ersten Pause gingen die USA mit 1:0 gegen Deutschland in Führung (20.).

Zach Werenski erzielte nach Vorlage von Matthews das Tor. Bis dahin hatte Deutschland gut dagegengehalten.

Die deutsche Nationalmannschaft steht vor einer schweren Aufgabe: Im dritten Spiel der Gruppe C wartet der Tabellenführer USA (21:10 Uhr).

Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland vor allem um die Platzierung. Das Weiterkommen ist bereits sicher. Als Gruppensieger oder bester Zweiter könnte man die Zwischenrunde umgehen.

Die Halbzeit-Führende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold knapp, was zu Tränen auf der Großschanze führte. Ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem schnappte ihr mit 284,8 Punkten den ersten Platz weg und triumphierte wie auf der Normalschanze.

Trotzdem feierten die Skandinavierinnen gemeinsam. Die Schwedin Frida Westman freute sich als Vierte. Nika Prevc wurde überraschend Dritte und gewann Bronze.

Agnes Reisch war als beste Deutsche überraschend nur Zehnte, Selina Freitag wurde 17., Juliane Seyfahrt belegte Platz 23. Für den DSV ist das enttäuschend, da die Skispringerinnen erstmals ohne Medaille von Olympia abreisten.

Vor dem letzten Durchgang auf der Großschanze war Juliane Seyfarth mit Rang neun beste Deutsche, doch die Chancen auf Edelmetall sind minimal.

Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an. Nika Prevc hat als Fünfte wohl kaum eine Chance auf das Podium. Mehrere Athletinnen hatten am Ende mit starkem Rückenwind zu kämpfen.

Bitter: Katharina Schmid erwischte besonders viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Start bereits in der Halbzeit aus.

Matt Weston aus Großbritannien gewann nach dem Einzel-Olympiasieg auch im Paarwettbewerb Gold mit Tabitha Stoecker und verwies Kreher/Jungk auf Silber.

Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer freuten sich mit nur einer Hundertstelsekunde mehr über Bronze.

Pfeifer/Grotheer fehlte nur eine Hundertstelsekunde auf Kreher/Jungk, die damit vorn bleiben.

Wo landen die Briten Stoecker/Weston?

Die Dresdner übernahmen mit 0,12 Sekunden Vorsprung die Führung vor den Briten. Zwei weitere Paare folgten, dann starteten Pfeifer und Grotheer.

Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien setzten sich mit den letzten Teams an die Spitze, anschließend kamen Kreher/Jungk.

Die Briten haben eine Medaille sicher, selbst die Goldfavoriten Weston/Stoecker sind noch im Wettbewerb.

Erstmals bei Olympischen Winterspielen wird die Skeleton-Mixed-Team-Entscheidung ausgetragen!

Deutschland schickt die Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen – mit guten Medaillenchancen. Nach zweimal Silber und Bronze soll es für den BSD endlich Gold geben.

Wie bei den 1000 Metern gingen auch bei 500 Metern die begehrtesten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok siegte mit olympischem Rekord und verdrängte Jutta Leerdam auf Platz zwei.

Bronze holte Miho Takagi aus Japan zum zweiten Mal. Sophie Warmuth aus Erfurt wurde am Ende Achter.

Schade! Sophie Warmuth lieferte der niederländischen Superstar Jutta Leerdam über 500 Meter einen starken Kampf, musste sich aber geschlagen geben.

Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter übernahm kurzzeitig die Führung, für Warmuth reichte es vorerst zu Rang sechs.

Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia weiter auf eine Einzelmedaille. Nach einem guten Start lief es heute in der Verfolgung nicht wie erhofft, was die 31-Jährige sehr enttäuschte. Im Ziel flossen bittere Tränen.

„Ich bin einfach nur enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich heute wirklich gut auf der Strecke. Dass beim letzten Schießen wieder alles schiefgeht, tut sehr weh“, erklärte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF. „Ich war beim letzten Schießen sehr angespannt, hörte, dass Lou (Jeanmonnot) einen Fehler geschossen hat. Das machte mich unruhig, ich verlor den Fokus und konnte nicht mehr gut zielen. Es ist ernüchternd, wie 30 Sekunden eines starken Rennens alles zunichtemachen.“

Preuß steht symbolisch für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia, denn nach dem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel gab es keine weiteren Medaillen, was die schwächste deutsche Olympia-Bilanz im Biathlon bedeutet. Vier Chancen bei Staffel und Massenstart bleiben noch.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit Rang acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.

Zuvor war sie im Big-Air-Wettbewerb knapp gescheitert. Nun hat sie eine Medaillenchance und könnte die erste deutsche Snowboarderin seit 1998 sein, die in Italien Edelmetall holt.

Beim letzten Schießen unterliefen Preuß zwei Fehler, was am Ende Platz sechs bedeutete.

Lisa Vittozzi profitierte von den Patzern der bis dahin Führenden Suvi Minkkinen und übernahm die Spitze, gewann Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen sicherte sich Silber, Minkkinen fiel auf Bronze zurück.

Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer kam auf Platz 34, Selina Grotian belegte Rang 41.

Franziska Preuß war in der Verfolgung weiter fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um den dritten Platz.

Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide mit deutlichem Vorsprung auf den Rest des Feldes und werden das Gold wohl unter sich ausmachen.

Die beiden Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen bei einem spannenden Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross Gold vor Italien und Frankreich.

Für das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer war im Halbfinale Endstation, im kleinen Finale belegten sie Platz sieben. Das deutsche Snowboard-Team wartet weiterhin auf eine Medaille.

Bitter! Lena Dürr verlor im zweiten Slalom-Durchgang viele Plätze und fiel auf Rang neun zurück.

Federica Brignone fuhr deutlich besser: Die Italienerin baute ihren Vorsprung sicher aus und gewann ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen mit gleicher Zeit, Bronze ging an die Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher wurde 19.

Emma Aicher, Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin, liegt nach dem zweiten Riesenslalom-Durchgang auf Platz drei, hat aber kaum Medaillenchancen.

Alle Blicke richten sich nun auf Lena Dürr.

Besser spät als nie! Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaillen!

Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz übergab das IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde nachträglich zugesprochen, da Russland aufgrund von Doping disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.

Vor wenigen Minuten begann der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.

Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt derzeit auf Platz zwei und hat überraschend Medaillenchancen. Kann die 34-Jährige tatsächlich aufs Podium fahren? Die Daumen sind gedrückt.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Qualifikationslauf und belegte nur Platz 23.

Somit verpasste der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall wie im Big Air die Chance auf eine Medaille, da nur die besten zwölf Athleten ins Finale einziehen.

Norwegen sichert sich weiter Gold im Medaillenspiegel und gewinnt die Männer-Staffel im Langlauf über 4x7,5 Kilometer. Silber ging an Frankreich, Bronze an Italien. Die deutsche Staffel wurde Achte.

Der Sieg ist keine Überraschung, doch Superstar Johannes Høsflot Klæbo gewann damit seine neunte Goldmedaille und ist damit der erfolgreichste Winter-Olympionike aller Zeiten – ein historischer Moment! Er überholte dabei zwei norwegische Landsleute sowie die Langläuferin Marit Bjørgen, den Biathleten Ole Einar Bjørndalen und den Langläufer Bjørn Dæhlie, die jeweils acht Goldmedaillen halten.

Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden die nächsten Medaillen vergeben: Gold gewann Kanadier Mikael Kingsbury gegen Japaner Ikuma Horishima.

Bronze ging an den Australier Matt Graham im Duell mit dem Japaner Takuya Shimakawa.

Die deutschen Curling-Herren kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien. Der Einzug ins Halbfinale ist dadurch gefährdet.

Es war bereits die dritte Niederlage bei fünf Spielen. In den verbleibenden Round-Robin-Partien gegen Schweden, Tschechien, Schweiz und China dürfen sich die Deutschen keine Ausrutscher mehr leisten.

Martin Ponsiluoma holte Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer!

Zweiter wurde der umstrittene Biathlet Sturla Holm Lægreid, der nach seinem Einzel-Bronze einen Skandal um Fremdgehen gestand. Bronze ging an den Franzosen Emilien Jacquelin, der lange führte, aber beim letzten Schießen zwei Scheiben liegen ließ und so von Lægreid überholt wurde. Jacquelin hatte sich zuvor im Skandal ein verbales Duell mit Lægreid geliefert.

Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Rang elf, Philipp Nawrath wurde 25., Justus Strelow 30., David Zobel 34.

Der Riesenslalom gehört eigentlich nicht zu den Paradedisziplinen deutscher Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat plötzlich Medaillenchancen!

Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem letzten Lauf überraschend auf Platz zwei inmitten Italiens Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34) und hat 0,12 Sekunden Vorsprung auf Sofia Goggia.

„Es hat so viel Spaß gemacht! Oben steht man in der Sonne, alles passt. Dass es dann so gut klappt, war einfach ein Genuss“, sagte die Bayerin im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im Super-Team-Skispringen am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr, ZDF und Eurosport) von der Großschanze.

Raimund gewann zu Beginn des Olympiakampfs Gold von der Normalschanze, beim Großschanzen-Springen wurde er Neunter. Wellinger, Olympiasieger von 2018, erreichte Platz 15.

Der Super-Team-Wettbewerb wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen und ersetzt den klassischen Teamwettbewerb mit vier Springern durch einen mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren.

In Italien wurde auf einem Parkplatz für die Olympischen Winterspiele eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Der Sprengkörper wurde in der Nähe des Skisprung-Austragungsortes in Predazzo entdeckt und inzwischen von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.

„Du bist so fokussiert, und dann ist es so schnell vorbei, das tut extrem weh“, sagte ein 28-Jähriger Athlet. Nach dem ersten Durchgang lag er als Zehnter nur 0,71 Sekunden hinter dem Bronzemedaillengewinner.

Ein Fahrfehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Traum von einer Olympia-Medaille. „Vielleicht bin ich zu direkt an die Sache herangegangen“, resümierte er. Ob er am Montag beim Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) startet, war noch unklar.

Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Mittel, das den Östrogenspiegel senken kann. Die Biathletin wurde aus dem italienischen Kader gestrichen und durfte nicht bei Olympia starten.

Dann kam die Wende: Passler könnte doch noch um eine Medaille kämpfen.

Am Montag soll sie erstmals bei Olympia an einem offiziellen Training teilnehmen. „Wir freuen uns riesig, sie wieder bei uns zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Eine Entscheidung wird bis Dienstag erwartet.