Olympia 2026 im Liveticker: Heute große Goldchance für Deutschland!
Mailand/Cortina (Italien) – Wer gewinnt Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina befinden sich in vollem Gange!
Auch am zehnten Wettkampftag sicherte sich das deutsche Team Silber durch Laura Nolte im Monobob, zudem gewann das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase/Nikita Volodin Bronze. Ein Olympiasieg blieb Deutschland allerdings seit Donnerstag verwehrt.
In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch laufend über alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und Hintergrundgeschichten.
Seit fast einer Woche wartet Deutschland auf Gold, doch heute könnte sich das ändern: Zur Halbzeit führt Johannes Lochner im Zweierbob mit einem Vorsprung von 0,8 Sekunden auf seinen engsten Verfolger. Auch die Plätze zwei und drei werden von Deutschen belegt – Francesco Friedrich und Adam Ammour liegen dort. Der finale Lauf beginnt um 21:06 Uhr.
Außerdem bestehen weitere Medaillenchancen für das deutsche Team in der Nordischen Kombination, wo nach etwa einer Woche Pause mit dem Gundersen-Wettbewerb auf der Großschanze um 10 Uhr die Fortsetzung erfolgt, sowie bei der Männer-Biathlon-Staffel, die um 14:30 Uhr startet.
Darüber hinaus bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Qualifikationsspiel fürs Viertelfinale, der Bully fällt um 12:10 Uhr.
Der zehnte Wettkampftag wurde für Deutschland in gleich drei Disziplinen zu einem nervenaufreibenden Erlebnis: Im Frauen-Monobob und in der Paarlaufentscheidung im Eiskunstlauf schien Gold in Reichweite, doch in beiden Fällen reichte es nicht zum Olympiasieg.
Schon zuvor platzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamwettbewerb: Andreas Wellinger und Philipp Raimund verpassten Bronze um lediglich 17 Zentimeter – und das nur, weil das Springen wegen starken Schneetreibens abgebrochen werden musste. Mit einem Rückstand von 0,3 Punkten belegten die Deutschen Platz vier und waren somit die Verlierer der Jury-Entscheidung.
Im Medaillenspiegel steht Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag auf Rang acht mit bisher vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht fest: Im Endspiel der Olympischen Winterspiele treffen am Donnerstagabend um 19 Uhr die USA auf Kanada.
Kanada setzte sich im zweiten Halbfinale des Tages mit 2:1 gegen die Schweiz durch, während die USA im ersten Halbfinale Schweden mit 5:0 klar besiegten.
Im Frauen-Eishockey läuft derzeit das Halbfinale zwischen Kanada und der Schweiz, aktuell steht es im letzten Drittel 2:1 für Kanada.
Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei wird am selben Tag um 14:40 Uhr ausgetragen.
Ein weiteres Drama an diesem Abend: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasst in der Kür den Olympiasieg. Mit insgesamt 219,09 Punkten sicherten sie sich Bronze.
In der Kür unterlief Minerva Hase gleich zweimal ein entscheidender Fehler, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach einem herausragenden Kurzprogramm führten sie noch, doch die Kür reichte nicht, um Gold zu holen.
Die Weltmeister und klaren Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, zeigten hingegen eine beeindruckende Aufholjagd, die sogar die von Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren in Pyeongchang übertraf. Damals lagen die Deutschen nach dem Kurzprogramm auf Platz vier und wurden noch Olympiasieger. Heute starteten die Japaner von Rang fünf und schafften mit 231,24 Punkten die Sensation.
Silber ging an die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Für Hase/Volodin ist die Bronzemedaille trotzdem ein großer Erfolg, da sie erst seit dreieinhalb Jahren gemeinsam laufen.
Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die Kür der Paare läuft gerade mit voller Intensität, und die Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, haben eine sensationelle Kür gezeigt. Nach Fehlern im Kurzprogramm lagen sie nur auf Rang fünf.
Doch heute Abend gelang ihnen eine fehlerfreie Kür zur Musik aus „Gladiator“ mit 158,13 Punkten, was in der Gesamtwertung 231,24 Punkte bedeutet. Das deutsche Duo Minerva Hase und Nikita Volodin, das nach dem Kurzprogramm führt, muss diese Leistung nun übertreffen.
Mit der Kür-Punktzahl der Japaner liegen sie nur knapp unter dem Rekord von Aljona Savchenko und Bruno Massot von 2018 (159,31 Punkte). Damals gewannen die Deutschen mit einer Gesamtpunktzahl von 235,90 Gold.
Hase und Volodin wärmen sich jetzt auf. Um Olympiasieg zu erreichen, müsste das deutsche Paar ihre persönliche Bestleistung von 149,57 Punkten im Kürlauf übertreffen, was aktuell als sehr schwierig gilt. Im Kurzprogramm erzielten sie mit 80,01 Punkten bereits eine persönliche Bestleistung.
Drama im Eiskanal! Laura Nolte verlor im letzten Lauf des Monobob-Rennens den Olympiasieg. Drei Läufe lang führte die Athletin aus Unna, doch im finalen Durchgang versagten ihr die Nerven.
Sie büßte ihren Vorsprung ein und kam als letzte Starterin mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel. Statt Gold gab es für Deutschland somit Silber.
Dennoch ist das ein großartiger Erfolg für die 27-Jährige, die in Dortmund lebt. Die Chance, die erste deutsche Monobob-Olympiasiegerin zu werden, war aber durchaus gegeben.
Auf dem dritten Platz landete die Kanadierin Kaillie Armbruster Humphries. In Peking war Nolte noch knapp an einer Medaille gescheitert und auf Platz vier gelandet. Diesmal belegte Lisa Buckwitz Rang vier, Kim Kalicki wurde Elfte.
Die Hoffnungen auf Gold ruhen nun auf Nolte im Zweierbob, wo sie zusammen mit Anschieberin Deborah Levi die Titelverteidigung anstrebt. Beide hatten 2022 in Peking Gold gewonnen.
Die Entscheidung im Monobob steht kurz bevor: Laura Nolte, die derzeit führt, wird bald zu ihrem vierten und letzten Lauf starten und versucht, Gold zu holen.
Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf läuft, und das erste deutsche Paar ist bereits auf dem Eis.
Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin zeigten eine starke Kür zu „I'd Do Anything for Love“ von Meat Loaf. Nach einer als ungerecht empfundenen Platzierung im Kurzprogramm (Platz elf) erhielten sie 126,59 Punkte und verbessern sich damit mindestens um einen Rang.
Jetzt wartet man auf das deutsche Spitzenpaar Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte ihre Kür in Mailand präsentieren dürfen.
Die Bedingungen erlauben keine weiteren Sprünge mehr, daher entschied die Jury auf Abbruch!
Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer starten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak verdeutlichte, dass es unter den Umständen keinen Sinn macht.
Für Deutschland ist es besonders bitter, dass die Wertung nach dem zweiten Durchgang entscheidet und Bronze um nur 0,3 Punkte verpasst wurde. Trotz der Enttäuschung ist die Entscheidung angesichts der ungewöhnlichen Bedingungen korrekt.
Das starke Schneetreiben und der Wind sorgten inzwischen für Verzögerungen bei den letzten Springern.
Als erster Springer ging Domen Prevc an den Start, gefolgt von Philipp Raimund, der mit einem Telemark bei 136 Metern landete und Deutschland zumindest vor Slowenien positionierte.
Der Wettbewerb wurde erneut unterbrochen, da die Sicht sehr schlecht war.
Der letzte Durchgang begann mit den ersten Springern, Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.
Nachdem Ren Nikaido 138,5 Meter sprang, zog Japan vor Deutschland auf den dritten Platz vor. Norwegen liegt mit etwa zehn Punkten Rückstand auf Bronze.
Im zweiten Durchgang sprang Andreas Wellinger bei schwierigen Bedingungen 123,5 Meter. Philipp Raimund kam auf 137,5 Meter und verbesserte sich.
Deutschland liegt vor dem letzten Durchgang auf Rang vier, nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Doch auch Slowenien und Japan kämpfen noch um Bronze, sodass ein spannendes Finale bevorsteht.
Österreich führt mit 568,7 Punkten und rund zehn Punkten Vorsprung auf dem Weg zu Gold.
Philipp Raimund hält das deutsche Skisprung-Team mit Sprüngen von 137 Metern (Raimund) und 127,5 Metern (Wellinger) in der Medaillen-Position.
Nach dem ersten von drei Durchgängen belegt Deutschland mit einem knappen Rückstand von etwa einem Punkt den vierten Platz hinter Polen.
Im Monobob der Damen kündigt sich ein Thriller im vierten Lauf an! Laura Nolte, die als Führende in den Tag startete, legte als erste Starterin einen neuen Bahnrekord von 59,15 Sekunden vor.
Doch dieser Rekord hielt nicht lange: US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor verbesserte die Zeit auf 59,08 Sekunden und verkürzte Noltes Vorsprung von 0,22 auf 0,15 Sekunden. Auch Kaillie Armbruster Humphries liegt mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte auf Bronze-Kurs.
Der entscheidende vierte Lauf beginnt um 21 Uhr, es droht eine Entscheidung in Hundertstelsekunden um Gold im Cortina-Eiskanal. Lisa Buckwitz verbessert sich im Vergleich zum Vortag deutlich, liegt nun auf Rang vier, hat jedoch 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Kim Kalicki liegt abgeschlagen auf Rang 18 und hat mit 3,47 Sekunden Rückstand auf Nolte keine Medaillenchance mehr.
Ist heute schon Schluss? Nein! Um 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer mit zwei Durchgängen.
Darüber hinaus werden Medaillen im Frauen-Monobob, im Ski-Freestyle sowie im Paarlauf-Eiskunstlauf vergeben. Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben exzellente Chancen auf Gold.
Alle Ergebnisse und Entscheidungen im Überblick findet Ihr in unserer Wettkampfübersicht.
Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Herren dürfen wieder von einer Halbfinalteilnahme träumen. Nach einem 7:3-Sieg gegen Titelverteidiger Schweden sind sie zurück in Schlagdistanz zu den ersten vier Tabellenplätzen, die zur Halbfinalqualifikation berechtigen.
Mit nun drei Siegen und drei Niederlagen steht am Dienstag ein doppelter Spieltag an: gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr).
Unglaubliche Szenen beim Slalom! Atle Lie McGrath startete mit einem riesigen Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweitplatzierten Loic Meillard (Schweiz) in den zweiten Durchgang. Doch bei einem eigentlich einfachen Tor stürzte der Norweger und schied trotz Goldkurs aus.
Sein Ärger war riesig: Er warf zunächst seine Skistöcke weg, schnallte dann die Skier ab und lief frustriert in Richtung Wald. Da ein Fangzaun im Weg war, legte er sich schließlich davor und verharrte dort lange.
Statt McGrath sicherte sich Meillard nach Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination nun Gold im Slalom. Das Podium komplettierten Fabio Gstrein aus Österreich und der Norweger Henrik Kristoffersen. Linus Straßer belegte Rang neun.
Ein Tag vor der Männer-Staffel im Biathlon gab der DSV sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM im Vorjahr blieben aus.
Justus Strelow wird das deutsche Staffelteam eröffnen, gefolgt von David Zobel. Philipp Nawrath startet an Position drei, Schlussläufer ist Philipp Horn, der das Quartett möglichst auf einem Medaillenrang ins Ziel bringen soll. Nach Bronze in der Mixed-Staffel sind in der Staffel weitere Medaillenhoffnungen vorhanden.
Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann Gold im Shorttrack-Finale über 1000 Meter.
Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Bronze holte Gilli Kim.
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund tritt auch Andreas Wellinger im Super-Team an.
Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als die heißesten Kandidaten fürs Mannschaftsrennen und Medaillenhoffnungen, doch Hoffmann schwächelte in Predazzo. Daher ersetzt Wellinger den 30-Jährigen an der Seite des frischgebackenen Olympiasiegers. Trotz einer schwierigen Saison präsentierte sich Wellinger auf der Großschanze stärker als Hoffmann.
Bei diesen Winterspielen wird erstmals nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern ausgetragen, sondern das kürzere Super-Team mit je zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So sollen mehr Nationen eine Medaille gewinnen können.
Die deutsche Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Teamkameraden Francesco Friedrich und Adam Ammour an.
Der Berchtesgadener kann schon fast mit Gold rechnen: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen 0,8 Sekunden – im Bobsport eine enorme Distanz. Durch einen Fahrfehler von Ammour rückte Friedrich zumindest auf Platz zwei vor und liegt 0,44 Sekunden vor Bronze.
Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey. Die Schweizer sprachen zunächst von einer Unterschenkelverletzung, doch der Klub der Los Angeles Kings hat nun die genaue Diagnose veröffentlicht.
Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und wird bald mit Reha und Genesung beginnen. „Kevin wird für den Rest der NHL-Saison 2025/26 ausfallen“, teilten die Kings mit. Nach der Saison soll er erneut untersucht werden.
Für eine Medaille dürfte es für Linus Straßer im Slalom nach dem ersten Durchgang schon zu spät sein.
Dem WM-Dritten von 2023 fehlten im Ziel 2,35 Sekunden auf Spitzenreiter Atle Lie McGrath – das entspricht Rang elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied ebenso wie zehn weitere der besten 30 Starter früh aus.
Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Zusammen mit Anschieber Georg Fleischhammer hatte der 35-Jährige bereits 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten – überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.
Der dritte deutsche Pilot Adam Ammour schob sich sogar noch am Serien-Olympiasieger vorbei, Friedrich belegte mit einem Rückstand von 0,04 Sekunden Rang drei.
Nach dem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.
„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist mein Karriereende“, erklärte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD Studio.
Grotheer war 2022 in Peking Olympiasieger und gewann im darauffolgenden Jahr den Gesamtweltcup. Nach mehreren Verletzungen hatte er in dieser Saison große Schwierigkeiten, weshalb die beiden Bronzemedaillen umso wertvoller für ihn sind.
Nach den Medaillen am Sonntag für die Skeletonis, aber auch einigen Enttäuschungen für Deutschland, gibt es am Montag viele neue Chancen für die Athleten in Schwarz-Rot-Gold.
So wird heute die erste Bob-Medaille vergeben: Im Frauen-Monobob führt Laura Nolte nach zwei Läufen und hat gute Chancen auf Gold (4. Lauf: 21:06 Uhr). Früh am Tag greift Linus Straßer im Ski-Alpin mit dem Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr) nach Edelmetall, abends bleibt den Skispringern im Super-Team (19 Uhr) noch die letzte Möglichkeit auf Medaillen.
Der größte Hoffnungsträger kommt allerdings zum Schluss: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold – nach dem Kurzprogramm führen sie das Feld deutlich an und könnten mit ihrer Kür einen großen Coup landen.
Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, an dem es aus deutscher Sicht einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall bei den Skeletonis gab.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr nachverfolgen, wie sich die Athleten in Schwarz-Rot-Gold im internationalen Vergleich positionieren.
Das Spiel ist beendet: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der deutlichen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter ins Playoff ein und trifft dort auf Frankreich.
Endlich erzielte Tim Stützle für Deutschland den Ehrentreffer zum 1:5 (52.).
Zwar ist die Spannung dadurch nicht mehr zurückgekehrt, aber der NHL-Star stärkt zumindest die Moral.
Die USA führen deutlich: Auston Matthews traf zum 5:0 (47.).
Das deutsche Team geriet zunehmend unter Druck.
Tage Thompson erhöhte auf 4:0 für die USA (42.).
Damit sind die Hoffnungen auf eine Aufholjagd im vierten Drittel frühzeitig dahin. Ein Sieg gegen die USA wäre nötig gewesen, um die direkte Viertelfinal-Qualifikation zu sichern. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei aber gesichert. Das Zwischenrunden-Duell geht gegen Frankreich.
Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben damit die besten Chancen aufs Podest!
Mit 80,01 Punkten und etwa fünf Zählern Vorsprung auf die zweitplatzierten Georgier überzeugten sie im fehlerfreien Auftritt. Die Mitfavoriten aus Japan patzten zuvor. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte für die Entscheidung.
Mit drei Toren Rückstand ging die Mannschaft von Trainer Harry Kreis in die letzte Pause.
Eine Niederlage ist wahrscheinlich, doch das Weiterkommen ist dank der Pleite Lettlands nicht mehr gefährdet. Das DEB-Team erspart sich dadurch allerdings nicht die Zwischenrunde. Dort wartet Frankreich.
Im zweiten Drittel erhöhten die USA das Tempo und ließen dem DEB-Team kaum Luft zum Atmen. Folgerichtig fiel das 3:0 durch Brock Faber (38.).
Will Deutschland noch etwas erreichen, ist im letzten Abschnitt eine deutliche Leistungssteigerung notwendig.
Der Favorit setzte sich langsam durch und nutzte ein Powerplay eiskalt aus: Auston Matthews traf zum 2:0 (25.).
8,7 Sekunden vor der ersten Pause erzielten die USA das 1:0 gegen Deutschland durch Zach Werenski (20.). Bis dahin hielt das DEB-Team gut mit und bot dem Favoriten Paroli.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht in wenigen Minuten (21:10 Uhr) vor einer Mammutaufgabe: Im dritten Gruppenspiel wartet Spitzenreiter USA.
Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland hauptsächlich um die Platzierung. Das Weiterkommen ist bereits gesichert. Als Gruppensieger oder bester Gruppenzweiter könnten Draisaitl & Co. die Zwischenrunde umgehen.
Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold nur knapp, was an der Großschanze zu tränenerfüllten Momenten führte. Norwegens Anna Odine Stroem schnappte sich mit 284,8 Punkten den Spitzenplatz und gewann wie auf der Normalschanze. Die Skandinavierinnen feierten sich gegenseitig, auch die Schwedin Frida Westman freute sich als Vierte, während Nika Prevc mit 271,5 Punkten Bronze holte.
Überraschend wurde Agnes Reisch als beste Deutsche Zehnte, Selina Freitag belegte Rang 17, Juliane Seyfarth landete auf Platz 23. Für den DSV ist das enttäuschend, da die deutschen Skispringerinnen erstmals ohne Medaille von Olympischen Winterspielen abtreten.
Vor dem letzten Durchgang auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth mit Rang neun beste Deutsche, hat aber kaum Chancen auf Edelmetall.
Vier Norwegerinnen, angeführt von Eirin Maria Kvandal, führen das Feld an. Nika Prevc, Fünfte, wird es schwer haben, aufs Podest zu springen. Am Ende herrschten schwierige Bedingungen durch starken Rückenwind.
Besonders bitter: Katharina Schmid erlebte viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt bereits zur Halbzeit aus.
Der Brite Matt Weston fuhr nach seinem Einzelsieg erneut souverän und gewann gemeinsam mit Tabitha Stoecker Gold!
Das Dresdner Duo Axel Jungk und Susanne Kreher sicherte sich mit nur 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer freuten sich mit einer Hundertstelsekunde Abstand über Bronze.
Pfeifer/Grotheer fehlte nur eine Hundertstelsekunde auf Kreher/Jungk, sodass das Dresdner Duo vorn blieb.
Wo landen nun die Briten Stoecker/Weston?
Das Dresdner Team setzte sich an die Spitze, Kreher/Jungk übernahmen die Führung!
Mit 0,12 Sekunden Vorsprung zogen die beiden DSC-Athleten an den Briten vorbei, zwei weitere Teams folgten. Dann starteten Pfeifer und Grotheer.
Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien übernahmen vor den drei verbliebenen Teams die Führung, Kreher/Jungk legten nach.
Die Briten sicherten sich bereits eine Medaille, da noch die Goldfavoriten Weston/Stoecker folgen.
Erstmals in der Geschichte der Olympischen Winterspiele wird die Skeleton-Mixed-Team-Entscheidung ausgetragen!
Deutschland schickt die Duos Susanne Kreher/Axel Jungk sowie Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen und hat beste Chancen auf Edelmetall. Nach zweimal Silber und Bronze könnte es für den BSD endlich Gold geben.
Auch über 500 Meter gingen die begehrten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok sicherte sich mit einem Olympia-Rekord die Goldmedaille und verdrängte Jutta Leerdam.
Bronze ging erneut an Miho Takagi aus Japan. Sophie Warmuth aus Erfurt erreichte einen guten achten Platz.
Schade! Sophie Warmuth forderte im Duell über 500 Meter die niederländische Spitzenläuferin Jutta Leerdam heraus, musste sich aber geschlagen geben.
Leerdam übernahm vorübergehend die Führung, für Warmuth sprang erst Rang sechs heraus.
Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia nach wie vor auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts lief es in der Verfolgung nicht, was der 31-Jährigen sehr zu schaffen machte. Im Ziel vergoss sie bittere Tränen.
„Ich bin einfach enttäuscht, dass ich es nicht durchziehen konnte. Ich habe mich heute richtig gut gefühlt. Dass das letzte Schießen dann wieder so schlecht lief, tut richtig weh“, erklärte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF-Interview. „Beim letzten Schießen war ich so angespannt und hörte, wie Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler machte. Dann wurde ich nervös, verlor den Fokus und konnte nicht mehr richtig zielen. Es ist extrem frustrierend, dass 30 Sekunden eines eigentlich guten Rennens alles zerstören.“
Preuß steht exemplarisch für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia, denn nach Bronze in der Mixed-Staffel folgten keine weiteren Medaillen – der schwächste deutsche Biathlon-Auftakt bei Olympischen Spielen überhaupt. Vier Chancen bleiben für das DSV-Team noch in Staffel und Massenstart.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit Platz acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.
Zuvor war sie im Big-Air-Wettbewerb knapp gescheitert, jetzt hat sie eine gute Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.
Beim letzten Schießen unterliefen Preuß zwei Fehler, was am Ende eine Podiumsplatzierung verhinderte. Sie wurde Sechste.
Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der bis dahin führenden Suvi Minkkinen, übernahm die Spitze und sicherte sich Gold, Maren Kirkeeide aus Norwegen holte Silber, die Finnin Minkkinen fiel noch auf Bronze zurück.
Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer landete auf Rang 34, Selina Grotian belegte Platz 41.
Franziska Preuß lief in der Frauen-Verfolgung lange fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen wohl um Bronze.
Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi mit deutlichem Vorsprung auf das restliche Feld und wird den Goldkampf vermutlich unter sich ausmachen.
Die Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich Gold.
Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und belegte im kleinen Finale Platz sieben. Die deutschen Snowboarder warten weiter auf die erste Olympia-Medaille.
Sehr schade! Lena Dürr verlor im zweiten Durchgang im Riesenslalom viele Positionen und rutschte auf den neunten Platz ab.
Federica Brignone aus Italien fuhr ihren Vorsprung souverän ins Ziel und holte ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und Norwegens Thea Louise Stjernesund mit identischer Zeit. Bronze ging an die Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher wurde 19.
Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher liegt nach dem zweiten Durchgang auf Rang drei, hat aber wohl keine Chance auf eine Medaille.
Der Fokus liegt jetzt voll auf Lena Dürr.
Endlich! Zwölf Jahre nach den Winterspielen in Sotschi 2014 erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp ihre Goldmedaille nachträglich.
Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz übergab Michael Mronz, deutsches IOC-Mitglied, das Edelmetall. Der Sieg war Deutschland aufgrund der Dopingsperre Russlands aberkannt worden. Der langwierige Prozess dauerte mehrere Jahre.
Vor wenigen Minuten begann der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.
Lena Dürr belegt aktuell überraschend Platz zwei und hat somit gute Medaillenchancen. Kann die 34-Jährige aufs Podest springen? Die Daumen sind gedrückt.
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Lauf der Qualifikation und belegte nur Rang 23.
Damit verpasst der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall wie im Big-Air-Wettbewerb die Medaillenchance – nur die besten zwölf Athleten ziehen ins Finale ein.
Norwegen dominiert weiter den Medaillenspiegel und gewinnt Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer Ski-Langlauf. Silber ging an Frankreich, Italien belegte Rang drei, Deutschland wurde Achter.
Der Triumph für Johannes Hoesflot Klaebo ist nicht überraschend, doch mit seiner neunten Goldmedaille bei Olympia stellt der 29-Jährige einen neuen Rekord auf und überholt die bisherigen Spitzenreiter Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen mit jeweils acht Goldmedaillen – ein historischer Moment!
Beim Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden die Medaillen im kleinen und großen Finale vergeben: Gold gewann der Kanadier Mikael Kingsbury gegen Ikuma Horishima aus Japan.
Bronze holte der Australier Matt Graham im Duell gegen den Japaner Takuya Shimakawa.
Die deutschen Curling-Herren erlitten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien und stehen mit dem Halbfinaleinzug auf der Kippe.
Es war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. In den verbleibenden Partien der Round Robin gegen Schweden, Tschechien, Schweiz und China darf sich das Team keine weitere Schwäche leisten.
Martin Ponsiluoma gewann Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer!
Den zweiten Platz belegte Sturla Holm Lægreid, der nach seinem Bronze im Einzel einen Seitensprung gestand. Bronze ging an Emilien Jacquelin aus Frankreich, der lange in Führung lag, aber beim letzten Schießen zwei Scheiben liegen ließ und so von Lægreid überholt wurde, mit dem er sich im Vorfeld einen verbalen Streit um den Fremdgeh-Skandal geliefert hatte.
Bester Deutscher wurde Philipp Horn als Elfter, Philipp Nawrath belegte Platz 25, Justus Strelow kam als 30. ins Ziel, David Zobel wurde 34.
Eigentlich gehört der Riesenslalom nicht zu den Paradedisziplinen der deutschen Skirennläuferinnen, doch nach dem ersten Durchgang hat Lena Dürr überraschend Medaillenchancen!
Die 34-jährige Münchnerin liegt auf Platz zwei, direkt hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34 Sekunden) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor Sofia Goggia.
„Es hat richtig Spaß gemacht! Oben scheint die Sonne, alles ist perfekt. Dass es dann so gut läuft, war ein Genuss“, sagte die Bayerin im ZDF.
Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten das deutsche Skisprung-Team im Super-Team-Wettbewerb. Gesprungen wird am Montag um 19 Uhr und 20:20 Uhr (ZDF und Eurosport) auf der Großschanze.
Raimund hatte zu Beginn der Spiele Gold auf der Normalschanze gewonnen, auf der Großschanze wurde er Samstag Neunter. Wellinger, Olympiasieger 2018, belegte Rang 15.
Beim Super-Team-Wettbewerb treten erstmals zwei Athleten pro Nation an, die jeweils drei Sprünge absolvieren – anders als beim klassischen Teamwettbewerb mit vier Springern.
Auf einem Parkplatz bei den Olympischen Winterspielen in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Der Sprengkörper wurde nahe dem Austragungsort der Skisprungwettbewerbe in Predazzo gefunden. Experten konnten die Granate entschärfen, von einer Gefahr für die Bevölkerung wurde laut Polizei keine ausgegangen.
„Man konzentriert sich so lange, und dann ist es plötzlich vorbei – das tut extrem weh“, sagte der 28-Jährige. Nach Platz zehn im ersten Durchgang hatte sich Gratz eine gute Ausgangsposition erarbeitet, nur 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Ein Fahrfehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Traum von einer Olympia-Medaille. „Vielleicht bin ich zu forsch gewesen“, resümierte er. Ob er am Montag beim Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) starten wird, stand noch nicht fest.
Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament, das den Östrogenspiegel senkt. Die Biathletin wurde aus dem italienischen Kader ausgeschlossen und durfte zunächst nicht bei Olympia starten. Nun gibt es eine Wende, und Passler könnte doch noch um eine Medaille kämpfen.
Am Montag wird die 24-Jährige erstmals bei den Olympischen Winterspielen an einem offiziellen Training teilnehmen. „Wir freuen uns riesig, sie wieder bei uns zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).
Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Bis Dienstag soll eine Entscheidung fallen.