Olympia 2026 im Liveticker: Franziska Preuß verpasst Podium im Sprint knapp
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!
Am siebten Wettkampftag konnten die deutschen Skeleton-Athleten erneut Edelmetall gewinnen: Axel Jungk sicherte sich im Einzelrennen die Silbermedaille, sein Teamkollege Christopher Grotheer erreichte den dritten Platz und holte Bronze.
In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, herausragende Momente und interessante Hintergrundgeschichten.
Lange stand nicht fest, ob „Silber-Emma“ auch im Riesenslalom an den Start gehen würde. Nun hat der Deutsche Skiverband (DSV) die Nominierung für diese technische Disziplin bekanntgegeben. Auf der Startliste stehen sowohl Emma Aicher als auch Slalom-Spezialistin Lena Dürr.
Im Unterschied zu den anderen Wettbewerben, in denen Allrounderin Aicher antritt, gilt sie im Riesenslalom jedoch nicht als Favoritin für das Podium. Die 22-Jährige gewann Silber in der Abfahrt und der Teamkombination, schied im Super-G jedoch aus. Eine weitere Medaillenchance bietet sich ihr im Slalom am Mittwoch.
Die Biathlon-Wettkämpfe entwickeln sich zu einer norwegisch-französischen Festveranstaltung! Maren Kirkeeide aus Norwegen lieferte eine beeindruckende Schlussrunde ab und verdrängte die Französin Océane Michelon um 3,8 Sekunden auf Platz zwei. Damit krönte sich Kirkeeide erstmals zur Olympiasiegerin. Bronze ging an Lou Jeanmonnot, die mit einem Schießfehler ihre Chancen auf Gold zunichte machte.
Auch Franziska Preuß ärgerte sich über einen Fehler beim Stehendschießen, der sie mit einem Rückstand von einer Minute auf Kirkeeide nur Rang sieben einbrachte. Dennoch bewahrte sie sich eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung.
Vanessa Voigt, die bis zum Vortag mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen hatte, erzielte dank zehn Treffern ein optimales Ergebnis und kam auf Platz zwölf ins Ziel. Julia Tannheimer schied durch zwei Fehler beim Stehendschießen frühzeitig aus, schaffte aber dennoch den 20. Rang. Selina Grotian belegte mit drei Fehlern den 52. Platz.
Leider muss Franziska Preuß aufgrund des Fehlers im Stehendschießen wohl ihre Hoffnungen auf eine Medaille begraben.
Kurz zuvor blieb Vanessa Voigt zwar fehlerfrei, liegt nach dem zweiten Schießen aber bereits hinter Preuß. Julia Tannheimer zeigte Schadensbegrenzung und traf im Stehendanschlag fehlerfrei, während Selina Grotian einen weiteren Fehler hinnehmen musste.
Die vier deutschen Biathletinnen absolvierten ihr Liegendschießen mit teils durchwachsenen Ergebnissen. Die beiden Nachwuchstalente Selina Grotian und Julia Tannheimer schossen sich mit jeweils zwei Patzern früh aus dem Medaillenrennen heraus. Vanessa Voigt räumte zwar alle fünf Scheiben ab, war laufstark jedoch bereits deutlich zurück.
Franziska Preuß hingegen traf alle fünf Scheiben und präsentierte zudem eine solide Laufleistung, womit sie vorerst auf Platz zwei rangiert. Die stärksten Athletinnen folgen jedoch noch.
Es geht Schlag auf Schlag weiter! Bei Schneetreiben in Antholz kämpfen nun die Biathletinnen um die Medaillen.
Die vier deutschen Starterinnen nehmen innerhalb weniger Minuten den Wettkampf auf: Vanessa Voigt, Julia Tannheimer, Selina Grotian und Franziska Preuß starten alle zwischen 15:01 und 15:05 Uhr.
Ursprünglich war Selina Grotian bis zum Morgen nicht für das Team vorgesehen, doch sie rückte durch die krankheitsbedingte Absage von Janina Hettich-Walz nach.
Parallel zum deutschen Eishockeyspiel endete der zweite Lauf im Riesenslalom mit einem historischen Ergebnis: Lucas Pinheiro Braathen sicherte sich dank seines großen Vorsprungs aus dem ersten Lauf die Goldmedaille – die erste Medaille überhaupt für Brasilien bei Olympischen Winterspielen.
Nur 0,58 Sekunden hinter dem in Norwegen geborenen Braathen gewann der Schweizer Marco Odermatt Silber, Bronze ging an seinen Landsmann Loic Meillard.
Aus deutscher Sicht war der Ausfall von Fabian Gratz bitter, der als Zehnter aussichtsreich in den zweiten Lauf gestartet war. Stattdessen wurde Alexander Schmid nach einer starken Aufholjagd mit Rang 13 bester Deutscher; Anton Grammel belegte Platz 14.
Leider verfehlte Deutschland kurz vor Schluss beim Eishockey noch einmal den Pfosten und verpasste so den Ausgleich.
Am Ende stand eine 3:4-Niederlage gegen Lettland. Das DEB-Team trifft nun am Sonntagabend um 21:10 Uhr auf einen der Topfavoriten, das Team USA.
Gibt es noch eine Chance? Tim Stützle brachte die deutschen Eishockey-Herren wieder heran und verkürzte auf 3:4 gegen Lettland.
Bei noch zwei verbleibenden Spielminuten könnte ein Ausgleich das Spiel in die Verlängerung schicken.
Das ist bitter: Erstmals in diesem olympischen Eishockey-Turnier geriet Deutschland in Rückstand, Lettland stellte auf 3:2.
Eduards Tralmaks brachte die Letten in Führung, und das ohne Überzahlsituation. Wenige Minuten später erhöhte Renars Krastenbergs gar auf 4:2.
Deutschland hat nun rund acht Minuten Zeit, um zumindest die Verlängerung zu erzwingen.
Lettland glich erneut aus!
Diesmal war das DEB-Team in doppelter Unterzahl, nachdem Jonas Müller und Tobias Rieder für jeweils zwei Minuten auf die Strafbank geschickt wurden. Lettland nutzte das Powerplay eiskalt, Dans Locmelis (29. Minute) überwand Goalie Philipp Grubauer zum zweiten Mal an diesem Tag.
Schade! Am Ende rückte Deutschland dank Schlussläuferin Pia Fink noch auf den vierten Platz vor, die Medaillenränge blieben jedoch außer Reichweite.
Norwegen sicherte sich Gold fast eine Minute vor den großen Favoriten aus Schweden, die trotz eines Sturzes von Ebba Andersson noch auf Platz zwei vorliefen. Bronze ging an Finnland.
Es geht voran! Helen Hoffmann übergab als Fünfte an die deutsche Schlussläuferin Pia Fink.
Die Medaillen sind allerdings wohl außer Reichweite: Norwegen setzt sich an der Spitze ab, Finnland folgt mit 48 Sekunden Rückstand, Italien liegt auf Platz drei mit 57 Sekunden Rückstand. Schweden hat sich nach dem Sturz von Andersson wieder auf Rang vier vorgearbeitet, Deutschland liegt derzeit etwa eineinhalb Minuten hinter Norwegen.
Das deutsche Eishockey-Team bleibt weiter auf Erfolgskurs.
Zwar gelang Lettland im Powerplay durch Dans Locmelis (16. Minute) der Ausgleich, doch nur 68 Sekunden später stellte Lukas Kalble für Deutschland den alten Abstand wieder her.
Auch Katharina Hennig Dotzler, 2022 noch mit Gold und Silber bei Olympia dekoriert, konnte das deutsche Langlauf-Team zeitlich nicht näher an die Spitze heranführen. Dennoch lag Deutschland beim zweiten Wechsel auf dem siebten Platz.
Die Norwegerinnen, die nach mehreren Stürzen von Schwedens Ebba Andersson auf Rang eins vorgerückt waren, hatten beim Wechsel zu Helen Hoffmann einen Rückstand von 52,5 Sekunden.
Im Langlauf-Staffelrennen lief es nicht so gut wie beim Eishockey: Laura Gimmler übergab als Zehnte mit mehr als 40 Sekunden Rückstand auf die führende Schwedin Linn Svahn an Katharina Hennig Dotzler.
Insbesondere auf den letzten zwei Kilometern der 7,5 Kilometer langen Runde verlor Gimmler viel Zeit und musste abreißen lassen, weshalb sie fast eine halbe Minute verlor.
Der Startschuss für das deutsche Eishockey-Team ist erneut gelungen! Zwar nicht schon nach 23 Sekunden, aber nach zwei Minuten erzielte Lukas Reichel das 1:0 gegen Lettland.
Im zweiten Spiel der Vorrunde wollen die deutschen Eishockey-Cracks nach dem 3:1-Erfolg gegen Dänemark auch gegen Lettland den nächsten Sieg einfahren.
Holen die deutschen Langläuferinnen heute ihre erste Medaille? Laura Gimmler, Katharina Hennig Dotzler, Helen Hoffmann und Pia Fink kämpfen in der 4x7,5-Kilometer-Staffel um Edelmetall.
2022 gewann das DSV-Quartett überraschend Silber, im vergangenen Jahr gab es Bronze bei der Nordischen Ski-WM. Bei beiden Erfolgen war allerdings Victoria Carl noch Bestandteil des Teams, die in Italien aufgrund einer Dopingsperre fehlt.
Mit einem überragenden ersten Lauf legte Lucas Pinheiro Braathen den Grundstein für seinen Gold-Triumph im Riesenslalom. Er hatte fast eine Sekunde Vorsprung auf Marco Odermatt, bis zum vierten Platz betrug sein Vorsprung bereits 1,89 Sekunden.
Dies wäre nicht nur die erste olympische Medaille für Braathen, sondern gleichzeitig auch die erste für Brasilien. Der in Norwegen geborene Technik-Spezialist wechselte zur Saison 2024/25 die Nationalität und startet seitdem für das Land seiner Mutter.
Als bester Deutscher belegt Fabian Gratz derzeit Rang zehn mit einem Rückstand von 0,71 Sekunden auf Bronze. Anton Grammel und Alexander Schmid folgen auf den Plätzen 15 und 19.
Schlechte Nachrichten aus dem DSV-Lager: Die Biathlon-Assin Janina Hettich-Walz kann im Sprint nicht starten.
Sie litt in den letzten Tagen an Magenproblemen, daher kam ein Start im Sprint für sie zu früh. „Die Gesundheit geht vor“, schrieb die 29-Jährige, die durch den Verzicht auch die Verfolgung verpassen wird.
Obwohl die Startliste bereits feststand, rückte eine DSV-Athletin nach: Selina Grotian erhält nach ihrem enttäuschenden Einzelwettkampf die Chance auf Wiedergutmachung.
Beim olympischen Eishockey-Turnier gab es besorgniserregende Momente um den Schweizer Kevin Fiala, der sich im Spiel gegen Kanada schwer verletzte.
Die Verletzung hat ernste Folgen für den Schweizer: „Schock-Szenen bei Olympia: Eishockey-Star kann nicht mehr aufstehen.“
Nachdem der siebte Wettkampftag aus deutscher Sicht mit Silber und Bronze glänzte, könnte die Medaillenjagd im Eiskanal nur wenige Stunden später weitergehen.
Um 18 Uhr startet der dritte Lauf der Skeleton-Damen. Bei der Entscheidung um 19:35 Uhr haben alle drei deutschen Starterinnen Susanne Kreher, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise noch gute Chancen auf Edelmetall oder sogar Gold.
Die deutschen Biathletinnen wollen an die starken Leistungen aus dem Einzel anknüpfen und im Sprint (14:45 Uhr) die erste Einzelmedaille holen. Bei den Langläuferinnen sind die Chancen in der 4x7,5-Kilometer-Staffel (12 Uhr) vorhanden. Am Abend kämpft dann Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund um seine nächste Medaille.
Auch die deutschen Eishockey-Teams stehen heute wieder im Einsatz: Die Frauen bestreiten um 16:40 Uhr ihr Viertelfinale gegen Kanada, die Männer spielen bereits um 12:10 Uhr ihr Vorrundenspiel gegen Lettland.
Am späten Abend holten die deutschen Skeletonis Axel Jungk und Christopher Grotheer noch Medaillen! Sie gewannen Silber und Bronze und damit die Medaillen zehn und elf für das deutsche Team.
Im Medaillenspiegel liegt Deutschland damit aktuell auf Rang fünf.
Unglaubliche Szenen im Herren-Eiskunstlauf-Finale! Der große Favorit Ilia Malinin, der nach dem Kurzprogramm klar führte, stürzte mehrfach in der Kür, zeigte weitere Unsicherheiten und fiel so auf Rang acht zurück.
Doch nicht nur Malinin patzte, auch viele andere Eiskunstläufer stürzten reihenweise. Profiteur war Mikhail Shaidorov aus Kasachstan, der nach dem Kurzprogramm auf Platz fünf lag und sich dank einer herausragenden Kür an allen vorbeischob und Gold gewann! Silber sicherte sich der Japaner Yuma Kagiyama vor seinem Landsmann Shun Sato.
Ein weiterer Erfolg für die deutschen Curler: Gegen Italien musste das deutsche Team zwar in die Verlängerung, gewann dort aber mit 6:5.
Damit hat das Team um Skip Marc Muskatewitz zwei von drei Spielen gewonnen, trifft in der Vorrundengruppe jedoch noch auf alle neun anderen Teams. Die besten vier Teams ziehen ins Halbfinale ein. Als Nächstes wartet am Samstag (14:05 Uhr) das Spiel gegen die USA.
Doppelter Medaillenerfolg für die deutschen Skeletonis! Axel Jungk und Christopher Grotheer bestätigten ihre starken Leistungen aus den ersten drei Läufen und sicherten sich Silber und Bronze im Eiskanal von Cortina. Gegen den Goldmedaillengewinner Matt Weston aus Großbritannien, der erneut einen Bahnrekord aufstellte, war kein Kraut gewachsen.
Nach vier Läufen hatte Jungk 0,88 Sekunden Rückstand auf Weston, Grotheer folgte mit weiteren 0,19 Sekunden Abstand. Der dritte deutsche Starter, Felix Keisinger, zeigte mit Rang sechs ebenfalls eine starke Olympia-Leistung.
Damit setzt sich die Medaillenjagd der deutschen Skeletonis fort – bislang endete kein Wettbewerb ohne Medaille für das Team. Am Samstag stehen die Läufe drei und vier der Skeleton-Damen an, am Sonntag feiert das Mixed-Team seine Olympia-Premiere.
Im spektakulären Halfpipe-Wettbewerb der Snowboarder sicherte sich Yuto Totsuka aus Japan die Goldmedaille. Ein herausragender zweiter Lauf brachte dem 24-Jährigen bei seinen dritten Olympischen Spielen das erste Edelmetall – und gleich Gold.
Mit 95,00 Punkten verwies Totsuka den Australier Scotty James auf Platz zwei, der Japaner Ryusei Yamada komplettierte das Podest.
Skispringer Philipp Raimund präsentierte sich auch auf der Großschanze in starker Form. Im zweiten Training erreichte der Normalschanzen-Olympiasieger einen vierten und einen dritten Platz, den letzten Sprung ließ er aus.
Schon im ersten Training am Donnerstag hatte Raimund die Plätze sechs, zwei und zwei belegt. Am Samstagabend kämpfen die DSV-Adler um die Medaillen.
Der dritte Lauf bestätigt die Medaillenambitionen der deutschen Skeleton-Herren! Axel Jungk liegt vor Runde vier auf Kurs Silber, Christopher Grotheer folgt auf Bronze.
Der Seriensieger Matt Weston brach erneut seinen eigenen Bahnrekord, sodass bei einem fehlerfreien Lauf die Goldmedaille nahezu sicher ist. Jungk hat derzeit 0,39 Sekunden Rückstand auf Weston, Grotheer 0,75 Sekunden.
Felix Keisinger liegt mit 1,18 Sekunden Rückstand auf einem starken sechsten Platz, dürfte aber wohl nicht mehr in den Kampf um Medaillen eingreifen.
Lindsey Vonn wandte sich in einer Videobotschaft aus dem Krankenhaus an ihre Fans und erläuterte die nächsten Schritte ihrer Genesung. Demnach muss sie noch mindestens zwei Operationen an ihrem gebrochenen Unterschenkel über sich ergehen lassen.
Eine der beiden Operationen ist bereits für Samstag im Krankenhaus von Treviso geplant, wo die 41-Jährige seit ihrem Sturz behandelt wird. Danach hofft Vonn, nach Hause entlassen zu werden, wo jedoch noch eine weitere Operation ansteht.
Sie dankte für die vielen Blumen, Briefe und Kuscheltiere, die sie in der vergangenen Woche erhalten hatte. „Das hat mir wirklich geholfen. Es waren einige harte Tage im Krankenhaus“, sagte die US-Amerikanerin. Langsam fühle sie sich wieder wie sie selbst, doch es bleibe ein langer Weg.
Der erste Halbfinalist im olympischen Fraueneishockey steht fest: Schweden besiegte Tschechien mit 2:0 und sicherte sich die Teilnahme an den Medaillenspielen.
Deutschland ist weiterhin im Rennen, muss jedoch morgen im Viertelfinale gegen Favorit Kanada antreten.
Was für ein erfolgreicher erster Tag für die deutschen Skeleton-Damen! Nach dem zweiten Lauf belegen die deutschen Athletinnen zur Halbzeit die Plätze zwei bis vier.
Susanne Kreher liegt nur 0,04 Sekunden hinter der Führenden Janine Flock aus Österreich, Jacqueline Pfeifer fuhr im zweiten Lauf Bahnrekord und rückte damit auf Platz drei mit nur 0,09 Sekunden Rückstand auf Kreher vor. Auch die Olympiasiegerin von 2022, Hannah Neise, ist in Lauerstellung und belegt derzeit den vierten Platz.
Überraschung bei den Eisschnelllauf-10.000 Metern: Der erst 19-jährige Tscheche Metodej Jilek sicherte sich den Olympiasieg und krönte sich nach Silber auf 5000 Metern zum neuen Champion.
Mit 5,65 Sekunden Vorsprung setzte er sich vor den Polen Vladimir Semirunniy durch. Bronze gewann Jorrit Bergsma aus den Niederlanden. Deutsche Teilnehmer waren nicht am Start.
Der Ukrainer Vladyslav Heraskevych wurde am Donnerstag von den Olympischen Spielen ausgeschlossen, nachdem er darauf bestand, mit einem Helm zu fahren, der Bilder gefallener Athleten im Krieg zeigte. Gegen die Entscheidung legte er Protest ein – der Internationale Sportgerichtshof CAS wies diesen nun ab.
Der Eiskanal bleibt ein gutes Terrain für die Deutschen: Im ersten Lauf der Skeleton-Damen erreichten alle drei deutschen Starterinnen Plätze unter den Top 5.
Beste Deutsche war Susanne Kreher aus Dresden mit nur 0,02 Sekunden Rückstand auf die führende Österreicherin Janine Flock. Auf dem Bronzeplatz folgte die Britin Tabitha Stoecker, bevor Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise mit 0,21 bzw. 0,23 Sekunden Rückstand auf Flock die Plätze vier und fünf belegten.
Lindsey Vonn musste sich nach ihrem komplizierten Schienbeinbruch bereits drei Operationen unterziehen.
Ihr behandelnder Arzt äußerte sich nun zur Lage: „Arzt von Lindsey Vonn meldet sich nach dritter OP: ‚Heikle Situation‘“.
Biathlet Quentin Fillon Maillet bezeichnete sein perfektes Rennen, bei dem er fehlerfrei blieb und mit der zweitschnellsten Laufzeit glänzte, als „den Tag“. Er sicherte sich den Olympiasieg im Sprint – doch das war nicht das Einzige, worüber er sich freute.
„Es ist ein besonderer Sieg, denn meine Freundin Lydie und ich erwarten ein Baby“, erzählte der Franzose. Dieser Erfolg sei auch für sie.
Josie Baff feierte ihren ersten Olympiasieg! Die 23-jährige Australierin setzte sich im Snowboard Cross gegen die Tschechin Eva Adamczykova und die Italienerin Michela Moioli durch.
Die einzige deutsche Starterin, Jana Fischer, schied im Viertelfinale aus.
Die deutschen Biathlon-Herren konnten im Sprint leider keine Medaillenränge erreichen. Bester Deutscher war Philipp Horn auf Platz zehn, David Zobel und Justus Strelow folgten auf den Plätzen 19 und 23.
Philipp Nawrath bescherte an seinem 33. Geburtstag mit drei Schießfehlern keine bessere Platzierung als Rang 26.
Dagegen lieferte der Franzose Quentin Fillon Maillet, der bereits 2022 zwei Goldmedaillen im Einzel errungen hatte, ein nahezu perfektes Rennen und gewann Olympiagold vor den Norwegern Vetle Sjåstad Christiansen und Sturla Holm Lægreid.
Die deutschen Herren starteten stark, doch innerhalb kürzester Zeit schossen sie ihre Medaillenchancen im Stehendschießen mit Fehlern weg. Justus Strelow und Philipp Horn ließen jeweils eine Scheibe stehen, Philipp Nawrath schoss sich mit zwei Fehlern bei seinem Liegendschießen selbst aus dem Rennen.
David Zobel traf als einziger Deutscher zehnmal, fehlte aber etwas das Tempo, um um Podestplätze mitzukämpfen.
David Zobel und Justus Strelow sind bereits unterwegs und haben ihr erstes Schießen fehlerfrei absolviert.
Strelow schoss derart schnell und präzise, dass er sich nach der ersten Schießeinlage an die Spitze setzte, Zobel folgte knapp dahinter auf Platz sechs. Die Top-Läufer des Weltcups sind jedoch noch nicht gestartet.
Die nächste Medaillenchance für Deutschland im Biathlon steht an: Der Sprint der Herren über zehn Kilometer läuft! Besonders gute Chancen auf eine Einzelmedaille haben Philipp Nawrath und Philipp Horn, die in dieser Saison bereits Podestplätze im Sprint errungen haben.
Für Nawrath ist es zudem ein besonderer Tag: Der Mixed-Staffel-Bronzegewinner feiert heute seinen 33. Geburtstag. Mit am Start sind auch Justus Strelow und David Zobel für das DSV-Team.
Niemand kann ihm das Wasser reichen: Norwegens Ski-Superstar Johannes Høsflot Klæbo (29) hat bei diesen Spielen seine dritte Goldmedaille gewonnen.
Nach seinen Erfolgen im Skiathlon und Sprint setzte sich der 29-Jährige am Freitag auch im Langlauf über 10 Kilometer Freistil durch und verwies den Franzosen Mathis Desloges (23) auf Platz zwei. Damit feierte Klæbo seinen achten Olympiasieg insgesamt.
Bronze sicherte sich Einar Hedegart (24) aus Norwegen.
Ein ungewöhnlicher Anblick beim Ski-Langlauf über zehn Kilometer Freistil in Tesero im Val di Fiemme: Der US-Amerikaner John Steel Hagenbuch (26) startete tatsächlich ohne Mütze und nur im Renntrikot, trotz Temperaturen knapp über null Grad.
Im Vergleich zu den anderen Athleten sorgte der Amerikaner damit für sommerliche Stimmung auf der Loipe.
Das Training vor dem Skispringen am Sonntagabend (18:45 Uhr) sagte Agnes Reisch (26) ab.
Die 26-Jährige, die mit dem Mixed-Team vor drei Tagen knapp eine Medaille verpasst hatte, erklärte nach dem ersten Training: „Ich habe heute meine Tage bekommen. Dann bin ich immer super ängstlich.“
Auf einen dritten Sprung verzichtete sie, da sie „keinen Sinn mehr sah“.
Die deutschen Zweierbob-Herren mussten im vierten Trainingslauf erstmals eine Niederlage hinnehmen.
Der Südkoreaner Jinsu Kim (30) setzte sich mit sechs Hundertsteln Vorsprung vor Johannes Lochner an die Spitze. Bob-Dominator Francesco Friedrich (beide 35) kam nicht über Platz fünf hinaus.
Das Ergebnis hat allerdings wenig Aussagekraft, da es sich nur um eine Trainingseinheit handelte. Die Deutschen hatten zuvor in jedem Lauf Bestzeiten aufgestellt.
Während der Olympischen Spiele in Mailand wurde ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake von der Polizei festgenommen.
Der 44-jährige Mann wollte vermutlich das Spiel der heimischen Nationalmannschaft gegen Finnland besuchen, landete jedoch statt in der Arena hinter Gittern.
Laut Medienberichten muss er nun eine Haftstrafe von fast einem Jahr absitzen, die vom Gericht in Bozen für mehrere Ladendiebstähle verhängt wurde.
Max Langenhan (26) sorgte für einen Schmunzler!
Nach seinem Gold-Erfolg wollte Friedrich Merz (70) ihn anrufen, um persönlich zu gratulieren, doch der Rodel-Star drückte den Bundeskanzler einfach weg.
Wie es dazu kam, erfahrt Ihr hier: „Deutscher Olympia-Sieger legt Bundeskanzler Merz einfach auf“.
Es geht weiter! Auch heute stehen wieder viele Medaillenentscheidungen an, und die Chancen auf deutsche Edelmetallgewinne sind vielversprechend.
Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf Medaillenkurs. Der Rückstand auf den führenden Briten Matt Weston (28) beträgt 0,30 beziehungsweise 0,46 Sekunden. Somit ist sogar noch Gold möglich.
Die Entscheidung fällt ab 19:30 Uhr mit dem dritten Lauf, bevor ab 21:05 Uhr die Medaillen vergeben werden.
Im Biathlon-Sprint über zehn Kilometer ruhen die deutschen Hoffnungen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (beide 29), die um die Medaillen kämpfen.
Damit verabschieden wir uns aus dem sechsten Wettkampftag, der ganz im Zeichen des dritten Olympiasieges der deutschen Rodler in der Team-Staffel stand.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr nachschauen, wo Deutschland aktuell im internationalen Vergleich liegt.
Im letzten Drittel brachte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren Zwei-Tore-Vorsprung ins Ziel und gewann zum Auftakt mit 3:1 gegen Dänemark.
Leon Draisaitl (1.) und Tim Stützle (25./31.) markierten die Treffer für das DEB-Team, Oscar Mølgaard glich zwischenzeitlich zum 1:1 aus (14.). Am Samstag (12:10 Uhr) steht das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland an.
Mit dem 3:1 für Deutschland ertönte die letzte Spielunterbrechung.
Draisaitl und Co. haben sich die Führung verdient und sind auf Kurs für den Auftaktsieg.
Das DEB-Team nutzte das Powerplay, Tim Stützle schnürte seinen Doppelpack zum 3:1 (31.).
Der Stürmer der Ottawa Senators wollte Draisaitl in der Mitte anspielen, doch der Pass wurde von einem Dänen abgefälscht und landete im Tor.
Während im Eishockey noch die Kufen klirren, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.
Bei den Frauen gewann Xandra Velzeboer über 500 Meter vor der Italienerin Arianna Fontana. Bronze ging an Courtney Sarault aus Kanada. Im Finale über 1000 Meter der Männer jubelte ebenfalls Oranje: Jens van 't Wout landete ganz oben auf dem Podest, gefolgt vom Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.
Tim Stützle traf nach starkem Assist von John Peterka sehenswert aus der Drehung zum 2:1 für Deutschland (25.).
Die Dänen kamen zwar zunächst etwas stärker aus der Pause, doch allmählich brachte das DEB-Team mehr Energie aufs Eis. Das Tor und der erneute Vorsprung dürften jetzt helfen.
Die erste Pause läuft, zwischen Deutschland und Dänemark steht es weiter 1:1.
Das DEB-Team startete traumhaft mit dem Tor durch Draisaitl nach 23 Sekunden. Ein Aluminiumtreffer von Bruggisser rüttelte die Dänen jedoch wach, die immer mehr Chancen bekamen und schließlich ausglichen.
Das hatte sich in den Minuten zuvor schon angedeutet: Oscar Mølgaard traf zum 1:1-Ausgleich für Dänemark (14.).
Torhüter Philipp Grubauer rutschte der Puck durch die Beine, ausgerechnet gegen seinen Vereinskollegen von den Seattle Kraken, ins leere Tor.
In Russland kam der Ausschluss des Skeleton-Piloten Vladyslav Heraskevych wegen seines Helms mit Kriegsmotiven offenbar gut an.
„Die Regeln gelten für alle“, sagte Duma-Abgeordneter Amir Chamitow der russischen Agentur Tass. „Für solche Teilnehmer ist das eine unangenehme Erkenntnis, aber man muss sich entscheiden: Sportler oder politischer Agitator?“
IOC-Chefin Kirsty Coventry hatte die Entscheidung des Komitees unter Tränen mitgeteilt. Die ukrainischen Rodler zeigten sich solidarisch mit ihrem Landsmann und knieten sich nach dem Team-Staffel-Rennen gemeinsam nieder, hielten ihre Helme hoch.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft startet jetzt im ersten Vorrundenspiel der Gruppe C gegen Dänemark – und das mit einem Paukenschlag!
Schon nach 23 Sekunden brachte Superstar Leon Draisaitl das DEB-Team mit 1:0 in Führung – ein nahezu perfekter Auftakt.
Gaon Choi aus Südkorea sicherte sich Gold in der Halfpipe. Trotz eines heftigen Sturzes im ersten Lauf, der eine längere Behandlung erforderte, erzielte die 17-Jährige im zweiten Lauf das beste Ergebnis.
Mit 90,25 Punkten setzte sie sich vor der favorisierten US-Amerikanerin Chloe Kim und Mitsuki Ono aus Japan durch.
„Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach dem Sturz einfach wieder aufsteht“, sagte ZDF-Kommentator Andreas Kürten. Choi brach nach ihrem Triumph in Tränen aus.
Der deutsche Medaillenregen im Rodeln fand mit der Mixed-Staffel seinen Höhepunkt – mit der nächsten Goldmedaille!
Mit 0,542 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierten Österreicherinnen sausten Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina souverän zum Sieg. Gastgeber Italien (+0,849 Sekunden) freute sich über Bronze.
Damit gewann Deutschland in jedem Rodelwettbewerb mindestens eine Medaille.
Vor wenigen Minuten begann die Mixed-Staffel der Rodlerinnen und Rodler das Medaillenrennen.
Mit den beiden Einzel-Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie dem Silber-Doppelsitzer der Damen Eitberger/Matschina und dem Bronze-Doppelsitzer der Herren Wendl/Arlt hat Deutschland erneut gute Chancen auf das Podest.
Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf! Über 5000 Meter wurde die Großnichte der italienischen Filmlegende Gina Lollobrigida Olympiasiegerin vor der Niederländerin Merel Conijn und Ragne Wiklund aus Norwegen. Für die 35-Jährige ist es nach dem Sieg über 3000 Meter bereits das zweite Gold bei diesen Spielen.
14,77 Sekunden hinter der Siegerin platzierte sich die Deutsche Maira Jasch auf Rang acht.
Die deutschen Männer feierten ihren ersten Sieg im olympischen Curling-Turnier. Mit 5:4 setzte sich das Team um Marc Muskatewitz gegen Norwegen durch.
Den Auftakt hatte Deutschland noch unglücklich mit 6:7 gegen Kanada verloren, ist nun aber wieder auf Kurs für das Ziel Top 4.
Alessandro Hämmerle verteidigte seinen Titel von 2022! Der Österreicher gewann das Finale im Snowboard Cross vor dem Kanadier Eliot Grondin und dem Österreicher Jakob Dusek.
Für zwei der vier deutschen Starter war im Achtelfinale Schluss, Martin Nörl und Leon Ulbricht scheiterten nach einem Zusammenstoß im Viertelfinale.
Die Schwedin Frida Karlsson gewann nach ihrem Sieg im Skiathlon auch das Rennen über 10 Kilometer Freistil und dominierte die Konkurrenz.
Mit einem Vorsprung von 46,6 Sekunden auf ihre Landsfrau Ebba Andersson sicherte sie sich Gold, die US-Amerikanerin Jessie Diggins errang mit 49,7 Sekunden Abstand Bronze.
Die deutschen Frauen spielten bei der Medaillenvergabe keine bedeutende Rolle: Pia Fink wurde beste Deutsche auf Platz 19, Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg folgten deutlich dahinter.
Es wurde im Freestyle der Männer auf der Buckelpiste extrem knapp. Der Australier Cooper Woods und der Kanadier Mikael Kingsbury erzielten nach dem zweiten Finale punktgleich das gleiche Ergebnis.
Gold ging jedoch an Woods, da er die besseren Turn-Punkte aufwies, was bei Punktgleichheit entscheidet. Bronze sicherte sich der Japaner Ikuma Horishima.
Überraschung perfekt: Die italienische Skirennläuferin Federica Brignone (35) gewann den Super-G in Cortina und holte damit Gold.
Die zweifache Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor Romane Miradoli (31) aus Frankreich und der drittplatzierten Österreicherin Cornelia Hütter (33) durch und schrieb ihr persönliches Wintermärchen.
Nach einem schweren Unfall bei den italienischen Meisterschaften vor rund einem Jahr mit mehrfachen Brüchen und einem Kreuzbandriss galt ihre Olympia-Teilnahme lange als fraglich. Exakt 315 Tage später setzte sich die Italienerin in ihrem Heimrennen in Cortina die Super-G-Krone auf.
Schockmoment um Breezy Johnson (30)!
Beim Super-G stürzte die 30-jährige US-Amerikanerin, nachdem sie an einem Tor hängen blieb.
Glücklicherweise konnte Johnson, die am Sonntag bereits Gold in der Abfahrt gewonnen hatte, selbstständig aufstehen und das Rennen beenden.
Es scheint, als sei nichts Schwerwiegendes passiert.
Stark! Nach dem zweiten von vier Läufen liegen die deutschen Skeleton-Herren auf Medaillenkurs: Axel Jungk auf Silber, Christopher Grotheer auf Bronze. Auch Felix Keisinger auf Rang sechs hält Anschluss.
An der Spitze zog der Gesamtweltcupsieger der letzten drei Jahre, Matt Weston, mit zwei Bahnrekorden einsam seine Bahnen, er hat aktuell 0,3 Sekunden Vorsprung auf Jungk.
Bitter! Emma Aicher, mit großen Hoffnungen gestartet, schied im nebligen Super-G früh aus. Die zweifache Silbermedaillengewinnerin fuhr mit Startnummer 7 ein und kam nicht ins Ziel.
Kurz zuvor schied auch Kira Weidle-Winkelmann aus, die als dritte Frau gestartet war, nach einem Fahrfehler und verpasstem Tor. Auch andere Top-Fahrerinnen wie Sofia Goggia und Ester Ledecka erreichten das Ziel nicht. Die Überraschungsführende ist Lokalmatadorin Federica Brignone, die erst vor wenigen Wochen ihr Comeback nach einer langwierigen Beinverletzung gefeiert hatte.
Die deutschen Skeletonis legten mit dem ersten Lauf einen Grundstein für ein geschlossen starkes Mannschaftsergebnis.
Axel Jungk belegte als Zweiter des ersten Laufs nur 0,06 Sekunden Rückstand auf den führenden Matt Weston, Christopher Grotheer und Felix Keisinger als Vierter und Sechster lagen ebenfalls in Medaillenreichweite.
Die deutsche Biathletin Vanessa Voigt war im Einzel von Antholz als Viertplatzierte knapp an einer Medaille vorbeigeschrammt und zudem beste Deutsche. Trotzdem wird die Thüringerin im Netz heftig kritisiert – sie zieht nun Konsequenzen.
„Während viele wieder meine Laufzeit und Schießzeiten kritisieren, stehe ich hier – und bin verdammt stolz“, schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz Leistungs- und Trainingsrückständen, die durch den Wegfall der vorolympischen Saison entstanden sind, habe sie zum Saisonhöhepunkt ihre beste Leistung gezeigt.
Für all die negativen Nachrichten habe sie keine Nerven und verlasse deshalb vorerst Instagram. „Wir sehen und hören uns nach Olympia. Hier wird es ruhig – mein Fokus liegt auf anderen Dingen“, erklärte Voigt. Nämlich auf weiteren Medaillen – denn das Einzel war erst ihre zweite Chance.
Vladyslav Heraskevych (27) wurde vom Weltverband für den olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen.
Grund war sein Helm, der Motive von verstorbenen Sportlern zeigte, die Opfer des russischen Angriffs wurden.
Mehr dazu findet Ihr hier: „Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen“.
Tag sechs der Olympischen Spiele 2026 bringt ein volles Programm.
So stehen unter anderem heute der Frauen-Super-G, der 10-Kilometer-Langlauf der Frauen, das Snowboard-Cross-Finale der Männer sowie die Mixed-Staffel im Rodeln auf dem Plan.
Die Entscheidungen des Tages im Überblick: „Olympia 2026: Diese Wettkämpfe finden am 12. Februar statt“.
Die letzte Goldmedaille des Abends sicherten sich die Franzosen Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry im Eistanz. Sie verzauberten Publikum und Punktrichter und landeten auf dem obersten Treppchen vor dem US-Duo Madison Chock/Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier.
Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, welche Nationen aktuell dominieren.
Eine Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Das Finale im Eistanz läuft, allerdings ohne deutsche Beteiligung.
Tobias Wendl und Tobias Arlt profitierten im zweiten Durchgang von einem Fehler des führenden US-Duos und sicherten sich so die Bronzemedaille!
Gold blieb – wie schon bei den Damen – in Italien. Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner jubelten. Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich freuten sich über Silber. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller verpassten als Vierte knapp das Podest, Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA fielen auf Rang sechs zurück.
Die beiden jungen US-Doppelsitzer starteten stark in den zweiten Lauf und waren auf Goldkurs, leisteten sich aber einen Fehler und fielen weit zurück. Somit gelang Wendl/Arlt überraschend der Sprung aufs Podest.
Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen landete der Niederländer nur auf dem fünften Platz, Gold ging an die USA.
Jordan Stolz gewann über 1000 Meter, Jenning de Boo aus den Niederlanden holte Silber. Zhongyan Ning aus China wurde Dritter.
Enttäuschend verlief der Abend für die deutsche Medaillenerhoffnung Finn Sonnekalb, der zwei Sekunden unter seiner Bestzeit blieb und nur Zwölfter wurde. Ein Infekt könnte ihn beeinflusst haben. Moritz Klein und Hendrik Dombek erreichten die Plätze 15 und 16.
Der Chinese Lian Ziwen nahm dem niederländischen Eisschnellläufer Joep Wennemars beim 1000-Meter-Rennen den Bahnvorteil und brachte ihn aus dem Tritt.
Diese Szene kostete Wennemars wertvolle Sekunden im Medaillenrennen. Er reagierte frustriert, gestikulierte und schubste seinen Konkurrenten im Zieleinlauf – eine unschöne Szene.
Dajana Eitberger und Magdalena Matschina verteidigten Platz zwei und gewannen Silber!
Gold ging mit 0,120 Sekunden Vorsprung an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer. Selina Egle und Lara Michaela Kipp aus Österreich sicherten sich Bronze.
Eitberger und Matschina zeigten einen starken zweiten Lauf im Eiskanal, doch das beste Duo des Abends ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und raste fehlerfrei zum Sieg. Der Jubel bei allen sechs Athleten auf dem Podest war riesig.
Die deutschen Doppelsitzer-Duos Toni Eggert/Florian Müller sowie Tobias Wendl/Tobias Arlt haben ebenfalls Medaillenchancen.
Nach dem ersten Durchgang liegen Eggert/Arlt auf Platz vier, dahinter folgen Wendl/Arlt auf Rang fünf. Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA führen derzeit, gefolgt von Thomas Steu/Wolfgang Kindl aus Österreich sowie Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner aus Italien, die das Podest komplettieren würden.
Das deutsche Rodel-Duo Dajana Eitberger und Magdalena Matschina belegt zur Halbzeit im Doppelsitzer Platz zwei.
Obwohl sie am Start bei einer Berührung Zeit verloren, lief es im unteren Streckenabschnitt umso besser. Die Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer führen, Eitberger/Matschina liegen nur 0,022 Sekunden zurück. Die Österreicherinnen Selina Egle und Lara Kipp sind derzeit Dritte.
Vor wenigen Minuten starteten die ersten Durchgänge im Doppelsitzer der Rodlerinnen und Rodler. Ab 18:53 Uhr beziehungsweise 19:40 Uhr fallen im zweiten Durchgang die Entscheidungen.
Bei den Frauen kämpfen die deutschen Rodlerinnen um Gold, bei den Männern hoffen Tobias Wendl und Tobias Arlt auf eine Medaille. Außerdem treten Toni Eggert und Florian Müller an.
Elizabeth Lemley sicherte sich den Olympiasieg im Buckelpisten-Slalom im Livigno Snow Park! Die 20-jährige US-Amerikanerin gewann vor ihrer Teamkollegin Jaelin Kauf, Dritte wurde Perrine Laffont aus Frankreich.
Nach einem Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im Dezember in den Weltcup zurück und setzte sich nun überraschend durch.
Große Sorge um die Chinesin Liu Jiayu! Die 33-Jährige stürzte schwer in der Halfpipe der Frauen und musste minutenlang medizinisch versorgt werden.
Bei dem Versuch, einen „Frontside 900“ zu landen, verlor sie das Gleichgewicht, stürzte mit dem Kopf auf die Piste und blieb regungslos liegen, was die Zuschauer verstummen ließ. Rund acht Minuten kümmerten sich Sanitäter um Jiayu, anschließend wurde sie auf einer Trage abtransportiert.
Der aktuelle Zustand der Weltmeisterin von 2019 ist noch unklar.
Die Französinnen dominierten das Biathlon-Einzel der Frauen über 15 Kilometer! Julia Simon gewann Gold, Teamkollegin Lou Jeanmonnot sicherte sich Silber. Lora Hristova aus Bulgarien wurde Dritte.
Vanessa Voigt verpasste als Vierte knapp das Podest, Janina Hettich-Walz belegte einen soliden achten Platz.
Für die deutsche Medaillenhoffnung Franziska Preuß lief es weniger gut: Beim letzten Schießen fielen die Scheiben zwei und vier nicht, und als sie völlig erschöpft ins Ziel kam, hatte sie mehr als zwei Minuten Rückstand auf Simon. Das reichte nur für Platz zehn, obwohl die Bayerin nach drei perfekten Schießeinlagen lange auf Medaillenkurs lag.
Die Goldmedaille im Langlauf über 10 Kilometer gewann Norwegen! Jens Lurås Oftebro fiel erschöpft im Ziel zu Boden, Johannes Lamparter aus Österreich holte Silber, Bronze ging an Finnlands Eero Hirvonen.
Vinzenz Geiger gehörte lange zur Spitzengruppe, verlor am Ende aber die Kraft und landete auf Platz zehn – hinter seinem deutschen Teamkollegen Johannes Rydzek, der Achter wurde. Julian Schmid wurde 14.
Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen krönte sich wahrscheinlich zum König dieser Winterspiele. Mit 0,13 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33) durch.
Marco Odermatt (28), vor den Spielen als Favorit gehandelt, belegte Platz drei.
Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer, der bei ein und denselben olympischen Spielen drei Goldmedaillen gewann – er reiht sich damit neben Ski-Legenden wie Toni Sailer (†73) und Jean-Claude Killy (82) ein.
Nach dem Ausscheiden Polens beim Mixed-Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska mit Hasskommentaren im Netz überhäuft.
„Mir ist bewusst, dass mein Sprung den Einzug in die zweite Runde kostete. Ich hatte Angst vor diesem Sprung. Ich wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht geklappt“, erklärte die Teenagerin nach einem Sprung von nur 82 Metern und übernahm die Schuld am Ausscheiden ihrer Mannschaft. Doch mit dem, was danach in den Kommentarspalten folgte, hatte sie nicht gerechnet.
Schock im olympischen Dorf! Am vergangenen Montagabend stürzte der australische Snowboardcross-Fahrer Cam Bolton (35) schwer im Training. Die Verletzung bedeutet das sichere Olympia-Aus für den Veteranen.
Das Australische Sportinstitut „NSWIS“ bestätigte den schweren Unfall. Am Dienstag litt Bolton unter zunehmenden Kopf-, Hals- und Nackenschmerzen und wurde zur Untersuchung in die Olympische Polyklinik gebracht.
Die Diagnose: Zwei stabile Halswirbelfrakturen. Nach dem Scan wurde er sofort in ein Krankenhaus in Mailand gebracht.
Während bei den Frauen im Eishockey sowie im Herren-Eiskunstlauf noch der Wettkampf läuft, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, der von Julia Taubitz mit der dritten Goldmedaille für Deutschland geprägt wurde.
Im Medaillenspiegel kletterte Deutschland dadurch vorübergehend auf den geteilten zweiten Platz mit Schweden, an der Spitze liegt Norwegen mit sechs Goldmedaillen.
Das ist ärgerlich! Das DSV-Quartett um Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Raimund verpasste nach acht Sprüngen mit nur einem halben Meter Rückstand das Podium und wurde Vierter hinter Japan.
Slowenien mit den Star-Geschwistern Domen und Nika Prevc gewann souverän Gold, Norwegen holte Silber.
Im Mixed-Teamspringen hofft Deutschland auf eine weitere Medaille nach dem Gold von Philipp Raimund.
Derzeit sieht es für Raimund, Agnes Reisch, Felix Hoffmann und Selina Freitag nicht nach einem Podestplatz aus. Schlusspringer Raimund hat aber noch die Chance. Die Slowenen um die Geschwister Prevc sind auf Goldkurs.
Rennrodlerin Julia Taubitz hat es geschafft! Die Sportsoldatin aus Annaberg-Buchholz brillierte auch im vierten Durchgang und verteidigte die Führung im Einsitzer der Frauen vor der Lettin Elina Bota.
Mit Tränen in den Augen und der schwarz-rot-goldenen Fahne im Rücken feierte die 29-Jährige ihren ersten Olympiasieg. Mit einem komfortablen Vorsprung von 0,918 Sekunden und einer Zeit von 3:30,625 Minuten stand sie ganz oben auf dem Podest, vor der Lettin und der US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957) auf Bronze.
Julia Taubitz kann weiter auf ihr erstes Olympia-Gold hoffen. Nach drei von vier Läufen liegt die 29-Jährige aus dem Erzgebirge mit 0,704 Sekunden Vorsprung vor der Lettin Elina Bota.
Sie profitierte jedoch von einem schweren Fehler ihrer deutschen Konkurrentin Merle Fräbel, die direkt am Start den Schlitten verriss und nun um eine Medaille bangen muss.
Die Entscheidung fällt im vierten und letzten Lauf ab 18:50 Uhr.
Das Spiel um Platz drei im Curling-Mixed-Wettbewerb ist entschieden: Italien besiegte Großbritannien mit 5:3 und sicherte sich die nächste Medaille bei diesen Winterspielen.
Das Finale zwischen Schweden und den USA findet um 18:05 Uhr statt.
Philipp Nawrath verpasste beim Biathlon-Einzel als Fünfter mit einem Fehler knapp eine Medaille.
Der fehlerfreie Dominator des Dezembers, Johan-Olav Botn, gewann sein erstes Olympia-Rennen. Hinter ihm sicherten sich der Gesamtweltcup-Führende Éric Perrot aus Frankreich und Botns Landsmann Sturla Holm Lægreid die Podestplätze.
David Zobel wurde als 21. zweitbester Deutscher (zwei Fehler), Lucas Fratzscher (zwei Fehler) belegte Platz 23. Philipp Horn schoss sechs Mal daneben und landete nur auf Rang 40.
Kira Weidle-Winkelmann zeigte eine gute Leistung in der Abfahrt mit Platz sechs, Emma Aicher glänzte im Slalom und sicherte dem deutschen Team Silber in der Kombination!
Die 22-Jährige fuhr die beste Slalomzeit und überholte mehrere Teams, sodass das deutsche Duo nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber knapp den Vortritt lassen musste – um nur 0,05 Sekunden. Bronze gewannen die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.
Für Aicher ist es bereits die zweite Medaille bei diesen Spielen nach Silber in der Abfahrt. Weidle-Winkelmann jubelt über ihre erste Olympia-Medaille – ausgerechnet dort, wo sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.
In einem von Stürzen geprägten Wettbewerb sicherte sich Birk Ruud den Olympiasieg. Kein Athlet konnte den starken ersten Lauf des Norwegers überbieten, der im letzten Durchgang selbst stürzte. Silber gewann Alex Hall aus den USA vor Luca Harrington aus Neuseeland.
Für Ruud ist es bereits die zweite Goldmedaille bei Olympia: 2022 gewann er den Big-Air-Wettbewerb in Peking.
Die ersten Medaillen im Shorttrack wurden vergeben! Im Mixed-Team-Staffel-Finale setzte sich Gastgeber Italien vor Kanada und Belgien durch.
Ein deutsches Team war nicht am Start.
Beim Mixed-Teamwettkampf verzichten die deutschen Skispringer auf Fahnenträgerin Katharina Schmid. Stattdessen zählen Selina Freitag und Agnes Reisch zum Quartett, die beide beim Normalschanzen-Wettbewerb am Samstag vor Schmid lagen.
Ergänzt werden sie durch Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.
Favoritensieg im Sprint der Männer! Johannes Høsflot Klæbo gewann wie schon im Skiathlon Gold. Silber ging an US-Amerikaner Ben Ogden, Bronze an Klæbos Landsmann Oskar Opstad Vike.
Als bester Deutscher erreichte Jan Stoelben das Viertelfinale, Janosch Brugger schied in der Qualifikation aus.
Triple-Podium für die Schwedinnen! Linn Svahn gewann den Langlauf-Sprint vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.
Schade! Coletta Rydzek und Laura Gimmler schieden im Sprint-Halbfinale aus. Sie belegten in ihrem Lauf die Plätze drei und vier und konnten sich auch nicht als Lucky Loser für das Finale qualifizieren.
Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen! Laura Gimmler und Coletta Rydzek erreichten das Halbfinale im Sprint.
Gimmler wurde in ihrem Viertelfinale Zweite und qualifizierte sich direkt, Rydzek gewann ihren Lauf. Sofie Krehl musste kurz vor dem Ziel abreißen lassen und verpasste das Halbfinale deutlich.
Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Duo in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Platz sechs.
Die 29-Jährige startete in der Abfahrt und hatte am Ende 0,74 Sekunden Rückstand auf die Spitzenreiterin Breezy Johnson. Bis zu den Medaillen sind es noch 0,47 Sekunden.
Im Slalom (14 Uhr) will Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher im zweiten Teil der Kombination den Rückstand wettmachen. Die Allrounderin ist in dieser Saison nicht nur beste Abfahrerin, sondern auch beste Slalomfahrerin im Team und kämpft gemeinsam mit Weidle-Winkelmann um Edelmetall.
Eigentlich wollte Philipp Raimund seine Goldmedaille wohl mit dem Norweger Marius Lindvik feiern.
Doch die Freundschaft zerbrach nach dem Anzug-Skandal bei der WM 2025: „Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft mit Konkurrenten nach: ‚Wie ins Gesicht gespuckt‘“.
Die Olympischen Spiele 2026 begannen mit einer spektakulären Eröffnungsfeier. Doch der italienische Sender Rai hatte mit Pannen zu kämpfen, die nun größere Wellen schlagen.
Der Sportchef Paolo Petrecca erkannte reihenweise Personen nicht, verwechselte die Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey und hielt IOC-Präsidentin Kirsty Coventry fälschlicherweise für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella.
Als Reaktion kündigte die Sportredaktion von Rai nach den Spielen einen dreitägigen Streik an. Die Gewerkschaft Usigrai kritisierte scharf und warf Petrecca vor, Sender, Zuschauer und Sportjournalisten geschadet zu haben.
Auch die Politik reagierte: Die italienische Opposition erklärte, dass bei Rai seit Amtsantritt von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni politische Loyalität über fachliche Kompetenz gestellt werde.
Überraschung bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde am Montag überraschend Vater.
Die Geburt erlebte er auf besondere Weise: „Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star wurde durch Anruf geweckt, dann ging alles ganz schnell.“
Drei der vier deutschen Starterinnen erreichten die Qualifikation im Langlauf-Sprint.
Laura Gimmler (Platz 17), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) schafften den Sprung ins Viertelfinale, Katherine Sauerbrey (39.) verpasste die nächste Runde.
Während die Qualifikation als Einzelzeitfahren ausgetragen wird, sprinten die Langläuferinnen ab dem Viertelfinale in sechsköpfigen Läufen gegeneinander.
Am späten Sonntagabend teilte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.
Mehr dazu hier: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort: Das ist ihre Diagnose“.
Nach dem erfolgreichen dritten Wettkampftag mit Gold für Philipp Raimund im Skispringen richtet sich der Fokus auf den folgenden Dienstag. Auch heute hat Team Deutschland gute Chancen.
Die besten Medaillenchancen bestehen im Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit auf Gold- bzw. Silberkurs liegen. Um 18:34 Uhr startet der letzte Lauf in Cortina.
Raimund will schon einen Tag nach seinem Gold-Erfolg nachlegen, denn am Abend steht der Mixed-Wettbewerb (18:45 Uhr) an. Im Ski Alpin hofft Emma Aicher auf ihre zweite Medaille bei der Team-Kombination (Abfahrt 10:30 Uhr, Slalom 14 Uhr).
Auch die Biathlon-Herren im Einzel (13:30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13:13 Uhr) haben Chancen. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Während das Damen-Eishockeyspiel zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute mit dem Wunder von „Gold-Hille“.
Im Medaillenspiegel ist Deutschland auf Rang vier geklettert.
Philipp Raimund gewann die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen. Der 25-Jährige siegte in Predazzo auf der Normalschanze.
Der Erfolg gilt als mittlere Sensation, da Raimund bisher keinen Weltcupsieg errungen hatte. Am Montagabend setzte er sich mit 270,4 Metern vor den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido durch. Im TV sagte Raimund voller Freude: „Ich wusste, es geht weit. Es ist unglaublich.“
Mehr dazu hier: „Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück kaum fassen“.
Deutschland hat am Dienstag beste Chancen auf erneutes Rodel-Gold. Julia Taubitz und Merle Fräbel führten nach zwei von vier Läufen ein Kopf-an-Kopf-Rennen an.
Taubitz hatte nur 61 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Fräbel.
Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Snowboard der Frauen.
Annika Morgan erreichte in der Qualifikation Rang 13 und verpasste damit knapp das Finale der besten zwölf.
Die deutschen Eishockey-Frauen dürfen weiter auf das Viertelfinale hoffen.
Im dritten Gruppenspiel besiegte das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod Frankreich nach Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0), nachdem zuvor Japan klar mit 5:2 bezwungen wurde. Das DEB-Team machte es unnötig spannend und vergab viele klare Chancen.
Laura Kluge brachte 35 Sekunden vor der Pause die Führung, Frankreich glich im letzten Drittel durch Estelle Duvin aus. Erst in der Verlängerung erzielte Katarina Jobst-Smith den entscheidenden Treffer zum verdienten Sieg.
Das „Glamourgirl“ auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.
Im Eisschnelllauf über 1000 Meter setzte sich die 27-jährige Niederländerin vor ihrem Freund Jake Paul um 0,28 Sekunden vor Teamkollegin Femke Kok durch und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf.
Bronze gewann Miho Takagi aus Japan, die 2020 und 2023 über diese Strecke Weltmeisterin wurde.
Jetzt beginnt die Entscheidung über 1000 Meter im Eisschnelllauf der Frauen.
Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zu den Top-Anwärterinnen auf Medaillen.
Anna Ostlender (23) ist als einzige Deutsche am Start. Sie hat aber nur Außenseiterchancen.
Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt von Cortina d’Ampezzo hat sich Trainer Aksel Lund Svindal (42) emotional an Lindsey Vonn (41) gewandt.
„Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst alle, die deinen Weg verfolgen, und uns, die täglich mit dir arbeiten“, schrieb der 42-Jährige am Tag nach Vonns Unfall auf Instagram. „Gestern war ein harter Tag, besonders für dich.“
Vonn war nach zwölf Fahrsekunden an einem Tor hängen geblieben und schwer gestürzt. Dabei brach sie sich das linke Bein.
Gleich geht’s los: Die deutschen Frauen im Eishockey treten aufs Eis.
Im dritten Gruppenspiel muss das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod ab 16:40 Uhr gegen Frankreich antreten.
Ein Sieg wäre ein wichtiger Schritt Richtung Olympia-Viertelfinale.
Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podium in der alpinen Team-Kombination klar.
Jocher belegte in der Abfahrt Platz elf, Straßer konnte die Position nur auf Rang zehn verbessern.
Abfahrts-Sieger Franjo van Allmen (Schweiz) gewann mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg im Duo, vor den Schweizern Marco Odermatt/Loic Meillard und den Österreichern Vincent Kriechmayr/Manuel Feller, die sich die Silbermedaille teilten.
Im Ski Freestyle verteidigte Mathilde Gremaud aus der Schweiz ihren Olympiasieg erfolgreich. Wie vor vier Jahren verwies sie Eileen Gu aus China auf Platz zwei, Bronze gewann Megan Oldham aus Kanada.
Deutsche Starterinnen fehlten wegen der Verletzung von Muriel Mohr.
Obwohl einer der besten Schützen im Weltcup, wird Justus Strelow nicht im Einzel starten. Der DSV setzt auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.
Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, dass die schwierige 4-Kilometer-Strecke mit starkem Schießanteil nicht gut zu Strelow passe.
„Die läuferische Lücke wäre zu groß. Da wir Justus im weiteren Verlauf brauchen, fiel die Entscheidung so.“
Strelow habe die Entscheidung „wie ein Teamplayer“ akzeptiert. Es ist nicht das erste Mal, dass er bei einem Großevent den Einzel-Wettbewerb auslässt, um für die Staffeln fit zu sein.
Die Team-Kombination der Männer läuft. Nach der Abfahrt liegen Simon Jocher/Linus Straßer auf Platz elf.
Jocher lieferte eine solide Abfahrt ab, war 1,33 Sekunden langsamer als Tagesbestzeit Giovanni Franzoni aus Italien. Im Slalom um 14 Uhr hat Straßer als einer der besten der Welt noch alle Chancen, das Team nach vorne zu bringen.
Am zweiten Wettkampftag gewann Deutschland den kompletten Medaillensatz! Und am Montag könnte es weiter goldig werden.
Beim Skispringen der Männer von der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund beste Aussichten. Zwar hat er noch keinen Weltcupsieg errungen, stand aber diese Saison bereits fünf Mal auf dem Podest. Beim letzten Training am Sonntag belegte er die Plätze 1, 1 und 2.
Auch Felix Hoffmann, hinter Raimund zweitbester Deutscher im Gesamtweltcup, kann auf Edelmetall hoffen.
Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.
Beim Eiskunstlauf im Mixed-Team klirren unter den Augen von Tennis-Superstar Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix noch die Kufen. Team Deutschland freut sich derweil über erste Medaillen.
Gold-Rodler Max Langenhan überstrahlte den zweiten Wettkampftag, doch auch Emma Aicher war mit Silber in der Abfahrt nah dran, bevor die Mixed-Staffel im Biathlon Bronze holte. Leider überschattete der schwere Unfall von Lindsey Vonn die Spiele am Sonntag.
Eine Übersicht der Gewinner findet Ihr im Medaillenspiegel.
Die Bronzerede der deutschen Biathleten ist noch im Gange. Offenbar sind die Medaillen jedoch nicht besonders robust.
Beim Freudensprung fiel Justus Strelow die Medaille von der Kette, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.
„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband. Hoffentlich blieb der glänzende Teil heil!
Rennrodler Max Langenhan beschert Deutschland das erste Gold in Italien!
Alles zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr unter: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan rast zum Olympiasieg“.
In olympischer Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.
Der Norweger ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.
Die deutschen Starter waren nicht im Medaillenkampf, lieferten aber mit den Plätzen zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) ordentliche Ergebnisse ab.
Nach dem schweren Sturz der Goldfavoritin Lindsey Vonn gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update.
Mehr dazu hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Update“.
Am ersten Wettkampftag stellte Rodler Max Langenhan gleich zweimal Bahnrekord auf, im dritten Lauf übertraf er sich noch einmal.
Im dritten Lauf erzielte der 26-Jährige einen weiteren Bahnrekord und führt vor dem finalen Durchgang mit fast drei Zehntelsekunden Vorsprung auf den Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods liegt bereits über eine Sekunde zurück – im Rodeln Welten.
Für Altmeister Felix Loch läuft es nicht gut: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt nur auf Platz acht, Timon Grancagnolo belegt Rang zehn.
Nach dem Gewinn der Mixed-Staffel-Medaille brach Vanessa Voigt in Tränen aus.
Die 28-Jährige erinnerte sich an das schwierige vergangene Jahr: „Passiert das wirklich? Nach Staffel-Bronze fließen bei Biathlon-Star die Tränen“.
Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich. Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus, zuvor scheiterten Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale.
Gold sicherten sich die Tschechin Zuzana Maderova, gegen die Hofmeister ausgeschieden war, und der Österreicher Benjamin Karl.
Was für eine dramatische Staffel mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sicherte sich Bronze hinter Frankreich und Gastgeber Italien.
Sieben Schießeinlagen blieben fehlerfrei, doch beim finalen Schießen ließ Schlussläuferin Preuß trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Glücklicherweise musste auch Maren Kirkeeide (Norwegen) zweimal in die Strafrunde, sodass Deutschland dennoch auf dem Podium landete.
Nach Silber für Emma Aicher ist dies die zweite deutsche Medaille des Tages.
Als Lindsey Vonn schwer stürzte, waren Familienmitglieder, darunter ihre Schwester Karin Kildow, vor Ort.
Was sie über das Unglück sagte, lest Ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz miterleben: ‚Kein gutes Zeichen‘“.
Naht eine Biathlon-Sensation? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podest. Zur Halbzeit liegen die Zeichen jedoch gut.
Startläufer Justus Strelow und der zweite Starter Philipp Nawrath liefen fehlerfrei, womit Deutschland beim Wechsel auf die Frauen auf Rang zwei liegt – knapp hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien.
Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß am Zug, um die Medaille zu sichern.
Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann den Wettbewerb über 2x10 Kilometer und holte seinen sechsten Olympiasieg.
Martin Løwstrøm Nyenget (Norwegen) sicherte sich Bronze, zwischen den beiden Norwegern gewann der Franzose Mathis Desloges Silber. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Platz 26.
Drei deutsche Snowboarder erreichten das Finale der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.
Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister, die 2018 Bronze gewann, als Siebte und Cheyenne Loch als 15. der Vorläufe um Medaillen.
Bei den Männern erreichte Elias Huber als Zwölfter das Achtelfinale, Stefan Baumeister schied als 18. aus.
Nach fast 20 Minuten Unterbrechung konnte das Rennen wieder aufgenommen werden. Emma Aicher verteidigte Silber mit einem Rückstand von nur 0,04 Sekunden auf Gold.
Gold ging an Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson aus den USA, Bronze an Lokalmatadorin Sofia Goggia.
Die erste Medaille für Deutschland wurde allerdings vom schweren Sturz Lindsey Vonns überschattet. Kira Weidle-Winkelmann belegte Platz neun.
Nach circa 15 Minuten wurde Lindsey Vonn abtransportiert.
Ein Helikopter brachte die US-Amerikanerin ins näheste Krankenhaus.
Lindsey Vonn liegt noch auf der Piste und wird behandelt. Der Helikopter nähert sich zur Abholung – die Bilder sind erschreckend.
Das sieht nicht gut aus! Kira Weidle-Winkelmann kam als Siebte ins Ziel, Lindsey Vonn startete und stürzte früh.
Die 41-Jährige, die mit einem Kreuzbandriss antrat, blieb mit der Hand am Tor hängen, flog durch die Luft und blieb auf der Piste liegen.
Was für eine Fahrt!
Emma Aicher zeigte eine starke Abfahrt und musste sich nur Weltmeisterin Breezy Johnson um 0,04 Sekunden geschlagen geben – eine Podestplatzierung ist sicher. Nun heißt es zittern!
Der erste Wettkampftag wurde von Protesten und Ausschreitungen in Mailand überschattet.
Details hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.
Die Snowboard-Parallel-Riesenslalom-Vorläufe laufen bereits. Um 11:30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages bei der Abfahrt der Frauen – und Deutschland hat mehrere heiße Eisen im Feuer.
Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben gute Chancen, beide standen in der Saison schon auf dem Podium, Aicher gewann sogar eine Abfahrt. Weidle-Winkelmann zeigte in Trainingsläufen starke Leistungen, auch bei Aicher steigt die Formkurve.
Bei den Snowboardern gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister mit Medaillenchancen ins Rennen, im Rodel-Einsitzer der Männer (4. Durchgang: 18:40 Uhr) führt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag sogar. Auch die Biathlon-Mixedstaffel (14:05 Uhr) hat Außenseiterchancen.
Hier geht’s zum kompletten Wettkampfplan.
Im Big-Air-Snowboarden wurden Medaillen verteilt: Gold und Silber gingen nach Japan, Bronze an China.
Favorit Hiroto Ogiwara ging überraschend leer aus, dafür lieferten seine Landsmänner Kira Kimura (Gold) und Ryoma Kimata (Silber) ab. Der Chinese Yiming Su wurde Dritter.
Die Norwegerin Anna Odine Stroem gewann am Samstagabend überraschend Gold beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.
Die 27-Jährige setzte sich mit 1,1 Punkten Vorsprung vor der Favoritin Nika Prevc aus Slowenien durch, Bronze holte Nozomi Maruyama aus Japan.
Beste Deutsche war Selina Freitag auf Platz sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Rang 16. Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied bereits im ersten Durchgang aus.
Felix Loch (36) hatte sich mehr vorgestellt! Der Rodelmedaillen-Favorit und Gesamtweltcup-Führende liegt nach der Hälfte auf Platz acht.
Besser machte es sein deutscher Teamkamerad Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der einen neuen Bahnrekord aufstellte und vor den letzten Läufen am Sonntag führt.
Unglaublich! Am 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille Italiens bei diesen Winterspielen.
Im Eisschnelllauf über 3000 Meter stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ die starken Konkurrentinnen Ragne Wiklund (Norwegen) und Valérie Maltais (Kanada) weit hinter sich.
Die Favoritin Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte mit Platz vier.
Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind abgeschlossen. Ab etwa 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.
Im Mailänder „Speed Skating Stadium“ starten die Frauen über 3000 Meter.
Aus deutscher Sicht sind die Chancen auf Medaillen gering, mit Josie Hofmann (29) ist nur eine Athletin am Start.
Fast zeitgleich wurden auf drei Strecken des italienischen Eisenbahnnetzes im Norden des Landes Schäden gemeldet.
Ermittler schließen Sabotage nicht aus. Zur Unterstützung wurden Anti-Terror-Experten hinzugezogen.
Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz vor Olympia entdeckt“.
Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft hat weiterhin Chancen auf das Viertelfinale.
Nach der Auftaktpleite gegen Schweden besiegte das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod am Samstagnachmittag Japan deutlich mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0). Damit feierte die Mannschaft vor Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den ersten Olympia-Erfolg seit zwölf Jahren.
Die Weichen auf Sieg stellte das DEB-Team früh: Kapitänin Daria Gleißner traf bereits nach 44 Sekunden. Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) erhöhten auf 3:0.
Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) bauten die Führung auf 5:0 aus. Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) konnten nur noch verkürzen.
Doppel-Erfolg für die Schwedinnen!
Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen und holte Gold. Mit 51 Sekunden Rückstand sicherte sich Ebba Andersson Silber vor Heidi Weng (Norwegen).
Die deutschen Langläuferinnen blieben erwartungsgemäß ohne Podestplatz. Pia Fink erreichte Rang 13, Helen Hoffmann wurde 30.
Hoher Besuch im Olympischen Dorf: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte Team Deutschland viel Glück.
Er hoffe, dass die Vorbereitung „zu guten Platzierungen und Medaillen führt“ und drückte den Athleten die Daumen.
Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) im Mailänder Dorf ist nur eine Station, weitere folgen in Cortina und Antholz.
Von Bormio geht es ohne Umweg weiter nach Tesero.
Im Val di Fiemme startete soeben der Frauen-Langlauf Skiathlon über 20 Kilometer, bei dem Medaillen vergeben werden.
Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.
Der Schweizer Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio vor dem Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni.
Dritter wurde der Südtiroler Dominik Paris. Silber und Bronze gingen an Italien.
Der deutsche Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.
Simon Jocher ist der einzige Deutsche nach der Abfahrt und liegt vorerst auf Platz 19.
Das wäre seine zweitbeste Platzierung der Saison, sollte er sich nicht noch verschieben lassen.
Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor den Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris und erfüllt seiner Favoritenrolle.
Simon Jocher wartet als 28. Starter noch auf seinen Einsatz, hat aber nur Außenseiterchancen.
Schreckmoment um Maxence Muzaton (35)!
Kurz vor dem Ziel verlor der Franzose die Kontrolle, stürzte und rutschte über die Piste.
Zum Glück konnte sich der 35-Jährige wieder aufrappeln und blieb wohl unverletzt.
Jetzt starten die Speed-Spezialisten!
Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe und liefert die erste Medaillenentscheidung der Spiele.
Wir sind gespannt, wer das erste Gold holt.
Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag beginnt heute der Wettkampf richtig!
Nach drei Tagen Vorrundenspielen und Vorläufen fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.
Um 11:30 Uhr startet die Herren-Abfahrt in Bormio. Deutschland hat gute Chancen, denn um 18:45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettbewerb der Skispringerinnen mit drei deutschen Starterinnen.
Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Gänsehaut pur!
Zeitgleich in Mailand und Cortina entzündeten Ski-Legenden Deborah Compagnoni, Alberto Tomba und Sofia Goggia die olympischen Feuer.
Die 25. Olympischen Winterspiele sind offiziell eröffnet.
Die Spannung steigt: Gleich wird das olympische Feuer entzündet – gleichzeitig in Mailand am Arco della Pace und in Cortina auf der Piazza Dibona.
Im San-Siro-Stadion wird die Olympia-Flagge gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Mailänder Scala.
Weiter geht’s!
Friedensbotschafter tragen die Flagge feierlich in die Mitte des Stadions.
Jetzt ist der Augenblick gekommen, auf den alle gewartet haben.
Die Fackelträger ziehen feierlich ins Stadion, begleitet von Tenor Andrea Bocelli, der „Nessun dorma“ singt.
Das Entzünden der beiden Feuer steht bevor.
Nach Reden von Malagò und Coventry spricht Italiens Präsident Mattarella die Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“
Das Highlight des Abends rückt näher.
Zuvor sprechen Malagò (Organisationskomitee) und IOC-Präsidentin Coventry zu den Zuschauern.
Nach dem Einmarsch aller Athleten folgt eine Reise durch die Olympia-Geschichte.
Ein Film mit Schauspielerin Sabrina Impacciatore zeigt die Historie der Winterspiele – eine Zeitreise im Zeitraffer.
Fun Fact fürs Frühstück: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix statt.
Zum Abschluss wird es laut, als das Gastgeberland die Bühne betritt.
Die Freude der Athleten ist sichtbar, das Publikum jubelt – beeindruckende Bilder!
Belgischer Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.
Zusammen mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet sollte er die Ehre haben, doch Zugprobleme verhinderten die rechtzeitige Ankunft.
„Aufgrund von Problemen mit Zugverbindungen kann er trotz Alternativen nicht rechtzeitig erscheinen“, teilte das belgische Olympia-Team mit.
Wir sind bei S angekommen.
Die meisten Nationen sind bereits eingetroffen, nur wenige fehlen noch.
Die Schweiz trat beim Einmarsch nicht in voller Besetzung an.
Im Nacht zuvor wurde bei den Eishockey-Frauen ein Norovirus-Fall bestätigt, weshalb das Team aus Vorsichtsgründen die Eröffnungsfeier ausließ.
Endlich: Eishockey-Star Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, parallel trägt Skispringerin Katharina Schmid (29) die Fahne in Predazzo.
Das Team-Outfit sorgte für gemischte Reaktionen – die Ponchos polarisieren.
Nach etwa 20 Minuten ist der Einmarsch bei C angekommen.
„Germania“ tritt als 32. Nation ein – wer auf Deutschland wartet, muss sich noch etwas gedulden.
Die Brasilianer überraschten beim Einmarsch mit einem kurzen Tanz und brachten die Menge zum Jubeln – die Copacabana für einen Moment in Italien.
Jetzt volle Konzentration auf die Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.
Traditionell eröffnet Griechenland den Einmarsch, danach folgen die weiteren Länder alphabetisch nach der Sprache des Gastgeberlandes. Deutschland läuft als „Germania“ an 32. Stelle ein.
Zeit für Poesie!
Alle Blicke richten sich auf Pierfrancesco Favino, den italienischen Schauspieler, der das Gedicht „L’Infinito“ vorträgt.
Im San Siro erheben sich die Zuschauer, Italiens Nationalhymne erklingt.
Zeitgleich wird an allen vier Austragungsorten die Trikolore gehisst.
Mode-Ikone Giorgio Armani ist an der Reihe.
Er wird mit einer Showeinlage geehrt, denn der italienische Designer verstarb im September 2023 im Alter von 91 Jahren.
Tosender Applaus im Stadion!
Früh in der Zeremonie ergriff US-Popstar Mariah Carey das Mikrofon und sang den Italo-Hit „Volare“.
Es bleibt künstlerisch!
Die italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis trat auf, begleitet von riesigen Farbtuben in Blau, Rot und Gelb, die über der Bühne schwebten. Bunt kostümierte Tänzer ergänzten die Szenerie.
Es kündigen sich weitere Überraschungen an.
Der Fokus liegt auf Kunst.
Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer stellen Skulpturen dar und machen die Bühne zur Galerie.
Los geht’s! Die Eröffnungsfeier hat begonnen.
Trotz der festlichen Atmosphäre war das Stadion zu zwei Dritteln gefüllt – hohe Ticketpreise scheinen einige Fans abgeschreckt zu haben.
130 deutsche Athleten nehmen an der großen Eröffnungsfeier teil. Sie treten jedoch nicht gemeinsam in Mailand auf, sondern werden dezentral an vier Austragungsorten begrüßt.
Neben dem Hauptevent im San Siro sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feierlichkeiten. So bleiben die Sportler nahe ihrer Wettkampfstätten ohne zusätzliche Anreise.
Das Warten endet bald: In etwa einer Stunde beginnt die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.
Ab 19:50 Uhr überträgt Das Erste die Zeremonie live aus dem Mailänder San-Siro-Stadion. Kommentieren werden Tom Bartels und Italien-Experte Giovanni di Lorenzo. Die Feier findet mit abgespecktem Programm auch in Cortina, Predazzo und Livigno statt.
Wer möchte, kann das Spektakel auch bei Eurosport verfolgen oder hier in unserem XXL-Olympiaticker mitlesen.
Rückschlag für Muriel Mohr (19): Deutschlands Freestyle-Skierin verletzte sich im Slopestyle-Training schwer.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gab via Instagram bekannt, dass Mohr nach der Landung eines Sprungs einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“ erlitt. Sie musste sich in München einem arthroskopischen Eingriff unterziehen.
„Das Knie ist stabil und weist keine weiteren Verletzungen auf. Bei gutem Heilungsverlauf kann das Knie bald wieder voll belastet werden“, erklärte Arzt Dr. Manuel Köhne. Mohr kann somit weiter auf einen Start hoffen.
Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus. Am Freitag war es für Kira Weidle-Winkelmann (29) die erste Fahrt in Cortina. Sie erreichte die drittschnellste Zeit, war jedoch mit der Pistenpräparierung unzufrieden.
„Man will für Großereignisse Besonderes, mehr Spannung reinbringen. Ich bin kein Fan davon“, sagte die 29-Jährige. „Unser Sport ist gefährlich genug, ich verstehe nicht, warum man noch mehr machen muss. Das ist unnötig.“
Weidle-Winkelmann gewann 2021 WM-Silber in Cortina, doch die Strecke wurde inzwischen mit schärferen Wellen versehen.
„Es ist nicht das schöne Cortina, wie man es kennt“, so die Sportsoldatin, die in dieser Saison zwei Podestplätze im Abfahrtslauf schaffte. „Aber jetzt wissen wir Bescheid und müssen damit umgehen.“
Das Abfahrtstraining der Frauen konnte nach Verzögerungen doch noch stattfinden – mit unterschiedlichem Verlauf für die beiden Deutschen.
Emma Aicher (22) hatte als erste Starterin nach Pause Schwierigkeiten und verpasste einige Tore, landete weit hinten. Kira Weidle-Winkelmann (29) überzeugte mit der drittschnellsten Zeit.
Alle Augen richteten sich auf Lindsey Vonn (41). Die US-Amerikanerin wirkte souverän und beendete die Fahrt ohne größere Probleme. Trotz Kreuzbandriss gilt eine Medaille als möglich.
Unglaublich zäh: Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34) stürzte im Training schwer, verlor seinen Helm, kehrte jedoch innerhalb von 20 Stunden zurück auf die Strecke.
Mit Pflastern im Gesicht, blutunterlaufenem Auge und fehlenden Zähnen fuhr er seine nächste Abfahrt, scherzte mit Kollegen und war guter Dinge.
Beim finalen Abfahrtstraining belegte er den zweiten Platz, allerdings ließen 21 Athleten das Training aus bzw. fuhren vorsichtig, weshalb das Ergebnis wenig Aussagekraft für den Wettkampf hat.
Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor hinter sie.
Klaus Höllrigl sprach zudem darüber, wie das Team von den Ergebnissen erfuhr. Mehr hier: „‘Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von positivem Test“.
Das zweite Abfahrtstraining der Frauen verlief schwierig!
Nach der ersten Fahrerin Ilka Štuhec (35), die verunfallte und eine Pistenreparatur erforderte, gab es weitere Unterbrechungen. Noch vor Deutschlands Medaillenhoffnung Emma Aicher wurde das Training wegen Nebels erneut gestoppt.
Somit warten nicht nur Aicher und Kira Weidle-Winkelmann, sondern auch Lindsey Vonn auf ihren Start. Besonders wird der Lauf der US-Amerikanerin erwartet: Sie tritt mit einem Kreuzbandriss an, den sie sich vor einer Woche zugezogen hatte.
Die deutschen Bob-Herren Francesco Friedrich und Johannes Lochner sowie deren Crews nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil, obwohl sie schon in Cortina trainiert hatten.
Geplant war die Abreise erst nach der Feier, um noch einen Trainingsblock anzuhängen, doch nun reisen sie früher ab. Grund: Im Athletendorf ist nicht genug Platz für die Dauerrivalen, die Betten sind knapp und werden für frühere Teilnehmer benötigt.
Schon bevor sie aufs Eis trat, wurde die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) scharf kritisiert.
Mehr dazu hier: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.
Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt eine schwere Zeit: Am vergangenen Wochenende verstarb sein Vater Hugo.
Wie er damit umgeht, lest Ihr hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.
Heute geht es endlich los! Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San Siro offiziell eröffnet.
Einige Athleten sind zwar in Mailand, aber aufgrund der weiten Streuung der Wettkampforte nicht alle vor Ort.
Deshalb gibt es drei weitere Feiern: In Cortina wird sogar ein eigenes olympisches Feuer entzündet, zudem finden kleinere Veranstaltungen in Livigno und Predazzo statt, wo Co-Fahnenträgerin Katharina Schmid Team Deutschland anführt.
Wettkämpfe laufen jedoch schon seit Mittwoch. Auch heute sind Eiskunstläufer und Curler aktiv, bevor am Samstag die ersten Medaillen entschieden werden – mit der Herren-Abfahrt in Bormio um 11:30 Uhr.
So läuft’s: Felix Hoffmann (28), deutscher Medaillenhoffnung, zeigte im ersten Training eine starke Leistung.
Auf der Normalschanze in Predazzo erreichte der Thüringer in drei Durchgängen Plätze eins, zwei und drei.
Philipp Raimund (25) landete auf Platz drei, fünfzehn und sechs.
Der zweifache Olympiasieger Andreas Wellinger (30) wurde 20., elfter und 18., Pius Paschke (35) erreichte Platz 28, 30 und 27.
Schade! Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste das Big-Air-Finale.
In der Qualifikation scheiterte er, nachdem er bei den ersten beiden Sprüngen die Tricks nicht halten konnte und jeweils im Schnee landete. Wie schon 2022 in Peking verpasste er so das Finale am Samstag.
Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training. Auf der Normalschanze von Predazzo herrschte noch Luft nach oben.
Katharina Schmid (29) belegte rund 24 Stunden vor ihrem Auftritt als Fahnenträgerin die Plätze 15, 18 und 19. Selina Freitag (24) konnte noch nicht vorne mithalten.
Am besten schnitt Agnes Reisch (26) ab, die auf den Rängen vier, zehn und fünf landete. Juliane Seyfarth (35) kam nicht über 38, 33 und 26 hinaus.
Das Eishockey-Gruppenspiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada wurde abgesagt.
Im finnischen Team gab es einen Norovirus-Ausbruch, viele Spielerinnen sind krankheitsbedingt ausgefallen.
Das ursprünglich für 21 Uhr angesetzte Spiel wird am Donnerstag nachgeholt.
Auftakt-Niederlage für die deutschen Eishockey-Frauen!
Am Tag vor der Eröffnungsfeier unterlag das Team von Jeff MacLeod Schweden deutlich mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).
Das DEB-Team führte durch Katarina Jobst-Smith (9.), musste sich aber durch Tore von Lina Ljungblom (12., 28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) geschlagen geben.
Auf der „Pista Stelvio“ gab es erneut einen schweren Sturz.
Nach Fredrik Möllers Unfall am Mittwoch stürzte nun auch ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34).
Er verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle, rutschte auf dem Rücken, flog durch ein Tor, verlor seinen Helm und wurde vom Fangnetz aufgehalten.
Hemetsberger erlitt eine blutige Nase, eine Mundverletzung, eine Schwellung am Auge und klagte über Beinschmerzen.
Möller hatte sich bei seinem Sturz eine Schulterausrenkung zugezogen. Ob er am Samstag bei der Abfahrt starten kann, ist unklar.
Vor dem offiziellen Start der Spiele gibt es eine Negativmeldung: Im Olympischen Dorf in Mailand wurden zahlreiche Sanitäranlagen mutwillig beschädigt.
Die Zeitung Corriere della Sera berichtet, dass zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar 70 Zimmer betroffen waren. Vermutlich wurde mit Fräsen sabotiert. Der Schaden wurde erst nach Wasserschäden entdeckt.
Das Olympische Dorf ist eigentlich nur mit speziellen Ausweisen zugänglich. Überwachungskameras sollen den Vorfall aufklären.
Die ersten vier Curling-Mixed-Spiele sind beendet.
Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz gewannen jeweils ihr Auftaktspiel.
Ergebnisse im Überblick:
Schweden – Südkorea 10:3
Großbritannien – Norwegen 8:6
Kanada – Tschechien 10:5
Estland – Schweiz 7:9 n.V.
Anders als geplant: Der Curling-Mixed-Wettbewerb wurde durch einen Stromausfall im Olympiastadion Cortina für mehrere Minuten unterbrochen.
Um 19:08 Uhr fiel kurzfristig die Beleuchtung aus. Nach kurzer Verzögerung wurde das Problem behoben und der Wettbewerb konnte fortgesetzt werden.
Zwei Tage vor der Eröffnungsfeier starten die Mixed-Curling-Teams in Cortina.
Ab 19:05 Uhr stehen die ersten vier Partien im Olympiastadion auf dem Programm.
Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier am Freitag sein.
Der Deutsche Olympische Sportbund gab die Wahl am Mittwoch bekannt.
Das Duo setzte sich in einer Abstimmung mit mehr als 135.000 Teilnehmern gegen Johannes Rydzek (34), Laura Nolte (27), Tobias Wendl (38) und Ramona Hofmeister (29) durch.
Sie treten damit die Nachfolge von Claudia Pechstein (53) und Francesco Friedrich (35) an, die 2022 in Peking die Fahne getragen hatten.
Zwei Tage vor Olympia-Beginn wurde Italien Ziel russischer Hackerangriffe.
Außenminister Antonio Tajani (72) bestätigte laut Medien, dass Cyberangriffe auf Außenministerien in Washington und einige Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina, abgewehrt wurden.
Er betonte, dass die Angriffe „russischen Ursprungs“ seien, machte aber keine weiteren Details bekannt.
Vor dem Wettkampfstart gab es die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25), einstiger Super-G-Sieger von Bormio, stürzte im ersten Abfahrtstraining schwer.
Er musste mit dem Hubschrauber von der Piste gebracht werden und konnte seinen linken Arm offenbar nicht bewegen.
Nach langer Behandlung wurde er mit einem Seil abtransportiert.
Obwohl die Olympischen Spiele erst am Freitag offiziell beginnen, finden bereits erste Wettkämpfe statt!
Den Anfang machen die Curling-Wettbewerbe: Am Mittwoch um 19:05 Uhr starten im Mixed-Team mehrere Vorrundenspiele.
Eine Übersicht über die heutigen Wettkämpfe: „Olympia 2026: Diese Wettkämpfe finden am 4. Februar statt“.
Die Internationale Test-Agentur (ITA) nahm in den sechs Monaten vor den Spielen 7.100 Dopingproben bei ca. 2.800 Olympia-Athleten.
Das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer. Der Fokus lag auf Risikodisziplinen wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.
Die meisten Tests gab es bei Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien (über 94 Prozent).
Kurz vor Olympia startete das US-Team eine Namensänderung: Ihre Unterkunft heißt nun „Winter House“ statt „Ice House“.
Die US-Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey gaben dies bekannt, um Verwechslungen mit der umstrittenen US-Behörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) zu vermeiden.
ICE war wegen harscher Vorgehensweisen gegen Einwanderer, darunter tödliche Fälle, in die Kritik geraten. Auch die Stationierung von ICE-Beamten im US-Konsulat in Mailand während der Spiele löste Demonstrationen aus.
Gute Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Deutsche Sporthilfe erhöhte die Prämien für Medaillengewinner bei Olympia.
Goldmedaillen werden nun mit 30.000 Euro (vorher 20.000 Euro) honoriert, Silbermedaillen mit 20.000 Euro (vorher 15.000 Euro). Die Bronzemedaille bleibt bei 10.000 Euro.
Wer führt Deutschland bei der Eröffnungsfeier im San Siro an? Es wird wie üblich ein Duo aus Mann und Frau sein.
Bei den Frauen stehen Snowboarderin Ramona Hofmeister (29), Bob-Pilotin Laura Nolte (27) und Skispringerin Katharina Schmid (29) zur Auswahl. Bei den Männern kandidieren Eishockey-Spieler Leon Draisaitl (30), Kombinierer Johannes Rydzek (34) und Rennrodler Tobias Wendl (38).
Bis Dienstag, 3. Februar, können Fans auf der DOSB-Homepage für ihre Favoriten abstimmen.
Die Bekanntgabe erfolgt am 5. Februar, einen Tag vor der Eröffnungsfeier.
Herzlich willkommen zu unserem großen Olympia-Ticker 2026! Hier erfahrt Ihr alle wichtigen Neuigkeiten zum deutschen Team, Medaillenentscheidungen und Highlights.