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Olympia 2026 im Liveticker: Deutsches DSV-Quartett verpasst Medaille nur knapp

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind in vollem Gange!

Am vierten Wettkampftag raste Rennrodlerin Julia Taubitz zu Deutschlands dritter Goldmedaille, während Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann zudem Silber im Team-Kombinationswettbewerb erkämpften. Die Skispringer des DSV verpassten dagegen äußerst knapp einen Podestplatz.

Mit unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen halten wir Euch stets über alle Medaillengewinne, Highlights und Hintergrundgeschichten auf dem Laufenden.

Während beim Frauen-Eishockey und dem Herren-Eiskunstlauf weiter die Kufen glühen, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, der vor allem durch Julia Taubitz’ dritten Gold-Erfolg für das deutsche Team geprägt wurde.

Im Medaillenspiegel klettert Deutschland damit zeitweise auf den geteilten zweiten Rang mit Schweden. Norwegen führt die Tabelle derzeit mit sechs Goldmedaillen an.

Das ist äußerst ärgerlich! Das DSV-Quartett mit Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund verpasst nach acht Sprüngen das Podium um nur einen halben Meter und landet auf Rang vier hinter Japan.

Slowenien mit den Star-Geschwistern Domen und Nika Prevc holt souverän Gold, Norwegen freut sich über Silber.

Eine weitere Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Im Mixed-Teamspringen hofft Deutschland auf eine weitere Auszeichnung nach Philipp Raimunds Gold-Erfolg.

Derzeit sieht es für Raimund, Reisch, Hoffmann und Freitag jedoch noch nicht nach einer Podestplatzierung aus. Schlusspringer Raimund ist noch im Einsatz, die Slowenen um die Prevc-Geschwister liegen auf Gold-Kurs.

Rennrodlerin Julia Taubitz hat ihr Ziel erreicht! Die Sportsoldatin aus Annaberg-Buchholz glänzt auch im vierten Lauf und verteidigt ihre Führung im Damen-Einsitzer vor der Lettin Elina Bota.

Mit Tränen in den Augen und der schwarz-rot-goldenen Fahne im Rücken feiert die 29-Jährige ihren ersten Olympiasieg. Am Ende sichert sie sich mit einem beeindruckenden Vorsprung von 0,918 Sekunden und einer Gesamtzeit von 3:30,625 Minuten den obersten Podestplatz vor der Lettin. Bronze geht an die US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957 Sekunden).

Julia Taubitz wahrt weiterhin große Chancen auf ihr erstes Olympia-Gold. Die 29-Jährige aus dem Erzgebirge führt auch nach dem dritten von vier Läufen deutlich mit 0,704 Sekunden vor der Lettin Elina Bota.

Allerdings profitierte sie von einem Fehler ihrer bis dahin zweitplatzierten deutschen Konkurrentin Merle Fräbel, die am Start den Schlitten ausschlug und nun sogar um eine Medaille fürchten muss.

Die Entscheidung fällt im abschließenden vierten Lauf ab 18:50 Uhr.

Der Kampf um Platz drei im Curling-Mixed-Turnier ist entschieden: Italien besiegt Großbritannien mit 5:3 und gewinnt damit eine weitere Medaille bei diesen Winterspielen.

Das Finale zwischen Schweden und den USA startet um 18:05 Uhr.

Philipp Nawrath verpasst als Fünfter im Einzel-Biathlon nur knapp eine Medaille und leistet sich einen Fehler.

Stattdessen sicherte sich der fehlerfreie Dominator des Dezembers, Johan-Olav Botn, im ersten Rennen seinen ersten Olympiasieg. Hinter ihm belegten der Gesamtweltcup-Führende Éric Perrot aus Frankreich sowie Botns Landsmann Sturla Holm Lægreid die Plätze zwei und drei.

David Zobel wurde mit zwei Fehlern als 21. zweitbester Deutscher, Lucas Fratzscher (ebenfalls zwei Fehler) landete auf Rang 23. Philipp Horn hingegen machte sechs Schießfehler und wurde 40.

Kira Weidle-Winkelmann legte als Sechste der Abfahrt eine starke Grundlage. Emma Aicher sicherte mit einer beeindruckenden Slalom-Leistung Silber für das deutsche Team in der Kombination!

Die 22-Jährige erzielte die beste Slalomzeit und überholte damit mehrere Teams, sodass das deutsche Duo nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber knapp um 0,05 Sekunden den Vortritt lassen musste. Bronze ging an die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.

Für Aicher ist das bereits ihre zweite Medaille bei diesen Spielen nach Silber in der Abfahrt. Weidle-Winkelmann feiert ihre erste Olympia-Medaille – ausgerechnet auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.

Im von zahlreichen Stürzen geprägten Wettbewerb sicherte sich Birk Ruud den Olympiasieg. Niemand konnte seinen starken ersten Lauf überbieten, obwohl der Norweger im letzten Durchgang zu Fall kam. Silber gewann der US-Amerikaner Alex Hall vor Luca Harrington aus Neuseeland.

Ruud holte damit bereits seine zweite Goldmedaille bei Olympischen Spielen: 2022 war er Sieger im Big-Air-Wettbewerb in Peking.

Die ersten Medaillen im Shorttrack sind vergeben: Gastgeber Italien setzte sich im A-Finale der Mixed-Staffel vor Kanada und Belgien durch.

Ein deutsches Team war nicht vertreten.

Im Mixed-Teamwettbewerb verzichten die deutschen Skispringer auf Fahnenträgerin Katharina Schmid. Stattdessen setzen die Trainer auf Selina Freitag und Agnes Reisch, die bei den Normalschanzen-Sprüngen am Samstag beide vor Schmid platziert waren.

Komplettiert wird das Quartett vom frischgebackenen Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.

Favoritensieg im Sprint der Männer: Johannes Høsflot Klæbo holt bei den Langläufern erneut Gold, wie bereits im Skiathlon. Hinter dem dominierenden Norweger gewann US-Amerikaner Ben Ogden Silber, Klæbos Landsmann Oskar Opstad Vike sicherte Bronze.

Als bester Deutscher erreichte Jan Stoelben das Viertelfinale, Janoch Brugger schied bereits in der Qualifikation aus.

Triple-Sieg für die Schwedinnen! Im Finale des Langlauf-Sprints gewann Linn Svahn vor ihren Landsfrauen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.

Leider endete der Sprint für Coletta Rydzek und Laura Gimmler im Halbfinale. Sie belegten die Plätze drei und vier in ihrem Lauf und konnten sich auch nicht als Lucky Loser über die Zeit fürs Finale qualifizieren.

Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen: Sowohl Laura Gimmler als auch Coletta Rydzek erreichten das Halbfinale.

Gimmler wurde in ihrem Viertelfinale Zweite, was zur direkten Qualifikation reichte, Rydzek gewann ihr Rennen. Sofie Krehl musste kurz vorm Ziel abreissen lassen und scheiterte deutlich.

Kira Weidle-Winkelmann brachte das deutsche Duo in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Rang sechs.

Die 29-Jährige, die in der Abfahrt startete, hatte am Ende 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson. Bis zu den Medaillen sind es 0,47 Sekunden.

Im Slalom (14 Uhr), dem zweiten Teil der Kombination, soll Abfahrts-Silbergewinnerin Emma Aicher diesen Rückstand aufholen. Die Allrounderin ist in dieser Saison nicht nur die beste Abfahrerin, sondern auch die stärkste Slalomfahrerin im Team und geht deshalb gemeinsam mit Weidle-Winkelmann auf Medaillenjagd.

Eigentlich hätte Philipp Raimund seine Goldmedaille gern mit Norweger Marius Lindvik gefeiert.

Doch die Freundschaft der beiden zerbrach im Zuge des Anzugs-Skandals bei der WM 2025: „Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft mit Rivalen nach: Wie ins Gesicht gespuckt“.

Die Olympischen Spiele 2026 begannen mit einer spektakulären Eröffnungsfeier. Doch der italienische Sender Rai sorgte während der Übertragung für Pannen, die für Aufsehen sorgten.

Der Sportchef und Kommentator Paolo Petrecca erkannte viele Beteiligte der Show nicht und verwechselt unter anderem die italienische Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey. Auch IOC-Präsidentin Kirsty Coventry verwechselte er mit der Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella.

Als Reaktion auf das peinliche Auftritt kündigte die Sportredaktion von Rai einen dreitägigen Streik nach Ende der Spiele an. Von der Gewerkschaft Usigrai kam scharfe Kritik mit dem Vorwurf, Petrecca habe dem Sender, dessen Zuschauer und allen Sportjournalisten Schaden zugefügt.

Auch die Politik mischt sich ein: Die italienische Opposition äußerte, seit Amtsantritt von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zähle bei Rai politische Loyalität mehr als fachliche Kompetenz.

Große Freude bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde überraschend Vater.

Die Geburt erlebte er auf besondere Weise: „Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star wird angerufen, dann geht alles ganz schnell.“

Drei der vier deutschen Langläuferinnen haben sich für das Viertelfinale im Sprint qualifiziert.

Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) erreichten die nächste Runde, Katherine Sauerbrey (39.) schied aus.

Während die Qualifikation als Einzelzeitfahren ausgetragen wird, sprinten die Athletinnen ab dem Viertelfinale in direkten Duellen in Heats mit jeweils sechs Starterinnen.

Am späten Sonntagabend veröffentlichte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.

Was sie mitteilte, lest Ihr hier: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort: Das ist ihre Diagnose“.

Nach dem gelungenen dritten Wettkampftag mit Philipp Raimunds Gold im Skispringen richtet sich der Fokus auf Dienstag. Auch an diesem Tag hat Team Deutschland gute Chancen auf Medaillen.

Die besten Aussichten bietet der Rodelwettbewerb, bei dem Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit auf Gold- und Silberkurs liegen. Der letzte Lauf startet um 18:34 Uhr in der Cortina-Eisbahn.

Raimund möchte einen Tag nach seinem Triumph nachlegen, wenn am Abend das Mixed-Teamspringen (18:45 Uhr) ansteht. Außerdem will Emma Aicher gemeinsam mit Kira Weidle-Winkelmann bei der Team-Kombination (Abfahrt 10:30 Uhr, Slalom 14 Uhr) erneut angreifen.

Auch die Biathlon-Herren im Einzel (13:30 Uhr) sowie die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13:13 Uhr) dürfen sich Außenseiterchancen ausrechnen. Den gesamten Zeitplan findet Ihr hier.

Während im Damen-Eishockey am vierten Spieltag die Begegnung Kanada gegen Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute mit dem Wunder von „Gold-Hille“.

Deutschland klettert im Medaillenspiegel auf Rang vier.

Philipp Raimund gewinnt die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen. Der 25-Jährige triumphierte in Predazzo vom Normalschanze.

Der Sieg ist eine Überraschung, da Raimund bisher noch keinen Weltcupsieg erringen konnte. Am Montagabend setzte er sich mit 270,4 Punkten gegen den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido durch. Nach dem Sprung strahlte Raimund in der TV-Übertragung: „Ich wusste, es geht weit. Das ist unglaublich.“

Mehr zu „Gold-Hille“ lest Ihr hier: „Sein erster Sieg ist goldwert: Raimund kann sein Glück kaum fassen“.

Deutschland hat am Dienstag hervorragende Chancen auf weiteres Rodel-Gold. Weltmeisterin Julia Taubitz und WM-Zweite Merle Fräbel liegen nach zwei von vier Läufen klar vorne und liefern sich ein enges Duell.

Taubitz führt knapp mit 61 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Fräbel.

Im Snowboard der Frauen fällt die Entscheidung ohne deutsche Beteiligung.

Annika Morgan wurde in der Qualifikation 13. und verpasste dadurch den Sprung unter die besten zwölf nur knapp.

Die deutschen Eishockey-Damen dürfen weiter auf den Einzug ins Olympia-Viertelfinale hoffen.

Im dritten Gruppenspiel setzte sich das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod nach Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) gegen Frankreich durch, nachdem zuvor Japan klar mit 5:2 bezwungen wurde. Das DEB-Team ließ viele Chancen liegen und machte es unnötig spannend.

Laura Kluge brachte 35 Sekunden vor der Pause die Führung, Frankreich glich im letzten Drittel durch Estelle Duvin aus. Erst in der Verlängerung erzielte Katarina Jobst-Smith das entscheidende Tor zum hart erkämpften 2:1.

Das Glamourgirl auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.

Im Eisschnelllauf über 1000 Meter setzte sich die 27-jährige Luxus-Queen der Olympischen Winterspiele vor ihrem Freund Jake Paul um 0,28 Sekunden vor Teamkollegin Femke Kok durch und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf.

Bronze ging an die Japanerin Miho Takagi, die 2020 und 2023 jeweils den WM-Titel über diese Strecke gewann.

Jetzt startet die Entscheidung über 1000 Meter im Eisschnelllauf der Frauen.

Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA gehören zu den Top-Anwärterinnen auf eine Medaille.

Anna Ostlender (23) ist als einzige Deutsche am Start, besitzt auf dieser Distanz jedoch nur Außenseiterchancen.

Rührende Worte: Nach ihrem schweren Abfahrtssturz in Cortina d'Ampezzo wandte sich Trainer Aksel Lund Svindal (42) mit einem emotionalen Posting an Lindsey Vonn (41).

„Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst Menschen, die deinen Weg verfolgen, und uns, die täglich mit dir arbeiten“, schrieb Svindal einen Tag nach dem Unfall. „Gestern war ein harter Tag, für alle, aber am meisten für dich.“

Vonn blieb nach zwölf Fahrsekunden an einem Tor hängen und schlug heftig auf der Piste auf. Dabei brach sie sich das linke Bein.

In Kürze treten die Frauen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft aufs Eis.

Im dritten Gruppenspiel trifft das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod ab 16:40 Uhr auf Frankreich.

Mit einem Sieg könnte das DEB-Team einen wichtigen Schritt Richtung Viertelfinale machen.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podium in der alpinen Team-Kombination deutlich.

Jocher belegte nach der Abfahrt Rang elf, Straßer konnte die Position nur um einen Platz verbessern, so reichte es knapp für die Top Ten.

Den Sieg sicherte sich das Schweizer Duo Franjo van Allmen und Tanguy Nef vor ihren Landsmännern Marco Odermatt und Loic Mellarc sowie den Österreichern Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, die sich gemeinsam Silber holten.

Im Ski-Freestyle verteidigte die Schweizerin Mathilde Gremaud ihren Olympiasieg zum zweiten Mal in Folge. Wie vor vier Jahren in Peking verwies sie Superstar Eileen Gu aus China auf Platz zwei. Dritte wurde die Kanadierin Megan Oldham.

Deutsche Athletinnen konnten aufgrund der Verletzung von Muriel Mohr im Training nicht teilnehmen.

Obwohl Justus Strelow einer der besten Weltcup-Schützen ist, wird er nicht im Einzel starten. Der DSV setzt stattdessen auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, es handele sich nicht um eine Entscheidung gegen Strelows Qualitäten, sondern die schwierige vier Kilometer lange Runde im Einzel passe nicht optimal zu ihm. Zudem brauche man ihn für die weiteren Staffelwettbewerbe.

Strelow akzeptierte die Entscheidung „wie ein Teamplayer“ und hat schon bei den vergangenen Weltmeisterschaften den Einzelwettbewerb ausgelassen, um fit für die Staffeln zu sein.

Die Team-Kombination der Männer läuft bereits. Nach der Abfahrt belegt das deutsche Duo Simon Jocher/Linus Straßer Rang elf.

Jocher zeigte eine solide Abfahrt, war aber 1,33 Sekunden langsamer als der Tagesschnellste Giovanni Franzoni aus Italien. Im Slalom (14 Uhr) hat Straßer noch gute Chancen, das deutsche Team weiter nach vorne zu bringen. Der 33-Jährige zählt zu den besten Slalomfahrern weltweit und ist bekannt für starke Aufholjagden.

Am zweiten Wettkampftag gewann Deutschland die komplette Medaillenausbeute! Auch am Montag könnten weitere Goldmedaillen folgen.

Im Skispringen der Männer von der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund die besten Karten. Zwar hat der 25-Jährige noch keinen Weltcupsieg errungen, stand aber in dieser Saison schon fünfmal auf dem Podium. Beim letzten Training am Sonntagabend belegte er die Plätze eins, eins und zwei.

Auch Felix Hoffmann, nach Raimund zweitbester Deutscher im Gesamtweltcup, darf auf Edelmetall hoffen.

Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.

Im Mixed-Eiskunstlauf verfolgen unter anderem Tennisstar und Paris-Olympiasieger Novak Djokovic sowie die siebenfache Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix die Wettkämpfe. Währenddessen feiert Team Deutschland seine ersten Medaillen.

Max Langenhan überstrahlte aus deutscher Sicht den zweiten Wettkampftag mit Gold im Rodeln. Zuvor war Emma Aicher bei der Abfahrt nur knapp am Sieg vorbeigeschrammt und gewann Silber, die Mixed-Biathlonstaffel legte Bronze nach. Leider wurde der Sonntag durch den schweren Unfall von US-Star Lindsey Vonn überschattet.

Eine Übersicht aller Medaillengewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

Die Feier der deutschen Biathleten über Bronze ist noch in vollem Gange, doch die Medaillen sind offenbar nicht besonders robust.

Bei einem Freudenhüpfer fiel Justus Strelow die Medaille vom Band auf den Boden, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband scherzhaft. Hoffentlich blieb zumindest der glänzende Teil unversehrt!

Max Langenhan sichert dem deutschen Team im Einsitzer der Männer das erste Gold bei den Winterspielen in Italien!

Alles zum Triumph des Thüringers lest Ihr unter: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan rast zum Olympiasieg“.

In einer olympischen Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.

Der Weltrekordhalter aus Norwegen ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Athleten spielten bei der Vergabe der Medaillen keine Rolle, erreichten aber gute Plätze als Zehnter (Gabriel Groß), 16. (Felix Maly) und 19. (Fridtjof Petzold).

Nach Lindsey Vonns schwerem Sturz hat ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update veröffentlicht.

Was er mitteilte, lest Ihr hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update“.

Schon am ersten Wettkampftag stellte Rodler Max Langenhan zweimal Bahnrekorde in Cortina auf, nur um sich im dritten Lauf nochmals zu steigern.

Mit dem dritten Bahnrekord sicherte sich der 26-Jährige vor dem letzten Durchgang eine Führung von fast drei Zehnteln auf den Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods liegt bereits mehr als eine Sekunde zurück – im Rodeln Welten.

Für Altmeister Felix Loch läuft es hingegen nicht optimal: Der zweimalige Olympiasieger (2010, 2014) liegt aktuell nur auf Rang acht, Timon Grancagnolo belegt den zehnten Platz.

Nach dem Gewinn der Mixed-Staffel-Bronzemedaille zeigte Vanessa Voigt große Emotionen.

Die 28-Jährige blickte auf das schwierige Jahr zurück: „Passiert das wirklich?“ – Nach dem Erfolg flossen bei der Biathlon-Queen die Tränen.

Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich. Ramona Hofmeister schied im Viertelfinale nach einem Sturz aus. Zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber bereits im Achtelfinale gescheitert.

Gold gingen an die Tschechin Zuzana Maderova, gegen die Hofmeister ausgeschieden war, sowie an den Österreicher Benjamin Karl.

Was für ein unfassbares Staffelerlebnis mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett mit Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sicherte sich Bronze hinter den Topfavoriten Frankreich und Gastgeber Italien.

Siebenmal blieben die deutschen Biathleten fehlerfrei, doch Schlussläuferin Preuß ließ trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Glücklicherweise musste Norwegens Maren Kirkeeide sogar zweimal in die Strafrunde, die anderen Teams waren zu weit zurück, sodass Deutschland auf dem Podium blieb.

Nach Silber für Emma Aicher ist das die zweite deutsche Medaille des Tages.

Bei Lindsey Vonns schwerem Sturz war ihre Familie vor Ort, darunter ihre Schwester Karin Kildow.

Was sie dazu sagte, erfahrt Ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“.

Steht eine Biathlon-Sensation bevor? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit sieht es vielversprechend aus.

Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath kamen ohne Schießfehler durch, so liegt Deutschland beim Wechsel auf die Frauen auf dem zweiten Platz knapp hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien.

Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß gefragt, um die Medaille ins Ziel zu bringen.

Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann das Rennen über 2x10 Kilometer und sicherte sich seinen sechsten Olympiasieg.

Sein Teamkollege Martin Løwstrøm Nyenget holte Bronze, dazwischen belegte der Franzose Mathis Desloges Silber. Bester Deutscher wurde Friedrich Moch auf Rang 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten die Finalrunde der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.

Bei den Damen kämpfen Ramona Hofmeister (Siebte in der Qualifikation), die 2018 Bronze in dieser Disziplin holte, und Cheyenne Loch (15.) weiter um Medaillen.

Bei den Herren qualifizierte sich nur Elias Huber als Zwölfter fürs Achtelfinale, Stefan Baumeister, amtierender Vizeweltmeister, schied als 18. aus.

Nach fast 20 Minuten Unterbrechung steht fest: Emma Aicher kann niemand mehr vom Podium verdrängen. Die 22-Jährige gewinnt Silber, nur 0,04 Sekunden fehlen zum Gold!

Den Sieg sicherte sich Abfahrtsweltmeisterin Breezy Johnson aus den USA, Bronze ging an Lokalmatadorin Sofia Goggia.

Es ist die erste Medaille für Team Deutschland, die jedoch vom schweren Sturz Lindsey Vonns überschattet wird. Kira Weidle-Winkelmann kam auf Platz neun ins Ziel.

Nach rund 15 Minuten konnte Lindsey Vonn abtransportiert werden.

Ein Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin ins nächstgelegene Krankenhaus.

Lindsey Vonn liegt weiterhin auf der Piste und wird behandelt. Ein Helikopter nähert sich, um die 41-Jährige abzutransportieren. Die Bilder sind erschütternd.

Die Situation sieht sehr kritisch aus! Nachdem Kira Weidle-Winkelmann auf Platz sieben ins Ziel kam, startete Lindsey Vonn – doch sie stürzte früh im Rennen.

Die US-Amerikanerin, die mit einem Kreuzbandriss angetreten war, blieb mit der Hand am Tor hängen, flog durch die Luft und blieb auf der Piste liegen.

Emma Aicher zeigt eine beeindruckende Fahrt in der Abfahrt, muss sich im Ziel nur Weltmeisterin Breezy Johnson geschlagen geben – um lediglich vier Hundertstel. Nun heißt es Daumen drücken für das Podest!

Der erste Wettkampftag wurde von Protesten mit Ausschreitungen in Mailand überschattet.

Was genau passiert ist, lest Ihr hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.

Die Qualifikation im Parallel-Riesenslalom der Snowboarder läuft bereits, um 11:30 Uhr fällt dann die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Damenabfahrt – und Deutschland hat mehrere heiße Eisen im Feuer.

Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben in der Abfahrt gute Chancen auf Edelmetall und standen in dieser Saison bereits auf dem Podium. Aicher gewann sogar eine Abfahrt. Weidle-Winkelmann zeigte sich auch in den Trainingsläufen stark, bei Aicher steigt die Formkurve.

Bei den Snowboardern gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister mit Medaillenchancen ins Rennen (Finale Frauen 14:29 Uhr, Männer 14:39 Uhr). Im Rodel-Einsitzer der Männer (4. Lauf 18:40 Uhr) liegt Max Langenhan nach dem ersten Tag auf Goldkurs. Auch die Biathlon-Mixedstaffel (14:05 Uhr) hat Außenseiterchancen.

Den vollständigen Wettkampfplan findet Ihr hier.

Auch im Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen nach Japan, Bronze an China.

Favorit Hiroto Ogiwara ging überraschend leer aus, dafür überzeugten seine Teamkollegen Kira Kimura (Gold) und Ryoma Kimata (Silber). Der Chinese Yiming Su wurde Dritter.

Die Norwegerin Anna Odine Stroem gewann am Samstagabend überraschend Gold beim Einzel-Skispringen der Frauen auf der Normalschanze.

Die 27-Jährige setzte sich mit starken Sprüngen 1,1 Punkte vor der Favoritin Nika Prevc aus Slowenien durch. Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.

Beste Deutsche war Selina Freitag auf Rang sieben. Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Platz 16, Agnes Reisch wurde Neunte. Juliane Seyfarth schied bereits nach dem ersten Durchgang aus.

Felix Loch (36) stellt sich sicher etwas anderes vor: Der Rodelmedaillen-Favorit und Gesamtweltcup-Spitzenreiter liegt zur Halbzeit lediglich auf Rang acht.

Besser präsentiert sich sein Teamkollege Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der in Cortina einen neuen Bahnrekord aufstellte und vor den entscheidenden Läufen am Sonntag das Feld anführt.

Unglaublich! Am Tag seines 35. Geburtstags holte Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.

Im Eisschnelllauf über 3000 Meter der Frauen stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ die Konkurrentinnen Ragne Wiklund aus Norwegen sowie Valérie Maltais aus Kanada deutlich hinter sich.

Die Favoritin Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte und wurde nur Vierte.

Zwei von fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind bereits gefallen. Ab etwa 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.

Im Mailänder „Speed Skating Stadium“ starten die Frauen über 3000 Meter.

Aus deutscher Sicht sind die Chancen auf eine Medaille gering. Nur Josie Hofmann (29) ist im Feld vertreten.

Fast gleichzeitig wurden an drei Stellen im nördlichen Eisenbahnnetz Italiens Schäden gemeldet.

Ermittler schließen eine Sabotage nicht aus. Zur Unterstützung wurden Anti-Terror-Experten hinzugezogen.

Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“.

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiter auf das Olympia-Viertelfinale hoffen.

Nach der Auftaktpleite gegen Schweden besiegte das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod am Samstag Japan deutlich mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) – der erste Olympiasieg seit zwölf Jahren, vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Das Team legte früh den Grundstein: Kapitänin Daria Gleißner traf schon nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) erhöhten auf 3:0. Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) bauten den Vorsprung auf 5:0 aus. Miura (37.) und Wajima (38.) verkürzten noch.

Doppelter Erfolg für die Schwedinnen!

Frida Karlsson gewann beim Skiathlon der Langläuferinnen Gold. Teamkollegin Ebba Andersson sicherte sich mit 51 Sekunden Rückstand Silber vor Norwegens Heidi Weng.

Die deutschen Langläuferinnen verpassten erwartungsgemäß das Podest. Pia Fink wurde 13., Hennig-Dotzler 30.

Prominenter Besuch im Olympischen Dorf: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte dem Team Deutschland viel Erfolg.

Er hoffe, dass sich die Vorbereitung „in guten Platzierungen und möglichst Medaillen“ auszahle und drückte den Sportlern die Daumen.

Auch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) besuchte er Mailand. Weitere Stationen sind Cortina d’Ampezzo und Antholz in Südtirol geplant.

Vom Geburtsort Bornimo geht es direkt weiter nach Tesero.

Im Val di Fiemme hat der Skiathlon der Frauen über 20 Kilometer begonnen – hier werden ebenfalls Medaillen vergeben.

Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.

Der Schweizer Weltmeister Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen auf der legendären Stelvio-Piste in Bormio vor Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni.

Dominik Paris aus Südtirol belegte den dritten Platz. Silber und Bronze gehen damit an Italien.

DSV-Fahrer Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.

Simon Jocher ist nach der Abfahrt als einziger Deutscher vorerst 19.

Das wäre seine zweitbeste Platzierung in dieser Saison. Nun heißt es hoffen, dass ihn keine weiteren Fahrer noch überholen.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor den beiden Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris und bestätigt damit seine Favoritenrolle.

Simon Jocher wartet als 28. Starter noch auf seinen Einsatz und hat nur Außenseiterchancen auf eine Medaille.

Schrecksekunde für Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel verlor der Franzose die Kontrolle, stürzte und rutschte über die Piste.

Zum Glück konnte sich der 35-Jährige wieder aufrappeln und trug wohl keine Verletzungen davon.

Jetzt starten die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettkämpfe bei Olympia und sorgt für die erste Medaillenentscheidung.

Wir sind gespannt, wer das erste Gold holen wird.

Nach der beeindruckenden Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los! Nach drei Tagen mit Vorrundenspielen und Vorläufen fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.

Den Auftakt machen die alpinen Skirennen, um 11:30 Uhr startet die Herren-Abfahrt. Auch Deutschland hat heute gute Chancen, denn um 18:45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettbewerb der Skispringerinnen. Hier sind mit Selina Freitag, Fahnenträgerin Katharina Schmid und Agnes Reisch gleich drei heiße Eisen im Feuer.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut pur!

Zeitgleich in Mailand und Cortina entzünden Ski-Legenden Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) die olympischen Flammen.

Damit sind die 25. Olympischen Winterspiele offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt, der Höhepunkt der Zeremonie naht: Gleich werden die olympischen Feuer entfacht.

Diese finden zeitgleich in Mailand am Arco della Pace und in Cortina auf der Piazza Dibona statt.

Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli (59) und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Weiter geht’s!

Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge würdevoll ins Stadioninnere.

Endlich ist der Moment gekommen, auf den alle gewartet haben.

Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli (67), der „Nessun dorma“ singt. „Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!“

Das Entzünden der beiden Feuer steht bevor.

Nach den eindrucksvollen Ansprachen von Malagò und Coventry eröffnet Italiens Präsident Sergio Mattarella (84) offiziell die Spiele: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“

Das Highlight des Abends rückt näher.

Zuvor richten Giovanni Malagò (66), Präsident des Organisationskomitees, und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry (42) ihre Worte an Zuschauer und Athleten.

Nach dem Einmarsch aller Athleten folgt eine Zeitreise durch die Olympische Geschichte.

In einem Film trägt Schauspielerin Sabrina Impacciatore (57) die Geschichte der Winterspiele vor. Anschnallen, es geht rasant zurück in die Vergangenheit.

Übrigens, für den kleinen Olympia-Wissensvorsprung: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix, Frankreich, statt.

Zum Abschluss wird es laut, denn das Gastgeberland betritt die Bühne.

In den Gesichtern der Athleten spiegelt sich pure Freude, die Stimmung ist mitreißend, das Publikum jubelt. Tolle Bilder!

Was für ein Pech! Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.

Gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Ehre haben, aber die Bahnverbindungen verhinderten rechtzeitiges Erscheinen.

„Aufgrund von Problemen mit den Zugverbindungen konnte er trotz verschiedener Alternativen nicht rechtzeitig eintreffen“, teilte die belgische Olympia-Mannschaft via Instagram mit.

Wir sind bei S angekommen.

Der Großteil ist bereits durch, nur wenige Nationen fehlen noch.

Die Schweizer Mannschaft tritt nicht in voller Besetzung zum Einmarsch an.

In der Nacht wurde bei den Frauen ein Norovirus-Fall bestätigt, wie das Team auf Instagram mitteilte. „Der positive Test kam erst nach dem Auftaktsieg gegen Tschechien und kurz vor der Eröffnungsfeier.“

Als Vorsichtsmaßnahme verzichtete das Team auf die Teilnahme an der Zeremonie. Bitter für die Schweizerinnen!

Endlich ist es so weit: Eishockey-Star Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, parallel übernimmt Skispringerin Katharina Schmid (29) die Fahnenträgerrolle bei der Nationenparade in Predazzo.

Das Outfit des Teams fällt sofort auf. Die Ponchos hatten zuvor schon gemischte Reaktionen hervorgerufen. Aber gut, dass Geschmäcker verschieden sind.

Nach etwa 20 Minuten sind wir bei C angekommen.

Wer auf Deutschland wartet, muss noch Geduld haben, denn der Auftritt erfolgt unter „Germania“.

Die Brasilianer haben sich für den Einlauf in Cortina etwas Besonderes einfallen lassen.

Mit einem kurzen Tanz zeigen sie Rhythmusgefühl, bringen die Zuschauer zum Jubeln – und holen die Copacabana für einen kurzen Moment nach Italien.

Nun richtet sich der volle Fokus auf die Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Traditionell eröffnet Griechenland den Einlauf. Danach erfolgen die weiteren Teams in alphabetischer Reihenfolge der Gastgeber-Sprache. Deutschland läuft als „Germania“ an 32. Stelle ein.

Zeit für Poesie!

Alle Scheinwerfer richten sich nun auf Pierfrancesco Favino (56). Der italienische Schauspieler rezitiert das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi.

Im San-Siro-Stadion erheben sich die Zuschauer, während die italienische Nationalhymne erklingt.

Parallel zur Zeremonie in Mailand werden auch an den anderen drei Standorten die Nationalflaggen gehisst.

Nun ist Mode-Ikone Giorgio Armani an der Reihe.

Mit einer eigenen Showeinlage wird der italienische Designer geehrt, der im September letzten Jahres im Alter von 91 Jahren verstorben ist.

Tosender Applaus im Stadion!

Früh in der Zeremonie präsentiert US-Popstar Mariah Carey (56) den Italo-Klassiker „Volare“.

Es bleibt künstlerisch!

Die italienische Schauspielerin und Sängerin Matilda De Angelis (30) tritt auf, ehe drei gigantische Farbtuben in Blau, Rot und Gelb über der Bühne schweben, begleitet von bunt kostümierten Performern.

Es zeichnet sich ab, dass noch viele Überraschungen folgen werden.

Zum Auftakt liegt der Fokus auf Kunst.

Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer verkörpern Skulpturen und machen die Bühne zu einer Galerie.

Los geht’s! Die Eröffnungszeremonie hat begonnen.

Obwohl die Stimmung festlich ist, ist das Stadion nur zu zwei Dritteln gefüllt. Die hohen Ticketpreise scheinen einige Fans abgeschreckt zu haben.

130 deutsche Athleten nehmen heute an der großen Eröffnungsfeier teil, allerdings nicht gemeinsam in Mailand, sondern verteilt auf vier Austragungsorte.

Neben dem Hauptteil im San Siro finden auch in Cortina, Predazzo und Livigno Feiern statt. So können die Sportler direkt an ihren Wettkampforten bleiben.

Das Warten hat bald ein Ende: In etwa einer Stunde startet die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.

Ab 19:50 Uhr wird die Hauptveranstaltung aus dem Mailänder San-Siro-Stadion live im Ersten gezeigt. Tom Bartels (60) kommentiert gemeinsam mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66) die Feier, die auch in Cortina, Predazzo und Livigno in abgespeckter Form stattfindet.

Wer möchte, kann das Spektakel bei Eurosport verfolgen oder hier in unserem XXL-Olympia-Ticker mitlesen.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Deutschlands Freestyle-Skierin verletzte sich im Slopestyle-Training schwer.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) teilte am Freitag auf Instagram mit, dass Mohr sich nach der Landung eines Sprungs einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“ zugezogen habe. Die 19-Jährige musste sich einem arthroskopischen Eingriff in München unterziehen.

„Das Knie ist stabil und weist keine weiteren Verletzungen auf. Bei positivem Heilungsverlauf kann das Knie in wenigen Tagen wieder voll belastbar sein“, zitierte die Mitteilung den behandelnden Arzt Dr. Manuel Köhne. Mohr darf somit auf einen Start bei den Winterspielen hoffen.

Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus, somit fuhr Kira Weidle-Winkelmann (29) am Freitag erstmals die Piste in Cortina hinunter.

Sie erzielte die drittschnellste Zeit, zeigte sich im Anschluss aber unzufrieden mit der Streckenpräparierung.

„Man will natürlich für Großereignisse etwas Besonderes machen und mehr Spannung reinbringen. Ich bin kein Fan davon“, sagte die Sportsoldatin. „Unser Sport ist gefährlich genug, da verstehe ich nicht, warum man noch mehr machen muss. Das ist unnötig.“

Weidle-Winkelmann, die 2021 in Cortina WM-Silber in der Abfahrt gewann, kritisierte die zusätzlichen, schärferen Wellen auf der Strecke.

„Es ist nicht das schöne Cortina, wie man es kennt“, erklärte sie. „Aber jetzt wissen wir es und müssen damit umgehen.“

Das Abfahrtstraining der Frauen konnte mit großer Verspätung doch noch stattfinden – mit ganz unterschiedlichen Ergebnissen für die beiden Deutschen.

Emma Aicher (22) hatte als erste Fahrerin nach der Pause Probleme mit der Strecke, verpasste einige Tore und kam weit hinten ins Ziel. Kira Weidle-Winkelmann (29) überzeugte dagegen mit der drittschnellsten Zeit.

Alle Augen richteten sich dann auf Lindsey Vonn (41). Die US-Amerikanerin, die sich vor rund einer Woche einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, wirkte souverän und beendete die Fahrt ohne größere Probleme. Eine Medaille scheint trotz Handicap nicht ausgeschlossen.

Daniel Hemetsberger (34) ist unglaublich widerstandsfähig: Nach einem schweren Sturz im Abfahrtstraining am Donnerstag, bei dem er sogar seinen Helm verlor, stand er keine 20 Stunden später wieder auf der Piste.

Der Speed-Spezialist zeigte sich gezeichnet – mit Pflastern im Gesicht, einem blutunterlaufenen Auge und mehreren fehlenden Zähnen – war aber guter Dinge und scherzte mit seinen Kollegen.

Beim finalen Abfahrtstraining fuhr er sogar auf Platz zwei, doch da 21 Athleten das Training ausließen und viele zurückhaltend fuhren, hat das keine Aussagekraft für den Wettkampf.

Nach Bekanntwerden des positiven Dopingtests von Biathletin Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor klar hinter seine Athletin.

Klaus Höllrigl sprach zudem darüber, wie das Team und Passler von den Neuigkeiten erfuhren. Mehr dazu hier: „‘Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von ihrem positiven Dopingtest“.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen verlief alles andere als optimal.

Nach dem Sturz von Ilka Štuhec (35) wurde die Piste repariert, doch vor dem Start von Emma Aicher (22), die als Sechste ins Rennen geht, musste das Training wegen dichten Nebels erneut unterbrochen werden.

Somit warten nicht nur Aicher und Kira Weidle-Winkelmann (29) auf ihren Start, sondern auch Lindsey Vonn (41). Ihr Lauf wird mit Spannung erwartet, da sie trotz Kreuzbandriss antritt.

Die deutschen Top-Favoriten im Bob, Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35), werden nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen, obwohl sie in Cortina zum Training waren.

Sie reisen vorzeitig zurück nach Innsbruck (Friedrich) beziehungsweise Königssee (Lochner).

Ursprünglich war die Abreise nach der Zeremonie geplant, da ihre Wettkämpfe erst am 16. Februar beginnen und sie noch einen Trainingsblock absolvieren wollten.

Der Grund für die Abwesenheit: Es gibt nicht genug Betten im Athletendorf für die Teams, die erst später starten. Die Schlafplätze werden vorrangig an Athleten vergeben, deren Wettkämpfe früher beginnen.

Schon vor dem ersten Wettkampf wird die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) kontrovers diskutiert.

Worum es geht, lest Ihr hier: „‘Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchläuft eine schwere Zeit: Sein Vater Hugo verstarb am vergangenen Wochenende.

Wie er mit dem Verlust umgeht, lest Ihr hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.

Heute fällt endlich der offizielle Startschuss: Um 20 Uhr werden die Olympischen Winterspiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San Siro eröffnet.

Da die Wettkampforte über Norditalien verteilt sind, können nicht alle Athleten vor Ort sein.

Deshalb gibt es drei weitere Feiern: In Cortina wird ebenfalls ein Olympisches Feuer entzündet, zudem gibt es Veranstaltungen in Livigno und Predazzo, wo Deutschlands Co-Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) das Team anführt.

Wettkämpfe laufen bereits seit Mittwoch, heute treten unter anderem Eiskunstläufer und Curler an, bevor der offizielle Startschuss fällt. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier. Die ersten Medaillenentscheidungen gibt es am Samstag, mit der Abfahrt der Skirennfahrer in Bormio um 11:30 Uhr.

So wird’s gemacht! Deutschlands Medaillenhoffnung Felix Hoffmann (28) beeindruckte im ersten Training.

Auf der Normalschanze in Predazzo zeigte der 28-jährige Skispringer in drei Durchgängen konstant starke Leistungen. Einen Lauf gewann er, in den anderen wurde er Zweiter und Dritter.

Philipp Raimund (25) überzeugte ebenfalls mit Platzierungen auf Rang drei, fünfzehn und sechs.

Der zweifache Olympiasieger Andreas Wellinger (30) belegte die Plätze 20, elf und 18, Pius Paschke (35) kam auf Platzierungen zwischen 27 und 30.

Sehr bitter: Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste das Big-Air-Finale.

In der Qualifikation konnte er seine Tricks bei den ersten beiden Sprüngen nicht halten und landete jeweils im Schnee, daher bleibt ihm der Finaleinzug wie schon 2022 in Peking verwehrt.

Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training auf der Normalschanze in Predazzo und zeigten Luft nach oben.

Katharina Schmid (29) erreichte rund 24 Stunden vor ihrem Einsatz als Fahnenträgerin die Plätze 15, 18 und 19. Selina Freitag (24) konnte sich ebenfalls noch nicht vorne platzieren.

Beste Deutsche war Agnes Reisch (26) mit den Rängen vier, zehn und fünf. Juliane Seyfarth (35) kam nicht über die Plätze 26 bis 38 hinaus.

Wie befürchtet findet das Frauen-Eishockeyspiel Finnland gegen Kanada heute nicht statt.

Im finnischen Team grassiert ein Norovirus-Ausbruch, viele Spielerinnen sind daher nicht einsatzfähig.

Das ursprünglich für 21 Uhr angesetzte Spiel wird nun am Donnerstag nachgeholt. Die Entscheidung trafen beide Teams gemeinsam mit den Veranstaltern.

Auftakt-Niederlage für die deutschen Eishockey-Frauen!

Am Tag vor der offiziellen Eröffnungsfeier unterlagen die Damen von Bundestrainer Jeff MacLeod Schweden deutlich mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).

Dabei hatte das DEB-Team durch Katarina Jobst-Smith (9.) geführt, musste sich aber durch Tore von Lina Ljungblom (12., 28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) geschlagen geben.

Auf der Pista Stelvio kam es im Abfahrtstraining erneut zu einem schweren Sturz: Nach Fredrik Möller am Mittwoch erwischte es nun ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34).

Der Österreicher verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle, stürzte auf dem Rücken, flog durch ein Tor, verlor den Helm und wurde von Fangnetz gestoppt.

Hemetsberger erlitt eine blutige Nase, eine Gesichtsverletzung und Schwellung am Auge sowie Schmerzen im Bein.

Der Norweger Möller hatte sich am Vortag eine Schulterluxation zugezogen. Ob er am Samstag bei der Herren-Abfahrt starten kann, ist unklar.

Vor dem offiziellen Start schreiben die Olympischen Spiele die nächste Negativschlagzeile: Im Olympischen Dorf in Mailand wurden zahlreiche Sanitäranlagen mutwillig beschädigt, berichtet die „Corriere della Sera“ unter Berufung auf die Polizei.

Zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar seien in 70 Zimmern Duschen und Toiletten zerstört worden. Vermutlich wurden Fräsen eingesetzt – es wird von Sabotage ausgegangen. Der Schaden wurde erst nach einem größeren Wasserschaden entdeckt.

Das Olympische Dorf ist eigentlich mit Zugangskontrollen ausgestattet, nur mit Ausweis und QR-Code darf man hinein. Überwachungskameras sollen Hinweise liefern.

Die ersten vier Spiele im Curling-Mixed-Wettkampf sind beendet.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz erreichten zum Auftakt jeweils einen Sieg.

Alle Ergebnisse im Überblick:

Schweden – Südkorea 10:3

Großbritannien – Norwegen 8:6

Kanada – Tschechien 10:5

Estland – Schweiz 7:9 n.V.

So hatte man sich den Start im Curling-Mixed sicher nicht vorgestellt.

Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina d’Ampezzo musste der Wettbewerb kurzzeitig unterbrochen werden.

Um 19:08 Uhr fiel in der Eissporthalle die Beleuchtung aus. Nach kurzer Verzögerung wurde das Problem behoben, sodass die Spiele ohne weitere Zwischenfälle fortgesetzt wurden.

Zwei Tage vor der Eröffnung starten die Mixed-Curling-Teams in Cortina d’Ampezzo.

Ab 19:05 Uhr stehen die ersten vier Partien im Olympiastadion auf dem Programm.

Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) sind die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier am Freitagabend. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gab dies am Mittwoch bekannt.

Das Duo setzte sich bei einer Abstimmung mit über 135.000 Teilnehmern gegen Johannes Rydzek (34, Nordische Kombination), Laura Nolte (27, Bob), Tobias Wendl (38, Rodel-Doppelsitzer) und Ramona Hofmeister (29, Snowboard) durch.

Sie übernehmen damit die Rolle von Claudia Pechstein (53) und Francesco Friedrich (35), die 2022 in Peking die deutsche Fahne trugen.

Zwei Tage vor Olympia-Beginn geriet Italien Ziel russischer Hackerangriffe.

Dies teilte Außenminister Antonio Tajani (72) am Dienstag gegenüber Medien mit.

„Wir haben mehrere Cyberangriffe auf Außenministeriums-Büros, beginnend in Washington, sowie auf einige Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina, abgewehrt“, sagte er und betonte, dass diese „russischen Ursprungs“ seien. Weitere Details gab er nicht bekannt.

Schon vor dem Start der Wettkämpfe gibt es die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25), Super-G-Sieger von Bormio, stürzte im ersten offiziellen Abfahrtstraining in Bormio und wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert.

Er verlor in einer Kurve die Kontrolle, rutschte über die Piste und konnte seinen linken Arm anschließend kaum bewegen.

Nach längerer Behandlung wurde er am Seil abtransportiert.

Auch wenn die Olympischen Spiele erst am Freitag offiziell starten, beginnen heute schon die ersten Wettkämpfe!

Den Auftakt machen die Curling-Wettbewerbe, ab 19:05 Uhr finden im Mixed-Team mehrere Vorrundenspiele statt.

Eine Übersicht aller heutigen Events gibt’s hier: „Olympia 2026: Alle Wettkämpfe am 4. Februar“.

Die Internationale Test-Agentur (ITA) führte in den sechs Monaten vor den Spielen 7100 Dopingtests durch und überprüfte rund 2800 Olympia-Athleten mindestens einmal.

Das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer. Der Fokus lag auf Risikodisziplinen wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.

Mit über 94 Prozent traf dies besonders auf Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien zu.

Kurz vor Olympia-Start nahm das US-Team eine kuriose Namensänderung vor: Die Unterkunft heißt nun nicht mehr „Ice House“ (Eishaus), sondern „Winter House“ (Winterhaus).

Dies teilten die US-Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey mit und reagieren damit auf die Ähnlichkeit zum umstrittenen „Immigration and Customs Enforcement“ (ICE), einer US-Einwanderungsbehörde, die wegen ihres harten Vorgehens in der Kritik steht.

Die Stationierung von ICE-Beamten im US-Konsulat in Mailand während der Spiele führte zuletzt zu Demonstrationen.

Gute Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Deutsche Sporthilfe erhöht die Prämien für Medaillengewinne bei Olympia 2026.

Für Gold gibt es künftig 30.000 Euro statt bisher 20.000 Euro, Silber wird mit 20.000 Euro statt 15.000 Euro belohnt. Die Bronzemedaille bleibt bei 10.000 Euro.

Wer führt Deutschland bei der Eröffnungsfeier im San Siro an? Wie gewohnt wird ein Mann und eine Frau die deutsche Fahne tragen.

Bei den Damen stehen Snowboarderin Ramona Hofmeister (29), Bob-Pilotin Laura Nolte (27) und Skispringerin Katharina Schmid (29) zur Wahl. Bei den Herren kandidieren Eishockeyspieler Leon Draisaitl (30), Nordischer Kombinierer Johannes Rydzek (34) und Rennrodler Tobias Wendl (38).

Ihr seid gefragt: Noch bis zum 3. Februar könnt Ihr auf der DOSB-Homepage für Eure Favoriten abstimmen.

Die Bekanntgabe erfolgt am 5. Februar, einen Tag vor der Eröffnungsfeier.

Herzlich willkommen zu unserem großen Liveticker zu den Olympischen Winterspielen 2026! Hier bleibt Ihr stets über alle wichtigen Neuigkeiten zum deutschen Team, Medaillengewinnen und weiteren Highlights informiert.