Olympia 2026 im Live-Ticker: Deutscher Doppel-Medaillengewinner kündigt Karriereende an
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!
Am neunten Wettkampftag verpasste die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr trotz eines vielversprechenden ersten Durchgangs die Überraschung im Riesenslalom. Stattdessen gab es am Abend doppelten Skeleton-Erfolg: Susanne Kreher und Axel Jungk errangen Silber im neu eingeführten Mixed-Team-Wettbewerb, während Jaqueline Pfeifer und Christopher Grotheer Bronze holten.
In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch ständig über alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und Hintergrundgeschichten.
Für eine weitere Medaille müsste schon ein kleines Wunder geschehen: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Lauf deutlich zurück.
Der WM-Dritte vom Vorjahr büßte am Ziel satte 2,35 Sekunden auf den Spitzenreiter Atle Lie McGrath ein und liegt somit auf Rang elf. Der Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied ebenso aus wie zehn weitere der ersten 30 Starter.
Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Mit Anschieber Georg Fleischhammer führte der 35-Jährige mit 0,44 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten – überraschenderweise nicht Weltmeister Francesco Friedrich.
Stattdessen verdrängte der dritte deutsche Pilot Adam Ammour noch den Serien-Olympiasieger auf Rang drei, der 0,04 Sekunden Rückstand hatte.
Nach seinem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton hat Christopher Grotheer seinen Rücktritt erklärt.
„Das war für mich das letzte Rennen. Es fällt schwer, das auszusprechen, aber hiermit endet meine Karriere“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im Interview mit der ARD.
Grotheer gewann 2022 Gold in Peking und sicherte sich in der Folgezeit den Gesamtweltcup. Aufgrund mehrerer Verletzungen kämpfte der Thüringer in diesem Winter jedoch stark, weshalb die beiden Bronze-Medaillen im Einzel und im Team besonders wertvoll für ihn sind.
Nach dem Medaillengewinn der Skeleton-Athletinnen am Sonntag, der auch Enttäuschungen für das deutsche Team beinhaltete, bieten sich am Montag zahlreiche neue Chancen für die Sportler aus Schwarz-Rot-Gold.
So wird heute erstmals eine Medaille im Bob vergeben: Im Frauen-Monobob (4. Lauf: 21:06 Uhr) führt Laura Nolte zur Halbzeit des Wettkampfs und hat daher berechtigte Hoffnungen auf Gold. Bereits vormittags will Linus Straßer im Ski Alpin (10 Uhr/13:30 Uhr) im Slalom um Edelmetall kämpfen, während am Abend die Skispringer im Super-Team (19 Uhr) ihre letzte Möglichkeit auf eine Medaille nutzen.
Die größte Hoffnung liegt jedoch auf einen späten Auftritt: Minerva Hase und Nikita Volodin treten im Paarlauf (ab 20 Uhr) an – nach dem Kurzprogramm führen sie das Feld deutlich an und könnten mit ihrer Kür für eine Sensation sorgen.
Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, der aus deutscher Perspektive einige Enttäuschungen brachte, aber auch zweimal Edelmetall im Skeleton.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, wie sich das deutsche Team im internationalen Vergleich positioniert.
Das Spiel ist beendet: Deutschland unterliegt im letzten Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der deutlichen Niederlage qualifiziert sich das DEB-Team als Gruppenzweiter für die Playoff-Runde, wo es nun gegen Frankreich antreten muss.
Endlich ein deutscher Treffer: Tim Stützle verkürzt auf 1:5 (52. Minute) und stärkt die Moral, auch wenn die Partie wohl entschieden ist.
Die USA setzen sich deutlich durch: Auston Matthews erzielt das 5:0 (47.), Tage Thompson erhöht auf 4:0 (42.).
Damit sind die Hoffnungen auf eine Wende früh im letzten Abschnitt dahin. Für das Viertelfinale musste Deutschland gegen die USA gewinnen. Durch die überraschende Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei dennoch sicher, das Duell gegen Frankreich folgt.
Minerva Hase und Nikita Volodin liegen nach dem Kurzprogramm klar auf Podestkurs!
Mit 80,01 Punkten führen sie etwa fünf Punkte vor dem zweitplatzierten Paar aus Georgien, nachdem die japanischen Favoriten Riku Miura und Ryuichi Kihara Fehler machten. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich mit Rang elf für die Entscheidung.
Mit einem Rückstand von drei Toren geht das deutsche Eishockey-Team in die letzte Pause.
Eine Niederlage zeichnet sich ab, doch dank der Pleite Lettlands sind die Chancen aufs Weiterkommen nicht gefährdet. Die Playoff-Runde mit einem Duell gegen Frankreich steht jedoch bevor.
Im zweiten Drittel erhöhten die USA das Tempo und ließen dem DEB-Team kaum Raum zum Atmen. Brock Faber traf zum 3:0 (38.).
Für ein Erfolgserlebnis braucht Deutschland im letzten Abschnitt eine deutliche Leistungssteigerung.
Die USA nutzen eiskalt ein Powerplay aus: Auston Matthews erzielt das 2:0 (25.) unmittelbar nach einer Strafe gegen Wissmann.
8,7 Sekunden vor der ersten Pause gingen die USA durch Zach Werenski mit Vorlage von Matthews in Führung (20.). Bis dahin zeigte Deutschland eine starke Gegenwehr.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht kurz vor einer schweren Aufgabe: Im dritten Gruppenspiel trifft sie um 21:10 Uhr auf den Spitzenreiter USA.
Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland vor allem um die Platzierung, da das Weiterkommen bereits gesichert ist. Als Gruppen-Erster oder bester Zweiter könnten Draisaitl & Co. die Zwischenrunde umgehen.
Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold nur knapp, weshalb an der Großschanze auch einige Tränen flossen. Die Norwegerin Anna Odine Stroem übernahm mit 284,8 Punkten die Spitze und gewann wie schon auf der Normalschanze Gold. Auch die Schwedin Frida Westman freute sich als Viertplatzierte mit. Nika Prevc (271,5) sicherte sich Bronze.
Agnes Reisch wurde überraschend beste Deutsche auf Rang zehn, Selina Freitag belegte Platz 17, Juliane Seyfahrt schied auf Rang 23 aus. Für das DSV-Team ist das enttäuschend, da erstmals keine deutsche Skispringerin bei Olympischen Winterspielen eine Medaille holt.
Vor dem finalen Durchgang auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth mit Rang neun beste Deutsche, hat aber kaum noch Chancen auf Edelmetall.
Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an. Für Nika Prvc als Fünfte wird es ebenfalls schwierig, aufs Podest zu springen. Ungünstige Windbedingungen erschwerten einigen Athletinnen den Sprung.
Besonders bitter verlief es für Katharina Schmid, die bei ihrem letzten Olympia-Sprung durch starken Rückenwind schon zur Halbzeit ausschied.
Der Brite Matt Weston zeigte erneut seine Klasse und holte mit Tabitha Stoecker bei der Mixed-Mannschaft Gold, während Kreher/Jungk aus Dresden mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber gewannen. Grotheer/Pfeifer sicherten sich Bronze mit nur einer Hundertstelsekunde mehr als Kreher/Jungk.
Eine Hundertstelsekunde trennte Pfeifer/Grotheer von Kreher/Jungk, womit das Dresdner Duo weiterhin voran liegt.
Die Briten Stoecker/Weston holten Gold in der neuen Mixed-Team-Disziplin Skeleton, die erstmals bei Olympischen Winterspielen ausgetragen wurde.
Deutschland stellte zwei Teams mit Kreher/Jungk sowie Pfeifer/Grotheer, die sehr gute Chancen auf Medaillen hatten und am Ende Silber und Bronze gewannen. Kann der BSD nach zweimal Silber und Bronze im Abschluss endlich Gold holen?
Über 500 Meter dominierten erneut die Niederlande: Femke Kok raste mit Olympia-Rekord an Jutta Leerdam vorbei zum Sieg, während Miho Takagi aus Japan Bronze sicherte. Sophie Warmuth aus Erfurt erreichte Rang acht.
Im direkten Duell über 500 Meter verlangte Sophie Warmuth dem niederländischen Star Jutta Leerdam alles ab, unterlag letztlich aber knapp.
Leerdam sicherte sich den Olympia-Rekord und lag vorübergehend auf Platz eins, für Warmuth war es zunächst Rang sechs.
Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia weiterhin auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts verpasste sie heute in der Verfolgung das Podest und zeigte sich am ZDF-Mikrofon enttäuscht und emotional.
„Ich bin einfach nur frustriert, dass ich es nicht durchziehen konnte. Die Runde lief wirklich gut, aber das letzte Schießen war wieder katastrophal“, erklärte die 31-Jährige. „Ich war so angespannt, habe gehört, dass Lou Jeanmonnot neben mir einen Fehler machte. Dann wurde ich unruhig, verlor den Fokus. Es ist ernüchternd, dass 30 Sekunden ein eigentlich gutes Rennen zerstören.“
Preuß steht exemplarisch für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia, das nach Bronze in der Mixed-Staffel keine weiteren Medaillen holte – der schwächste Start in der Geschichte. Vier Chancen in Staffel und Massenstart bleiben noch.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich mit Rang acht in der Slopestyle-Vorrunde für das Finale am Dienstag.
Zuvor verpasste die 24-Jährige knapp den Einzug ins Big-Air-Finale, hat nun aber eine Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.
Leider unterlief Preuß beim letzten Schießen gleich zwei Fehler, sodass sie am Ende auf Rang sechs einlief.
Lisa Vittozzi nutzte Fehler der bisher Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Spitze und gewann Gold, Maren Kirkeeide aus Norwegen holte Silber, Minkkinen fiel auf Bronze zurück.
Vanessa Voigt belegte Platz 19, Julia Tannheimer Rang 34, Selina Grotian wurde 41.
Franziska Preuß lief fehlerfrei in der Verfolgung und lag im Duell mit Jeanmonnot und Minkkinen auf Bronze-Kurs.
Die Norwegerin Kirkeeide führt vor der Italienerin Vittozzi, beide haben großen Vorsprung und kämpfen um Gold.
Das britische Duo Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen das Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich.
Das deutsche Duo Leon Ulbricht/Jana Fischer schied im Halbfinale aus und belegte im kleinen Finale Rang sieben, somit wartet das Team weiterhin auf eine Olympia-Medaille.
Schade: Lena Dürr büßte im zweiten Durchgang deutlich ein und rutschte auf Platz neun ab.
Federica Brignone gewann souverän und sicherte sich ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector (Schweden) und Thea Louise Stjernesund (Norwegen) punktgleich, Bronze ging an Lara Della Mea (Italien). Emma Aicher belegte Platz 19.
Emma Aicher, Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin, lag nach dem zweiten Durchgang im Riesenslalom vorerst auf Platz drei, für eine Medaille reicht es wohl nicht.
Alle Augen richten sich nun auf Lena Dürr.
Endlich! Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten Deutschlands Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp ihre Goldmedaille – nachträglich wegen Dopingsperre eines russischen Teams.
In einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Prozess zog sich über Jahre hin.
Der zweite und letzte Lauf im Riesenslalom hat soeben begonnen.
Lena Dürr liegt überraschend auf Platz zwei und hat noch Medaillenchancen. Ob die 34-Jährige aufs Podium springt? Die Daumen sind gedrückt.
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Lauf der Qualifikation und wurde 23., womit er wie schon im Big Air die Medaillenchance verpasste.
Norwegen dominiert weiter den Medaillenspiegel und holt Gold in der Langlauf-Staffel der Männer (4x7,5 km). Silber ging an Frankreich, Bronze an Italien. Deutschland belegte Rang acht.
Johannes Høsflot Klæbo krönte sich mit der neunten Olympia-Goldmedaille zum Rekordsieger der Winterspiele – vor Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen mit jeweils acht Goldmedaillen.
Beim Ski-Freestyle Parallel-Buckelpiste sicherte sich Mikael Kingsbury (Kanada) Gold, vor Ikuma Horishima (Japan). Bronze gewann Matt Graham (Australien).
Die deutschen Curling-Männer kassierten eine 4:9-Pleite gegen Großbritannien und stehen vor dem Halbfinaleinzug unter Druck. Nach drei Niederlagen in fünf Spielen sind keine weiteren Fehler mehr erlaubt.
Martin Ponsiluoma gewann Gold bei der Biathlon-Verfolgung über 12,5 km. Sturla Holm Lægreid wurde Zweiter, Emilien Jacquelin belegte Rang drei.
Philipp Horn wurde bester Deutscher auf Platz elf, Philipp Nawrath kam auf Rang 25, Justus Strelow auf 30, David Zobel auf 34.
Im Riesenslalom liegt Lena Dürr nach dem ersten Lauf auf Platz zwei mit guten Chancen auf Edelmetall. Die 34-jährige Münchnerin folgt Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone und hat 0,12 Sekunden Vorsprung vor Sofia Goggia.
„Es hat riesigen Spaß gemacht, die Sonne schien, alles passte. Das war eine Genussfahrt“, sagte Dürr im ZDF.
Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im Super-Team-Skispringen am Montag (19 Uhr/20:20 Uhr, ZDF & Eurosport) auf der Großschanze.
Raimund hatte zum Olympia-Auftakt Gold von der Normalschanze geholt, im ersten Großschanzen-Durchgang wurde er Neunter. Wellinger wurde Fünfzehnter.
Das Super Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen und besteht nur aus zwei Athleten pro Nation, nicht wie bisher aus vier.
Auf einem Parkplatz bei den Olympischen Winterspielen wurde eine Weltkriegs-Handgranate entdeckt.
Der Sprengkörper wurde nahe des Skisprung-Austragungsortes in Predazzo gefunden und von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.
„Man konzentriert sich lange, dann ist es plötzlich vorbei – das tut sehr weh“, sagte der 28-jährige Fabian Gratz. Als Zehnter nach dem ersten Durchgang hatte er gute Chancen auf Bronze, verlor durch einen Fehler im zweiten Lauf jedoch alle Medaillenträume.
Ob Gratz am Montag beim Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF & Eurosport) antritt, ist noch offen.
Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet, einem Medikament zur Senkung des Östrogenspiegels. Sie flog aus dem italienischen Kader und durfte zunächst nicht bei Olympia starten. Nun könnte sie doch noch um eine Medaille kämpfen.
Passler soll am Montag erstmals offiziell bei den Olympischen Spielen trainieren. „Wir freuen uns sehr, sie wieder bei uns zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).
Ob Passler am Mittwoch in der Frauenstaffel starten kann, wird bis Dienstag entschieden.
Die Shorttrack-Entscheidungen bei Männern und Frauen fallen heute ohne deutsche Beteiligung.
Vor diesen Resultaten liegt Deutschland auf Rang sechs im Medaillenspiegel. Wir verabschieden uns für heute.
Unglaublich! Slowenische Fans zeigten sich nach Philipp Raimunds neuntem Platz gehässig. „Ich bin jetzt etwas frustriert“, sagte Raimund. Während er mit dem slowenischen Sieger Domen Prevc kein Problem hat, verurteilte er die unsportlichen Fans: „Die nehmen sich manchmal zu viel heraus. Das fand ich unangebracht.“
Philipp Raimund konnte seine Fabel-Sprünge von der Normalschanze nicht wiederholen und wurde Neunter mit 131 und 136 Metern. Gold gewann der Slowene Domen Prevc, Silber ging an Japaner Ren Nikaido. Andreas Wellinger wurde bester Deutscher auf Platz fünfzehn.
Weiterer Medaillenregen im Skeleton! Axel Jungk und Christopher Grotheer hatten am Freitag bei den Männern Silber und Bronze geholt, am Samstag folgten Susanne Kreher (Silber) und Jacqueline Pfeifer (Bronze).
Olympiasiegerin wurde Janine Flock aus Österreich, die mit 0,30 Sekunden Vorsprung die Führung hielt. Hannah Neise aus Arnsberg belegte den vierten Platz.
Mehr Infos zu Olympia-Debütantin Kreher gibt es in unserem Artikel: „Sie trägt den Erfolg unter der Haut: Susanne Kreher holt Silber bei Olympia-Premiere“.
Olympia-Aus für Deutschland bei den Eishockey-Damen! Nach der deutlichen 1:5-Niederlage im Viertelfinale gegen Kanada ist das Turnier beendet.
„Das war unser bisher engstes Spiel gegen Kanada. Ein Tor gegen sie hatten wir vorher nie erzielt. Das zeigt, dass wir Fortschritte machen“, sagte Topscorerin Laura Kluge stolz.
Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund muss seine Hoffnungen auf weitere Medaillen wohl begraben. Er wurde im ersten Durchgang auf der Großschanze Elfter mit 131 Metern (135,2 Punkte). Der Japaner Ren Nikaido führt mit 154,0 Punkten, Andreas Wellinger liegt auf Rang 16.
Nach drei von vier Läufen haben die deutschen Skeleton-Athletinnen Kreher und Pfeifer beste Medaillenchancen. Die Österreicherin Janine Flock führt, Kreher liegt mit 0,21 Sekunden Rückstand auf Rang zwei, Pfeifer ist mit 0,43 Sekunden Rückstand Dritte. Flock könnte im letzten Lauf schwächeln, was für das deutsche Team hoffen lässt.
Der letzte Lauf beginnt um 19:35 Uhr.
Im Biathlon-Sprint am Sonntag konnte Franziska Preuß keine Medaille gewinnen, doch in der Verfolgung am Sonntag schöpft sie neue Hoffnung. Trotz Magenproblemen isolierte sie sich von den Teamkolleginnen, um fokussiert zu sein.
„Mir geht es gut, keine Beschwerden“, so Preuß. Bislang teilte sie sich ein Zimmer mit Anna Weidel.
US-Läufer Jordan Stolz gewann seine zweite Goldmedaille im Eisschnelllauf über 500 Meter. Mit 33,77 Sekunden stellte er einen neuen Olympischen Rekord auf. Jenning de Boo aus den Niederlanden und Laurent Dubreuil aus Kanada wurden Zweiter und Dritter.
Die deutschen Eisschnellläuferinnen verpassten das Halbfinale, weil Josephine Schlörb mit dem Schuh hängen blieb.
Die deutschen Eishockey-Frauen spielen heute um 16:40 Uhr im Viertelfinale gegen Kanada. Gegen den Favoriten sind sie Außenseiter, starten aber mutig in die Partie.
„Es wird schwer, aber wir wollen gewinnen“, sagte Kapitänin Daria Gleißner am Vortag. Kanadas Topspielerin Marie-Philip Poulin fehlte zuletzt verletzt, was Deutschland einen Vorteil verschaffen könnte.
Emma Aicher und Lena Dürr gehen im Riesenslalom an den Start. Aicher, die bereits Abfahrts- und Team-Silber gewann, zählt jedoch nicht zu den Favoritinnen im Riesenslalom. Ihre beste Chance auf eine weitere Medaille hat sie im Slalom am Mittwoch.
Die norwegisch-französischen Biathlon-Festspiele gehen weiter! Maren Kirkeeide (NOR) wurde Olympiasiegerin, Lou Jeanmonnot (FRA) und Océane Michelon (FRA) holten Silber und Bronze.
Franziska Preuß verpasste mit einem Fehler beim Stehendschießen eine Medaille und belegte Rang sieben. Vanessa Voigt holte trotz Magen-Darm-Beschwerden Platz zwölf.
Julia Tannheimer schied früh aus, Selina Grotian wurde 52.
Schade! Franziska Preuß muss nach einem Fehler im Stehendanschlag wohl ihre Medaillenträume begraben.
Vanessa Voigt blieb zuvor fehlerfrei, liegt aber hinter Preuß. Julia Tannheimer hielt sich schadlos, bei Selina Grotian kam ein Fehler hinzu.
Die deutschen Biathletinnen zeigten im Liegendschießen gemischte Leistungen. Selina Grotian und Julia Tannheimer schieden mit je zwei Fehlern aus dem Medaillenrennen aus, Vanessa Voigt traf alle fünf Scheiben, war aber läuferisch schon abgeschlagen.
Franziska Preuß traf ebenfalls fünfmal und liegt vorerst auf Platz zwei, die besten Athletinnen folgen noch.
Im Schneetreiben von Antholz kämpfen die Biathletinnen um Medaillen. Vanessa Voigt, Julia Tannheimer, Selina Grotian und Franziska Preuß starten alle innerhalb weniger Minuten (15:01 bis 15:05 Uhr).
Selina Grotian rückte kurzfristig wegen Krankheit von Janina Hettich-Walz ins Team nach.
Parallel zum deutschen Eishockeyspiel endete der zweite Lauf im Riesenslalom mit einem historischen Sieg. Lucas Pinheiro Braathen sicherte sich als erster Brasilianer überhaupt eine olympische Wintermedaille – Gold im Riesenslalom.
Der Schweizer Marco Odermatt gewann Silber, Loic Meillard Bronze.
Fabian Gratz schied als Zehnter vorzeitig aus, Alexander Schmid wurde bester Deutscher auf Platz 13, Anton Grammel kam auf Rang 14.
Deutschland verpasste kurz vor Schluss den Ausgleich im Eishockey gegen Lettland und verlor 3:4. Das nächste Spiel gegen Team USA findet am Sonntagabend um 21:10 Uhr statt.
Tim Stützle brachte die deutsche Mannschaft mit seinem Treffer nochmal heran (3:4), doch die Zeit reichte nicht für eine Verlängerung.
Lettland ging erstmals im Spiel mit 3:2 in Führung, dank zweier Überzahlsituationen erzielte es zwei weitere Tore.
Deutschland verbuchte dank Pia Fink in der Langlauf-Staffel Rang vier. Norwegen gewann Gold, Schweden Silber und Finnland Bronze.
Die deutsche Mannschaft übergab mit über einer Minute Rückstand auf den Spitzenreiter an die Schlussläuferin.
Im Eishockey hielt Deutschland den Sieg gegen Dänemark mit 3:1 fest. Leon Draisaitl und Tim Stützle (2 Treffer) trafen. Das nächste Vorrundenspiel ist gegen Lettland am Samstag.
Katharina Hennig Dotzler und Laura Gimmler präsentierten sich stark beim Langlauf, übergaben beim Wechsel auf Platz sieben. Der Rückstand auf die Spitze betrug 52,5 Sekunden.
Das deutsche Team ging im Eishockey früh in Führung, musste aber einen Ausgleich hinnehmen. Im Laufe des Spiels übernahm Dänemark die Kontrolle, das Spiel endete mit 3:1.
Der Ausschluss des ukrainischen Skeleton-Fahrers Vladyslav Heraskevych wegen seines Helms mit Kriegsbildern stieß in Russland auf Zustimmung. Der Duma-Abgeordnete Amir Chamitow bezeichnete es als „unangenehme Erkenntnis, aber Regeln gelten für alle.“
Der IOC-Vorsitzende Kirsty Coventry kündigte die Entscheidung unter Tränen an. Die ukrainischen Rodler zeigten Solidarität mit ihrem Landsmann.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft eröffnete ihre Gruppe C mit einem 1:0 gegen Dänemark. Leon Draisaitl erzielte den schnellen Führungstreffer.
Gaon Choi gewann Gold in der Halfpipe der Frauen, trotz eines schweren Sturzes. Sie setzte sich vor der favorisierten Chloe Kim (USA) und Mitsuki Ono (Japan) durch.
Die deutsche Rodler-Mixed-Staffel gewann Gold! Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina sicherten mit großem Vorsprung den Sieg vor Österreich und Italien.
Damit gewann Deutschland in allen Rodel-Disziplinen mindestens eine Medaille.
Im Eisschnelllauf gewann Francesca Lollobrigida Gold über 5000 Meter. Die Italienerin stellte einen neuen Olympischen Rekord auf. Maira Jasch belegte Rang acht.
Die deutschen Männer feierten ihren ersten Sieg im olympischen Curling mit 5:4 gegen Norwegen. Nach einem unglücklichen Auftakt gegen Kanada ist das Team auf Kurs für die Top Vier.
Snowboarder Alessandro Hämmerle verteidigte seinen Titel im Snowboard Cross. Die Österreicherin siegte vor dem Kanadier Eliot Grondin und dem Österreicher Jakob Dusek. Die deutschen Starter schieden früh aus.
Frida Karlsson sicherte sich nach dem Skiathlon auch Gold über 10 Kilometer Freistil. Sie gewann mit großem Vorsprung vor Ebba Andersson (Silber) und Jessie Diggins (Bronze). Die deutschen Langläuferinnen spielten keine Rolle.
Im Ski-Freestyle sicherte sich Cooper Woods (AUS) mit gleichen Punkten wie Mikael Kingsbury (CAN) Gold aufgrund besserer Turnpunkte. Ikuma Horishima (JPN) wurde Dritter.
Federica Brignone sorgte für eine Sensation und gewann den Super-G in Cortina. Nach einer schweren Verletzung schaffte sie ein beeindruckendes Olympia-Comeback.
Breezy Johnson stürzte im Super-G, konnte das Rennen aber selbst beenden und schien unverletzt zu sein.
Im Skeleton liegen Axel Jungk und Christopher Grotheer nach dem zweiten Lauf auf Silber- und Bronze-Kurs. Matt Weston (GBR) führt mit Bahnrekord.
Emma Aicher schied im nebeligen Super-G früh aus. Auch Kira Weidle-Winkelmann und weitere Favoritinnen wie Sofia Goggia schieden aus. Federica Brignone führt überraschend.
Die deutschen Skeleton-Athleten legten mit guten Leistungen den Grundstein für eine starke Mannschaftsleistung.
Vanessa Voigt wurde im Biathlon-Einzel in Antholz Vierte und wurde online für ihre Leistung kritisiert. Sie kündigte eine Pause auf Instagram an, um sich zu fokussieren.
Der ukrainische Skeleton-Fahrer Vladyslav Heraskevych wurde vom Weltverband ausgeschlossen, weil sein Helm Motive verstorbener Sportler mit Kriegshintergrund zeigte.
Tag sechs der Olympischen Spiele brachte zahlreiche Entscheidungen, unter anderem im Frauen-Super-G, Langlauf, Snowboard-Cross der Männer und Mixed-Staffel im Rodeln.
Im Eistanz sicherten sich Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry aus Frankreich Gold. Ohne deutsche Beteiligung ist die Entscheidung gefallen.
Damit endet der fünfte Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr aktuelle Platzierungen sehen.
Tobias Wendl und Tobias Arlt gewannen Bronze im Doppelsitzer-Rodeln, nachdem die führenden US-Amerikaner einen Fehler machten. Das italienische Duo holte Gold, Österreich Silber.
Der Niederländer Joep Wennemars wurde nach einem Zwischenfall nur Fünfter, Gold ging an den US-Amerikaner Jordan Stolz.
Die deutschen Rodler-Duos Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt haben nach dem ersten Lauf Medaillenchancen.
Dajana Eitberger und Magdalena Matschina liegen im Doppelsitzer der Damen auf Silberkurs.
Elizabeth Lemley gewann die Buckelpiste im Snowboard in Livigno. Die 20-Jährige aus den USA setzte sich vor Jaelin Kauf (USA) und Perrine Laffont (FRA) durch.
Große Sorge um die Chinesin Liu Jiayu, die bei einem Sturz in der Halfpipe verletzt wurde. Sie musste längere Zeit behandelt werden.
Julia Simon gewann das Biathlon-Einzel der Frauen, gefolgt von Lou Jeanmonnot (FRA) und Lora Hristova (BUL). Vanessa Voigt wurde Vierte, Janina Hettich-Walz Achter.
Franziska Preuß verpasste durch Schießfehler und Zeitrückstand eine Medaille und wurde Zehnte.
Im Langlauf über 10 km gewann Norwegen Gold, Österreich Silber und Finnland Bronze. Vinzenz Geiger belegte Platz zehn, Johannes Rydzek Platz acht.
Der Schweizer Franjo von Allmen gewann Abfahrt vor Giovanni Francesco und Dominik Paris. Simon Jocher wurde 21.
Maxence Muzaton stürzte im Abfahrtstraining, blieb aber unverletzt.
Die Abfahrt auf der „Stelvio“-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe bei Olympia und bringt die erste Medaille des Tages.
Nach der spektakulären Eröffnungsfeier startet der erste Medaillentag mit der Herren-Abfahrt um 11:30 Uhr und dem Skispringen der Damen.
Die Eröffnungsfeier in Mailand und Cortina wurde offiziell eröffnet. Das olympische Feuer wurde am Arco della Pace und auf der Piazza Dibona entzündet.
Die italienische Nationalhymne ertönte, begleitet von internationalen Stars wie Andrea Bocelli und Mariah Carey.
Die deutsche Delegation wird von Leon Draisaitl und Katharina Schmid bei der Eröffnungsfeier angeführt.
Einige Athleten und Nationen fehlten, darunter die Schweiz, die wegen Norovirus auf die Eröffnungsfeier verzichtete.
Unter den deutschen Favoriten auf Gold sind auch Rodel-Olympiasieger Max Langenhan und Skispringer Philipp Raimund.
Der norwegische Skispringer Johann André Forfang trauert um seinen kürzlich verstorbenen Vater.
Der Olympiastart begann trotz aller Vorbereitungen mit einigen Rückschlägen, darunter Stürze und Verletzungen.
Der Deutsche Olympische Sportbund informiert umfassend über das Olympia-Geschehen und die Leistungen des deutschen Teams.