Olympische Winterspiele 2026 im Live-Update: Horn verpasst Bronze – Deutscher Biathlon-Traum endet in Enttäuschung
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen derzeit auf Hochtouren!
Am 13. Wettkampftag blieb das deutsche Team erstmals ohne Medaillenerfolg. Damit steht die Bilanz der DSV-Athleten weiterhin bei fünf Gold-, acht Silber- und acht Bronzemedaillen.
In unserem umfassenden Liveticker zu den Winterspielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillengewinner, spannende Highlights und interessante Nebenschauplätze.
Unglaublich! Philipp Horn lag lange Zeit auf Kurs für Bronze, am Ende reicht es jedoch nur für den undankbaren vierten Platz.
Ein Fehler beim abschließenden Schießen machte den Unterschied: Mit einer beeindruckenden Schlussrunde zog der Franzose Quentin Fillon Maillet am Thüringer vorbei und sicherte sich die Medaille, während Horn leer ausging.
„Ich habe mich gefragt: Warum gerade er? Der ist aktuell der Schnellste hier, eine absolute Maschine“, zeigte sich der 31-Jährige nach dem Rennen im ZDF-Interview frustriert über seinen Rivalen in den letzten Kilometern.
In der Zwischenzeit sicherte sich der Norweger Johannes Dale Skjevdal mit großem Vorsprung die Goldmedaille vor seinem Landsmann Sturla Holm Lægreid. Philipp Nawrath belegte Rang sieben, David Zobel schloss das Rennen auf Platz 23 ab.
Im dritten Schießen zeigte Horn eine starke Leistung ohne Fehlschüsse und arbeitete sich auf den zweiten Platz vor!
Während Johannes Dale Skjevdal an der Spitze lag, verfolgte sein Landsmann Sturla Holm Lægreid den deutschen Biathleten auf dem dritten Rang.
Ein herber Rückschlag! Der italienische Lokalmatador Tommaso Giacomel musste das Rennen offenbar verletzungsbedingt nach dem zweiten Schießen aufgeben.
Seit einigen Minuten läuft der Massenstart der Männer im Biathlon. Philipp Horn, Philipp Nawrath und David Zobel wollen ihre letzte Chance auf eine Medaille nutzen und so die bislang enttäuschende Bilanz für Deutschland aufpolieren. Aktuell befinden sich alle drei aber noch deutlich außerhalb der Medaillenränge.
Am kommenden Samstag (14:15 Uhr) haben die Frauen beim Massenstart nochmals die Gelegenheit, eine Medaille zu gewinnen.
Daniela Maier hat es geschafft: Die gebürtige Schwarzwälderin gewinnt Gold im Ski Cross!
Nach Bronze bei den letzten Spielen in Peking setzte sich die 29-Jährige im großen Finale überraschend souverän durch und verwies die Schweizerin Fanny Smith auf den zweiten Platz. Bronze ging an Sandra Näslund aus Schweden, während die Französin Marielle Berger Sabbatel mit Rang vier leer ausging.
Die deutsche Freestylerin Daniela Maier qualifizierte sich beim Ski Cross der Frauen für das große Finale und hat somit exzellente Chancen auf eine Medaille!
Um aufs Podium zu gelangen, muss sie nur eine ihrer drei Konkurrentinnen hinter sich lassen. Die Schwedin Sandra Näslund, die Schweizerin Fanny Smith und Marielle Berger Sabbatel aus Frankreich zählen allerdings ebenfalls zu den Favoritinnen für Edelmetall.
Mit Gold in der Teamstaffel haben Tobias Wendl und Tobias Arlt sich als die erfolgreichsten deutschen Winterolympioniken aller Zeiten etabliert. Nun erfahren die beiden eine weitere große Ehre: Sie werden die schwarz-rot-goldene Fahne bei der Abschlussfeier tragen.
„Es war unser Lebenstraum, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger bei der Abschlussfeier anzuführen. Dass wir das nun zum Ende unserer olympischen Laufbahn umsetzen können, ist fast so bedeutend wie der Olympiasieg selbst“, erklärten die Rodler. Wendl war bereits als Fahnenträger für die Eröffnungsfeier nominiert, ging damals aber leer aus.
Das Duo gab bereits bekannt, dass diese Winterspiele die letzten ihrer Karriere sein werden.
Mit elf vierten Plätzen führt Deutschland aktuell die Rangliste der unglücklichsten Platzierungen bei Olympia an.
Im Biathlon verpassten sowohl die Männer- als auch die Frauenstaffel eine Medaille, ebenso Vanessa Voigt im Einzelrennen. Die Langlauf-Damen kamen in der Staffel nicht aufs Podium, auch im Skispringen verfehlten das Mixed- und das Super-Team knapp Edelmetall. Dazu kommen noch Toni Eggert und Florian Müller im Rodel-Doppelsitzer, Skeleton-Athletin Hannah Neise, Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle, Lisa Buckwitz im Monobob sowie Tatjana Paller bei der Premiere im Skibergsteigen.
Andere tragische Momente in Schwarz-Rot-Gold wie jene von Lena Dürr, die zweimal auf Medaillenkurs war und insbesondere im Slalom auf kuriose Weise scheiterte, bleiben hierbei unberücksichtigt. Norwegen führt mit neun zweiten Plätzen die Blech-Medaille-Statistik an, was angesichts ihrer 16 Goldmedaillen jedoch verkraftbar ist. Frankreich verpasste achtmal knapp das Podium und rangiert auf Platz drei.
Als TV-Experte begleitete Deutschlands Ski-Star Felix Neureuther die Olympischen Spiele in Bormio. Die vielen unterschiedlichen Austragungsorte in Italien kritisierte der 41-Jährige jedoch scharf.
„Ob das die Zukunft der Olympischen Spiele sein kann, mit der weiten Streuung und den verstreuten Sportstätten, halte ich für fragwürdig“, sagte er der Süddeutschen Zeitung. „Wir sollten die Spiele an Orte vergeben, die nicht nur dezentral ausgerichtet werden können.“
Aktuell finden die Wettbewerbe an 13 verschiedenen Locations statt. Für die Großveranstaltung 2030 in den französischen Alpen ist erneut ein dezentrales Konzept mit mehreren Austragungsorten vorgesehen. „Es war sehr zersplittert, und die erhoffte Olympia-Stimmung trat nicht ein“, so Neureuther weiter.
Der 13. Wettkampftag war aus deutscher Sicht enttäuschend: Zum ersten Mal bei diesen Winterspielen blieb das Team ohne Medaille. Auch im noch laufenden Finale im Eiskunstlauf der Frauen gibt es keine weiteren Chancen, da keine deutsche Teilnehmerin am Start ist.
Wie sich Deutschland dadurch im Medaillenspiegel positioniert, erfahrt Ihr hier.
Die USA gewannen das Eishockey-Finale der Frauen gegen Kanada in der Verlängerung mit 2:1!
Vier Minuten vor Schluss erzielte Megan Keller das entscheidende Tor und sorgte für riesige Freude bei den US-Amerikanerinnen. Kanada hatte das Spiel zuvor fast durchgehend angeführt, erst zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit gelang den USA der Ausgleich.
Die Qualifikation der Freestyle-Skifahrerinnen in der Halfpipe wurde von einem schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.
Die Kanadierin stürzte im zweiten Lauf bei der Landung nach einem Trick und schlug mit dem Kopf auf. Sie musste lange medizinisch versorgt werden und wurde erst nach rund zehn Minuten in einem Schlitten vom Platz gebracht. Die 33-Jährige gab den besorgten Zuschauern jedoch zumindest leichtes Entwarnung und winkte ins Publikum.
Ihr Ergebnis aus dem ersten Lauf reichte dennoch, um sich als Drittplatzierte für das Finale zu qualifizieren. Ob Sharpe am Samstagabend antreten kann, ist noch unklar.
Spannung pur! Fast zwei Drittel der regulären Spielzeit führten die Kanadierinnen im Eishockey-Finale der Frauen mit 1:0, ehe Hilary Knight für die USA zwei Minuten vor Schluss ausglich.
Das Spiel geht somit in die Verlängerung, zuvor bereiteten die Eismaschinen das Spielfeld nochmals auf.
Die italienischen Winterspiele laufen für das Gastgeberland insgesamt sehr erfolgreich, doch im technischen Bereich des Herren-Alpin-Teams blieben bislang Medaillen aus. Nach enttäuschenden Ergebnissen zieht Trainer Mauro Pini (61) die Konsequenz und kündigt seinen Rücktritt an.
„Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Resultate der italienischen Athleten in den technischen Disziplinen. Nach reiflicher Überlegung und fehlendem gegenseitigen Vertrauen zu den Vorgesetzten halte ich es für richtig, zurückzutreten“, ließ der 61-Jährige via Mitteilung des italienischen Skiverbandes FISI wissen.
Erst im April hatte Pini das Technik-Team übernommen, konnte aber bereits während der Weltcup-Saison nicht die erhofften Resultate erzielen. Bei Olympia setzte sich die Formkrise fort: Von acht Starts im Slalom und Riesenslalom erreichten nur zwei Athleten das Ziel.
Der Kampf um Gold im Eishockey der Frauen verspricht Spannung pur: Das Endspiel der Olympischen Winterspiele bestreiten die beiden Topfavoriten Kanada und USA.
Es ist bereits das fünfte Mal in Folge, dass diese beiden Teams im Olympiafinale aufeinandertreffen. Bei drei der letzten vier Duelle gewann Kanada.
Deutschlands Eisschnellläufer Finn Sonnekalb kehrt ohne Medaille von den Spielen zurück. Nach einer Erkrankung vor seinem ersten Rennen fehlte ihm über 1500 Meter die nötige Kraft, um mit den besten Läufern mitzuhalten. Er beendete den Wettkampf auf Rang 13.
Gold sicherte sich der Chinese Zhongyan Ning, der überraschend den Favoriten Jordan Stolz aus den USA hinter sich ließ, welcher Silber gewann. Bronze ging an den Niederländer Kjeld Nuis. Die anderen beiden deutschen Teilnehmer Hendrik Dombek und Moritz Klein belegten die Plätze 19 und 20.
Damit endete der Tag erstmals ohne Medaillengewinn für Deutschland. Die letzten Entscheidungen des Tages, das Finale im Eiskunstlauf der Frauen sowie das Eishockey-Finale der Frauen, finden ohne deutsche Beteiligung statt.
Was für ein Thriller! Im Spiel um Bronze im Frauen-Eishockey stand es zwischen Schweden und der Schweiz bis zum Ende der regulären Spielzeit 1:1, und auch die Verlängerung schien torlos zu bleiben.
Doch 50 Sekunden vor dem Ende der Overtime erzielte Alina Müller den entscheidenden Treffer für die Schweiz. Die eidgenössischen Damen fahren somit nach Platz vier in Peking diesmal mit einer Medaille nach Hause.
Bei den Frauen nähert sich das Eishockeyturnier seinem Ende: Gleich werden die ersten Medaillen vergeben.
Im Spiel um Platz drei zwischen der Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel noch 1:1 – ein packender Kampf um Bronze.
Die erste Goldmedaille im Skibergsteigen der Herren geht an den Spanier Oriol Cardona Coll.
Nikita Filippov aus Russland, der unter neutraler Flagge antritt, sicherte sich Silber, Dritter wurde Thibault Anselmet aus Frankreich. Der Deutsche Finn Hösch schied bereits im Vorlauf aus.
Unglaublich! Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek konnten trotz guter Ausgangslage nach dem Skispringen den Vorsprung nicht verteidigen und belegten im Teamsprint über 2x7,5 Kilometer am Ende nur den fünften Platz.
Der Vorsprung schmolz schnell, ein Doppelsturz von Geiger in der achten Runde zerstörte die Medaillenträume endgültig. Für die DSV-Kombinierer ist das die erste Olympia-Teilnahme ohne Medaille seit 1998.
Gold ging an Norwegen, Finnland wurde Zweiter, Österreich sicherte sich Bronze. Italien erreichte Platz vier.
Schade! Im ersten olympischen Finale der Frauen im Skibergsteigen verpasste Tatjana Paller mit Platz vier nur knapp das Podest.
Die Starnbergerin startete anfangs verhalten und lag lange als Sechstplatzierte zurück, konnte aber noch einige Konkurrentinnen überholen. Gold ging an die Schweizerin Marianne Fatton, Silber erhielt Emily Harrop aus Frankreich, Bronze sicherte sich Ana Rodriguez Alonso aus Spanien.
Tatjana Paller erhält die Chance, eine der ersten Medaillen im Skibergsteigen zu gewinnen.
Die WM-Dritte qualifizierte sich im zweiten Halbfinale als Zweite hinter der Französin Margot Ravinel für das Finale, in dem sechs Athletinnen starten werden.
Die deutsche Herren-Curling-Mannschaft beendete ihre Spiele mit einem 6:4-Sieg gegen China.
Sportlich bedeutete dieses Duell jedoch wenig, da bereits vor dem Spiel klar war, dass beide Teams keine realistische Chance mehr auf das Halbfinale haben. Deutschland sammelte insgesamt vier Siege aus neun Partien, wobei insbesondere die überraschende Niederlage gegen Tschechien die Medaillenhoffnungen zunichtemachte.
Tatjana Paller erreichte im dichten Schneefall von Bormio das Halbfinale im erstmals olympischen Skibergsteigen. Sie belegte in ihrem Vorlauf Platz zwei.
Helene Euringer verpasste als Fünfte den Einzug in die nächste Runde, auch bei den Männern schaffte Finn Hösch mit Rang vier in der Qualifikation nicht den Sprung ins Finale.
Das deutsche Kombinierer-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek zeigte im Skispringen starke Leistungen und führte vorerst das Feld an.
Zunächst erzielte Rydzek 123 Meter und 122 Punkte, Geiger legte mit 124,5 Metern für 246,5 Punkte nach.
Der Vorsprung auf Norwegen auf Platz zwei beträgt derzeit 13 Sekunden. Die Entscheidung im Langlauf über 2x7,5 Kilometer fällt ab 14 Uhr.
Skibergsteigen ist in diesem Jahr erstmals bei den Olympischen Winterspielen vertreten. Doch worum geht es genau?
Ski Mountaineering, kurz Skimo, ist eine Variante des Skitourengehens. Die Athleten steigen auf Skiern mit speziellen Fellen den Hang empor, die gegen das Zurückrutschen schützen. Oben angekommen, werden die Felle abgenommen und es geht die Abfahrt hinunter. „Aber gemütlich Gipfelbrot essen gibt’s bei uns natürlich nicht“, scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.
Bei Olympia wird die Sportart im Sprint sowie am Samstag mit der Mixed-Staffel erstmals präsentiert. Beim Sprint sind 70 Höhenmeter zu überwinden, inklusive eines Abschnitts, bei dem die Skier auf dem Rücken getragen werden. Das Rennen wird im K.o.-System ausgetragen und dauert jeweils etwa drei Minuten.
Starker Schneefall an den italienischen Olympia-Austragungsorten verzögert den Zeitplan der Wettbewerbe. Besonders betroffen sind die Ski-Freestyler.
Bereits am Mittwochabend musste der Sprung verschoben werden. Die für Donnerstag 10:30 Uhr geplante Halfpipe-Qualifikation wurde aufgrund der starken Schneefälle ebenfalls abgesagt, wie offizielle Stellen mitteilten. Die Sicherheit der Athleten hat oberste Priorität. Die Qualifikation soll nun am Freitag um 10:30 Uhr nachgeholt werden, das Finale ist für 13:30 Uhr angesetzt. Die Frauen-Qualifikation am Donnerstagabend um 19:30 Uhr soll Stand jetzt stattfinden.
Während USA und Schweden noch um den letzten Eishockey-Halbfinalisten kämpfen, sind die deutschen Athleten bereits zurück in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland jedoch nicht wie erhofft.
Lena Dürr schied im zweiten Durchgang des Slaloms auf Silberkurs früh aus, das deutsche Eishockey-Team verlor deutlich gegen die Slowakei, und Franziska Preuß musste in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde laufen, was die Medaillenhoffnungen früh beendete.
Doch ein Highlight gab es auch: Coletta Rydzek und Laura Gimmler sicherten sich Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wo Deutschland damit im Medaillenspiegel steht, lest Ihr hier.
Das niederländische Brüderpaar Melle und Jens van't Wout stand im Shorttrack-Einzel über 500 Meter gemeinsam auf dem Podium: Melle gewann Silber, Jens Bronze.
Gold ging knapp vor ihnen an den Kanadier Steven Dubois, der zuvor bereits mit der Staffel Silber errungen hatte.
Die Shorttrack-Staffel der Frauen gewann Südkorea! Im A-Finale über 3000 Meter setzte sich das Team knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.
Der dritte Halbfinalist im Eishockey steht fest: Finnland besiegte die Schweiz nach Verlängerung mit 3:2 und trifft am Freitag auf die Slowakei.
Finnland lag lange hinten, aber Sebastian Aho und Miro Heiskanen glichen kurz vor Schluss aus. Artturi Lehkonen erzielte nach drei Minuten in der Verlängerung den Siegtreffer.
Das ging schnell! Nach nur 82 Sekunden in der Verlängerung gewann Kanada gegen Tschechien und ist damit im Halbfinale, wo der Sieger auf das Team der USA oder Schwedens trifft.
Wahnsinn! Tschechien zwang Kanada nach regulärer Spielzeit mit 3:3 in die Verlängerung.
Tschechien führte bis rund dreieinhalb Minuten vor Schluss mit 3:2, ehe Kanadas Nick Suzuki mit einem entscheidenden Tor das Team vor dem Ausscheiden bewahrte.
Schade! Annika Morgan aus Deutschland lag im Slopestyle-Finale der Snowboarderinnen bis zum letzten Lauf auf Bronze, musste sich am Ende aber mit Platz vier begnügen.
Im letzten Durchgang zog Neuseelands Zoi Sadowski Synnott noch an Morgan vorbei. Der Deutschen fehlten 7,02 Punkte zum ersten Snowboard-Edelmetall seit 1998. Gold und Silber sicherten sich zwei Japanerinnen: Mari Fukuda gewann vor Kokomo Murase.
Spitzt sich hier eine Überraschung zu? Tschechien führt nach dem ersten Drittel mit 2:1 gegen Kanada!
Kanada gilt als Topfavorit bei diesen Spielen und hatte Tschechien in der Vorrunde mit 5:0 besiegt.
Nach dem klaren 6:2-Sieg der Slowakei gegen Deutschland, der ihnen den ersten Platz im Eishockey-Halbfinale sicherte, treten jetzt Kanada und Tschechien gegeneinander an.
Die französische Staffel gewann überlegen Gold im Biathlon. Trotz einer Strafrunde zu Beginn für Camille Bened holten Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon den Sieg mit einem Vorsprung von 51,3 Sekunden vor Schweden. Bronze ging an Norwegen.
Vanessa Voigt zeigte zwar ein fehlerfreies Schießen, konnte den Rückstand, den ihr Teamkollegen übergaben, nicht mehr aufholen und erreichte mit Deutschland „nur“ Platz vier.
Frankreich erreichte damit Historisches: Als erstes Land gewannen alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – Gold.
Auch Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze heranführen. Sie übergab auf Rang fünf an Vanessa Voigt, der Rückstand auf Frankreich beträgt bereits 1:22 Minuten, auf Norwegen als Dritten 25 Sekunden.
Hettich-Walz vermied zwar eine Strafrunde im Stehendanschlag, benötigte jedoch zu viele Nachlader, sodass der Abstand wuchs.
Bitter: Franziska Preuß, die eigentlich von der Schlussposition auf den zweiten Platz wechselte, schoss beim Stehendschießen dennoch eine Strafrunde.
Damit machte sie ihre starke Vorarbeit, die sie nach dem Liegendschießen auf Platz eins katapultiert hatte, zunichte und übergab mit 47 Sekunden Rückstand nur auf Rang elf an Janina Hettich-Walz.
Julia Tannheimer feierte ihr starkes Staffeldebüt bei Olympia und übergab Franziska Preuß als Zweite auf die zweite Runde.
Die 20-Jährige benötigte nur zwei Nachlader im Stehendanschlag und war dank ihrer starken Laufleistung nur 5,1 Sekunden langsamer als die Schwedin Linn Gestblom beim Wechsel.
In ungewohnter Besetzung will das deutsche Frauen-Biathlonteam nach einer Medaille greifen.
Julia Tannheimer läuft als Erste, gefolgt von Franziska Preuß auf Position zwei, Janina Hettich-Walz auf drei und Vanessa Voigt, die den Schlussabschnitt bestreitet. Damit soll die bislang enttäuschende Bilanz bei diesen Winterspielen verbessert werden.
Der Medaillentraum ist geplatzt! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verlor im Viertelfinale mit 2:6 gegen die Slowakei und schied aus.
Gegen eine effiziente und insgesamt stärkere slowakische Mannschaft hatten Leon Draisaitl & Co. über weite Strecken kaum Chancen. Vor dem gegnerischen Tor fehlte außerdem die nötige Kaltschnäuzigkeit.
Das war’s: Die deutschen Eishockey-Herren scheiden im Viertelfinale aus. Tomas Tatar erzielte das 6:2 für die Slowakei und beendete die letzte Hoffnung.
Ein weiterer Gegenzug zwang das DEB-Team den letzten Rest an Medaillenhoffnung zu begraben.
Ein unvergleichlicher Albtraum für Lena Dürr! Die Münchnerin fädelte unglücklich im ersten Tor ein und schied trotz Platz zwei nach dem ersten Lauf aus.
Das ist kaum zu toppen: Die 34-Jährige scheiterte erneut im zweiten Durchgang. Mikaela Shiffrin zeigte sich dagegen verbessert, beendete ihren Olympia-Fluch und holte Gold vor der Schweizerin Camille Rast. Bronze gewann Anna Swenn Larsson.
Aus deutscher Sicht stand es nur noch 2:5, Frederik Tiffels traf im Powerplay (50.).
Der Rückstand ist groß, doch spannende Schlussminuten sind noch möglich.
Der zweite Slalom-Durchgang läuft, für Emma Aicher reicht es aber nicht zu einer Medaille. Die 22-Jährige verpasste eine saubere Fahrt und liegt mit 0,49 Sekunden Rückstand auf Platz fünf.
Alle deutschen Hoffnungen auf Edelmetall ruhen nun auf Lena Dürr.
Die Hoffnung auf ein Wunder währte nicht lange: Pavol Regenda erzielte seinen Doppelpack und stellte auf 5:1 für die Slowakei (41.).
Das erschwert die Aufgabe für Deutschland erheblich.
Mit 1:4 aus deutscher Sicht ging es in die letzte Pause.
Doch Draisaitl & Co. gaben nicht auf, nach dem Anschlusstreffer im zweiten Drittel war noch mehr drin. Die verbleibende Zeit wird aber zum entscheidenden Faktor, weitere Gegentore dürfen sich die deutschen Eishockey-Stars nicht leisten.
Endlich! Deutschland verkürzte noch vor dem letzten Drittel auf 1:4 (35.).
Draisaitl bediente Lukas Reichel, der den Puck ins Tor brachte. Gibt es noch eine Wende?
Doch Deutschland zeigte sich offensiv zu unpräzise, während der Gegner eiskalt jeden Konter nutzte: Dalibor Dvorsky erzielte das 4:0 (31.).
Die Enttäuschung war spürbar, als das deutsche Team schnell mit einem Konter-Tor bestraft wurde.
Beim Finale im Herren-Slopestyle sind die Plätze eins bis drei vergeben: Yiming Su aus China siegte vor dem Japaner Taiga Hasegawa, Bronze sicherte sich der US-Amerikaner Jake Canter.
Es ging schnell: Oliver Okuliar erzielte das 3:0 für die Slowakei (25.).
Die Enttäuschung bei Deutschland war groß, der Einzug ins Halbfinale rückt in weite Ferne. Eine Aufholjagd ist zwar möglich, wird aber sehr schwer.
Bitter: Milos Kelemen traf zum 2:0 für die Slowakei (25.) und erschwerte die Lage für die deutschen Spieler noch weiter.
Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei begann, zur ersten Pause lag Deutschland mit 0:1 zurück.
Den Führungstreffer erzielte Pavol Regenda in der 19. Minute. Trotz einiger guter Ansätze des deutschen Teams war noch genug Zeit, um das Halbfinale zu erreichen.
Die deutschen Skilangläufer Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten im Teamsprint weniger Glück als die Damen, erreichten jedoch einen respektablen neunten Platz.
Gold gewann Norwegen mit Johannes Høsflot Klæbo, dem erfolgreichsten Winterolympioniken aller Zeiten. Die USA wurden Zweiter, Italien Dritter.
Das deutsche Frauenteam sicherte sich mit einem knappen und spannenden Sprint die Bronzemedaille! Laura Gimmler und Coletta Rydzek fuhren auf das Podest.
Gold ging an Schweden, Silber an die Schweiz.
Lena Dürr lag nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und hatte gute Medaillenchancen.
Der Rückstand auf die US-Amerikanerin betrug 0,82 Sekunden, auf Platz drei lag die Schwedin Cornelia Öhlund. Emma Aicher fiel auf Rang acht zurück, verlor damit aber noch nicht alle Chancen.
Im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Lauf auf Platz zwei beendet, doch am Ende reichte es nicht für eine Medaille. Hoffentlich läuft es heute besser.
Emma Aicher zeigte erneut ihre Vielseitigkeit, liegt aktuell auf Platz sechs, mit nur wenigen Hundertsteln Rückstand auf die Medaillenplätze.
Der erste Durchgang im Slalom der Skirennläuferinnen begann um 10 Uhr.
Lena Dürr setzte mit 47,95 Sekunden eine gute Zeit und lag zwischenzeitlich auf Platz eins, wurde jedoch direkt von Mikaela Shiffrin verdrängt. Gleich ist Emma Aicher an der Reihe.
US-Eiskunstläufer Ilia Malinin stürzte bei der Kür am Freitag und löste damit einen Sturm der Entrüstung in den sozialen Medien aus.
„Selbst diejenigen, die von außen am stärksten wirken, kämpfen auf der größten Bühne der Welt oft mit unsichtbaren inneren Kämpfen“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.
„Hässlicher Hass im Netz greift den Verstand an, und Angst führt ihn in die Dunkelheit, egal wie sehr man versucht, bei all dem Druck die Fassung zu bewahren“, ergänzte Malinin.
Der zweifache Weltmeister fiel nach seiner Führung im Kurzprogramm durch den Sturz auf Platz acht zurück. Mikhail Shaidorov aus Kasachstan gewann überraschend Gold.
Vierfacher Olympiasieger Francesco Friedrich zeigte sich zufrieden mit der Silbermedaille.
„Silber sieht verdammt gut aus“, sagte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.
Mit dem Sieg im Zweierbob holte Team D drei weitere Medaillen.
Eine Übersicht über den aktuellen Medaillenspiegel findet Ihr im Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.
Team D triumphiert im Zweierbob und dominiert das Feld.
Neben dem Edelmetall begeisterten die Athleten mit eindrucksvollen Momenten bei der Siegerehrung.
Nach dem vierten Lauf im Zweierbob ist klar: Das Podium gehört ganz in Schwarz-Rot-Gold.
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten nahezu fehlerfreie Läufe und verteidigten ihre Spitzenpositionen vor der Konkurrenz.
Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer legten sogar noch eine Schippe drauf und gewannen Gold.
Mit der besten Startzeit erreichten sie nach 54,91 Sekunden das Ziel – eine beeindruckende Fahrt. Herzlichen Glückwunsch!
Die Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer beträgt 3:39,70 Minuten.
Francesco Friedrich kam mit 55,33 Sekunden ins Ziel.
Seine Gesamtzeit liegt nun bei 3:41,04 Minuten und sichert ihm mindestens Silber.
Adam Ammour und sein Anschieber Alexander Schaller fuhren im letzten Lauf 55,35 Sekunden über die Bahn.
Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten steht ihnen die Bronzemedaille praktisch sicher, trotz eines kleinen Ausrutschers zwischendurch.
Die beiden erzielten die schnellste Startzeit aller Teams.
Der finale vierte Lauf im Zweierbob beginnt um 21:05 Uhr.
Eine gewagte Prognose: Wenn die drei deutschen Bob-Teams fehlerfrei bleiben, könnte Deutschland einen Gold-Silber-Bronze-Dreifach-Erfolg feiern.
Wir melden uns nach dem dritten von vier Läufen zurück, der um 19 Uhr beginnt.
Johannes Lochner darf als Erster starten und leistete sich einen kleinen Fehler, der allerdings kaum ins Gewicht fiel. Er kam mit 54,89 Sekunden ins Ziel.
Francesco Friedrich folgte mit einigen Unsicherheiten in seinem Lauf, der Rückstand auf Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden. Lochner kann den Sieg somit fast sicher einfahren.
Adam Ammour liegt aktuell auf Rang drei, mit einem Rückstand von 1,38 Sekunden auf Lochner. Deutschland hat vor dem letzten Lauf (ab 21:05 Uhr) exzellente Chancen auf ein Medaillen-Triple!
Im Teamverfolgungsfinale im Eisschnelllauf spielte Deutschland nur eine untergeordnete Rolle. Bei den Frauen gewann Kanada mit 2:55,81 Minuten vor den Niederlanden. Das deutsche Quartett mit Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz gewann das C-Finale und belegte Platz fünf.
Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Minuten) vor den USA. Die deutschen Läufer Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und wurden Siebte.
Keine Medaille für die deutschen Biathleten: Die Staffel kam auf Platz vier ins Ziel. Frankreich wurde erstmals Staffel-Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf Distanz. Schweden sicherte sich Bronze, Deutschland folgte knapp eine weitere Minute dahinter.
Besonders ärgerlich: Die Laufleistung der Deutschen war stark, doch mit zwölf Nachladern machten sie doppelt so viele Schießfehler wie Norwegen und Schweden; nur Frankreich hatte mit neun Fehlschüssen und einer Strafrunde ebenfalls Patzer.
Positionstechnisch brachte Philipp Nawrath die deutsche Staffel auf Rang vier, der Rückstand auf die Spitze betrug jedoch bereits 49 Sekunden.
Schweden, Norwegen und Frankreich waren gemeinsam vorne, während Nawrath alleine das Tempo bestimmte und beim Stehendschießen drei Fehler beging. Nun liegt die große Aufgabe bei Philipp Horn auf der Schlussrunde, der auf Fehler der Favoriten hoffen muss.
Schade: David Zobel begann mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm zwischenzeitlich sogar die Führung.
Im Stehendschießen benötigte der 29-Jährige dann jedoch drei Nachlader und verlor viel Zeit auf Frankreich, das trotz einer Strafrunde die Spitze übernahm.
Beim Wechsel zu Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand auf Platz sechs hinter Frankreich, Finnland und Schweden folgten knapp dahinter.
Justus Strelow startete gut für das deutsche Biathlon-Quartett: Obwohl er beim Stehendschießen zwei Nachlader benötigte, übergab er als Dritter an David Zobel.
Er hatte etwa 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.
Die Herren-Biathlon-Staffel läuft und bietet die beste Chance für eine deutsche Medaille.
Justus Strelow eröffnete mit einer starken Schießeinlage, danach folgen David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.
Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde gewannen sie klar mit 5:1 gegen Frankreich.
Im letzten Drittel sorgten Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) für weitere Treffer. Nach zwei Niederlagen in Folge tankte Deutschland Selbstvertrauen für die kommenden Begegnungen. Nächster Gegner ist die Slowakei am Mittwoch um 12:10 Uhr.
Die Olympischen Spiele verliefen für die deutschen Kombinierer bisher enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb verbesserten sich die Drei zwar, hatten aber keine Chance auf Medaillen. Der Rückstand nach schwachen Sprüngen war zu groß.
Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek erreichten immerhin die Plätze neun und zehn, waren jedoch über eineinhalb Minuten hinter dem Führenden. Julian Schmid kam als Zwölfter ins Ziel, mit 2:22 Minuten Rückstand.
Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich von Platz fünf auf Gold vorkämpfte. Silber ging an Johannes Lamparter aus Österreich, Bronze an Ilkka Herola aus Finnland.
Plötzlich ist Deutschland im Play-off-Spiel gegen Frankreich nicht mehr dominant, die Franzosen übernehmen das Momentum.
Und das zahlen sie direkt aus: Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.
In Livigno schneit es so stark, dass der Zeitplan der Freestyle-Skier durcheinandergeraten ist.
Die ursprünglich für 10:45 Uhr angesetzte Frauen-Qualifikation wurde mehrfach nach hinten verschoben, zuletzt auf 13:45 Uhr. Dies hat auch Auswirkungen auf die Männer-Quali, die von Donnerstag auf Mittwoch verschoben wird.
Das DEB-Team ist auf bestem Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt es gegen Frankreich mit 3:0.
John Peterka erzielte kurz vor Drittelende das dritte deutsche Tor, was dem Team nach zwei Niederlagen wieder Selbstvertrauen gibt.
Die deutschen Eishockey-Profis kämpfen um den Viertelfinaleinzug!
Gegen Frankreich sieht es gut aus: Nach 15 Minuten führt Deutschland 2:0. Leon Draisaitl traf im Powerplay nach vier Minuten, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.
Schwerer Rückschlag für die deutschen Curler! Sie verloren gegen Tschechien mit 7:9 und müssen nun um ihre Medaillenchancen bangen.
Obwohl noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China ausstehen, reichen selbst zwei Siege wohl nicht für den Einzug unter die besten Vier. Die Mannschaft um Skip Marc Muskatewitz steht derzeit bei drei Siegen und vier Niederlagen.
Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und haben kaum noch Chancen auf Medaillen.
Nach schwachen Sprüngen lagen Johannes Rydzek als 15., Julian Schmid als 16. und Vinzenz Geiger als 18. deutlich hinter dem Führenden Japaner Ryota Yamamoto zurück.
Schon auf der Normalschanze hatte es keine Medaille für die Deutschen um Gesamtweltcupsieger Geiger gegeben. Eine letzte Chance besteht am Donnerstag im Teamwettbewerb.
Das deutsche Biathlon-Team für die Damen-Staffel steht fest! Für den DSV starten Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer, die auf Medaillenjagd gehen. Überraschend gibt es eine Änderung in der Schlussläufer-Position.
Da Preuß zuletzt als Schlussläuferin Probleme hatte und in der Mixed-Staffel eine Strafrunde schoss, wird sie nun auf Position zwei eingesetzt. Überraschend ist, dass Vanessa Voigt die vierte Laufposition übernimmt.
Voigt, die eigentlich als Startläuferin vorgesehen ist, überzeugt mit sehr stabilem Schießen, hat aber Schwierigkeiten, beim Laufen mit den Besten mitzuhalten. Nun erhält sie auf der Schlussposition die Chance, sich zu beweisen. Die Startposition übernimmt dafür Tannheimer, die nach Magen-Darm-Problemen wieder fit ist, Hettich-Walz läuft auf Position drei.
Seit fast einer Woche wartet Deutschland auf eine Goldmedaille, heute ist es wieder sehr wahrscheinlich: Johannes Lochner liegt im Zweierbob zur Halbzeit 0,8 Sekunden vor seinem nächsten Verfolger und zwei weitere Deutsche, Francesco Friedrich und Adam Ammour, befinden sich auf Platz zwei und drei. Der finale Lauf startet um 21:06 Uhr.
Auch in der Nordischen Kombination hat Team D Chancen auf Edelmetall: Nach einer Woche Pause starten die Athleten mit dem Einzel von der Großschanze (10 Uhr), die Männer-Biathlon-Staffel folgt um 14:30 Uhr.
Außerdem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Viertelfinal-Qualifikationsspiel, Bully ist um 12:10 Uhr.
Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland in drei Sportarten dramatisch: Im Monobob der Frauen und im Paarlaufen im Eiskunstlauf schien Gold möglich, doch in beiden Fällen reichte es nicht für den Olympiasieg.
Bereits zuvor platzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamwettbewerb. Andreas Wellinger und Philipp Raimund fehlten am Ende nur 17 Zentimeter für Bronze – und das auch nur, weil das Springen wegen Schneetreibens abgebrochen wurde. Mit 0,3 Punkten Rückstand belegten die Deutschen Platz vier und waren die großen Verlierer dieser Jury-Entscheidung.
Nach dem zehnten Wettkampftag liegt Deutschland im Medaillenspiegel auf Platz acht mit bisher vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht fest: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA auf Kanada.
Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 besiegt.
Im Frauen-Eishockey wird zwischen Kanada und Schweiz noch der zweite Finalist gesucht. Aktuell steht es im dritten Drittel 2:1 für Kanada.
Im ersten Halbfinale hatten die USA klar mit 5:0 gegen Schweden gewonnen. Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz 3 am selben Tag um 14:40 Uhr.
Neues Drama: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin vergab im Kür-Wettbewerb den Olympiasieg. Mit 219,09 Punkten sicherten sie sich Bronze.
In der Kür unterlief Minerva Hase zwei entscheidende Fehler, was wertvolle Punkte kostete. Nach einem starken Kurzprogramm führten sie zunächst, doch die Kür reichte nicht für Gold.
Die Weltmeister und klaren Favoriten, die Japaner Riku Miura und Ryhichi Kihara, zeigten eine noch spektakulärere Aufholjagd als Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren. Die Deutschen waren damals nach dem Kurzprogramm auf Platz vier und wurden Olympiasieger, die Japaner gingen heute vom fünften Rang in die Kür und sicherten sich mit 231,24 Punkten sensationell Gold.
Silber ging an das Europameister-Paar aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Die Bronzemedaille ist dennoch ein großer Erfolg für Hase/Volodin, die erst seit dreieinhalb Jahren gemeinsam laufen.
Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die Kür der Paare läuft, und die Japaner Riku Miura und Ryhichi Kihara zeigten eine nahezu perfekte Kür.
Nach einem verpatzten Kurzprogramm lagen sie nur auf Platz fünf, doch diesmal blieben sie fehlerfrei. Ihre Kür zu „Gladiator“ erzielte beeindruckende 158,13 Punkte, insgesamt 231,24 Punkte nach beiden Programmen. Das deutsche Paar Hase/Volodin muss diese Leistung nun toppen.
Die Kür-Punktzahl der Japaner liegt nur knapp unter der Rekordleistung von Savchenko/Massot bei Pyeongchang 2018 (159,31 Punkte). Damals lagen die Deutschen mit 235,90 Punkten in der Gesamtwertung vorne.
Hase/Volodin wärmen sich gerade auf. Für Gold müssten sie ihre persönliche Bestleistung von 149,57 Punkten in der Kür deutlich verbessern. Im Kurzprogramm erzielten sie 80,01 Punkte, eine persönliche Bestleistung.
Drama im Eiskanal: Laura Nolte verpasst im letzten Lauf des Monobob den Olympiasieg.
Nach drei Führungsfahrten unterlief der 27-Jährigen aus Unna im vierten Lauf ein Fehler, und sie verpasste mit nur 0,04 Sekunden Rückstand Gold an Elana Meyers-Taylor.
Trotzdem ist Silber ein großer Erfolg für Nolte, die in Dortmund lebt. Sie hatte gute Chancen, die erste deutsche Olympiasiegerin im Monobob zu werden.
Dritte wurde die US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries. In Peking belegte Nolte Rang vier, den Platz elf erreichte Lisa Buckwitz diesmal. Kim Kalicki wurde 18.
Die Hoffnungen auf Gold ruhen nun auf Nolte im Zweierbob, wo sie zusammen mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist.
Die Entscheidung im Monobob läuft: Bald startet die Führende Laura Nolte in den vierten und entscheidenden Lauf und hofft auf Gold.
Die Kür im Eiskunstlauf-Paarlauf ist in vollem Gange, und das erste deutsche Paar war bereits auf dem Eis.
Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm enttäuschten und als Elfte abschlossen, zeigten eine starke Kür zu „I’d Do Anything for Love“ von Meatloaf und erreichten 126,59 Punkte, womit sie mindestens einen Platz gutmachen.
Jetzt warten alle auf die führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte ihre Kür präsentieren.
Wegen der Bedingungen finden keine weiteren Sprünge mehr statt, die Jury entschied auf Abbruch.
Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer antreten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte, dass die Bedingungen unmöglich waren.
Für Deutschland ist das bitter: Aufgrund der Wertung nach dem zweiten Durchgang verpassten die Deutschen Bronze um nur 0,3 Punkte.
Das starke Schneetreiben und der Wind verzögerten den Wettbewerb.
Überflieger Domen Prevc durfte als Erster springen, Philipp Raimund erreichte 136 Meter mit sauberem Telemark und sicherte Deutschland vor Slowenien einen Platz.
Danach wurde der Wettkampf erneut unterbrochen, die Sicht war zu schlecht.
Der letzte Durchgang begann mit Andreas Wellinger, der 130 Meter sprang.
Ren Nikaido aus Japan erzielte 138,5 Meter und rückte vor Deutschland auf Platz drei vor, zehn Punkte hinter Norwegen.
Im zweiten Durchgang sprang Andreas Wellinger bei schlechten Bedingungen 123,5 Meter, Philipp Raimund wiederholte seine Weite von 137,5 Metern.
Deutschland liegt vor dem letzten Durchgang auf Platz vier, nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Slowenien und Japan sind ebenfalls in Medaillennähe, es erwartet uns ein spannender Kampf um Bronze.
Österreich führt mit 568,7 Punkten und gut zehn Punkten Vorsprung auf Goldkurs.
Olympiasieger Philipp Raimund hält mit seinen Sprüngen (137 Meter) zusammen mit Andreas Wellinger (127,5 Meter) Deutschland im Teamwettbewerb in Lauerstellung.
Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Rang 4, knapp hinter Polen.
Das wird ein spannendes Finale im Monobob der Damen! Laura Nolte startet als Führende und legte als Erste einen neuen Bahnrekord von 59,15 Sekunden vor.
Doch die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor unterbot die Zeit mit 59,08 Sekunden und pulverisierte den Rekord.
Der Vorsprung von Nolte schmolz dadurch von 0,22 auf 0,15 Sekunden, und auch die Dritte Kaillie Armbruster Humphries liegt mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Rang drei.
Der entscheidende vierte Lauf beginnt um 21 Uhr, es wird knapp zwischen Nolte und Meyers-Taylor. Lisa Buckwitz verbesserte sich deutlich und liegt nun auf Rang vier, 0,64 Sekunden hinter Bronze.
Kim Kalicki liegt auf Rang 18 mit 3,47 Sekunden Rückstand und hat keine Medaillenchance mehr.
Ist für heute Schluss? Nein! Um 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer mit zwei Durchgängen.
Außerdem werden Medaillen im Monobob der Frauen, Ski-Freestyle und im Eiskunstlauf im Paarlauf vergeben. Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm, haben beste Chancen auf Gold.
Alle Entscheidungen und Wettkämpfe im Überblick gibt es in unserer Wettkampfübersicht.
Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Männer dürfen nach einem 7:3-Sieg gegen den Titelverteidiger Schweden wieder vom Halbfinale träumen.
Mit drei Siegen und drei Niederlagen stehen sie wieder dicht an den ersten vier Tabellenplätzen, die zum Halbfinaleinzug berechtigen.
Am Dienstag stehen zwei Spiele an: gegen Tschechien (9:05 Uhr) und gegen die Schweiz (19:05 Uhr).
Spektakuläre Szenen im Slalom! Atle Lie McGrath hatte einen großen Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweitplatzierten Loic Meillard und war auf Goldkurs, doch bei einem leichten Tor fädelte der Norweger ein und schied aus.
Sein Frust war enorm: Er schleuderte seine Stöcke weg, schnallte die Skier ab und stapfte in Richtung Wald. Da ein Fangzaun im Weg war, legte er sich davor in den Schnee und blieb lange liegen.
Loic Meillard machte die Medaillensammlung mit Gold im Slalom komplett, nachdem er zuvor Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination gewonnen hatte. Das Podium komplettierten Fabio Gstrein aus Österreich und der Norweger Henrik Kristoffersen. Linus Straßer wurde Neunter.
Einen Tag vor der Biathlon-Männerstaffel gab der DSV sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM blieben aus.
Justus Strelow startet die Staffel, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath auf Rang drei und Schlussläufer Philipp Horn, der das Quartett möglichst aufs Podium bringen soll. Die Staffel bietet die beste Chance für eine weitere Medaille nach Bronze in der Mixed-Staffel.
Die Niederländerin Xandra Velzeboer sicherte sich im Shorttrack-Finale über 1000 Meter Gold.
Sie setzte sich gegen die Kanadierin Courtney Sarault durch, die Silber holte. Bronze gewann Gilli Kim.
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Andreas Wellinger wird neben Philipp Raimund im Super Team starten.
Vor den Spielen galten Raimund und Felix Hoffmann als die Kandidaten für das Team und als Medaillenhoffnung. Hoffmann schwächelte jedoch in Predazzo, weshalb Wellinger den Platz neben dem frischgebackenen Olympiasieger erhielt. Wellinger hatte eine schwierige Saison, zeigte aber auf der Großschanze bessere Leistungen als Hoffmann.
Bei diesen Spielen wird erstmals nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern durchgeführt, sondern das kürzere Super Team mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So sollen mehr Nationen Medaillenchancen erhalten.
Die deutsche Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Johannes Lochner führt vor seinen Landsmännern Francesco Friedrich und Adam Ammour.
Der Berchtesgadener liegt nach zwei Läufen bereits 0,8 Sekunden vor Friedrich, der sich durch einen Fehler Ammours den zweiten Platz sicherte und nun 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze hat.
Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey-Turnier. Die Schweizer gaben nur eine Unterschenkelverletzung bekannt, doch Fialas Club, die Los Angeles Kings, bestätigten eine genauere Diagnose.
Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und wird bald mit der Rehabilitation beginnen. „Kevin wird die restliche NHL-Saison 2025/26 verpassen“, schrieben die Kings. Nach der Saison wird eine erneute Untersuchung erfolgen.
Für eine Medaille dürfte nun nur noch ein Wunder helfen: Linus Straßer liegt nach dem ersten Slalomdurchgang bereits deutlich zurück.
Der WM-Dritte von letztem Jahr büßte 2,35 Sekunden auf den Führenden Atle Lie McGrath ein und liegt auf Platz elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied wie zehn weitere Top-30-Starter aus.
Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Mit Anschieber Georg Fleischhauer hatte er 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Überraschungszweiten, der nicht Friedrich, sondern Adam Ammour ist.
Ammour verdrängte Friedrich auf Platz drei, der mit 0,04 Sekunden Rückstand Dritter wurde.
Nach dem doppelten Bronze-Coup im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.
„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Ende meiner Laufbahn“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.
Grotheer gewann 2022 in Peking Olympia-Gold und später den Gesamtweltcup. Nach mehreren Verletzungen hatte er in diesem Winter große Probleme, weshalb die beiden Bronzemedaillen im Einzel und Team umso mehr bedeuten.
Nach dem Edelmetall für die Skeletonis am Sonntag und einigen Enttäuschungen bei Deutschland erwarten die Athleten heute viele neue Chancen.
Am Montag wird die erste Bob-Medaille vergeben: Im Monobob der Frauen führt Laura Nolte zur Halbzeit und darf auf Gold hoffen (4. Lauf: 21:06 Uhr). Früh am Tag startet Linus Straßer im Ski Alpin (Slalom 10 Uhr/13:30 Uhr), abends haben die Skispringer im Super Team (19 Uhr) ihre letzte Medaillenchance.
Das größte Highlight kommt jedoch spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold und führen nach dem Kurzprogramm deutlich.
Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, der für Deutschland einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall bei den Skeletonis brachte.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, wie sich das Team im internationalen Vergleich schlägt.
Das Spiel ist aus: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel gegen die USA mit 1:5.
Trotz der deutlichen Niederlage zog das DEB-Team als Gruppenzweiter in die Playoff-Runde ein und trifft dort auf Frankreich.
Endlich traf auch Deutschland: Tim Stützle erzielte das 1:5 (52.).
Spannung dürfte es kaum noch geben, aber der NHL-Star stärkt die Moral.
Es wird deutlich: Auston Matthews erzielte das 5:0 für die USA (47.).
Das DEB-Team geriet zunehmend unter Druck.
4:0 für die USA! Tage Thompson sorgte für klare Verhältnisse (42.).
Damit waren alle Hoffnungen auf ein deutsches Comeback früh im letzten Viertel dahin. Für die direkte Viertelfinal-Qualifikation hätte ein Sieg gegen die USA gereicht. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei trotzdem sicher, die Zwischenrunde führt gegen Frankreich.
Minerva Hase und Nikita Volodin liegen nach dem Kurzprogramm an der Spitze und haben beste Podiumschancen!
Nach einem fehlerfreien Auftritt erreichten sie 80,01 Punkte, rund fünf Punkte vor dem zweitplatzierten Paar aus Georgien. Die Mitfavoriten Riku Miura und Ryuichi Kihara aus Japan hatten im Kurzprogramm Fehler. Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich mit Platz elf ebenfalls fürs Finale.
Mit drei Toren Rückstand ging die Mannschaft von Harry Kreis in die letzte Pause.
Eine deutsche Niederlage scheint wahrscheinlich, doch dank der Niederlage Lettlands ist das Weiterkommen gesichert. In der Playoff-Runde trifft das DEB-Team auf Frankreich.
Im zweiten Drittel zeigten die USA ihre Stärke, spielten mit hohem Tempo und ließen dem DEB-Team kaum Luft zum Atmen. Das 3:0 erzielte Brock Faber (38.).
Wenn Deutschland noch etwas mitnehmen will, braucht es im letzten Drittel eine deutliche Leistungssteigerung.
Der Favorit spielte seine Klasse aus und nutzte ein Powerplay eiskalt.
Unmittelbar nach einer Strafe gegen Wissmann erzielten die USA das 2:0 durch Auston Matthews (25.).
8,7 Sekunden vor der ersten Drittelpause führten die USA gegen die deutsche Mannschaft mit 1:0 (20.).
Zach Werenski traf nach Vorlage von Auston Matthews. Bis dahin hielt das DEB-Team gut mit und bot dem Favoriten Paroli.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht kurz vor einem schweren Spiel: In wenigen Minuten (21:10 Uhr) trifft sie in Gruppe C auf den Spitzenreiter USA.
Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland vor allem um die Platzierung, das Weiterkommen steht bereits fest. Als Gruppensieger oder bester Gruppenzweiter könnte man die Zwischenrunde umgehen.
Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold knapp. Ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem (284,8 Punkte) übernahm die Führung und gewann wie schon auf der Normalschanze. Die Skandinavierinnen feierten zusammen, auch Schwedens Frida Westman als Vierte. Nika Prevc (271,5 Punkte) belegte Bronze.
Agnes Reisch wurde überraschend beste Deutsche auf Platz zehn, Selina Freitag wurde 17., Juliane Seyfahrt erreichte Rang 23 – ein enttäuschendes Ergebnis für den DSV, der erstmals ohne Medaille bei Olympischen Winterspielen aus dem Skispringen geht.
Vor dem letzten Sprung der Damen auf der Großschanze liegt Juliane Seyfarth als Neunte bestplatziert, ihre Medaillenchancen sind gering.
Vier Norwegerinnen mit Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an. Nika Prevc als Fünfte wird es schwer haben, aufs Podest zu springen. Viele Athletinnen hatten durch starken Rückenwind schwierige Bedingungen.
Bitter: Katharina Schmid erwischte besonders viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt schon zur Halbzeit aus.
Der Brite Matt Weston fuhr nach seinem Einzel-Olympiasieg auch im Mixed-Team souverän zu Gold, gemeinsam mit Tabitha Stoecker setzte er sich gegen Kreher/Jungk durch.
Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer freuten sich mit nur einer Hundertstelsekunde Abstand über Bronze.
Eine Hundertstelsekunde fehlte Pfeifer/Grotheer auf Kreher/Jungk – das Dresdner Duo bleibt vorn.
Wo platzieren sich nun die Briten Stoecker/Weston?
Der Dresdner Express übernahm die Führung, Kreher/Jungk setzten sich an die Spitze!
Mit einem Vorsprung von 0,12 Sekunden zogen sie an den Briten vorbei, zwei Teams folgten noch. Pfeifer und Grotheer sind nun an der Reihe.
Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien führen mit drei verbliebenen Teams, jetzt kommen Kreher/Jungk.
Die Briten haben eine Medaille sicher, auch die Favoriten Weston/Stoecker sind noch im Rennen.
Zum ersten Mal bei Olympischen Winterspielen wird die Skeleton-Mixed-Team-Entscheidung ausgetragen!
Deutschland schickt die Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen – mit guten Chancen auf eine Medaille. Nach zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen soll nun endlich Gold für den BSD her.
Wie schon über 1000 Meter gingen im Shorttrack auch über 500 Meter die begehrten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok gewann Gold mit Olympia-Rekord vor Jutta Leerdam.
Bronze holte Miho Takagi aus Japan, die damit ihre zweite Bronzemedaille gewann. Sophie Warmuth aus Erfurt wurde Achter.
Schade! Im Duell über 500 Meter forderte die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth die niederländische Spitzenläuferin Jutta Leerdam stark heraus, musste sich letztlich aber geschlagen geben.
Die Goldmedaillengewinnerin im 1000-Meter-Rennen lag zwischenzeitlich auf Platz eins, Warmuth erreichte vorerst Rang sechs.
Deutschlands große Biathlon-Hoffnung Franziska Preuß wartet bei Olympia weiterhin auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts scheiterte sie heute in der Verfolgung, was sie sehr enttäuschte. Am Ziel vergoss sie bittere Tränen.
„Ich bin einfach nur enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich heute gut, aber das letzte Schießen lief wieder schlecht und tut richtig weh“, erklärte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF-Interview. „Ich war beim letzten Schießen so angespannt, hörte, dass Lou Jeanmonnot neben mir einen Fehler schoß, das brachte mich aus dem Tritt. Ich verlor meinen Fokus. Es ist ernüchternd, dass 30 Sekunden von einem guten Rennen alles kaputt machen.“
Damit steht Preuß sinnbildlich für das deutsche Biathlonteam bei Olympia: Nach einem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel kam kein weiteres Edelmetall hinzu – der schwächste deutsche Biathlonstart aller Zeiten. Vier Chancen auf Medaillen bleiben den DSV-Athleten noch.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen hat sich im Livigno Snow Park mit Platz acht in der Qualifikation für das Slopestyle-Finale am Dienstag qualifiziert.
Im Big-Air-Wettbewerb hatte die 24-Jährige den Einzug ins Finale knapp verpasst. Nun hat sie sich eine gute Medaillenchance gesichert – die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.
Oh nein! Beim letzten Schießen unterliefen Franziska Preuß gleich zwei Fehler, was für den Verlust des Podestplatzes sorgte. Die DSV-Athletin wurde am Ende Sechste.
Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der bisherigen Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Spitzenposition und gewann Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen holte Silber, Minkkinen fiel noch auf Bronze zurück.
Vanessa Voigt belegte Platz 19, Julia Tannheimer wurde 34., Selina Grotian kam auf Rang 41.
Franziska Preuß war bei der Verfolgung der Frauen noch fehlerfrei unterwegs und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um den dritten Platz.
Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide liegen deutlich vor dem restlichen Feld und kämpfen wohl um Gold.
Die britischen Athleten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im Mixed-Team-Finale Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich.
Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und belegte im kleinen Finale Platz sieben. Damit warten die deutschen Snowboarder bei Olympia weiter auf eine Medaille.
Bitter! Lena Dürr fiel im zweiten Durchgang auf Platz neun zurück.
Deutlich besser machte es Federica Brignone, die ihren Vorsprung sicher ins Ziel brachte und ihre zweite Goldmedaille gewann. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund, Bronze ging an Lara Della Mea aus Italien. Emma Aicher wurde 19.
Abfahrts-Silber-Gewinnerin Emma Aicher erreichte nach dem zweiten Riesenslalom-Durchgang den dritten Platz, hat jedoch kaum noch Chancen auf eine Medaille.
Alle Blicke richten sich nun auf Lena Dürr.
Endlich! Zwölf Jahre nach den Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaillen nachträglich überreicht.
Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena in Antholz übergab Michael Mronz, Mitglied des IOC, das Edelmetall. Die Medaillen wurden Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde, ein langwieriger Prozess.
Vor wenigen Minuten startete der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.
Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt aktuell auf dem zweiten Platz und hat überraschend Medaillenchancen. Kann die 34-Jährige den Sprung aufs Podest schaffen? Die Daumen sind gedrückt.
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Qualifikationslauf und belegte nur Rang 23.
Damit verpasst der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall, wie schon im Big-Air-Wettbewerb, die Chance auf eine Medaille. Nur die besten zwölf qualifizieren sich für das Finale.
Norwegen räumt im Medaillenspiegel weiter ab und gewann Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer im Langlauf. Silber gewann Frankreich, Italien wurde Dritter. Die deutsche Staffel kam als Achte ins Ziel.
Der Triumph ist wenig überraschend, doch die neunte Goldmedaille bei Olympia für Superstar Johannes Høsflot Klæbo ist ein historischer Moment. Er wurde mit 29 Jahren der erfolgreichste Winterolympionike aller Zeiten, überholte dabei Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen mit jeweils acht Goldmedaillen.
Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden im kleinen und großen Finale Medaillen vergeben: Gold ging an Kanadier Mikael Kingsbury, der gegen Ikuma Horishima aus Japan gewann.
Bronze sicherte sich der Australier Matt Graham im Duell mit dem Japaner Takuya Shimakawa.
Die deutschen Curling-Männer kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien und stehen vor einer schwierigen Situation im Kampf um das Halbfinale.
Es war die dritte Niederlage in fünf Spielen. In den verbleibenden Partien gegen den Peking-Olympiasieger Schweden, Tschechien, die Schweiz und China darf sich das Team keine Fehler mehr leisten.
Martin Ponsiluoma gewann Gold in der Biathlon-Verfolgung über 12,5 Kilometer!
Zweiter wurde der umstrittene Biathlet Sturla Holm Lægreid, der nach seinem Einzel-Bronze einen Seitensprung zugegeben hatte. Bronze ging an den Franzosen Emilien Jacquelin, der lange führte, aber beim letzten Schießen zwei Scheiben verfehlte und von Lægreid überholt wurde, mit dem er sich wegen des Skandals verbal stritt.
Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Platz elf, Philipp Nawrath landete auf Rang 25, Justus Strelow 30., David Zobel 34.
Der Riesenslalom gehört eigentlich nicht zu den deutschen Paradedisziplinen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Durchgang überraschend Medaillenchancen!
Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem Finale auf Rang zwei, eingebettet zwischen Federica Brignone (+0,34) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor Sofia Goggia.
„Es hat richtig Spaß gemacht! Oben steht man in der Sonne, alles passt. Und es lief so gut – einfach ein Genuss“, sagte Dürr im ZDF.
Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im Super-Team-Skispringen am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr, ZDF, Eurosport) von der Großschanze.
Raimund gewann zum Olympia-Auftakt Gold von der Normalschanze. Am Samstag landete er von der Großschanze auf Rang neun. Wellinger, Olympiasieger 2018, wurde 15.
Das Super Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Statt vier Springern pro Nation sind nur zwei Athleten mit je drei Sprüngen am Start.
Auf einem Parkplatz bei den Olympischen Winterspielen in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Der Sprengkörper wurde nahe der Skisprung-Austragung in Predazzo gefunden und von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.
„Man fokussiert sich so lange, und dann ist es so plötzlich vorbei – das tut extrem weh“, sagte der 28-jährige Skispringer. Als Zehnter nach dem ersten Durchgang hatte er eine gute Ausgangsposition mit nur 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Ein Fahrfehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Traum von einer Medaille. „Vielleicht bin ich zu forsch an die Sache herangegangen“, resümierte er. Ob er am Montag beim Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF, Eurosport) starten wird, war noch offen.
Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet, ein Medikament, das den Östrogenspiegel senken kann. Die Biathletin flog aus dem italienischen Kader und durfte nicht bei Olympia starten. Doch die Lage änderte sich, und nun könnte Passler doch noch um eine Medaille kämpfen.
Am Montag soll die 24-Jährige erstmals bei den Olympischen Winterspielen offiziell trainieren. „Wir freuen uns riesig, sie zurück im Team zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).
Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch unklar. Eine Entscheidung wird bis Dienstag erwartet.