Edelmetall geht reihenweise kaputt! Droht beim Olympia der nächste Medaillen-Skandal?
Mailand (Italien) - Bereits bei seinem ersten Olympia-Auftritt sicherte sich der deutsche Biathlet Justus Strelow (29) mit der Mixed-Staffel die Bronzemedaille. Doch noch am selben Abend wurde die Medaille beim Feiern beschädigt: Bei einem Freudensprung löste sich die Plakette vom Band – und Strelow ist damit kein Einzelfall!
Bereits nach dem zweiten Wettkampftag sind mindestens vier Athleten von ähnlichen Vorfällen betroffen.
So berichtete die Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson (30), dass sie ihre Goldmedaille lediglich zwei Stunden unversehrt besaß.
Wie bei Strelow war auch bei ihr ein Sprung der Auslöser für den Schaden, erklärte die US-Amerikanerin während einer Pressekonferenz – der Steg, der Band und Plakette verbindet, brach beim Freudensprung, woraufhin die Medaille herunterfiel und sich löste.
Daraufhin riet sie der deutschen Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher (22), besser nicht mit der Medaille um den Hals zu springen.
Die Goldmedaille der Eiskunstläuferin Alysa Liu (20), die sie erst spät am Sonntagabend erhielt, hielt keine vier Stunden, auch die Silbermedaille der Schwedin Ebba Andersson (28) aus dem Skiathlon am Samstag ist beschädigt.
Insgesamt sind somit bereits vier Medaillen bei diesen Olympischen Spielen kaputt gegangen – und das, obwohl erst 13 von 116 Entscheidungen gefallen sind.
Bereits bei den Olympischen Sommerspielen 2024 gab es Diskussionen um die Medaillen, denn die Bronzemedaillen scheinen nicht dafür gemacht zu sein, getragen oder in der Hand gehalten zu werden.
Viele Athleten mussten ihre Plaketten austauschen, weil diese angelaufen waren und aussahen, als hätten sie schon viele Jahre auf dem Buckel – und das nur wenige Monate nach Ende der Wettkämpfe.
In diesem Fall ist glücklicherweise das Edelmetall selbst nicht beschädigt – wenn die Sportler ihre Medaillen wieder in die Schachtel legen, behalten sie zumindest weiterhin ihren ästhetischen Wert.