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Olympia 2026 im Liveticker: Massenstart markiert Franziska Preuß’ letzten Wettkampf – Karriereende sofort

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!

Am 13. Wettkampftag bleibt das deutsche Team erstmals ohne Medaillenerfolg. Damit beläuft sich die Bilanz für Deutschland weiterhin auf fünf Gold-, acht Silber- und acht Bronzemedaillen.

In unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch über alle Medaillengewinne, Highlights und spannende Hintergrundgeschichten.

Antoinette Rijpma-de Jong aus den Niederlanden sichert sich den Sieg über 1500 Meter!

Im spannenden Finish lag Miho Takagi lange auf Kurs Gold, musste sich am Ende jedoch geschlagen geben. Die niederländische Dominanz auf dem Eis blieb ungebrochen: Nach den Erfolgen über 500 und 1000 Meter gewinnt die Oranje-Equipe erneut Gold.

Die Silbermedaille geht an die Norwegerin Ragne Wiklund, die lediglich 0,06 Sekunden Rückstand hat, Bronze holt Valerie Maltais aus Kanada.

Der Massenstart am Samstag wird der letzte Wettkampf von Franziska Preuß als aktive Biathletin sein!

Schon vor Beginn der Spiele hatte die 31-Jährige ihren Rücktritt nach der Saison angekündigt. Nun zieht sie diesen Schritt vor und wird nach den Olympischen Spielen nicht mehr im Weltcup an den Start gehen.

„Wenn ich heute auf meine Karriere zurückblicke, empfinde ich das als unglaublich. Als ich mit Biathlon begann, hätte ich mir vieles von dem, was ich erleben durfte, nicht träumen lassen“, sagte Preuß. „Es war eine aufregende Zeit voller besonderer Momente und vor allem habe ich großartige Menschen kennengelernt.“

Was für ein Pech! Philipp Horn lag lange auf Kurs Bronze, am Ende reicht es jedoch nur zu Rang vier.

Durch einen Fehler beim letzten Schießen zieht der Franzose Quentin Fillon Maillet in der letzten Runde mit einer starken Leistung an Horn vorbei und verdrängt ihn damit auf den undankbaren vierten Platz.

„Ich habe mich gefragt: Warum gerade er? Er ist aktuell der Schnellste, eine absolute Maschine“, ärgerte sich der 31-Jährige im ZDF-Interview über seinen Rivalen in den entscheidenden Kilometern.

Währenddessen gewinnt der Norweger Johannes Dale Skjevdal souverän Gold vor seinem Landsmann Sturla Holm Lægreid. Philipp Nawrath belegt Rang sieben, David Zobel schließt den Massenstart auf Platz 23 ab.

Horn glänzt beim dritten Schießen und klettert ohne Fehler auf den zweiten Platz!

Johannes Dale Skjevdal führt, Sturla Holm Lægreid folgt knapp dahinter, Philipp Horn belegt Rang drei.

Ein Rückschlag für Italien: Lokalmatador Tommaso Giacomel verletzte sich offenbar und muss das Rennen nach dem zweiten Schießen aufgeben.

Der Massenstart der Männer im Biathlon läuft bereits. Philipp Horn, Philipp Nawrath und David Zobel wollen ihre letzte Chance auf eine Medaille nutzen und die bisher enttäuschenden Ergebnisse des DSV noch verbessern. Momentan liegen sie jedoch noch deutlich hinter den Podiumsplätzen.

Am Samstagmittag (14:15 Uhr) greifen die Frauen beim Massenstart mit dem gleichen Ziel wieder an.

Daniela Maier gewinnt Gold im Ski Cross!

Nach Bronze bei den Olympischen Spielen vor vier Jahren in Peking triumphiert die 29-Jährige aus dem Schwarzwald überraschend deutlich im großen Finale vor der Schweizerin Fanny Smith. Bronze sichert sich Sandra Näslund aus Schweden. Die Französin Marielle Berger Sabbatel landet auf dem undankbaren vierten Platz.

Die deutsche Freestylerin Daniela Maier erreichte das große Finale im Ski Cross der Frauen und hat somit sehr gute Chancen auf eine Medaille!

Sie muss lediglich eine der drei Konkurrentinnen – Sandra Näslund (Schweden), Fanny Smith (Schweiz) und Marielle Berger Sabbatel (Frankreich) – hinter sich lassen, die ebenfalls um Edelmetall kämpfen.

Tobias Wendl und Tobias Arlt, die mit Gold in der Teamstaffel zu den erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken aller Zeiten avancierten, erhalten eine weitere besondere Ehre: Sie tragen die deutsche Flagge bei der Abschlusszeremonie.

„Es war unser Lebensziel, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anführen zu dürfen. Dass wir dies nun zum Abschluss unserer Karriere erfüllen, bedeutet uns mindestens genauso viel wie der Olympiasieg“, erklärten die Rodler. Wendl war bereits für die Eröffnungsfeier als Fahnenträger nominiert, bekam die Ehre jedoch nicht.

Die beiden betonten, dass die aktuellen Winterspiele ihre letzten sein werden.

Mit elf vierten Plätzen führt Deutschland aktuell die Liste der knapp verpassten Medaillen an.

Im Biathlon verfehlten sowohl die Männer- als auch die Frauenstaffel das Podium, außerdem scheiterte Vanessa Voigt im Einzel. Die Langlauf-Damen verpassten in der Staffel ebenfalls knapp eine Medaille. Auch im Skispringen verpassten das Mixed- und das Super-Team das Treppchen nur knapp. Hinzu kommen Platzierungen knapp außerhalb der Medaillenränge von Toni Eggert und Florian Müller im Rodel-Doppelsitzer, Skeleton-Athletin Hannah Neise, Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle, Lisa Buckwitz im Monobob sowie Tatjana Paller bei der Skibergsteigen-Premiere.

Weitere dramatische Momente gab es etwa bei Lena Dürr, die zweimal im Medaillenkampf stand, im Slalom jedoch kurios scheiterte. Norwegen belegt mit neun vierten Plätzen den zweiten Rang in dieser Statistik – was angesichts von 16 Goldmedaillen aber gut verkraftbar ist. Frankreich hat nach acht knapp verpassten Podestplätzen derzeit den dritten Platz inne.

Als TV-Experte betreute Deutschlands Ski-Star Felix Neureuther die Olympischen Spiele in Bormio. Die Vielzahl der Wettkampforte störte den 41-Jährigen jedoch.

„Ob das die Zukunft der Olympischen Spiele mit den großen Entfernungen und verteilten Austragungsorten ist, halte ich für fraglich“, sagte Neureuther in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. „Wir sollten die Spiele an Orte vergeben, wo sie nicht nur dezentral, sondern auch kompakt stattfinden können.“

Derzeit finden die Wettbewerbe an 13 verschiedenen Orten statt. Für die Spiele 2030 in den französischen Alpen ist erneut ein dezentrales Konzept geplant. „Es war sehr zersplittert, und die erhoffte Olympia-Stimmung kam so nicht auf“, ergänzte Neureuther.

Der 13. Wettkampftag verlief für Deutschland enttäuschend: Zum ersten Mal bei diesen Spielen bleibt Team D ohne Medaille. Auch im noch laufenden Eiskunstlauf-Finale der Frauen ist keine deutsche Athletin vertreten.

Wie sich Deutschland dadurch im Medaillenspiegel positioniert, erfahrt Ihr hier.

Die USA gewannen das Eishockey-Finale der Frauen gegen Kanada in der Overtime mit 2:1!

Vier Minuten waren in der Verlängerung gespielt, als Megan Keller das entscheidende Tor erzielte und damit die Freude der US-Amerikanerinnen auslöste. Kanada hatte fast das gesamte Spiel geführt, erst zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit gelang den USA der Ausgleich.

Die Qualifikation der Freestyle-Skifahrerinnen auf der Halfpipe wurde von einem schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.

Die Kanadierin fiel im zweiten Lauf nach einem Trick auf den Kopf und musste lange behandelt werden. Nach rund zehn Minuten wurde sie in einem Schlitten vom Hang gebracht. Sharpe gab den Zuschauern zumindest ein kleines Lebenszeichen, indem sie winkte.

Trotzdem reichte ihr Ergebnis aus dem ersten Lauf, um sich als Drittplatzierte für das Finale zu qualifizieren. Ob sie dort am Samstagabend antreten kann, ist noch offen.

Spannung pur! Fast zwei Drittel der Spielzeit führte Kanada im Eishockey-Finale der Frauen mit 1:0, doch zwei Minuten vor Schluss glich Hilary Knight für die USA aus.

So kam es zur Overtime, in der zuvor noch die Eisflächen für die Verlängerung vorbereitet wurden.

Für Italien verlaufen die Heimspiele bisher sehr erfolgreich, doch die Herren-Alpin-Techniker konnten bisher keine Medaillen erzielen. Nach enttäuschenden Resultaten hat Trainer Mauro Pini (61) Konsequenzen gezogen und seinen Rücktritt eingereicht.

„Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Leistungen der italienischen Athleten in den technischen Disziplinen. Nach reiflicher Überlegung und wegen eines fehlenden Vertrauensverhältnisses zu meinen Vorgesetzten halte ich es für richtig, zurückzutreten“, teilte Pini über den italienischen Skiverband FISI mit.

Im April hatte Pini das Technik-Team übernommen, doch während der Weltcup-Saison blieben bessere Ergebnisse aus. Bei Olympia setzte sich die Krise fort: Von acht Starts im Slalom und Riesenslalom erreichten nur zwei Athleten das Ziel.

Es geht um Gold! Das Damen-Eishockeyfinale könnte kaum spannender sein, denn mit Kanada und den USA treffen die beiden Top-Favoriten aufeinander.

Zum fünften Mal in Folge stehen sich diese Nationen im Olympiafinale gegenüber, wobei Kanada in drei der letzten vier Duelle die Oberhand behielt.

Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb kehrt ohne Medaille zurück. Nach einer Erkrankung kurz vor dem ersten Rennen fehlt ihm über 1500 Meter die nötige Kraft, um mit den besten Fahrern mitzuhalten. Er beendet den Wettkampf auf Platz 13.

Olympiasieger wurde überraschend der Chinese Zhongyan Ning, der Favorit Jordan Stolz aus den USA auf den zweiten Platz verwies, gefolgt vom Niederländer Kjeld Nuis. Die weiteren deutschen Starter Hendrik Dombek und Moritz Klein belegten die Plätze 19 und 20.

Damit endete für Deutschland erstmals bei diesen Spielen ein Wettkampftag ohne Medaille. Die letzten Entscheidungen des Tages – das Damen-Eiskunstlauf-Finale und das Eishockey-Finale der Frauen – finden ohne deutsche Beteiligung statt.

Was für ein Thriller! Im Spiel um Bronze im Frauen-Eishockey stand es zwischen Schweden und der Schweiz bis zum Ende der regulären Spielzeit 1:1, auch die Verlängerung blieb zunächst torlos.

50 Sekunden vor Ende der Overtime erzielte Alina Müller das entscheidende Tor für die Schweizerinnen, die so nach Platz vier in Peking diesmal mit Edelmetall nach Hause fahren dürfen.

Das Damen-Eishockeyturnier nähert sich dem Ende, die ersten Medaillen werden bald vergeben.

Im Spiel um Platz drei zwischen der Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel noch 1:1 – ein intensives Duell um Bronze.

Die erste Goldmedaille im neu aufgenommenen Skibergsteigen bei den Herren gewann der Spanier Oriol Cardona Coll.

Nikita Filippov aus Russland, der unter neutraler Flagge antritt, holte Silber, Thibault Anselmet aus Frankreich wurde Dritter. Der deutsche Finn Hösch schied bereits in der Vorrunde aus.

Leider können Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek ihren Vorsprung aus dem Skisprungdurchgang nicht verteidigen und landen trotz großer Podestchancen im Teamsprint auf Platz fünf.

Der Vorsprung schmolz von Beginn an schnell dahin, ein doppelter Sturz von Geiger in der achten Runde zerstörte endgültig die Medaillenhoffnungen. Für die deutschen Kombinierer sind dies die ersten Winterspiele ohne Medaille seit 1998.

Gold geht an Norwegen, Finnland belegt Rang zwei, Österreich gewinnt Bronze. Italien wird Vierter.

Schade für Tatjana Paller: Im ersten olympischen Finale der Frauen im Skibergsteigen verpasst die Starnbergerin knapp das Podest und wird Vierte.

Die junge Athletin startete etwas verhalten, lag lange auf Rang sechs, kämpfte sich aber noch nach vorne und ließ die Italienerin Giulia Murada sowie die Französin Margot Ravinel hinter sich. Gold sicherte sich Marianne Fatton aus der Schweiz, Silber ging an Emily Harrop aus Frankreich, Bronze an Ana Rodriguez Alonso aus Spanien.

Tatjana Paller hat gute Aussichten auf eine der ersten Medaillen überhaupt im Skibergsteigen.

Die WM-Dritte qualifizierte sich als Zweite ihres Halbfinales hinter der Französin Margot Ravinel für das Finale, wo insgesamt sechs Athletinnen antreten.

Die deutsche Curling-Mannschaft der Herren beendete die Spiele mit einem 6:4-Erfolg gegen China.

Für das Turnier hatte das Match allerdings keine Bedeutung mehr, denn beide Teams hatten keine Chance mehr auf das Halbfinale. Deutschland erzielte insgesamt vier Siege aus neun Partien. Besonders die überraschende Niederlage gegen Tschechien hatte den Traum von einer Medaille zerstört.

Tatjana Paller erreichte bei dichtem Schneefall in Bormio das Halbfinale im erstmals olympischen Skibergsteigen, in ihrem Vorlauf wurde sie Zweite.

Helene Euringer schied als Fünfte aus, bei den Männern verpasste Finn Hösch als Vierter der Qualifikation knapp die Entscheidung.

Das deutsche Kombinierer-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek legte beim Skispringen einen starken Start hin und setzte sich zunächst an die Spitze der Rangliste.

Zunächst sprang Rydzek 123 Meter für 122 Punkte, anschließend legte Geiger mit 124,5 Metern für 246,5 Punkte nach.

Der Vorsprung auf Norwegen auf Platz zwei beträgt aktuell 13 Sekunden. Die Medaillenentscheidung im 2x7,5 Kilometer Langlauf fällt um 14 Uhr.

Skibergsteigen ist in diesem Jahr erstmals bei den Olympischen Winterspielen dabei. Doch worum handelt es sich dabei?

Ski Mountaineering, kurz Skimo, ist eine Variante des Skitourengehens. Die Sportler steigen auf Skiern, die mit Fellen gegen das Wegrutschen gesichert sind, einen Hang hinauf. Oben werden die Felle abgenommen und es folgt die Abfahrt. „Ein gemütliches Gipfelbrot gibt es bei uns natürlich nicht“, scherzte die deutsche Top-Athletin Tatjana Paller.

Bei Olympia finden die Wettbewerbe im Sprint und am Samstag bei der Mixed-Staffel statt. Der Sprint umfasst 70 Höhenmeter inklusive eines Abschnitts, auf dem die Skier getragen werden müssen. Der Wettkampf wird im K.o.-Format ausgetragen, eine Runde dauert etwa drei Minuten.

Der starke Schneefall an den italienischen Olympiastandorten verzögert den Ablauf der Spiele. Besonders die Freestyler sind betroffen.

Bereits am Mittwochabend wurde der Sprung verschoben. Auch die für Donnerstag um 10:30 Uhr angesetzte Halfpipe-Qualifikation wurde wegen „erheblicher Schneefälle“ verschoben. Die Sicherheit der Athleten steht an erster Stelle. Die Qualifikation soll nun am Freitag ab 10:30 Uhr stattfinden, das Finale ist für 13:30 Uhr geplant. Die Damen-Qualifikation am Donnerstagabend um 19:30 Uhr soll nach aktuellem Stand stattfinden.

Während die USA und Schweden noch um den letzten Eishockey-Halbfinalisten kämpfen, sind die deutschen Athleten bereits wieder in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland jedoch nicht optimal.

Zunächst schied Lena Dürr trotz Silberchancen am ersten Tor des zweiten Durchgangs aus, dann verlor das deutsche Eishockey-Team deutlich gegen die Slowakei. Zudem schoss Franziska Preuß in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde und beendete somit früh die Medaillenhoffnungen.

Dennoch gab es auch Grund zum Feiern: Coletta Rydzek und Laura Gimmler sicherten sich Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wie sich das auf den Medaillenspiegel auswirkt, seht Ihr hier.

Die niederländischen Brüder Melle und Jens van't Wout standen gemeinsam im Shorttrack-Podium über 500 Meter: Melle gewann Silber, Jens Bronze.

Gold ging knapp vor den Brüdern an den Kanadier Steven Dubois, der bereits mit der Staffel Silber geholt hatte.

Die Shorttrack-Staffel der Frauen gewann Südkorea. Im A-Finale über 3000 Meter setzte sich das ostasiatische Land knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.

Der letzte Eishockey-Halbfinalist steht fest: Finnland bezwang die Schweiz nach Verlängerung mit 3:2 und trifft am Freitag auf die Slowakei.

Finnland lag bis sechs Minuten vor Ende mit 0:2 zurück, konnte durch Tore von Sebastian Aho und Miro Heiskanen ausgleichen. Artturi Lehkonen erzielte dann in der Overtime den Siegtreffer.

Die Overtime zwischen Kanada und Tschechien war nach nur 82 Sekunden beendet: Mitch Marner erzielte das entscheidende Tor für Kanada, die damit das Halbfinale erreichten, wo sie auf den Sieger aus USA und Schweden treffen.

Ein unglaubliches Spiel: Tschechien zwang Kanada in die Overtime – nach 3:3 in der regulären Spielzeit. Bis dreieinhalb Minuten vor Schluss führte Tschechien noch mit 3:2, dann rettete Nick Suzuki Kanadas Team.

Tragisch für Annika Morgan: Die deutsche Snowboarderin lag im Slopestyle lange auf Bronze-Kurs, musste sich am Ende aber mit Rang vier zufrieden geben.

Im letzten Lauf zog die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott an ihr vorbei. Morgan fehlten 7,02 Punkte auf eine Medaille. Gold und Silber sicherten sich zwei Japanerinnen, Mari Fukuda gewann vor Kokomo Murase.

Erstaunlich: Tschechien führt nach einem Drittel im Eishockeyspiel gegen Kanada mit 2:1 – obwohl Kanada als Topfavorit gilt und Tschechien in der Vorrunde mit 5:0 besiegt hatte.

Nach dem klaren 6:2-Sieg der Slowakei über Deutschland und dem Einzug ins Eishockey-Halbfinale treten nun Kanada und Tschechien gegeneinander an.

Die französische Biathlon-Staffel gewann überlegen Gold. Trotz einer Strafrunde für Camille Bened zu Beginn brachten Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon das Team wieder in Führung und siegten mit 51,3 Sekunden Vorsprung auf Schweden. Bronze ging an Norwegen.

Vanessa Voigt lieferte am Schießstand eine tadellose Leistung ab, konnte den Rückstand jedoch nicht mehr aufholen. So wurde Deutschland „nur“ Vierter.

Frankreich gelingt damit ein Novum: Alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – gewinnen Gold.

Auch Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze bringen. Sie übergab als Fünfte an Vanessa Voigt. Der Rückstand auf Frankreich betrug bereits 1:22 Minuten, auf Norwegen 25 Sekunden.

Hettich-Walz vermied zwar eine Strafrunde im Stehendanschlag, benötigte jedoch zu viel Zeit beim Nachladen, wodurch der Abstand wuchs.

Bitter: Franziska Preuß, die von der Schlussposition auf Rang zwei vorgerückt war, schoss trotz Druck im Stehendschießen eine Strafrunde.

Sie konnte ihre starke Vorarbeit, die sie nach dem Liegendschießen an die Spitze gebracht hatte, nicht nutzen und übergab mit 47 Sekunden Rückstand nur auf Rang elf an Janina Hettich-Walz.

Julia Tannheimer feierte ein gelungenes Olympiadebüt in der Staffel und übergab als Zweite an Preuß.

Nur zwei Nachlader benötigte die 20-Jährige im Stehendanschlag und wechselte dank starker Laufleistung hinter der Schwedin Linn Gestblom, die 5,1 Sekunden schneller war.

In ungewohnter Reihenfolge wollen die deutschen Biathletinnen eine Medaille erringen: Julia Tannheimer startet, dahinter läuft Franziska Preuß, Janina Hettich-Walz ist dritte, Vanessa Voigt schließt als Schlussläuferin ab.

Der Medaillentraum platzt: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verliert im Viertelfinale mit 2:6 gegen die Slowakei und scheidet aus.

Die Slowaken waren effizienter und insgesamt das bessere Team, während den Deutschen vor dem Tor die nötige Kaltschnäuzigkeit fehlte.

Tomas Tatar besorgte mit dem 6:2 den endgültigen Knockout.

Ein Alptraum für Lena Dürr! Die Münchnerin scheiterte nach einem Fehler am ersten Tor des zweiten Durchgangs trotz Silberchancen früh.

Mikaela Shiffrin hingegen brach ihren Olympia-Fluch und sicherte sich Gold vor Camile Rast (Schweiz) und Anna Swenn Larsson (Schweden).

Mit 2:5 aus deutscher Sicht verkürzte Frederik Tiffels im Powerplay auf 2:5, doch die Aufholjagd blieb aus.

Im zweiten Slalomdurchgang verpasste Emma Aicher mit dem fünften Platz eine Medaille; damit ruhen alle Hoffnungen auf Lena Dürr.

Der Rückstand wuchs, als Regenda für die Slowakei zum 5:1 traf – die Aufgabe für das deutsche Team wurde noch schwieriger.

Nach dem ersten Drittel im Eishockey stand es 0:1 für die Slowakei, die Führung durch Pavol Regenda war verdient.

Das deutsche Team zeigte gute Ansätze und hat noch Zeit, den Einzug ins Halbfinale zu schaffen.

Im zweiten Drittel nutzten die USA ihre Überzahl eiskalt: Auston Matthews traf zum 2:0.

8,7 Sekunden vor der ersten Pause ging die USA mit 1:0 in Führung, Zach Werenski erzielte das Tor.

Das deutsche Team steht vor einer schweren Aufgabe: Im dritten Gruppenspiel trifft es auf den Tabellenführer USA, das Weiterkommen ist gesichert, die Platzierung entscheidet über die nächste Runde.

Die Halbzeit-Führende im Ski-Springen der Damen, Eirin Maria Kvandal, wurde knapp von Anna Odine Stroem auf den Spitzenplatz verdrängt. Die norwegischen Skispringerinnen zeigten eine starke Leistung, während für Deutschland mit Agnes Reisch als beste auf Platz zehn ein enttäuschendes Ergebnis steht.

Vor dem letzten Durchgang sind die deutschen Skispringerinnen auf Rang vier, nur knapp hinter Norwegen. Ein spannendes Rennen um Bronze steht bevor.

Österreich ist mit großem Vorsprung auf Goldkurs.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im neuen Super-Team-Skisprung, der erstmals bei Olympia ausgetragen wird. Zwei Athleten pro Nation absolvieren jeweils drei Sprünge.

Auf einem Parkplatz bei den Olympischen Winterspielen in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt und von Experten entschärft. Es bestand keine Gefahr.

Der 28-jährige Skirennläufer Gratz ärgerte sich nach einem Fehler im zweiten Lauf über seine verpasste Medaillenchance. Ob er am kommenden Slalom starten wird, ist noch unklar.

Biathletin Rebecca Passler wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet und aus dem italienischen Kader genommen. Nun könnte sie doch noch an den Olympischen Spielen teilnehmen, eine Entscheidung über ihren Einsatz in der Staffel fällt bis Dienstag.