Olympia 2026 im Live-Update: Mann möchte Eishockey-Spiel verfolgen – jetzt sitzt er im Gefängnis
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!
Am sechsten Wettkampftag errangen die deutschen Rodler erneut Gold und triumphierten in der Team-Staffel.
In unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen halten wir euch stets über alle Medaillenentscheidungen, spannende Höhepunkte und interessante Nebenmeldungen informiert.
Bei den Winterspielen in Mailand wurde ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake von der Polizei festgenommen.
Der 44-jährige Mann wollte offensichtlich das Spiel der italienischen Nationalmannschaft gegen Finnland verfolgen, landete jedoch statt in der Arena im Gefängnis.
Nach Medienberichten muss der Dieb nun eine knapp einjährige Haftstrafe absitzen, die das Gericht in Bozen verhängt hatte, nachdem er zuvor wegen mehrfacher Ladendiebstähle verurteilt worden war.
Max Langenhan (26) sorgt für Schmunzeln!
Nach seinem Gold-Gewinn versuchte Friedrich Merz (70), ihn persönlich zu beglückwünschen – doch der junge Rodler legte einfach auf und ließ den Bundeskanzler abblitzen.
Wie es dazu kam, erfahrt ihr hier: „Deutscher Olympia-Sieger legt Bundeskanzler Merz am Telefon auf“
Es geht weiter! Auch heute stehen zahlreiche Medaillenentscheidungen an, und aus deutscher Sicht sind die Aussichten auf Edelmetall sehr gut.
Im Skeleton der Herren liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von insgesamt vier Läufen auf Medaillenkurs. Der Rückstand auf den führenden Briten Matt Weston (28) beträgt 0,30 beziehungsweise 0,46 Sekunden. Damit ist auch noch Gold in Reichweite.
Die Entscheidung fällt heute Abend: Ab 19:30 Uhr erfolgt der dritte Lauf, anschließend um 21:05 Uhr der finale Durchgang um die Medaillen.
Im Biathlon-Sprint über zehn Kilometer ruhen die deutschen Hoffnungen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (beide 29), die sich gute Chancen auf eine Medaille ausrechnen können.
Damit verabschieden wir uns vom sechsten Wettkampftag, der ganz im Zeichen des dritten deutschen Olympiasieges im Team-Rodeln stand.
Im Medaillenspiegel könnt ihr nachverfolgen, wo Deutschland im internationalen Vergleich momentan steht.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft brachte im letzten Drittel ihren Zwei-Tore-Vorsprung sicher über die Zeit und gewann zum Auftakt der Spiele mit 3:1 gegen Dänemark.
Leon Draisaitl (1.) sowie Tim Stützle (25./31.) erzielten die Treffer für das DEB-Team, während Oscar Mølgaard zum zwischenzeitlichen Ausgleich traf (14.). Das nächste Vorrundenspiel gegen Lettland findet am Samstag um 12:10 Uhr statt.
Mit dem 3:1 für Deutschland ertönte die Sirene zur letzten Spielunterbrechung.
Inzwischen hat sich Draisaitl und seine Mannschaft die Führung auch verdient und sind auf Kurs zum Auftaktsieg.
Das Team nutzte ein Powerplay geschickt aus, als Tim Stützle seinen Doppelpack zum 3:1 schnürte (31.)!
Der Angreifer der Ottawa Senators wollte Draisaitl in der Mitte anspielen, doch der Pass wurde von einem dänischen Spieler abgefälscht und landete im Tor.
Während im Eishockey noch um jeden Zentimeter gekämpft wird, sind im Shorttrack bereits Medaillen vergeben worden.
Bei den Frauen setzte sich über 500 Meter Xandra Velzeboer vor der Italienerin Arianna Fontana durch. Bronze gewann Courtney Sarault aus Kanada. Im Finale über 1000 Meter bei den Männern freute sich ebenfalls das niederländische Team: Jens van 't Wout siegte vor dem Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.
Tim Stützle traf nach starker Vorlage von John Peterka sehenswert aus der Drehung zum 2:1 für Deutschland (25.)!
Die Dänen starteten zwar etwas stärker aus der Pause, doch allmählich bringt das DEB-Team mehr Schwung aufs Eis. Das Tor und die erneute Führung sind wichtig.
In der ersten Pause steht es noch 1:1 zwischen Deutschland und Dänemark.
Deutschland erwischte einen Traumstart mit dem Treffer von Draisaitl nach nur 23 Sekunden, doch ein Aluminium-Treffer von Bruggisser weckte die Dänen. Im weiteren Verlauf kamen diese zu immer mehr Chancen und erzielten schließlich den Ausgleich.
Es zeichnete sich bereits ab: Oscar Mølgaard traf zum 1:1-Ausgleich für Dänemark (14.).
Torwart Philipp Grubauer rutschte der Puck ausgerechnet gegen seinen Teamkollegen von den Seattle Kraken durch Beine und Handschuhe ins leere Tor.
In Russland fand der Ausschluss des Skeleton-Fahrers Vladyslav Heraskevych wegen eines Helms mit Motiven verstorbener ukrainischer Sportler im Krieg offenbar Zustimmung.
„Die Regeln gelten für alle“, erklärte Duma-Abgeordneter Amir Chamitow gegenüber der russischen Nachrichtenagentur Tass. „Natürlich ist das für solche Teilnehmer eine unangenehme Erfahrung, aber hier muss man sich entscheiden: Will man Sportler sein oder politischer Aktivist?“
IOC-Präsidentin Kirsty Coventry verkündete die Entscheidung des Komitees unter Tränen. Die ukrainischen Rodler zeigten sich solidarisch mit ihrem Landsmann. Nach dem Team-Staffel-Rennen knieten Julianna Tunyzka, Andrij Mandsij, Ihor Hoj, Nasarij Katschmar, Olena Stezkiw und Olexandra Moch gemeinsam nieder und hielten ihre Helme hoch.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft startet nun mit voller Kraft ins erste Vorrundenspiel der Gruppe C gegen Dänemark – und wie!
Bereits nach 23 Sekunden brachte Superstar Leon Draisaitl die DEB-Auswahl mit 1:0 in Führung – ein nahezu perfekter Beginn.
Gaon Choi aus Südkorea gewann die Goldmedaille in der Halfpipe, obwohl sie bei ihrem ersten Lauf schwer stürzte und längere Zeit behandelt werden musste, bevor sie im letzten Versuch die beste Leistung zeigte!
Mit 90,25 Punkten sicherte sie sich den Sieg vor der favorisierten US-Amerikanerin Chloe Kim auf Platz zwei und Mitsuki Ono aus Japan, die Bronze holte.
„Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach dem Sturz so schnell wieder aufsteht“, kommentierte ZDF-Experte Andreas Kürten den Triumph von Choi, die anschließend vor Freude in Tränen ausbrach.
Der deutsche Medaillenregen im Rodeln erreichte mit der Mixed-Staffel einen weiteren Höhepunkt – mit Gold!
Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina siegten äußerst souverän mit einem Vorsprung von 0,542 Sekunden vor den zweitplatzierten Österreichern. Gastgeber Italien (+0,849 Sekunden) freute sich über Bronze.
Damit hat das deutsche Team in jeder Rodel-Disziplin mindestens eine Medaille gewonnen.
Vor wenigen Minuten begann das Medaillenrennen in der Mixed-Staffel der Rodlerinnen und Rodler.
Mit den beiden Einzelsiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie dem Silber-Doppelsitzer der Damen Eitberger/Matschina und dem Bronze-Doppelsitzer der Herren Wendl/Arlt bestehen erneut hervorragende Chancen für Deutschland.
Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf! Über 5000 Meter sicherte sich die Verwandte der italienischen Filmlegende Gina Lollobrigida den Olympiasieg vor Merel Conijn aus den Niederlanden und Ragne Wiklund aus Norwegen. Für die 35-Jährige ist es nach dem Erfolg über 3000 Meter bereits das zweite Gold bei diesen Spielen.
Die deutsche Starterin Maira Jasch belegte mit einem Rückstand von 14,77 Sekunden den achten Rang.
Die deutschen Männer feierten ihren ersten Sieg im olympischen Curling-Turnier. Das Team um Marc Muskatewitz setzte sich mit 5:4 gegen Norwegen durch.
Nach einem unglücklichen 6:7-Auftakt gegen Kanada ist Deutschland nun wieder auf Kurs, um das Ziel Top 4 zu erreichen.
Alessandro Hämmerle wiederholte seinen Erfolg von 2022! Der Österreicher gewann das Finale im Snowboardcross. Silber ging an den Kanadier Eliot Grondin, Bronze an den Österreicher Jakob Dusek.
Für zwei der vier deutschen Starter war bereits im Achtelfinale Endstation. Martin Nörl und Leon Ulbricht scheiterten später im Viertelfinale, nachdem sie zusammenkollidierten, am Einzug in die besten Acht.
Die Schwedin Frida Karlsson sicherte sich nach ihrem Sieg im Skiathlon auch den Triumph über 10 Kilometer Freistil und distanzierte ihre Konkurrentinnen deutlich.
Mit einem Vorsprung von 46,6 Sekunden auf Landsfrau Ebba Andersson und 49,7 Sekunden auf die US-Amerikanerin Jessie Diggins gewann sie überlegen.
Die deutschen Langläuferinnen spielten bei den Medaillen keine Rolle: Pia Fink wurde als beste Deutsche 19., Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg platzierten sich deutlich dahinter.
Im Freestyle-Männer-Wettbewerb auf der Buckelpiste ging es extrem knapp zu. Der Australier Cooper Woods und der Kanadier Mikael Kingsbury hatten nach dem zweiten Finale exakt die gleiche Punktzahl.
Gold erhielt Woods, da er bei Punktgleichheit die höhere Turn-Punktzahl aufwies. Bronze gewann der Japaner Ikuma Horishima.
Die Sensation ist perfekt: Federica Brignone aus Italien gewann das Super-G-Rennen in Cortina und sicherte sich Gold.
Die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin setzte sich gegen Romane Miradoli (Frankreich) und die Österreicherin Cornelia Hütter durch und schrieb ihr persönliches Wintermärchen.
Nach einem schweren Unfall bei den italienischen Meisterschaften vor etwa einem Jahr, bei dem sie sich mehrfach brach und das Kreuzband riss, galt ihre Olympia-Teilnahme lange als fraglich. Exakt 315 Tage später krönte sie sich nun in Cortina zur Super-G-Siegerin!
Schockmoment bei Breezy Johnson (30)!
Während des Super-G-Rennens stürzte die 30-jährige US-Amerikanerin, nachdem sie an einem Tor hängen geblieben war.
Glücklicherweise konnte Johnson, die am Sonntag bereits Gold in der Abfahrt gewonnen hatte, wieder aufstehen und das Rennen eigenständig zu Ende fahren.
Es scheint, dass keine schwerwiegenden Verletzungen vorliegen.
Stark! Nach zwei von vier Läufen liegen die deutschen Skeleton-Fahrer auf doppeltem Medaillenkurs: Axel Jungk auf Rang zwei, Christopher Grotheer auf Platz drei. Auch Felix Keisinger auf Position sechs hält den Anschluss ans Podium.
Spitzenreiter Matt Weston, der Gesamtweltcupsieger der letzten drei Jahre, zeigte mit zwei Bahnrekorden eine souveräne Leistung und führt mit 0,3 Sekunden Vorsprung vor Jungk.
Bitter! Die deutsche Medaillenhoffnung Emma Aicher schied im nebligen Super-G frühzeitig aus. Die zweifache Silbermedaillengewinnerin fädelte bei Startnummer 7 ein und kam nicht ins Ziel.
Kurz zuvor war bereits Kira Weidle-Winkelmann nach einem Fahrfehler ausgeschieden. Auch andere Top-Fahrerinnen wie Sofia Goggia und Ester Ledecka erreichten das Ziel nicht. Überraschend führt Lokalmatadorin Federica Brignone, die vor wenigen Wochen ihr Comeback nach schwerer Verletzung feierte.
Die deutschen Skeletonis legten mit einem starken ersten Lauf den Grundstein für ein gutes Mannschaftsergebnis.
Axel Jungk lag nach Lauf eins mit nur 0,06 Sekunden Rückstand auf Matt Weston auf Rang zwei, Christopher Grotheer und Felix Keisinger folgten auf den Plätzen vier und sechs.
Die deutsche Biathletin Vanessa Voigt verpasste im Einzel von Antholz mit dem vierten Platz knapp eine Medaille und war zugleich beste Deutsche. Dennoch wird sie im Netz massiv kritisiert und hat sich deshalb entschieden, vorerst Instagram zu verlassen.
„Während viele wieder meine Lauf- und Schießzeiten kritisieren, bin ich hier und unglaublich stolz“, schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz Trainingsrückstand durch abgesagte Vorolympiasaison-Abschnitte habe sie zum Saisonhöhepunkt ihre beste Leistung gezeigt.
Angesichts der negativen Kommentare zieht sie sich zurück: „Wir sehen und hören uns nach Olympia. Hier wird es ruhig – mein Fokus liegt auf den weiteren Medaillen.“ Der Einzel-Wettbewerb war schließlich erst ihre zweite Medaillenchance.
Weltverband schließt Vladyslav Heraskevych (27) vom olympischen Skeleton-Wettbewerb aus.
Grund sei sein Helm mit Motiven verstorbener Sportkollegen, Opfer russischer Angriffe.
Mehr dazu hier: „Konflikt um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen“
Tag sechs der Olympischen Winterspiele 2026 bietet erneut volles Programm.
Heute stehen unter anderem der Frauen-Super-G, der 10-km-Langlauf der Frauen, das Snowboardcross-Finale der Männer sowie die Mixed-Staffel im Rodeln auf dem Plan.
Die Wettkämpfe des Tages im Überblick: „Olympia 2026: Alle Entscheidungen am 12. Februar“
Das letzte Gold des Abends geht nach Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry begeisterten Publikum und Wertungsrichter im Eistanz und sicherten sich den Sieg vor dem US-Duo Madison Chock/Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles/Paul Poirier.
Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt ihr sehen, welche Nationen bisher am erfolgreichsten sind.
Eine weitere Medaillenentscheidung steht heute noch an: Das Finale im Eistanz läuft aktuell, allerdings ohne deutsche Beteiligung.
Tobias Wendl und Tobias Arlt profitierten im zweiten Durchgang von einem Fehler des führenden US-Duos und sicherten sich so die Bronzemedaille!
Gold blieb wie bei den Damen in Italien, Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner durften jubeln. Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich holten Silber. Das zweite deutsche Team Toni Eggert/Florian Müller verpasste als Vierte knapp das Podest, Marcus Mueller/Ansel Haugsjaa aus den USA wurden Sechste.
Die jungen US-Amerikaner starteten stark ins zweite Durchgang und lagen auf Goldkurs, leisteten sich aber einen Fehler, der sie zurückwarf. So sicherten sich Wendl/Arlt überraschend eine Medaille.
Nach dem Eklat um Joep Wennemars und Lian Ziwen belegte der Niederländer nur den fünften Platz, Gold ging in die USA.
Jordan Stolz gewann über 1000 Meter, der Niederländer Jenning de Boo holte Silber. Zhongyan Ning aus China sicherte sich Bronze.
Für den deutschen Medaillenanwärter Finn Sonnekalb lief der Abend enttäuschend. Er blieb zwei Sekunden unter seiner Bestzeit und wurde Zwölfter. Moritz Klein und Hendrik Dombek erreichten die Plätze 15 und 16.
Der Chinese Lian Ziwen störte den niederländischen Eisschnellläufer Joep Wennemars durch einen Manöver auf der Außenbahn und brachte ihn aus dem Konzept.
Diese Szene kostete Wennemars im Medaillenrennen wertvolle Zeit. Frustriert gestikulierte und schubste er im Ziel seinen Konkurrenten – eine unschöne Situation.
Dajana Eitberger und Magdalena Matschina verteidigten den zweiten Platz und gewannen Silber!
Gold ging mit 0,120 Sekunden Vorsprung an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Bronze erkämpften Selina Egle und Lara Kipp aus Österreich.
Eitberger und Matschina zeigte einen starken zweiten Lauf, doch das beste Duo des Abends ließ sich nicht beirren und fehlerfrei zum Sieg ins Ziel sausen. Der Jubel bei allen sechs Athletinnen auf dem Podest war riesig.
Die deutschen Doppelsitzer Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt haben ebenfalls Medaillenchancen.
Nach dem ersten Lauf liegen Eggert/Arlt auf Platz vier, Wendl/Arlt folgen auf Rang fünf. Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA führen derzeit, gefolgt von den Österreichern Thomas Steu/Wolfgang Kindl und den Italienern Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner auf dem Podium.
Im Doppelsitzer der Rodlerinnen und Rodler starteten vor Kurzem die ersten Läufe, die Entscheidungen fallen ab 18:53 Uhr bzw. 19:40 Uhr im zweiten Durchgang.
Bei den Frauen kämpfen Eitberger und Matschina um Gold, bei den Männern dürften Wendl/Arlt Medaillenchancen haben. Zudem treten Eggert/Müller an.
Elizabeth Lemley sicherte sich den Olympiasieg auf der Buckelpiste im Livigno Snow Park! Die 20-jährige US-Amerikanerin gewann vor Teamkollegin Jaelin Kauf, Bronze ging an Perrine Laffont aus Frankreich.
Nach einem Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im Dezember in den Weltcup zurück und triumphierte nun überraschend in Italien.
Große Sorge um die Chinesin Liu Jiayu! Die 33-Jährige stürzte schwer in der Frauen-Halfpipe und musste minutenlang behandelt werden.
Beim Versuch eines „Frontside 900“ verlor sie das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf die Piste und blieb regungslos liegen – die Fans verstummten sofort. Rund acht Minuten versorgten die Sanitäter Jiayu, bevor sie auf einer Trage abtransportiert wurde.
Wie es der Weltmeisterin von 2019 inzwischen geht, ist noch unklar.
Die Französinnen dominierten das Biathlon-Einzel der Frauen über 15 Kilometer! Julia Simon holte Gold, Lou Jeanmonnot Silber. Lora Hristova aus Bulgarien gewann Bronze.
Vanessa Voigt verpasste als Vierte knapp das Podest, Janina Hettich-Walz erreichte Rang acht.
Für die deutsche Medaillenanwärterin Franziska Preuß lief es hingegen nicht gut. Beim letzten Schießen fielen Scheiben zwei und vier nicht, die 31-Jährige kam mit über zwei Minuten Rückstand ins Ziel und wurde Zehnte. Nach drei fehlerfreien Schießeinlagen war sie lange in Medaillenreichweite.
Gold im Langlauf über 10 Kilometer geht an Norwegen! Jens Lurås Oftebro brach nach dem Zieleinlauf erschöpft zusammen, Johannes Lamparter aus Österreich holte Silber, Bronze ging an Eero Hirvonen aus Finnland.
Vinzenz Geiger gehörte lange zur Spitzengruppe, verlor am Ende aber die Kraft und wurde Zehnter – knapp hinter seinem deutschen Teamkollegen Johannes Rydzek (achter Platz). Julian Schmid fuhr auf Rang 14.
Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen wird wahrscheinlich als König dieser Winterspiele gefeiert. Mit einem Vorsprung von 0,13 Sekunden setzte er sich gegen den Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33) durch.
Marco Odermatt (28), vor Olympia als Favorit auf Gold gehandelt, wurde Dritter.
Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer in der Geschichte, der bei ein und denselben Olympischen Spielen drei Goldmedaillen gewann. Er reiht sich damit in eine Reihe mit Ski-Legenden wie Toni Sailer (†73) und Jean-Claude Killy (82).
Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams im Mixed-Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska im Internet mit Hasskommentaren überschüttet.
„Ich weiß, dass mein Sprung uns den Einzug in die zweite Runde gekostet hat. Ich hatte Angst vor diesem Sprung und wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht gereicht“, erklärte die junge Athletin nach einem Sprung von nur 82 Metern und übernahm die Schuld für das Ausscheiden. Dennoch war sie von der Welle an Hass in den Kommentarspalten überrascht.
Schock im Olympia-Dorf! Am Montagabend stürzte der australische Snowboardcross-Fahrer Cam Bolton (35) schwer im Training, was das sichere Olympia-Aus bedeutet.
Das Australische Sportinstitut NSWIS bestätigte den heftigen Crash. Am Dienstag klagte Bolton über zunehmende Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
Die Diagnose: Zwei stabile Brüche der Halswirbel. Er wurde sofort in ein Krankenhaus in Mailand verlegt.
Während im Damen-Eishockey und im Herren-Eiskunstlauf noch gespielt wird, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, den Julia Taubitz mit ihrem dritten Gold für Deutschland dominierte.
Im Medaillenspiegel verbesserte sich Deutschland zwischenzeitlich auf Platz zwei zusammen mit Schweden. Norwegen führt mit sechs Goldmedaillen.
Bitter! Das DSV-Team mit Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund verpasste nach acht Sprüngen das Podium um einen halben Meter und wurde Vierter hinter Japan.
Slowenien mit den Geschwistern Domen und Nika Prevc gewann souverän Gold, Norwegen holte Silber.
Eine weitere Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Im Mixed-Teamspringen hofft Deutschland auf eine weitere Auszeichnung nach dem Gold von Philipp Raimund.
Momentan sieht es für Raimund, Agnes Reisch, Felix Hoffmann und Selina Freitag jedoch noch nicht nach Podest aus. Schlussspringer Raimund darf noch ran, doch die Prevc-Geschwister aus Slowenien sind auf Goldkurs.
Rennrodlerin Julia Taubitz hat es geschafft! Die Sportsoldatin aus Annaberg-Buchholz zeigte auch im vierten Lauf eine starke Leistung und verteidigte den ersten Platz vor der Lettin Elina Bota.
Mit Tränen im Gesicht und der deutschen Flagge im Rücken freute sich die 29-Jährige über ihren ersten Olympiasieg. Am Ende gewann sie mit einem deutlichen Vorsprung von 0,918 Sekunden und einer Gesamtzeit von 3:30,625 Minuten vor ihrer lettischen Konkurrentin. Bronze sicherte sich die US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957 Sekunden).
Julia Taubitz hat weiter beste Chancen auf ihr erstes Olympia-Gold. Nach dem dritten von vier Läufen führt die 29-Jährige aus dem Erzgebirge mit 0,704 Sekunden vor Elina Bota.
Allerdings profitierte sie von einem großen Fehler ihrer bis dato zweitplatzierten deutschen Konkurrentin Merle Fräbel, die am Start den Schlitten verriss und um eine Medaille bangen muss.
Die Entscheidung fällt im vierten Lauf ab 18:50 Uhr.
Im Curling-Mixed-Wettbewerb steht der Sieger des Spiels um Platz drei fest: Italien besiegte Großbritannien mit 5:3 und sicherte sich eine weitere Medaille.
Das Finale zwischen Schweden und den USA beginnt um 18:05 Uhr.
Philipp Nawrath verpasste die Medaille beim Biathlon-Einzel als Fünfter mit einem Fehler nur knapp.
Stattdessen gewann der fehlerfreie Dominator des Dezembers, Johan-Olav Botn, sein erstes Olympia-Gold, dahinter belegten der Gesamtweltcup-Führende Éric Perrot aus Frankreich und Sturla Holm Lægreid aus Norwegen die Plätze zwei und drei.
David Zobel wurde mit zwei Fehlern als 21. zweitbester Deutscher, Lucas Fratzscher (zwei Fehler) beendete das Rennen auf Rang 23. Philipp Horn schoss sechsmal daneben und wurde 40.
Kira Weidle-Winkelmann erreichte mit dem sechsten Platz in der Abfahrt eine gute Vorlage, Emma Aicher sicherte mit einer starken Slalomfahrt Silber für das deutsche Kombinationsteam!
Die 22-Jährige fuhr die beste Slalomzeit und rückte damit an mehrere Teams heran. Am Ende mussten sie sich nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber knapp geschlagen geben – um gerade einmal 0,05 Sekunden. Bronze ging an die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.
Für Aicher ist es bereits die zweite Medaille bei diesen Spielen nach Silber in der Abfahrt sowie 2022 mit dem Team. Weidle-Winkelmann feierte ihre erste Olympia-Medaille – ausgerechnet auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.
Birk Ruud sicherte sich den Olympiasieg in einem von Stürzen geprägten Wettbewerb. Kein Athlet konnte seinen starken ersten Lauf überbieten, obwohl Ruud im letzten Durchgang stürzte. Silber gewann Alex Hall (USA), Bronze ging an Luca Harrington (Neuseeland).
Für Ruud ist es bereits die zweite Olympia-Goldmedaille, nachdem er 2022 den Big-Air-Wettbewerb in Peking gewann.
Die ersten Shorttrack-Medaillen sind vergeben! Im A-Finale der Mixed-Team-Staffel siegte Gastgeber Italien vor Kanada und Belgien.
Ein deutsches Team war nicht am Start.
Im Mixed-Team-Skispringen verzichten die deutschen Springer auf Fahnenträgerin Katharina Schmid. Stattdessen setzen die Trainer auf Selina Freitag und Agnes Reisch, die im Normalschanzen-Wettbewerb am Samstag besser platziert waren.
Das Quartett wird ergänzt durch Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.
Favorit Johannes Høsflot Klæbo gewann im Langlauf-Sprint der Männer. Hinter ihm holten Ben Ogden (USA) Silber und Oskar Opstad Vike (Norwegen) Bronze.
Als bester Deutscher erreichte Jan Stoelben das Viertelfinale, Janosch Brugger scheiterte bereits in der Qualifikation.
Triple-Podium für die Schwedinnen! Linn Svahn gewann den Langlauf-Sprint vor den Landsfrauen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.
Für Coletta Rydzek und Laura Gimmler endete das Sprint-Halbfinale enttäuschend. Beide belegten in ihrem Lauf Rang drei und vier und konnten sich nicht als Lucky Loser für das Finale qualifizieren.
Die deutschen Langläuferinnen zeigten starke Leistungen! Laura Gimmler erreichte als Zweite ihres Viertelfinales direkt das Halbfinale, Coletta Rydzek gewann ihren Lauf sogar. Sofie Krehl verpasste das Halbfinale klar.
Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Duo in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Platz sechs.
Sie hatte am Ende 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson, bis zu den Medaillenplätzen sind es 0,47 Sekunden.
Im Slalom (14 Uhr) will Emma Aicher diesen Rückstand wettmachen. Die Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin ist in dieser Saison beste Abfahrerin und Slalomfahrerin des Teams und kämpft gemeinsam mit Weidle-Winkelmann um Medaillen.
Philipp Raimund hätte seine Goldmedaille wohl gerne mit dem Norweger Marius Lindvik gefeiert.
Doch ihre Freundschaft zerbrach durch einen Anzug-Skandal bei der WM 2025: „Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft mit Konkurrenten nach: „Wie ins Gesicht gespuckt““
Die Olympischen Winterspiele 2026 wurden mit einer beeindruckenden Show eröffnet. Beim italienischen Sender Rai kam es jedoch zu zahlreichen Pannen, die für Aufsehen sorgen.
Der Sportsender-Chef Paolo Petrecca erkannte viele Beteiligte nicht, verwechselte unter anderem die Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey und hielt IOC-Präsidentin Kirsty Coventry für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella.
Als Reaktion kündigte Rai-Sportredaktion einen dreitägigen Streik nach den Spielen an. Die Gewerkschaft Usigrai kritisierte scharf und warf Petrecca vor, dem Sender, den Zuschauern und den Sportjournalisten geschadet zu haben.
Auch die Politik reagierte: Die italienische Opposition bemängelte, dass seit Amtsantritt von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni politische Loyalität bei Rai wichtiger sei als Fachkompetenz.
Große Freude bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde am Montag überraschend Vater.
Die Geburt erlebte er auf ungewöhnliche Weise: „Per WhatsApp bei der Geburt dabei! Olympia-Star von einem Anruf geweckt, dann ging alles ganz schnell“.
Drei der vier deutschen Damen qualifizierten sich für den Langlauf-Sprint.
Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) schafften den Sprung ins Viertelfinale. Katherine Sauerbrey (39.) schied aus.
Nach der Qualifikation, die als Einzelzeitfahren ausgetragen wurde, sprinten die Athletinnen ab dem Viertelfinale in direkten Duellen mit sechs Läuferinnen pro Heat.
Am Sonntagabend veröffentlichte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.
Was sie zu sagen hatte, lest ihr hier: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals zu Wort: Das ist ihre Diagnose“.
Nach einem großartigen dritten Wettkampftag mit Gold für Philipp Raimund im Skispringen richtet sich der Blick auf Dienstag. Auch heute hat Deutschland wieder starke Medaillenchancen.
Die besten Aussichten gibt es im Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit auf Gold- bzw. Silberkurs liegen. Der letzte Lauf auf der Eisbahn in Cortina startet um 18:34 Uhr.
Raimund will nur einen Tag nach seinem Triumph nachlegen: Am Abend steht der Mixed-Wettbewerb (18:45 Uhr) an. Im Ski Alpin hofft Emma Aicher auf ihre zweite Medaille, gemeinsam mit Kira Weidle-Winkelmann startet sie in der Team-Kombination (10:30 Uhr Abfahrt, 14 Uhr Slalom).
Außenseiterchancen bestehen auch für die Biathlon-Herren im Einzel (13:30 Uhr) sowie für die Langläuferinnen im Sprint (Finale: 13:13 Uhr). Den gesamten Zeitplan findet ihr hier.
Während im Damen-Eishockey das vierte Gruppenspiel zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute mit dem Wunder von „Gold-Hille“.
Deutschland kletterte dadurch auf Rang vier im Medaillenspiegel.
Philipp Raimund gewann die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen. Der 25-Jährige siegte in Predazzo von der Normalschanze.
Der Erfolg gilt als überraschend, denn Raimund hatte bis dato noch keinen Weltcup-Sieg. Am Montagabend verwies er den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido auf die Plätze. Nach dem Goldsprung sagte Raimund im TV strahlend: „Ich wusste, ich komme weit. Es ist unglaublich.“
Mehr zu „Gold-Hille“ lest ihr hier: „Sein erster Sieg ist ein goldenes Wunder: Raimund kann sein Glück kaum fassen“.
Deutschland hat am Dienstag exzellente Chancen auf ein weiteres Rodel-Gold. Julia Taubitz und Merle Fräbel liegen nach zwei von vier Läufen im Kopf-an-Kopf-Rennen.
Taubitz führt mit einem Vorsprung von nur 61 Hundertstelsekunden vor Fräbel.
Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Frauen-Snowboard aus.
Annika Morgan erreichte bei der Qualifikation Platz 13 und verpasste knapp den Einzug in die Top 12.
Die deutschen Eishockey-Damen dürfen weiter auf den Einzug ins Viertelfinale hoffen.
Im dritten Gruppenspiel besiegte das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod Frankreich nach Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0). Zuvor wurde Japan klar mit 5:2 geschlagen. Das Team vergab viele klare Chancen und machte es unnötig spannend.
Laura Kluge erzielte 35 Sekunden vor der Pause das Führungstor, Frankreich glich im letzten Drittel durch Estelle Duvin aus. In der Verlängerung traf Katarina Jobst-Smith zum entscheidenden 2:1.
„Glamourgirl“ auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.
Im Eisschnelllauf über 1000 Meter gewann die 27-Jährige vor Teamkollegin Femke Kok mit 0,28 Sekunden Vorsprung und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen Olympiarekord auf.
Bronze ging an Miho Takagi. Die Japanerin wurde 2020 und 2023 Weltmeisterin über diese Strecke.
Jetzt beginnt die Entscheidung über 1000 Meter im Eisschnelllauf der Frauen.
Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA kämpfen um die Medaillen.
Die einzige deutsche Starterin ist Anna Ostlender (23), die jedoch Außenseiterchancen hat.
Rührende Worte: Nach ihrem heftigen Sturz in der Abfahrt von Cortina d'Ampezzo richtete Trainer Aksel Lund Svindal (42) emotionale Worte an Lindsey Vonn (41).
„Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst uns alle, die dich begleiten“, schrieb der ehemalige Skistar am Tag nach Vonns Unfall auf Instagram. „Gestern war ein harter Tag für alle, aber am meisten für dich.“
Vonn war nach zwölf Sekunden an einem Tor hängengeblieben und heftig gestürzt, wobei sie sich das linke Bein brach.
Gleich gehen die deutschen Damen im Eishockey aufs Eis.
Im dritten Gruppenspiel treten sie ab 16:40 Uhr gegen Frankreich an.
Mit einem Sieg könnte die Mannschaft um Bundestrainer Jeff MacLeod einen wichtigen Schritt Richtung Viertelfinale machen.
Simon Jocher und Linus Straßer verpassten im alpinen Team-Wettkampf das Podium.
Nach einem elften Platz von Jocher in der Abfahrt konnte Straßer die Position nur leicht verbessern, sodass die Deutschen knapp in den Top Ten blieben.
Abfahrts-Gewinner Franjo van Allmen (Schweiz) sicherte sich im Duo mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg, vor Marco Odermatt/Loic Mellarc (Schweiz) und Vincent Kriechmayr/Manuel Feller (Österreich), die sich die Silbermedaille teilten.
Im Ski-Freestyle verteidigte die Schweizerin Mathilde Gremaud ihren Olympiasieg, Eileen Gu aus China wurde Zweite, Megan Oldham (Kanada) Dritte.
Deutsche Starterinnen fehlten aufgrund einer Verletzung von Muriel Mohr.
Obwohl Justus Strelow einer der besten Weltcup-Schützen ist, wird er nicht im schießintensiven Einzel antreten. Stattdessen setzt der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.
Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, die Entscheidung sei keine Kritik an Strelows Fähigkeiten, aber die anspruchsvolle Laufstrecke passe nicht zu ihm. Man wolle ihn für die Staffelwettbewerbe schonen.
Strelow akzeptierte die Entscheidung als Teamplayer. Auch bei den letzten zwei Weltmeisterschaften verzichtete er auf das längste Einzelrennen, um für die Staffeln fit zu bleiben.
Die Team-Kombination der Männer läuft. Nach der Abfahrt liegen Simon Jocher und Linus Straßer auf Rang elf.
Jocher lieferte eine solide Leistung, war 1,33 Sekunden langsamer als Tagesbester Giovanni Franzoni (Italien). Straßer hat im Slalom (14 Uhr) noch alle Chancen, er zählt zu den besten Slalomfahrern und liebt das Angriffsspiel von hinten.
Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland alle drei Medaillen! Auch am Montag könnte es für Team D golden weitergehen.
Im Skispringen der Männer von der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund beste Chancen. Zwar hat er noch keinen Weltcup-Sieg, stand aber in dieser Saison bereits fünfmal auf dem Podest. Beim letzten Training am Sonntag belegte er Plätze eins, eins und zwei.
Auch Felix Hoffmann hat als zweitbester Deutscher im Gesamtweltcup Medaillenchancen.
Den kompletten Wettkampfplan findet ihr hier.
Beim Mixed-Team-Eiskunstlauf klirren vor großer Prominenz noch die Kufen: Tennisstar Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix sind dabei. Team D freut sich über erste Medaillen.
Gold-Rodler Max Langenhan überstrahlte den zweiten Wettkampftag aus deutscher Sicht. Zuvor hatte Emma Aicher knapp Silber in der Abfahrt gewonnen, und die Mixed-Staffel des Biathlon holte Bronze. Leider überschattete der schwere Sturz von Lindsey Vonn die Spiele am Sonntag.
Eine Übersicht aller Gewinner findet ihr im Medaillenspiegel.
Die Bronze-Feier der deutschen Biathleten läuft noch, doch offenbar sind die Medaillen nicht besonders stabil.
Bei einem Freudensprung fiel Justus Strelow die Medaille am Abend einfach von der Kette, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.
„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, kommentierte der Verband. Hoffentlich ist zumindest der glänzende Teil heil geblieben!
Rennrodler Max Langenhan sicherte Deutschland das erste Gold der Winterspiele in Italien!
Alles zum Olympiasieg des Thüringers lest ihr hier: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen: Rodler Langenhan rast zum Olympiasieg“.
Sander Eitrem gewann in olympischer Rekordzeit von 6:03,95 Minuten die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.
Der norwegische Weltrekordhalter ließ Metodej Jilek (Tschechien) um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an Riccardo Lorello (Italien).
Die deutschen Starter waren nicht im Kampf um Medaillen, zeigten aber ordentliche Leistungen: Gabriel Groß auf Platz 10, Felix Maly 16. und Fridtjof Petzold 19.
Nach Lindsey Vonns schwerem Sturz gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update.
Was er sagte, lest ihr hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Update“.
Schon am ersten Wettkampftag stellte Max Langenhan zweimal Bahnrekord auf und übertraf sich im dritten Lauf noch einmal.
Mit dem dritten Bahnrekord hat der 26-Jährige vor dem finalen Lauf einen Vorsprung von fast drei Zehntelsekunden auf den Österreicher Jonas Müller. Kristers Aparjods liegt als Vierter über eine Sekunde zurück – im Rodeln Welten.
Für den erfahrenen Felix Loch läuft es bisher nicht gut: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt nur auf Rang acht, Timon Grancagnolo belegt aktuell Platz zehn.
Nach dem Gewinn der Mixed-Staffel-Medaille rang Vanessa Voigt mit den Gefühlen.
Die 28-Jährige erinnerte sich an das schwierige Jahr: „Passiert das wirklich?“ Nach dem Staffel-Bronze flossen bei ihr die Tränen.
Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich, Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus. Zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale gescheitert.
Gold gewannen die Tschechin Zuzana Maderova und der Österreicher Benjamin Karl.
Was für eine unglaubliche Staffel mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett mit Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sicherte sich Bronze hinter Frankreich und Gastgeber Italien.
Siebenmal blieben die Deutschen fehlerfrei, doch im finalen Schießen ließ Schlussläuferin Preuß trotz Nachladern eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Ihr Glück: Norwegens Maren Kirkeeide musste zweimal in die Strafrunde. Die anderen Teams waren zu weit weg, so reichte es trotzdem für Podestplatz drei.
Nach dem Silber für Emma Aicher war es die zweite deutsche Medaille des Tages.
Bei Lindsey Vonns schwerem Sturz war auch ihre Schwester Karin Kildow vor Ort.
Was sie zum Unglück sagte, lest ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“.
Droht eine Biathlon-Sensation? Noch nie stand ein deutsches Mixed-Team bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit liegen die Chancen gut.
Ohne Fehler kamen Justus Strelow und Philipp Nawrath durch. Beim Wechsel der Damen lag das Team auf Platz zwei knapp hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien.
Nun sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß am Zug, die Medaille zu sichern.
Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann das Rennen über 2x10 Kilometer und seinen sechsten Olympiasieg.
Martin Løwstrøm Nyenget holte Bronze, der Franzose Mathis Desloges Silber. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Platz 26.
Drei deutsche Snowboarder erreichten das Achtelfinale im Parallel-Riesenslalom.
Bei den Frauen kämpften Ramona Hofmeister (Siegerin von 2018) als Siebte und Cheyenne Loch als 15. der Vorläufe um Medaillen.
Bei den Männern schaffte Elias Huber (Zwölfter) das Achtelfinale, Stefan Baumeister (18.) schied aus.
Nach fast 20 Minuten Unterbrechung kann Emma Aicher nach dem Re-Start ihre Silbermedaille nicht mehr gefährden. Nur 0,04 Sekunden fehlten zu Gold!
Gold gewann Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson (USA), Bronze ging an Lokalmatadorin Sofia Goggia.
Es ist die erste Medaille für Deutschland, jedoch überschattet vom schweren Sturz Lindsey Vonns. Kira Weidle-Winkelmann kam auf Platz neun.
Nach etwa 15 Minuten wurde Lindsey Vonn abtransportiert.
Ein Hubschrauber brachte sie ins nächstgelegene Krankenhaus.
Lindsey Vonn liegt noch auf der Piste und wird behandelt, der Helikopter nähert sich zum Abtransport – schockierende Bilder.
Die Lage sieht schlecht aus: Nach Platz sieben von Kira Weidle-Winkelmann stürzte Lindsey Vonn früh im Rennen.
Sie blieb mit der Hand an einem Tor hängen, flog durch die Luft und blieb regungslos auf der Piste liegen – trotz ihrer Verletzung am Kreuzband.
Was für ein Rennen!
Emma Aicher zeigte eine beeindruckende Abfahrt und wurde nur von Weltmeisterin Breezy Johnson um vier Hundertstel geschlagen. Jetzt heißt es abwarten!
Der erste Wettkampftag wurde von Protesten in Mailand überschattet.
Mehr dazu hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.
Die Vorläufe im Snowboard-Parallel-Riesenslalom laufen bereits, um 11:30 Uhr folgt die erste Medaillenentscheidung des Tages bei der Damen-Abfahrt – und Deutschland hat heute mehrere heiße Eisen im Feuer.
Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben gute Chancen auf Edelmetall, beide standen in dieser Saison schon auf dem Podest. Aicher gewann sogar eine Abfahrt, Weidle-Winkelmann zeigte starke Trainingszeiten.
Im Snowboard gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister mit Medaillenchancen an den Start. Im Rodel-Einsitzer der Männer liegt Max Langenhan nach Tag eins auf Goldkurs. Auch die Biathlon-Mixedstaffel hat Außenseiterchancen.
Den vollständigen Zeitplan des Tages findet ihr hier.
Auch beim Snowboard-Big-Air-Wettkampf wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen nach Japan, Bronze an China.
Favorit Hiroto Ogiwara blieb überraschend leer aus, dafür gewannen Kira Kimura (1.) und Ryoma Kimata (2.). Der Chinese Yiming Su wurde Dritter.
Die Norwegerin Anna Odine Stroem gewann überraschend Gold beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.
Die 27-Jährige siegte mit 1,1 Punkten Vorsprung vor Favoritin Nika Prevc, Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.
Beste Deutsche war Selina Freitag auf Platz sieben. Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Rang 16, Agnes Reisch wurde Neunte. Juliane Seyfarth schied früh aus.
Felix Loch (36) hatte sich sicher mehr vorgestellt! Der Rodel-Gesamtweltcup-Führende liegt zur Halbzeit nur auf einem enttäuschenden achten Platz.
Besser machte es Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der mit neuem Bahnrekord in Cortina führt.
Incredibile! Zum 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.
Im Eisschnelllauf über 3000 Meter stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen Olympiarekord auf und distanzierte Ragne Wiklund (Norwegen) und Valérie Maltais (Kanada) deutlich.
Joy Beune (Niederlande) enttäuschte und wurde nur Vierte.
Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind schon gefallen. Ab 16:10 Uhr rückt Eisschnelllauf in den Fokus.
Im Mailänder „Speed Skating Stadium“ starten die Frauen über 3000 Meter.
Aus deutscher Sicht sind die Chancen gering, lediglich Josie Hofmann (29) ist am Start.
In Norditalien wurden an drei Stellen Schäden im Bahnnetz entdeckt.
Ermittler schließen Sabotage nicht aus. Anti-Terror-Experten wurden hinzugezogen.
Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden an Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“
Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiter auf Viertelfinal-Einzug hoffen.
Nach der Auftaktpleite gegen Schweden gewann das Team von Jeff MacLeod im zweiten Gruppenspiel deutlich mit 5:2 gegen Japan – erstmals seit zwölf Jahren der erste Olympia-Sieg.
Die Weichen stellte das Team früh: Kapitänin Daria Gleißner traf nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) erhöhten auf 3:0.
Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) bauten die Führung auf 5:0 aus, Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) verkürzten nur kosmetisch.
Doppel-Gold für Schweden!
Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen mit Gold, Teamkollegin Ebba Andersson sicherte sich Silber. Heidi Weng (Norwegen) wurde Dritte.
Die deutschen Langläuferinnen verpassten erwartungsgemäß das Podest: Pia Fink wurde 13., Hennig-Dotzler 30.
Hoher Besuch im Olympischen Dorf: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte Team D viel Erfolg.
Er hoffe, dass sich die Vorbereitung in guten Platzierungen und Medaillen auszahle und drückte den Athleten die Daumen.
Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) umfasst auch Cortina d’Ampezzo und Antholz in Südtirol.
Von Bormio geht es nun weiter nach Tesero.
Im Val di Fiemme hat der Frauen-Langlauf im Skiathlon über 20 Kilometer begonnen. Auch hier werden Medaillen vergeben.
Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.
Der Schweizer Franjo von Allmen gewann den Abfahrts-Wettkampf auf der Stelvio-Piste in Bormio vor Giovanni Franzoni (Italien) und Dominik Paris (Italien).
DSV-Athlet Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.
Als einziger Deutscher liegt Simon Jocher nach der Abfahrt vorerst auf Platz 19.
Das wäre seine zweitbeste Platzierung der Saison.
Nun heißt es hoffen, dass er nicht noch von anderen Fahrern verdrängt wird.
Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor Giovanni Franzoni und Dominik Paris und erfüllt die Favoritenrolle.
Jocher ist einziger Deutscher im Feld und hat als 28. Starter nur Außenseiterchancen auf Medaillen.
Schreckmoment bei Maxence Muzaton (35)!
Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern, stürzte und rutschte über die Piste.
Glücklicherweise konnte er sich wieder aufrichten und hat offenbar keine Verletzungen davongetragen.
Jetzt starten die Speed-Spezialisten!
Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die alpinen Skiwettbewerbe bei Olympia und liefert die erste Medaillenentscheidung.
Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold sichert.
Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los! Nach drei Tagen mit Vorrundenspielen und Vorläufen fallen am Samstag die ersten Medaillen.
Den Auftakt machen die alpinen Ski mit der Herren-Abfahrt um 11:30 Uhr. Auch Deutschland hat gute Chancen, denn um 18:45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettbewerb der Skispringerinnen mit drei deutschen Starterinnen.
Den kompletten Zeitplan findet ihr hier.
Gänsehaut pur!
Zeitgleich entzünden Ski-Stars Deborah Compagnoni, Alberto Tomba und Sofia Goggia das olympische Feuer in Mailand und Cortina.
Die 25. Olympischen Winterspiele sind damit offiziell eröffnet.
Die Spannung steigt: Gleich wird das olympische Feuer entzündet.
Dies geschieht gleichzeitig am Arco della Pace in Mailand und auf der Piazza Dibona in Cortina.
Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Mailänder Scala.
Weiter geht’s!
Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich in die Stadionsmitte.
Jetzt ist der Moment gekommen, auf den alle gewartet haben.
Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli, der „Nessun dorma“ singt.
Das Entzünden der Feuer steht unmittelbar bevor.
Nach den Ansprachen von Malagò und Coventry spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella die Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“
Das Highlight des Abends rückt näher.
Giovanni Malagò, Präsident des Organisationskomitees, und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry richten Grußworte an Zuschauer und Athleten.
Nach dem Einmarsch aller Athleten folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Geschichte.
In einem Film führt Schauspielerin Sabrina Impacciatore durch die Historie der Winterspiele. Wusstet ihr, dass die ersten Olympischen Winterspiele 1924 in Chamonix stattfanden?
Zum Schluss wird es laut, wenn das Gastgeberland die Bühne betritt.
Die Athleten strahlen pure Freude aus, das Publikum jubelt – tolle Bilder!
Bitter: Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.
Gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet sollte er die Ehre haben, doch Probleme mit Zugverbindungen verhinderten seine rechtzeitige Ankunft.
Wir sind bei den Nationen mit „S“ angekommen.
Die meisten Teams sind bereits eingetroffen, nur wenige fehlen noch.
Die Schweiz trat beim Einmarsch nicht vollständig an.
Im Damen-Eishockey wurde ein Norovirus-Fall bestätigt, weshalb sich das Team entschloss, die Eröffnungsfeier auszulassen.
Endlich: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier am Freitag sein.
Der DOSB gab die Entscheidung nach einer Abstimmung mit über 135.000 Teilnehmern bekannt.
Sie setzten sich gegen Johannes Rydzek, Laura Nolte, Tobias Wendl und Ramona Hofmeister durch.
Sie folgen Claudia Pechstein und Francesco Friedrich nach, die 2022 in Peking die deutsche Fahne trugen.
Zwei Tage vor Beginn der Spiele gab es offenbar russische Hacker-Angriffe auf Italien, darunter auch auf Olympia-Standorte.
Außenminister Antonio Tajani bestätigte die vereitelten Angriffe, die russischen Ursprungs seien.
Noch vor Wettkampfbeginn gab es die erste Meldung über einen Sturz: Skirennfahrer Fredrik Möller (25) stürzte beim Training in Bormio und wurde per Helikopter abtransportiert.
Er verlor in einer Kurve die Kontrolle, rutschte über die Piste und konnte seinen linken Arm nicht mehr richtig bewegen.
Auch wenn die Spiele offiziell erst am Freitag starten, finden heute bereits erste Wettkämpfe statt.
Den Auftakt machen die Curling-Mixed-Vorrundenspiele ab 19:05 Uhr.
Hier findet ihr einen Überblick: „Olympia 2026: Alle Wettkämpfe am 4. Februar“.
Die Internationale Test-Agentur (ITA) entnahm in den letzten sechs Monaten vor den Spielen 7.100 Dopingproben bei etwa 2.800 Athleten – das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer.
Der Fokus lag auf Risikodisziplinen wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.
Besonders viele Tests gab es bei Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien.
Das US-Olympiateam änderte kurz vor Beginn der Spiele den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ in „Winter House“.
Der Grund: Die Abkürzung „ICE“ erinnert an die umstrittene US-Einwanderungsbehörde, die zuletzt für Proteste in Mailand sorgte.
Gute Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Sportförderung erhöht die Prämien für Medaillen bei den Spielen in Italien.
Gold wird mit 30.000 Euro (statt 20.000) belohnt, Silber mit 20.000 Euro (statt 15.000). Die Bronzemedaille bleibt bei 10.000 Euro.
Wer wird bei der Eröffnungsfeier die deutsche Fahne tragen? Es wird ein Duo aus einer Frau und einem Mann sein.
Bei den Frauen stehen Snowboarderin Ramona Hofmeister, Bob-Pilotin Laura Nolte und Skispringerin Katharina Schmid zur Auswahl, bei den Männern Eishockey-Spieler Leon Draisaitl, Kombinierer Johannes Rydzek und Rennrodler Tobias Wendl.
Bis zum 3. Februar könnt ihr auf der DOSB-Homepage für eure Favoriten abstimmen. Die Bekanntgabe erfolgt am 5. Februar, einen Tag vor der Eröffnung.
Herzlich willkommen zu unserem großen Olympia-Ticker 2026! Hier bleibt ihr stets informiert über alle wichtigen Nachrichten zum deutschen Team, Medaillenentscheidungen und Highlights.