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Olympia 2026 im Liveticker: Deutsche Snowboarderin verpasst Bronze nur knapp

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind in vollem Gange!

Auch am zwölften Wettkampftag konnten deutsche Athleten bereits Medaillen feiern: Coletta Rydzek und Laura Gimmler sicherten sich Bronze im Teamsprint im Langlauf.

In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, spannende Höhepunkte und interessante Nebenschauplätze.

Leider knapp vorbei! Bis zum letzten Lauf lag die deutsche Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle noch auf Kurs für Bronze, am Ende reichte es jedoch nur zum vierten Platz.

Im finalen Abschnitt setzte sich die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott noch an Morgan vorbei – der Abstand betrug 7,02 Punkte zum ersten Snowboard-Edelmetall für Deutschland seit 1998. Die Gold- und Silbermedaille gingen an zwei Athletinnen aus Japan: Mari Fukada gewann vor Kokomo Murase.

Steht hier eine Überraschung bevor? Tschechien führt nach einem Drittel des Spiels mit 2:1 gegen Kanada!

Dabei galten die Kanadier als Topfavoriten und hatten Tschechien in der Vorrunde klar mit 5:0 besiegt.

Nach dem deutlichen 6:2-Sieg der Slowakei gegen Deutschland, der ihnen den ersten Platz im Eishockey-Halbfinale sicherte, stehen nun Kanada und Tschechien auf dem Eis.

Die französische Biathlon-Staffel dominierte souverän und holte Gold. Trotz einer Strafrunde zu Beginn für Camille Bened gelang es Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon, die Führung zurückzuerobern und mit einem komfortablen Vorsprung von 51,3 Sekunden vor Schweden ins Ziel zu laufen. Bronze ging an Norwegen.

Vanessa Voigt zeigte zwar eine makellose Schießleistung, konnte den Rückstand, den ihre Teamkolleginnen ihr mitgaben, jedoch nicht mehr wettmachen und beendete das Rennen für Deutschland auf dem vierten Platz.

Frankreich gelang damit ein Novum: Alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – gewannen jeweils Gold.

Auch Janina Hettich-Walz gelang es nicht, Deutschland näher an die Spitze heranzuführen. Sie übergab zwar als Fünfte an Vanessa Voigt, der Rückstand auf Frankreich an der Spitze betrug jedoch bereits 1:22 Minuten, auf Norwegen als Drittplatzierten 25 Sekunden.

Die Deutsche vermied eine Strafrunde im Stehendanschlag, benötigte aber zu viel Zeit für die Nachlader, sodass der Abstand weiter anwuchs.

Ein herber Rückschlag: Franziska Preuß wechselte von der Schlussposition auf Platz zwei, um den Druck beim Stehendschießen zu reduzieren, schoss jedoch dennoch eine Strafrunde.

Dadurch wurde ihre starke Vorleistung, die sie nach dem Liegendschießen noch an die Spitze gebracht hatte, zunichtegemacht. Sie übergab nur als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Janina Hettich-Walz.

Julia Tannheimer feierte bei ihrem Olympia-Debüt im Staffelwettbewerb eine starke Leistung und gab als Zweite an Franziska Preuß weiter.

Nur zwei Nachlader im Stehendanschlag benötigte die 20-Jährige, dank eines starken Laufs war beim Wechsel lediglich die Schwedin Linn Gestblom 5,1 Sekunden schneller.

Mit einer ungewohnten Besetzung wollen die deutschen Biathletinnen diesmal eine Medaille erringen.

Julia Tannheimer startet auf Position eins, Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß läuft an zweiter Stelle, Janina Hettich-Walz an dritter, und Vanessa Voigt, die sonst Startläuferin ist, übernimmt die Schlussposition. Gemeinsam sollen sie die bislang enttäuschende Bilanz des DSV bei diesen Winterspielen verbessern.

Der Medaillentraum wurde für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft geplatzt: Mit einer 2:6-Niederlage gegen die Slowakei ist für das Team im Viertelfinale Endstation.

Gegen eine äußerst effiziente und insgesamt bessere slowakische Mannschaft mussten Leon Draisaitl und Co. über weite Strecken den Ton angeben lassen, vor dem gegnerischen Tor fehlte es den Deutschen zudem an Kaltschnäuzigkeit.

Das Aus besiegelte Tomas Tatar mit dem 6:2 für die Slowakei.

Der nächste Konter saß und nahm dem DEB-Team die letzten Hoffnungen auf eine Medaille.

Ein echter Albtraum für Lena Dürr! Die Münchnerin fädelte im ersten Tor unglücklich ein und schied nach ihrem zweiten Platz im ersten Durchgang erneut im zweiten Lauf aus.

Das ist extrem bitter: Die 34-Jährige scheiterte zum wiederholten Mal am zweiten Lauf. Mikaela Shiffrin bewies Nervenstärke, besiegte ihren Olympia-Fluch und sicherte sich Gold vor der Schweizerin Camile Rast. Bronze ging an Anna Swenn Larsson.

Aus deutscher Sicht steht es nur noch 2:5, Frederik Tiffels erzielte im Powerplay das Tor zum 50. Minute.

Der Weg ist zwar noch lang, aber eine spannende Schlussphase ist zumindest noch möglich.

Der zweite Durchgang im Slalom läuft bereits, doch für Emma Aicher reicht es nicht für eine Medaille. Die 22-Jährige kam nicht ganz fehlerfrei durch und liegt mit 0,49 Sekunden Rückstand vorerst auf Rang fünf.

Alle Hoffnungen auf eine Medaille lasten nun auf Lena Dürr.

Die Hoffnung auf ein Wunder währte jedoch nur kurz: Regenda schnürte seinen Doppelpack und stellte zum 5:1 für die Slowakei (41. Minute).

Das erschwert die Aufgabe für das DEB-Team erheblich.

Mit dem Stand von 1:4 aus deutscher Sicht geht es in die letzte Pause.

Doch Draisaitl und seine Mannschaftskameraden haben sich noch lange nicht aufgegeben. Nachdem sie den Anschluss erzielt hatten, war im zweiten Drittel noch mehr möglich. Allerdings wird jetzt die Zeit knapp, und ein weiteres Gegentor können sich die Schwarz-Rot-Goldenen nicht mehr leisten.

Endlich! Noch vor Beginn des letzten Drittels verkürzte das DEB-Team auf 1:4 (35. Minute). Draisaitl bediente Lukas Reichel, der den Puck zielstrebig im Netz versenkte. Gibt es hier noch eine Wende?

Die Deutschen spielten bereits mutig auf, doch die Slowaken nutzten eiskalt den nächsten Konter: Dalibor Dvorsky traf zum 4:0 (31. Minute).

Deutschland bäumte sich zwar auf, vor dem gegnerischen Tor fehlte jedoch die nötige Effektivität. Die Slowaken waren dagegen sehr kaltblütig und machten den nächsten Gegenstoß erfolgreich.

Im Finale des Männer-Slopestyle sind die Medaillen bereits vergeben: Yiming Su aus China sicherte sich Olympiagold vor dem Japaner Taiga Hasegawa, der Silber gewann.

Die Bronzemedaille ging an den US-Amerikaner Jake Canter.

Es ging alles viel zu schnell – Oliver Okuliar erhöhte unmittelbar auf 3:0 für die Slowakei (25. Minute)!

Die Enttäuschung stand Leon Draisaitl und seinen Kollegen angesichts dieses schnellen Gegentors ins Gesicht geschrieben, die Chancen auf das Halbfinale schwinden damit deutlich. Eine Aufholjagd ist zwar noch denkbar, wird aber extrem schwer.

Bitter: Milos Kelemen ließ Grubauer keine Chance und traf zum 2:0 für die Slowakei (25. Minute).

Damit wird die Aufgabe für das DEB-Team noch schwieriger.

Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei hat mittlerweile begonnen, zur ersten Drittelpause liegt Deutschland mit 0:1 zurück.

Pavol Regenda brachte die Slowaken kurz vor Ende des ersten Drittels verdient in Führung, obwohl das Team von Trainer Harry Kreis durchaus gute Ansätze gezeigt hatte. Noch ist genügend Zeit, um doch noch den Einzug ins Halbfinale zu schaffen.

Das deutsche Männer-Team mit Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatte im Teamsprint weniger Glück als die Frauen, erreichte aber dennoch einen respektablen neunten Platz.

Gold gewann Norwegen mit dem erfolgreichsten Winterolympioniken aller Zeiten, Johannes Høsflot Klæbo. Der 29-Jährige glänzte zusammen mit Einar Hedegart im neuen Teamformat. Die USA wurden Zweite, Italien sicherte sich Bronze.

Das deutsche Frauenteam holte im Sprint nach einem spannenden Endspurt die Bronzemedaille! Laura Gimmler und Coletta Rydzek sicherten sich die dritte Position.

Gold ging an Schweden, Silber an die Schweiz.

Lena Dürr liegt nach dem ersten Durchgang auf dem zweiten Platz hinter Mikaela Shiffrin und hat somit gute Chancen auf eine Medaille!

Der Abstand zur US-Amerikanerin beträgt 0,82 Sekunden, auf dem dritten Platz liegt die Schwedin Cornelia Öhlund. Emma Aicher fiel inzwischen auf Rang acht zurück, doch verloren ist noch nichts.

Im Riesenslalom hatte Dürr schon den ersten Lauf auf Platz zwei beendet, doch letztlich reichte es damals nicht für das Podest. Läuft es heute besser?

Emma Aicher zeigt erneut ihre Vielseitigkeit, derzeit liegt sie auf Position sechs.

Allerdings fehlen ihr nur wenige Hundertstelsekunden auf die Medaillenplätze, hier ist also noch alles offen.

Der erste Durchgang im Slalom der Skirennläuferinnen läuft seit 10 Uhr.

Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor und rückte zeitweise auf Platz eins vor, wurde jedoch kurz darauf von US-Superstar Mikaela Shiffrin verdrängt. Der Rückstand beträgt 0,82 Sekunden. Jetzt ist Emma Aicher an der Reihe.

Nach mehr als zwei Jahren ohne Niederlage patzte der US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei seiner Kür am Freitag. Obwohl er nicht der Einzige war, der an diesem verrückten Abend stürzte, musste er im Anschluss heftige Kritik in den sozialen Medien einstecken.

„Auf der größten Bühne der Welt kämpfen auch jene, die äußerlich am stärksten wirken, möglicherweise innerlich unsichtbare Schlachten“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.

„Hasserfüllter Hass im Internet greift den Verstand an, und Angst zieht ihn in die Dunkelheit, egal, wie sehr man versucht, dem endlosen Druck standzuhalten“, fügte Malinin hinzu.

Der zweifache Weltmeister war nach der Führung im Kurzprogramm bei der Kür gestürzt und auf Platz acht zurückgefallen. Überraschend sicherte sich Mikhail Shaidorov aus Kasachstan so die Goldmedaille.

Der vierfache Olympiasieger Francesco Friedrich zeigte sich offenbar ebenfalls erfreut über seine Silbermedaille.

„Silber sieht verdammt gut aus“, kommentierte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.

Mit dem Sieg im Zweierbob kamen weitere drei Medaillen für das deutsche Team hinzu.

Eine Übersicht über den aktuellen Medaillenspiegel findet Ihr im Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.

Team Deutschland triumphiert im Zweierbob und setzt seine Dominanz fort.

Neben wertvollem Edelmetall bescherten die Athleten ihrer Heimat tolle Momente bei der Siegerehrung.

Nach dem Abschluss des vierten Laufs im Zweierbob steht fest: Die Podestplätze sind in Schwarz-Rot-Gold besetzt!

Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten nahezu fehlerfreie Läufe und bauten ihren Vorsprung auf die Konkurrenz souverän aus.

Johannes Lochner und sein Anschieber Georg Fleischhauer steigerten sich noch und fuhren zu Gold.

Mit der besten Startzeit erreichten sie das Ziel nach 54,91 Sekunden – ein nahezu perfekter Lauf. Herzlichen Glückwunsch!

Die Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer betrug 3:39,70 Minuten.

Francesco Friedrich kam mit 55,33 Sekunden ins Ziel.

Die Gesamtzeit liegt nun bei 3:41,04 Minuten, das bedeutet mindestens Silber.

Im letzten Durchgang absolvierte Adam Ammour mit Anschieber Alexander Schaller die Bobbahn in 55,35 Sekunden.

Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten ist ihnen die Bronzemedaille nicht mehr zu nehmen, trotz eines kleinen Ausrutschers zwischendurch.

Sie erzielten die bislang beste Startzeit.

Um 21:05 Uhr beginnt der finale vierte Lauf im Zweierbob.

Eine gewagte Prognose: Wenn sich die drei deutschen Teams keine Fehler erlauben, kann Team Deutschland ein Medaillen-Triple mit Gold, Silber und Bronze feiern.

Wir melden uns zurück mit dem Zweierbob der Männer, bei dem um 19 Uhr der dritte von vier Läufen startet.

Johannes Lochner eröffnet als Erster und leistet sich einen kleinen Patzer, der jedoch kaum ins Gewicht fällt. Er kommt nach 54,89 Sekunden ins Ziel.

Danach folgt Francesco Friedrich, der mehrere Unsicherheiten zeigte. Der Rückstand auf Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden, was dem erfahrenen Konkurrenten Lochner erlaubt, den Sieg schon fast zu fixieren.

Adam Ammour bleibt Dritter, liegt aber mit 1,38 Sekunden Rückstand auf Lochner. Deutschland hat vor dem finalen Lauf (ab 21:05 Uhr) beste Chancen auf ein Medaillen-Triple!

Im Teamverfolgungs-Finale im Eisschnelllauf spielte Deutschland nur eine untergeordnete Rolle. Bei den Frauen sicherte sich Kanada Gold (2:55,81 Min.) vor den Niederlanden. Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz aus Deutschland gewannen wenigstens das C-Finale und belegten den fünften Platz.

Bei den Männern triumphierte Italien (3:39,20 Min.) vor den USA. Die Deutschen Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und wurden Siebte.

Keine Medaille für die deutschen Biathleten! Die DSV-Staffel erreichte das Ziel auf Rang vier. Frankreich wurde erstmals Staffel-Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot konnte Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf der letzten Runde distanzieren. Schweden gewann Bronze mit etwa einer Minute Rückstand, Team Deutschland folgte knapp eine weitere Minute dahinter.

Besonders ärgerlich für Deutschland: Von der Laufleistung her wäre eine Medaille möglich gewesen, doch die Athleten des DSV begingen mit zwölf Nachladern doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden. Frankreich musste trotz neun Fehlschüssen und einer Strafrunde den Sieg erringen.

Deutschland bleibt chancenlos! Philipp Nawrath brachte das Quartett positionell auf Rang vier, lag beim Wechsel jedoch bereits 49 Sekunden hinter den führenden Teams.

Schweden, Norwegen und Frankreich setzten sich gemeinsam an die Spitze, während Nawrath allein arbeitete und drei Schießfehler im Stehendschießen kassierte. Philipp Horn steht nun eine schwere Schlussrunde bevor und muss auf Fehler der Konkurrenten hoffen.

Schade! David Zobel startete mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm sogar kurzzeitig die Führung.

Im Stehendschießen benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor dadurch wertvolle Zeit auf Frankreich, das trotz einer Strafrunde an die Spitze ging.

Beim Wechsel zu Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand auf Rang sechs, hinter Frankreich, Finnland und Schweden.

Ein guter Start von Justus Strelow! Der erste Läufer der deutschen Biathlon-Staffel benötigte zwar zwei Nachlader im Stehendanschlag, wechselte dennoch als Dritter auf David Zobel.

Er hatte rund 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller als Deutschland.

Die Biathlon-Herren-Staffel läuft und bietet die beste Chance für Deutschland, noch eine Medaille zu gewinnen.

Justus Strelow brachte das Team mit einer starken Schießleistung gut ins Rennen, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.

Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde gewannen sie gegen Frankreich mit 5:1.

Im letzten Drittel erhöhten Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) noch einmal, was der Mannschaft nach zwei Niederlagen in Folge neues Selbstvertrauen für die kommenden Spiele gab. Das nächste Spiel findet am Mittwoch um 12:10 Uhr gegen die Slowakei statt.

Für die deutschen Nordischen Kombinierer verliefen die Olympischen Spiele bisher enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb konnten sie zwar einige Plätze gutmachen, waren allerdings im Kampf um Medaillen chancenlos. Die Rückstände nach schwachen Sprüngen waren zu groß.

Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek erreichten immerhin die Plätze neun und zehn, lagen jedoch wie schon zu Beginn rund eineinhalb Minuten hinter dem Spitzenreiter. Julian Schmid kam als Zwölfter ins Ziel, war jedoch bereits mehr als zwei Minuten zurück.

Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich vom fünften Platz noch auf Gold hochkämpfte. Silber ging an den Österreicher Johannes Lamparter, Bronze an Ilkka Herola aus Finnland.

Plötzlich ist Deutschland im Playoff-Spiel gegen Frankreich nicht mehr so dominant, die Franzosen gewinnen an Schwung.

Und das nutzen die Underdogs sofort: Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.

In Livigno fällt heute so starker Schnee, dass der Zeitplan bei den Freestyle-Skifahrern durcheinandergeraten ist.

Die für 10:45 Uhr geplante Qualifikation der Frauen wurde nach und nach auf 13:45 Uhr verschoben, was auch Auswirkungen auf die Männer-Qualifikation hat: Diese war ursprünglich für 13:30 Uhr angesetzt, muss nun aber auf Mittwoch verschoben werden.

Das DEB-Team ist auf bestem Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt es gegen Frankreich mit 3:0.

John Peterka erzielte rund eineinhalb Minuten vor Drittelende das dritte deutsche Tor, das den Spielern neues Selbstvertrauen vor den kommenden Spielen gibt.

Die deutschen Eishockey-Profis wollen ins Viertelfinale!

Gegen Frankreich sieht es bereits sehr gut aus: Nach 15 Minuten führt das Team mit 2:0. Leon Draisaitl brachte die Mannschaft schon nach vier Minuten im Powerplay in Führung, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.

Ein harter Schlag für die deutschen Curler! Gegen das zuvor sieglose Tschechien verlor das Team mit 7:9 und wird daher wohl keine Medaille gewinnen.

Obwohl Deutschland noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China bestreitet, reichen selbst zwei Siege nicht mehr für den Einzug ins Halbfinale, da das Team von Skip Marc Muskatewitz aktuell bei drei Siegen und vier Niederlagen steht.

Bei den Skispringern konnten die deutschen Kombinierer auf der Großschanze nicht überzeugen und haben somit praktisch keine Medaillenchance mehr.

Nach schwachen Sprüngen lagen die DSV-Athleten bereits mit großem Rückstand auf der Loipe. Johannes Rydzek startete als 15. mit 1:23 Minuten Rückstand auf den führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid als 16. (1:35 Minuten) und Vinzenz Geiger als 18. (1:43 Minuten) reihten sich noch weiter hinten ein.

Schon im Normalschanzen-Wettbewerb hatte es für die deutschen Springer um Gesamtweltcupsieger Geiger keine Medaille gegeben, eine letzte Chance bleibt am Donnerstag im Teamwettbewerb.

Das deutsche Biathlon-Damenteam für die Staffel steht fest! Für den DSV gehen Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer auf Medaillenjagd. Auf der Schlussposition gibt es eine überraschende Besetzung.

Da Preuß in den letzten Monaten immer wieder Probleme als Schlussläuferin hatte und zuletzt in der Mixed-Staffel bei den Olympischen Spielen eine Strafrunde schoss, läuft sie nun auf Position zwei. Überraschend ersetzt Vanessa Voigt sie auf der vierten Position!

Die reguläre Startläuferin überzeugt besonders durch ihr sehr sicheres Schießen, hat aber Schwierigkeiten, auf der Loipe mit den Besten mitzuhalten, weshalb sie keine typische Schlussläuferin ist. Dennoch bekommt sie vom DSV bei den Spielen die Chance, sich zu beweisen. Dafür übernimmt Julia Tannheimer die Startposition, während die nach Magen-Darm-Beschwerden wieder genesene Hettich-Walz dritte Läuferin ist.

Seit fast einer Woche wartet Deutschland auf eine Goldmedaille, doch heute ist die Chance wieder groß: Johannes Lochner liegt im Zweierbob zur Halbzeit mit 0,8 Sekunden Vorsprung an der Spitze, mit Francesco Friedrich und Adam Ammour sind auch die Plätze zwei und drei in deutscher Hand. Der letzte Lauf startet um 21:06 Uhr.

Auch in der Nordischen Kombination hat Team Deutschland noch Medaillenchancen: Nach rund einer Woche Pause gehen die Athleten mit dem Einzel auf der Großschanze wieder an den Start (10 Uhr), die Biathlon-Herren-Staffel startet um 14:30 Uhr.

Zudem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Qualifikationsspiel für das Viertelfinale, Bully ist um 12:10 Uhr.

Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland in drei Sportarten dramatisch. Im Frauen-Monobob und im Paarlauf-Eiskunstlauf war Gold greifbar, doch in beiden Disziplinen fehlte am Ende der Olympiasieg.

Schon zuvor zerplatzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamspringen. Andreas Wellinger und Philipp Raimund verpassten Bronze nur um 17 Zentimeter, was auch daran lag, dass das Springen wegen Schneetreibens abgebrochen wurde. Mit 0,3 Punkten Rückstand belegten die Deutschen den vierten Platz und waren die großen Verlierer der Jury-Entscheidung.

Im Medaillenspiegel liegt Deutschland nach zehn Wettkampftagen auf Rang acht mit bisher vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.

Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht fest: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA im Endspiel auf Kanada.

Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale des Tages mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor hatten die USA Schweden klar mit 5:0 besiegt.

Im Frauen-Eishockey wird noch der zweite Finalist gesucht: Im dritten Drittel führt Kanada gegen die Schweiz mit 2:1.

Im ersten Halbfinale besiegten die USA Schweden deutlich mit 5:0. Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am selben Tag um 14:40 Uhr.

Das nächste Drama am Abend: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasst in der Kür den Olympiasieg und erhält Bronze mit 219,09 Punkten.

In der Kür unterlief Minerva Hase zwei entscheidende Fehler, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach einem überragenden Kurzprogramm lagen sie in Führung, doch der Olympiasieg blieb aus.

Die Weltmeister und haushohen Favoriten, die Japaner Riku Miura und Ryhichi Kihara, vollbrachten eine noch größere Aufholjagd als Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren. Die Deutschen waren damals nach dem Kurzprogramm auf Rang vier und wurden später Olympiasieger. Die Japaner starteten heute vom fünften Platz und schafften mit 231,24 Punkten die Sensation.

Silber sicherten sich die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Dennoch ist die Bronzemedaille für Hase und Volodin ein großer Erfolg, da sie erst seit dreieinhalb Jahren zusammenlaufen.

Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die Kür der Paare läuft, und die Weltmeister und Favoriten aus Japan präsentieren eine herausragende Vorstellung.

Nach Fehlern im Kurzprogramm lagen Miura und Kihara zunächst nur auf Rang fünf. Doch heute Abend zeigten sie einen fehlerfreien Auftritt zur Musik von „Gladiator“ und erzielten mit 158,13 Punkten eine beeindruckende Kürwertung, was zu einem Gesamtwert von 231,24 Punkten führt. Das deutsche Duo Hase und Volodin, das nach dem Kurzprogramm führt, muss diese Leistung nun übertreffen.

Diese Kürwertung liegt knapp unter dem Wert von Savchenko und Massot bei den Spielen 2018 (159,31 Punkte), die damals nach dem Kurzprogramm Vierte waren und später Olympiasieger wurden. Die Gesamtpunktzahl der Deutschen betrug damals 235,90 Punkten.

Hase und Volodin bereiten sich gerade auf ihren Auftritt vor. Um Gold zu gewinnen, müssten sie ihre bisherige Bestleistung in der Kür (149,57 Punkte) deutlich verbessern, denn diese würde nicht für Gold reichen. Im Kurzprogramm hatten sie mit 80,01 Punkten ihre persönliche Bestleistung erzielt.

Drama im Eiskanal! Laura Nolte verpasst im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg.

Nach drei Läufen in Führung verpasste die Athletin aus Unna im letzten Durchgang den Sieg und wurde mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor Zweite.

Für die 27-jährige Dortmunderin ist Silber dennoch ein großer Erfolg. In Peking war sie noch undankbare Vierte geworden. Ihre Landsfrau Kaillie Armbruster Humphries erreichte den dritten Platz, Lisa Buckwitz wurde Vierte. Die Dritte im deutschen Team, Kim Kalicki, landete auf Platz elf.

Nun ruhen die Hoffnungen auf Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist. Beide hatten 2022 in Peking Gold gewonnen.

Der Monobob-Wettbewerb neigt sich dem Ende zu. Bald wird die führende Deutsche Laura Nolte zum vierten Durchgang starten und auf Gold hoffen.

Das Paarlauf-Eiskunstlauf-Finale hat begonnen, und das erste deutsche Paar war bereits auf dem Eis.

Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm benachteiligt wurden und als Elfte abschlossen, zeigten eine starke Kür zu „I’d Do Anything for Love“ von Meat Loaf und bekamen 126,59 Punkte – eine Verbesserung um mindestens eine Position.

Alle erwarten nun gespannt den Auftritt der klar führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte ihre Kür absolvieren.

Die Witterungsbedingungen erlauben keine weiteren Sprünge, weshalb die Jury den Wettkampf abbricht!

Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer starten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte deutlich, dass es unter den Bedingungen keinen Sinn machte.

Für Deutschland ist das bitter: Nach Wertung des zweiten Durchgangs verpassten sie Bronze um 0,3 Punkte. So traurig die Entscheidung auch ist – sie war unter den irregulären Bedingungen die richtige.

Der Schneefall und Wind erschweren inzwischen die Bedingungen und verzögern den Wettbewerb.

Domen Prevc durfte als Erster springen, Philipp Raimund legte mit einem Telemark bei 136 Metern nach. Damit liegt Deutschland vor Slowenien.

Wieder musste der Wettbewerb unterbrochen werden, da die Sicht schlecht war.

Der letzte Durchgang hat mit den ersten Springern begonnen, Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.

Ren Nikaido sprang 138,5 Meter und schob Japan damit wieder vor Deutschland. Zum Drittplatzierten Norwegen fehlen gut zehn Punkte.

Im zweiten Durchgang sprang Andreas Wellinger unter schwierigen Bedingungen 123,5 Meter. Philipp Raimund wiederholte seine Weite von 137,5 Metern.

Deutschland bleibt vor dem letzten Durchgang auf Rang vier, mit nur 0,3 Punkten Rückstand auf Norwegen. Auch Slowenien und Japan sind noch Medaillenanwärter, sodass im letzten Durchgang ein spannendes Rennen um Bronze bevorsteht.

Österreich scheint mit 568,7 Punkten und rund zehn Punkten Vorsprung auf Goldkurs zu sein.

Olympiasieger Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb auf der Großschanze in Lauerstellung. Raimund sprang 137 Meter, Andreas Wellinger 127,5 Meter.

Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Platz vier, knapp einen Punkt hinter Polen.

Das wird eine spannende Entscheidung im vierten Lauf des Monobobs der Damen! Laura Nolte startete als Führende in den entscheidenden Tag und stellte als erste Starterin mit 59,15 Sekunden einen neuen Bahnrekord auf.

Dieser Rekord hielt nur kurz, denn die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor unterbot die Zeit mit 59,08 Sekunden und stellte damit einen neuen Rekord auf.

Noltes Vorsprung von 0,22 Sekunden schrumpfte auf 0,15 Sekunden, und die Dritte Kaillie Armbruster Humphries liegt mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte auf Rang drei.

Der entscheidende vierte Lauf beginnt um 21 Uhr und verspricht ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Olympiagold im Eiskanal von Cortina. Lisa Buckwitz fuhr deutlich besser als am Vortag, liegt vor dem letzten Lauf auf Platz vier, hat aber 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Kim Kalicki liegt abgeschlagen auf Rang 18 mit 3,47 Sekunden Rückstand und hat keine Chancen mehr auf eine Medaille.

Ist für heute schon Schluss? Nein! Ab 19 Uhr stehen die Teamskispringen der Männer in zwei Durchgängen auf dem Programm.

Außerdem gibt es Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Paarlauf-Eiskunstlauf. Das Duo Minerva Hase und Nikita Volodin führt nach dem Kurzprogramm klar und hat die besten Chancen auf Gold.

Alle Entscheidungen findet Ihr in unserer Wettkampfübersicht.

Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Herren dürfen wieder vom Halbfinale träumen. Sie besiegten den Titelverteidiger Schweden in der Round Robin mit 7:3 und sind wieder in Schlagdistanz zu den ersten vier Tabellenplätzen, die den Einzug ins Halbfinale bedeuten.

Mit drei Siegen und drei Niederlagen steht das Team derzeit da, am Dienstag stehen zwei Spiele gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.

Spektakuläre Szenen im Slalom! Atle Lie McGrath startete mit einem deutlichen Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweitplatzierten Loic Meillard aus der Schweiz in den zweiten Durchgang. Doch bei einem einfachen Tor fädelte der Norweger ein und schied trotz Goldkurs aus.

Sein Frust war riesig: Er warf seine Stöcke weg, schnallte die Skier ab und stapfte quer über die Piste Richtung Wald. Da ein Fangzaun im Weg war, legte er sich dort in den Schnee und blieb lange liegen.

Statt McGrath gewann Meillard, der bereits Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination geholt hatte, nun Gold im Slalom. Auf dem Podest standen außerdem Fabio Gstrein aus Österreich und der Norweger Henrik Kristoffersen. Linus Straßer wurde Neunter.

Einen Tag vor dem Männer-Staffel-Biathlon veröffentlichte der DSV sein Aufgebot – Überraschungen wie bei der WM im Vorjahr blieben aus.

Justus Strelow startet für die deutsche Staffel, gefolgt von David Zobel. Philipp Nawrath läuft an dritter, Philipp Horn schließt als Schlussläufer das Quartett ab. In der Staffel hat Deutschland die besten Aussichten, nach der Bronzemedaille in der Mixed-Staffel weitere Medaillen zu holen.

Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann die Goldmedaille im Shorttrack-Finale über 1000 Meter.

Sie setzte sich gegen die Kanadierin Courtney Sarault durch, Bronze ging an Gilli Kim.

Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird Andreas Wellinger im Super-Team starten.

Vor den Spielen galten eigentlich Raimund und Felix Hoffmann als Favoriten für den Mannschaftswettbewerb und Medaillenanwärter. Da Hoffmann im Training in Predazzo schwächelte, erhält nun Wellinger den Platz neben dem frischgebackenen Olympiasieger. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, zeigte sich aber auf der Großschanze in Predazzo besser als Hoffmann.

Erstmals bei Winterspielen wird nicht mehr der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern ausgetragen, sondern das kürzere Super-Team mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren. Dadurch sollen mehr Nationen Medaillenchancen erhalten.

Die deutsche Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Gesamtweltcup-Spitzenreiter Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour an.

Der Berchtesgadener kann bereits mit Gold planen: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen 0,8 Sekunden – im Bobsport eine große Differenz. Der Pirnaer rückte durch Fahrfehler von Ammour zumindest auf Platz zwei vor und hält nun 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.

Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada beim olympischen Eishockey-Turnier. Die Schweizer sprachen von einer Unterschenkelverletzung, doch sein Klub, die Los Angeles Kings, gab nun eine genaue Diagnose bekannt.

Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und wird in Kürze mit der Rehabilitation beginnen. „Kevin wird für den Rest der NHL-Saison 2025/26 ausfallen“, teilten die Kings mit. Nach der Saison werde Fiala neu untersucht.

Es wird wohl nur noch ein Wunder für eine Medaille reichen: Linus Straßer liegt nach dem ersten Slalom-Durchgang weit zurück.

Mit 2,35 Sekunden Rückstand auf den Führenden Atle Lie McGrath belegte der WM-Dritte des Vorjahres Rang elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied wie zehn weitere der ersten 30 Starter aus.

Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Er hatte mit Anschieber Georg Fleischhauer bereits 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten – überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.

Stattdessen verdrängte der dritte deutsche Pilot Adam Ammour noch den Serien-Olympiasieger, während Friedrich mit einem weiteren Rückstand von 0,04 Sekunden Dritter wurde.

Nach dem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.

„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir noch schwer, das zu sagen, aber es ist das Karriereende“, erklärte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.

Grotheer hatte 2022 Olympia-Gold in Peking gewonnen und anschließend den Gesamtweltcup. Nach vielen Verletzungen hatte er in dieser Saison große Schwierigkeiten, weshalb die beiden Bronzemedaillen im Einzel und im Team für ihn umso wertvoller sind.

Nach einem ereignisreichen Sonntag mit Medaillen für die Skeletonis, aber auch Enttäuschungen für Deutschland, bietet der Montag zahlreiche neue Chancen für die schwarz-rot-goldenen Sportler.

So wird heute die erste Medaille im Bob vergeben: Im Frauen-Monobob (4. Lauf: 21:06 Uhr) führt Laura Nolte zur Halbzeit und hofft auf Gold. Früh am Tag versucht Linus Straßer im Ski Alpin eine Medaille im Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr), abends steht das Super-Team-Skispringen (19 Uhr) als letzte Medaillenchance an.

Die große Hoffnung kommt jedoch erst spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold – nach dem Kurzprogramm haben sie das Feld klar im Griff und können mit einer starken Kür den großen Wurf landen.

Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, an dem es für Deutschland zwar einige Enttäuschungen gab, aber auch zweimal Edelmetall im Skeleton.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, wie sich die Athleten aus Deutschland im internationalen Vergleich schlagen.

Das Spiel ist vorbei: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel gegen die USA mit 1:5.

Trotz der klaren Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter weiter und trifft nun in der Playoff-Runde auf Frankreich.

Endlich ein deutscher Treffer: Tim Stützle erzielte in der 52. Minute das 1:5.

Spannung wird wohl nicht mehr aufkommen, doch der NHL-Star sorgt zumindest für etwas Moral.

Es wird deutlich: Auston Matthews erzielte das 5:0 für die USA (47. Minute).

Das DEB-Team geriet nun richtig unter Druck.

Mit 4:0 für die USA sorgte Tage Thompson für klare Verhältnisse (42. Minute).

Somit sind die Hoffnungen auf eine Aufholjagd im vierten Viertel wohl dahin. Die direkte Qualifikation fürs Viertelfinale ist damit nicht mehr möglich, denn dafür hätte es einen Sieg gegen die USA gebraucht. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark steht Platz zwei jedoch fest, und in der Zwischenrunde wartet Frankreich.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben daher ausgezeichnete Chancen auf eine Medaille.

Mit 80,01 Punkten und einem Vorsprung von rund fünf Punkten auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien zeigten sie eine fehlerfreie Leistung. Zuvor patzten die Favoriten Riku Miura und Ryhichi Kihara aus Japan. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel schafften mit Platz elf die Qualifikation für den Endkampf.

Mit drei Toren Rückstand geht die Mannschaft von Trainer Harry Kreis in die letzte Pause.

Es sieht nach einer Niederlage für Deutschland aus, allerdings ist das Weiterkommen nach der Pleite der Letten nicht mehr gefährdet. Nur die Playoff-Runde kann das DEB-Team somit nicht vermeiden. Aktuell wäre der Gegner Frankreich.

Im zweiten Drittel zeigten die USA ihre Überlegenheit und setzten Deutschland mit hohem Tempo stark unter Druck. Folgerichtig fiel das 3:0 durch Brock Faber (38. Minute).

Will Deutschland noch etwas erreichen, muss im letzten Abschnitt eine deutliche Leistungssteigerung erfolgen.

Der Favorit wird seiner Rolle gerecht und nutzt ein Powerplay eiskalt aus.

Unmittelbar nach einer Strafe gegen Wissmann traf Auston Matthews in der 25. Minute zum 2:0.

Acht Sekunden vor der ersten Drittelpause gingen die USA mit 1:0 gegen Deutschland in Führung (20. Minute).

Zach Werenski traf nach Vorlage von Auston Matthews. Bis dahin hielt das DEB-Team stark dagegen und bot dem Favoriten Paroli.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht kurz vor einer Mammutaufgabe: Im dritten Gruppenspiel gegen den Spitzenreiter USA (21:10 Uhr) geht es für Deutschland vor allem noch um die Platzierung. Das Weiterkommen ist bereits sicher. Als Gruppensieger oder bester Zweiter könnten die Deutschen die Zwischenrunde umgehen.

Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold knapp, was am Ende an der Großschanze auch einige Tränen verursachte. Der Spitzenplatz ging an die Norwegerin Anna Odine Stroem (284,8 Punkte), die damit wie auf der Normalschanze triumphierte. Die Skandinavierinnen feierten gemeinsam, auch die Schwedin Frida Westman freute sich als Viertplatzierte. Nika Prevc (271,5 Punkte) errang Bronze.

Überraschend wurde Agnes Reisch als beste Deutsche Zehnte, Selina Freitag belegte Rang 17, Juliane Seyfahrt kam nur auf Platz 23. Für den DSV ist das enttäuschend, denn erstmals verabschieden sich die deutschen Skispringerinnen ohne Medaille von Olympischen Spielen.

Vor dem finalen Durchgang der Skispringerinnen auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth mit Rang neun die beste Deutsche, doch die Chancen auf Edelmetall sind gering.

Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc auf Rang fünf wird es schwer haben, aufs Podest zu springen. Mehrere Athletinnen hatten am Ende Rückenwind, was die Bedingungen erschwerte.

Besonders bitter: Katharina Schmid hatte besonders viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt bereits zur Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston fuhr nach seinem Einzel-Olympiasieg erneut ein starkes Rennen und gewann gemeinsam mit Tabitha Stoecker vor Kreher/Jungk Gold!

Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer freuten sich mit nur einer Hundertstelsekunde mehr über Bronze.

Jacqueline Pfeifer und Christopher Grotheer verpassten Kreher/Jungk um eine Hundertstelsekunde und blieben damit knapp dahinter.

Wo landen Weston/Stoecker als Briten?

Das Dresdner Team übernahm die Führung, Kreher/Jungk führten mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor den Briten, noch zwei Teams folgten. Danach starteten Pfeifer und Grotheer.

Die Briten Marcus Wyatt und Freya Tarbit setzten sich mit drei verbliebenen Teams an die Spitze, dann kamen Kreher/Jungk.

Die Briten hatten damit bereits eine Medaille sicher, auch die Goldfavoriten Weston/Stoecker mussten noch antreten.

Erstmals bei Olympischen Winterspielen findet die Skeleton-Mixed-Team-Entscheidung statt!

Deutschland schickt die beiden Duos Susanne Kreher/Axel Jungk sowie Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen und hat sehr gute Chancen auf eine Medaille. Nach zweimal Silber und Bronze könnte es für den BSD endlich Gold geben.

Wie schon im 1000-Meter-Rennen gingen die begehrtesten Medaillen auch über 500 Meter an die Niederlande: Femke Kok sicherte sich mit Olympia-Rekord den Sieg vor Jutta Leerdam.

Bronze holte Miho Takagi aus Japan. Sophie Warmuth aus Erfurt belegte einen guten achten Platz.

Schade! Die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth verlangte im 500-Meter-Duell der niederländischen Superstar Jutta Leerdam alles ab, musste sich aber geschlagen geben.

Die Goldsiegerin über 1000 Meter schob sich zwischenzeitlich auf Platz eins, für Warmuth blieb zunächst Rang sechs.

Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympischen Spielen noch auf eine Einzelmedaille. Dass es heute in der Verfolgung trotz eines starken Starts nicht geklappt hat, ärgerte die 31-Jährige sehr. Im Ziel vergoss sie bittere Tränen.

„Ich bin einfach enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Auf der Runde fühlte ich mich sehr gut. Dass das letzte Schießen dann wieder so schlecht lief, tut richtig weh“, sagte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF-Interview. „Ich war so angespannt beim letzten Schießen und hörte, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler gemacht hat. Das hat mich nervös gemacht. Dann verlor ich komplett den Fokus. (...) Es ist sehr ernüchternd, dass 30 Sekunden eines eigentlich richtig guten Rennens alles kaputt machen.“

Preuß steht sinnbildlich für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia, denn nach einem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel kam kein weiteres Edelmetall hinzu – der schwächste deutsche Biathlon-Auftritt bei Winterspielen bislang. Vier Chancen in Staffel und Massenstart bleiben noch.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen hat sich im Livigno Snow Park bei den Vorausscheidungen mit Rang acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag qualifiziert.

Zuvor war sie im Big-Air-Wettbewerb knapp gescheitert. Nun sicherte sie sich eine Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin bei diesen Spielen in Italien.

Argh! Beim letzten Schießen unterliefen Preuß gleich zwei Fehler, was am Ende nicht für das Podium reichte. Die DSV-Athletin belegte Rang sechs.

Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der bis dato führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Spitze und sicherte sich Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen gewann Silber, die Finnin Minkkinen rutschte auf Bronze ab.

Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer belegte Platz 34, Selina Grotian landete auf Rang 41.

Franziska Preuß zeigte sich in der Verfolgung der Frauen aktuell noch fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um Platz drei.

Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide haben deutlichen Vorsprung auf die Konkurrenz und werden wohl die Goldmedaille unter sich ausmachen.

Die britischen Snowboarder Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im spannenden Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross Gold vor Italien und Frankreich.

Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied bereits im Halbfinale aus, belegte im kleinen Finale Rang sieben. Die deutschen Snowboarder warten bei Olympia weiter auf eine Medaille.

Bitter! Lena Dürr verlor im zweiten Durchgang deutlich an Boden und rutschte auf den neunten Platz ab.

Deutlich besser machte es Federica Brignone: Die Italienerin fuhr ihren Vorsprung souverän ins Ziel und sicherte sich ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund mit gleicher Zeit, Bronze ging an die Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher wurde 19.

Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher beendete den zweiten Riesenslalom-Durchgang auf Rang drei, dürfte aber keine Medaillenchance mehr haben.

Der Fokus liegt nun voll auf Lena Dürr.

Besser spät als nie! Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhalten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaillen!

Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz erhielten die vier das Edelmetall vom deutschen IOC-Mitglied Michael Mronz. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich jedoch über Jahre hin.

Der zweite und finale Durchgang im Riesenslalom wurde soeben eröffnet.

Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt überraschend auf dem zweiten Platz und hat damit überraschend Medaillenchancen. Die 34-Jährige könnte es tatsächlich aufs Podium schaffen – die Daumen sind gedrückt.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Qualifikationslauf und belegte nur Platz 23.

Der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall verpasste damit erneut wie schon im Big-Air-Wettbewerb eine Medaillenchance. Nur die besten zwölf Athleten ziehen ins Finale ein.

Norwegen räumt im Medaillenspiegel weiter ab und gewann Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer im Ski-Langlauf. Silber ging an Frankreich, Italien wurde Dritter. Die deutsche Staffel lief auf Platz acht ins Ziel.

Der Sieg überrascht nicht, allerdings ist es die neunte Goldmedaille bei Olympischen Spielen für Superstar Johannes Høsflot Klæbo, der mit 29 Jahren zum erfolgreichsten Athleten der Winterspiele avancierte – ein historischer Moment! Er überholte am Sonntag gleich zwei norwegische Landsmänner und eine Landsfrau mit jeweils acht Goldmedaillen: Langläuferin Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Biathlet Ole Einar Bjørndalen.

Beim Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden im kleinen und großen Finale weitere Medaillen vergeben: Gold gewann der Kanadier Mikael Kingsbury gegen Ikuma Horishima aus Japan.

Bronze holte der Australier Matt Graham im Duell mit dem Japaner Takuya Shimakawa.

Die deutschen Curling-Herren kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien. Der Einzug ins Halbfinale ist damit stark gefährdet.

Es war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. In den verbleibenden Round-Robin-Spielen gegen Peking-Olympiasieger Schweden (Dienstag), Tschechien, die Schweiz und China darf sich das Team keine weitere Schwäche erlauben.

Martin Ponsiluoma gewann Gold in der 12,5-Kilometer-Verfolgung!

Zweiter wurde der umstrittene Biathlet Sturla Holm Lægreid, der nach seinem Bronze-Einzel auch einen Seitensprung gestand. Bronze holte Emilien Jacquelin aus Frankreich, der lange Zeit in Führung war, beim letzten Schießen aber zwei Scheiben verfehlte und so von Lægreid überholt wurde – der zuvor in einem verbalen Streit mit Jacquelin wegen des Fremdgeh-Skandals stand.

Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Platz elf, Philipp Nawrath belegte Rang 25, Justus Strelow wurde 30., David Zobel 34.

Der Riesenslalom gehört eigentlich nicht zu den besten Disziplinen der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Durchgang überraschend Medaillenchancen!

Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem zweiten Lauf auf Platz zwei, hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor Sofia Goggia.

„Es hat so viel Spaß gemacht, oh Mann! Man steht oben, die Sonne scheint, alles ist perfekt. Dass es dann so gut läuft, war einfach großartig“, sagte die Bayerin im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten die deutschen Skispringer im Super-Team-Wettbewerb am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr, ZDF, Eurosport) auf der Großschanze.

Raimund gewann zu Beginn der Spiele Gold von der Normalschanze, beim Großschanzen-Springen wurde er am Samstag Neunter. Wellinger, Olympiasieger von 2018, landete auf Platz 15.

Das Super-Team-Wettbewerb wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen: Statt vier Athleten pro Mannschaft treten nur zwei Sportler an, die jeweils drei Sprünge machen.

Auf einem Parkplatz der Olympischen Winterspiele in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Der Sprengkörper wurde nahe des Skisprung-Wettkampforts in Predazzo entdeckt und von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.

„Man konzentriert sich so lange und dann ist es plötzlich vorbei, das tut extrem weh“, sagte der 28-Jährige. Nach dem ersten Durchgang war Gratz mit Rang zehn gut positioniert, nur 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Ein Fehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Traum von einer Olympia-Medaille. „Vielleicht bin ich zu direkt rangegangen“, meinte er. Ob er am Montag beim Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) startet, stand noch nicht fest.

Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament zur Senkung des Östrogenspiegels. Die Biathletin wurde aus dem italienischen Kader gestrichen und durfte zunächst nicht bei Olympia starten. Nun hat sich die Situation geändert, und Passler könnte doch noch um eine Medaille kämpfen.

Am Montag soll die 24-Jährige erstmals bei den Olympischen Winterspielen offiziell trainieren. „Wir freuen uns riesig, sie zurück im Team zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.