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Olympia 2026 im Live-Ticker: Deutschlands Biathleten verpassen Medaille

Mailand/Cortina (Italien) – Wer gewinnt Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina befinden sich in vollem Gange.

Am zehnten Wettkampftag sicherte Team Deutschland erneut Silber durch Laura Nolte im Monobob, während das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase/Nikita Volodin Bronze gewann. Ein Olympiasieg blieb für die deutsche Mannschaft jedoch seit Donnerstag aus.

In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, spannende Höhepunkte und interessante Nebenschauplätze.

Kein Edelmetall für die deutschen Biathleten! Die Staffel-Mannschaft des DSV erreichte den vierten Platz. Frankreich sicherte sich erstmals den Olympiasieg in der Staffel, Schlussläufer Éric Perrot behauptete sich knapp gegen Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen. Schweden erkämpfte Bronze mit etwa einer Minute Rückstand auf Frankreich, das deutsche Team folgte rund eine weitere Minute später.

Besonders ärgerlich für Deutschland: Trotz guter Laufzeiten hätte eine Medaille möglich gewesen sein können, doch die deutschen Athleten leisteten sich insgesamt zwölf Nachlader – doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden. Lediglich Frankreich schoss neunmal daneben und musste zusätzlich eine Strafrunde absolvieren.

Deutschland konnte nicht näher heranrücken! Zwar brachte Philipp Nawrath das Quartett positionell auf Rang vier, dennoch betrug der Rückstand beim Wechsel bereits 49 Sekunden auf die führenden Teams.

Schweden, Norwegen und Frankreich machten vorn gemeinsam Tempo, während Nawrath alleine gegenhalten musste und sich zudem drei Fehler beim Stehendschießen leistete. Jetzt liegt eine schwierige Aufgabe vor Philipp Horn, der auf der Schlussrunde auf Fehler der Konkurrenz hoffen muss.

Schade für David Zobel! Er begann mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm zeitweise sogar die Führung.

Im Stehendschießen benötigte der 29-Jährige allerdings drei Nachlader, was Zeit kostete. Frankreich, trotz einer Strafrunde, setzte sich an die Spitze.

Beim Wechsel auf Philipp Nawrath lag das deutsche Team mit 31 Sekunden Rückstand auf Frankreich an sechster Stelle, Finnland und Schweden folgten knapp hinter den Franzosen.

Guter Start von Justus Strelow! Der Startläufer der deutschen Biathlon-Staffel musste zwar im Stehendschießen zwei Nachlader einlegen, übergab dennoch als Dritter an David Zobel.

Er hatte rund 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, während Finnland als Zweiter nur 0,4 Sekunden schneller war als Deutschland bei der Zeitnahme.

Die Herren-Biathlon-Staffel läuft und damit die beste Gelegenheit für die deutschen Männer, noch eine Medaille zu erringen.

Mit einer starken Schießleistung am Anfang brachte Justus Strelow das Team gut ins Rennen. Nach ihm folgen David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.

Die deutschen Eishockeyspieler haben souverän das Viertelfinale erreicht! In der Zwischenrunde gab es gegen Frankreich einen klaren 5:1-Sieg.

Im letzten Spielabschnitt erzielten Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) weitere Treffer. Nach zwei Niederlagen in Folge schöpft Deutschland dadurch neues Selbstvertrauen für die kommenden Partien. Am Mittwoch um 12.10 Uhr steht das nächste Spiel gegen die Slowakei an.

Die Olympischen Spiele liefen für die deutschen Nordischen Kombinierer bisher enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb konnte das Trio zwar einige Plätze gutmachen, war aber im Kampf um Edelmetall chancenlos. Die Rückstände nach schwachen Sprüngen von der Großschanze waren zu groß.

Immerhin verbesserten sich Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek auf die Ränge neun und zehn, lagen jedoch weiterhin über eineinhalb Minuten hinter der Spitze. Julian Schmid erreichte als Zwölfter das Ziel mit einem Rückstand von 2:22 Minuten.

Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich von Rang fünf bis an die Spitze vorkämpfte. Silber ging an den Österreicher Johannes Lamparter, Bronze an Ilkka Herola aus Finnland.

Im Playoff-Spiel gegen Frankreich verlor Deutschland an Dominanz, die Franzosen gewannen zunehmend an Schwung.

Und das nutzte der Außenseiter sofort: Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.

In Livigno sorgt starker Schneefall heute für erhebliche Verzögerungen im Zeitplan der Freestyle-Skier.

Die ursprünglich für 10.45 Uhr geplante Frauen-Qualifikation wurde schrittweise auf 13.45 Uhr verschoben. Daraus ergeben sich Änderungen für die Männer-Qualifikation, die nun von Sonntag auf Mittwoch verlegt werden muss.

Das DEB-Team ist auf dem besten Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führte die Mannschaft gegen Frankreich mit 3:0.

John Peterka erzielte etwa eineinhalb Minuten vor Drittelende das dritte deutsche Tor und stärkte das Selbstbewusstsein nach den jüngsten zwei Niederlagen im Kampf um die erhoffte Medaille.

Die deutschen Eishockey-Profis wollen den Einzug ins Viertelfinale schaffen!

Gegen Frankreich sieht es derzeit gut aus: Nach 15 Minuten liegt das DEB-Team bereits mit 2:0 vorn. Leon Draisaitl brachte die Mannschaft im Powerplay früh in Führung, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.

Ein herber Rückschlag für Deutschlands Curler! Gegen das zuvor noch sieglose Team aus Tschechien unterlagen sie mit 7:9 und müssen ihren Traum von einer Medaille wohl begraben.

Zwar stehen noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China aus, doch selbst mit zwei Siegen wäre der Einzug unter die besten vier und somit ins Halbfinale kaum noch zu schaffen. Aktuell weist die Mannschaft um Skip Marc Muskatewitz eine Bilanz von drei Siegen und vier Niederlagen auf.

Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und verloren dadurch praktisch ihre Medaillenchancen.

Nach schwachen Sprüngen hatten die DSV-Athleten zu große Rückstände vor dem Langlauf, Johannes Rydzek startete als 15. mit 1:23 Minuten Rückstand auf den führenden Japaner Ryota Yamamoto. Julian Schmid (16., +1:35) und Vinzenz Geiger (18., +1:43) reihten sich noch weiter hinten ein.

Schon beim Wettbewerb von der Normalschanze hatten die erfolgsverwöhnten Deutschen um Gesamtweltcupsieger Geiger keine Medaille erreicht, eine letzte Chance bietet das Team-Springen am Donnerstag.

Das deutsche Biathlon-Quartett für die Damen-Staffel steht fest! Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer gehen für den DSV auf Medaillenjagd. Auf der Schlussposition gibt es eine überraschende Änderung.

Aufgrund wiederkehrender Probleme als Schlussläuferin, zuletzt in der Mixed-Staffel bei den Olympischen Spielen, wo sie eine Strafrunde absolvieren musste, wird Gesamtweltcupsiegerin Preuß auf Position zwei starten. Überrascht ist man über die Entscheidung, dass Vanessa Voigt die Schlussposition übernimmt.

Die eigentlich als Startläuferin eingesetzte Voigt zeichnet sich durch ein sehr sicheres Schießen aus, hat jedoch Schwierigkeiten, auf der Strecke mit den Besten mitzuhalten. Dennoch bekommt sie vom DSV die Chance, sich in dieser Schlüsselrolle zu beweisen. Tannheimer übernimmt die Startposition, während sich die nach Magen-Darm-Problemen wiederhergestellte Hettich-Walz auf Position drei einreiht.

Seit fast einer Woche wartet Deutschland auf eine Goldmedaille, doch heute scheint sich das zu ändern: Johannes Lochner liegt zur Halbzeit des Zweierbob-Wettbewerbs bereits 0,8 Sekunden vor dem nächsten Verfolger, und mit Francesco Friedrich sowie Adam Ammour befinden sich zwei weitere Deutsche auf den Plätzen zwei und drei. Der finale Lauf startet um 21.06 Uhr.

Auch in der Nordischen Kombination hat das deutsche Team Medaillenchancen, wenn die Athleten nach einer etwa einwöchigen Wettkampfpause im Einzel von der Großschanze (10 Uhr) wieder starten. Die Biathlon-Herren-Staffel geht um 14.30 Uhr ins Rennen.

Außerdem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Qualifikationsspiel fürs Viertelfinale, Bully ist um 12.10 Uhr.

Am zehnten Wettkampftag gab es für Deutschland dramatische Momente in gleich drei Sportarten. Im Monobob der Frauen und bei den Paarläufern im Eiskunstlauf lag Gold in Reichweite, doch jeweils reichte es nicht zum Olympiasieg.

Bereits zuvor platzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamwettbewerb. Andreas Wellinger und Philipp Raimund verfehlten Bronze um nur 17 Zentimeter, was zusätzlich dadurch bedingt war, dass der Wettkampf aufgrund von Schneetreiben vorzeitig abgebrochen wurde. Mit einem Rückstand von 0,3 Punkten landeten die Deutschen auf Platz vier und waren somit die großen Verlierer der Jury-Entscheidung.

Im Medaillenspiegel belegt Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag Rang acht mit bislang vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.

Das Traumfinale bei den Frauen im Eishockey steht fest: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA auf Kanada.

Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale des Tages mit 2:1 gegen die Schweiz durch, zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 bezwungen.

Im Frauen-Eishockey kämpfen Kanada und die Schweiz noch um den zweiten Finalplatz. Zurzeit steht es im dritten Drittel 2:1 für Kanada.

Im ersten Halbfinale gewannen die USA klar mit 5:0 gegen Schweden. Das Finale findet am 19. Februar um 19.10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei ebenfalls an diesem Tag um 14.40 Uhr.

Großes Drama im Eiskunstlauf: Das deutsche Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasst in der Kür den Olympiasieg und gewinnt Bronze mit einer Gesamtpunktzahl von 219,09.

In der Kür unterliefen Minerva Hase zwei entscheidende Fehler, die wichtige Punkte kosteten. Nach einem hervorragenden Kurzprogramm lagen sie noch in Führung, doch die Kür reichte nicht für den Olympiasieg.

Dagegen gelang den Weltmeistern und haushohen Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, eine spektakuläre Aufholjagd, die an die von Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren erinnerte. Die Deutschen hatten damals nach dem Kurzprogramm auf Platz vier gelegen und wurden noch Olympiasieger. Die Japaner starteten heute von Rang fünf und erreichten mit 231,24 Punkten sensationell den Sieg.

Silber ging an die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Trotzdem ist die Bronzemedaille für Hase/Volodin ein großer Erfolg, da sie erst seit dreieinhalb Jahren gemeinsam laufen.

Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Das entscheidende Kür-Programm der Paare läuft, und die japanischen Favoriten Miura und Kihara haben eine herausragende Kür präsentiert.

Nach ihrem Fehler im Kurzprogramm lagen sie nur auf Rang fünf, doch heute Abend zeigten sie fehlerfreie Leistungen zu "Gladiator" und erreichten sensationelle 158,13 Punkte in der Kür, was insgesamt 231,24 Punkte nach beiden Programmen ergibt. Jetzt liegt der Druck bei den führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin, die diese Leistung überbieten müssen.

Die Kür-Punktzahl der Japaner liegt nur knapp unter dem Wert von Aljona Savchenko und Bruno Massot bei den Spielen in Pyeongchang 2018 (159,31 Punkte), die damals von Platz vier noch zum Olympiasieg aufstiegen. Die Gesamtpunktzahl der Deutschen damals betrug 235,90 Punkte.

Hase/Volodin bereiten sich gerade auf ihre Kür vor. Auf jeden Fall müssten sie ihre persönliche Bestleistung in der Kür von 149,57 Punkten deutlich verbessern, um Gold zu gewinnen. Im Kurzprogramm erzielten sie 80,01 Punkte, was ihre persönliche Bestmarke ist.

Spannung im Eiskanal: Laura Nolte verpasst im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg.

Nach drei Läufen in Führung verlor die Athletin aus Unna im entscheidenden vierten Lauf die Nerven und fuhr den Vorsprung ein. Sie kam als letzte Starterin mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel. Für Deutschland bedeutete das Silber statt Gold.

Trotzdem ist das ein großer Erfolg für die 27-jährige Dortmunderin, die gute Chancen auf den ersten deutschen Monobob-Olympiasieg hatte.

Dritte wurde die US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries. Bei den Spielen in Peking war Nolte noch knapp als Vierte gescheitert, diesen Platz belegte diesmal Lisa Buckwitz, die dritte Deutsche Kim Kalicki wurde Elfte.

Die Hoffnungen auf Gold ruhen nun auf Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist. Beide hatten 2022 Olympia-Gold in Peking gewonnen.

Der Monobob-Wettbewerb neigt sich dem Ende zu. Gleich startet die Führende Laura Nolte in den vierten und entscheidenden Lauf und will sich die Goldmedaille sichern.

Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf läuft bereits, das erste deutsche Paar war schon auf dem Eis.

Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm benachteiligt wurden und auf Rang elf landeten, zeigten eine klasse Kür zu "I'd Do Anything for Love" von Meatloaf und erhielten 126,59 Punkte – mindestens eine Platzverbesserung.

Alle Augen richten sich nun auf das führende deutsche Paar Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22.45 Uhr als Letzte ihre Kür auf dem Eis in Mailand präsentieren.

Die Bedingungen lassen keine weiteren Sprünge mehr zu, weshalb die Jury den Wettkampf abbricht!

Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer starten konnten. Der schwierige Versuch des Polen Kacper Tomasiak zeigte deutlich, dass eine Fortsetzung unter diesen Bedingungen keinen Sinn macht.

Für Deutschland ist es bitter, dass die Wertung nach dem zweiten Durchgang zählt und man Bronze um nur 0,3 Punkte verpasst. Trotz der traurigen Entscheidung ist sie angesichts der unregelmäßigen Umstände gerechtfertigt.

Schneefall und Wind haben inzwischen zu Verzögerungen bei den letzten Springern geführt.

Überflieger Domen Prevc durfte als Erster springen, Philipp Raimund landete bei 136 Metern und sorgte damit dafür, dass Deutschland vor Slowenien liegt.

Die Sichtverhältnisse waren erneut schlecht, sodass der Wettkampf unterbrochen wurde.

Der letzte Durchgang begann mit einigen Springern, Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.

Ren Nikaido sprang auf 138,5 Meter und schob Japan vor das deutsche Team, das vor dem letzten Sprung Vierter ist. Auf den drittplatzierten Norweger fehlen etwa zehn Punkte.

Im zweiten Durchgang spielten die deutschen Skispringer nicht ihr bestes Spiel: Andreas Wellinger sprang unter schwierigen Bedingungen 123,5 Meter, Philipp Raimund wiederholte mit 137,5 Metern seine starke Weite.

Deutschland bleibt vor dem Finale auf Rang vier, hat nur 0,3 Punkte Rückstand auf Norwegen. Slowenien und Japan sind ebenfalls noch im Rennen, sodass ein spannender Kampf um Bronze bevorsteht.

Österreich ist mit 568,7 Punkten und rund zehn Zählern Vorsprung auf Goldkurs uneinholbar.

Olympiasieger Philipp Raimund hält das deutsche Skisprung-Team mit seinem 137-Meter-Sprung auf Medaillenkurs. Andreas Wellinger erreichte 127,5 Meter.

Nach dem ersten von drei Durchgängen belegt Deutschland Rang vier, nur knapp hinter Polen.

Der vierte Lauf im Monobob der Damen verspricht Spannung pur! Laura Nolte ging als Führende in den letzten Tag und setzte im ersten Lauf mit 59,15 Sekunden einen neuen Bahnrekord.

Doch die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor unterbot diese Zeit kurz darauf mit 59,08 Sekunden und pulverisierte den Rekord.

Der Vorsprung von Nolte auf Meyers-Taylor schrumpfte dadurch von 0,22 auf 0,15 Sekunden, und die Dritte Kaillie Armbruster Humphries liegt mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte nur knapp dahinter.

Der finale Lauf ab 21 Uhr verspricht eine Entscheidung im Hundertstelsekundenbereich im Eiskanal von Cortina. Lisa Buckwitz, die sich deutlich verbessert hat, liegt vor dem letzten Lauf auf Rang vier, hat aber 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Die dritte Deutsche Kim Kalicki liegt abgeschlagen auf Platz 18 mit 3,47 Sekunden Rückstand und hat keine Chance mehr auf eine Medaille.

Ist für heute Schluss? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer über zwei Durchgänge.

Zudem gibt es Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Paarlauf im Eiskunstlaufen. Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm klar und haben beste Goldchancen.

Alle Ergebnisse gibt es in unserer Wettkampfübersicht.

Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Männer dürfen wieder vom Halbfinaleinzug träumen. Nach einem 7:3-Sieg gegen Titelverteidiger Schweden in der Round Robin sind sie wieder in Schlagdistanz zu den ersten vier Tabellenplätzen, die das Halbfinale bedeuten.

Mit drei Siegen und drei Niederlagen steht das Team da, am Dienstag stehen zwei Spiele gegen Tschechien (9.05 Uhr) und die Schweiz (19.05 Uhr) auf dem Programm.

Spektakulärer Slalom! Atle Lie McGrath startete mit einem komfortablen Vorsprung von 0,59 Sekunden im zweiten Durchgang, schied jedoch bei einem eigentlich einfachen Tor aus, obwohl er auf Goldkurs lag.

Sein Frust war enorm: Zuerst warf er seine Skistöcke weg, dann schnallte er die Ski ab und lief quer über die Piste zum Wald. Dort legte er sich schließlich vor einen Fangzaun und blieb liegen.

Statt McGrath gewann Loic Meillard aus der Schweiz die Goldmedaille im Slalom. Er komplettierte damit nach Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination sein Medaillenset. Das Podium komplettierten der Österreicher Fabio Gstrein und der Norweger Henrik Kristoffersen. Linus Straßer belegte Rang neun.

Der DSV gab vor der Männer-Staffel im Biathlon sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM im Vorjahr blieben aus.

Justus Strelow läuft für die deutsche Staffel, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und als Schlussläufer Philipp Horn, der das Team möglichst auf einen Medaillenrang bringen soll. In der Staffel sieht man die beste Chance, nach Bronze in der Mixed-Staffel eine weitere Medaille zu gewinnen.

Im Shorttrack sicherte sich die Niederländerin Xandra Velzeboer Gold über 1000 Meter.

Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Silber, Bronze gewann Gilli Kim.

Überraschung bei den deutschen Skispringern: Andreas Wellinger wird neben Philipp Raimund im Super-Team-Wettbewerb antreten.

Ursprünglich galten Raimund und Felix Hoffmann als Kandidaten für den Mannschaftswettkampf und als Medaillenkandidaten. Hoffmann schwächelte jedoch in Predazzo, deshalb ersetzt ihn nun Wellinger. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, war aber auf der Großschanze die bessere Wahl.

Zum ersten Mal bei Olympischen Spielen wird nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern ausgetragen, sondern das Super Team mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren. Dadurch sollen mehr Nationen Medaillenchancen erhalten.

Die deutsche Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner führt vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour.

Der Berchtesgadener kann schon fast mit Gold planen: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen 0,8 Sekunden – im Bobsport eine große Distanz. Friedrich rückte durch Fehler von Ammour auf Platz zwei vor, hat nun 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.

Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada beim olympischen Eishockey-Turnier. Laut Schweizer Verband handelte es sich um eine Unterschenkelverletzung, doch der Klub der NHL, die Los Angeles Kings, gab nun nähere Details bekannt.

Fiala erlitt mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Der 29-Jährige erholt sich gut und wird bald mit dem Rehabilitationsprogramm beginnen. "Kevin wird die restliche NHL-Saison 2025/26 verpassen", hieß es von den Kings. Nach der Saison werde er erneut untersucht.

Für eine Medaille dürfte es nun kaum noch reichen: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Durchgang weit zurück.

Er verpasste als WM-Dritter des Vorjahres den Sprung auf das Podium deutlich und liegt 2,35 Sekunden hinter dem führenden Atle Lie McGrath, was Rang elf bedeutet. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied wie zehn weitere Athleten der Top 30 frühzeitig aus.

Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Zusammen mit Anschieber Georg Fleischhammer hatte der 35-Jährige bereits 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten, der überraschenderweise nicht Francesco Friedrich heißt.

Stattdessen schob sich der dritte deutsche Pilot Adam Ammour am Serien-Olympiasieger vorbei, Friedrich belegte mit 0,04 Sekunden Rückstand den dritten Platz.

Nach dem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton hat Christopher Grotheer seine Karriere beendet.

"Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Ende meiner Laufbahn", erklärte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.

Grotheer hatte 2022 Gold in Peking gewonnen und danach den Gesamtweltcup für sich entschieden. Wegen mehrerer Verletzungen hatte er in dieser Saison große Schwierigkeiten, weshalb die beiden Bronzemedaillen im Einzel und Team für ihn umso wertvoller sind.

Nach dem Edelmetall-Hagel für die Skeletonis am Sonntag gibt es am Montag viele neue Chancen für die deutschen Athleten.

So wird heute die erste Medaille im Bob vergeben: Im Monobob der Frauen (4. Lauf: 21.06 Uhr) führt Laura Nolte zur Halbzeit und hat große Hoffnungen auf Gold. Früh am Tag greift Linus Straßer im Ski-Alpin im Slalom (10 Uhr/13.30 Uhr) nach einer Medaille, abends kämpfen die Skispringer im Super-Team (19 Uhr) um Edelmetall.

Die größte Hoffnung liegt jedoch auf Minerva Hase und Nikita Volodin im Paarlauf (ab 20 Uhr), die nach dem Kurzprogramm deutlich führen und mit der Kür eine große Überraschung schaffen können.

Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, an dem es aus deutscher Sicht einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall bei den Skeletonis gab.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr euch einen Überblick verschaffen, wie sich die schwarz-rot-goldenen Athleten im internationalen Vergleich schlagen.

Das Spiel ist beendet: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel gegen die USA mit 1:5.

Trotz der klaren Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter in die nächste Runde ein und trifft nun in der Playoff-Runde auf Frankreich.

Der deutsche Treffer fiel durch Tim Stützle zum 1:5 in der 52. Minute.

Spannend wird es wohl nicht mehr, aber der NHL-Star trägt zumindest zur Moral bei.

Die USA erhöhen auf 5:0 durch Auston Matthews (47.).

Das DEB-Team geriet nun deutlich unter Druck.

4:0 für die USA! Tage Thompson sorgte in der 42. Minute für klare Verhältnisse.

Damit sind alle Hoffnungen auf ein Comeback früh im letzten Viertel dahin. Der direkte Einzug ins Viertelfinale ist somit außer Reichweite, dafür hätte ein Sieg gegen die USA gebraucht. Nach der überraschenden Niederlage der Letten gegen Dänemark ist Platz zwei dennoch sicher, nun wartet Frankreich in der Zwischenrunde.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben beste Chancen auf einen Podestplatz!

Mit 80,01 Punkten und rund fünf Punkten Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien zeigten sie eine fehlerfreie Kür. Die Mitfavoriten aus Japan, Riku Miura und Ryuichi Kihara, patzten zuvor. Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich mit Rang elf ebenfalls für die Entscheidung.

Mit einem Drei-Tore-Rückstand geht das Team von Harry Kreis in die letzte Pause.

Es deutet sich eine deutsche Niederlage an, dennoch ist das Weiterkommen nach der Niederlage der Letten gesichert. Allerdings kann sich Deutschland nicht vor der Playoff-Runde drücken, wo es vermutlich gegen Frankreich geht.

Im zweiten Drittel erhöhten die USA das Tempo und ließen Deutschland kaum Luft zum Atmen. Dementsprechend fiel das 3:0 durch Brock Faber (38.).

Um noch etwas mitzunehmen, braucht Deutschland im letzten Abschnitt eine deutliche Steigerung.

Die Favoriten setzen sich durch - eiskalt im Powerplay.

Kurz nach einer Strafe gegen Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25.).

8,7 Sekunden vor der ersten Pause erzielte Zach Werenski nach Vorlage von Matthews das 1:0 für die USA (20.). Bis dahin hielt das DEB-Team stark mit.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht nur noch wenige Minuten von einer Mammutaufgabe entfernt: Im dritten Gruppenspiel gegen den Spitzenreiter USA (21.10 Uhr).

Für Deutschland geht es nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland vor allem um die Platzierung, das Weiterkommen ist bereits gesichert. Als Gruppensieger oder bester Gruppenzweiter könnten Draisaitl und Co. die Zwischenrunde umgehen.

Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste knapp Gold, weshalb auf der Großschanze auch einige Tränen flossen. Norwegens Anna Odine Stroem schnappte ihr mit 284,8 Punkten den Spitzenplatz weg, nachdem sie bereits auf der Normalschanze triumphiert hatte. Auch die Schwedin Frida Westman freute sich als Vierte, Nika Prevc sicherte sich Bronze.

Überraschend wurde Agnes Reisch als beste Deutsche Zehnte, Selina Freitag belegte Rang 17, Juliane Seyfahrt wurde 23. Für den DSV ist das enttäuschend: Zum ersten Mal verabschieden sich die deutschen Skispringerinnen bei Olympischen Winterspielen ohne Medaille.

Vor dem finalen Durchgang der Skispringerinnen auf der Großschanze war Juliane Seyfarth als Neunte die beste Deutsche – eine Medaille erscheint jedoch unwahrscheinlich.

Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc als Fünfte dürfte das Podest schwer erreichen. Einige Athletinnen hatten am Ende durch starken Rückenwind ungünstige Bedingungen.

Besonders bitter: Katharina Schmid erwischte besonders viel Rückenwind und schied schon zur Halbzeit aus, was ihr letztes Olympia-Engagement war.

Der Brite Matt Weston gewann nach seinem Einzeltitel auch im Mixed-Team gemeinsam mit Tabitha Stoecker Gold und setzte sich gegen Kreher/Jungk durch.

Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher sicherte sich mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer belegten mit nur einer Hundertstelsekunde mehr Bronze.

Eine Hundertstelsekunde fehlte Pfeifer/Grotheer auf Kreher/Jungk, sodass das Dresdner Duo die Führung behielt.

Die Briten Stoecker/Weston setzen sich an die Spitze.

Das Dresdner Duo Kreher/Jungk übernahm die Führung mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor den Briten, zwei weitere Teams folgten. Danach starteten Pfeifer und Grotheer.

Die Briten Marcus Wyatt und Freya Tarbit setzten sich mit drei verbliebenen Teams an die Spitze, nun kamen Kreher/Jungk aufs Eis.

Die Briten sicherten sich bereits eine Medaille, da die Goldfavoriten Weston/Stoecker noch springen müssen.

Erstmals in der Geschichte der Olympischen Winterspiele findet die Skeleton-Mixed-Team-Entscheidung statt!

Deutschland schickt die Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen und hat sehr gute Chancen auf Edelmetall. Nach zweimal Silber und Bronze könnte es für den BSD endlich Gold geben.

Wie schon über 1000 Meter gingen auch über 500 Meter die begehrtesten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok sicherte sich mit Olympia-Rekord Gold und schlug Jutta Leerdam.

Bronze ging an Miho Takagi aus Japan. Die deutsche Sophie Warmuth aus Erfurt belegte einen guten achten Platz.

Schade! Die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth forderte im 500-Meter-Rennen die niederländische Topfavoritin Jutta Leerdam heraus, musste sich am Ende aber geschlagen geben.

Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter ging vorübergehend in Führung, Warmuth belegte zunächst Rang sechs.

Deutschlands große Biathlon-Hoffnung Franziska Preuß wartet bei den Olympischen Spielen weiterhin auf eine Einzelmedaille. Obwohl sie heute in der Verfolgung stark startete, gelang der Sprung aufs Podium nicht, was sie sehr betrübte. Am Ziel vergoss sie bittere Tränen.

"Ich bin einfach enttäuscht, dass ich es nicht durchziehen konnte. Ich fühlte mich auf der Strecke sehr gut. Dass das letzte Schießen dann wieder so schlecht lief, tut sehr weh", sagte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF-Interview. "Ich war beim letzten Schießen so angespannt. Ich hörte, dass die Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler machte. Dann wurde ich unruhig und verlor die Konzentration auf das Ziel. (...) Es ist sehr ernüchternd, dass 30 Sekunden eines guten Rennens alles zerstören."

Preuß symbolisiert den deutschen Biathlon-Auftritt bei Olympia: Nach dem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel folgten keine weiteren Medaillen, was den schwächsten deutschen Biathlon-Auftritt aller Zeiten bedeutet. Noch bleiben vier Chancen in Staffel und Massenstart.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit Platz acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.

Zuvor hatte die 24-Jährige den Einzug ins Big-Air-Finale knapp verpasst. Nun hat sie eine Medaillenchance, die erste für eine deutsche Snowboarderin bei diesen Spielen.

Leider unterliefen Preuß im letzten Schießen zwei Fehler, was am Ende den Sprung aufs Podest verhinderte. Sie wurde Sechste.

Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der bis dahin führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Führung und sicherte sich Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen gewann Silber, die Finnin Minkkinen fiel auf Bronze zurück.

Vanessa Voigt belegte Rang 19, Julia Tannheimer wurde 34., Selina Grotian erreichte Platz 41.

Franziska Preuß lag in der Frauen-Verfolgung lange fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um Platz drei.

Die Norwegerin Maren Kirkeeide führte vor der Italienerin Lisa Vittozzi. Beide hatten einen deutlichen Vorsprung und werden vermutlich Gold unter sich ausmachen.

Die Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes sicherten sich im Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross Gold vor Italien und Frankreich.

Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und belegte im kleinen Finale Rang sieben. Die schwarz-rot-goldenen Snowboarder warten bei Olympia weiter auf eine Medaille.

Besonders bitter: Lena Dürr verlor im zweiten Durchgang im Riesenslalom viele Plätze und fiel auf Platz neun zurück.

Federica Brignone fuhr ihren Vorsprung souverän ins Ziel und gewann ihre zweite Goldmedaille. Sara Hector (Schweden) und Thea Louise Stjernesund (Norwegen) teilten sich Silber, Bronze ging an Lara Della Mea aus Italien. Emma Aicher wurde 19.

Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher beendete den zweiten Durchgang im Riesenslalom auf Rang drei, hat jedoch kaum Chancen auf eine Medaille.

Der Fokus der deutschen Fans liegt nun ganz auf Lena Dürr.

Zwölf Jahre nach den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille!

Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, nachdem Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde – ein langwieriger Prozess.

Der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom wurde vor wenigen Minuten gestartet.

Die deutsche Skirennfahrerin Lena Dürr belegt aktuell den zweiten Rang und hat überraschende Chancen auf eine Medaille. Die 34-Jährige könnte tatsächlich aufs Podium springen – die Daumen sind gedrückt.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Teilnahme statt: Noah Vicktor stürzte bei seinem zweiten Qualifikationslauf und wurde nur 23.

Somit verpasste der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall wie schon im Big-Air-Wettbewerb die Medaillenchance. Nur die besten zwölf Athleten erreichen das Finale.

Norwegen sammelt im Medaillenspiegel weiter fleißig Gold: In der Männer-Staffel über 4 x 7,5 Kilometer Ski-Langlauf sicherte man sich Gold. Frankreich gewann Silber, Italien Bronze. Die deutsche Staffel erreichte Platz acht.

Der Sieg kam nicht überraschend, doch Superstar Johannes Hoesflot Klaebo errang mit seiner neunten Goldmedaille einen historischen Rekord und ist nun der erfolgreichste Athlet der Winterspiele. Er übertraf am Sonntag mit neun Goldmedaillen seine norwegischen Landsleute Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen, die jeweils acht Goldmedaillen gewonnen hatten.

Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden im kleinen und großen Finale weitere Medaillen vergeben: Gold ging an den Kanadier Mikael Kingsbury, der sich gegen Ikuma Horishima aus Japan durchsetzte.

Bronze sicherte sich der Australier Matt Graham im Duell mit dem Japaner Takuya Shimakawa.

Die deutschen Curling-Männer kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien, was den Halbfinaleinzug stark gefährdet.

Es war die dritte Niederlage im fünften Spiel. In den letzten Partien der Round Robin gegen den Peking-Olympiasieger Schweden sowie Tschechien, die Schweiz und China darf sich das Team keine Fehler mehr leisten.

Martin Ponsiluoma gewann Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer.

Auf Rang zwei landete der umstrittene Biathlet Sturla Holm Lægreid, der nach seinem Bronze im Einzel einen Seitensprung gestand. Dritter wurde der Franzose Emilien Jacquelin, der lange geführt hatte, beim letzten Schießen aber zwei Scheiben verfehlte und so von Lægreid überholt wurde, mit dem er zuvor verbale Auseinandersetzungen hatte.

Bester Deutscher war Philipp Horn auf Platz elf, Philipp Nawrath wurde 25., Justus Strelow 30. und David Zobel 34.

Der Riesenslalom gehört nicht zu den Paradedisziplinen der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Durchgang plötzlich Medaillenchancen!

Die 34-jährige Münchnerin liegt im italienischen Rennen auf Rang zwei – hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor Sofia Goggia.

"Es hat so viel Spaß gemacht! Oben strahlte die Sonne, alles war perfekt. Dass es dann so gut lief, war einfach eine Genussfahrt", sagte die Bayerin im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten die deutschen Skispringer im Super-Team-Wettbewerb am Montag (19 Uhr und 20.20 Uhr, ZDF und Eurosport) von der Großschanze.

Raimund gewann zu Beginn der Spiele Gold von der Normalschanze, beim Großschanzen-Springen wurde er am Samstag Neunter. Olympiasieger Wellinger belegte Platz 15.

Das Super Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Statt vier Springer treten nur zwei Athleten pro Nation an, die jeweils drei Sprünge absolvieren.

Auf einem Parkplatz bei den Olympischen Winterspielen in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Der Sprengkörper wurde in der Nähe des Skisprung-Austragungsortes Predazzo entdeckt und von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.

"Du bist so fokussiert und dann ist es plötzlich vorbei – das tut extrem weh", sagte der 28-Jährige Gratz. Als Zehnter des ersten Durchgangs hatte er sich eine gute Ausgangslage erarbeitet, war nur 0,71 Sekunden vom Bronzeplatz entfernt.

Ein Fehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Traum von einer Olympiamedaille. "Vielleicht bin ich zu direkt angegangen", resümierte er. Ob er am Montag beim Slalom (10 Uhr/13.30 Uhr, ZDF und Eurosport) nochmal startet, war noch offen.

Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament zur Senkung des Östrogenspiegels. Sie wurde aus dem italienischen Kader gestrichen und durfte nicht bei Olympia starten. Nun gibt es Hoffnung auf eine Wende.

Am Montag soll die 24-Jährige erstmals bei den Olympischen Winterspielen offiziell trainieren. "Wir freuen uns riesig, sie wieder im Team zu haben", sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14.45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch unklar. Eine Entscheidung wird bis Dienstag erwartet.