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Olympia 2026 im Live-Ticker: Deutsches Eishockey-Team kassiert erneut den Ausgleich

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen aktuell mit voller Intensität!

Am siebten Wettkampftag eroberten die deutschen Skeleton-Athleten weitere Medaillen: Axel Jungk raste im Einzelwettbewerb zu Silber, sein Teamkollege Christopher Grotheer sicherte sich Bronze.

In unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch jederzeit über alle Medaillenentscheidungen, spannende Szenen und Hintergrundgeschichten.

Schon wieder gelingt Lettland im Eishockey gegen Deutschland der Ausgleich!

Diesmal stand das deutsche Team in doppelter Unterzahl, nachdem Jonas Müller und Tobias Rieder jeweils für zwei Minuten vom Eis mussten. Das Powerplay nutzte Lettland eiskalt aus: Dans Locmelis (29. Minute) überwand Torhüter Philipp Grubauer zum zweiten Mal an diesem Tag.

Schade! Letztlich rückte Deutschland dank der Schlussläuferin Pia Fink noch auf Rang vier vor, doch die Medaillenplätze waren leider außer Reichweite.

Gold sicherte sich Norwegen knapp eine Minute vor den großen Favoriten aus Schweden, die trotz des Missgeschicks von Ebba Andersson dennoch Silber holten. Bronze ging an Finnland.

Es geht voran! Helen Hoffmann übergab als Fünfte an die deutsche Schlussläuferin Pia Fink.

Die Medaillenränge scheinen jedoch unerreichbar, denn Norwegen dominiert an der Spitze, Finnland liegt mit 48 Sekunden Rückstand auf Platz zwei, Italien mit 57 Sekunden auf Rang drei. Schweden hat sich nach Anderssons Sturz wieder auf Platz vier vorgearbeitet. Deutschland liegt aktuell etwa 90 Sekunden hinter Norwegen.

Das deutsche Eishockey-Team bleibt weiter auf Siegkurs!

Trotz des Ausgleichs durch Dans Locmelis (16. Minute) im Powerplay konnte Deutschland nur 68 Sekunden später durch Lukas Kalble den alten Vorsprung wiederherstellen.

Auch Katharina Hennig Dotzler, die 2022 noch Gold und Silber bei den Olympischen Spielen holte, konnte im Langlauf das deutsche Team nicht näher an die Spitze bringen. Beim zweiten Wechsel liegt Deutschland immerhin auf Rang sieben.

Auf die nach mehreren Stürzen von Ebba Andersson auf Platz 1 vorgerückten Norwegerinnen betrug der Rückstand beim Wechsel auf Helen Hoffmann 52,5 Sekunden.

In der Langlauf-Staffel läuft es für Deutschland nicht so rund wie im Eishockey: Laura Gimmler übergab als Zehnte mit mehr als 40 Sekunden Rückstand auf die führende Schwedin Linn Svahn an Katharina Hennig Dotzler.

Vor allem auf den letzten zwei Kilometern der 7,5 km langen Runde verlor Gimmler viel Zeit, musste abreißen lassen und büßte beinahe eine halbe Minute ein.

Wieder ein Blitzstart für die deutsche Mannschaft! Zwar nicht schon nach 23 Sekunden, aber nach zwei Minuten gelang Deutschland gegen Lettland die Führung: Lukas Reichel traf zum 1:0.

Das zweite Spiel für das deutsche Eishockey-Team! Nach dem 3:1-Sieg gegen Dänemark möchte die Mannschaft um Leon Draisaitl auch gegen Lettland den nächsten Erfolg feiern.

Holen die deutschen Langläuferinnen heute ihre erste Medaille? Laura Gimmler, Katharina Hennig Dotzler, Helen Hoffmann und Pia Fink kämpfen in der 4x7,5-Kilometer-Staffel um Edelmetall.

2022 überraschte das DSV-Quartett mit Silber, im vergangenen Jahr gab es Bronze bei der Nordischen Ski-WM. Allerdings fehlte diesmal Victoria Carl, die in Italien wegen Dopings gesperrt ist.

Mit einem sensationell starken ersten Lauf legte Lucas Pinheiro Braathen den Grundstein für den Sieg im Riesenslalom. Der 25-Jährige liegt fast eine Sekunde vor Marco Odermatt, der Vorsprung auf den Viertplatzierten beträgt bereits 1,89 Sekunden.

Es wäre nicht nur Braathens erste Olympiamedaille, sondern auch die erste für Brasilien: Der in Norwegen geborene Technik-Spezialist startet seit der Saison 2024/25 für das Heimatland seiner Mutter.

Als bester Deutscher belegt Fabian Gratz momentan Rang zehn, mit 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze. Anton Grammel und Alexander Schmid folgen auf den Plätzen 15 und 19.

Schlechte Nachrichten für das DSV-Team: Biathlon-Ass Janina Hettich-Walz kann im Sprint nicht antreten.

Sie litt in den letzten zwei Tagen unter Magenproblemen, weshalb ein Start noch zu früh wäre. „Gesundheit geht vor“, schrieb die 29-Jährige, die somit auch die Verfolgung verpassen wird.

Obwohl die Startliste bereits feststand, konnte für Hettich-Walz eine Ersatzläuferin nachrücken: Selina Grotian bekommt nach ihrem enttäuschenden Einzel die Chance zur Wiedergutmachung.

Im olympischen Eishockey-Turnier sorgte der Schweizer Kevin Fiala für bange Momente, nachdem er sich bei der Niederlage gegen Kanada schwer verletzte.

Die Verletzung hat gravierende Folgen: „Schock-Szenen bei Olympia: Eishockey-Star kann nicht mehr aufstehen.“

Nachdem der siebte Wettkampftag für Deutschland mit Silber und Bronze glänzend endete, könnte die Medaillenserie im Eiskanal schon wenige Stunden später weitergehen.

Um 18 Uhr startet der dritte Lauf der Skeleton-Frauen. Bei der Entscheidung um 19.35 Uhr haben alle drei deutschen Starterinnen – Susanne Kreher, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise – noch gute Chancen auf Edelmetall oder sogar Gold.

Die deutschen Biathletinnen wollen an die starken Leistungen im Einzel anknüpfen und im Sprint (14.45 Uhr) die erste Einzel-Medaille holen. Bei den Langläuferinnen sind die Aussichten in der 4x7,5-Kilometer-Staffel (12 Uhr) ebenfalls vielversprechend. Am Abend kämpft Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund um seine nächste Medaille.

Auch die deutschen Eishockey-Teams sind heute wieder aktiv: Die Frauen bestreiten um 16.40 Uhr ihr Viertelfinale gegen Kanada, die Männer treten bereits um 12.10 Uhr in der Vorrunde gegen Lettland an.

Ganz zum Schluss sicherte Deutschland am siebten Wettkampftag doch noch Medaillen! Die Skeletonis Axel Jungk und Christopher Grotheer gewannen Silber und Bronze – die Medaillen Nummer zehn und elf für Team Deutschland.

Im Medaillenspiegel liegt Deutschland damit aktuell auf dem fünften Rang.

Unglaubliche Szenen im Eiskunstlauf-Finale der Männer! Der klare Favorit Ilia Malinin, der nach dem Kurzprogramm noch deutlich in Führung lag, stürzte mehrmals in der Kür, zeigte weitere Unsicherheiten und fiel so noch auf den achten Platz zurück.

Doch nicht nur Malinin patzte, sondern auch viele andere Eiskunstläufer stürzten reihenweise. Profiteur war Mikhail Shaidorov aus Kasachstan, der vom fünften nach dem Kurzprogramm dank einer herausragenden Kür zum Olympiasieger avancierte! Silber gewann der Japaner Yuma Kagiyama vor seinem Landsmann Shun Sato.

Ein weiterer Erfolg für die deutschen Curler: Gegen Italien musste Team D zwar in die Verlängerung, gewann aber mit 6:5 nach Extra-Ende.

Damit hat das Team um Skip Marc Muskatewitz zwei von drei Spielen gewonnen, in der Vorrunde müssen sie allerdings gegen alle neun anderen Teams antreten. Die besten vier ziehen ins Halbfinale ein. Das nächste Spiel gegen die USA findet am Samstag um 14.05 Uhr statt.

Doppelter Medaillenerfolg für die deutschen Skeletonis! Axel Jungk und Christopher Grotheer bestätigten ihre Leistungen aus den ersten drei Läufen und sicherten sich Silber und Bronze im Eiskanal von Cortina. Gegen Goldmedaillengewinner Matt Weston aus Großbritannien, der erneut Bahnrekord fuhr, war kein Kraut gewachsen.

Nach vier Läufen lag Jungk 0,88 Sekunden hinter Weston, Grotheer folgte mit einem Rückstand von weiteren 0,19 Sekunden. Der dritte Deutsche, Felix Keisinger, zeigte als Gesamtsechster ebenfalls eine starke Olympia-Leistung.

Die Medaillenjagd für Deutschland im Eiskanal geht weiter – noch kein Wettbewerb endete ohne Medaille für Team D. Als nächstes stehen am Samstag die Läufe drei und vier der Skeleton-Frauen auf dem Programm, am Sonntag feiert das Mixed-Team seine Olympia-Premiere.

Im spektakulären Halfpipe-Wettbewerb der Snowboarder gewann der Japaner Yuto Totsuka die Goldmedaille. Ein brillanter zweiter Lauf bescherte dem 24-Jährigen bei seinen dritten Olympischen Spielen erstmals Edelmetall – und direkt Gold.

Mit 95,00 Punkten verwies Totsuka den Australier Scotty James auf Rang zwei, der Japaner Ryusei Yamada komplettierte das Podest.

Skispringer Philipp Raimund präsentiert sich auch auf der Großschanze in starker Form für eine Medaille. Im zweiten Training erreichte der Normalschanzen-Olympiasieger einen vierten und einen dritten Platz, den letzten Sprung ließ er aus.

Schon im ersten Training am Donnerstag belegte Raimund die Plätze sechs, zwei und zwei. Am Samstagabend geht es für die DSV-Adler dann um die Medaillen.

Der dritte Lauf bestätigt die Medaillenambitionen der deutschen Skeleton-Männer! Vor dem letzten Durchgang liegt Axel Jungk auf Kurs Silber, sein Teamkollege Christopher Grotheer folgt auf Bronze.

Seriensieger Matt Weston brach erneut seinen eigenen Bahnrekord. Ohne größere Fehler des Briten gilt Gold als vergeben. Jungk hat derzeit 0,39 Sekunden Rückstand, Grotheer liegt 0,75 Sekunden zurück.

Der dritte Deutsche im Bunde, Felix Keisinger, belegt mit 1,18 Sekunden Rückstand Rang sechs, dürfte aber nicht mehr in den Kampf um die Medaillen eingreifen können.

Lindsey Vonn meldete sich in einer Videobotschaft aus dem Krankenhaus bei ihren Fans und skizzierte die nächsten Schritte ihrer Genesung. Demnach muss sie mindestens zwei weitere Operationen an ihrem gebrochenen Unterschenkel über sich ergehen lassen.

Eine der Eingriffe ist bereits für Samstag im Krankenhaus in Treviso geplant, wo die 41-Jährige seit ihrem Sturz liegt. Danach hofft Vonn, nach Hause entlassen zu werden, wo allerdings noch ein weiterer Eingriff bevorsteht.

Sie bedankte sich herzlich für all die Blumen, Briefe und Kuscheltiere, die sie in der vergangenen Woche erhalten hatte. „Das hat mir wirklich geholfen. Es waren einige harte Tage hier im Krankenhaus“, sagte die US-Amerikanerin. Langsam fühle sie sich wieder wie sie selbst, doch der Weg sei noch lang.

Der erste Halbfinalist im Frauen-Eishockey-Turnier steht fest! Schweden gewann mit 2:0 gegen Tschechien und sichert sich damit zwei Medaillenspiele.

Deutschland ist ebenfalls noch im Rennen, muss jedoch morgen im Viertelfinale gegen Favorit Kanada antreten.

Ein äußerst erfolgreicher erster Tag für die deutschen Skeleton-Frauen! Nach dem zweiten Lauf und damit der Halbzeit belegen die deutschen Athletinnen die Ränge zwei bis vier.

Nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die Führende Janine Flock aus Österreich hat Susanne Kreher. Jacqueline Pfeifer stellte im zweiten Lauf einen Bahnrekord auf und rückte damit auf Platz drei vor, 0,09 Sekunden hinter Kreher. Außerdem befindet sich die Olympiasiegerin von 2022, Hannah Neise, in Lauerstellung auf Rang vier.

Bereits über 5000 Meter gewann er Silber, nun krönte sich der gerade einmal 19-jährige Tscheche Metodej Jilek zum Olympiasieger im 10.000-Meter-Eisschnelllauf.

Mit 5,65 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen den Polen Vladimir Semirunniy durch, Bronze ging an Jorrit Bergsma aus den Niederlanden. Deutsche Teilnehmer waren nicht am Start.

Der Ukrainer Vladyslav Heraskevych wurde am Donnerstag von den Olympischen Spielen ausgeschlossen, weil er einen Helm mit Bildern gefallener Sportler im Krieg trug. Er legte Einspruch ein, verlor jedoch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS.

Der CAS bestätigte in einem Eilverfahren die Rechtmäßigkeit seines Ausschlusses.

Der Eiskanal bleibt ein gutes Pflaster für die Deutschen! Im ersten Lauf der Skeleton-Frauen platzierten sich alle drei Starterinnen unter den Top 5.

Beste Deutsche ist Susanne Kreher aus Dresden mit nur 0,02 Sekunden Rückstand auf die führende Janine Flock. Tabitha Stoecker aus Großbritannien belegte Rang drei, bevor Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise mit 0,21 bzw. 0,23 Sekunden Rückstand auf Flock die Plätze vier und fünf einnahmen.

Lindsey Vonn musste nach ihrem komplizierten Schienbeinbruch bereits dreimal operiert werden.

Ihr behandelnder Arzt äußerte sich nun zu den Eingriffen: „Arzt von Lindsey Vonn meldet sich nach 3. Operation: 'Heikle Situation'.“

Biathlet Quentin Fillon Maillet schwärmte im ARD-Interview von seinem perfekten Rennen, bei dem er fehlerfrei blieb, die zweitschnellste Laufzeit erzielte und quasi unschlagbar war. Doch der Olympiasieg im Sprint war nicht das einzige Highlight.

„Es ist ein besonderer Sieg, denn meine Freundin Lydie und ich erwarten ein Baby“, verriet der Franzose. Der Sieg sei für seine Partnerin.

Josie Baff feierte ihren ersten Olympiasieg! Die 23-jährige Australierin setzte sich im Snowboard Cross gegen die Tschechin Eva Adamczykova und die Italienerin Michela Moioli durch.

Die einzige deutsche Starterin Jana Fischer schied im Viertelfinale aus.

Schade! Die deutschen Biathlon-Herren hatten im Sprint keine Medaillenchancen. Als bester Deutscher belegte Philipp Horn den zehnten Rang, gefolgt von David Zobel und Justus Strelow auf den Plätzen 19 und 23.

Philipp Nawrath musste an seinem 33. Geburtstag drei Schießfehler einstecken und beendete das Rennen nur auf Platz 26.

Stattdessen glänzte der Franzose Quentin Fillon Maillet, der bereits 2022 zwei Einzel-Goldmedaillen gewann, mit einem nahezu perfekten Rennen und holte den Olympiasieg vor den Norwegern Vetle Sjåstad Christiansen und Sturla Holm Lægreid, der im Einzel Bronze gewann.

Das Rennen begann vielversprechend, doch innerhalb weniger Minuten vergaben die deutschen Herren ihre Medaillenchancen: Justus Strelow ließ beim Stehendschießen eine Scheibe übrig, Philipp Horn, der im Liegendanschlag fehlerfrei blieb, tat es ihm gleich.

Parallel zu Horns zweitem Schießen kam Philipp Nawrath zum Liegendschießen, verfehlte aber gleich zwei Schüsse und schied damit aus dem Rennen aus.

David Zobel traf als einziger Deutscher alle zehn Scheiben, fehlte jedoch im Laufen ein wenig, um um einen Podestplatz kämpfen zu können.

David Zobel und Justus Strelow sind bereits auf der Strecke und absolvierten ihr erstes Schießen fehlerfrei!

Strelow beeindruckte mit seinem schnellen Schießen und führte nach dem ersten Schießen das Feld an, Zobel folgte knapp auf Platz sechs. Die besten Läufer des Weltcups kamen jedoch noch.

Die nächste Medaillenchance für Deutschland gibt es im Biathlon: Der Herren-Sprint läuft! Es gilt als die beste Möglichkeit auf eine Einzelmedaille, denn sowohl Philipp Nawrath als auch Philipp Horn erreichten in dieser Saison bereits Podestplätze im Sprint.

Für Nawrath ist es zudem ein besonderer Tag: Der Mixed-Staffel-Bronzegewinner feiert heute seinen 33. Geburtstag. Neben den beiden Philipps starten auch Justus Strelow und David Zobel für Deutschland.

Unangefochten: Norwegens Ski-Star Johannes Høsflot Klæbo (29) gewann bei diesen Spielen seine dritte Goldmedaille.

Nach Erfolgen im Skiathlon und Sprint setzte sich der 29-Jährige am Freitag auch im 10-Kilometer-Langlauf im Freistil durch, verwies den Franzosen Mathis Desloges (23) auf Platz zwei. Klæbo feierte damit seinen achten Olympiasieg insgesamt.

Bronze ging an den Norweger Einar Hedegart (24).

Ein ungewöhnlicher Anblick beim Ski-Langlauf über 10 km Freistil in Tesero (Val di Fiemme):

Der US-Amerikaner John Steel Hagenbuch (26) startete trotz Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ohne Mütze und nur im Renntrikot.

Im Vergleich zu den anderen Athleten sorgte er so für sommerliche Stimmung auf der Loipe.

Agnes Reisch (26) ließ das Training vor dem Springen am Sonntagabend (18.45 Uhr) ausfallen.

Die 26-Jährige, die mit dem Mixed-Team knapp eine Medaille verpasste, erklärte nach dem ersten Training: „Ich habe heute meine Tage bekommen und bin dann immer sehr ängstlich.“

Auf einen dritten Sprung verzichtete sie, da sie „keinen Sinn mehr darin sah“.

Die deutschen Zweierbob-Männer erlitten im vierten Trainingslauf ihre erste Niederlage.

Südkoreas Jinsu Kim (30) setzte sich mit sechs Hundertsteln Vorsprung vor Johannes Lochner an die Spitze. Bob-Dominator Francesco Friedrich (beide 35) kam nicht über Platz fünf hinaus.

Das Ergebnis besitzt allerdings wenig Aussagekraft, da es sich nur um eine Trainingseinheit handelte. Zudem hatten die Deutschen zuvor in jedem Lauf Bestzeiten erzielt.

Bei den Olympischen Spielen in Mailand wurde ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake von der Polizei festgenommen.

Der 44-Jährige wollte offenbar das Spiel der heimischen Nationalmannschaft gegen Finnland besuchen, landete aber stattdessen hinter Gittern.

Medienberichten zufolge muss er nun eine vom Gericht in Bozen verhängte Haftstrafe von fast einem Jahr verbüßen, nachdem er zuvor wegen mehrerer Ladendiebstähle verurteilt wurde.

Max Langenhan (26) sorgt für Lacher!

Nach seinem Gold-Erfolg wollte Friedrich Merz (70) persönlich anrufen, um zu gratulieren, doch der Rodel-Star drückte den Bundeskanzler einfach weg.

Wie es dazu kam, erfahrt Ihr hier: „Deutscher Olympia-Sieger legt Bundeskanzler Merz einfach auf.“

Es geht weiter! Auch heute stehen mehrere Medaillenentscheidungen an, und für das deutsche Team sind die Chancen auf Edelmetall vielversprechend.

Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von insgesamt vier Läufen auf Podestkurs. Die Rückstände auf den führenden Briten Matt Weston (28) betragen 0,30 beziehungsweise 0,46 Sekunden. Damit ist selbst Gold noch möglich.

Die Entscheidung fällt heute Abend ab 19.30 Uhr im dritten Lauf, die Medaillen werden ab 21.05 Uhr vergeben.

Im Biathlon-Sprint über zehn Kilometer ruhen die deutschen Chancen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (beide 29), die auf Edelmetall hoffen.

Mit diesen Worten verabschieden wir uns vom sechsten Wettkampftag, der ganz im Zeichen des dritten Olympiasiegs der deutschen Rodler in der Team-Staffel stand.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr nachschauen, wo Deutschland aktuell im Nationenvergleich steht.

Im letzten Drittel brachte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren Zwei-Tore-Vorsprung ins Ziel und gewann zum Auftakt mit 3:1 gegen Dänemark.

Leon Draisaitl (1.) und Tim Stützle (25./31.) trafen für das DEB-Team, Oscar Mølgaard glich zwischenzeitlich zum 1:1 aus (14.). Am Samstag um 12.10 Uhr folgt das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland.

Mit dem 3:1 für Deutschland ertönte die Sirene zur letzten Unterbrechung.

Draisaitl und Co. hatten sich die Führung inzwischen verdient und waren auf Kurs zum Auftaktsieg.

Das DEB-Team nutzte das Powerplay, Tim Stützle schnürte seinen Doppelpack zum 3:1 (31.)!

Der Stürmer der Ottawa Senators wollte Draisaitl in der Mitte anspielen, der Pass wurde jedoch von einem Dänen abgefälscht und landete im Tor.

Während im Eishockey noch die Kufen klirren, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.

Bei den Frauen setzte sich über 500 Meter Xandra Velzeboer vor der Italienerin Arianna Fontana durch. Bronze ging an Courtney Sarault aus Kanada. Im 1000-Meter-Finale der Männer jubelte ebenfalls Oranje: Jens van 't Wout gewann vor dem Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.

Tim Stützle traf nach starkem Assist von John Peterka sehenswert aus der Drehung zum 2:1 für Deutschland (25.)!

Eigentlich starteten die Dänen etwas stärker aus der Pause, doch allmählich brachte das DEB-Team mehr Energie aufs Eis. Der erneute Vorsprung dürfte dem Team guttun.

Die erste Pause ist vorbei, zwischen Deutschland und Dänemark steht es weiterhin 1:1.

Das DEB-Team startete traumhaft mit Draisaitls Tor nach 23 Sekunden, doch ein Alu-Treffer von Bruggisser weckte die Dänen auf. Im Verlauf kamen diese zu immer mehr Chancen und erzielten schließlich den Ausgleich.

Das hatte sich leider angedeutet: Oscar Mølgaard traf zum 1:1-Ausgleich für Dänemark (14.).

Keeper Philipp Grubauer rutschte der Puck durch die Beine und Handschuhe ins eigene Tor – ausgerechnet gegen seinen Teamkollegen von den Seattle Kraken.

In Russland kam der Ausschluss des Skeleton-Piloten Vladyslav Heraskevych wegen seines Helms mit Bildern gefallener ukrainischer Sportler gut an.

„Die Regeln gelten für alle“, sagte der Duma-Abgeordnete Amir Chamitow der Nachrichtenagentur Tass. „Das ist für solche Teilnehmer eine unangenehme Erkenntnis, aber sie müssen sich entscheiden: Sind sie Sportler oder politische Agitatoren?“

IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hatte die Entscheidung unter Tränen bekannt gegeben. Die ukrainischen Rodler solidarisierten sich inzwischen mit ihrem Landsmann und gingen nach dem Team-Staffel-Rennen gemeinsam in die Knie, hielten ihre Helme hoch.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft startete mit einem furiosen Auftritt in das erste Vorrundenspiel der Gruppe C gegen Dänemark – und wie!

Bereits nach 23 Sekunden brachte Superstar Leon Draisaitl das DEB-Team mit 1:0 in Führung – besser hätte der Auftakt kaum sein können.

Gaon Choi aus Südkorea holte Gold in der Halfpipe. Nach einem schweren Sturz im ersten Lauf kämpfte sie sich zurück und sicherte sich mit 90,25 Punkten den Sieg vor der favorisierten US-Amerikanerin Chloe Kim und Mitsuki Ono aus Japan.

„Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach dem Sturz so einfach weitermacht“, sagte ZDF-Kommentator Andreas Kürten. Choi brach anschließend vor Freude in Tränen aus.

Der deutsche Medaillenregen im Rodeln setzt sich fort: In der Mixed-Staffel gab es die nächste Goldmedaille!

Mit 0,542 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierten Österreicher fuhren Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina souverän zum Sieg. Gastgeber Italien (+0,849 Sekunden) freute sich über Bronze.

Team Deutschland holte damit in jedem Rodel-Wettbewerb mindestens eine Medaille.

Vor wenigen Minuten begann die Mixed-Staffel im Rodeln mit den ersten Läufen.

Mit den beiden Einzel-Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie dem Silber-Doppelsitzer der Damen Eitberger/Matschina und dem Bronzemedaillengewinner bei den Herren Wendl/Arlt hat Team Deutschland erneut gute Chancen auf das Podest.

Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf! Über 5000 Meter gewann die Großnichte der italienischen Filmlegende Gina Lollobrigida vor der Niederländerin Merel Conijn und Ragne Wiklund aus Norwegen. Für die 35-Jährige war es nach dem Sieg über 3000 Meter die zweite Goldmedaille bei diesen Spielen.

Die Deutsche Maira Jasch landete mit 14,77 Sekunden Rückstand auf Platz acht.

Die deutschen Männer feierten im olympischen Curling den ersten Sieg. Mit 5:4 setzte sich das Team um Marc Muskatewitz gegen Norwegen durch.

Der Auftakt war noch unglücklich mit 6:7 gegen Kanada, nun ist Deutschland wieder auf Kurs für die Top 4.

Alessandro Hämmerle holte erneut den Sieg im Snowboard Cross! Der Österreicher gewann vor dem Kanadier Eliot Grondin und Jakob Dusek aus Österreich.

Zwei der vier deutschen Starter schieden bereits im Achtelfinale aus, Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten im Viertelfinale den Einzug unter die besten Acht nach einem Zusammenstoß.

Die Schwedin Frida Karlsson gewann nach dem Skiathlon auch den 10-km-Freistil-Langlauf mit großem Vorsprung.

Im Ziel hatte die 26-Jährige 46,6 Sekunden Vorsprung auf ihre Landsfrau Ebba Andersson, die US-Amerikanerin Jessie Diggins sicherte sich Bronze.

Die deutschen Frauen spielten bei der Medaillenvergabe keine Rolle: Beste Deutsche war Pia Fink auf Platz 19, Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg folgten deutlich dahinter.

Spannend wurde es im Freestyle der Männer auf der Buckelpiste: Der Australier Cooper Woods und Mikael Kingsbury aus Kanada erreichten nach dem zweiten Finale exakt die gleiche Punktzahl.

Gold ging jedoch nur an Woods, der bei Punktgleichheit mit besseren Turn-Punkten siegte. Bronze sicherte sich der Japaner Ikuma Horishima.

Die Sensation ist perfekt: Federica Brignone gewann den Super-G in Cortina und sicherte sich Gold.

Die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor Romane Miradoli aus Frankreich und der Österreicherin Cornelia Hütter durch und schrieb ein persönliches Wintermärchen.

Nach einem schweren Unfall bei den italienischen Meisterschaften mit mehrfachen Brüchen und einem Kreuzbandriss galt ihre Olympia-Teilnahme lange als unsicher. Genau 315 Tage später gewann Brignone im heimischen Cortina die Super-G-Krone!

Schockmoment um Breezy Johnson (30)!

Beim Super-G stürzte die US-Amerikanerin, nachdem sie an einem Tor hängengeblieben war.

Glücklicherweise konnte Johnson, die zuvor Gold in der Abfahrt gewonnen hatte, wieder aufstehen und das Rennen allein beenden.

Es sieht so aus, als sei nichts Schlimmeres passiert.

Stark! Nach dem zweiten von vier Läufen sind die deutschen Skeletonis auf Podestkurs: Axel Jungk liegt auf Platz zwei, Christopher Grotheer auf Platz drei. Auch Felix Keisinger auf Rang sechs hat noch Chancen auf das Podium.

Spitzenreiter Matt Weston, Gesamtweltcupsieger der letzten drei Jahre, zog mit zwei Bahnrekorden einsam seine Kreise und hat aktuell 0,3 Sekunden Vorsprung auf Jungk.

Leider ausgeschieden: Emma Aicher ist im nebligen Super-G früh rausgefallen. Die zweifache Silbermedaillengewinnerin mit Startnummer 7 fädelte ein und kam nicht ins Ziel.

Bereits zuvor war Kira Weidle-Winkelmann nach einem Fahrfehler ausgeschieden. Auch andere Topfahrerinnen wie Sofia Goggia und Ester Ledecka schafften es nicht ins Ziel. Aktuell führt Lokalmatadorin Federica Brignone, die kürzlich ihr Comeback nach langer Verletzung feierte.

Die deutschen Skeletonis legten mit ihrem ersten Lauf den Grundstein für ein starkes Teamergebnis.

Axel Jungk war Zweiter des ersten Laufs mit nur 0,06 Sekunden Rückstand auf Matt Weston. Christopher Grotheer und Felix Keisinger belegten als Vierter und Sechster ebenfalls Medaillenränge.

Vanessa Voigt erreichte im Einzel-Bewerb von Antholz als beste Deutsche knapp den vierten Platz, wird aber im Netz stark kritisiert – und zieht nun Konsequenzen.

„Während viele wieder meine Lauf- und Schießzeiten kritisieren, bin ich hier – und stolz“, schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz Trainingsrückstands habe sie ihre beste Leistung zum Saisonhöhepunkt gebracht.

Für Negativkommentare habe sie keine Nerven und verlässt deshalb vorerst Instagram. „Wir sehen und hören uns nach Olympia. Jetzt wird es ruhig – mein Fokus liegt auf weiteren Medaillen.“

Vladyslav Heraskevych (27) wurde vom Weltverband für den olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen.

Grund war sein Helm mit Motiven verstorbener Sportkollegen, Opfer russischer Angriffe.

Mehr dazu hier: „Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen“.

Tag sechs der Olympischen Spiele 2026 bringt ein volles Programm.

Heute stehen unter anderem der Frauen-Super-G, der Frauen-Langlauf über 10 km, das Snowboard-Cross-Finale der Männer sowie die Mixed-Staffel im Rodeln auf dem Plan.

Die wichtigsten Entscheidungen im Überblick: „Olympia 2026: Alle Wettkämpfe am 12. Februar“.

Die letzte Goldmedaille des Abends geht an Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry verzauberten Publikum und Punktrichter im Eistanz und sicherten sich den Sieg vor dem US-Duo Madison Chock und Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier.

Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, welche Nationen aktuell vorne liegen.

Eine Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Das Finale im Eistanz läuft derzeit, allerdings ohne deutsche Beteiligung.

Tobias Wendl und Tobias Arlt profitierten im zweiten Durchgang von einem Fehler des führenden US-Duos und sicherten sich so die Bronzemedaille!

Gold blieb wie bei den Damen in Italien, Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner jubelten. Silber ging an Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller verpasste als Vierte knapp das Podest, US-Athleten Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa erreichten Rang sechs.

Die jungen US-Sportler starteten stark, waren auf Goldkurs, leisteten sich aber im Mittelabschnitt einen Fehler und fielen zurück. So schafften Wendl/Arlt überraschend den Sprung aufs Podest.

Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen belegte der Niederländer nur Platz fünf, Gold ging in die USA.

Jordan Stolz gewann über 1000 Meter vor dem Niederländer Jenning de Boo und dem Chinesen Zhongyan Ning Bronze.

Enttäuschend verlief der Abend für die deutsche Medaillenhoffnung Finn Sonnekalb, der zwei Sekunden unter seiner Bestzeit blieb und 12. wurde. Ein Infekt könnte den 18-Jährigen gebremst haben. Moritz Klein und Hendrik Dombek belegten die Plätze 15 und 16.

Der Chinese Lian Ziwen nahm dem Niederländer Joep Wennemars beim 1000-Meter-Rennen den Außenbahn-Vorteil und brachte ihn aus dem Konzept.

Die Szene kostete Wennemars wertvolle Sekunden, weshalb er im Zieleinlauf frustriert reagierte und seinen Gegner weggestoßen hat – eine unschöne Situation.

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina verteidigten den zweiten Platz und gewannen Silber!

Gold ging mit nur 0,120 Sekunden Vorsprung an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer. Bronze sicherten sich Selina Egle und Lara Michaela Kipp aus Österreich (+0,259 Sekunden).

Eitberger und Matschina legten einen starken zweiten Lauf hin, doch das beste Duo des Abends ließ sich nicht beeindrucken und siegte fehlerfrei. Der Jubel aller sechs Athletinnen auf dem Podium war riesig.

Die deutschen Doppelsitzer Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt hoffen ebenfalls auf Medaillen.

Nach dem ersten Lauf liegen Eggert/Arlt auf Platz vier, dahinter folgen Wendl/Arlt auf Rang fünf. Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA führen aktuell, dahinter befinden sich Thomas Steu/Wolfgang Kindl aus Österreich und die Italiener Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner auf dem Podium.

Das deutsche Doppelsitzer-Duo Dajana Eitberger und Magdalena Matschina belegen zur Halbzeit Rang zwei.

Trotz Zeitverlust bei einer Bandenberührung am Start lief es im unteren Streckenabschnitt umso besser. Führung haben die Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, der Rückstand von Eitberger/Matschina beträgt nur 0,022 Sekunden. Selina Egle und Lara Kipp aus Österreich belegen Rang drei.

Vor wenigen Minuten starteten die ersten Läufe im Doppelsitzer der Rodler, die Entscheidungen fallen ab 18.53 Uhr bzw. 19.40 Uhr im zweiten Durchgang.

Bei den Frauen kämpfen Eitberger und Matschina um Gold, bei den Männern haben Wendl und Arlt sowie Eggert und Müller Medaillenchancen.

Elizabeth Lemley sicherte sich den Olympiasieg auf der Buckelpiste im Livigno Snow Park! Die 20-jährige US-Amerikanerin gewann vor ihrer Teamkollegin Jaelin Kauf, Bronze ging an Perrine Laffont aus Frankreich.

Nach einem Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im Dezember zurück und überraschte nun in Italien mit dem Sieg.

Große Sorge um die Chinesin Liu Jiayu! Die 33-Jährige stürzte schwer bei der Halfpipe der Frauen und musste lange behandelt werden.

Beim Versuch des „Frontside 900“ verlor sie das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf und blieb regungslos liegen – was die Zuschauer verstummen ließ. Rund acht Minuten versorgten die Sanitäter Jiayu, bevor sie auf einer Trage abtransportiert wurde.

Derzeit ist unklar, wie es der Weltmeisterin von 2019 inzwischen geht.

Die Französinnen dominierten den Biathlon-Einzel der Frauen über 15 Kilometer! Julia Simon holte Gold, Lou Jeanmonnot Silber. Lora Hristova aus Bulgarien wurde Dritte.

Vanessa Voigt verpasste als Vierte knapp das Podest, Janina Hettich-Walz erreichte Rang acht.

Für die deutsche Medaillenhoffnung Franziska Preuß lief es hingegen schlecht. Beim letzten Schießen wollten zwei Scheiben nicht fallen, am Ende belegte die 31-Jährige mit über zwei Minuten Rückstand nur Platz 10, obwohl sie nach drei perfekten Schießeinlagen lange auf Medaillenkurs war.

Norwegen gewinnt Gold im Langlauf über 10 Kilometer! Jens Lurås Oftebro brach im Ziel erschöpft zusammen.

Johannes Lamparter aus Österreich wurde Zweiter, Bronze ging an Eero Hirvonen aus Finnland.

Vinzenz Geiger war lange in der Spitzengruppe, musste aber am Ende abreißen lassen und wurde Zehnter, noch hinter seinem Teamkollegen Johannes Rydzek (Achter). Julian Schmid wurde 14.

Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen dürfte mit seinem Sieg zum König der Winterspiele gekrönt sein.

Mit 0,13 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle durch. Marco Odermatt (28), als Favorit gehandelt, wurde Dritter.

Von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer in der Geschichte, der bei ein und denselben Olympischen Spielen drei Goldmedaillen gewann – in einer Reihe mit Ski-Legenden wie Toni Sailer und Jean-Claude Killy.

Nach dem Ausscheiden der polnischen Mannschaft beim Mixed-Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska im Netz mit Hasskommentaren überschüttet.

„Ich weiß, dass mein Sprung uns die zweite Runde gekostet hat. Ich hatte Angst vor diesem Sprung. Ich wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht geklappt“, erklärte die Teenagerin und nahm die Schuld auf sich. Mit der Flut an Hass im Internet rechnete sie jedoch nicht.

Schock beim Olympia-Dorf! Am Montagabend stürzte der australische Snowboardcross-Athlet Cam Bolton (35) schwer beim Training und ist damit sicher für die Spiele aus.

Das Australische Sportinstitut bestätigte den heftigen Unfall. Am Dienstag klagte Bolton über starke Kopfschmerzen, weshalb er für einen CT-Scan in die Olympische Polyklinik gebracht wurde.

Dort erhielt er die Diagnose: Zwei stabile Halswirbelfrakturen. Anschließend wurde er ins Krankenhaus in Mailand verlegt.

Während beim Frauen-Eishockey und Männer-Eiskunstlauf noch gespielt wird, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, den Julia Taubitz mit ihrem dritten Gold für Deutschland prägte.

Deutschland kletterte im Medaillenspiegel auf den geteilten zweiten Platz mit Schweden, Norwegen führt mit sechs Goldmedaillen.

Leider knapp verpasst: Das DSV-Skisprung-Quartett um Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund wurde nach acht Sprüngen Vierter und verpasste Bronze nur knapp.

Slowenien um die Geschwister Domen und Nika Prevc gewann souverän Gold, Norwegen holte Silber.

Eine Medaillenentscheidung steht noch aus: Im Mixed-Teamspringen hofft Deutschland nach Philipp Raimunds Gold auf weitere Edelmetalle.

Der Olympiasieger, Agnes Reisch, Felix Hoffmann und Selina Freitag liegen aktuell nicht auf Podiumskurs, doch Schlusspringer Raimund hat noch die Chance. Die Slowenen Prevc führen das Feld an.

Rennrodlerin Julia Taubitz triumphiert! Die Sportsoldatin aus Annaberg-Buchholz verteidigte im vierten Lauf ihre Führung im Einsitzer der Frauen.

Mit Tränen und der schwarz-rot-goldenen Fahne freute sich die 29-Jährige über ihren ersten Olympiasieg. Sie gewann mit einem Vorsprung von 0,918 Sekunden in 3:30,625 Minuten vor der Lettin Elina Bota. Bronze ging an US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957 Sekunden).

Julia Taubitz führt auch nach dem dritten von vier Läufen im Rodeln weiter deutlich.

Mit 0,704 Sekunden Vorsprung auf Elina Bota profitierte sie vom großen Fehler ihrer bis dahin zweitplatzierten Konkurrentin Merle Fräbel, die am Start den Schlitten verriss und nun um eine Medaille bangen muss.

Die Entscheidung fällt im letzten Lauf ab 18.50 Uhr.

Im Curling-Mixed-Wettbewerb sicherte sich Italien mit 5:3 den Sieg gegen Großbritannien und damit die nächste Medaille.

Das Finale zwischen Schweden und den USA beginnt um 18.05 Uhr.

Philipp Nawrath verpasste mit Platz fünf und einem Fehler knapp eine Medaille im Biathlon-Einzel.

Den Sieg holte der fehlerfreie Johan-Olav Botn, der erstmals Olympiasieger wurde, vor dem Gesamtweltcup-Führenden Éric Perrot (Frankreich) und Sturla Holm Lægreid (Norwegen).

David Zobel (Platz 21, zwei Fehler) und Lucas Fratzscher (Platz 23, zwei Fehler) folgten. Philipp Horn schoss sechs Fehlpatronen und wurde 40.

Kira Weidle-Winkelmann erreichte im Abfahrtsrennen den sechsten Platz, Emma Aicher sicherte mit einer starken Slalom-Leistung Silber für das deutsche Team!

Die 22-Jährige erzielte die beste Slalomzeit und überholte mehrere Teams, sodass das deutsche Duo nur knapp hinter den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber landete. Bronze ging an die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.

Es ist Aichers zweite Medaille bei diesen Spielen nach Silber in der Abfahrt, zudem gewann sie 2022 mit dem Team Bronze. Weidle-Winkelmann feierte ihre erste Olympia-Medaille – auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.

Birk Ruud gewann einen von Stürzen geprägten Wettbewerb und sicherte sich den Olympiasieg.

Kein Athlet konnte seinen starken ersten Lauf toppen, im letzten Durchgang stürzte er selbst. Silber gewann US-Amerikaner Alex Hall vor Luca Harrington aus Neuseeland.

Für Ruud ist es die zweite Goldmedaille bei Olympia nach dem Big-Air-Sieg 2022 in Peking.

Die ersten Medaillen im Shorttrack sind vergeben! Gastgeber Italien gewann die Mixed-Team-Staffel vor Kanada und Belgien.

Ein deutsches Team war nicht dabei.

Im Mixed-Team-Skispringen verzichtet Deutschland auf Fahnenträgerin Katharina Schmid und setzt stattdessen auf Selina Freitag und Agnes Reisch.

Ergänzt wird das Quartett durch Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.

Favorit Johannes Høsflot Klæbo gewann den Langlauf-Sprint der Männer und sicherte sich Gold.

Der US-Amerikaner Ben Ogden holte Silber, Klæbos Landsmann Oskar Opstad Vike Bronze.

Als bester Deutscher erreichte Jan Stoelben das Viertelfinale, Janosch Brugger schied bereits in der Qualifikation aus.

Triple-Podium für Schweden! Im Langlauf-Sprint der Frauen gewann Linn Svahn vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.

Für Coletta Rydzek und Laura Gimmler endete der Sprint im Halbfinale. Sie belegten in ihren Läufen die Plätze drei und vier, konnten sich nicht als Lucky Loser qualifizieren.

Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen! Laura Gimmler und Coletta Rydzek erreichten das Halbfinale.

Gimmler wurde im Viertelfinale Zweite und qualifizierte sich direkt, Rydzek gewann ihren Lauf. Sofie Krehl verpasste das Halbfinale deutlich.

Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Duo im Team-Kombinationswettbewerb zur Halbzeit auf Platz sechs.

Mit 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson liegen die Medaillen in Reichweite.

Im Slalom am Nachmittag will Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher den Rückstand wettmachen und gemeinsam mit Weidle-Winkelmann um Edelmetall kämpfen.

Philipp Raimund hätte seine Goldmedaille wohl gerne mit Norweger Marius Lindvik gefeiert, doch deren Freundschaft zerbrach nach einem Anzug-Skandal bei der WM 2025.

„Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft nach: „Wie ins Gesicht gespuckt.“

Die Olympischen Spiele 2026 wurden spektakulär eröffnet, doch die Live-Übertragung des italienischen Senders Rai war von Pannen geprägt, die nun große Beachtung finden.

Sportchef Paolo Petrecca verwechselte unter anderem die bekannte Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey. IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hielt er fälschlicherweise für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella.

Als Reaktion kündigte Rai-Sportredaktion nach den Spielen einen dreitägigen Streik an. Die Gewerkschaft Usigrai kritisierte Petrecca scharf und warf ihm Schaden für den Sender, Zuschauer und Sportjournalisten vor.

Auch die Politik reagierte: Die italienische Opposition beklagte, dass seit Amtsantritt von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni politische Loyalität mehr zähle als fachliche Kompetenz.

Wolfgang Kindl, österreichischer Rennrodler, wurde am Montag überraschend Vater.

Die Geburt erlebte er auf besondere Art: „Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star von Anruf geweckt, dann ging alles ganz schnell.“

Drei der vier deutschen Langläuferinnen überstanden die Qualifikation im Sprint.

Laura Gimmler erreichte Platz 17, Sofie Krehl Platz 21, Coletta Rydzek Platz 24. Katherine Sauerbrey (39.) schied aus.

Während die Qualifikation als Zeitfahren ausgetragen wird, starten die Langläuferinnen ab Viertelfinale in direkten Heats mit sechs Teilnehmerinnen.

Am späten Sonntagabend veröffentlichte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.

Mehr dazu lest Ihr hier: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort: Das ist ihre Diagnose.“

Nach dem gelungenen dritten Wettkampftag mit Philipp Raimunds Gold richtet sich der Blick auf den Dienstag, an dem Team Deutschland erneut Medaillenchancen hat.

Die besten Aussichten bestehen im Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit auf Gold- und Silberkurs liegen. Der letzte Lauf startet um 18.34 Uhr in Cortina.

Raimund will bereits einen Tag nach seinem Gold nachlegen, denn am Abend (18.45 Uhr) steht der Mixed-Wettbewerb an. Im Ski Alpin hoffen Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann in der Team-Kombination (10.30 Uhr Abfahrt, 14 Uhr Slalom) auf Medaillen.

Auch die Biathlon-Herren im Einzel (13.30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale: 13.13 Uhr) haben Außenseiterchancen. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Während im Damen-Eishockey noch der vierte Spieltag zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute mit dem Wunder von „Gold-Hille“.

Im Medaillenspiegel kletterte Deutschland damit auf Rang vier.

Philipp Raimund gewann die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen.

Der 25-Jährige siegte im italienischen Predazzo von der Normalschanze. Der Erfolg war eine kleine Sensation, denn Raimund hatte zuvor noch keinen Weltcupsieg errungen. Am Montagabend verwies er mit 270,4 Punkten den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido auf die Plätze zwei und drei. „Ich wusste, dass es weit geht. Es ist unglaublich“, sagte Raimund im TV freudestrahlend.

Mehr zu „Gold-Hille“ lest Ihr hier: „Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück nicht fassen.“

Deutschland hat heute gute Chancen auf ein weiteres Rodel-Gold.

Weltmeisterin Julia Taubitz und die WM-Zweite Merle Fräbel lagen nach zwei von vier Läufen eng beieinander. Taubitz führte nur mit 61 Hundertstelsekunden Vorsprung.

Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Snowboard der Frauen.

Annika Morgan erreichte in der Qualifikation Rang 13 und verpasste damit die besten zwölf nur knapp.

Die deutschen Eishockey-Frauen dürfen weiter vom Viertelfinale träumen.

Im dritten Gruppenspiel setzte sich das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod nach Verlängerung mit 2:1 gegen Frankreich durch, nachdem zuvor Japan klar mit 5:2 besiegt wurde. Das DEB-Team hatte viele Chancen vergeben und machte es unnötig spannend.

Laura Kluge brachte 35 Sekunden vor der Pause die Führung, doch Frankreich glich spät durch Estelle Duvin aus. Erst in der Verlängerung erzielte Katarina Jobst-Smith den entscheidenden Treffer für den hart erkämpften Sieg.

Das „Glamourgirl“ auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.

Im Eisschnelllauf über 1000 Meter setzte sich die 27-jährige Luxus-Queen der Winterspiele vor den Augen ihres Freundes Jake Paul um 0,28 Sekunden vor Teamkollegin Femke Kok durch und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf.

Bronze errang Miho Takagi, die 2020 und 2023 Weltmeisterin über diese Distanz wurde.

Jetzt beginnt die Entscheidung über 1000 Meter im Frauen-Eisschnelllauf.

Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zu den Top-Anwärterinnen.

Anna Ostlender (23) ist die einzige deutsche Starterin, hat aber nur Außenseiterchancen.

Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt von Cortina d'Ampezzo wandte sich Trainer Aksel Lund Svindal (42) emotional an Lindsey Vonn (41).

„Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst uns alle“, schrieb er am Tag nach dem Unfall auf Instagram. „Gestern war ein harter Tag auf der Strecke – für alle, aber am meisten für dich.“

Vonn war nach nur 12 Sekunden an einem Tor hängen geblieben und auf der Piste schwer gestürzt, dabei brach sie sich das linke Bein.

Bald geht es für die Frauen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft aufs Eis.

Im dritten Gruppenspiel trifft das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod ab 16.40 Uhr auf Frankreich.

Mit einem Sieg könnte das DEB-Team einen wichtigen Schritt Richtung Viertelfinale machen.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podium in der alpinen Team-Kombination deutlich.

Jocher belegte in der Abfahrt Platz elf, Straßer verbesserte die Position nur um einen Rang, sodass Deutschland knapp die Top Ten erreichte.

Abfahrts-Sieger war Franjo van Allmen (Schweiz), der mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg feierte. Silber ging an die Schweizer Marco Odermatt und Loic Mellarc sowie die Österreicher Vincent Kriechmayr und Manuel Feller.

Im Ski-Freestyle verteidigte die Schweizerin Mathilde Gremaud ihren Olympiasieg erfolgreich.

Sie verwies die Chinesin Eileen Gu auf Platz zwei, Bronze ging an die Kanadierin Megan Oldham. Deutsche Athletinnen waren wegen der Verletzung von Muriel Mohr nicht am Start.

Justus Strelow, einer der weltbesten Schützen, wird im Einzelschießen nicht antreten.

Stattdessen setzt der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, dass die Entscheidung nicht gegen Strelow gerichtet sei, sondern die schwierige 4-Kilometer-Runde im Einzel nicht zu ihm passe. Strelow akzeptierte die Entscheidung als Teamplayer.

Die Männer-Team-Kombination ist im Gange. Nach der Abfahrt liegt das deutsche Duo Simon Jocher/Linus Straßer auf Rang elf.

Jocher fuhr solide, war 1,33 Sekunden langsamer als Tagesbestzeit Giovanni Franzoni aus Italien. Straßer muss im Slalom (14 Uhr) noch aufholen und ist einer der besten Slalomfahrer der Welt.

Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland alle Medaillenarten. Auch am Montag könnte es für Team D golden weitergehen.

Beim Skispringen der Männer von der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund gute Chancen, obwohl er bisher noch keinen Weltcup-Sieg feierte. In dieser Saison stand er fünfmal auf dem Podium und zeigte im Training gute Leistungen.

Felix Hoffmann, der zweitbeste Deutsche im Gesamtweltcup, darf ebenfalls auf Edelmetall hoffen.

Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.

Beim Eiskunstlauf im Mixed-Team kämpfen prominente Zuschauer wie Novak Djokovic und Allyson Felix mit, während Team Deutschland über erste Medaillen jubelt.

Gold- Rodler Max Langenhan dominierte den zweiten Wettkampftag für Deutschland, zuvor holte Emma Aicher knapp Silber in der Abfahrt, gefolgt von Bronze in der Mixed-Biathlon-Staffel. Leider überschattete der schwere Sturz von US-Star Lindsey Vonn die Spiele am Sonntag.

Eine Übersicht aller Gewinner findet Ihr im Medaillenspiegel.

Die Bronze-Feier der deutschen Biathleten läuft, doch scheinbar sind Medaillen nicht ganz bruchsicher.

Bei einem Freudensprung fiel Justus Strelow abends die Medaille von der Kette auf den Boden, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband. Hoffentlich blieb das glänzende Stück heil!

Rennrodler Max Langenhan bescherte Team Deutschland mit seinem Olympiasieg im Einzel der Männer die erste Goldmedaille bei den Winterspielen in Italien.

Alles zum Triumph des Thüringers lest Ihr hier: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan saust zum Olympiasieg.“

In olympischer Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.

Der Norweger ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich. Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Starter waren nicht im Kampf um Medaillen, zeigten aber mit den Plätzen zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) gute Leistungen.

Nach Lindsey Vonns schwerem Sturz gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update.

Mehr dazu lest Ihr hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update.“

Am ersten Wettkampftag stellte Max Langenhan gleich zweimal Bahnrekord im Eiskanal von Cortina auf und übertraf sich im dritten Lauf noch einmal.

Mit seinem dritten Bahnrekord im dritten Lauf hat der 26-Jährige vor dem finalen Durchgang fast drei Zehntel Vorsprung auf den Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods liegt bereits mehr als eine Sekunde zurück – im Rodeln Welten.

Für Altmeister Felix Loch läuft es nicht so gut: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt derzeit nur auf Platz acht, Timon Grancagnolo belegt aktuell Rang zehn.

Nach dem Mixed-Staffel-Bronze der deutschen Biathleten war Vanessa Voigt emotional.

Die 28-Jährige erinnerte sich an ihr schwieriges Jahr: „‚Passiert das wirklich?‘: Nach Staffel-Bronze fließen bei Biathlon-Star die Tränen.“

Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich.

Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus, zuvor scheiterten Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale.

Gold sicherten sich die Tschechin Zuzana Maderova und der Österreicher Benjamin Karl.

Was für eine dramatische Staffel mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett um Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß gewann Bronze hinter Frankreich und Italien.

Siebenmal blieben die Deutschen fehlerfrei, doch beim finalen Schießen ließ Schlussläuferin Preuß trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Glücklicherweise musste Maren Kirkeeide (Norwegen) sogar zweimal in die Strafrunde, sodass Deutschland trotz allem den Podestplatz sicherte.

Nach dem Silber für Emma Aicher war es die zweite Medaille des Tages für Deutschland.

Bei Lindsey Vonns schwerem Sturz waren Teile ihrer Familie dabei, darunter ihre Schwester Karin Kildow.

Was sie über das Unglück sagte, lest Ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘.“

Naht eine Biathlon-Sensation? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit sieht es gut aus.

Ohne Fehler kamen Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath durch, beim Wechsel auf die Frauen liegt Deutschland auf Platz zwei knapp hinter Norwegen und vor Frankreich sowie Italien.

Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß am Zug, um die Medaille zu sichern.

Kein Überraschungssieg im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann den Wettbewerb über 2x10 Kilometer und sicherte sich seinen sechsten Olympiasieg.

Martin Løwstrøm Nyenget gewann Bronze, Mathis Desloges wurde Zweiter. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Platz 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten die Finalrunde der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.

Ramona Hofmeister (Olympia-Bronze 2018) belegte als Siebte und Cheyenne Loch als 15. der Qualifikation weiter Medaillenchancen.

Bei den Männern erreichte nur Elias Huber als Zwölfter das Achtelfinale, Stefan Baumeister, amtierender Vize-Weltmeister, schied als 18. aus.

Nach einer fast 20-minütigen Unterbrechung steht fest: Emma Aicher gewinnt Silber, nur 0,04 Sekunden hinter Gold!

Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson holte Gold, Bronze ging an die Italienerin Sofia Goggia.

Es ist die erste Medaille für Deutschland, die aber vom schweren Sturz Lindsey Vonns überschattet wird. Kira Weidle-Winkelmann wurde Neunte.

Nach etwa 15 Minuten konnte Lindsey Vonn abtransportiert werden.

Der Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin ins nächstgelegene Krankenhaus.

Noch immer liegt Lindsey Vonn auf der Piste und wird behandelt. Der Hubschrauber nähert sich langsam, um sie abzutransportieren – schlimme Bilder.

Es sieht nicht gut aus! Nach Platz sieben von Kira Weidle-Winkelmann stürzte Lindsey Vonn früh im Rennen.

Die US-Amerikanerin, die mit gerissenem Kreuzband antrat, blieb mit der Hand am Tor hängen, flog durch die Luft und blieb liegen.

Was für eine Fahrt!

Emma Aicher zeigte eine tolle Leistung und musste sich nur Breezy Johnson geschlagen geben – um nur vier Hundertstel. Jetzt heißt es Daumen drücken!

Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.

Mehr dazu lest Ihr hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten.“

Die Parallel-Riesenslalom-Vorläufe der Snowboarder laufen bereits, und um 11.30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung am Tag: die Abfahrt der Frauen.

Deutschland hat heute mehrere heiße Eisen im Feuer.

Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben in der Abfahrt gute Chancen auf Edelmetall; sie standen beide schon auf dem Podium, Aicher gewann sogar eine Abfahrt. Weidle-Winkelmann überzeugte in den Trainingsläufen, bei Aicher zeigt der Trend nach oben.

Bei den Snowboardern gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister mit Medaillenchancen ins Rennen, im Rodeln führt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag im Einsitzer der Männer. Auch die Biathlon-Mixedstaffel hat Außenseiterchancen.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Beim Snowboard-Big-Air wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen nach Japan, Bronze an China.

Der große Favorit Hiroto Ogiwara ging überraschend leer aus, dafür punkteten seine Landsmänner Kira Kimura (Gold) und Ryoma Kimata (Silber). Der Chinese Yiming Su wurde Dritter.

Norwegerin Anna Odine Stroem gewann überraschend Gold beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.

Die 27-Jährige setzte sich mit starken Sprüngen 1,1 Punkte vor die Favoritin Nika Prevc, Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.

Beste Deutsche war Selina Freitag auf Platz sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Rang 16, Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied früh aus.

Felix Loch (36) erlebte kein Happy End! Der Rodel-Medaillenfavorit liegt zur Halbzeit nur auf Platz acht.

Besser machte es Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der einen Bahnrekord aufstellte und das Feld vor den entscheidenden Läufen anführt.

Incredibile! Francesca Lollobrigida gewann an ihrem 35. Geburtstag die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.

Im Eisschnelllauf über 3000 Meter stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ Ragne Wiklund (Norwegen) sowie Valérie Maltais (Kanada) weit hinter sich.

Joy Beune (Niederlande) enttäuschte als Favoritin mit Platz vier.

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen am Tag sind gefallen. Ab ca. 16.10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.

Im Mailänder „Speed Skating Stadium“ starten die Frauen über 3000 Meter.

Deutschland hat geringe Medaillenchancen, mit Josie Hofmann ist nur eine deutsche Starterin dabei.

Fast zeitgleich wurden Schäden an der italienischen Eisenbahninfrastruktur im Norden des Landes gemeldet.

Ermittler schließen Sabotage nicht aus, Anti-Terror-Experten sind eingeschaltet.

Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt.“

Die deutschen Frauen im Eishockey dürfen weiter auf das Olympia-Viertelfinale hoffen.

Nach Auftakt-Niederlage gegen Schweden bezwangen sie Japan mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Die Weichen auf Sieg stellte Kapitänin Daria Gleißner mit dem Führungstreffer nach 44 Sekunden. Emily Nix und Nicola Hadraschek-Eisenschmid erhöhten auf 3:0.

Weitere Tore erzielten Hadraschek-Eisenschmid und Laura Kluge. Japan verkürzte nur noch kosmetisch.

Doppelter Erfolg für Schweden!

Frida Karlsson gewann den Skiathlon bei den Langläuferinnen, ihre Teamkollegin Ebba Andersson sicherte sich Silber. Die deutschen Langläuferinnen verpassten erwartungsgemäß das Podest, Pia Fink wurde 13., Hennig-Dotzler 30.

Hoher Besuch im Olympischen Dorf: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte Team Deutschland viel Erfolg.

Er hofft, dass sich die Vorbereitung mit guten Platzierungen und möglichst Medaillen auszahlt.

Neben dem Besuch in Mailand sind auch Stationen in Cortina und Antholz geplant.

Nun geht es ohne Umweg nach Tesero.

Im Val di Fiemme begann gerade der Frauen-Langlauf Skiathlon über 20 Kilometer, bei dem Medaillen vergeben werden.

Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.

Der Schweizer Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen auf der Stelvio-Piste in Bormio vor Giovanni Franzoni und Dominik Paris, die beide Italien vertreten.

DSV-Skirennfahrer Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.

Simon Jocher liegt nach der Abfahrt vorerst auf Platz 19.

Das wäre seine zweitbeste Saisonplatzierung. Nun gilt es, nicht von den Folgestartern verdrängt zu werden.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor den Italienern Giovanni Ranzoni und Dominik Paris und bestätigt seine Favoritenrolle.

Simon Jocher ist der einzige Deutsche, wartet als 28. Starter noch auf seinen Lauf. Seine Medaillenchancen sind gering.

Schreckmoment für Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern und stürzte über die Piste.

Glücklicherweise konnte er sich aufrappeln und blieb unverletzt.

Los geht's für die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die alpinen Ski-Wettbewerbe und bringt die erste Medaillenentscheidung.

Wir sind gespannt, wer das erste Gold holt.

Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag startet heute der Wettkampf richtig durch.

Nach drei Tagen Vorrunden und Vorläufen gibt es am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.

Den Auftakt machen die alpinen Skifahrer um 11.30 Uhr mit der Herren-Abfahrt. Deutschland hat heute gute Chancen auf Edelmetall. Um 18.45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettkampf der Skispringerinnen mit drei deutschen Teilnehmerinnen.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut pur!

Zeitgleich entzündeten Deborah Compagnoni, Alberto Tomba und Sofia Goggia in Mailand und Cortina das olympische Feuer.

Damit sind die 25. Olympischen Winterspiele offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt: Gleich wird das olympische Feuer entzündet.

Dies geschieht gleichzeitig in Mailand am Arco della Pace und in Cortina auf der Piazza Dibona.

Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich ins Stadion.

Jetzt ist der lang ersehnte Moment da.

Die Fackelträger ziehen ins San-Siro-Stadion, begleitet von Tenor Andrea Bocelli, der „Nessun dorma“ singt.

Das Entzünden der Feuer steht bevor.

Nach den Ansprachen von Malagò und Coventry erklärte Italiens Präsident Sergio Mattarella die Spiele offiziell für eröffnet.

Das Highlight des Abends rückt näher.

Vorher gab es einen Rückblick auf die Olympia-Geschichte mit Schauspielerin Sabrina Impacciatore.

Übrigens: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix statt.

Zum Schluss wird es laut, denn das Gastgeberland betritt die Bühne mit großer Freude.

Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste wegen Zugproblemen die Eröffnungsfeier.

Mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet sollte er die Ehre haben, doch Verzögerungen machten eine Teilnahme unmöglich.

Wir sind bei S angekommen.

Die meisten Nationen sind durch, nur wenige fehlen noch.

Die Schweiz trat beim Einmarsch in unvollständiger Besetzung an.

Beim Eishockey der Frauen wurde ein Norovirus-Fall bestätigt, weshalb das Team die Eröffnungsfeier ausließ.

Es ist soweit: Leon Draisaitl führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, Skispringerin Katharina Schmid trägt die Fahne bei der Nationenparade in Predazzo.

Das Outfit fällt sofort auf – die Ponchos sorgten für Diskussionen.

Nach etwa 20 Minuten steht der Einmarsch bei C.

Deutschland läuft als 32. Nation unter „Germania“ ein.

Die Brasilianer überraschten mit einem Tanz und brachten die Stimmung zum Kochen.

Jetzt liegt der Fokus auf den Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Der Einmarsch beginnt traditionell mit Griechenland, gefolgt von den Teams in alphabetischer Reihenfolge der Gastgebersprachen.

Zeit für Poesie!

Pierfrancesco Favino trägt das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi vor.

Im San-Siro-Stadion erheben sich die Zuschauer, Italienische Nationalhymne erklingt.

Mode-Ikone Giorgio Armani wird mit einer Show geehrt.

Tosender Applaus im Stadion!

US-Popstar Mariah Carey performt „Volare“.

Die Show bleibt künstlerisch.

Italienische Sängerin Matilda De Angelis tritt auf, bunte Kostüme und überdimensionale Farbtuben sorgen für visuelle Highlights.

Der Fokus liegt auf Kunst.

Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer verkörpern Skulpturen.

Los geht’s! Die Eröffnungszeremonie hat begonnen.

Das Stadion ist zu zwei Dritteln gefüllt – die hohen Ticketpreise hielten offenbar einige Fans fern.

130 deutsche Athleten nehmen an der Zeremonie teil, verteilt auf vier Austragungsorte.

Neben Mailand sind Cortina, Predazzo und Livigno beteiligt, sodass Athleten an ihren Wettkampfstätten bleiben können.

Das Warten endet bald: In etwa einer Stunde beginnt die Eröffnungsfeier im Mailänder San-Siro.

Die Hauptveranstaltung wird im Ersten live übertragen, kommentiert von Tom Bartels und Giovanni di Lorenzo.

Wer möchte, kann das Spektakel auch bei Eurosport verfolgen oder in unserem XXL-Olympia-Ticker mitlesen.

Rückschlag für Freestyle-Skierin Muriel Mohr (19): Sie verletzte sich im Slopestyle-Training.

Der DOSB teilte mit, dass Mohr sich einen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie zuzog und sich einer arthroskopischen Operation unterziehen musste.

Der behandelnde Arzt gab an, das Knie sei stabil, und Mohr könnte bei positivem Heilungsverlauf bald wieder voll belastbar sein.

Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus, sodass Kira Weidle-Winkelmann (29) am Freitag erstmals die Piste in Cortina befahren konnte.

Sie erzielte die drittschnellste Zeit, war aber mit der Streckenpräparierung unzufrieden.

Weidle-Winkelmann kritisierte die Härte der Strecke und sagte, dass unser Sport gefährlich genug sei und man nicht noch mehr Spannung einbauen müsse.

Sie hatte 2021 WM-Silber in Cortina gewonnen, doch die Strecke sei diesmal deutlich härter.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen verlief sehr unterschiedlich für die beiden Deutschen.

Emma Aicher hatte Probleme, verpasste Tore und landete weit hinten, während Kira Weidle-Winkelmann die drittschnellste Zeit erzielte.

Besonderes Augenmerk galt Lindsey Vonn, die trotz Kreuzbandriss souverän fuhr und eine Medaille möglich machte.

Österreichs Daniel Hemetsberger (34) zeigte beeindruckende Comeback-Qualitäten nach schwerem Sturz.

Er verlor im Training den Helm, kam mit Gesichtswunden und fehlenden Zähnen zurück auf die Piste und fuhr auf Platz zwei im abschließenden Training, das aber wegen Ausfällen nur bedingt aussagekräftig war.

Nach positivem Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor klar hinter sie.

Mehr dazu hier: „‚Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von positivem Test.“

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen wurde erneut unterbrochen, diesmal wegen Nebels.

Nach Ilka Štuhecs Crash und Reparatur der Strecke warteten auch Emma Aicher, Kira Weidle-Winkelmann und Lindsey Vonn auf ihren Start.

Vonns Start wird mit Spannung erwartet, da sie sich vor einer Woche einen Kreuzbandriss zuzog.

Die Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich und Johannes Lochner nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil.

Sie reisten vorzeitig ab, da sie aufgrund knapper Bettenkapazitäten im Athletendorf keine Unterkunft fanden und ihre Wettkämpfe erst später beginnen.

Vor ihrem ersten Eisauftritt erntete die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) bereits Kritik.

Mehr dazu hier: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger.“

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt eine schwere Zeit nach dem Tod seines Vaters Hugo.

Mehr dazu hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters.“

Heute Abend um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele mit der Eröffnungsfeier im San-Siro-Stadion offiziell eröffnet.

Da die Wettkampforte über Norditalien verteilt sind, finden auch in Cortina, Predazzo und Livigno kleinere Zeremonien statt. Deutschlands Co-Fahnenträgerin Katharina Schmid führt Team Deutschland an.

Wettkämpfe laufen bereits seit Mittwoch, unter anderem im Eiskunstlauf und Curling. Die ersten Medaillenentscheidungen folgen am Samstag mit der Abfahrt in Bormio.

Felix Hoffmann (28) präsentierte sich im Skispringen auf der Normalschanze beeindruckend.

Er gewann einen Lauf und erreichte in weiteren die Plätze zwei und drei. Philipp Raimund (25) landete auf den Rängen drei, fünfzehn und sechs.

Andreas Wellinger (30) wurde 20., elf- und 18., Pius Paschke (35) landete zwischen Platz 27 und 30.

Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste das Big-Air-Finale.

Er scheiterte nach zwei missglückten Sprüngen in der Qualifikation und verpasste wie schon 2022 in Peking den Einzug ins Finale.

Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training auf der Normalschanze in Predazzo.

Katharina Schmid wurde 15., 18. und 19., Selina Freitag konnte sich noch nicht vorne zeigen.

Agnes Reisch überzeugte mit den Plätzen vier, zehn und fünf, Juliane Seyfarth lag auf den Rängen 26 bis 38.

Das Eishockey-Frauen-Gruppenspiel Finnland gegen Kanada wurde wegen eines Norovirus-Ausbruchs im finnischen Team abgesagt.

Die Partie wird am Donnerstag nachgeholt.

Die deutschen Eishockey-Frauen begannen mit einer Auftakt-Niederlage gegen Schweden.

Sie verloren mit 1:4, erzielten aber durch Katarina Jobst-Smith früh die Führung.

Schweden drehte die Partie mit drei Treffern.

Auf der „Pista Stelvio“ gab es erneut einen schweren Sturz – diesmal von ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34).

Er verlor die Kontrolle in einer Kurve, stürzte, verlor den Helm und wurde vom Fangnetz gestoppt.

Hemetsberger erlitt Verletzungen im Gesicht und Bein.

Der Norweger Fredrik Möller hatte sich bereits am Vortag schwer verletzt.

Die Olympischen Spiele schreiben vor dem offiziellen Start weitere Negativschlagzeilen: Im Olympischen Dorf in Mailand wurden zahlreiche Sanitäranlagen mutwillig zerstört.

Die Polizei berichtete von rund 70 beschädigten Duschen und Toiletten, vermutlich durch Sabotage mit Fräsen.

Der Zugang zum Olympischen Dorf ist streng kontrolliert, Überwachungskameras sollen helfen.

Die ersten vier Spiele im Curling-Mixed-Wettbewerb sind beendet.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz gewannen zum Auftakt jeweils.

Alle Ergebnisse auf einen Blick:

Schweden – Südkorea 10:3
Großbritannien – Norwegen 8:6
Kanada – Tschechien 10:5
Estland – Schweiz 7:9 n.V.

Der Curling-Mixed-Auftakt verlief anders als geplant.

Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina musste der Wettbewerb kurz unterbrochen werden.

Nach wenigen Minuten wurde das Problem behoben und der Wettkampf fortgesetzt.

Zwei Tage vor der Eröffnungsfeier starteten die Mixed-Curling-Teams in Cortina.

Ab 19.05 Uhr liefen die ersten vier Partien im Olympiastadion.

Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) sind die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier am Freitagabend.

Der DOSB gab dies nach einer Abstimmung mit über 135.000 Fans bekannt.

Draisaitl und Schmid setzten sich gegen Johannes Rydzek, Laura Nolte, Tobias Wendl und Ramona Hofmeister durch.

Sie folgen auf Claudia Pechstein und Francesco Friedrich, die 2022 die Fahne trugen.

Zwei Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele wurde Italien offenbar Ziel russischer Hackerangriffe.

Außenminister Antonio Tajani berichtete, dass Cyberangriffe auf das Außenministerium und einige Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina, abgewehrt wurden. Die Angriffe seien russischen Ursprungs.

Vor Wettkampfbeginn gab es die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25) stürzte im ersten Abfahrtstraining in Bormio schwer.

Er musste per Hubschrauber abtransportiert werden, nachdem er in einer Kurve die Kontrolle verlor und seinen linken Arm nicht mehr bewegen konnte.

Auch wenn die Olympischen Spiele erst am Freitag offiziell starten, laufen heute bereits erste Wettkämpfe.

Die Curling-Vorrunden beginnen um 19.05 Uhr mit mehreren Spielen.

Mehr unter: „Olympia 2026: Alle Wettkämpfe am 4. Februar.“

Die Internationale Test-Agentur (ITA) führte in den sechs Monaten vor den Spielen 7100 Dopingtests bei rund 2800 Olympia-Athleten durch.

Das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer. Schwerpunkt waren Risikodisziplinen wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Short Track.

Die meisten Tests wurden bei Athleten aus China, Deutschland, USA und Spanien durchgeführt.

Kurz vor dem Start änderte das US-Olympiateam den Namen ihrer Unterkunft von „Ice House“ auf „Winter House“.

Dies soll einer unerwünschten Assoziation mit der US-Einwanderungsbehörde ICE entgegenwirken, die zuletzt in Mailand für Proteste sorgte.

Gute Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Deutsche Sporthilfe erhöhte die Prämien für Medaillengewinne bei Olympia.

Gold gibt es künftig 30.000 Euro (statt 20.000), Silber 20.000 Euro (statt 15.000), Bronze bleibt bei 10.000 Euro.

Wer trägt die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier? Das entscheidet Ihr noch bis Dienstag per Online-Voting.

Zur Auswahl stehen bei den Frauen Ramona Hofmeister, Laura Nolte und Katharina Schmid, bei den Männern Leon Draisaitl, Johannes Rydzek und Tobias Wendl.

Die Bekanntgabe erfolgt am 5. Februar, einen Tag vor der Eröffnungsfeier.

Herzlich willkommen zu unserem großen Olympia-Ticker 2026! Hier erfahrt Ihr alle wichtigen Neuigkeiten zum deutschen Team, Medaillenentscheidungen und weitere Highlights live.