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Olympia 2026 im Liveticker: Deutsche Rodlerinnen zur Halbzeit auf Kurs für Medaillen!

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina befinden sich in vollem Gange!

Am vierten Wettkampftag raste Rennrodlerin Julia Taubitz zu Deutschlands dritter Goldmedaille, während Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann ebenfalls Silber im Team-Wettbewerb gewannen. Die Skispringer des DSV verpassten das Podium knapp.

In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch laufend über alle Medaillengewinne, Höhepunkte und Hintergrundgeschichten.

Auch die deutschen Doppelsitzer-Tandems Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt haben weiterhin Medaillenchancen.

Nach dem ersten Durchgang belegen Eggert/Arlt aktuell den vierten Platz, direkt dahinter liegen Wendl/Arlt als Fünftplatzierte. Führend sind zurzeit die US-Amerikaner Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa, gefolgt von den Österreichern Thomas Steu und Wolfgang Kindl sowie den Italienern Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner auf den Medaillenrängen.

Im Doppelsitzer der Damen liegen Dajana Eitberger und Magdalena Matschina zur Halbzeit auf Position zwei.

Obwohl sie am Start durch eine Berührung mit der Bande Zeit verloren, überzeugten sie im unteren Streckenabschnitt umso mehr. Die Führung halten die Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Eitberger und Matschina haben jedoch nur einen Rückstand von 0,022 Sekunden. Den dritten Platz belegen derzeit die Österreicherinnen Selina Egle und Lara Kipp.

Vor wenigen Minuten begannen die ersten Durchgänge im Doppelsitzer der Damen und Herren; die Finalentscheidungen fallen heute Abend um 18:53 Uhr bzw. 19:40 Uhr.

Bei den Damen kämpfen die deutschen Athletinnen Eitberger und Matschina um Gold, bei den Herren haben Wendl/Arlt sowie Eggert/Müller Aussichten auf Edelmetall.

Im Livigno Snow Park sicherte sich Elizabeth Lemley den Olympiasieg im Buckelpisten-Wettbewerb! Die 20-jährige US-Amerikanerin gewann vor ihrer Landsfrau Jaelin Kauf, Dritte wurde Perrine Laffont aus Frankreich.

Nach einem Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im Dezember letzten Jahres in den Weltcup zurück – nun triumphiert sie überraschend in Italien.

Große Sorge um die Chinesin Liu Jiayu! Die 33-Jährige stürzte schwer bei der Halfpipe der Frauen und musste minutenlang medizinisch versorgt werden.

Beim Versuch, ihren „Frontside 900“ zu landen, verlor sie das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf die Piste auf und blieb regungslos liegen, was die Zuschauer sichtlich erschütterte. Rund acht Minuten lang kümmerten sich Sanitäter um Jiayu, bevor sie auf einer Trage abtransportiert wurde.

Über ihren aktuellen Zustand liegen noch keine näheren Informationen vor.

Die Biathlon-Einzelentscheidung der Frauen über 15 Kilometer wurde von den Französinnen dominiert: Julia Simon gewann Gold, ihre Teamkollegin Lou Jeanmonnot sicherte sich Silber. Bronze ging an Lora Hristova aus Bulgarien.

Vanessa Voigt verpasste als Vierte knapp das Podest, Janina Hettich-Walz erreichte einen guten achten Rang.

Für die deutsche Medaillenhoffnung Franziska Preuß lief es hingegen nicht optimal. Beim letzten Schießen fielen die Scheiben zwei und vier nicht – so kam die 31-Jährige erschöpft ins Ziel und lag mehr als zwei Minuten hinter Simon, was nur für Platz zehn reichte. Dabei war die Bayerin nach drei fehlerfreien Schießeinlagen lange auf Medaillenkurs.

Die Goldmedaille im 10-Kilometer-Langlauf geht an Norwegen! Jens Lurås Oftebro brach am Ende erschöpft zusammen, während der Österreicher Johannes Lamparter Silber erkämpfte. Bronze holte Eero Hirvonen aus Finnland.

Vinzenz Geiger war lange Teil der Spitzengruppe, musste am Ende jedoch abreißen lassen und belegte den zehnten Platz, hinter seinem deutschen Teamkollegen Johannes Rydzek, der Achter wurde. Julian Schmid kam auf den 14. Rang.

Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen wird wohl zum König der Winterspiele gekrönt. Mit einem Vorsprung von 0,13 Sekunden setzte er sich gegen den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33) durch.

Marco Odermatt (28), der vor den Spielen als Favorit auf Gold galt, wurde Dritter.

Von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer in der Olympia-Geschichte, der drei Goldmedaillen bei einem einzigen Winterspiel gewinnen konnte. Damit reiht er sich in die Riege legendärer Athleten wie den Österreicher Toni Sailer (†73) und den Franzosen Jean-Claude Killy (82) ein.

Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams beim Mixed-Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska online mit einer Welle von Hasskommentaren überschüttet.

„Mir ist bewusst, dass mein Sprung den Einzug in die nächste Runde gekostet hat. Ich hatte Angst vor diesem Sprung. Ich wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht geklappt“, erklärte die Jugendliche nach einem Sprung von lediglich 82 Metern und übernahm die Verantwortung für das Ausscheiden ihres Teams. Mit der Reaktion in den sozialen Medien hatte sie jedoch nicht gerechnet.

Schockmoment im Olympia-Dorf! Am vergangenen Montagabend stürzte der australische Snowboardcross-Athlet Cam Bolton (35) schwer im Training. Die Verletzung bedeutet das vorzeitige Aus für den erfahrenen Sportler bei diesen Spielen.

Das australische Sportinstitut NSWIS bestätigte den heftigen Sturz. Am Dienstag klagte Bolton über zunehmende Schmerzen am Kopf, Hals und Nacken und wurde deshalb zur Untersuchung in die Olympische Polyklinik von Mailand gebracht.

Dort wurde die Diagnose gestellt: Zwei stabile Frakturen an den Halswirbeln. Anschließend wurde er sofort in ein Krankenhaus in Mailand verlegt.

Während bei den Frauen im Eishockey und bei den Männern im Eiskunstlauf noch Wettkämpfe laufen, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, der von Julia Taubitz mit der dritten Goldmedaille für das deutsche Team geprägt wurde.

Im Medaillenspiegel steigt Deutschland dadurch vorübergehend auf den geteilten zweiten Platz mit Schweden. Norwegen führt die Rangliste mit sechs Goldmedaillen an.

Das ist bitter! Das DSV-Quartett mit Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund verpasst nach acht Sprüngen das Podium nur knapp und wird Vierter hinter Japan.

Slowenien mit den Geschwistern Domen und Nika Prevc sicherte sich souverän Gold, Norwegen freute sich über Silber.

Eine weitere Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Im Mixed-Team-Skispringen hofft Deutschland auf eine weitere Auszeichnung nach dem Gold von Philipp Raimund.

Aktuell sieht es für Raimund, Reisch, Hoffmann und Freitag nicht unbedingt nach einer Medaille aus. Schlussspringer Raimund hat noch die Möglichkeit, während die Prevc-Geschwister auf Kurs Gold sind.

Julia Taubitz hat es geschafft! Die Sportsoldatin aus Annaberg-Buchholz glänzte auch im letzten Durchgang und sicherte sich den ersten Platz im Einsitzer der Damen vor der Lettin Elina Bota.

Mit Tränen in den Augen und der schwarz-rot-goldenen Flagge auf dem Rücken feierte die 29-Jährige ihren ersten Olympiasieg. Am Ende triumphierte die Erzgebirgerin mit einem beeindruckenden Vorsprung von 0,918 Sekunden in einer Gesamtzeit von 3:30,625 Minuten vor ihrer lettischen Rivalin. Bronze ging an die US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957 Sekunden).

Julia Taubitz bleibt in der Pole-Position für ihr erstes Olympia-Gold. Nach dem dritten von vier Läufen führt die 29-Jährige aus dem Erzgebirge weiterhin deutlich mit 0,704 Sekunden Vorsprung auf Elina Bota aus Lettland.

Allerdings profitierte sie dabei von einem großen Fehler ihrer bisherigen Zweitplatzierten, der deutschen Konkurrentin Merle Fräbel, die am Start den Schlitten verriss und nun um eine Medaille bangen muss.

Die Entscheidung fällt im finalen Lauf ab 18:50 Uhr.

Im Curling-Mixed-Wettbewerb steht der Sieg für Platz drei fest: Italien besiegte Großbritannien mit 5:3 und sicherte sich eine weitere Medaille bei diesen Winterspielen.

Das Finale zwischen Schweden und den USA findet um 18:05 Uhr statt.

Philipp Nawrath verpasste beim Einzel-Biathlon als Fünfter mit einem Fehler knapp eine Medaille.

Den Olympiasieg sicherte sich der fehlerfreie Dominator des Dezembers, Johan-Olav Botn, gefolgt vom Gesamtweltcup-Führenden Éric Perrot aus Frankreich und dem Landsmann Sturla Holm Lægreid.

David Zobel wurde als zweitbester Deutscher 21. (zwei Fehler), Lucas Fratzscher (zwei Fehler) landete auf Platz 23. Philipp Horn hingegen schoss sechsmal daneben und belegte Rang 40.

Kira Weidle-Winkelmann legte als Sechste in der Abfahrt eine starke Leistung vor, Emma Aicher vollendete im Slalom mit einer hervorragenden Zeit und sicherte dem deutschen Kombinations-Team Silber!

Die 22-Jährige erzielte die beste Slalomzeit und überholte damit mehrere Konkurrenten. Das deutsche Duo musste sich letztlich nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber geschlagen geben – mit einem hauchdünnen Rückstand von 0,05 Sekunden. Bronze ging an die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.

Für Aicher ist es bereits die zweite Medaille bei diesen Spielen nach Silber in der Abfahrt, zudem gewann sie 2022 mit dem Team Silber. Weidle-Winkelmann feiert ihre erste Olympia-Medaille, ausgerechnet auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.

Beim von zahlreichen Stürzen geprägten Wettbewerb sicherte sich Birk Ruud den Olympiasieg. Kein anderer Athlet konnte seinen starken ersten Lauf überbieten, auch wenn der Norweger im letzten Durchgang selbst stürzte. Silber gewann US-Amerikaner Alex Hall, Bronze ging an Luca Harrington aus Neuseeland.

Für Ruud ist es bereits die zweite Goldmedaille bei Olympischen Spielen: 2022 hatte er den Big-Air-Wettbewerb in Peking gewonnen.

Die ersten Medaillen im Shorttrack sind vergeben! Im A-Finale der Mixed-Team-Staffel setzte sich Gastgeber Italien vor Kanada und Belgien durch.

Ein deutsches Team war nicht vertreten.

Im Mixed-Team-Skispringen verzichten die deutschen Springer auf Fahnenträgerin Katharina Schmid. Stattdessen nominieren die Trainer Selina Freitag und Agnes Reisch, die bei den Normalschanzen-Wettkämpfen am vergangenen Samstag vor Schmid lagen.

Das Quartett wird ergänzt durch den frischgebackenen Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.

Favoritensieg bei den Herren im Sprint! Johannes Høsflot Klæbo gewann wie im Skiathlon Gold. Hinter dem dominanten Norweger sicherte sich US-Amerikaner Ben Ogden die Silbermedaille, Klæbos Landsmann Oskar Opstad Vike holte Bronze.

Als bester Deutscher erreichte Jan Stoelben das Viertelfinale, Janosch Brugger schied bereits in der Qualifikation aus.

Triple-Podium für Schweden! Im Finale des Langlauf-Sprints setzte sich Linn Svahn vor ihren Landsfrauen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist durch.

Schade! Für Coletta Rydzek und Laura Gimmler ist der Sprint im Halbfinale beendet. Sie belegten Plätze drei und vier in ihrem Lauf und konnten sich nicht als Lucky Loser für das Finale qualifizieren.

Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen! Laura Gimmler und Coletta Rydzek erreichten das Sprint-Halbfinale.

Gimmler wurde in ihrem Viertelfinale Zweite und qualifizierte sich direkt, Rydzek gewann sogar ihren Lauf. Sofie Krehl verpasste knapp den Einzug ins Halbfinale.

Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Duo in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Rang sechs.

Die 29-Jährige, die in der Abfahrt antrat, lag am Ende 0,74 Sekunden hinter der führenden US-Amerikanerin Breezy Johnson, bis zum Medaillenrang fehlen 0,47 Sekunden.

Im zweiten Teil der Team-Kombination, dem Slalom (14 Uhr), soll Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher diesen Rückstand wieder wettmachen. Die vielseitige Athletin ist in dieser Saison nicht nur die beste Abfahrerin, sondern auch die beste Slalomfahrerin im Team und kämpft gemeinsam mit Weidle-Winkelmann um eine Medaille.

Philipp Raimund hätte seine Goldmedaille wohl gern mit dem Norweger Marius Lindvik gefeiert.

Doch nach dem Anzug-Skandal bei der WM 2025 zerbrach die Freundschaft: „Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft mit Konkurrenten nach: Wie ins Gesicht gespuckt“

Die Olympischen Spiele 2026 starteten mit einer spektakulären Show. Doch die Berichterstattung des italienischen Senders Rai war von zahlreichen Pannen geprägt, die nun größere Wellen schlagen.

Sportchef Paolo Petrecca erkannte viele an der Show beteiligte Personen nicht richtig, verwechselte unter anderem die bekannte Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey. Auch IOC-Präsidentin Kirsty Coventry wurde von ihm fälschlicherweise für die Tochter des italienischen Präsidenten Sergio Mattarella gehalten.

Als Reaktion auf die peinlichen Fehler kündigte die Rai-Sportredaktion nach Ende der Spiele einen dreitägigen Streik an. Die Gewerkschaft Usigrai kritisierte scharf und warf Petrecca vor, dem Sender, den Gebührenzahlern und Sportjournalisten erheblichen Schaden zugefügt zu haben.

Auch die Politik reagierte: Die italienische Opposition erklärte, dass seit Amtsantritt von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni politische Loyalität bei Rai wichtiger sei als fachliche Kompetenz.

Große Freude bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde am Montag überraschend Vater.

Die Geburt erlebte er auf besondere Weise: „Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star von Anruf geweckt, dann ging alles ganz schnell“.

Drei der vier deutschen Langlauf-Damen haben die Qualifikation im Sprint überstanden.

Laura Gimmler (Platz 17), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) schafften den Sprung ins Viertelfinale; Katherine Sauerbrey (39.) scheiterte.

Während die Qualifikation ein Einzelzeitfahren war, laufen ab dem Viertelfinale Heats mit sechs Läuferinnen im direkten Duell.

Am späten Sonntagabend teilte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.

Was sie dabei sagte, lest Ihr hier: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort: Das ist ihre Diagnose“.

Nach einem erfolgreichen dritten Wettkampftag und Philipp Raimunds Gold im Skispringen richtet sich der Blick auf Dienstag. Auch heute hat Team Deutschland vielversprechende Athleten am Start.

Die besten Medaillenchancen bestehen im Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel nach der Halbzeit auf Gold- bzw. Silberkurs liegen. Der letzte Lauf auf der Eisbahn von Cortina beginnt um 18:34 Uhr.

Raimund will einen Tag nach seinem Triumph nachlegen, denn um 18:45 Uhr findet der Mixed-Wettbewerb im Skispringen statt. Zudem startet Emma Aicher im Ski Alpin gemeinsam mit Kira Weidle-Winkelmann in der Team-Kombination (10:30 Uhr Abfahrt, 14 Uhr Slalom).

Auch die Biathlon-Herren im Einzel (13:30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13:13 Uhr) haben Außenseiterchancen. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Während im Damen-Eishockey gerade das vierte Gruppenspiel zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute mit dem „Gold-Hille“-Wunder.

Im Medaillenspiegel ist Deutschland dadurch auf Platz vier vorgerückt.

Philipp Raimund gewann die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen. Der 25-Jährige siegte im Normalschanzen-Wettbewerb in Predazzo.

Der Erfolg gilt als Überraschung, da Raimund bislang keinen Weltcup-Sieg vorweisen konnte. Am Montagabend verwies er mit 270,4 Metern den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido auf die Plätze zwei und drei. Nach seinem Goldsprung sagte Raimund strahlend im TV: „Ich wusste, es geht auf jeden Fall weit. Es ist unglaublich.“

Mehr zu „Gold-Hille“ lest Ihr hier: „Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück kaum fassen“.

Deutschland hat am Dienstag beste Chancen auf ein weiteres Rodel-Gold. Weltmeisterin Julia Taubitz und WM-Zweite Merle Fräbel setzten sich in den ersten beiden von vier Läufen deutlich von der Konkurrenz ab und liefern sich ein enges Duell.

Taubitz führt nur 61 Hundertstelsekunden vor Fräbel.

Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Snowboard der Frauen.

Annika Morgan platzierte sich in der Qualifikation auf Rang 13 und verpasste damit denkbar knapp die Top 12.

Die deutschen Damen im Eishockey dürfen weiterhin auf den Einzug ins Olympia-Viertelfinale hoffen.

Im dritten Gruppenspiel setzte sich das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod nach Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) gegen Frankreich durch, nachdem zuvor ein klarer 5:2-Erfolg gegen Japan gelang. Das Team vergab viele Chancen, machte es unnötig spannend.

Laura Kluge brachte 35 Sekunden vor der Pause die Führung, doch Frankreich glich im letzten Drittel durch Estelle Duvin aus. Erst in der Verlängerung erzielte Katarina Jobst-Smith den entscheidenden Treffer zum 2:1.

Das Glamourgirl sitzt auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.

Im Eisschnelllauf über 1000 Meter setzte sich die 27-jährige Luxus-Queen der Winterspiele vor den Augen ihres Freundes Jake Paul mit 0,28 Sekunden Vorsprung vor Teamkollegin Femke Kok durch und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf.

Bronze holte Miho Takagi aus Japan, die 2020 und 2023 auf dieser Strecke Weltmeisterin wurde.

Die Entscheidung über 1000 Meter im Eisschnelllauf der Frauen steht an.

Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA gehören zu den Top-Anwärterinnen auf Medaillen.

Anna Ostlender (23) ist die einzige deutsche Starterin, hat aber eher Außenseiterchancen.

Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt von Cortina d’Ampezzo richtete Trainer Aksel Lund Svindal (42) ein emotionales Statement an Lindsey Vonn (41).

„Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst sowohl diejenigen, die deinen Weg verfolgen, als auch uns, die täglich mit dir arbeiten“, schrieb Svindal am Tag nach Vonns Unfall auf Instagram. „Gestern war ein harter Tag auf der Strecke – für alle, aber am meisten für dich.“

Vonn war nach nur zwölf Sekunden Fahrzeit an einem Tor hängen geblieben und hart auf die Piste gestürzt. Dabei brach sie sich das linke Bein.

In Kürze betreten die Frauen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft das Eis.

Im dritten Gruppenspiel trifft das Team von Trainer Jeff MacLeod ab 16:40 Uhr auf Frankreich.

Ein Sieg könnte den entscheidenden Schritt Richtung Olympia-Viertelfinale bedeuten.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podium in der alpinen Team-Kombination deutlich.

Jocher wurde in der Abfahrt Elfter, Straßer konnte die Platzierung nur minimal verbessern und erreichte knapp die Top Ten.

Abfahrts-Olympiasieger Franjo van Allmen aus der Schweiz gewann im Duo mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg vor den Landsmännern Marco Odermatt und Loic Mellarc sowie den Österreichern Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, die sich zeitgleich Silber sicherten.

Im Ski Freestyle verteidigte die Schweizerin Mathilde Gremaud ihren Olympiasieg und verwies Superstar Eileen Gu aus China auf Platz zwei. Dritte wurde die Kanadierin Megan Oldham.

Deutsche Teilnehmerinnen fehlten wegen der Verletzung von Muriel Mohr im Training.

Obwohl Justus Strelow einer der besten Weltcup-Schützen ist, wird er nicht beim schießintensiven Einzel starten. Stattdessen setzt der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, Strelow sei zwar ein wichtiger Teamspieler, aber die schwierige vier Kilometer lange Einzelrunde passe nicht zu seinen Stärken. Zudem werde er für den weiteren Verlauf der Spiele gebraucht.

Strelow akzeptierte die Entscheidung „wie ein Teamplayer“. Bereits bei den letzten beiden Weltmeisterschaften hatte er ähnliche Entscheidungen getroffen, um für die Staffeln fit zu bleiben.

Die Team-Kombination der Männer läuft. Nach der Abfahrt belegt das deutsche Duo Simon Jocher und Linus Straßer den elften Platz.

Jocher absolvierte eine solide Abfahrt und lag 1,33 Sekunden hinter dem Tagesbesten Giovanni Franzoni aus Italien. Im Slalom (14 Uhr) hat Straßer als einer der besten der Welt noch alle Chancen, das deutsche Team weiter nach vorne zu bringen.

Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland den kompletten Medaillensatz! Auch am Montag könnte es mit Gold weitergehen.

Im Skispringen der Männer von der Normalschanze hat Philipp Raimund gute Chancen, der bisher noch keinen Weltcup-Sieg errungen hat, aber in dieser Saison schon fünfmal auf dem Podium stand. Beim letzten Training belegte er die Plätze 1, 1 und 2.

Auch Felix Hoffmann, zweitbester Deutscher im Gesamtweltcup hinter Raimund, darf auf Edelmetall hoffen.

Den vollständigen Wettkampfplan findet Ihr hier.

Beim Eiskunstlauf im Mixed-Team sind noch Wettkämpfe im Gange. Prominente Gäste wie Tennisstar Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix verfolgen das Geschehen, während Team Deutschland seine ersten Medaillen feiert.

Gold-Rodler Max Langenhan stach am zweiten Wettkampftag besonders hervor, zuvor hatte Emma Aicher knapp Silber verpasst, bevor die Mixed-Staffel im Biathlon Bronze holte. Leider wurde der Sonntag vom schweren Sturz von US-Star Lindsey Vonn überschattet.

Eine Übersicht aller Medaillengewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

Die Feierlichkeiten nach dem Gewinn der Biathlon-Bronzemedaille laufen noch, doch die Medaillen sind scheinbar nicht besonders bruchsicher.

Bei einem Freudenbild sprang Justus Strelow die Medaille ab und fiel zu Boden, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband scherzhaft. Hoffentlich blieb wenigstens der glänzende Teil heil!

Max Langenhan brachte Deutschland im Herren-Rodeln die erste Goldmedaille bei diesen Winterspielen!

Alles zum Triumph des Thüringers lest Ihr unter: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan rast zum Olympiasieg“.

In Olympia-Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem die 5000 Meter bei den Männern im Eisschnelllauf.

Der norwegische Weltrekordhalter ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Starter hatten keinen Anteil an der Medaillenvergabe, konnten mit den Plätzen Zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) aber gute Leistungen zeigen.

Nach dem schweren Sturz von Lindsey Vonn gibt ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update bekannt.

Was er berichtete, lest Ihr hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update“.

Am ersten Wettkampftag stellte Max Langenhan zwei Bahnrekorde im Eiskanal von Cortina auf, im dritten Lauf übertraf er sich sogar selbst.

Mit dem dritten Bahnrekord im dritten Lauf liegt der 26-Jährige vor dem letzten Durchgang im Einsitzer mit fast drei Zehntelsekunden Vorsprung vor dem Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods liegt bereits über eine Sekunde zurück – im Rodeln eine Weltenweite Distanz.

Altmeister Felix Loch läuft es nicht gut: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 belegt derzeit nur Platz acht, Timon Grancagnolo sitzt auf Rang zehn.

Nach dem Gewinn der Medaille in der Biathlon-Mixed-Staffel war Vanessa Voigt emotional berührt.

Die 28-Jährige erinnerte an ein schwieriges Jahr: „‚Passiert das wirklich?‘: Nach Staffel-Bronze fließen bei der Biathlon-Athletin die Tränen“.

Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich, Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus. Zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale gescheitert.

Gold sicherten sich die Tschechin Zuzana Maderova, gegen die Hofmeister ausgeschieden war, sowie Benjamin Karl aus Österreich.

Was für ein unglaubliches Staffelerlebnis mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sicherte Bronze hinter den Favoriten Frankreich und Gastgeber Italien.

Siebenmal blieben die Deutschen fehlerfrei, beim finalen Schießen musste Schlussläuferin Preuß trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen lassen und in die Strafrunde. Ihr Glück: Norwegens Maren Kirkeeide musste zweimal in die Strafrunde, die anderen Teams waren zu weit zurück, sodass Deutschland dennoch das Podium erreichte!

Nach Silber für Emma Aicher ist es die zweite deutsche Medaille des Tages.

Beim schweren Sturz von Lindsey Vonn waren Familienmitglieder anwesend, darunter ihre Schwester Karin Kildow.

Was sie zum Unfall sagte, lest Ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“.

Steht eine Biathlon-Sensation bevor? Noch nie schaffte eine deutsche Mixed-Staffel eine Olympia-Medaille, doch zur Halbzeit sieht es vielversprechend aus.

Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath meisterten die ersten Schießeinlagen fehlerfrei, die Frauen starteten auf Rang zwei knapp hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien!

Nun liegt es an Vanessa Voigt und Franziska Preuß, die Medaille zu sichern.

Keine Überraschung beim Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann den Wettbewerb über 2×10 Kilometer und sicherte sich seinen sechsten Olympiasieg.

Sein Teamkollege Martin Løwstrøm Nyenget holte Bronze, dazwischen platzierte sich der Franzose Mathis Desloges mit Silber. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Platz 26.

Drei deutsche Snowboarder zogen ins Finale der besten 16 im Parallel-Riesenslalom ein.

Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister (2018 Olympia-Bronze) als Siebte und Cheyenne Loch (15.) im Viertelfinale um Medaillen.

Bei den Männern erreichte Elias Huber als Zwölfter das Achtelfinale, Stefan Baumeister schied als 18. aus.

Nach fast 20 Minuten Unterbrechung sicherte sich Emma Aicher trotz Re-Starts die Silbermedaille in der Abfahrt. Nur 0,04 Sekunden fehlten zu Gold.

Gold gewann US-Weltmeisterin Breezy Johnson, Bronze ging an Lokalmatadorin Sofia Goggia.

Es ist die erste deutsche Medaille bei diesen Spielen, die jedoch vom schweren Sturz von Lindsey Vonn überschattet wird. Kira Weidle-Winkelmann belegte den neunten Platz.

Nach etwa 15 Minuten wurde Vonn abtransportiert.

Ein Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin ins nächstgelegene Krankenhaus.

Lindsey Vonn liegt noch immer auf der Piste und wird behandelt. Der Helikopter nähert sich langsam, um die 41-Jährige abzutransportieren. Schwere Bilder werden gezeigt.

Die Situation sieht sehr ernst aus! Nachdem Kira Weidle-Winkelmann auf Platz sieben ins Ziel kam, startete Lindsey Vonn und stürzte früh im Rennen.

Die US-Amerikanerin, die mit einem Kreuzbandriss antrat, blieb mit der Hand an einem Tor hängen, flog durch die Luft und lag regungslos auf der Piste.

Was für eine beeindruckende Fahrt!

Emma Aicher zeigte in der Abfahrt eine starke Leistung und musste sich nur Weltmeisterin Breezy Johnson geschlagen geben – um winzige vier Hundertstelsekunden. Nun heißt es bangen um das Podest!

Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.

Details erfahrt Ihr hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.

Die Parallel-Riesenslalom-Vorläufe der Snowboarder laufen, um 11:30 Uhr folgt die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Abfahrt der Frauen – und Deutschland hat mehrere heiße Eisen im Feuer.

Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben in der Abfahrt gute Medaillenchancen, beide standen in dieser Saison bereits auf dem Podium, Aicher gewann sogar ein Rennen. Weidle-Winkelmann zeigte in den Trainingsläufen starke Leistungen, auch bei Aicher steigt die Form.

Bei den Snowboardern gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister (Finale: 14:29 Uhr Frauen, 14:39 Uhr Männer) mit Medaillenchancen an den Start. Im Rodel-Einsitzer der Männer (4. Durchgang: 18:40 Uhr) führt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag sogar das Feld an. Auch die Biathlon-Mixedstaffel (14:05 Uhr) darf sich Chancen auf Edelmetall ausrechnen.

Den kompletten Zeitplan des Tages findet Ihr hier.

Auch im Big-Air-Snowboarden wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen an Japan, Bronze an China.

Favorit Hiroto Ogiwara ging überraschend leer aus, dafür überzeugten seine Landsleute Kira Kimura (Gold) und Ryoma Kimata (Silber). Der Chinese Yiming Su sicherte sich Bronze.

Die Norwegerin Anna Odine Stroem überraschte am Samstagabend beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze mit Gold!

Die 27-Jährige setzte sich mit starken Sprüngen 1,1 Punkte vor der Favoritin Nika Prevc durch, Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.

Beste Deutsche war Selina Freitag auf Rang sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Platz 16. Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied bereits nach dem ersten Durchgang aus.

Felix Loch (36) hatte sich sicher mehr erhofft! Der Rodel-Medaillenfavorit und Gesamtweltcup-Führende liegt zur Halbzeit nur auf einem enttäuschenden achten Platz.

Besser lief es für Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der einen neuen Bahnrekord in Cortina aufstellte und vor den entscheidenden Läufen das Feld anführt.

Unglaublich! Am 35. Geburtstag sicherte sich Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.

Im 3000-Meter-Eisschnelllauf der Frauen stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ die starke Konkurrenz aus Norwegen (Ragne Wiklund) und Kanada (Valérie Maltais) hinter sich.

Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte als Favoritin und belegte nur Platz vier.

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind bereits gefallen. Ab ca. 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.

Im „Speed Skating Stadium“ in Mailand gehen die Frauen über 3000 Meter an den Start.

Für Deutschland ist nur Josie Hofmann (29) am Start, die Chancen auf Edelmetall sind gering.

Fast zeitgleich meldeten die italienischen Bahnnetzbetreiber im Norden des Landes an drei Stellen Schäden.

Die Ermittler schließen Sabotage nicht aus, Anti-Terror-Experten wurden hinzugezogen.

Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“.

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiter auf das Olympia-Viertelfinale hoffen.

Nach der Auftaktpleite gegen Schweden besiegte das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod Japan mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0). Vor Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier war es der erste Olympia-Erfolg seit zwölf Jahren.

Die Weichen zum Sieg stellte das DEB-Team früh: Kapitänin Daria Gleißner traf nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) erhöhten auf 3:0.

Hadraschek-Eisenschmid (26.) sowie Laura Kluge (31.) bauten die Führung auf 5:0 aus. Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) verkürzten nur noch kosmetisch.

Doppel-Erfolg für Schweden!

Frida Karlsson gewann beim Skiathlon der Langläuferinnen Gold, Teamkollegin Ebba Andersson sicherte sich Silber. Heidi Weng aus Norwegen wurde Dritte.

Für die deutschen Langläuferinnen blieb ein Podestplatz erwartungsgemäß aus. Pia Fink belegte Rang 13, Hennig-Dotzler wurde 30.

Hoher Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte Team Deutschland im Olympischen Dorf viel Erfolg für die Wettkämpfe.

Der 70-Jährige hofft, dass sich die Vorbereitung „in guten Platzierungen und möglichst Medaillen“ auszahlt und drückte den Sportlern die Daumen.

Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) in Mailand bleibt nicht die einzige Station; weitere Besuche in Cortina und Antholz sind geplant.

Von Bormio geht es nun ohne Umwege nach Tesero.

Im Val di Fiemme begann soeben der Frauen-Langlauf im Skiathlon über 20 Kilometer, auch hier werden Medaillen vergeben.

Die erste Medaillenentscheidung steht fest.

Der Schweizer Franjo von Allmen gewann die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio vor dem Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni.

Dritter wurde der Südtiroler Dominik Paris. Silber und Bronze bleiben somit in Italien.

DSV-Fahrer Simon Jocher verpasste die Top 20 und wurde 21.

Als einziger Deutscher belegt Simon Jocher nach der Abfahrt vorerst Platz 19.

Das wäre seine zweitbeste Saisonplatzierung, sofern er nicht von nachfolgenden Fahrern verdrängt wird.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor den Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris und erfüllt damit seine Favoritenrolle.

Jocher ist der einzige deutsche Starter und hat als 28. nur Außenseiterchancen auf eine Medaille.

Schreckmoment um Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern, stürzte und rutschte über die Piste.

Glücklicherweise konnte sich der 35-Jährige wieder aufrappeln und blieb unverletzt.

Jetzt starten die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe bei Olympia und sorgt für die erste Medaillenentscheidung.

Wir sind gespannt, wer das erste Gold gewinnt.

Nach der beeindruckenden Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los! Nach drei Tagen Vorrundenspielen und Qualifikationen fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.

Den Auftakt machen die alpinen Skirennläufer, um 11:30 Uhr startet die Herren-Abfahrt. Deutschland hat direkt gute Medaillenchancen, denn um 18:45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettkampf der Skispringerinnen mit Selina Freitag, Fahnenträgerin Katharina Schmid und Agnes Reisch.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut pur!

Zeitgleich in Mailand und Cortina entzündeten die Ski-Ikonen Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) das olympische Feuer.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt: Gleich wird das olympische Feuer gleichzeitig in Mailand am Arco della Pace und in Cortina auf der Piazza Dibona entzündet.

Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli (59) und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Weiter geht's!

Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich ins Stadionzentrum.

Jetzt kommt der Moment, auf den alle gewartet haben.

Fackelträger ziehen ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor-Legende Andrea Bocelli (67), der „Nessun dorma“ singt. „Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!“

Das Entzünden der beiden Feuer steht bevor.

Nach den Reden von Giovanni Malagò (66), Präsident des Organisationskomitees, und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry (42) erklärt Italiens Präsident Sergio Mattarella (84) die Spiele offiziell für eröffnet: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“

Das Highlight des Abends rückt näher.

Nach der Ansprache folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Historie, präsentiert von Schauspielerin Sabrina Impacciatore (57). Anschnallen: Es geht rasend schnell zurück in die Vergangenheit.

Fun Fact für den Frühstückstisch: 1924 fanden die ersten Olympischen Winterspiele in Chamonix (Frankreich) statt.

Zum Schluss wird es laut, wenn das Gastgeberland die Bühne betritt.

Die Freude der Athleten ist spürbar, das Publikum jubelt begeistert – tolle Bilder!

So hart ist das: Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.

Gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Ehre haben, doch Zugprobleme verhinderten rechtzeitiges Erscheinen.

„Wegen Problemen mit den Zugverbindungen konnte er trotz Alternativen nicht rechtzeitig anreisen“, teilte die belgische Olympia-Mannschaft via Instagram mit.

Wir sind bei S angelangt.

Der Großteil der Teams ist bereits eingetroffen, nur wenige Nationen fehlen noch.

Die Schweiz trat beim Einmarsch nicht in voller Besetzung an.

Im Damen-Eishockey wurde in der Nacht ein Norovirus-Fall bestätigt, wie das Team kürzlich auf Instagram berichtete.

„Der positive Test lag erst nach dem Auftaktsieg gegen Tschechien und kurz vor der Eröffnungsfeier vor“, erklärte das Olympia-Team.

Aus Vorsichtsgründen entschied das Damen-Team, die Eröffnungsfeier auszulassen. Sehr schade!

Endlich ist es so weit: Eishockey-Star Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, parallel übernimmt Skispringerin Katharina Schmid (29) die Rolle der Fahnenträgerin in Predazzo.

Das Outfit fällt sofort auf. Die Ponchos sorgten zuvor bereits für unterschiedliche Reaktionen. Geschmäcker sind eben verschieden.

Nach etwa 20 Minuten ist der Einmarsch bei C erreicht.

Wer auf Deutschland wartet, muss sich noch etwas gedulden, denn der Auftritt erfolgt erst unter „Germania“.

Für den Einmarsch in Cortina sorgten die Brasilianer mit einem kleinen Tänzchen für Stimmung und brachten das Publikum zum Jubeln – ein Stück Copacabana im italienischen Winter.

Nun liegt der Fokus auf den Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Traditionell eröffnet Griechenland den Einmarsch, danach folgt die Reihenfolge der Gastgeber-Sprache. Deutschland tritt als „Germania“ an 32. Stelle ein.

Poesiezeit!

Pierfrancesco Favino (56), italienischer Schauspieler, trägt das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi vor.

Im San-Siro-Stadion erheben sich die Zuschauer, Italiens Nationalhymne wird gespielt.

Zeitgleich wird an den weiteren Austragungsorten die Trikolore gehisst.

Mode-Ikone Giorgio Armani wird mit einer Showeinlage geehrt.

Der italienische Designer, der im September letzten Jahres im Alter von 91 Jahren verstarb, erhält tosenden Applaus.

Früh in der Zeremonie singt US-Popstar Mariah Carey (56) den Italo-Hit „Volare“.

Es bleibt künstlerisch!

Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis (30) tritt auf, gefolgt von drei riesigen Farbtuben in Blau, Rot und Gelb, über denen bunt kostümierte Tänzer schweben.

Es zeichnen sich weitere Überraschungen ab.

Der Fokus zum Start liegt auf Kunst.

Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer verkörpern Skulpturen und schaffen eine Galerie auf der XXL-Bühne.

Los geht’s! Die Eröffnungsfeier hat begonnen.

Obwohl die Atmosphäre feierlich ist, ist das Stadion nur zu zwei Dritteln gefüllt – wohl wegen der hohen Ticketpreise.

130 deutsche Athleten nehmen heute an der großen Eröffnungsfeier teil, treten jedoch dezentral an vier Standorten auf.

Neben Mailand sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feierlichkeiten, sodass die Sportler direkt an ihren Wettkampfstätten bleiben können.

Das Warten endet bald: In etwa einer Stunde beginnt die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.

Ab 19:50 Uhr überträgt Das Erste live aus dem San-Siro-Stadion, kommentiert von Tom Bartels (60) und Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66). Die Feier findet auch in Cortina, Predazzo und Livigno statt.

Wer will, kann das Spektakel auch bei Eurosport verfolgen oder hier in unserem XXL-Olympia-Ticker mitverfolgen.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin verletzte sich im Slopestyle-Training schwer.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) teilte auf Instagram mit, dass Mohr sich nach der Landung eines Sprungs einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“ zuzog. Die 19-Jährige musste sich einem arthroskopischen Eingriff in München unterziehen.

„Das Knie ist stabil und weist keine weiteren Verletzungen auf. Vorausgesetzt, die Heilung verläuft positiv, kann das Knie in einigen Tagen wieder voll belastet werden“, so Dr. Manuel Köhne. Mohr darf weiter auf einen Start hoffen.

Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus, daher war der Lauf am Freitag das erste Training auf der Piste für Kira Weidle-Winkelmann (29).

Sie erzielte die drittschnellste Zeit, war aber unzufrieden mit der Streckenpräparierung.

„Natürlich möchte jeder für ein Großereignis etwas Besonderes machen und Spannung reinbringen. Ich bin kein großer Fan davon“, so die Sportsoldatin. „Unser Sport ist gefährlich genug, da verstehe ich nicht, warum man noch mehr machen muss. Das ist einfach unnötig.“

Weidle-Winkelmann hatte 2021 in Cortina WM-Silber in der Abfahrt gewonnen, doch die Strecke sei nicht mehr dieselbe, weil zusätzliche schärfere Wellen eingebaut wurden.

„Es ist nicht das schöne Cortina, das wir kennen“, sagte sie. „Aber jetzt wissen wir es und müssen damit klarkommen.“

Das Abfahrtstraining der Frauen konnte mit Verzögerung doch noch stattfinden und verlief für die beiden Deutschen sehr unterschiedlich.

Emma Aicher (22) hatte als erste nach der Unterbrechung große Schwierigkeiten, verpasste Tore und landete weit hinten. Kira Weidle-Winkelmann überzeugte mit der drittschnellsten Zeit.

Alle Augen richteten sich dann auf Lindsey Vonn (41), die sich nach ihrem Kreuzbandriss einer Belastungsprobe unterzog und souverän ins Ziel kam. Eine Medaille scheint trotz Handicap möglich.

Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34) zeigte sich hart im Nehmen. Nach einem schweren Sturz am Donnerstag stand er knapp 20 Stunden später wieder auf der Piste und fuhr seine nächste Abfahrt.

Mit Pflastern im Gesicht, blauem Auge und fehlenden Zähnen gab er sich kämpferisch und scherzte mit seinen Teamkollegen.

Im finalen Abfahrtstraining wurde er Zweiter, allerdings waren viele Athleten angeschlagen oder verzichteten auf das Training, sodass die Ergebnisse keine klare Aussage für den Wettkampf zulassen.

Nach einem positiven Dopingtest bei Biathletin Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor klar hinter die Athletin.

Klaus Höllrigl sprach auch darüber, wie die Nachricht an das Team und Passler gelangen konnte. Details findet Ihr hier: „‚Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von positivem Dopingtest“.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen war von Problemen geprägt.

Nach einem Sturz von Ilka Štuhec (35) musste die Strecke repariert werden. Kurz vor dem Start von Emma Aicher (22) wurde das Training wegen dichter Nebel erneut unterbrochen.

Somit warten Aicher, Kira Weidle-Winkelmann (29) und Lindsey Vonn (41) noch auf ihren Lauf. Von Vonn wird eine besondere Leistung erwartet, da sie mit Kreuzbandriss antritt.

Deutschlands Top-Bobfahrer Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35) werden nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen, obwohl sie bereits in Cortina zum Training waren.

Sie reisen vorzeitig zurück nach Innsbruck (Friedrich) und Königssee (Lochner). Grund ist Platzmangel im Olympischen Dorf, da Betten für Athleten mit früheren Wettkämpfen benötigt werden.

Vor ihrem ersten Eiseinsatz steht die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) bereits in der Kritik.

Mehr dazu hier: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt schwere Zeiten: Am Wochenende verstarb sein Vater Hugo.

Wie er damit umgeht, erfahrt Ihr hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.

Heute geht es endlich los! Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San Siro offiziell eröffnet.

Da die Wettkämpfe über ganz Norditalien verteilt sind, können nicht alle Athleten vor Ort sein.

Deshalb gibt es zusätzlich drei weitere Feierlichkeiten in Cortina, Livigno und Predazzo, wo Katharina Schmid (29) als Co-Fahnenträgerin Team Deutschland anführt.

Wettkämpfe laufen bereits seit Mittwoch, auch heute treten Eiskunstläufer und Curler an, bevor der offizielle Startschuss fällt. Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier. Die ersten Medaillenentscheidungen fallen am Samstag, mit der Herren-Abfahrt in Bormio um 11:30 Uhr.

So läuft’s: Felix Hoffmann (28), Deutschlands Medaillenhoffnung, präsentierte sich im ersten Training auf der Normalschanze in Predazzo beeindruckend.

Der Thüringer mischte in allen drei Durchgängen vorne mit, gewann einen Lauf und erzielte ansonsten die Plätze zwei und drei.

Philipp Raimund (25) überzeugte ebenfalls mit den Plätzen drei, 15 und sechs.

Andreas Wellinger (30), zweifacher Olympiasieger, belegte die Plätze 20, 11 und 18, Pius Paschke (35) kam nur auf 28, 30 und 27.

Bitter: Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasst das Big-Air-Finale.

Der 24-Jährige scheiterte in der Qualifikation, da er seine Tricks bei den ersten beiden Sprüngen nicht clean landen konnte und jeweils stürzte. Damit bleibt ihm der Finaleinzug wie 2022 verwehrt.

Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training auf der Normalschanze von Predazzo.

Katharina Schmid (29), kurz vor ihrem Auftritt als Fahnenträgerin, erzielte die Plätze 15, 18 und 19. Selina Freitag (24) konnte noch nicht vorne mitmischen.

Beste Deutsche war Agnes Reisch (26) mit den Rängen vier, zehn und fünf. Juliane Seyfarth (35) wurde nur 38, 33 und 26.

Das Eishockey-Gruppenspiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada fällt heute aus.

Im finnischen Team gab es einen Norovirus-Ausbruch, viele Spielerinnen sind nicht einsatzfähig.

Die ursprünglich für 21 Uhr angesetzte Partie wird am Donnerstag nachgeholt, wie die Teams und Veranstalter beschlossen.

Auftakt-Niederlage für die deutschen Eishockey-Frauen!

Am Tag vor der Eröffnungsfeier verlor das Team von Trainer Jeff MacLeod das erste Vorrundenspiel gegen Schweden mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).

Die DEB-Auswahl ging durch Katarina Jobst-Smith (9.) in Führung, unterlag aber durch Tore von Lina Ljungblom (12., 28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.).

Auf der „Pista Stelvio“ kam es erneut zu einem schweren Sturz im Abfahrtstraining.

Nach Fredrik Möllers Unfall am Mittwoch stürzte auch ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34).

Er verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle, rutschte auf den Rücken, flog durch ein Tor, verlor seinen Helm und wurde vom Fangnetz gestoppt.

Hemetsberger erlitt eine blutige Nase, Mundverletzungen und eine Schwellung am Auge. Zudem klagte er über Beinschmerzen.

Ob Möller, der sich eine Schulterluxation zuzog, am Samstag starten kann, ist unklar.

Vor dem offiziellen Start der Spiele gab es den nächsten Negativschlagzeilen: Im Olympia-Dorf Mailand wurden in zahlreichen Zimmern Sanitäranlagen mutwillig zerstört, berichtet die „Corriere della Sera“ unter Berufung auf die Polizei.

Zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar wurden in 70 Zimmern Duschen und Toiletten beschädigt, vermutlich mit Fräsen. Man vermutet Sabotage. Der Schaden wurde erst nach einem Wasserschaden entdeckt.

Das neue Olympia-Dorf ist eigentlich nur mit speziellem Ausweis und QR-Code zugänglich. Überwachungskameras sollen weiteren Aufschluss bringen.

Die ersten vier Spiele im Curling-Mixed-Wettkampf sind vorbei.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz feierten zum Auftakt jeweils einen Sieg.

Alle Ergebnisse im Überblick:

Schweden - Südkorea 10:3

Großbritannien - Norwegen 8:6

Kanada - Tschechien 10:5

Estland - Schweiz 7:9 n.V.

Der Curling-Mixed-Auftakt lief alles andere als geplant.

Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina d’Ampezzo musste der Wettbewerb kurzzeitig unterbrochen werden.

Um 19:08 Uhr fiel in der Eishalle die Beleuchtung aus, nach kurzer Verzögerung wurde das Problem behoben und der Wettbewerb konnte fortgesetzt werden.

Zwei Tage vor den Spielen beginnen die Mixed-Curling-Teams ihre Wettkämpfe in Cortina D’Ampezzo.

Ab 19:05 Uhr stehen die ersten vier Partien im Olympiastadion an.

Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier am Freitag sein. Der DOSB gab dies offiziell bekannt.

Das Duo setzte sich in einer Abstimmung mit über 135.000 Fans gegen Johannes Rydzek (34), Laura Nolte (27), Tobias Wendl (38) und Ramona Hofmeister (29) durch.

Sie folgen auf Claudia Pechstein (53) und Francesco Friedrich (35), die 2022 die deutsche Fahne trugen.

Zwei Tage vor Beginn der Winterspiele wurde Italien Ziel russischer Hackerangriffe. Außenminister Antonio Tajani (72) bestätigte dies am Dienstag.

„Wir haben mehrere Cyberangriffe auf das Außenministerium und einige Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina, vereitelt“, sagte er und stellte klar, dass die Angriffe „russischen Ursprungs“ seien, ohne weitere Details zu nennen.

Noch vor Wettkampfbeginn gab es die erste Sturzmeldung: Skifahrer Fredrik Möller (25), Super-G-Sieger von Bormio, stürzte im ersten Abfahrtstraining und wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert.

Er verlor in einer Kurve den Halt und schlitterte die Piste entlang. Nach einer langen Behandlung wurde er an einem Seil wegflogen.

Obwohl die Olympischen Spiele erst am Freitag offiziell starten, finden bereits Wettkämpfe statt!

Den Anfang machen die Curling-Wettbewerbe, am Mittwoch um 19:05 Uhr starten die ersten Vorrundenspiele im Mixed-Team.

Einen Überblick zu den heutigen Wettbewerben findet Ihr hier: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 4. Februar“.

Die Internationale Test-Agentur (ITA) führte in den letzten sechs Monaten vor den Spielen 7100 Dopingkontrollen durch und testete rund 2800 Athletinnen und Athleten mindestens einmal.

Das entspricht 92 Prozent des Teilnehmerfeldes. Der Schwerpunkt lag auf Risikodisziplinen wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Short Track.

Mit über 94 Prozent wurden vor allem Sportler aus China, Deutschland, den USA und Spanien getestet.

Kurz vor den Spielen änderte das US-Olympiateam den Namen ihrer Unterkunft von „Ice House“ in „Winter House“.

Die Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey gaben dies bekannt, um Verwechslungen mit der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement) zu vermeiden.

Die Behörde wurde wegen brutaler Abschiebungen kritisiert. Zudem hatten Demonstrationen gegen ICE in Mailand stattgefunden.

Gute Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Deutsche Sporthilfe erhöht die Prämien für Medaillengewinner bei Olympia 2026.

Für Gold gibt es künftig 30.000 Euro (statt 20.000), Silber wird mit 20.000 Euro (statt 15.000) belohnt, die Bronzemedaille bleibt bei 10.000 Euro.

Wer führt Team Deutschland bei der Eröffnungsfeier im San Siro an? Die Wahl fällt auf ein Duo aus einem Mann und einer Frau.

Zur Auswahl standen jeweils drei Frauen (Ramona Hofmeister, Laura Nolte, Katharina Schmid) und drei Männer (Leon Draisaitl, Johannes Rydzek, Tobias Wendl).

Eure Stimme war gefragt: Bis zum 3. Februar konntet Ihr online abstimmen.

Die Bekanntgabe erfolgte am 5. Februar, einen Tag vor der Eröffnungsfeier.

Herzlich willkommen zu unserem großen Liveticker zu den Olympischen Winterspielen 2026. Hier versorgen wir Euch mit allen wichtigen Informationen zum deutschen Team, Medaillengewinnen und weiteren Highlights.