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Olympia 2026 im Liveticker: Deutsche Biathlon-Staffel zur Halbzeit auf Medaillenkurs!

Mailand/Cortina (Italien) – Welche Nation sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina wurden am Freitag mit einer beeindruckenden XXL-Eröffnungsfeier feierlich eröffnet.

Bereits am zweiten Wettkampftag gibt es die erste Medaille für Deutschland zu bejubeln: Emma Aicher sichert sich in der Abfahrt die Silbermedaille und verpasst Gold nur um Haaresbreite.

In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch rund um die Uhr über alle Medaillengewinne, Höhepunkte und spannende Geschichten am Rande.

Steht eine Biathlon-Sensation bevor? Noch nie hat eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia einen Podestplatz erreicht, doch zur Mitte des Rennens sieht es sehr vielversprechend aus.

Startläufer Justus Strelow und sein Nachfolger Philipp Nawrath absolvierten fehlerfrei alle Schießeinlagen, sodass beim Wechsel auf die Damen die deutsche Mannschaft auf Rang zwei liegt – knapp hinter Norwegen, aber vor Frankreich und Italien!

Nun sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß gefordert, um den Medaillengewinn abzusichern.

Keine Überraschung im Skiathlon der Herren: Johannes Høsflot Klæbo setzte sich über die 2x10 Kilometer durch und erzielte damit seinen sechsten Olympiasieg.

Sein Teamkollege Martin Løwstrøm Nyenget sicherte sich Bronze, dazwischen landete der Franzose Mathis Desloges auf dem zweiten Platz. Bester Deutscher wurde Friedrich Moch mit Rang 26.

Drei deutsche Snowboarder haben es in die Finalrunde der Top 16 im Parallel-Riesenslalom geschafft.

Bei den Damen kämpfen Ramona Hofmeister, die 2018 in dieser Disziplin Bronze bei Olympia gewann, als Siebte sowie Cheyenne Loch auf Platz 15 der Qualifikation noch um Medaillen.

Bei den Herren erreichte nur Elias Huber als Zwölfter das Achtelfinale, während Stefan Baumeister, Vize-Weltmeister und großer Medaillenfavorit, als 18. ausschied.

Nach knapp 20 Minuten Unterbrechung ist klar: Emma Aicher kann niemand mehr von Platz zwei verdrängen. Die 22-Jährige gewinnt Silber, lediglich 0,04 Sekunden trennten sie vom Sieg!

Gold ging an die Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson aus den USA, Bronze sicherte sich die Lokalmatadorin Sofia Goggia.

Es ist Deutschlands erste Medaille bei diesen Spielen, die allerdings vom schweren Sturz Lindsey Vonns überschattet wird. Kira Weidle-Winkelmann belegte den neunten Platz.

Nach rund 15 Minuten wurde Lindsey Vonn vom Rettungshubschrauber abtransportiert,

der sie ins nächstgelegene Krankenhaus brachte.

Vonn lag weiterhin auf der Strecke und wurde behandelt, ehe sich der Helikopter näherte, um die 41-Jährige zu evakuieren. Die Szenen wirken besorgniserregend.

Die Situation sieht kritisch aus! Nach dem siebten Platz von Kira Weidle-Winkelmann beim Start geriet Lindsey Vonn früh im Rennen zu Fall.

Die US-Amerikanerin, die trotz eines Kreuzbandrisses antrat, blieb mit der Hand am Tor hängen, wurde durch die Luft geschleudert und blieb regungslos auf der Piste liegen.

Was für ein Rennen!

Emma Aicher lieferte in der Abfahrt eine herausragende Leistung ab und musste sich nur der Weltmeisterin Breezy Johnson um winzige vier Hundertstelsekunden geschlagen geben. Nun heißt es bangen, ob es zum Podium reicht.

Die Vorläufe im Parallel-Riesenslalom der Snowboarder sind bereits im Gange, um 11.30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Abfahrt der Damen – und Deutschland ist heute gut vertreten.

Sowohl Emma Aicher als auch Kira Weidle-Winkelmann haben in der Abfahrt gute Chancen auf Edelmetall: Beide standen bereits in dieser Saison auf dem Podium, wobei Aicher sogar einen Abfahrts-Sieg verbuchen kann. Zudem überzeugte Weidle-Winkelmann in den Trainingsläufen stark, auch bei Aicher zeigt die Formkurve steil nach oben.

Auch im Snowboard parallel gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister mit Medaillenchancen ins Rennen (Finale: 14:29 Uhr Frauen, 14:39 Uhr Männer), im Rennrodeln der Männer führt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag im Einsitzer sogar vorzeitig das Feld an (4. Durchgang: 18:40 Uhr). Die Biathlon-Mixedstaffel (14:05 Uhr) zählt als Außenseiter ebenfalls zu den Kandidaten für Edelmetall.

Den vollständigen Zeitplan für den Tag findet Ihr hier.

Beim Big-Air-Contest der Snowboarder wurden Medaillen vergeben: Japan holte Gold und Silber, Bronze ging an China.

Favorit Hiroto Ogiwara blieb diesmal überraschend ohne Medaille, während seine Landsmänner Kira Kimura (Gold) und Ryoma Kimata (Silber) überzeugten. Der Chinese Yiming Su erreichte Platz drei.

Die Norwegerin Anna Odine Strøm sicherte sich am Samstagabend überraschend Gold beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.

Mit starken Sprüngen erzielte die 27-Jährige 1,1 Punkte Vorsprung vor der Favoritin Nika Prevc aus Slowenien. Den dritten Rang belegte die Japanerin Nozomi Maruyama.

Beste Deutsche wurde Selina Freitag mit Platz sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Rang 16. Agnes Reisch erreichte Rang neun, Juliane Seyfarth schied nach dem ersten Durchgang aus.

Felix Loch (36) hatte sich sicher mehr erhofft! Der Favorit im Rennrodeln liegt zur Halbzeit enttäuschend nur auf Platz acht.

Besser läuft es für seinen Teamkollegen Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der mit einem neuen Bahnrekord in Cortina die Führung vor den entscheidenden Läufen am Sonntag übernimmt.

Unfassbar! An ihrem 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Spielen.

Im 3000-Meter-Eisschnelllauf der Damen stellte sie eine sensationelle Zeit von 3:54,28 Minuten auf und brach damit den olympischen Rekord. Ragne Wiklund (Norwegen) und Valérie Maltais (Kanada) folgten auf den Plätzen zwei und drei.

Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte als Favoritin und belegte nur Rang vier.

Zwei von fünf Medaillenentscheidungen sind bereits gefallen. Ab circa 16:10 Uhr richtet sich der Fokus auf den Eisschnelllauf.

Im Mailänder Speed Skating Stadium starten die Frauen über 3000 Meter.

Die Chancen für Deutschland auf einen Podestplatz sind gering, einzig Josie Hofmann (29) steht für das Team D am Start.

Fast zeitgleich wurden Schäden an drei Stellen des norditalienischen Eisenbahnnetzes gemeldet.

Die Ermittler schließen derzeit eine Sabotage nicht aus. Deshalb wurden Anti-Terror-Experten hinzugezogen.

Mehr dazu unter: "Sabotage? Schäden an Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt"

Die deutsche Damen-Eishockey-Nationalmannschaft kann weiter auf das Viertelfinale hoffen.

Nach der Auftaktniederlage gegen Schweden gewann das Team des Bundestrainers Jeff MacLeod am Samstagmittag deutlich mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) gegen Japan. Das war der erste Olympia-Sieg für Deutschland seit zwölf Jahren – vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Die Weichen auf Sieg stellte das DEB-Team früh: Kapitänin Daria Gleißner traf schon nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) bauten die Führung auf 3:0 aus.

Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) erhöhten auf 5:0. Die beiden japanischen Treffer durch Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) stellten nur noch das Ergebnis kosmetisch wieder her.

Doppelerfolg für Schweden!

Frida Karlsson gewann Gold beim Skiathlon der Langläuferinnen. Mit 51 Sekunden Rückstand folgte Teamkollegin Ebba Andersson vor der Norwegerin Heidi Weng auf Rang zwei.

Für die deutschen Athletinnen blieb der Sprung auf das Podium erwartungsgemäß aus: Pia Fink belegte Platz 13, knapp außerhalb der Top Ten, Hennig-Dotzler wurde 30.

Prominenter Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte dem Team D im Olympischen Dorf viel Erfolg bei den bevorstehenden Wettkämpfen.

Der 70-Jährige zeigte sich zuversichtlich, dass sich die harte Vorbereitung „in guten Platzierungen, bestenfalls auch Medaillen“ niederschlagen wird und drückte den Sportlern die Daumen.

Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) in Mailand ist nur eine von mehreren Stationen; weitere sind Cortina d’Ampezzo und Antholz in Südtirol.

Von Bormio führt der Weg nun direkt weiter nach Tesero.

Im Val di Fiemme hat soeben der Skiathlon der Frauen über 20 Kilometer begonnen. Auch hier werden Medaillen vergeben.

Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.

Der Schweizer Franjo von Allmen gewann die Abfahrt auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio vor Giovanni Franzoni, dem Sieger von Kitzbühel.

Dritter wurde der Südtiroler Routinier Dominik Paris, sodass Gastgeber Italien Silber und Bronze holt.

DSV-Athlet Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.

Als einziger Deutscher belegt Simon Jocher derzeit Rang 19 nach der Abfahrt.

Bleibt es dabei, wäre das seine zweitbeste Platzierung in dieser Wintersaison.

Nun heißt es hoffen, dass ihn die nachfolgenden Fahrer nicht noch überholen.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor den beiden Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris – er wurde seiner Favoritenrolle gerecht.

Simon Jocher ist der einzige deutsche Starter, er muss als 28. noch ins Rennen und hat nur Außenseiterchancen auf eine Medaille.

Schreckmoment bei Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern, stürzte und rutschte über die Piste.

Zum Glück konnte er sich wieder aufrappeln und blieb offenbar unverletzt.

Jetzt starten die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe bei Olympia und liefert die erste Medaillenentscheidung.

Wir sind gespannt, wer das erste Gold holt.

Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los! Nach drei Tagen mit Qualifikationswettkämpfen fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.

Den Auftakt machen die alpinen Skifahrer mit der Herren-Abfahrt um 11:30 Uhr. Auch Deutschland hat heute gute Chancen auf Medaillen, denn um 18:45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettbewerb der Skispringerinnen, bei dem Team D mit Selina Freitag (24), Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) und Agnes Reisch (26) gleich drei heiße Medaillenkandidatinnen stellt.

Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut garantiert!

Zeitgleich in Mailand und Cortina entzündeten Ski-Legenden Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) die olympischen Flammen.

Damit sind die 25. Olympischen Winterspiele offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt: Der Höhepunkt der XXL-Eröffnungszeremonie nähert sich – gleich wird das olympische Feuer entflammt.

Dies geschieht zeitgleich am Friedensbogen Arco della Pace in Mailand und auf der Piazza Dibona in Cortina.

Im San-Siro-Stadion wird die olympische Flagge gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli (59) und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Es geht weiter!

Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich in die Mitte des Stadions.

Der Moment, auf den wir alle gewartet haben, ist da.

Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli (67), der den berühmten „Nessun dorma“ singt. „Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!“

Das Entzünden der Flammen steht unmittelbar bevor.

Nach den eindrucksvollen Ansprachen von Giovanni Malagò und Kirsty Coventry spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella (84) die Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“

Das Highlight des Abends rückt näher.

Zuvor richteten sich die Worte von Organisationskomitee-Präsident Malagò (66) und IOC-Präsidentin Coventry (42) an Athleten und Zuschauer.

Nach dem Einmarsch der Athleten folgt eine Reise durch die Olympia-Geschichte.

In einem Einspieler erzählt Schauspielerin Sabrina Impacciatore (57) die Historie der Winterspiele. Anschnallen, es geht in Schallgeschwindigkeit zurück in die Vergangenheit.

Übrigens: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix, Frankreich, statt – eine feine Info für den Frühstückstisch.

Zum Finale wird es laut: Das Gastgeberland betritt die Bühne.

Die Freude in den Gesichtern der Athleten ist spürbar, die Stimmung mitreißend, das Publikum jubelt – sehenswerte Bilder!

Pech für Belgien: Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasst die Eröffnungsfeier.

Gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Ehre haben, doch Probleme mit den Zugverbindungen verhinderten seine rechtzeitige Ankunft, wie die belgische Mannschaft via Instagram mitteilte.

Wir sind bei S angekommen.

Die meisten Nationen sind bereits eingezogen, nur wenige Länder fehlen noch.

Die Schweiz trat beim Einmarsch nicht vollständig an.

Bei den Damen im Eishockey wurde in der Nacht ein Norovirus-Fall bestätigt. Daher entschied sich das Team, die Eröffnungsfeier aus Vorsichtsgründen auszulassen, wie sie kurz vor der Zeremonie auf Instagram mitteilten – ein bitterer Moment.

Endlich ist es so weit: Eishockey-Star Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athletinnen und Athleten ins San-Siro-Stadion, parallel übernimmt Skispringerin Katharina Schmid (29) die Rolle der Fahnenträgerin bei der Nationenparade in Predazzo.

Das Team-Outfit sorgt direkt für Aufmerksamkeit. Die Ponchos sorgten bereits im Vorfeld für kontroverse Reaktionen – aber Geschmack ist ja bekanntlich verschieden.

Nach rund 20 Minuten erreicht der Einmarsch bei C.

Wer Deutschland erwartet, muss sich noch etwas gedulden: Der Auftritt erfolgt erst unter „Germania“.

Für den Einmarsch in Cortina haben sich die Brasilianer etwas besonderes ausgedacht.

Mit einem kurzen Tanz präsentierten sie sich rhythmisch, brachten die Zuschauer zum Jubeln und holten für einen kleinen Moment die Atmosphäre der Copacabana nach Italien.

Jetzt liegt der Fokus ganz auf den Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Traditionell eröffnet Griechenland den Einmarsch. Anschließend folgen die weiteren Teams alphabetisch sortiert nach der Sprache des Gastgeberlandes. Deutschland tritt als „Germania“ an 32. Stelle ein.

Zeit für Poesie!

Alle Augen richten sich auf Pierfrancesco Favino (56). Der italienische Schauspieler trug das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi vor.

Im San-Siro erhoben sich die Zuschauer, während die italienische Nationalhymne erklang.

Zeitgleich wurde an den anderen drei Olympiastandorten die Trikolore gehisst.

Jetzt ist Mode-Ikone Giorgio Armani an der Reihe.

Mit einer eigenen Show wurde der italienische Designer geehrt, der im vergangenen September im Alter von 91 Jahren verstarb.

Tosender Applaus im Stadion!

Früh in der Zeremonie griff US-Popstar Mariah Carey (56) zum Mikrofon und präsentierte den Italo-Hit „Volare“.

Es bleibt künstlerisch!

Die italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis (30) trat auf, bevor drei riesige Farbtuben in Blau, Rot und Gelb erschienen und über der Bühne schwebten. Bunt gekleidete Performer bewegten sich dazu.

Es wird deutlich, dass noch weitere Überraschungen folgen.

Zum Auftakt lag der Fokus auf Kunst.

Das Stadion verwandelte sich in ein Museum, Tänzer verkörperten Skulpturen und machten die XXL-Bühne zur Galerie.

Los geht’s! Die Eröffnungszeremonie hat begonnen.

Obwohl die Atmosphäre festlich ist, war das Stadion nur zu etwa zwei Dritteln gefüllt. Die hohen Eintrittspreise scheinen einige Fans abgeschreckt zu haben.

130 deutsche Athleten nehmen heute an der großen Eröffnungsfeier teil. Sie werden jedoch nicht gemeinsam in Mailand begrüßt, sondern dezentral an vier Schauplätzen.

Neben dem Hauptort im San Siro sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feierlichkeiten. So können die Sportler an ihren Wettkampforten bleiben, ohne den Umweg nach Mailand auf sich nehmen zu müssen.

Das Warten hat bald ein Ende: In etwa einer Stunde startet die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.

Ab 19:50 Uhr wird die Hauptzeremonie aus dem Mailänder San-Siro-Stadion live im Ersten übertragen. Tom Bartels (60) kommentiert zusammen mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66) die Feier, die parallel in abgespeckter Form auch in Cortina, Predazzo und Livigno stattfindet.

Wer möchte, kann das Spektakel auch bei Eurosport verfolgen oder hier in unserem XXL-Olympia-Ticker live mitverfolgen.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin verletzte sich schwer im Slopestyle-Training.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gab am Freitag via Instagram bekannt, dass sich Mohr nach der Landung eines Sprungs einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“ zugezogen hat. Die 19-Jährige musste sich daraufhin in der Orthopädischen Klinik München einem arthroskopischen Eingriff unterziehen.

„Das Knie ist stabil und zeigt keine weiteren Verletzungen. Bei einem guten Heilungsverlauf kann das Knie in einigen Tagen wieder voll belastet werden“, teilte der behandelnde Arzt Dr. Manuel Köhne mit. Mohr darf also weiterhin auf einen Start bei den Spielen hoffen.

Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus, sodass Kira Weidle-Winkelmann (29) am Freitag erstmals die Piste in Cortina befuhr. Trotz der drittschnellsten Zeit war sie anschließend mit der Streckenpräparierung unzufrieden.

„Man möchte natürlich bei einem Großereignis etwas Besonderes schaffen und mehr Spannung reinbringen. Ich bin kein großer Fan davon“, erklärte die 29-Jährige. „Unser Sport ist gefährlich genug, da verstehe ich nicht, warum man noch mehr machen muss. Das ist einfach unnötig.“

Weidle-Winkelmann hatte 2021 bei der WM in Cortina Silber in der Abfahrt gewonnen – doch die Strecke ist inzwischen deutlich anspruchsvoller geworden, mit zusätzlichen, schärferen Wellen.

„Es ist nicht mehr das schöne Cortina, wie man es kennt“, sagte die Sportsoldatin, die in dieser Saison bereits zwei Podestplätze erzielte. „Aber jetzt wissen wir es und müssen damit umgehen.“

Das zweite Abfahrtstraining der Damen konnte trotz Verzögerung durchgeführt werden, mit unterschiedlichen Ergebnissen für die zwei Deutschen.

Emma Aicher (22) hatte als erste Starterin nach der langen Pause große Schwierigkeiten, verpasste einige Tore und landete weit hinten. Kira Weidle-Winkelmann (29) dagegen erzielte die drittschnellste Zeit.

Alle Augen richteten sich anschließend auf Lindsey Vonn (41), die trotz Kreuzbandriss souverän fuhr und das Ziel problemlos erreichte – eine Medaille scheint für die US-Amerikanerin trotz Handicap möglich.

Daniel Hemetsberger (34) ist ein harter Knochen: Nach seinem schweren Sturz im Abfahrtstraining am Donnerstag ohne Helm stand er keine 20 Stunden später wieder auf der Piste und absolvierte eine weitere Abfahrt.

Der Speed-Spezialist war sichtbar gezeichnet: Pflaster im Gesicht, blutunterlaufenes Auge und mehrere fehlende Zähne. Dennoch zeigte er sich gut gelaunt und scherzte mit seinen Teamkollegen.

Beim finalen Abfahrtstraining belegte er Platz zwei. Da 21 Athleten fehlten und viele verhalten fuhren, hat das Ergebnis jedoch wenig Aussagekraft für den Wettkampf am Samstag.

Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor hinter seine Athletin.

Klaus Höllrigl sprach auch darüber, wie das Team und Passler selbst von dem Testergebnis erfuhren. Mehr dazu lest Ihr hier: „‚Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von ihrem positiven Dopingtest“.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen verlief erneut nicht reibungslos.

Nach dem Sturz von Ilka Štuhec (35) musste die Strecke repariert werden. Noch vor dem Start von Emma Aicher (22) wurde das Training wegen Nebels abgebrochen.

So warten neben Aicher auch Kira Weidle-Winkelmann (29) und Lindsey Vonn (41) auf ihren Einsatz. Vonn, die sich vor einer Woche einen Kreuzbandriss zuzog, wird besonders erwartet.

Die deutschen Bob-Olympia-Hoffnungen Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35) sowie ihre Teams werden nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen.

Obwohl sie in Cortina zu Trainingsfahrten waren, reisen sie vorzeitig zurück nach Innsbruck (Friedrich) beziehungsweise Königssee (Lochner).

Ursprünglich war die Abreise erst nach der Eröffnungsfeier geplant, doch das Athletendorf ist überfüllt. Die Betten werden für Sportler reserviert, deren Wettkämpfe früher beginnen.

Bereits vor dem ersten Eisgang gerät die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) in die Kritik.

Worum es geht, lest Ihr hier: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt eine schwere Zeit: Am vergangenen Wochenende verstarb sein Vater Hugo.

Wie er mit dem Verlust umgeht, erfahrt Ihr hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.

Heute startet es endlich! Um 20 Uhr werden die Olympischen Winterspiele im Mailänder San-Siro-Stadion offiziell eröffnet.

Wegen der dezentralen Austragung in Norditalien können nicht alle Athleten vor Ort sein.

Deshalb gibt es drei weitere Feierlichkeiten: In Cortina wird ebenfalls ein olympisches Feuer entfacht, zudem finden kleinere Veranstaltungen in Livigno und Predazzo statt, wo Deutschlands Co-Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) das Team D anführt.

Wettkämpfe laufen schon seit Mittwoch, und auch heute sind u.a. Eiskunstlauf und Curling am Start, bevor die Spiele offiziell losgehen. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier. Die ersten Medaillen werden am Samstag vergeben, mit der Abfahrt der Herren um 11:30 Uhr in Bormio.

So läuft’s! Deutschlands Medaillenkandidat Felix Hoffmann (28) zeigte sich im ersten Training stark.

Auf der Normalschanze in Predazzo war der Thüringer in allen drei Durchgängen vorne dabei: Ein Lauf gewann er, in den anderen wurde er Zweiter und Dritter.

Philipp Raimund (25) überzeugte ebenfalls mit den Plätzen drei, fünfzehn und sechs.

Der zweifache Olympiasieger Andreas Wellinger (30) kam auf die Ränge 20, elf und 18, Pius Paschke (35) erreichte nur die Plätze 28, 30 und 27.

Bitter! Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste das Big-Air-Finale.

In der Qualifikation scheiterte der 24-Jährige, nachdem er seine ersten beiden Tricks nicht sauber landen konnte. Wie bereits bei den Winterspielen 2022 in Peking bleibt ihm somit der Einzug ins Finale am Samstag verwehrt.

Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training auf der Normalschanze von Predazzo.

Die DSV-Athletinnen zeigten noch Luft nach oben. Katharina Schmid (29) erreichte die Plätze 15, 18 und 19, Selina Freitag (24) konnte sich noch nicht vorne platzieren.

Beste Deutsche war Agnes Reisch (26) mit den Rängen vier, zehn und fünf. Juliane Seyfarth (35) kam nicht über die Plätze 38, 33 und 26 hinaus.

Wie befürchtet fällt das Frauen-Eishockey-Gruppenspiel Finnland gegen Kanada heute aus.

Im finnischen Team gibt es einen Norovirus-Ausbruch, viele Spielerinnen sind nicht einsatzfähig.

Das ursprünglich für 21 Uhr angesetzte Spiel wird deshalb am kommenden Donnerstag nachgeholt. Die Entscheidung trafen die Teams gemeinsam mit den Veranstaltern.

Auftakt-Niederlage für die deutschen Eishockey-Frauen!

Einen Tag vor der Eröffnungsfeier unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod Schweden deutlich mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).

Dabei war Deutschland durch Katarina Jobst-Smith (9.) in Führung gegangen, musste sich aber am Ende durch die Tore von Lina Ljungblom (12./28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) klar geschlagen geben.

Auf der „Pista Stelvio“ gab es erneut einen heftigen Sturz im Abfahrtstraining: Nach Fredrik Möllers Crash am Mittwoch stürzte nun auch ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34).

Der Österreicher verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle, rutschte in Rückenlage und prallte durch ein Tor. Dabei verlor er seinen Helm und wurde vom Fangnetz gebremst.

Hemetsberger erlitt eine blutende Nase, Verletzungen im Mundbereich und eine Schwellung am Auge. Zudem klagte er über Schmerzen im Bein.

Der Norweger Fredrik Möller hatte sich beim Sturz am Vortag eine Schulterluxation zugezogen. Ob er am Samstag zur Herren-Abfahrt antreten kann, ist unklar.

Vor dem offiziellen Beginn der Spiele gibt es schon negative Schlagzeilen: Im Olympischen Dorf in Mailand wurden in zahlreichen Zimmern die Sanitäranlagen beschädigt, berichtet die „Corriere della Sera“ unter Berufung auf die Polizei.

Zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar wurden in 70 Zimmern Duschen und Toiletten zerstört. Vermutlich wurden Fräsen eingesetzt – die Polizei vermutet Sabotage. Der Schaden wurde erst nach einem Wasserschaden entdeckt.

Besonders pikant: Der Zugang zum Neubau des Olympischen Dorfs ist nur mit speziellem Ausweis und QR-Code möglich. Überwachungskameras sollen weitere Erkenntnisse liefern.

Die ersten vier Spiele im Mixed-Curling sind abgeschlossen.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz feierten jeweils einen Auftaktsieg.

Ergebnisse im Überblick:

Schweden – Südkorea 10:3

Großbritannien – Norwegen 8:6

Kanada – Tschechien 10:5

Estland – Schweiz 7:9 n.V.

Der Auftakt im Mixed-Curling verlief anders als geplant.

Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina d’Ampezzo musste der Wettbewerb für mehrere Minuten unterbrochen werden.

Um 19:08 Uhr fiel kurzfristig die Beleuchtung aus. Nach kurzer Verzögerung konnte der Spielbetrieb allerdings ohne weitere Probleme fortgesetzt werden.

Zwei Tage vor der Eröffnungsfeier starteten die Mixed-Curling-Teams ihren Wettbewerb in Cortina d’Ampezzo.

Ab 19:05 Uhr standen die ersten vier Spiele im Olympiastadion auf dem Programm.

Das Rätsel ist gelöst: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die Fahnenträger für Deutschland bei der Olympia-Eröffnungsfeier am Freitagabend sein, teilte der DOSB offiziell mit.

Das Duo setzte sich in einer Abstimmung mit über 135.000 Teilnehmern gegen Johannes Rydzek (34, Nordische Kombination), Laura Nolte (27, Bob), Tobias Wendl (38, Rennrodeln) und Ramona Hofmeister (29, Snowboard) durch.

Sie treten damit die Nachfolge von Claudia Pechstein (53) und Francesco Friedrich (35) an, die 2022 in Peking die deutsche Fahne trugen.

Zwei Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo kam es offenbar zu russischen Hackerangriffen auf Italien. Außenminister Antonio Tajani (72) bestätigte dies am Dienstag laut Medienberichten.

„Wir haben mehrere Cyberangriffe auf das Außenministerium, beginnend in Washington, und auf verschiedene Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina, abgewehrt“, erklärte der 72-Jährige und betonte, die Attacken seien „russischen Ursprungs“. Weitere Details nannte er nicht.

Noch vor dem Wettkampfbeginn gibt es die erste Sturzmeldung: Ski-Rennläufer Fredrik Möller (25), ehemaliger Super-G-Sieger von Bormio, stürzte im ersten offiziellen Abfahrtstraining in Bormio schwer.

Der Norweger verlor in einer Kurve den Halt, rutschte über die Piste und musste mit dem Hubschrauber abtransportiert werden. Er konnte seinen linken Arm offenbar nicht mehr richtig bewegen.

Nach längerer Behandlung wurde Möller an einem Seil hängend weggeflogen.

Obwohl die offiziellen Olympischen Spiele erst am Freitag starten, finden bereits heute erste Wettkämpfe statt!

Den Anfang machen die Curling-Wettbewerbe mit mehreren Vorrundenspielen im Mixed-Team ab 19:05 Uhr.

Eine Übersicht aller heutigen Events findet Ihr hier: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 4. Februar“.

Die Internationale Test-Agentur (ITA) hat in den sechs Monaten vor den Spielen 7.100 Dopingtests durchgeführt und dabei rund 2.800 Olympia-Athleten mindestens einmal kontrolliert.

Das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer. Der Schwerpunkt lag auf Risikodisziplinen wie Skispringen, Biathlon, Rennrodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.

Mit über 94 Prozent traf es besonders Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien.

Kurz vor den Spielen änderte das US-Olympiateam den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ (Eishaus) zu „Winter House“ (Winterhaus).

Die US-Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey begründeten dies mit einer Verwechslungsgefahr mit der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE („Immigration and Customs Enforcement“), die wegen ihres teils brutalen Vorgehens in die Kritik geraten war.

Vor den Spielen hatte zudem die Stationierung von drei ICE-Beamten im US-Konsulat Mailand für Proteste in der Modestadt gesorgt.

Gute Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Deutsche Sporthilfe hat die Prämien für Medaillengewinne bei den Spielen in Italien erhöht.

Für Gold gibt es nun 30.000 Euro (statt 20.000), Silber ist 20.000 Euro wert (statt 15.000). Die Prämie für Bronze bleibt bei 10.000 Euro.

Wer führt das deutsche Team bei der San-Siro-Eröffnungsfeier an? Traditionell übernimmt ein Duo aus einem Mann und einer Frau die deutsche Fahne.

Bei den Damen stehen Snowboarderin Ramona Hofmeister (29), Bob-Pilotin Laura Nolte (27) und Skispringerin Katharina Schmid (29) zur Wahl. Bei den Herren bewerben sich Eishockey-Spieler Leon Draisaitl (30), Kombinierer Johannes Rydzek (34) und Rennrodler Tobias Wendl (38).

Ihr könnt noch bis zum 3. Februar auf der DOSB-Homepage abstimmen. Das Ergebnis wird am 5. Februar, einen Tag vor der Eröffnungsfeier, bekanntgegeben.

Herzlich willkommen zu unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Winterspielen 2026! Hier versorgen wir Euch fortlaufend mit allen wichtigen Informationen zum deutschen Team, Medaillenentscheidungen und weiteren Highlights.