Olympia 2026 im Liveticker: Staffel-Bronze für Biathlon-Star Strelow, aber kein Einzelstart
Mailand/Cortina (Italien) – Wer gewinnt Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina wurden am Freitag mit einer grandiosen XXL-Eröffnungsfeier eingeläutet.
Schon am zweiten Wettkampftag durfte sich das deutsche Team über die erste Goldmedaille freuen: Rennrodler Max Langenhan aus Thüringen pulverisierte mit vier Bahnrekorden die Konkurrenz und raste zum Olympiasieg.
In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillensieger, besondere Highlights und spannende Nebenschauplätze.
Trotz seiner herausragenden Schießkünste im Weltcup wird Justus Strelow beim schießintensiven Einzelrennen nicht an den Start gehen. Stattdessen setzt der Deutsche Skiverband (DSV) auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.
Sportdirektor Felix Bitterling erklärte dazu: „Diese Entscheidung ist keinesfalls eine Abwertung von Justus und seinen unbestrittenen Fähigkeiten.“ Vielmehr passe die anspruchsvolle vier Kilometer lange Runde im Einzel nicht optimal zu dem Mixed-Staffel-Bronzemedaillengewinner.
„In diesem Rennen würde sich die läuferische Differenz zu groß auftun. Da wir Justus im weiteren Verlauf der Spiele definitiv brauchen, fiel diese Entscheidung so“, ergänzte Bitterling.
Strelow habe die Situation „wie ein echter Teamplayer“ angenommen. Zudem ist es nicht das erste Mal, dass er bei einem Großevent auf das Einzel verzichtet: Bereits bei den letzten beiden Weltmeisterschaften hatte er den längsten Wettkampf ausgelassen, um für die Staffeln topfit zu sein.
Der Männer-Teamwettbewerb läuft bereits auf Hochtouren. Nach der Abfahrt belegen Simon Jocher und Linus Straßer den elften Platz.
Jocher absolvierte eine solide Fahrt, war am Ende 1,33 Sekunden langsamer als der Tagesschnellste Giovanni Franzoni aus Italien. Für Straßer im Slalom (14 Uhr) bleiben damit alle Chancen, noch weiter nach vorne zu klettern. Der 33-Jährige zählt zu den besten Slalomläufern weltweit und liebt es, von hinten Druck zu machen.
Am zweiten Wettkampftag sicherte sich Deutschland den kompletten Medaillensatz! Auch am Montag könnte es für Team D golden weitergehen.
Beim Skispringen der Männer auf der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund beste Chancen. Zwar hat der 25-Jährige noch nie ein Weltcup-Springen gewinnen können, doch in dieser Saison stand er bereits fünfmal auf dem Podium. Beim letzten Training am Sonntagabend belegte er bei drei Sprüngen die Plätze 1, 1 und 2.
Auch Felix Hoffmann, hinter Raimund zweitbester Deutscher im Gesamtweltcup, darf auf eine Medaille hoffen.
Den vollständigen Wettkampfplan findet Ihr hier.
Beim Eiskunstlauf im Mixed-Team knirschen aktuell die Kufen unter den Augen prominenter Gäste: Tennis-Superstar und Paris-Olympiasieger Novak Djokovic sowie die siebenfache Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix verfolgen das Spektakel. Währenddessen freut sich Team Deutschland über seine ersten Medaillen.
Gold-Rodler Max Langenhan dominiert aus deutscher Perspektive den zweiten Wettkampftag, zuvor verpasste Emma Aicher bei der Abfahrt nur knapp den Sieg und holte Silber, bevor die Mixed-Staffel im Biathlon Bronze ergänzte. Leider trübte die schwere Verletzung der US-Star-Läuferin Lindsey Vonn den Sonntag.
Eine Übersicht aller Medaillengewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.
Die Feier zur Bronzemedaille der deutschen Biathleten läuft noch, doch die Medaillen sind offenbar nicht ganz bruchsicher.
Beim Freudensprung fiel Justus Strelow am Abend die wertvolle Medaille von der Kette auf den Boden, wie ein Video des DSV bei Instagram zeigt.
„Hey Olympia, was ist los mit euren Medaillen?“, kommentierte der Verband den Clip. Hoffentlich blieb wenigstens das glänzende Edelmetall unversehrt!
Rennrodler Max Langenhan sicherte dem deutschen Team beim Einzel der Männer die erste Goldmedaille der Winterspiele in Italien!
Alles zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr hier: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan rast zum Olympiasieg“.
In einer Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.
Der Weltrekordhalter aus Norwegen distanzierte den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden, Bronze sicherte sich der Italiener Riccardo Lorello.
Die deutschen Läufer waren bei der Medaillenvergabe nicht dabei, lieferten aber mit den Plätzen zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) ordentliche Leistungen ab.
Nach dem schweren Sturz von Favoritin Lindsey Vonn gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update zum Gesundheitszustand.
Was er berichtete, lest Ihr hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Update“.
Schon am ersten Wettkampftag stellte Rodler Max Langenhan zweimal Bahnrekord im Eiskanal von Cortina auf, nur um sich im dritten Lauf nochmals zu steigern.
Mit dem dritten Bahnrekord im dritten Lauf sicherte sich der 26-Jährige vor dem finalen Durchgang im Einsitzer fast drei Zehntel Vorsprung auf den Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods hatte bereits über eine Sekunde Rückstand – im Rodeln eine Welten-Entscheidung.
Altmeister Felix Loch hingegen kämpft: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt derzeit nur auf Rang acht, Timon Grancagnolo rangiert auf Platz zehn.
Nachdem die deutschen Biathleten ihre Medaille in der Mixed-Staffel errungen hatten, war Vanessa Voigt emotional sichtlich bewegt.
Die 28-Jährige blickte auf das herausfordernde Jahr zurück: „’Passiert das wirklich?’: Nach Staffel-Bronze fließen bei Biathlon-Star die Tränen“.
Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich: Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus, zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale gescheitert.
Das Gold ging an die Tschechin Zuzana Maderova, die Hofmeister aus dem Rennen warf, und an Benjamin Karl aus Österreich.
Was für eine unglaubliche Staffel mit einem glücklichen Ende für Deutschland! Das DSV-Quartett um Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sicherte sich Bronze hinter den Topfavoriten Frankreich und Gastgeber Italien.
Siebenmal blieben die deutschen Biathleten fehlerfrei, doch beim letzten Schießen ließ Schlussläuferin Preuß trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Ihr Glück: Norwegens Maren Kirkeeide musste sogar zweimal in die Strafrunde, die anderen Teams waren zu weit zurück, sodass Deutschland dennoch den Sprung aufs Podium schaffte!
Nach Silber für Emma Aicher war es die zweite deutsche Medaille des Tages.
Beim schweren Sturz von Lindsey Vonn waren Familienmitglieder vor Ort, darunter ihre Schwester Karin Kildow.
Was sie zum Unfall sagte, lest Ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‘Kein gutes Zeichen’“.
Steht eine Biathlon-Überraschung bevor? Noch nie erreichte eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia das Podest, doch zur Halbzeit stehen die Chancen gut.
Sowohl Startläufer Justus Strelow als auch Philipp Nawrath kamen ohne Schießfehler durch. Beim Wechsel auf die Frauen belegte Deutschland den zweiten Platz knapp hinter Norwegen und vor Frankreich sowie Italien!
Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß gefragt, um die Medaille zu sichern.
Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann das Rennen über 2x10 Kilometer und sicherte sich seinen sechsten Olympiasieg.
Sein Teamkollege Martin Løwstrøm Nyenget holte Bronze, zwischen den beiden Norwegern belegte der Franzose Mathis Desloges den zweiten Platz. Bester Deutscher wurde Friedrich Moch auf Rang 26.
Drei deutsche Snowboarder haben sich für die Finalrunde der besten 16 im Parallel-Riesenslalom qualifiziert.
Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister, die 2018 Bronze in dieser Disziplin gewann, als Siebte und Cheyenne Loch als 15. der Vorläufe weiter um Medaillen.
Bei den Männern erreichte nur Elias Huber als Zwölfter das Achtelfinale, Stefan Baumeister, amtierender Vize-Weltmeister, schied als 18. aus.
Nach einer Unterbrechung von fast 20 Minuten ließ sich Emma Aicher den Platz auf dem Podest nicht mehr nehmen. Die 22-Jährige sicherte sich Silber, nur 0,04 Sekunden fehlten zum Sieg!
Gold ging an die Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson aus den USA, Bronze holte die Lokalmatadorin Sofia Goggia.
Die deutsche Medaille wird allerdings vom schweren Sturz Lindsey Vonns überschattet. Kira Weidle-Winkelmann beendete das Rennen auf Rang neun.
Nach knapp 15 Minuten konnte Lindsey Vonn abtransportiert werden.
Ein Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin in das nächstgelegene Krankenhaus.
Noch liegt Lindsey Vonn auf der Piste und wird behandelt. Nun nähert sich der Helikopter, um die 41-Jährige abzutransportieren – die Bilder sind erschütternd.
Das sah gar nicht gut aus! Nachdem Kira Weidle-Winkelmann auf Platz 7 ins Ziel kam, startete Lindsey Vonn, stürzte aber früh im Rennen.
Die US-Läuferin, die mit gerissenem Kreuzband antrat, blieb mit der Hand am Tor hängen, flog durch die Luft und blieb mitten auf der Piste liegen.
Was für eine Fahrt!
Emma Aicher zeigte bei der Abfahrt eine hervorragende Leistung und musste sich nur Weltmeisterin Breezy Johnson geschlagen geben – um nur vier Hundertstel. Reicht das fürs Podest? Nun heißt es abwarten!
Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet.
Details lest Ihr hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.
Die Parallel-Riesenslalom-Vorläufe der Snowboarder sind bereits im Gange, um 11.30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages bei der Abfahrt der Frauen – und Deutschland ist heute mehrfach mit Medaillenkandidaten vertreten.
Sowohl Emma Aicher als auch Kira Weidle-Winkelmann haben in der Abfahrt gute Chancen, standen beide in dieser Saison bereits auf dem Podium, Aicher gewann sogar ein Rennen. Weidle-Winkelmann zeigte sich zudem in den Trainingsläufen stark, auch Aichers Formkurve zeigt nach oben.
Bei den Snowboardern treten Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister (Finale: 14.29 Uhr Frauen, 14.39 Uhr Männer) mit Medaillenchancen an, im Rodel-Einsitzer der Männer (4. Durchgang: 18.40 Uhr) führt Max Langenhan nach dem ersten Tag sogar das Klassement an. Auch die Biathlon-Mixedstaffel (14.05 Uhr) hat Außenseiterchancen auf Edelmetall.
Den kompletten Zeitplan des Tages findet Ihr hier.
Auch im Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen an Japan, Bronze an China.
Favorit Hiroto Ogiwara ging überraschend leer aus, dafür überzeugten seine Landsleute Kira Kimura (Gold) und Ryoma Kimata (Silber). Der Chinese Yiming Su wurde Dritter.
Die Norwegerin Anna Odine Stroem gewann am Samstagabend beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze überraschend Gold!
Die 27-Jährige setzte sich mit starken Sprüngen 1,1 Punkte vor der Favoritin Nika Prevc durch, Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.
Beste Deutsche wurde Selina Freitag mit Platz sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte auf Rang 16. Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied bereits im ersten Durchgang aus.
Felix Loch (36) sieht sich mit einer enttäuschenden Zwischenbilanz konfrontiert: Der Rodel-Medaillenfavorit und Gesamtweltcup-Führende liegt zur Halbzeit nur auf Platz acht.
Sein deutscher Teamkollege Max Langenhan (26) aus Friedrichroda dagegen stellte einen neuen Bahnrekord in Cortina auf und führt das Feld vor den entscheidenden Läufen am Sonntag an.
Unglaublich! Am 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.
Bei den 3000 Metern im Eisschnelllauf stellte sie am Samstag mit einer sensationellen Zeit von 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und verwies die starke Konkurrenz aus Norwegen (Ragne Wiklund) und Kanada (Valérie Maltais) deutlich auf die Plätze.
Joy Beune aus den Niederlanden, als Favoritin gehandelt, musste sich mit Rang vier begnügen.
Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind bereits gefallen. Ab etwa 16.10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.
Im Mailänder „Speed Skating Stadium“ starten die Frauen über 3000 Meter.
Für das deutsche Team sind die Aussichten auf Edelmetall gering, mit Josie Hofmann (29) ist nur eine Läuferin am Start.
Fast zeitgleich wurden im Norden Italiens an drei Stellen Schäden am Bahnnetz gemeldet.
Ermittler schließen einen Sabotageakt nicht aus. Anti-Terror-Experten wurden zur Unterstützung hinzugezogen.
Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“.
Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiterhin vom Einzug ins Viertelfinale träumen.
Nach dem Auftaktverlust gegen Schweden bezwang das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod am Samstagnachmittag Japan klar mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0). Damit feierte das DEB-Team vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den ersten Olympia-Sieg seit zwölf Jahren.
Die Weichen zum Erfolg wurden früh gestellt: Kapitänin Daria Gleißner traf schon nach 44 Sekunden. Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) bauten die Führung auf 3:0 aus.
Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) erhöhten auf 5:0. Miura (37.) und Wajima (38.) verkürzten nur noch kosmetisch für Japan.
Doppelter Erfolg für Schweden!
Frida Karlsson gewann mit dem Skiathlon der Langläuferinnen Gold, Teamkollegin Ebba Andersson holte Silber vor der Norwegerin Heidi Weng.
Die deutschen Läuferinnen verpassten erwartungsgemäß das Podium: Pia Fink wurde 13., Hennig-Dotzler 30.
Prominenter Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte Team Deutschland im Olympischen Dorf viel Erfolg.
Der 70-Jährige hofft, dass sich die harte Vorbereitung in guten Platzierungen und möglichst Medaillen auszahlt und drückte den Athleten die Daumen.
Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) in Mailand ist nicht die einzige Station, weitere Touren sind nach Cortina d’Ampezzo und Antholz geplant.
Von Bormio aus geht es nun direkt weiter nach Tesero.
Im Val di Fiemme startete gerade der Skiathlon der Frauen über 20 Kilometer, auch hier werden Medaillen vergeben.
Die erste Medaillenentscheidung des Tages steht fest.
Der Schweizer Weltmeister Franjo von Allmen gewann die Abfahrt auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio vor dem Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni. Dritter wurde der Südtiroler Dominik Paris. Damit gingen Silber und Bronze an Italien.
DSV-Fahrer Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.
Simon Jocher ist als einziger Deutscher nach der Abfahrt auf Platz 19.
Das wäre seine zweitbeste Platzierung in dieser Wintersaison. Hoffentlich können die nachfolgenden Fahrer ihn nicht noch verdrängen.
Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach seiner Abfahrt vor den beiden Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris und bestätigt seine Favoritenrolle.
Jocher wartet als 28. Starter noch auf seinen Einsatz und hat nur Außenseiterchancen auf eine Medaille.
Schockmoment für Maxence Muzaton (35)!
Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern, stürzte und schlitterte über die Piste.
Zum Glück konnte er sich wieder aufrappeln und blieb offenbar unverletzt.
Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet bei Olympia die Ski-Alpin-Wettbewerbe und sorgt für die erste Medaillenentscheidung.
Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold sichert.
Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag starten die Wettkämpfe richtig durch! Am Samstag fallen die ersten Medaillenentscheidungen.
Den Auftakt machen die alpinen Skirennen mit der Herren-Abfahrt um 11.30 Uhr. Deutschland hat gute Chancen auf Edelmetall, denn um 18.45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettbewerb der Skispringerinnen mit Selina Freitag, Fahnenträgerin Katharina Schmid und Agnes Reisch als Medaillenkandidatinnen.
Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Gänsehaut-Atmosphäre!
Zeitgleich in Mailand und Cortina entzündeten Ski-Legenden wie Deborah Compagnoni, Alberto Tomba und Sofia Goggia die olympischen Feuer.
Die 25. Olympischen Winterspiele sind somit offiziell eröffnet.
Die Spannung steigt – gleich folgt das olympische Feuer.
Dieses wird gleichzeitig am Friedensbogen in Mailand und auf der Piazza Dibona in Cortina entzündet.
Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Mailänder Scala.
Es geht weiter!
Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich in die Mitte des Stadions.
Jetzt kommt der Moment, auf den alle gewartet haben.
Die Fackelträger ziehen begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli ins Stadion ein, der „Nessun dorma“ singt: „Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!“
Das Entzünden der beiden Feuer steht bevor.
Nach den bewegenden Reden von Giovanni Malagò und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry erklärt Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“
Das Highlight des Abends naht.
Zuvor richten Giovanni Malagò und Kirsty Coventry ihre Worte an Athleten und Zuschauer.
Nach dem Einmarsch aller Athleten folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Geschichte.
Im Film führt Schauspielerin Sabrina Impacciatore durch die Historie der Winterspiele. Haltet Euch fest – es geht in Schallgeschwindigkeit zurück in die Vergangenheit.
Fun Fact für den Frühstückstisch: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix, Frankreich, statt.
Zum Abschluss wird es richtig laut, wenn das Gastgeberland die Bühne betritt.
Die Athleten strahlen vor Freude, die Stimmung ist elektrisierend, das Publikum jubelt – großartige Bilder!
Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.
Er sollte zusammen mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet die Ehre haben, wurde jedoch durch Bahnprobleme aufgehalten.
„Aufgrund von Zugproblemen kann er trotz Alternativen nicht rechtzeitig kommen“, teilte die belgische Olympia-Mannschaft via Instagram mit.
Wir sind beim Buchstaben S angekommen.
Der Großteil der Nationen hat den Einmarsch hinter sich, nur wenige fehlen noch.
Die Schweiz trat beim Einmarsch nicht komplett an.
Bei den Eishockey-Frauen wurde in der Nacht ein Norovirus-Fall bestätigt, wie das Team auf Instagram mitteilte. „Der positive Test kam erst nach dem Auftaktsieg gegen Tschechien und kurz vor der Eröffnungsfeier“, hieß es.
Aus Vorsichtsgründen verzichtete das Team auf die Teilnahme an der Zeremonie – schade!
Endlich geht es los: Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, parallel übernimmt Skispringerin Katharina Schmid (29) die Rolle der Fahnenträgerin bei der Nationenparade in Predazzo.
Die Team-Outfits fallen sofort auf. Die Ponchos sorgten zuvor schon für gemischte Reaktionen – Geschmäcker sind eben verschieden.
Nach etwa 20 Minuten ist der Einmarsch bei S abgeschlossen.
Wer auf Deutschland wartet, muss sich noch gedulden, der Auftritt erfolgt erst unter „Germania“.
Die Brasilianer haben sich für den Einmarsch in Cortina etwas Besonderes einfallen lassen.
Mit einem kurzen Tanz zeigten sie Rhythmusgefühl, brachten die Zuschauer zum Jubeln – für einen Moment holten sie die Copacabana nach Italien.
Nun voll konzentriert auf die Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.
Traditionell beginnt der Einmarsch mit Griechenland, danach folgen die Teams alphabetisch nach der Sprache des Gastgeberlandes. Deutschland tritt als „Germania“ an 32. Stelle ein.
Jetzt wird es poetisch!
Alle Augen richten sich auf Pierfrancesco Favino (56), der das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi vorträgt.
Im San-Siro-Stadion stehen die Zuschauer auf, die italienische Nationalhymne erklingt.
Parallel zur Zeremonie in Mailand wird an den anderen drei Standorten die Trikolore gehisst.
Jetzt ist Mode-Ikone Giorgio Armani an der Reihe.
Mit einer eigenen Show würdigt man den italienischen Designer, der im September letzten Jahres im Alter von 91 Jahren verstarb.
Das Stadion applaudiert begeistert!
Früh in der Zeremonie singt US-Popstar Mariah Carey den Italo-Hit „Volare“.
Das Programm bleibt künstlerisch.
Italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis tritt auf, bevor drei riesige Farbtuben in Blau, Rot und Gelb über der Bühne schweben. Tänzer in bunten Kostümen bewegen sich dazu.
Man ahnt, dass noch viele Überraschungen folgen.
Der Startschwerpunkt liegt auf Kunst.
Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer stellen ausgestellte Skulpturen dar und machen die Bühne zur Galerie.
Los geht’s! Die Eröffnungsfeier hat begonnen.
Obwohl die Atmosphäre festlich ist, sind nur zwei Drittel der Plätze besetzt. Die hohen Ticketpreise scheinen viele Fans abgeschreckt zu haben.
130 deutsche Athletinnen und Athleten nehmen an der Eröffnungsfeier teil, treten aber nicht gemeinsam in Mailand auf, sondern werden dezentral an vier Orten begrüßt.
Neben dem Hauptort San Siro sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feierlichkeiten. So können die Sportler in der Nähe ihrer Wettkampfstätten bleiben, ohne extra nach Mailand zu reisen.
Das Warten hat bald ein Ende: In etwa einer Stunde startet die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele live aus dem Mailänder San-Siro-Stadion.
Ab 19.50 Uhr kommentieren Tom Bartels und Italien-Experte Giovanni di Lorenzo die Zeremonie, die auch in Cortina, Predazzo und Livigno abgespeckt stattfindet.
Wer möchte, kann das Spektakel bei Eurosport verfolgen oder hier in unserem XXL-Olympia-Ticker live mitverfolgen.
Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin verletzte sich beim Slopestyle-Training schwer.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) berichtete am Freitag via Instagram, dass sich Mohr nach der Landung eines Sprungs einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“ zuzog und sich einer arthroskopischen Operation in München unterziehen musste.
„Das Knie ist stabil und weist keine weiteren Schäden auf. Bei gutem Heilungsverlauf wird die Belastbarkeit in einigen Tagen wieder hergestellt“, sagte Dr. Manuel Köhne. Mohr darf weiterhin auf einen Start bei den Spielen hoffen.
Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus, am Freitag fuhr Kira Weidle-Winkelmann (29) erstmals die Piste in Cortina hinunter.
Sie erzielte die drittschnellste Zeit des Tages, zeigte sich aber nach dem Lauf sehr unzufrieden mit der Streckenpräparierung.
„Man will natürlich Spannung für Großereignisse schaffen, ich bin kein Fan davon. Unser Sport ist gefährlich genug, da braucht es keine zusätzlichen Herausforderungen“, sagte sie.
2021 gewann Weidle-Winkelmann WM-Silber in Cortina, doch die Piste wurde offenbar verändert und mit schärferen Wellen versehen.
„Das ist nicht das schöne Cortina, wie man es kennt. Aber jetzt wissen wir Bescheid und müssen damit klarkommen“, so die Sportsoldatin, die in dieser Saison schon zweimal auf dem Podium stand.
Mit Verspätung konnte das Abfahrtstraining der Frauen doch noch stattfinden – mit unterschiedlichen Ergebnissen für die deutschen Läuferinnen.
Emma Aicher (22) hatte als erste Starterin nach der Unterbrechung Probleme, verpasste Tore und landete weit hinten. Kira Weidle-Winkelmann (29) beeindruckte mit der drittschnellsten Zeit.
Dann lag der Fokus auf Lindsey Vonn (41): Die Amerikanerin trat trotz Kreuzbandriss souverän auf und erreichte das Ziel ohne größere Probleme. Eine Medaille scheint trotz Handicaps möglich.
Unglaublich zäh: Österreicher Daniel Hemetsberger (34) stürzte am Donnerstag so schwer, dass er seinen Helm verlor, stand jedoch am nächsten Tag wieder auf der Piste.
Mit Pflastern im Gesicht, blutunterlaufenem Auge und fehlenden Zähnen fuhr er seine nächste Abfahrt, scherzte mit seinen Teamkollegen und zeigte sich optimistisch.
Er belegte im abschließenden Training den zweiten Platz, doch da viele Athleten pausierten oder vorsichtig fuhren, hat das wenig Aussagekraft für den Wettkampf.
Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) steht ihr italienischer Sportdirektor voll hinter ihr.
Klaus Höllrigl erklärte auch, wie Passler vom Testergebnis erfuhr. Mehr dazu lest Ihr hier: „’Absolutes No-Go’: So erfuhr Biathletin von positivem Dopingtest“.
Das zweite Abfahrtstraining der Frauen steht unter keinem guten Stern!
Nach dem Crash der ersten Fahrerin Ilka Štuhec (35) musste die Piste repariert werden. Noch vor dem Start der sechstplatzierten Emma Aicher wurde das Training wegen Nebels erneut abgebrochen.
Auch Lindsey Vonns Lauf wird mit Spannung erwartet, da sie mit einem kürzlich erlittenen Kreuzbandriss antritt.
Die deutschen Bob-Crews mit Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35) nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil.
Obwohl sie für Trainingsfahrten in Cortina waren, reisen sie vorzeitig zurück, da es im Athletendorf zu wenig Schlafplätze gibt. Die Betten werden für Sportler benötigt, deren Wettkämpfe früher beginnen.
Vor ihrem ersten Einsatz gerät die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) in die Kritik.
Mehr dazu hier: „’Wie eine Diva’: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.
Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt eine schwere Zeit: Am vergangenen Wochenende verstarb sein Vater Hugo.
Wie er den Verlust verarbeitet, lest Ihr hier: „Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters, um letzten Wunsch zu erfüllen“.
Heute startet es endlich offiziell: Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im San-Siro-Stadion in Mailand eröffnet.
Viele Athleten werden vor Ort sein, doch nicht alle können wegen der geografischen Verteilung der Wettkampforte teilnehmen.
Deshalb finden zusätzlich Feiern in Cortina, Livigno und Predazzo statt, wo unter anderem Co-Fahnenträgerin Katharina Schmid das deutsche Team anführt.
Die Wettkämpfe laufen jedoch bereits seit Mittwoch, heute sind unter anderem Eiskunstläufer und Curler im Einsatz. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier. Die ersten Medaillenentscheidungen starten am Samstag mit der Herren-Abfahrt um 11.30 Uhr in Bormio.
So läuft’s bei den deutschen Skispringern! Felix Hoffmann (28) zeigte beim ersten Training eine starke Leistung.
Auf der Normalschanze in Predazzo landete der Thüringer in drei Durchgängen vorne mit. Einen Lauf gewann er, in den anderen wurde er Zweiter und Dritter.
Philipp Raimund (25) überzeugte ebenfalls und erreichte die Plätze drei, fünfzehn und sechs.
Andreas Wellinger (30), zweifacher Olympiasieger, wurde 20., 11. und 18., während Pius Paschke (35) die Plätze 28, 30 und 27 belegte.
Bitteres Aus für den deutschen Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) im Big-Air-Qualifikation.
Nach zwei missglückten Sprüngen landete er im Schnee und verpasste wie bereits 2022 in Peking den Finaleinzug am Samstag.
Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training.
In Predazzo zeigte das DSV-Team noch Luft nach oben.
Katharina Schmid (29) wurde 15., 18. und 19., Selina Freitag (24) konnte ebenfalls nicht vorn mitmischen.
Am besten schnitt Agnes Reisch (26) mit den Plätzen vier, zehn und fünf ab. Juliane Seyfarth (35) erreichte die Plätze 38, 33 und 26.
Das Eishockey-Gruppenspiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada wurde abgesagt.
Ein Norovirus-Ausbruch im finnischen Team macht viele Spielerinnen einsatzunfähig.
Das ursprünglich für 21 Uhr angesetzte Spiel wird am Donnerstag nachgeholt. Diese Entscheidung trafen beide Teams gemeinsam mit den Veranstaltern.
Auftakt-Niederlage für die deutschen Eishockey-Frauen!
Am Tag vor der Eröffnungsfeier unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod Schweden mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).
Die Führung erzielte Katarina Jobst-Smith (9.), doch Schweden antwortete durch Lina Ljungblom (12., 28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.).
Auf der „Pista Stelvio“ ereignete sich erneut ein schlimmer Sturz.
Nach Fredrik Möllers Unfall am Mittwoch fiel auch Österreichs Daniel Hemetsberger (34).
Er verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle, rutschte auf dem Rücken, flog durch ein Tor, verlor seinen Helm und wurde vom Fangnetz gestoppt.
Hemetsberger erlitt Verletzungen im Mund- und Nasenbereich, eine Schwellung am Auge und Schmerzen im Bein.
Möller hatte sich zuvor eine Schulterluxation zugezogen. Sein Einsatz am Samstag ist ungewiss.
Vor dem offiziellen Start der Spiele gibt es die nächste Negativmeldung: Im Olympischen Dorf in Mailand wurden in mehreren Dutzend Zimmern Sanitäranlagen mutwillig zerstört.
Die Zeitung Corriere della Sera berichtet unter Berufung auf die Polizei, dass zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar in 70 Zimmern Duschen und Toiletten beschädigt wurden – wohl mit Fräsen. Es wird von Sabotage ausgegangen, da erst bei einem großen Wasserschaden die Schäden entdeckt wurden.
Erstaunlich: Das neu errichtete Olympische Dorf ist nur mit Ausweisen und QR-Codes zugänglich. Überwachungskameras sollen Aufklärung bringen.
Die ersten vier Spiele im Curling-Mixed-Wettbewerb sind beendet.
Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz feierten zum Auftakt jeweils einen Sieg.
Alle Ergebnisse auf einen Blick:
Schweden - Südkorea 10:3
Großbritannien - Norwegen 8:6
Kanada - Tschechien 10:5
Estland - Schweiz 7:9 n.V.
Anders als erwartet verlief der Start im Curling-Mixed.
Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina musste der Wettbewerb mehrere Minuten pausieren.
Um 19.08 Uhr fiel kurzfristig das Licht aus. Nach kurzer Verzögerung wurde das Problem behoben, und es ging ohne weitere Zwischenfälle weiter.
Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung starten die Mixed-Curling-Teams in Cortina D’Ampezzo.
Ab 19.05 Uhr stehen die ersten vier Partien im Olympiastadion an.
Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier am Freitag sein.
Der DOSB gab dies Mittwoch offiziell bekannt.
Das Duo setzte sich bei einer Abstimmung mit über 135.000 Stimmen gegen Johannes Rydzek (34), Laura Nolte (27), Tobias Wendl (38) und Ramona Hofmeister (29) durch.
Sie treten in die Fußstapfen von Claudia Pechstein (53) und Francesco Friedrich (35), die 2022 in Peking die deutsche Fahne getragen hatten.
Zwei Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele ist Italien offenbar Ziel russischer Hackerangriffe geworden.
Außenminister Antonio Tajani (72) bestätigte dies am Dienstag laut Medienberichten.
„Wir haben Cyberangriffe auf Außenministeriums-Büros, angefangen in Washington, und auch auf einige Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina, abgewehrt“, sagte Tajani und betonte, die Attacken seien „russischen Ursprungs“. Weitere Details gab er nicht bekannt.
Bevor die Wettkämpfe richtig starten, gibt es die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25), Super-G-Sieger von Bormio, stürzte im ersten Abfahrtstraining in Bormio schwer.
Der Norweger verlor in einer Kurve die Kontrolle, rutschte über die Piste und musste per Helikopter abtransportiert werden. Er soll den linken Arm nicht mehr richtig bewegen können.
Nach längerer Behandlung wurde er abgeseilt.
Obwohl die Olympischen Spiele offiziell erst am Freitag beginnen, finden schon heute Wettkämpfe statt!
Den Anfang machen die Curling-Mixed-Teams, die ab 19.05 Uhr im Olympiastadion spielen.
Eine Übersicht der heutigen Events findet Ihr hier: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 4. Februar“.
Die Internationale Test-Agentur (ITA) führte in den sechs Monaten vor den Spielen 7100 Dopingkontrollen durch und testete etwa 2800 Olympia-Athletinnen und -Athleten mindestens einmal.
Das entspricht 92 Prozent der Teilnehmer. Der Schwerpunkt lag auf Risikosportarten wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.
Besonders häufig getestet wurden Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien (über 94 Prozent).
Kurz vor dem Start änderte das US-Olympiateam den Namen ihrer Unterkunft von „Ice House“ zu „Winter House“.
Die US-Eissportverbände gaben die Änderung bekannt und reagierten damit offenbar auf die Namensähnlichkeit mit der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE, die zuletzt wegen harter Maßnahmen in der Kritik stand.
Im Konsulat in Mailand sollten sogar drei ICE-Beamte stationiert werden, was am Wochenende in der Modestadt zu Protesten führte.
Gute Nachrichten für die deutschen Sportler: Die Deutsche Sporthilfe erhöht die Prämien für Medaillengewinne in Italien.
Für Gold gibt es künftig 30.000 Euro statt bisher 20.000 Euro, Silber wird mit 20.000 Euro (bisher 15.000 Euro) belohnt. Die Bronzemedaille bleibt bei 10.000 Euro.
Wer wird Team Deutschland bei der Eröffnungsfeier im San Siro anführen? Ein Duo aus einem Mann und einer Frau wird die Flagge tragen.
Zur Auswahl stehen drei Frauen – Snowboarderin Ramona Hofmeister, Bob-Pilotin Laura Nolte und Skispringerin Katharina Schmid – sowie drei Männer: Eishockey-Star Leon Draisaitl, Kombinierer Johannes Rydzek und Rennrodler Tobias Wendl.
Bis Dienstag, den 3. Februar, könnt Ihr online für Eure Favoriten abstimmen. Das Ergebnis wird am 5. Februar bekannt gegeben.
Herzlich willkommen zu unserem großen Ticker zu den Olympischen Winterspielen 2026!
Hier erfahrt Ihr alle wichtigen Neuigkeiten rund um das deutsche Team, Medaillengewinne und weitere Highlights.