Olympia 2026 im Live-Bericht: Preuß’ Strafrunde kostet Deutschland die Medaille
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind aktuell in vollem Gange!
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour haben am Dienstag einen deutschen Dreifach-Erfolg im Zweierbob erzielt und damit Gold, Silber sowie Bronze für Deutschland gewonnen.
In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch laufend über alle Medaillenentscheidungen, spannende Höhepunkte und interessante Randnotizen.
Die Staffel aus Frankreich triumphierte im Biathlon mit großem Vorsprung. Trotz eines frühen Strafrundenfehlers von Camille Bened kämpften sich Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon zurück und erreichten schließlich mit einem Vorsprung von 51,3 Sekunden vor Schweden das Ziel. Den dritten Platz belegte Norwegen.
Vanessa Voigt zeigte zwar eine fehlerfreie Leistung am Schießstand, konnte jedoch den Rückstand, den ihre Teamkolleginnen ihr übergaben, nicht mehr wettmachen, sodass Deutschland „nur“ den vierten Platz erreichte.
Auch Janina Hettich-Walz schaffte es nicht, das deutsche Team näher an die Spitzenposition heranzuführen. Zwar übergab sie auf Rang fünf an Vanessa Voigt, doch der Abstand zu Frankreich an der Spitze betrug bereits 1:22 Minuten, zu Norwegen auf Bronze noch 25 Sekunden.
Obwohl die Deutsche beim Stehendschießen eine Strafrunde vermeiden konnte, verlor sie durch die vielen Nachlader wertvolle Zeit, sodass der Rückstand weiter anwuchs.
Das ist äußerst ärgerlich: Franziska Preuß war eigentlich von der Schlussposition auf die zweite Wechselposition gesetzt worden, um den Druck beim Stehendschießen zu reduzieren – dennoch kassierte sie eine Strafrunde.
Dadurch machte sie ihre zuvor starke Leistung beim Liegendschießen, mit der sie das Feld noch angeführt hatte, zunichte und übergab schließlich als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Janina Hettich-Walz.
Julia Tannheimer feierte bei ihrem Olympia-Debüt in der Staffel einen überzeugenden Auftritt und schickte Franziska Preuß auf die zweite Runde.
Die 20-Jährige benötigte beim Stehendschießen nur zwei Nachlader und war dank ihrer starken Laufleistung beim Wechsel lediglich 5,1 Sekunden langsamer als die Schwedin Linn Gestblom.
In einer ungewöhnlichen Aufstellung wollen die deutschen Biathletinnen eine Medaille in der Staffel erringen.
Julia Tannheimer startet auf Position eins, die eigentlich als Schlussläuferin vorgesehene Franziska Preuß läuft auf Position zwei, Janina Hettich-Walz ist an dritter Stelle platziert und Vanessa Voigt, normalerweise Startläuferin, beendet das Rennen. So soll die bislang durchwachsene Bilanz des DSV bei diesen Winterspielen verbessert werden.
Der Traum von einer Medaille ist geplatzt! Die deutsche Eishockeynationalmannschaft unterliegt der Slowakei mit 2:6 und scheidet damit im Viertelfinale aus.
Gegen eine äußerst effiziente und insgesamt besser agierende slowakische Mannschaft hatten Leon Draisaitl und seine Teamkollegen oft das Nachsehen. Vor dem gegnerischen Tor fehlte es den Deutschen außerdem an der nötigen Kaltschnäuzigkeit.
Das Aus ist besiegelt: Tomas Tatar traf zum 6:2 für die Slowakei und zerstörte die letzten Hoffnungen des DEB-Teams auf eine Medaille.
Ein schneller Gegenangriff setzte dem deutschen Team endgültig zu und beendete die Aufholjagd.
Ein echter Albtraum für Lena Dürr! Die Münchner Skirennläuferin geriet im ersten Tor unglücklich zu Fall und musste nach ihrem zweiten Platz im ersten Durchgang vorzeitig ausscheiden.
Das ist kaum schlimmer vorstellbar – die 34-Jährige scheiterte zum zweiten Mal an einem zweiten Lauf. Mikaela Shiffrin machte es besser, überwand ihren Olympia-Fluch und holte Gold vor der Schweizerin Camile Rast. Anna Swenn Larsson sicherte sich Bronze.
Aus deutscher Sicht steht es nur noch 2:5, Frederik Tiffels erzielte im Powerplay das 3:5 (50. Minute).
Der Weg zurück ist lang, doch ein spannendes Finale ist zumindest nicht unmöglich.
Der zweite Durchgang im Slalom läuft gerade, doch Emma Aicher wird voraussichtlich keine Medaille holen können. Die 22-Jährige hatte kleinere Fehler und belegt mit 0,49 Sekunden Rückstand vorerst Rang fünf.
Alle Hoffnungen auf Edelmetall ruhen damit auf Lena Dürr.
Doch die Hoffnung auf ein Wunder hält nicht lange: Regenda schnürt seinen Doppelpack und bringt die Slowakei mit 5:1 in Führung (41. Minute).
Das macht die Aufgabe für das DEB-Team nicht gerade leichter.
Mit einem Rückstand von 1:4 geht es für Deutschland in die letzte Pause.
Draisaitl und seine Mitspieler haben sich noch keineswegs aufgegeben. Nach dem Anschlusstreffer im zweiten Drittel war sogar noch mehr möglich. Doch die verbleibende Zeit wird nun zum entscheidenden Faktor, und ein weiteres Gegentor können sich die schwarz-rot-goldenen Spieler kaum noch erlauben.
Endlich! Das deutsche Team verkürzt vor dem letzten Drittel auf 1:4 (35. Minute).
Draisaitl bediente Lukas Reichel, der den Puck sicher im Tor unterbrachte. Gibt es hier noch eine Wende?
Das DEB-Team setzte alles auf eine Karte, doch die Slowaken konterten eiskalt: Dalibor Dvorsky erzielte das 4:0 (31. Minute).
Deutschland zeigte viel Einsatz, doch vor dem gegnerischen Tor fehlte die Effektivität. Der Gegner nutzte seine Chancen deutlich besser und vollendete einen weiteren Konter.
Beim Slopestyle-Finale der Männer sind die Medaillen vergeben: Yiming Su aus China gewann Gold vor dem Japaner Taiga Hasegawa, der Silber holte.
Bronze sicherte sich der US-Amerikaner Jake Canter.
Es ging sehr schnell: Oliver Okuliar baute den Vorsprung der Slowakei auf 3:0 aus (25. Minute)!
Leon Draisaitl und seine Mitspieler zeigten ihre Enttäuschung deutlich, denn mit dem schnellen Gegentor ist das Halbfinale in weiter Ferne gerückt. Eine Aufholjagd ist zwar möglich, aber äußerst schwierig.
Bittere Nachricht! Milos Kelemen ließ den deutschen Torwart Grubauer keine Chance und stellte auf 2:0 für die Slowakei (25. Minute).
Damit wird die Mission für das deutsche Team noch schwieriger.
Das Viertelfinalspiel im Eishockey zwischen Deutschland und der Slowakei hat begonnen. Nach dem ersten Drittel liegt Deutschland mit 0:1 zurück.
Pavol Regenda brachte die Slowaken in der 19. Minute verdient in Führung, obwohl die Mannschaft von Trainer Harry Kreis gute Ansätze zeigte. Noch bleibt Zeit, um das Halbfinale doch noch zu erreichen.
Die deutschen Skilangläufer Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten im Teamsprint weniger Glück als die Damen, landeten aber dennoch auf einem respektablen neunten Rang.
Gold ging an Norwegen mit Rekord-Olympionik Johannes Høsflot Klæbo. Der 29-Jährige glänzte im neuen Team zusammen mit Einar Hedegart. Die USA belegten Platz zwei, Italien sicherte sich Bronze.
Das deutsche Frauenteam sicherte sich im Sprint beim hochspannenden Finale knapp eine Medaille! Laura Gimmler und Coletta Rydzek holten Bronze.
Gold ging an Schweden, Silber an die Schweiz.
Lena Dürr liegt nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und hat somit gute Chancen auf eine Medaille.
Der Abstand zur US-Amerikanerin beträgt 0,82 Sekunden; die Schwedin Cornelia Öhlund folgt auf Rang drei. Emma Aicher ist bereits auf Rang acht zurückgefallen, doch auch da ist noch nichts verloren.
Schon im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Durchgang auf Platz zwei beendet, letztlich reichte es aber nicht für eine Medaille. Ob es diesmal besser läuft?
Emma Aicher demonstriert erneut ihre Vielseitigkeit, bislang reicht es aber nur für Platz sechs.
Die zweifache Silbermedaillengewinnerin hat nur wenige Hundertstelsekunden Rückstand auf die Medaillenränge, da ist also noch alles möglich.
Der erste Durchgang im Damen-Slalom läuft seit 10 Uhr auf Hochtouren.
Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor und übernahm kurzzeitig die Führung, wurde aber von US-Star Mikaela Shiffrin direkt wieder verdrängt. Der Rückstand beträgt 0,82 Sekunden. Gleich startet Emma Aicher.
Nach über zwei Jahren ohne Niederlage unterlief US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei der Kür am Freitag ein Fehler. Obwohl er an diesem verrückten Abend nicht der Einzige war, erhielt er im Anschluss heftige Kritik in den sozialen Medien.
„Auf der größten Bühne der Welt kämpfen auch diejenigen, die nach außen hin stark wirken, oft innere, unsichtbare Kämpfe“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.
„Hässlicher Hass im Internet greift den Verstand an, und Angst zieht ihn in die Dunkelheit, egal wie sehr man sich bemüht, trotz des enormen Drucks bei klarem Verstand zu bleiben“, ergänzte Malinin.
Der zweifache Weltmeister stürzte bei der Kür nach einem starken Kurzprogramm und fiel auf Platz acht zurück. Überraschend gewann Mikhail Shaidorov aus Kasachstan Gold.
Vierfacher Olympiasieger Francesco Friedrich freut sich offenbar auch über Silber.
„Silber sieht verdammt cool aus“, sagte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.
Mit dem Sieg im Zweierbob sicherte das Team Deutschland drei weitere Medaillen.
Im Artikel „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“ findet Ihr eine Übersicht zum aktuellen Medaillenspiegel.
Im Zweierbob triumphierte Team Deutschland und dominierte das Feld eindrucksvoll.
Neben dem Edelmetall bescherten die Athleten ihrem Land auch tolle Momente bei der Siegerehrung.
Nach dem vierten und letzten Lauf im Zweierbob steht fest: Das Podium ist in Schwarz-Rot-Gold besetzt!
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten fehlerfreie Fahrten und behaupteten ihre Führung souverän gegenüber der Konkurrenz.
Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer setzten noch einen drauf und fuhren zu Gold.
Mit der besten Startzeit erreichten sie das Ziel nach 54,91 Sekunden. Die nahezu perfekte Fahrt war ein Genuss. Herzlichen Glückwunsch!
Die Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer beträgt 3:39,70 Minuten.
Francesco Friedrich beendete seinen Lauf in 55,33 Sekunden.
Seine Gesamtzeit liegt nun bei 3:41,04 Minuten – das sichert ihm mindestens Silber.
Im letzten Durchgang legten Adam Ammour und Anschieber Alexander Schaller die Bahn in 55,35 Sekunden zurück.
Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten sind sie trotz eines kleinen Ausrutschers auf dem dritten Rang und können die Bronzemedaille nicht mehr verlieren.
Die beiden verzeichneten auch die bisher schnellste Startzeit.
Um 21:05 Uhr beginnt der finale vierte Lauf im Zweierbob.
Eine nicht allzu riskante Prognose: Wenn sich die drei deutschen Teams keine Fehler leisten, gelingt Team Deutschland ein Medaillentriple mit Gold, Silber und Bronze.
Wir melden uns zurück mit dem Männer-Zweierbob, wo um 19 Uhr der dritte von vier Läufen startet.
Johannes Lochner eröffnet den Lauf und macht einen kleinen Fehler, der jedoch kaum ins Gewicht fällt. Mit 54,89 Sekunden erreicht er das Ziel.
Anschließend fährt Francesco Friedrich, der mehrere Ungenauigkeiten zeigt. Der Rückstand auf den Dauerrivalen Lochner wächst auf 0,92 Sekunden, womit Lochner den Sieg schon fast sicher hat.
Adam Ammour bleibt Dritter, sein Rückstand auf Lochner steigt auf 1,38 Sekunden. Deutschland hat vor dem letzten Lauf (ab 21:05 Uhr) beste Chancen auf ein Medaillentriple!
Im Teamverfolgungsfinale im Eisschnelllauf spielte Team Deutschland keine bedeutende Rolle. Bei den Frauen gewann Kanada Gold (2:55,81 Minuten) vor den Niederlanden. Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz aus Deutschland gewannen das C-Finale und belegten Platz fünf.
Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Minuten) vor den USA. Die deutschen Läufer Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und wurden Siebte.
Keine Medaille für Deutschlands Biathleten! Die Staffel des DSV erreichte Rang vier. Frankreich wurde erstmals Olympiasieger in der Staffel, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf Distanz. Schweden gewann Bronze mit fast einer Minute Rückstand, Deutschland folgte fast eine weitere Minute dahinter.
Besonders ärgerlich für Deutschland: Die Laufleistung hätte für eine Medaille gereicht, doch die DSV-Athleten begingen mit zwölf Nachladern doppelt so viele Schießfehler wie Norwegen und Schweden. Nur Frankreich verzeichnete mit neun Nachladern ebenfalls viele Fehler, musste aber zusätzlich einmal in die Strafrunde.
Deutschland kam nicht näher heran! Philipp Nawrath verbesserte die Position auf Rang vier, lag beim Wechsel aber schon 49 Sekunden hinter dem Führungstrio zurück.
Schweden, Norwegen und Frankreich machten vorne Tempo, während Nawrath alleine arbeitete und beim Stehendschießen drei Fehler kassierte. Nun hat Philipp Horn eine große Aufgabe auf der Schlussrunde und muss auf Fehler der Konkurrenz hoffen.
Schade! David Zobel begann mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm kurzzeitig die Führung.
Beim Stehendschießen benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor dadurch viel Zeit auf Frankreich, das trotz Strafrunde an die Spitze zog.
Beim Wechsel lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand auf Platz sechs hinter Frankreich, Finnland und Schweden folgten knapp dahinter.
Guter Start von Justus Strelow! Der Startläufer der deutschen Biathlon-Staffel benötigte zwar zwei Nachlader im Stehendschießen, übergab aber dennoch als Dritter an David Zobel.
Er hatte etwa 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal; Finnland als Zweitplatzierter war nur 0,4 Sekunden schneller als Deutschland.
Die Herren-Staffel im Biathlon läuft – die beste Chance für die deutschen Männer auf eine Medaille.
Justus Strelow brachte das Team mit einer starken Schießleistung gut ins Rennen, danach folgen David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.
Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde besiegten sie Frankreich klar mit 5:1.
Im letzten Drittel erhöhten Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) nochmals, wodurch Deutschland neues Selbstvertrauen nach zwei Niederlagen in Folge tankte. Das nächste Spiel findet am Mittwoch um 12:10 Uhr gegen die Slowakei statt.
Für die deutschen Kombinierer verliefen die Olympischen Spiele bisher enttäuschend. Im Großschanzenspringen konnte das deutsche Trio zwar Plätze gutmachen, war aber nie im Kampf um die Medaillen dabei. Die Rückstände nach schwachen Sprüngen waren zu groß.
Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek erreichten noch die Plätze neun und zehn, lagen aber rund eineinhalb Minuten hinter der Spitze. Julian Schmid kam auf Rang zwölf ins Ziel, mit 2:22 Minuten Rückstand.
Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich vom fünften Platz auf Gold vorkämpfte. Silber gewann der Österreicher Johannes Lamparter, Bronze ging an Ilkka Herola aus Finnland.
Plötzlich ist Deutschland im Play-off-Spiel gegen Frankreich nicht mehr so dominant – die Franzosen haben das Momentum auf ihrer Seite.
Und nutzen das sofort: Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.
In Livigno fällt heute so starker Schnee, dass der Zeitplan des Freestyle-Skifahrens durcheinandergeraten ist.
Die für 10:45 Uhr angesetzte Damen-Qualifikation wurde mehrfach verschoben und findet nun erst um 13:45 Uhr statt. Die Männer-Qualifikation, ursprünglich für 13:30 Uhr geplant, wurde auf Mittwoch verlegt.
Das DEB-Team ist auf bestem Weg ins Viertelfinale! Gegen Frankreich steht es nach dem ersten Drittel 3:0.
John Peterka erzielte etwa eineinhalb Minuten vor Drittelende das dritte deutsche Tor und stärkte nach zuletzt zwei Niederlagen das Selbstvertrauen im Kampf um die Medaille.
Die deutschen Eishockeyprofis wollen ins Viertelfinale!
Gegen Frankreich sehen die Vorzeichen gut aus: Nach 15 Minuten führt Deutschland bereits mit 2:0. Leon Draisaitl brachte sein Team bereits nach vier Minuten im Powerplay in Führung, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.
Ein schwerer Rückschlag für Deutschlands Curler! Gegen das zuvor sieglose Tschechien verloren sie knapp mit 7:9 und müssen nun wohl den Traum von einer Medaille begraben.
Obwohl noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China ausstehen, könnten selbst zwei Siege nicht mehr für einen Platz unter den besten Vier und damit das Halbfinale reichen. Das Team um Skip Marc Muskatewitz steht aktuell bei drei Siegen und vier Niederlagen.
Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und haben somit kaum noch Chancen auf eine Medaille.
Nach mäßigen Sprüngen hatten die DSV-Athleten zu große Rückstände auf der Loipe: Johannes Rydzek startete als 15. mit 1:23 Minuten Rückstand auf den führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid als 16. (1:35 Minuten) und Vinzenz Geiger als 18. (1:43 Minuten) folgten dahinter.
Bereits auf der Normalschanze hatten die erfolgsverwöhnten deutschen Springer um Gesamtweltcupsieger Geiger keine Medaille geholt. Eine letzte Chance bleibt am Donnerstag im Teamwettbewerb.
Das deutsche Damenbiathlon-Team für die Staffel steht fest! Für den DSV gehen Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer auf Medaillenjagd. Überraschend ist die Besetzung der Schlussposition.
Da Preuß in letzter Zeit als Schlussläuferin wiederholt Probleme hatte und zuletzt bei der Mixed-Staffel in Cortina eine Strafrunde kassierte, wird die Gesamtweltcupsiegerin auf Position zwei eingesetzt. Überraschend ist auch, dass Vanessa Voigt die vierte Läuferin übernimmt!
Voigt, gewöhnlich Startläuferin, überzeugt vor allem mit konstantem Schießen, hat jedoch Schwierigkeiten, in der Loipe mit den Besten mitzuhalten und ist daher keine typische Schlussläuferin. Nun bekommt sie vom DSV auf der größten Bühne die Chance, sich zu beweisen. Die Startposition übernimmt Julia Tannheimer, die nach Magen-Darm-Problemen wieder fitte Hettich-Walz komplettiert das Quartett auf Position drei.
Seit fast einer Woche wartet Deutschland auf die erste Goldmedaille. Heute scheint es fast sicher wieder so zu sein: Zur Halbzeit im Zweierbob führt Johannes Lochner bereits mit 0,8 Sekunden Vorsprung auf seinen engsten Verfolger. Auch auf Platz zwei und drei sind mit Francesco Friedrich und Adam Ammour zwei Deutsche platziert. Der finale Lauf beginnt um 21:06 Uhr.
Auch in der Nordischen Kombination hat Team Deutschland Medaillenchancen; nach etwa einer Woche Wettkampfpause starten die Athleten mit dem Einzel von der Großschanze (10 Uhr) wieder. Die Männer-Biathlonstaffel folgt um 14:30 Uhr.
Zudem bestreiten die deutschen Eishockeyherren ihr Viertelfinal-Qualifikationsspiel, Bully ist um 12:10 Uhr.
Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland in drei Sportarten dramatisch. Im Monobob der Frauen und im Eiskunstlauf der Paarläufer lag Gold in Reichweite, doch in beiden Disziplinen reichte es nicht zum Olympiasieg.
Schon zuvor hatten die Skispringer im Teamspringen ihre Medaillenträume zerschlagen gesehen. Andreas Wellinger und Philipp Raimund fehlten am Ende nur 17 Zentimeter zu Bronze – und das auch nur, weil das Springen wegen Schneetreibens abgebrochen wurde. Mit 0,3 Punkten Rückstand belegten die Deutschen Rang vier und waren die größten Verlierer der Jury-Entscheidung.
Deutschland liegt im Medaillenspiegel nach dem zehnten Wettkampftag auf Rang acht mit bisher vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Das Traumfinale im Eishockey der Frauen steht fest: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA auf Kanada im Finale der Olympischen Winterspiele.
Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Die USA hatten zuvor Schweden mit 5:0 bezwungen.
Im Frauen-Eishockey-Wettbewerb wird noch der zweite Finalist gesucht. Im dritten Drittel führt Kanada gegen die Schweiz aktuell mit 2:1.
Im ersten Halbfinale besiegten die USA Schweden deutlich mit 5:0. Das Endspiel findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Bronze am selben Tag um 14:40 Uhr.
Das nächste Drama des Abends: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasste in der Kür den Olympiasieg und gewann Bronze mit 219,09 Punkten.
In der Kür unterlief Hase zweimal ein entscheidender Fehler, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach einem überragenden Kurzprogramm hatten die beiden geführt, doch letztlich reichte es nicht zum Gold.
Dagegen gelang den haushohen Favoriten und Weltmeistern aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, eine noch eindrucksvollere Aufholjagd als damals Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren. Die Deutschen hatten damals nach dem Kurzprogramm auf Rang vier gelegen und wurden noch Olympiasieger, die Japaner waren diesmal nach dem fünften Platz im Kurzprogramm und schafften mit 231,24 Punkten sensationell den Sieg.
Silber holten die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Die Bronzemedaille ist dennoch ein großer Erfolg für Hase und Volodin, die erst seit dreieinhalb Jahren gemeinsam laufen.
Die Spannung im Eiskunstlauf steigt. Die Kür der Paare läuft auf Hochtouren, und die Weltmeister und Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, zeigten eine meisterhafte Kür.
Sie patzten im Kurzprogramm und lagen nur auf Platz fünf, doch heute Abend unterlief ihnen kein Fehler. Ihre Kür zur Musik von „Gladiator“ brachte ihnen 158,13 Punkte, insgesamt 231,24 Punkte nach beiden Programmen. Damit haben sie die Führung übernommen. Die deutschen Spitzenreiter Minerva Hase und Nikita Volodin müssen nun diese Punktzahl überbieten.
Mit der Kürpunktzahl liegen die Japaner nur knapp unter dem Wert von Aljona Savchenko und Bruno Massot von Pyeongchang 2018 (159,31 Punkte), die damals nach dem Kurzprogramm Vierte waren und noch Olympiasieger wurden. Die Gesamtpunktzahl der Deutschen lag damals bei 235,90 Punkten.
Hase und Volodin bereiten sich jetzt für ihre Kür vor. Sie müssten ihre persönliche Bestleistung in der Kür übertreffen, die bei 149,57 Punkten liegt – das würde aber nicht für Gold reichen. Im Kurzprogramm erzielten die Deutschen mit 80,01 Punkten ihre persönliche Bestleistung.
Drama im Eiskanal! Laura Nolte verpasste im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg.
Nach drei Läufen in Führung liegend, versagten der Athletin aus Unna im letzten Durchgang die Nerven. Sie fuhr den Vorsprung ein und kam als letzte Starterin mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel. Am Ende gewann Deutschland Silber.
Dennoch ist das ein großer Erfolg für die 27-Jährige aus Dortmund, die gute Chancen hatte, die erste deutsche Monobob-Siegerin zu werden.
Dritte wurde die US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries. Lisa Buckwitz belegte Rang vier, Kim Kalicki landete auf Platz elf.
Nun ruhen die Hoffnungen auf Gold für Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist. Beide hatten 2022 in Peking Gold gewonnen.
Die Entscheidung im Monobob steht kurz bevor. Laura Nolte, zur Halbzeit in Führung, will im vierten und letzten Lauf Gold holen.
Die Entscheidung im Paarlauf-Eiskunstlauf läuft, und das erste deutsche Paar war bereits auf dem Eis.
Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm benachteiligt waren und auf Rang elf lagen, zeigten eine tolle Kür zu „I’d Do Anything for Love“ von Meatloaf und erhielten 126,59 Punkte. Damit verbesserten sie sich mindestens um einen Platz.
Alle warten nun auf die führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin, die als Letzte um 22:45 Uhr ihre Kür in Mailand zeigen dürfen.
Die Bedingungen lassen keine weiteren Sprünge mehr zu, weshalb die Jury den Wettbewerb abbricht!
Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, weil nur drei Springer antreten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak verdeutlichte die Unmöglichkeit unter den Umständen.
Für Deutschland ist es bitter, denn nach Wertung nach dem zweiten Durchgang endet der Wettkampf auf Rang vier – Bronze wurde um 0,3 Punkte verpasst. So traurig die Entscheidung auch ist, unter den ungleichen Bedingungen war sie richtig.
Was für ein heftiges Schneetreiben und Wind – das sorgt für Verzögerungen bei den letzten Springern.
Domen Prevc darf als Erster springen, Philipp Raimund legt mit einem Telemark auf 136 Meter vor und sichert Deutschland vor Slowenien einen Platz.
Der Wettbewerb wird erneut unterbrochen, da die Sicht sehr schlecht ist.
Der letzte Durchgang beginnt mit den ersten Springern. Andreas Wellinger landet bei 130 Metern.
Japaner Ren Nikaido springt 138,5 Meter und verdrängt Deutschland vor dem letzten Sprung auf Rang fünf. Der Rückstand auf das drittplatzierte Norwegen beträgt rund zehn Punkte.
Im zweiten Durchgang springt Andreas Wellinger unter schlechten Bedingungen 123,5 Meter, Philipp Raimund wiederholt seine 137,5 Meter.
Deutschland bleibt auf Rang vier, hat nur 0,3 Punkte Rückstand auf Norwegen. Dahinter hoffen auch Slowenien und Japan auf Bronze – ein spannender Kampf steht bevor.
Österreich scheint mit 568,7 Punkten und rund zehn Punkten Vorsprung uneinholbar auf Goldkurs zu sein.
Olympiasieger Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb in Lauerstellung. Raimund sprang 137 Meter, Andreas Wellinger 127,5 Meter.
Nach dem ersten Durchgang liegt Deutschland auf Rang vier, nur knapp hinter Polen.
Das wird eine echte Nervenschlacht im vierten Lauf des Monobob der Damen! Laura Nolte startet als Führende in den finalen Tag und setzte als erste einen Bahnrekord von 59,15 Sekunden.
Doch der Rekord hielt nicht lange: Die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor verbesserte ihn auf 59,08 Sekunden.
Der Vorsprung von Nolte schrumpfte von 0,22 auf 0,15 Sekunden, während die Dritte Kaillie Armbruster Humphries mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte auf Rang drei liegt.
Ab 21 Uhr steht der entscheidende letzte Lauf an – es wird eine Entscheidung auf Hundertstelsekunden um Gold im Eiskanal von Cortina geben. Lisa Buckwitz fuhr besser als am Vortag, liegt vor dem letzten Lauf auf Rang vier, hat aber 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Dritte Deutsche Kim Kalicki liegt abgeschlagen auf Rang 18 mit 3,47 Sekunden Rückstand auf Nolte und hat keine Medaillenchance mehr.
Ist für heute schon Schluss? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer mit zwei Durchgängen.
Außerdem stehen Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, Ski-Freestyle und Paarlauf-Eiskunstlauf an. Das deutsche Duo Minerva Hase und Nikita Volodin führt nach dem Kurzprogramm deutlich und hat beste Goldchancen.
Alle Entscheidungen findet Ihr in unserer Wettkampfübersicht.
Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curlingmänner dürfen wieder vom Halbfinale träumen. Sie besiegten den Titelverteidiger Schweden in der Round Robin mit 7:3 und sind auf Kurs für einen der ersten vier Plätze, die ins Halbfinale führen.
Das Team hat nun drei Siege und drei Niederlagen, am Dienstag stehen zwei Spiele gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.
Unglaubliche Szenen im Slalom! Atle Lie McGrath startete mit großem Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweitplatzierten Loic Meillard (Schweiz) in den zweiten Durchgang, schied jedoch wegen eines Fehlers an einem leichten Tor auf Goldkurs liegend aus.
Sein Frust war enorm: Er warf seine Stöcke weg, schnallte die Skier ab und lief quer über die Piste Richtung Wald. Da ein Fangzaun im Weg war, legte er sich vor den Zaun in den Schnee und blieb dort lange liegen.
Statt McGrath gewann Meillard nach Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination nun Gold im Slalom. Das Podium komplettierten Fabio Gstrein aus Österreich und der Norweger Henrik Kristoffersen. Linus Straßer belegte den neunten Rang.
Einen Tag vor der Männer-Biathlonstaffel hat der DSV sein Aufgebot bekanntgegeben – Überraschungen wie bei der WM im Vorjahr gibt es keine.
Justus Strelow startet die deutsche Staffel, gefolgt von David Zobel. Philipp Nawrath läuft an Position drei, Schlussläufer ist Philipp Horn, der das Team möglichst zu einer Medaille führen soll. In der Staffel hat Deutschland gute Chancen, nach Bronze in der Mixed-Staffel eine weitere Medaille zu gewinnen.
Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann im Shorttrack-Finale über 1000 Meter Gold.
Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Bronze ging an Gilli Kim.
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund startet auch Andreas Wellinger im Super-Team.
Vor den Spielen galten Raimund und Felix Hoffmann als Favoriten für den Mannschaftswettbewerb, doch Hoffmann schwächelte in Predazzo, weshalb Wellinger nun an der Seite des frischgebackenen Olympiasiegers antritt. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, war aber auf der Großschanze besser als Hoffmann.
Bei diesen Winterspielen wird erstmals nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern ausgetragen, sondern das kürzere Super Team mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge machen. Damit sollen mehr Nationen Medaillenchancen erhalten.
Die deutsche Dominanz im Eiskanal geht weiter! Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner führt vor seinen Landsmännern Francesco Friedrich und Adam Ammour.
Lochner kann fast schon auf Gold hoffen: Nach zwei Läufen liegt er 0,8 Sekunden vor Friedrich, der durch einen Fehler von Ammour zumindest auf Platz zwei vorrückte und 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze hat.
Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey. Die Schweiz sprach zunächst nur von einer Unterschenkelverletzung, doch Fialas Klub, die Los Angeles Kings, gaben nun eine genauere Diagnose bekannt.
Dem 29-Jährigen wurden mehrere Brüche im linken Unterschenkel diagnostiziert, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und wird bald mit dem Genesungs- und Rehabilitationsprogramm beginnen. „Kevin wird den Rest der NHL-Saison 2025/26 ausfallen“, teilten die Kings mit. Nach der Saison folgt eine weitere Untersuchung.
Für eine Medaille dürfte es nun nur noch ein Wunder geben: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Durchgang weit zurück.
Am Ende fehlten dem WM-Dritten des Vorjahres 2,35 Sekunden auf den führenden Atle Lie McGrath, was Rang elf bedeutet. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied zusammen mit zehn weiteren Athleten der ersten 30 Starter aus.
Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Mit Anschieber Georg Fleischhauer lag der 35-Jährige 0,44 Sekunden vor dem Zweitplatzierten, der überraschenderweise nicht Francesco Friedrich war.
Stattdessen verdrängte der dritte deutsche Pilot Adam Ammour den Serien-Olympiasieger noch und belegte Rang zwei, Friedrich wurde mit 0,04 Sekunden Rückstand Dritter.
Nach dem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.
„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir immer noch schwer, das zu sagen, aber es ist das Karriereende“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.
Grotheer hatte 2022 Olympia-Gold in Peking und anschließend den Gesamtweltcup gewonnen. Nach mehreren Verletzungen hatte der Thüringer in dieser Saison große Schwierigkeiten, sodass die beiden Bronzemedaillen im Einzel und Team umso wertvoller sind.
Nach den Medaillen für die Skeleton-Athleten am Sonntag gab es am Montag zahlreiche neue Chancen für die schwarz-rot-goldenen Sportler.
Heute wird die erste Bobmedaille vergeben: Im Monobob der Frauen führt Laura Nolte zur Halbzeit und darf auf Gold hoffen (4. Lauf: 21:06 Uhr). Früh am Tag will Linus Straßer im Ski Alpin nach einer Slalom-Medaille greifen (10 und 13:30 Uhr), abends erhalten die Skispringer im Super Team (19 Uhr) ihre letzte Medaillenchance.
Die große Hoffnung kommt aber spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf-Eiskunstlauf (ab 20 Uhr) um Gold – nach dem Kurzprogramm liegen sie deutlich vorn und können mit ihrer Kür Großes erreichen.
Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, der aus deutscher Sicht einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall im Skeleton brachte.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, wie die schwarz-rot-goldenen Athleten im internationalen Vergleich abschneiden.
Das Spiel ist vorbei, Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der deutlichen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter weiter und trifft nun in der Playoff-Runde auf Frankreich.
Endlich der deutsche Treffer: Tim Stützle erzielte das 1:5 (52. Minute).
Spannung dürfte es nicht mehr geben, aber der NHL-Star stärkt die Moral.
Es wird deutlich: Auston Matthews erzielt das 5:0 für die USA (47. Minute).
Das deutsche Team gerät zunehmend unter Druck.
4:0 für die USA! Tage Thompson sorgte für klare Verhältnisse (42. Minute).
Damit sind alle Hoffnungen auf ein Comeback früh im vierten Viertel wohl erledigt. Für die direkte Viertelfinalqualifikation hätte Deutschland die USA schlagen müssen. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Rang zwei aber sicher, wodurch das Playoff-Spiel gegen Frankreich wartet.
Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben somit beste Chancen auf das Podium!
Mit 80,01 Punkten und rund fünf Punkten Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien zeigten sie einen fehlerfreien Auftritt. Die Mitfavoriten Riku Miura und Ryuichi Kihara aus Japan patzten. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich auf Rang elf für den Wettbewerb.
Mit dem Drei-Tore-Rückstand geht das DEB-Team in die letzte Pause.
Eine deutsche Niederlage scheint wahrscheinlich, doch der Einzug ins Viertelfinale ist nach der Niederlage Lettlands gesichert – nur das Playoff-Spiel gegen Frankreich bleibt Pflicht.
Im zweiten Drittel dominierten die USA mit hohem Tempo und ließen Deutschland kaum Luft zum Atmen. Folgerichtig fiel das 3:0 durch Brock Faber (38. Minute).
Will Deutschland noch etwas erreichen, braucht es im letzten Abschnitt eine deutliche Steigerung.
Der Favorit nutzt seine Chancen und verwertet ein Powerplay eiskalt.
Unmittelbar nach einer Strafe gegen Wissmann erzielte Auston Matthews das 2:0 (25. Minute).
8,7 Sekunden vor der ersten Drittelpause gingen die USA mit 1:0 in Führung (20. Minute) durch Zach Werenski, der von Matthews bedient wurde. Bis dahin hielt das deutsche Team stark mit.
Die Eishockey-Nationalmannschaft steht vor einer Mammutaufgabe: Im dritten Gruppenspiel (21:10 Uhr) wartet der Tabellenführer USA.
Für Deutschland geht es vor allem um die Platzierung, da das Weiterkommen bereits sicher ist. Als Gruppensieger oder bester Zweiter könnten Draisaitl und Co. die Zwischenrunde umgehen.
Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold knapp, ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem übernahm mit 284,8 Punkten die Führung und triumphierte wie schon auf der Normalschanze. Die Skandinavierinnen freuten sich gemeinsam, auch Schwedin Frida Westman (Vierte) feierte. Nika Prevc (271,5 Punkte) sicherte sich Bronze.
Überraschend wurde Agnes Reisch beste Deutsche auf Platz zehn, Selina Freitag belegte Rang 17, Juliane Seyfahrt wurde 23. Für den DSV ist das enttäuschend, da erstmals überhaupt keine deutsche Skispringerin eine Medaille bei Olympischen Winterspielen gewinnen konnte.
Vor dem letzten Durchgang auf der Großschanze war Juliane Seyfarth mit Rang neun beste Deutsche, doch Medaillenchancen waren gering.
Vier Norwegerinnen um Führende Eirin Maria Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc als Fünfte hat es schwer aufs Podest zu springen. Rückenwind sorgte bei vielen Athletinnen für ungünstige Bedingungen.
Bitter für Deutschland: Katharina Schmid erwischte besonders viel Rückenwind und schied bereits im ersten Durchgang aus.
Der Brite Matt Weston gewann nach seinem Einzelsieg erneut Gold gemeinsam mit Tabitha Stoecker vor Kreher/Jungk aus Dresden.
Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer wurden mit nur einer Hundertstelsekunde Rückstand Dritte.
Eine Hundertstelsekunde fehlte Pfeifer/Grotheer für Platz zwei, wodurch das Dresdner Duo vorn bleibt.
Wo landen die Briten Stoecker/Weston? Der Dresdner Express übernahm mit 0,12 Sekunden Vorsprung die Führung vor den Briten. Zwei weitere Teams starten noch, danach folgen Pfeifer und Grotheer.
Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien führen mit noch drei angetretenen Teams, Kreher/Jungk folgen.
Die Briten haben bereits eine Medaille sicher, da noch die Goldfavoriten Weston/Stoecker folgen.
Erstmals bei Olympischen Winterspielen gibt es eine Entscheidung im Skeleton-Mixed-Team.
Deutschland schickt die beiden Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen, die sehr gute Chancen auf eine Medaille haben. Nach je zweimal Silber und Bronze hofft der BSD nun auf Gold.
Wie schon über 1000 Meter gingen auch über 500 Meter die begehrten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok sicherte sich mit Olympia-Rekord Gold vor Jutta Leerdam.
Bronze ging erneut an Miho Takagi aus Japan. Sophie Warmuth aus Erfurt belegte Rang acht.
Schade! Sophie Warmuth forderte im Duell über 500 Meter die niederländische Topfavoritin Jutta Leerdam heraus, musste sich aber geschlagen geben.
Leerdam schob sich vorübergehend auf Platz eins, Warmuth erreichte zunächst Rang sechs.
Deutschlands Biathlonstar Franziska Preuß wartet bei Olympischen Spielen immer noch auf eine Einzelmedaille. Dass es heute in der Verfolgung trotz guten Starts nicht klappte, ärgerte die 31-Jährige sehr. Am Ende flossen bittere Tränen.
„Ich bin einfach enttäuscht, dass ich es nicht durchziehen konnte. Ich habe mich heute auf der Loipe wirklich gut gefühlt. Dass das letzte Schießen dann so schlecht lief, tut richtig weh“, erklärte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF-Interview. „Ich war beim letzten Schießen so angespannt und habe gehört, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler gemacht hat. Dann wurde ich unruhig in den Beinen. Danach ging gar nichts mehr. Ich verlor komplett den Fokus zum Zielen. (...) Es ist sehr ernüchternd, dass 30 Sekunden eines eigentlich sehr guten Rennens alles zerstören.“
Preuß steht sinnbildlich für das deutsche Biathlonteam bei Olympia: Nach einem verheißungsvollen Start mit Bronze in der Mixed-Staffel kam keine weitere Medaille mehr hinzu. Das ist der schwächste deutsche Biathlon-Start aller Zeiten. Vier Chancen in Staffel und Massenstart bleiben den Athleten noch.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich bei den Vorausscheidungen im Livigno Snow Park als Achte für das Slopestyle-Finale am Dienstag.
Zuvor hatte die 24-Jährige das Weiterkommen im Big-Air-Wettbewerb knapp verpasst. Nun hat sie eine Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.
Unglücklicherweise unterliefen Franziska Preuß im letzten Schießen gleich zwei Fehler, weshalb sie am Ende nicht auf das Podest fahren konnte und Sechste wurde.
Lisa Vittozzi nutzte die Patzer der bisherigen Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde aus, übernahm die Spitze und gewann Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen holte Silber, die Finnin Minkkinen fiel auf Bronze zurück.
Vanessa Voigt belegte Rang 19, Julia Tannheimer wurde 34., Selina Grotian landete auf Platz 41.
Franziska Preuß war in der Frauen-Verfolgung zunächst fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um Platz drei.
Norwegerin Maren Kirkeeide führte vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide hatten deutlichen Vorsprung auf das restliche Feld und dürften sich die Goldmedaille untereinander ausmachen.
Die beiden Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross Gold vor Italien und Frankreich.
Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und belegte im kleinen Finale den siebten Platz. Die schwarz-rot-goldenen Snowboarder warten bei Olympia weiterhin auf eine Medaille.
Das ist bitter! Lena Dürr verlor im zweiten Durchgang viele Plätze und fiel auf Rang neun zurück.
Federica Brignone fuhr deutlich stärker, verteidigte souverän ihren Vorsprung und sicherte sich ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund mit gleicher Zeit, Bronze ging an Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher wurde 19.
Abfahrts-Silber-Gewinnerin Emma Aicher liegt nach dem zweiten Riesenslalom-Durchgang auf Rang drei, hat aber kaum noch Chancen auf eine Medaille.
Alle Blicke richten sich nun auf Lena Dürr.
Endlich! Zwölf Jahre nach den Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp ihre Goldmedaille nachträglich.
Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zuerkannt, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.
Der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom begann vor wenigen Minuten.
Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt aktuell auf Platz zwei und hat somit unerwartet Medaillenchancen. Kann die 34-Jährige aufs Podium fahren? Die Daumen sind gedrückt.
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Qualifikationslauf und wurde nur 23., verpasste damit wie im Big Air die Medaillenchance. Nur die besten zwölf kommen ins Finale.
Norwegen sammelt weiter Medaillen und gewinnt Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer im Langlauf. Silber ging an Frankreich, Bronze an Italien. Die deutsche Staffel erreichte Rang acht.
Der Sieg ist keine Überraschung, doch es ist die neunte Goldmedaille für Superstar Johannes Høsflot Klæbo, der mit 29 Jahren zum erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten aufstieg – ein historischer Moment! Er überholte gleich drei Norweger mit jeweils acht Goldmedaillen: Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie, und Ole Einar Bjørndalen.
Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden weitere Medaillen vergeben: Gold ging an Kanadier Mikael Kingsbury, der sich gegen Ikuma Horishima aus Japan durchsetzte.
Bronze sicherte sich Australier Matt Graham im Duell gegen den Japaner Takuya Shimakawa.
Die deutschen Curlingmänner kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien. Der Einzug ins Halbfinale ist somit gefährdet.
Es war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. In den verbleibenden Round-Robin-Spielen gegen Schweden (Dienstag), Tschechien, Schweiz und China darf sich das Team keinen Ausrutscher mehr leisten.
Martin Ponsiluoma gewann Gold in der 12,5 Kilometer Verfolgung im Biathlon!
Zweiter wurde der umstrittene Biathlet Sturla Holm Lægreid, der nach seinem Einzelbronze einen Seitensprung gestand. Bronze ging an den Franzosen Emilien Jacquelin, der lange führte, aber beim letzten Schießen zwei Scheiben vergab und noch von Lægreid überholt wurde, mit dem er zuvor einen verbalen Streit wegen des Skandals hatte.
Bester Deutscher wurde Philipp Horn als Elfter; Philipp Nawrath belegte Rang 25, Justus Strelow kam auf Platz 30, David Zobel auf 34.
Der Riesenslalom zählt nicht unbedingt zu den besten Disziplinen der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat überraschend Chancen auf eine Medaille!
Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem letzten Lauf auf Platz zwei im italienischen Rennen, knapp hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor Sofia Goggia.
„Es hat richtig Spaß gemacht! Oben steht man, die Sonne scheint, alles ist perfekt. Dass es so gut läuft, war einfach ein Genuss“, sagte die Bayerin im ZDF.
Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im Super-Team-Skispringen am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr, ZDF und Eurosport) von der Großschanze.
Raimund gewann zu Beginn Gold von der Normalschanze. Am Samstag wurde er bei der Großschanze Neunter, Wellinger, Olympiasieger 2018, wurde Fünfzehnter.
Das Super-Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Statt vier Athleten wie im bisherigen Teamwettbewerb vertreten nur noch zwei Sportler jedes Land.
Auf einem Parkplatz der Olympischen Winterspiele in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Der Sprengkörper wurde nahe der Austragungsstätte für die Skisprung-Wettbewerbe in Predazzo gefunden. Experten konnten die Handgranate entschärfen. Laut Polizei bestand keine Gefahr.
„Man fokussiert sich so lange, und dann ist es so schnell vorbei, das tut extrem weh“, sagte der 28-Jährige. Als Zehnter des ersten Durchgangs hatte Gratz am Samstag eine gute Ausgangsposition, nur 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Ein Fehler im zweiten Lauf zerstörte seine Medaillenchancen. „Vielleicht bin ich es zu forsch angegangen“, resümierte er. Ob er am Montag beim Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) antritt, war noch offen.
Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol – ein Medikament, das den Östrogenspiegel senken kann – getestet. Die Biathletin wurde aus dem italienischen Kader ausgeschlossen und durfte nicht bei Olympia starten. Nun gibt es eine Wende, Passler könnte doch noch um eine Medaille kämpfen.
Am Montag soll sie erstmals bei den Olympischen Winterspielen ein offizielles Training absolvieren. „Wir freuen uns riesig, sie wieder bei uns zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).
Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch unklar. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.