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Olympia 2026 Live: Preuß will im letzten Rennen ihrer Karriere „noch einmal die Freude spüren“

Mailand/Cortina (Italien) – Wer gewinnt Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!

Team Deutschland steht kurz vor dem Finale mit bislang sechs Gold-, jeweils acht Silber- und Bronzemedaillen. Wird am letzten Wochenende noch eine weitere Medaille hinzukommen?

In unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir euch fortlaufend über Medaillengewinne, Höhepunkte und interessante Hintergrundgeschichten.

Größer könnte die Bühne für das finale Rennen ihrer Karriere kaum sein: Der heutige Frauen-Massenstart (14:15 Uhr) ist nicht nur der letzte Biathlon-Wettkampf bei diesen Spielen – sondern auch das letzte Profirennen von Franziska Preuß (31)!

„Mein Hauptanliegen ist, nochmal die Freude zu spüren, den Grund, weshalb ich damals mit Biathlon begonnen habe“, erklärte die Gesamtweltcupsiegerin der vergangenen Saison im ZDF. „Weil es einfach ein cooler Sport ist. Ich hoffe, ich kann das empfinden und alles andere ausblenden.“ Das Ergebnis steht dabei nicht im Vordergrund: „Was auch immer passiert, ich bin damit vollkommen zufrieden.“

Ein echtes Highlight steht an: Am Sonntag (14:10 Uhr) treffen im Herren-Eishockey-Finale die USA auf Kanada.

Im Abendspiel setzten sich die US-Spieler mit einem klaren 6:2 gegen die Slowakei durch, die zuvor Deutschland besiegt hatten. Dieses Finale gab es schon mehrfach bei Olympischen Spielen: 2002 und 2010 triumphierten die Kanadier, 1960 jubelten die US-Amerikaner über den Sieg gegen Kanada.

Die schnellsten Shorttrack-Männer kommen aus den Niederlanden.

Die Oranje sicherten sich den Sieg über 5000 Meter, dahinter folgten Südkorea und Italien auf den Plätzen zwei und drei.

Im Shorttrack-Finale über 1500 Meter der Frauen holte die Südkoreanerin Gili Kim Gold, Silber und Bronze gingen an Minjeong Choi (ebenfalls Südkorea) und Corinne Stoddard (USA).

Die Medaillenentscheidung an der Halfpipe ist gefallen.

Im Ski-Freestyle-Finale setzte sich Alex Ferreira (USA) mit 93,75 Punkten durch und verwies Henry Sildaru (Estland, 93,00) sowie Brendan Mackay (Kanada, 91,00) auf die weiteren Plätze.

Laura Nolte legt für die deutschen Teilnehmerinnen noch einmal zu und verbessert sich um Hundertstelsekunden.

Mit einer Gesamtzeit von 1:53,93 Minuten übernahm sie nach dem zweiten Lauf die Führung, da Kaillie Armbruster Humphries leichte Fehler machte und nun 0,23 Sekunden hinter Nolte liegt – auch hinter Lisa Buckwitz.

Zwischenstand nach zwei von vier Läufen:

Die deutschen Athletinnen überzeugen! Lisa Buckwitz und Kim Kalicki führen derzeit das Feld an, vorbehaltlich der letzten beiden Starterinnen.

Buckwitz hält mit 1:54,11 Minuten aktuell die Bestzeit, doch Nolte und Humphries folgen noch.

Monobob-Siegerin Elana Meyers Taylor aus den USA wird im Zweier-Bob kaum Chancen auf eine Medaille haben.

Ein Fehler gleich zu Beginn kostete sie wertvolle Zeit, sie liegt nach dem ersten Lauf nur auf Platz acht.

Der zweite Durchgang im Zweier-Bob der Frauen läuft bereits. Die Startreihenfolge erfolgt in umgekehrter Reihenfolge des ersten Laufs.

Nach 15 von 25 Paarungen führt Breeana Walker aus Australien mit 1:55,05 Minuten.

Vor dem Halfpipe-Finale hat sich Ski-Freestyler Seunghun Lee verletzt. Der Südkoreaner stürzte beim Aufwärmen und verpasst das Finale.

Nach dem Sturz hielt er sich das Gesicht und wurde abtransportiert. Sein Olympiaträume sind damit geplatzt.

Nach einer spannenden Schlussphase hat Kanada das Finale im Herren-Eishockey für Sonntag gesichert.

Gegen den amtierenden Olympiasieger Finnland taten sich die NHL-Elite schwer und lösten das Finalticket erst kurz vor Schluss.

Die Frauen im Zweier-Bob starteten mit einem Erfolg für die USA: Kaillie Armbruster Humphries stellte mit 56,92 Sekunden einen neuen Bahnrekord auf und lag damit vor Laura Nolte (56,97). Auf den Plätzen drei und vier folgen mit Lisa Buckwitz (57,05) und Kim Kalicki (57,13) zwei weitere deutsche Teams.

Es sind noch nicht alle Bobs im Ziel, der zweite von vier Läufen beginnt um 19:45 Uhr.

Antoinette Rijpma-de Jong aus den Niederlanden gewann die Goldmedaille über 1500 Meter!

Miho Takagi aus Japan war lange auf Goldkurs, musste sich aber letztlich geschlagen geben. Die Dominanz der Niederländer auf dem Eis blieb ungebrochen: Nach Erfolgen über 500 und 1000 Meter sicherte sich das Nachbarland die nächste Goldmedaille.

Silber ging an die Norwegerin Ragne Wiklund nur 0,06 Sekunden dahinter, Bronze gewann Valerie Maltais aus Kanada.

Der Olympia-Massenstart am Samstag markiert das letzte Rennen von Franziska Preuß als aktive Biathletin!

Vor den Spielen hatte die 31-Jährige bereits angekündigt, ihre Karriere nach der Saison zu beenden. Nun vollzieht sie diesen Schritt vorzeitig und wird nach den Winterspielen nicht mehr im Weltcup antreten.

„Wenn ich heute an meine Karriere zurückdenke, erfüllt mich das mit einem unglaublichen Gefühl“, sagte Preuß. „Als ich anfing, hätte ich mir kaum vorstellen können, was ich alles erleben und erreichen würde. Es war eine aufregende Zeit mit vielen besonderen Momenten und großartigen Menschen, die ich kennenlernen durfte.“

Das darf doch nicht wahr sein! Philipp Horn lag lange auf Kurs zur Bronzemedaille, am Ende wurde es nur der vierte Rang.

Nach einem Fehler im letzten Schießen zog der Franzose Quentin Fillon Maillet mit einer Machtdemonstration an Horn vorbei und verwies den Thüringer auf den undankbaren vierten Platz.

„Ich habe mich gefragt: Warum gerade er? Er ist aktuell der Schnellste, eine absolute Maschine“, ärgerte sich der 31-Jährige am ZDF-Mikrofon über seinen Konkurrenten in den entscheidenden Kilometern.

Der Norweger Johannes Dale Skjevdal sicherte sich souverän Gold vor seinem Landsmann Sturla Holm Lægreid. Philipp Nawrath wurde Siebter, David Zobel landete auf Rang 23.

Horn zeigte im dritten Schießen eine einwandfreie Leistung und rückte auf Platz zwei vor!

Dale Skjevdal führt, Lægreid folgt, Horn liegt aktuell auf dem dritten Rang.

Leider ist das ein Rückschlag: Der italienische Lokalmatador Tommaso Giacomel musste nach dem zweiten Schießen verletzt aus dem Rennen aussteigen.

Der Männer-Massenstart im Biathlon ist seit einigen Minuten in vollem Gange. Philipp Horn, Philipp Nawrath und David Zobel wollen ihre letzte Chance auf Edelmetall nutzen und die bislang enttäuschenden Spiele für das DSV-Team versöhnlich beenden. Momentan liegen alle drei noch deutlich hinter den Podestplätzen.

Die Frauen treten am Samstag (14:15 Uhr) im Massenstart mit demselben Ziel an.

Daniela Maier aus dem Schwarzwald hat Gold im Ski Cross gewonnen!

Nach Bronze bei den letzten Spielen in Peking triumphierte die 29-Jährige im großen Finale souverän vor der Schweizerin Fanny Smith. Bronze ging an Sandra Näslund aus Schweden, die Französin Marielle Berger Sabbatel verpasste als Vierte knapp das Podest.

Die deutsche Freestylerin Maier hat sich im Ski Cross der Frauen für das große Finale qualifiziert und gute Chancen auf Edelmetall.

Um zu gewinnen, muss sie nur eine der Konkurrentinnen hinter sich lassen. Die Schwedin Sandra Näslund, Fanny Smith aus der Schweiz und Marielle Berger Sabbatel streben ebenfalls eine Medaille an.

Mit Gold in der Teamstaffel wurden Tobias Wendl und Tobias Arlt zu den erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken aller Zeiten. Nun wird dem Duo eine weitere besondere Ehre zuteil: Sie tragen die deutsche Fahne bei der Abschlussfeier.

„Es war unser Lebensziel, als Fahnenträger für die deutsche Mannschaft zu fungieren. Dass wir das zum Abschluss unserer Karriere schaffen, bedeutet uns mindestens genauso viel wie der Olympiasieg“, erklärten die Rodler. Wendl war bereits für die Eröffnungsfeier nominiert, erhielt die Ehre aber damals nicht.

Beide kündigten zudem an, dass dies ihre letzten Winterspiele sein werden.

Mit elf vierten Plätzen führt Deutschland aktuell eine der unglücklichsten Ranglisten bei Olympia an.

Sowohl die Männer- als auch die Frauenstaffel im Biathlon verpassten das Podest, ebenso Vanessa Voigt im Einzel. Die Langlauf-Damen fuhren in der Staffel knapp am Treppchen vorbei, im Skispringen verfehlten das Mixed- und das Super-Team ebenfalls Medaillen. Auch Toni Eggert und Florian Müller im Rodel-Doppelsitzer, Skeleton-Ass Hannah Neise, Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle, Lisa Buckwitz im Monobob sowie Tatjana Paller beim Premierenwettkampf im Skibergsteigen mussten sich mit undankbaren Platzierungen zufriedengeben.

Weitere Tragödien in Schwarz-Rot-Gold, wie bei Lena Dürr, die zweimal auf Medaillenkurs lag und vor allem im Slalom überraschend scheiterte, sind hier noch nicht eingerechnet. Norwegen führt mit neun zweiten Plätzen die „Blech-Medaille“-Statistik an, was angesichts der 16 Goldmedaillen aber verkraftbar ist. Frankreich folgt mit acht knapp verfehlten Podestplätzen auf Rang drei.

Als TV-Experte betreut Deutschlands Ski-Star Felix Neureuther die Olympischen Spiele in Bormio. Die weit auseinanderliegenden Wettkampforte in Italien gefallen dem 41-Jährigen jedoch gar nicht.

„Ob das die Zukunft der Olympischen Spiele ist, mit solchen weiten Wegen und verstreuten Austragungsorten, bezweifle ich“, äußerte er im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. „Die Spiele sollten an Orte vergeben werden, an denen sie nicht so dezentral durchgeführt werden müssen.“

Die Wettbewerbe finden aktuell an 13 verschiedenen Orten statt. Für die Winterspiele 2030 in den französischen Alpen ist erneut ein dezentrales Konzept mit mehreren Austragungsorten geplant. „Die Atmosphäre war sehr zersplittert, und die typische Olympia-Stimmung, die sich viele gewünscht hatten, kam nicht wirklich auf“, ergänzte Neureuther.

Der 13. Wettkampftag verlief aus deutscher Sicht enttäuschend: Zum ersten Mal bei diesen Winterspielen gewann das deutsche Team keine Medaille. Auch im noch laufenden Eiskunstlauf-Finale der Frauen gibt es keine Medaillenchance, da keine deutsche Athletin am Start ist.

Wie sich Deutschland dadurch im Medaillenspiegel positioniert, erfahrt ihr hier.

Die USA entschieden das Frauen-Eishockey-Finale gegen Kanada in der Verlängerung mit 2:1 für sich!

Vier Minuten waren gespielt, als Megan Keller den entscheidenden Treffer erzielte und für ausgelassene Freude bei den US-Fans sorgte. Kanada hatte fast die gesamte Partie geführt, erst zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit gelang den USA der Ausgleich.

Die Qualifikation der Freestyle-Skifahrerinnen in der Halfpipe wurde von einem schweren Sturz der Topfavoritin Cassie Sharpe überschattet.

Die Kanadierin stürzte im zweiten Lauf bei der Landung und schlug mit dem Kopf auf. Sie musste lange behandelt und nach etwa zehn Minuten in einer Trage vom Eis geführt werden. Dennoch winkte die 33-Jährige den besorgten Zuschauern zu, um zumindest leichte Entwarnung zu geben.

Trotz des Sturzes reichte ihr Ergebnis aus dem ersten Durchgang, um sich als Dritte für das Finale zu qualifizieren. Ob sie am Samstagabend antreten kann, ist noch unklar.

Spannung pur! Fast zwei Drittel des Spiels lag Kanada im Frauen-Eishockey-Finale mit 1:0 vorn, doch Hilary Knight glich zwei Minuten vor Schluss für die USA aus.

So kam es zur Verlängerung, die Eismaschinen bereiten derweil das Spielfeld für die Entscheidung vor.

Für das Gastgeberland Italien laufen die Winterspiele bisher äußerst erfolgreich, doch im Herren-Alpin-Team blieben die Technik-Spezialisten ohne Medaille. Trainer Mauro Pini (61) reagierte auf die enttäuschenden Ergebnisse mit seinem Rücktritt.

„Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Resultate unserer Athleten in den technischen Disziplinen. Nach reiflicher Überlegung und dem fehlenden Vertrauensverhältnis zu den Vorgesetzten halte ich einen Rücktritt für den richtigen Schritt“, teilte der Skiverband FISI mit.

Pini hatte das Technik-Team erst im April übernommen, erzielte aber schon während der Weltcup-Saison keine zufriedenstellenden Resultate. Bei Olympia erreichte bei acht Startern lediglich die Hälfte das Ziel in Slalom und Riesenslalom.

Gold geht es! Das Frauen-Eishockey-Finale verspricht Spannung pur mit den beiden Topfavoritinnen Kanada und USA.

Das Duell gibt es zum fünften Mal in Folge bei Olympischen Spielen, Kanadas Team gewann drei der letzten vier Begegnungen.

Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb reist ohne Medaille ab. Nach seiner Erkrankung vor dem Wettkampf fehlte ihm die Kraft, um über 1500 Meter mit den Besten mitzuhalten; er belegte Rang 13.

Gold gewann der Chinese Zhongyan Ning, der überraschend den Favoriten Jordan Stolz (USA) auf Platz zwei verwies. Dritter wurde der Niederländer Kjeld Nuis. Die weiteren deutschen Starter Hendrik Dombek und Moritz Klein landeten auf den Plätzen 19 und 20.

Damit ist die letzte deutsche Medaillenhoffnung des Tages geplatzt – erstmals bei diesen Winterspielen endet ein Wettkampftag ohne Edelmetall für Team Deutschland. Die letzten Entscheidungen, das Eiskunstlauf-Kür der Frauen und das Frauen-Eishockey-Finale, finden ohne deutsche Beteiligung statt.

Was für ein Drama! Bis zum Ende der regulären Spielzeit stand es im Frauen-Eishockey-Bronzematch zwischen Schweden und der Schweiz 1:1, auch die Verlängerung schien ohne Treffer zu verlaufen.

Doch 50 Sekunden vor Schluss traf Alina Müller, die Topstürmerin aus der Schweiz, und sicherte den Eidgenossinnen damit die erste Medaille seit Platz vier bei den Spielen in Peking.

Die Frauen-Eishockey-Turniere nähern sich dem Ende, die Medaillen werden gleich vergeben.

Im Spiel um Bronze zwischen der Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel noch 1:1 – ein heißer Kampf um die Bronzemedaille.

Die erste Goldmedaille im Skibergsteigen der Männer geht an den Spanier Oriol Cardona Coll.

Nikita Filippov aus Russland, der unter neutraler Flagge antritt, holte Silber, Dritter wurde Thibault Anselmet aus Frankreich. Der Deutsche Finn Hösch schied bereits im Vorlauf aus.

Leider konnten Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek ihren Vorsprung aus dem Springen nicht halten und belegten trotz guter Podestchancen im Langlauf im Teamsprint über 2x7,5 Kilometer nur den fünften Platz.

Der Vorsprung schmolz schnell, ein doppelter Sturz von Geiger in der achten Runde zerstörte die Medaillenhoffnungen endgültig. Für die DSV-Kombinierer sind es die ersten Spiele ohne Medaille seit 1998.

Gold gewann Norwegen, Silber ging an Finnland, Bronze an Österreich. Italien wurde Vierter.

Schade! Tatjana Paller verpasste bei der ersten olympischen Frauenentscheidung im Skibergsteigen mit Platz vier knapp das Podest.

Die Starnbergerin startete etwas holprig ins Rennen, lag lange auf Rang sechs, konnte aber zum Schluss noch einige Plätze gutmachen und ließ die Italienerin Giulia Murada sowie die Französin Margot Ravinel hinter sich. Gold ging an Marianne Fatton aus der Schweiz, Silber an Emily Harrop aus Frankreich, Bronze an Ana Rodriguez Alonso aus Spanien.

Tatjana Paller erhält die Möglichkeit, bei den ersten olympischen Medaillen im Skibergsteigen eine Rolle zu spielen.

Die WM-Dritte qualifizierte sich als Zweite ihres Halbfinals hinter der Französin Margot Ravinel für das Finale, das aus sechs Athletinnen besteht und gute Chancen auf Edelmetall verspricht.

Das deutsche Curling-Männerteam beendete die Spiele mit einem 6:4-Sieg gegen China.

Der Wettkampf hatte allerdings keine Auswirkungen mehr, da beide Teams keine Chance mehr auf das Halbfinale hatten. Deutschland erreichte insgesamt vier Siege aus neun Spielen, wobei die überraschende Niederlage gegen Tschechien die Medaillenhoffnungen beendete.

Tatjana Paller erreichte bei starkem Schneefall in Bormio das Halbfinale im erstmals olympischen Skibergsteigen. Die Starnbergerin belegte in ihrem Vorlauf Platz zwei.

Helene Euringer schied als Fünfte aus, auch Finn Hösch schaffte es mit dem vierten Platz in der Qualifikation bei den Männern nicht weiter.

Das deutsche Kombinierer-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek legte beim Skispringen einen guten Start hin und übernahm vorerst die Führung.

Rydzek erzielte 123 Meter und 122 Punkte, Geiger legte 124,5 Meter für 246,5 Punkte nach.

Sie haben aktuell 13 Sekunden Vorsprung vor Norwegen auf Platz zwei. Die Medaillenentscheidung im Langlauf über 2x7,5 Kilometer fällt ab 14 Uhr.

Skibergsteigen ist bei den Olympischen Winterspielen 2026 erstmals vertreten. Doch was verbirgt sich dahinter?

Ski Mountaineering – kurz Skimo – ähnelt dem Skitourengehen. Die Athleten steigen mit Skiern, die mit Fellbesatz gegen Abrutschen geschützt sind, einen Hang hinauf. Oben angekommen, werden die Felle abgenommen und es folgt die Abfahrt. „Ein gemütliches Gipfelbrot gibt es dabei allerdings nicht“, scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.

Bei Olympia wird die Sportart im Sprint sowie in der Mixed-Staffel ausgetragen. Im Sprint werden 70 Höhenmeter überwunden, darunter ein Abschnitt, bei dem die Skier auf den Rücken geschnallt und getragen werden müssen. Der Wettkampf wird im K.-o.-System ausgetragen, eine Runde dauert etwa drei Minuten.

Starker Schneefall an den italienischen Olympia-Austragungsorten verzögert den Ablauf, besonders betroffen sind die Ski-Freestyler.

Am Mittwochabend musste bereits ein Sprung verschoben werden, die für Donnerstag um 10:30 Uhr geplante Halfpipe-Qualifikation wurde ebenfalls aufgrund „erheblicher Schneefälle“ abgesagt. Die Sicherheit der Athleten hat höchste Priorität. Die Qualifikation soll nun am Freitag um 10:30 Uhr stattfinden, das Finale um 13:30 Uhr. Die Frauen-Qualifikation für Donnerstagabend um 19:30 Uhr soll – Stand jetzt – stattfinden.

Während die USA und Schweden noch den letzten Eishockey-Halbfinalisten suchen, sind die deutschen Sportler bereits wieder in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland jedoch nicht nach Plan.

Zunächst schied Lena Dürr auf Silberkurs kurz nach Beginn des zweiten Durchgangs aus, anschließend verlor das deutsche Eishockey-Team deutlich gegen die Slowakei. Schließlich schoss Franziska Preuß in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde und begrub so früh die deutschen Medaillenhoffnungen.

Doch es gab auch Grund zum Feiern: Coletta Rydzek und Laura Gimmler sicherten sich Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wie sich Deutschland dadurch im Medaillenspiegel einordnet, erfahrt ihr hier.

Das niederländische Brüderpaar Melle und Jens van't Wout stand im Shorttrack-Einzel über 500 Meter gemeinsam auf dem Podium: Melle gewann Silber, Jens Bronze.

Gold sicherte sich der Kanadier Steven Dubois, der bereits mit der Staffel Silber gewonnen hatte.

Die Shorttrack-Staffel der Frauen ging an Südkorea.

Im A-Finale über 3000 Meter setzte sich das Team aus Ostasien knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.

Auch der dritte Eishockey-Halbfinalist steht fest! Finnland bezwang die Schweiz mit 3:2 nach Verlängerung und trifft am Freitag auf die Slowakei.

Finnland lag lange zurück und stand bis etwa sechs Minuten vor Schluss mit 0:2 hinten. Sebastian Aho und Miro Heiskanen glichen kurz vor Ende der regulären Spielzeit aus, Artturi Lehkonen erzielte in der Verlängerung den Siegtreffer.

Das ging rasant! Nur 82 Sekunden dauerte die Verlängerung zwischen Kanada und Tschechien, ehe Mitch Marner für Kanada traf. Die Favoriten stehen im Halbfinale und treffen dort auf den Sieger des Spiels zwischen USA und Schweden.

Unglaublich! Tschechien zwang Kanada in die Verlängerung, im regulären Spiel stand es 3:3.

Tschechien führte bis etwa dreieinhalb Minuten vor Schluss mit 3:2, doch Kanadas Nick Suzuki rettete sein Team vor dem Ausscheiden.

Schade! Im Slopestyle-Finale lag die deutsche Snowboarderin Annika Morgan lange auf dem Bronzerang, am Ende wurde es nur Platz vier.

Im letzten Lauf zog die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott an Morgan vorbei. Für die Snowboarderin fehlten 7,02 Punkte zu ihrer ersten olympischen Medaille seit 1998. Gold und Silber gingen an zwei Japanerinnen: Mari Fukada siegte vor Kokomo Murase.

Kommt es zur Überraschung? Tschechien führt nach einem Drittel gegen Kanada mit 2:1!

Dabei gilt Kanada als klarer Favorit bei diesen Spielen und hatte Tschechien in der Vorrunde mit 5:0 besiegt.

Nachdem die Slowakei Deutschland deutlich mit 6:2 besiegt und sich den ersten Platz im Eishockey-Halbfinale sicherte, treten nun Kanada und Tschechien gegeneinander an.

Die französische Damen-Staffel gewann überlegen Gold im Biathlon.

Trotz einer frühen Strafrunde für Camille Bened kämpften Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon das Team zurück an die Spitze und hatten im Ziel 51,3 Sekunden Vorsprung auf Schweden. Bronze holte Norwegen.

Vanessa Voigt zeigte am Schießstand zwar eine fehlerfreie Leistung, konnte den Rückstand durch die Teamkolleginnen aber nicht mehr aufholen und erreichte mit Deutschland nur Rang vier.

Frankreich gelang damit ein historischer Erfolg: Erstmals gewann ein Land alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed.

Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze heranführen. Sie übergab als Fünfte an Vanessa Voigt, der Abstand zu Frankreich an der Spitze betrug bereits 1:22 Minuten, zu Norwegen auf Bronze 25 Sekunden.

Hettich-Walz vermied zwar eine Strafrunde im Stehendanschlag, benötigte aber zu lange beim Nachladen, was den Rückstand vergrößerte.

Bitter: Franziska Preuß, die eigentlich auf die zweite Position vorgerückt war, um den Druck beim Stehendschießen zu reduzieren, absolvierte dennoch eine Strafrunde.

So machte sie ihre starke Leistung nach dem Liegendschießen – bei der sie das Feld anführte – zunichte und übergab mit 47 Sekunden Rückstand nur als Elfte an Janina Hettich-Walz.

Julia Tannheimer feierte ein starkes Staffeldebüt und übergab als Zweite an Preuß.

Nur zwei Nachlader im Stehendanschlag benötigte die 20-Jährige, dank ihrer guten Laufleistung war nur Schwedens Linn Gestblom 5,1 Sekunden schneller.

Mit einer ungewohnten Aufstellung will das deutsche Biathlon-Team eine Medaille in der Staffel holen.

Julia Tannheimer startet als Erste, Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß läuft als Zweite, Janina Hettich-Walz an dritter Stelle und die sonstige Startläuferin Vanessa Voigt als Schlussläuferin sollen die bisher schwache Bilanz des DSV verbessern.

Medaillentraum geplatzt! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verlor 2:6 gegen die Slowakei und scheidet damit im Viertelfinale aus.

Gegen eine sehr effiziente und insgesamt bessere slowakische Mannschaft ließ das deutsche Team um Leon Draisaitl über weite Strecken zu viele Chancen liegen und zeigte vor dem gegnerischen Tor keine Kaltschnäuzigkeit.

Das war's: Tomas Tatar traf zum 6:2 für die Slowakei.

Der nächste schnelle Konter setzte dem deutschen Team die letzte Hoffnung auf eine Medaille außer Kraft.

Ein Albtraum für Lena Dürr! Die Münchnerin stolperte am ersten Tor des zweiten Durchgangs und schied aus, nachdem sie im ersten Durchgang noch Zweite gewesen war.

Es geht kaum bitterer: Nach Silber im ersten Lauf schied sie erneut früh aus. Mikaela Shiffrin machte es besser, brach ihren Olympia-Fluch und gewann Gold vor der Schweizerin Camille Rast. Bronze ging an Anna Swenn Larsson.

Aus deutscher Sicht steht es knapp 2:5, Frederik Tiffels erzielte im Powerplay (50.) den Anschlusstreffer.

Die verbleibende Zeit lässt noch Hoffnungen auf ein spannendes Finale offen.

Der zweite Slalom-Durchgang ist im vollen Gange. Für Emma Aicher wird es jedoch nicht für eine Medaille reichen. Die 22-Jährige zeigte kleine Fehler und liegt mit 0,49 Sekunden Rückstand auf Rang fünf.

Alle deutschen Medaillenhoffnungen ruhen nun auf Lena Dürr.

Die Hoffnung auf ein Wunder währte nicht lange: Regenda schnürte seinen Doppelpack und erhöhte auf 5:1 für die Slowakei (41.).

Das macht die Aufgabe für das deutsche Team nicht einfacher.

Mit 1:4 aus Sicht Deutschlands ging es in die letzte Pause.

Doch Draisaitl und Co. haben sich noch nicht aufgegeben, vor allem nach dem frühen Anschlusstreffer war im zweiten Drittel noch mehr möglich. Allerdings wird die Zeit nun zum entscheidenden Faktor, und ein weiteres Gegentor dürfen die Deutschen nicht mehr kassieren.

Endlich! Das deutsche Team verkürzte vor dem letzten Drittel auf 1:4 (35.).

Draisaitl bediente Lukas Reichel, der den Puck ins Netz brachte. Gibt es noch eine Chance?

Doch das deutsche Team wurde für seinen offensiven Ansatz eiskalt bestraft: Dalibor Dvorsky erzielte das 4:0 (31.).

Deutschland kämpfte, fand jedoch keine Effektivität vor dem gegnerischen Tor. Die Slowakei nutzte ihre Chancen konsequent und konterte erfolgreich.

Beim Slopestyle-Finale der Männer sind die Medaillen vergeben: Yiming Su aus China gewann Gold vor Taiga Hasegawa aus Japan.

Bronze ging an Jake Canter aus den USA.

Das ging schnell: Oliver Okuliar erhöhte für die Slowakei auf 3:0 (25.).

Die Enttäuschung bei Deutschland war groß, das Halbfinale rückt in weite Ferne. Eine Aufholjagd ist zwar möglich, aber nicht einfach.

Bitter: Milos Kelemen traf zum 2:0 für die Slowakei (25.) und erschwerte die Lage weiter.

Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei begann, zur ersten Drittelpause liegt Deutschland mit 0:1 zurück.

Pavol Regenda brachte die Slowakei in der 19. Minute verdient in Führung, obwohl Deutschland gute Ansätze zeigte. Noch ist genügend Zeit, um ins Halbfinale einzuziehen.

Die deutschen Männer Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten weniger Glück im Teamsprint als die Damen, erreichten aber einen respektablen neunten Platz.

Gold ging an Norwegen mit dem erfolgreichsten Winter-Olympioniken Johannes Høsflot Klæbo. Der 29-Jährige glänzte zusammen mit Einar Hedegart. Die USA wurden Zweiter, Italien Dritter.

Das deutsche Frauen-Team sicherte sich im Sprint nach einem knappen und spannenden Finale Bronze. Laura Gimmler und Coletta Rydzek freuten sich über die Medaille.

Gold ging an Schweden, Silber an die Schweiz.

Lena Dürr lag nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und hatte damit gute Chancen auf eine Medaille.

Der Rückstand auf die US-Amerikanerin betrug 0,82 Sekunden, auf den dritten Platz lag die Schwedin Cornelia Öhlund. Emma Aicher fiel auf Rang acht zurück, dennoch ist noch alles offen.

Im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Lauf auf Platz zwei beendet, schaffte es aber nicht aufs Podest. Wird es heute besser?

Emma Aicher zeigt erneut, wie vielseitig sie ist, liegt aktuell auf Rang sechs.

Mit nur wenigen Hundertstelsekunden Abstand auf die Medaillenränge ist noch alles möglich.

Im Damen-Slalom geht es seit 10 Uhr mit dem ersten Durchgang zur Sache.

Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor und übernahm kurzzeitig die Führung, wurde aber von Mikaela Shiffrin verdrängt. Der Abstand beträgt 0,82 Sekunden. Emma Aicher steht gleich an der Reihe.

Nach über zwei Jahren ohne Niederlage patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei der Kür am Freitag. Auch wenn er nicht alleine war, erntete er in den sozialen Medien heftige Kritik.

„Auf der größten Bühne der Welt kämpfen auch die Stärksten oft mit unsichtbaren inneren Problemen“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.

„Hasser im Internet greifen den Verstand an, Angst zieht einen in die Dunkelheit. Egal wie sehr man sich bemüht, unter dem enormen Druck die Kontrolle zu behalten, ist es schwer“, ergänzte Malinin.

Der zweifache Weltmeister stürzte bei der Kür und fiel von Platz eins auf acht zurück. Überraschend gewann Mikhail Shaidorov aus Kasachstan Gold.

Vierfacher Olympiasieger Francesco Friedrich freute sich über eine Silbermedaille.

„Silber sieht verdammt gut aus“, sagte Friedrich nach dem Rennen.

Mit dem Sieg im Zweier-Bob kamen drei weitere Medaillen für Team Deutschland hinzu.

Eine Übersicht zum aktuellen Medaillenspiegel findet ihr im Artikel „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.

Team Deutschland dominierte im Zweier-Bob und feierte einen Triumph.

Neben der Goldmedaille sorgten die Sportler für großartige Impressionen bei der Siegerehrung.

Nach dem vierten Lauf im Zweier-Bob steht fest: Das Podium ist komplett in Schwarz-Rot-Gold besetzt!

Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten nahezu perfekte Fahrten und behaupteten ihre Führung vor der Konkurrenz.

Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer legten noch einmal nach und fuhren zu Gold.

Mit der besten Startzeit erreichten sie das Ziel in 54,91 Sekunden. Die nahezu fehlerfreie Fahrt war eine Augenweide. Herzlichen Glückwunsch!

Die Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer beträgt 3:39,70 Minuten.

Francesco Friedrich kam mit 55,33 Sekunden ins Ziel.

Die Gesamtzeit liegt derzeit bei 3:41,04 Minuten – das bedeutet mindestens Silber.

Adam Ammour und sein Anschieber Alexander Schaller fuhren im vierten und letzten Lauf 55,35 Sekunden.

Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten sicherten sie sich die Bronzemedaille trotz eines kleinen Ausrutschers.

Sie legten die bisher beste Startzeit hin.

Um 21:05 Uhr beginnt der finale vierte Lauf im Zweier-Bob.

Eine nicht allzu gewagte Vermutung: Wenn die drei deutschen Teams keine Fehler machen, wird Team Deutschland ein Medaillentriple aus Gold, Silber und Bronze feiern.

Wir melden uns mit dem Zweierbob der Männer zurück, der dritte von vier Läufen startet um 19 Uhr.

Johannes Lochner beginnt und macht einen kleinen Fehler, der aber kaum ins Gewicht fällt. Er kam mit 54,89 Sekunden ins Ziel.

Francesco Friedrich folgte mit einigen Unsicherheiten, sein Rückstand auf Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden an.

Adam Ammour blieb Dritter, sein Rückstand auf Lochner beträgt 1,38 Sekunden. Deutschland hat vor dem letzten Lauf große Chancen auf einen Medaillensatz!

Im Teamverfolgungs-Eisschnelllauf spielte Deutschland keine bedeutende Rolle. Bei den Frauen gewann Kanada Gold (2:55,81 Min.) vor den Niederlanden. Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz aus Deutschland gewannen das C-Finale und wurden Fünfte.

Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Min.) vor den USA. Die Deutschen Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und belegten Rang sieben.

Keine Medaille für die deutschen Biathleten! In der Staffel landete das DSV-Quartett auf dem vierten Platz. Frankreich wurde erstmals Staffel-Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf Distanz. Schweden gewann Bronze, Team Deutschland folgte knapp dahinter.

Besonders ärgerlich: Trotz guter Laufleistung schossen die Deutschen mit 12 Nachladern doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden. Nur Frankreich musste noch öfter nachladen und hatte zudem eine Strafrunde.

Deutschland kam nicht näher heran! Philipp Nawrath verbesserte das Team auf Rang vier, hatte aber schon 49 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

Schweden, Norwegen und Frankreich machten gemeinsam Tempo, während Nawrath alleine arbeiten musste und drei Fehler im Stehendschießen unterliefen. Philipp Horn steht auf der Schlussrunde vor einer schweren Aufgabe und muss auf Fehler der Konkurrenten hoffen.

Schade! David Zobel begann mit fehlerfreiem Liegendschießen und übernahm sogar kurzzeitig die Führung.

Im Stehendschießen benötigte der 29-Jährige dann jedoch drei Nachlader und verlor viel Zeit auf Frankreich, das trotz Strafrunde an die Spitze ging.

Beim Wechsel zu Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Abstand auf Platz sechs hinter Frankreich, Finnland und Schweden folgten knapp dahinter.

Guter Start von Justus Strelow! Der erste Läufer der deutschen Biathlon-Staffel benötigte zwar zwei Nachlader im Stehendschießen, wechselte dennoch als Dritter zu David Zobel.

Er hatte etwa 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.

Die Biathlon-Staffel der Herren läuft und damit die beste Chance für das deutsche Team auf eine Medaille.

Justus Strelow brachte das Team mit einer starken Schießeinlage gut ins Rennen. Danach starten David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.

Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde besiegten sie Frankreich klar mit 5:1.

Im letzten Drittel trafen Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) noch einmal. Nach zuletzt zwei Niederlagen tankte Deutschland mit diesem Erfolg Selbstvertrauen für die nächsten Spiele. Das nächste Spiel ist am Mittwoch um 12:10 Uhr gegen die Slowakei.

Die Olympischen Spiele verliefen für die deutschen Kombinierer bislang enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb konnten sie zwar Plätze gutmachen, hatten jedoch keine Chance auf Medaillen. Der Rückstand nach schwachen Sprüngen war zu groß.

Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek liefen auf die Plätze neun und zehn, lag aber mehr als anderthalb Minuten hinter der Spitze. Julian Schmid wurde Zwölfter mit einem Rückstand von 2:22 Minuten.

Olympiasieger wurde Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich von Platz fünf ins Gold kämpfte. Silber gewann der Österreicher Johannes Lamparter, Bronze ging an Ilkka Herola aus Finnland.

Plötzlich dominierte Frankreich im Play-off-Spiel gegen Deutschland. Die Franzosen hatten das Momentum auf ihrer Seite.

Und nutzen dies gleich aus: Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.

In Livigno schneit es so heftig, dass der Zeitplan bei den Freestyle-Skiern durcheinandergeraten ist.

Die für 10:45 Uhr geplante Frauen-Qualifikation wurde schrittweise immer weiter auf 13:45 Uhr verschoben. Die Männer-Qualifikation, die ursprünglich für 13:30 Uhr vorgesehen war, wurde auf Mittwoch verlegt.

Das deutsche Eishockeyteam ist auf dem besten Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt Deutschland gegen Frankreich mit 3:0.

John Peterka erzielte rund eineinhalb Minuten vor Drittelende das dritte deutsche Tor. Nach zwei Niederlagen in Folge tankt das Team neues Selbstvertrauen auf dem Weg zur erhofften Medaille.

Die deutschen Eishockey-Profis wollen ins Viertelfinale!

Gegen Frankreich steht es nach 15 Minuten 2:0. Leon Draisaitl brachte sein Team im Powerplay früh in Führung, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.

Schwerer Rückschlag für Deutschlands Curler! Gegen das zuvor noch sieglose Tschechien verlor das Team mit 7:9 und muss den Traum von der Medaille vermutlich begraben.

Obwohl noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China ausstehen, reichen selbst zwei Siege wohl nicht mehr für den Einzug unter die besten Vier und ins Halbfinale. Das Team um Skip Marc Muskatewitz liegt bei drei Siegen und vier Niederlagen.

Die deutschen Kombinierer überzeugten auf der Großschanze nicht und haben kaum noch Chancen auf Medaillen.

Nach schwachen Sprüngen nahmen sie zu große Rückstände mit auf die Loipe. Johannes Rydzek startete als 15. bereits 1:23 Minuten nach dem führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid als 16. (1:35 Minuten) und Vinzenz Geiger als 18. (1:43 Minuten) lagen noch weiter hinten.

Schon im Normalschanzen-Wettbewerb verpassten die deutschen Stars um Gesamtweltcupsieger Geiger eine Medaille. Eine letzte Chance bietet das Team-Event am Donnerstag.

Das deutsche Damen-Biathlonteam für die Staffel steht fest! Für Deutschland gehen Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer auf Medaillenjagd. Dabei gibt es eine überraschende Änderung auf der Schlussposition.

Da Preuß zuletzt als Schlussläuferin Probleme hatte, unter anderem eine Strafrunde im Mixed-Staffel-Wettkampf, läuft die Gesamtweltcupsiegerin nun auf Position zwei. Für die vierte Läuferin wurde überraschend Vanessa Voigt nominiert.

Voigt ist eigentlich die Stammläuferin für den Start, überzeugt durch ihr stabiles Schießen, hat jedoch Schwierigkeiten, im Lauf mit den Besten mitzuhalten. Trotzdem erhält sie vom DSV auf der größten Bühne ihre Chance. Den Start übernimmt Julia Tannheimer, die nach Magen-Darm-Erkrankung wieder dabei ist. Hettich-Walz läuft an Position drei.

Seit fast einer Woche wartet Deutschland auf eine Goldmedaille, doch heute sieht es wieder danach aus: Johannes Lochner führt im Zweierbob bei Halbzeit mit 0,8 Sekunden Vorsprung, auch auf Platz zwei und drei liegen mit Friedrich und Ammour zwei Deutsche. Der finale Lauf beginnt um 21:06 Uhr.

Weitere Medaillenchancen bestehen für Deutschland in der Nordischen Kombination, wo nach rund einer Woche Wettkampfpause das Einzel von der Großschanze ansteht (10 Uhr), sowie in der Biathlon-Herrenstaffel, die um 14:30 Uhr startet.

Außerdem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren um 12:10 Uhr ihr Qualifikationsspiel für das Viertelfinale.

Der zehnte Wettkampftag brachte für Deutschland dramatische Momente in drei Sportarten. Im Frauen-Monobob und im Eiskunstlauf-Paarlauf lag Gold für Deutschland bereit, doch in beiden Sportarten reichte es nicht zum Olympiasieg.

Bereits zuvor platzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamwettbewerb: Andreas Wellinger und Philipp Raimund verpassten Bronze um gerade mal 17 Zentimeter – und das, obwohl das Springen wegen Schneetreibens abgebrochen werden musste. Mit 0,3 Punkten Rückstand wurden sie Vierte und waren die großen Verlierer der Jury-Entscheidung.

Im Medaillenspiegel steht Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag auf Rang acht mit vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.

Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht fest: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA und Kanada im Olympia-Endspiel aufeinander.

Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 besiegt.

Im Frauen-Eishockey wird noch der zweite Finalist zwischen Kanada und der Schweiz gesucht. Im dritten Drittel führt Kanada mit 2:1.

Das erste Halbfinale entschieden die USA klar mit 5:0 für sich. Das Endspiel findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am selben Tag um 14:40 Uhr.

Das nächste Drama: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasste durch Fehler in der Kür den Olympiasieg und gewann Bronze mit 219,09 Punkten.

In der Kür unterliefen Hase zwei entscheidende Fehler, weshalb wichtige Punkte verloren gingen. Nach einem starken Kurzprogramm lagen sie zunächst auf Platz eins, doch die Kür reichte nicht für Gold.

Die Weltmeister und Topfavoriten, die Japaner Riku Miura und Ryhichi Kihara, legten eine grandiose Aufholjagd hin, ähnlich wie Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren. Die Deutschen waren damals nach dem Kurzprogramm Vierte und wurden Olympiasieger, die Japaner starteten heute von Rang fünf und erreichten sensationell mit 231,24 Punkten Gold.

Silber ging an die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava (221,75 Punkte). Dennoch ist die Bronzemedaille für Hase und Volodin ein großer Erfolg, die erst seit dreieinhalb Jahren gemeinsam laufen.

Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die Kür der Paare läuft, und die Japaner Miura und Kihara haben eine fehlerfreie Kür gezeigt.

Ihr Programm zur Musik von „Gladiator“ erzielte 158,13 Punkte, insgesamt 231,24 nach beiden Programmen. Die Deutschen Hase und Volodin müssen ihre persönliche Bestleistung in der Kür von 149,57 Punkten übertreffen, was jedoch nicht für Gold reichen würde. Im Kurzprogramm hatten sie mit 80,01 Punkten ihre persönliche Bestleistung erzielt.

Hase und Volodin bereiten sich gerade auf ihre Kür vor.

Drama im Eiskanal: Laura Nolte verlor im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg.

Drei Läufe lang führte die Unnaerin, doch im letzten Lauf machten ihr die Nerven einen Strich durch die Rechnung. Mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor erreichte sie das Ziel als Zweite.

Trotzdem ist es ein großartiger Erfolg für die 27-Jährige aus Dortmund. Sie hatte gute Chancen, die erste deutsche Monobob-Olympiasiegerin zu werden.

Dritte wurde mit Kaillie Armbruster Humphries ebenfalls eine US-Amerikanerin. Lisa Buckwitz belegte wie in Peking den undankbaren vierten Platz. Kim Kalicki wurde 11.

Die Hoffnungen auf Gold ruhen nun auf Laura Nolte im Zweierbob, wo sie zusammen mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist.

Beide hatten 2022 in Peking Gold geholt.

Die Entscheidung im Monobob läuft: Bald startet der vierte und letzte Lauf. Laura Nolte führt zur Halbzeit und will Gold.

Die Eiskunstlauf-Paarlauf-Entscheidung ist in vollem Gange, und das erste deutsche Paar ist bereits auf dem Eis.

Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm benachteiligt und Elfte wurden, zeigten eine starke Kür zu „I’d Do Anything for Love“ von Meat Loaf und erhielten 126,59 Punkte. Damit verbesserten sie ihre Position mindestens um einen Rang.

Alle warten nun auf die führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte ihre Kür präsentieren.

Aufgrund der schlechten Bedingungen sind keine weiteren Sprünge möglich, daher entschied die Jury auf Abbruch!

Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer antreten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte die unmöglichen Bedingungen.

Schade für Deutschland, das mit der Wertung nach dem zweiten Durchgang Bronze um 0,3 Punkte verpasst. Trotz allem ist die Entscheidung aufgrund der irregulären Umstände richtig.

Das Schneetreiben und der Wind sorgen für Verzögerungen bei den letzten Springern.

Domen Prevc startete als Erster, Philipp Raimund sprang 136 Meter und setzte seinen Telemark sauber. Damit liegt Deutschland vor Slowenien.

Dann wurde der Wettbewerb erneut unterbrochen, die Sicht ist schlecht.

Der letzte Durchgang hat begonnen, Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.

Ren Nikaido sprang 138,5 Meter und ließ Japan vor Deutschland auf Rang drei steigen. Norwegen liegt mit gut zehn Punkten Vorsprung auf Platz zwei.

Im zweiten Durchgang sprang Andreas Wellinger bei schlechten Bedingungen 123,5 Meter. Philipp Raimund erreichte erneut 137,5 Meter.

Deutschland liegt vor dem letzten Durchgang auf Rang vier, nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Slowenien und Japan lauern im Hintergrund, ein spannender Kampf um Bronze steht bevor.

Österreich führt mit 568,7 Punkten und etwa zehn Punkten Vorsprung und ist auf Goldkurs.

Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb auf Kurs Medaille. Raimund sprang 137 Meter, Wellinger 127,5 Meter.

Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Platz vier, einen Punkt hinter Polen.

Das wird eine spannende Entscheidung im letzten Lauf des Monobob der Damen! Laura Nolte legte als Erste einen Bahnrekord von 59,15 Sekunden hin.

Doch die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor pulverisierte diese Zeit mit 59,08 Sekunden.

Der Vorsprung von Nolte schmolz von 0,22 auf 0,15 Sekunden, auch Kaillie Armbruster Humphries holte mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte auf Platz drei auf.

Der letzte Lauf startet um 21 Uhr und verspricht eine Entscheidung auf Hundertstelsekunden in Cortina. Lisa Buckwitz liegt vor dem letzten Lauf auf Rang vier, hat aber 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Kim Kalicki liegt abgeschlagen auf Platz 18 mit 3,47 Sekunden Rückstand und hat keine Medaillenchance mehr.

Ist heute schon Schluss? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer in zwei Durchgängen.

Außerdem werden Medaillen im Frauen-Monobob, Ski-Freestyle und Eiskunstlauf-Paarlauf vergeben. Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben beste Chancen auf Gold.

Alle Entscheidungen gibt es in unserer Wettkampfübersicht.

Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Männer dürfen wieder von einer Halbfinalteilnahme träumen. Sie besiegten den Titelverteidiger Schweden in der Round Robin mit 7:3 und sind wieder nahe an den ersten vier Tabellenplätzen, die zum Halbfinale berechtigen.

Drei Siege und drei Niederlagen stehen auf dem Konto, am Dienstag gibt es Doppelspieltag gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr).

Irre Szenen beim Slalom! Atle Lie McGrath startete mit großem Vorsprung in den zweiten Durchgang, schied aber bei einem einfachen Tor kurz vor dem Ziel aus.

Der Frust war riesig: Zuerst warf er seine Stöcke weg, dann schnallte er die Skier ab und lief wütend quer über die Piste Richtung Wald. Weil ein Fangzaun im Weg war, legte er sich davor in den Schnee und blieb lange liegen.

Statt McGrath gewann Loic Meillard Gold, der bereits Bronze im Riesenslalom und Silber im Teamwettbewerb hatte. Auf das Podest komplettierten Fabio Gstrein aus Österreich und Henrik Kristoffersen aus Norwegen. Linus Straßer wurde Neunter.

Einen Tag vor der Biathlon-Männerstaffel gab der DSV sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM gab es nicht.

Justus Strelow startet die Staffel, gefolgt von David Zobel und Philipp Nawrath. Philipp Horn soll als Schlussläufer die Medaille sichern. In der Staffel hat Deutschland die besten Chancen auf eine weitere Medaille nach der Mixed-Staffel.

Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann Gold im Shorttrack-Finale über 1000 Meter.

Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Silber und Gilli Kim auf Bronze.

Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund startet Andreas Wellinger im Super-Team-Wettbewerb.

Vor den Spielen galten Raimund und Felix Hoffmann als Kandidaten für die Medaille, doch Hoffmann schwächelte in Predazzo, sodass Wellinger an seine Stelle rückt. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, zeigte sich aber auf der Großschanze stärker.

Bei diesen Winterspielen gibt es erstmals statt des klassischen Teamwettbewerbs mit vier Springern das kürzere Super Team mit nur zwei Athleten, die je drei Sprünge absolvieren. So sollen mehr Nationen Medaillenchancen haben.

Die deutsche Dominanz im Bobsport hält an! Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner führt vor seinen Teamkollegen Francesco Friedrich und Adam Ammour.

Lochner kann fast schon Gold planen: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen 0,8 Sekunden – im Bobsport ein Weltenabstand. Friedrich konnte sich durch Fehler von Ammour auf Platz zwei vorarbeiten und hat 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.

Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada beim olympischen Eishockey-Turnier. Die Schweiz sprach zunächst nur von einer Unterschenkelverletzung, Fialas Klub Los Angeles Kings gab nun eine genaue Diagnose bekannt.

Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erhole sich gut und beginne bald mit der Rehabilitation. „Kevin fällt für den Rest der NHL-Saison 2025/26 aus“, teilten die Kings mit. Nach der Saison werde eine weitere Untersuchung erfolgen.

Für eine Medaille reicht wohl nur noch ein Wunder: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Durchgang weit zurück.

Mit 2,35 Sekunden Rückstand auf den Führenden Atle Lie McGrath rangiert der WM-Dritte von 2023 auf Platz elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied wie zehn weitere der ersten 30 Starter aus.

Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Er hatte schon 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten, der überraschenderweise nicht Francesco Friedrich war.

Der dritte deutsche Pilot Adam Ammour schob sich noch vor den Serien-Olympiasieger, während Friedrich mit 0,04 Sekunden Rückstand Dritter wurde.

Nach dem doppelten Bronze-Coup im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.

„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Ende meiner Laufbahn“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.

Grotheer hatte 2022 in Peking Olympia-Gold gewonnen und den Gesamtweltcup in der Folgesaison. Nach mehreren Verletzungen hatte er in diesem Winter große Schwierigkeiten, weshalb die beiden Bronze-Medaillen im Einzel und Team umso wertvoller sind.

Nach einem turbulenten Sonntag mit Erfolgen und Enttäuschungen für das deutsche Team gibt es am Montag viele neue Chancen.

So wird die erste Bob-Medaille vergeben: Im Frauen-Monobob führt Laura Nolte zur Halbzeit und darf auf Gold hoffen (vierter Lauf um 21:06 Uhr). Linus Straßer will im Ski-Alpin am Vormittag (10 Uhr/13:30 Uhr) eine Slalom-Medaille gewinnen. Abends haben die Skispringer im Super Team (19 Uhr) die letzte Medaillenchance.

Der große Hoffnungsträger kommt spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold – nach dem Kurzprogramm klar in Führung und bereit für die Kür.

Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag mit einigen deutschen Enttäuschungen, aber auch zweimal Bronze für die Skeletonis.

Eine Übersicht zum Medaillenspiegel zeigt, wie sich die deutschen Athleten international schlagen.

Das Spiel ist vorbei: Deutschland verlor das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.

Trotz der deutlichen Niederlage zog das DEB-Team als Gruppenzweiter in die Playoffs ein und trifft nun auf Frankreich.

Endlich erzielte Tim Stützle den deutschen Ehrentreffer zum 1:5 (52.).

Spannend wird es wohl nicht mehr, doch der NHL-Star sorgte noch für etwas Motivation.

Auston Matthews erhöhte auf 5:0 für die USA (47.).

Deutschland geriet stark unter Druck.

Tage Thompson stellte mit dem 4:0 (42.) die klaren Verhältnisse her.

Die Hoffnungen auf ein Comeback sind nach dem schnellen Gegentor früh im vierten Drittel dahin. Für die direkte Viertelfinalqualifikation hätte ein Sieg gegen die USA benötigt. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei aber sicher. In der Zwischenrunde wartet Frankreich.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm das Feld an und haben beste Podiumschancen.

Mit 80,01 Punkten liegt das Duo mit rund fünf Punkten Vorsprung vor den zweitplatzierten Georgiern. Die japanischen Favoriten Riku Miura und Ryuichi Kihara patzten zuvor. Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte für die Entscheidung.

Mit drei Toren Rückstand geht das deutsche Team von Harry Kreis in die letzte Pause.

Die Niederlage scheint wahrscheinlich, doch das Weiterkommen ist dank des Sieges der Letten gegen Dänemark nicht in Gefahr. Die Playoff-Runde steht bevor und das Team trifft auf Frankreich.

Im zweiten Drittel erhöhten die USA das Tempo und ließen Deutschland kaum Luft zum Atmen. Brock Faber erzielte das 3:0 (38.).

Für Deutschland wird es im letzten Abschnitt auf eine deutliche Leistungssteigerung ankommen.

Die Favoriten nutzten ein Powerplay eiskalt aus.

Nach einer Strafe gegen Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25.).

8,7 Sekunden vor der ersten Pause gingen die USA mit 1:0 in Führung (20.).

Zach Werenski traf nach Vorlage von Matthews. Bis dahin hielt Deutschland stark mit.

Das deutsche Team steht vor einer schweren Aufgabe: Im dritten Spiel der Gruppe C wartet der Spitzenreiter USA.

Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es in erster Linie um die Platzierung, das Weiterkommen ist bereits sicher. Als Gruppensieger oder bester Zweiter würde Deutschland die Zwischenrunde umgehen.

Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste knapp Gold, ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem (284,8 Punkte) holte Gold – wie schon auf der Normalschanze. Die Skandinavierinnen feierten den Erfolg gemeinsam, Schwedens Frida Westman wurde Vierte und Nika Prevc (271,5) holte Bronze.

Überraschend wurde Agnes Reisch mit Platz zehn beste Deutsche, Selina Freitag wurde 17., Juliane Seyfahrt belegte Rang 23. Für den DSV ist das ein enttäuschendes Ergebnis: Zum ersten Mal verlassen die deutschen Skispringerinnen Olympische Winterspiele ohne Medaille.

Vor dem letzten Durchgang auf der Großschanze ist Juliane Seyfahrt mit Rang neun beste Deutsche, hat aber kaum noch Chancen auf Edelmetall.

Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc wird es als Fünfte schwer haben, auf das Podest zu springen. Einige Athletinnen hatten am Ende mit starkem Rückenwind schwierige Bedingungen.

Bitter: Katharina Schmid hatte besonders viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt bereits zur Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston sicherte sich nach dem Einzelsieg gemeinsam mit Tabitha Stoecker Gold im Mixed-Team-Event vor Kreher/Jungk aus Dresden.

Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holten mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer gewannen Bronze mit nur einer Hundertstelsekunde mehr.

Eine Hundertstelsekunde fehlte Pfeifer/Grotheer auf Kreher/Jungk, die damit vorne blieben.

Wo platzieren sich die Briten Stoecker/Weston?

Das Dresdner Duo übernahm mit einem Vorsprung von 0,12 Sekunden die Führung vor den Briten, zwei weitere Teams folgen. Nun starten Pfeifer und Grotheer.

Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien liegen mit drei verbliebenen Teams an der Spitze, nun kommen Kreher und Jungk.

Die Briten haben mindestens Bronze sicher, denn auch die Goldfavoriten Weston/Stoecker sind noch im Rennen.

Erstmals bei Olympischen Winterspielen startet die Entscheidung im Skeleton-Mixed-Team!

Deutschland schickt die Duos Susanne Kreher/Axel Jungk sowie Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen – mit sehr guten Medaillenchancen. Nach zweimal Silber und Bronze könnte zum Abschluss endlich Gold für den BSD gelingen.

Wie schon über 1000 Meter holten auch über 500 Meter die Niederländerinnen die begehrten Medaillen: Femke Kok setzte sich mit einem Olympia-Rekord gegen Jutta Leerdam durch und gewann Gold.

Bronze ging erneut an Miho Takagi aus Japan. Sophie Warmuth aus Erfurt belegte einen starken achten Platz.

Schade! Über 500 Meter forderte die deutsche Eisschnellläuferin Warmuth die niederländische Superstar Leerdam stark heraus, musste sich aber geschlagen geben.

Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter lag zwischenzeitlich auf Platz eins, Warmuth erreichte vorerst Rang sechs.

Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei den Olympischen Spielen noch auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts klappte es in der Verfolgung nicht, was der 31-Jährigen sichtlich zusetzte. Sie weinte bittere Tränen im Ziel.

„Ich bin einfach enttäuscht, dass ich es nicht durchziehen konnte. Ich fühlte mich heute auf der Strecke richtig gut. Dass das letzte Schießen so schlecht lief, tut besonders weh“, sagte die Gesamtweltcupsiegerin im ZDF.

„Ich stand so unter Spannung und hörte, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler machte. Da wurden meine Beine unruhig und ich verlor den Fokus. Es ist ernüchternd, dass 30 Sekunden eines guten Rennens so zerstört werden.“

Preuß steht damit symbolisch für das deutsche Biathlon-Team: Nach Bronze in der Mixed-Staffel gab es keine weiteren Medaillen – der schwächste deutsche Biathlon-Start bei Olympia aller Zeiten. Vier Chancen in Staffel und Massenstart bleiben noch.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit Rang acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.

Zuvor hatte die 24-Jährige das Weiterkommen im Big-Air-Wettbewerb knapp verpasst. Nun hat sie eine Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin seit Langem.

Oh nein! Preuß machte im letzten Schießen zwei Fehler und verpasste das Podium. Am Ende wurde sie Sechste.

Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der bisherigen Führenden Suvi Minkkinen in der letzten Runde, übernahm die Führung und sicherte sich Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen gewann Silber, Minkkinen rutschte auf Bronze ab.

Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer 34., Selina Grotian 41.

Preuß war in der Verfolgung fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um Platz drei.

Die Norwegerin Kirkeeide führt vor der Italienerin Vittozzi; beide liegen weit vor dem Rest und werden wohl Gold unter sich ausmachen.

Die Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich Gold.

Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und belegte im kleinen Finale Rang sieben. Die deutsche Snowboardmannschaft wartet weiterhin auf eine Olympia-Medaille.

Schade! Lena Dürr fiel nach dem zweiten Lauf auf Platz neun zurück.

Federica Brignone sicherte sich souverän Gold. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen mit gleicher Zeit, Bronze ging an Lara Della Mea aus Italien. Emma Aicher wurde 19.

Emma Aicher beendete den zweiten Durchgang im Riesenslalom auf Rang drei, hat aber kaum Chancen auf eine Medaille.

Alle Blicke richten sich nun auf Lena Dürr.

Endlich! Zwölf Jahre nach Sotschi 2014 erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp ihre Goldmedaille nachträglich!

Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Deutschland wurde nachträglich zum Sieger erklärt, nachdem Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess dauerte mehrere Jahre.

Der zweite und finale Durchgang im Riesenslalom hat gerade begonnen.

Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt überraschend auf Platz zwei und hat gute Medaillenchancen. Die Daumen sind gedrückt.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte beim zweiten Lauf in der Qualifikation und belegte Rang 23.

Damit verpasste der 24-Jährige aus Bad Reichenhall wie im Big Air die Medaillenchance. Nur die besten zwölf qualifizieren sich für das Finale.

Norwegen sammelt weiter Medaillen und gewann Gold in der Männerstaffel im Langlauf über 4x7,5 Kilometer. Silber ging an Frankreich, Bronze an Italien. Die deutschen Staffelathleten erreichten Rang acht.

Der Sieg ist nicht überraschend, doch es ist die neunte Goldmedaille für Johannes Høsflot Klæbo, der damit zum erfolgreichsten Olympioniken der Winterspiele avanciert. Er überholte gleich zwei Landsmänner und eine Landsfrau mit je acht Goldmedaillen: Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen.

Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste sicherte sich Mikael Kingsbury aus Kanada Gold vor Ikuma Horishima aus Japan.

Bronze gewann der Australier Matt Graham gegen den Japaner Takuya Shimakawa.

Die deutschen Curling-Männer kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien. Der Einzug ins Halbfinale ist damit gefährdet.

Es war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. Gegen Peking-Olympiasieger Schweden am Dienstag sowie Tschechien, Schweiz und China dürfen sich die Deutschen keinen weiteren Ausrutscher erlauben.

Martin Ponsiluoma gewann Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer!

Skandal-Biathlet Sturla Holm Lægreid wurde Zweiter, nachdem er im Einzel Bronze gewann und einen Seitensprung gestand. Bronze ging an den Franzosen Emilien Jacquelin, der lange in Führung lag, aber beim letzten Schießen zwei Scheiben verfehlte und von Lægreid überholt wurde. Die beiden lieferten sich zuvor ein verbales Duell im Zusammenhang mit dem Skandal.

Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Platz elf, Philipp Nawrath wurde 25., Justus Strelow 30. und David Zobel 34.

Der Riesenslalom zählt nicht zu den Lieblingsdisziplinen der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Durchgang plötzlich Medaillenchancen!

Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem letzten Lauf auf Platz zwei hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor Sofia Goggia.

„Es hat so viel Spaß gemacht! Da steht man oben, die Sonne scheint, alles passt. Dass es so gut läuft, war ein Genuss“, sagte die Bayerin im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im Super-Team-Skispringen am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr, ZDF, Eurosport) von der Großschanze.

Raimund gewann zum Olympia-Auftakt Gold von der Normalschanze und wurde auf der Großschanze Neunter. Wellinger, Olympiasieger von 2018, belegte Rang 15.

Das Super Team wird erstmals bei den Winterspielen ausgetragen. Statt vier Athleten pro Team starten nur zwei, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So sollen mehr Nationen Medaillen gewinnen können.

Auf einem Parkplatz für die Olympischen Winterspiele in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Der Sprengkörper wurde nahe des Skisprung-Austragungsorts in Predazzo gefunden und von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.

„Man konzentriert sich so lange und dann ist es so schnell vorbei, das tut extrem weh“, sagte der 28-Jährige Gratz. Nach dem ersten Durchgang stand er als Zehnter gut da, nur 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Ein Fehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Traum von der Medaille. „Vielleicht habe ich es zu direkt angegangen“, resümierte er. Ob er am Montag im Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF, Eurosport) starten wird, war noch offen.

Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament, das den Östrogenspiegel senken kann. Die Biathletin wurde aus dem italienischen Kader ausgeschlossen und durfte nicht an den Spielen teilnehmen. Doch nun könnte sie doch noch um eine Medaille kämpfen.

Am Montag soll Passler erstmals bei den Olympischen Winterspielen ein offizielles Training absolvieren. „Wir freuen uns sehr, sie wieder bei uns zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch unklar. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.