Olympia 2026 im Live-Update: Medaillentraum brutal geplatzt – DEB-Team scheidet im Viertelfinale aus
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina befinden sich in vollem Gange!
Im Zweierbob gelang am Dienstag ein deutscher Dreifacherfolg: Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour sicherten sich Gold, Silber und Bronze.
Mit unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen halten wir euch stets über alle Medaillenentscheidungen, spannende Momente und Nebenschauplätze auf dem Laufenden.
Die deutschen Biathletinnen treten in einer ungewohnten Aufstellung an, um sich eine Medaille in der Staffel zu sichern.
Julia Tannheimer startet auf Position eins, gefolgt von der eigentlichen Schlussläuferin Franziska Preuß auf Platz zwei, Janina Hettich-Walz übernimmt die dritte Position, und Vanessa Voigt, normalerweise die Startläuferin, läuft als Schlussläuferin, um die bislang enttäuschende Bilanz des DSV bei diesen Winterspielen zu verbessern.
Medaillenträume zerstört! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft unterliegt der Slowakei mit 2:6 und scheidet somit im Viertelfinale aus.
Gegen die äußerst effizienten und insgesamt stärkeren Slowaken hatten Leon Draisaitl & Co. über weite Strecken das Nachsehen, vor dem Tor fehlte der DEB-Auswahl zudem die nötige Kaltschnäuzigkeit.
Das war’s: Die deutschen Eishockey-Herren scheiden im Viertelfinale aus. Tomas Tatar erzielte das 6:2 für die Slowakei.
Der folgende Gegenangriff sitzt perfekt und raubt dem DEB-Team die letzten Hoffnungen auf eine Medaille.
Ein unglaublicher Albtraum für Lena Dürr! Die Münchnerin fädelt unglücklich beim ersten Tor ein und scheidet nach ihrem zweiten Platz im ersten Lauf aus.
Schlimmer kann es kaum sein: Die 34-Jährige schafft erneut nicht den zweiten Durchgang. Mikaela Shiffrin gelingt hingegen die Wende, sie befreit sich vom Olympia-Fluch und gewinnt Gold vor der Schweizerin Camille Rast. Bronze sichert sich Anna Swenn Larsson.
Aus deutscher Sicht nur noch 2:5, Frederik Tiffels trifft im Powerplay (50. Minute).
Der Weg zurück ist noch lang, doch spannende Schlussminuten sind zumindest nicht ausgeschlossen.
Der zweite Slalom-Durchgang läuft auf Hochtouren, für Emma Aicher reicht es jedoch nicht für eine Medaille. Die 22-Jährige kommt nicht ganz fehlerfrei durch und belegt mit 0,49 Sekunden Rückstand zunächst den fünften Platz.
Die Hoffnungen auf Edelmetall ruhen nun ganz auf Lena Dürr.
Die Hoffnung auf ein Wunder währt nur kurz: Pavol Regenda gelingt sein Doppelpack und bringt die Slowakei mit 5:1 in Führung (41. Minute).
Das macht die Aufgabe für das DEB-Team deutlich schwieriger.
Mit einem Stand von 1:4 aus deutscher Sicht geht es in die letzte Pause.
Draisaitl und seine Mitspieler haben noch lange nicht aufgegeben, besonders nach dem Anschlusstreffer zeigte das Team im zweiten Drittel noch mehr Einsatz. Jetzt spielt allerdings die Zeit eine immer größere Rolle, ein weiteres Gegentor darf sich die deutsche Mannschaft nicht mehr erlauben.
Endlich! Noch vor dem letzten Drittel verkürzt das DEB-Team auf 1:4 (35. Minute).
Draisaitl bedient Lukas Reichel, der den Puck zielstrebig im Tor unterbringt. Ist hier noch eine Wende möglich?
Die Deutschen geben alles, werden aber eiskalt bestraft: Dalibor Dvorsky trifft zum 4:0 für die Slowakei (31. Minute).
Deutschland kämpft verbissen, doch vor dem gegnerischen Tor fehlt die Effektivität. Die Slowaken nutzen die Chancen eiskalt und verwandeln den nächsten Konter.
Beim Slopestyle-Finale der Männer sind die Medaillen vergeben: Yiming Su aus China gewinnt Gold vor dem Japaner Taiga Hasegawa mit Silber.
Bronze sichert sich der US-Amerikaner Jake Canter.
Das geht zu schnell: Oliver Okuliar erzielt unmittelbar das 3:0 für die Slowakei (25. Minute)!
Die Enttäuschung ist den Deutschen ins Gesicht geschrieben, denn mit dem schnellen Gegentor rückt das Halbfinale in weite Ferne. Zwar ist eine Aufholjagd in der verbleibenden Spielzeit theoretisch möglich, doch es wird alles andere als leicht.
Bitterer Rückschlag! Milos Kelemen lässt Grubauer keine Chance und trifft zum 2:0 für die Slowakei (25. Minute).
Die Situation für das DEB-Team wird dadurch noch schwieriger.
Das Viertelfinale im Eishockey zwischen Deutschland und der Slowakei hat begonnen, zur ersten Pause liegt die deutsche Mannschaft mit 0:1 zurück.
In der 19. Minute brachte Pavol Regenda die Slowaken verdient in Führung, obwohl das Team von Harry Kreis gute Ansätze zeigte. Noch bleibt genügend Zeit, um das Halbfinale zu erreichen.
Die deutschen Herren Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten im Teamsprint weniger Erfolg als die Damen, erreichten aber dennoch einen respektablen neunten Platz.
Gold sicherte sich Norwegen mit dem erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten, Johannes Høsflot Klæbo. Der 29-Jährige brillierte im neuen Team zusammen mit Einar Hedegart. Die USA erreichten Platz zwei, Italien darf sich über Bronze freuen.
Das deutsche Frauenteam erkämpfte sich beim Sprint in einem engen und packenden Finale Bronze! Laura Gimmler und Coletta Rydzek sicherten den dritten Platz.
Gold ging an Schweden, die Schweiz gewann Silber.
Lena Dürr liegt nach dem ersten Durchgang auf dem zweiten Platz hinter Mikaela Shiffrin und hat damit gute Chancen auf eine Medaille!
Der Rückstand zur US-Amerikanerin beträgt 0,82 Sekunden, auf Rang drei befindet sich die Schwedin Cornelia Öhlund. Emma Aicher fiel auf Platz acht zurück, doch noch ist nichts verloren.
Schon im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Durchgang auf Platz zwei beendet, doch letztlich reichte es nicht für das Podium. Wird es heute besser?
Emma Aicher zeigt erneut ihre Vielseitigkeit, aktuell belegt sie Rang sechs.
Allerdings liegt sie nur wenige Hundertstel hinter den Medaillenrängen, somit bleibt alles offen.
Im Slalom der Skirennläuferinnen läuft seit 10 Uhr der erste Durchgang.
Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor und kletterte kurzzeitig auf Platz eins, wurde jedoch direkt von US-Superstar Mikaela Shiffrin verdrängt. Der Abstand beträgt 0,82 Sekunden. Gleich ist Emma Aicher an der Reihe.
Nach über zwei Jahren ohne Niederlage patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin am Freitag bei der Kür. Obwohl er nicht allein an diesem chaotischen Abend war, erhielt er nach dem Sturz in den sozialen Medien heftige Kritik.
„Auf der größten Bühne der Welt kämpfen diejenigen, die nach außen stark wirken, oft innerlich unsichtbare Schlachten“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.
„Hasserfüllte Angriffe im Netz greifen den Verstand an, Angst zieht einen in die Dunkelheit, egal wie sehr man versucht, trotz des enormen Drucks den Kopf oben zu behalten“, ergänzte Malinin.
Der zweifache Weltmeister stürzte bei der Kür, nachdem er im Kurzprogramm geführt hatte, und fiel auf Platz acht zurück. Überraschend sicherte sich Mikhail Shaidorov aus Kasachstan Gold.
Der vierfache Olympiasieger Francesco Friedrich zeigte sich offenbar auch mit Silber zufrieden.
„Silber sieht verdammt gut aus“, sagte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.
Mit dem Sieg im Zweierbob gewann das deutsche Team drei weitere Medaillen.
Eine Übersicht zum aktuellen Medaillenspiegel findet ihr im Artikel „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.
Team Deutschland dominierte den Zweierbob-Wettbewerb.
Neben ausgezeichnetem Edelmetall begeisterten die Athleten mit beeindruckenden Szenen bei der Siegerehrung.
Nach dem vierten Lauf im Zweierbob steht fest: Das Podium ist komplett in Schwarz-Rot-Gold!
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten fehlerfreie Fahrten und verteidigten ihre Führung souverän.
Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer legten sogar noch eine Schippe drauf und fuhren zu Gold.
Mit der besten Startzeit erreichten sie nach 54,91 Sekunden das Ziel – eine nahezu perfekte Fahrt. Herzlichen Glückwunsch!
Die Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer beträgt 3:39,70 Minuten.
Francesco Friedrich beendete seinen Lauf mit 55,33 Sekunden.
Seine Gesamtzeit liegt nun bei 3:41,04 Minuten – das bedeutet mindestens Silber.
Im letzten Lauf glitt Adam Ammour mit Anschieber Alexander Schaller in 55,35 Sekunden die Bahn hinunter.
Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten ist die Bronzemedaille ihnen nicht mehr zu nehmen, trotz eines kleinen Ausrutschers.
Sie erzielten die bisher beste Startzeit.
Um 21:05 Uhr startet der finale vierte Lauf im Zweierbob.
Eine nicht allzu gewagte Vermutung: Wenn die drei deutschen Teams keine Fehler machen, feiert Team Deutschland ein Deutschland-Triple mit Gold, Silber und Bronze.
Wir melden uns zurück beim Zweierbob der Männer, der um 19 Uhr mit dem dritten von vier Läufen beginnt.
Johannes Lochner durfte als Erster starten und leistete sich einen kleinen Fehler. Das hatte kaum Auswirkungen, er kam mit 54,89 Sekunden ins Ziel.
Danach folgte Francesco Friedrich, der einige Unsicherheiten zeigte. Sein Rückstand auf Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden, was Lochner einen sicheren Vorsprung verschafft.
Adam Ammour bleibt Dritter, sein Rückstand auf Lochner beträgt nun 1,38 Sekunden. Deutschland hat vor dem letzten Lauf (ab 21:05 Uhr) sehr gute Chancen auf ein Medaillentriple!
Im Teamverfolgungsfinale im Eisschnelllauf spielte Deutschland bei den Frauen keine bedeutende Rolle. Kanada gewann Gold (2:55,81 Minuten) vor den Niederlanden. Das deutsche Quartett mit Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz gewann das C-Finale und wurde Fünfte.
Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Minuten) vor den USA. Die deutschen Athleten Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und belegten Rang sieben.
Keine Medaille für die deutschen Biathleten! Die Staffel des DSV erreichte den vierten Platz. Frankreich sicherte sich erstmals Gold in der Staffel, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf Distanz. Schweden gewann Bronze, Team Deutschland folgte knapp eine weitere Minute dahinter.
Besonders ärgerlich für Deutschland: Die Laufleistung war stark, doch mit zwölf Nachladern schossen die DSV-Sportler doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden. Frankreich schoss neunmal daneben und musste zudem einmal in die Strafrunde.
Deutschland kam nicht näher heran! Philipp Nawrath brachte das Quartett zwar auf Platz vier, lag aber beim Wechsel bereits 49 Sekunden zurück.
Schweden, Norwegen und Frankreich machten vorne Tempo, während Nawrath alleine arbeiten musste. Zudem unterliefen ihm drei Fehler im Stehendschießen. Nun hat Philipp Horn auf der Schlussrunde eine schwere Aufgabe und muss auf Fehler der Konkurrenz hoffen.
Schade! David Zobel begann mit fehlerfreiem Liegendschießen und übernahm kurzzeitig die Führung.
Im Stehendschießen benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor viel Zeit auf Frankreich, das trotz einer Strafrunde die Führung übernahm.
Beim Wechsel auf Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand als Sechster hinter Frankreich, Finnland und Schweden lagen knapp dahinter.
Starker Start von Justus Strelow! Der erste Läufer der deutschen Biathlon-Staffel benötigte zwar zwei Nachlader im Stehendschießen, wechselte aber als Dritter zu David Zobel.
Er lag rund 15 Sekunden hinter dem führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.
Die Herren-Staffel im Biathlon ist gestartet und bietet die beste Chance für Deutschland auf eine Medaille.
Justus Strelow brachte das Team mit einer starken Schießleistung gut ins Rennen. Nach ihm folgten David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.
Die deutschen Eishockeyspieler haben souverän das Viertelfinale erreicht! In der Zwischenrunde gewann das Team gegen Frankreich mit 5:1.
Im letzten Drittel erhöerten Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60. Minute) nochmals, sodass Deutschland nach zwei Niederlagen in Folge neues Selbstvertrauen tankte. Das nächste Spiel findet am Mittwoch um 12:10 Uhr gegen die Slowakei statt.
Die Olympischen Spiele verliefen für die deutschen Kombinierer bislang enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb konnten sie zwar Plätze gutmachen, hatten aber keine Medaillenchancen. Die Rückstände nach schwachen Sprüngen waren zu groß.
Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek belegten die Plätze neun und zehn, doch lagen rund 90 Sekunden hinter der Spitze. Julian Schmid kam als Zwölfter ins Ziel, mit 2:22 Minuten Rückstand.
Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich vom fünften Platz nach vorne kämpfte. Silber ging an Johannes Lamparter aus Österreich, Bronze an Ilkka Herola aus Finnland.
Plötzlich zeigte das deutsche Team im Play-off gegen Frankreich Schwächen, und die Franzosen übernahmen die Oberhand.
Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.
In Livigno sorgt starker Schneefall für Verzögerungen im Zeitplan der Freestyle-Skier.
Die für 10:45 Uhr geplante Qualifikation der Frauen wurde schrittweise bis 13:45 Uhr verschoben, was auch Auswirkungen auf die Männer-Qualifikation hat, die nun auf Mittwoch verschoben wird.
Das DEB-Team ist auf bestem Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt Deutschland gegen Frankreich mit 3:0.
John Peterka erzielte rund 90 Sekunden vor Ende des Drittels das dritte Tor, was der Mannschaft nach den zwei Niederlagen neuen Mut gibt.
Die deutschen Eishockeyprofis setzen alles daran, ins Viertelfinale einzuziehen!
Gegen Frankreich sieht es gut aus: Nach 15 Minuten führt Deutschland bereits mit 2:0. Leon Draisaitl brachte sein Team im Powerplay früh in Führung, Frederik Tiffels legte nach elf Minuten nach.
Schwerer Rückschlag für die deutschen Curler! Gegen das zuvor sieglose Tschechien verloren sie mit 7:9 und müssen wohl ihre Medaillenträume begraben.
Trotz noch zwei ausstehenden Gruppenspielen gegen die Schweiz und China könnte sogar ein perfekter Abschluss nicht für den Einzug ins Halbfinale reichen, denn das Team um Skip Marc Muskatewitz liegt bei drei Siegen und vier Niederlagen.
Die deutschen Kombinierer konnten auf der Großschanze nicht überzeugen und haben daher kaum noch Medaillenchancen.
Nach schwachen Sprüngen gingen die DSV-Athleten mit großen Rückständen auf die Loipe. Johannes Rydzek als 15. startete mit 1:23 Minuten Rückstand auf den führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid lag mit 1:35 Minuten als 16. noch weiter zurück, Vinzenz Geiger als 18. mit 1:43 Minuten.
Schon von der Normalschanze hatten die Deutschen keine Medaille geholt; eine letzte Chance bleibt im Teamwettbewerb am Donnerstag.
Das deutsche Damen-Biathlon-Team für die Staffel steht fest! Für den DSV gehen Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer auf Medaillenjagd. Überraschend ist die Besetzung der Schlussposition.
Da Preuß in den letzten Monaten Probleme als Schlussläuferin hatte und zuletzt in der Mixed-Staffel eine Strafrunde schoss, startet die Gesamtweltcupsiegerin auf Position zwei. Überraschend übernimmt Vanessa Voigt die Schlussposition!
Die übliche Startläuferin Voigt überzeugt mit konstantem Schießen, hat aber Schwierigkeiten, im Langlauf mit den Besten mitzuhalten, weshalb sie normalerweise keine Schlussläuferin ist. Dennoch erhält sie vom DSV diese große Chance. Für sie startet Tannheimer, die nach einer Magen-Darm-Erkrankung wieder fit ist. Hettich-Walz komplettiert das Quartett auf Position drei.
Deutschland wartet seit fast einer Woche auf Gold, doch heute sieht es fast so aus, als könnte es wieder klappen: Johannes Lochner führt im Zweierbob mit 0,8 Sekunden Vorsprung. Auch auf Platz zwei und drei liegen mit Francesco Friedrich und Adam Ammour zwei Deutsche. Der finale Lauf beginnt um 21:06 Uhr.
Auch in der Nordischen Kombination bestehen noch Medaillenchancen, da die Athleten nach rund einer Woche Wettkampfpause mit dem Einzel von der Großschanze ins Geschehen zurückkehren (10 Uhr). Die Biathlon-Staffel der Männer startet um 14:30 Uhr.
Zudem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Qualifikationsspiel für das Viertelfinale, Bully um 12:10 Uhr.
Am zehnten Wettkampftag gab es aus deutscher Sicht dramatische Momente in drei Sportarten. Im Monobob der Frauen und im Eiskunstlauf-Paarlauf lag Gold greifbar nah, doch in beiden Disziplinen reichte es nicht zum Olympiasieg.
Bereits zuvor zerplatzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamspringen. Andreas Wellinger und Philipp Raimund fehlten am Ende 17 Zentimeter zu Bronze, und das auch nur, weil das Springen wegen Schneetreibens abgebrochen wurde. Mit 0,3 Punkten Rückstand belegten die Deutschen Rang vier und waren die großen Verlierer der Jury-Entscheidung.
Im Medaillenspiegel belegt Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag den achten Rang mit bisher vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA auf Kanada im Endspiel der Olympischen Winterspiele.
Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 besiegt.
Im Frauen-Eishockey wird zwischen Kanada und der Schweiz noch der zweite Finalist ermittelt. Aktuell steht es im dritten Drittel 2:1 für Kanada.
Das erste Halbfinale gewannen die USA klar mit 5:0 gegen Schweden. Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am selben Tag um 14:40 Uhr.
Das nächste Drama: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasst in der Kür den Olympiasieg und sichert Bronze mit 219,09 Punkten.
In der Kür unterliefen Minerva Hase zwei entscheidende Fehler, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach einem starken Kurzprogramm lagen sie in Führung, doch in der Kür reichte es nicht für Gold.
Dagegen zeigten die Weltmeister und klaren Favoriten, die Japaner Riku Miura und Ryhichi Kihara, eine noch beeindruckendere Aufholjagd als Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren. Die Deutschen lagen damals nach dem Kurzprogramm auf Platz vier und wurden noch Olympiasieger; die Japaner starteten heute von Rang fünf und sicherten sich sensationell den Titel mit 231,24 Punkten.
Silber ging an die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Die Bronzemedaille für Hase/Volodin ist dennoch ein großer Erfolg, zumal sie erst seit dreieinhalb Jahren gemeinsam laufen.
Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die Kür der Paare läuft, und die Favoriten Miura/Kihara aus Japan legen eine nahezu fehlerfreie Kür aufs Eis.
Nach einem Patzer im Kurzprogramm lagen sie nur auf Platz fünf. Heute Abend gelang ihnen eine Kür zum Soundtrack von „Gladiator“ mit unglaublichen 158,13 Punkten, insgesamt 231,24 Punkte.
Nun müssen Hase/Volodin, die nach dem Kurzprogramm führten, diese Leistung noch übertreffen.
Die Punktzahl der Japaner liegt nur knapp unter dem Wert von Savchenko/Massot bei den Spielen 2018 (159,31 Punkte), die damals nach dem Kurzprogramm Vierte waren und noch Olympiasieger wurden. Die Deutschen erreichten damals insgesamt 235,90 Punkte.
Hase/Volodin wärmen sich gerade auf. Das Duo müsste in der Kür seine persönlichen Bestmarke von 149,57 Punkten deutlich verbessern, um Gold zu gewinnen. Im Kurzprogramm erzielten sie mit 80,01 Punkten ihre persönliche Bestleistung.
Drama im Eiskanal! Laura Nolte verliert im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs ihren Vorsprung und damit den Olympiasieg.
Nach drei Führungsdurchgängen versagten ihr im letzten Lauf die Nerven. Sie kam als letzte Starterin mit 0,04 Sekunden Rückstand hinter der neuen Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel. Statt Gold wurde es Silber für die Deutsche aus Unna.
Für die 27-Jährige aus Dortmund ist es trotzdem ein großer Erfolg. Noch vor wenigen Jahren war sie bei Olympia in Peking unglückliche Vierte.
Dritte wurde die US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries. Lisa Buckwitz belegte diesmal Platz vier, Kim Kalicki kam auf Rang elf.
Nun richtet sich die Hoffnung auf Gold im Zweierbob, wo Nolte mit Anschieberin Deborah Levi als Titelverteidigerin antritt. Beide hatten 2022 in Peking Gold gewonnen.
Der Wettkampf im Monobob geht dem Ende entgegen. Bald startet die Führende Laura Nolte in den vierten Lauf, um Gold zu holen.
Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf ist in vollem Gange, und das erste deutsche Paar war bereits auf dem Eis.
Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm unglücklich auf Platz elf abgeschlossen hatten, zeigten eine starke Kür zu „I’d Do Anything for Love“ von Meatloaf und wurden mit 126,59 Punkten belohnt. Damit verbessern sie sich mindestens um einen Rang.
Alle warten nun auf die deutlichen Führenden Minerva Hase und Nikita Volodin, die als Letzte um 22:45 Uhr ihre Kür in Mailand präsentieren.
Die Bedingungen lassen keine weiteren Sprünge zu, weshalb die Jury die Entscheidung abbricht.
Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer antreten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak verdeutlichte, dass die Bedingungen keinen Sinn für weitere Sprünge machten.
Bitter für Deutschland: Aufgrund der Wertung nach dem zweiten Durchgang verpassten die deutschen Skispringer Bronze um 0,3 Punkte. Trotz der traurigen Entscheidung ist sie unter den Umständen gerechtfertigt.
Starker Schneefall und Wind führen zunehmend zu Verzögerungen bei den letzten Springerstarts.
Domen Prevc darf als Erster springen, Philipp Raimund legt mit 136 Metern seinen Telemark hin und sichert Deutschland vor Slowenien einen Rang.
Dann wird erneut unterbrochen, da die Sichtverhältnisse schlecht bleiben.
Der letzte Durchgang hat begonnen, Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.
Nachdem Ren Nikaido 138,5 Meter sprang, schiebt sich Japan vor Deutschland auf Rang drei. Zum Drittplatzierten Norwegen fehlen etwa zehn Punkte.
Im zweiten Durchgang mussten die deutschen Skispringer unter schwierigen Bedingungen antreten. Andreas Wellinger erreichte 123,5 Meter, Philipp Raimund wiederholte seine Weite mit 137,5 Metern.
Deutschland bleibt vor dem letzten Durchgang Vierter, nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Dahinter haben auch Slowenien und Japan noch Chancen auf Bronze. Ein spannendes Finale steht bevor.
Österreich scheint mit 568,7 Punkten und rund zehn Zählern Vorsprung auf Goldkurs zu sein.
Olympiasieger Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb in Lauerstellung. Raimund sprang 137 Meter, Andreas Wellinger 127,5 Meter.
Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Rang vier, knapp hinter Polen.
Im vierten Lauf im Monobob der Damen wird es eine knappe Entscheidung geben! Laura Nolte ging als Führende in den entscheidenden Tag und legte als erste einen Bahnrekord von 59,15 Sekunden hin.
Doch die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor pulverisierte die Zeit mit 59,08 Sekunden und stellte somit einen neuen Rekord auf.
Der Vorsprung von Nolte auf Meyers-Taylor schmolz von 0,22 auf 0,15 Sekunden. Auch Kaillie Armbruster Humphries holte auf und liegt mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Rang drei.
Der entscheidende vierte Lauf beginnt um 21 Uhr. Es wird ein Rennen auf Hundertstelsekunden um Gold. Lisa Buckwitz fuhr deutlich besser als am Vortag und liegt vor dem letzten Lauf auf Rang vier mit 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Kim Kalicki liegt abgeschlagen auf Platz 18 und hat mit 3,47 Sekunden Rückstand keine Medaillenchancen mehr.
Ist für heute schon Schluss? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer mit zwei Durchgängen.
Zudem stehen Entscheidungen im Monobob der Frauen, Ski-Freestyle und Eiskunstlauf im Paarlauf an. Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm klar und haben beste Chancen auf Gold.
Alle Finalentscheidungen findet ihr in unserer Wettkampfübersicht.
Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Herren dürfen wieder vom Halbfinaleinzug träumen. Sie besiegten Titelverteidiger Schweden mit 7:3 und sind auf Schlagdistanz zu den Top Vier, die ins Halbfinale einziehen.
Mit drei Siegen und drei Niederlagen stehen sie nun da. Am Dienstag steht ein Doppelspieltag gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.
Spektakuläre Szenen beim Slalom! Atle Lie McGrath startete mit großem Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Schweizer Loic Meillard in den zweiten Durchgang, scheiterte jedoch unglücklich bei einem eigentlich leichten Tor und schied aus.
Der Frust des 25-Jährigen war enorm: Er warf seine Stöcke weg, schnallte die Skier ab und lief Richtung Wald. Da ein Fangzaun den Weg versperrte, legte er sich in den Schnee und blieb lange liegen.
Statt McGrath gewann Meillard, der zuvor Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination geholt hatte, Gold im Slalom. Das Podium komplettierten Fabio Gstrein aus Österreich und der Norweger Henrik Kristoffersen. Linus Straßer wurde Neunter.
Einen Tag vor der Männerbiathlon-Staffel gab der DSV sein Team bekannt – Überraschungen wie bei der WM gab es keine.
Justus Strelow läuft als Startläufer, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn als Schlussläufer. In der Staffel sieht Deutschland die größte Chance, nach Bronze in der Mixed-Staffel weitere Medaillen zu gewinnen.
Die Niederländerin Xandra Velzeboer sicherte sich im Shorttrack-Finale über 1000 Meter Gold.
Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Silber, Bronze ging an Gilli Kim.
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird auch Andreas Wellinger für den DSV im Super-Team-Wettbewerb starten.
Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als Kandidaten für den Mannschaftswettkampf und als Medaillenanwärter. Hoffmann schwächelte jedoch in Predazzo, weshalb Wellinger den Platz neben dem frischgebackenen Olympiasieger einnimmt. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, zeigte sich aber auf der Großschanze stärker als Hoffmann.
Bei diesen Winterspielen wird erstmals der verkürzte Super-Team-Wettbewerb mit jeweils zwei Athleten und drei Sprüngen pro Springer ausgetragen, um mehr Nationen Medaillenchancen zu bieten.
Die deutsche Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Gesamtweltcup-Spitzenreiter Johannes Lochner führt vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour.
Lochner kann bereits auf Gold hoffen: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen 0,8 Sekunden – im Bobsport eine Welt. Friedrich rückte durch einen Fehler von Ammour auf Platz zwei vor und hat 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.
Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey-Turnier. Die Schweizer gaben nur eine Unterschenkelverletzung bekannt, doch sein Klub Los Angeles Kings berichtete nun von mehreren Brüchen im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden.
Fiala erholt sich gut und wird bald mit der Reha beginnen. „Kevin wird den Rest der NHL-Saison 2025/26 ausfallen“, so die Kings. Nach Saisonende wird seine Genesung erneut bewertet.
Für eine Medaille dürfte für Deutschland nur noch ein Wunder helfen: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Durchgang weit zurück.
Er hat 2,35 Sekunden Rückstand auf den führenden Atle Lie McGrath, was Rang elf bedeutet. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied wie zehn weitere der ersten 30 Starter aus.
Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Er hatte 0,44 Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten, überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.
Stattdessen verdrängte der dritte deutsche Pilot Adam Ammour den Serien-Olympiasieger auf Rang drei. Friedrich folgte mit weiteren 0,04 Sekunden Rückstand auf Platz drei.
Nach dem doppelten Bronzeerfolg im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.
„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber das ist das Ende meiner Laufbahn“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.
Grotheer hatte 2022 in Peking Gold gewonnen und den Gesamtweltcup in der folgenden Saison. Nach einigen Verletzungen hatte er diesen Winter große Schwierigkeiten, weshalb die beiden Bronze-Medaillen im Einzel und Team umso mehr bedeuten.
Nach den Erfolgen der Skeletonis am Sonntag gibt es am Montag zahlreiche neue Chancen für das deutsche Team.
Die erste Medaille im Bob wird vergeben: Im Monobob der Frauen führt Laura Nolte nach zwei Läufen und kann auf Gold hoffen. Linus Straßer will im Ski Alpin eine Slalom-Medaille holen (10 Uhr/13:30 Uhr), abends kämpfen die Skispringer im Super-Team (19 Uhr) um Edelmetall.
Die größte Hoffnung kommt spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold – nach dem Kurzprogramm führen sie deutlich und können mit der Kür Großes erreichen.
Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, an dem es für Deutschland einige Enttäuschungen gab, aber auch zweimal Edelmetall im Skeleton.
Eine Übersicht zum Medaillenspiegel zeigt, wie sich die schwarz-rot-goldenen Athleten international schlagen.
Das Spiel ist vorbei: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der klaren Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter weiter und trifft nun in der Playoff-Runde auf Frankreich.
Endlich ein deutscher Treffer: Tim Stützle trifft zum 1:5 (52. Minute) – ein kleiner Lichtblick für die Moral.
Spannend wird es wohl nicht mehr, aber der NHL-Star sorgt für einen positiven Abschluss.
Es wird deutlich: Auston Matthews erzielt das 5:0 für die USA (47. Minute).
Das DEB-Team gerät zunehmend unter Druck.
4:0 für die USA! Tage Thompson erhöht die Führung (42. Minute).
Damit sind die Hoffnungen auf ein Comeback früh im letzten Drittel dahin. Die direkte Viertelfinal-Qualifikation ist vergeben, denn für einen Sieg gegen die USA hätte es gebraucht. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei sicher, der Gegner im Zwischenrunde lautet Frankreich.
Minerva Hase und Nikita Volodin liegen nach dem Kurzprogramm an der Spitze und haben beste Chancen auf das Podium!
Mit 80,01 Punkten und rund fünf Punkten Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien zeigten sie eine fehlerfreie Kür. Die Mitfavoriten Riku Miura und Ryhichi Kihara aus Japan patzten zuvor. Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte ebenfalls für die Entscheidung.
Mit drei Toren Rückstand geht das deutsche Team in die letzte Pause.
Die Niederlage scheint wahrscheinlich, doch das Weiterkommen ist nach der Pleite der Letten nicht gefährdet; die Playoff-Runde gegen Frankreich steht jedoch an.
Im zweiten Drittel erhöhten die USA das Tempo und ließen dem DEB-Team kaum Raum. Das 3:0 erzielte Brock Faber (38. Minute).
Für Deutschland bedarf es im letzten Drittel einer deutlichen Leistungssteigerung.
Der Favorit macht nun ernst und nutzt ein Powerplay eiskalt.
Nach einer Strafe gegen Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25. Minute).
8,7 Sekunden vor der ersten Pause gingen die USA mit 1:0 in Führung (20. Minute) durch Zach Werenski nach Vorlage von Matthews. Bis dahin hielt das deutsche Team stark mit.
Die Eishockey-Nationalmannschaft steht kurz vor einer schweren Aufgabe: Im dritten Gruppenspiel (21:10 Uhr) wartet Spitzenreiter USA.
Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland vor allem noch um die Platzierung. Das Weiterkommen ist bereits sicher. Als Gruppensieger oder bester Zweiter könnten Draisaitl & Co. die Zwischenrunde umgehen.
Eirin Maria Kvandal führte nach dem ersten Durchgang mit 282,7 Punkten knapp vor Gold, als ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem mit 284,8 Punkten den Spitzenplatz übernahm und wie schon bei der Normalschanze gewann. Trotz des Verlustes freuten sich die Skandinavierinnen, auch die Schwedin Frida Westman als Vierte. Nika Prevc sicherte sich Bronze mit 271,5 Punkten.
Überraschend wurde Agnes Reisch beste Deutsche auf Rang zehn, Selina Freitag belegte Platz 17, Juliane Seyfahrt wurde 23. Für den DSV ein enttäuschendes Ergebnis, denn erstmals verabschieden sich die deutschen Skispringerinnen ohne Medaille von Olympischen Spielen.
Vor dem finalen Durchgang auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth mit Rang neun beste Deutsche, doch die Medaillenchancen sind gering.
Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc dürfte als Fünfte ebenfalls Schwierigkeiten haben, aufs Podium zu springen. Mehrere Athletinnen hatten am Ende mit extremem Rückenwind zu kämpfen.
Bitter: Katharina Schmid erwischte besonders starken Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt bereits zur Halbzeit aus.
Der Brite Matt Weston gewann nach dem Einzel-Olympiasieg erneut in der Teamwertung Gold zusammen mit Tabitha Stoecker, und setzte sich knapp gegen Kreher/Jungk durch.
Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Bronze ging mit nur einer Hundertstelsekunde mehr an Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer.
Nur eine Hundertstelsekunde trennt Pfeifer/Grotheer von Kreher/Jungk, die damit vorn bleiben.
Wo landen jetzt die Briten Stoecker/Weston?
Der Dresdner Express übernimmt mit einem Vorsprung von 0,12 Sekunden die Führung vor den Briten, weitere zwei Teams folgen. Nun starten Pfeifer und Grotheer.
Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien führen mit drei verbleibenden Teams, Kreher/Jungk sind als Nächste dran.
Die Briten haben bereits eine Medaille sicher, da auch die Goldfavoriten Weston/Stoecker noch antreten.
Erstmals in der Geschichte der Olympischen Winterspiele findet die Skeleton-Mixed-Team-Entscheidung statt!
Deutschland schickt die Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen – mit sehr guten Medaillenchancen. Nach zweimal Silber und Bronze könnte es für den BSD endlich Gold geben.
Wie beim 1000-Meter-Rennen gingen auch über 500 Meter die wichtigsten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok gewann mit Olympia-Rekord vor Jutta Leerdam.
Bronze sicherte sich Miho Takagi aus Japan, die ihre zweite Bronzemedaille holte. Sophie Warmuth aus Erfurt erreichte einen guten achten Platz.
Schade! Im 500-Meter-Duell forderte die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth die niederländische Weltmeisterin Jutta Leerdam heraus, musste sich aber geschlagen geben.
Leerdam übernahm kurzzeitig die Führung, Warmuth landete vorerst auf Platz sechs.
Die deutsche Biathlon-Hoffnung Franziska Preuß wartet bei Olympia weiterhin auf eine Einzelmedaille. Nach einem starken Start in der Verfolgung enttäuschte sie am Ende und weinte bittere Tränen.
„Ich bin einfach nur enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich heute sehr gut. Dass das letzte Schießen dann wieder so schlecht lief, tut sehr weh“, sagte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF.
„Ich war so nervös beim letzten Schießen, weil ich hörte, dass die Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler hatte. Dann wurde ich unruhig in den Beinen und verlor den Fokus. Es ist ernüchternd, dass 30 Sekunden eines starken Rennens alles zerstört haben.“
Preuß steht sinnbildlich für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia: Nach dem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel kam kein weiteres Edelmetall hinzu – der schwächste deutsche Biathlon-Start der Geschichte. Vier Chancen in der Staffel und beim Massenstart bleiben.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit Rang acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.
Zuvor verpasste die 24-Jährige knapp den Einzug im Big-Air-Wettbewerb, nun sichert sie sich eine Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.
Beim letzten Schießen unterlief Preuß zwei Fehler, sodass es am Ende nicht für das Podium reichte. Sie wurde Sechste.
Lisa Vittozzi nutzte die Patzer der Führungsträgerin Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Spitze und gewann Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen holte Silber, Minkkinen rutschte auf Bronze. Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer 34., Selina Grotian 41.
Franziska Preuß hielt sich in der Verfolgung der Frauen noch fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um Bronze.
Vor der letzten Runde führten die Norwegerin Kirkeeide und die Italienerin Vittozzi mit deutlichem Vorsprung und kämpften um Gold.
Die Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im Snowboard-Cross im Mixed-Team-Finale Gold vor Italien und Frankreich.
Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer scheiterte im Halbfinale und belegte im kleinen Finale Platz sieben. Die deutschen Snowboarder warten weiterhin auf eine Olympia-Medaille.
Bitter! Lena Dürr verlor im zweiten Durchgang deutlich an Boden und fiel auf Rang neun zurück.
Federica Brignone fuhr souverän zu ihrer zweiten Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund mit der gleichen Zeit, Bronze ging an Lara Della Mea aus Italien. Emma Aicher wurde 19.
Abfahrts-Silber-Gewinnerin Emma Aicher beendete den zweiten Riesenslalom-Durchgang auf Platz drei, hat jedoch kaum noch Medaillenchancen.
Alle Augen richten sich nun auf Lena Dürr.
Besser spät als nie! Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaillen.
Bei einer festlichen Zeremonie in der vollbesetzten Arena von Antholz übergab das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Rechtsstreit zog sich über Jahre hin.
Vor wenigen Minuten begann der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.
Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt überraschend auf Platz zwei und hat somit Medaillenchancen. Kann die 34-Jährige aufs Podium springen? Die Daumen sind gedrückt.
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Lauf der Qualifikation und landete auf Platz 23.
Der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall verpasste somit erneut die Medaillenchance, da nur die besten zwölf ins Finale kommen.
Norwegen baut seine Dominanz im Medaillenspiegel weiter aus und gewinnt Gold in der Männerstaffel über 4x7,5 Kilometer Ski-Langlauf. Frankreich sichert sich Silber, Italien holt Bronze. Die deutsche Staffel belegt Rang acht.
Der Sieg ist keine große Überraschung, doch mit der neunten Goldmedaille krönt sich Superstar Johannes Høsflot Klæbo als erfolgreichster Athlet der Winterspiele – ein historischer Moment! Er überholte mit seinen 29 Jahren vier Landsleute mit jeweils acht Goldmedaillen: Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen.
Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden weitere Medaillen vergeben: Gold ging an Kanadier Mikael Kingsbury, der sich gegen Ikuma Horishima aus Japan durchsetzte.
Bronze sicherte sich der Australier Matt Graham im Duell mit Japaner Takuya Shimakawa.
Die deutschen Curling-Männer kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien und stehen vor dem Halbfinaleinzug auf der Kippe.
Es war die dritte Niederlage im fünften Spiel. In den verbleibenden Partien gegen Schweden, Tschechien, Schweiz und China darf sich das Team keinen weiteren Ausrutscher leisten.
Martin Ponsiluoma sicherte sich Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer!
Auf Platz zwei landete der wegen eines Seitensprungs umstrittene Sturla Holm Lægreid. Bronze ging an Emilien Jacquelin aus Frankreich, der lange führte, beim letzten Schießen aber zwei Scheiben verfehlte und von Lægreid überholt wurde. Die beiden lieferten sich im Vorfeld einen verbalen Schlagabtausch aufgrund des Fremdgehskandals.
Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Rang elf, Philipp Nawrath belegte Platz 25, Justus Strelow wurde 30., David Zobel 34.
Eigentlich zählt der Riesenslalom nicht zu den Paradedisziplinen der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat überraschend Medaillenchancen!
Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem letzten Lauf auf Platz zwei zwischen Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34 Sekunden) und Sofia Goggia mit 0,12 Sekunden Vorsprung.
„Es hat riesigen Spaß gemacht! Oben stand die Sonne, alles passte perfekt. Dass es dann so läuft, war einfach ein Genuss“, sagte die Bayerin im ZDF.
Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten die deutschen Skispringer im Super-Team-Wettbewerb. Gesprungen wird am Montag um 19:00 und 20:20 Uhr (ZDF, Eurosport) von der Großschanze.
Raimund gewann zum Olympia-Auftakt Gold auf der Normalschanze, landete am Samstag von der Großschanze auf Rang neun. Wellinger, Olympiasieger 2018, wurde Fünfzehnter.
Der Super-Team-Wettbewerb findet erstmals bei Winterspielen statt. Statt vier Springern besteht das Team nur aus zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren.
Auf einem Parkplatz bei den Olympischen Winterspielen in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Der Sprengkörper wurde nahe des Veranstaltungsorts für die Skisprung-Wettbewerbe in Predazzo gefunden. Experten konnten die Granate entschärfen, die Polizei bestätigte, dass keine Gefahr bestand.
„Du konzentrierst dich so lange und dann ist es so schnell vorbei – das tut extrem weh“, sagte der 28-Jährige Gratz. Als Zehnter des ersten Durchgangs lag er nur 0,71 Sekunden hinter dem Bronzerang.
Ein Fahrfehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Traum von einer Olympia-Medaille. „Vielleicht bin ich zu forsch an die Sache herangegangen“, resümierte er.
Ob er am Montag beim Slalom (10:00/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) starten wird, war noch unklar.
Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament, das den Östrogenspiegel senken kann. Sie wurde aus dem italienischen Kader gestrichen und durfte nicht bei Olympia starten. Nun hat sich die Situation geändert, und sie könnte doch noch um eine Medaille kämpfen.
Am Montag soll die 24-Jährige erstmals bei den Olympischen Winterspielen ein offizielles Training absolvieren. „Wir freuen uns riesig, sie wieder bei uns zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).
Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.