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Olympische Winterspiele 2026 im Live-Ticker: Letzte Hoffnung auf Medaille geplatzt – erstmals ohne Edelmetall für Deutschland

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze bei den 25. Olympischen Winterspielen, die derzeit in Mailand und Cortina stattfinden?

Am 13. Wettkampftag blieb Deutschland erstmals medaillenlos. Das Team steht somit weiterhin bei fünf Olympiasiegen sowie jeweils acht Silber- und Bronzemedaillen.

In unserem umfassenden Liveticker zu den Winterspielen informieren wir Euch rund um die Uhr über alle Entscheidungen, spannende Momente und Hintergründe.

Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb kehrt ohne Medaille nach Hause zurück. Nach einer Erkrankung kurz vor seinem ersten Einsatz fehlte ihm über die 1500 Meter die Kraft, mit den Spitzenläufern mitzuhalten. Er beendete das Rennen auf Rang 13.

Den Olympiasieg sicherte sich überraschend der Chinese Zhongyan Ning, der den Favoriten Jordan Stolz aus den USA hinter sich ließ. Stolz belegte den zweiten Platz, gefolgt vom Niederländer Kjeld Nuis auf dem dritten Rang. Die weiteren deutschen Athleten Hendrik Dombek und Moritz Klein kamen auf die Plätze 19 und 20.

Somit ist auch die letzte deutsche Medaillenhoffnung für diesen Tag geplatzt – zum ersten Mal bei diesen Winterspielen ging ein Wettkampftag ohne Edelmetall für Deutschland zu Ende. Die letzten Entscheidungen des Tages, die Kür im Eiskunstlauf der Damen sowie das Finale im Eishockey der Frauen, finden ohne deutsche Beteiligung statt.

Welch ein Thriller! Im Spiel um Bronze im Frauen-Eishockey stand es bis zum Ende der regulären Spielzeit zwischen Schweden und der Schweiz 1:1, auch die Verlängerung schien torlos zu bleiben.

Doch 50 Sekunden vor Ende der Overtime sorgte Alina Müller für die Entscheidung: Die Top-Stürmerin der Schweiz überwältigte die schwedische Torhüterin und sicherte den Eidgenossinnen somit nach Platz vier bei den letzten Winterspielen in Peking diesmal eine Medaille.

Das Frauen-Eishockeyturnier nähert sich dem Ende, die ersten Medaillen werden in Kürze vergeben. Im Kampf um Platz drei zwischen der Schweiz und Schweden steht im zweiten Drittel noch ein ausgeglichenes 1:1 – ein packendes Duell um Bronze.

Die erste Goldmedaille im Skibergsteigen bei den Herren ging an den Spanier Oriol Cardona Coll.

Nikita Filippov aus Russland, der unter neutraler Flagge antritt, gewann Silber, Thibault Anselmet aus Frankreich sicherte sich Bronze. Der deutsche Teilnehmer Finn Hösch schied bereits in der Vorrunde aus.

Kaum zu fassen! Das deutsche Kombinierer-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek konnte seinen Vorsprung aus dem Skispringen nicht verteidigen und belegte trotz guter Podiumschancen im Langlauf-Teamsprint über 2x7,5 Kilometer nur Rang fünf.

Der Vorsprung schmolz sofort, ein doppelter Sturz von Geiger in der achten Runde zerstörte endgültig die Medaillenträume der schwarz-rot-goldenen Athleten. Damit beenden die DSV-Kombinierer ihre ersten Winterspiele ohne Medaille seit 1998.

Gold ging an Norwegen, Silber an Finnland, Bronze sicherte sich Österreich, Italien wurde Vierter.

Schade! Tatjana Paller verpasste im ersten olympischen Finale der Frauen im Skibergsteigen als Vierte knapp das Podest.

Die Starnbergerin begann das Rennen etwas verhalten und lag lange als Sechste zurück, konnte jedoch am Ende noch zahlreiche Konkurrentinnen, darunter Giulia Murada aus Italien und die Französin Margot Ravinel, hinter sich lassen. Gold gewann Marianne Fatton aus der Schweiz, Silber ging an Emily Harrop aus Frankreich, Bronze sicherte sich Ana Rodriguez Alonso aus Spanien.

Paller hat weiterhin eine Chance auf eine Medaille im Skibergsteigen.

Die WM-Dritte qualifizierte sich als Zweite im zweiten Halbfinale hinter Margot Ravinel aus Frankreich für das Finale, das mit sechs Athletinnen ausgetragen wird.

Die deutschen Curling-Herren schlossen ihr Turnier mit einem 6:4-Sieg gegen China ab.

Aus sportlicher Sicht war die Partie jedoch bedeutungslos, da vorab feststand, dass beide Teams keine Chance mehr auf das Halbfinale besitzen. Deutschland erreichte insgesamt vier Siege aus neun Begegnungen, doch die unerwartete Niederlage gegen Tschechien beendete die Medaillenträume.

Tatjana Paller erreichte trotz heftigen Schneefalls in Bormio das Halbfinale im erstmals olympisch ausgetragenen Skibergsteigen, indem sie im Vorlauf Platz zwei belegte.

Helene Euringer schied als Fünfte aus, auch Finn Hösch verpasste bei den Männern mit Rang vier in der Qualifikation das Finale.

Das deutsche Kombinierer-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek lieferte beim Skispringen eine starke Vorstellung und setzte sich vorerst an die Spitze der Tabelle.

Zunächst erzielte Rydzek 123 Meter und 122 Punkte, danach folgte Geiger mit 124,5 Metern für insgesamt 246,5 Punkte.

Der Vorsprung auf Norwegen, das auf Rang zwei liegt, beträgt aktuell 13 Sekunden. Um 14 Uhr fällt die Entscheidung im Langlauf über 2x7,5 Kilometer.

Skibergsteigen feiert in diesem Jahr seine Premiere bei den Olympischen Winterspielen. Doch was genau verbirgt sich dahinter?

Ski Mountaineering, kurz Skimo, ist eine Variante des Skitourengehens. Die Athletinnen und Athleten steigen mit Skiern, die mit speziellen Fellen gegen das Abrutschen ausgestattet sind, einen Hang hinauf. Oben werden die Felle abgenommen und es folgt die Abfahrt. „Ein gemütliches Gipfelbrot gibt es bei uns natürlich nicht“, scherzte Deutschlands beste Skibergsteigerin Tatjana Paller.

Bei Olympia wird die Sportart im Sprintwettbewerb sowie am Samstag in der Mixed-Staffel ausgetragen. Im Sprint sind 70 Höhenmeter zu überwinden, inklusive eines Abschnitts, auf dem die Skier auf dem Rücken getragen werden müssen. Der Wettbewerb wird im K.o.-System ausgetragen, eine Runde dauert etwa drei Minuten.

Der starke Schneefall an den Olympia-Standorten in Italien beeinträchtigt den Zeitplan, besonders betroffen sind derzeit die Ski-Freestyler.

Bereits am Mittwochabend musste ein Sprung verschoben werden. Die für Donnerstag um 10:30 Uhr geplante Halfpipe-Qualifikation wurde ebenfalls wegen „erheblicher Schneefälle“ abgesagt, wie offizielle Stellen mitteilten. Die Sicherheit der Athleten hat höchste Priorität. Die Qualifikation ist nun für Freitag ab 10:30 Uhr vorgesehen, das Finale soll um 13:30 Uhr stattfinden. Die Frauen-Qualifikation am Donnerstagabend um 19:30 Uhr soll hingegen – Stand jetzt – stattfinden.

Während die USA und Schweden noch um den letzten Halbfinalplatz im Eishockey kämpfen, sind die deutschen Athleten bereits zurück in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief jedoch nicht nach Plan für Deutschland.

Zunächst schied Lena Dürr, die gute Medaillenchancen hatte, am ersten Tor des zweiten Durchgangs aus. Anschließend unterlag die deutsche Eishockey-Mannschaft deutlich der Slowakei. Schließlich sorgte Franziska Preuß bei der Biathlon-Staffel mit einer Strafrunde früh für das Aus der deutschen Medaillenträume.

Doch es gab auch Grund zum Feiern: Coletta Rydzek und Laura Gimmler sicherten sich Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wie Deutschland sich damit im Medaillenspiegel positioniert, erfahrt Ihr hier.

Das niederländische Brüderpaar Melle und Jens van’t Wout stand im Shorttrack-Einzel über 500 Meter gemeinsam auf dem Podest: Melle gewann Silber, Jens Bronze.

Gold holte knapp vor ihnen der kanadische Favorit Steven Dubois, der bereits in der Staffel Silber errungen hatte.

Die Shorttrack-Staffel der Frauen gewann Südkorea. Im A-Finale über 3000 Meter setzte sich das asiatische Team knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.

Auch das dritte Eishockey-Halbfinale ist entschieden: Finnland besiegte die Schweiz mit 3:2 in der Verlängerung und trifft am Freitag auf die Slowakei.

Dabei lag Finnland bis etwa sechs Minuten vor Schluss noch mit 0:2 zurück. Sebastian Aho und Miro Heiskanen glichen kurz vor Ende der regulären Spielzeit aus, ehe Artturi Lehkonen in der Overtime den Siegtreffer erzielte.

Das ging ruckzuck! Die Overtime zwischen Kanada und Tschechien war nach nur 82 Sekunden vorbei – mit einem glücklichen Ende für Kanada.

Mitch Marner traf im tschechischen Tor und sicherte Kanada den Einzug ins Halbfinale gegen den Sieger der Partie USA gegen Schweden.

Unglaublich: Tschechien zwang Kanada in die Verlängerung, nach regulärer Spielzeit stand es 3:3.

Bis etwa dreieinhalb Minuten vor Schluss führte Tschechien sogar mit 3:2. Dann rettete Kanadas Nick Suzuki sein Team vor einer Niederlage.

Schade! Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan lag bis zum letzten Lauf im Slopestyle noch auf Bronze-Kurs, musste sich aber am Ende mit Rang vier zufrieden geben.

Im finalen Durchgang zog die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott an Morgan vorbei. Der Deutschen fehlten 7,02 Punkte für das erste Snowboard-Edelmetall seit 1998. Gold und Silber gingen an die japanischen Athletinnen Mari Fukada und Kokomo Murase.

Droht hier eine Überraschung? Tschechien führt nach einem Drittel mit 2:1 gegen Kanada!

Kanada gilt als Topfavorit bei diesen Spielen und hatte Tschechien in der Vorrunde deutlich mit 5:0 besiegt.

Nachdem die Slowakei Deutschland klar mit 6:2 geschlagen und sich den ersten Halbfinalplatz gesichert hat, stehen nun Kanada und Tschechien auf dem Eis.

Die französische Biathlon-Staffel gewann überlegen Gold. Trotz einer frühen Strafrunde für Camille Bened kämpften Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon das Team zurück an die Spitze und sicherten den Sieg mit 51,3 Sekunden Vorsprung vor Schweden. Bronze ging an Norwegen.

Vanessa Voigt zeigte zwar eine perfekte Schießleistung, konnte den Rückstand, den ihre Teamkolleginnen aufgebaut hatten, aber nicht mehr aufholen und wurde mit Deutschland Vierte.

Frankreich gelang damit ein historischer Erfolg: Erstmals gewann ein Land alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed.

Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze heranführen. Obwohl sie als Fünfte an Voigt übergab, betrug der Rückstand auf Gold bereits 1:22 Minuten, auf Bronze aktuell 25 Sekunden.

Obwohl sie keine Strafrunde kassierte, benötigte sie zu viel Zeit für die Nachlader, sodass der Abstand wuchs.

Bitter: Franziska Preuß, die eigentlich als Schlussläuferin Druck vom Stehendschießen nehmen sollte, musste trotz guter Ausgangslage eine Strafrunde absolvieren.

Dadurch wurde ihre starke Vorarbeit, die sie nach dem Liegendschießen an die Spitze gebracht hatte, zunichtegemacht. Sie übergab nur auf Rang elf mit 47 Sekunden Rückstand an Hettich-Walz.

Julia Tannheimer feierte ein starkes Olympia-Debüt im Staffelwettbewerb, übergab als Zweite an Preuß.

Mit nur zwei Nachladern im Stehendschießen und einer starken Laufleistung lag sie nur hinter der Schwedin Linn Gestblom, die beim Wechsel 5,1 Sekunden schneller war.

In ungewohnter Reihenfolge wollen die deutschen Biathletinnen bei der Staffelmedaille angreifen: Tannheimer startet, gefolgt von Preuß, Hettich-Walz und Vanessa Voigt als Schlussläuferin. Letztere erhielt die Chance wegen Problemen von Preuß in der Startrolle.

Traurige Nachricht: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft scheidet nach einer 2:6-Niederlage gegen die Slowakei im Viertelfinale aus.

Gegen die effiziente und insgesamt stärkere slowakische Mannschaft konnten Leon Draisaitl und Co. kaum Akzente setzen. Vor dem gegnerischen Tor fehlte es zudem an der nötigen Coolness.

Tomas Tatar erzielte das entscheidende 6:2, das den deutschen Traum vom Weiterkommen endgültig beendete.

Ein Alptraum für Lena Dürr! Die Münchnerin schied unglücklich am ersten Tor des zweiten Durchgangs aus, nachdem sie im ersten Lauf noch auf Silberkurs lag.

Die 34-Jährige scheiterte erneut und musste zuschauen, wie Mikaela Shiffrin ihren Olympia-Fluch brach und Gold gewann. Silber ging an die Schweizerin Camile Rast, Bronze sicherte sich Anna Swenn Larsson.

Das Spiel ist noch nicht vorbei: Frederik Tiffels erzielte im Powerplay den Anschlusstreffer zum 2:5 (50.), doch der Rückstand war zu groß, um das Spiel noch zu drehen.

Im zweiten Slalom-Durchgang zeigte Emma Aicher nicht die nötige Präzision und landete mit 0,49 Sekunden Rückstand auf Rang fünf. Damit sind alle deutschen Medaillenhoffnungen auf Lena Dürr konzentriert.

Doch die Hoffnung währte nicht lange: Regenda traf doppelt und stellte auf 5:1 für die Slowakei (41.), was die Aufgabe für Deutschland erheblich erschwerte.

Mit dem 1:4 aus deutscher Sicht ging es in die letzte Pause.

Das deutsche Team gab jedoch nicht auf, kurz vor Ende des zweiten Drittels gelang der Anschlusstreffer zum 1:4 durch Lukas Reichel (35.), vorbereitet von Leon Draisaitl. Gibt es hier noch eine Aufholjagd?

Doch die Slowaken antworteten prompt mit dem 4:0 durch Dalibor Dvorsky (31.).

Deutschland zeigte Einsatz, doch vor dem gegnerischen Tor fehlte es an Konsequenz. Die Slowaken nutzten jeden Fehler eiskalt aus und erhöhten erneut.

Beim Slopestyle-Finale der Männer gingen die ersten drei Plätze an Yiming Su aus China (Gold), Taiga Hasegawa aus Japan (Silber) sowie den US-Amerikaner Jake Canter (Bronze).

Oliver Okuliar sorgte mit dem schnellen 3:0 für die Slowakei (25.), was die Enttäuschung bei den Deutschen sichtbar machte.

Eine schwere Verletzung überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey. Kevin Fiala erlitt mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er wird die NHL-Saison 2025/26 verpassen.

Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Durchgang bereits weit zurück, was die Medaillenchancen schmälert.

Johannes Lochner dominierte im Zweierbob den ersten Lauf und führt vor seinen Landsmännern Francesco Friedrich und Adam Ammour.

Nach dem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.

Am heutigen Tag stehen weitere Medaillenentscheidungen an, unter anderem im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Paarlauf im Eiskunstlauf, wo Minerva Hase und Nikita Volodin beste Chancen auf Gold haben.

Die deutschen Curling-Männer dürfen wieder vom Halbfinaleinzug träumen. Nach einem 7:3-Sieg gegen Schweden liegen sie auf Kurs, am Dienstag folgen Spiele gegen Tschechien und die Schweiz.

Im Slalom sorgte ein dramatischer Ausfall von Atle Lie McGrath für Aufsehen. Der Norweger schied trotz großem Vorsprung im zweiten Durchgang unglücklich aus. Der Schweizer Loic Meillard sicherte sich schließlich Gold.

Für das deutsche Biathlon-Team wurden keine Überraschungen bei der Staffel-Aufstellung bekanntgegeben. Justus Strelow startet, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn als Schlussläufer.

Die Shorttrack-Olympiasiegerin über 1000 Meter heißt Xandra Velzeboer aus den Niederlanden.

Im erstmals bei Winterspielen ausgetragenen Skisprung-Super-Team vertreten Philipp Raimund und Andreas Wellinger Deutschland.

Der Parkplatzfund einer Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg nahe Predazzo sorgte für einen Großeinsatz, der Sprengkörper wurde jedoch entschärft und keine Gefahr festgestellt.

Der deutsche Skispringer Gratz verpasste trotz guter Ausgangsposition eine Medaille nach einem Fehler im zweiten Durchgang.

Biathletin Rebecca Passler, die zunächst wegen eines positiven Tests auf ein Medikament aus dem italienischen Kader entfernt wurde, könnte nun doch bei Olympia starten.