Olympia 2026 im Liveticker: Finale Entscheidung steht fest
Mailand/Cortina (Italien) – Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina finden heute ihren Abschluss!
Am Samstag erkämpften die deutschen Frauen im Zweierbob Gold und Silber und sicherten damit weitere Medaillen für Team Deutschland auf der Eisbahn. Zum krönenden Abschluss greifen die Männer im Viererbob an.
In unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillengewinne, spannende Momente und interessante Randnotizen.
Spiel, Satz und Sieg bei Olympia!
Die USA sichern sich die letzte Goldmedaille der Spiele. Jack Hughes erzielte das entscheidende Tor zum 2:1 in der Verlängerung. Während die US-Mannschaft jubelt, müssen die Kanadier nach dem späten Gegentreffer erst einmal den Schock verarbeiten.
Ein packendes Eishockey-Finale bleibt es weiterhin.
Kanada und die USA liefern sich ein hart umkämpftes Duell. Chancen gibt es auf beiden Seiten, dennoch steht es nach drei Dritteln 1:1. Die Entscheidung fällt heute definitiv noch.
Kurz vor Ende des zweiten Drittels gelang Kanada der Ausgleich im Eishockey-Finale.
Der Spielstand beträgt 1:1, Torschütze war Cale Makar. Wird sich im dritten Drittel eine Entscheidung abzeichnen oder bringt die Verlängerung den Sieger?
Nach dem ersten Spielabschnitt führen die USA im Finale mit 1:0 gegen Kanada.
Das einzige Tor erzielte Matt Boldy bereits in der 6. Minute.
Der anvisierte dritte Platz wurde verfehlt, Team Deutschland belegt am Ende Rang fünf bei den Winterspielen. Insgesamt gewannen die Athleten achtmal Gold, zehnmal Silber und achtmal Bronze – also 26 Medaillen.
Vor vier Jahren in Peking erreichte Deutschland noch den zweiten Platz in der Nationenwertung hinter Norwegen.
"Deutschland bleibt eine Wintersportnation. Gleichzeitig müssen wir anerkennen, dass wir bei den Winterspielen 2026 nicht unseren eigenen Erwartungen gerecht wurden", äußerte Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein (CDU) laut dpa.
"Wir wollen bei Olympischen Winterspielen weiterhin zu den Top-3-Nationen zählen und im Sommer unter den besten fünf landen. Die Resultate aus Italien geben uns daher einen klaren Auftrag, die geplanten Reformen entschlossen voranzutreiben."
"Unglaublich, dass mein Plan bei meinem letzten Lauf so aufgeht. Ich kann es kaum fassen – es wird eine Weile dauern, bis ich das realisiere", sagte Johannes Lochner nach seinem Olympiasieg im Viererbob dem ZDF.
"Dieser Erfolg ist ein Traum, der sich in den vergangenen zwei Jahren in meinem Kopf abgespielt hat. Jetzt ist er Wirklichkeit – unbeschreiblich. Ein Moment für die Ewigkeit", erklärte Lochner, dessen Karriere mit diesem Sieg ein perfektes Ende findet.
Nun steht das Finale im Herren-Eishockey zwischen den USA und Kanada an. Die beiden Favoriten kämpfen um den Olympiasieg – die letzte sportliche Entscheidung der Winterspiele.
Nach knapp sechs Minuten gingen die USA mit 1:0 in Führung.
Im Curling-Finale der Frauen lieferten sich Schweden und die Schweiz über zweieinhalb Stunden ein spannendes Duell.
Am Ende jubelten die Schwedinnen mit einem knappen 6:5-Erfolg.
Die einzige noch ausstehende Medaillenentscheidung bei diesen Spielen ist das Herren-Eishockey-Finale (14:10 Uhr) zwischen den USA und Kanada.
Der Bob- und Schlittenverband Deutschlands (BSD) erzielte in Peking vor vier Jahren 16 Medaillen – in Cortina wurde dieses Ergebnis noch übertroffen.
Unglaubliche 19 Medaillen errang Team Deutschland durch Rodeln, Skeleton und Bob! Ohne die Erfolge auf der Eisbahn wären es nur sieben gewesen.
Bei Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen hatte der Bayer 16-mal knapp den zweiten Platz belegt, doch nun bei seinem letzten großen Wettkampf war alles anders.
Nach Gold im Zweierbob folgte nun auch der Sieg im Viererbob, angeschoben von Thorsten Margis, Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer.
Friedrich fuhr einen starken Lauf, doch der Vorsprung von Lochner war zu groß. In seinem letzten Rennen sicherte sich Lochner auch im Viererbob die Goldmedaille! Friedrich gewann erneut Silber.
Am Ende trennten die beiden deutschen Fahrer lediglich 0,57 Sekunden. Ammour verpasste als Vierter knapp das Podest hinter Vogt.
Der Schweizer Michael Vogt, nach drei Läufen auf Platz vier, attackierte den Deutschen Adam Ammour mit einem starken Lauf. Ammour unterliefen kleine Fehler, wodurch er am Ende nur vier Hundertstel hinter Vogt lag – eine Medaille wird für ihn vermutlich nicht mehr möglich sein.
Oben auf dem Podest stehen weiterhin die deutschen Gold- und Silbermedaillengewinner aus dem Zweierbob, Johannes Lochner und Francesco Friedrich.
Nach sieben Läufern im vierten und letzten Durchgang führt Dave Wesselink aus den Niederlanden bei einer der letzten Medaillenentscheidungen der Spiele.
Doch noch folgen 13 Nationen – ganz zum Schluss starten die drei deutschen Viererbobs.
Ebba Andersson aus Schweden sicherte sich nach 2 Stunden und 16 Minuten souverän den Olympiasieg im Langlauf-Massenstart der Frauen.
Mit über zwei Minuten Rückstand belegte die Norwegerin Heidi Weng den zweiten Platz. Auf dem dritten Rang landete die Schweizerin Nadja Kälin, die sich erst kurz vor dem Ziel gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen konnte.
Die einzige deutsche Starterin Katharina Hennig Dotzler erreichte den neunten Platz.
Im Freeski-Halfpipe-Wettbewerb der Frauen dominieren zwei Chinesinnen.
Freestyle-Star Eileen Gu gewann vor Fanghui Li, während die Britin Zoe Atkin Bronze holte.
Ohne die Erfolge im Eiskanal sähe die Medaillenbilanz von Team Deutschland deutlich schlechter aus. Um 12:15 Uhr startet der vierte und letzte Lauf im Viererbob.
Bisher liegen Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour auf Gold-, Silber- und Bronze-Kurs!
Die unter neutraler Flagge startende Russin Darija Neprjajeva griff im 50-Kilometer-Rennen versehentlich die Skier der deutschen Langläuferin Katharina Hennig Dotzler!
Neprjajeva benutzte die falsche Wechselzone und nahm deutsches Material. Die Techniker bemühten sich schnell um Ersatz für Dotzler.
Nach Abschluss der Biathlon-Wettkämpfe in Antholz bleibt für die deutschen Athleten ein bitteres Fazit: Es sind die schlechtesten Winterspiele seit Jahrzehnten im Medaillenspiegel.
Zudem beendete Franziska Preuß, die letzte deutsche Dominatorin aus früheren goldenen Zeiten, am Samstag ihre Karriere.
Mehr dazu erfahrt Ihr in unserem Artikel „Schlechteste Olympische Spiele der Geschichte: Quo vadis, deutscher Biathlon?“
Im Curling-Finale der Frauen stehen sich mittlerweile die Schweiz und Schweden gegenüber.
Kanada sicherte sich am Samstag gegen die USA die Bronzemedaille.
Nach 25 von 50 Kilometern liegt Katharina Hennig Dotzler weiterhin auf Rang neun (+2:43) im Langlauf-Massenstart der Frauen.
Die Führung hält Ebba Andersson aus Schweden.
Parallel zum dritten Viererbob-Lauf begann auch der Langlauf-Massenstart der Frauen.
Für Deutschland ist Katharina Hennig Dotzler die einzige Athletin über die 50 Kilometer. Nach 7,2 Kilometern liegt sie auf dem neunten Platz mit knapp 22 Sekunden Rückstand auf die Spitzenreiterin Ebba Andersson.
Lochner zeigte erneut keinen perfekten Lauf im Eiskanal, ließ der Konkurrenz aber kaum Chancen.
Friedrich verlor einige Hundertstelsekunden und liegt jetzt 0,48 Sekunden hinter Lochner. Ein Angriff wäre nur bei einem größeren Fehler Lochners möglich.
Ammour fährt zufriedenstellend, liegt aber bereits fast eine Sekunde hinter dem führenden Landsmann. Wichtig ist für ihn, dass er weiterhin auf dem dritten Platz bleibt. Die Schweizer um Michael Vogt sitzen ihm mit nur 0,09 Sekunden Rückstand dicht im Nacken. Der Italiener Baumgartner folgt mit 0,18 Sekunden Abstand. Der Kampf um Bronze bleibt spannend!
Da die deutschen Viererbobs nach den ersten zwei Läufen auf den Plätzen eins, zwei und drei liegen, starten Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour mit ihren Anschiebern im dritten Lauf ab 10 Uhr genau an diesen Positionen.
Kann Friedrich noch einmal Lochner herausfordern? Wird Ammour seinen Bronzerang gegen die internationale Konkurrenz verteidigen?
Eigentlich hatte Laura Nolte nach den Olympischen Winterspielen in Cortina vor, ihre Karriere zu beenden, berichtete sie nach ihrem Sieg im Zweierbob.
„Ich glaube, wir haben uns beide das mittlerweile anders überlegt. Es macht einfach noch unheimlich viel Spaß“, gestand die Deutsche. Ein Angriff auf den Gold-Hattrick in vier Jahren in den französischen Alpen? „La Plagne hat einen besonderen Platz in unserem Herzen – dort feierten wir unseren ersten Weltcupsieg. Also, mal sehen, was die Zukunft bringt“, sagte Nolte unter Bezug auf ihre Anschieberin Deborah Levi.
„In dieser Woche gab es viel Hass, aber wir entschieden uns, diesen nicht in unsere Kabine zu lassen und uns gegenseitig zu vertrauen“, erklärte Kanadas Curler Marc Kennedy nach dem Olympiasieg seines Teams.
Zu Beginn des Turniers hatte der Schwede Oskar Eriksson Kennedy mehrfach verbotenerweise am Stein berührt. Kennedy reagierte wütend, stritt alles ab und schickte Eriksson mit einem „Fuck off“ weg.
„Ich hätte die Situation besser lösen können, aber was passiert ist, ist passiert“, sagte Kennedy zum Wirbel nach dem Triumph Kanadas.
Nach mehr als zwei Wochen finden heute die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina ihren Abschluss.
Die Männer im Viererbob kämpfen um 10 Uhr und 12:15 Uhr noch um Medaillen für Team Deutschland.
Um 20:30 Uhr startet die große Abschlussfeier, bei der Tobias Wendl und Tobias Arlt die deutsche Fahne tragen – bei uns im Ticker könnt Ihr alles live mitverfolgen.
Damit verabschieden wir uns vom 15. und vorletzten Wettkampftag der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina.
Im Medaillenspiegel bekommt Ihr den Überblick, wie Deutschland kurz vor dem Ende des Großereignisses dasteht, nachdem die Frauen-Zweierbob-Teams die Medaillenbilanz noch einmal verbessert haben.
Die Slowakei, die Deutschland bezwungen hat, verlor auch gegen Finnland chancenlos.
Die Skandinavier gewannen mit 6:1 (1:0, 1:1, 4:0) in der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena.
Kanadas Männer-Curling-Team gewann das Finale mit 9:6 gegen Großbritannien und holte sich Gold!
Nach einem spannenden Duell, das beinahe in die Verlängerung ging, brach bei den Kanadiern der Jubel aus.
Laura Nolte und Deborah Levi verteidigten im Zweierbob ihren Olympiasieg! Sie fuhren beständig und wiederholten ihren Erfolg aus Peking auch in Cortina.
Lisa Buckwitz und Neele Schuten sicherten sich mit 0,53 Sekunden Rückstand Silber für Deutschland.
Der erhoffte deutsche Dreifach-Erfolg gelang nicht, Kim Kalicki und Talea Prepens konnten im vierten Lauf nicht mehr am US-Duo Humphries Armbruster/Jones vorbeiziehen, das die Bronzemedaille gewann.
Der vierte und letzte Durchgang im Frauen-Zweierbob steht kurz bevor!
Den Anfang machen Viktoria Cernanska und Lucia Mokrasova aus der Slowakei, Laura Nolte und Deborah Levi schließen den Wettkampf als letzte Starterinnen ab, wenn es um Gold geht.
Nach dem dritten Lauf ist die Spitze im Eiskanal von Cortina nahezu unverändert, sofern nicht mehr völlig Überraschendes passiert. Nolte und Levi führen mit 0,35 Sekunden Vorsprung.
Das US-Duo Humphries Armbruster/Jones musste gegenüber Silber-Gewinnerinnen Buckwitz/Schuten etwas abreißen lassen, während Kalicki/Prepens sich dem Podest mit nur 0,09 Sekunden Rückstand nähern. Noch bleibt es spannend und ein deutscher Dreifachsieg ist möglich.
Der dritte und vierte Lauf im Zweierbob der Damen stehen bevor und Team Deutschland hat exzellente Chancen auf mehrere Medaillen.
Nach den ersten beiden Läufen führen Laura Nolte und Deborah Levi vor Lisa Buckwitz und Neele Schuten. Das US-Duo Kaillie Humphries Armbruster und Jasmine Jones liegt auf dem dritten Rang, dahinter lauern mit Kim Kalicki und Talea Prepens zwei weitere deutsche Teams.
Eine weitere Goldmedaille im Eisschnelllauf geht an eine Niederländerin: Marijke Groenewoud gewinnt den Massenstart der Frauen.
Für die Oranje-Frauen ist es bereits der vierte Sieg bei diesen Spielen nach Femke Kok (500 Meter), Jutta Leerdam (1000 Meter) und Antoinette Rijpma-de Jong (1500 Meter). Silber ging an Ivanie Blondin aus Kanada, Bronze an Mia Manganello aus den USA.
Der Massenstart-Sieg der Männer ging ebenso an die Niederlande: Jorrit Bergsma setzte sich überraschend gegen den Dänen Viktor Hald Thorup und den Italiener Andrea Giovannini durch.
Das Halbfinale im Shorttrack verlief für die deutschen Eisschnellläufer beider Geschlechter enttäuschend: Alle fünf Athleten schieden aus und verloren damit die letzte Medaillenhoffnung.
Bei den Männern schied zuerst Felix Maly als 13. aus, anschließend konnte auch Fridtjof Petzold den zweiten Halbfinaldurchgang nicht bestehen und wurde 14.
Maira Jasch erlebte einen bitteren Nachmittag: Kurzfristig für Josephine Schlörb eingesprungen, verpasste sie als Neunte denkbar knapp den Einzug ins Finale. Josie Hofmann belegte im zweiten Halbfinale den elften Platz und wird ebenso nicht im Finale starten.
Somit wird es keine deutsche Medaille im Eisschnelllauf bei diesen Winterspielen geben.
„Die Karriere bei Olympia zu beenden, ist etwas Besonderes. Zusammen mit Doro war es ein großartiger Abschluss“, sagte Franziska Preuß nach dem Rennen in der ARD.
Umgeben von Familie und Freunden flossen bei ihr noch einmal Tränen. „Ich wollte eigentlich nicht mehr weinen, aber es war zu spät.“
Die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison blickte zurück: „Nach dem ersten Fehler habe ich es gelassen gesehen. Das Ergebnis war mir egal – ich wollte noch einmal alles aufsaugen und das ist mir gelungen.“
So nebensächlich das Ergebnis heute erscheint, im Hintergrund steht nun eine intensive Analyse an.
Nach dem Massenstart der Damen steht fest: Es ist das schlechteste Abschneiden des deutschen Biathlon-Teams bei Olympischen Spielen. Nur in der Mixed-Staffel zu Beginn gab es eine Bronzemedaille.
Preuß verabschiedet sich mit dem 28. Platz von der Biathlon-Bühne.
Die Luft sei raus, doch nun könne die 31-Jährige ihre großartige Laufbahn gebührend feiern. Auch die Italienerin Dorothea Wierer beendete ihre Karriere mit diesem Rennen.
Beide werden gemeinsam die Runde absolvieren und sich feiern lassen.
Im Biathlon-Massenstart der Frauen sicherten sich Oceane Michelon und Julia Simon überraschend Platz eins und zwei, Tereza Vobornikova wurde Dritte.
Voigt wurde Siebte, Hettich-Walz belegte Rang 17.
Deutschland holte erneut keine Medaille. Auch Voigt ließ eine Scheibe stehen und wurde Siebte nach dem vierten Schießen.
Hettich-Walz musste erneut in die Strafrunde. Die Tschechin Tereza Vobornikova führt überraschend.
Für Preuß kam währenddessen der siebte Fehler hinzu.
Vanessa Voigt ging nach dem ersten Stehendschießen als Fünfte auf die Runde – noch fehlerfrei.
Währenddessen schoss Hettich-Walz zwei Fehler, Preuß musste bereits vier Strafrunden absolvieren. Für sie gilt es jetzt, das letzte Rennen möglichst zu genießen, da sportlich kaum noch etwas zu holen ist.
Die zwei Deutschen blieben bislang ohne Fehler, Preuß musste schon zweimal in die Strafzeit.
Julia Simon aus Frankreich führt das Feld an. Zwölf Athletinnen sind weiterhin fehlerfrei.
Neben Preuß starten auch Vanessa Voigt und Janina Hettich-Walz.
Alle drei haben Außenseiterchancen auf eine Medaille, die Favoritinnen kommen jedoch aus Frankreich, Schweden, Norwegen und Italien.
Für Franziska Preuß ist es das letzte Rennen ihrer Karriere. Gleichzeitig erleben die deutschen Biathleten ihre schwächsten Winterspiele aller Zeiten.
In wenigen Minuten startet der Massenstart der Frauen. Können sie doch noch eine weitere Medaille für das deutsche Team sichern?
Tatjana Paller und Finn Hoesch verpassten knapp das Ziel, bei der ersten olympischen Skibergsteiger-Staffel unter die Top 5 zu kommen. Die Deutschen wurden mit 1:43 Minuten Rückstand Siebte.
Die Favoriten aus Frankreich, Emily Harrop und Thibault Anselmet, gewannen vor der Schweiz und Spanien Silber und Bronze.
Tim Hronek und Florian Wilmsmann sicherten sich im kleinen Ski-Cross-Finale die Plätze sechs und sieben.
Olympiasieger wurde der Italiener Simone Deromedis, eine große Überraschung. Sein Landsmann Federico Tomasoni sicherte Platz zwei, Bronze ging an den Schweizer Alex Fiva.
Nach dem zweiten Lauf im Viererbob führen Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour die Plätze eins bis drei an!
Ammour konnte sich an Hall und Follador vorbeischieben. Lochner verbesserte sich nach einem mäßigen Start und holte einige Hundertstel auf Friedrich auf.
„Ich finde, dass das Ergebnis nach dem ersten Tag in Ordnung ist“, zeigte sich Lochner im ARD-Interview bescheiden. Er hat nun einen Vorsprung von 43 bzw. 59 Hundertstelsekunden auf seine Landsmänner.
Unfassbar! Der Norweger gewann nach 2 Stunden und 7 Minuten auch den 50-Kilometer-Langlauf und ist damit der erfolgreichste Athlet in der Geschichte der Olympischen Winterspiele.
Seine Teamkollegen Martin Loewstroem Nyenget und Emil Iversen gewannen Silber und Bronze.
Im ersten Halbfinale des Ski-Cross verpatzte Florian Wilmsmann den Start, wurde letztlich nur Vierter und muss im kleinen Finale antreten.
Tim Hronek scheiterte ebenfalls knapp am Erreichen des großen Finales. Nach dem Rennen beschwerte er sich lautstark über seinen Konkurrenten Ryan Regez, der aufgrund Behinderung disqualifiziert wurde – für den Deutschen änderte das am Ergebnis jedoch nichts.
Florian Wilmsmann und Tim Hronek überstanden ihre Viertelfinals. Wilmsmann zeigte sich dominant, Hronek stürmte kurz vor dem Ziel noch auf den zweiten Platz seines Laufs.
Für Cornel Renn und Florian Fischer ist der Wettkampf leider bereits beendet.
Die Halbfinals starten in Kürze.
Jakob Mandlbauer und seine Anschieber Daniel Bertschler, Sebastian Mitterer und Daiyehan Nichols-Bardi stürzten im zweiten Lauf schwer!
Es war der erste schwere Unfall im Eiskanal von Cortina. Das Viererbob-Rennen musste unterbrochen werden. Mandlbauer wurde ins Krankenhaus gebracht.
Überraschenderweise gewann auch der vierte deutsche Fahrer seinen Achtelfinallauf im Ski-Cross.
Damit steht Hronek nach einer schwachen Qualifikation ebenfalls unter den besten 16.
Die USA setzten sich auf der Schanze, wie schon 2022, souverän durch.
Silber ging an die Schweiz, Bronze an China – Olympiasieger Wang Xindi und Li Tianma stürzten leider.
Florian Wilmsmann und Cornel Renn belegten die Plätze eins und zwei im Lauf und zogen ins Viertelfinale ein!
Im darauffolgenden Lauf erreichte auch Florian Fischer als Zweiter das Viertelfinale.
Wie schlägt sich der vierte Deutsche, Tim Hronek?
Nach 25 von 50 Kilometern führt ein norwegisches Trio rund um Superstar Klaebo.
Favorit Harald Oestberg Amundsen aus Norwegen und der bisher gut platzierte Finne Iivo Niskanen mussten das Rennen abbrechen.
China, Australien und die Schweiz zogen ins zweite Finale ein, in dem die Medaillen vergeben werden.
Kanada, Kasachstan und die Ukraine schieden aus.
„Das schmerzt sehr, weil es irgendwo zwischen Drama und Tragödie war“, erklärte Olaf Tabor, Vorstand Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes.
Bisher erreichte Team Deutschland zwölf vierte Plätze. „Das gehört zum Ergebnis der Mannschaft. Wir müssen analysieren, wie wir das auswerten“, so der Chef de Mission.
Johannes Hoesflot Klaebo gewann bereits fünf Goldmedaillen bei diesen Spielen und will auch über 50 Kilometer erneut angreifen.
Drei weitere Deutsche sind bei diesem Rennen dabei, haben jedoch keine Medaillenchancen.
Das nächste Ski-Freestyle-Finale hat begonnen. Von sieben Nationen im ersten Durchgang können vier ins Mixed-Team-Aerials-Finale einziehen.
Deutschland ist bei diesem spektakulären Sprung-Wettbewerb nicht vertreten.
Daniela Maier gewann am Freitag Gold für Deutschland. Nun haben die deutschen Herren vier Athleten im Ski-Cross-Qualifying.
Florian Wilmsmann fuhr auf einen starken vierten Platz und sicherte sich Vorteile für das Achtelfinale, wo es dann Eins-gegen-Eins-Kämpfe gibt.
Der Brite Brad Hall und der Schweizer Cedric Follador konnten an Adam Ammour vorbeiziehen.
Der Bronze-Gewinner im Zweierbob liegt im Viererbob aktuell auf Platz fünf mit 0,6 Sekunden Rückstand auf Platz drei, den Lochner hält.
Mit 0,02 und 0,04 Sekunden sitzen ihm Michael Vogt aus der Schweiz und Patrick Baumgartner aus Italien dicht im Nacken.
Francesco Friedrich, Adam Ammour und Johannes Lochner sowie ihre Anschieber absolvierten ihren ersten Lauf im Viererbob.
Obwohl Lochner zu Beginn einen Fehler machte, fuhren seine deutschen Konkurrenten deutlich schlechter, sodass er sich sofort wieder absetzen konnte und gegenwärtig 0,39 Sekunden Vorsprung auf Friedrich hat.
Die Bühne für das letzte Rennen in der Karriere von Franziska Preuß könnte nicht größer sein: Der Massenstart der Frauen (14:15 Uhr) ist nicht nur der letzte Biathlon-Wettbewerb bei den Spielen, sondern auch ihr letzter Profiwettkampf!
„Mein Hauptziel ist, die Freude wieder zu spüren und den Grund, warum ich mit Biathlon angefangen habe“, so die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison im ZDF. „Es ist einfach ein cooler Sport. Ich hoffe, dass ich das Gefühl habe und alles andere ausblenden kann.“ Das Ergebnis spiele dabei eine untergeordnete Rolle: „Was auch immer passiert, ich bin damit zufrieden.“
Das wird ein echter Knaller! Das Finale im Herren-Eishockey heißt USA gegen Kanada am Sonntag (14:10 Uhr).
Im Abendspiel besiegten die US-Amerikaner die Slowakei deutlich mit 6:2. Dieses Finalduell gab es schon mehrfach bei Olympischen Spielen: 2002 und 2010 siegten die Kanadier, 1960 jubelten die USA gegen Kanada.
Die schnellsten Herren im Shorttrack kommen aus den Niederlanden.
Die Oranje sicherten sich den Sieg über 5000 Meter, dahinter folgten Südkorea und Italien.
Im Shorttrack-Finale über 1500 Meter der Frauen gewann Gili Kim aus Südkorea Gold. Silber und Bronze gingen an Minjeong Choi (Südkorea) und Corinne Stoddard (USA).
Die Medaillen im Halfpipe-Finale im Ski-Freestyle sind vergeben.
Alex Ferreira aus den USA gewann mit 93,75 Punkten vor Henry Sildaru (Estland, 93,00) und Brendan Mackay (Kanada, 91,00).
Laura Nolte verbesserte sich deutlich und reduzierte den Abstand zu ihren deutschen Teamkolleginnen auf wenige Hundertstelsekunden.
Mit einer Gesamtzeit von 1:53,93 Minuten übernahm sie nach dem zweiten Lauf die Führung, da Kaillie Armbruster Humphries Fehler machte und jetzt 23 Sekunden hinter Nolte liegt – und auch hinter Buckwitz.
Nach zwei von vier Läufen im Zweierbob führen Lisa Buckwitz und Kim Kalicki das Feld an.
1:54,11 Minuten lautet die aktuelle Bestzeit von Buckwitz, doch Laura Nolte und Kaillie Armbruster Humphries folgen noch.
Monobob-Siegerin Elana Meyers Taylor aus den USA wird im Zweierbob voraussichtlich nicht um Medaillen mitkämpfen.
Sie machte zu Beginn einen schweren Fehler und liegt derzeit nur auf dem achten Platz.
Währenddessen läuft der zweite Durchgang im Zweierbob der Frauen. Die Fahrerinnen starten in umgekehrter Reihenfolge des ersten Laufs.
Nach den ersten 15 von 25 Teams führt Breeana Walker aus Australien mit 1:55,05 Minuten.
Vor dem Halfpipe-Finale stürzte Ski-Freestyler Seunghun Lee. Der Südkoreaner verletzte sich beim Aufwärmen und verpasst das Finale.
Nach dem Sturz hielt er sich das Gesicht und musste vom Platz transportiert werden. Sein Olympia-Traum ist damit geplatzt.
In einem turbulenten Schlussabschnitt sicherte Kanada das Herren-Eishockey-Finale für Sonntag.
Gegen den amtierenden Olympiasieger Finnland hatten die NHL-Stars der Weltelite große Schwierigkeiten, sicherten sich das Finalticket erst kurz vor Schluss.
Die Frauen führen im Zweierbob nach dem ersten Lauf die USA an: Kaillie Armbruster Humphries fuhr mit 56,92 Sekunden nicht nur die schnellste Zeit, sondern stellte einen neuen Bahnrekord auf.
Damit übertraf sie die Bestzeit von Laura Nolte (56,97 Sekunden) knapp. Dahinter folgen zwei deutsche Teams: Lisa Buckwitz (57,05) und Kim Kalicki (57,13).
Es sind noch nicht alle Starterinnen unten, der zweite Lauf beginnt um 19:45 Uhr.
Antoinette Rijpma-de Jong aus den Niederlanden gewann die Goldmedaille über 1500 Meter!
Miho Takagi lag lange auf Goldkurs, musste aber am Ende abreißen lassen. Die Dominanz der Niederländerinnen auf dem Eis blieb ungebrochen. Neben den Siegen über 500 und 1000 Meter gab es damit eine weitere Goldmedaille für das Nachbarland Deutschlands.
Silber ging an die Norwegerin Ragne Wiklund mit nur 0,06 Sekunden Rückstand, Bronze sicherte sich Valerie Maltais aus Kanada.
Der Massenstart am Samstag ist der letzte Auftritt von Franziska Preuß als aktive Biathletin!
Vor den Spielen hatte die 31-Jährige angekündigt, ihre Karriere nach der Saison zu beenden. Jetzt zieht sie den Schritt vor und kehrt nach den Winterspielen nicht mehr in den Weltcup zurück.
"Wenn ich heute auf meine Karriere zurückblicke, fühlt es sich unglaublich an. Als ich mit Biathlon begann, hätte ich mir vieles von dem, was ich erlebt und erreicht habe, nicht erträumt", sagte Preuß. "Es war eine spannende Zeit mit vielen besonderen Momenten und tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte."
Es ist kaum zu glauben! Philipp Horn lag lange auf Medaillenkurs, wurde am Ende aber nur Vierter.
Nach einem Fehler beim letzten Schießen zog der Franzose Quentin Fillon Maillet in der letzten Runde mit großer Überlegenheit an Horn vorbei und verdrängte den Thüringer auf den undankbaren vierten Platz.
"Ich habe mich gefragt: Warum gerade er? Er ist der Schnellste hier und einfach eine Maschine", ärgerte sich der 31-Jährige im ZDF-Interview.
Der Norweger Johannes Dale Skjevdal sicherte sich souverän Gold vor seinem Landsmann Sturla Holm Lægreid. Philipp Nawrath wurde Siebter, David Zobel beendete das Rennen auf Platz 23.
Horn glänzte beim dritten Schießen und rückte ohne Fehler auf den zweiten Platz vor.
Johannes Dale Skjevdal führt, Sturla Holm Lægreid folgt auf Platz drei hinter dem DSV-Biathleten.
Eine bittere Nachricht: Der italienische Lokalmatador Tommaso Giacomel musste das Rennen nach dem zweiten Schießen verletzungsbedingt aufgeben.
Der Massenstart der Männer im Biathlon läuft seit einigen Minuten. Philipp Horn, Philipp Nawrath und David Zobel wollen die letzte Medaillenchance nutzen und die bislang enttäuschenden Spiele versöhnlich abschließen. Aktuell liegen alle drei jedoch deutlich hinter den Podestplätzen.
Die Frauen starten morgen um 14:15 Uhr beim Massenstart mit dem Ziel, für Deutschland noch eine zweite Medaille zu gewinnen.
Daniela Maier errang Gold im Ski-Cross!
Nach Bronze in Peking setzte sich die 29-Jährige überraschend mit großem Vorsprung im Finale durch und siegte vor der Schweizerin Fanny Smith. Bronze ging an Sandra Näslund aus Schweden, Marielle Berger Sabbatel aus Frankreich wurde Vierte.
Die deutsche Freestylerin Daniela Maier hat mit dem Einzug ins Große Finale im Ski-Cross beste Chancen auf Edelmetall!
Sie muss nur eine der drei Rivalinnen hinter sich lassen – die Schwedin Sandra Näslund, Fanny Smith aus der Schweiz und Marielle Berger Sabbatel aus Frankreich streben ebenfalls eine Medaille an.
Mit ihrer Goldmedaille in der Teamstaffel zählen Tobias Wendl und Tobias Arlt zu den erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken aller Zeiten – jetzt erfahren sie eine weitere besondere Ehre: Sie tragen die schwarz-rot-goldene Fahne bei der Abschlussfeier.
„Es war ein Lebensziel, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger zu führen. Dass wir das zum Ende unserer olympischen Karrieren schaffen, bedeutet uns mindestens genauso viel wie der Olympiasieg“, erklärten die Rodler. Wendl war zwar als Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier nominiert, wurde jedoch nicht ausgewählt.
Die beiden kündigten bereits an, dass diese Winterspiele ihre letzten sein werden.
Mit elf vierten Plätzen führt Deutschland derzeit die Liste der knapp verpassten Medaillen an.
Im Biathlon verpassten sowohl Männer- als auch Frauenstaffel Edelmetall, dazu kamen weitere knappe Platzierungen in Langlauf, Skispringen, Rodeln, Skeleton, Snowboard und Monobob.
Andere schwarz-rot-goldene Dramen wie bei Lena Dürr, die zweimal auf Medaillenkurs war, aber im Slalom scheiterte, sind hier nicht eingerechnet. Norwegen verzeichnet derzeit neun zweite Plätze in der „Blech“-Statistik, was angesichts von 16 Goldmedaillen aber verschmerzbar ist. Frankreich erreichte achtmal knapp das Podest und liegt damit auf Platz drei.
Als TV-Experte begleitete Deutschlands Ski-Star Felix Neureuther die Olympischen Spiele in Bormio. Die vielen Wettkampfstätten fanden jedoch nicht seine Zustimmung.
„Ob das die Zukunft der Olympischen Spiele ist, mit weiten Wegen und verstreuten Orten, ist fraglich“, sagte er der Süddeutschen Zeitung. „Wir sollten die Spiele an Orte vergeben, die zentral und nicht zu weitläufig sind.“
Die Spiele finden aktuell an 13 Orten statt. Für die Großveranstaltung 2030 in den französischen Alpen ist erneut ein dezentraler Modus mit mehreren Schauplätzen geplant. „Es war sehr getrennt, und daher kam nicht die erhoffte Olympia-Stimmung auf“, ergänzte Neureuther.
Der 13. Wettkampftag verlief aus deutscher Sicht enttäuschend: Zum ersten Mal bei diesen Spielen gewann Team Deutschland keine Medaille. Auch im Eiskunstlauf-Finale der Frauen konnten keine deutschen Athletinnen punkten, da keine vertreten sind.
Wie sich das auf den Medaillenspiegel auswirkt, erfahrt Ihr hier.
Die USA gewannen das Frauen-Eishockey-Finale gegen Kanada in der Verlängerung mit 2:1!
Vier Minuten dauerte die Verlängerung, als Megan Keller das entscheidende Tor erzielte und die US-Mannschaft jubeln ließ. Kanada hatte fast das ganze Spiel über geführt. Erst zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit gelang den USA der Ausgleich.
Die Qualifikation der Freestyle-Skifahrerinnen in der Halfpipe wurde durch einen schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.
Die Kanadierin stürzte im zweiten Durchgang bei der Landung eines Tricks und schlug mit dem Kopf auf. Sie wurde lange behandelt und nach rund zehn Minuten in einem Schlitten vom Platz gebracht. Sharpe winkte den geschockten Zuschauern jedoch zu und signalisierte leichte Entwarnung.
Ihr Ergebnis aus dem ersten Lauf reichte für die Qualifikation als Drittbeste fürs Finale. Ob sie am Samstagabend starten kann, ist noch offen.
Spannung pur! Fast zwei Drittel der Spielzeit führte Kanada im Frauen-Eishockey-Finale mit 1:0, doch zwei Minuten vor Schluss glich Hilary Knight für die USA aus.
So geht es in die Verlängerung. Vorher bereiteten die Eismaschinen erneut die Spielfläche vor.
Für Italien laufen die Winterspiele bisher sehr erfolgreich, doch im Technik-Team der Herren-Alpinfahrer gab es keine Medaille. Trainer Mauro Pini (61) zog deshalb die Konsequenzen und trat zurück.
„Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Resultate in den Technischen Disziplinen. Nach reiflicher Überlegung und wegen fehlenden Vertrauens zu den Vorgesetzten halte ich einen Rücktritt für richtig“, teilte der italienische Skiverband FISI mit.
Pini hatte das Technik-Team erst im April übernommen, konnte aber während der Weltcup-Saison keine guten Ergebnisse erzielen. Bei Olympia erreichte nur zwei von acht Startern das Ziel im Slalom und Riesenslalom.
Es geht um Gold! Ein besseres Frauen-Eishockey-Finale hätte man sich kaum wünschen können, denn Kanada und die USA treffen als Topfavoriten aufeinander.
Dies ist bereits das fünfte Mal in Folge, dass beide Nationen im Olympiafinale stehen. Dreimal davon gewann Kanada.
Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb reist ohne Medaille ab. Nach einer Erkrankung vor seinem ersten Rennen konnte er auch über 1500 Meter nicht mithalten und belegte Platz 13.
Den Olympiasieg sicherte sich der Chinese Zhongyan Ning, der überraschend den Favoriten Jordan Stolz aus den USA auf Platz zwei verwies. Der Niederländer Kjeld Nuis wurde Dritter. Die deutschen Fahrer Hendrik Dombek und Moritz Klein platzieren sich auf 19. und 20.
Damit platzt auch die letzte deutsche Medaillenhoffnung des Tages. Zum ersten Mal bei diesen Spielen endet ein Wettkampftag ohne Medaille für Team Deutschland. Die letzten Entscheidungen – das Frauen-Eiskunstlauf-Kür und das Frauen-Eishockey-Finale – finden ohne deutsche Beteiligung statt.
Was für ein Thriller! Bis zum Ende der regulären Spielzeit stand es 1:1 zwischen Schweden und der Schweiz im Frauen-Eishockey-Bronzespiel, auch die Verlängerung schien torlos zu bleiben.
Doch 50 Sekunden vor Schluss traf Alina Müller für die Schweiz und beschert den Eidgenossinnen nach Platz vier in Peking diesmal eine Medaille.
Im Frauen-Eishockey nähert sich das Turnier dem Ende, die ersten Medaillen werden bald vergeben.
Im Spiel um Platz drei zwischen der Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel 1:1 – ein harter Kampf um Bronze.
Die erste Goldmedaille im Skibergsteigen der Herren geht an den Spanier Oriol Cardona Coll.
Nikita Filippov aus Russland unter neutraler Flagge gewann Silber, Thibault Anselmet aus Frankreich sicherte sich Bronze. Der Deutsche Finn Hösch schied bereits im Vorlauf aus.
Unfassbar! Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek konnten ihren Vorsprung aus dem Springen nicht halten und belegten trotz guter Podestchancen im Teamsprint den fünften Platz.
Der Vorsprung schmolz von Beginn an, ein Doppel-Sturz von Geiger in der achten Runde zerstörte die Medaillenhoffnungen endgültig. Es sind die ersten Winterspiele ohne Medaille für die deutschen Kombinierer seit 1998.
Gold ging an Norwegen, Silber an Finnland, Bronze an Österreich. Italien wurde Vierter.
Schade! Im ersten olympischen Finale der Frauen im Skibergsteigen verpasste Tatjana Paller als Vierte knapp das Podest.
Die Starnbergerin startete holprig, lag lange auf Platz sechs, konnte aber noch aufholen und ließ die Italienerin Giulia Murada sowie die Französin Margot Ravinel hinter sich. Gold gewann Marianne Fatton aus der Schweiz, Silber Emily Harrop aus Frankreich, Bronze Ana Rodriguez Alonso aus Spanien.
Tatjana Paller hat die Chance auf eine der allerersten Medaillen im Skibergsteigen.
Die WM-Dritte qualifizierte sich im zweiten Halbfinale als Zweite hinter der Französin Margot Ravinel für das Finale, wo sechs Athletinnen um Medaillen kämpfen.
Die deutschen Männer-Curler beendeten die Spiele mit einem 6:4-Sieg gegen China.
Das Spiel hatte sportlich keine Bedeutung, da beide Teams keine Chance mehr auf das Halbfinale hatten. Deutschland gewann vier von neun Spielen, allerdings war die überraschende Niederlage gegen Tschechien ein Rückschlag für die Medaillenhoffnungen.
Tatjana Paller qualifizierte sich bei starkem Schneefall in Bormio als Zweite ihres Vorlaufs für das Halbfinale im erstmals olympischen Skibergsteigen.
Helene Euringer (Platz fünf) schied aus, auch Finn Hösch scheiterte als Vierter der Qualifikation bei den Männern.
Das deutsche Kombinierer-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek legte im Skispringen eine starke Leistung hin und setzte sich vorerst an die Spitze.
Rydzek sprang 123 Meter und erhielt 122 Punkte, Geiger legte 124,5 Meter nach und kam auf 246,5 Punkte.
Der Abstand zum zweitplatzierten Norwegen beträgt aktuell 13 Sekunden. Ab 14 Uhr fällt die Medaillenentscheidung im Langlauf über 2x7,5 Kilometer.
Skibergsteigen ist erstmals bei Olympia vertreten. Doch worum geht es dabei?
Ski Mountaineering, kurz Skimo, ist eine Art Skitourengehen. Die Athleten laufen mit Fellen an den Skiern einen Hang hoch. Oben werden die Felle abgenommen und es geht ins Tal. „Aber gemütliche Pausen gibt es bei uns nicht“, scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.
Bei Olympia gibt es heute den Sprint und am Samstag die Mixed-Staffel. Im Sprint sind 70 Höhenmeter zu überwinden, inklusive eines Abschnitts, bei dem die Ski auf den Rücken geschnallt werden. Der Wettkampf läuft im K.o.-Format, eine Runde dauert etwa drei Minuten.
Starker Schneefall an den italienischen Olympia-Austragungsorten verzögert den Ablauf, vor allem bei den Ski-Freestylern.
Bereits am Mittwochabend musste ein Sprung verschoben werden, die für Donnerstag geplante Halfpipe-Qualifikation wurde ebenfalls wegen starker Schneefälle verschoben. Die Sicherheit der Athleten steht an erster Stelle. Die Qualifikation soll nun am Freitag um 10:30 Uhr starten, das Finale um 13:30 Uhr. Die Qualifikation der Frauen am Donnerstagabend um 19:30 Uhr soll – Stand jetzt – stattfinden.
Während die USA und Schweden noch um den letzten Eishockey-Halbfinalplatz kämpfen, sind die deutschen Sportler bereits zurück in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland jedoch nicht nach Plan.
Lena Dürr schied auf Silberkurs liegend früh aus, das deutsche Eishockey-Team verlor deutlich gegen die Slowakei, und Franziska Preuß schoss in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde, was die Medaillenhoffnungen zunichtemachte.
Doch es gab auch Grund zum Feiern: Coletta Rydzek und Laura Gimmler gewannen Bronze im Langlauf-Teamsprint. Den Medaillenspiegel findet Ihr hier.
Die niederländischen Brüder Melle und Jens van't Wout stehen gemeinsam auf dem Podium im Shorttrack über 500 Meter: Melle holte Silber, Jens Bronze.
Gold gewann der Kanadier Steven Dubois, der zuvor bereits Silber mit der Staffel geholt hatte.
Die Frauen-Shorttrack-Staffel gewann Südkorea knapp vor Italien und Kanada.
Der dritte Eishockey-Halbfinalist steht fest: Finnland besiegte die Schweiz mit 3:2 in der Verlängerung und trifft nun auf die Slowakei.
Finnland lag lange 0:2 zurück, schaffte aber dank Sebastian Aho und Miro Heiskanen kurz vor Schluss den Ausgleich. Artturi Lehkonen erzielte den Siegtreffer in der Verlängerung.
Die Overtime zwischen Kanada und Tschechien endete schon nach 82 Sekunden mit dem Sieg der Kanadier.
Mitch Marner traf für Kanada und sicherte den Einzug ins Halbfinale gegen den Sieger der Partie USA gegen Schweden.
Tschechien zwang Kanada in die Verlängerung, nach regulärer Spielzeit stand es 3:3.
Bis 3:30 Minuten vor Schluss führte Tschechien sogar mit 3:2, aber Kanadas Nick Suzuki rettete sein Team.
Traurig: Snowboarderin Annika Morgan lag im Slopestyle lange auf Bronze-Kurs, musste sich am Ende aber mit Rang vier zufrieden geben.
Im letzten Lauf zog die Neuseeländerin Zoi Sadowski-Synnott an ihr vorbei. Morgan fehlten 7,02 Punkte für die erste Medaille einer deutschen Snowboarderin seit 1998. Die ersten beiden Plätze gingen an zwei Japanerinnen: Mari Fukada gewann vor Kokomo Murase.
Bahnt sich eine Überraschung an? Tschechien führt nach dem ersten Drittel mit 2:1 gegen Kanada!
Dabei ist Kanada der Topfavorit bei diesen Spielen und hatte Tschechien in der Vorrunde souverän mit 5:0 besiegt.
Nachdem die Slowakei Deutschland mit 6:2 besiegt und sich den ersten Platz im Eishockey-Halbfinale sicherte, treffen nun Kanada und Tschechien aufeinander.
Die französische Biathlon-Staffel gewann Gold überlegen. Trotz einer Strafrunde zu Beginn durch Camille Bened kämpften Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon das Team zurück und sicherten mit 51,3 Sekunden Vorsprung den Sieg vor Schweden. Bronze gewann Norwegen.
Vanessa Voigt schoss zwar sauber, konnte den Rückstand aber nicht wettmachen und führte Deutschland auf Rang vier.
Frankreich gelang damit das Kunststück, alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – zum ersten Mal an eine Nation zu vergeben.
Janina Hettich-Walz konnte Deutschland ebenfalls nicht näher an die Spitze bringen. Sie übergab als Fünfte an Vanessa Voigt, der Rückstand auf die Spitze betrug bereits 1:22 Minuten, auf Norwegen als Drittplatzierten 25 Sekunden.
Trotz Strafrunde im Stehendanschlag verhinderte die Deutsche größere Verluste, benötigte aber zu viel Zeit für Nachlader, weshalb der Abstand wuchs.
Franziska Preuß schoss eine Strafrunde beim Stehendanschlag, obwohl sie die Position zwei übernommen hatte, um den Druck zu mindern. Damit machte sie ihre eigene gute Leistung zunichte und übergab als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Hettich-Walz.
Julia Tannheimer feierte ein starkes Staffeldebüt bei Olympia und übergab als Zweite an Preuß.
Nur zwei Nachlader beim Stehendanschlag und eine starke Laufleistung brachten Tannheimer einen guten Wechsel. Nur die Schwedin Linn Gestblom war beim Wechsel 5,1 Sekunden schneller.
Mit einer ungewohnten Aufstellung wollen die deutschen Biathletinnen noch eine Medaille gewinnen: Julia Tannheimer startet, Franziska Preuß läuft auf Position zwei, Janina Hettich-Walz auf drei und Vanessa Voigt auf vier.
Der Medaillentraum ist geplatzt! Das deutsche Eishockey-Team verlor 2:6 gegen die Slowakei und scheidet im Viertelfinale aus.
Leon Draisaitl und Co. agierten gegen ein effizienteres slowakisches Team zu passiv. Vor dem gegnerischen Tor fehlte zudem die nötige Kaltschnäuzigkeit.
Mit dem 6:2 ist das Ausscheiden besiegelt. Tomas Tatar traf für die Slowakei.
Der nächste Konter machte für Deutschland die letzte Hoffnung zunichte.
Ein bitterer Albtraum für Lena Dürr: Die Münchnerin schied nach dem zweiten Platz im ersten Durchgang bei einem unglücklichen Fehler im ersten Tor aus.
Mikaela Shiffrin nutzte die Chance, beendete ihren Olympia-Fluch und gewann Gold vor der Schweizerin Camille Rast. Anna Swenn Larsson holte Bronze.
Aus deutscher Sicht steht es zum Schluss 2:5. Frederik Tiffels traf im Powerplay.
Das letzte Drittel läuft, für Deutschland sieht es jedoch schwer aus. Nach dem Anschluss war noch mehr möglich, aber Zeit wird zum Faktor. Ein weiteres Gegentor kann sich die Mannschaft nicht leisten.
Endlich gelang Deutschland der Anschlusstreffer zum 1:4 durch Lukas Reichel, der von Draisaitl bedient wurde. Noch ist Hoffnung da.
Deutschland spielt engagiert, doch die Slowakei kontert kaltblütig zum 4:0 durch Dalibor Dvorsky.
Deutschland findet im Angriff keine Effektivität, der Gegner nutzt seine Chancen konsequent.
Im Slopestyle-Finale der Männer sind die Medaillen vergeben: Yiming Su (China) gewann Gold vor Taiga Hasegawa (Japan). Bronze ging an Jake Canter (USA).
Für die Slowakei fiel mit dem schnellen 3:0 durch Oliver Okuliar die Entscheidung.
Die Enttäuschung der deutschen Mannschaft ist deutlich spürbar. Das Halbfinale rückt in weite Ferne, eine Aufholjagd ist nur schwer möglich.
Milos Kelemen erzielte das 2:0 für die Slowakei und machte die Aufgabe für Deutschland noch schwieriger.
Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei begann, nach dem ersten Drittel liegt Deutschland mit 0:1 zurück.
Pavol Regenda brachte die Slowaken in der 19. Minute in Führung, obwohl Deutschland gute Ansätze zeigte. Noch ist Zeit für ein Comeback.
Die deutschen Männer Jakob Elias Moch und Jan Stölben landeten im Teamsprint auf einem respektablen neunten Platz.
Gold ging an Norwegen mit Johannes Høsflot Klæbo, dem erfolgreichsten Olympioniken der Winterspiele. Die USA wurden Zweiter, Italien holte Bronze.
Das deutsche Frauenteam sicherte sich mit einem knappen Schlusssprint Bronze im Langlauf-Sprint. Laura Gimmler und Coletta Rydzek freuten sich über die Medaille.
Gold gewannen die Schwedinnen, Silber ging an die Schweiz.
Nach dem ersten Lauf lag Lena Dürr auf dem zweiten Platz hinter Mikaela Shiffrin und hatte somit gute Medaillenchancen.
Der Abstand zur US-Amerikanerin betrug 0,82 Sekunden, die Schwedin Cornelia Öhlund lag Dritte. Emma Aicher fiel auf Rang acht zurück, ist aber noch im Rennen.
Im Riesenslalom hatte Dürr bereits den ersten Lauf auf Platz zwei beendet, doch das reichte nicht für das Podest. Hoffentlich läuft es heute besser.
Emma Aicher zeigte erneut ihr Können als Allrounderin, lag aber nur auf Platz sechs.
Der Abstand zu den Medaillenrängen ist gering, noch ist alles offen.
Im Slalom der Skirennläuferinnen begann um 10 Uhr der erste Durchgang.
Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor und lag zwischenzeitlich an der Spitze, wurde jedoch von Mikaela Shiffrin verdrängt. Nun folgt Emma Aicher.
Nach über zwei Jahren ohne Niederlage patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin am Freitag bei der Kür. Obwohl er nicht der Einzige war, bekam er danach viel Hass in den sozialen Medien zu spüren.
„Auch die scheinbar Stärksten kämpfen innerlich“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram. „Hasserfüllte Kommentare greifen den Verstand an, Angst zieht einen in die Dunkelheit, egal wie sehr man versucht, dem Druck standzuhalten.“
Der zweifache Weltmeister stürzte nach dem Kurzprogramm, wo er geführt hatte, und fiel auf Platz acht zurück. Überraschend gewann Mikhail Shaidorov aus Kasachstan Gold.
Der vierfache Olympiasieger Francesco Friedrich freute sich auch über Silber.
„Silber sieht verdammt gut aus“, sagte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.
Mit dem Sieg im Zweierbob kamen drei weitere Medaillen für Team Deutschland hinzu.
Eine Übersicht zum aktuellen Medaillenspiegel gibt es im Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.
Team Deutschland dominierte im Zweierbob.
Die Athleten holten nicht nur Edelmetall, sondern sorgten mit emotionalen Momenten bei der Siegerehrung für Begeisterung.
Nach dem vierten Lauf im Zweierbob ist klar: Das Podium ist schwarz-rot-gold!
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour verteidigten ihre Positionen mit nahezu perfekten Fahrten.
Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer setzten sich mit Gold durch.
Mit der besten Startzeit fuhren sie nach 54,91 Sekunden ins Ziel. Die fehlerfreie Fahrt begeisterte – Glückwunsch!
Gesamtzeit Lochner/Fleischhauer: 3:39,70 Minuten.
Francesco Friedrich kam mit 55,33 Sekunden ins Ziel.
Gesamtzeit jetzt 3:41,04 Minuten – mindestens Silber.
Im letzten Lauf fuhr Adam Ammour mit Anschieber Alexander Schaller in 55,35 Sekunden über die Bahn.
Gesamtzeit: 3:41,52 Minuten. Trotz eines kleinen Drifts sicherte dies die Bronzemedaille.
Die beiden hatten die bisher beste Startzeit.
Um 21:05 Uhr beginnt der finale vierte Lauf im Zweierbob.
Eine nicht gewagte Prognose: Wenn die drei deutschen Teams keine Fehler machen, gibt es einen Medaillentriplett für Team Deutschland.
Wir melden uns zurück zum Zweierbob der Männer, ab 19 Uhr startet der dritte von vier Läufen.
Johannes Lochner eröffnete und machte einen kleinen Fehler, der aber kaum ins Gewicht fiel. Er finishte in 54,89 Sekunden.
Francesco Friedrich folgte und hatte mehrere kleine Fehler. Sein Rückstand auf Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden – Lochner kann langsam den Sieg feiern.
Adam Ammour bleibt Dritter, liegt 1,38 Sekunden hinter Lochner. Deutschland hat vor dem letzten Lauf sehr gute Chancen auf ein Medaillen-Triple!
Im Eisschnelllauf-Teamverfolgungsfinale spielte Team Deutschland nur eine Nebenrolle. Bei den Frauen gewann Kanada Gold (2:55,81 Min.) vor den Niederlanden. Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz aus Deutschland gewannen das C-Finale und wurden Fünfte.
Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Min.) vor den USA. Die Deutschen Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und wurden Siebte.
Keine Medaille für die deutschen Biathleten! Die Staffel kam auf Rang vier ins Ziel. Frankreich gewann erstmals die Staffel-Goldmedaille, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf Distanz. Schweden gewann Bronze, Team Deutschland fast eine weitere Minute hinter Bronze.
Ärgerlich für Deutschland: Die Laufleistung war lange Medaillenwürdig, doch zwölf Nachlader führten zu doppelt so vielen Fehlern wie bei Norwegen und Schweden. Frankreich schoss zumindest neun Fehler und musste eine Strafrunde drehen.
Deutschland bleibt auf Distanz! Philipp Nawrath brachte die Staffel zwar auf Platz vier, lag aber schon 49 Sekunden hinter den Führenden beim Wechsel.
Schweden, Norwegen und Frankreich machten vorne das Tempo, während Nawrath alleine arbeitete und drei Fehler im Stehendanschlag beging. Jetzt liegt die Hoffnung auf Philipp Horn.
David Zobel begann mit fehlerfreiem Liegendschießen und übernahm kurzzeitig die Führung.
Doch im Stehendschießen benötigte er drei Nachlader und verlor Zeit auf Frankreich, das trotz Strafrunde führte.
Beim Wechsel auf Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand auf Platz sechs hinter Frankreich, Finnland und Schweden.
Justus Strelow legte im Staffelstart eine starke Schießeinlage hin, wechselte als Dritter auf David Zobel.
Er hatte 15 Sekunden Rückstand auf Norwegens Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.
Die Herren-Biathlon-Staffel läuft und bietet die beste Chance auf eine Medaille für Deutschland.
Justus Strelow startete mit brillanter Schießleistung, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.
Die deutschen Eishockey-Spieler erreichten souverän das Viertelfinale mit einem 5:1-Sieg gegen Frankreich in der Zwischenrunde.
Im letzten Drittel trafen Joshua Samanski (48.) und Nico Sturm (60.) erneut. Der Sieg gab dem Team nach zwei Niederlagen Selbstvertrauen. Nächster Gegner ist am Mittwoch um 12:10 Uhr die Slowakei.
Die Olympischen Spiele verliefen für die deutschen Kombinierer enttäuschend. Im Großschanzenwettbewerb verbesserten sie sich zwar, hatten aber keine Medaillenchancen. Zu groß war der Rückstand durch schwache Sprünge.
Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek wurden Neunter und Zehnter, Julian Schmid Zwölfter mit 2:22 Minuten Rückstand.
Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich vom fünften Platz auf Gold vorkämpfte. Silber gewann Johannes Lamparter (Österreich), Bronze Ilkka Herola (Finnland).
In der Partie gegen Frankreich verlor Deutschland seine Dominanz, die Franzosen kamen besser ins Spiel.
Der Underdog nutzte das Momentum und verkürzte nach 24 Minuten auf 1:3.
In Livigno fiel starker Schnee, der Zeitplan der Freestyle-Skier geriet durcheinander.
Die ursprünglich für 10:45 Uhr geplante Frauen-Qualifikation wurde mehrfach verschoben und soll nun um 13:45 Uhr stattfinden. Dies verschob auch die Männer-Qualifikation auf Mittwoch.
Das DEB-Team ist auf dem besten Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt es gegen Frankreich 3:0.
John Peterka erzielte kurz vor Drittelende das dritte deutsche Tor. Nach zwei Niederlagen tankt das Team Selbstvertrauen.
Die deutschen Eishockey-Profis wollen ins Viertelfinale und führen Anfangs gegen Frankreich 2:0.
Leon Draisaitl brachte die Mannschaft im Powerplay in Front, Frederik Tiffels erhöhte.
Ein herber Rückschlag für die deutschen Curler: Gegen Tschechien verlor das Team 7:9 und dürfte den Medaillentraum begraben.
Obwohl noch zwei Spiele gegen Schweiz und China ausstehen, reichen selbst zwei Siege nicht mehr für das Halbfinale. Aktuell stehen sie bei drei Siegen und vier Niederlagen.
Die deutschen Kombinierer zeigten auf der Großschanze schwache Leistungen und haben kaum noch Chancen auf eine Medaille.
Nach schwachen Sprüngen liegen Johannes Rydzek (15.), Julian Schmid (16.) und Vinzenz Geiger (18.) weit hinter der Spitze.
Nach dem Normalschanzen-Wettbewerb ohne Medaille bleibt nur noch die Teamentscheidung am Donnerstag.
Das deutsche Damen-Biathlon-Staffelteam steht fest: Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer gehen mit Medaillenambitionen ins Rennen. Überraschend startet Vanessa Voigt als Schlussläuferin.
Da Preuß zuletzt Probleme als Schlussläuferin hatte, wurde sie auf Platz zwei gesetzt. Voigt überzeugte mit sauberem Schießen, hat aber Schwierigkeiten beim Laufen und ist daher nicht die typische Schlussläuferin. Julia Tannheimer übernimmt den Start, Hettich-Walz ist auf Position drei.
Deutschland wartet seit fast einer Woche auf eine Goldmedaille, heute ist die Chance wieder hoch: Johannes Lochner führt im Zweierbob mit 0,8 Sekunden Vorsprung. Auch auf Platz zwei und drei stehen Deutsche. Der finale Lauf startet um 21:06 Uhr.
Medaillechancen bestehen auch in der Nordischen Kombination (Einzel Großschanze, 10 Uhr) und in der Herren-Biathlon-Staffel (14:30 Uhr).
Außerdem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren um 12:10 Uhr ihr Viertelfinal-Qualifikationsspiel.
Am zehnten Wettkampftag erlebte Deutschland dramatische Momente in drei Sportarten. Im Monobob der Frauen und im Eiskunstlauf-Paarlauf war Gold in Reichweite, doch beide Male reichte es nicht.
Auch die Medaillenhoffnungen im Teamspringen der Skispringer platzten. Wellinger und Raimund fehlten für Bronze 17 Zentimeter. Das Springen wurde wegen Schneetreibens abgebrochen. Mit 0,3 Punkten Rückstand wurden die Deutschen Vierte und waren die Verlierer der Jury-Entscheidung.
Im Medaillenspiegel liegt Deutschland nach dem zehnten Tag auf Rang acht mit vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Das Frauen-Eishockey-Traumfinale steht: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA und Kanada aufeinander.
Kanada setzte sich im zweiten Halbfinale gegen die Schweiz mit 2:1 durch, zuvor besiegten die USA Schweden klar mit 5:0.
Im Frauen-Eishockey wird noch der zweite Finalist zwischen Kanada und Schweiz gesucht. Im dritten Drittel liegt Kanada 2:1 in Führung.
Im ersten Halbfinale besiegten die USA Schweden mit 5:0. Das Finale steigt am 19. Februar um 19:10 Uhr, das Spiel um Platz drei am selben Tag um 14:40 Uhr.
Drama im Eiskunstlauf-Paarlauf: Minerva Hase und Nikita Volodin verpassten den Olympiasieg und gewannen Bronze mit 219,09 Punkten.
In der Kür unterlief Hase zwei entscheidende Fehler, wichtige Punkte gingen verloren. Nach dem Kurzprogramm lagen sie klar in Führung, doch im Kür reichte es nicht für Gold.
Die Weltmeister und haushohen Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, zeigten eine noch beeindruckendere Aufholjagd als Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren. Sie starteten als Fünfte ins Kürprogramm und sicherten sich sensationell Gold mit 231,24 Punkten.
Silber gewannen die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Trotz Bronze ist es ein großartiger Erfolg für Hase und Volodin, die erst seit dreieinhalb Jahren zusammenlaufen.
Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die Kür der Paare ist im Gange, die Japaner Miura/Kihara präsentierten eine fehlerfreie Kür zu „Gladiator“ mit 158,13 Punkten, die Gesamtpunktzahl beträgt 231,24 Punkte.
Das deutsche Duo Hase/Volodin muss diese Leistung übertreffen, um Olympiasieger zu werden. Ihre persönliche Bestleistung in einer Kür liegt bei 149,57 Punkten – das reicht nicht ganz. Im Kurzprogramm erreichten sie 80,01 Punkte, ebenfalls persönliche Bestleistung.
Hase/Volodin wärmen sich gerade auf. Sie müssen ihre Bestleistung in der Kür verbessern, um Gold zu holen.
Drama im Eiskanal! Laura Nolte verlor im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg.
Drei Läufe lang führte die 27-Jährige aus Dortmund, doch im letzten Durchgang versagten ihr die Nerven. Sie verlor den Vorsprung und kam mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel – Silber statt Gold.
Trotzdem ist es ein toller Erfolg für Nolte. Sie hatte eine realistische Chance, die erste deutsche Monobob-Siegerin zu werden.
Bronze ging an die Kanadierin Kaillie Armbruster Humphries, die in Peking Vierte war. Lisa Buckwitz wurde diesmal Elfte, Kim Kalicki belegte Rang 18.
Die Hoffnungen ruhen nun auf Nolte im Zweierbob, wo sie mit Deborah Levi Titelverteidigerin ist.
Die Entscheidung im Monobob läuft. Bald startet Laura Nolte in den vierten und entscheidenden Lauf, um Gold zu gewinnen.
Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf ist in vollem Gange. Das deutsche Paar Annika Hocke und Robert Kunkel zeigte bereits eine starke Kür zu „I'd Do Anything for Love“ und erhielt 126,59 Punkte.
Sie verbesserten sich mindestens um einen Platz und wurden Elfte.
Jetzt warten alle auf Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte aufs Eis gehen und um Gold kämpfen.
Die Wetterbedingungen lassen keine weiteren Sprünge zu, weshalb die Jury den Wettbewerb abbricht.
Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer antreten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte, dass unter den Umständen kein fairer Wettbewerb möglich ist.
Für Deutschland bitter: Die Wertung nach dem zweiten Durchgang führt zu Platz vier, Bronze wurde um 0,3 Punkte verpasst. Trotz Traurigkeit ist die Entscheidung aufgrund der Bedingungen richtig.
Starker Schneefall und Wind verzögern den Wettbewerb. Domen Prevc darf als Erster springen, Philipp Raimund landete bei 136 Metern und sicherte Deutschland zumindest einen Platz vor Slowenien.
Die Sichtverhältnisse sind schlecht, weshalb der Wettbewerb erneut unterbrochen wurde.
Der zweite Durchgang der deutschen Skispringer begann unter schwierigen Bedingungen. Andreas Wellinger sprang 123,5 Meter, Philipp Raimund erreichte 137,5 Meter.
Deutschland bleibt vor dem letzten Durchgang auf Platz vier, mit nur 0,3 Punkten Rückstand auf Norwegen. Slowenien und Japan sind ebenfalls noch in Medaillenreichweite, es verspricht ein spannendes Finale zu werden.
Österreich führt mit 568,7 Punkten und gut zehn Punkten Vorsprung und liegt auf Goldkurs.
Olympiasieger Philipp Raimund hält Deutschland im Teamwettbewerb auf Kurs Medaille. Raimund sprang 137 Meter, Wellinger 127,5 Meter.
Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Platz vier, knapp hinter Polen.
Der vierte Lauf im Monobob der Damen verspricht Spannung pur! Laura Nolte ging als Führende in den letzten Tag und fuhr als Erste mit einem neuen Bahnrekord von 59,15 Sekunden vor.
Doch die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor verbesserte die Zeit wenig später auf 59,08 Sekunden und stellte einen neuen Rekord auf.
Der Vorsprung Noltes schmolz von 0,22 auf 0,15 Sekunden, die Dritte Kaillie Armbruster Humphries rückte auf 0,24 Sekunden Rückstand vor.
Ab 21 Uhr beginnt der finale Lauf, der Olympiasieg wird um Hundertstelsekunden entschieden. Lisa Buckwitz fuhr deutlich besser als am Vortag, liegt vor dem letzten Lauf auf Rang vier mit 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Kim Kalicki liegt abgeschlagen auf Platz 18 mit 3,47 Sekunden Rückstand und hat keine Medaillenchance mehr.
Ist für heute schon Schluss? Nein! Ab 19 Uhr starten das Teamskispringen der Männer und weitere Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, Ski-Freestyle und Eiskunstlauf-Paarlauf. Hase und Volodin führen nach dem Kurzprogramm mit besten Goldchancen.
Alle Entscheidungen in der Übersicht gibt es in unserem Wettkampfplan.
Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Männer dürfen wieder vom Halbfinale träumen. Mit einem 7:3-Sieg gegen Schweden sind sie auf Schlagdistanz zu den Top 4, die ins Halbfinale einziehen.
Das Team holte drei Siege und kassierte drei Niederlagen. Am Dienstag stehen zwei Spiele gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.
Spannende Szenen im Slalom! Atle Lie McGrath startete mit großem Vorsprung von 0,59 Sekunden ins zweite Rennen, schied jedoch bei einem eigentlich einfachen Tor aus.
Sein Frust war riesig: Er warf seine Stöcke weg, schnallte die Skier ab und lief quer über die Piste. Als er an einem Fangzaun stoppte, legte er sich in den Schnee und blieb dort lange liegen.
Statt McGrath gewann Loic Meillard Gold, komplettierte damit seinen Medaillensatz nach Bronze im Riesenslalom und Silber im Teamwettbewerb. Auf Platz drei kamen Fabio Gstrein und Henrik Kristoffersen, Linus Straßer wurde Neunter.
Vor dem Biathlon-Männer-Staffelstart wurde das deutsche Team bekanntgegeben. Überraschungen wie bei der WM gibt es keine.
Justus Strelow startet, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn als Schlussläufer. Die Staffel ist die größte Chance auf eine weitere Medaille neben der Mixed-Staffel.
Die niederländische Shorttrack-Läuferin Xandra Velzeboer sicherte sich Gold über 1000 Meter.
Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Bronze gewann Gilli Kim.
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wurde Andreas Wellinger für den Super-Team-Wettbewerb nominiert.
Vor den Spielen galten Raimund und Felix Hoffmann als Favoriten für das Team und Medaillenkandidaten. Hoffmann schwächelte jedoch, weshalb Wellinger den Platz erhielt. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, war aber auf der Großschanze besser als Hoffmann.
Bei diesen Winterspielen findet zum ersten Mal nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern statt, sondern das kürzere Super Team mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So sollen mehr Nationen um Medaillen kämpfen können.
Die deutsche Dominanz im Eiskanal hält an! Johannes Lochner führt vor seinen Landsmännern Francesco Friedrich und Adam Ammour.
Lochner hat bereits acht Zehntelsekunden Vorsprung auf Friedrich – im Bobsport eine Welt. Der Pirnaer Friedrich rückte durch Fehler Ammours auf Platz zwei vor und hat 0,44 Sekunden Vorsprung auf Platz drei.
Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey.
Die Schweizer gaben zunächst nur bekannt, Fiala habe eine Unterschenkelverletzung erlitten. Sein Klub, die Los Angeles Kings, veröffentlichte nun eine genaue Diagnose.
Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die operiert wurden. Er erholt sich gut und wird bald mit der Reha beginnen. „Kevin fällt für den Rest der NHL-Saison 2025/26 aus“, schrieben die Kings. Nach der Saison folgt eine weitere Untersuchung.
Für eine Medaille ist nur noch ein Wunder möglich: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Lauf weit zurück.
Er verpasste als WM-Dritter im Vorjahr mit 2,35 Sekunden Rückstand auf Atle Lie McGrath den Sprung in die Top 10 und ist aktuell Elfter. Der Olympiasieger im Riesenslalom Lucas Pinheiro Braathen und zehn weitere Athleten aus den ersten 30 Startern schieden bereits aus.
Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Nach 54,91 Sekunden hatte er 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten, der überraschenderweise nicht Francesco Friedrich war.
Stattdessen schob sich der dritte deutsche Pilot Adam Ammour an Friedrich vorbei. Friedrich belegte mit 0,04 Sekunden Rückstand den dritten Platz.
Christopher Grotheer beendete nach dem doppelten Bronze-Erfolg im Skeleton seine Karriere.
„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Karriereende“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf in der ARD.
Grotheer gewann 2022 Gold in Peking und den Gesamtweltcup. Nach mehreren Verletzungen kämpfte er in dieser Saison, weshalb die beiden Bronzemedaillen besonders wertvoll sind.
Nach einem Tag mit Medaillen für Skeleton, aber auch Enttäuschungen für Deutschland, stehen am Montag viele neue Chancen an.
So wird die erste Bob-Medaille vergeben: Im Monobob der Frauen liegt Laura Nolte zur Halbzeit in Führung und hofft auf Gold. Linus Straßer startet früh im Ski Alpin und will eine Slalom-Medaille (10 Uhr/13:30 Uhr). Abends kämpfen die Skispringer im Super-Team um die letzte Medaille (19 Uhr).
Der große Hoffnungsträger kommt spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold – nach dem Kurzprogramm führen sie das Feld an.
Wir verabschieden uns vom neunten Wettkampftag mit einigen Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall bei den Skeletonis.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr den aktuellen Stand der deutschen Athleten im internationalen Vergleich sehen.
Das Spiel ist vorbei: Deutschland verlor das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der klaren Niederlage zog das DEB-Team als Gruppenzweiter in die Playoffs ein und trifft nun auf Frankreich.
Endlich gelang der deutsche Treffer: Tim Stützle traf zum 1:5 (52.).
Spannung ist kaum noch zu erwarten, aber der NHL-Star sorgte zumindest für etwas Moral.
Auston Matthews erzielte das 5:0 für die USA (47.).
Deutschland kam zunehmend unter Druck.
Tage Thompson sorgte für eine deutliche 4:0-Führung (42.).
Damit sind die Hoffnungen auf eine Aufholjagd früh im vierten Drittel dahin. Für die direkte Viertelfinal-Qualifikation wäre ein Sieg gegen die USA nötig gewesen. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei jedoch sicher. In der Zwischenrunde wartet Frankreich.
Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben beste Chancen auf eine Medaille.
Mit 80,01 Punkten und rund fünf Zählern Vorsprung auf das zweitplatzierte Duo aus Georgien überzeugten sie bei einem fehlerfreien Auftritt. Die Favoriten Riku Miura und Ryuichi Kihara aus Japan patzten.
Mit drei Toren Rückstand ging Deutschland in die letzte Pause.
Eine deutsche Niederlage scheint wahrscheinlich, das Weiterkommen nach Lettlands Pleite nicht gefährdet. Das Viertelfinale gegen Frankreich steht an.
Im zweiten Drittel nahmen die USA das Tempo an und ließen Deutschland kaum Luft zum Atmen. Das 3:0 erzielte Brock Faber (38.).
Deutschland muss im letzten Drittel eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, um noch etwas zu holen.
Der Favorit setzte sich durch und nutzte ein Powerplay eiskalt.
Nach einer Strafe gegen Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25.).
8,7 Sekunden vor der ersten Pause erzielten die USA das 1:0 gegen Deutschland (20.).
Zach Werenski traf nach Vorlage von Auston Matthews. Bis dahin hielt Deutschland gut mit.
In wenigen Minuten beginnt das dritte Spiel in Gruppe C gegen die USA.
Für Deutschland geht es nach der Niederlage gegen Lettland vor allem um die Platzierung. Das Weiterkommen ist sicher, aber als Gruppensieger oder bester Zweiter wäre die Zwischenrunde leichter.
Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste knapp Gold, ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem verdrängte sie (284,8 Punkte). Auch die Schwedin Frida Westman feierte als Vierte. Nika Prevc sicherte sich mit 271,5 Punkten Bronze.
Überraschend wurde Agnes Reisch beste Deutsche auf Platz zehn, Selina Freitag belegte Rang 17, Juliane Seyfahrt wurde 23. Für den DSV ist das ein enttäuschendes Ergebnis – erstmals ohne Medaille bei Olympischen Winterspielen.
Vor dem letzten Durchgang ist Juliane Seyfarth als Neunte beste Deutsche, hat aber wohl kaum Medaillenchancen.
Vier Norwegerinnen – angeführt von Eirin Maria Kvandal – führen das Feld an, Nika Prevc hat als Fünfte es schwer aufs Podest zu springen. Einige Athletinnen hatten am Ende ungünstige Bedingungen durch starken Rückenwind.
Besonders bitter: Katharina Schmid erwischte besonders viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympiaauftritt früh aus.
Matt Weston aus Großbritannien gewann nach Gold im Einzel auch mit Tabitha Stoecker Gold im Team-Wettbewerb vor Kreher/Jungk!
Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer freuten sich mit minimalem Rückstand über Bronze.
Nur eine Hundertstelsekunde fehlte Pfeifer/Grotheer auf Kreher/Jungk, sodass das Dresdner Duo vorne blieb.
Wo platzieren sich die Briten Stoecker/Weston?
Der Dresdner Express führt, Kreher/Jungk übernehmen die Führung!
Mit 0,12 Sekunden Vorsprung zieht das Duo vom DSC an den Briten vorbei, zwei weitere Teams folgen. Nun starten Pfeifer und Grotheer.
Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien führen mit drei Teams, Kreher/Jungk sind an zweiter Stelle.
Das britische Team hat damit bereits eine Medaille sicher, da auch die Goldfavoriten Weston/Stoecker noch starten.
Zum ersten Mal in der Olympia-Geschichte wird die Entscheidung im Mixed-Team-Skeleton ausgetragen.
Deutschland schickte die Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen und hat gute Chancen auf Medaillen. Nach zweimal Silber und Bronze hoffen sie auf Gold für den BSD.
Über 500 Meter gingen wie bei den 1000 Meter die begehrten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok setzte sich mit Olympia-Rekord gegen Jutta Leerdam durch.
Bronze sicherte sich Miho Takagi aus Japan. Sophie Warmuth aus Erfurt wurde Achter.
Schade! Sophie Warmuth forderte im 500-Meter-Rennen die niederländische Topläuferin Jutta Leerdam heraus, musste sich am Ende aber geschlagen geben.
Leerdam übernahm die Führung, Warmuth landete zunächst auf dem sechsten Platz.
Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia weiter auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts enttäuschte sie die Verfolgung und weinte bittere Tränen.
„Ich bin enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich gut, aber das letzte Schießen lief schlecht“, erklärte die Gesamtweltcupsiegerin am Mikrofon des ZDF. „Beim letzten Schießen wurde ich nervös und verlor den Fokus.“
Damit steht Preuß sinnbildlich für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia. Nach einem erfolgreichen Start mit Bronze in der Mixed-Staffel kamen keine weiteren Medaillen hinzu – das schlechteste Ergebnis der deutschen Biathlon-Geschichte. Vier Chancen bleiben noch.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich als Achte für das Slopestyle-Finale am Dienstag in Livigno.
Zuvor hatte sie den Einzug ins Big-Air-Finale knapp verpasst und sich damit eine Medaillenchance in Italien gesichert – die erste für eine deutsche Snowboarderin.
Beim letzten Schießen unterliefen Preuß zwei Fehler, sie belegte am Ende Platz sechs.
Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Führung und gewann Gold. Maren Kirkeeide holte Silber, Minkkinen fiel auf Bronze zurück.
Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer landete auf Rang 34, Selina Grotian belegte Platz 41.
Franziska Preuß blieb beim Verfolgungsrennen fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen vermutlich um Bronze.
Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor Lisa Vittozzi, beide haben einen deutlichen Vorsprung auf die übrige Konkurrenz und dürften Gold unter sich ausmachen.
Die Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen das Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich.
Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und wurde im kleinen Finale Siebter. Deutsche Snowboarder warten bei Olympia weiterhin auf eine Medaille.
Schade! Lena Dürr fiel im zweiten Durchgang auf Rang neun zurück.
Federica Brignone gewann souverän Gold, Silber teilten sich Sara Hector (Schweden) und Thea Louise Stjernesund (Norwegen). Lara Della Mea aus Italien wurde Dritte. Emma Aicher belegte Rang 19.
Emma Aicher schloss den zweiten Riesenslalom-Durchgang auf Platz drei ab, hat jedoch keine Medaillenchance mehr.
Die Blicke richten sich jetzt ganz auf Lena Dürr.
Besser spät als nie! Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille.
Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Antholz-Arena übergab das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz die Medaillen. Deutschland wurde nachträglich Sieger, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.
Vor wenigen Minuten begann der zweite und finale Riesenslalom-Durchgang.
Lena Dürr belegt aktuell den zweiten Platz und hat überraschend Medaillenchancen. Die Daumen sind gedrückt.
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Viktor stürzte im zweiten Qualifikationslauf und landete nur auf Platz 23.
Er verpasste wie im Big-Air-Wettbewerb die Medaillenränge. Nur die besten zwölf Athleten erreichen das Finale.
Norwegen baut seine Medaillenführung weiter aus und gewann Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer Langlauf. Silber ging an Frankreich, Bronze an Italien. Das deutsche Team wurde Achter.
Der Erfolg ist keine Überraschung, aber mit neun Goldmedaillen krönt sich Johannes Hoesflot Klaebo zum erfolgreichsten Winter-Olympioniken aller Zeiten.
Er überholte mit seinem neunten Gold die bisherigen Rekordhalter Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen.