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Olympia 2026 im Liveticker: Kein Überraschungserfolg für Deutschland! Lena Dürr verpasst das Podium

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!

Am achten Wettkampftag konnten die deutschen Skeleton-Damen an den Erfolg der Männer vom Freitag anknüpfen: Susanne Kreher sicherte sich bei ihrem Olympia-Debüt die Silbermedaille, Jacqueline Pfeifer holte Bronze.

In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch laufend über alle Medaillenentscheidungen, besondere Momente und Hintergrundgeschichten.

Das ist ärgerlich! Lena Dürr verlor im zweiten Lauf deutlich an Boden und fiel auf Platz neun zurück.

Federica Brignone zeigte hingegen eine starke Leistung: Die Italienerin brachte ihren Vorsprung souverän ins Ziel und gewann damit ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund mit exakt gleicher Zeit, Bronze ging an die Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher beendete den Wettbewerb auf Rang 19.

Emma Aicher, Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin, hat den zweiten Durchgang im Riesenslalom absolviert und liegt vorerst auf Platz drei, womit ihre Chancen auf eine Medaille aber gering sind.

Alle Augen der deutschen Fans richten sich nun auf Lena Dürr.

Besser spät als nie: Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille!

Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz übergab das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz dem Quartett die Medaillen. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Rechtsstreit zog sich jedoch über viele Jahre hin.

Vor wenigen Minuten begann der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.

Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr belegt derzeit den zweiten Platz und hat somit unerwartete Medaillenchancen. Kann die 34-Jährige tatsächlich aufs Podest fahren? Wir drücken die Daumen!

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte beim zweiten Qualifikationslauf und belegte nur den 23. Platz.

Somit verpasst der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall wie bereits im Big-Air-Wettbewerb die Finalteilnahme, denn nur die besten zwölf Athleten qualifizieren sich.

Norwegen dominiert weiterhin den Medaillenspiegel und holt Gold in der 4x7,5-Kilometer-Staffel der Männer im Ski-Langlauf. Silber ging an Frankreich, Italien sicherte sich Bronze. Die deutsche Staffel landete auf dem achten Platz.

Dieser Sieg ist keine Überraschung, doch mit seiner neunten Goldmedaille bei Olympia krönt sich Superstar Johannes Høsflot Klæbo (29) zum erfolgreichsten Wintersportler der Spiele – ein historischer Moment! Dabei überholte er gleich zwei norwegische Landsmänner und eine Landsfrau mit jeweils acht Goldmedaillen: die Langläuferin Marit Bjørgen, sowie die Kollegen Bjørn Dæhlie und Biathlet Ole Einar Bjørndalen.

Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden im kleinen und großen Finale weitere Medaillen vergeben: Gold gewann der Kanadier Mikael Kingsbury, der sich gegen den Japaner Ikuma Horishima durchsetzte.

Bronze ging an den Australier Matt Graham, der sich im Duell mit dem Japaner Takuya Shimakawa behauptete.

Die deutschen Curling-Herren haben eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien kassiert. Der Einzug ins Halbfinale steht damit auf der Kippe.

Dies war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. In den verbleibenden Begegnungen der Round-Robin-Phase gegen den Olympiasieger Schweden, Tschechien, die Schweiz und China darf sich das Team keine Patzer mehr leisten.

Martin Ponsiluoma sicherte sich die Goldmedaille im 12,5-Kilometer-Verfolgungsrennen!

Der zweite Platz ging an den Biathleten Sturla Holm Lægreid, der nach seiner Bronzemedaille im Einzel einen Seitensprung gestanden hatte. Bronze gewann der Franzose Emilien Jacquelin, der lange Zeit in Führung lag, beim letzten Schießen jedoch zwei Scheiben verfehlte und so noch von Lægreid überholt wurde, mit dem er sich im Vorfeld und während des Skandals um die Affäre ein verbales Wortgefecht geliefert hatte.

Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Platz elf, Philipp Nawrath folgte auf Rang 25, Justus Strelow wurde 30., David Zobel 34.

Der Riesenslalom zählt nicht unbedingt zu den Lieblingsdisziplinen der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Durchgang plötzlich gute Aussichten auf eine Medaille!

Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem letzten Lauf auf Rang zwei, knapp hinter der Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34 Sekunden) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor Sofia Goggia.

"Es hat richtig Spaß gemacht, Mann! Man steht oben, die Sonne scheint, alles passt. Dass es dann so gut läuft, war einfach ein Genuss", sagte die Bayerin im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten die deutschen Skispringer im Super-Team-Wettbewerb. Die Sprünge finden am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr, ZDF und Eurosport) von der Großschanze statt.

Raimund hatte zum Olympia-Auftakt Gold von der Normalschanze gewonnen. Am Samstag landete er auf der Großschanze auf Platz neun, Wellinger, Olympiasieger von 2018, wurde Fünfzehnter.

Das Super-Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Statt vier Athleten wie im bisherigen Mannschaftswettbewerb treten pro Nation nur zwei Springer an.

Bei einem Parkplatz der Olympischen Winterspiele in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Der Sprengkörper wurde nahe des Austragungsorts der Skisprung-Wettbewerbe in Predazzo gefunden und inzwischen von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.

"Man fokussiert sich so lange, und dann ist es so schnell vorbei – das tut richtig weh", sagte der 28-Jährige. Als Zehnter des ersten Durchgangs hatte sich Fabian Gratz (Anm. d. Red.) am Samstag eine gute Ausgangsposition erarbeitet: Der Rückstand auf Bronze betrug nur 0,71 Sekunden.

Ein Fehler im zweiten Lauf zerstörte jedoch seinen Traum von einer olympischen Medaille. "Vielleicht bin ich zu aggressiv gefahren", resümierte er. Ob er am Montag im Slalom (10 Uhr und 13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) starten wird, ließ Gratz offen.

Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament zur Senkung des Östrogenspiegels. Die Biathletin wurde aus dem italienischen Kader gestrichen und durfte nicht an Olympia teilnehmen. Nun gibt es jedoch eine Wende, Passler könnte doch noch um eine Medaille kämpfen.

Am Montag soll die 24-Jährige erstmals bei den Olympischen Spielen ein offizielles Training absolvieren. "Wir freuen uns riesig, sie wieder im Team zu haben", sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.

Im Shorttrack fallen heute bei den Männern und Frauen die letzten Entscheidungen – jedoch ohne deutsche Beteiligung.

Vorläufig liegt Deutschland im Medaillenspiegel auf Rang sechs. Wir verabschieden uns für heute.

Solche Szenen sind wirklich unnötig! Slowenische Fans zeigten sich nach dem neunten Platz von Deutschlands Olympiasieger Philipp Raimund gehässig: "Natürlich bin ich jetzt etwas frustriert", sagte Raimund im Anschluss.

Mit dem slowenischen Sieger Domen Prevc habe er kein Problem, wohl aber mit dem unsportlichen Verhalten der Anhänger: "Manchmal nehmen sich die Fans zu viel heraus [...] Das fand ich unangebracht."

Es wäre zu schön gewesen! Philipp Raimund konnte seine fantastischen Sprünge auf der olympischen Großschanze nicht wiederholen und wurde mit 131 und 136 Metern Neunter.

Gold ging an Favorit Domen Prevc aus Slowenien, Silber gewann der Japaner Ren Nikaido, der nach dem ersten Durchgang geführt hatte. Andreas Wellinger wurde als zweitbester Deutscher Fünfzehnter.

Weiterer Medaillenregen im Skeleton! Am Freitag hatten Axel Jungk und Christopher Grotheer bei den Männern Silber und Bronze gewonnen, am Samstag folgten Susanne Kreher als Zweite und Jacqueline Pfeifer als Dritte.

Olympiasiegerin wurde die Österreicherin Janine Flock, die vor dem letzten Lauf geführt hatte und den Vorsprung von 0,30 Sekunden bis ins Ziel verteidigte.

Hannah Neise aus Arnsberg rundete das deutsche Erfolgserlebnis ab und wurde Vierte.

Mehr über Olympia-Debütantin Kreher lest Ihr in unserem Artikel: "Sie trägt sich den Erfolg ein: Susanne Kreher holt Silber bei Olympia-Premiere".

Das wäre eine Sensation gewesen! Doch die kanadischen Frauen waren zu stark, Deutschlands Eishockey-Damen scheiden nach einer 1:5-Niederlage (0:2, 0:1, 1:2) im Viertelfinale aus.

"Das war das engste Spiel, das wir bisher gegen Kanada hatten. Ein Tor gegen sie zu erzielen, hatten wir zuvor nie geschafft. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte Topscorerin Laura Kluge stolz.

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund muss seine Hoffnungen auf eine weitere Medaille wohl begraben: Am Samstag sprang er auf der Großschanze 131,0 Meter (135,2 Punkte) und belegte Platz elf.

Das Ranking führt der Japaner Ren Nikaido mit 154,0 Punkten an. Andreas Wellinger liegt nach 127,0 Metern auf Platz 16.

Nach drei von vier Läufen liegen die deutschen Skeleton-Fahrerinnen Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer sehr gut im Rennen um Medaillen.

Obwohl die Österreicherin Janine Flock führt, hat Kreher als Zweite mit 0,21 Sekunden Rückstand noch alle Chancen, und Pfeifer liegt mit 0,43 Sekunden Rückstand auf Platz drei. Die Hoffnung: Flock könnte wie in Peking im letzten Lauf Schwächen zeigen.

Der vierte und letzte Lauf startet um 19:35 Uhr.

Im Sprint hat es am Nachmittag nicht für eine Medaille gereicht. Am Sonntag darf Franzi Preuß in der Verfolgung erneut Hoffnungen machen und isoliert sich daher von ihren Teamkolleginnen, die kurzzeitig über Magenprobleme klagten.

"Bei mir ist alles stabil", ließ Preuß ausrichten. Sie hat keine Beschwerden. Sicherheit gehe aber vor. Bislang hatte sie mit Anna Weidel ein Doppelzimmer geteilt.

US-Star Jordan Stolz gewann im Eisschnelllauf seine zweite Goldmedaille. Nach dem Triumph über 1000 Meter setzte er sich auch über 500 Meter durch und stellte mit 33,77 Sekunden einen neuen olympischen Rekord auf. Der Niederländer Jenning de Boo und der Kanadier Laurent Dubreuil belegten die Plätze zwei und drei.

Die deutschen Eisschnellläuferinnen verpassten das Halbfinale bereits zu Beginn, da Josephine Schlörb mit ihrem Schlittschuh im Eis hängenblieb.

Es geht ins Viertelfinale! Die deutschen Eishockey-Frauen treffen um 16:40 Uhr im Viertelfinale auf Kanada. Gegen die Nordamerikanerinnen gelten sie als Außenseiter, gehen das Spiel aber mutig an.

"Wir wissen, dass es schwer wird. Aber wir wollen gewinnen", sagte Kapitänin Daria Gleißner vor der Partie. Ein Vorteil für Deutschland könnte sein, dass Kanadas Top-Spielerin Marie-Philip Poulin das letzte Spiel verletzt verpasste und wohl noch nicht bei 100 Prozent ist.

Nach Unsicherheit über ihren Start beim Riesenslalom hat der Deutsche Skiverband das Aufgebot für die technische Disziplin bekanntgegeben. Sowohl Emma Aicher als auch Slalom-Spezialistin Lena Dürr stehen auf der Startliste.

Im Gegensatz zu anderen Disziplinen, in denen Allrounderin Aicher antritt, hat sie im Riesenslalom keine Medaillenchance. Die 22-Jährige gewann in Abfahrt und Teamkombination Silber, schied aber im Super-G aus. Eine Medaillenchance hat Aicher aber noch im Slalom am Mittwoch.

Die norwegisch-französische Dominanz im Biathlon hält an! Maren Kirkeeide aus Norwegen sicherte sich mit einer starken Schlussrunde erstmals olympisches Gold, indem sie die Französin Océane Michelon um 3,8 Sekunden auf Platz zwei verdrängte. Bronze gewann Lou Jeanmonnot mit 23,7 Sekunden Rückstand, deren Schießfehler den Goldtraum durchkreuzte.

Auch Franziska Preuß ärgerte sich über einen Fehler beim Stehendschießen, der sie mit einer Minute Rückstand auf Kirkeeide auf Platz sieben zurückwarf. Trotzdem sicherte sie sich eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung.

Vanessa Voigt, die bis kurz zuvor mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen hatte, erzielte dank zehn Treffern das Maximum und wurde Zwölfte. Julia Tannheimer schoss sich mit zwei Fehlern früh aus dem Rennen, erreichte aber noch Rang 20, während Selina Grotian mit drei Fehlern auf Platz 52 landete.

Leider muss Franziska Preuß aufgrund eines Fehlers im Stehendanschlag wohl die Medaillenhoffnungen begraben.

Vanessa Voigt blieb vor ihr fehlerfrei, liegt aber nach dem zweiten Schießen bereits hinter Preuß. Julia Tannheimer konnte im Stehendanschlag keine Fehler machen, bei Selina Grotian kam ein weiterer Fehler hinzu.

Die vier deutschen Biathletinnen absolvierten das Liegendschießen mit durchwachsenen Ergebnissen. Die Youngsters Selina Grotian und Julia Tannheimer schossen sich mit jeweils zwei Fehlern aus dem Medaillenrennen. Vanessa Voigt traf alle fünf Scheiben, war aber läuferisch bereits zurück.

Franziska Preuß hingegen traf ebenfalls fünfmal und zeigte eine solide Laufleistung, vorerst liegt sie auf Platz zwei. Die besten Athletinnen folgen jedoch noch.

Die Biathletinnen kämpfen aktuell im Schneetreiben von Antholz um Medaillen.

Die vier deutschen Starterinnen Vanessa Voigt, Julia Tannheimer, Selina Grotian und Franziska Preuß gehen alle innerhalb weniger Minuten zwischen 15:01 Uhr und 15:05 Uhr ins Rennen.

Selina Grotian war bis heute Morgen nicht eingeplant und rückt durch die Absage von Janina Hettich-Walz ins Team nach.

Parallel zum deutschen Eishockeyspiel endete der zweite Durchgang im Riesenslalom mit einem historischen Sieg: Lucas Pinheiro Braathen sicherte sich dank seines großen Vorsprungs aus dem ersten Lauf die Goldmedaille – die erste überhaupt für Brasilien bei Olympischen Winterspielen.

0,58 Sekunden hinter dem in Norwegen geborenen Braathen gewann der Schweizer Marco Odermatt Silber, sein Landsmann Loic Meillard holte Bronze.

Aus deutscher Sicht war der Ausfall von Fabian Gratz bitter. Nach dem guten zehnten Platz im ersten Lauf startete er nicht mehr in den zweiten Durchgang. Alexander Schmid wurde mit Platz 13 bester Deutscher, Anton Grammel belegte Rang 14.

Schade! Kurz vor Schluss traf Deutschland noch einmal den Pfosten und verpasste so den Ausgleich.

Endstand war eine 3:4-Niederlage gegen Lettland. Das DEB-Team trifft am Sonntagabend um 21:10 Uhr auf einen der Favoriten, die USA.

Gibt es noch Chancen? Tim Stützle brachte die deutschen Eishockey-Herren nochmal heran und verkürzte auf 3:4 gegen Lettland.

Mit zwei Minuten verbleibend könnte Deutschland durch ein Tor den Ausgleich schaffen und damit in die Verlängerung gehen.

Das ist bitter! Erstmals in diesem olympischen Eishockey-Turnier liegt Deutschland zurück; Lettland stellt auf 3:2.

Eduards Tralmaks brachte Lettland in Führung – erstmals im Spiel ohne Überzahl. Kurz darauf erhöhte Renars Krastenbergs sogar auf 4:2.

Ungefähr acht Minuten bleiben Deutschland, um wenigstens die Verlängerung zu erreichen.

Lettland gleicht erneut im Eishockey gegen Deutschland aus!

Diesmal war das DEB-Team doppelt in Unterzahl, nachdem Jonas Müller und Tobias Rieder jeweils zwei Minuten auf der Strafbank verbrachten. Lettland nutzte das Powerplay eiskalt: Dans Locmelis (29. Minute) überwand Goalie Philipp Grubauer zum zweiten Mal an diesem Tag.

Schade! Am Ende rückte Deutschland dank Schlussläuferin Pia Fink noch auf den vierten Platz vor, die Medaillenränge waren jedoch außer Reichweite.

Gold gewann Norwegen fast eine Minute vor den Favoriten aus Schweden, die trotz Sturzpech von Ebba Andersson Silber holten. Bronze ging an Finnland.

Deutschland übergab auf Platz fünf an Schlussläuferin Pia Fink.

Die Medaillen waren allerdings kaum noch erreichbar. Norwegen dominierte an der Spitze, Finnland als Zweiter hatte 48 Sekunden Rückstand, Italien als Dritter 57 Sekunden. Schweden verbesserte sich nach Anderssons Sturz auf Platz vier, Deutschland lag rund anderthalb Minuten hinter Norwegen.

Das deutsche Eishockey-Team ist weiter auf Siegkurs!

Nachdem Lettland im Powerplay durch Dans Locmelis (16. Minute) ausglich, stellte Deutschland nur 68 Sekunden später durch Lukas Kalble den alten Abstand wieder her.

Auch Katharina Hennig Dotzler, 2022 mit Gold und Silber dekoriert, kann Deutschland im Langlauf zeitlich nicht näher an die Spitze heranführen. Trotzdem liegt Deutschland beim zweiten Wechsel auf Rang sieben.

Die Norwegerinnen, die nach mehreren Stürzen von Ebba Andersson auf Platz eins vorgerückt waren, führten beim Wechsel auf Helen Hoffmann mit 52,5 Sekunden.

In der Langlauf-Staffel läuft es für Deutschland nicht so gut wie im Eishockey: Laura Gimmler übergab als Zehnte mit über 40 Sekunden Rückstand auf die führende Schwedin Linn Svahn an Katharina Hennig Dotzler.

Besonders auf den letzten zwei Kilometern der 7,5 Kilometer langen Runde verlor Gimmler viel Zeit und musste abreißen lassen, was fast eine halbe Minute Rückstand einbrachte.

Deutschland startet erneut blitzschnell! Nach zwei Minuten ging Lukas Reichel gegen Lettland mit 1:0 in Führung.

Zweiter Auftritt für die deutschen Eishockey-Cracks! Nach dem 3:1-Erfolg gegen Dänemark will das Team um Leon Draisaitl nun gegen Lettland den zweiten Sieg folgen lassen.

Holen die deutschen Langläuferinnen heute ihre erste Medaille? Laura Gimmler, Katharina Hennig Dotzler, Helen Hoffmann und Pia Fink kämpfen in der 4x7,5 Kilometer-Staffel um Edelmetall.

2022 sicherte sich das DSV-Quartett überraschend Silber, 2023 gab es Bronze bei der Nordischen Ski-WM. Damals war Victoria Carl noch mit dabei, die in Italien wegen Dopings gesperrt fehlt.

Lucas Pinheiro Braathen legte mit einem stark dominanten ersten Lauf den Grundstein für Gold im Riesenslalom.

Fast eine Sekunde Vorsprung nahm der 25-Jährige auf Marco Odermatt mit; bis zum vierten Platz betrug der Vorsprung bereits 1,89 Sekunden.

Es wäre nicht nur Braathens erste Olympiamedaille, sondern auch die erste für Brasilien. Der in Norwegen geborene Technik-Spezialist wechselte zur Saison 2024/25 die Nation und startet seitdem für das Heimatland seiner Mutter.

Fabian Gratz belegt aktuell Rang zehn, mit 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze. Anton Grammel und Alexander Schmid folgen auf den Plätzen 15 und 19.

Schlechte Nachrichten aus dem DSV-Lager: Biathlon-Ass Janina Hettich-Walz kann nicht am Sprint teilnehmen.

Sie litt in den letzten Tagen unter Magenproblemen, weshalb ein Start im Sprint zu früh wäre. "Gesundheit geht vor", schrieb die 29-Jährige, die durch die Absage auch die Verfolgung verpassen wird.

Für Hettich-Walz rückte Selina Grotian nach, die nach ihrem enttäuschenden Einzel die Chance zur Wiedergutmachung erhält.

Im olympischen Eishockey-Turnier gab es bei der Niederlage der Schweiz gegen Kanada einen besorgniserregenden Moment um Kevin Fiala, der sich schwer verletzte.

Die Verletzung hat gravierende Folgen für den Schweizer Star: "Schock-Szenen bei Olympia: Eishockey-Star kann nicht mehr aufstehen".

Nach dem siebten Wettkampftag, der für Deutschland mit Silber und Bronze glänzend verlief, könnte die Medaillenflut im Eiskanal schon bald weitergehen.

Um 18 Uhr startet der dritte Lauf der Skeleton-Frauen. Bei der Entscheidung um 19:35 Uhr haben alle drei deutschen Starterinnen Susanne Kreher, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise noch gute Medaillenchancen, vielleicht sogar auf Gold.

Die deutschen Biathletinnen wollen an die starken Leistungen aus dem Einzel anknüpfen und im Sprint (14:45 Uhr) die erste Solo-Medaille holen. Die Langläuferinnen kämpfen in der 4x7,5 Kilometer-Staffel (12 Uhr) um Edelmetall. Abends geht Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund auf Medaillenjagd von der Großschanze.

Auch die deutschen Eishockey-Teams sind heute im Einsatz: Die Frauen spielen um 16:40 Uhr das Viertelfinale gegen Kanada, die Männer bestreiten bereits um 12:10 Uhr in der Vorrunde ihr Spiel gegen Lettland.

Am siebten Wettkampftag sicherte Deutschland spät doch noch Edelmetall! Axel Jungk und Christopher Grotheer gewannen im Skeleton Silber und Bronze – die Medaillen zehn und elf für Team Deutschland.

Damit liegt Deutschland im Medaillenspiegel auf Rang fünf.

Unfassbare Szenen im Eiskunstlauf-Finale der Männer! Der haushohe Favorit Ilia Malinin, der nach dem Kurzprogramm noch deutlich geführt hatte, stürzte mehrfach in der Kür, zeigte weitere Unsicherheiten und fiel so auf den achten Platz zurück.

Auch viele andere Eiskunstläufer patzten, Profitator war Mikhail Shaidorov aus Kasachstan, der sich nach dem Kurzprogramm auf Platz fünf noch auf das oberste Treppchen vorarbeitete. Silber gewann der Japaner Yuma Kagiyama vor seinem Landsmann Shun Sato.

Weiterer Erfolg für die deutschen Curler: Gegen Italien siegte das Team um Skip Marc Muskatewitz mit 6:5 nach Extra-End.

Das Team hat jetzt zwei von drei Spielen gewonnen. Im Vorrunden-Modus müssen sie gegen alle neun anderen Mannschaften antreten, die besten vier qualifizieren sich fürs Halbfinale. Nächster Gegner sind die USA am Samstag (14:05 Uhr).

Doppeltes Edelmetall für die deutschen Skeletonis! Axel Jungk und Christopher Grotheer bestätigten ihre starken Leistungen aus den ersten Läufen und sicherten sich Silber und Bronze im Eiskanal von Cortina.

Gegen Goldmedaillengewinner Matt Weston aus Großbritannien, der erneut Bahnrekord fuhr, war kein Kraut gewachsen.

Nach vier Läufen hatte Jungk 0,88 Sekunden Rückstand auf Weston, Grotheer folgte mit 0,19 Sekunden Rückstand. Felix Keisinger zeigte als Gesamtsechster ebenfalls eine gute Leistung.

Die Medaillenjagd für Deutschland im Skeleton geht weiter: Noch kein Wettbewerb endete ohne deutsche Medaille. Am Samstag stehen die Läufe drei und vier der Skeleton-Frauen an, am Sonntag feiert das Mixed-Team Premiere.

Im spektakulären Halfpipe-Wettbewerb der Snowboarder sicherte sich der Japaner Yuto Totsuka die Goldmedaille.

Mit einem brillanten zweiten Lauf holte der 24-Jährige bei seinen dritten Olympischen Spielen erstmals Edelmetall, und zwar gleich Gold.

Mit 95,00 Punkten verwies Totsuka den Australier Scotty James auf Rang zwei, der Japaner Ryusei Yamada komplettierte das Podium.

Skispringer Philipp Raimund zeigt auch auf der Großschanze Medaillenambitionen. Im zweiten Training belegte der Normalschanzen-Olympiasieger jeweils Platz vier und drei, den letzten Versuch ließ er aus.

Schon im ersten Training am Donnerstag belegte Raimund die Plätze sechs, zwei und zwei. Am Samstagabend kämpfen die DSV-Adler um Medaillen.

Der dritte Lauf untermauert die Medaillenhoffnungen der deutschen Skeleton-Männer! Vor dem letzten Durchgang liegt Axel Jungk auf Silberkurs, Christopher Grotheer folgt auf Bronze.

Seriensieger Matt Weston brach erneut seinen eigenen Bahnrekord, ein Fehler des Briten scheint unwahrscheinlich, Gold dürfte ihm sicher sein. Jungk hat 0,39 Sekunden Rückstand, Grotheer 0,75 Sekunden.

Felix Keisinger liegt mit 1,18 Sekunden Rückstand auf Platz sechs, dürfte aber keine Chance mehr auf Medaillen haben.

Lindsey Vonn hat sich in einer Videobotschaft aus dem Krankenhaus bei ihren Fans gemeldet und über den weiteren Verlauf ihrer Genesung berichtet.

Demnach muss sie mindestens zwei weitere Operationen an ihrem gebrochenen Unterschenkel über sich ergehen lassen.

Eine der beiden Operationen ist für Samstag im Krankenhaus von Treviso geplant, wo die 41-Jährige seit ihrem Sturz liegt. Danach hofft sie auf Heimkehr, obwohl noch eine weitere OP ansteht.

Vonn bedankte sich für die vielen Blumen, Briefe und Kuscheltiere, die sie in der vergangenen Woche erhalten hatte. "Das hat mir sehr geholfen. Die Tage im Krankenhaus waren hart", sagte die US-Amerikanerin. Langsam fühle sie sich wieder wie sie selbst, aber der Weg ist noch lang.

Der erste Halbfinalist im Frauen-Eishockey-Turnier steht fest: Schweden besiegte Tschechien mit 2:0 und zieht somit ins Medaillenspiel ein.

Auch Deutschland ist noch im Wettbewerb, muss aber morgen im Viertelfinale gegen Favorit Kanada antreten.

Ein starker erster Tag für die deutschen Skeleton-Frauen! Nach zwei Läufen belegen die Deutschen die Plätze zwei bis vier.

Susanne Kreher hat nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die führende Österreicherin Janine Flock. Jacqueline Pfeifer fuhr im zweiten Lauf Bahnrekord und rückte auf Platz drei vor, mit 0,09 Sekunden Rückstand auf Kreher. Olympiasiegerin Hannah Neise liegt mit Platz vier in Lauerstellung.

Der Tscheche Metodej Jilek holte mit gerade einmal 19 Jahren Gold im Eisschnelllauf über 10.000 Meter, nachdem er zuvor Silber über 5000 Meter gewonnen hatte.

Mit 5,65 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen den Polen Vladimir Semirunniy durch, Bronze ging an den Niederländer Jorrit Bergsma. Deutsche Teilnehmer waren nicht am Start.

Der Ukrainer Vladyslav Heraskevych wurde am Donnerstag von den Olympischen Spielen ausgeschlossen, weil er mit einem Helm startete, der Bilder von im Krieg gefallenen Sportlern zeigt.

Sein Einspruch gegen die Disqualifikation wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS abgewiesen, die Entscheidung gilt als rechtmäßig.

Der Eiskanal bleibt deutschem Team-Terrain: Im ersten Lauf der Skeleton-Frauen platzierten sich alle drei deutschen Starterinnen unter den Top 5.

Beste Deutsche war Susanne Kreher aus Dresden mit nur 0,02 Sekunden Rückstand auf die führende Janine Flock aus Österreich. Auf Bronze lag Tabitha Stoecker aus Großbritannien, dahinter folgten Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise auf den Plätzen vier und fünf mit 0,21 bzw. 0,23 Sekunden Rückstand.

Lindsey Vonn musste bisher drei Operationen nach ihrem komplizierten Schienbeinbruch über sich ergehen lassen.

Ihr behandelnder Arzt äußerte sich zur Lage: "Heikle Situation nach der dritten Operation".

Biathlet Quentin Fillon Maillet schwärmte im ARD-Interview von seinem fast perfekten Rennen, bei dem er fehlerfrei blieb und die zweitschnellste Laufzeit erzielte.

Der Olympiasieg im Sprint war für ihn etwas Besonderes, weil er und seine Freundin Lydie ein Baby erwarten. "Dieser Sieg ist auch für sie", verriet der Franzose.

Josie Baff feierte ihren ersten Olympiasieg im Snowboard Cross. Die 23-jährige Australierin setzte sich vor der Tschechin Eva Adamczykova und der Italienerin Michela Moioli durch.

Die einzige deutsche Starterin Jana Fischer schied im Viertelfinale aus.

Schade! Die deutschen Biathlon-Herren hatten im Sprint nichts mit den Medaillenrängen zu tun. Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Platz zehn, gefolgt von David Zobel und Justus Strelow auf den Rängen 19 und 23.

Philipp Nawrath verhinderte an seinem 33. Geburtstag mit drei Schießfehlern eine bessere Platzierung und wurde 26.

Der Franzose Quentin Fillon Maillet, der 2022 schon zwei Einzel-Goldmedaillen gewonnen hatte, dominierte das Rennen und sicherte sich den Olympiasieg vor den Norwegern Vetle Sjåstad Christiansen und Sturla Holm Lægreid.

Die deutschen Herren vertan innerhalb weniger Minuten ihre Medaillenchancen: Justus Strelow ließ beim Stehendschießen eine Scheibe stehen, kurz darauf unterlief Philipp Horn derselbe Fehler, obwohl er im Liegendanschlag fehlerfrei geblieben war.

Zur gleichen Zeit begann Philipp Nawrath mit dem Liegendschießen, schoss jedoch zwei Patronen daneben und schied somit aus.

David Zobel war als einziger Deutscher fehlerfrei, konnte aber läuferisch nicht mithalten, um um Podestplätze mitzuhalten.

David Zobel und Justus Strelow sind bereits unterwegs und haben das erste Schießen fehlerfrei absolviert.

Strelow zog mit seinem schnellen Schießen sogar an die Spitze, Zobel folgte knapp auf Rang sechs. Die Topläufer des Weltcups kommen jedoch noch.

Die nächste Medaillenchance für Deutschland im Biathlon: Der Sprint der Herren läuft! Es ist wohl die beste Gelegenheit für die deutschen Männer auf Solo-Edelmetall, da Philipp Nawrath und Philipp Horn in dieser Saison bereits Podestplätze im Sprint erzielten.

Für Nawrath ist es ein besonderer Tag, da er heute seinen 33. Geburtstag feiert. Neben den beiden Philipps starten auch Justus Strelow und David Zobel für Deutschland.

Niemand kommt Norwegens Ski-König Johannes Høsflot Klæbo (29) bei diesen Spielen nahe. Er gewann seine dritte Goldmedaille, diesmal über zehn Kilometer Freistil, und feierte damit seinen achten Olympiasieg insgesamt.

Silber gewann der Franzose Mathis Desloges (23), Bronze ging an den Norweger Einar Hedegart (24).

Ein ungewöhnliches Bild bot sich den Zuschauern beim Ski-Langlauf über zehn Kilometer Freistil in Tesero: John Steel Hagenbuch (26) startete ohne Mütze und nur im Renntrikot bei Temperaturen knapp über Null – für sommerliche Stimmung auf der Loipe.

Das Training vor dem Springen am Sonntagabend (18:45 Uhr) ließ Agnes Reisch (26) ausfallen.

Die 26-Jährige, die mit dem Mixed-Team knapp eine Medaille verpasste, erklärte: "Ich habe heute meine Tage bekommen und bin dann oft sehr ängstlich." Auf den dritten Sprung verzichtete sie, weil sie "keinen Sinn mehr sah".

Die deutschen Zweierbob-Männer mussten sich im vierten Trainingslauf erstmals geschlagen geben.

Der Südkoreaner Jinsu Kim (30) setzte sich mit sechs Hundertsteln Vorsprung vor Johannes Lochner an die Spitze. Bob-Dominator Francesco Friedrich (35) kam nicht über Platz fünf hinaus.

Das Ergebnis hat jedoch wenig Aussagekraft, da es nur ein Training war. Zuvor hatten die Deutschen in allen Läufen Bestzeiten aufgestellt.

Bei den Olympischen Spielen in Mailand wurde ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake von der Polizei festgenommen.

Der 44-jährige Mann wollte offenbar das Spiel Italiens gegen Finnland besuchen, landete jedoch stattdessen im Gefängnis.

Nach mehreren Ladendiebstählen muss er nun eine Gefängnisstrafe von fast einem Jahr absitzen, die in Bozen verhängt wurde.

Max Langenhan (26) sorgte für eine amüsante Szene: Nach seinem Gold-Triumph wollte Bundeskanzler Friedrich Merz (70) persönlich gratulieren, doch der Rodel-Star legte einfach auf.

Mehr dazu lest Ihr hier: "Deutscher Olympia-Sieger legt Bundeskanzler Merz am Handy auf".

Es geht weiter! Auch heute stehen wieder viele Medaillenentscheidungen an, und die Aussichten für Deutschland sind vielversprechend.

Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf Medaillenkurs. Sie haben Rückstände von 0,30 bzw. 0,46 Sekunden auf den führenden Briten Matt Weston (28). Damit ist sogar Gold noch möglich.

Der dritte Lauf startet ab 19:30 Uhr, ab 21:05 Uhr folgt der vierte und letzte Durchgang.

Im Biathlon-Sprint über zehn Kilometer ruhen die deutschen Hoffnungen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (29), die um Medaillen kämpfen.

Damit verabschieden wir uns vom sechsten Wettkampftag, der ganz im Zeichen des dritten Olympiasieges der deutschen Rodler in der Team-Staffel stand.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr nachsehen, wo Deutschland aktuell im Vergleich der Nationen steht.

Im letzten Drittel brachte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren zwei Tore Vorsprung sicher ins Ziel und gewann zum Olympia-Auftakt mit 3:1 gegen Dänemark.

Leon Draisaitl (1. Minute) sowie Tim Stützle (25. und 31. Minute) erzielten die Tore für Deutschland, Oscar Mølgaard hatte zum zwischenzeitlichen 1:1 ausgeglichen (14.). Am Samstag (12:10 Uhr) folgt das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland.

Mit dem 3:1 für Deutschland endet die letzte Unterbrechung.

Das Team um Draisaitl hat sich die Führung mittlerweile verdient und steht auf Siegkurs.

Im Powerplay erzielte Tim Stützle seinen Doppelpack zum 3:1 (31.).

Der Stürmer der Ottawa Senators wollte Draisaitl in der Mitte anspielen, doch der Pass wurde von einem Dänen abgefälscht und landete im Tor.

Während im Eishockey noch die Schlittschuhe klirren, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.

Bei den Frauen siegte über 500 Meter Xandra Velzeboer vor der Italienerin Arianna Fontana. Bronze ging an Courtney Sarault aus Kanada. Im Finale über 1000 Meter bei den Männern gewann Oranje: Jens van 't Wout siegte vor dem Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.

Tim Stützle traf nach schönem Assist von John Peterka sehenswert aus der Drehung zum 2:1 für Deutschland (25.).

Die Dänen starteten zunächst stärker aus der Pause, doch Deutschland brachte mehr Energie aufs Eis. Das Tor und der erneute Vorsprung sind wichtig.

Die erste Pause läuft, zwischen Deutschland und Dänemark steht es 1:1.

Das DEB-Team hatte mit dem frühen Treffer von Draisaitl nach 23 Sekunden einen Traumstart erwischt. Danach rüttelte ein Aluminium-Treffer von Bruggisser die Dänen wach. Nach und nach erspielten sie sich Chancen und glichen schließlich aus.

Oscar Mølgaard traf zum 1:1-Ausgleich für Dänemark (14.).

Torwart Philipp Grubauer rutschte der Puck durch Beine und Handschuhe ins leere Tor – ausgerechnet gegen seinen Vereinskollegen von den Seattle Kraken.

In Russland wurde der Ausschluss des Skeleton-Piloten Vladyslav Heraskevych wegen seines Helms mit Bildern gefallener ukrainischer Sportler offenbar begrüßt.

Ein Duma-Abgeordneter sagte der russischen Agentur Tass, dass Regeln für alle gelten müssten und dass man sich entscheiden müsse, ob man Sportler oder politischer Agitator sei.

IOC-Präsidentin Kirsty Coventry gab die Entscheidung unter Tränen bekannt. Die ukrainischen Rodler zeigten Solidarität mit ihrem Landsmann, indem sie nach dem Staffel-Rennen knieten und ihre Helme hochhielten.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft feierte im ersten Vorrundenspiel der Gruppe C gegen Dänemark einen starken Start: 1:0 nach 23 Sekunden durch Leon Draisaitl.

Gaon Choi aus Südkorea sicherte sich Gold in der Halfpipe, nachdem sie bei ihrem ersten Lauf schwer gestürzt war und länger behandelt werden musste. Am Ende erreichte sie mit 90,25 Punkten Platz eins vor US-Star Chloe Kim und Mitsuki Ono aus Japan.

Kommentator Andreas Kürten zeigte sich beeindruckt: "Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach dem Sturz einfach so wieder aufsteht." Choi brach nach dem Triumph in Tränen aus.

Der Medaillenregen der deutschen Rodler erreichte mit der Mixed-Staffel seinen Höhepunkt: Gold für Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina!

Mit 0,542 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierten Österreicher fuhren sie souverän zum Sieg. Gastgeber Italien (+0,849 Sekunden) holte Bronze.

Damit konnte Team Deutschland in jeder Rodel-Disziplin mindestens eine Medaille gewinnen.

Vor wenigen Minuten begann das Medaillenrennen der Mixed-Staffel im Rodeln.

Mit den Einzel-Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie den Silber- und Bronze-Doppelsitzern Eitberger/Matschina und Wendl/Arlt hat Deutschland gute Chancen auf das Podium.

Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf! Über 5000 Meter gewann die 35-Jährige, Großnichte der Filmikone Gina Lollobrigida, vor der Niederländerin Merel Conijn und Ragne Wiklund aus Norwegen. Für sie ist es die zweite Goldmedaille bei den Spielen nach dem Sieg über 3000 Meter.

Die Deutsche Maira Jasch wurde mit 14,77 Sekunden Rückstand Achte.

Die deutschen Männer feierten im Curling ihren ersten Sieg bei Olympia: 5:4 gegen Norwegen.

Nach der unglücklichen Auftaktniederlage gegen Kanada (6:7) sind sie wieder auf Kurs Richtung Top 4.

Alessandro Hämmerle wiederholt seinen Erfolg von 2022 und gewinnt das Snowboard Cross-Finale. Silber sicherte sich der Kanadier Eliot Grondin, Bronze ging an den Österreicher Jakob Dusek.

Zwei der vier deutschen Starter schieden im Achtelfinale aus, Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten das Viertelfinale nach Kollision.

Die Schwedin Frida Karlsson sicherte sich nach ihrem Sieg im Skiathlon auch den Titel über 10 Kilometer Freistil mit großem Vorsprung.

Mit 46,6 Sekunden Rückstand belegte Landsfrau Ebba Andersson den zweiten Rang, US-Amerikanerin Jessie Diggins wurde Dritte.

Die deutschen Frauen spielten bei der Medaillenvergabe keine Rolle. Pia Fink wurde als beste Deutsche 19., Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg folgten deutlich dahinter.

Der Freestyle-Wettbewerb der Männer auf der Buckelpiste war extrem knapp: Der Australier Cooper Woods und der Kanadier Mikael Kingsbury hatten nach dem zweiten Finale dieselbe Punktzahl.

Gold ging an Woods, der die besseren Turn-Punkte hatte. Bronze gewann der Japaner Ikuma Horishima.

Die Sensation ist perfekt: Italienerin Federica Brignone gewinnt den Super-G in Cortina und holt Gold!

Die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor Romane Miradoli aus Frankreich und der Österreicherin Cornelia Hütter durch und schrieb damit ihr persönliches Wintermärchen.

Nach schwerer Verletzung mit mehreren Brüchen und Kreuzbandriss war ihre Olympia-Teilnahme lange ungewiss. Nun setzte sie sich 315 Tage später in heimischer Kulisse die Super-G-Krone auf.

Schockmoment um Breezy Johnson (30): Die US-Amerikanerin stürzte beim Super-G, nachdem sie an einem Tor hängen geblieben war.

Glücklicherweise konnte Johnson, die bereits Abfahrts-Gold am Sonntag gewonnen hatte, das Rennen selbst beenden. Es scheint nichts Schlimmeres passiert zu sein.

Die deutschen Skeletonis sind nach dem zweiten von vier Läufen auf Doppel-Podestkurs: Axel Jungk auf Platz zwei, Christopher Grotheer auf Rang drei. Felix Keisinger auf Platz sechs hat noch Anschluss.

Gesamtweltcupsieger Matt Weston aus Großbritannien führt mit Bahnrekord und 0,3 Sekunden Vorsprung auf Jungk.

Schade! Emma Aicher schied im nebligen Super-G früh aus. Die zweifache Silbermedaillengewinnerin scheiterte mit Startnummer 7, kam nicht ins Ziel.

Kurz zuvor schied auch Kira Weidle-Winkelmann nach einem Fahrfehler aus, zudem schafften viele Top-Fahrerinnen wie Sofia Goggia und Ester Ledecka das Ziel nicht. Sensationell führt Lokalmatadorin Federica Brignone, die vor wenigen Wochen nach langer Verletzung zurückkehrte.

Die deutschen Skeletonis legten mit starken ersten Läufen den Grundstein für ein geschlossen gutes Mannschaftsergebnis.

Axel Jungk war Zweiter mit nur 0,06 Sekunden Rückstand auf Matt Weston, Christopher Grotheer und Felix Keisinger platzierten sich als Vierter und Sechster ebenfalls in Medaillenreichweite.

Vanessa Voigt wurde im Biathlon-Einzel in Antholz mit Platz vier beste Deutsche, bekam jedoch viel Kritik im Netz und zieht jetzt Konsequenzen.

"Während viele meine Lauf- und Schießzeiten kritisieren, bin ich hier – und verdammt stolz", schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz Trainingsrückstand durch vorolympische Saison-Ausfälle zeigte sie ihre beste Leistung zum Saisonhöhepunkt.

Für die negativen Nachrichten habe sie keinen Nerv und verlässt vorerst Instagram. "Wir sehen uns nach Olympia. Hier wird es ruhig – mein Fokus liegt woanders", sagte Voigt mit Blick auf weitere Medaillenchancen.

Vladyslav Heraskevych (27) wurde vom Weltverband für den Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen wegen seines Helms mit Motiven verstorbener Sportkollegen, Opfer russischer Angriffe.

Mehr dazu: "Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen".

Tag sechs der Olympischen Spiele 2026 bringt ein volles Programm.

Unter anderem stehen heute der Frauen-Super-G, der 10-Kilometer-Skilanglauf der Frauen, das Snowboard-Cross-Finale der Männer sowie die Mixed-Staffel im Rodeln auf dem Programm.

Alle Entscheidungen des Tages im Überblick: "Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 12. Februar".

Die letzte Goldmedaille des Tages ging an Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry gewannen im Eistanz und setzten sich vor dem US-Duo Madison Chock/Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles/Paul Poirier durch.

Wir verabschieden uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, welche Nationen derzeit dominieren.

Eine Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Das Finale im Eistanz ohne deutsche Beteiligung läuft.

Tobias Wendl und Tobias Arlt nutzten im zweiten Durchgang einen Fehler des führenden US-Duos und sicherten sich so die Bronzemedaille!

Gold ging wie bei den Damen nach Italien, Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner jubelten. Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich erhielten Silber. Toni Eggert und Florian Müller verpassten mit Platz vier knapp das Podest, Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA wurden Sechste.

Die jungen US-Athleten waren im zweiten Lauf lange auf Goldkurs, leisteten sich dann aber einen Fehler und rutschten zurück. Wendl/Arlt nutzten die Chance und sprangen aufs Podium.

Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen wurde der Niederländer nur Fünfter, Gold ging an die USA.

Jordan Stolz gewann über 1000 Meter, der Niederländer Jenning de Boo wurde Zweiter, Zhongyan Ning aus China Dritter.

Für die deutsche Edelmetallhoffnung Finn Sonnekalb lief der Abend enttäuschend: Er blieb zwei Sekunden unter seiner Bestzeit und wurde Zwölfter. Moritz Klein und Hendrik Dombek belegten die Plätze 15 und 16.

Der Chinese Lian Ziwen brachte den Niederländer Joep Wennemars beim 1000-Meter-Rennen aus dem Tritt, was zu einer unschönen Szene führte.

Beim Rennen ärgerte sich Wennemars, gestikulierte frustriert und schubste seinen Konkurrenten beim Zieleinlauf weg.

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina sicherten sich die Silbermedaille!

Gold ging mit 0,120 Sekunden Vorsprung an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Bronze an Selina Egle und Lara Michaela Kipp aus Österreich (+0,259 Sekunden).

Eitberger und Matschina legten im zweiten Lauf eine starke Fahrt hin, doch das beste Duo des Abends ließ sich nicht beeindrucken und siegte souverän. Die Freude bei allen Sechs auf dem Podest war riesig.

Die deutschen Doppelsitzer Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt schielen ebenfalls auf Medaillen.

Nach dem ersten Durchgang liegen Eggert/Arlt auf Platz vier, Wendl/Arlt auf Rang fünf. Marcus Mueller/Ansel Haugsjaa aus den USA führen momentan, dahinter folgen Thomas Steu/Wolfgang Kindl (Österreich) und die Italiener Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner auf den Podestplätzen.

Das deutsche Rodel-Duo Dajana Eitberger und Magdalena Matschina liegt zur Halbzeit im Doppelsitzer auf Rang zwei.

Obwohl sie am Start etwas Zeit durch eine Berührung mit der Bande verloren, lief es im unteren Streckenabschnitt umso besser. In Führung liegen die Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Eitberger/Matschina haben nur 0,022 Sekunden Rückstand. Selina Egle und Lara Kipp aus Österreich sind Dritte.

Vor wenigen Minuten begannen die ersten Durchgänge im Doppelsitzer der Rodlerinnen und Rodler, die Entscheidung fällt im zweiten Durchgang um 18:53 Uhr und 19:40 Uhr.

Die deutschen Frauen Eitberger/Matschina kämpfen um Gold, bei den Männern haben Wendl/Arlt und Eggert/Müller Medaillenchancen.

Elizabeth Lemley gewann den Olympiasieg auf der Buckelpiste im Livigno Snow Park!

Die 20-jährige US-Amerikanerin setzte sich vor ihrer Teamkollegin Jaelin Kauf durch, die Französin Perrine Laffont wurde Dritte.

Nach Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im letzten Dezember zurück und überraschte nun in Italien.

Große Sorge um die Chinesin Liu Jiayu! Sie stürzte schwer beim Halfpipe-Wettbewerb der Frauen und musste lange behandelt werden.

Beim Versuch ihres "Frontside 900" verlor sie das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf und blieb regungslos liegen. Die Fans waren geschockt. Nach rund acht Minuten wurde sie auf einer Trage abtransportiert.

Der aktuelle Zustand der Weltmeisterin von 2019 ist noch unklar.

Die Französinnen dominierten das Biathlon-Einzel über 15 Kilometer bei den Frauen! Julia Simon gewann Gold, Lou Jeanmonnot Silber, Lora Hristova aus Bulgarien Bronze.

Vanessa Voigt wurde Vierte, Janina Hettich-Walz belegte Rang acht.

Franziska Preuß lief mit einem Schießfehler im letzten Anschlag ein enttäuschendes Rennen und landete auf Platz zehn. Nach drei fehlerfreien Schießeinlagen lag sie lange auf Medaillenkurs.

Die Langlauf-Goldmedaille über 10 Kilometer ging an Norwegen! Jens Lurås Oftebro sank völlig erschöpft im Ziel zusammen. Johannes Lamparter aus Österreich gewann Silber, Eero Hirvonen aus Finnland Bronze.

Vinzenz Geiger war lange im Spitzentrio, wurde am Ende aber Zehnter, hinter Johannes Rydzek (8.). Julian Schmid wurde Vierzehnter.

Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen wird mit seinem Sieg bei den Winterspielen wohl zum König der Wettkämpfe gekrönt.

Er setzte sich mit 0,13 Sekunden Vorsprung gegen den Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33) durch. Marco Odermatt (28), vor Olympia als Favorit gehandelt, wurde Dritter.

Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer der Geschichte, der drei Goldmedaillen bei einem olympischen Wettbewerb gewann.

Damit reiht er sich ein in die Ski-Legenden Toni Sailer (†73) und Jean-Claude Killy (82).

Nach dem Ausscheiden Polens im Mixed-Skisprung erlebte die 19-jährige Pola Beltowska einen Shitstorm in sozialen Medien.

"Mir ist klar, dass mein Sprung den Einzug in die zweite Runde kostete. Ich hatte Angst davor. Ich wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht gereicht", erklärte die junge Skispringerin nach einem Sprung von nur 82 Metern und gab sich selbst die Schuld. Die heftigen Kommentare bekam sie jedoch nicht vorhergesehen.

Schock beim Olympia-Training: Der australische Snowboardcross-Fahrer Cam Bolton (35) stürzte schwer und fällt sicher aus.

Das Australische Sportinstitut NSWIS bestätigte den Unfall. Bolton klagte am Dienstag über starke Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich und wurde zu einem CT-Scan in die Olympische Polyklinik gebracht.

Die Diagnose: Zwei stabile Halswirbelfrakturen. Er wurde sofort in ein Krankenhaus in Mailand gebracht.

Während beim Eishockey der Frauen und im Eiskunstlauf der Männer noch Wettkämpfe laufen, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, der von Julia Taubitz mit der dritten Goldmedaille für Deutschland geprägt wurde.

Deutschland kletterte im Medaillenspiegel zwischenzeitlich auf den geteilten zweiten Rang mit Schweden, Norwegen führt mit sechs Goldmedaillen.

Traurig! Das deutsche Team um Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Raimund verpasste im Mixed-Teamspringen mit Platz vier knapp das Podium.

Slowenien gewann Gold souverän, Norwegen holte Silber.

Im Mixed-Teamspringen hofft Deutschland noch auf eine Medaille, aber nach acht Sprüngen sieht es für Philipp Raimund, Agnes Reisch, Felix Hoffmann und Selina Freitag noch nicht nach Treppchen aus.

Der Schlusspringer Raimund darf noch ran, aber die Prevc-Geschwister aus Slowenien sind auf Goldkurs.

Rennrodlerin Julia Taubitz hat es geschafft! Die Sportsoldatin aus Annaberg-Buchholz verteidigte im vierten Lauf ihre Führung und ist Olympiasiegerin im Einsitzer der Frauen.

Mit Tränen in den Augen und der schwarz-rot-goldenen Fahne im Rücken freute sich die 29-Jährige über ihren ersten Olympiasieg. Sie gewann mit großem Vorsprung von 0,918 Sekunden in 3:30,625 Minuten vor der Lettin Elina Bota. Bronze ging an US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957 Sekunden).

Julia Taubitz hält auch nach dem dritten von vier Läufen die Führung mit 0,704 Sekunden Vorsprung vor Elina Bota.

Allerdings profitierte sie von einem schweren Fehler ihrer Konkurrentin Merle Fräbel, die am Start den Schlitten verriss und um eine Medaille bangen muss.

Die Entscheidung fällt im letzten Lauf ab 18:50 Uhr.

Im Curling-Mixed-Spiel um Platz drei gewann Italien mit 5:3 gegen Großbritannien und holte die nächste Medaille bei diesen Winterspielen.

Das Finale zwischen Schweden und den USA folgt um 18:05 Uhr.

Philipp Nawrath verpasste mit einem Fehler im Einzel-Biathlon als Fünfter knapp eine Medaille.

Stattdessen gewann der fehlerfreie Dominator des Dezembers Johan-Olav Botn seinen ersten Olympiasieg. Dahinter sicherten sich der Gesamtweltcup-Führende Éric Perrot aus Frankreich und Sturla Holm Lægreid (Norwegen) die Podestplätze.

David Zobel wurde mit zwei Fehlern 21. bester Deutscher, Lucas Fratzscher (ebenfalls zwei Fehler) wurde 23., Philipp Horn mit sechs Fehlschüssen landete auf Platz 40.

Kira Weidle-Winkelmann legte als Sechste der Abfahrt den Grundstein, Emma Aicher sicherte mit einer starken Slalomleistung Silber für das deutsche Kombinations-Team.

Die 22-Jährige erzielte die beste Slalomzeit und überholte mehrere Teams. Am Ende unterlagen sie nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber knapp um 0,05 Sekunden. Bronze ging an die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.

Für Aicher ist es bereits die zweite Medaille dieser Spiele nach Silber in der Abfahrt. Weidle-Winkelmann feierte ihre erste Olympia-Medaille – ausgerechnet auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.

In einem von Stürzen geprägten Wettbewerb sicherte sich Birk Ruud den Olympiasieg. Kein Athlet konnte seinen starken ersten Lauf übertreffen, auch wenn er im letzten Durchgang stürzte.

Silber gewann US-Amerikaner Alex Hall, Bronze ging an Luca Harrington aus Neuseeland.

Ruud gewann bereits 2022 Gold im Big-Air-Wettbewerb in Peking.

Die ersten Shorttrack-Medaillen sind vergeben! Im Mixed-Team-Staffel-Finale setzte sich Gastgeber Italien vor Kanada und Belgien durch.

Ein deutsches Team war nicht am Start.

Im Mixed-Teamwettkampf verzichten die deutschen Skispringer auf Fahnenträgerin Katharina Schmid. Stattdessen setzen die Trainer auf Selina Freitag und Agnes Reisch, die beim Normalschanzen-Springen am Samstag beide vor Schmid lagen.

Das Quartett wird ergänzt durch Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.

Favorit Johannes Høsflot Klæbo gewann den Langlauf-Sprint der Männer und sicherte sich Gold. Silber ging an US-Amerikaner Ben Ogden, Bronze an Klæbos Landsmann Oskar Opstad Vike.

Bester Deutscher war Jan Stoelben, der das Viertelfinale erreichte. Janosch Brugger schied in der Qualifikation aus.

Schweden feierte ein Podiumstriple beim Langlauf-Sprint der Frauen: Linn Svahn gewann vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.

Coletta Rydzek und Laura Gimmler schieden im Sprint-Halbfinale aus. Beide belegten Plätze drei und vier und konnten sich nicht als Lucky Loser nach Zeit für das Finale qualifizieren.

Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen: Laura Gimmler und Coletta Rydzek erreichten das Sprint-Halbfinale.

Gimmler belegte im Viertelfinale Platz zwei, Rydzek gewann ihren Durchgang. Sofie Krehl verpasste das Halbfinale deutlich.

Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Duo in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Platz sechs.

Sie hatte in der Abfahrt 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson, zu den Medaillen fehlten 0,47 Sekunden.

Im zweiten Teil der Kombination, dem Slalom (14 Uhr), will Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher den Rückstand wettmachen. Aicher ist in dieser Saison die beste Abfahrerin und Slalomfahrerin des Teams und kämpft gemeinsam mit Weidle-Winkelmann um Medaillen.

Philipp Raimund hätte seine Goldmedaille wohl gerne mit dem Norweger Marius Lindvik gefeiert.

Doch die Freundschaft zerbrach im Zuge eines Anzug-Skandals bei der WM 2025: "Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft mit Konkurrenten hinterher: 'Wie ins Gesicht gespuckt'".

Die Olympischen Spiele 2026 wurden mit einer spektakulären Show eröffnet, doch der italienische Sender Rai sorgte mit zahlreichen Pannen für Aufsehen.

Sportchef Paolo Petrecca erkannte viele Beteiligte nicht, verwechselt etwa die Schauspielerin Matilda De Angelis und US-Sängerin Mariah Carey. IOC-Präsidentin Kirsty Coventry wurde fälschlicherweise für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella gehalten.

Als Reaktion kündigte die Rai-Sportredaktion nach den Spielen einen dreitägigen Streik an. Die Gewerkschaft Usigrai kritisierte Petrecca scharf und warf ihm vor, dem Sender, Zuschauern und Sportjournalisten geschadet zu haben.

Auch die Politik reagierte: Die italienische Opposition beklagte, dass bei Rai nun politische Loyalität mehr zähle als fachliche Kompetenz unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.

Wolfgang Kindl, österreichischer Rennrodler, wurde am Montag überraschend Vater.

Er erlebte die Geburt auf besondere Weise: "Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star von Anruf geweckt, dann ging alles ganz schnell".

Drei der vier deutschen Langlauf-Damen überstanden die Qualifikation im Sprint.

Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) zogen ins Viertelfinale ein, Katherine Sauerbrey (39.) schied aus.

Ab dem Viertelfinale sprinten die Athletinnen in Heats zu je sechs Teilnehmerinnen im direkten Duell.

Am späten Sonntagabend gab Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram ab.

Mehr dazu hier: "Lindsey Vonn meldet sich erstmals zu Wort: Das ist ihre Diagnose".

Nach dem goldreichen dritten Wettkampftag mit Philipp Raimund richtet sich der Fokus auf Dienstag, an dem Deutschland erneut heiße Eisen im Feuer hat.

Besonders gute Medaillenchancen gibt es im Rodeln: Julia Taubitz und Merle Fräbel liegen zur Halbzeit auf Gold- bzw. Silberkurs. Um 18:34 Uhr startet der letzte Lauf in Cortina.

Raimund will einen Tag nach seinem ersten Sieg direkt nachlegen, am Abend findet der Mixed-Wettbewerb (18:45 Uhr) statt. Im Ski-Alpin wartet Emma Aicher in der Team-Kombination (10:30 Uhr Abfahrt, 14 Uhr Slalom) auf ihre zweite Medaille.

Auch im Einzel-Biathlon (13:30 Uhr) und im Langlauf-Sprint (Finale: 13:13 Uhr) dürfen sich deutsche Athleten Außenseiterchancen ausrechnen. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Während das Damen-Eishockey zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns heute mit dem "Gold-Hille"-Wunder.

Deutschland kletterte im Medaillenspiegel auf Rang vier.

Philipp Raimund gewann die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 2026 im Skispringen.

Der 25-Jährige siegte in Predazzo auf der Normalschanze. Ein überraschender Erfolg, denn Raimund hatte bislang keinen Weltcupsieg. Am Montagabend verwies er mit 270,4 Punkten Kacper Tomasiak (Polen) und Ren Nikaido (Japan) auf die Plätze zwei und drei.

Nach dem Goldsprung sagte Raimund strahlend: "Ich wusste, es wird weit. Es ist unglaublich."

Mehr über "Gold-Hille" lest Ihr hier: "Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück kaum fassen".

Deutschland hat am Dienstag gute Chancen auf weiteres Rodel-Gold.

Weltmeisterin Julia Taubitz und WM-Zweite Merle Fräbel führen nach zwei von vier Durchgängen ein Duell mit knappem Vorsprung. Taubitz liegt 61 Hundertstelsekunden vor Fräbel.

Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Snowboard der Frauen.

Annika Morgan verpasste mit Rang 13 in der Qualifikation knapp die besten zwölf.

Die deutschen Eishockey-Frauen dürfen weiter auf den Einzug ins Viertelfinale hoffen.

Im dritten Gruppenspiel siegte das Team um Bundestrainer Jeff MacLeod nach Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) gegen Frankreich, nachdem zuvor Japan klar mit 5:2 besiegt worden war. Das Team machte es jedoch unnötig spannend und vergab viele Chancen.

Laura Kluge erzielte 35 Sekunden vor der Pause die Führung, Frankreich glich durch Estelle Duvin später aus. Erst in der Verlängerung traf Katarina Jobst-Smith zum vielumjubelten Sieg.

Das Glamourgirl Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.

Über 1000 Meter Eisschnelllauf setzte sich die 27-Jährige mit neuem olympischen Rekord (1:12,31) vor Teamkollegin Femke Kok durch. Miho Takagi aus Japan gewann Bronze.

Jetzt beginnt die Entscheidung über 1000 Meter Eisschnelllauf der Frauen.

Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA gehören zu den Top-Anwärterinnen auf Edelmetall.

Anna Ostlender (23) ist als einzige Deutsche am Start, hat aber nur Außenseiterchancen.

Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt von Cortina d'Ampezzo richtete Trainer Aksel Lund Svindal (42) ein emotionales Statement an Lindsey Vonn (41).

"Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst uns alle, die deinen Weg verfolgen und mit dir arbeiten", schrieb Svindal auf Instagram am Tag nach Vonns Unfall. "Der gestrige Tag war hart – für alle, am meisten für dich."

Vonn war nach nur zwölf Sekundens Fahrt an einem Tor hängen geblieben und schwer gestürzt, dabei brach sie sich das linke Bein.

In Kürze gehen die deutschen Eishockey-Frauen aufs Eis.

Im dritten Gruppenspiel trifft das Team um Bundestrainer Jeff MacLeod um 16:40 Uhr auf Frankreich.

Mit einem Sieg könnte das Team einen großen Schritt Richtung Viertelfinale machen.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podium in der alpinen Team-Kombination.

Jocher wurde in der Abfahrt Elfter, Straßer verbesserte die Position nur um einen Platz, es reichte knapp für die Top Ten.

Abfahrts-Sieger war Franjo van Allmen (Schweiz) mit Tanguy Nef, vor Marco Odermatt/Loic Meillard (Schweiz) und Vincent Kriechmayr/Manuel Feller aus Österreich, die Silber teilten.

Im Ski-Freestyle wurde Mathilde Gremaud aus der Schweiz zum zweiten Mal in Folge Olympiasiegerin.

Sie setzte sich vor Eileen Gu aus China und Megan Oldham aus Kanada durch. Deutsche Athletinnen konnten wegen der Verletzung von Muriel Mohr nicht starten.

Obwohl Justus Strelow einer der besten Schützen im Weltcup ist, wird er nicht im Einzel starten. Der DSV setzt stattdessen auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, dass die schwierige vier Kilometer lange Einzel-Strecke nicht zu Strelows Stärken passe und der läuferische Rückstand zu groß wäre.

Strelow akzeptierte die Entscheidung "wie ein Teamplayer". Bereits bei den letzten zwei Weltmeisterschaften hatte er den Einzel ausgelassen, um bei den Staffeln fit zu sein.

Die Team-Kombination der Männer läuft: Nach der Abfahrt liegen Simon Jocher und Linus Straßer auf Platz elf.

Jocher hatte eine solide Abfahrt und lag 1,33 Sekunden hinter dem Tagesbesten Giovanni Franzoni (Italien). Straßer, einer der besten Slalomfahrer der Welt, hat im Slalom (14 Uhr) noch Chancen, das Team nach vorne zu bringen.

Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland den kompletten Medaillensatz. Auch am Montag könnte es weiter goldig werden.

Philipp Raimund hat beim Skispringen von der Normalschanze (19 Uhr) beste Chancen. Er hat zwar noch nie einen Weltcup gewonnen, stand aber in dieser Saison bereits fünfmal auf dem Podium. Beim letzten Training belegte er die Plätze 1, 1 und 2.

Auch Felix Hoffmann, der zweitbeste Deutsche im Gesamtweltcup, kann auf Edelmetall hoffen.

Den vollständigen Wettkampfplan findet Ihr hier.

Beim Mixed-Eiskunstlauf klirren die Kufen unter großer Prominenz. Tennis-Superstar Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix verfolgen das Geschehen. Team Deutschland freut sich über erste Medaillen.

Gold-Rodler Max Langenhan überstrahlte den zweiten Wettkampftag aus deutscher Sicht, zuvor hatte Emma Aicher in der Abfahrt knapp Silber verpasst. Die Mixed-Staffel im Biathlon holte Bronze. Leider überschattete der schwere Sturz von US-Star Lindsey Vonn die Spiele am Sonntag.

Eine Übersicht aller Gewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

Die deutsche Biathlon-Bronze-Feier läuft noch, doch offenbar sind die Medaillen nicht besonders stabil.

Bei einem Freudensprung fiel Justus Strelow die Medaille ab, sie fiel von der Kette auf den Boden, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

"Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?", fragte der Verband. Hoffentlich ist zumindest der glänzende Teil intakt geblieben!

Max Langenhan sicherte Deutschlands erstes Gold bei den Winterspielen in Italien im Einsitzer der Männer!

Alle Infos zu seinem Olympiasieg lest Ihr hier: "Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan rast zum Olympiasieg".

In olympischer Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem das 5000-Meter-Rennen der Männer im Eisschnelllauf.

Der Norweger ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich. Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Starter hatten mit der Medaillenvergabe nichts zu tun, konnten sich aber mit den Plätzen zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) gute Ergebnisse sichern.

Nach dem schweren Sturz von Lindsey Vonn gab Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Verletzungs-Update.

Mehr dazu hier: "Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Update".

Am ersten Wettkampftag stellte Max Langenhan dreimal Bahnrekord im Cortina-Eiskanal auf und führt vor dem letzten Lauf mit fast drei Zehntelsekunden Vorsprung.

Der Österreicher Jonas Müller ist Zweiter, Kristers Aparjods Vierter mit über einer Sekunde Rückstand.

Felix Loch liegt nur auf Platz acht, Timon Grancagnolo auf Rang zehn.

Nach dem Gewinn der Staffel-Bronze wurde Vanessa Voigt emotional.

Die 28-Jährige reflektierte das schwierige vergangene Jahr: "'Passiert das wirklich?': Nach Staffel-Bronze flossen bei Biathlon-Star die Tränen".

Die deutschen Snowboarder verpassten Medaillen im Parallel-Riesenslalom deutlich, Ramona Hofmeister schied nach einem Sturz im Viertelfinale aus.

Cheyenne Loch und Elias Huber scheiterten bereits im Achtelfinale.

Gold ging an die Tschechin Zuzana Maderova und den Österreicher Benjamin Karl.

Was für eine spannende Staffel mit Happy End! Das DSV-Quartett um Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sicherte sich Bronze hinter Frankreich und Gastgeber Italien.

Die Deutschen blieben siebenmal fehlerfrei, beim letzten Schießen musste Schlussläuferin Preuß trotz drei Nachladern eine Scheibe stehen lassen und drehte in die Strafrunde. Ihr Glück: Maren Kirkeeide musste zweimal in die Strafrunde, die anderen Teams waren zu weit zurück, so reichte es für das Podest.

Nach Silber für Emma Aicher ist es die zweite deutsche Medaille des Tages.

Bei Lindsey Vonns schwerem Sturz war ihre Familie anwesend, darunter ihre Schwester Karin Kildow.

Mehr dazu hier: "Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: 'Kein gutes Zeichen'".

Steht eine Biathlon-Sensation bevor? Noch nie stand ein deutsches Mixed-Team bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit sieht es gut aus.

Justus Strelow und Philipp Nawrath blieben im Start- und zweiten Lauf fehlerfrei, beim Wechsel auf die Frauen liegt das Team auf Platz zwei hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien.

Nun sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß gefordert, die Medaille zu sichern.

Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann den Wettbewerb über 2x10 Kilometer und holte seinen sechsten Olympiasieg.

Martin Løwstrøm Nyenget aus Norwegen wurde Dritter, Mathis Desloges aus Frankreich Zweiter. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Platz 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten das Finale der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.

Bei den Frauen kämpften Ramona Hofmeister (7.) und Cheyenne Loch (15.) weiter um Medaillen. Bei den Männern schaffte nur Elias Huber als Zwölfter das Achtelfinale, Stefan Baumeister schied als 18. aus.

Nach fast 20 Minuten Unterbrechung sicherte sich Emma Aicher Silber im Abfahrtrennen, nur 0,04 Sekunden hinter der Siegerin Breezy Johnson aus den USA.

Bronze ging an Lokalmatadorin Sofia Goggia. Der schwere Sturz von Lindsey Vonn überschattete das Ergebnis. Kira Weidle-Winkelmann wurde Neunte.

Nach einer Viertelstunde konnte Lindsey Vonn abtransportiert werden.

Ein Hubschrauber brachte sie ins nächste Krankenhaus.

Lindsey Vonn lag noch auf der Piste und wurde behandelt. Nun nähert sich ein Helikopter, um die 41-Jährige abzutransportieren. Die Bilder wirken dramatisch.

Es sieht nicht gut aus: Nach nur Platz sieben von Kira Weidle-Winkelmann stürzte Lindsey Vonn früh und blieb liegen.

Die US-Amerikanerin, mit gerissenem Kreuzband angetreten, blieb mit der Hand an einem Tor hängen und flog durch die Luft.

Was für eine Fahrt! Emma Aicher zeigte eine starke Leistung in der Abfahrt und wurde nur von Weltmeisterin Breezy Johnson um vier Hundertstelsekunden geschlagen.

Klappt es fürs Podest? Jetzt heißt es Daumen drücken!

Der erste Wettkampftag wurde von Protesten und Ausschreitungen in Mailand überschattet.

Mehr dazu hier: "Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten".

Die Parallel-Riesenslalom-Qualifikationen der Snowboarder laufen bereits, und um 11:30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Abfahrt der Frauen.

Deutschland hat heute mehrere heiße Eisen im Feuer.

Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben gute Chancen auf Edelmetall in der Abfahrt, beide standen in dieser Saison schon auf dem Podest. Aicher gewann sogar eine Abfahrt. Weidle-Winkelmann überzeugte in den Trainingsläufen, auch bei Aicher zeigt die Formkurve nach oben.

Snowboarder Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister gehen mit Medaillenchancen ins Rennen (Finale: 14:29 Uhr Frauen, 14:39 Uhr Männer). Im Rodeln liegt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag auf Goldkurs. Auch die Biathlon-Mixedstaffel hat Außenseiterchancen auf Edelmetall.

Den kompletten Zeitplan des Tages findet Ihr hier.

Beim Big-Air-Snowboarden wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen nach Japan, Bronze an China.

Favorit Hiroto Ogiwara ging überraschend leer aus, dafür überzeugten Kira Kimura (1.) und Ryoma Kimata (2.) aus Japan. Der Chinese Yiming Su wurde Dritter.

Die Norwegerin Anna Odine Stroem gewann am Samstagabend überraschend Gold beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.

Sie setzte sich mit 1,1 Punkten Vorsprung gegen Favoritin Nika Prevc durch, Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.

Beste Deutsche war Selina Freitag auf Platz sieben. Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Rang 16, Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied nach dem ersten Durchgang aus.

Felix Loch (36) hätte sich sicher einen besseren Start vorgestellt! Der Rodel-Medaillenfavorit liegt zur Halbzeit nur auf Rang acht.

Max Langenhan (26) stellte einen Bahnrekord auf und führt vor den entscheidenden Läufen am Sonntag.

Am 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida für Italien ihre erste Goldmedaille bei den Winterspielen.

Im 3000-Meter-Eisschnelllauf stellte sie mit einer Zeit von 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ Ragne Wiklund (Norwegen) und Valérie Maltais (Kanada) hinter sich.

Favoritin Joy Beune aus den Niederlanden wurde Vierte.

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind abgeschlossen. Ab etwa 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.

Im Mailänder "Speed Skating Stadium" treten die Frauen über 3000 Meter an.

Aus deutscher Sicht sind die Chancen gering, mit Josie Hofmann ist nur eine Starterin dabei.

Fast zeitgleich wurde eine Sabotage am italienischen Eisenbahnnetz im Norden Italiens gemeldet.

Die Ermittler schließen einen vorsätzlichen Anschlag nicht aus, Anti-Terror-Experten sind eingeschaltet.

Mehr dazu hier: "Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt".

Die deutschen Frauen im Eishockey dürfen weiter auf das Olympia-Viertelfinale hoffen.

Nach der Auftaktpleite gegen Schweden gewann das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod am Samstag deutlich mit 5:2 gegen Japan – den ersten Olympia-Erfolg seit zwölf Jahren.

Bereits nach 44 Sekunden traf Kapitänin Daria Gleißner, Emily Nix und Nicola Hadraschek-Eisenschmid bauten die Führung auf 3:0 aus. Hadraschek-Eisenschmid und Laura Kluge erhöhten auf 5:0. Japan verkürzte noch auf 5:2, das änderte aber nichts am deutlichen Sieg.

Doppelter Erfolg für die Schwedinnen: Frida Karlsson gewann den Skiathlon und holte Gold, Ebba Andersson Silber.

Für die deutschen Langläuferinnen blieb das Podium erwartungsgemäß unerreichbar. Pia Fink wurde 13., Katharina Hennig-Dotzler 30.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) besuchte das Olympische Dorf und wünschte dem deutschen Team viel Erfolg.

Er hofft, dass die Vorbereitung "in guten Platzierungen und Medaillen" mündet. Weitere Besuche sind in Cortina d’Ampezzo und Antholz geplant.

Von Bormio aus führt der Weg ohne Umwege nach Tesero.

Im Val di Fiemme begann gerade der Frauen-Langlauf im Skiathlon über 20 Kilometer mit Medaillenvergabe.

Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen: Der Schweizer Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen auf der Stelvio-Piste in Bormio vor Giovanni Franzoni (Italien) und Dominik Paris (Südtirol).

DSV-Fahrer Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.

Simon Jocher ist derzeit der einzige deutsche Starter nach der Abfahrt und liegt vorerst auf Platz 19.

Das wäre seine zweitbeste Platzierung in dieser Saison, wenn es so bleibt. Nun heißt es hoffen, dass ihn keine weiteren Fahrer noch verdrängen.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach seiner Abfahrt vor den Italienern Giovanni Ranzoni und Dominik Paris und erfüllt seine Favoritenrolle.

Simon Jocher wartet noch auf seinen Einsatz als 28. Starter, hat aber nur Außenseiterchancen auf Medaillen.

Schreckmoment um Maxence Muzaton (35): Der Franzose stürzte kurz vor dem Ziel, konnte sich aber wieder aufrichten und blieb unverletzt.

Los geht’s für die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe und bringt die erste Medaillenentscheidung.

Wir sind gespannt, wer das erste Gold gewinnt.

Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag beginnt heute der Wettkampftag richtig: Die ersten Medaillengewinner werden ermittelt.

Den Start machen die Skirennfahrer mit der Herren-Abfahrt um 11:30 Uhr. Deutschland hat auch gute Medaillenchancen bei den Skispringerinnen: Um 18:45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettkampf, bei dem Selina Freitag, Katharina Schmid und Agnes Reisch für Deutschland antreten.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut pur!

Zeitgleich entzündeten die Ski-Stars Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) das olympische Feuer in Mailand und Cortina.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt: Gleich wird das olympische Feuer entzündet – simultan in Mailand am Arco della Pace und in Cortina auf der Piazza Dibona.

Im San-Siro-Stadion wird die Olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich ins Stadionzentrum.

Nun beginnt der Moment, auf den alle gewartet haben: Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion, begleitet von Tenor Andrea Bocelli, der "Nessun dorma" singt.

Das Entzünden der beiden Feuer steht bevor.

Nach den Reden von Giovanni Malagò (Organisationskomitee-Präsident) und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella die Eröffnungsformel: "Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet."

Das Highlight des Abends rückt näher.

Zuvor präsentieren Malagò und Coventry ihre Grußworte an Zuschauer und Athleten.

Nach dem Einmarsch der Athleten folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Historie, präsentiert von Schauspielerin Sabrina Impacciatore.

Übrigens: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix, Frankreich, statt.

Zum Abschluss wird es laut, wenn die Gastgeber-Nation die Bühne betritt.

Die Freude der Athleten ist spürbar, das Publikum jubelt lautstark – beeindruckende Bilder!

Belgischer Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier wegen Zugproblemen.

Gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet hätte er die Ehre gehabt, doch die Bahn machte einen Strich durch die Rechnung.

Der Großteil der Nationen ist bereits eingetroffen, nur wenige fehlen noch.

Die Schweiz trat beim Einmarsch nicht komplett an, da das Fraueneishockey-Team wegen eines Norovirus-Ausbruchs die Zeremonie absagte.

130 deutsche Athleten nehmen heute an der großen Eröffnungsfeier teil, die auf vier Veranstaltungsorte verteilt ist.

So bleiben die Athleten an ihren Wettkampfstätten in Mailand, Cortina, Predazzo und Livigno.

Das Warten hat bald ein Ende: In rund einer Stunde startet die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele live aus dem San-Siro-Stadion in Mailand.

Tom Bartels kommentiert gemeinsam mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo die Feier. Auch in Cortina, Predazzo und Livigno finden begleitende Veranstaltungen statt.

Wer möchte, kann das Spektakel auch bei Eurosport verfolgen oder hier in unserem Liveticker mitlesen.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin verletzte sich im Slopestyle-Training.

Der DOSB berichtete, dass sie sich einen kleinen Meniskuslappen im linken Knie eingeklemmt habe und sich einer arthroskopischen Operation unterziehen musste.

Das Knie sei stabil und ohne weitere Verletzungen. Bei positivem Heilungsverlauf könne sie in einigen Tagen wieder voll belasten und hofft auf einen Start bei den Spielen.

Das Donnerstagstraining musste wegen Schneefalls abgesagt werden, sodass Kira Weidle-Winkelmann (29) heute erstmals die Piste in Cortina befuhr.

Sie lieferte die drittschnellste Zeit ab, zeigte sich aber unzufrieden mit der Streckenpräparierung.

Zusätzliche, schärfere Wellen wurden eingearbeitet, die Weidle-Winkelmann als unnötig und gefährlich kritisierte.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen verlief unterschiedlich für die beiden Deutschen.

Emma Aicher hatte große Schwierigkeiten und verpasste Tore, Kira Weidle-Winkelmann überzeugte mit drittschnellster Zeit.

Lindsey Vonn, die nach Kreuzbandriss antrat, wirkte souverän und könnte trotz Handicap Medaillenchancen haben.

Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34) zeigte große Härte: Nach einem schweren Sturz stand er keine 20 Stunden später wieder auf der Piste und fuhr erneut eine Abfahrt.

Obwohl er mit Verletzungen im Gesicht und fehlenden Zähnen zurückkehrte, scherzte er mit Teamkameraden und fuhr beim finalen Training auf Platz zwei.

Nach positivem Dopingtest von Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor hinter die Athletin und sprach über den Umgang mit der Nachricht.

Mehr dazu: "'Absolutes No-Go': So erfuhr Biathletin von ihrem positiven Dopingtest".

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen wurde mehrfach unterbrochen, zuletzt wegen Nebels über der Piste.

Der Durchgang mit Emma Aicher, Kira Weidle-Winkelmann und Lindsey Vonn wird mit Spannung erwartet.

Die deutschen Bob-Topfavoriten Francesco Friedrich und Johannes Lochner sowie ihre Crews nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil und kehren vorzeitig nach Innsbruck bzw. Königssee zurück.

Geplant war die Abreise nach der Feier, doch es gibt nicht genügend Betten im Athletendorf, das vorrangig Sportlern mit früheren Wettkampfterminen zur Verfügung steht.

Schon vor dem Eiseintritt sieht sich niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) harscher Kritik ausgesetzt.

Mehr dazu: "'Wie eine Diva': Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger".

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) erlebt schwere Zeiten: Am vergangenen Wochenende verstarb sein Vater Hugo.

Mehr dazu: "Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters".

Heute um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im San-Siro-Stadion offiziell eröffnet.

Da die Wettkämpfe über Norditalien verteilt sind, gibt es weitere Feierlichkeiten in Cortina, Livigno und Predazzo.

Die ersten Medaillenentscheidungen fallen am Samstag mit der Abfahrt der Herren in Bormio.

Deutschlands Medaillenhoffnung Felix Hoffmann (28) überzeugte im ersten Skisprung-Training in Predazzo.

Der Thüringer erreichte in drei Durchgängen einen Sieg, zwei zweite und einen dritten Platz.

Philipp Raimund (25) wurde Dritter, Fünfzehnter und Sechster.

Andreas Wellinger (30) belegte Plätze 20, elf und 18, Pius Paschke (35) kam auf 28, 30 und 27.

Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste den Einzug ins Big-Air-Finale.

Er stürzte bei seinen ersten beiden Sprüngen und konnte die Tricks nicht stehen. Damit verpasste er wie 2022 in Peking die Finalteilnahme.

Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training.

Katharina Schmid (29) belegte Plätze 15, 18 und 19, Selina Freitag (24) konnte noch nicht vorne mitmischen.

Agnes Reisch (26) zeigte als beste Deutsche Plätze vier, zehn und fünf. Juliane Seyfarth (35) wurde 38., 33. und 26.

Wegen Norovirus-Ausbruch wurde das Frauen-Eishockey-Gruppenspiel Finnland gegen Kanada abgesagt und auf Donnerstag verschoben.

Die deutschen Eishockey-Frauen starteten mit einer 1:4-Niederlage gegen Schweden ins olympische Turnier.

Kapitänin Katarina Jobst-Smith traf früh, doch Schweden drehte durch Treffer von Lina Ljungblom (2), Mira Jungaker und Thea Johansson das Spiel.

Auf der Pista Stelvio gab es erneut einen schweren Sturz: ÖSV-Star Daniel Hemetsberger verlor die Kontrolle, stürzte und verlor den Helm.

Er erlitt Verletzungen an Nase, Mund und Auge, klagte zudem über Schmerzen im Bein. Ob er am Samstag antreten kann, bleibt offen.

Der Norweger Fredrik Möller hatte am Vortag eine Schulterluxation erlitten.

Vor dem offiziellen Start gab es die nächste Negativmeldung: Im Olympischen Dorf in Mailand wurden zahlreiche Sanitäranlagen beschädigt, offenbar mutwillig.

70 Zimmer waren betroffen, vermutlich mit Fräsen. Der Schaden wurde erst nach einem Wasserschaden entdeckt.

Der Zugang zum Dorf ist streng kontrolliert, Überwachungskameras sollen helfen.

Die ersten vier Spiele im Curling-Mixed-Wettbewerb sind beendet: Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz gewannen ihre Auftaktspiele.

Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina d'Ampezzo wurde das Curling-Turnier kurzzeitig unterbrochen.

Die Beleuchtung fiel um 19:08 Uhr aus, das Problem wurde schnell behoben.

Am Mittwochabend starteten die Mixed-Curling-Teams in Cortina D'Ampezzo.

Um 19:05 Uhr standen die ersten vier Partien auf dem Programm.

Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Olympia-Eröffnungsfeier sein.

Der DOSB gab die Entscheidung nach einer Abstimmung mit über 135.000 Teilnehmern bekannt.

Sie setzten sich gegen Johannes Rydzek, Laura Nolte, Tobias Wendl und Ramona Hofmeister durch.

Sie übernehmen das Amt von Claudia Pechstein und Francesco Friedrich, die 2022 in Peking die Fahne trugen.

Zwei Tage vor den Olympischen Winterspielen wurde Italien Ziel russischer Hackerangriffe.

Außenminister Antonio Tajani berichtete von vereitelten Angriffen auf das Außenministerium und mehrere Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina.

Die Angriffe stammten laut ihm aus Russland.

Noch vor Wettkampfbeginn stürzte Skirennfahrer Fredrik Möller (25) schwer im ersten Abfahrtstraining in Bormio.

Er wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert, nachdem er in einer Kurve die Kontrolle verlor und seinen linken Arm nicht mehr bewegen konnte.

Die ersten Wettkämpfe bei Olympia beginnen bereits vor der Eröffnungsfeier mit den Curling-Mixed-Vorrundenspielen am Mittwoch um 19:05 Uhr.

Den Überblick zu den heutigen Events gibt es hier: "Olympia 2026: Alle Wettkämpfe am 4. Februar".

Die Internationale Test-Agentur entnahm in sechs Monaten vor den Spielen 7.100 Dopingproben bei rund 2.800 Athletinnen und Athleten – 92 Prozent des Teilnehmerfelds.

Der Schwerpunkt lag auf Risikosportarten wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.

Über 94 Prozent der Tests betrafen vor allem Athleten aus China, Deutschland, USA und Spanien.

Das US-Olympiateam hat kurz vor Spielbeginn den Namen seiner Unterkunft von "Ice House" in "Winter House" geändert.

Die Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey reagierten damit offensichtlich auf die Namensähnlichkeit zur umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE.

Die ICE-Behörde sorgte mit teils brutalen Aktionen und Todesfällen für Kritik. Auch die Stationierung von ICE-Beamten im US-Konsulat in Mailand löste Demonstrationen aus.

Gute Nachrichten für deutsche Athleten: Die Deutsche Sporthilfe erhöht die Prämien für Edelmetall bei Olympia 2026.

Gold gibt es künftig 30.000 Euro (statt 20.000), Silber 20.000 Euro (statt 15.000), Bronze bleibt bei 10.000 Euro.

Wer führt Deutschland bei der Eröffnungsfeier im San Siro an? Die Wahl fällt auf je drei Frauen und drei Männer.

Bei den Damen stehen Snowboarderin Ramona Hofmeister, Bob-Pilotin Laura Nolte und Skispringerin Katharina Schmid zur Wahl. Bei den Herren bewerben sich Leon Draisaitl, Johannes Rydzek und Tobias Wendl.

Ihr könnt noch bis zum 3. Februar auf der DOSB-Homepage abstimmen. Das Ergebnis wird am 5. Februar bekanntgegeben.

Herzlich willkommen zu unserem großen Liveticker der Olympischen Winterspiele 2026. Hier erfahrt Ihr laufend alle wichtigen Nachrichten zum deutschen Team, Medaillenentscheidungen und weitere Highlights.