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Olympia 2026 im Liveticker: Wird auch der Montag wieder ein Goldtag?

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Am Freitag wurden die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina mit einer beeindruckenden XXL-Show feierlich eröffnet.

Bereits am zweiten Wettkampftag durfte sich Team Deutschland über die erste Goldmedaille freuen: Rennrodler Max Langenhan aus Thüringen raste mit vier Bahnrekorden zum Olympiasieg.

In unserem ausführlichen Liveticker zu den Winterspielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, spannende Höhepunkte und interessante Nebenschauplätze.

Am zweiten Tag räumte Deutschland sogar das komplette Medaillenset ab! Auch am Montag könnten weitere Goldmedaillen für das Team D folgen.

Beim Skispringen der Männer von der Normalschanze um 19 Uhr hat Philipp Raimund sehr gute Chancen. Obwohl der 25-Jährige bisher noch keinen Weltcup-Sieg verbuchen konnte, stand er in dieser Saison bereits fünfmal auf dem Podium. Zudem belegte er beim letzten Training am Sonntagabend bei drei Sprüngen die Plätze 1, 1 und 2.

Auch Felix Hoffmann, der im Gesamtweltcup hinter Raimund der zweitbeste Deutsche ist, darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen.

Den vollständigen Wettkampfplan findet Ihr hier.

Im Mixed-Team-Eiskunstlauf knirschen unter den Augen prominenter Zuschauer gerade die Kufen: Unter anderem verfolgen Tennis-Ikone und Paris-Olympiasieger Novak Djokovic sowie die siebenfache Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix das Geschehen. Währenddessen feiert das deutsche Team bereits seine ersten Erfolge.

Gold-Rodler Max Langenhan sticht aus deutscher Sicht am zweiten Wettkampftag besonders hervor. Zuvor war Emma Aicher bei der Abfahrt nur knapp an der Spitze vorbeigeschrammt und gewann Silber, ehe die Mixed-Biathlon-Staffel Bronze holte. Leider wurde der Sonntag durch die schwere Verletzung der US-Starathletin Lindsey Vonn überschattet.

Eine Übersicht über alle Medaillengewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

Die Bronze-Feier der deutschen Biathleten läuft auf Hochtouren, doch offenbar sind die Medaillen nicht unbedingt für wilde Partys gemacht.

Justus Strelow ließ am Abend bei einem Freudensprung seine Medaille von der Kette fallen, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

"Hey Olympia, was ist denn mit euren Medaillen los?", kommentierte der Verband den Clip. Hoffentlich blieb die glänzende Oberfläche unbeschadet!

Rennrodler Max Langenhan bescherte dem deutschen Team beim Herren-Einzel die erste Goldmedaille der Winterspiele in Italien!

Details zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr unter: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan rast zum Olympiasieg“.

In einer olympischen Bestzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem das 5000-Meter-Eisschnelllauf-Rennen der Männer.

Der norwegische Weltrekordhalter ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Starter hatten zwar keine Medaillenchancen, lieferten mit Plätzen zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) jedoch solide Ergebnisse.

Nach dem schweren Sturz der Goldfavoritin Lindsey Vonn gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update zur Verletzung.

Seine Aussage findet Ihr hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update“.

Bereits am ersten Wettkampftag stellte Max Langenhan zweimal hintereinander Bahnrekorde im Eiskanal von Cortina auf, um sich im dritten Lauf nochmals zu steigern.

Mit seinem dritten Rekord in Folge sicherte sich der 26-Jährige vor dem abschließenden Lauf im Einsitzer einen Vorsprung von fast drei Zehntelsekunden auf den Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods liegt mehr als eine Sekunde zurück – im Rodeln eine Weltenweite Differenz.

Für den erfahrenen Felix Loch läuft es hingegen schleppend: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt aktuell nur auf Rang acht, Timon Grancagnolo rangiert auf dem zehnten Platz.

Nachdem die deutschen Biathleten in der Mixed-Staffel Bronze sicherten, zeigte Vanessa Voigt große Emotionen.

Die 28-Jährige blickte auf das herausfordernde Jahr zurück: „Passiert das wirklich? Nach Staffel-Bronze fließen bei Biathlon-Star die Tränen“.

Im Parallel-Riesenslalom der Snowboarder verpassten die deutschen Athleten eine Medaille deutlich. Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus. Zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale gescheitert.

Stattdessen sicherten sich Gold die Tschechin Zuzana Maderova, gegen die Hofmeister verloren hatte, und der Österreicher Benjamin Karl die Podestplätze.

Was für eine sensationelle Staffel mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett um Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß gewann Bronze hinter den Topfavoriten Frankreich und Gastgeber Italien.

Siebenmal blieben die deutschen Biathleten fehlerfrei, doch beim letzten Schießen ließ Schlussläuferin Preuß trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Glücklicherweise musste die Norwegerin Maren Kirkeeide sogar zweimal eine Strafrunde absolvieren, und die übrigen Teams waren zu weit zurück, sodass Deutschland dennoch den Podiumsplatz verteidigen konnte.

Nach Silber für Emma Aicher ist das die zweite deutsche Medaille des Tages.

Als Lindsey Vonn schwer stürzte, waren Familienmitglieder vor Ort, darunter ihre Schwester Karin Kildow.

Was sie zum Unglück sagte, lest Ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz miterleben: ‚Kein gutes Zeichen‘“.

Steht eine Sensation im Biathlon bevor? Noch nie hat eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia das Podium erreicht, doch zur Halbzeit sieht es vielversprechend aus.

Sowohl Startläufer Justus Strelow als auch Philipp Nawrath meisterten ihre Schießeinlagen fehlerfrei. Beim Wechsel auf die Frauen rangiert das Team auf Platz zwei, knapp hinter Norwegen und vor Frankreich sowie Italien!

Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß gefordert, die Medaille zu sichern.

Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann das Rennen über 2x10 Kilometer und sicherte sich damit seinen sechsten Olympiasieg.

Sein Teamkollege Martin Løwstrøm Nyenget holte Bronze, dazwischen platzierte sich der Franzose Mathis Desloges mit Silber. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Rang 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten das Finale der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.

Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister, die 2018 Olympia-Bronze in dieser Disziplin gewann, als Siebte und Cheyenne Loch als 15. der Qualifikation weiterhin um Medaillen.

Bei den Männern erreichte Elias Huber als Zwölfter das Achtelfinale, während Stefan Baumeister, der amtierende Vize-Weltmeister, als 18. ausschied.

Nach fast 20-minütiger Unterbrechung konnte das Rennen fortgesetzt werden, womit Emma Aicher als Zweite bleibt. Nur 0,04 Sekunden trennten sie vom Sieg!

Gold ging an Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson aus den USA, Bronze sicherte sich Lokalmatadorin Sofia Goggia.

Die erste deutsche Medaille wird allerdings vom schweren Sturz Lindsey Vonns überschattet. Die zweite deutsche Starterin, Kira Weidle-Winkelmann, erreichte den neunten Platz.

Nach etwa 15 Minuten konnte Lindsey Vonn endlich abtransportiert werden.

Ein Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin zum nächstgelegenen Krankenhaus.

Lindsey Vonn liegt weiterhin auf der Piste und wird versorgt. Nun nähert sich der Helikopter, um die 41-Jährige abzutransportieren. Die Bilder sind erschütternd.

Das sieht gar nicht gut aus! Kira Weidle-Winkelmann war als Siebte ins Ziel gekommen, doch Lindsey Vonn stürzte sehr früh im Rennen.

Die US-Amerikanerin, die mit einem gerissenen Kreuzband antrat, blieb mit der Hand am Tor hängen, flog durch die Luft und blieb regungslos auf der Piste liegen.

Was für eine Fahrt!

Emma Aicher zeigte in der Abfahrt eine starke Leistung und musste sich nur um vier Hundertstel der Weltmeisterin Breezy Johnson geschlagen geben. Reicht das für das Podium? Jetzt heißt es bangen!

Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen während Protesten in Mailand überschattet.

Mehr Einzelheiten lest Ihr hier: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.

Die Vorläufe im Parallel-Riesenslalom der Snowboarder laufen bereits, um 11.30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Abfahrt der Frauen – und Deutschland geht mit mehreren heißen Kandidaten an den Start.

Sowohl Emma Aicher als auch Kira Weidle-Winkelmann haben gute Chancen auf Edelmetall, beide standen in dieser Saison bereits auf dem Podium, Aicher gewann sogar eine Abfahrt. Weidle-Winkelmann zeigte in den Trainingsläufen eine sehr starke Form, auch bei Aicher steigt die Leistungskurve.

Im Snowboarden treten Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister (Finale: 14.29 Uhr Frauen, 14.39 Uhr Männer) mit Medaillenchancen an, im Rodel-Einsitzer der Männer (4. Durchgang: 18.40 Uhr) führt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag sogar das Feld an. Die Biathlon-Mixed-Staffel (14.05 Uhr) hat ebenfalls Außenseiterchancen auf Edelmetall.

Den kompletten Tagesplan findet Ihr hier.

Auch im Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen an Japan, Bronze an China.

Der große Favorit Hiroto Ogiwara ging überraschend leer aus, dafür glänzten seine Landsmänner Kira Kimura (1.) und Ryoma Kimata (2.). Der Chinese Yiming Su sicherte sich Platz drei.

Die Norwegerin Anna Odine Strøm gewann am Samstagabend beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze überraschend Gold!

Die 27-Jährige setzte sich mit starken Sprüngen knapp mit 1,1 Punkten Vorsprung vor der haushohen Favoritin Nika Prevc durch, Bronze ging an Nozomi Maruyama aus Japan.

Beste Deutsche wurde Selina Freitag auf Platz sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Rang 16. Agnes Reisch belegte Platz neun, Juliane Seyfarth schied bereits im ersten Durchgang aus.

So hatte sich Felix Loch (36) das sicher nicht vorgestellt! Der Rodel-Medaillenfavorit und Gesamtweltcup-Spitzenreiter liegt zur Halbzeit nur auf einem enttäuschenden achten Rang.

Besser läuft es für seinen deutschen Teamkollegen Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der mit einem neuen Bahnrekord in Cortina das Feld vor den entscheidenden Läufen am Sonntag anführt.

Unglaublich! An ihrem 35. Geburtstag sicherte Francesca Lollobrigida Italien die erste Goldmedaille bei diesen Winterspielen.

Im 3000-Meter-Eisschnelllauf der Frauen stellte sie am Samstag mit einer fantastischen Zeit von 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ Top-Konkurrentinnen wie Ragne Wiklund aus Norwegen und die Kanadierin Valérie Maltais deutlich hinter sich.

Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte als Favoritin und landete nur auf dem vierten Platz.

Zwei von fünf Medaillenentscheidungen sind bereits gefallen. Ab circa 16.10 Uhr steht der Eisschnelllauf im Fokus.

Im Mailänder Speed Skating Stadium starten die Frauen über 3000 Meter.

Aus deutscher Sicht sind die Chancen auf eine Medaille gering, mit Josie Hofmann (29) ist nur eine Athletin aus dem Team D vertreten.

Fast zeitgleich wurden an drei Stellen im norditalienischen Eisenbahnnetz Schadensmeldungen gemeldet.

Ermittler schließen einen Sabotageakt nicht aus. Anti-Terror-Experten wurden zur Unterstützung hinzugezogen.

Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz kurz vor Olympia-Start entdeckt“.

Die deutsche Frauen-Eishockeynationalmannschaft darf weiter auf den Einzug ins Viertelfinale hoffen.

Nach der Auftaktniederlage gegen Schweden gewann das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod am Samstagnachmittag deutlich mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) gegen Japan – vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der erste Olympia-Sieg seit zwölf Jahren.

Die Weichen zum Erfolg stellte die Mannschaft früh: Kapitänin Daria Gleißner traf schon nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) bauten die Führung auf 3:0 aus.

Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) erhöhten später auf 5:0. Die japanischen Spielerinnen Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) verkürzten nur noch kosmetisch.

Doppelter Erfolg für Schweden!

Frida Karlsson holte im Skiathlon der Langläuferinnen Gold, während Teamkollegin Ebba Andersson mit 51 Sekunden Rückstand Silber vor der Norwegerin Heidi Weng gewann.

Für die deutschen Langläuferinnen reichte es erwartungsgemäß nicht aufs Podest. Pia Fink belegte Platz 13, Hennig-Dotzler wurde 30.

Hoher Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte dem deutschen Team im Olympischen Dorf viel Erfolg für die Wettkämpfe.

Der 70-Jährige hofft, dass sich die harte Vorbereitung „in guten Platzierungen, möglichst auch Medaillen“ widerspiegelt, und drückt den Sportlern die Daumen.

Seine Ehefrau Elke Büdenbender (64) begleitet ihn bei den Besuchen. Weitere Stationen sind Cortina d’Ampezzo und Antholz in Südtirol.

Von Bormio geht es direkt weiter nach Tesero.

Im Val di Fiemme hat soeben der Frauen-Langlauf im Skiathlon über 20 Kilometer begonnen, auch hier werden Medaillen vergeben.

Die erste Entscheidung über Edelmetall ist gefallen.

Der Schweizer Weltmeister Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio vor dem Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni.

Der Südtiroler Dominik Paris wurde Dritter. Silber und Bronze gehen somit an Italien.

Der deutsche Fahrer Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.

Als einziger Deutscher liegt Simon Jocher nach der Abfahrt vorerst auf Platz 19.

Bleibt es dabei, wäre das seine zweitbeste Platzierung der Saison.

Nun heißt es hoffen, dass die nachfolgenden Fahrer ihn nicht noch verdrängen.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach seiner Abfahrt vor den beiden Italienern Giovanni Ranzoni und Dominik Paris und erfüllt damit die Favoritenrolle.

Simon Jocher ist der einzige deutsche Athlet im Teilnehmerfeld und wartet noch auf seinen Start. Als 28. Starter hat der 29-jährige Schongauer nur Außenseiterchancen auf eine Medaille.

Schockmoment für Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern, stürzte und rutschte über die Piste.

Glücklicherweise konnte er sich wieder aufrappeln und scheint keine schwerwiegenden Verletzungen erlitten zu haben.

Auf geht’s für die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe bei Olympia und liefert die erste Medaillenentscheidung.

Wir sind gespannt, wer sich die erste Goldmedaille sichert.

Nach der beeindruckenden Eröffnungsfeier am Freitag startet heute der erste Wettkampftag mit Medaillenentscheidungen.

Die alpinen Skirennen beginnen um 11.30 Uhr mit der Herrenabfahrt. Deutschland hat gute Chancen auf Edelmetall, denn um 18.45 Uhr beginnt der Damen-Normalschanzenwettkampf, bei dem Team D mit Selina Freitag (24), Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) und Agnes Reisch (26) gleich drei Medaillenkandidatinnen stellt.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut pur!

Zeitgleich in Mailand und Cortina entzündeten die Ski-Ikonen Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) sowie Sofia Goggia (33) die olympischen Feuer.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind somit offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt: Der Höhepunkt der Zeremonie naht – gleich wird das olympische Feuer entzündet.

Dies geschieht gleichzeitig am Arco della Pace in Mailand und auf der Piazza Dibona in Cortina.

Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli (59) und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Weiter geht’s!

Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich in die Stadionsmitte.

Jetzt ist der Moment gekommen, auf den alle gewartet haben.

Die Fackelträger ziehen ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor-Legende Andrea Bocelli (67), der „Nessun dorma“ singt. „Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!“

Das Entzünden der beiden Feuer steht bevor.

Nach den eindrucksvollen Reden von Malagò und Coventry spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella (84) die Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“

Das Highlight des Abends rückt näher.

Zuvor wandten sich Giovanni Malagò (66), Präsident des Organisationskomitees, und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry (42) an Zuschauer und Athleten vor Ort.

Nach dem Einmarsch der Athleten folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Geschichte.

In einem Video erläutert Schauspielerin Sabrina Impacciatore (57) die Geschichte der Winterspiele. Anschnallen bitte – in Lichtgeschwindigkeit geht es zurück in die Vergangenheit.

Übrigens: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 im französischen Chamonix statt.

Zum Abschluss wird es laut, wenn das Gastgeberland die Bühne betritt.

In den Gesichtern der Athleten spiegelt sich pure Freude wider, die Stimmung ist mitreißend, das Publikum jubelt. Fantastische Bilder!

Wie bitter: Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.

Gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Ehre haben, doch Zugprobleme verhinderten die rechtzeitige Ankunft.

"Aufgrund von Problemen mit den Zugverbindungen kann er trotz verschiedener Alternativen nicht rechtzeitig erscheinen", teilte das belgische Olympia-Team via Instagram mit.

Wir sind bei S angekommen.

Der Großteil der Nationen ist bereits eingetroffen, nur wenige fehlen noch.

Die Schweiz tritt beim Einmarsch nicht in voller Besetzung an.

In der Nacht wurde bei den Eishockey-Frauen ein Norovirus-Fall bestätigt, wie das Team auf Instagram mitteilte. „Das positive Testergebnis der Spielerin lag erst nach dem Auftaktsieg gegen Tschechien und kurz vor der Eröffnungsfeier vor“, erklärte das Olympia-Team.

Aus Vorsichtsgründen hat die Damen-Nationalmannschaft deshalb beschlossen, die Zeremonie auszulassen. Sehr schade!

Endlich geht es los: Eishockey-Star Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athleten ins Mailänder San-Siro-Stadion, während Skispringerin Katharina Schmid (29) als Fahnenträgerin bei der Nationenparade in Predazzo fungiert.

Das Team-Outfit sticht sofort ins Auge. Die Ponchos sorgten zuvor schon für unterschiedliche Reaktionen. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Nach etwa 20 Minuten startet der Einmarsch bei C.

Wer auf Deutschland wartet, muss sich noch ein wenig gedulden: Der Auftritt erfolgt unter „Germania“.

Für den Einmarsch in Cortina haben sich die Brasilianer etwas Besonderes einfallen lassen.

Mit einem kurzen Tanz zeigten sie ihr Rhythmusgefühl, brachten die Zuschauer zum Jubeln – und holten die Copacabana für einen kleinen Moment nach Italien.

Nun voll und ganz der Fokus auf die Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Traditionell beginnt der Einmarsch mit Griechenland. Die Teams folgen alphabetisch in der Sprache des Gastgeberlandes. Merkt Euch: Deutschland tritt als „Germania“ an 32. Stelle an.

Zeit für Poesie!

Alle Scheinwerfer richten sich auf Pierfrancesco Favino (56). Der italienische Schauspieler trägt das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi vor.

Im San-Siro-Stadion erheben sich die Zuschauer, die italienische Nationalhymne erklingt.

Gleichzeitig wird an den weiteren Austragungsorten die Trikolore gehisst.

Modeikone Giorgio Armani ist nun an der Reihe.

Mit einer eigenen Showeinlage wird der italienische Designer geehrt, der im vergangenen Jahr im Alter von 91 Jahren verstarb.

Tosender Applaus im Stadion!

Früh in der Zeremonie griff US-Popstar Mariah Carey (56) zum Mikrofon und präsentierte den Italo-Hit „Volare“.

Weiter künstlerisch!

Die italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis (30) trat auf der Bühne auf. Drei riesige Farbtuben in Blau, Rot und Gelb schwebten über der Szenerie, während farbenfroh kostümierte Tänzer sich bewegten.

Es deutet sich an, dass noch viele Überraschungen folgen werden.

Zu Beginn liegt der Fokus auf Kunst.

Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer verkörpern Skulpturen und verwandeln die XXL-Bühne in eine Galerie.

Los geht’s! Die Eröffnungszeremonie hat soeben begonnen.

Trotz der festlichen Stimmung ist das Stadion nur zu etwa zwei Dritteln gefüllt. Die hohen Ticketpreise scheinen einige Fans abgeschreckt zu haben.

130 deutsche Athletinnen und Athleten nehmen heute an der großen Eröffnungsfeier teil. Sie treten allerdings nicht gemeinsam in Mailand auf, sondern werden an vier verschiedenen Orten begrüßt.

Neben dem Hauptteil im San-Siro sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feierlichkeiten. So können die Sportler direkt an ihren Wettkampfstätten bleiben, ohne extra nach Mailand reisen zu müssen.

Das Warten hat bald ein Ende: In etwa einer Stunde beginnt die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.

Ab 19.50 Uhr wird die Hauptzeremonie aus dem Mailänder San-Siro-Stadion live im Ersten übertragen. Tom Bartels (60) kommentiert gemeinsam mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66) die Feier, die verkürzt auch in Cortina, Predazzo und Livigno stattfindet.

Wer möchte, kann das Mega-Event auch bei Eurosport verfolgen oder hier in unserem XXL-Olympia-Liveticker mitverfolgen.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Deutschlands Freestyle-Skierin hat sich im Slopestyle-Training schwer verletzt.

Wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Freitag per Instagram mitteilte, erlitt Mohr nach der Landung eines Sprungs einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie“. Die 19-Jährige musste sich in der Orthopädischen Chirurgie München einer „arthroskopischen Operation“ unterziehen.

„Das Knie ist stabil und weist keine weiteren Verletzungen auf. Vorausgesetzt, die Heilung verläuft positiv, kann das Knie in wenigen Tagen wieder voll belastet werden“, wird der behandelnde Arzt Dr. Manuel Köhne zitiert. Mohr darf weiterhin auf einen Einsatz bei den Winterspielen hoffen.

Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus, deshalb fuhr Kira Weidle-Winkelmann (29) am Freitag erstmals die Piste in Cortina hinunter. Zwar erzielte sie die drittschnellste Zeit des Tages, war aber mit der Streckenpräparierung unzufrieden.

„Jeder will natürlich etwas Besonderes fürs Großereignis schaffen und mehr Spannung reinbringen. Ich bin kein großer Fan davon“, sagte die 29-Jährige nach dem Training. „Unser Sport ist gefährlich genug, da verstehe ich nicht, warum man noch mehr machen muss. Das ist einfach nicht nötig.“

Weidle-Winkelmann hatte 2021 bei der WM in Cortina Silber in der Abfahrt gewonnen. Doch die Strecke sei inzwischen verändert worden, mit zusätzlichen, schärferen Wellen.

„Das ist nicht das schöne Cortina, das man kennt“, sagte die Sportsoldatin, die in dieser Saison bereits zweimal aufs Podest fuhr. „Jetzt wissen wir es und müssen damit klarkommen.“

Mit großer Verzögerung konnte das Abfahrtstraining der Frauen schließlich doch stattfinden – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen für die beiden Deutschen.

Emma Aicher (22) hatte als erste Starterin nach der Unterbrechung große Schwierigkeiten, verpasste einige Tore und landete weit hinten. Kira Weidle-Winkelmann (29) erreichte dagegen die drittschnellste Zeit.

Dann richteten sich alle Blicke auf Lindsey Vonn (41): Die US-Amerikanerin, die nach einem Kreuzbandriss wieder antrat, wirkte souverän und brachte ihre Fahrt ohne große Probleme ins Ziel. Eine Medaille scheint trotz ihres Handicaps möglich.

Er ist extrem hart im Nehmen: Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34), der am Donnerstag beim Training schwer stürzte und sogar den Helm verlor, stand weniger als 20 Stunden später wieder auf der Strecke.

Der Speed-Spezialist hatte Pflaster im Gesicht, ein blutunterlaufenes Auge und fehlende Zähne, wirkte aber gut gelaunt und scherzte mit seinen Teamkollegen.

Beim abschließenden Training fuhr er auf Platz zwei. Da aber 21 Athleten das Training ausließen und viele andere vorsichtig waren, ist die Aussagekraft für den Wettkampf am Samstag begrenzt.

Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor hinter seine Athletin.

Klaus Höllrigl erklärte auch, wie das Team und Passler von der Nachricht erfuhren. Mehr dazu lest Ihr hier: „‚Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von positivem Dopingtest“.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen verlief chaotisch!

Nach dem Sturz der ersten Starterin Ilka Štuhec (35) musste die Strecke repariert werden. Kurz vor dem Start von Emma Aicher (22) wurde das Training wegen dichtem Nebel erneut unterbrochen.

So warten nicht nur Aicher und Kira Weidle-Winkelmann (29) auf ihren Einsatz, sondern auch Lindsey Vonn (41), deren Fahrt mit großer Spannung erwartet wird. Sie tritt mit einem Kreuzbandriss im linken Knie an, den sie sich vor etwa einer Woche zuzog.

Die deutschen Bob-Hoffnungen Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35) sowie ihre Crews werden nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen, obwohl sie bereits in Cortina trainierten.

Stattdessen reisen sie vorzeitig zurück nach Innsbruck (Friedrich) bzw. an den Königssee (Lochner).

Ursprünglich war die Abreise erst nach der Zeremonie geplant, da die Bob-Wettbewerbe erst am 16. Februar beginnen und ein weiterer Trainingsblock vorgesehen war.

Doch es fehlt im Athletendorf an Betten, die begrenzte Kapazität wird für Sportler mit früheren Wettkämpfen benötigt.

Bevor sie überhaupt aufs Eis ging, steht die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) bereits in der Kritik.

Worum es geht, erfahrt Ihr hier: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) erlebt eine schwere Zeit, da sein Vater Hugo am vergangenen Wochenende verstarb.

Wie er mit dem Verlust umgeht, lest Ihr hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.

Heute geht es endlich los! Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San-Siro offiziell eröffnet.

Viele Athleten werden in Mailand anwesend sein, doch aufgrund der Verteilung der Wettkämpfe auf mehrere Orte im Norden Italiens können nicht alle teilnehmen.

Deshalb finden drei weitere Feiern statt: In Cortina, der Partnerstadt von Mailand, wird ebenfalls ein olympisches Feuer entzündet, außerdem gibt es kleinere Veranstaltungen in Livigno und Predazzo, wo Skispringerin Katharina Schmid (29) als Co-Fahnenträgerin das deutsche Team anführt.

Wettkämpfe laufen allerdings schon seit Mittwoch, und auch heute treten unter anderem Eiskunstläufer und Curler an, noch vor dem offiziellen Start. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier. Die ersten Medaillen werden am Samstag vergeben, startend um 11.30 Uhr mit der Abfahrt der Skirennfahrer in Bormio.

So wird’s gemacht! Deutschlands Medaillenhoffnung Felix Hoffmann (28) zeigte sich im ersten Training beeindruckend.

Auf der Olympia-Normalschanze in Predazzo mischte der 28-jährige Skispringer in allen drei Durchgängen vorn mit. Einen Lauf gewann der Thüringer, in den anderen belegte er Rang zwei und drei.

Philipp Raimund (25) überzeugte ebenfalls mit den Plätzen drei, fünfzehn und sechs.

Der zweifache Olympiasieger Andreas Wellinger (30) kam auf die Ränge 20, elf und 18, Pius Paschke (35) blieb mit 28, 30 und 27 weiter hinten.

Ist das bitter! Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) schaffte den Einzug ins Big-Air-Finale nicht.

Der 24-Jährige scheiterte in der Qualifikation, nachdem er seine ersten beiden Tricks nicht sauber landete. Damit verpasste er wie schon bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking den Finaleinstieg.

Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training. Auf der Normalschanze in Predazzo zeigten die DSV-Athletinnen noch Luft nach oben.

Katharina Schmid (29) belegte rund 24 Stunden vor ihrer Rolle als Fahnenträgerin die Plätze 15, 18 und 19. Selina Freitag (24) konnte sich ebenfalls noch nicht an die Spitze setzen.

Aus deutscher Sicht überzeugte Agnes Reisch (26) mit den Rängen vier, zehn und fünf am meisten. Juliane Seyfarth (35) blieb mit 38, 33 und 26 weiter zurück.

Wie erwartet fällt das Eishockey-Gruppenspiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada heute aus.

Im finnischen Team wurde ein Norovirus-Ausbruch festgestellt, viele Spielerinnen sind nicht einsatzfähig.

Die Partie, ursprünglich für 21 Uhr angesetzt, wird auf kommenden Donnerstag verschoben. Diese Entscheidung trafen die Teams gemeinsam mit den Organisatoren.

Auftakt-Niederlage für die deutschen Eishockey-Damen!

Am Tag vor der offiziellen Eröffnungsfeier unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod Schweden klar mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).

Den Führungstreffer erzielte Katarina Jobst-Smith (9. Minute), doch die Tore von Lina Ljungblom (12./28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) besiegelten die Niederlage.

Beim Abfahrtstraining auf der Pista Stelvio kam es erneut zu einem schweren Sturz: Nach Fredrik Möller (25) am Mittwoch stürzte nun auch ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34).

Nach der zweiten Zwischenzeit verlor der Österreicher in einer Rechtskurve die Kontrolle, rutschte in Rückenlage und stürzte, flog durch ein Tor, verlor seinen Helm und wurde im Fangnetz gestoppt.

Hemetsberger erlitt eine blutige Nase, eine Verletzung im Mundbereich und eine Schwellung am Auge. Zudem klagte er über Beinschmerzen.

Der Norweger Möller hatte sich am Vortag eine Schulterluxation zugezogen. Ob er bei der Herrenabfahrt am Samstag um 11.30 Uhr starten kann, ist unklar.

Schon vor dem offiziellen Beginn der Spiele gibt es eine weitere Negativmeldung: Im Olympischen Dorf in Mailand wurden in zahlreichen Zimmern die Sanitäranlagen mutwillig beschädigt, berichtet die Zeitung Corriere della Sera unter Berufung auf die Polizei.

Zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar wurden in 70 Zimmern Duschen und Toiletten beschädigt. Vermutlich kamen dabei Fräsen zum Einsatz, die Rede ist von Sabotage. Der Zustand wurde erst nach einem großen Wasserschaden entdeckt.

Interessant: Zugang zum modernen Olympischen Dorf ist eigentlich nur Personen mit speziellem Ausweis und QR-Code erlaubt. Überwachungskameras sollen weitere Hinweise liefern.

Die ersten vier Spiele im Curling-Mixed-Turnier sind beendet.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz gewannen zum Auftakt jeweils ihr Spiel.

Alle Ergebnisse auf einen Blick:

Schweden – Südkorea 10:3

Großbritannien – Norwegen 8:6

Kanada – Tschechien 10:5

Estland – Schweiz 7:9 n.V.

Der Start im Curling-Mixed verlief anders als geplant.

Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina d’Ampezzo musste der Wettbewerb für mehrere Minuten unterbrochen werden.

Um 19.08 Uhr fiel in der Eishalle kurzfristig das Licht aus. Nach kurzer Verzögerung war das Problem behoben, sodass die Spiele ohne weitere Zwischenfälle fortgesetzt werden konnten.

Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung beginnen die Mixed-Curling-Teams ihren Wettkampf in Cortina d’Ampezzo.

Ab 19.05 Uhr stehen die ersten vier Begegnungen im Olympiastadion auf dem Programm.

Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Olympia-Eröffnungsfeier am Freitagabend sein. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gab die Wahl am Mittwoch bekannt.

Der Eishockey-Star und die siebenfache Skisprung-Weltmeisterin setzten sich bei einer Abstimmung mit über 135.000 Teilnehmenden gegen Johannes Rydzek (34, Nordische Kombination), Laura Nolte (27, Bob), Tobias Wendl (38, Rodel-Doppelsitzer) und Ramona Hofmeister (29, Snowboard) durch.

Damit treten sie die Nachfolge von Claudia Pechstein (53) und Francesco Friedrich (35) an, die bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking die deutsche Fahne trugen.

Zwei Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo wurde Italien offenbar Ziel von Hackerangriffen aus Russland, wie Außenminister Antonio Tajani (72) am Dienstag mitteilte.

„Wir konnten mehrere Cyberangriffe auf das Außenministerium, beginnend in Washington, und auf einige Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina, abwehren“, sagte Tajani und betonte, dass diese „russischen Ursprungs“ waren. Weitere Details wurden nicht genannt.

Noch vor dem offiziellen Start melden die Winterspiele den ersten Sturz: Skirennfahrer Fredrik Möller (25), einstiger Super-G-Sieger von Bormio, hatte einen Unfall.

Der Norweger stürzte beim ersten offiziellen Abfahrtstraining in Bormio, musste per Hubschrauber von der Stelvio-Piste transportiert werden. Offenbar verlor er in einer Kurve den Halt und rutschte über die Piste. Danach konnte er seinen linken Arm nicht mehr richtig bewegen.

Nach einer längeren Behandlungspause wurde Möller hängend an einem Seil abtransportiert.

Obwohl der offizielle Startschuss der Olympischen Spiele erst am Freitag fällt, finden schon heute die ersten Wettbewerbe statt!

Den Auftakt machen die Curling-Mixed-Spiele, die am Mittwoch ab 19.05 Uhr mit mehreren Vorrundenspielen im Olympiastadion beginnen.

Einen Überblick über die heutigen Events findet Ihr hier: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 4. Februar“.

Die Internationale Test-Agentur (ITA) entnahm in den sechs Monaten vor den Spielen 7100 Dopingproben und testete rund 2800 Athletinnen und Athleten mindestens einmal.

Das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer. Der Schwerpunkt lag auf Risikodisziplinen: Die meisten Tests gab es beim Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Short Track.

Prozentual am häufigsten getestet wurden Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien mit über 94 Prozent.

Kurz vor dem Wettkampfbeginn benannte das US-Olympiateam seine Unterkunft um: Aus „Ice House“ wurde „Winter House“.

Die US-Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey erklärten, dass die Namensänderung auf die Ähnlichkeit mit der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE („Immigration and Customs Enforcement“) zurückzuführen sei.

Diese Behörde steht wegen teils brutaler Vorgehensweisen und mehreren Todesfällen in der Kritik. Zudem sorgte die Ankündigung, drei ICE-Beamte während der Spiele im US-Konsulat in Mailand zu stationieren, vergangenes Wochenende für Proteste in der Modestadt.

Gute Nachrichten für die Athleten in Schwarz-Rot-Gold! Die Deutsche Sporthilfe hat die Prämien für Medaillenerfolge in Italien deutlich erhöht.

Künftig gibt es für Gold 30.000 Euro (statt bisher 20.000), für Silber 20.000 Euro (statt 15.000). Die Bronzemedaille bleibt bei 10.000 Euro.

Wer führt das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier im San-Siro an? Wie üblich soll ein Duo aus einem Mann und einer Frau die Fahne tragen.

Zur Auswahl stehen drei Frauen und drei Männer. Bei den Damen konkurrieren Snowboarderin Ramona Hofmeister (29), Bob-Pilotin Laura Nolte (27) und Skispringerin Katharina Schmid (29). Bei den Herren stehen Eishockey-Spieler Leon Draisaitl (30), Nordischer Kombinierer Johannes Rydzek (34) und Rennrodler Tobias Wendl (38) zur Wahl.

Eure Stimme zählt: Noch bis Dienstag, 3. Februar, könnt Ihr auf der Webseite des DOSB für Eure Favoriten abstimmen.

Die Bekanntgabe der Fahnenträger erfolgt am 5. Februar, einen Tag vor der Eröffnungsfeier in Mailand.

Herzlich willkommen zu unserem großen Liveticker der Olympischen Winterspiele 2026! Hier verpasst Ihr keine wichtigen Neuigkeiten rund um das deutsche Team, Medaillenentscheidungen und weitere Highlights.