Olympia 2026 im Live-Update: Deutscher Doppelsieg im Zweierbob! Können die Viererbob-Herren heute nachlegen?
Mailand/Cortina (Italien) – Wer gewinnt Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina enden heute!
Am Samstag sicherten sich die deutschen Frauen im Zweierbob mit Gold und Silber weitere Medaillen für das Team Deutschland im Eiskanal. Am letzten Wettkampftag streben die Männer im Viererbob einen glanzvollen Abschluss mit weiteren Edelmetallen an.
In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen berichten wir fortlaufend über alle Medaillengewinne, Höhepunkte und Hintergrundgeschichten.
Ursprünglich hatte Laura Nolte nach den Winterspielen in Cortina vor, ihre Karriere zu beenden, berichtete sie nach ihrem Sieg im Zweierbob.
„Ich denke, wir haben uns das inzwischen beide anders überlegt. Es macht einfach weiterhin unglaublich viel Freude“, gestand die Deutsche. Streben die beiden also in vier Jahren bei den Spielen in den französischen Alpen den Gold-Hattrick an? „La Plagne hat einen besonderen Stellenwert für uns. Dort feierten wir unseren ersten gemeinsamen Weltcupsieg. Wir sind gespannt, was die Zukunft bringt“, so Nolte mit Blick auf Anschieberin Deborah Levi.
„Diese Woche gab es viel Negativität, doch wir haben entschieden, sie nicht in unsere Kabine zu lassen, ihr keinen Platz in unseren Gedanken zu geben und uns voll und ganz gegenseitig zu vertrauen“, erklärte Kanadas Curler Marc Kennedy nach dem Olympiasieg seiner Mannschaft.
Zu Beginn des Wettkampfs warf der Schwede Oskar Eriksson dem 44-Jährigen mehrfaches unzulässiges Berühren des Steins vor. Kennedy reagierte wütend, bestritt die Vorwürfe vehement und rief Eriksson sogar ein „Fuck off“ („Verpiss dich“) zu.
„Ich hätte die Situation besser handhaben können, absolut. Aber was passiert ist, ist passiert“, kommentierte er das Geschehen nach Kanadas Triumph.
Nach mehr als zwei Wochen gehen die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina heute zu Ende.
Das Finale im Viererbob der Männer (Startzeiten 10 Uhr und 12.15 Uhr) verspricht noch einmal reichlich Medaillen für das deutsche Team.
Um 20.30 Uhr findet die große Abschlussfeier statt, bei der Tobias Wendl und Tobias Arlt als Fahnenträger für Deutschland fungieren – natürlich begleiten wir Euch auch live im Ticker.
Damit verabschieden wir uns vom 15. und vorletzten Wettkampftag der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr nachvollziehen, wie Deutschland kurz vor dem Ende des Mega-Events dasteht, nachdem die deutschen Zweierbob-Duos der Frauen ihre Medaillenbilanz noch einmal verbessert haben.
Die Slowakei, die Deutschland zuvor bezwang, bleibt auch gegen Finnland chancenlos.
Die Skandinavier sicherten sich in der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena mit 6:1 (1:0, 1:1, 4:0) den Sieg.
Das kanadische Herren-Curling-Team gewann das Finale mit 9:6 gegen Großbritannien und holte Gold!
Nach einem spannenden Duell, das beinahe in die Verlängerung ging, brachen bei den Kanadiern alle Dämme.
Gold im Zweierbob verteidigt! Laura Nolte und Deborah Levi blieben im letzten Lauf fehlerfrei und wiederholten ihren Erfolg aus Peking vor vier Jahren auch im Eiskanal von Cortina.
Das zweite deutsche Team sicherte sich ebenfalls Silber: Lisa Buckwitz und Neele Schuten landeten mit einem Rückstand von 0,53 Sekunden auf Rang zwei.
Für einen deutschen Dreifach-Erfolg reichte es leider nicht, da Kim Kalicki und Talea Prepens im letzten Lauf den US-Damen Humphries Armbruster/Jones, die Bronze gewannen, nicht mehr folgen konnten.
Der vierte und abschließende Durchgang im Zweierbob der Frauen steht bereit!
Den Start machen Viktoria Cernanska und Lucia Mokrasova aus der Slowakei, während Laura Nolte und Deborah Levi als letzte Starterinnen an Position 20 den Wettkampf mit dem Kampf um das Gold beenden werden.
Nach dem dritten Durchgang bleibt die Spitze im Eiskanal von Cortina nahezu unverändert – vorausgesetzt, es passiert keine Überraschung im hinteren Feld. Nolte und Levi führen mit 0,35 Sekunden Vorsprung.
Das US-Duo Humphries Armbruster/Jones musste den Zweitplatzierten Buckwitz/Schuten etwas ziehen lassen, während Kalicki/Prepens mit nur noch 0,09 Sekunden Rückstand zum Podium aufschließen konnten. Die Spannung steigt, ein deutscher Dreifachsieg ist weiterhin möglich.
Die Läufe drei und vier im Zweierbob der Damen stehen an, und Team Deutschland hat exzellente Chancen auf mehrere Medaillen.
Nach den ersten beiden Läufen führen Laura Nolte und Deborah Levi vor Lisa Buckwitz und Neele Schuten. Das US-Duo Kaillie Humphries Armbruster und Jasmine Jones liegt auf Platz drei, gefolgt von den deutschen Teams Kim Kalicki und Talea Prepens.
Ein neuer Tag, eine weitere Goldmedaille für die Niederlande im Eisschnelllauf: Marijke Groenewoud triumphiert im Massenstart der Frauen.
Für die Oranje-Frauen ist es bereits der vierte Sieg bei diesen Spielen nach Femke Kok (500 Meter), Jutta Leerdam (1000 Meter) und Antoinette Rijpma-de Jong (1500 Meter). Silber gewann Ivanie Blondin aus Kanada, Bronze ging an Mia Manganello aus den USA.
Den Massenstart der Männer sicherte sich Jorrit Bergsma, womit die Niederlande nach drei Goldmedaillen bei den Frauen auch bei den Herren triumphieren.
Der 40-Jährige setzte sich überraschend in seinem letzten olympischen Rennen gegen den Dänen Viktor Hald Thorup (Silber) und den Italiener Andrea Giovannini (Bronze) durch.
Das Massenstart-Halbfinale verlief für die deutschen Eisschnellläuferinnen und -läufer nicht wie erhofft. Alle fünf Athleten mussten ihre letzte Medaillenhoffnung begraben.
Bei den Männern schied zunächst Felix Maly aus Erfurt im ersten Lauf auf Rang 13 aus. Im zweiten Halbfinale reichte es auch für Fridtjof Petzold mit Platz 14 nicht.
Maira Jasch erlebte bei den Damen einen enttäuschenden Nachmittag: Die Oberbayerin verpasste als Neunte knapp die finale Runde, nachdem sie kurzfristig für Josephine Schlörb einsprang. Letztere hatte aufgrund von Knieproblemen ihren Start zurückgezogen, wie sie in ihrer Instagram-Story erklärte. Josie Hofmann belegte im zweiten Halbfinale Rang elf und schied ebenfalls aus.
Damit wird es in dieser Olympiade keine Medaille für Deutschland im Eisschnelllauf geben.
„Bei Olympia aufzuhören, ist etwas Besonderes. Zusammen mit Doro war es ein großartiger Abschluss“, sagte Preuß nach ihrem Rennen im ARD-Interview.
Umgeben von ihren Angehörigen flossen noch einmal Tränen. „Eigentlich wollte ich nicht mehr weinen, aber da war es zu spät.“
Die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison resümierte: „Nach meinem ersten Fehler konnte ich das Ganze relativ gelassen sehen. Das Ergebnis war zweitrangig. Ich wollte einfach alles nochmal aufsaugen – und das ist mir gelungen.“
So nebensächlich das heutige Resultat erscheinen mag – im Hintergrund steht jetzt eine gründliche Analyse an.
Denn nach dem Damen-Massenstart steht fest: Das ist das schlechteste Olympia-Ergebnis der deutschen Biathlon-Mannschaft aller Zeiten! Lediglich in der Mixed-Staffel zu Beginn der Spiele konnte man aufs Podest laufen.
Preuß verabschiedet sich mit Platz 28 von der Biathlon-Bühne.
Die Luft war raus, doch nun wird die 31-Jährige ihre erfolgreiche Karriere gebührend ausklingen lassen. Auch für die Italienerin Dorothea Wierer war es das letzte Rennen ihrer großen Laufbahn.
Beide werden gemeinsam ihre Abschiedsrunde drehen und sich feiern lassen.
Beim Biathlon-Massenstart der Frauen belegten Oceane Michelon und Julia Simon die Plätze eins und zwei, überraschend wurde Tereza Vobornikova Dritte.
Vanessa Voigt wurde Siebte, Janina Hettich-Walz landete auf Rang 17.
Für Deutschland bleibt damit erneut eine Medaille aus. Voigt ließ eine Scheibe liegen und schoss sich mit Platz sieben nach dem vierten Schießen aus dem Medaillenrennen.
Hettich-Walz musste ebenfalls erneut in die Strafrunde. Unerwartet führt die Tschechin Tereza Vobornikova.
Preuß kam zwischenzeitlich bereits auf sieben Schießfehler.
Vanessa Voigt ging nach dem ersten Stehendschießen als Fünfte auf die Runde – weiterhin fehlerfrei.
Hettich-Walz schoss hingegen zwei Fehler, bei Preuß kamen sogar vier weitere dazu. Für sie gilt es nun, das letzte Rennen einfach so gut wie möglich zu genießen. Sportlich war die Luft wohl raus.
Voigt und Hettich-Walz blieben bis dahin ohne Fehler. Preuß musste bereits zweimal in die Strafrunde.
Die Französin Julia Simon führt. Zwölf Athletinnen sind noch ohne Fehler unterwegs.
Neben Preuß starten auch Vanessa Voigt und Janina Hettich-Walz.
Alle drei haben Außenseiterchancen auf eine Medaille, die Favoritinnen kommen aber aus Frankreich, Schweden, Norwegen und Italien.
Für Franziska Preuß ist es das letzte Rennen ihrer Karriere. Gleichzeitig drohen den deutschen Biathleten die schwächsten Olympischen Winterspiele aller Zeiten.
In wenigen Minuten startet der Damen-Massenstart. Können die Frauen noch eine zweite Medaille für das DSV-Team holen?
Tatjana Paller und Finn Hoesch verpassten das gesteckte Ziel eines Platzes unter den Top 5 bei der ersten olympischen Skibergsteiger-Staffel knapp. Die Deutschen wurden mit 1:43 Minuten Rückstand Siebte.
Emily Harrop und Thibault Anselmet aus Frankreich sicherten sich den Sieg, Silber und Bronze gingen an die Schweiz und Spanien.
Tim Hronek und Florian Wilmsmann belegten im kleinen Ski-Cross-Finale die Plätze sechs und sieben.
Olympiasieger wurde überraschend der Italiener Simone Deromedis. Sein Landsmann Federico Tomasoni machte mit Platz zwei den Doppelsieg perfekt, Bronze sicherte sich Alex Fiva aus der Schweiz.
Nach dem zweiten Lauf im Viererbob liegen Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour auf den Rängen eins bis drei!
Ammour schob sich an Hall und Follador vorbei. Lochner konnte sich nach einem mäßigen Start noch steigern und verkürzte den Rückstand auf Friedrich deutlich.
„Ich halte das Ergebnis heute nach dem ersten Tag schon für ganz ordentlich“, zeigte sich Lochner im ARD-Interview bescheiden. Er hat auf seine Landsleute bereits 43 beziehungsweise 59 Hundertstel Vorsprung.
Unglaublich! Der Norweger gewinnt nach 2 Stunden und 7 Minuten auch das 50-Kilometer-Rennen im Langlauf. Er zählte bereits zuvor zu den erfolgreichsten Athleten der Olympischen Winterspiele.
Seine Teamkollegen Martin Loewstroem Nyenget und Emil Iversen holten Silber und Bronze.
Im ersten Halbfinale verpatzte Florian Wilmsmann den Start, wurde am Ende nur Vierter und muss im kleinen Finale antreten.
Tim Hronek reichte es nach einem weiteren knappen Lauf ebenfalls nicht fürs große Finale. Im Ziel beschwerte sich der Deutsche lautstark über seinen Kontrahenten Ryan Regez aus der Schweiz. Dieser wurde aufgrund von Behinderung disqualifiziert, doch das half Hronek nicht mehr.
Florian Wilmsmann und Tim Hronek überstanden ihre Viertelfinale. Wilmsmann zeigte sich weiterhin dominant, Hronek legte kurz vor der Ziellinie einen spektakulären Sprung auf Rang zwei hin.
Für Cornel Renn und Florian Fischer endete der Wettbewerb leider bereits.
In Kürze beginnen die Halbfinals.
Jakob Mandlbauer und seine Anschieber Daniel Bertschler, Sebastian Mitterer und Daiyehan Nichols-Bardi stürzten im zweiten Lauf schwer!
Es war der erste gravierende Unfall im Eiskanal von Cortina. Das Viererbob-Rennen wurde unterbrochen. Mandelbauer musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Erstaunlich: Auch der vierte deutsche Athlet gewann seinen Achtelfinallauf im Ski-Cross!
Somit steht Hronek trotz schwacher Qualifikationszeit ebenfalls unter den besten 16.
Die USA setzten sich auf der Schanze wie schon 2022 souverän durch.
Silber ging an die Schweiz, Bronze an China – eine kleine Enttäuschung, nachdem Olympiasieger Wang Xindi und Li Tianma gestürzt waren.
Florian Wilmsmann und Cornel Renn belegten im Lauf die Plätze eins und zwei – und ziehen somit ins Viertelfinale ein!
Wenig später überstand Florian Fischer als Zweiter ein wildes Rennen und folgt seinen Teamkameraden in die nächste Runde.
Wie schlug sich der vierte Deutsche Tim Hronek?
Nach 25 von 50 Kilometern führt ein norwegisches Trio um Superstar Klaebo.
Harald Oestberg Amundsen, ein weiterer Favorit aus Norwegen, brach das Rennen ab, ebenso der zuvor gut positionierte Finne Iivo Niskanen.
Die Teams aus China, Australien und der Schweiz ziehen ins zweite Finale ein, wo die Medaillen vergeben werden.
Kanada, Kasachstan und die Ukraine schieden aus.
„Das schmerzt, weil es irgendwo zwischen Drama und Tragödie liegt“, sagte Olaf Tabor, Vorstand Leistungssport beim Deutschen Olympischen Sportbund.
Bisher verzeichnet das Team Deutschland zwölf vierte Plätze. „Die gehören zum Ergebnis der Mannschaft, wir müssen das später auswerten“, so der Chef de Mission.
Johannes Hoesflot Klaebo hat bei diesen Olympischen Spielen bereits fünf Goldmedaillen gewonnen! Nun greift der Langlauf-Superstar auch über 50 Kilometer wieder an.
Drei deutsche Athleten sind ebenfalls am Start, haben aber keine Medaillenchance.
Das nächste Ski-Freestyle-Finale hat begonnen. Von sieben Nationen im ersten Durchgang können vier ins zweite Mixed Team Aerials Finale einziehen.
Deutschland ist bei diesem spektakulären Sprung-Wettbewerb nicht vertreten.
Daniela Maier gewann am Freitag Gold für Deutschland – nun haben die deutschen Herren gleich vier Athleten im Ski-Cross am Start. Die Qualifikation für die Setzliste ist abgeschlossen.
Florian Wilmsmann erreichte einen starken vierten Platz, was dem 30-Jährigen im Achtelfinale Vorteile verschafft, wenn die Duelle Mann gegen Mann beginnen.
Der Brite Brad Hall und der Schweizer Cedric Follador schoben sich an Adam Ammour vorbei.
Der Bronze-Gewinner im Zweierbob liegt im Viererbob derzeit auf Platz fünf mit 0,6 Sekunden Rückstand, Lochner folgt nur 0,12 Sekunden dahinter auf Rang drei.
Mit nur wenigen Hundertstelsekunden Abstand sitzen ihm der Schweizer Michael Vogt und der Italiener Patrick Baumgartner im Nacken.
Francesco Friedrich, Adam Ammour und Johannes Lochner sowie ihre Anschieber haben ihren ersten Lauf im Viererbob absolviert.
Obwohl Lochner zu Beginn kleine Fehler machte, erwischten seine deutschen Konkurrenten schlechtere Läufe, sodass sich der Olympiasieger im Zweierbob absetzen konnte und nun 0,39 Sekunden vor dem zweitplatzierten Friedrich liegt.
Die Bühne für das letzte Rennen der Karriere könnte nicht größer sein: Der heutige Damen-Massenstart (14.15 Uhr) ist nicht nur der letzte Biathlon-Wettkampf bei diesen Olympischen Spielen, sondern auch das Karrierefinale von Franziska Preuß!
„Mein Ziel ist es, noch einmal die Freude zu spüren, die mich damals zum Biathlon gebracht hat“, erklärte die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison im ZDF. „Weil es einfach ein cooler Sport ist. Ich hoffe, ich kann das fühlen und alles andere ausblenden.“ Das Ergebnis stehe nicht im Vordergrund: „Was auch immer passiert, ich bin damit zufrieden.“
Das verspricht Spannung: Am Sonntag (14.10 Uhr) treffen im Herren-Eishockey-Finale die USA auf Kanada.
Im Abendspiel besiegten die US-Boys die Slowakei, die Deutschland zuvor bezwang, klar mit 6:2. Das Finale zwischen USA und Kanada gab es bereits mehrfach bei Olympischen Spielen; 2002 und 2010 hatten die Kanadier das bessere Ende für sich, 1960 feierten die US-Amerikaner gegen Kanada ihren Sieg.
Die schnellsten Shorttrack-Stars der Männer kommen aus den Niederlanden.
Die Oranje sicherten sich den Sieg über 5000 Meter, dahinter folgten Korea und Italien auf den Plätzen zwei und drei.
Im Damen-Shorttrack-Finale über 1500 Meter gewann die Südkoreanerin Gili Kim Gold. Silber ging an Minjeong Choi (Südkorea), Bronze an Corinne Stoddard (USA).
Die Medaillenentscheidung in der Halfpipe ist gefallen.
Im Ski-Freestyle-Finale gewann Alex Ferreira (USA). Der US-Amerikaner erzielte 93,75 Punkte und verwies Henry Sildaru (Estland, 93,00) sowie Brendan Mackay (Kanada, 91,00) auf die Plätze.
Laura Nolte setzte ein Ausrufezeichen und holte gegenüber ihren deutschen Konkurrentinnen wieder wertvolle Hundertstelsekunden auf.
Mit einer Gesamtzeit von 1:53,93 Minuten übernahm sie nach dem zweiten Lauf die Führung, da Kaillie Armbruster Humphries einen leichten Drift und mehrere Unsicherheiten zeigte und nun 2,3 Sekunden hinter Nolte liegt – und auch hinter Buckwitz.
Das Zwischenranking nach zwei von vier Läufen:
Auch die Deutschen zeigen starke Leistungen! Lisa Buckwitz und Kim Kalicki führen vor den letzten beiden Starterinnen das Feld an.
Buckwitz hält aktuell mit 1:54,11 Minuten die Bestzeit, doch nun folgen Laura Nolte und Kaillie Armbruster Humphries.
Monobob-Siegerin Elana Meyers Taylor aus den USA hat im Zweierbob vermutlich keine Medaillenchance.
Sie beging gleich zu Beginn einen schweren Fehler und liegt nur auf Platz acht.
Der zweite Durchgang im Zweierbob der Frauen läuft. Die Teilnehmerinnen starten in der umgekehrten Reihenfolge des ersten Laufs.
Nach 15 von 25 Teams führt Breeana Walker aus Australien mit 1:55,05 Minuten.
Vor dem Halfpipe-Finale stürzte Ski-Freestyler Seunghun Lee.
Der Südkoreaner fiel beim Aufwärmen schwer und verpasst das Finale. Nach dem Sturz hielt er sich das Gesicht, wurde abtransportiert – der Olympia-Traum ist geplatzt.
Nach einer turbulenten Schlussphase hat Kanada das Herren-Eishockey-Finale für Sonntag gesichert.
Gegen den amtierenden Olympiasieger Finnland hatte das NHL-Starensemble viel Mühe und sicherte den Finaleinzug erst kurz vor Schluss.
Die Läufe der Frauen im Zweierbob begannen mit einem Erfolg für die USA: Kaillie Armbruster Humphries fuhr mit 56,92 Sekunden den schnellsten Lauf und stellte einen neuen Bahnrekord auf.
Damit unterbot sie die zuvor von Laura Nolte gehaltene Bestzeit von 56,97 Sekunden. Auf den Rängen drei und vier folgen zwei deutsche Bobs mit Lisa Buckwitz (57,05) und Kim Kalicki (57,13).
Veränderungen sind noch möglich, da noch nicht alle Teams ihre Läufe beendet haben. Der zweite von vier Läufen startet um 19.45 Uhr.
Antoinette Rijpma-de Jong aus den Niederlanden holte Gold über 1500 Meter!
Im letzten Rennen konnte Miho Takagi lange auf Goldkurs bleiben, musste am Ende aber abreißen lassen. Die Oranje-Dominanz auf dem Eis blieb ungebrochen. Nach Siegen über 500 und 1000 Meter gewann das niederländische Team wieder Gold.
Silber ging an die Norwegerin Ragne Wiklund mit lediglich 0,06 Sekunden Rückstand, Bronze sicherte sich Valerie Maltais aus Kanada.
Der olympische Massenstart am Samstag ist zugleich der letzte Auftritt von Franziska Preuß als aktive Biathletin!
Schon vor den Spielen hatte die 31-Jährige angekündigt, ihre Karriere nach der Saison zu beenden. Nun zieht sie diesen Schritt vor und wird nach den Winterspielen nicht mehr im Weltcup starten.
„Wenn ich heute auf meine Karriere zurückblicke, ist das unglaublich. Als ich mit Biathlon begann, hätte ich mir nicht träumen lassen, was ich erlebt und erreicht habe“, sagte Preuß. „Es war eine aufregende Zeit mit vielen besonderen Momenten und tollen Menschen.“
Es darf doch nicht wahr sein! Philipp Horn lag lange auf Medaillenkurs, doch am Ende kam nur Rang vier heraus.
Nach einem Fehler beim letzten Schießen schob sich der Franzose Quentin Fillon Maillet mit einer starken Schlussrunde an Horn vorbei und verdrängte den Thüringer auf den undankbaren vierten Platz.
„Ich fragte mich: Warum gerade er? Er ist momentan der Schnellste hier, eine absolute Maschine“, ärgerte sich der 31-Jährige am ZDF-Mikrofon über den Konkurrenten.
Der Norweger Johannes Dale Skjevdal sicherte sich mit großem Vorsprung Gold vor seinem Landsmann Sturla Holm Lægreid. Philipp Nawrath wurde Siebter, David Zobel belegte Rang 23.
Horn überzeugte im dritten Schießen ohne Fehler und rückte auf Platz zwei vor!
Johannes Dale Skjevdal führt, Lægreid verfolgt Horn auf Rang drei.
Bitter! Der italienische Lokalmatador Tommaso Giacomel verletzte sich offenbar und musste das Rennen nach dem zweiten Schießen aufgeben.
Der Massenstart der Männer im Biathlon läuft. Philipp Horn, Philipp Nawrath und David Zobel wollen ihre letzte Chance auf eine Medaille nutzen und die bislang enttäuschenden Spiele aus DSV-Sicht versöhnlich beenden. Aktuell liegen alle drei noch deutlich hinter den Medaillenrängen.
Die Frauen starten am Samstag (14.15 Uhr) beim Massenstart mit demselben Ziel.
Daniela Maier hat es geschafft: Die gebürtige Schwarzwälderin holte Gold im Ski Cross!
Nach Bronze vor vier Jahren in Peking setzte sich die 29-Jährige überraschend souverän im großen Finale an die Spitze, vor der Schweizerin Fanny Smith. Bronze ging an Sandra Näslund aus Schweden, die Französin Marielle Berger Sabbatel wurde Vierte.
Die deutsche Freestylerin Daniela Maier erreichte das große Finale im Ski Cross der Frauen und hat damit sehr gute Chancen auf Edelmetall!
Sie muss nur eine ihrer drei Konkurrentinnen hinter sich lassen. Die Schwedin Sandra Näslund, Fanny Smith aus der Schweiz und Marielle Berger Sabbatel streben ebenfalls alle eine Medaille an.
Mit Gold in der Teamstaffel wurden Tobias Wendl und Tobias Arlt zu den erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken aller Zeiten. Nun erhalten sie eine weitere besondere Ehre: Sie tragen die deutsche Fahne bei der Abschlussfeier.
„Es war ein Lebensziel von uns, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anführen zu dürfen. Dass wir das nun zum Abschluss unserer olympischen Karriere schaffen, bedeutet uns fast genauso viel wie der Olympiasieg“, erklärten die Rodler. Wendl war bereits als Fahnenträger für die Eröffnungsfeier nominiert worden, hatte den Zuschlag aber nicht erhalten.
Die beiden kündigten bereits an, dass diese Winterspiele ihre letzten sein werden.
Mit elf vierten Plätzen führt Deutschland momentan eine wenig erfreuliche Olympia-Statistik an.
Im Biathlon erwischte es sowohl Männer- als auch Frauenstaffel, dazu Vanessa Voigt im Einzel. Die Langlauf-Damen verpassten in der Staffel das Podest ebenso knapp wie die Skispringer im Mixed- und Super-Team. Zudem scheiterten Toni Eggert und Florian Müller im Rodel-Doppelsitzer, Skeletonfahrerin Hannah Neise, Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle, Lisa Buckwitz im Monobob sowie Tatjana Paller beim Skibergsteigen knapp am Edelmetall.
Weitere deutsche Dramen, etwa bei Lena Dürr, die zweimal auf Medaillenkurs lag und vor allem im Slalom unglücklich scheiterte, sind hier noch nicht berücksichtigt. Norwegen führt mit neun zweiten Plätzen die Statistik der knapp verpassten Medaillen vor Deutschland an, was angesichts ihrer 16 Goldmedaillen aber verkraftbar ist. Frankreich folgt mit acht knapp verpassten Podestplätzen auf dem dritten Rang.
Als TV-Experte begleitete Deutschlands Ski-Star Felix Neureuther die Olympischen Spiele in Bormio. Die Vielzahl der Wettkampfstätten störte den 41-Jährigen jedoch sehr.
„Ob das die Zukunft für Olympische Spiele ist, mit den weiten Entfernungen und verstreuten Austragungsorten, halte ich für fraglich“, sagte er der Süddeutschen Zeitung. „Wir sollten die Spiele an Orte vergeben, die zentraler und kompakter sind.“
Aktuell finden die Spiele an 13 verschiedenen Austragungsorten statt. Für die Winterspiele 2030 in den französischen Alpen ist ein ähnliches dezentrales Konzept geplant. „Es war sehr zersplittert, und die Olympia-Stimmung, die viele erhofft hatten, ist nicht aufgetaucht“, so Neureuther.
Der 13. Wettkampftag verlief für Deutschland eher enttäuschend: Zum ersten Mal bei diesen Winterspielen blieb Team Deutschland ohne Medaille. Auch im noch laufenden Eiskunstlauf-Finale der Frauen gibt es keine weitere Chance, denn keine deutsche Teilnehmerin ist am Start.
Wie sich Deutschland dadurch im Medaillenspiegel positioniert, erfahrt Ihr hier.
Die USA gewannen das Frauen-Eishockey-Finale gegen Kanada in der Verlängerung mit 2:1!
Vier Minuten waren gespielt, als Megan Keller den entscheidenden Treffer erzielte und für ausgelassene Freude in den USA sorgte. Kanada hatte fast die gesamte Spielzeit geführt, erst zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit gelang den USA der Ausgleich.
Die Qualifikation der Freestyle-Skifahrerinnen in der Halfpipe wurde durch einen schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.
Die Kanadierin stürzte im zweiten Durchgang bei der Landung nach einem Trick und schlug mit dem Kopf auf. Sie musste lange behandelt und erst nach etwa zehn Minuten in einer Schlitten-Trage abtransportiert werden. Trotzdem gab die 33-Jährige den Zuschauern leichte Entwarnung und winkte.
Ihr Ergebnis aus dem ersten Lauf genügte, um sich als Drittplatzierte für das Finale zu qualifizieren. Ob Sharpe dort am Samstagabend antreten kann, ist noch unklar.
Es bleibt spannend: Kanada lag im Frauen-Eishockey-Finale fast zwei Drittel der Zeit mit 1:0 in Führung, doch zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit glich Hilary Knight für die USA aus.
Damit geht es in die Verlängerung, zuvor bereiteten die Eismaschinen den Eisbelag nochmals auf.
Für Italien verlaufen die Winterspiele auf heimischem Boden sehr erfolgreich, doch die Technik-Spezialisten im Herren-Alpin-Team blieben medaillenlos. Nach enttäuschenden Ergebnissen zieht Trainer Mauro Pini (61) die Konsequenzen und reicht seinen Rücktritt ein.
„Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Leistungen der italienischen Athleten in den technischen Disziplinen. Nach reiflicher Überlegung und wegen fehlenden Vertrauensverhältnissen zu den Vorgesetzten halte ich einen Rücktritt für angebracht“, teilte der Italienische Skiverband FISI mit.
Pini hatte das Technikteam erst im vergangenen April übernommen, konnte aber schon während der Weltcupsaison nicht die erhofften Resultate erzielen. Bei Olympia setzte sich die Formkrise fort: Nur zwei von acht Startern schafften es im Slalom und Riesenslalom ins Ziel.
Es geht um Gold! Das Frauen-Eishockey-Finale könnte kaum spannender sein, denn es treffen die Topfavoriten Kanada und USA aufeinander.
Es ist bereits die fünfte Finalbegegnung in Folge bei Olympischen Spielen, wobei Kanada drei von vier der letzten Duelle für sich entschied.
Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb kehrt ohne Medaille von den Spielen zurück. Nach einer Erkrankung kurz vor seinem ersten Wettkampf konnte er über 1500 Meter nicht mit den Besten mithalten und wurde 13.
Gold gewann überraschend der Chinese Zhongyan Ning, der Favorit Jordan Stolz (USA) auf Platz zwei verwies. Hendrik Dombek und Moritz Klein belegten die Plätze 19 und 20.
Damit ist auch die letzte deutsche Medaillenhoffnung des Tages geplatzt. Zum ersten Mal in diesen Winterspielen endet ein Wettkampftag ohne Medaille für Team Deutschland. Die letzten Entscheidungen des Tages – das Eiskunstlauf-Kür der Frauen und das Frauen-Eishockey-Finale – finden ohne deutsche Beteiligung statt.
Was für ein Krimi! Im Frauen-Eishockey-Bronzematch zwischen Schweden und der Schweiz stand es bis zum Ende der regulären Spielzeit 1:1, und die Verlängerung schien ebenfalls ohne Treffer zu verlaufen.
50 Sekunden vor dem Ende der Overtime sorgte allerdings Alina Müller, die Schweizer Topstürmerin, mit dem Siegtreffer für jubelnde Eidgenossen, die nach Platz vier in Peking nun mit Edelmetall heimkehren.
Im Frauen-Eishockey nähert sich das Turnier dem Ende. Die ersten Medaillen werden bald vergeben.
Im Spiel um Platz drei steht es zwischen der Schweiz und Schweden im zweiten Drittel noch 1:1 – ein heißer Kampf um Bronze.
Die erste Goldmedaille im Skibergsteigen der Herren ging an den Spanier Oriol Cardona Coll.
Nikita Filippov aus Russland, der unter neutraler Flagge antritt, holte Silber, Dritter wurde Thibault Anselmet aus Frankreich. Der Deutsche Finn Hösch war bereits im Vorlauf ausgeschieden.
Unglaublich! Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek konnten ihren Vorsprung aus dem Springen nicht halten und fuhren trotz guter Podestchancen im Langlauf über 2x7,5 Kilometer auf Platz fünf im Teamsprint.
Von Beginn an schmolz der Vorsprung, und ein doppelter Sturz von Geiger in der achten Runde zerstörte endgültig die Medaillenhoffnungen der DSV-Kombinierer. Es sind die ersten Winterspiele ohne Edelmetall für die Kombinierer seit 1998!
Gold ging an Norwegen, Silber an Finnland. Österreich holte Bronze, Italien wurde Vierter.
Schade! Im ersten olympischen Finale der Frauen im Skibergsteigen verpasste Tatjana Paller mit Platz vier knapp eine Medaille.
Die Starnbergerin startete durchwachsen, lag lange auf Rang sechs, konnte aber am Ende noch aufholen und ließ Giulia Murada aus Italien sowie die Französin Margot Ravinel hinter sich. Gold gewann Marianne Fatton aus der Schweiz, Silber ging an Emily Harrop aus Frankreich und Bronze an Ana Rodriguez Alonso aus Spanien.
Tatjana Paller hat eine Chance auf eine der ersten olympischen Medaillen im Skibergsteigen.
Die WM-Dritte qualifizierte sich als Zweite im zweiten Halbfinale hinter der Französin Margot Ravinel für das Finale, das aus sechs Athletinnen besteht.
Die deutsche Herren-Curling-Mannschaft schloss die Spiele mit einem 6:4-Sieg gegen China ab.
Das Duell hatte sportlich keine Bedeutung mehr, da beide Teams keine Chance auf das Halbfinale hatten. Deutschland gewann vier von neun Spielen, vor allem die überraschende Niederlage gegen Tschechien zerstörte die Medaillenhoffnungen.
Tatjana Paller erreichte bei dichtem Schneefall in Bormio das Halbfinale im erstmals olympischen Skibergsteigen. Sie wurde im Vorlauf Zweite.
Helene Euringer schied als Fünfte aus, ebenso wie Finn Hösch bei den Männern, der mit Platz vier in der Qualifikation nicht in die finale Runde einzog.
Das deutsche Kombinierer-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek legte im Skispringen eine starke Leistung hin und setzte sich vorerst an die Spitze.
Zunächst sprang Rydzek 123 Meter für 122 Punkte, Geiger steigerte sich auf 124,5 Meter und insgesamt 246,5 Punkte.
Der Vorsprung auf Norwegen als Zweiter beträgt 13 Sekunden. Ab 14 Uhr fällt die Entscheidung im Langlauf über 2x7,5 Kilometer.
Skibergsteigen ist 2026 erstmals bei den Olympischen Winterspielen vertreten. Doch was verbirgt sich dahinter?
Ski Mountaineering, kurz Skimo, ähnelt dem Skitourengehen. Die Athleten steigen auf Skiern mit Fellen den Hang hinauf. Oben werden diese entfernt und es geht die Abfahrt hinunter. „Aber bei uns gibt es natürlich kein gemütliches Gipfelbrot“, scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.
Bei Olympia gibt es heute den Sprint und am Samstag die Mixed-Staffel. Im Sprint sind 70 Höhenmeter zu überwinden, darunter ein Abschnitt, bei dem die Skier auf dem Rücken getragen werden. Der Wettkampf wird im K.o.-System ausgetragen, eine Runde dauert etwa drei Minuten.
Starker Schneefall an den italienischen Veranstaltungsorten verzögert den Ablauf der Spiele, vor allem bei den Ski-Freestylern.
Bereits am Mittwochabend musste ein Sprung verschoben werden, die für Donnerstag um 10.30 Uhr geplante Halfpipe-Qualifikation wurde wegen „erheblicher Schneefälle“ abgesagt. Sicherheit der Athleten hat höchste Priorität. Die Qualifikation ist nun für Freitag um 10.30 Uhr angesetzt, das Finale um 13.30 Uhr. Die Frauen-Qualifikation am Donnerstagabend soll voraussichtlich stattfinden.
Während die USA und Schweden noch um den dritten Eishockey-Halbfinalisten kämpfen, sind die deutschen Athleten längst in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland nicht wie erhofft.
Lena Dürr schied auf Silberkurs am ersten Tor des zweiten Durchgangs aus, das deutsche Eishockey-Team verlor überraschend gegen die Slowakei, und Franziska Preuß schoss in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde, wodurch die Medaillenhoffnungen früh begraben wurden.
Doch es gab auch Erfolge: Coletta Rydzek und Laura Gimmler gewannen Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wie Deutschland dadurch im Medaillenspiegel dasteht, seht Ihr hier.
Die niederländischen Brüder Melle und Jens van’t Wout standen gemeinsam im Shorttrack-Einzel über 500 Meter auf dem Podium: Melle gewann Silber, Jens Bronze.
Gold sicherte sich knapp vor ihnen der Kanadier Steven Dubois, der bereits Silber mit der Staffel geholt hatte.
Die Shorttrack-Staffel der Frauen gewann Südkorea.
Im A-Finale über 3000 Meter setzte sich das ostasiatische Team knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.
Der dritte Eishockey-Halbfinalist steht fest: Finnland schlug die Schweiz mit 3:2 in der Verlängerung und trifft am Freitag auf die Slowakei.
Finnland lag lange zurück, bis sechs Minuten vor Spielende mit 0:2, doch Sebastian Aho und Miro Heiskanen glichen aus, Artturi Lehkonen erzielte in der Verlängerung den Siegtreffer.
Es ging schnell: Nach nur 82 Sekunden war die Verlängerung zwischen Kanada und Tschechien vorbei – mit dem Einzug der Favoriten ins Halbfinale.
Mitch Marner traf für Kanada, das dort auf den Sieger des Spiels USA gegen Schweden trifft.
Wahnsinn! Tschechien zwang Kanada in die Verlängerung, nach regulärer Spielzeit stand es 3:3.
Bis etwa dreieinhalb Minuten vor Schluss lag Tschechien noch vorne (3:2), doch Kanadas Nick Suzuki rettete sein Team.
Schade! Snowboarderin Annika Morgan lag im Slopestyle lange auf Medaillenkurs, wurde am Ende aber Vierte.
Im letzten Lauf zog Neuseelands Zoi Sadowski Synnott noch an Morgan vorbei. Der Deutschen fehlten 7,02 Punkte zum ersten Snowboard-Edelmetall seit 1998. Gold und Silber gingen an zwei Japanerinnen: Mari Fukada gewann vor Kokomo Murase.
Bahnt sich eine Überraschung an? Tschechien führt nach einem Drittel mit 2:1 gegen Kanada!
Kanada gilt als Topfavorit und hatte Tschechien in der Vorrunde deutlich mit 5:0 geschlagen.
Nachdem die Slowakei Deutschland klar mit 6:2 schlug und den ersten Platz im Eishockey-Halbfinale sicher hatte, treten nun Kanada und Tschechien gegeneinander an.
Die französische Biathlon-Staffel gewann überlegen Gold. Trotz einer Strafrunde für Camille Bened holten Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon den Sieg mit 51,3 Sekunden Vorsprung auf Schweden. Bronze sicherte sich Norwegen.
Vanessa Voigt schoss zwar sauber, konnte den Rückstand ihrer Teamkolleginnen aber nicht wettmachen und schob Deutschland auf Platz vier vor.
Frankreich gelang damit ein Novum: Alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – gewannen Gold.
Auch Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze bringen. Sie übergab als Fünfte an Vanessa Voigt, der Rückstand auf Frankreich betrug bereits 1:22 Minuten, auf Bronze-Norwegen 25 Sekunden.
Die Deutsche vermied zwar eine Strafrunde, benötigte jedoch zu viel Zeit bei Nachladern, wodurch der Abstand wuchs.
Bitter: Franziska Preuß hatte von der Schlussposition auf Platz zwei gewechselt, um beim Stehendschießen Druck zu nehmen, doch sie schoss eine Strafrunde.
Dadurch zerstörte sie ihre starke Vorarbeit, mit der sie das Feld nach dem Liegendschießen angeführt hatte, und übergab nur als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Hettich-Walz.
Julia Tannheimer feierte ein starkes Staffeldebüt und wechselte als Zweite mit nur zwei Nachladern an Preuß.
Trotz eines Rückstands von rund 15 Sekunden beim Wechsel auf den führenden Norweger Martin Uldal war die Leistung stark, nur die Schwedin Linn Gestblom war 5,1 Sekunden schneller.
In ungewohnter Reihenfolge will das deutsche Biathlon-Damenteam nach einer Staffelmedaille greifen.
Julia Tannheimer startet als Erste, gefolgt von Schlussläuferin Franziska Preuß auf Rang zwei, Janina Hettich-Walz an dritter Stelle und Vanessa Voigt auf der Schlussposition sollen die bisher schwache Bilanz verbessern.
Medaillenhoffnung geplatzt! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verlor 2:6 gegen die Slowakei und schied im Viertelfinale aus.
Gegen eine effektive und insgesamt bessere slowakische Mannschaft konnten Leon Draisaitl und Co. kaum Akzente setzen, vor dem gegnerischen Tor fehlte der deutsche Mannschaft die nötige Coolness.
Das war’s: Die deutschen Eishockey-Herren scheiden im Viertelfinale aus. Tomas Tatar erzielte das 6:2 für die Slowakei.
Der nächste Konter besiegelte die letzten Medaillenhoffnungen des DEB-Teams.
Ein Albtraum für Lena Dürr! Die Münchnerin fädelt im ersten Tor unglücklich ein und scheidet nach dem zweiten Lauf aus, obwohl sie im ersten Durchgang Zweite war.
Viel bitterer geht es kaum. Mikaela Shiffrin machte es besser, brach ihren Olympia-Fluch und holte Gold vor der Schweizerin Camile Rast. Anna Swenn Larsson wurde Dritte.
Nur noch 2:5 aus deutscher Sicht, Frederik Tiffels traf im Powerplay (50. Minute).
Es bleibt spannend, aber die Aufholjagd wird schwierig.
Der zweite Slalom-Durchgang läuft, für Emma Aicher reicht es aber nicht für eine Medaille. Mit 0,49 Sekunden Rückstand liegt sie zunächst auf Rang fünf.
Die deutschen Hoffnungen ruhen jetzt auf Lena Dürr.
Die Hoffnung auf ein Wunder hielt nicht lange: Regenda schnürt seinen Doppelpack und stellt auf 5:1 für die Slowakei (41).
Die Aufgabe für das DEB-Team wird dadurch nicht einfacher.
Mit 1:4 ging es für Deutschland in die letzte Pause.
Draisaitl und Co. gaben sich noch nicht auf und nutzten nach dem Anschlusstreffer im zweiten Drittel noch Chancen, doch die Zeit läuft gegen sie. Ein weiteres Gegentor darf nicht mehr passieren.
Endlich! Deutschland verkürzte vor dem letzten Drittel auf 1:4 (35.).
Draisaitl passte auf Lukas Reichel, der den Puck ins Tor brachte. Gibt es noch eine Wende?
Deutschland kämpfte intensiv, doch die Slowakei schlug zurück: Dalibor Dvorsky traf zum 4:0 (31.).
Deutschland zeigte Einsatz, konnte aber vor dem gegnerischen Tor keine Effizienz ausspielen. Der Gegner nutzte einen Konter eiskalt.
Im Slopestyle-Finale der Männer sind die Medaillen vergeben: Yiming Su aus China gewann Gold vor Taiga Hasegawa aus Japan (Silber). Bronze ging an den US-Amerikaner Jake Canter.
Es geht schnell: Oliver Okuliar erzielte das 3:0 für die Slowakei (25.).
Draisaitl und sein Team wirken enttäuscht, das Halbfinale rückt in weite Ferne. Eine Aufholjagd in den verbleibenden Minuten erscheint schwierig.
Bitter! Milos Kelemen erzielte das 2:0 für die Slowakei (25.).
Die Aufgabe für Deutschland wurde dadurch noch schwerer.
Das Viertelfinale im Eishockey zwischen Deutschland und der Slowakei begann, zur ersten Pause liegt Deutschland mit 0:1 zurück.
Pavol Regenda brachte die Slowaken in der 19. Minute in Führung, obwohl das deutsche Team gute Ansätze zeigte. Noch ist genügend Zeit für eine Aufholjagd.
Die deutschen Männer Jakob Elias Moch und Jan Stölben waren im Teamsprint weniger erfolgreich als die Damen, belegten aber dennoch einen respektablen neunten Platz.
Gold ging an Norwegen mit dem erfolgreichsten Winter-Olympioniken Johannes Høsflot Klæbo. Der 29-Jährige brillierte gemeinsam mit Einar Hedegart. Die USA wurden Zweite, Italien Dritte.
Das deutsche Damenteam sicherte sich im Sprint eine Bronzemedaille! Laura Gimmler und Coletta Rydzek holten Bronze.
Gold ging an Schweden, Silber an die Schweiz.
Lena Dürr lag nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und hatte gute Chancen auf eine Medaille.
Der Abstand zu Shiffrin betrug 0,82 Sekunden, auf Rang drei lag Cornelia Öhlund aus Schweden. Emma Aicher fiel auf Rang acht zurück, dennoch ist noch alles offen.
Im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Lauf auf Platz zwei beendet, schaffte es aber nicht aufs Podest. Läuft es heute besser?
Emma Aicher zeigte erneut ihre Vielseitigkeit, liegt aktuell aber nur auf Platz sechs.
Allerdings trennen sie nur wenige Hundertstelsekunden von den Medaillenrängen – alles ist noch möglich.
Der erste Slalom-Durchgang der Skirennläuferinnen begann um 10 Uhr.
Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor, lag kurzzeitig auf Platz eins, wurde aber umgehend von Mikaela Shiffrin verdrängt. Deren Rückstand beträgt 0,82 Sekunden. Gleich startet Emma Aicher.
Nach über zwei Jahren ohne Niederlage patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei der Kür am Freitag. Obwohl er nicht allein war, hagelte es danach im Netz viel Hass.
„Auch die Stärksten auf der größten Bühne kämpfen möglicherweise innerlich mit unsichtbaren Problemen“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.
„Abscheulicher Hass im Internet greift den Verstand an, und Angst zieht ihn in die Dunkelheit, egal wie sehr man sich bemüht, trotz des enormen Drucks einen klaren Kopf zu behalten“, ergänzte Malinin.
Der zweifache Weltmeister war nach dem Kurzprogramm führend, stürzte aber bei der Kür und fiel auf Platz acht zurück. Überraschend holte Mikhail Shaidorov aus Kasachstan Gold.
Der vierfache Olympiasieger Francesco Friedrich freute sich über Silber.
„Silber sieht verdammt gut aus“, meinte Friedrich nach seinem Rennen am Dienstag.
Mit dem Sieg im Zweierbob kamen drei weitere Medaillen für Team Deutschland hinzu.
Eine Übersicht zum aktuellen Medaillenstand findet Ihr im Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.
Team Deutschland dominierte im Zweierbob und feierte einen Triumph.
Die Athleten beschenkten ihr Land mit beeindruckenden Momenten von der Siegerehrung.
Nach dem vierten Lauf im Zweierbob stand fest: Das Podest ist ganz in Schwarz-Rot-Gold!
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten nahezu fehlerfreie Fahrten und verteidigten ihre Führungen.
Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer setzten noch einen drauf und gewannen Gold.
Mit der besten Startzeit kamen sie nach 54,91 Sekunden ins Ziel, die brillante Fahrt war ein Genuss. Herzlichen Glückwunsch!
Ihre Gesamtzeit betrug 3:39,70 Minuten.
Francesco Friedrich erreichte mit 55,33 Sekunden das Ziel.
Seine Gesamtzeit liegt bei 3:41,04 Minuten – das ist mindestens Silber.
Im vierten Lauf rutschten Adam Ammour und Anschieber Alexander Schaller in 55,35 Sekunden ins Ziel.
Ihre Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten reicht trotz eines kleinen Ausrutschers für Bronze.
Sie legten die bisher beste Startzeit hin.
Um 21.05 Uhr beginnt der letzte Durchgang im Zweierbob.
Wahrscheinlich: Wenn die drei deutschen Teams keine Fehler machen, holt Team Deutschland das Medaillen-Triple mit Gold, Silber und Bronze.
Wir melden uns zurück mit dem Zweierbob der Männer, bei dem um 19 Uhr der dritte von vier Läufen startet.
Johannes Lochner durfte als Erster starten und leistete sich einen kleinen Fehler. Doch mit 54,89 Sekunden war er schnell im Ziel.
Danach war Francesco Friedrich an der Reihe, der einige Unsicherheiten zeigte. Der Rückstand auf den ewigen Rivalen Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden, was Lochner die Möglichkeit gibt, den Sieg früh zu sichern.
Adam Ammour liegt auf Platz drei, sein Rückstand auf Lochner beträgt 1,38 Sekunden. Deutschland hat vor dem letzten Lauf (ab 21.05 Uhr) beste Chancen auf ein Medaillentriple!
Im Eisschnelllauf-Teamverfolgungsfinale spielte Team Deutschland nur eine untergeordnete Rolle. Bei den Frauen sicherte sich Kanada Gold (2:55,81 Minuten) vor den Niederlanden. Die deutsche Mannschaft mit Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz gewann das C-Finale und wurde Fünfte.
Bei den Männern gewann Italien (3:39,20 Minuten) vor den USA. Die deutschen Athleten Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold siegten im D-Finale und belegten den siebten Platz.
Keine Medaille für das deutsche Biathlon-Team! In der Staffel belegte das DSV-Quartett nur den vierten Rang. Frankreich wurde erstmals Staffel-Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf Distanz. Schweden gewann Bronze mit rund einer Minute Rückstand, Team Deutschland folgte fast eine weitere Minute dahinter.
Besonders ärgerlich für Deutschland: Laufleistung und Zeit hätten für eine Medaille gereicht, doch mit zwölf Nachladern schoss das DSV-Team doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden. Nur Frankreich hatte mit neun Fehlern und einer Strafrunde ebenfalls Probleme.
Deutschland kam nicht näher heran! Philipp Nawrath brachte das Quartett auf Platz vier vor, lag beim Wechsel aber bereits 49 Sekunden hinter den Führenden.
Schweden, Norwegen und Frankreich machten vorne Tempo, während Nawrath alleine arbeitete und drei Fehler beim Stehendschießen produzierte. Nun liegt die große Aufgabe bei Philipp Horn, der auf Fehler der Konkurrenz hoffen muss.
Schade! David Zobel begann mit fehlerfreiem Liegendschießen und übernahm zeitweise die Führung.
Im Stehendschießen benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor Zeit an Frankreich, das trotz Strafrunde in Führung ging.
Beim Wechsel auf Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand als Sechster hinter Frankreich, Finnland und Schweden nur knapp dahinter.
Guter Start von Justus Strelow! Der erste Läufer der deutschen Biathlon-Staffel benötigte zwar zwei Nachlader im Stehendanschlag, übergab aber als Dritter an David Zobel.
Er hatte rund 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.
Die Biathlon-Herrenstaffel läuft und stellt die beste Chance für eine Medaille des deutschen Teams.
Justus Strelow brachte das Team mit starker Schießleistung gut ins Rennen, danach starten David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.
Die deutschen Eishockey-Spieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde siegten sie klar mit 5:1 gegen Frankreich.
Im letzten Drittel trafen Joshua Samanski (48.) und Nico Sturm (60.) noch einmal. Der Sieg gab nach zwei Niederlagen Selbstvertrauen für die nächsten Spiele. Am Mittwoch folgt um 12.10 Uhr das Spiel gegen die Slowakei.
Die Olympischen Spiele verliefen für die deutschen Kombinierer bisher enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb holten sie zwar Plätze auf, hatten aber keine Medaillenchancen. Der Rückstand nach schwachen Sprüngen war zu groß.
Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek landeten auf den Plätzen neun und zehn, Julian Schmid wurde Zwölfter, mit 2:22 Minuten Rückstand.
Gold gewann Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich vom fünften Platz aus nach vorne kämpfte. Johannes Lamparter aus Österreich holte Silber, Ilkka Herola aus Finnland Bronze.
Plötzlich verlor Deutschland im Playoff-Spiel gegen Frankreich die Dominanz, und die Franzosen nutzten das Momentum.
Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.
In Livigno schneit es stark, sodass der Zeitplan der Freestyle-Skier durcheinandergeraten ist.
Die für 10.45 Uhr angesetzte Damen-Qualifikation wurde schrittweise auf 13.45 Uhr verschoben, was auch Auswirkungen auf die Männer-Quali hatte, die nun auf Mittwoch verschoben wurde.
Das deutsche Eishockey-Team ist auf gutem Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt es gegen Frankreich mit 3:0.
John Peterka erzielte rund eineinhalb Minuten vor Drittelende den dritten Treffer, was dem Team Selbstvertrauen nach zwei Niederlagen gab.
Die deutschen Eishockey-Profis streben das Viertelfinale an!
Gegen Frankreich sieht es gut aus: Nach 15 Minuten führt Deutschland 2:0. Leon Draisaitl traf im Powerplay nach vier Minuten, Frederik Tiffels erhöhte nach elf.
Ein herber Rückschlag für die deutschen Curler! Gegen Tschechien verloren sie mit 7:9 und müssen wohl den Medaillentraum begraben.
Obwohl Deutschland noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China hat, reichen selbst zwei Siege möglicherweise nicht für das Halbfinale. Aktuell steht das Team bei drei Siegen und vier Niederlagen.
Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und haben kaum noch Medaillenchancen.
Nach schwachen Sprüngen hatten sie zu große Rückstände. Johannes Rydzek als 15. startet 1:23 Minuten nach dem führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid als 16. (1:35) und Vinzenz Geiger als 18. (1:43) liegen noch weiter zurück.
Schon von der Normalschanze gab es keine Medaille, eine letzte Chance bleibt im Teamwettbewerb am Donnerstag.
Das deutsche Biathlon-Damenteam für die Staffel steht! Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer geben für den DSV alles. Auf der Schlussposition gibt es aber eine Überraschung.
Da Preuß in den letzten Monaten als Schlussläuferin Probleme hatte und zuletzt in der Mixed-Staffel eine Strafrunde schoss, startet sie nun auf Position zwei. Überraschend ersetzt Vanessa Voigt sie als vierte Läuferin!
Voigt ist bekannt für ihr sicheres Schießen, hat aber Probleme im Skilanglauf und ist daher keine klassische Schlussläuferin. Ihre Startposition übernimmt Julia Tannheimer, die nach Magen-Darm-Problemen wieder fit ist, und Hettich-Walz läuft an dritter Stelle.
Deutschland wartet seit fast einer Woche auf Gold. Heute scheint sich das erneut zu bestätigen: Johannes Lochner führt im Zweierbob bereits mit 0,8 Sekunden Vorsprung, auch auf den Plätzen zwei und drei liegen mit Friedrich und Ammour zwei Deutsche. Der letzte Lauf startet um 21.06 Uhr.
Team Deutschland hat auch in der Nordischen Kombination Medaillenchancen, wenn die Einzelentscheidung von der Großschanze um 10 Uhr beginnt. Die Biathlon-Männerstaffel startet um 14.30 Uhr.
Außerdem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Qualifikationsspiel für das Viertelfinale, Bully um 12.10 Uhr.
Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland dramatisch in drei Sportarten. Im Monobob der Frauen und im Paarlauf-Eiskunstlauf schien Gold möglich, doch die Erfolge blieben aus.
Bereits zuvor platzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamspringen. Andreas Wellinger und Philipp Raimund fehlten 17 Zentimeter zu Bronze, auch weil das Springen wegen Schneetreibens abgebrochen wurde. Mit 0,3 Punkten Rückstand belegten die Deutschen Rang vier und waren die größten Verlierer der Jury.
Im Medaillenspiegel liegt Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag auf Platz acht mit bisher vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA auf Kanada.
Die Kanadierinnen bezwangen im zweiten Halbfinale des Tages die Schweiz mit 2:1. Zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 besiegt.
Im Frauen-Eishockey wird zwischen Kanada und der Schweiz noch der zweite Finalist gesucht. Aktuell steht es im dritten Drittel 2:1 für Kanada.
Im ersten Halbfinale setzten sich die USA mit 5:0 gegen Schweden durch. Das Finale findet am 19. Februar um 19.10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am gleichen Tag um 14.40 Uhr.
Das nächste Drama: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasste in der Kür den Olympiasieg und holte Bronze.
In der Kür unterliefen Hase zwei entscheidende Fehler, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach dem Kurzprogramm lagen sie in Führung, doch in der Kür reichte es nicht für Gold.
Die Weltmeister und haushohen Favoriten, die Japaner Riku Miura und Ryhichi Kihara, zeigten eine beeindruckende Aufholjagd und gewannen sensationell mit 231,24 Punkten. Die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, holten Silber mit 221,75 Punkten. Die Bronze-Medaille ist dennoch ein großer Erfolg für Hase/Volodin, die erst seit dreieinhalb Jahren zusammenlaufen.
Die Spannung im Eiskunstlauf steigt. Die Kür der Paare läuft, und die Favoriten Miura und Kihara legten eine fehlerfreie Kür aufs Eis.
Zu „Gladiator“ erreichten sie 158,13 Punkte, insgesamt 231,24 Punkte nach beiden Programmen. Hase und Volodin müssen das toppen.
Die Kür-Punktzahl der Japaner liegt knapp unter der Bestleistung von Aljona Savchenko und Bruno Massot (159,31 Punkte), die 2018 nach dem Kurzprogramm Vierte waren und noch Olympiasieger wurden. Die Deutschen hatten damals insgesamt 235,90 Punkte.
Hase/Volodin sind gerade beim Einspringen. Sie müssten ihre persönliche Bestleistung von 149,57 Punkten in der Kür verbessern, was aber nicht reichen würde, um Gold zu gewinnen. Im Kurzprogramm erreichten sie 80,01 Punkte.
Drama im Eiskanal! Laura Nolte verpasste im letzten Lauf des Monobob den Olympiasieg.
Drei Läufe lang führte die 27-Jährige aus Unna, doch im letzten Lauf verlor sie den Vorsprung und kam mit 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor als Zweite ins Ziel.
Trotzdem ist das ein großartiger Erfolg für die in Dortmund lebende Athletin, die gute Chancen auf den ersten deutschen Monobob-Olympiasieg hatte.
Dritte wurde die US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries. In Peking war Nolte noch Vierte geworden. Lisa Buckwitz wurde diesmal Neunte, Kim Kalicki kam auf Platz elf.
Nun ruhen die Hoffnungen auf Gold im Zweierbob, wo Nolte mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist. Beide hatten 2022 in Peking Gold gewonnen.
Die Entscheidung im Monobob läuft. Bald startet die in Führung liegende Laura Nolte in den vierten und letzten Durchgang, um Gold zu holen.
Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf ist in vollem Gange; das erste deutsche Paar war bereits auf dem Eis.
Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm benachteiligt wurden und auf Rang elf lagen, zeigten eine starke Kür zu „I’d Do Anything for Love“ von Meatloaf und erhielten 126,59 Punkte. Damit verbesserten sie sich mindestens um einen Platz.
Alle warten nun auf die führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22.45 Uhr als Letzte ihre Kür in Mailand zeigen.
Die Bedingungen erlauben keine weiteren Sprünge, weshalb die Jury den Wettbewerb abbricht.
Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer ihren Lauf absolvieren konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte, dass unter den Bedingungen kein sinnvoller Wettbewerb möglich ist.
Bitter für Deutschland: Wegen der Wertung nach dem zweiten Durchgang verlieren die deutschen Skispringer die Bronzemedaille um 0,3 Punkte. Trotz der traurigen Entscheidung ist sie unter den Umständen gerechtfertigt.
Der starke Schneefall und Wind sorgen für Verzögerungen bei den letzten Springern.
Überflieger Domen Prevc darf als Erster springen, Philipp Raimund folgt mit einem Telemark bei 136 Metern. Damit führt Deutschland vor Slowenien.
Die Sichtverhältnisse verschlechtern sich erneut, weshalb es eine erneute Unterbrechung gibt.
Der letzte Durchgang hat begonnen, Andreas Wellinger landete bei 130 Metern.
Da Ren Nikaido 138,5 Meter sprang, schob sich Japan vor Deutschland auf Drittplatzierung. Norwegen liegt rund zehn Punkte zurück.
Im zweiten Durchgang der deutschen Skispringer erreichte Wellinger 123,5 Meter, Raimund wiederholte seine Weite mit 137,5 Metern.
Deutschland liegt vor dem letzten Durchgang auf Platz vier, mit nur 0,3 Punkten Rückstand auf Norwegen. Slowenien und Japan sind ebenfalls in Schlagdistanz – ein spannendes Rennen um Bronze steht bevor.
Österreich scheint mit 568,7 Punkten und gut zehn Punkten Vorsprung uneinholbar an der Spitze zu liegen.
Olympiasieger Philipp Raimund hält das deutsche Team im Teamspringen in Lauerstellung. Raimund sprang 137 Meter, Wellinger 127,5 Meter.
Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Rang vier, nur knapp hinter Polen.
Das wird ein spannendes Rennen im letzten Lauf des Monobob der Damen! Laura Nolte führte und setzte mit 59,15 Sekunden einen neuen Bahnrekord.
Kurz darauf pulverisierte die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor die Bestzeit und fuhr mit 59,08 Sekunden selbst einen Bahnrekord.
Damit schrumpfte Noltes Vorsprung von 0,22 auf 0,15 Sekunden – es wird im letzten Lauf ein knappes Rennen. Die Dritte Kaillie Armbruster Humphries liegt mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte auf Rang drei.
Ab 21 Uhr folgt der entscheidende vierte Lauf, eine Hundertstelsekunden-Entscheidung im Eiskanal von Cortina. Lisa Buckwitz steigerte sich deutlich und liegt vor dem letzten Lauf auf Rang vier, 0,64 Sekunden hinter Bronze.
Kim Kalicki liegt abgeschlagen auf Rang 18, mit 3,47 Sekunden Rückstand hat sie keine Medaillenchance mehr.
Ist für heute schon Feierabend? Nein! Ab 19 Uhr beginnt das Teamskispringen der Männer mit zwei Durchgängen.
Zudem stehen Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, Ski-Freestyle und Eiskunstlauf-Paarlauf an. Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben exzellente Goldchancen.
Alle Wettkampfentscheidungen gibt es in unserer Übersicht.
Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Herren träumen wieder von der Halbfinalteilnahme. Sie besiegten Titelverteidiger Schweden in der Round Robin mit 7:3 und sind auf Schlagdistanz zu den ersten vier Plätzen, die ins Halbfinale führen.
Mit drei Siegen und drei Niederlagen steht das Team jetzt vor einem Doppelspieltag gegen Tschechien (9.05 Uhr) und die Schweiz (19.05 Uhr).
Spektakuläre Szenen im Slalom! Atle Lie McGrath startete mit 0,59 Sekunden Vorsprung in den zweiten Durchgang, doch bei einem leichten Tor fädelte der Norweger ein und schied aus.
Frust groß: Er schleuderte seine Stöcke weg, schnallte die Skier ab und lief in Richtung Wald. Da ein Fangzaun den Weg versperrte, legte sich McGrath vor den Zaun und blieb lange liegen.
Statt McGrath gewann Loic Meillard aus der Schweiz Gold, nachdem er Bronze im Riesenslalom und Silber im Teamwettbewerb geholt hatte. Fabio Gstrein (Österreich) und Henrik Kristoffersen (Norwegen) komplettierten das Podest. Linus Straßer wurde Neunter.
Vor dem Männer-Biathlon-Staffelrennen gab der DSV sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM im Vorjahr blieben aus.
Justus Strelow läuft als Startläufer, gefolgt von David Zobel und Philipp Nawrath. Philipp Horn soll als Schlussläufer möglichst eine Medaille ins Ziel bringen. In der Staffel hat Deutschland die besten Medaillenchancen und will an die Bronzemedaille der Mixed-Staffel anknüpfen.
Die niederländische Shorttrackläuferin Xandra Velzeboer holte Gold über 1000 Meter.
Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Gilli Kim wurde Dritte.
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund startet Andreas Wellinger im Super Team.
Vor Olympia galten eigentlich Raimund und Felix Hoffmann als Kandidaten für den Mannschaftswettbewerb und Medaillenkandidaten, doch Hoffmann schwächelte in Predazzo, weshalb Wellinger nun neben Raimund springt. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, war auf der Großschanze aber besser als Hoffmann.
Bei diesen Spielen wird erstmals nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern ausgetragen, sondern das kürzere Super Team mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge machen. So sollen mehr Nationen Medaillenchancen erhalten.
Die deutsche Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour an.
Lochner kann fast schon mit Gold planen: Nach zwei Läufen hat er 0,8 Sekunden Vorsprung, was im Bobsport viel bedeutet. Der Pirnaer Friedrich rückte durch Fahrfehler von Ammour auf den zweiten Platz vor und hat nun 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.
Die Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey.
Die Schweizer sprachen von einer Unterschenkelverletzung, doch Fialas NHL-Klub Los Angeles Kings veröffentlichte nun eine genaue Diagnose.
Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und beginnt bald mit Reha. „Kevin wird die restliche NHL-Saison 2025/26 fehlen“, schrieben die Kings. Nach der Saison erfolgt eine weitere Untersuchung.
Für eine Medaille dürfte es für Linus Straßer eng werden: Im Slalom liegt er nach dem ersten Lauf weit zurück.
Er fehlt zum Führenden Atle Lie McGrath 2,35 Sekunden, was Platz elf bedeutet. Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied ebenso aus wie zehn weitere der ersten 30 Starter.
Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Er hatte bereits 0,44 Sekunden Vorsprung auf den überraschenden Zweitplatzierten, der nicht Franzose Friedrich heißt.
Statt Friedrich schob sich der dritte deutsche Pilot Adam Ammour am Serien-Olympiasieger vorbei, Friedrich belegte mit 0,04 Sekunden Rückstand den dritten Platz.
Nach dem doppelten Bronzeerfolg im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.
„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Karriereende“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.
Grotheer hatte 2022 in Peking Olympia-Gold gewonnen und den Gesamtweltcup. Nach mehreren Verletzungen hatte er in diesem Winter große Schwierigkeiten, weshalb die beiden Bronzemedaillen im Einzel und Team für ihn umso wertvoller sind.
Nach einem erfolgreichen Skeleton-Sonntag mit Medaillen und einigen Rückschlägen bietet der Montag neue Chancen für die deutschen Athleten.
Es wird die erste Bob-Medaille vergeben, im Monobob der Frauen (4. Lauf um 21.06 Uhr) führt Laura Nolte zur Halbzeit und hofft auf Gold. Früh am Tag greift Linus Straßer im Ski Alpin (Slalom: 10 und 13.30 Uhr) nach einer Medaille, abends kämpfen die Skispringer im Super Team (19 Uhr) um Edelmetall.
Die größte Hoffnung kommt spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold – nach dem Kurzprogramm führen sie klar.
Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, an dem es für Deutschland einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall bei Skeleton gab.
Im Medaillenspiegel erfahrt Ihr, wie sich die schwarz-rot-goldenen Athleten im internationalen Vergleich schlagen.
Das Spiel ist vorbei: Deutschland verlor das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der deutlichen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter in die Playoff-Runde ein und trifft nun auf Frankreich.
Endlich fiel auch der deutsche Treffer: Tim Stützle erzielte in der 52. Minute das 1:5.
Die Spannung ist gering, doch der NHL-Star stärkt die Moral.
Es wird deutlicher: Auston Matthews erzielte das 5:0 für die USA (47.).
Deutschland geriet stark unter Druck.
4:0 für die USA! Tage Thompson traf in der 42. Minute.
Die Hoffnungen auf eine Aufholjagd im letzten Drittel schienen damit zu schwinden. Für die direkte Viertelfinalqualifikation hätte ein Sieg gegen die USA gereicht. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei aber sicher, in der Zwischenrunde geht es gegen Frankreich.
Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben beste Chancen aufs Podest!
Mit 80,01 Punkten liegen sie rund fünf Punkte vor dem zweitplatzierten Paar aus Georgien. Die Favoriten Miura und Kihara aus Japan patzten zuvor. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich mit Platz elf für die Kür.
Mit drei Toren Rückstand geht das Team von Harry Kreis in die letzte Pause.
Es sieht nach einer deutschen Niederlage aus, doch das Weiterkommen ist nach der Pleite der Letten nicht gefährdet. Das Viertelfinale gegen Frankreich droht aber.
Im zweiten Drittel erhöhten die USA das Tempo und ließen Deutschland kaum Luft. Folgerichtig fiel das 3:0 durch Brock Faber (38.).
Deutschland muss im letzten Abschnitt deutlich zulegen.
Der Favorit wurde seiner Rolle gerecht und nutzte eiskalt ein Powerplay.
Unmittelbar nach einer Strafe für Wissen traf Auston Matthews per Nachschuss zum 2:0 (25.).
8,7 Sekunden vor der ersten Pause traf die USA gegen Deutschland mit 1:0 in Führung (20.).
Zach Werenski erzielte nach Vorlage von Auston Matthews. Bis dahin hielt Deutschland gut mit und bot dem Favoriten Paroli.
Die deutsche Nationalmannschaft steht in Kürze (21.10 Uhr) vor einer schweren Aufgabe: Im dritten Gruppenspiel trifft sie auf den Spitzenreiter USA.
Für Deutschland geht es nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland vor allem um die Platzierung. Das Weiterkommen ist sicher. Als Gruppensieger oder bester Gruppenzweiter würde man die Zwischenrunde vermeiden.
Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold nur knapp. Ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem übernahm mit 284,8 Punkten die Führung und gewann wie auf der Normalschanze. Die Skandinavierinnen lagen sich in den Armen, auch Schwedin Frida Westman als Vierte war zufrieden. Nika Prevc (271,5) wurde Dritte und holte Bronze.
Erstaunlich: Agnes Reisch wurde beste Deutsche auf Platz zehn, Selina Freitag belegte Rang 17, Juliane Seyfahrt wurde 23. Für den DSV ist das enttäuschend, denn erstmals verabschieden sich die deutschen Skispringerinnen ohne Olympia-Medaille.
Vor dem letzten Durchgang der Skispringerinnen auf der Großschanze liegt Juliane Seyfarth als Neunte vorne, hat aber kaum noch Medaillenchancen.
Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an. Nika Prevc wird als Fünfte kaum aufs Podest springen. Viele Athletinnen hatten am Ende Rückenwind, der die Bedingungen verschlechterte.
Bitter: Katharina Schmid hatte besonders viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt zur Halbzeit aus.
Der Brite Matt Weston gewann nach Olympiasieg im Einzel auch im Team mit Tabitha Stoecker erneut Gold!
Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holte Silber mit nur 0,17 Sekunden Rückstand, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer freuten sich mit nur einer Hundertstelsekunde mehr über Bronze.
Eine Hundertstelsekunde fehlte Pfeifer/Grotheer auf Kreher/Jungk, die somit vorn bleiben.
Wo landen Stoecker/Weston aus Großbritannien?
Der Dresdner Express übernimmt die Spitze, Kreher/Jungk übernehmen Führung.
Mit 0,12 Sekunden Vorsprung ziehen die beiden vom DSC an den Briten vorbei, zwei weitere Teams folgen noch. Nun starten Pfeifer und Grotheer.
Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien führten mit drei Teams, dann kamen Kreher/Jungk.
Die Briten haben bereits eine Medaille sicher, auch die Goldfavoriten Weston/Stoecker sind noch dabei.
Erstmals in der Geschichte der Olympischen Winterspiele findet nun der Mixed-Team-Wettbewerb im Skeleton statt!
Deutschland schickt die Paare Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen und hat beste Chancen auf Edelmetall. Nach zweimal Silber und Bronze könnte es zum Abschluss endlich Gold für den BSD geben.
Wie schon über 1000 Meter gehen auch über 500 Meter die Gold- und Silbermedaille an die Niederlande: Femke Kok gewann mit Olympia-Rekord vor Jutta Leerdam Gold.
Bronze sicherte sich Miho Takagi aus Japan. Sophie Warmuth aus Erfurt wurde gute Achte.
Schade! Sophie Warmuth verlangte Jutta Leerdam im 500-Meter-Rennen alles ab, musste sich aber geschlagen geben.
Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter lag zeitweise auf Platz eins, für Warmuth reichte es vorerst zu Rang sechs.
Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia weiter auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts enttäuschte sie in der Verfolgung und vergoss bittere Tränen.
„Ich bin enttäuscht, dass ich es nicht durchziehen konnte. Ich fühlte mich auf der Runde gut, aber das letzte Schießen lief schlecht“, sagte die Gesamtweltcupsiegerin am ZDF-Mikrofon. „Ich war so angespannt, hörte, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler schoss. Dann wurden meine Beine unruhig, ich verlor den Fokus. Es ist ernüchternd, dass 30 Sekunden ein gutes Rennen zerstören.“
Preuß steht stellvertretend für das deutsche Biathlon-Team, das nach Bronze in der Mixed-Staffel kein Edelmetall mehr gewann – ein historisch schlechtes Abschneiden. Vier Chancen auf Medaillen in Staffel und Massenstart bleiben noch.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich mit Rang acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag im Livigno Snow Park.
Zuvor hatte die 24-Jährige das Weiterkommen im Big-Air-Wettbewerb knapp verpasst. Nun hat sie Medaillenchancen – die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.
Argh! Preuß machte beim letzten Schießen zwei Fehler und schied damit aus dem Podiumskampf aus. Sie wurde Sechste.
Lisa Vittozzi nutzte die Fehler der bisher Führenden Suvi Minkkinen, übernahm die Spitze und sicherte sich Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen gewann Silber, Minkkinen fiel auf Bronze zurück.
Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer kam auf Platz 34, Selina Grotian auf 41.
Preuß war in der Verfolgung fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um Bronze.
Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide haben einen deutlichen Vorsprung und kämpfen um Gold.
Die Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross Gold vor Italien und Frankreich.
Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und wurde im kleinen Finale Siebter. Deutschland wartet weiterhin auf eine Medaille im Snowboard.
Bitter! Lena Dürr fiel im zweiten Durchgang auf Platz neun zurück.
Deutlich besser machte es Federica Brignone: Die Italienerin sicherte sich souverän Gold, Silber teilten sich Sara Hector (Schweden) und Thea Louise Stjernesund (Norwegen). Bronze ging an Lara Della Mea (Italien). Emma Aicher wurde 19.
Abfahrts-Silber-Gewinnerin Aicher beendete den zweiten Riesenslalom-Durchgang auf Rang drei, eine Medaille scheint aber unwahrscheinlich.
Alle Augen richten sich nun auf Lena Dürr.
Besser spät als nie: Zwölf Jahre nach den Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp ihre Goldmedaille!
Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz übergab das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, weil Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess hatte sich über Jahre hingezogen.
Vor wenigen Minuten begann der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.
Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt derzeit auf Platz zwei und hat überraschend Medaillenchancen. Die Daumen sind gedrückt.
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Lauf und wurde nur 23., sodass er die Top 12 und das Finale verpasste.
Norwegen setzt seine Medaillenserie fort und gewann Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer im Ski-Langlauf. Silber ging an Frankreich, Bronze an Italien. Die deutsche Staffel belegte Rang acht.
Der Sieg war keine Überraschung, doch mit neun Goldmedaillen ist Johannes Hoesflot Klaebo nun der erfolgreichste Wintersportler aller Zeiten. Er überholte am Sonntag mit seinem neunten Gold gleich drei norwegische Landsleute: Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen.