Olympia 2026 im Live-Ticker: Sturz-Schock! Deutsche Kombinierer verpassen Medaille knapp
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!
Auch am zwölften Wettkampftag konnten deutsche Athleten Edelmetall erkämpfen: Coletta Rydzek und Laura Gimmler sicherten sich Bronze im Langlauf-Teamsprint. Damit steht das deutsche Team aktuell bei fünf Gold-, acht Silber- und acht Bronzemedaillen.
In unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und spannende Nebenschauplätze.
Bei den Frauen nähert sich das Eishockey-Turnier dem Ende, die ersten Medaillen werden gleich vergeben.
Im Spiel um Platz drei zwischen der Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel noch 1:1 – ein heißer Kampf um die Bronzemedaille.
Die erste Goldmedaille im Skibergsteigen bei den Herren geht an den Spanier Oriol Cardona Coll.
Nikita Filippov aus Russland, der als neutraler Athlet antritt, sicherte sich Silber, während Thibault Anselmet aus Frankreich den dritten Platz belegte. Der Deutsche Finn Hösch schied schon im Vorlauf aus.
Unglaublich! Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek konnten ihren Vorsprung aus dem Springen nicht verteidigen und verpassten trotz vielversprechender Podestchancen im Langlauf über 2x7,5 Kilometer letztlich einen Medaillenplatz im Teamsprint – sie wurden Fünfte.
Schon von Beginn an schmolz ihr Vorsprung schnell dahin, ein Doppelsturz von Geiger in der achten Runde zerstörte endgültig die schwarz-rot-goldenen Hoffnungen auf Edelmetall. Damit erleben die DSV-Kombinierer ihre ersten Olympischen Spiele ohne Medaille seit 1998!
Die Goldmedaille gewann Norwegen, Silber ging an Finnland. Bronze sicherte sich Österreich, Italien wurde Vierter.
Schade! Tatjana Paller verpasste im ersten olympischen Finale der Frauen im Skibergsteigen als Vierte knapp das Podest.
Die Starnbergerin startete etwas durchwachsen, lag lange als Sechstplatzierte hinter dem Feld, konnte aber zum Schluss stark aufholen und ließ die Italienerin Giulia Murada sowie die Französin Margot Ravinel hinter sich. Gold sicherte sich Marianne Fatton aus der Schweiz, Silber ging an Emily Harrop aus Frankreich, Bronze gewann Ana Rodriguez Alonso aus Spanien.
Tatjana Paller hat gute Chancen, eine der ersten olympischen Medaillen im Skibergsteigen zu gewinnen.
Die WM-Dritte qualifizierte sich im zweiten Halbfinale der Frauen als Zweitplatzierte hinter der Französin Margot Ravinel für das Finale und geht mit guten Aussichten auf Edelmetall ins Rennen. Insgesamt treten sechs Athletinnen im Endlauf an.
Das deutsche Curling-Herrenteam beendete das Turnier mit einem 6:4-Erfolg gegen China.
Aus sportlicher Sicht hatte das Match jedoch keine Bedeutung mehr, da bereits vorab feststand, dass keine der beiden Mannschaften das Halbfinale erreichen würde. Deutschland erreichte insgesamt vier Siege aus neun Spielen. Vor allem die überraschende Niederlage gegen Tschechien machte die Medaillenhoffnungen zunichte.
Tatjana Paller erreichte bei starkem Schneefall in Bormio das Halbfinale im erstmals olympischen Skibergsteigen. Die Starnbergerin wurde in ihrem Vorlauf Zweite.
Helene Euringer hatte mit Platz fünf weniger Glück und schied aus, ebenso schaffte es bei den Männern Finn Hösch als Vierter im Qualifikationslauf nicht in die entscheidende Runde.
Die deutschen Kombinierer Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek zeigten beim Skispringen eine starke Leistung und setzten sich vorerst an die Spitze der Rangliste.
Zuerst erzielte Rydzek 123 Meter und 122 Punkte, anschließend legte Geiger mit 124,5 Metern und 246,5 Punkten nach.
Der Vorsprung auf Norwegen auf Rang zwei beträgt momentan 13 Sekunden. Ab 14 Uhr fällt die Entscheidung über die Medaillen im Langlauf über 2x7,5 Kilometer.
Skibergsteigen ist in diesem Jahr erstmals Teil der Olympischen Winterspiele. Doch worum handelt es sich genau?
Ski Mountaineering, kurz Skimo, ist eine Variante des Skitourengehens. Die Athleten steigen mit Skiern, die mit Fellen gegen das Abrutschen ausgestattet sind, einen Hang hinauf. Oben angekommen, werden die Felle entfernt und es geht in der Abfahrt wieder hinunter. „Ein gemütliches Gipfelbrot gibt es bei uns natürlich nicht“, scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.
Bei Olympia gibt es die Disziplinen Sprint und am Samstag die Mixed-Staffel. Im Sprint sind 70 Höhenmeter zu bewältigen, darunter ein Abschnitt, bei dem die Ski auf dem Rücken getragen werden müssen. Der Wettkampf wird im K.-o.-System ausgetragen, eine Runde dauert etwa drei Minuten.
Der starke Schneefall an den italienischen Austragungsorten führt zu Verzögerungen im Zeitplan. Besonders betroffen sind derzeit die Ski-Freestyler.
Bereits am Mittwochabend wurde der Sprung verschoben, nun musste auch die für Donnerstag um 10.30 Uhr angesetzte Halfpipe-Qualifikation wegen „erheblicher Schneefälle“ abgesagt werden, wie offizielle Stellen mitteilten. Die Sicherheit der Athleten hat höchste Priorität. Die Qualifikation soll nun am Freitag um 10.30 Uhr stattfinden, das Finale ist für 13.30 Uhr geplant. Die Frauen-Qualifikation am Donnerstagabend (19.30 Uhr) soll laut aktuellem Stand stattfinden.
Während die USA und Schweden noch um den letzten Eishockey-Halbfinalplatz kämpfen, sind die deutschen Athleten bereits zurück in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland allerdings nicht reibungslos.
Zunächst schied Lena Dürr aus, als sie auf Silberkurs lag, bereits am ersten Tor des zweiten Laufs aus. Danach unterlag die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft überraschend deutlich gegen die Slowakei. Schließlich schoss Franziska Preuß in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde und begrub damit frühzeitig die deutschen Medaillenträume.
Dennoch gab es auch Erfreuliches: Coletta Rydzek und Laura Gimmler sicherten sich Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wo Deutschland im Medaillenspiegel steht, erfahrt ihr hier.
Das niederländische Brüderpaar Melle und Jens van't Wout stand gemeinsam auf dem Podium im Shorttrack-Einzel über 500 Meter: Melle gewann Silber, Jens Bronze.
Gold holte der Kanadier Steven Dubois knapp vor den Brüdern, nachdem er bereits mit der Staffel Silber erhalten hatte.
Die Shorttrack-Staffel der Frauen gewann Südkorea. Im A-Finale über 3000 Meter setzte sich das ostasiatische Team knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.
Auch der dritte Eishockey-Halbfinalist steht fest: Finnland schlug die Schweiz mit 3:2 nach Verlängerung und trifft am Freitag auf die Slowakei.
Finnland lag lange zurück und stand bis etwa sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit noch mit 0:2 hinten. Kurz vor Schluss glichen Sebastian Aho und Miro Heiskanen für die Finnen aus, ehe Artturi Lehkonen nach drei Minuten in der Overtime den Siegtreffer erzielte.
Das ging rasant! Nach nur 82 Sekunden in der Verlängerung entschied Kanada das Spiel gegen Tschechien zugunsten der Favoriten.
Mitch Marner erzielte im tschechischen Tor das entscheidende Tor, Kanada steht nun im Halbfinale gegen den Sieger des Duells zwischen USA und Schweden.
Unglaublich! Tschechien zwang Kanada ins Überziehen: Nach regulärer Spielzeit stand es 3:3.
Bis etwa dreieinhalb Minuten vor Schluss führte Tschechien sogar mit 3:2, doch Kanadas Nick Suzuki verhinderte das Ausscheiden seines Teams.
Schade! Bis zur letzten Runde lag Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle noch auf Bronze, am Ende wurde es Rang vier.
Im finalen Lauf zog die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott an Morgan vorbei. Der Deutschen fehlten 7,02 Punkte zum ersten Snowboard-Edelmetall seit 1998. Die Plätze eins und zwei gingen an zwei Japanerinnen: Mari Fukada siegte vor Kokomo Murase.
Bahnt sich eine Überraschung an? Tschechien führt nach einem Drittel mit 2:1 gegen Kanada!
Dabei gilt Kanada als Topfavorit und hatte Tschechien in der Vorrunde deutlich mit 5:0 besiegt.
Nachdem die Slowakei Deutschland klar mit 6:2 schlug und sich den ersten Halbfinalplatz im Eishockey sicherte, steht nun das Spiel zwischen Kanada und Tschechien an.
Die französische Biathlon-Staffel gewann mit überlegenem Vorsprung Gold. Trotz einer Strafrunde für Camille Bened zu Beginn brachten Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon das Team zurück in Führung und erreichten das Ziel mit 51,3 Sekunden Vorsprung auf Schweden. Bronze ging an Norwegen.
Vanessa Voigt zeigte zwar eine tadellose Schießleistung, konnte den Rückstand, den ihre Teamkolleginnen verursacht hatten, jedoch nicht mehr aufholen und belegte mit Deutschland den vierten Rang.
Frankreich gelang ein Novum: Erstmals bei Olympia gewannen alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – Gold.
Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher zur Spitze führen. Zwar übergab sie als Fünfte an Vanessa Voigt, doch der Abstand zu Frankreich an der Spitze betrug schon 1:22 Minuten, zu Norwegen auf Bronze 25 Sekunden.
Die Deutsche vermied eine Strafrunde im Stehendanschlag, benötigte jedoch mehrere Nachlader, was den Rückstand anwachsen ließ.
Bitter: Franziska Preuß, die als Schlussläuferin ursprünglich auf Rang zwei lief, schoss im Stehendschießen eine Strafrunde und zerstörte so ihre eigene starke Leistung, die sie nach dem Liegendschießen noch an die Spitze gebracht hatte. Sie übergab nur auf Rang elf mit 47 Sekunden Rückstand an Janina Hettich-Walz.
Julia Tannheimer feierte im Staffel-Debüt bei Olympia eine starke Leistung und übergab als Zweite an Franziska Preuß.
Sie benötigte nur zwei Nachlader im Stehendanschlag und war dank ihres schnellen Laufs nur 5,1 Sekunden langsamer als die Schwedin Linn Gestblom beim Wechsel.
Mit einer ungewohnten Aufstellung will das deutsche Biathlon-Frauenteam eine Medaille gewinnen.
Julia Tannheimer startet auf Position eins, Schlussläuferin Franziska Preuß ist auf Position zwei, Janina Hettich-Walz auf drei und Vanessa Voigt, sonst Startläuferin, geht als Schlussläuferin ins Rennen, um die bisher mäßige Bilanz des DSV zu verbessern.
Der Medaillentraum platzte! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verlor im Viertelfinale mit 2:6 gegen die Slowakei und schied damit aus.
Gegen eine effiziente und insgesamt stärkere slowakische Mannschaft ließ sich Leon Draisaitl und Co. über weite Strecken die Butter vom Brot nehmen. Vor dem gegnerischen Tor fehlte der DEB-Auswahl zudem die nötige Kaltschnäuzigkeit.
Damit ist das Aus für die deutschen Eishockey-Herren besiegelt. Tomas Tatar erzielte das 6:2 für die Slowakei.
Der nächste Konter der Slowaken saß und raubte den Deutschen die letzte Hoffnung auf eine Medaille.
Ein schrecklicher Albtraum für Lena Dürr! Die Münchnerin fädelte unglücklich am ersten Tor ein und schied trotz Silber-Kurs im ersten Lauf aus.
Der Frust könnte kaum größer sein, die 34-Jährige scheiterte erneut im zweiten Durchgang. Mikaela Shiffrin machte es besser, brach ihren Olympia-Fluch und gewann Gold vor der Schweizerin Camille Rast. Anna Swenn Larsson sicherte sich Bronze.
Aus deutscher Sicht stand es nur noch 2:5, Frederik Tiffels traf im Powerplay (50.).
Der Weg zurück ins Spiel ist noch lang, aber ein spannendes Finale ist nicht ausgeschlossen.
Der zweite Slalom-Durchgang läuft – für Emma Aicher reicht es aber nicht für eine Medaille. Die 22-Jährige kam nicht fehlerfrei durch und liegt mit 0,49 Sekunden Rückstand auf Rang fünf.
Somit ruhen alle deutschen Medaillenhoffnungen auf Lena Dürr.
Die Hoffnung auf ein Wunder war kurz: Pavol Regenda schnürte seinen Doppelpack und sorgte für das 5:1 der Slowakei (41.).
Das macht die Aufgabe für Deutschland nicht leichter.
Mit dem Stand von 1:4 aus Sicht der DEB-Auswahl ging es in die letzte Pause.
Draisaitl und Kollegen gaben sich nicht auf. Nach dem Anschlusstreffer war im zweiten Drittel noch mehr möglich. Doch die Zeit läuft gegen Deutschland, und ein weiteres Gegentor darf sich das Team nicht erlauben.
Endlich! Deutschland verkürzte vor dem letzten Drittel auf 1:4 (35.).
Draisaitl bereitete den Treffer von Lukas Reichel vor, der den Puck zielstrebig einnetzte. Gibt es hier noch eine Wende?
Deutschland versuchte alles, wurde aber von den Slowaken eiskalt bestraft: Dalibor Dvorsky traf zum 4:0 (31.).
Obwohl das deutsche Team kämpfte, fehlte vor dem gegnerischen Tor die Effizienz. Die Slowaken nutzten ihre Chancen besser und erhöhten den Vorsprung.
Im Slopestyle-Finale der Männer sind die Medaillen vergeben: Yiming Su aus China gewann Gold vor Taiga Hasegawa aus Japan (Silber).
Bronze ging an den US-Amerikaner Jake Canter.
Es ging sehr schnell: Oliver Okuliar erzielte das 3:0 für die Slowakei (25.).
Draisaitl und Co. zeigten ihre Enttäuschung nach dem Gegentor, denn das Halbfinale rückt in weite Ferne. Eine Aufholjagd ist zwar möglich, aber schwierig.
Leider! Milos Kelemen traf zum 2:0 für die Slowakei (25.), was die Lage für Deutschland verschärfte.
Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei begann, zur ersten Drittelpause lag Deutschland mit 0:1 zurück.
Pavol Regenda erzielte in der 19. Minute das verdiente Führungstor für die Slowaken, obwohl die deutsche Mannschaft von Trainer Harry Kreis gute Ansätze zeigte. Noch ist Zeit, um das Halbfinale zu erreichen.
Die deutschen Skilangläufer Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten im Teamsprint weniger Glück als die Damen, erreichten aber dennoch einen respektablen neunten Platz.
Gold ging an Norwegen mit dem erfolgreichsten Olympioniken aller Zeiten, Johannes Høsflot Klæbo. Der 29-Jährige brillierte gemeinsam mit Einar Hedegart. Die USA wurden Zweiter, Italien sicherte sich Bronze.
Das deutsche Frauen-Team erkämpfte im Sprint mit einem spannenden Endspurt Bronze! Laura Gimmler und Coletta Rydzek sicherten sich den dritten Platz.
Gold ging an Schweden, Silber an die Schweiz.
Lena Dürr hielt nach dem ersten Lauf den zweiten Platz hinter Mikaela Shiffrin und hat damit gute Chancen auf eine Medaille!
Der Rückstand auf die US-Amerikanerin beträgt 0,82 Sekunden, auf Platz drei folgt Cornelia Öhlund aus Schweden. Emma Aicher ist inzwischen auf Rang acht zurückgefallen, doch die Chancen sind noch nicht verloren.
Bereits im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Lauf auf dem zweiten Platz beendet, doch verpasste letztlich das Podest. Wird es heute besser?
Emma Aicher zeigte erneut ihre Vielseitigkeit, reicht aktuell aber nur für Rang sechs.
Die zweifache Silbermedaillengewinnerin hat nur wenige Hundertstel Rückstand auf die Medaillenplätze, alles ist noch möglich.
Der erste Durchgang im Slalom der Skirennläuferinnen begann um 10 Uhr.
Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor und schob sich kurzzeitig auf Platz eins, wurde aber sofort vom US-Superstar Mikaela Shiffrin verdrängt. Der Rückstand beträgt 0,82 Sekunden. Gleich startet Emma Aicher.
Nach über zwei Jahren ohne Sturz patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei der Kür am Freitag. Obwohl er nicht der Einzige an diesem turbulenten Abend war, erhielt er nach dem Sturz viel Kritik in den sozialen Medien.
„Auf der größten Bühne der Welt kämpfen auch jene, die nach außen stark wirken, möglicherweise innerlich unsichtbare Kämpfe“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.
„Hass im Internet greift den Verstand an, und Angst zieht ihn in die Dunkelheit, egal wie sehr man versucht, dem enormen Druck standzuhalten“, fügte Malinin hinzu.
Der zweifache Weltmeister war nach seiner Führung im Kurzprogramm bei der Kür gestürzt und fiel noch auf Platz acht zurück. Mikhail Shaidorov aus Kasachstan sicherte sich überraschend Gold.
Der vierfache Olympiasieger Francesco Friedrich freute sich offenbar auch über seine Silbermedaille.
„Silber sieht verdammt gut aus“, sagte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.
Mit dem Sieg im Zweierbob kamen weitere drei Medaillen für Team Deutschland hinzu.
Eine Übersicht zum aktuellen Medaillenspiegel findet ihr im Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.
Team Deutschland triumphierte im Zweierbob und dominiert das Feld.
Neben dem Edelmetall begeisterten die Athleten ihr Land mit großartigen Szenen bei der Siegerehrung.
Nach dem vierten Lauf im Zweierbob steht fest: Das Podium ist schwarz-rot-gold!
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten nahezu perfekte Fahrten und sicherten sich den Vorsprung vor der Konkurrenz.
Johannes Lochner und sein Anschieber Georg Fleischhauer setzten noch einen drauf und fuhren zu Gold.
Mit der besten Startzeit erreichten sie nach 54,91 Sekunden das Ziel. Eine nahezu fehlerfreie Fahrt – herzlichen Glückwunsch!
Die Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer beträgt 3:39,70 Minuten.
Francesco Friedrich kam mit 55,33 Sekunden ins Ziel.
Seine Gesamtzeit liegt bei 3:41,04 Minuten – das bedeutet mindestens Silber.
Im letzten Lauf rutschte Adam Ammour mit seinem Anschieber Alexander Schaller in 55,35 Sekunden die Bahn hinunter.
Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten ist ihnen die Bronzemedaille sicher, trotz eines kleinen Ausrutschers.
Sie erzielten die bisher beste Startzeit.
Um 21:05 Uhr startet der letzte Lauf im Zweierbob.
Die Prognose: Wenn die drei deutschen Teams fehlerfrei bleiben, feiert Team Deutschland ein Medaillen-Triple mit Gold, Silber und Bronze.
Wir melden uns zurück mit dem Zweierbob der Männer, wo um 19 Uhr der dritte von vier Läufen beginnt.
Johannes Lochner durfte als Erster starten und machte einen kleinen Fehler, der jedoch kaum ins Gewicht fiel. Er kam mit 54,89 Sekunden ins Ziel.
Danach war Francesco Friedrich dran, der einige Unsicherheiten zeigte. Sein Rückstand auf Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden, was Lochner die Führung sicherte.
Adam Ammour blieb auf dem dritten Platz, mit 1,38 Sekunden Rückstand auf Lochner. Deutschland hat vor dem letzten Lauf (ab 21:05 Uhr) beste Chancen auf ein Medaillen-Triple!
Im Teamverfolgungs-Finale im Eisschnelllauf spielte Deutschland bei den Frauen nur eine untergeordnete Rolle. Kanada gewann Gold (2:55,81 Minuten) vor den Niederlanden. Die deutschen Athletinnen Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz entschieden das C-Finale für sich und wurden Fünfte.
Bei den Männern triumphierte Italien (3:39,20 Minuten) vor den USA. Die deutschen Läufer Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und belegten Rang sieben.
Keine Medaille für die deutschen Biathleten: Das DSV-Quartett kam in der Staffel auf den vierten Platz. Frankreich wurde erstmals Staffel-Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot verteidigte den Vorsprung gegen Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen. Schweden gewann Bronze mit etwa einer Minute Rückstand, Deutschland folgte eine weitere Minute dahinter.
Besonders ärgerlich für Deutschland: Trotz starker Laufleistung schossen die DSV-Athleten zwölf Nachlader – doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden. Nur Frankreich schoss mit neun Fehlschüssen öfter daneben und musste eine Strafrunde absolvieren.
Deutschland kam nicht näher heran: Philipp Nawrath brachte das Team zwar auf Rang vier, lag beim Wechsel aber bereits 49 Sekunden hinter den Führenden.
Schweden, Norwegen und Frankreich machten vorne Tempo, während Nawrath allein arbeitete und drei Fehler im Stehendschießen machte. Somit wartet auf Philipp Horn eine schwere Schlussrunde, bei der er auf Fehler der Konkurrenz hoffen muss.
Schade! David Zobel begann mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm zwischenzeitlich sogar die Führung.
Im Stehendanschlag benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor viel Zeit auf Frankreich, das trotz Strafrunde die Spitze übernahm.
Beim Wechsel auf Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand auf Rang sechs hinter Frankreich, Finnland und Schweden folgten knapp dahinter.
Guter Start von Justus Strelow! Der deutsche Startläufer benötigte zwar zwei Nachlader im Stehendanschlag, übergab dennoch als Dritter an David Zobel.
Er hatte rund 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.
Die Herren-Staffel im Biathlon läuft und stellt die beste Medaillenchance für die deutschen Männer dar.
Justus Strelow brachte das Team mit einer starken Schießleistung gut ins Rennen, danach folgen David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.
Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde gelang gegen Frankreich ein klarer 5:1-Sieg.
Im letzten Drittel trafen Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) noch einmal, sodass Deutschland nach zwei Niederlagen Selbstvertrauen tanken konnte. Nächster Gegner ist am Mittwoch um 12:10 Uhr die Slowakei.
Die Olympischen Spiele verliefen für die deutschen Kombinierer bisher enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb konnten sie zwar einige Plätze gutmachen, hatten aber keine Chance auf Medaillen, da die Rückstände nach schwachen Sprüngen zu groß waren.
Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek belegten immerhin die Plätze neun und zehn, lagen aber bereits rund anderthalb Minuten hinter dem Führenden. Julian Schmid wurde Zwölfter mit 2:22 Minuten Rückstand.
Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich vom fünften Rang auf Gold kämpfte. Silber gewann der Österreicher Johannes Lamparter vor Ilkka Herola aus Finnland.
Im Play-off-Spiel gegen Frankreich zeigte Deutschland nicht mehr die gewohnte Dominanz, die Franzosen hatten das Momentum auf ihrer Seite.
Der Underdog nutzte dies bald aus: Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.
In Livigno schneit es so stark, dass der Zeitplan der Freestyle-Skier durcheinander gerät.
Die für 10:45 Uhr geplante Qualifikation der Frauen wurde mehrmals verschoben und schließlich auf 13:45 Uhr verlegt. Die Männer-Qualifikation, ursprünglich für 13:30 Uhr angesetzt, wurde auf Mittwoch verschoben.
Das deutsche Eishockey-Team ist auf bestem Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt es gegen Frankreich mit 3:0.
John Peterka erzielte rund eineinhalb Minuten vor Drittelende das dritte deutsche Tor. Nach den zwei Niederlagen zuvor tankt Deutschland durch diesen Erfolg neues Selbstvertrauen für die kommenden Spiele.
Die deutschen Eishockey-Profis wollen ins Viertelfinale!
Gegen Frankreich laufen die Vorzeichen gut: Nach 15 Minuten führte das DEB-Team bereits mit 2:0. Leon Draisaitl erzielte im Powerplay nach vier Minuten das erste Tor, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.
Schwerer Rückschlag für Deutschlands Curler! Gegen bisher sieglose Tschechen verlor das Team mit 7:9 und muss damit wohl den Traum von einer Medaille begraben.
Obwohl Deutschland noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China bestreitet, könnten selbst zwei Siege nicht mehr für den Einzug ins Halbfinale reichen. Das Team von Skip Marc Muskatewitz steht derzeit bei drei Siegen und vier Niederlagen.
Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und haben kaum noch Medaillenchancen.
Nach schwachen Sprüngen lagen Johannes Rydzek (15., 1:23 Minuten Rückstand auf den führenden Japaner Ryota Yamamoto), Julian Schmid (16., 1:35 Minuten) und Vinzenz Geiger (18., 1:43 Minuten) im Rückstand.
Bereits auf der Normalschanze gab es keine Medaille für die erfolgsverwöhnten Deutschen um Geiger. Eine letzte Chance bleibt am Donnerstag im Teamwettbewerb.
Das deutsche Biathlon-Team für die Damen-Staffel steht fest! Für den DSV gehen Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer auf Medaillenjagd. Überraschend ist die Besetzung der Schlussposition.
Da Preuß zuletzt als Schlussläuferin Probleme hatte und bei der Mixed-Staffel eine Strafrunde schoss, startet die Gesamtweltcupsiegerin auf Position zwei. Überraschend ist, dass Vanessa Voigt, die normalerweise als Startläuferin fungiert, die Schlussposition übernimmt.
Voigt überzeugt durch ihr stabiles Schießen, hat jedoch Schwierigkeiten, im Skilanglauf mit den Besten mitzuhalten. Dennoch erhält sie vom DSV auf der großen Bühne die Chance, sich zu beweisen. Die Startposition übernimmt Julia Tannheimer, die nach Magen-Darm-Problemen wieder fitte Janina Hettich-Walz komplettiert das Quartett auf Position drei.
Auf eine Goldmedaille wartet Deutschland seit fast einer Woche. Heute sieht es wieder danach aus: Johannes Lochner liegt im Zweierbob mit 0,8 Sekunden Vorsprung vor dem nächsten Verfolger, und auch auf Platz zwei und drei stehen mit Francesco Friedrich und Adam Ammour zwei Deutsche. Der finale Lauf beginnt um 21:06 Uhr.
Weitere Medaillenchancen bestehen für Team Deutschland in der Nordischen Kombination, die nach einer Wettkampfpause mit dem Einzel von der Großschanze wieder starten (10 Uhr). Die Biathlon-Staffel der Männer beginnt um 14:30 Uhr.
Zudem spielen die deutschen Eishockey-Herren heute ihr Qualifikationsspiel für das Viertelfinale, Bully ist um 12:10 Uhr.
Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland in drei Sportarten spannend. Im Monobob der Frauen und beim Eiskunstlauf im Paarlaufen war Gold in Reichweite, doch in beiden Disziplinen reichte es nicht für den Olympiasieg.
Zuvor platzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamspringen. Andreas Wellinger und Philipp Raimund verpassten Bronze um 17 Zentimeter – und das auch nur, weil das Springen wegen Schneetreibens vorzeitig abgebrochen wurde. Mit nur 0,3 Punkten Rückstand landeten die Deutschen auf Platz vier und waren die großen Verlierer dieser Jury-Entscheidung.
Im Medaillenspiegel belegt Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag Rang acht mit bisher vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht fest: Am Donnerstag um 19 Uhr treffen die USA auf Kanada.
Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor hatten die USA Schweden klar mit 5:0 besiegt.
Im Damen-Eishockey wird noch zwischen Kanada und der Schweiz der zweite Finalist gesucht. Aktuell steht es im dritten Drittel 2:1 für Kanada.
Im ersten Halbfinale gewannen die USA mit 5:0 gegen Schweden. Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am gleichen Tag um 14:40 Uhr.
Neues Drama am Abend: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasst den Olympiasieg in der Kür und holt Bronze mit 219,09 Punkten.
In der Kür unterliefen Minerva Hase zwei entscheidende Fehler, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach einem starken Kurzprogramm lagen sie in Führung, doch reichte es in der Kür nicht zum Olympiasieg.
Die Weltmeister und klaren Favoriten, die Japaner Riku Miura und Ryhichi Kihara, zeigten eine beeindruckende Aufholjagd. Sie starteten nach dem Kurzprogramm von Rang fünf und schafften mit 231,24 Punkten sensationell Gold.
Silber ging an die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Die Bronzemedaille ist dennoch ein großer Erfolg für Hase/Volodin, die erst seit dreieinhalb Jahren zusammenlaufen.
Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die Kür der Paare läuft, und die Weltmeister Riku Miura und Ryhichi Kihara aus Japan lieferten eine fehlerfreie Kür ab.
Begleitet von der Musik aus „Gladiator“ erzielten sie 158,13 Punkte und kamen auf insgesamt 231,24 Punkte. Nun müssen die führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin diese Leistung übertreffen.
Mit ihrer Kür-Punktzahl liegen die Japaner knapp unter dem Wert von Aljona Savchenko und Bruno Massot aus Pyeongchang 2018 (159,31 Punkte), die damals vom vierten Platz noch Olympiasieger wurden. Die Gesamtpunktzahl der Deutschen lag damals bei 235,90 Punkten.
Hase/Volodin wärmen sich gerade auf und müssten ihre persönliche Bestleistung von 149,57 Punkten in der Kür verbessern, die jedoch nicht für Gold reichen würde. Im Kurzprogramm erzielten sie mit 80,01 Punkten eine persönliche Bestleistung.
Drama im Eiskanal! Laura Nolte verlor im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg.
Nach drei Läufen in Führung liegend, verpasste die Frau aus Unna im letzten Lauf die Goldmedaille knapp um 0,04 Sekunden an die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor. Am Ende gab es Silber für Deutschland.
Dies ist dennoch ein großer Erfolg für die 27-Jährige aus Dortmund, die gute Chancen hatte, erste deutsche Monobob-Olympiasiegerin zu werden.
Dritte wurde die US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries. In Peking war Nolte Vierte gewesen, ebenso Lisa Buckwitz, die diesmal Elfte wurde. Kim Kalicki belegte Rang 11.
Die Hoffnungen auf Gold ruhen nun auf Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist. Beide hatten 2022 in Peking Olympiasieg gefeiert.
Die Entscheidung im Monobob läuft. Bald startet Nolte im vierten und letzten Durchgang als Führende und hofft auf Gold.
Die Entscheidung im Eiskunstlauf-Paarlaufen läuft und das erste deutsche Duo war bereits auf dem Eis.
Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm benachteiligt wurden und auf Platz elf landeten, zeigten eine starke Kür zu „I’d Do Anything for Love“ von Meatloaf und erhielten 126,59 Punkte. Damit verbesserten sie sich mindestens um eine Position.
Alle warten nun auf die führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr ihre Kür in Mailand zeigen werden.
Wegen der schwierigen Bedingungen sind keine weiteren Sprünge möglich, die Jury entschied auf Abbruch.
Der letzte Durchgang wurde nicht gewertet, da nur drei Springer zur Wertung kamen. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte die Schwierigkeiten.
Bitter für Deutschland: Die Wertung nach dem zweiten Durchgang bedeutet das Verpassen der Bronzemedaille um 0,3 Punkte. Trotz des Ärgers ist die Entscheidung aufgrund der Bedingungen richtig.
Das starke Schneetreiben und der Wind verzögern die letzten Springer.
Domen Prevc durfte als Erster springen, Philipp Raimund legte mit 136 Metern einen Telemark hin und sicherte Deutschland vor Slowenien ab.
Die Sicht war schlecht, sodass es erneut zu Unterbrechungen kam.
Der letzte Durchgang startete mit Andreas Wellinger, der 130 Meter erreichte.
Durch einen 138,5 Meter Sprung von Ren Nikaido schob sich Japan vor Deutschland, das zehn Punkte hinter dem drittplatzierten Norwegen liegt.
Im zweiten Durchgang musste Andreas Wellinger bei schlechten Bedingungen 123,5 Meter springen, Philipp Raimund wiederholte mit 137,5 Metern seine Weite.
Deutschland belegte vor dem letzten Durchgang Rang vier, nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Hinter ihnen haben auch Slowenien und Japan Chancen auf Bronze – ein spannender Kampf im letzten Durchgang steht bevor.
Österreich scheint mit 568,7 Punkten und rund zehn Punkten Vorsprung uneinholbar auf Goldkurs zu sein.
Olympiasieger Philipp Raimund hält das deutsche Skisprung-Team im Wettbewerb auf Großschanze in Lauerstellung. Raimund sprang 137 Meter, Andreas Wellinger 127,5 Meter.
Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf dem vierten Platz, einen Punkt hinter Polen.
Im Monobob der Damen steht eine spannende Entscheidung im vierten Lauf an! Laura Nolte ging als Führende in den entscheidenden Tag und stellte als erste Starterin einen neuen Bahnrekord von 59,15 Sekunden auf.
Doch die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor unterbot diese Zeit mit 59,08 Sekunden und stellte damit einen neuen Bahnrekord auf.
Der Vorsprung von Nolte schmolz von 0,22 auf 0,15 Sekunden. Die Dritte, Kaillie Armbruster Humphries, liegt mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte auf Rang drei.
Ab 21 Uhr steht der finale vierte Lauf an, es wird eine Entscheidung um Hundertstelsekunden im Eiskanal von Cortina. Lisa Buckwitz fuhr deutlich besser als am Vortag und liegt auf Rang vier, hat aber 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.
Die dritte Deutsche, Kim Kalicki, liegt auf Platz 18 mit 3,47 Sekunden Rückstand und hat keine Medaillenchance mehr.
Ist der Tag damit vorbei? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer in zwei Durchgängen.
Außerdem gibt es Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Eiskunstlauf-Paarlauf. Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben die besten Chancen auf Gold.
Alle Entscheidungen findet ihr in unserer Wettkampfübersicht.
Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Männer dürfen wieder vom Halbfinale träumen. Sie besiegten den Titelverteidiger Schweden in der Round Robin mit 7:3 und sind wieder in Schlagdistanz zu den ersten vier Plätzen, die zum Halbfinale führen.
Das Team hat jetzt drei Siege und drei Niederlagen. Am Dienstag stehen zwei Spiele gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.
Spannende Szenen beim Slalom! Mit großem Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweitplatzierten Loic Meillard (Schweiz) startete Atle Lie McGrath in den zweiten Durchgang. Doch bei einem scheinbar einfachen Tor fädelte der Norweger ein und schied trotz Goldkurs aus.
Sein Frust war enorm: Er warf seine Stöcke weg, schnallte die Skier ab und stapfte wütend quer über die Piste Richtung Wald. Weil ein Fangzaun im Weg war, legte er sich davor in den Schnee und blieb liegen.
Statt McGrath gewann Meillard, der im Riesenslalom Bronze und in der Team-Kombination Silber gewonnen hatte, mit Gold. Fabio Gstrein aus Österreich und der Norweger Henrik Kristoffersen komplettierten das Podest. Linus Straßer wurde Neunter.
Ein Tag vor der Biathlon-Männerstaffel gab der DSV sein Aufgebot bekannt – Überraschungen wie bei der WM gab es keine.
Justus Strelow läuft als Startläufer, danach folgen David Zobel, Philipp Nawrath und Schlussläufer Philipp Horn, der das Quartett möglichst auf dem Podest ins Ziel bringen soll. In der Staffel hat Deutschland die beste Chance, nach Bronze in der Mixed-Staffel eine weitere Medaille zu gewinnen.
Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann im Shorttrack-Finale über 1000 Meter Gold.
Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Bronze sicherte sich Gilli Kim.
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird auch Andreas Wellinger im Super Team antreten.
Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als Medaillen-Kandidaten im Mannschaftswettbewerb, doch Hoffmann zeigte in Predazzo Schwächen, weshalb Wellinger nun neben Raimund startet. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, war aber auf der Großschanze in Predazzo besser als Hoffmann.
Bei diesen Spielen wird erstmals nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern ausgetragen, sondern das kürzere Super Team mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren. Dadurch sollen mehr Nationen Medaillenchancen haben.
Die deutsche Dominanz im Bobsport setzt sich fort! Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour an.
Der Berchtesgadener kann fast schon mit Gold planen: Nach zwei Läufen hat er 0,8 Sekunden Vorsprung auf Friedrich. Der Pirnaer rückte dank eines Fehlers von Ammour auf Platz zwei vor und hat 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.
Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey. Die Schweizer sprachen zunächst von einer Unterschenkelverletzung, der Klub Los Angeles Kings bestätigte nun die genaue Diagnose.
Fiala erlitt mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und beginnt bald mit Reha. „Kevin wird für den Rest der NHL-Saison 2025/26 ausfallen“, hieß es. Nach Saisonende erfolgt eine erneute Untersuchung.
Für eine weitere Medaille wird es eng: Linus Straßer liegt im Slalom nach dem ersten Durchgang weit zurück.
Der WM-Dritte von 2023 fehlten 2,35 Sekunden auf den Führenden Atle Lie McGrath, was Rang elf bedeutete. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied ebenso wie zehn weitere Athleten der Top 30 aus.
Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Mit Anschieber Georg Fleischhammer lag er 0,44 Sekunden vor dem Zweitplatzierten – überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.
Stattdessen rückte der dritte deutsche Pilot Adam Ammour noch an Friedrich vorbei, der mit 0,04 Sekunden Rückstand Dritter wurde.
Nach dem doppelten Bronzeerfolg im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.
„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist mein Karriereende“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.
Grotheer hatte 2022 in Peking Olympiagold und den Gesamtweltcup gewonnen. Nach mehreren Verletzungen hatte der Thüringer in dieser Saison jedoch mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, weshalb die beiden Bronzemedaillen im Einzel und Team für ihn umso wertvoller sind.
Nach dem Edelmetallregen am Sonntag gab es einige Enttäuschungen für Deutschland, doch am Montag eröffnen sich neue Chancen.
Heute wird die erste Medaille im Bob vergeben: Im Monobob der Frauen führt Laura Nolte nach drei Läufen und darf auf Gold hoffen. Linus Straßer will früh im Ski Alpin eine Slalom-Medaille (10 Uhr und 13:30 Uhr) erobern, abends kämpfen die Skispringer im Super Team (19 Uhr) um Edelmetall.
Die größte Hoffnung kommt jedoch spät am Abend: Minerva Hase und Nikita Volodin gehen im Paarlauf (ab 20 Uhr) als Favoriten ins Rennen und könnten mit ihrer Kür Gold holen.
Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, der aus deutscher Sicht einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall im Skeleton brachte.
Im Medaillenspiegel könnt ihr sehen, wie sich die schwarz-rot-goldenen Athleten international schlagen.
Das Spiel ist beendet: Deutschland verlor das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der deutlichen Niederlage zog das DEB-Team als Gruppenzweiter ins Playoff ein und trifft nun auf Frankreich.
Endlich der deutsche Treffer: Tim Stützle erzielte das 1:5 (52.).
Spannung wird es wohl nicht mehr geben, doch der NHL-Star stärkt die Moral.
Auston Matthews erzielte das 5:0 für die USA (47.).
Das DEB-Team geriet unter die Räder.
Tage Thompson erhöhte auf 4:0 (42.).
Ein Comeback ist früh im letzten Viertel unwahrscheinlich. Die direkte Viertelfinal-Qualifikation ist dahin, denn für den Gruppensieg oder besten Zweiten hätte ein Sieg gegen die USA gebraucht. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist der zweite Platz aber sicher, und es geht in der Zwischenrunde gegen Frankreich.
Minerva Hase und Nikita Volodin liegen nach dem Kurzprogramm an der Spitze und haben beste Podiumschancen!
Mit 80,01 Punkten und rund fünf Punkten Vorsprung auf die zweitplatzierten Georgier zeigten sie einen fehlerfreien Auftritt. Die Mitfavoriten Riku Miura und Ryuichi Kihara aus Japan hatten einen Fehler. Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte ebenfalls für die Kür.
Mit drei Toren Rückstand ging das Team von Harry Kreis in die letzte Pause.
Es sieht nach einer Niederlage für Deutschland aus, doch das Weiterkommen ist nach der Pleite Lettlands nicht gefährdet. Die Playoff-Runde bleibt jedoch unausweichlich, aktuell wäre Frankreich der Gegner.
Im zweiten Drittel spielten die USA ihre Stärke aus und ließen den Deutschen kaum Raum. Das 3:0 erzielte Brock Faber (38.).
Wenn Deutschland noch etwas erreichen will, braucht es im letzten Drittel eine Leistungssteigerung.
Der Favorit nutzte ein Powerplay eiskalt.
Unmittelbar nach einer Strafe gegen Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 (25.).
8,7 Sekunden vor der ersten Drittelpause gingen die USA durch Zach Werenski mit 1:0 in Führung (20.).
Bis dahin hielt das DEB-Team gut mit und bot dem Favoriten Paroli.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht kurz vor einer großen Herausforderung: Um 21:10 Uhr trifft sie im dritten Spiel der Gruppe C auf den Tabellenführer USA.
Nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland vor allem um Platzierungen, das Weiterkommen ist sicher. Als Gruppensieger oder bester Zweiter könnte die Zwischenrunde vermieden werden.
Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) führte zur Halbzeit knapp und verpasste Gold knapp. Anna Odine Stroem aus Norwegen übernahm mit 284,8 Punkten die Spitze und gewann, ebenso wie auf der Normalschanze. Die Skandinavierinnen feierten gemeinsam, auch Schwedin Frida Westman als Vierte. Nika Prevc sicherte sich mit 271,5 Punkten Bronze.
Überraschend wurde Agnes Reisch als beste Deutsche Zehnte, Selina Freitag 17., Juliane Seyfarth landete auf Rang 23. Für den DSV ein enttäuschendes Ergebnis, denn erstmals verabschieden sich die deutschen Skispringerinnen ohne Medaille von Olympischen Spielen.
Vor dem letzten Durchgang auf der Großschanze war Juliane Seyfarth mit Rang neun die beste Deutsche, mit geringe Medaillenchancen.
Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc hat als Fünfte ebenfalls geringe Chancen aufs Podest. Einige Athletinnen profitierten vom Rückenwind, der teils für ungünstige Bedingungen sorgte.
Bitter für Katharina Schmid: Sie erhielt besonders viel Rückenwind und schied in ihrem letzten Olympia-Wettkampf bereits zur Halbzeit aus.
Matt Weston aus Großbritannien gewann nach seinem Einzel-Olympiasieg erneut in eigener Klasse gemeinsam mit Tabitha Stoecker und holte Gold vor Kreher/Jungk.
Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher erreichte mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer holten Bronze mit einer Hundertstelsekunde mehr.
Pfeifer/Grotheer verpassten Silber nur knapp, das Dresdner Duo bleibt vorne.
Wo landen die Briten Stoecker/Weston?
Der Dresdner Express übernahm mit 0,12 Sekunden Vorsprung die Führung vor den Briten, weitere zwei Duos folgten. Nun starteten Pfeifer und Grotheer.
Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien übernahmen mit drei verbleibenden Teams die Spitze, danach kamen Kreher/Jungk.
Die Briten sicherten sich bereits eine Medaille, da die Goldfavoriten Weston/Stoecker noch antraten.
Erstmals bei Olympischen Winterspielen findet die Entscheidung im Skeleton-Mixed-Team statt!
Deutschland tritt mit den Duos Susanne Kreher/Axel Jungk sowie Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer an und hat große Medaillenchancen. Nach zweimal Silber und Bronze soll nun endlich Gold für den BSD folgen.
Wie schon über 1000 Meter gingen auch über 500 Meter die begehrten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok siegte mit neuem Olympiarekord vor Jutta Leerdam.
Bronze ging an Miho Takagi aus Japan. Sophie Warmuth aus Erfurt landete auf einem starken achten Platz.
Schade! Im Duell über 500 Meter zeigte die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth eine starke Leistung gegen die niederländische Favoritin Jutta Leerdam, musste sich aber geschlagen geben.
Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter führte zwischenzeitlich, Warmuth wurde zunächst Sechste.
Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia noch auf eine Einzelmedaille. Heute in der Verfolgung enttäuschte sie trotz starken Starts und weinte bittere Tränen.
„Ich bin einfach enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich heute auf der Strecke richtig gut. Dass das letzte Schießen dann so schlecht lief, tut sehr weh“, sagte die Gesamtweltcupsiegerin beim ZDF. „Ich stand so unter Spannung und hörte, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler machte. Das machte mich nervös, ich verlor den Fokus beim Zielen... Es ist ernüchternd, wie 30 Sekunden ein gutes Rennen zerstören.“
Preuß steht exemplarisch für das deutsche Biathlon-Team, das seit der Mixed-Staffel-Bronzemedaille kein weiteres Edelmetall holte – der schwächste Start der DSV-Geschichte. Vier Chancen bei Staffel und Massenstart bleiben noch.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit Platz acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.
Zuvor hatte die 24-Jährige den Einzug ins Big-Air-Finale knapp verpasst. Nun hat sie eine Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin bei diesen Spielen.
Leider unterlief Preuß im letzten Schießen zwei Fehler, die für einen Podestplatz nicht reichten. Sie wurde Sechste.
Lisa Vittozzi nutzte Fehler der bis dahin Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Führung und gewann Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen wurde Zweite, Minkkinen fiel noch auf Bronze zurück.
Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer 34., Selina Grotian 41.
Franziska Preuß zeigte in der Verfolgung der Frauen eine fehlerfreie Leistung und kämpft mit Jeanmonnot und Minkkinen um Bronze.
Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide haben deutlichen Vorsprung und werden wohl Gold und Silber unter sich ausmachen.
Die Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen im Mixed-Team-Snowboardcross Gold vor Italien und Frankreich.
Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und wurde im kleinen Finale Siebter. Die deutschen Snowboarder warten weiterhin auf olympisches Edelmetall.
Bitter! Lena Dürr verlor im zweiten Lauf viele Plätze und fiel auf Rang neun zurück.
Federica Brignone fuhr souverän und sicherte sich ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und Norwegens Thea Louise Stjernesund, Bronze ging an Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher wurde 19.
Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher beendete den zweiten Riesenslalom-Durchgang auf Rang drei, hat jedoch kaum noch Medaillenchancen.
Die deutschen Blicke richten sich nun voll auf Lena Dürr.
Endlich: Zwölf Jahre nach den Winterspielen in Sotschi 2014 erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp nachträglich ihre Goldmedaille!
Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, nachdem Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich jedoch über Jahre hin.
Vor wenigen Minuten startete der zweite und finale Lauf im Riesenslalom.
Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt momentan überraschend auf Platz zwei und hat Medaillenchancen. Wird die 34-Jährige aufs Podest fahren? Die Daumen sind gedrückt.
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Viktor stürzte in der Qualifikation und belegte nur Rang 23.
Der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall verpasste damit wie schon im Big-Air-Wettbewerb eine Medaillenchance, denn nur die besten zwölf Athleten erreichen das Finale.
Norwegen sammelt weiter fleißig Medaillen: Gold in der Männerstaffel über 4x7,5 Kilometer im Langlauf. Silber ging an Frankreich, Italien errang Bronze. Die deutsche Staffel kam als Achte ins Ziel.
Der Erfolg ist keine Überraschung, doch Superstar Johannes Høsflot Klæbo gewann mit seinem neunten Olympiasieg den Rekord als erfolgreichster Wintersportler aller Zeiten. Er überholte dabei die Norweger Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und den Biathleten Ole Einar Bjørndalen, die jeweils acht Goldmedaillen besitzen.
Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden weitere Medaillen vergeben: Gold holte der Kanadier Mikael Kingsbury vor Ikuma Horishima aus Japan.
Bronze sicherte sich der Australier Matt Graham im Duell mit dem Japaner Takuya Shimakawa.
Die deutschen Curling-Männer kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien. Damit steht der Halbfinaleinzug auf der Kippe.
Es war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. Gegen Peking-Olympiasieger Schweden am Dienstag sowie gegen Tschechien, die Schweiz und China darf sich das Team nun keinen Ausrutscher mehr erlauben.
Martin Ponsiluoma gewann Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer!
Zweiter wurde Biathlet Sturla Holm Lægreid, der im Skandal rund um sein Fremdgehen stand. Nach Bronze im Einzel rangierte er sich hinter Ponsiluoma ein. Dritter wurde Emilien Jacquelin aus Frankreich, der lange führte, im letzten Schießen aber zwei Scheiben verfehlte und so von Lægreid überholt wurde, mit dem er verbale Auseinandersetzungen hatte.
Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Platz elf, Philipp Nawrath belegte Rang 25, Justus Strelow wurde 30., David Zobel 34.
Der Riesenslalom zählt nicht zu den besten Disziplinen der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Lauf überraschend Medaillenchancen!
Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem letzten Lauf auf Platz zwei hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34 Sekunden) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor Sofia Goggia.
„Es hat so viel Spaß gemacht, die Sonne schien, alles passte. Dass es dann so gut lief, war einfach ein Genuss“, sagte die Bayerin im ZDF.
Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im Super-Team-Skispringen am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr/ZDF, Eurosport) von der Großschanze.
Raimund hatte zum Olympia-Auftakt Gold von der Normalschanze gewonnen. Auf der Großschanze wurde er am Samstag Neunter, Wellinger, Olympiasieger von 2018, belegte Platz 15.
Das Super Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Statt vier Athleten wie beim alten Mannschaftswettbewerb treten nur zwei pro Nation an.
Auf einem Parkplatz bei den Olympischen Winterspielen in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.
Der Sprengkörper wurde nahe des Austragungsorts für Skispringen in Predazzo gefunden und von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.
„Man fokussiert sich so lange, und dann ist es so schnell vorbei, das tut richtig weh“, sagte der 28-Jährige. Nach Platz zehn im ersten Durchgang hatte sich Gratz eine gute Ausgangsposition erarbeitet: Für Bronze fehlten nur 0,71 Sekunden.
Ein Fahrfehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Traum von der Medaille. „Vielleicht bin ich zu direkt angegangen“, resümierte er. Ob er am Montag beim Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) antritt, war noch offen.
Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament, das den Östrogenspiegel senken kann – und flog aus dem italienischen Kader, durfte nicht bei Olympia starten. Doch dann kam die Wende, jetzt könnte Passler doch noch um eine Medaille kämpfen.
Am Montag soll die 24-Jährige erstmals bei den Olympischen Winterspielen offiziell trainieren. „Wir freuen uns riesig, sie wieder bei uns zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).
Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.