Olympia 2026 im Liveticker: Deutsche Fahnenträgerin fehlt beim Mixed-Wettbewerb
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!
Am dritten Wettkampftag überraschte Skispringer Philipp Raimund mit Gold auf der Normalschanze. Damit zählt das deutsche Team nun insgesamt zwei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille.
In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, besondere Momente und spannende Hintergrundgeschichten.
In einem Wettbewerb voller Stürze sicherte sich Birk Ruud den Olympiasieg. Kein Athlet konnte seine herausragende Leistung aus dem ersten Durchgang übertreffen, obwohl er im letzten Lauf selbst gestürzt ist. Silber ging an den US-Amerikaner Alex Hall, Bronze eroberte Luca Harrington aus Neuseeland.
Ruud gewann damit bereits seine zweite Goldmedaille bei Olympischen Spielen: 2022 triumphierte er im Big-Air-Bewerb in Peking.
Die ersten Medaillen im Shorttrack sind vergeben! Im A-Finale der Mixed-Team-Staffel setzte sich Gastgeber Italien vor Kanada und Belgien durch.
Ein deutsches Team war bei diesem Wettbewerb nicht am Start.
Im Mixed-Teamwettkampf verzichten die deutschen Skispringer auf ihre Fahnenträgerin Katharina Schmid. Stattdessen vertraut das Trainerteam auf Selina Freitag und Agnes Reisch, die im Normalschanzen-Springen am Samstag beide vor Schmid platziert waren.
Das Quartett ergänzen der frischgebackene Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.
Favoritensieg bei den Männern im Sprint! Langlauf-Superstar Johannes Høsflot Klæbo sicherte sich erneut Gold, wie bereits im Skiathlon. Hinter dem dominierenden Norweger gewann der US-Amerikaner Ben Ogden Silber, während Klæbos Landsmann Oskar Opstad Vike Bronze holte.
Als bester Deutscher erreichte Jan Stoelben das Viertelfinale, Janosch Brugger schied bereits in der Qualifikation aus.
Das Podium komplettieren die Schwedinnen! Im Finale des Langlauf-Sprints setzte sich Linn Svahn vor ihren Teamkolleginnen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist durch.
Leider ist der Sprint für Coletta Rydzek und Laura Gimmler im Halbfinale beendet. Sie belegten in ihrem Lauf die Plätze drei und vier und konnten sich auch nicht als Lucky Loser mit der Zeit für das Finale qualifizieren.
Starke Leistungen zeigen die deutschen Langläuferinnen! Sowohl Laura Gimmler als auch Coletta Rydzek erreichten das Sprint-Halbfinale.
Gimmler wurde im Viertelfinale Zweite und sicherte sich so die direkte Qualifikation, Rydzek gewann ihren Lauf sogar. Sofie Krehl musste kurz vor dem Ziel abreißen lassen und verpasste das Halbfinale deutlich.
Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Duo in der Team-Kombination nach der Abfahrt auf Rang 6.
Die 29-Jährige hatte in ihrem Lauf 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson, die Medaillenränge liegen nur 0,47 Sekunden entfernt.
In der zweiten Disziplin der Team-Kombination, dem Slalom (14 Uhr), soll nun Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher den Rückstand wettmachen. Die deutsche Allrounderin ist in dieser Saison nicht nur die beste Abfahrerin, sondern auch die stärkste Slalomfahrerin der Mannschaft und kämpft gemeinsam mit Weidle-Winkelmann um Edelmetall.
Eigentlich wollte Philipp Raimund seine Goldmedaille gerne mit seinem norwegischen Freund Marius Lindvik feiern.
Doch ihre Freundschaft zerbrach am Anzug-Skandal bei der WM 2025: "Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft mit Konkurrenten nach: 'Wie ins Gesicht gespuckt'"
Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2026 bot ein spektakuläres Erlebnis. Zuschauer des italienischen Senders Rai erlebten jedoch zahlreiche Pannen, die mittlerweile für Aufsehen sorgen.
Der Sportchef und Kommentator Paolo Petrecca erkannte viele Beteiligte der Show nicht, verwechselte unter anderem die bekannte italienische Schauspielerin Matilda De Angelis mit der US-Sängerin Mariah Carey. Auch IOC-Präsidentin Kirsty Coventry wurde fälschlicherweise für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella gehalten.
Als Reaktion auf die peinliche Vorstellung ihres Chefs kündigte die Sportredaktion von Rai einen dreitägigen Streik nach Ende der Spiele an. Die zuständige Gewerkschaft Usigrai kritisierte Petrecca scharf und warf ihm vor, dem Sender, den Gebührenzahlern und den Sportjournalisten Schaden zugefügt zu haben.
Die Politik nimmt den Vorfall ebenfalls auf: Die italienische Opposition behauptet, seit Amtsantritt von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni würde bei Rai politische Loyalität mehr zählen als fachliche Kompetenz.
Große Freude bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde am Montag überraschend Vater.
Die Geburt erlebte er auf besondere Weise: "Per WhatsApp bei der Geburt dabei! Olympia-Star wird durch Anruf geweckt, dann geht alles ganz schnell".
Drei der vier deutschen Starterinnen haben die Qualifikation im Langlauf-Sprint erfolgreich absolviert.
Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) schafften den Sprung ins Viertelfinale, nur Katherine Sauerbrey (39.) schied aus.
Während die Qualifikation als Einzelzeitfahren ausgetragen wird, sprinten die Athletinnen ab dem Viertelfinale in direkten Heats mit je sechs Starterinnen gegeneinander.
Am späten Sonntagabend teilte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.
Was sie mitteilte, erfahrt Ihr hier: "Lindsey Vonn meldet sich erstmals persönlich zu Wort: Das ist ihre Diagnose".
Nach dem erfolgreichen dritten Wettkampftag mit Gold für Philipp Raimund im Skispringen richtet sich der Fokus nun auf den Dienstag. Auch heute sind wieder heiße Eisen für Team Deutschland im Feuer.
Die besten Medaillenchancen bestehen im Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit auf Gold- beziehungsweise Silberkurs liegen. Der letzte Lauf in der Eisbahn von Cortina startet um 18:34 Uhr.
Raimund will einen Tag nach seinem Gold-Erfolg nachlegen: Abends steht der Mixed-Wettbewerb (18:45 Uhr) auf dem Programm. Im Ski Alpin greift Emma Aicher nach ihrer zweiten Medaille der Spiele, gemeinsam mit Kira Weidle-Winkelmann startet sie in der Team-Kombination (10:30 Uhr Abfahrt, 14 Uhr Slalom).
Auch die Biathlon-Herren im Einzel (13:30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale: 13:13 Uhr) dürfen auf Außenseiterchancen hoffen. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Während im Damen-Eishockey noch der vierte Spieltag zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute mit dem Wunder von "Gold-Hille".
Dadurch ist Deutschland im Medaillenspiegel auf Rang vier geklettert.
Philipp Raimund hat die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen gewonnen. Der 25-Jährige siegte im italienischen Predazzo im Wettbewerb von der Normalschanze.
Sein Triumph ist eine mittlere Sensation, denn Raimund hatte bislang noch keinen Weltcup-Sieg errungen. Am Montagabend setzte er sich mit 270,4 Metern gegen den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido durch. Nach dem Goldsprung sagte Raimund strahlend im TV: "Ich wusste, dass ich weite Flüge zeigen kann. Es ist unglaublich."
Mehr über "Gold-Hille" findet Ihr hier: "Sein erster Sieg ist goldwert: Raimund kann sein Glück kaum fassen".
Deutschland hat am Dienstag exzellente Chancen auf weiteren Rodel-Gold. Weltmeisterin Julia Taubitz und die WM-Zweite Merle Fräbel lieferten sich in den ersten beiden von vier Läufen ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen.
Taubitz führt nur knapp mit 61 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Fräbel.
Ohne deutsche Starterin erfolgt die Entscheidung im Damen-Snowboard.
Annika Morgan kam in der Qualifikation auf Rang 13 und verpasste damit nur knapp den Einzug unter die besten zwölf.
Die deutschen Eishockey-Damen dürfen weiterhin auf das Erreichen des Olympia-Viertelfinales hoffen.
Im dritten Gruppenspiel besiegte die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod Frankreich nach Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0), nachdem zuvor Japan klar mit 5:2 bezwungen wurde. Das Team verpasste zwar zahlreiche klare Chancen, behielt aber am Ende die Oberhand.
Laura Kluge brachte das Team 35 Sekunden vor der Pause in Führung, doch Frankreich glich durch Estelle Duvin im letzten Drittel aus. Erst in der Verlängerung erzielte Katarina Jobst-Smith den entscheidenden Treffer zum hart erkämpften 2:1.
Das Glamourgirl auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.
Im Eisschnelllauf über 1000 Meter setzte sich die 27-jährige Luxus-Queen der Olympischen Winterspiele vor den Augen ihres Freundes Jake Paul um 0,28 Sekunden vor ihrer Teamkollegin Femke Kok durch und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf.
Die Bronzemedaille gewann Miho Takagi, die 2020 und 2023 auf ihrer Paradestrecke jeweils den WM-Titel errungen hatte.
Jetzt steht die Entscheidung im Eisschnelllauf der Frauen über 1000 Meter an.
Die Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zu den Top-Anwärterinnen auf Medaillen.
Anna Ostlender (23) ist als einzige Deutsche am Start, hat aber nur Außenseiterchancen.
Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt von Cortina d'Ampezzo wandte sich Trainer Aksel Lund Svindal (42) mit einem emotionalen Statement an Lindsey Vonn (41).
"Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst nicht nur die Menschen, die deinen Weg verfolgen, sondern auch uns, die wir täglich mit dir arbeiten", schrieb er einen Tag nach Vonns Unfall auf Instagram. "Gestern [Sonntag, Anm. d. Red.] war ein harter Tag auf der Strecke – für alle, aber besonders für dich."
Vonn war nach nur zwölf Sekunden an einem Tor hängen geblieben und stürzte heftig zu Boden. Dabei brach sich die Olympiasiegerin von 2020 das linke Bein.
In Kürze betreten die Frauen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft die Eisfläche.
Im dritten Gruppenspiel trifft das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod ab 16:40 Uhr auf Frankreich.
Mit einem Sieg könnte das DEB-Team einen weiteren wichtigen Schritt Richtung Viertelfinale machen.
Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podium in der alpinen Team-Kombination deutlich.
Nach Jocher's elftem Platz in der Abfahrt konnte Straßer die Position nur um einen Rang verbessern, sodass es am Ende knapp für die Top Ten reichte.
Abfahrts-Sieger Franjo von Allmen (Schweiz) sicherte sich zusammen mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg, vor den Schweizern Marco Odermatt/Loic Mellard und den Österreichern Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, die sich zeitgleich die Silbermedaille teilten.
Im Ski Freestyle verteidigte die Schweizerin Mathilde Gremaud ihren Olympiasieg erfolgreich. Wie schon in Peking 2022 verwies sie die chinesische Favoritin Eileen Gu auf Platz zwei. Den dritten Rang belegte die Kanadierin Megan Oldham.
Deutsche Athletinnen konnten aufgrund der Verletzung von Muriel Mohr im Training nicht teilnehmen.
Trotz seiner herausragenden Schießleistungen wird Justus Strelow nicht im schießintensiven Einzelwettbewerb starten. Stattdessen setzt der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.
"Das ist keine Entscheidung gegen Justus oder seine Fähigkeiten, die unbestritten sind", erklärte Sportdirektor Felix Bitterling. Die anspruchsvolle vier Kilometer lange Runde im Einzel passe allerdings nicht ideal zu Strelow, der Bronze in der Mixed-Staffel gewonnen hat.
"Hier würde die läuferische Lücke zu groß werden. Da wir Justus definitiv noch im weiteren Verlauf der Spiele brauchen, fiel die Entscheidung so", ergänzte Bitterling.
Strelow habe die Entscheidung "wie ein Teamplayer" akzeptiert. Bereits bei den letzten beiden Weltmeisterschaften hatte er auf den Einzelwettbewerb verzichtet, um fit für die Staffeln zu bleiben.
Die Team-Kombination der Männer läuft derzeit. Nach der Abfahrt liegt das deutsche Duo Simon Jocher und Linus Straßer auf Rang 11.
Jocher zeigte eine solide Abfahrt mit einem Rückstand von 1,33 Sekunden auf den Tagesschnellsten Giovanni Franzoni aus Italien. Dadurch hat Straßer im Slalom (14 Uhr) noch alle Chancen, das deutsche Team weiter nach vorne zu bringen. Der 33-Jährige gehört zu den besten Slalomfahrern der Welt und liebt es, von hinten anzugreifen.
Beim zweiten Wettkampftag gewann Deutschland den kompletten Medaillensatz! Auch am Montag könnte es für Team Deutschland erneut goldig werden.
Im Skispringen der Männer von der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund beste Chancen. Zwar hat der 25-Jährige noch nie ein Weltcup-Springen gewonnen, aber in dieser Saison stand er bereits fünfmal auf dem Podest. Beim letzten Training am Sonntagabend belegte er bei drei Sprüngen die Plätze 1, 1 und 2.
Auch Felix Hoffmann, zweitbester Deutscher im Gesamtweltcup hinter Raimund, darf auf Edelmetall hoffen.
Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.
Beim Mixed-Team-Eiskunstlauf verfolgen namhafte Gäste wie Tennis-Superstar und Paris-Olympiasieger Novak Djokovic sowie die siebenfache Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix das Spektakel. Das deutsche Team freut sich bereits über die ersten Medaillen.
Gold-Rodler Max Langenhan überstrahlt den zweiten Wettkampftag aus deutscher Sicht, doch auch Emma Aicher war bei der Abfahrt nur knapp an Platz eins vorbeigeschrammt und gewann Silber, bevor die Mixed-Staffel im Biathlon Bronze holte. Leider wurde der Sonntag von dem schweren Unfall der US-Star Lindsey Vonn überschattet.
Eine Übersicht aller Medaillengewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.
Die Feier der deutschen Biathleten über die Bronzemedaille dauert an, doch anscheinend sind die Medaillen nicht ganz unversehrt.
Bei einem Freudensprung fiel Justus Strelow am Abend das begehrte Edelmetall von seiner Kette auf den Boden, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.
"Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?", kommentierte der Verband scherzhaft. Hoffentlich blieb wenigstens der glänzende Teil unbeschädigt!
Rennrodler Max Langenhan sicherte Team Deutschland beim Einsitzer der Männer das erste Gold der Winterspiele in Italien!
Alles zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr hier: "Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan rast zum Olympiasieg".
In Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem das 5000-Meter-Rennen der Männer im Eisschnelllauf.
Der Weltrekordhalter aus Norwegen ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.
Die deutschen Teilnehmer hatten mit den Medaillen nichts zu tun, zeigten aber mit den Plätzen zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) ordentliche Leistungen.
Nach dem schweren Sturz von Lindsey Vonn hat ihr Trainer Alexander Hödlmoser erste Informationen zum Zustand der US-Amerikanerin gegeben.
Was er berichtete, lest Ihr hier: "Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Update zur Verletzung".
Schon am ersten Wettkampftag stellte Rodler Max Langenhan zweimal Bahnrekord in der Eisbahn von Cortina auf und übertraf sich im dritten Lauf erneut.
Im dritten Lauf setzte er mit dem dritten Bahnrekord seinen Vorsprung vor dem finalen Durchgang auf fast drei Zehntelsekunden vor den Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods liegt sogar über eine Sekunde zurück – im Rodeln Welten.
Für Altmeister Felix Loch läuft es dagegen nicht gut: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt zur Halbzeit nur auf Platz acht, Timon Grancagnolo belegt derzeit Rang zehn.
Nach dem Gewinn der Mixed-Staffel-Bronzemedaille waren die Emotionen bei Biathletin Vanessa Voigt groß.
Die 28-Jährige erinnerte sich an ein schwieriges Jahr: "'Passiert das wirklich?': Nach Staffel-Bronze flossen bei Biathlon-Star die Tränen".
Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich. Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus. Zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale gescheitert.
Gold sicherten sich die Tschechin Zuzana Maderova, gegen die Hofmeister verloren hatte, und der Österreicher Benjamin Karl.
Was für eine unglaubliche Staffel mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sicherte sich Bronze hinter dem Topfavoriten Frankreich und Gastgeber Italien.
Siebenmal blieben die deutschen Biathleten fehlerfrei, doch beim letzten Schießen ließ Schlussläuferin Preuß trotz dreier Nachlader eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Glücklicherweise musste Norwegens Maren Kirkeeide sogar zweimal in die Strafrunde, die anderen Teams waren zu weit zurück, sodass es für Deutschland trotzdem zum Podest reichte.
Nach Silbergold von Emma Aicher ist es die zweite Medaille des Tages für Deutschland.
Beim schweren Sturz von Lindsey Vonn waren auch Familienmitglieder anwesend, darunter ihre Schwester Karin Kildow.
Was sie zum Unglück sagte, lest Ihr hier: "Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: 'Kein gutes Zeichen'".
Steht eine Biathlon-Sensation bevor? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit sind die Vorzeichen vielversprechend.
Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath gingen ohne Schießfehler durch. Nach dem Wechsel auf die Frauen liegt das Team auf Platz zwei, knapp hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien.
Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß gefragt, um die Medaille zu sichern.
Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann das Rennen über 2x10 Kilometer und sicherte sich seinen sechsten Olympiasieg.
Teamkollege Martin Løwstrøm Nyenget holte Bronze, zwischen den beiden Norwegern gewann der Franzose Mathis Desloges Silber. Bester Deutscher wurde Friedrich Moch auf Platz 26.
Drei deutsche Snowboarder zogen ins Finale der besten 16 im Parallel-Riesenslalom ein.
Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister (2018 Olympia-Bronze) als Siebte und Cheyenne Loch als 15. weiterhin um Medaillen.
Bei den Männern erreichte nur Elias Huber als Zwölfter das Achtelfinale, Stefan Baumeister, amtierender Vize-Weltmeister, schied als 18. aus.
Nach einer fast 20-minütigen Rennunterbrechung war klar: Emma Aicher kann niemand mehr vom Podest verdrängen. Die 22-Jährige holt Silber, nur 0,04 Sekunden fehlen auf Gold!
Das Gold sicherte sich Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson aus den USA, Bronze ging an die Lokalmatadorin Sofia Goggia.
Die erste Medaille für Deutschland wurde jedoch vom schweren Unfall von Lindsey Vonn überschattet. Kira Weidle-Winkelmann belegte am Ende Platz neun.
Nach etwa 15 Minuten konnte Lindsey Vonn abtransportiert werden.
Ein Helikopter brachte die US-Amerikanerin in das nächstgelegene Krankenhaus.
Noch liegt Lindsey Vonn auf der Piste und wird medizinisch versorgt. Nun nähert sich der Rettungshubschrauber, um die 41-Jährige abzutransportieren. Die Bilder sind dramatisch.
Das sieht äußerst besorgniserregend aus! Nach einem siebten Platz von Kira Weidle-Winkelmann stürzte Lindsey Vonn früh im Rennen.
Die US-Amerikanerin, die mit einem Kreuzbandriss antrat, blieb mit der Hand am Tor hängen, flog durch die Luft und blieb regungslos auf der Piste liegen.
Was für eine Fahrt!
Emma Aicher zeigte eine hervorragende Leistung in der Abfahrt und musste sich nur der Weltmeisterin Breezy Johnson um vier Hundertstelsekunden geschlagen geben. Reicht das für einen Podestplatz? Spannung pur!
Der erste Wettkampftag wurde von Ausschreitungen bei Demonstrationen in Mailand überschattet.
Was genau geschah, lest Ihr hier: "Proteste gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Demos".
Die Vorläufe im Parallel-Riesenslalom der Snowboarder laufen bereits, um 11:30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Damen-Abfahrt – und Deutschland hat heute mehrere heiße Eisen im Feuer.
Sowohl Emma Aicher als auch Kira Weidle-Winkelmann haben gute Chancen auf Edelmetall in der Abfahrt, beide standen in dieser Saison bereits auf dem Podest, Aicher gewann sogar eine Abfahrt. Weidle-Winkelmann zeigte sich zudem in den Trainingsläufen sehr stark, auch Aichers Formkurve zeigt nach oben.
Im Snowboard gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister mit Medaillenchancen ins Rennen (Finale: Frauen 14:29 Uhr, Männer 14:39 Uhr). Im Rodel-Einsitzer der Männer (4. Lauf: 18:40 Uhr) liegt Max Langenhan nach dem ersten Tag auf Goldkurs. Auch die Biathlon-Mixedstaffel (14:05 Uhr) hat Aussichten auf Edelmetall.
Den vollständigen Zeitplan des Tages findet Ihr hier.
Auch im Big-Air der Snowboarder wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen nach Japan, Bronze sicherte sich China.
Favorit Hiroto Ogiwara ging überraschend leer aus, dafür überzeugten seine Landsmänner Kira Kimura (Gold) und Ryoma Kimata (Silber). Der Chinese Yiming Su belegte Platz drei.
Die Norwegerin Anna Odine Strøm gewann am Samstagabend beim Einzelspringen der Frauen von der Normalschanze überraschend Gold!
Die 27-Jährige setzte sich mit starken Sprüngen 1,1 Punkte vor der haushohen Favoritin Nika Prevc durch. Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.
Beste Deutsche war Selina Freitag auf Rang sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Platz 16. Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied bereits nach dem ersten Durchgang aus.
Felix Loch (36) hatte sicher andere Erwartungen: Der Rodel-Medaillenfavorit und Gesamtweltcup-Spitzenreiter liegt zur Halbzeit nur auf Rang acht.
Besser lief es für Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der einen Bahnrekord in Cortina aufstellte und vor den entscheidenden Läufen am Sonntag führt.
Incredibile! Am 35. Geburtstag sicherte sich Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.
Im Eisschnelllauf über 3000 Meter stellte sie am Samstag mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und distanzierte Ragne Wiklund (Norwegen) sowie Valérie Maltais (Kanada) deutlich.
Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte als Favoritin und wurde Vierte.
Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind bereits gefallen. Ab etwa 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Mittelpunkt.
Im Mailänder "Speed Skating Stadium" starten die Frauen über 3000 Meter.
Für Deutschland fällt die Medaillenchance gering aus, mit Josie Hofmann (29) ist nur eine Athletin am Start.
Fast zeitgleich meldete die italienische Bahn an drei Orten im Norden des Landes Schäden am Streckennetz.
Ermittler schließen einen Sabotageakt nicht aus. Anti-Terror-Experten wurden zur Unterstützung hinzugezogen.
Mehr dazu hier: "Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt".
Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiterhin auf das Olympia-Viertelfinale hoffen.
Nach der Auftaktpleite gegen Schweden setzte sich das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod im zweiten Gruppenspiel am Samstagnachmittag deutlich mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) gegen Japan durch. Vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier feierte das Team den ersten Olympia-Sieg seit zwölf Jahren.
Die Weichen auf Sieg stellte das DEB-Team früh: Kapitänin Daria Gleißner traf nach nur 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) bauten die Führung auf 3:0 aus.
Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) erhöhten auf 5:0, bevor Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) nur noch kosmetisch verkürzten.
Doppelerfolg für die Schwedinnen!
Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen und holte Gold. Mit 51 Sekunden Rückstand sicherte sich Teamkollegin Ebba Andersson vor Norwegens Heidi Weng Silber.
Die deutschen Langläuferinnen verpassten erwartungsgemäß das Podest: Pia Fink wurde 13., Hennig-Dotzler 30.
Hoher Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte dem Team Deutschland im Olympischen Dorf viel Erfolg.
Er hofft, dass harte Vorbereitung "in guten Platzierungen, möglichst auch Medaillen" mündet, und drückte den Athleten die Daumen.
Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) im Mailänder Dorf ist nur eine von mehreren Stationen. Weitere Besuche sind in Cortina d’Ampezzo und Antholz geplant.
Von Bormio geht es ohne Umwege weiter nach Tesero.
Im Val di Fiemme hat soeben der Frauen-Langlauf im Skiathlon über 20 Kilometer begonnen, bei dem Medaillen vergeben werden.
Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.
Der Schweizer Weltmeister Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio vor Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni.
Der Südtiroler Routinier Dominik Paris belegte Platz drei. Silber und Bronze gehen damit an Italien.
DSV-Fahrer Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.
Simon Jocher ist der einzige Deutsche nach der Abfahrt und liegt auf Rang 19.
Dies wäre seine zweitbeste Platzierung in dieser Saison, wenn er von den nachfolgenden Fahrern nicht noch verdrängt wird.
Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach seiner Abfahrt vor den Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris und erfüllt damit die Favoritenrolle.
Simon Jocher ist 28. Starter, hat aber nur Außenseiterchancen auf eine Medaille.
Schreckmoment für Maxence Muzaton (35)!
Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern, stürzte und rutschte über die Piste.
Zum Glück konnte er sich aufrichten und scheint unverletzt zu sein.
Jetzt starten die Speed-Spezialisten!
Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die alpinen Ski-Wettbewerbe bei Olympia und liefert die erste Medaillenentscheidung.
Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold sichert.
Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los! Nach drei Tagen Vorrunden und Vorläufen fallen am Samstag die ersten Medaillen.
Den Anfang machen die alpinen Ski-Fahrer: Um 11:30 Uhr beginnt die Herren-Abfahrt. Auch Deutschland hat heute gute Chancen auf eine Medaille, denn um 18:45 Uhr startet der Normalschanzen-Wettbewerb der Skispringerinnen, bei dem Team Deutschland mit Selina Freitag (24), Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) und Agnes Reisch (26) gleich drei heiße Medaillenanwärterinnen ins Rennen schickt.
Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Gänsehaut pur!
Zeitgleich entzünden Ski-Stars Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) in Mailand und Cortina die olympischen Feuer.
Die 25. Olympischen Winterspiele sind damit offiziell eröffnet.
Die Spannung steigt: Der Höhepunkt der XXL-Zeremonie naht – gleich wird das olympische Feuer entzündet.
Das geschieht gleichzeitig am Arco della Pace in Mailand und auf der Piazza Dibona in Cortina.
Im San-Siro-Stadion wird die olympische Flagge gehisst, musikalisch begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli (59) und dem Kinderchor der Mailänder Scala.
Der Einzug geht weiter!
Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich zur Mitte des Stadions.
Jetzt ist er da – der Moment, auf den alle gewartet haben.
Die Fackelträger ziehen ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli (67), der "Nessun dorma" singt. "Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!"
Das Entzünden der beiden Feuer steht bevor.
Nach den eindrucksvollen Reden von Giovanni Malagò und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella (84) das Eröffnungswort: "Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet."
Das Highlight des Abends rückt näher.
Zuvor sprechen Malagò und Coventry zu den Zuschauern und Athleten.
Nach dem Einmarsch der Athleten folgt eine Zeitreise durch die Geschichte der Olympischen Winterspiele.
In einem Film erklärt die Schauspielerin Sabrina Impacciatore (57) die Entwicklung der Winterspiele. Anschnallen: Die Reise geht schnell zurück in die Vergangenheit.
Kleiner Fakt am Rande: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix, Frankreich, statt.
Zum Abschluss wird es laut: Das Gastgeberland betritt die Bühne.
Die Athleten strahlen pure Freude aus, die Stimmung ist mitreißend, das Publikum jubelt – grandiose Bilder!
Unglück für Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion (28): Er verpasste die Eröffnungsfeier.
Gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Ehre haben, aber Probleme mit den Zugverbindungen verhinderten die rechtzeitige Ankunft.
Die belgische Olympia-Mannschaft teilte via Instagram mit: "Trotz verschiedener Alternativen konnte er nicht rechtzeitig erscheinen."
Wir sind bei S angekommen.
Die meisten Länder sind bereits durch, nur wenige folgen noch.
Die Schweizer Eishockey-Damen treten nicht vollständig zum Einmarsch an.
In der Nacht wurde bei den Frauen ein Norovirus-Fall bestätigt, wie das Team per Instagram mitteilte. "Das positive Testergebnis lag erst nach dem Auftaktsieg gegen Tschechien und kurz vor der Eröffnungsfeier vor", erklärten die Schweizer.
Aus Vorsichtsgründen verzichtete das Damen-Nationalteam daher auf die Teilnahme an der Zeremonie. Sehr schade!
Endlich ist es soweit: Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, parallel übernimmt Skispringerin Katharina Schmid (29) die Rolle der Fahnenträgerin in Predazzo.
Das Team-Outfit fällt sofort ins Auge: Die Ponchos sorgten bereits im Vorfeld für kontroverse Reaktionen. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Nach etwa 20 Minuten ist der Einmarsch bei Buchstabe C angekommen.
Wer auf Deutschland wartet, muss sich noch gedulden, denn der Auftritt erfolgt unter "Germania".
Die Brasilianer überraschten beim Einmarsch in Cortina mit einer besonderen Darbietung.
Mit einem kurzen Tanz zeigten sie ihr Rhythmusgefühl, brachten das Publikum zum Jubeln und holten so für einen Moment die Copacabana nach Italien.
Nun richten wir den Blick voll auf die Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.
Den Start macht traditionell Griechenland. In alphabetischer Reihenfolge der Gastgebersprache folgen alle weiteren Teams. Deutschland läuft als "Germania" an 32. Stelle ein.
Zeit für Poesie!
Alle Scheinwerfer richten sich auf Pierfrancesco Favino (56). Der italienische Schauspieler trägt das Gedicht "L'Infinito" von Giacomo Leopardi vor.
Im San-Siro-Stadion erheben sich die Zuschauer, die italienische Nationalhymne erklingt.
Zeitgleich zur Zeremonie in Mailand wird auch an den anderen drei Austragungsorten die Trikolore gehisst.
Mode-Ikone Giorgio Armani folgt.
Der italienische Designer wird mit einer Showeinlage gewürdigt. Er war im September letzten Jahres im Alter von 91 Jahren verstorben.
Tosender Applaus im Stadion!
Früh in der Zeremonie tritt US-Popstar Mariah Carey (56) ans Mikrofon und singt den Italo-Hit "Volare".
Die künstlerische Darbietung geht weiter!
Die italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis (30) performt auf der Bühne, ehe drei riesige Farbtuben in Blau, Rot und Gelb erscheinen und über der Szenerie schweben, begleitet von bunt kostümierten Tänzern.
Es ist deutlich, dass noch viele Überraschungen folgen werden.
Zum Auftakt liegt der Fokus auf Kunst.
Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer stellen ausgestellte Skulpturen dar und verwandeln die XXL-Bühne in eine Galerie.
Los geht’s! Die Eröffnungszeremonie hat begonnen.
Trotz der festlichen Stimmung ist das Stadion nur zu zwei Dritteln gefüllt. Die hohen Ticketpreise scheinen einige Fans abgeschreckt zu haben.
130 deutsche Athleten nehmen heute an der großen Eröffnungsfeier teil. Sie treten jedoch dezentral an vier verschiedenen Orten auf.
Neben dem Hauptteil im San Siro sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feierlichkeiten. So können die Sportler direkt an ihren Wettkampfstätten bleiben, ohne extra nach Mailand reisen zu müssen.
Das Warten endet bald: In etwa einer Stunde startet die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.
Ab 19:50 Uhr wird die Hauptzeremonie aus dem Mailänder San-Siro-Stadion live im Ersten übertragen. Tom Bartels (60) kommentiert zusammen mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66) die Feier, die auch in Cortina, Predazzo und Livigno in abgespeckter Form stattfindet.
Wer möchte, kann das Spektakel auch bei Eurosport verfolgen oder hier in unserem XXL-Olympia-Ticker live mitverfolgen.
Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin verletzte sich beim Slopestyle-Training schwer.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) teilte am Freitag auf Instagram mit, dass sich Mohr nach der Landung eines Sprungs einen "kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie" zugezogen habe. Die 19-Jährige musste sich daraufhin in München einer arthroskopischen Operation unterziehen.
"Das Knie ist stabil und zeigt keine weiteren Verletzungen. Bei gutem Heilungsverlauf kann das Knie in wenigen Tagen wieder voll belastet werden", erklärte der behandelnde Arzt Dr. Manuel Köhne. Mohr darf somit weiter auf einen Start hoffen.
Das Training am Donnerstag fiel aufgrund von Schneefall aus, sodass Kira Weidle-Winkelmann (29) am Freitag erstmals die Piste in Cortina befuhr. Trotz der drittschnellsten Zeit war sie mit der Streckenpräparierung unzufrieden.
"Es will natürlich jeder etwas Besonderes für ein Großereignis machen und mehr Spannung reinbringen. Ich bin kein Fan davon", sagte die 29-Jährige nach dem Training. "Unser Sport ist gefährlich genug, da verstehe ich nicht, warum man noch mehr machen muss. Das ist einfach unnötig."
Weidle-Winkelmann gewann 2021 WM-Silber in der Abfahrt – in Cortina. Doch die Strecke von damals wurde offenbar mit schärferen Wellen versehen.
"Es ist nicht das schöne Cortina, wie man es kennt", kommentierte die Sportsoldatin, die in dieser Saison zwei Podestplätze in der Abfahrt erreichte. "Aber jetzt wissen wir es und müssen damit umgehen."
Nach starker Verzögerung konnte das zweite Abfahrtstraining der Frauen doch noch starten – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen für die beiden deutschen Starterinnen.
Emma Aicher (22) hatte als erste Starterin nach der langen Pause große Schwierigkeiten auf der Strecke, verpasste Tore und landete weit hinten. Kira Weidle-Winkelmann (29) hingegen zeigte eine starke Leistung mit der drittschnellsten Zeit.
Dann richteten sich alle Blicke auf Lindsey Vonn (41): Die US-Amerikanerin, die sich nach ihrem Kreuzbandriss der Belastung stellte, wirkte souverän und beendete die Fahrt ohne größere Probleme. Eine Medaille scheint trotz Handicap möglich.
Daniel Hemetsberger (34) aus Österreich zeigte sich unglaublich zäh: Nach seinem schweren Sturz im Abfahrtstraining am Donnerstag, bei dem er sogar seinen Helm verlor, stand er weniger als 20 Stunden später wieder auf der Piste und absolvierte seinen nächsten Lauf.
Der Speed-Spezialist war gezeichnet: Mit Pflastern im Gesicht, blutunterlaufenem Auge und fehlenden Zähnen kehrte er zurück, blieb aber guter Dinge und scherzte mit Teamkollegen.
Im abschließenden Abfahrtstraining belegte er den zweiten Platz. Da jedoch 21 Athleten das Training ausließen und viele andere vorsichtig fuhren, ist das Ergebnis für den Wettkampf am Samstag wenig aussagekräftig.
Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor klar hinter seine Athletin.
Klaus Höllrigl sprach zudem darüber, wie das Team und Passler von dem Testergebnis erfuhren. Mehr dazu hier: "'Absolutes No-Go': So erfuhr Biathletin von ihrem positiven Dopingtest".
Das zweite Abfahrtstraining der Frauen gestaltete sich schwierig!
Nach dem Sturz von Ilka Štuhec (35) musste das Training nach der ersten Fahrerin unterbrochen und die Strecke repariert werden. Kurz vor dem Start von Emma Aicher (22), die als Sechste an den Start geht, wurde die Session erneut durch dichten Nebel gestoppt.
Neben Aicher und Kira Weidle-Winkelmann (29) wartet auch Lindsey Vonn (41) auf ihren Start. Ihr Lauf wird mit Spannung erwartet, da sie trotz Kreuzbandriss antreten wird.
Die deutschen Topfavoriten im Bob, Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35) samt ihren Teams, nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil, obwohl sie bereits für Trainingsfahrten in Cortina waren.
Sie reisen vorzeitig zurück nach Innsbruck (Friedrich) beziehungsweise an den Königssee (Lochner).
Die Abreise war geplant, da die Bob-Wettbewerbe erst am 16. Februar beginnen und noch ein Trainingsblock nach den Testfahrten anstand, allerdings erst nach der Eröffnungsfeier.
Die Änderung resultiert aus Platzmangel im Athletendorf, da die Betten für Sportler reserviert sind, deren Wettkämpfe früher starten.
Bevor sie überhaupt aufs Eis ging, wurde die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) bereits scharf kritisiert.
Warum, lest Ihr hier: "'Wie eine Diva': Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger".
Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt eine schwere Zeit, denn sein Vater Hugo verstarb vergangenes Wochenende.
Wie er mit dem Verlust umgeht, könnt Ihr hier lesen: "Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters".
Heute geht es endlich los! Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San Siro offiziell eröffnet.
Ein Großteil der Athleten wird zwar in Mailand anwesend sein, doch aufgrund der Austragungsorte in ganz Norditalien können nicht alle teilnehmen.
Daher gibt es drei weitere Feiern: In Cortina, der Partnerstadt Mailands, wird ebenfalls ein Olympisches Feuer entzündet, außerdem finden kleinere Veranstaltungen in Livigno und Predazzo statt. Dort führt Deutschlands Co-Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) Team Deutschland an.
Bereits seit Mittwoch finden Wettkämpfe statt, heute treten unter anderem Eiskunstläufer und Curler an, bevor der offizielle Startschuss fällt. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier. Die ersten Medaillenentscheidungen fallen am Samstag, beginnend um 11:30 Uhr mit der Herren-Abfahrt in Bormio.
So läuft’s! Deutschlands Medaillenkandidat Felix Hoffmann (28) überzeugte im ersten Training.
Auf der Olympia-Normalschanze in Predazzo mischte der Thüringer in allen drei Durchgängen vorne mit. Einen Lauf gewann er, die anderen beendete er auf Platz zwei und drei.
Philipp Raimund (25) erreichte die Plätze drei, fünfzehn und sechs.
Der zweifache Olympiasieger Andreas Wellinger (30) belegte die Plätze 20, elf und 18. Pius Paschke (35) erreichte nur die Plätze 28, 30 und 27.
Bittere Nachricht! Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste den Einzug ins Big-Air-Finale.
Er scheiterte in der Qualifikation, nachdem er bei seinen ersten beiden Sprüngen die Tricks nicht sauber landen konnte und jeweils stürzte. Wie schon bei den Winterspielen 2022 in Peking bleibt ihm der Einzug ins Finale am Samstag verwehrt.
Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training. Auf der Normalschanze in Predazzo zeigten die DSV-Athletinnen noch Luft nach oben.
Katharina Schmid (29) belegte rund 24 Stunden vor ihrem Auftritt als Fahnenträgerin die Plätze 15, 18 und 19. Selina Freitag (24) konnte sich ebenfalls noch nicht vorne platzieren.
Aus deutscher Sicht überzeugte Agnes Reisch (26) am besten mit den Rängen vier, zehn und fünf. Juliane Seyfarth (35) kam nicht über die Plätze 38, 33 und 26 hinaus.
Es ist offiziell: Das Eishockey-Gruppenspiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada findet heute nicht statt.
Im finnischen Team wurde ein Norovirus-Ausbruch bestätigt, sodass viele Spielerinnen nicht einsatzbereit sind.
Die ursprünglich für 21 Uhr angesetzte Begegnung wird deshalb am kommenden Donnerstag nachgeholt. Die Entscheidung trafen die Teams gemeinsam mit den Veranstaltern.
Auftaktpleite für die deutschen Eishockey-Damen!
Am Tag vor der offiziellen Olympia-Eröffnungsfeier verlor das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod das erste Vorrundenspiel gegen Schweden deutlich mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).
Mit dem Führungstreffer durch Katarina Jobst-Smith (9.) starteten die Deutschen vielversprechend, mussten sich aber am Ende den Toren von Lina Ljungblom (12., 28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) geschlagen geben.
Auf der "Pista Stelvio" gab es erneut einen schweren Sturz im Abfahrtstraining. Nach Fredrik Möller (25) am Mittwoch erwischte es nun auch ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34).
Der Österreicher verlor nach der zweiten Zwischenzeit in einer Rechtskurve die Kontrolle, stürzte auf den Rücken, flog durch ein Tor und verlor seinen Helm, bevor er vom Fangnetz gestoppt wurde.
Hemetsberger erlitt eine blutige Nase, Mundverletzungen und eine Schwellung am Auge sowie Schmerzen im Bein.
Der Norweger Möller hatte sich beim Sturz am Vortag eine Schulterluxation zugezogen. Ob er bei der Herren-Abfahrt am Samstag antreten kann, ist noch offen.
Vor dem offiziellen Start der Spiele schrieben die Olympischen Spiele eine weitere Negativschlagzeile: Im Olympischen Dorf in Mailand wurden in mehreren Dutzend Zimmern die Sanitäranlagen mutwillig beschädigt, berichtet die Zeitung Corriere della Sera unter Berufung auf die Polizei.
Zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar wurden in 70 Zimmern Duschen und Toiletten beschädigt, möglicherweise mit Fräsen. Es wird von Sabotage gesprochen. Der Schaden wurde erst jetzt nach einem Wasserschaden entdeckt.
Interessant: Zum neuen Olympischen Dorf sollte nur Personen mit speziellem Ausweis und QR-Code Zutritt haben. Überwachungskameras sollen weitere Hinweise liefern.
Die ersten vier Curling-Mixed-Spiele sind beendet.
Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz gewannen zum Auftakt jeweils ihre Partien.
Alle Ergebnisse im Überblick:
Schweden - Südkorea 10:3
Großbritannien - Norwegen 8:6
Kanada - Tschechien 10:5
Estland - Schweiz 7:9 n.V.
Der Curling-Mixed-Auftakt verlief anders als geplant.
Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina d'Ampezzo musste die Partie kurzfristig für mehrere Minuten unterbrochen werden.
Um 19:08 Uhr fiel in der Eishalle kurzzeitig das Licht aus. Nach kurzer Verzögerung konnte der Wettbewerb aber ohne weitere Probleme fortgesetzt werden.
Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung starteten die Mixed-Curling-Teams in Cortina d'Ampezzo.
Ab 19:05 Uhr standen die ersten vier Begegnungen im Olympiastadion auf dem Programm.
Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Olympia-Eröffnungsfeier am Freitagabend sein. Das gab der Deutsche Olympische Sportbund am Mittwoch bekannt.
Der Eishockey-Star und die siebenmalige Skisprung-Weltmeisterin setzten sich in einer Fan-Abstimmung mit über 135.000 Stimmen gegen Johannes Rydzek (34, Nordische Kombination), Laura Nolte (27, Bob), Tobias Wendl (38, Rodel-Doppelsitzer) und Ramona Hofmeister (29, Snowboard) durch.
Das Duo folgt auf Eisschnellläuferin Claudia Pechstein (53) und Bob-Dominator Francesco Friedrich (35), die 2022 in Peking die deutsche Fahne trugen.
Zwei Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo wurde Italien offenbar Ziel russischer Hackerangriffe. Außenminister Antonio Tajani (72) berichtete dies am Dienstag laut mehreren Medien.
"Wir haben eine Serie von Cyberangriffen auf Außenministeriums-Büros, beginnend in Washington, sowie auf einige Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina, vereitelt", sagte der 72-Jährige und betonte, dass diese Angriffe "russischen Ursprungs" seien. Weitere Details nannte er nicht.
Noch vor dem offiziellen Start gab es die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25), ehemaliger Super-G-Sieger von Bormio, verunglückte.
Der Norweger stürzte beim ersten offiziellen Abfahrtstraining in Bormio und musste mit dem Hubschrauber von der Stelvio-Piste abtransportiert werden. Er hatte in einer Kurve die Kontrolle verloren und rutschte über die Strecke. Danach konnte er seinen linken Arm offenbar nicht mehr richtig bewegen.
Nach einer längeren Behandlung wurde Möller an einem Seil hängend abtransportiert.
Obwohl der offizielle Startschuss erst am Freitag fällt, finden schon heute erste Wettkämpfe statt!
Den Anfang machen die Curling-Wettbewerbe. Am Mittwoch ab 19:05 Uhr stehen im Mixed-Team mehrere Vorrundenspiele an.
Einen Überblick über die heutigen Events findet Ihr hier: "Olympia 2026: Diese Wettkämpfe stehen am 4. Februar an".
Die Internationale Test-Agentur (ITA) nahm in den sechs Monaten vor den Spielen 7100 Dopingproben und testete rund 2800 Olympia-Athletinnen und -Athleten mindestens einmal.
Das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer. Der Schwerpunkt lag auf Risikodisziplinen wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Short Track.
Mit mehr als 94 Prozent besonders häufig getestet wurden Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien.
Kurz vor dem Start änderte das US-Olympiateam kurioserweise den Namen seiner Unterkunft von "Ice House" (Eishaus) auf "Winter House" (Winterhaus).
Die US-Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey erklärten dies als Reaktion auf die nahe Namensähnlichkeit zur kontrovers diskutierten US-Einwanderungsbehörde ICE (Immigration and Customs Enforcement).
Die Behörde war wegen ihres teilweise brutalen Vorgehens gegen Einwanderer und mehreren Todesfällen in die Kritik geraten. Auch die Ankündigung, während der Spiele drei ICE-Beamte im US-Konsulat in Mailand zu stationieren, führte zuletzt zu Demonstrationen in der Modestadt.
Gute Nachrichten für die schwarz-rot-goldenen Athleten! Die Deutsche Sporthilfe kündigte am Dienstag an, die Prämien für Medaillengewinne in Italien deutlich zu erhöhen.
Für Gold werden künftig 30.000 Euro (statt bisher 20.000 Euro) ausgezahlt, Silbermedaillengewinner erhalten 20.000 Euro (statt 15.000 Euro). Die Bronzemedaille bleibt bei 10.000 Euro.
Wer führt Team Deutschland bei der Eröffnungsfeier im San Siro an? Wie gewohnt wird ein Duo aus Mann und Frau die deutsche Fahne tragen.
Bei den Frauen stehen Snowboarderin Ramona Hofmeister (29), Bob-Pilotin Laura Nolte (27) und Skispringerin Katharina Schmid (29) zur Wahl. Bei den Männern sind Eishockey-Spieler Leon Draisaitl (30), Kombinierer Johannes Rydzek (34) und Rennrodler Tobias Wendl (38) nominiert.
Die Entscheidung liegt bei Euch: Noch bis Dienstag, 3. Februar, könnt Ihr auf der Homepage des DOSB für Eure Favoriten abstimmen.
Das Ergebnis wird am 5. Februar, einen Tag vor der Eröffnungsfeier, bekanntgegeben.
Herzlich willkommen zu unserem großen Liveticker der Olympischen Winterspiele 2026! Hier erfahrt Ihr alle wichtigen Neuigkeiten zu Team Deutschland, Medaillenentscheidungen und vielen weiteren Höhepunkten.