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Olympia 2026 im Liveticker: DEB-Auswahl erleidet Niederlage gegen USA, zieht aber dennoch ins Viertelfinale ein

Mailand/Cortina (Italien) – Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina befinden sich in vollem Gange! Die Frage aller Fragen: Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze?

Am neunten Wettkampftag kam die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr trotz eines vielversprechenden Auftakts im Riesenslalom nicht aufs Siegerpodest. Dafür glänzte Deutschland am Abend mit gleich zwei Medaillen im Skeleton-Mixed-Team: Susanne Kreher und Axel Jungk fuhren zu Silber, Bronze sicherten sich Jaqueline Pfeifer und Christopher Grotheer.

Unser umfangreicher Liveticker begleitet Euch durch alle wichtigen Entscheidungen, Highlights und Hintergrundgeschichten der Olympischen Spiele.

Mit diesen Geschehnissen schließen wir den neunten Wettkampftag ab, der aus deutscher Sicht zwar einige Enttäuschungen, aber auch erfreuliche Momente mit zweimal Edelmetall bei den Skeleton-Athleten brachte.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr verfolgen, wie sich die Athleten in Schwarz-Rot-Gold im internationalen Vergleich schlagen.

Das Spiel ist beendet: Deutschland unterliegt den USA im letzten Vorrundenspiel mit 1:5.

Obwohl die Niederlage deutlich ausfiel, qualifiziert sich das DEB-Team als Gruppenzweiter für die Playoff-Runde, wo es nun gegen Frankreich antritt.

Endlich gelingt Deutschland der Ehrentreffer: Tim Stützle trifft in der 52. Minute zum 1:5.

Auch wenn die Spannung wohl nicht mehr zurückkehrt, sorgt der NHL-Star mit seinem Tor für Aufmunterung.

Die USA setzen sich weiter ab – Auston Matthews erzielt in der 47. Minute das 5:0.

Das deutsche Team gerät nun spürbar unter Druck.

Mit dem Treffer von Tage Thompson in der 42. Minute steht es 4:0 für die USA, ein klarer Rückstand.

Mit diesem Spielstand sind die Hoffnungen auf eine Wende im letzten Drittel wohl dahin. Ein Sieg gegen die USA wäre nötig gewesen, um direkt ins Viertelfinale einzuziehen. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist der zweite Platz jedoch gesichert, sodass es in der Zwischenrunde gegen Frankreich weitergeht.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm die Wertung an und haben somit sehr gute Aussichten auf eine Medaille!

Mit 80,01 Punkten und einem Vorsprung von rund fünf Zählern auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien präsentierten sie einen fehlerfreien Auftritt. Die zuvor als Mitfavoriten geltenden Riku Miura und Ryuichi Kihara aus Japan patzten. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich mit Rang elf für die Entscheidung.

Mit einem Drei-Tore-Rückstand geht die Mannschaft von Trainer Harry Kreis in die letzte Pause.

Eine Niederlage zeichnet sich ab, doch durch die Pleite Lettlands ist das Weiterkommen gesichert – die direkte Viertelfinal-Qualifikation bleibt allerdings unerreicht. Nun steht ein Spiel gegen Frankreich an.

Im zweiten Drittel dominierten die USA mit hohem Tempo und ließen der deutschen Mannschaft kaum Raum zum Atmen. Folgerichtig fiel in der 38. Minute durch Brock Faber das 3:0 für den Favoriten.

Für einen Punktegewinn braucht Deutschland im letzten Abschnitt noch eine deutliche Leistungssteigerung.

Der Favorit hält seinem Status stand und nutzt ein Powerplay konsequent aus.

Unmittelbar nach einer Strafe gegen Wissmann traf Auston Matthews zum 2:0 in der 25. Minute.

Nur 8,7 Sekunden vor der Pause gingen die USA erstmals mit 1:0 in Führung (20. Minute).

Zach Werenski erzielte nach Vorlage von Matthews den Treffer. Bis zu diesem Zeitpunkt hielt das DEB-Team stark mit und bot den Favoriten guten Widerstand.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht kurz vor einer großen Herausforderung: Im dritten Spiel der Gruppe C wartet der Tabellenführer USA (Spielbeginn 21:10 Uhr).

Nach der unerwarteten Niederlage gegen Lettland geht es für Deutschland vor allem um die Platzierung. Das Weiterkommen ist allerdings bereits gesichert. Als Gruppensieger oder bester Zweiter könnte man die Zwischenrunde umgehen.

Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold nur knapp. Ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem schnappte ihr mit 284,8 Punkten die Spitzenposition weg – wie schon zuvor auf der Normalschanze. Trotz der Rivalität feiern die Skandinavierinnen gemeinsam, auch Schwedens Frida Westman als Viertplatzierte zeigt sich erfreut. Nika Prevc sicherte sich mit 271,5 Punkten Bronze.

Überraschenderweise wurde Agnes Reisch als beste Deutsche Zehnte, Selina Freitag belegte Rang 17 und Juliane Seyfahrt kam nur auf Platz 23. Für den DSV ist dies eine enttäuschende Bilanz, denn erstmals verlassen die deutschen Skispringerinnen die Olympischen Winterspiele ohne Medaille.

Vor dem abschließenden Durchgang auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth als Neunte die beste Deutsche, eine Medaillenchance erscheint aber eher gering.

Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an. Auch Nika Prevc als Fünfte dürfte es schwer haben, noch aufs Podest zu springen. Ungünstige Bedingungen mit starkem Gegenwind hatten mehrere Athletinnen zu kämpfen.

Besonders bitter: Katharina Schmid wurde vom intensiven Gegenwind hart getroffen und schied bei ihrem letzten Olympia-Sprung bereits zur Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston zeigt erneut seine Klasse und gewinnt zusammen mit Tabitha Stoecker im Mixed-Team-Wettbewerb Gold, dabei verwiesen sie Kreher/Jungk auf Silber.

Das Duo aus Dresden Axel Jung und Susanne Kreher erreichte am Ende mit nur 0,17 Sekunden Rückstand Platz zwei, Bronze ging an Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer, die nur eine Hundertstelsekunde mehr benötigten.

Lediglich eine Hundertstelsekunde trennt Pfeifer/Grotheer von Kreher/Jungk, sodass das Dresdner Team knapp vorne bleibt.

Wie positionieren sich nun die Briten Stoecker/Weston?

Das Dresdner Duo setzt sich an die Spitze und übernimmt die Führung!

Mit einem Vorsprung von 0,12 Sekunden ziehen Kreher/Jungk am britischen Team vorbei, zwei weitere Duos folgen. Nun starten Pfeifer und Grotheer.

Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien führen mit drei verbleibenden Teams, nun sind Kreher/Jungk an der Reihe.

Die Briten haben damit bereits eine Medaille sicher, da noch die Top-Favoriten Weston/Stoecker folgen.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Olympischen Winterspiele wird der Mixed-Team-Wettbewerb im Skeleton ausgetragen!

Deutschland schickt in diesem neuen Paarwettbewerb die beiden Teams Kreher/Jungk sowie Pfeifer/Grotheer ins Rennen – mit sehr guten Aussichten auf eine Medaille. Nach zweimal Silber und Bronze könnte es für den BSD sogar erstmals Gold geben.

Wie schon über 1000 Meter sicherten sich diesmal bei 500 Metern die Niederländer die begehrten Medaillen; Femke Kok raste mit einem Olympia-Rekord an Jutta Leerdam vorbei zur Goldmedaille.

Auch die Bronzemedaille blieb gleich: Miho Takagi aus Japan sicherte sich ihre zweite Bronze. Sophie Warmuth aus Erfurt finishte auf einem starken achten Platz.

Schade – im Duell über 500 Meter forderte die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth die niederländische Spitzenathletin Jutta Leerdam stark, musste sich am Ende jedoch geschlagen geben.

Die Goldmedaillengewinnerin über 1000 Meter übernahm zwischenzeitlich die Führung, während Warmuth zunächst auf Platz sechs lag.

Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei den Olympischen Spielen weiterhin auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts klappte es heute in der Verfolgung nicht, was der 31-Jährigen sichtlich zusetzte. Am Ziel musste sie bittere Tränen vergießen.

„Ich bin einfach enttäuscht, dass ich nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich heute auf der Strecke wirklich gut. Dass das letzte Schießen wieder so schlecht lief, tut richtig weh“, erklärte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF-Interview. „Beim letzten Schießen stand ich unter enormer Anspannung und hörte, dass Lou (Jeanmonnot, Anm. d. Red.) neben mir einen Fehler schoss. Das brachte meine Beine in Unruhe, und ich verlor völlig den Fokus beim Zielen. Es ist sehr ernüchternd, dass 30 Sekunden eines guten Rennens alles zerstören.“

Preuß steht stellvertretend für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia. Nach einem verheißungsvollen Start mit Bronze in der Mixed-Staffel folgten keine weiteren Medaillen, was den schwächsten deutschen Biathlon-Start aller Zeiten bedeutet. Vier Chancen in Staffel und Massenstart bleiben noch.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich bei den Vorausscheidungen im Livigno Snow Park mit dem achten Platz für das Slopestyle-Finale am kommenden Dienstag.

Zuvor hatte die 24-Jährige den Einzug ins Big-Air-Finale knapp verpasst. Nun sichert sie sich ihre erste Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.

Beim letzten Schießen unterliefen Preuß gleich zwei Fehler, was am Ende die Medaillenhoffnung zerstörte. Sie belegte Rang sechs.

Lisa Vittozzi profitierte von Fehlern der bis dahin führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Spitze und gewann Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen sicherte sich Silber, während Minkkinen auf Bronze zurückfiel.

Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer belegte Platz 34, Selina Grotian kam auf Rang 41.

Franziska Preuß lief in der Verfolgung der Frauen zu Beginn fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um Rang drei.

Norwegens Maren Kirkeeide führte vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide mit deutlichem Vorsprung auf das übrige Feld – der Kampf um Gold dürfte unter ihnen entschieden werden.

Die britischen Snowboarder Huw Nightingale und Charlotte Bankes holten im spannenden Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross Gold vor Italien und Frankreich.

Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied bereits im Halbfinale aus; im kleinen Finale belegten sie den siebten Platz. Die schwarz-rot-goldenen Snowboarder warten somit weiterhin auf eine Olympia-Medaille.

Ein herber Rückschlag: Lena Dürr verlor im zweiten Riesenslalom-Durchgang viele Positionen und fiel auf Platz neun zurück.

Besser lief es für Federica Brignone aus Italien: Sie verteidigte ihren Vorsprung souverän und sicherte sich ihre zweite Goldmedaille. Sara Hector aus Schweden und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund teilten sich mit der gleichen Zeit Silber, Bronze ging an Italiens Lara Della Mea. Emma Aicher belegte Rang 19.

Emma Aicher, Silbermedaillengewinnerin in der Abfahrt, beendete den zweiten Riesenslalom-Durchgang zunächst auf dem dritten Rang, eine Medaillenchance scheint jedoch gering.

Der Fokus der schwarz-rot-goldenen Fans liegt jetzt voll auf Lena Dürr.

Besser spät als nie: Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille!

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz das Edelmetall. Der Titel wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde – ein Prozess, der sich über Jahre zog.

Vor wenigen Minuten begann der zweite und abschließende Durchgang im Riesenslalom.

Aktuell liegt die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr auf dem zweiten Platz und hat damit unerwartete Chancen auf eine Medaille. Kann die 34-Jährige tatsächlich aufs Podest springen? Die Daumen sind gedrückt.

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte in der Qualifikation bei seinem zweiten Lauf und belegte nur Rang 23.

Der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall verpasst damit, wie schon im Big-Air-Wettbewerb, die Chance auf eine Medaille. Nur die besten zwölf kommen ins Finale.

Norwegen dominiert den Medaillenspiegel weiter und gewinnt Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer im Langlauf. Silber geht an Frankreich, Italien wird Dritter. Die deutsche Staffel kam auf Platz acht ins Ziel.

Der Triumph ist zwar keine Überraschung, doch mit der neunten Goldmedaille bei Olympia krönt Johannes Høsflot Klæbo (29) seine Karriere als Rekordsieger der Winterspiele. Am Sonntag überholte er gleich zwei norwegische Landsleute sowie eine Landsfrau mit jeweils acht Goldmedaillen: Langläuferin Marit Bjørgen, ihren Kollegen Bjørn Dæhlie und Biathlet Ole Einar Bjørndalen.

Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden im kleinen und großen Finale weitere Medaillen vergeben: Gold ging an den Kanadier Mikael Kingsbury, der sich gegen Ikuma Horishima aus Japan behauptete.

Bronze sicherte sich der Australier Matt Graham im Duell mit dem Japaner Takuya Shimakawa.

Die deutschen Curling-Herren kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien. Der Einzug ins Halbfinale ist damit stark gefährdet.

Dies war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. In den verbleibenden Vorrundenspielen gegen Schweden, Tschechien, die Schweiz und China darf sich das Team keine Ausrutscher mehr leisten.

Martin Ponsiluoma gewann Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer.

Zweiter wurde der umstrittene Biathlet Sturla Holm Lægreid, der nach Bronze im Einzel einen Seitensprung zugegeben hatte. Emilien Jacquelin aus Frankreich, lange Zeit Führender, fiel nach zwei Fehlschüssen beim letzten Schießen noch auf Rang drei zurück.

Philipp Horn wurde als bester Deutscher Elfter, Philipp Nawrath belegte Rang 25. Justus Strelow wurde 30., David Zobel 34.

Obwohl der Riesenslalom nicht zu den Spezialdisziplinen der deutschen Skirennläuferinnen zählt, hat Lena Dürr nach dem ersten Durchgang überraschende Medaillenchancen.

Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem Finaldurchgang auf Rang zwei, knapp hinter der Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34 Sekunden) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor Sofia Goggia.

„Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, oh Mann! Man steht oben, die Sonne scheint – alles ist perfekt. Dass es dann so gut läuft, war einfach eine Genussfahrt“, sagte Dürr im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten die deutschen Skispringer im Super-Team-Wettbewerb, der am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr, ZDF, Eurosport) von der Großschanze ausgetragen wird.

Raimund gewann am Olympia-Auftakt Gold von der Normalschanze und belegte am Samstag von der Großschanze Rang neun. Wellinger, Olympiasieger von 2018, wurde Fünfzehnter.

Erstmals wird bei den Winterspielen das Super-Team ausgetragen. Statt vier Athleten wie beim bisherigen Mannschaftswettbewerb treten hier nur zwei Sportler pro Nation an.

Auf einem Parkplatz für die Olympischen Winterspiele in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Der Sprengkörper wurde nahe des Skisprung-Wettkampforts in Predazzo gefunden und von Experten entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.

„Du konzentrierst dich so lange und dann ist es so schnell vorbei, das tut richtig weh“, erklärte der 28-Jährige. Als Zehnter des ersten Durchgangs war Gratz am Samstag gut positioniert – der Rückstand auf Bronze betrug nur 0,71 Sekunden.

Ein Fehler im zweiten Lauf zerstörte jedoch den Traum von einer Olympia-Medaille. „Vielleicht bin ich zu forsch rangegangen“, resümierte er. Ob er am Montag im Slalom (10 Uhr/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) antritt, ist noch offen.

Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament, das den Östrogenspiegel senken kann. Die Biathletin wurde aus dem italienischen Kader ausgeschlossen und durfte zunächst nicht bei Olympia starten. Nun könnte sie jedoch doch noch um eine Medaille kämpfen.

Am Montag soll die 24-Jährige erstmals offiziell bei den Olympischen Winterspielen trainieren. „Wir freuen uns sehr, sie wieder bei uns zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Die Entscheidung fällt bis Dienstag.

Im Shorttrack entscheiden heute die Männer und Frauen ihre Wettbewerbe, allerdings ohne deutsche Beteiligung.

Vorbehaltlich dieser Ergebnisse liegt Deutschland im Medaillenspiegel auf Rang sechs. Damit verabschieden wir uns für heute.

Solche Szenen sind unnötig! Slowenische Fans reagierten nach Philipp Raimunds neunten Platz gehässig: „Logischerweise bin ich jetzt leicht frustriert“, sagte Raimund im Anschluss.

Mit dem slowenischen Sieger Domen Prevc habe er kein Problem, wohl aber mit dem unsportlichen Verhalten der Anhänger: „Manche Fans nehmen sich zu viele Rechte heraus, das fand ich unangebracht.“

Zu schön, um wahr zu sein: Philipp Raimund konnte seine starken Sprünge auf der Großschanze nicht wiederholen und wurde Neunter mit 131 und 136 Metern.

Gold sicherte sich der Favorit Domen Prevc aus Slowenien, Silber ging an den Japaner Ren Nikaido, der nach dem ersten Durchgang geführt hatte. Andreas Wellinger wurde als zweitbester Deutscher Fünfzehnter.

Wieder Medaillenregen im Skeleton! Am Freitag gewannen Axel Jungk und Christopher Grotheer Silber und Bronze bei den Männern, am Samstag legten Susanne Kreher (Silber) und Jacqueline Pfeifer (Bronze) bei den Frauen nach.

Den Olympiasieg holte sich die Österreicherin Janine Flock, die vor dem letzten Lauf führte und mit 0,30 Sekunden Vorsprung gewann.

Hannah Neise aus Arnsberg vervollständigte das deutsche Glück mit Rang vier.

Weitere Informationen zu Olympia-Debütantin Susanne Kreher findet Ihr in unserem Artikel: „Sie trägt den Erfolg auf der Haut: Susanne Kreher holt Silber bei Olympia-Premiere“.

Olympia-Sensation? Kanadas Frauen waren zu stark – Deutschlands Eishockey-Damen scheiden nach der 1:5-Niederlage im Viertelfinale aus.

„Das war unser engstes Spiel gegen Kanada bisher. Gegen sie haben wir noch nie ein Tor erzielt. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Topscorerin Laura Kluge stolz.

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund muss seine Hoffnungen auf eine weitere Medaille wohl begraben: Im ersten Durchgang der Großschanze sprang er 131 Meter (135,2 Punkte) und liegt damit auf Platz elf.

Das Ranking führt der Japaner Ren Nikaido mit 154,0 Punkten an. Andreas Wellinger liegt mit 127 Metern auf Rang 16.

Nach drei von vier Läufen haben die deutschen Skeleton-Fahrerinnen Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer beste Chancen auf eine Medaille.

Die Österreicherin Janine Flock führt zwar, Kreher liegt mit nur 0,21 Sekunden Rückstand auf Platz zwei, Pfeifer mit 0,43 Sekunden auf Rang drei. Die Hoffnung: Flock könnte im letzten Lauf schwächeln und aus den Top-Trio fallen.

Der vierte und letzte Lauf startet um 19:35 Uhr.

Im Sprint reichte es am Nachmittag nicht für eine Medaille. Am Sonntag will Franziska Preuß in der Verfolgung erneut angreifen und isoliert sich deshalb von Kolleginnen, die kurzzeitig über Magenprobleme klagten.

„Bei mir ist alles stabil“, ließ Preuß wissen. Sicherheit habe Priorität. Bislang teilte sie das Zimmer mit Anna Weidel.

US-Star Jordan Stolz holte sich eine zweite Goldmedaille im Eisschnelllauf. Nach dem Sieg über 1000 Meter war er auch über 500 Meter nicht zu schlagen und stellte mit 33,77 Sekunden einen neuen olympischen Rekord auf.

Die Niederländer Jenning de Boo und Kanadier Laurent Dubreuil belegten die Plätze zwei und drei.

Die deutschen Eisschnellläuferinnen verpassten das Halbfinale bereits beim Start, als Josephine Schlörb mit dem Schuh im Eis hängen blieb.

Es geht um den Einzug ins Halbfinale! Deutschlands Eishockey-Frauen treffen um 16:40 Uhr im Viertelfinale auf Kanada. Gegen die nordamerikanischen Favoritinnen ist das DEB-Team Außenseiter, geht die Partie aber mutig an.

„Wir wissen, dass es schwer wird, aber wir wollen gewinnen“, sagte Kapitänin Daria Gleißner vor dem Spiel. Deutschland könnte profitieren, dass Kanadas Topspielerin Marie-Philip Poulin zuletzt verletzungsbedingt pausierte und möglicherweise noch nicht voll belastbar ist.

Nach dem Ausfall Lettlands gegen Dänemark bleibt das DEB-Team weiter auf Kurs für die Zwischenrunde. Die Begegnung gegen die USA folgt am Sonntagabend um 21:10 Uhr.