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Olympia 2026 im Live-Ticker: Erstes Italien-Gold am Geburtstag! Lollobrigida triumphiert mit Rekordzeit

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina wurden am Freitag mit einer atemberaubenden XXL-Show feierlich eröffnet.

Vom 6. bis 22. Februar messen sich die weltbesten Wintersportler in 16 verschiedenen Disziplinen um insgesamt 348 Medaillen. Dabei repräsentieren 183 Athletinnen und Athleten Deutschland – ein neuer Rekord!

In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und spannende Hintergrundgeschichten.

Unglaublich! Am Tag ihres 35. Geburtstags sicherte sich Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.

Im Eisschnelllauf der Frauen über 3000 Meter erreichte sie am Samstag eine sensationelle Zeit von 3:54,28 Minuten – ein neuer olympischer Rekord. Dabei ließ sie die starke Konkurrenz aus Norwegen, vertreten durch Ragne Wiklund, sowie die Kanadierin Valérie Maltais deutlich hinter sich.

Die niederländische Favoritin Joy Beune enttäuschte indes und belegte lediglich den vierten Rang.

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind bereits gefallen. Ab etwa 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf wieder ins Rampenlicht.

Im Mailänder "Speed Skating Stadium" starten die Frauen über die 3000-Meter-Distanz.

Für das deutsche Team sind die Chancen auf einen Podestplatz eher gering: Mit Josie Hofmann (29) ist nur eine Athletin aus Deutschland am Start.

Parallel dazu wurden im nördlichen Teil Italiens an drei Stellen Schäden am Bahnnetz gemeldet.

Nach aktuellem Ermittlungsstand wird ein Sabotageakt nicht ausgeschlossen. Um Unterstützung zu leisten, wurden auch Anti-Terror-Spezialisten hinzugezogen.

Mehr dazu hier: "Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt"

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft hat weiterhin Hoffnung auf das Olympische Viertelfinale.

Nach der Niederlage im Auftaktspiel gegen Schweden gelang dem Team von Bundestrainer Jeff MacLeod am Samstagnachmittag ein überzeugender 5:2-Erfolg (3:0, 2:2, 0:0) gegen Japan. Vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier feierte die Mannschaft damit den ersten Olympia-Sieg seit zwölf Jahren.

Den Grundstein für den Erfolg legte das DEB-Team früh: Kapitänin Daria Gleißner traf bereits nach 44 Sekunden. Weitere Tore steuerten Emily Nix (9. Minute) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14. Minute) zum 3:0 bei.

Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) erhöhten auf 5:0, bevor Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) nur noch kosmetisch verkürzten.

Doppelter Erfolg für die Schwedinnen!

Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen und sicherte sich Gold. Teamkollegin Ebba Andersson lief mit 51 Sekunden Rückstand auf den ersten Platz noch an Heidi Weng aus Norwegen vorbei und holte Silber.

Für die deutschen Langläuferinnen blieb der Sprung aufs Podium erwartungsgemäß aus: Pia Fink wurde 13. und verpasste die Top Ten knapp, Hennig-Dotzler kam als 30. ins Ziel.

Hoher Besuch: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte dem deutschen Team im Olympischen Dorf viel Erfolg für die bevorstehenden Wettkämpfe.

Der 70-Jährige hofft, dass sich die harte Vorbereitung "in guten Platzierungen und idealerweise auch Medaillen" auszahlt, und drückt den Sportlern fest die Daumen.

Sein Besuch zusammen mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) in Mailand ist aber nur eine von mehreren Stationen; weitere Touren sind nach Cortina d'Ampezzo und Antholz in Südtirol geplant.

Von Bormio geht es jetzt ohne Umwege nach Tesero.

Im Val di Fiemme hat soeben der Frauen-Langlauf im Skiathlon über 20 Kilometer begonnen, bei dem ebenfalls Medaillen vergeben werden.

Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.

Der Schweizer Weltmeister Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio vor Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni.

Den dritten Platz belegte der erfahrene Südtiroler Dominik Paris. Silber und Bronze gehen somit an den Gastgeber Italien.

DSV-Athlet Simon Jocher verpasste derweil eine Top-20-Platzierung und wurde 21.

Simon Jocher ist der einzige deutsche Starter nach der Abfahrt und belegt vorerst Platz 19.

Würde diese Platzierung bleiben, wäre es seine zweitbeste Leistung in dieser Wintersaison.

Jetzt heißt es abwarten, ob die folgenden Fahrer ihn noch verdrängen.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor den Italienern Giovanni Franzoni und Dominik Paris und bestätigt somit seine Favoritenrolle.

Simon Jocher ist der einzige deutsche Athlet im Feld und wartet noch auf seinen Start. Als 28. Starter hat der 29-jährige Schongauer nur Außenseiterchancen auf eine Medaille.

Schreckmoment um Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel kam der Franzose ins Rutschen, stürzte und rutschte über die Piste.

Glücklicherweise konnte sich der 35-Jährige wieder aufrichten und scheint keine ernsthaften Verletzungen davongetragen zu haben.

Jetzt geht’s los für die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe bei Olympia und markiert die erste Medaillenvergabe der Spiele.

Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold sichern wird.

Nach der beeindruckenden Eröffnungsfeier am Freitag startet heute der Wettkampfbetrieb richtig durch! Nach drei Tagen mit Vorrunden und Qualifikationen fallen am Samstag die ersten Medaillen.

Den Auftakt machen die alpinen Skirennen: Um 11:30 Uhr beginnt die Herren-Abfahrt. Auch für Deutschland bestehen heute gute Chancen auf Edelmetall, denn um 18:45 Uhr startet der Normalschanzen-Wettkampf der Skispringerinnen, bei dem Team D mit Selina Freitag (24), Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) und Agnes Reisch (26) gleich mit drei starken Athletinnen vertreten ist.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehautmomente!

Zeitgleich in Mailand und Cortina entfacht die Ski-Legenden Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) die olympischen Flammen.

Damit sind die 25. Olympischen Winterspiele offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt, wir nähern uns dem Höhepunkt der XXL-Zeremonie: Das olympische Feuer wird gleich entzündet.

Dies erfolgt gleichzeitig in Mailand am Arco della Pace, dem Friedensbogen, und in Cortina auf der Piazza Dibona.

Im San-Siro-Stadion wird die olympische Flagge gehisst, begleitet von der Mezzosopranistin Cecilia Bartoli (59) und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Weiter geht’s!

Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich in die Mitte des Stadions.

Jetzt ist er da, der Moment, auf den alle gewartet haben.

Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli (67), der "Nessun dorma" zum Besten gibt: "Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!"

Das Entzünden der beiden Feuer steht unmittelbar bevor.

Nach den bewegenden Reden von Malagò und Coventry spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella (84) die offizielle Eröffnungsformel: "Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina hiermit für eröffnet."

Das Highlight des Abends rückt näher.

Zuvor richteten Giovanni Malagò (66), Präsident des Organisationskomitees, und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry (42) Worte an Zuschauer und Athleten.

Nachdem alle Athletinnen und Athleten eingezogen sind, folgt eine Zeitreise durch die Geschichte der Winterspiele.

Ein Film mit Schauspielerin Sabrina Impacciatore (57) führt in die Historie der Olympischen Winterspiele ein – eine rasante Fahrt in die Vergangenheit.

Zum Mitreden beim Frühstück: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix, Frankreich, statt.

Zum Abschluss wird es richtig laut, wenn das Gastgeberland die Bühne betritt.

In den Gesichtern der Athleten spiegelt sich pure Freude wider, die Stimmung ist mitreißend, das Publikum jubelt – beeindruckende Bilder!

Peinlich für Belgien: Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.

Gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Ehre haben, doch Probleme mit Zugverbindungen verhinderten rechtzeitiges Erscheinen.

"Trotz verschiedener Alternativen konnte er aufgrund von Zugproblemen nicht pünktlich ankommen", teilte die belgische Olympia-Mannschaft via Instagram mit.

Wir sind nun beim Buchstaben S angekommen.

Der Großteil der Nationen hat ihren Einmarsch bereits absolviert, nur wenige Teams fehlen noch.

Die Schweiz tritt beim Einmarsch nicht in voller Mannschaftsstärke an.

In der Nacht wurde bei den Eishockey-Frauen ein Norovirus-Fall bestätigt, wie das Team kürzlich auf Instagram mitteilte. "Das positive Testergebnis der Athletin wurde erst nach dem Auftaktsieg gegen Tschechien und kurz vor der Eröffnungsfeier bekannt", hieß es.

Aus Vorsichtsgründen hat das Damen-Nationalteam beschlossen, die Zeremonie nicht zu besuchen. Ein bitterer Rückschlag!

Endlich geht es los: Eishockey-Star Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athleten im San-Siro-Stadion an, während Skispringerin Katharina Schmid (29) bei der Nationenparade in Predazzo als Fahnenträgerin fungiert.

Das Team-Outfit erregte sofort Aufmerksamkeit, da die Ponchos zuvor für gemischte Reaktionen sorgten. Wie gut, dass Geschmäcker verschieden sind.

Nach etwa 20 Minuten ist der Einmarsch bei C.

Wer auf Deutschland wartet, muss sich noch etwas gedulden – der Einmarsch erfolgt erst unter dem Namen "Germania".

Die Brasilianer haben sich für den Einmarsch in Cortina eine besondere Aktion überlegt.

Mit einem kurzen Tanz beweisen sie Rhythmusgefühl, bringen die Zuschauer zum Jubeln – und holen für einen Moment die Atmosphäre der Copacabana nach Italien.

Jetzt liegt der volle Fokus auf den Athletinnen und Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Traditionell startet Griechenland den Einmarsch. Danach folgen die Teams in alphabetischer Reihenfolge entsprechend der Sprache des Gastgeberlandes. Deutschland tritt als 32. Nation unter "Germania" ein.

Zeit für Poesie!

Alle Scheinwerfer richten sich auf Pierfrancesco Favino (56), der das Gedicht "L'Infinito" von Giacomo Leopardi vorträgt.

Im San Siro stehen die Zuschauer auf, Italiens Nationalhymne erklingt.

Gleichzeitig werden an den weiteren drei Standorten die Landesflaggen gehisst.

Als Nächstes ist Mode-Ikone Giorgio Armani an der Reihe.

In einer eigenen Show wird der italienische Designer geehrt, der im September letzten Jahres im Alter von 91 Jahren verstarb.

Tosender Applaus im Stadion!

Schon früh in der Zeremonie greift US-Popstar Mariah Carey (56) zum Mikrofon und singt den Italo-Hit "Volare".

Es bleibt künstlerisch!

Die italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis (30) tritt auf, bevor drei überdimensionale Farbtuben in Blau, Rot und Gelb erscheinen und über der Bühne schweben. Farblich kostümierte Tänzer bewegen sich dazu.

Es zeichnet sich ab, dass noch weitere Überraschungen folgen werden.

Zum Auftakt liegt der Fokus auf Kunst.

Das Stadion verwandelt sich in ein Museum, Tänzer stellen Skulpturen dar und machen so die XXL-Bühne zur Galerie.

Los geht’s! Die Eröffnungszeremonie hat begonnen.

Trotz der festlichen Stimmung ist das Stadion nur zu etwa zwei Dritteln gefüllt. Die hohen Ticketpreise scheinen einige Fans abgeschreckt zu haben.

130 deutsche Athleten nehmen heute an der Eröffnungsfeier teil, allerdings nicht gemeinsam in Mailand, sondern verteilt auf vier Austragungsorte.

Neben dem Hauptveranstaltungsort San Siro sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feierlichkeiten. So können die Sportler direkt an ihren Wettkampfstätten bleiben und müssen nicht extra nach Mailand reisen.

Das Warten hat fast ein Ende: In etwa einer Stunde startet die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.

Ab 19:50 Uhr wird die Hauptveranstaltung aus dem Mailänder San-Siro-Stadion live im Ersten gezeigt. Tom Bartels (60) kommentiert zusammen mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66) die Feier, die parallel in Cortina, Predazzo und Livigno etwas abgespeckt stattfindet.

Wer möchte, kann das Spektakel auch bei Eurosport verfolgen oder hier in unserem XXL-Olympia-Ticker live mitverfolgen.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Deutschlands Freestyle-Skierin hat sich beim Slopestyle-Training schwer verletzt.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gab am Freitag via Instagram bekannt, dass Mohr bei der Landung eines Sprungs einen "kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie" erlitt. Sie musste sich daraufhin in der Orthopädischen Klinik München einem "arthroskopischen Eingriff" unterziehen.

Der behandelnde Arzt Dr. Manuel Köhne wird zitiert: "Das Knie ist stabil und zeigt keine weiteren Schäden. Bei positivem Heilungsverlauf könnte das Knie in wenigen Tagen wieder voll belastbar sein." Mohr darf somit weiterhin auf einen Start bei den Winterspielen hoffen.

Das Training am Donnerstag fiel aufgrund von Schneefall aus, weshalb Kira Weidle-Winkelmann (29) am Freitag erstmals die Piste in Cortina befährt. Zwar erreichte sie die drittschnellste Zeit des Tages, war aber sehr unzufrieden mit dem Zustand der Strecke.

"Natürlich will jeder für ein Großereignis etwas Besonderes schaffen und mehr Spannung erzeugen. Ich bin kein großer Fan davon", sagte die 29-Jährige nach dem Training: "Unser Sport ist gefährlich genug. Ich verstehe nicht, warum man noch mehr Risiken schaffen muss – das ist schlicht unnötig."

Weidle-Winkelmann hatte 2021 WM-Silber in der Abfahrt gewonnen – ausgerechnet in Cortina. Die Strecke von damals wurde jedoch verändert und härtere Wellen eingearbeitet.

"Es ist nicht mehr das schöne Cortina, wie man es kennt", sagte die Sportsoldatin, die in dieser Saison bereits zwei Podiumsplätze in der Abfahrt erreichte. "Aber jetzt wissen wir es und müssen damit umgehen."

Das Abfahrtstraining der Frauen konnte mit großer Verzögerung doch noch stattfinden – mit unterschiedlichem Verlauf für die beiden deutschen Athletinnen.

Emma Aicher (22) hatte als erste Starterin nach der Pause erhebliche Schwierigkeiten auf der Strecke, verpasste einige Tore und landete weit hinten. Kira Weidle-Winkelmann (29) überzeugte hingegen mit der drittschnellsten Zeit.

Alle Blicke richteten sich anschließend auf Lindsey Vonn (41): Die US-Amerikanerin, die sich vor rund einer Woche einen Kreuzbandriss zuzog, wirkte souverän und beendete ihren Lauf ohne größere Probleme. Eine Medaille scheint trotz Handicap möglich.

Ein echter Kämpfer: Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34), der am Donnerstag im Abfahrtstraining schwer stürzte und seinen Helm verlor, stand keine 20 Stunden später wieder auf der Piste.

Trotz sichtbarer Blessuren wie Pflastern auf Nase und Wange, einem blutunterlaufenen Auge und mehreren fehlenden Zähnen fuhr der Speed-Spezialist seine nächste Abfahrt. Er zeigte sich guter Dinge und scherzte mit seinen Teamkollegen.

Beim finalen Abfahrtstraining belegte er sogar den zweiten Platz. Da 21 Athleten das Training ausließen und viele weitere nur vorsichtig fuhren, hat das jedoch wenig Aussagekraft fürs Rennen am Samstag.

Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) stellte sich Italiens Sportdirektor klar hinter seine Athletin.

Klaus Höllrigl erläuterte außerdem, wie die Neuigkeiten überhaupt zum Team und Passler gelangt waren. Mehr dazu hier: "'Absolutes No-Go': So erfuhr Biathletin von ihrem positiven Dopingtest".

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen verläuft turbulent!

Erst musste der Lauf nach dem Sturz von Ilka Štuhec (35) unterbrochen werden, da die Piste repariert werden musste. Noch vor Deutschlands Medaillenhoffnung Emma Aicher (22), die als Sechste starten sollte, wurde das Training erneut gestoppt – diesmal wegen dichtem Nebel.

Damit warten nicht nur Aicher und Kira Weidle-Winkelmann (29) auf ihren Einsatz, sondern auch Lindsey Vonn (41), deren Lauf mit Spannung erwartet wird, nachdem sie sich vor kurzem einen Kreuzbandriss zuzog.

Die deutschen Topfavoriten im Bob, Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35), werden nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen – obwohl sie bereits zu Trainingsfahrten in Cortina waren.

Stattdessen fahren sie vorzeitig zurück nach Innsbruck (Friedrich) beziehungsweise an den Königssee (Lochner).

Die Abreise war eigentlich erst nach der Eröffnungsfeier geplant, da die Bob-Wettkämpfe erst am 16. Februar beginnen und beide Teams noch einen Trainingsblock absolvieren wollten.

Der Grund für die vorzeitige Abreise: Im Athletendorf herrscht Platzmangel, da die Schlafkapazitäten für Sportler mit früheren Wettkämpfen reserviert sind.

Schon vor ihrem Einsatz steht die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) in der Kritik.

Worum es geht, erfahrt Ihr hier: "'Wie eine Diva': Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger".

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt eine schwere Phase: Am vergangenen Wochenende verstarb sein Vater Hugo.

Wie Forfang mit dem Verlust umgeht, lest Ihr hier: "Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters".

Heute geht es endlich los! Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San Siro offiziell gestartet.

Da die Wettkampfstätten über Norditalien verteilt sind, ist es nicht allen Athletinnen und Athleten möglich, vor Ort in Mailand dabei zu sein.

Daher finden drei weitere Feiern statt: In der Partnerstadt Cortina wird ebenfalls ein Olympisches Feuer entzündet, zudem gibt es kleinere Veranstaltungen in Livigno und Predazzo, wo Deutschlands Co-Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) Team D anführen wird.

Bereits seit Mittwoch laufen Wettkämpfe, heute sind unter anderem die Eiskunstläufer und Curler aktiv, noch bevor die offizielle Eröffnungsfeier beginnt. Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier. Die ersten Medaillenentscheidungen folgen am Samstag mit der Herren-Abfahrt in Bormio um 11:30 Uhr.

So wird es gemacht! Deutschlands Medaillenhoffnung Felix Hoffmann (28) überzeugte im ersten Training auf der Olympia-Normalschanze in Predazzo.

Der 28-jährige Skispringer zeigte in allen drei Durchgängen starke Leistungen, konnte einen Lauf für sich entscheiden und erreichte in den anderen die Plätze zwei und drei.

Auch Philipp Raimund (25) überzeugte und belegte die Ränge drei, fünfzehn und sechs.

Der zweifache Olympiasieger Andreas Wellinger (30) landete auf den Positionen 20, elf und 18, während Pius Paschke (35) nur die Plätze 28, 30 und 27 erreichte.

Leider verpasste der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) den Einzug ins Big-Air-Finale.

Nach zwei nicht gelungenen Sprüngen in der Qualifikation, bei denen er im Schnee landete, war der Finaleinzug wie bereits 2022 in Peking nicht möglich.

Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training.

Auf der Normalschanze in Predazzo zeigten die DSV-Athletinnen noch Verbesserungsbedarf.

Katharina Schmid (29) belegte rund 24 Stunden vor ihrer Rolle als Fahnenträgerin die Plätze 15, 18 und 19. Selina Freitag (24) blieb ebenfalls hinter den Spitzenplätzen zurück.

Am besten schnitt Agnes Reisch (26) ab, die mit den Plätzen vier, zehn und fünf überzeugte. Juliane Seyfarth (35) kam nicht über die Ränge 38, 33 und 26 hinaus.

Wie erwartet: Das Frauen-Eishockey-Gruppenspiel Finnland gegen Kanada wird heute nicht stattfinden.

Wegen eines Norovirus-Ausbruchs im finnischen Team sind viele Spielerinnen außer Gefecht gesetzt.

Das ursprünglich für 21 Uhr angesetzte Spiel wird nun am kommenden Donnerstag nachgeholt – eine Entscheidung, die gemeinsam von beiden Teams und den Veranstaltern getroffen wurde.

Auftakt-Niederlage für die deutschen Eishockey-Frauen!

Am Tag vor der offiziellen Olympia-Eröffnungsfeier unterlag die Mannschaft von Jeff MacLeod deutlich mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1) gegen Schweden.

Die DEB-Auswahl ging durch Katarina Jobst-Smith (9. Minute) früh in Führung, musste sich aber den Toren von Lina Ljungblom (12./28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) geschlagen geben.

Auf der "Pista Stelvio" kam es erneut zu einem heftigen Sturz im Abfahrtstraining.

Nach Fredrik Möllers (25) Unfall am Mittwoch stürzte jetzt auch der österreichische Star Daniel Hemetsberger (34).

Hemetsberger verlor nach der zweiten Zwischenzeit in einer Rechtskurve die Kontrolle, schlitterte rücklings über die Strecke, flog durch ein Tor, verlor seinen Helm und wurde schließlich vom Fangnetz gestoppt.

Er zog sich eine blutige Nase, Verletzungen im Mundbereich und eine Schwellung am Auge zu und klagte über Schmerzen im Bein.

Beim Norweger Möller wurde am Vortag eine Schulterluxation diagnostiziert. Ob er am Samstag bei der Herren-Abfahrt antreten kann, ist unklar.

Schon vor Beginn der Spiele macht eine Negativmeldung Schlagzeilen: Im Olympischen Dorf in Mailand wurden zahlreiche sanitäre Anlagen mutwillig beschädigt, berichtet die Zeitung Corriere della Sera unter Berufung auf die Polizei.

Zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar seien in 70 Zimmern Duschen und Toiletten zerstört worden, vermutlich unter Einsatz von Fräsen – ein Sabotageverdacht. Der Schaden wurde erst jetzt nach einem umfassenden Wasserschaden entdeckt.

Besonders brisant: Zum neuen Olympischen Dorf sollte eigentlich nur Personen mit speziellem Ausweis und QR-Code Zugang haben. Überwachungskameras sollen weitere Erkenntnisse liefern.

Die ersten vier Begegnungen im Mixed-Curling sind abgeschlossen.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz gewannen zum Auftakt jeweils ihre Partien.

Alle Ergebnisse im Überblick:

Schweden – Südkorea 10:3

Großbritannien – Norwegen 8:6

Kanada – Tschechien 10:5

Estland – Schweiz 9:7 n.V.

Der Start ins Curling-Mixed verlief allerdings nicht ohne Probleme.

Wegen eines kurzfristigen Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina d'Ampezzo musste der Wettbewerb für mehrere Minuten unterbrochen werden.

Um 19:08 Uhr fiel die Beleuchtung in der Eishalle aus, doch nach kurzer Verzögerung konnte der Spielbetrieb ohne weitere Zwischenfälle fortgesetzt werden.

Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung beginnen die Mixed-Curling-Teams ihre Wettkämpfe in Cortina d'Ampezzo.

Ab 19:05 Uhr stehen die ersten vier Begegnungen im Olympiastadion auf dem Plan.

Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) sind die deutschen Fahnenträger bei der Olympia-Eröffnungsfeier am Freitagabend.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) gab die Wahl am Mittwoch offiziell bekannt.

Der Eishockey-Star und die siebenfache Skisprung-Weltmeisterin setzten sich bei einer Abstimmung mit über 135.000 Teilnehmern gegen Johannes Rydzek (34, Nordische Kombination), Laura Nolte (27, Bob), Tobias Wendl (38, Rennrodel-Doppelsitzer) und Ramona Hofmeister (29, Snowboard) durch.

Das Duo folgt damit auf Eisschnellläuferin Claudia Pechstein (53) und Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich (35), die 2022 in Peking die deutsche Fahne trugen.

Kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo hat Italien offenbar Cyberangriffe russischer Hacker abgewehrt.

Außenminister Antonio Tajani (72) teilte am Dienstag mit, dass Angriffe auf das Außenministerium, darunter auch auf Standorte der Winterspiele, unter anderem Hotels in Cortina, vereitelt wurden. Er betonte, die Angriffe stammten "russischen Ursprungs", machte aber keine weiteren Details bekannt.

Noch vor dem offiziellen Start gab es die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25), früherer Super-G-Sieger von Bormio, verletzte sich schwer.

Der Norweger stürzte beim ersten offiziellen Abfahrtstraining in Bormio, musste per Hubschrauber von der Stelvio-Piste geborgen werden. Er hatte in einer Kurve die Kontrolle verloren und schlitterte die Strecke hinunter. Anschließend konnte er seinen linken Arm offenbar nicht mehr richtig bewegen.

Nach einer längeren Behandlungspause wurde Möller per Seil geborgen und abtransportiert.

Obwohl die offiziellen Spiele erst am Freitag beginnen, finden bereits heute Wettkämpfe statt!

Den Auftakt machen die Curling-Wettbewerbe: Am Mittwoch um 19:05 Uhr finden im Mixed-Team mehrere Vorrundenspiele in Cortina statt.

Eine Übersicht der heutigen Events findet Ihr hier: "Olympia 2026: Alle Wettkämpfe am 4. Februar".

Die Internationale Test-Agentur (ITA) führte in den letzten sechs Monaten vor den Spielen 7100 Dopingkontrollen durch und testete insgesamt rund 2800 Olympioniken mindestens einmal.

Das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmenden. Besonders im Fokus standen risikoreiche Disziplinen wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Short Track.

Mit über 94 Prozent Tests betraf dies vor allem Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien.

Kurz vor Beginn der Spiele änderte das US-Olympiateam den Namen seiner Unterkunft von "Ice House" zu "Winter House".

Diese Entscheidung gaben die US-Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey bekannt. Damit reagierten sie offenbar auf die Namensähnlichkeit zur umstrittenen US-Einwanderungsbehörde "ICE" (Immigration and Customs Enforcement).

Die Behörde steht wegen ihrer oft harten Maßnahmen gegen Migranten und mehreren Todesfällen in der Kritik. Zuletzt führten auch die Pläne, ICE-Beamte für die Olympischen Spiele im US-Konsulat in Mailand zu stationieren, zu Protesten in der Stadt.

Positive Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Deutsche Sporthilfe erhöht die Prämien für Medaillen bei Olympia 2026.

Für einen Goldgewinn gibt es künftig 30.000 Euro (statt 20.000 Euro), Silbermedaillengewinner erhalten 20.000 Euro (statt 15.000 Euro). Für Bronze bleiben 10.000 Euro unverändert.

Wer wird das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier im San Siro anführen? Traditionell soll ein Duo aus einem Mann und einer Frau die deutsche Fahne tragen.

Zur Wahl stehen bei den Frauen Snowboarderin Ramona Hofmeister (29), Bob-Pilotin Laura Nolte (27) und Skispringerin Katharina Schmid (29). Bei den Männern sind Eishockey-Spieler Leon Draisaitl (30), Nordischer Kombinierer Johannes Rydzek (34) sowie Rennrodler Tobias Wendl (38) nominiert.

Bis einschließlich Dienstag, 3. Februar, kann online auf der DOSB-Homepage für die Favoriten abgestimmt werden. Die Entscheidung wird am 5. Februar, einen Tag vor der Eröffnungsfeier, bekanntgegeben.

Herzlich willkommen zu unserem umfassenden Ticker zu den Olympischen Winterspielen 2026! Hier bleibt Ihr stets informiert über alle wichtigen Neuigkeiten rund um das deutsche Team, Medaillengewinne und weitere spannende Ereignisse.