Olympia 2026 im Liveticker: Wer sichert sich heute die nächsten Goldmedaillen?
Mailand/Cortina (Italien) – Wer darf sich heute über Gold, Silber und Bronze freuen? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind in vollem Gange!
Am fünften Wettkampftag begeisterten besonders die deutschen Doppelsitzer im Rodeln: Dajana Eitberger und Magdalena Matschina sicherten sich Silber, während Tobias Wendl und Tobias Arlt Bronze gewannen.
In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und spannende Hintergrundgeschichten.
Tag sechs der Winterspiele 2026 verspricht ein prall gefülltes Programm.
Heute stehen unter anderem der Super-G der Damen, der 10-Kilometer-Langlauf der Frauen, das finale Snowboard-Cross-Rennen der Herren sowie die Mixed-Staffel im Rodeln auf dem Plan.
Die Wettkämpfe des Tages im Überblick: „Olympia 2026: Alle Entscheidungen am 12. Februar“
Das letzte Gold des Abends geht an Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry begeistern beim Eistanz Publikum und Wertungsrichter und erklimmen das oberste Podest vor dem US-amerikanischen Paar Madison Chock und Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier.
Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, welche Nationen aktuell die meisten Erfolge feiern.
Eine weitere Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Das Eistanz-Finale läuft derzeit, deutscher Beteiligung gibt es dort allerdings nicht.
Im zweiten Lauf profitierten Tobias Wendl und Tobias Arlt von einem Fehler des bis dahin führenden US-Duos und sicherten sich überraschend die Bronzemedaille!
Gold bleibt, wie auch bei den Damen, in Italien: Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner jubeln über den Sieg. Silber geht an das österreichische Duo Thomas Steu und Wolfgang Kindl. Toni Eggert und Florian Müller aus Deutschland verpassten als Viertplatzierte knapp das Podest, Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA fielen am Ende auf Rang sechs zurück.
Die jungen US-Amerikaner waren zunächst auf Goldkurs, unterliefen jedoch in der Mitte des zweiten Laufs ein Fehler, wodurch sie weit zurückfielen. So konnten Wendl und Arlt noch den Sprung aufs Treppchen schaffen.
Nach einem Vorfall um Joep Wennemars und Lian Ziwen belegte der Niederländer lediglich den fünften Platz, während Gold an die USA ging.
Jordan Stolz sicherte sich den Sieg über 1000 Meter, der Niederländer Jenning de Boo wurde Zweiter. Zhongyan Ning aus China erreichte den dritten Platz.
Für den deutschen Medaillenhoffnungsträger Finn Sonnekalb verlief der Abend enttäuschend: Mit zwei Sekunden Rückstand auf seine Bestzeit wurde er nur Zwölfter. Ein Infekt könnte den 18-Jährigen zusätzlich beeinträchtigt haben. Moritz Klein und Hendrik Dombek belegten die Plätze 15 und 16.
Der Chinese Lian Ziwen entriss dem niederländischen Eisschnellläufer Joep Wennemars beim 1000-Meter-Rennen den Außenbahnvorteil und brachte ihn dadurch aus dem Konzept!
Diese kritische Situation kostete Wennemars, Sohn des Olympia-Helden Erben Wennemars, wertvolle Sekunden. Der 23-Jährige reagierte frustriert, zeigte seinem Konkurrenten nach dem Zieleinlauf mit Gesten seine Wut und stieß ihn weg – eine unschöne Szene.
Dajana Eitberger und Magdalena Matschina behaupteten den zweiten Platz und holten Silber.
Gold ging mit einem knappen Vorsprung von 0,120 Sekunden an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Bronze sicherte sich das österreichische Duo Selina Egle und Lara Michaela Kipp (+0,259 Sekunden).
Eitberger und Matschina zeigten einen starken zweiten Lauf im Eisrinnen-Kanal, doch das beste Team des Abends ließ sich davon nicht beeindrucken und fuhr fehlerfrei zum Sieg. Die Freude auf dem Podest war bei allen sechs Athletinnen riesengroß.
Auch die deutschen Doppelsitzer-Teams Toni Eggert/Florian Müller sowie Tobias Wendl/Tobias Arlt strebten nach Edelmetall.
Nach dem ersten Lauf liegen Eggert und Arlt auf Rang vier, dahinter folgen Wendl und Arlt auf dem fünften Platz. Das US-Duo Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa führt aktuell, dicht gefolgt von Thomas Steu/Wolfgang Kindl (Österreich) sowie den Italienern Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner auf den Podestplätzen.
Dajana Eitberger und Magdalena Matschina belegen zur Halbzeit im Doppelsitzer der Frauen den zweiten Platz.
Obwohl sie beim Start durch eine Berührung mit der Bande etwas Zeit verloren, lief es im unteren Streckenabschnitt deutlich besser. An der Spitze liegen die Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Eitberger und Matschina haben lediglich 0,022 Sekunden Rückstand. Derzeit Dritte sind die Österreicherinnen Selina Egle und Lara Kipp.
Vor wenigen Minuten haben die ersten Läufe im Doppelsitzer begonnen, die Entscheidungen fallen im zweiten Durchgang ab 18.53 Uhr (Frauen) und 19.40 Uhr (Männer).
Bei den Frauen kämpfen Dajana Eitberger und Magdalena Matschina um Gold, bei den Männern haben Tobias Wendl und Tobias Arlt sowie Toni Eggert und Florian Müller Medaillenchancen.
Elizabeth Lemley hat den Olympiasieg im Buckelpisten-Wettbewerb im Livigno Snow Park errungen! Die 20-jährige US-Amerikanerin setzte sich vor ihrer Teamkollegin Jaelin Kauf durch, den dritten Platz belegte Perrine Laffont aus Frankreich.
Nach einer Kreuzbandverletzung kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im Dezember in den Weltcup zurück und überraschte nun in Italien mit diesem Erfolg.
Große Sorge um die Chinesin Liu Jiayu! Die 33-Jährige stürzte schwer bei der Frauen-Halfpipe und musste minutenlang behandelt werden.
Beim Versuch, einen „Frontside 900“ zu landen, verlor sie das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf die Piste und blieb regungslos liegen, was die Zuschauer verstummen ließ. Rund acht Minuten lang kümmerten sich Sanitäter um Jiayu, bevor sie auf einer Trage abtransportiert wurde.
Der aktuelle Gesundheitszustand der Weltmeisterin von 2019 ist noch unklar.
Beim Biathlon-Einzel über 15 Kilometer dominierten die Französinnen: Julia Simon gewann Gold, Lou Jeanmonnot sicherte sich Silber, Lora Hristova aus Bulgarien holte Bronze.
Vanessa Voigt verpasste als Vierte das Podest knapp, Janina Hettich-Walz schloss mit einem soliden achten Platz ab.
Für die deutsche Medaillenhoffnung Franziska Preuß lief es nicht optimal: Beim letzten Schießen fielen zwei Scheiben nicht, sie kam erschöpft ins Ziel und hatte über zwei Minuten Rückstand, was nur Platz zehn bedeutete. Nach drei fehlerfreien Schießeinlagen war sie lange auf Medaillenkurs.
Norwegen sicherte sich Gold im 10-Kilometer-Langlauf! Jens Lurås Oftebro brach im Ziel erschöpft zusammen, Johannes Lamparter aus Österreich gewann Silber, Bronze ging an Eero Hirvonen aus Finnland.
Vinzenz Geiger war lange in der Spitzengruppe, musste am Ende aber abreißen lassen und wurde Zehnter – hinter seinem Teamkollegen Johannes Rydzek, der Achter wurde. Julian Schmid beendete das Rennen auf Platz 14.
Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen krönte sich damit wohl zum König der Winterspiele. Mit 0,13 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33) durch.
Marco Odermatt (28), vor den Spielen als Favorit gehandelt, wurde Dritter.
Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer, der bei ein und denselben Olympischen Spielen drei Goldmedaillen gewann. Damit reiht er sich in die Riege von Ski-Legenden wie Toni Sailer (†73) aus Österreich und Jean-Claude Killy (82) aus Frankreich ein.
Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams beim Mixed-Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska online mit Hasskommentaren überschüttet.
„Mir ist bewusst, dass mein Sprung uns die zweite Runde gekostet hat. Ich hatte Angst vor diesem Sprung. Ich wollte niemanden enttäuschen, doch es hat nicht gereicht“, erklärte die junge Skispringerin nach einem Sprung von nur 82 Metern und übernahm die Verantwortung für das Ausscheiden. Mit der Welle an Hass in den sozialen Medien hatte sie jedoch nicht gerechnet.
Schockmoment im Olympia-Dorf: Am Montagabend stürzte der australische Snowboardcross-Athlet Cam Bolton (35) im Training schwer. Die Verletzung bedeutet für den erfahrenen Sportler das Olympia-Aus.
Das Australische Sportinstitut NSWIS bestätigte den schweren Unfall. Am Dienstag klagte Bolton über zunehmende Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich und wurde für einen CT-Scan in die Polyklinik von Mailand gebracht.
Die Diagnose: Zwei stabile Halswirbelfrakturen. Anschließend wurde Bolton sofort in ein Krankenhaus in Mailand verlegt.
Während beim Frauen-Eishockey und den Herren im Eiskunstlauf noch der Wettkampf läuft, verabschieden wir uns vom vierten Tag, an dem Julia Taubitz mit ihrem dritten Gold für Deutschland glänzte.
Dadurch rückte Deutschland im Medaillenspiegel vorübergehend auf Platz zwei, punktgleich mit Schweden. Norwegen führt mit sechs Goldmedaillen die Rangliste an.
So bitter! Das DSV-Quartett um Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund verpasste nach acht Sprüngen das Podest um einen halben Meter und wurde Vierter hinter Japan.
Slowenien mit den Geschwistern Domen und Nika Prevc sicherte sich souverän Gold; Norwegen gewann Silber.
Eine weitere Entscheidung um Edelmetall steht heute im Mixed-Team-Skispringen aus: Deutschland hofft auf eine Medaille nach dem Gold von Philipp Raimund.
Momentan sieht es für Raimund, Reisch, Hoffmann und Freitag allerdings nicht nach dem Treppchen aus. Raimund als Schlussspringer hat noch die Chance, doch die Slowenen sind auf Gold-Kurs.
Rennrodlerin Julia Taubitz hat es geschafft! Die Sportsoldatin aus Annaberg-Buchholz dominierte auch den vierten Lauf und verteidigte die Führung im Einsitzer bei den Frauen vor Lettlands Elina Bota.
Mit Tränen der Freude und der schwarz-rot-goldenen Fahne auf den Schultern feierte die 29-Jährige ihren ersten Olympiasieg. Mit einem deutlichen Vorsprung von 0,918 Sekunden und einer Zeit von 3:30,625 Minuten stand sie ganz oben auf dem Podest, vor der Lettin. Bronze ging an die US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957 Sekunden).
Julia Taubitz kann weiterhin auf ihr erstes Olympia-Gold hoffen. Nach dem dritten von vier Läufen führt sie mit 0,704 Sekunden Vorsprung vor Elina Bota.
Allerdings profitierte sie vom großen Fehler ihrer deutschen Konkurrentin Merle Fräbel, die direkt am Start den Schlitten verriss und nun um eine Medaille bangen muss.
Die Entscheidung fällt im letzten Lauf ab 18.50 Uhr.
Im Spiel um Bronze beim Mixed-Curling setzte sich Italien mit 5:3 gegen Großbritannien durch und sicherte sich so die nächste Medaille bei den Winterspielen.
Das Finale zwischen Schweden und den USA beginnt um 18.05 Uhr.
Philipp Nawrath verpasste die Biathlon-Medaille als Fünfter knapp, obwohl er nur einen Fehler hatte.
Stattdessen sicherte sich Johan-Olav Botn, der im Dezember dominierte, seinen ersten Olympia-Sieg. Hinter ihm belegten Éric Perrot aus Frankreich und Landsmann Sturla Holm Lægreid die Plätze zwei und drei.
David Zobel wurde mit zwei Fehlern 21., Lucas Fratzscher ebenfalls mit zwei Fehlern 23. Philipp Horn schoss sechsmal daneben und wurde 40.
Kira Weidle-Winkelmann legte mit dem sechsten Rang in der Abfahrt vor, Emma Aicher fuhr mit einer starken Slalomleistung Silber für das deutsche Kombinations-Team ein!
Die 22-Jährige erzielte die beste Slalomzeit und überholte mehrere Teams. Am Ende musste sich das deutsche Duo nur den österreichischen Teams von Ariane Rädler und Katharina Huber um 0,05 Sekunden geschlagen geben. Bronze ging an die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.
Für Aicher ist es bereits die zweite Medaille bei diesen Spielen, nachdem sie Silber in der Abfahrt gewonnen hatte. Weidle-Winkelmann feierte ihre erste Olympia-Medaille – auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.
In einem von Stürzen geprägten Wettkampf sicherte sich Birk Ruud den Olympiasieg. Kein Athlet konnte den starken ersten Lauf des Norwegers übertrumpfen, der im letzten Durchgang selbst stürzte. Silber gewann der US-Amerikaner Alex Hall vor Neuseelands Luca Harrington.
Ruud holte damit seine zweite Goldmedaille bei Olympia, nachdem er 2022 in Peking den Big-Air-Wettbewerb gewonnen hatte.
Die ersten Shorttrack-Medaillen sind vergeben: Im Mixed-Team-Staffel-Finale setzte sich Gastgeber Italien vor Kanada und Belgien durch.
Ein deutsches Team war nicht am Start.
Im Mixed-Skispringen verzichten die deutschen Athleten auf Fahnenträgerin Katharina Schmid. Stattdessen vertrauen die Trainer auf Selina Freitag und Agnes Reisch, die im Normalschanzenwettbewerb am Samstag vor Schmid lagen.
Das Quartett komplettieren Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.
Norwegens Langlauf-Superstar Johannes Høsflot Klæbo gewann den Sprint der Männer wie schon im Skiathlon und holte Gold. Hinter ihm sicherte sich der US-Amerikaner Ben Ogden Silber, Klæbos Landsmann Oskar Opstad Vike Bronze.
Jan Stoelben war als bester Deutscher bis ins Viertelfinale gekommen, Janosch Brugger schied bereits in der Qualifikation aus.
Dreifach-Triumph für Schweden! Im Finale des Langlauf-Sprints setzte sich Linn Svahn vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist durch.
Für Coletta Rydzek und Laura Gimmler endete der Sprint im Halbfinale. In ihren Läufen belegten sie Plätze drei und vier und konnten sich nicht als Lucky Loser qualifizieren.
Die deutschen Langläuferinnen zeigten starke Leistungen und erreichten das Sprint-Halbfinale: Laura Gimmler wurde Zweite im Viertelfinale, Coletta Rydzek gewann ihren Lauf. Sofie Krehl verpasste das Halbfinale deutlich.
Kira Weidle-Winkelmann führte ihr Team in der Kombination zur Halbzeit auf Platz sechs.
Sie hatte in der Abfahrt 0,74 Sekunden Rückstand auf die US-Amerikanerin Breezy Johnson, die aktuell führt. Bis zu den Medaillen fehlen 0,47 Sekunden.
Im Slalom, der zweiten Disziplin der Team-Kombination, übernimmt Emma Aicher um 14 Uhr, die in dieser Saison nicht nur beste Abfahrerin, sondern auch beste Slalomfahrerin des Teams ist. Gemeinsam mit Weidle-Winkelmann strebt sie eine Medaille an.
Philipp Raimund hätte seine Goldmedaille gerne mit Norwegens Marius Lindvik gefeiert. Doch ihre Freundschaft zerbrach nach einem Anzug-Skandal bei der WM 2025.
„Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft mit Konkurrenten nach: Wie ins Gesicht gespuckt“
Die Olympischen Spiele 2026 begannen mit einer spektakulären Eröffnungsfeier. Doch der italienische Sender Rai hatte mit zahlreichen Pannen zu kämpfen, die mittlerweile für Aufsehen sorgen.
Sportchef Paolo Petrecca erkannte viele Beteiligte nicht, verwechselte unter anderem die Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey. Auch IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hielt er fälschlicherweise für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella.
Als Reaktion kündigte die Sportredaktion von Rai an, nach Ende der Spiele drei Tage zu streiken. Die Gewerkschaft Usigrai kritisierte Petrecca scharf und warf ihm vor, dem Sender, den Zuschauern und Sportjournalisten Schaden zugefügt zu haben.
Auch die Politik reagierte: Die italienische Opposition beklagte, seit Amtsantritt von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zähle politische Loyalität bei Rai mehr als fachliche Kompetenz.
Große Freude bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde am Montag überraschend Vater.
Die Geburt erlebte er auf besondere Weise: „Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star von Anruf geweckt, dann geht alles ganz schnell“.
Drei der vier deutschen Langläuferinnen haben den Sprint ins Viertelfinale überstanden.
Laura Gimmler wurde 17., Sofie Krehl 21. und Coletta Rydzek 24. – alle qualifizierten sich für die nächste Runde. Katherine Sauerbrey schied als 39. aus.
Während die Qualifikation noch als Einzelzeitfahren ausgetragen wird, folgen ab Viertelfinale Heats mit je sechs Läuferinnen im direkten Duell.
Am späten Sonntagabend gab Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram ab.
Was sie zu sagen hatte, lest Ihr hier: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort: Das ist ihre Diagnose“.
Nach dem erfolgreichen dritten Wettkampftag mit Philipp Raimunds Gold im Skispringen richtet sich nun der Fokus auf Dienstag, an dem das deutsche Team wieder heiße Medaillenkandidaten stellt.
Die besten Chancen hat Deutschland im Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel nach zwei von vier Läufen auf Gold- beziehungsweise Silberkurs liegen. Der letzte Lauf startet um 18.34 Uhr in der Eisbahn von Cortina.
Raimund will einen Tag nach seinem Triumph nachlegen, denn um 18.45 Uhr steht der Mixed-Wettbewerb an. Auch Snowboarderin Emma Aicher hofft mit Kira Weidle-Winkelmann in der Team-Kombination (10.30 Uhr Abfahrt, 14 Uhr Slalom) auf eine weitere Medaille.
Außerdem rechnen sich die deutschen Biathleten im Einzel (13.30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13.13 Uhr) Außenseiterchancen aus. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Während beim Damen-Eishockey noch das vierte Gruppenspiel zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute mit dem „Gold-Hille“-Wunder.
Deutschland kletterte damit im Medaillenspiegel auf Platz vier.
Philipp Raimund gewann die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen. Der 25-Jährige siegte im italienischen Predazzo im Wettbewerb von der Normalschanze.
Der Erfolg war eine Überraschung, da Raimund bisher keinen Weltcup-Sieg errungen hatte. Am Montagabend setzte er sich mit 270,4 Punkten gegen den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido durch. Im Fernsehinterview sagte er strahlend: „Ich wusste, es würde weit gehen. Es ist unglaublich.“
Mehr zu „Gold-Hille“ lest Ihr hier: „Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück kaum fassen“.
Deutschland hat am Dienstag sehr gute Chancen auf eine weitere Rodel-Goldmedaille. Julia Taubitz, Weltmeisterin, und Merle Fräbel, Vizeweltmeisterin, lagen nach zwei von vier Läufen eng beieinander und lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Taubitz führt nur knapp mit 61 Hundertstelsekunden Vorsprung vor Fräbel.
Ohne deutsche Starterin fällt heute die Entscheidung im Snowboard der Frauen.
Annika Morgan erreichte in der Qualifikation den 13. Platz und verpasste damit knapp das Finale der besten zwölf.
Die deutschen Eishockey-Damen kämpfen weiter um den Einzug ins Olympia-Viertelfinale.
Im dritten Spiel der Gruppenphase gewann das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod nach Verlängerung 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) gegen Frankreich, nachdem zuvor Japan mit 5:2 besiegt wurde. Die deutsche Mannschaft ließ zahlreiche Chancen ungenutzt.
Laura Kluge erzielte die Führung 35 Sekunden vor der Pause, Frankreich glich durch Estelle Duvin im letzten Drittel aus. Erst in der Verlängerung traf Katarina Jobst-Smith zum vielumjubelten 2:1.
Das Glamourgirl auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.
Im 1000-Meter-Eisschnelllauf setzte sich die 27-jährige niederländische Spitzensportlerin vor ihrem Freund Jake Paul mit 0,28 Sekunden Vorsprung vor Teamkollegin Femke Kok durch und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf.
Bronze ging an Miho Takagi aus Japan, die 2020 und 2023 auf ihrer Paradestrecke Weltmeisterin wurde.
Gleich beginnen die Entscheidungen über 1000 Meter bei den Frauen im Eisschnelllauf.
Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zu den Medaillenkandidatinnen.
Anna Ostlender (23) ist als einzige Deutsche am Start, besitzt auf dieser Strecke jedoch nur Außenseiterchancen.
Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz bei der Abfahrt in Cortina d’Ampezzo richtete Trainer Aksel Lund Svindal (42) ein emotionales Statement an Lindsey Vonn (41).
„Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst nicht nur die Menschen, die Deinen Weg verfolgen, sondern auch uns, die wir täglich eng mit Dir arbeiten“, schrieb der 42-Jährige auf Instagram. „Der gestrige Tag war hart für alle, aber am meisten für Dich.“
Die Olympiasiegerin von 2020 war nach zwölf Sekunden an einem Tor hängen geblieben und schwer gestürzt, dabei brach sie sich das linke Bein.
In Kürze geht es für die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft aufs Eis.
Im dritten Gruppenspiel trifft die Mannschaft von Jeff MacLeod ab 16.40 Uhr auf Frankreich.
Ein Sieg könnte den wichtigen Schritt Richtung Viertelfinale bedeuten.
Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podium in der alpinen Team-Kombination deutlich.
Nach dem elften Platz von Jocher in der Abfahrt konnte Straßer die Gesamtplatzierung nur um einen Rang verbessern, wodurch Deutschland knapp die Top Ten erreichte.
Den Sieg sicherten sich Franjo van Allmen und Tanguy Nef aus der Schweiz, gefolgt von Marco Odermatt/Loic Mellarc sowie Vincent Kriechmayr/Manuel Feller aus Österreich.
Im Ski-Freestyle triumphierte die Schweizerin Mathilde Gremaud zum zweiten Mal bei Olympia. Wie vor vier Jahren in Peking verwies sie die chinesische Superstar Eileen Gu auf Rang zwei, Dritte wurde die Kanadierin Megan Oldham.
Deutsche Athletinnen konnten aufgrund der Verletzung von Muriel Mohr im Training nicht teilnehmen.
Trotz großer Schießkünste wird Justus Strelow beim Einzel-Biathlon nicht antreten. Stattdessen setzt der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.
Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, dass die schwierige vier Kilometer lange Runde im Einzel nicht zu Strelows Stärken passe und er für die Staffeln noch gebraucht werde. Strelow akzeptierte die Entscheidung „wie ein Teamplayer“.
Die Team-Kombination der Männer läuft: Nach der Abfahrt belegt das deutsche Duo Simon Jocher und Linus Straßer Platz elf.
Jocher war 1,33 Sekunden langsamer als der schnellste Läufer Giovanni Franzoni aus Italien. Im Slalom, der um 14 Uhr startet, hat Straßer noch alle Chancen, da er zu den besten Slalomfahrern der Welt gehört.
Am zweiten Wettkampftag gewann Deutschland alle Medaillen! Auch am Montag könnte es weiter erfolgreich laufen.
Im Männer-Skispringen von der Normalschanze am Abend hat Philipp Raimund die besten Aussichten. Obwohl er noch keinen Weltcup-Sieg errungen hat, stand er in dieser Saison bereits fünfmal auf dem Podest. Beim letzten Training am Sonntagabend erreichte er die Plätze eins, eins und zwei.
Auch Felix Hoffmann darf sich Hoffnungen auf Edelmetall machen.
Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.
Beim Mixed-Eiskunstlauf klirren unter großer Prominenz wie Tennisstar Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix die Kufen, während Team Deutschland sich über erste Medaillen freut.
Gold-Rodler Max Langenhan überstrahlte den zweiten Wettkampftag, davor verpasste Emma Aicher die Führung in der Abfahrt knapp und holte Silber, die Mixed-Staffel sicherte Bronze. Leider überschattete der schwere Unfall von US-Star Lindsey Vonn die Spiele am Sonntag.
Eine Übersicht aller Medaillengewinner findet Ihr im Medaillenspiegel.
Die Bronze-Feier der deutschen Biathleten läuft auf Hochtouren, doch offenbar sind die Medaillen nicht ganz unempfindlich.
Beim Freudensprung fiel Justus Strelow seine Medaille vom Band auf den Boden, wie ein Instagram-Video des DSV zeigt.
„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, wunderte sich der Verband. Hoffentlich blieb der glänzende Teil unversehrt!
Rennrodler Max Langenhan bescherte Deutschland das erste Gold bei den Winterspielen in Italien!
Mehr zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr unter: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan rast zum Triumph“.
In olympischer Rekordzeit von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.
Der Weltrekordhalter aus Norwegen ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.
Die deutschen Starter waren nicht im Kampf um Medaillen, aber mit den Plätzen zehn (Gabriel Groß), 16 (Felix Maly) und 19 (Fridtjof Petzold) durchaus gut platziert.
Nach Lindsey Vonns schwerem Sturz gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Verletzungs-Update.
Was er berichtete, lest Ihr hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Update“.
Schon am ersten Wettkampftag stellte Rodler Max Langenhan zwei Bahnrekorde in Cortina auf, den dritten sogar im dritten Lauf.
Mit diesem Rekord geht der 26-Jährige in den letzten Durchgang mit fast drei Zehntel Vorsprung vor dem Österreicher Jonas Müller. Kristers Aparjods auf Rang vier liegt bereits über eine Sekunde zurück – im Rodeln Welten.
Für Routinier Felix Loch läuft es nicht gut: Er liegt aktuell nur auf Rang acht. Teamkollege Timon Grancagnolo belegt Platz zehn.
Nach dem Gewinn der Mixed-Staffel-Medaille zeigte Vanessa Voigt große Emotionen.
Die 28-Jährige erinnerte sich an das schwierige vergangene Jahr: „Passiert das wirklich? Nach Staffel-Bronze fließen bei Biathlon-Star die Tränen“.
Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich. Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus. Zuvor waren Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale gescheitert.
Gold gewannen die Tschechin Zuzana Maderova und Österreichs Benjamin Karl.
Was für eine spannende Staffel mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sicherte Bronze hinter Frankreich und Italien.
Siebenmal blieben die Deutschen fehlerfrei, doch beim letzten Schießen verpasste Franziska Preuß eine Scheibe und musste in die Strafrunde. Ihr Glück: Norwegens Maren Kirkeeide schoss zwei Fehler. So reichte es trotzdem für das Podest.
Nach Silber für Emma Aicher war das die zweite deutsche Medaille des Tages.
Bei Lindsey Vonns Sturz waren Familienmitglieder, darunter ihre Schwester Karin Kildow, vor Ort.
Was sie dazu sagte, lest Ihr hier: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“.
Gibt es eine Biathlon-Sensation? Noch nie stand die deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit sieht es gut aus.
Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath kamen fehlerfrei durch, zur Frauen-Staffel übergaben sie auf Platz zwei, knapp hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien.
Nun sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß am Zug, die Medaille zu sichern.
Keine Überraschung im Männer-Skiathlon: Johannes Høsflot Klæbo gewann den Wettbewerb über 2x10 km und feierte seinen sechsten Olympiasieg.
Martin Løwstrøm Nyenget aus Norwegen holte Bronze, dazwischen erkämpfte Mathis Desloges aus Frankreich Silber. Bester Deutscher wurde Friedrich Moch auf Platz 26.
Drei deutsche Snowboarder erreichten die Top 16 im Parallel-Riesenslalom.
Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister (Siebte) und Cheyenne Loch (15.) weiter um Medaillen. Bei den Männern schaffte nur Elias Huber als Zwölfter das Achtelfinale, Weltmeister Stefan Baumeister schied als 18. aus.
Nach fast 20-minütiger Unterbrechung lief das Rennen erneut an, Emma Aicher konnte sich nicht mehr vom Silberplatz verdrängen lassen.
Die Abfahrtsweltmeisterin Breezy Johnson aus den USA sicherte Gold, Bronze ging an Lokalmatadorin Sofia Goggia.
Es ist die erste deutsche Medaille, allerdings überschattet vom schweren Sturz von Lindsey Vonn. Kira Weidle-Winkelmann belegte den neunten Rang.
Nach etwa 15 Minuten konnte Vonn abtransportiert werden.
Ein Hubschrauber brachte die US-Amerikanerin ins nächste Krankenhaus.
Noch immer wird Lindsey Vonn auf der Piste behandelt, während der Helikopter zur Abholung ankommt. Die Bilder sind erschütternd.
Ein schlimmer Anblick: Lindsey Vonn stürzte früh im Rennen, nachdem Kira Weidle-Winkelmann auf Platz sieben ins Ziel kam.
Die US-Amerikanerin, die mit einem gerissenen Kreuzband antrat, blieb an einem Tor hängen, flog durch die Luft und blieb bewegungslos liegen.
Was für eine Fahrt!
Emma Aicher zeigte in der Abfahrt eine großartige Leistung und musste sich nur Weltmeisterin Breezy Johnson um vier Hundertstel geschlagen geben. Nun heißt es bangen um eine Medaille.
Der erste Wettkampf wurde durch Proteste in Mailand überschattet.
Details findet Ihr hier: „Demos gegen ICE eskalieren – heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.
Die Parallel-Riesenslalom-Qualifikation der Snowboarder läuft bereits, um 11.30 Uhr fällt die erste Medaillenentscheidung bei der Damen-Abfahrt. Deutschland hat heute mehrere heiße Eisen im Feuer.
Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann zählen in der Abfahrt zu den Medaillenkandidatinnen, standen beide in dieser Saison bereits auf dem Podest, Aicher gewann sogar eine Abfahrt. Weidle-Winkelmann überzeugte in den Trainingsläufen, auch bei Aicher zeigt der Trend nach oben.
Bei den Snowboardern gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister mit Medaillenchancen ins Rennen, im Rodeln führt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag im Einsitzer der Männer das Feld an. Auch die Biathlon-Mixedstaffel kann auf eine Medaille hoffen.
Den kompletten Zeitplan des Tages findet Ihr hier.
Beim Snowboard-Big-Air-Wettbewerb gingen Gold und Silber an Japan, Bronze an China.
Favorit Hiroto Ogiwara ging überraschend leer aus, während seine Landsmänner Kira Kimura (1.) und Ryoma Kimata (2.) überzeugten. Der Chinese Yiming Su wurde Dritter.
Die Norwegerin Anna Odine Stroem gewann überraschend die Goldmedaille beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.
Die 27-Jährige lag nach starken Sprüngen 1,1 Punkte vor der Favoritin Nika Prevc, Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.
Beste Deutsche war Selina Freitag mit Platz sieben. Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Rang 16, Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied bereits im ersten Durchgang aus.
Felix Loch (36) erlebte eine Enttäuschung: Der Rodel-Gesamtweltcup-Führende liegt zur Halbzeit nur auf Rang acht.
Besser machte es sein Mannschaftskamerad Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der mit neuem Bahnrekord in Cortina führt.
Incredibile! Zum 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.
Im 3000-Meter-Eisschnelllauf der Frauen stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf und ließ Ragne Wiklund (Norwegen) sowie Valérie Maltais (Kanada) deutlich hinter sich.
Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte als Favoritin und wurde Vierte.
Zwei von fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind bereits gefallen. Ab etwa 16.10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.
Im Mailänder Speed Skating Stadium starten die Frauen über 3000 Meter.
Aus deutscher Sicht sind die Medaillenchancen gering, mit Josie Hofmann (29) ist nur eine Athletin aus Deutschland vertreten.
Fast zeitgleich meldete die italienische Bahn drei Schadensstellen im Norden des Landes.
Ermittler schließen Sabotage nicht aus und haben Anti-Terror-Experten hinzugezogen.
Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden am Bahnnnetz zum Olympia-Start entdeckt“
Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft kann weiter auf das Viertelfinale bei Olympia hoffen.
Nach der Auftaktniederlage gegen Schweden besiegte das Team von Jeff MacLeod Japan deutlich mit 5:2 vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier – der erste Olympia-Sieg seit zwölf Jahren.
Schon früh stellte Deutschland die Weichen auf Sieg: Kapitänin Daria Gleißner traf nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) erhöhten auf 3:0.
Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) sorgten für 5:0, ehe Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) nur noch zum Anschlusstreffer trafen.
Doppel-Erfolg für Schweden!
Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen und holte Gold. Mit 51 Sekunden Rückstand sicherte Teamkollegin Ebba Andersson Silber vor der Norwegerin Heidi Weng.
Die deutschen Langläuferinnen blieben hinter den Erwartungen. Pia Fink wurde 13., Hennig-Dotzler kam auf Platz 30.
Hoher Besuch im Olympischen Dorf: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) wünschte Team Deutschland viel Erfolg.
Er hofft, dass sich die Vorbereitung „in guten Platzierungen und möglichst vielen Medaillen“ auszahlt und drückt den Sportlern die Daumen.
Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender (64) besuchen neben Mailand auch Cortina d’Ampezzo und Antholz in Südtirol.
Von Bormio führt der Weg nun ohne Umwege weiter nach Tesero.
Im Val di Fiemme hat gerade der Frauen-Langlauf im Skiathlon über 20 Kilometer begonnen, bei dem ebenfalls Medaillen vergeben werden.
Die erste Medaille des Tages wurde vergeben.
Der Schweizer Franjo von Allmen gewann die Abfahrt auf der legendären Stelvio-Piste in Bormio vor Giovanni Franzoni aus Kitzbühel. Dritter wurde Dominik Paris aus Südtirol. Silber und Bronze bleiben damit in Italien.
DSV-Fahrer Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.
Als einziger Deutscher liegt Simon Jocher nach der Abfahrt vorerst auf Platz 19.
Das wäre seine zweitbeste Platzierung der Saison, sollte er sich nicht noch verschieben lassen.
Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor den Italienern Giovanni Ranzoni und Dominik Paris und bestätigt seine Favoritenrolle.
Simon Jocher ist der einzige deutsche Starter und hat als 28. nur Außenseiterchancen auf eine Medaille.
Schockmoment um Maxence Muzaton (35)!
Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Rutschen, stürzte und rutschte über die Piste.
Glücklicherweise konnte er sich wieder aufrichten und blieb unverletzt.
Jetzt starten die Speed-Spezialisten!
Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die alpinen Wettbewerbe und damit die erste Medaillenentscheidung der Spiele.
Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold sichert.
Nach der beeindruckenden Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los! Nach drei Tagen mit Vorrunden fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.
Den Anfang machen die alpinen Skifahrer mit der Herren-Abfahrt um 11.30 Uhr. Deutschland hat gute Medaillenchancen, denn um 18.45 Uhr startet der Normalschanzen-Wettbewerb der Skispringerinnen mit drei deutschen Athletinnen: Selina Freitag (24), Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) und Agnes Reisch (26).
Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier.
Gänsehaut pur!
Zeitgleich entzünden die Ski-Ikonen Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) und Sofia Goggia (33) das olympische Feuer in Mailand und Cortina.
Die 25. Olympischen Winterspiele sind offiziell eröffnet.
Die Spannung steigt: Gleich wird das olympische Feuer entfacht.
Dies geschieht gleichzeitig in Mailand am Arco della Pace und in Cortina auf der Piazza Dibona.
Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli (59) und dem Kinderchor der Mailänder Scala.
Die Zeremonie geht weiter!
Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge feierlich in die Stadionsmitte.
Nun ist der Moment gekommen, auf den alle gewartet haben.
Die Fackelträger ziehen ins Stadion ein, begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli (67), der „Nessun dorma“ singt. „Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!“
Das Entzünden der Feuer steht bevor.
Nach den eindrucksvollen Reden von Giovanni Malagò und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella (84) die Eröffnungsformel: „Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet.“
Das Highlight des Abends rückt näher.
Zuvor richteten Giovanni Malagò und Kirsty Coventry Worte an Zuschauer und Athleten.
Nach Einmarsch aller Athleten folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Geschichte.
Schauspielerin Sabrina Impacciatore (57) führt in einem Film durch die Historie der Winterspiele. Zum Frühstück können Sie dann mit folgendem Fakt glänzen: 1924 fanden die ersten Olympischen Winterspiele im französischen Chamonix statt.
Zum Finale wird es laut: Das Gastgeberland betritt die Bühne.
Die Athleten strahlen pure Freude aus, das Publikum jubelt begeistert – beeindruckende Bilder!
Peinlich für Belgien: Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.
Gemeinsam mit Shorttrack-Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Ehre haben, doch Zugprobleme verhinderten rechtzeitiges Erscheinen.
„Trotz verschiedener Alternativen konnte er nicht pünktlich anreisen“, teilte das belgische Olympia-Team auf Instagram mit.
Wir sind bei „S“ angekommen.
Der Großteil der Nationen ist eingetroffen, nur wenige fehlen noch.
Die Schweiz tritt nicht in voller Mannschaftsstärke beim Einmarsch an.
Im Damen-Eishockey wurde in der Nacht ein Norovirus-Fall bestätigt. Das Team gab auf Instagram bekannt, dass die Infektion erst nach dem Auftaktsieg gegen Tschechien bekannt wurde.
Als Vorsichtsmaßnahme verzichtete die Mannschaft auf die Eröffnungsfeier.
Endlich: Eishockey-Star Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, während Skispringerin Katharina Schmid (29) die deutsche Delegation bei der Nationenparade in Predazzo anführt.
Das auffällige Team-Outfit – Ponchos – sorgte bereits für gemischte Reaktionen, aber Geschmäcker sind verschieden.
Nach etwa 20 Minuten ist der Einmarsch bei „C“ erreicht.
Wer auf Deutschland wartet, muss sich gedulden, denn das Team erscheint erst unter dem Namen „Germania“.
Die Brasilianer überraschen beim Einlaufen in Cortina mit einem kurzen Tanz und bringen die Stimmung zum Kochen – ein Stück Copacabana in Italien.
Jetzt liegt der Fokus ganz auf den Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.
Den Auftakt macht traditionell Griechenland, danach folgen die Nationen in alphabetischer Reihenfolge der Gastgebersprache. Deutschland läuft als 32. unter „Germania“ ein.
Zeit für Poesie!
Alle Augen richten sich auf Schauspieler Pierfrancesco Favino (56), der das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi vorträgt.
Im San-Siro-Stadion erheben sich die Zuschauer, die italienische Nationalhymne erklingt.
Zeitgleich wird an den anderen drei Austragungsorten die Trikolore gehisst.
Modedesigner Giorgio Armani wird mit einer Showeinlage geehrt. Der Italiener starb im September letzten Jahres im Alter von 91 Jahren.
Stürmischer Applaus im Stadion!
Früh in der Zeremonie singt US-Popstar Mariah Carey (56) den Italo-Hit „Volare“.
Weiter geht’s künstlerisch!
Die Schauspielerin und Sängerin Matilda De Angelis (30) tritt auf, dann schweben drei riesige Farbtuben in Blau, Rot und Gelb über der Bühne, begleitet von bunt kostümierten Tänzern.
Es ist klar: Es erwarten uns noch viele Überraschungen.
Zum Beginn liegt der Fokus auf Kunst.
Das Stadion wird zum Museum, Tänzer stellen Skulpturen nach und verwandeln die Bühne in eine Galerie.
Los geht’s! Die Eröffnungsfeier hat begonnen.
Trotz festlicher Stimmung ist das Stadion nur zu zwei Dritteln gefüllt. Die hohen Ticketpreise scheinen viele Fans abgeschreckt zu haben.
130 deutsche Athleten nehmen heute an der großen Eröffnungsfeier teil. Sie treten jedoch nicht gemeinsam in Mailand auf, sondern werden an vier Austragungsorten begrüßt.
Neben dem Hauptteil im San Siro sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feier. So können die Sportler an ihren Wettkampforten bleiben und müssen nicht nach Mailand reisen.
Das lange Warten endet bald: In etwa einer Stunde startet die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.
Ab 19.50 Uhr überträgt Das Erste die Hauptzeremonie live aus dem Mailänder San-Siro-Stadion. Tom Bartels (60) kommentiert gemeinsam mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66). Auch in Cortina, Predazzo und Livigno gibt es kleinere Veranstaltungen.
Wer möchte, kann das Spektakel auch bei Eurosport verfolgen oder hier in unserem XXL-Olympia-Ticker mitfiebern.
Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin hat sich im Slopestyle-Training schwer verletzt.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) berichtete auf Instagram, dass Mohr sich nach der Landung eines Sprungs einen „kleinen eingeklemmten Meniskuslappen“ im linken Knie zuzog. Sie musste sich einer arthroskopischen Operation in der Orthopädischen Chirurgie München unterziehen.
Ihr Arzt Dr. Manuel Köhne erklärte: „Das Knie ist stabil und ohne weitere Verletzungen. Bei gutem Heilungsverlauf wird es in wenigen Tagen wieder voll belastbar sein.“ Mohr kann weiterhin auf einen Start bei den Spielen hoffen.
Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus, sodass Kira Weidle-Winkelmann (29) am Freitag erstmals die Piste in Cortina befuhr.
Sie erreichte die drittschnellste Zeit des Tages, war aber mit der Streckenpräparation unzufrieden.
„Man will bei Großereignissen immer etwas Besonderes machen, mehr Spannung reinbringen. Ich bin kein Fan davon. Unser Sport ist gefährlich genug, da braucht es keine zusätzlichen Risiken“, sagte sie.
Weidle-Winkelmann hatte 2021 bei der WM in Cortina Silber in der Abfahrt gewonnen. Doch die Strecke wurde verändert und mit schärferen Wellen versehen.
„Es ist nicht mehr das schöne Cortina, wie man es kennt“, so die Sportsoldatin, die in dieser Saison zwei Mal auf dem Abfahrtspodium stand. „Jetzt wissen wir es und müssen damit umgehen.“
Das abgebrochene Abfahrtstraining der Frauen verlief für die beiden deutschen Athletinnen sehr unterschiedlich.
Emma Aicher (22) hatte nach der langen Pause Probleme mit der Strecke und schied früh aus, während Kira Weidle-Winkelmann (29) die drittschnellste Zeit fuhr.
Die größte Aufmerksamkeit galt Lindsey Vonn (41), die nach ihrem Kreuzbandriss belastete und souverän ins Ziel kam. Eine Medaille scheint trotz Handicap möglich.
Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34) zeigte große Härte, nachdem er am Donnerstag schwer stürzte und seinen Helm verlor.
Weniger als 20 Stunden später stand er wieder auf der Piste, fuhr trotz blutender Nase, geschwollenem Auge und mehreren fehlenden Zähnen seine nächste Abfahrt und belegte beim Training den zweiten Platz. Viele Athleten verzichteten jedoch auf Training, sodass die Platzierung wenig Aussagekraft hat.
Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) stellte sich der italienische Sportdirektor klar hinter seine Athletin.
Klaus Höllrigl berichtete auch, wie das Team und Passler von dem Testergebnis erfuhren. Mehr dazu hier: „‚Absolutes No-Go‘: So erfuhr Biathletin von ihrem positiven Dopingtest“.
Das zweite Abfahrtstraining der Frauen wurde mehrfach unterbrochen.
Nach einem Sturz von Ilka Štuhec (35) musste die Piste repariert werden. Kurz vor dem Start von Emma Aicher wurde das Training wegen dichten Nebels erneut unterbrochen.
Auch Lindsey Vonns Durchgang wird mit Spannung erwartet, da sie mit frischem Kreuzbandriss antritt.
Die deutschen Bob-Herren Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35) nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil, obwohl sie bereits in Cortina trainierten.
Sie reisen vorzeitig zurück nach Innsbruck bzw. Königssee, da die Betten im Athletendorf knapp sind und für Sportler mit früheren Wettbewerben benötigt werden.
Die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) sieht sich schon vor dem Start harscher Kritik ausgesetzt.
Mehr dazu hier: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.
Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) erlebte eine schwere Zeit, da sein Vater Hugo kürzlich verstarb.
Wie er damit umgeht, lest Ihr hier: „Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters“.
Heute beginnt es endlich! Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San Siro offiziell eröffnet.
Wegen der Verteilung der Wettkampforte über Norditalien können nicht alle Athleten vor Ort sein. Deshalb gibt es drei weitere Veranstaltungen in Cortina, Livigno und Predazzo, wo Katharina Schmid die deutsche Delegation anführt.
Die Wettkämpfe laufen bereits seit Mittwoch, auch heute sind Eiskunstlauf und Curling im Einsatz, bevor um 11.30 Uhr in Bormio die ersten Medaillen im Skirennsport vergeben werden.
Felix Hoffmann (28) zeigte beim ersten Training auf der Normalschanze in Predazzo eine starke Leistung.
Der Thüringer mischte in allen drei Durchgängen vorne mit, gewann einen Lauf und wurde zweimal Zweiter und Dritter.
Philipp Raimund (25) erreichte die Plätze drei, fünfzehn und sechs.
Andreas Wellinger (30) wurde 20., elfter und 18., Pius Paschke (35) belegte die Ränge 28, 30 und 27.
Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste das Big-Air-Finale.
Er scheiterte in der Qualifikation, da er seine ersten beiden Sprünge nicht sauber landen konnte. Wie schon 2022 in Peking gelang ihm der Finaleinzug nicht.
Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training auf der Normalschanze in Predazzo.
Katharina Schmid (29) erreichte die Plätze 15, 18 und 19. Selina Freitag (24) konnte sich noch nicht vorne platzieren.
Agnes Reisch (26) überzeugte mit den Rängen vier, zehn und fünf. Juliane Seyfarth (35) wurde 38., 33. und 26.
Das Eishockey-Gruppenspiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada wurde abgesagt.
Im finnischen Team gab es einen Norovirus-Ausbruch, viele Spielerinnen sind nicht einsatzfähig.
Die Partie, die für 21 Uhr angesetzt war, wird am Donnerstag nachgeholt. Die Entscheidung trafen Teams und Veranstalter gemeinsam.
Auftakt-Niederlage für die deutschen Eishockey-Damen!
Vor der offiziellen Eröffnungsfeier verlor das Team von Jeff MacLeod gegen Schweden mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).
Katarina Jobst-Smith brachte Deutschland früh in Führung (9. Minute), doch Schweden drehte das Spiel durch drei Tore von Lina Ljungblom (12./28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.).
Auf der Pista Stelvio kam es erneut zu einem schweren Sturz im Abfahrtstraining.
Nach dem Unfall von Fredrik Möller (25) am Mittwoch stürzte nun ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34).
Der Österreicher verlor in einer Rechtskurve die Kontrolle, rutschte auf dem Rücken und stürzte. Dabei flog er durch ein Tor, verlor seinen Helm und wurde vom Fangnetz aufgehalten.
Hemetsberger erlitt eine blutende Nase, Verletzungen im Mundbereich, eine Schwellung am Auge und klagte über Beinschmerzen.
Fredrik Möller hatte sich bereits am Vortag eine Schulterluxation zugezogen. Ob er am Samstag bei der Herren-Abfahrt starten kann, ist unklar.
Vor dem offiziellen Start der Spiele gibt es bereits die nächste negative Schlagzeile: Im Olympischen Dorf in Mailand wurden in 70 Zimmern Sanitäranlagen mutwillig beschädigt.
Laut „Corriere della Sera“ sollen zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar Duschen und Toiletten mit Fräsen beschädigt worden sein. Die Polizei vermutet Sabotage.
Die Schäden wurden erst jetzt nach einem großen Wasserschaden entdeckt.
Erstaunlich: Zugang zum neuen Olympischen Dorf ist nur mit speziellem Ausweis und QR-Code möglich. Überwachungskameras sollen weitere Hinweise liefern.
Die ersten vier Spiele im Mixed-Curling sind abgeschlossen.
Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz gewannen ihre Auftaktspiele.
Alle Ergebnisse im Überblick:
Schweden – Südkorea 10:3
Großbritannien – Norwegen 8:6
Kanada – Tschechien 10:5
Estland – Schweiz 7:9 n.V.
Anders als erwartet verlief der Auftakt des Curling-Mixed-Wettbewerbs.
Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina musste die Veranstaltung kurz unterbrochen werden.
Um 19.08 Uhr fiel das Licht aus, nach kurzer Zeit war das Problem behoben und der Wettkampf konnte störungsfrei fortgesetzt werden.
Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnungsfeier starten die Mixed-Curling-Teams in Cortina.
Ab 19.05 Uhr finden die ersten vier Spiele im Olympiastadion statt.
Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) sind die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier am Freitag.
Der DOSB gab die Wahl am Mittwoch offiziell bekannt.
Das Duo setzte sich bei der Online-Abstimmung mit über 135.000 Stimmen gegen Johannes Rydzek (34), Laura Nolte (27), Tobias Wendl (38) und Ramona Hofmeister (29) durch.
Sie treten die Nachfolge von Claudia Pechstein (53) und Francesco Friedrich (35) an, die 2022 in Peking die deutsche Fahne trugen.
Zwei Tage vor dem Start der Spiele wurde Italien offenbar Ziel russischer Cyberangriffe.
Außenminister Antonio Tajani (72) berichtete am Dienstag laut Medien, dass mehrere Cyberangriffe auf Außenministeriums-Büros in Washington sowie auf Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina, abgewehrt wurden.
Die Attacken hätten „russischen Ursprung“ gehabt, weitere Details wurden nicht genannt.
Vor dem eigentlichen Start gibt es bereits die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25) stürzte im ersten offiziellen Abfahrtstraining in Bormio schwer.
Der Norweger verlor in der Kurve die Kontrolle und rutschte die Piste hinunter. Er konnte den linken Arm nicht mehr bewegen und wurde nach einer längeren Behandlung mit dem Helikopter abtransportiert.
Auch wenn die Spiele erst am Freitag offiziell starten, finden heute die ersten Wettkämpfe statt!
Den Auftakt machen die Curling-Mixed-Partien ab 19.05 Uhr.
Eine Übersicht der heutigen Wettkämpfe findet Ihr hier: „Olympia 2026: Alle Wettbewerbe am 4. Februar“.
Die Internationale Test-Agentur (ITA) nahm in den sechs Monaten vor den Spielen 7100 Dopingproben bei rund 2800 Athletinnen und Athleten.
Das entspricht 92 Prozent der Teilnehmer. Der Fokus lag auf risikoreichen Disziplinen wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.
Besonders oft wurden Sportler aus China, Deutschland, den USA und Spanien getestet (über 94 Prozent).
Kurz vor Olympia änderte das US-Team den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ zu „Winter House“.
Die US-Sportverbände reagierten damit offenbar auf die Assoziation mit der US-Einwanderungsbehörde ICE, die zuletzt wegen harter Maßnahmen und Todesfällen in Kritik stand.
Dies hatte auch Demonstrationen in Mailand ausgelöst.
Gute Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Deutsche Sporthilfe hat die Prämien für Medaillen bei Olympia erhöht.
Gold wird künftig mit 30.000 Euro belohnt (vorher 20.000), Silber mit 20.000 Euro (vorher 15.000), Bronze bleibt bei 10.000 Euro.
Wer führt Deutschland bei der Eröffnungsfeier ins San Siro?
Wie gewohnt wird ein Duo aus Mann und Frau die Fahne tragen. Zur Wahl standen Snowboarderin Ramona Hofmeister (29), Bob-Pilotin Laura Nolte (27) und Skispringerin Katharina Schmid (29) sowie Eishockey-Profi Leon Draisaitl (30), Nordischer Kombinierer Johannes Rydzek (34) und Rennrodler Tobias Wendl (38).
Bis Dienstag, 3. Februar, konnte online abgestimmt werden. Die Bekanntgabe erfolgte am 5. Februar, einen Tag vor der Eröffnungsfeier.
Herzlich willkommen zu unserem großen Liveticker der Olympischen Winterspiele 2026! Hier erfahrt Ihr alles Wichtige zum deutschen Team, den Medaillenentscheidungen und vielen Highlights.