Olympia 2026 im Liveticker: Preuß startet in ihr letztes Rennen!
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind derzeit in vollem Gange!
Das deutsche Team steht kurz vor dem Ende der Spiele bei sechs Olympiasiegen sowie je acht Silber- und Bronzemedaillen. Kommt zum Abschluss am letzten Wochenende noch weitere Edelmetall-Ausbeute hinzu?
In unserem ausführlichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch laufend über alle Medaillenentscheidungen, besondere Momente und interessante Randnotizen.
Neben Franziska Preuß gehen auch Vanessa Voigt und Janina Hettich-Walz an den Start.
Alle drei Athletinnen verfügen (wenn auch als Außenseiterinnen) über Chancen auf einen Platz auf dem Podium, doch die Favoritinnen stammen vor allem aus Frankreich, Schweden, Norwegen und Italien.
Für Franziska Preuß bedeutet der heutige Wettkampf das finale Rennen ihrer Karriere. Gleichzeitig drohen den deutschen Biathleten die bislang schwächsten Winterspiele aller Zeiten.
In wenigen Minuten beginnt der Massenstart der Frauen. Schaffen es die Damen, dem deutschen Team doch noch eine zweite Medaille zu sichern?
Tatjana Paller und Finn Hoesch verpassten das ausgegebene Ziel, den fünften Platz, bei der ersten olympischen Skibergsteiger-Staffel nur knapp. Die Deutschen belegten mit einem Rückstand von 1:43 Minuten Rang sieben.
Emily Harrop und Thibault Anselmet aus Frankreich, die großen Favoriten, führen das Feld an, Silber und Bronze gehen an die Schweiz und Spanien.
Tim Hronek und Florian Wilmsmann belegten im kleinen Finale im Ski-Cross die Plätze sechs und sieben.
Olympiasieger wurde der Italiener Simone Deromedis als große Überraschung. Sein Landsmann Federico Tomasoni komplettierte den Doppelsieg für Italien auf Rang zwei. Das Bronze sicherte sich Alex Fiva aus der Schweiz.
Nach dem zweiten Lauf im Viererbob führen Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour die Rangliste auf den Plätzen eins bis drei an!
Ammour setzte sich vor Hall und Follador, während Lochner nach erneut mäßigem Start zulegte und einige Hundertstelsekunden auf Friedrich gutmachte.
"Ich glaube, das heutige Ergebnis nach dem ersten Tag ist schon ganz in Ordnung," zeigte sich Lochner im ARD-Interview bescheiden. Er hat seine Teamkollegen bereits um 43 bzw. 59 Hundertstelsekunden distanziert.
Unglaublich! Der Norweger holte nach 2 Stunden und 7 Minuten auch den Sieg über 50 Kilometer im Langlauf. Er war bereits zuvor der erfolgreichste Winter-Olympionike der Geschichte.
Seine Teamkameraden Martin Loewstroem Nyenget und Emil Iversen sicherten sich Silber und Bronze.
Im ersten Halbfinale misslang Florian Wilmsmann der Start, am Ende belegte er leider nur Rang vier und muss sich mit dem kleinen Finale begnügen.
Auch Tim Hronek schaffte es nach einem weiteren knappen Rennen nicht ins große Finale. Anschließend beschwerte sich der Deutsche lautstark über seinen Gegner Ryan Regez, der tatsächlich wegen Behinderung disqualifiziert wurde – doch das änderte an der Platzierung für Hronek nichts mehr.
Florian Wilmsmann und Tim Hronek meisterten ihre Viertelfinal-Rennen. Wilmsmann zeigte sich weiter dominant, Hronek war noch kämpferischer als zuvor und schob sich kurz vor der Ziellinie hauchdünn auf Platz zwei seines Laufes.
Für Cornel Renn und Florian Fischer war hingegen leider das Aus besiegelt.
In Kürze folgen die Halbfinals.
Jakob Mandlbauer und seine Anschieber Daniel Bertschler, Sebastian Mitterer sowie Daiyehan Nichols-Bardi stürzten schwer im zweiten Lauf!
Es war der erste gravierende Unfall im Eiskanal von Cortina, weshalb das Viererbob-Rennen unterbrochen wurde. Mandlbauer musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Überraschend gewann auch der vierte deutsche Fahrer seinen Achtelfinallauf im Ski-Cross!
Dadurch befindet sich Tim Hronek nach einer eher schwachen Qualifikationszeit ebenfalls unter den besten 16 Teilnehmern.
Die USA setzten sich bereits wie 2022 souverän auf der Schanze gegen die Konkurrenz durch.
Silber ging an die Schweiz, Bronze an China – eine kleine Enttäuschung, da Olympiasieger Wang Xindi und Li Tianma stürzten.
Florian Wilmsmann und Cornel Renn beendeten ihren Lauf auf den Plätzen eins und zwei und zogen somit beide ins Viertelfinale ein!
Im darauffolgenden Rennen qualifizierte sich Florian Fischer als Zweiter für die nächste Runde und folgt seinen Teamkollegen.
Wie schlägt sich der vierte Deutsche, Tim Hronek?
Nach 25 von 50 Kilometern führt ein norwegisches Trio um Superstar Johannes Høsflot Klæbo.
Ein weiterer Favorit aus Norwegen, Harald Oestberg Amundsen, sowie der bis dahin gut positionierte Finne Iivo Niskanen brachen das Rennen vorzeitig ab.
Die Teams aus China, Australien und der Schweiz folgen den USA ins zweite Finale, in dem die Medaillen vergeben werden.
Kanada, Kasachstan und die Ukraine schieden aus.
"Das schmerzt besonders, weil es sich irgendwo zwischen Drama und Tragödie abgespielt hat", sagte Olaf Tabor, Leistungssport-Vorstand des Deutschen Olympischen Sportbundes.
Bisher sammelte Team Deutschland zwölf vierte Plätze. "Diese gehören auch zum Gesamtergebnis, da müssen wir später genau analysieren," so der Chef de Mission.
Johannes Hoesflot Klæbo hat allein bei diesen Olympischen Spielen bereits fünfmal Gold gewonnen! Nun strebt der Langlauf-Superstar auch auf den 50 Kilometern nach dem Sieg.
Drei deutsche Athleten starten ebenfalls im Ski-Marathon, allerdings ohne realistische Medaillenchancen.
Das nächste Finale im Ski-Freestyle hat begonnen. Von den sieben Nationen aus der ersten Runde schaffen es voraussichtlich vier ins zweite Mixed-Team-Aerials-Finale.
Deutschland ist bei diesem spektakulären Sprungwettbewerb nicht vertreten.
Daniela Maier sicherte am Freitag Gold für Deutschland – nun haben die deutschen Herren gleich vier Athleten im Ski-Cross im Rennen. Die Qualifikation für die Setzliste ist abgeschlossen.
Florian Wilmsmann erreichte dabei einen starken vierten Platz, was ihm Vorteile für die KO-Runde ab dem Achtelfinale verschafft, wenn es Eins-gegen-Eins-Duelle gibt.
Der Brite Brad Hall und der Schweizer Cedric Follador schoben sich an Adam Ammour vorbei.
Der Bronzemedaillengewinner im Zweierbob liegt im Viererbob derzeit auf Platz fünf mit 0,6 Sekunden Rückstand, ebenso Johannes Lochner, der nur 0,12 Sekunden hinter dem Drittplatzierten liegt.
Mit nur wenigen Hundertstelsekunden Differenz folgen ihm der Schweizer Michael Vogt und der Italiener Patrick Baumgartner.
Francesco Friedrich, Adam Ammour und Johannes Lochner sowie ihre Anschieber haben bereits ihren ersten Lauf im Viererbob absolviert.
Lochner unterlief zwar gleich zu Beginn ein kleiner Fehler, doch seine deutschen Konkurrenten erwischten schlechtere Läufe, sodass der Olympiasieger im Zweierbob sich direkt absetzen konnte und nun 0,39 Sekunden vor Friedrich liegt.
Die Bühne könnte für das letzte Rennen ihrer Karriere kaum größer sein: Der heutige Massenstart der Frauen (14:15 Uhr) ist nicht nur der letzte Biathlonwettkampf bei diesen Spielen, sondern auch Franziska Preuß’ letzter Wettkampf als Profi.
"Mein Hauptziel ist es, nochmals die Freude zu spüren und den Grund zu finden, warum ich Biathlon angefangen habe," erklärte die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison im ZDF. "Weil es einfach ein toller Sport ist. Ich hoffe, dass ich das Gefühl wiederfinde und sonst alles ausblenden kann." Das Ergebnis steht dabei nicht im Vordergrund: "Was auch immer passiert, ich bin damit vollkommen zufrieden."
Das wird ein echtes Highlight! Am Sonntag (14:10 Uhr) stehen sich im Herren-Eishockey-Finale die USA und Kanada gegenüber.
Im Abendspiel setzten sich die US-Boys deutlich mit 6:2 gegen die Slowakei durch, die Deutschland aus dem Turnier geworfen hatte. Diese Finalpaarung gab es bereits mehrfach bei Olympischen Spielen – 2002 und 2010 siegten die Kanadier, 1960 jubelten die USA.
Die schnellsten Shorttrack-Spezialisten der Männer kommen aus den Niederlanden.
Die Oranje sicherten sich den Sieg über 5000 Meter, dahinter folgen Korea und Italien auf den Plätzen zwei und drei.
Im Shorttrack-Finale über 1500 Meter der Frauen gewann die Südkoreanerin Gili Kim Gold. Silber ging an Minjeong Choi (Südkorea), Bronze an Corinne Stoddard (USA).
An der Halfpipe fiel die Entscheidung über die Medaillen.
Im Ski-Freestyle-Finale triumphierte Alex Ferreira (USA) mit 93,75 Punkten vor Henry Sildaru (Estland, 93,00) und Brendan Mackay (Kanada, 91,00).
Laura Nolte verbesserte sich weiter und verkürzte den Rückstand auf ihre deutschen Teamkolleginnen auf wenige Hundertstelsekunden.
Mit einer Gesamtzeit von 1:53,93 Minuten übernahm sie nach dem zweiten Lauf die Führung, da Kaillie Armbruster Humphries sich einige Unsauberkeiten erlaubte und nun 0,23 Sekunden hinter Nolte liegt – auch hinter Buckwitz.
Nach zwei von vier Läufen sieht das Ranking so aus:
Die deutschen Athletinnen liefern ab! Lisa Buckwitz und Kim Kalicki führen das Feld derzeit an, vorbehaltlich der Ergebnisse der beiden letzten Starterinnen.
Die aktuelle Bestzeit von Buckwitz liegt bei 1:54,11 Minuten, Laura Nolte und Kaillie Armbruster Humphries folgen noch.
Monobob-Siegerin Elana Meyers Taylor aus den USA wird im Zweierbob wohl keine Medaille holen.
Sie beging gleich zu Beginn einen groben Fehler und liegt derzeit nur auf Rang acht.
Währenddessen läuft der zweite Durchgang im Zweierbob der Frauen. Die Teilnehmerinnen starten in umgekehrter Reihenfolge des ersten Laufes.
Nach den ersten 15 von 25 Teams führt Breeana Walker aus Australien mit 1:55,05 Minuten.
Vor dem Halfpipe-Finale stürzte Ski-Freestyler Seunghun Lee. Der Südkoreaner verletzte sich beim Aufwärmen schwer und verpasst das Finale.
Nach dem Sturz hielt er sich die Hände vors Gesicht und musste abtransportiert werden – sein Olympia-Traum ist damit geplatzt.
Nach einer turbulenten Schlussphase sicherte sich Kanada im Herren-Eishockey das Finalticket für Sonntag.
Gegen den amtierenden Olympiasieger Finnland hatte das NHL-Weltelite-Team große Mühe und löste das Finalticket erst kurz vor Schluss.
Im Zweierbob der Frauen legte Kaillie Armbruster Humphries den ersten Lauf mit 56,92 Sekunden als neue Bestzeit hin und stellte einen Bahnrekord auf.
Damit verdrängte sie Laura Nolte, die mit 56,97 Sekunden ins Ziel kam. Auf den Plätzen drei und vier folgen zwei deutsche Teams mit Lisa Buckwitz (57,05) und Kim Kalicki (57,13).
Es kann theoretisch noch zu Verschiebungen kommen, da noch nicht alle Teams gefahren sind. Der zweite von vier Läufen beginnt um 19:45 Uhr.
Antoinette Rijpma-de Jong aus den Niederlanden gewann die Goldmedaille über 1500 Meter!
Im letzten Rennen lag Miho Takagi lange auf Goldkurs, musste aber am Ende abreißen lassen. Die Dominanz der Niederländerinnen auf dem Eis blieb ungebrochen. Nach den Siegen über 500 und 1000 Meter sicherte sich ihr Land auch hier Gold.
Silber ging an Ragne Wiklund aus Norwegen mit nur 0,06 Sekunden Rückstand, Bronze sicherte sich Valerie Maltais aus Kanada.
Der Massenstart der Frauen am Samstag wird der letzte Auftritt von Franziska Preuß als aktive Biathletin sein!
Die 31-Jährige hatte bereits vor den Spielen angekündigt, ihre Karriere nach der Saison zu beenden und zieht diesen Schritt nun vor. Nach den Winterspielen kehrt sie nicht mehr in den Weltcup zurück.
"Wenn ich heute auf meine Karriere zurückblicke, empfinde ich das als unglaublich," sagte Preuß. "Als ich mit Biathlon anfing, hätte ich mir nie vorstellen können, was ich alles erleben und erreichen würde. Es war eine spannende Zeit mit vielen besonderen Momenten und tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte."
Das darf doch nicht wahr sein! Philipp Horn lag lange auf Bronze-Kurs, doch am Ende wurde es nur Rang vier.
Nach einem Fehler beim letzten Schießen zog der Franzose Quentin Fillon Maillet in der Schlussrunde mit einer Machtdemonstration an Horn vorbei und verdrängte den gebürtigen Thüringer auf den undankbaren vierten Platz.
"Ich habe mich gefragt: Warum er? Er ist hier der Schnellste und eine absolute Maschine," ärgerte sich der 31-Jährige im ZDF-Interview über seinen Konkurrenten in den entscheidenden Kilometern.
Der Norweger Johannes Dale Skjevdal gewann souverän Gold vor seinem Landsmann Sturla Holm Lægreid, Philipp Nawrath wurde Siebter, David Zobel landete auf Rang 23.
Horn schoss im dritten Schießen fehlerfrei und rückte auf den zweiten Platz vor!
Johannes Dale Skjevdal führt, Sturla Holm Lægreid folgt auf Rang drei.
Das ist bitter! Der italienische Lokalmatador Tommaso Giacomel verletzte sich offenbar und musste nach dem zweiten Schießen das Rennen aufgeben.
Der Massenstart der Männer im Biathlon läuft seit einigen Minuten. Philipp Horn, Philipp Nawrath und David Zobel wollen ihre letzte Medaillenchance nutzen und die bisher enttäuschenden Spiele aus Sicht des DSV versöhnlich abschließen. Aktuell liegen alle drei noch deutlich hinter den Podestplätzen.
Die Frauen können am Samstag um 14:15 Uhr beim Massenstart noch einmal angreifen.
Daniela Maier hat es geschafft: Die gebürtige Schwarzwälderin gewann Gold im Ski Cross!
Nach Bronze bei den Spielen vor vier Jahren in Peking setzte sich die 29-Jährige überraschend souverän im großen Finale an die Spitze und triumphierte vor der Schweizerin Fanny Smith. Bronze ging an Sandra Näslund aus Schweden, die Französin Marielle Berger Sabbatel wurde Vierte.
Die deutsche Freestylerin Daniela Maier schaffte es beim Ski Cross der Frauen ins große Finale und hat damit sehr gute Chancen auf Edelmetall!
Sie muss nur eine von drei Konkurrentinnen hinter sich lassen. Die Schwedin Sandra Näslund, Fanny Smith aus der Schweiz und Marielle Berger Sabbatel aus Frankreich streben ebenfalls alle eine Medaille an.
Mit Gold in der Teamstaffel wurden Tobias Wendl und Tobias Arlt zu den erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken aller Zeiten. Nun erhalten sie eine weitere besondere Ehre: Sie tragen die schwarz-rot-goldene Fahne bei der Abschlussfeier.
"Es war ein Lebensziel, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anführen zu dürfen. Dass wir das nun zum Ende unserer olympischen Karrieren erfüllen können, ist mindestens so viel wert wie der Olympiasieg," erklärten die Rodler. Wendl war bereits für die Eröffnungsfeier nominiert, ging dort aber leer aus.
Das Duo kündigte an, dass dies ihre letzten Winterspiele sein werden.
Mit zwölf vierten Plätzen führt Deutschland aktuell die wohl unglücklichste Medaillenstatistik bei Olympia an.
Im Biathlon verpassten sowohl die Männer- als auch die Frauenstaffel eine Medaille, ebenso Vanessa Voigt im Einzel. Die Langlauf-Damen fuhren in der Staffel knapp am Podium vorbei, im Skispringen verfehlten Mixed- und Super-Team knapp Edelmetall. Dazu kommen Toni Eggert und Florian Müller im Rennrodel-Doppelsitzer, Skeletoni Hannah Neise, Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle, Lisa Buckwitz im Monobob und Tatjana Paller bei der Skibergsteiger-Premiere.
Weitere schwarz-rot-goldene Dramen wie bei Lena Dürr, die zweimal auf Medaillenkurs war, aber besonders im Slalom überraschend scheiterte, sind hier noch nicht eingerechnet. Norwegen führt mit neun zweiten Plätzen die Silber-Statistik an, was bei 16 Goldmedaillen zu verkraften sein dürfte. Frankreich verpasste achtmal knapp das Podium und steht damit an dritter Stelle.
Als TV-Experte betreute Deutschlands Ski-Star Felix Neureuther die Olympischen Spiele in Bormio. Die vielen Wettkampforte waren für den 41-Jährigen in Italien jedoch ein Ärgernis.
"Ob das die Zukunft der Olympischen Spiele ist, mit den großen Entfernungen und verstreuten Austragungsorten, ist für mich fragwürdig," sagte er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. "Wir sollten die Spiele an Orten ausrichten, an denen sie nicht so dezentral stattfinden müssen."
Die Wettbewerbe finden aktuell an 13 verschiedenen Austragungsorten statt. Für das Mega-Event 2030 in den französischen Alpen ist erneut ein dezentrales Konzept mit mehreren Standorten geplant. "Es war sehr zersplittert, und die erhoffte Olympia-Stimmung kam nicht wirklich auf," so Neureuther weiter.
Der 13. Wettkampftag verlief aus deutscher Sicht enttäuschend: Zum ersten Mal bei diesen Winterspielen blieb Team Deutschland ohne Medaille. Auch im noch laufenden Eiskunstlauf-Finale der Frauen gibt es keine Chance mehr auf Edelmetall, da keine deutsche Athletin startete.
Wie sich Deutschland dadurch im Medaillenspiegel positioniert, erfahrt Ihr hier.
Die USA gewannen das Frauen-Eishockey-Finale gegen Kanada in der Overtime mit 2:1!
Vier Minuten waren gespielt, als Megan Keller mit dem entscheidenden Treffer für jubelnde US-Fans sorgte. Kanada hatte über weite Strecken geführt, erst zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit gelang den USA der Ausgleich.
Die Freestyle-Skifahrerinnen auf der Halfpipe-Qualifikation wurden von einem schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.
Die Kanadierin stürzte bei der Landung nach einem Trick im zweiten Durchgang und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf. Sie musste lange behandelt und nach etwa zehn Minuten abtransportiert werden. Die 33-Jährige signalisierte den geschockten Zuschauern jedoch leichte Entwarnung, indem sie winkte.
Trotzdem reichte ihr Ergebnis aus dem ersten Lauf für den dritten Platz in der Qualifikation und die Teilnahme am Finale. Ob sie am Samstagabend antreten kann, ist noch unklar.
Was für ein spannendes Finale! Fast zwei Drittel der Spielzeit führte Kanada im Frauen-Eishockey-Bronzematch gegen Schweden mit 1:0, doch zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit glich Hilary Knight für die USA aus.
Damit kam es zur Verlängerung, in der die Eismaschinen noch einmal die Spielfläche präparierten.
Italien läuft bei den Heimspielen bislang erfolgreich, doch die Technik-Spezialisten des Herren-Alpin-Teams blieben ohne Medaille. Nach enttäuschenden Resultaten zog Trainer Mauro Pini (61) die Konsequenzen und erklärte seinen Rücktritt.
"Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Leistungen der italienischen Athleten in den technischen Disziplinen. Nach reiflicher Überlegung und aufgrund des fehlenden Vertrauensverhältnisses halte ich es für richtig, zurückzutreten," ließ der 61-Jährige über den italienischen Skiverband FISI mitteilen.
Erst im April hatte Pini das Technik-Team übernommen, konnte jedoch während der Weltcupsaison nicht die erhofften Erfolge erzielen. Bei Olympia verschlechterte sich die Form: In Slalom und Riesenslalom erreichten nur zwei von acht Starts das Ziel.
Es geht um Gold! Ein spannenderes Frauen-Eishockey-Finale hätte man sich kaum wünschen können: Die beiden Top-Favoriten Kanada und USA treffen erneut aufeinander.
Es ist bereits das fünfte Mal in Folge, dass diese beiden Teams im Olympiafinale stehen. Drei der letzten vier Duelle entschied Kanada für sich.
Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb reist ohne Medaille nach Hause. Nach einer Erkrankung kurz vor seinem ersten Wettkampf fehlte ihm über 1500 Meter die Kraft, um mit den Besten mitzuhalten, und er beendete den Wettkampf auf Platz 13.
Gold gewann überraschend der Chinese Zhongyan Ning vor dem favorisierten Jordan Stolz aus den USA und dem Niederländer Kjeld Nuis. Die weiteren deutschen Teilnehmer Hendrik Dombek und Moritz Klein belegten die Plätze 19 und 20.
Damit ist auch die letzte deutsche Medaillenhoffnung des Tages geplatzt, erstmals an diesen Winterspielen verließ Team Deutschland einen Wettkampftag ohne Edelmetall. Die letzten Entscheidungen des Tages, das Frauen-Eiskunstlauf-Finale und das Frauen-Eishockey-Endspiel, finden ohne deutsche Beteiligung statt.
Was für ein Thriller! Bis zum Ende der regulären Spielzeit stand es zwischen Schweden und der Schweiz im Frauen-Eishockey-Bronzematch 1:1, auch die Verlängerung schien ohne Treffer zu bleiben.
Doch 50 Sekunden vor Ende der Verlängerung traf Alina Müller für die Schweiz und sicherte den Eidgenossinnen nach Platz vier in Peking vor vier Jahren nun Edelmetall.
Das Frauen-Eishockey-Turnier nähert sich dem Ende, die ersten Medaillen werden bald vergeben.
Im Spiel um Platz drei zwischen der Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel 1:1 – ein heißer Kampf um Bronze.
Die erste Goldmedaille im Skibergsteigen der Herren sicherte sich der Spanier Oriol Cardona Coll.
Nikita Filippov aus Russland, der unter neutraler Flagge antritt, gewann Silber, Thibault Anselmet aus Frankreich holte Bronze. Der deutsche Finn Hösch war bereits im Vorlauf ausgeschieden.
Das darf doch nicht wahr sein! Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek konnten ihren Vorsprung aus dem Skisprung nicht verteidigen und kamen trotz guter Podestchancen im Langlauf über 2x7,5 Kilometer im Teamsprint nur auf Platz fünf.
Der Vorsprung schmolz von Beginn an, und ein doppelter Sturz von Geiger in der achten Runde zerstörte die Medaillenträume endgültig. Es sind die ersten Winterspiele ohne Medaille für die deutschen Kombinierer seit 1998!
Gold gewann Norwegen, Silber ging an Finnland, Bronze sicherte sich Österreich. Italien wurde Vierter.
Schade! Im ersten olympischen Finale der Frauen im Skibergsteigen verpasste Tatjana Paller als Vierte knapp das Podest.
Die Starnbergerin startete verhalten, lag lange auf Platz sechs, konnte aber am Ende Giulia Murada aus Italien und die Französin Margot Ravinel hinter sich lassen. Gold ging an Marianne Fatton aus der Schweiz, Silber an Emily Harrop aus Frankreich, Bronze an Ana Rodriguez Alonso aus Spanien.
Tatjana Paller hat eine Chance auf eine der ersten olympischen Medaillen im Skibergsteigen.
Die WM-Dritte qualifizierte sich im zweiten Halbfinale als Zweite hinter Margot Ravinel für das Finale und hat somit gute Aussichten auf Edelmetall. Insgesamt treten sechs Skibergsteigerinnen in der Endrunde gegeneinander an.
Die deutsche Männer-Curlingmannschaft beendete die Spiele mit einem 6:4-Sieg gegen China.
Für beide Teams war das Duell sportlich bedeutungslos, da bereits zuvor klar war, dass sie keine Chance auf das Halbfinale haben. Deutschland sammelte insgesamt vier Siege aus neun Spielen, wobei die unerwartete Niederlage gegen Tschechien die Medaillenträume beendete.
Tatjana Paller qualifizierte sich bei dichtem Schneefall in Bormio für das Halbfinale im erstmals olympischen Skibergsteigen. Sie belegte in ihrem Vorlauf den zweiten Platz.
Helene Euringer schied als Fünfte aus, ebenso schaffte es Finn Hösch bei den Männern als Vierter der Qualifikation nicht in die Endrunde.
Das deutsche Kombinations-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek legte beim Skispringen starke Leistungen hin und setzte sich vorerst an die Spitze.
Zunächst sprang Rydzek 123 Meter für 122 Punkte, dann legte Geiger mit 124,5 Metern und 246,5 Punkten nach.
Der Vorsprung auf Norwegen auf Platz zwei beträgt momentan 13 Sekunden; ab 14 Uhr folgt die Medaillenentscheidung im Langlauf über 2x7,5 Kilometer.
Skibergsteigen ist 2026 erstmals Teil der Olympischen Winterspiele. Doch worum geht es dabei?
Ski Mountaineering, kurz Skimo, ist eine Variante des Skitourengehens. Die Athleten steigen auf Skiern, die mit Fellen gegen das Zurückrutschen gesichert sind, einen Hang hinauf. Oben werden die Felle abgenommen, und es geht per Abfahrt bergab. "Bei uns gibt es aber kein gemütliches Gipfelbrot," scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.
Bei Olympia finden die Wettbewerbe heute im Sprint und am Samstag in der Mixed-Staffel statt. Der Sprint umfasst 70 Höhenmeter mit einem Abschnitt, bei dem die Skier auf den Rücken geschnallt und getragen werden. Die Wettkämpfe werden im KO-Format ausgetragen, eine Runde dauert etwa drei Minuten.
Der starke Schneefall an den italienischen Olympia-Standorten verzögerte den Ablauf der Spiele und trifft derzeit vor allem die Ski-Freestyler.
Bereits am Mittwochabend musste der Sprung verschoben werden, auch die für Donnerstag um 10:30 Uhr geplante Halfpipe-Qualifikation musste wegen "erheblicher Schneefälle" aus Sicherheitsgründen verschoben werden. Die Qualifikation ist nun für Freitag ab 10:30 Uhr angesetzt, das Finale um 13:30 Uhr. Die Frauen-Qualifikation am Donnerstagabend um 19:30 Uhr soll nach aktuellem Stand stattfinden.
Während USA und Schweden noch den finalen Eishockey-Halbfinalisten suchen, sind die deutschen Athleten längst zurück in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland jedoch alles andere als nach Plan.
Zu Beginn schied Lena Dürr auf Silberkurs am ersten Tor des zweiten Durchgangs aus. Das deutsche Eishockey-Team scheiterte deutlich an der Slowakei. Zudem schoss Franziska Preuß in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde und beendete früh die deutschen Medaillenhoffnungen.
Doch es gab auch Grund zum Feiern: Coletta Rydzek und Laura Gimmler gewannen Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wie sich Deutschland damit im Medaillenspiegel positioniert, erfahrt Ihr hier.
Das niederländische Brüderpaar Melle und Jens van't Wout stand beim Shorttrack-Einzel über 500 Meter gemeinsam auf dem Podium: Melle gewann Silber, Jens Bronze.
Gold ging knapp vor den Brüdern an den Kanadier Steven Dubois, der bereits mit der Staffel Silber geholt hatte.
Die Shorttrack-Staffel der Frauen gewann Südkorea!
Im A-Finale über 3000 Meter setzte sich das ostasiatische Land knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.
Der dritte Eishockey-Halbfinalist steht fest! Finnland besiegte die Schweiz mit 3:2 in der Overtime und trifft am Freitag auf die Slowakei.
Finnland lag lange zurück, stand bis sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit mit 0:2 hinten, doch Sebastian Aho und Miro Heiskanen glichen aus, bevor Artturi Lehkonen in der Overtime den Sieg erzielte.
Nach nur 82 Sekunden Overtime schied Tschechien gegen Kanada aus – Mitch Marner erzielte das entscheidende Tor und Kanada zog ins Halbfinale ein, wo sie auf den Gewinner der Partie USA gegen Schweden treffen.
Wahnsinn! Tschechien zwang Kanada in die Verlängerung, nach der regulären Zeit stand es 3:3.
Bis etwa viereinhalb Minuten vor Schluss lag Tschechien noch in Führung, doch Kanadas Nick Suzuki rettete sein Team vor dem Aus.
Schade! Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan lag im Slopestyle-Finale noch auf Bronze-Kurs, doch am Ende reichte es nur für Rang vier.
Im letzten Durchgang zog die Neuseeländerin Zoi Sadowski-Synnott noch an Morgan vorbei. Der Deutschen fehlten 7,02 Punkte zum ersten Snowboard-Edelmetall seit 1998. Gold und Silber sicherten sich zwei Japanerinnen: Mari Fukada gewann vor Kokomo Murase.
Baut sich hier eine Überraschung auf? Tschechien führt nach einem Drittel gegen Kanada mit 2:1!
Dabei zählt Kanada als Topfavorit und hatte Tschechien in der Vorrunde deutlich mit 5:0 besiegt.
Nach dem klaren 6:2-Sieg der Slowakei gegen Deutschland, der ihnen den ersten Platz im Eishockey-Halbfinale sicherte, treffen nun Kanada und Tschechien aufeinander.
Die französische Biathlon-Staffel sicherte sich überlegen Gold. Trotz einer Strafrunde zu Beginn durch Camille Bened brachten Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon Les Bleues zurück auf Kurs und gewannen mit 51,3 Sekunden Vorsprung vor Schweden. Bronze ging an Norwegen.
Vanessa Voigt schoss zwar fehlerfrei, konnte den Rückstand, der von ihren Teamkolleginnen übergeben wurde, aber nicht mehr aufholen, weshalb Deutschland nur auf Rang vier vorrückte.
Frankreich gelang ein Novum: Alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – gewannen Gold.
Auch Janina Hettich-Walz konnte das deutsche Team nicht näher an die Spitze heranführen. Sie übergab auf Platz fünf an Vanessa Voigt, aber der Rückstand auf Frankreich betrug bereits 1:22 Minuten, auf Norwegen als Drittem aktuell 25 Sekunden.
Die Deutsche vermied zwar die Strafrunde im Stehendanschlag, brauchte aber zu viel Zeit für Nachlader, sodass der Abstand wuchs.
Bitter: Franziska Preuß, die eigentlich von der Schlussposition auf die zweite wechselte, um den Druck beim Stehendschießen zu mindern, schoss eine Strafrunde.
Damit machte sie ihre gute Vorleistung zunichte, die sie nach dem Liegendschießen an die Spitze gebracht hatte, und übergab nur als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Janina Hettich-Walz.
Julia Tannheimer feierte ein starkes Staffel-Debüt bei Olympia und schickte Franziska Preuß als Zweite auf die zweite Runde.
Mit nur zwei Nachladern im Stehendanschlag und starker Laufleistung wechselte sie nur 5,1 Sekunden hinter der Schwedin Linn Gestblom.
In ungewohnter Reihenfolge wollen die deutschen Biathletinnen noch eine Staffelmedaille erreichen.
Julia Tannheimer startet, gefolgt von der eigentlich für den Schluss vorgesehenen Franziska Preuß, dann Janina Hettich-Walz und schließlich Vanessa Voigt als Schlussläuferin sollen die bisher enttäuschende DSV-Bilanz aufbessern.
Medaillentraum geplatzt! Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft verlor 2:6 gegen die Slowakei und scheidet damit im Viertelfinale aus.
Gegen eine effizientere und insgesamt bessere slowakische Mannschaft hatten Draisaitl und Co. meist das Nachsehen, vor dem gegnerischen Tor fehlte dem Team die nötige Kaltschnäuzigkeit.
Das Aus im Viertelfinale besiegelte Tomas Tatar mit dem 6:2 für die Slowakei.
Der nächste Gegenzug zerstörte die letzten Hoffnungen auf eine Medaille für Deutschland.
Ein Alptraum für Lena Dürr! Die Münchnerin verpasste unglücklich das erste Tor und schied nach Platz zwei im ersten Durchgang aus.
Der Frust war riesig. Mikaela Shiffrin machte es besser, beendete ihren Olympia-Fluch und gewann Gold vor der Schweizerin Camille Rast. Bronze ging an Anna Swenn Larsson.
Nur noch 2:5 aus deutscher Sicht: Frederik Tiffels traf im Powerplay (50.).
Die Hoffnung auf eine spannende Schlussphase bleibt – der Weg ist noch lang.
Der zweite Slalom-Durchgang läuft, doch für Emma Aicher reicht es nicht für eine Medaille. Die 22-Jährige verpasste einige Tore und liegt mit 0,49 Sekunden Rückstand zunächst auf Platz fünf.
Alle deutschen Medaillenchancen ruhen nun auf Lena Dürr.
Die Hoffnung auf ein Wunder währte kurz: Regenda erzielte seinen Doppelpack und stellte auf 5:1 für die Slowakei (41.).
Das erschwert die Aufgabe für das DEB-Team zusätzlich.
Mit 1:4 aus deutscher Sicht ging es in die letzte Pause.
Draisaitl und Co. gaben nicht auf und zeigten nach dem Anschlusstreffer noch Kampfgeist. Dennoch dürfte die Zeit knapp werden, und ein weiteres Gegentor darf sich Deutschland nicht erlauben.
Endlich! Deutschland verkürzte vor dem letzten Drittel auf 1:4 (35.).
Draisaitl bereitete für Lukas Reichel vor, der den Puck ins Tor brachte. Gibt es noch eine Aufholjagd?
Das DEB-Team kämpfte, wurde aber durch einen schnellen Konter der Slowaken bestraft: Dalibor Dvorsky traf zum 4:0 (31.).
Deutschland war offensiv bemüht, vor dem Tor fehlte aber die Effizienz. Der Gegner nutzte jeden Fehler gnadenlos aus.
Beim Slopestyle-Finale der Männer stehen die Medaillen fest: Yiming Su aus China gewann Gold vor Taiga Hasegawa aus Japan (Silber) und dem US-Amerikaner Jake Canter (Bronze).
Es ging schnell: Oliver Okuliar erzielte das 3:0 für die Slowakei (25.).
Draisaitl und Co. waren sichtbar enttäuscht, denn mit dem schnellen Gegentor rückte das Halbfinale in weite Ferne. Eine Aufholjagd bleibt zwar theoretisch möglich, wird aber schwierig.
Bitter! Milos Kelemen traf zum 2:0 für die Slowakei (25.).
Das erschwert die Situation für das DEB-Team noch einmal zusätzlich.
Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei hat begonnen, zur ersten Drittelpause liegt Deutschland mit 0:1 zurück.
Pavol Regenda brachte die Slowakei in der 19. Minute verdient in Führung, obwohl die deutsche Mannschaft gute Ansätze zeigte. Noch besteht die Chance auf den Halbfinaleinzug.
Die deutschen Männer Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten im Teamsprint weniger Glück als die Damen, erreichten aber dennoch einen respektablen neunten Platz.
Gold ging an Norwegen um Rekordsieger Johannes Høsflot Klæbo. Das Team glänzte gemeinsam mit Einar Hedegart. Die USA wurden Zweiter, Italien holte Bronze.
Das deutsche Frauen-Team sicherte sich in einem knappen, spannenden Sprint die Bronzemedaille! Laura Gimmler und Coletta Rydzek kamen aufs Podium.
Gold gewann Schweden, Silber ging an die Schweiz.
Lena Dürr liegt nach dem ersten Durchgang auf dem zweiten Platz hinter Mikaela Shiffrin und hat gute Chancen auf eine Medaille!
Der Abstand zur US-Amerikanerin beträgt 0,82 Sekunden, Platz drei belegt Cornelia Öhlund aus Schweden. Emma Aicher ist derzeit auf Rang acht zurückgefallen, hat aber noch alle Chancen.
Im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Lauf auf Platz zwei beendet, schaffte es letztlich aber nicht aufs Podest. Schafft sie es diesmal?
Emma Aicher zeigt erneut ihre Vielseitigkeit, liegt zurzeit auf Platz sechs.
Allerdings hat sie nur wenige Hundertstelsekunden Rückstand auf die Medaillenplätze, es bleibt spannend.
Der erste Slalomdurchgang der Skirennläuferinnen begann um 10 Uhr.
Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor und schob sich vorübergehend auf Platz eins, wurde aber sofort von Mikaela Shiffrin verdrängt. Der Abstand beträgt 0,82 Sekunden. Gleich ist Emma Aicher an der Reihe.
Nach über zwei Jahren ohne Niederlage patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin am Freitag bei der Kür. Obwohl viele an dem Abend Fehler machten, erhielt er danach viel Hass in den sozialen Netzwerken.
"Auf der größten Bühne der Welt kämpfen auch die, die nach außen stark wirken, innerlich mit unsichtbaren Kämpfen," schrieb der 21-Jährige auf Instagram.
"Hasserfüllte Kommentare im Internet greifen den Verstand an und Angst zieht einen in die Dunkelheit, egal wie sehr man versucht, dem Druck standzuhalten," fügte Malinin hinzu.
Der zweifache Weltmeister stürzte bei der Kür und fiel vom ersten Platz auf Rang acht zurück. Überraschend gewann Mikhail Shaidorov aus Kasachstan Gold.
Der vierfache Olympiasieger Francesco Friedrich freut sich auch über Silber.
"Silber sieht verdammt gut aus," sagte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.
Mit dem Sieg im Zweierbob gewann Team Deutschland drei weitere Medaillen dazu.
Eine Übersicht zum aktuellen Medaillenspiegel findet Ihr im Artikel: "Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele."
Team Deutschland triumphierte im Zweierbob und dominierte das Feld.
Neben der Goldmedaille beschenkten die Athleten ihr Land mit großartigen Momenten bei der Siegerehrung.
Nach dem vierten Lauf im Zweierbob steht fest: Das Podest ist schwarz-rot-gold!
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten nahezu fehlerfreie Fahrten und verteidigten ihre Führungen souverän.
Johannes Lochner und sein Anschieber Georg Fleischhauer setzten noch einen drauf und fuhren zu Gold.
Mit der besten Startzeit kamen sie nach 54,91 Sekunden ins Ziel. Die nahezu perfekte Fahrt begeisterte alle. Herzlichen Glückwunsch!
Die Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer: 3:39,70 Minuten.
Francesco Friedrich erreichte mit 55,33 Sekunden das Ziel.
Seine Gesamtzeit liegt bei 3:41,04 Minuten – das bedeutet mindestens Silber.
Adam Ammour und sein Anschieber Alexander Schaller absolvierten den letzten Lauf in 55,35 Sekunden.
Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten sichern sie sich die Bronze-Medaille, trotz kleiner Ausrutscher während der Fahrt.
Sie legten die bisher beste Startzeit hin.
Um 21:05 Uhr geht es mit dem letzten Lauf im Zweierbob weiter.
Eine nicht allzu kühne Prognose: Wenn die drei deutschen Teams keine Fehler machen, feiern sie ein Medaillen-Triple mit Gold, Silber und Bronze.
Wir melden uns später mit dem finalen Rennen im Zweierbob der Männer, wo um 19 Uhr der dritte von vier Läufen beginnt.
Johannes Lochner legt als Erster vor und erlaubt sich einen kleinen Fehler, der kaum ins Gewicht fällt. Mit 54,89 Sekunden kam er ins Ziel.
Francesco Friedrich folgte und hatte mehrere Unsauberkeiten. Sein Rückstand auf Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden, was dem Konkurrenten die Vorentscheidung ermöglicht.
Adam Ammour bleibt Dritter, sein Rückstand auf Lochner beträgt 1,38 Sekunden. Vor dem letzten Lauf ab 21:05 Uhr hat Deutschland beste Aussichten auf ein Medaillen-Triple!
Im Teamverfolgungsrennen im Eisschnelllauf spielte Deutschland bei den Frauen nur eine Nebenrolle. Gold gewann Kanada in 2:55,81 Minuten vor den Niederlanden. Das deutsche Quartett mit Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz gewann das C-Finale und wurde Fünfte.
Bei den Männern siegte Italien in 3:39,20 Minuten vor den USA. Das deutsche Team mit Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewann das D-Finale und belegte den siebten Rang.
Keine Medaille für die deutschen Biathleten: In der Staffel belegte das DSV-Quartett den vierten Platz. Frankreich wurde erstmals Staffel-Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot verteidigte den Vorsprung gegen Vetle Sjåstad Christiansen aus Norwegen. Schweden gewann Bronze, Team Deutschland folgte knapp eine Minute später.
Besonders ärgerlich für Deutschland: Die Laufleistung hätte lange für eine Medaille gereicht, doch bei zwölf Nachladern schossen die Deutschen doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden. Nur Frankreich schoss mit neun Fehlern noch mehr und musste zudem eine Strafrunde absolvieren.
Deutschland kam nicht näher heran: Philipp Nawrath verbesserte das Team zwar auf Rang vier, lag beim Wechsel aber bereits 49 Sekunden hinter den Führenden.
Schweden, Norwegen und Frankreich machten vorne Tempo, während Nawrath alleine arbeiten musste und zudem drei Schießfehler im Stehendanschlag kassierte. Nun liegt es an Philipp Horn, auf der Schlussrunde Fehler der Konkurrenz zu nutzen.
Schade! David Zobel startete mit fehlerfreiem Liegendschießen und übernahm zwischenzeitlich die Führung.
Im Stehendanschlag benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor viel Zeit auf Frankreich, das trotz Strafrunde führte.
Beim Wechsel zu Philipp Nawrath war Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand Sechster hinter Frankreich; Finnland und Schweden folgten knapp dahinter.
Guter Start von Justus Strelow! Der Startläufer der deutschen Staffel benötigte zwar im Stehendanschlag zwei Nachlader, wechselte aber als Dritter auf David Zobel.
Er lag rund 15 Sekunden hinter dem führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.
Die Biathlon-Herren-Staffel läuft und bietet die beste Chance für eine deutsche Medaille.
Justus Strelow begann mit einer starken Schießeinlage, ihm folgen David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.
Das deutsche Eishockey-Team erreichte souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde gab es einen klaren 5:1-Sieg gegen Frankreich.
Im letzten Drittel trafen Joshua Samanski (48.) und Nico Sturm (60.) erneut, womit Deutschland nach zwei Niederlagen Selbstvertrauen tankte. Nächster Gegner am Mittwoch um 12:10 Uhr ist die Slowakei.
Die Olympischen Spiele verliefen für die deutschen Kombinierer bisher enttäuschend. Im Großschanzenwettbewerb holten sie zwar einige Plätze auf, hatten jedoch keine Medaillenchancen. Der Rückstand nach schwachen Sprüngen war zu groß.
Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek erreichten die Plätze neun und zehn, rund anderthalb Minuten hinter der Spitze. Julian Schmid wurde Zwölfter mit 2:22 Minuten Rückstand.
Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich von Platz fünf auf Gold kämpfte. Silber gewann der Österreicher Johannes Lamparter, Bronze ging an Ilkka Herola aus Finnland.
Plötzlich verlor Deutschland im Play-off-Spiel gegen Frankreich die Dominanz, die Franzosen kamen besser ins Spiel.
Der Underdog belohnte sich: Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.
In Livigno schneit es so stark, dass der Zeitplan der Freestyle-Skier durcheinandergeraten ist.
Die ursprünglich für 10:45 Uhr geplante Damenqualifikation wurde mehrfach verschoben und schließlich auf 13:45 Uhr verlegt. Die Herren-Qualifikation, die um 13:30 Uhr starten sollte, wurde auf Mittwoch verschoben.
Das DEB-Team ist auf einem guten Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führt Deutschland gegen Frankreich mit 3:0.
John Peterka erzielte rund eineinhalb Minuten vor Drittelende das dritte Tor, wodurch Deutschland nach zwei Niederlagen wieder Selbstvertrauen für die nächsten Spiele tankt.
Die deutschen Eishockey-Profis wollen ins Viertelfinale!
Gegen Frankreich sieht es gut aus: Nach 15 Minuten führte Deutschland mit 2:0. Leon Draisaitl traf im Powerplay nach vier Minuten, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.
Schwerer Rückschlag für Deutschlands Curler! Gegen zuvor sieglose Tschechen verloren sie mit 7:9 und müssen wohl den Traum vom Halbfinale begraben.
Deutschland hat noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China, doch selbst zwei Siege könnten nicht mehr zum Halbfinaleinzug reichen. Das Team um Skip Marc Muskatewitz steht bei drei Siegen und vier Niederlagen.
Die deutschen Kombinierer konnten auf der Großschanze nicht überzeugen und haben nun kaum noch Chancen auf eine Medaille.
Nach schwachen Sprüngen liegen Johannes Rydzek (15., 1:23 Minuten Rückstand), Julian Schmid (16., 1:35 Minuten) und Vinzenz Geiger (18., 1:43 Minuten) weit hinten.
Schon beim Normalschanzenwettbewerb gab es für die erfolgsverwöhnten Deutschen keine Medaille. Eine letzte Chance bleibt am Donnerstag im Teamwettbewerb.
Das deutsche Biathlon-Damenteam für die Staffel steht! Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer gehen für den DSV auf Medaillenjagd. Überraschend ist die Besetzung der Schlussposition.
Da Preuß zuletzt Probleme als Schlussläuferin hatte, unter anderem mit einer Strafrunde in der Mixed-Staffel, läuft sie nun auf Position zwei. Überraschenderweise übernimmt Vanessa Voigt die Schlussposition!
Die sonstige Startläuferin überzeugt mit stabilem Schießen, hat aber Schwierigkeiten, mit den Besten auf der Strecke mitzuhalten. Trotzdem bekommt sie nun auf höchster Bühne die Chance, sich zu beweisen. Julia Tannheimer übernimmt den Start, Hettich-Walz komplettiert als Dritte das Quartett.
Deutschland wartet schon fast eine Woche auf eine Goldmedaille, heute ist es aber wieder sehr wahrscheinlich: Johannes Lochner liegt im Zweierbob vor dem finalen Lauf bereits 0,8 Sekunden vor seinem härtesten Konkurrenten. Auch auf Platz zwei und drei befinden sich mit Friedrich und Ammour zwei Deutsche. Der letzte Lauf startet um 21:06 Uhr.
Medaillenchancen bestehen ebenfalls in der Nordischen Kombination, wo die Athleten nach einer Wettkampfpause mit dem Einzel von der Großschanze (10 Uhr) wieder starten. Die Biathlon-Herren-Staffel geht um 14:30 Uhr an den Start.
Zusätzlich absolvieren die deutschen Eishockey-Herren ihr Qualifikationsspiel für das Viertelfinale mit Bully um 12:10 Uhr.
Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland in drei Sportarten dramatisch. Im Monobob der Frauen und im Eiskunstlauf der Paarläufer waren Goldchancen vorhanden, doch in beiden Disziplinen reichte es nicht zum Olympiasieg.
Schon zuvor platzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamwettkampf. Andreas Wellinger und Philipp Raimund fehlten am Ende 17 Zentimeter zu Bronze, was auch an einem Abbruch des Springens wegen Schneetreibens lag. Mit 0,3 Punkten Rückstand belegten die Deutschen Rang vier und waren die großen Verlierer der Jury-Entscheidung.
Im Medaillenspiegel belegt Deutschland nach Tag zehn Rang acht mit bisher vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht fest: Am Donnerstagabend (19 Uhr) trifft im Endspiel der Olympischen Winterspiele USA auf Kanada.
Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 besiegt.
Im Frauen-Eishockey wird der zweite Finalist zwischen Kanada und Schweiz gesucht. Aktuell steht es im dritten Drittel 2:1 für Kanada.
Im ersten Halbfinale setzten sich die USA klar mit 5:0 gegen Schweden durch. Das Finale findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Bronze am selben Tag um 14:40 Uhr.
Das nächste Drama an diesem Abend: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin vergab den Olympiasieg in der Kür und gewann Bronze mit 219,09 Punkten.
In der Kür unterliefen Minerva Hase zwei entscheidende Fehler, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach dem starken Kurzprogramm führten sie, doch in der Kür reichte es nicht für Gold.
Die Weltmeister und Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, schafften eine noch beeindruckendere Aufholjagd als Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren. Damals lagen die Deutschen nach dem Kurzprogramm auf Platz vier und wurden noch Olympiasieger. Heute gingen die Japaner nach dem fünften Platz im Kurzprogramm mit einer Kür von 231,24 Punkten als Sensationssieger hervor.
Silber gewannen die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Trotz Bronze ist das Ergebnis für Hase/Volodin ein großer Erfolg, da sie erst seit dreieinhalb Jahren zusammenlaufen.
Die Spannung im Eiskunstlauf steigt. Die Kür der Paare läuft, und die Favoriten, Riku Miura und Ryhichi Kihara aus Japan, legten eine grandiose Kür aufs Eis.
Nach einem Fehler im Kurzprogramm lagen sie nur auf Platz fünf, doch heute Abend zeigten sie keine Fehler und erzielten mit der Kür zum Soundtrack von "Gladiator" sensationelle 158,13 Punkte, was insgesamt 231,24 Punkte ergibt. Das deutsche Duo Hase/Volodin muss das nun toppen, um Gold zu gewinnen.
Die Kür-Punktzahl der Japaner liegt nur knapp unter der von Savchenko/Massot aus Pyeongchang 2018 (159,31 Punkte), die damals vom vierten Platz aus Olympiasieger wurden. Die Deutschen erzielten damals insgesamt 235,90 Punkte.
Hase/Volodin bereiten sich jetzt auf ihre Kür vor. Um Olympiasieg zu holen, müssten sie ihre persönliche Bestleistung in der Kür von 149,57 Punkten deutlich übertreffen. Im Kurzprogramm erzielten sie mit 80,01 Punkten eine persönliche Bestleistung.
Drama im Eiskanal! Laura Nolte verpasste im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg. Drei Läufe lang lag sie in Führung, doch im letzten Durchgang verlor sie den Vorsprung und kam mit nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel.
Dennoch ist es ein großer Erfolg für die 27-Jährige aus Dortmund. Sie hatte gute Chancen, die erste deutsche Monobob-Olympiasiegerin zu werden.
Kaillie Armbruster Humphries belegte Rang drei, Lisa Buckwitz wurde Vierte, Kim Kalicki kam auf Rang elf.
Die Hoffnungen auf Gold ruhen nun auf Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist. Beide gewannen 2022 in Peking Olympiagold.
Die Entscheidung im Monobob läuft. Bald startet die führende Laura Nolte in den vierten Durchgang, um Gold zu holen.
Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf ist in vollem Gange, und das erste deutsche Paar war bereits auf dem Eis.
Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm als Elfte etwas benachteiligt waren, zeigten eine tolle Kür zu "I'd Do Anything for Love" von Meatloaf und erhielten 126,59 Punkte. Damit verbesserten sie sich mindestens um einen Platz.
Nun warten alle auf die führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte ihre Kür in Mailand zeigen.
Die schwierigen Bedingungen lassen keine weiteren Sprünge zu, weshalb die Jury entschied, den Wettbewerb abzubrechen.
Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, weil nur drei Springer antreten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak verdeutlichte die Sinnlosigkeit unter den Bedingungen.
Bitter für Deutschland: Die Wertung nach dem zweiten Durchgang wurde übernommen, was Bronze um 0,3 Punkte kostete. Trotz des traurigen Ergebnisses war die Entscheidung aufgrund der Bedingungen richtig.
Das heftige Schneetreiben und der Wind verzögern die letzten Springer.
Der Überflieger Domen Prevc darf als Erster springen, Philipp Raimund folgt mit 136 Metern und einem Telemark-Landung. Deutschland liegt damit vor Slowenien.
Dann musste der Wettbewerb erneut unterbrochen werden, da die Sicht schlecht ist.
Der letzte Durchgang begann mit dem ersten Springer Andreas Wellinger, der 130 Meter erreichte.
Ren Nikaido sprang 138,5 Meter und schob Japan vor Deutschland auf Platz drei. Norwegen liegt mit gut zehn Punkten Vorsprung auf Platz zwei.
Im zweiten Durchgang sprang Andreas Wellinger bei schwierigen Bedingungen 123,5 Meter. Philipp Raimund wiederholte seine Weite und kam auf 137,5 Meter.
Deutschland bleibt vor dem letzten Durchgang Vierter, mit nur 0,3 Punkten Rückstand auf Norwegen. Slowenien und Japan liegen knapp dahinter, sodass ein spannendes Rennen um Bronze erwartet wird.
Österreich liegt mit 568,7 Punkten und rund zehn Punkten Vorsprung bereits auf Goldkurs.
Olympiasieger Philipp Raimund hält mit starken Sprüngen die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb in Lauerstellung für Medaillen. Raimund sprang 137 Meter, Wellinger 127,5 Meter.
Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Platz vier, nur knapp einen Punkt hinter Polen.
Im Monobob der Damen steht eine spannende Entscheidung an! Laura Nolte ist als Führende in den Wettbewerb gestartet und fuhr im ersten Lauf mit 59,15 Sekunden einen neuen Bahnrekord.
Dieser wurde aber kurz darauf von der US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor mit 59,08 Sekunden pulverisiert.
Der Vorsprung von Nolte schrumpfte von 0,22 auf 0,15 Sekunden. Kaillie Armbruster Humphries kam auf Rang drei mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte.
Der vierte und letzte Lauf beginnt um 21 Uhr – eine Entscheidung im Hundertstelsekundenbereich steht bevor. Lisa Buckwitz liegt vor dem Lauf auf Rang vier, mit 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze. Kim Kalicki liegt abgeschlagen auf Platz 18 und hat kaum noch Chancen auf eine Medaille.
Ist für heute schon Schluss? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer in zwei Durchgängen.
Außerdem gibt es Entscheidungen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Paarlauf im Eiskunstlauf. Das Duo Minerva Hase und Nikita Volodin führt nach dem Kurzprogramm und hat beste Chancen auf Gold.
Alle Entscheidungen im Überblick findet Ihr in unserer Wettkampfübersicht.
Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Männer dürfen wieder von einer Halbfinalteilnahme träumen. Sie besiegten Titelverteidiger Schweden in der Round Robin mit 7:3 und sind wieder in Schlagdistanz zu den ersten vier Tabellenplätzen, die fürs Halbfinale qualifizieren.
Das Team hat nun drei Siege und drei Niederlagen auf dem Konto, am Dienstag stehen zwei Spiele gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.
Irre Szenen im Slalom! Mit großem Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweitplatzierten Loic Meillard (Schweiz) begann Atle Lie McGrath den zweiten Durchgang. Doch bei einem eigentlich einfachen Tor fädelte der Norweger ein und schied auf Goldkurs aus.
Der Frust war riesig. Zuerst warf er seine Stöcke weg, dann schnallte er die Skier ab und lief quer über die Piste in Richtung Wald. Weil ein Fangzaun im Weg war, legte sich McGrath vor den Zaun in den Schnee und blieb dort lange liegen.
Stattdessen gewann Meillard nach Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination nach Gold im Slalom, hinter ihm standen Fabio Gstrein (Österreich) und Henrik Kristoffersen (Norwegen) auf dem Podium. Linus Straßer wurde Neunter.
Einen Tag vor dem Biathlon-Männer-Staffel wurde das deutsche Team bekannt gegeben – Überraschungen wie bei der WM gab es keine.
Justus Strelow wird die Staffel eröffnen, gefolgt von David Zobel und Philipp Nawrath. Philipp Horn soll als Schlussläufer das Team möglichst auf einem Medaillenrang ins Ziel bringen. Die Staffel bietet die beste Chance, nach der Mixed-Staffel noch eine weitere Medaille zu holen.
Die Niederländerin Xandra Velzeboer sicherte sich im Shorttrack-Finale über 1000 Meter Gold.
Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Bronze holte Gili Kim.
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund startet auch Andreas Wellinger beim Super Team.
Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als Favoriten fürs Team und Medaillenanwärter. Hoffmann schwächelte jedoch in Predazzo, sodass Wellinger den Platz neben dem frischgebackenen Olympiasieger einnimmt. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, war auf der Großschanze aber besser als Hoffmann.
Bei diesen Winterspielen wird erstmals nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern ausgetragen, sondern das kürzere Super Team mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge absolvieren. So sollen mehr Nationen um Medaillen kämpfen können.
Die deutsche Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Gesamtweltcupsieger Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landsmännern Francesco Friedrich und Adam Ammour an.
Der Berchtesgadener kann fast schon mit Gold planen: Nach zwei Läufen führt er mit 0,8 Sekunden Vorsprung, im Bobsport eine Welt. Friedrich rückte durch Fahrfehler von Ammour auf Platz zwei vor und hat 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.
Die schwere Verletzung von Kevin Fiala trübte die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey. Die Schweiz sprach zunächst nur von einer Unterschenkelverletzung, doch der Klub der NHL-Spieler, Los Angeles Kings, teilte die genaue Diagnose mit.
Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholt sich gut und beginnt bald mit der Rehabilitation. "Kevin wird für den Rest der NHL-Saison 2025/26 ausfallen," schrieben die Kings. Nach der Saison erfolgt eine erneute Untersuchung.
Für eine Medaille reicht wohl nur noch ein Wunder: Linus Straßer liegt beim Slalom nach dem ersten Durchgang weit zurück.
Im Ziel fehlten dem WM-Dritten des Vorjahres 2,35 Sekunden auf den Führenden Atle Lie McGrath, was Rang elf bedeutet. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied ebenso wie zehn weitere Starter der ersten 30 aus.
Gesamtweltcupsieger Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Bereits mit 0,44 Sekunden Vorsprung kam er mit Anschieber Georg Fleischhauer vor dem Zweitplatzierten ins Ziel – überraschenderweise nicht Francesco Friedrich.
Stattdessen verdrängte der dritte deutsche Pilot Adam Ammour den Serien-Olympiasieger auf Rang drei, der mit 0,04 Sekunden Rückstand Vierter wurde.
Nach dem doppelten Bronzeerfolg im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.
"Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist mein Karriereende," sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD-Interview.
Grotheer hatte 2022 in Peking Olympia-Gold gewonnen und anschließend den Gesamtweltcup. Nach vielen Verletzungen hatte er in dieser Saison große Schwierigkeiten, sodass die beiden Bronze-Medaillen besonders wertvoll sind.
Nach dem medalienreichen Sonntag für die Skeletonis und einigen Enttäuschungen für Deutschland gibt es am Montag viele neue Chancen für die schwarz-rot-goldenen Athleten.
Die erste Bob-Medaille wird vergeben. Im Monobob der Frauen führt Laura Nolte nach zwei Durchgängen und darf auf Gold hoffen. Früh am Tag will Linus Straßer im Ski Alpin im Slalom nach Edelmetall greifen (10 Uhr und 13:30 Uhr), abends haben die Skispringer im Super Team (19 Uhr) die letzte Medaillenmöglichkeit.
Die größte Hoffnung kommt aber spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold – nach dem Kurzprogramm führen sie klar und können mit ihrer Kür den großen Coup landen.
Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, an dem es für Deutschland einige Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall bei den Skeletonis gab.
Eine Übersicht zum Medaillenspiegel zeigt, wie sich die schwarz-rot-goldenen Athleten im internationalen Vergleich schlagen.
Das Spiel ist aus: Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der deutlichen Niederlage zieht das DEB-Team als Gruppenzweiter ins Playoff ein und trifft dort auf Frankreich.
Endlich gelang der deutsche Treffer: Tim Stützle traf in der 52. Minute zum 1:5.
Spannend wird es wohl nicht mehr, doch der NHL-Star sorgte noch für etwas Moral.
Auston Matthews erzielte das 5:0 für die USA (47.), und das DEB-Team geriet zunehmend unter Druck.
Der Treffer von Tage Thompson zum 4:0 (42.) ließ kaum noch Hoffnung aufkommen. Damit sind alle Comeback-Chancen früh im letzten Viertel dahin. Die direkte Viertelfinal-Qualifikation war nur mit einem Sieg gegen die USA möglich. Platz zwei ist nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark jedoch sicher, und der Gegner im Zwischenrunde heißt Frankreich.
Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben beste Chancen auf das Podest!
Mit 80,01 Punkten liegt das deutsche Duo rund fünf Zähler vor den Zweitplatzierten aus Georgien. Die Mitfavoriten Riku Miura und Ryhichi Kihara aus Japan patzten zuvor. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte für die Kür.
Mit drei Toren Rückstand ging das Team von Harry Kreis in die letzte Pause.
Es sieht nach einer deutschen Niederlage aus, aber das Weiterkommen ist nach der Niederlage Lettlands gesichert. Nur die Playoff-Runde bleibt unvermeidlich. Der Gegner wäre Frankreich.
Im zweiten Drittel erhöhten die USA das Tempo und ließen Deutschland kaum Luft zum Atmen. Brock Faber traf zum 3:0 (38.).
Will Deutschland noch Punkte holen, braucht es im letzten Drittel eine deutliche Leistungssteigerung.
Die USA nutzten ein Powerplay eiskalt.
Nach einer Strafe gegen Wissmann schlugen sie zu: Auston Matthews erzielte das 2:0 (25.).
8,7 Sekunden vor der ersten Pause führten die USA gegen Deutschland mit 1:0 (20.).
Zach Werenski traf nach Vorlage von Matthews. Bis dahin hielt Deutschland gut mit und bot dem Favoriten Paroli.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht kurz vor einer Mammutaufgabe: Im dritten Gruppenspiel (21:10 Uhr) wartet der Spitzenreiter USA.
Für Deutschland geht es nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland vor allem um die Platzierung. Das Weiterkommen ist bereits sicher. Als Gruppensieger oder bester Zweiter würden Draisaitl und Co. die Zwischenrunde verzichten.
Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold knapp, sodass an der Großschanze auch einige Tränen flossen. Die norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem sicherte sich mit 284,8 Punkten Platz eins, nachdem sie schon auf der Normalschanze triumphierte. Die Skandinavierinnen feierten gemeinsam, auch Schwedin Frida Westman als Vierte. Nika Prevc wurde Dritte und holte Bronze.
Agnes Reisch erreichte als beste Deutsche überraschend Platz zehn, Selina Freitag wurde 17., Juliane Seyfahrt belegte Rang 23. Für den DSV ein enttäuschendes Ergebnis, denn erstmals verlassen die deutschen Skispringerinnen die Olympischen Winterspiele ohne Medaille.
Vor dem finalen Durchgang der Skispringerinnen auf der Großschanze ist Juliane Seyfahrt als Neunte beste Deutsche, doch Medaillenchancen sind gering.
Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an. Nika Prevc wird es als Fünfte schwer haben, aufs Podest zu springen. Einige Athletinnen hatten am Ende mit Rückenwind ungünstige Bedingungen.
Besonders bitter: Katharina Schmid erwischte starken Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt bereits zur Halbzeit aus.
Der Brite Matt Weston gewann nach Einzel-Gold erneut in seiner Klasse und holte zusammen mit Tabitha Stoecker Gold vor Kreher/Jungk!
Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher errang mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer sicherten sich Bronze mit nur einer Hundertstelsekunde mehr.
Pfeifer/Grotheer fehlte nur eine Hundertstelsekunde auf Kreher/Jungk, die damit vorn blieben.
Wo landeten die Briten Stoecker/Weston?
Das Dresdner Team setzte sich an die Spitze, Kreher/Jungk übernahmen die Führung!
Mit 0,12 Sekunden Vorsprung zogen sie an den Briten vorbei, zwei Teams folgten noch. Nun starten Pfeifer und Grotheer.
Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien führen mit drei Teams noch im Rennen, jetzt kommen Kreher/Jungk.
Die Briten haben bereits eine Medaille sicher, denn auch Titel-Favoriten Weston/Stoecker dürfen noch starten.
Erstmals in der Geschichte der Olympischen Winterspiele wird die Entscheidung im Mixed-Team Skeleton ausgetragen!
Deutschland schickt die Duos Susanne Kreher/Axel Jung und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen – die Chancen auf eine Medaille stehen gut. Nach zweimal Silber und Bronze könnten sie zum Abschluss endlich Gold holen.
Wie schon über 1000 Meter gingen auch über 500 Meter die begehrtesten Medaillen an die Niederlande: Diesmal sicherte sich Femke Kok mit Olympia-Rekord Gold vor Jutta Leerdam.
Auch Platz drei blieb gleich: Miho Takagi aus Japan holte ihre zweite Bronzemedaille. Sophie Warmuth aus Erfurt wurde Achter.
Schade! Sophie Warmuth forderte beim 500-Meter-Rennen im Eisschnelllauf der Niederländerin Jutta Leerdam alles ab, musste sich aber geschlagen geben.
Die Goldsiegerin über 1000 Meter führte zwischenzeitlich, Warmuth belegte vorläufig Rang sechs.
Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympischen Spielen weiter auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts in der Verfolgung gelang ihr der Sprung aufs Podest nicht, sie vergoss bittere Tränen.
"Ich bin enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Auf der Strecke fühlte ich mich gut. Beim letzten Schießen lief es wieder schlecht, das tut sehr weh," sagte die Gesamtweltcupsiegerin im ZDF-Interview. "Ich war sehr angespannt, hörte dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler machte. Bei mir wurde es unruhig, ich verlor den Fokus. Das ist sehr ernüchternd, 30 Sekunden eines guten Rennens wurden so zerstört."
Preuß steht stellvertretend für das deutsche Biathlon-Team, das nach dem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel keine weitere Medaille gewann – der bislang schwächste deutsche Biathlon-Olympiastart aller Zeiten. Vier Chancen in Staffel und Massenstart bleiben noch.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit Rang acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.
Zuvor hatte die 24-Jährige den Einzug ins Big-Air-Finale knapp verpasst. Nun hat sie eine Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.
Argh! Zwei Fehler beim letzten Schießen kosteten Preuß das Podium – sie wurde nur Sechste.
Lisa Vittozzi nutzte die Patzer der bisherigen Führenden Suvi Minkkinen, übernahm die Spitze und gewann Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen holte Silber, Minkkinen rutschte noch auf Bronze ab.
Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer landete auf Rang 34, Selina Grotian belegte Platz 41.
Franziska Preuß lief in der Verfolgung fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um Rang drei.
Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide mit großem Vorsprung auf das Feld und vermutlich im Duell um Gold.
Die Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen ein spannendes Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich.
Für das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer war im Halbfinale Endstation. Im kleinen Finale erreichten sie Platz sieben. Die schwarz-rot-goldenen Snowboarder warten damit bei Olympia weiterhin auf eine Medaille.
Bitter! Lena Dürr verlor im zweiten Durchgang viele Plätze und fiel auf Rang neun zurück.
Federica Brignone fuhr besser und sicherte sich souverän ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector (Schweden) und Thea Louise Stjernesund (Norwegen) mit gleicher Zeit, Bronze ging an die Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher belegte Rang 19.
Emma Aicher kam im Riesenslalom nach dem zweiten Durchgang auf Platz drei, hat aber wohl keine Medaillenchance mehr. Alle deutschen Blicke richten sich nun auf Lena Dürr.
Nach zwölf Jahren erhalten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille von Sotschi 2014!
Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena in Antholz überreichte IOC-Mitglied Michael Mronz die Medaillen. Deutschland bekam das Gold nachträglich zuerkannt, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.
Vor wenigen Minuten begann der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.
Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt aktuell auf dem zweiten Platz und hat überraschend Medaillenchancen. Wird sie den Sprung aufs Podest schaffen? Drückt die Daumen!
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Qualifikationslauf und wurde nur 23., womit er das Finale verpasste.
Norwegen setzt im Medaillenspiegel seine Dominanz fort und gewann Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer im Langlauf. Silber ging an Frankreich, Bronze an Italien. Die deutsche Staffel kam als Achte ins Ziel.
Der Triumph ist keine große Überraschung, doch Superstar Johannes Hoesflot Klæbo errang mit seiner neunten Goldmedaille einen Rekord und wurde der erfolgreichste Olympionike der Winterspiele. Dabei überholte er gleich zwei Landsleute mit jeweils acht Goldmedaillen: Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Biathlet Ole Einar Bjørndalen.