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Olympia 2026 im Live-Ticker: Felix Neureuther kritisiert Atmosphäre und fordert kürzere Laufdistanzen

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber oder Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina befinden sich momentan in vollem Gange!

Am 13. Wettkampftag blieb Deutschland erstmals ohne Medaillengewinn. Damit steht die deutsche Mannschaft weiterhin bei fünf Gold-, jeweils acht Silber- und Bronzemedaillen.

In unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und interessante Nebenschauplätze.

Felix Neureuther, Deutschlands ehemaliger Skistar, begleitete die Spiele in Bormio als TV-Experte. Die vielen verschiedenen Austragungsorte in Italien waren dem 41-Jährigen jedoch ein Dorn im Auge.

„Ob das die Zukunft der Olympischen Spiele sein kann – mit den langen Anfahrtswegen und verstreuten Sportstätten – halte ich für fragwürdig“, erklärte er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. „Wir sollten die Austragung an Orte vergeben, die nicht nur dezentral umsetzbar sind.“

Aktuell finden die Wettkämpfe an 13 unterschiedlichen Orten statt. Für das Großevent 2030 in den französischen Alpen ist erneut ein dezentrales Konzept mit mehreren Schauplätzen geplant. „Die Veranstaltung war sehr zersplittert, weshalb nicht die erhoffte Olympia-Atmosphäre aufkam“, fügte Neureuther hinzu.

Aus deutscher Perspektive war der 13. Wettkampftag enttäuschend: Zum ersten Mal bei diesen Winterspielen blieb das Team ohne Medaille. Auch im laufenden Frauen-Eiskunstlauf-Finale besteht keine Chance auf Edelmetall, da keine deutsche Athletin vertreten ist.

Wie sich Deutschland dadurch im Medaillenspiegel positioniert, erfahrt Ihr hier.

Die USA gewannen das Finale im Frauen-Eishockey gegen Kanada mit 2:1 in der Verlängerung!

Nach vier Minuten erzielte Megan Keller den entscheidenden Treffer und löste damit großen Jubel bei den US-Amerikanern aus. Kanada hatte zuvor fast die gesamte Partie geführt, erst zwei Minuten vor Spielende glichen die USA aus.

Die Qualifikation der Freeski-Damen in der Halfpipe wurde durch einen schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.

Die Kanadierin stürzte im zweiten Lauf bei der Landung eines Tricks und schlug mit dem Kopf auf. Sie wurde lange behandelt und musste erst nach etwa zehn Minuten auf einem Schlitten vom Platz gebracht werden. Dennoch winkte die 33-Jährige den besorgten Zuschauern zur Beruhigung zu.

Trotzdem reichte ihr Ergebnis aus dem ersten Lauf für die Qualifikation als Drittplatzierte für das Finale. Ob Sharpe dort am Samstagabend antreten kann, steht noch nicht fest.

Spannend war das Finale im Frauen-Eishockey: Fast zwei Drittel lang führte Kanada mit 1:0, doch zwei Minuten vor Schluss gelang Hilary Knight der Ausgleich für die USA.

So ging das Spiel in die Verlängerung, zuvor bereiteten die Eismaschinen das Spielfeld erneut vor.

Für Italien laufen die Heimspiele bisher sehr erfolgreich, doch die Technik-Spezialisten im Herren-Alpin-Team konnten bislang keine Medaille gewinnen. Aufgrund enttäuschender Resultate zieht Trainer Mauro Pini (61) nun die Konsequenzen und gibt seinen Rücktritt bekannt.

„Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Leistungen der italienischen Sportler in den technischen Disziplinen. Nach sorgfältiger Abwägung und angesichts des fehlenden gegenseitigen Vertrauens zu den Vorgesetzten halte ich es für angemessen, zurückzutreten“, teilte der 61-Jährige über den italienischen Skiverband FISI mit.

Pini hatte das Technik-Team erst im April übernommen, konnte während der Weltcup-Saison jedoch nicht die erhofften Erfolge erzielen. Bei Olympia setzte sich die Formschwäche fort: Von acht Starts im Slalom und Riesenslalom erreichten lediglich zwei das Ziel.

Im Duell um Gold trafen im Frauen-Eishockey die beiden Topfavoriten Kanada und USA aufeinander.

Es ist bereits das fünfte Mal in Folge, dass diese beiden Nationen das Olympiafinale bestreiten – dabei hatte Kanada drei der letzten vier Begegnungen für sich entschieden.

Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb kehrt ohne Medaille von den Spielen zurück. Nach einer Erkrankung vor seinem ersten Wettkampf fehlte ihm auch über 1500 Meter die nötige Kraft, um mit den Besten mitzuhalten. Er belegte Platz 13.

Der Olympiasieg ging an den Chinesen Zhongyan Ning, der überraschend Favorit Jordan Stolz aus den USA hinter sich ließ, gefolgt von Stolz und dem Niederländer Kjeld Nuis. Die weiteren deutschen Teilnehmer Hendrik Dombek und Moritz Klein belegten die Plätze 19 und 20.

Damit zerplatzt auch die letzte Medaillenhoffnung für Deutschland an diesem Tag – erstmals bei diesen Winterspielen blieb das Team ohne Edelmetall. Die letzten Entscheidungen, die Kür im Eiskunstlauf der Frauen sowie das Frauen-Eishockey-Finale, finden ohne deutsche Beteiligung statt.

Was für ein spannendes Spiel! Bis zum Ende der regulären Spielzeit stand es im Frauen-Bronzematch im Eishockey zwischen Schweden und der Schweiz 1:1, auch die Verlängerung blieb zunächst torlos.

Doch 50 Sekunden vor Schluss sorgte Alina Müller, die Topstürmerin der Schweiz, für das Siegtor und sicherte den Eidgenossinnen nach Platz vier in Peking nun Edelmetall.

Im Frauen-Eishockey geht das Turnier dem Ende entgegen: Die ersten Medaillen werden bald vergeben.

Im Spiel um Platz drei zwischen der Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel noch 1:1 – ein packender Kampf um Bronze.

Die erste Goldmedaille im Skibergsteigen bei den Herren ging an den Spanier Oriol Cardona Coll.

Der unter neutraler Flagge startende Russe Nikita Filippov sicherte sich Silber, Dritter wurde der Franzose Thibault Anselmet. Der deutsche Finn Hösch war bereits im Vorlauf ausgeschieden.

Unglück für Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek: Trotz starker Ausgangsposition im Springen konnten sie ihren Vorsprung nicht verteidigen und landeten im Teamsprint über 2x7,5 Kilometer letztlich nur auf Rang fünf.

Schon zu Beginn nahm der Vorsprung schnell ab, ein doppelter Sturz von Geiger in der achten Runde zerstörte die deutschen Medaillenträume endgültig. Es sind die ersten Spiele ohne Podestplatz für die DSV-Kombinierer seit 1998.

Gold ging an Norwegen, Finnland belegte Rang zwei, Österreich sicherte sich Bronze, Italien wurde Vierter.

Knapp am Podest vorbei: Tatjana Paller verpasste bei ihrem ersten olympischen Finale im Skibergsteigen bei den Frauen als Vierte knapp eine Medaille.

Die Starnbergerin startete zunächst durchwachsen und lag lange Zeit auf Platz sechs, konnte am Ende aber noch Plätze gutmachen und ließ die Italienerin Giulia Murada sowie die Französin Margot Ravinel hinter sich. Gold ging an die Schweizerin Marianne Fatton, Silber erkämpfte sich Emily Harrop aus Frankreich, Bronze gewann Ana Rodriguez Alonso aus Spanien.

Tatjana Paller erhält weiterhin Chancen auf eines der ersten Medaillen überhaupt im Skibergsteigen.

Die WM-Dritte qualifizierte sich im zweiten Halbfinale der Frauen als Zweitplatzierte hinter der Französin Ravinel für das Finale, das mit sechs Athletinnen ausgetragen wird.

Das deutsche Männer-Curlingteam beendete die Spiele mit einem 6:4-Sieg gegen China.

Für den Wettbewerb war das Duell bedeutungslos, weil beiden Teams der Einzug ins Halbfinale verwehrt blieb. Deutschland erreichte insgesamt vier Siege aus neun Partien; besonders die überraschende Niederlage gegen Tschechien zerstörte die Medaillenträume.

Tatjana Paller konnte sich bei dichtem Schneefall in Bormio für das Halbfinale im erstmals olympischen Skibergsteigen qualifizieren. Sie belegte im Vorlauf den zweiten Platz.

Helene Euringer schied als Fünfte aus, bei den Männern scheiterte Finn Hösch als Vierter der Qualifikation ebenfalls am Finaleinzug.

Das deutsche Kombinierer-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek legte im Skispringen einen starken Start hin und setzte sich vorerst an die Spitze des Feldes.

Zunächst erzielte Rydzek mit 123 Metern 122 Punkte, danach legte Geiger mit 124,5 Metern für 246,5 Punkte nach.

Der Vorsprung auf Norwegen, das den zweiten Platz belegt, beträgt momentan 13 Sekunden; ab 14 Uhr fällt die Entscheidung im Langlauf über 2x7,5 Kilometer.

Skibergsteigen feiert bei diesen Olympischen Winterspielen seine Premiere. Doch worum handelt es sich eigentlich?

Ski Mountaineering, kurz Skimo, ähnelt stark dem Skitourengehen. Dabei steigen die Athleten auf Skiern, die mit Fellen versehen sind, einen Hang hinauf. Oben angekommen, werden die Felle entfernt und es geht auf Ski wieder hinunter. „Gemütliche Gipfelbrotpausen gibt es bei uns allerdings nicht“, scherzt Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.

Bei Olympia wird die Sportart im Sprint sowie am Samstag in der Mixed-Staffel ausgetragen. Der Sprint umfasst 70 Höhenmeter Aufstieg inklusive eines Abschnitts, auf dem die Skier auf dem Rücken getragen werden müssen. Der Wettkampf läuft im K.o.-System, eine Runde dauert circa drei Minuten.

Starker Schneefall an den italienischen Olympia-Schauplätzen sorgt für Verzögerungen. Besonders betroffen sind aktuell die Ski-Freestyler.

Bereits am Mittwochabend wurde der Sprung verschoben, auch die für Donnerstag geplante Halfpipe-Qualifikation um 10.30 Uhr fällt wegen der „erheblichen Schneefälle“ aus, wie es offiziell heißt. Die Sicherheit der Athleten hat höchste Priorität. Die Qualifikation soll nun am Freitag ab 10.30 Uhr starten, das Finale ist für 13.30 Uhr angesetzt. Die Frauen-Qualifikation am Donnerstagabend um 19.30 Uhr soll derzeit wie geplant stattfinden.

Während USA und Schweden noch um den letzten Eishockey-Halbfinalisten kämpfen, sind die deutschen Athleten bereits zurück in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief jedoch für Deutschland nicht optimal.

Zunächst schied Lena Dürr trotz Silberchancen beim ersten Tor des zweiten Laufs aus, anschließend scheiterte das deutsche Eishockeyteam deutlich an der Slowakei. Schließlich verursachte Franziska Preuß in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde und beendete frühzeitig die deutschen Hoffnungen auf eine Medaille.

Es gab aber auch Erfolge: Coletta Rydzek und Laura Gimmler gewannen Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wie sich Deutschland dadurch im Medaillenspiegel positioniert, könnt Ihr hier nachlesen.

Das niederländische Brüderpaar Melle und Jens van't Wout stand im Shorttrack-Einzel über 500 Meter gemeinsam auf dem Podest: Melle gewann Silber, Jens Bronze.

Gold ging knapp vor den Brüdern an den Kanadier Steven Dubois, der zuvor bereits mit der Staffel Silber erkämpft hatte.

Die Shorttrack-Staffel der Frauen sicherte sich Südkorea!

Im A-Finale über 3000 Meter setzte sich das ostasiatische Team knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.

Der dritte Eishockey-Halbfinalist steht fest: Finnland besiegte die Schweiz in der Verlängerung mit 3:2 und trifft am Freitag auf die Slowakei.

Finnland lag lange zurück, ein 0:2-Rückstand wurde jedoch etwa sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit ausgeglichen. Sebastian Aho und Miro Heiskanen erzielten die Tore, ehe Artturi Lehkonen nach drei Minuten in der Verlängerung den Siegtreffer erzielte.

Die Verlängerung zwischen Kanada und Tschechien war in nur 82 Sekunden entschieden – mit dem glücklichen Ausgang für Kanada.

Mitch Marner traf im tschechischen Tor und sicherte Kanada den Einzug ins Halbfinale, wo der Sieger des Spiels zwischen USA und Schweden wartet.

Unglaublich! Tschechien erzwang die Verlängerung gegen Kanada, nach Ablauf der regulären Spielzeit stand es 3:3.

Bis etwa dreieinhalb Minuten vor Schluss führte Tschechien sogar mit 3:2, doch Kanadas Nick Suzuki rettete seine Mannschaft vor einer Niederlage.

Schade! Snowboarderin Annika Morgan lag im Slopestyle bis zum letzten Lauf auf Medaillenkurs, am Ende landete sie auf Rang vier.

Im finalen Durchgang zog die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott an Morgan vorbei. Der Deutschen fehlten 7,02 Punkte für die erste Medaille im Snowboard seit 1998. Die Plätze eins und zwei gingen an zwei Japanerinnen: Mari Fukada gewann vor Kokomo Murase.

Gibt es eine Überraschung? Tschechien führt nach einem Drittel mit 2:1 gegen Kanada, obwohl Kanada als Topfavorit ins Rennen ging und Tschechien in der Vorrunde souverän mit 5:0 besiegt hatte.

Nach dem klaren 6:2-Sieg der Slowakei gegen Deutschland und der Sicherung des ersten Halbfinalplatzes, stehen nun Kanada und Tschechien auf dem Eis.

Die französische Staffel gewann souverän Gold im Biathlon. Trotz einer Strafrunde zu Beginn durch Camille Bened brachten Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon die Mannschaft wieder auf Kurs und siegten mit 51,3 Sekunden Vorsprung auf Schweden. Bronze sicherte sich Norwegen.

Vanessa Voigt zeigte zwar eine fehlerfreie Leistung am Schießstand, konnte den Rückstand, den ihre Teamkolleginnen mitgebracht hatten, aber nicht mehr aufholen und erreichte mit Deutschland nur Platz vier.

Frankreich gelingt damit ein historisches Kunststück: Alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – gewinnen Gold.

Janina Hettich-Walz konnte Deutschland im Staffelrennen nicht näher an die Spitze heranführen. Sie übergab auf Rang fünf an Vanessa Voigt, der Rückstand auf Frankreich beträgt bereits 1:22 Minuten, zu Norwegen auf Bronze sind es 25 Sekunden.

Hettich-Walz vermied eine Strafrunde im Stehendanschlag, benötigte jedoch viel Zeit für die Nachlader, sodass sich der Abstand vergrößerte.

Bitter für Franziska Preuß: Obwohl sie eigentlich von der Position zwei gestartet war, schoss sie eine Strafrunde beim Stehendschießen.

Damit machte sie ihre eigene starke Vorarbeit zunichte, die sie nach dem Liegendschießen sogar an die Spitze gebracht hatte. Sie übergab nur als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Janina Hettich-Walz.

Julia Tannheimer feierte beim Olympia-Debüt in der Staffel ein starkes Rennen und übergab als Zweite an Franziska Preuß.

Sie benötigte beim Stehendanschlag nur zwei Nachlader und dank ihrer starken Laufleistung war beim Wechsel nur die Schwedin Linn Gestblom schneller.

In ungewohnter Reihenfolge wollen die deutschen Biathletinnen nach einer Medaille greifen.

Julia Tannheimer läuft auf Position eins, Franziska Preuß als erfahrene Schlussläuferin auf Position zwei, Janina Hettich-Walz auf drei und Vanessa Voigt übernimmt die Schlussposition, um die schwache Bilanz des DSV bei diesen Winterspielen zu verbessern.

Der Medaillentraum platzte für die deutsche Eishockeynationalmannschaft: Mit 2:6 verloren sie gegen die Slowakei und schieden im Viertelfinale aus.

Gegen eine effizient agierende und insgesamt bessere slowakische Mannschaft ließen Leon Draisaitl und Co. über weite Strecken die benötigte Präsenz vermissen. Zudem fehlte die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

Es war das Aus für die deutschen Eishockey-Herren im Viertelfinale. Tomas Tatar erzielte das 6:2 für die Slowakei.

Der nächste Gegenangriff führte zum 6:2 und zerstörte die letzten Hoffnungen der Deutschen auf eine Medaille.

Ein Alptraum für Lena Dürr: Die Münchnerin fädelt unglücklich am ersten Tor ein und scheidet trotz Silberchancen im zweiten Lauf aus.

Der Frust war groß – nach dem zweiten Lauf war die 34-Jährige chancenlos. Mikaela Shiffrin zeigte sich hingegen souverän und gewann Gold vor der Schweizerin Camille Rast. Anna Swenn Larsson holte Bronze.

Deutschland verkürzte im Powerplay durch Frederik Tiffels auf 2:5 (50. Minute), die letzten Minuten versprechen noch Spannung.

Der zweite Slalomdurchgang ist im vollen Gange. Für Emma Aicher reicht es jedoch nicht für eine Medaille: Die 22-Jährige kam mit 0,49 Sekunden Rückstand nur auf Platz fünf.

Somit lastet der ganze Medaillendruck auf Lena Dürr.

Die Hoffnung auf ein Wunder hielt nicht lange: Regenda erzielte seinen Doppelpack und stellte auf 5:1 für die Slowakei (41. Minute).

Das erschwert die Aufgabe für das DEB-Team erheblich.

Mit 1:4 aus deutscher Sicht ging es in die letzte Pause.

Draisaitl und Co. gaben nicht auf, nach dem Anschlusstreffer im zweiten Drittel war noch alles möglich. Doch die Zeit läuft langsam gegen Deutschland, weitere Gegentore dürfen sich die Eishockey-Asse nicht leisten.

Endlich! Deutschland verkürzte vor dem letzten Drittel auf 1:4 (35. Minute). Draisaitl bediente Lukas Reichel, der sicher traf. Gibt es noch eine Wende?

Deutschland spielte offensiv, wurde aber prompt von den Slowaken bestraft: Dalibor Dvorsky erzielte das 4:0 (31. Minute).

Deutschland kämpfte, fand jedoch kein Mittel gegen die effizienten Slowaken, die den nächsten Konter zum Tor verwandelten.

Beim Slopestyle der Männer sind die Medaillen vergeben: Olympiasieger wurde Yiming Su aus China, Silber sicherte sich Taiga Hasegawa aus Japan.

Bronze ging an den US-Amerikaner Jake Canter.

Oliver Okuliar erzielte schnell das 3:0 für die Slowakei (25. Minute), die deutschen Spieler waren sichtlich enttäuscht, der Halbfinaleinzug rückte in weite Ferne. Eine Aufholjagd ist zwar möglich, wird aber schwierig.

Der Treffer von Milos Kelemen zum 2:0 (25. Minute) macht die Lage für Deutschland noch schwieriger.

Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei begann, zur ersten Drittelpause lag das DEB-Team mit 0:1 zurück.

Pavol Regenda brachte die Slowakei in der 19. Minute in Führung, obwohl Deutschland gute Ansätze zeigte. Noch ist genug Zeit, um die Wende zu schaffen.

Die deutschen Männer Jakob Elias Moch und Jan Stölben hatten im Teamsprint weniger Glück als die Frauen, erreichten aber einen respektablen neunten Platz.

Gold gewann Norwegen mit dem erfolgreichsten Olympioniken der Winterspiele, Johannes Høsflot Klæbo, der gemeinsam mit Einar Hedegart glänzte. Die USA wurden Zweiter, Italien holte Bronze.

Das deutsche Frauen-Team sicherte sich nach einem knappen und spannenden Endspurt im Sprint die Bronzemedaille. Laura Gimmler und Coletta Rydzek freuten sich über das Podest.

Gold ging an Schweden, Silber an die Schweiz.

Lena Dürr lag nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und hat damit gute Medaillenchancen!

Der Rückstand auf die US-Amerikanerin beträgt 0,82 Sekunden, auf den dritten Platz liegt die Schwedin Cornelia Öhlund. Emma Aicher fiel auf Rang acht zurück, doch noch ist nichts verloren.

Im Riesenslalom hatte Dürr den ersten Lauf ebenfalls auf Platz zwei abgeschlossen, doch letztlich reichte es nicht für einen Podestplatz. Ob es heute besser läuft?

Emma Aicher zeigt erneut ihre Vielseitigkeit, aktuell reicht es aber nur für Platz sechs.

Die zweifache Silbermedaillengewinnerin hat nur wenige Hundertstelsekunden Abstand zu den Medaillenrängen, somit ist noch alles offen.

Im Slalom der Skirennläuferinnen ist seit 10 Uhr der erste Durchgang in vollem Gange.

Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor und setzte sich zunächst an die Spitze, wurde dann aber von US-Star Mikaela Shiffrin übertroffen. Der Abstand beträgt 0,82 Sekunden. Gleich startet Emma Aicher.

Nach über zwei Jahren ohne Niederlage patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei seinem Kürprogramm am Freitag. Auch wenn er nicht der Einzige an diesem turbulenten Abend war, erhielt er danach im Internet viel Kritik.

„Auf der größten Bühne der Welt kämpfen oft auch diejenigen, die nach außen am stärksten wirken, mit inneren, unsichtbaren Belastungen“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.

„Hässlicher Hass im Netz greift die Vernunft an, und Angst zieht einen in die Dunkelheit – egal wie sehr man versucht, trotz des enormen Drucks bei Verstand zu bleiben“, ergänzte Malinin.

Der zweifache Weltmeister stürzte nach seiner Führung im Kurzprogramm in der Kür und fiel auf Rang acht zurück. Mikhail Shaidorov aus Kasachstan gewann überraschend Gold.

Vierfacher Olympiasieger Francesco Friedrich freute sich über eine Silbermedaille.

„Silber sieht verdammt gut aus“, kommentierte Friedrich nach seinem Rennen am Dienstag.

Mit dem Sieg im Zweierbob erzielte Team Deutschland drei weitere Medaillen.

Eine Übersicht zum aktuellen Medaillenspiegel findet Ihr im Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.

Team Deutschland triumphierte im Zweierbob und zeigt Dominanz.

Neben dem Edelmetall erfreuten die Athleten das Land mit eindrucksvollen Momenten bei der Siegerehrung.

Nach dem vierten Lauf im Zweierbob war klar: Das Podest ist in Schwarz-Rot-Gold!

Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten nahezu perfekte Fahrten und hielten ihre Führung souverän.

Johannes Lochner und Anschieber Georg Fleischhauer verbesserten sich und holten Gold.

Mit der besten Startzeit erreichten sie nach 54,91 Sekunden das Ziel – eine nahezu fehlerfreie Fahrt. Herzlichen Glückwunsch!

Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer: 3:39,70 Minuten.

Francesco Friedrich beendete seinen Lauf nach 55,33 Sekunden.

Gesamtzeit: 3:41,04 Minuten – mindestens Silber.

Adam Ammour und Anschieber Alexander Schaller fuhren im vierten Lauf 55,35 Sekunden.

Mit einer Gesamtzeit von 3:41,52 Minuten sicherten sie sich die Bronzemedaille, trotz eines kleinen Ausrutschers. Sie erzielten die beste Startzeit.

Der letzte Lauf im Zweierbob beginnt um 21:05 Uhr.

Wagt man eine Prognose: Wenn die drei deutschen Teams keine Fehler machen, könnte Deutschland gleich dreifach auf dem Podest stehen.

Wir melden uns zurück mit dem dritten von vier Läufen im Zweierbob, der um 19 Uhr startet.

Johannes Lochner eröffnete und erlaubte sich einen kleinen Fehler, schloss aber mit 54,89 Sekunden ab.

Anschließend war Francesco Friedrich dran, der einige Unsicherheiten zeigte und 0,92 Sekunden Rückstand auf Lochner hatte, der sich nun fast sicher auf den Sieg vorbereiten kann.

Adam Ammour liegt auf Rang drei mit 1,38 Sekunden Rückstand. Deutschland hat vor dem letzten Lauf (ab 21:05 Uhr) exzellente Chancen auf einen Dreifach-Erfolg.

Im Finale der Teamverfolgung im Eisschnelllauf spielte Deutschland keine entscheidende Rolle. Bei den Frauen gewann Kanada Gold (2:55,81 Minuten) vor den Niederlanden. Das deutsche Quartett mit Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz gewann das C-Finale und wurde Fünfte.

Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Minuten) vor den USA. Die deutschen Läufer Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und belegten Platz sieben.

Keine Medaille für die deutschen Biathleten: Im Staffelrennen kamen die DSV-Athleten auf Platz vier ins Ziel. Frankreich wurde erstmals Staffel-Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf Distanz. Schweden sicherte sich Bronze, Deutschland folgte fast eine Minute später.

Besonders ärgerlich für Deutschland: Die Laufleistung hätte eine Medaille lange Zeit erlaubt, doch mit zwölf Nachladern machten die Deutschen doppelt so viele Schießfehler wie die Norweger und Schweden; nur Frankreich schoss mit neun Fehlern und einer Strafrunde schlechter.

Deutschland kam nicht näher heran: Philipp Nawrath brachte das Quartett zwar auf Platz vier, lag jedoch beim Wechsel schon 49 Sekunden hinter den führenden Teams.

Schweden, Norwegen und Frankreich machten vorne gemeinsam Tempo, während Nawrath alleine arbeitete und beim Stehendschießen drei Fehler unterliefen. Philipp Horn hat nun eine schwere Aufgabe auf der Schlussrunde und muss auf Fehler der Konkurrenz hoffen.

David Zobel begann mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm sogar kurzzeitig die Führung.

Im Stehendanschlag benötigte der 29-Jährige jedoch drei Nachlader und verlor Zeit auf Frankreich, das trotz Strafrunde an die Spitze ging.

Beim Wechsel zu Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand auf Platz sechs hinter Frankreich. Finnland und Schweden folgten knapp dahinter.

Justus Strelow, Startläufer der deutschen Staffel, schoss zwar stehend zwei Nachlader, übergab aber als Dritter an David Zobel.

Er hatte rund 15 Sekunden Rückstand auf den führenden Norweger Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.

Die Herren-Biathlonstaffel läuft und bietet beste Chancen für deutsche Medaillen.

Justus Strelow begann mit einer starken Schießleistung, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.

Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale! In der Zwischenrunde besiegten sie Frankreich klar mit 5:1.

Im letzten Drittel trafen Joshua Samanski (48.) und Nico Sturm (60.) noch einmal, der Sieg gab dem Team nach zwei Niederlagen neuen Selbstvertrauen. Das nächste Spiel findet am Mittwoch um 12:10 Uhr gegen die Slowakei statt.

Bisher enttäuschend verliefen die Olympischen Spiele für die deutschen Kombinierer. Im Großschanzen-Wettbewerb verbesserten sie zwar ihre Plätze, hatten aber keine Chance auf Medaillen. Die Rückstände nach schwachen Sprüngen waren zu groß.

Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek belegten die Plätze neun und zehn, etwa anderthalb Minuten hinter der Spitze. Julian Schmid wurde Zwölfter mit 2:22 Minuten Rückstand.

Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich vom fünften Platz auf Gold vor Kämpfer Johannes Lamparter aus Österreich und Ilkka Herola aus Finnland verbesserte.

Im Playoffspiel gegen Frankreich verlor Deutschland an Dominanz, die Franzosen bekamen die Oberhand.

Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.

In Livigno herrscht heute starker Schneefall, was den Zeitplan der Freestyle-Skier durcheinanderbrachte.

Die für 10:45 Uhr angesetzte Frauenqualifikation wurde mehrfach verschoben, aktuell ist sie für 13:45 Uhr geplant. Die Männer-Quali, ursprünglich für 13:30 Uhr vorgesehen, wurde auf Mittwoch verlegt.

Das deutsche Eishockeyteam ist auf dem besten Weg ins Viertelfinale! Nach dem ersten Drittel führte es gegen Frankreich mit 3:0.

John Peterka erzielte rund eineinhalb Minuten vor Drittelende das dritte Tor, was dem Team nach zwei Niederlagen neues Selbstvertrauen gab.

Die deutschen Eishockeyprofis streben das Viertelfinale an!

Gegen Frankreich führte Deutschland nach 15 Minuten bereits 2:0. Leon Draisaitl brachte das Team im Powerplay in Führung, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.

Schwerer Rückschlag für Deutschlands Curler! Gegen das zuvor sieglose Tschechien verlor das Team mit 7:9 und sieht seine Medaillenchancen schwinden.

Obwohl noch zwei Gruppenspiele ausstehen, könnten selbst zwei Siege nicht mehr für die Halbfinalqualifikation reichen. Aktuell steht das Team um Skip Marc Muskatewitz bei drei Siegen und vier Niederlagen.

Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und haben nun kaum noch Medaillenchancen.

Nach schwachen Sprüngen liegen Johannes Rydzek (15.), Julian Schmid (16.) und Vinzenz Geiger (18.) weit hinter dem führenden Japaner Ryota Yamamoto.

Bereits von der Normalschanze gab es keine Medaille für die favorisierten Deutschen um Geiger. Eine letzte Chance besteht im Teamwettbewerb am Donnerstag.

Das deutsche Biathlonteam für die Damenstaffel steht fest! Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer gehen für den DSV auf Medaillenjagd. Überraschend ist die Aufstellung.

Wegen Problemen als Schlussläuferin wurde Preuß auf die zweite Position gesetzt. Überraschend übernimmt Vanessa Voigt die Schlussposition, obwohl sie normalerweise die Startläuferin ist. Voigt überzeugt mit stabilem Schießen, hat aber Schwierigkeiten im Langlauf, weshalb sie nicht die typische Schlussläuferin ist. Julia Tannheimer startet nun als Erste, Janina Hettich-Walz läuft auf Position drei.

Seit fast einer Woche wartet Deutschland auf eine Goldmedaille, doch heute sieht es wieder vielversprechend aus: Johannes Lochner führt im Zweierbob mit 0,8 Sekunden Vorsprung, und mit Francesco Friedrich und Adam Ammour sind zwei weitere Deutsche auf den Plätzen zwei und drei. Der finale Lauf startet um 21:06 Uhr.

Darüber hinaus gibt es weitere Medaillenchancen für Deutschland in der Nordischen Kombination (Einzel Großschanze um 10 Uhr) sowie in der Männer-Biathlonstaffel (Start um 14:30 Uhr).

Zudem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Viertelfinal-Qualifikationsspiel, Bully ist um 12:10 Uhr.

Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland in drei Sportarten dramatisch. Im Frauen-Monobob und beim Paarlauf im Eiskunstlauf schien Gold greifbar, doch es reichte nicht zum Olympiasieg.

Bereits zuvor scheiterten die Skispringer im Teamspringen knapp an einer Medaille. Andreas Wellinger und Philipp Raimund verpassten Bronze um 17 Zentimeter – auch, weil das Springen wegen Schneetreibens abgebrochen wurde. Mit 0,3 Punkten Rückstand wurden die Deutschen Vierte und waren die Verlierer der Jury-Entscheidung.

Im Medaillenspiegel liegt Deutschland nach zehn Wettkampftagen auf Rang acht mit bislang vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.

Das Traumfinale im Frauen-Eishockey ist perfekt: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA auf Kanada.

Kanada setzte sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch. Zuvor hatten die USA Schweden mit 5:0 besiegt.

Im Frauen-Eishockey wird zwischen Kanada und der Schweiz noch der zweite Finalist gesucht. Aktuell führt Kanada im dritten Drittel mit 2:1.

Das erste Halbfinale gewann die USA klar mit 5:0 gegen Schweden. Das Endspiel findet am 19. Februar um 19:10 Uhr statt, das Spiel um Platz drei am selben Tag um 14:40 Uhr.

Ein weiteres Drama: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasst trotz Führung den Olympiasieg und holt Bronze mit 219,09 Punkten.

In der Kür unterlief Hase zweimal ein Fehler, was wichtige Punkte kostete. Nach einem starken Kurzprogramm lagen die beiden in Führung, doch die Kür reichte nicht zum Sieg.

Die Weltmeister und Favoriten aus Japan, Riku Miura und Ryhichi Kihara, zeigten eine beeindruckende Aufholjagd. Sie starteten als Fünfte ins Kürprogramm und erreichten sensationell 231,24 Punkte.

Silber ging an die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Die Bronzemedaille für Hase/Volodin ist dennoch ein großer Erfolg, da sie erst seit dreieinhalb Jahren zusammenlaufen.

Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die entscheidende Kür der Paare läuft, und das japanische Favoritenpaar legt eine fehlerfreie Kür zum Soundtrack von „Gladiator“ hin.

Nach dem Kurzprogramm lagen Miura und Kihara nur auf Rang fünf, doch sie schafften mit 158,13 Punkten in der Kür eine Gesamtwertung von 231,24 Punkten. Das deutsche Duo Hase/Volodin muss diese Punktzahl nun toppen.

Die Kür der Japaner nähert sich der Bestleistung von Aljona Savchenko und Bruno Massot aus Pyeongchang 2018 an (159,31 Punkte), die damals vom vierten Platz noch Olympiasieger wurden. Die Deutschen hatten damals 235,90 Punkte insgesamt.

Hase/Volodin wärmen sich gerade auf. Um Gold zu gewinnen, müssten sie ihre persönliche Bestleistung von 149,57 Punkten in der Kür übertreffen, was nicht für den Sieg reichen würde. Im Kurzprogramm erzielten sie 80,01 Punkte, eine persönliche Bestleistung.

Drama im Eiskanal! Laura Nolte verfuhr sich im letzten Lauf des Monobob und verfehlte den Olympiasieg.

Nach drei Läufen in Führung kam die Athletin aus Unna nervös ins Ziel und verlor den Sieg mit nur 0,04 Sekunden Rückstand an die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor. Am Ende gewann sie Silber.

Trotzdem ein großartiger Erfolg für die 27-jährige Dortmunderin, die gute Chancen auf den ersten deutschen Monobob-Olympiasieg hatte.

Dritte wurde die US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries. In Peking war Nolte noch Vierte, Lisa Buckwitz belegte diesmal Rang elf, Kim Kalicki wurde Achtzehnte.

Die Hoffnungen auf Gold ruhen nun auf Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist. Beide gewannen 2022 in Peking Gold.

Die Entscheidung im Monobob läuft. Bald startet Laura Nolte in den vierten und entscheidenden Lauf, um Gold zu holen.

Die Paarlaufentscheidung im Eiskunstlauf ist in vollem Gange, das erste deutsche Paar war bereits auf dem Eis.

Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm benachteiligt wurden und Elfte waren, zeigten eine schöne Kür zu „I’d Do Anything for Love“ von Meat Loaf und erhielten 126,59 Punkte, was mindestens eine Verbesserung um einen Rang bedeutet.

Alle warten nun auf die führenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte ihre Kür in Mailand zeigen werden.

Die Bedingungen lassen keine weiteren Sprünge zu, weshalb die Jury den Wettkampf vorzeitig abbricht.

Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer antreten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte, dass eine Fortsetzung unter diesen Bedingungen keinen Sinn macht.

Bitter für Deutschland: Nach Wertung nach dem zweiten Durchgang verpassten die deutschen Skispringer Bronze um 0,3 Punkte. Trotz der traurigen Entscheidung ist das die richtige Lösung bei den widrigen Bedingungen.

Das starke Schneetreiben und der Wind verzögern die letzten Springer.

Domen Prevc begann als Erster, Philipp Raimund sprang 136 Meter und setzte damit ein Zeichen – Deutschland liegt vor Slowenien.

Danach musste das Springen erneut unterbrochen werden, die Sichtverhältnisse sind schlecht.

Der letzte Durchgang startete, Andreas Wellinger erreichte 130 Meter.

Ren Nikaido sprang 138,5 Meter und schob Japan vor das deutsche Team. Norwegen liegt gut zehn Punkte vor dem Drittplatzierten.

Im zweiten Durchgang sprang Andreas Wellinger unter schwierigen Bedingungen 123,5 Meter, Philipp Raimund wiederholte mit 137,5 Metern seine Weite.

Deutschland liegt vor dem letzten Durchgang auf Platz vier, nur 0,3 Punkte hinter Norwegen. Slowenien und Japan sind ebenfalls in Schlagdistanz, sodass ein spannender Kampf um Bronze bevorsteht.

Österreich führt mit 568,7 Punkten und rund zehn Punkten Vorsprung und scheint auf Goldkurs.

Olympiasieger Philipp Raimund hielt Deutschland im Teamspringen in Lauerstellung. Raimund sprang 137 Meter, Wellinger 127,5 Meter.

Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Rang vier, knapp hinter Polen.

Im Monobob der Damen steht eine packende Entscheidung bevor! Laura Nolte führte am entscheidenden Tag und setzte mit einem neuen Bahnrekord von 59,15 Sekunden ein Ausrufezeichen.

Doch der Rekord hielt nicht lange, denn US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor fuhr mit 59,08 Sekunden einen neuen Bahnrekord.

Der Vorsprung von Nolte schrumpfte von 0,22 auf 0,15 Sekunden, die Dritte Kaillie Armbruster Humphries kam mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Rang drei.

Der vierte Lauf beginnt um 21 Uhr und verspricht ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Gold im Eiskanal von Cortina. Lisa Buckwitz fuhr deutlich besser als gestern und liegt vor dem letzten Lauf auf Rang vier, hat aber 0,64 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Kim Kalicki liegt abgeschlagen auf Platz 18 mit 3,47 Sekunden Rückstand und hat keine Medaillenchance mehr.

Ist für heute schon Schluss? Nein! Ab 19 Uhr findet das Teamskispringen der Männer in zwei Durchgängen statt.

Außerdem stehen Entscheidungen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Paarlauf im Eiskunstlauf aus. Das deutsche Duo Minerva Hase und Nikita Volodin führt nach dem Kurzprogramm mit besten Goldchancen.

Alle Wettkampfentscheidungen gibt es in unserer Übersicht.

Überraschung: Die deutschen Curling-Männer dürfen wieder von einem Halbfinaleinzug träumen. Sie schlugen Titelverteidiger Schweden in der Round Robin mit 7:3 und sind wieder in Schlagdistanz zu den ersten vier Tabellenplätzen, die zum Halbfinaleinzug berechtigen.

Bisher stehen drei Siege und drei Niederlagen, am Dienstag stehen zwei Spiele gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr) an.

Drama beim Slalom: Atle Lie McGrath startete mit einem deutlichen Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweiten Loic Meillard in den zweiten Durchgang, schied jedoch bei einem vermeintlich leichten Tor aus.

Sein Frust war riesig: Er warf seine Stöcke weg, zog sich die Skier ab und lief quer über die Strecke in Richtung Wald, wo er sich vor einem Fangzaun erschöpft in den Schnee legte und lange liegen blieb.

Loic Meillard sicherte sich nach Bronze im Riesenslalom und Silber im Team den Slalom-Goldrang, hinter ihm komplettierten Fabio Gstrein aus Österreich und Henrik Kristoffersen aus Norwegen das Podest. Linus Straßer wurde Neunter.

Einen Tag vor der Biathlon-Männerstaffel stellte der DSV sein Aufgebot vor – Überraschungen wie bei der WM gab es nicht.

Justus Strelow startet, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Schlussläufer Philipp Horn, der das Quartett möglichst auf dem Podest ins Ziel bringen soll. Die Staffel bietet die beste Chance für weitere Medaillen nach der Mixed-Staffel.

Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann Gold im Shorttrack-Finale über 1000 Meter.

Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Gilli Kim sicherte sich Bronze.

Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird Andreas Wellinger im Super-Team-Wettbewerb starten.

Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als Kandidaten für das Team und Medaillenchancen, doch Hoffmann schwächelte in Predazzo, weshalb Wellinger nun neben Raimund springt. Der 30-Jährige hatte eine schwierige Saison, zeigte aber auf der Großschanze bessere Leistungen.

Bei diesen Spielen wird erstmals das Super-Team mit zwei Springern ausgetragen, die jeweils drei Sprünge absolvieren, statt des klassischen Vierer-Teams. Dadurch sollen mehr Nationen Medaillenchancen erhalten.

Die deutsche Dominanz im Bobsport setzt sich fort! Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner führt vor seinen Teamkollegen Francesco Friedrich und Adam Ammour.

Lochner kann fast schon Gold planen: Nach zwei Läufen hat er 0,8 Sekunden Vorsprung. Friedrich schob sich durch Ammours Fehler auf Platz zwei und hat 0,44 Sekunden Abstand auf Bronze.

Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im Eishockey. Die Schweizer sprachen von einer Unterschenkelverletzung, doch Fialas Klub Los Angeles Kings bestätigte mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden.

Fiala erholt sich gut und beginnt bald mit Reha. Die Kings teilten mit, dass er die NHL-Saison 2025/26 verpassen wird und nach der Saison erneut untersucht wird.

Für eine Medaille wird es bei Linus Straßer im Slalom wohl nicht reichen: Er lag nach dem ersten Durchgang weit zurück.

Der WM-Dritte fehlten zum Führenden Atle Lie McGrath 2,35 Sekunden und belegte Rang elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen und zehn weitere der Top-30 schieden bereits aus.

Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Mit Anschieber Georg Fleischhauer hatte er 0,44 Sekunden Vorsprung auf den überraschenden Zweitplatzierten, der nicht Francesco Friedrich war.

Der dritte deutsche Fahrer Adam Ammour schob sich vor Friedrich, der mit 0,04 Sekunden Rückstand Dritter wurde.

Nach dem doppelten Bronze-Coup im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.

„Das war mein letztes Rennen. Es fällt mir schwer, das zu sagen, aber es ist das Karriereende“, sagte der 33-Jährige im ARD-Interview nach dem Mixed-Wettkampf.

Grotheer gewann 2022 Olympia-Gold in Peking und den Gesamtweltcup in der Folgesaison. Nach mehreren Verletzungen hatte er in diesem Winter mit Schwierigkeiten zu kämpfen, weshalb die beiden Bronze-Medaillen umso wertvoller sind.

Nach den Medaillen für die Skeletonis am Sonntag gibt es am Montag viele neue Chancen für die deutschen Athleten.

So wird die erste Bob-Medaille vergeben, im Frauen-Monobob führt Laura Nolte zur Hälfte des Wettbewerbs und hat Goldhoffnungen. Linus Straßer will im Ski-Alpin nach einer Slalom-Medaille greifen (10:00/13:30 Uhr), abends kämpfen die Skispringer im Super-Team (19:00 Uhr) um Edelmetall.

Die größte Hoffnung kommt spät am Tag: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20:00 Uhr) um Gold – nach dem Kurzprogramm liegen sie klar vorn und könnten mit der Kür den großen Wurf schaffen.

Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag, der aus deutscher Sicht einige Enttäuschungen, aber auch zwei Medaillen bei den Skeletonis brachte.

Eine Übersicht über den Medaillenspiegel zeigt, wie sich die schwarz-rot-goldenen Athleten im internationalen Vergleich schlagen.

Das Spiel ist beendet: Deutschland verlor das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.

Trotz der deutlichen Niederlage zog das DEB-Team als Gruppenzweiter weiter und trifft nun im Playoff auf Frankreich.

Der erste deutsche Treffer fiel durch Tim Stützle zum 1:5 (52. Minute).

Zwar dürfte es nicht mehr spannend werden, aber der NHL-Star sorgte für Moral.

Auston Matthews erzielte das 5:0 für die USA (47. Minute), Deutschland geriet deutlich unter Druck.

4:0 für die USA durch Tage Thompson (42. Minute), die deutsche Mannschaft wurde deutlich dominiert.

Damit sind die Hoffnungen auf eine Aufholjagd früh im letzten Viertel dahin. Ein Sieg gegen die USA wäre nötig gewesen, um direkt ins Viertelfinale einzuziehen. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist der zweite Platz dennoch sicher, nun geht es gegen Frankreich.

Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben beste Chancen auf eine Medaille!

Mit 80,01 Punkten und rund fünf Punkten Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien überzeugten sie, nachdem die japanischen Favoriten Miura und Kihara im Kurzprogramm patzten. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel schafften mit Platz elf die Finalteilnahme.

Mit drei Toren Rückstand geht die deutsche Mannschaft in die letzte Pause.

Die Zeichen stehen auf Niederlage, doch das Weiterkommen nach Lettlands Pleite ist gesichert. Die Playoff-Runde gegen Frankreich steht jedoch an.

Im zweiten Drittel erhöhten die USA das Tempo und ließen Deutschland kaum Raum. Das 3:0 erzielte Brock Faber (38. Minute).

Um noch etwas mitzunehmen, braucht Deutschland im letzten Drittel eine deutliche Leistungssteigerung.

Der Favorit nutzte ein Powerplay eiskalt: Auston Matthews traf 8,7 Sekunden nach Strafe für Wissmann zum 2:0 (25. Minute).

8,7 Sekunden vor Ende des ersten Drittels gingen die USA mit 1:0 in Führung (20. Minute), Zach Werenski traf nach Vorlage von Matthews. Bis dahin hielt Deutschland gut mit.

Das DEB-Team steht vor einer schweren Aufgabe: Im dritten Gruppenspiel wartet Spitzenreiter USA (21:10 Uhr).

Für Deutschland geht es nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland vor allem um Platzierung, das Weiterkommen ist bereits sicher. Als Gruppensieger oder bester Zweiter könnten sie die Zwischenrunde umgehen.

Die Halbzeit-Führende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold knapp, Norwegerin Anna Odine Stroem übernahm mit 284,8 Punkten die Führung und feierte wie schon auf der Normalschanze den Sieg. Die Skandinavierinnen feierten gemeinsam, die Schwedin Frida Westman wurde Vierte. Nika Prevc sicherte sich Bronze.

Überraschend wurde Agnes Reisch beste Deutsche auf Platz zehn, Selina Freitag belegte Rang 17, Juliane Seyfahrt kam auf Platz 23. Für den DSV ist das enttäuschend, denn erstmals verabschieden sich die deutschen Skispringerinnen ohne Medaille von Olympischen Winterspielen.

Vor dem finalen Durchgang der Skispringerinnen auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth mit Rang neun beste Deutsche, hat aber kaum Medaillenchancen.

Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc dürfte es als Fünfte schwer haben, aufs Podest zu springen. Mehrere Athletinnen hatten am Ende mit ungünstigem Rückenwind zu kämpfen.

Bitter: Katharina Schmid erwischte besonders starken Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Start schon zur Halbzeit aus.

Der Brite Matt Weston gewann nach dem Einzel-Olympiasieg erneut in eigener Klasse und holte gemeinsam mit Tabitha Stoecker Gold im Mixed-Team, knapp vor Kreher/Jungk aus Dresden.

Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holte Silber mit nur 0,17 Sekunden Rückstand, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer sicherten sich Bronze mit nur einer Hundertstelsekunde mehr.

Pfeifer/Grotheer fehlte nur eine Hundertstelsekunde zu Silber, Kreher/Jungk bleiben vorne.

Die Briten Stoecker/Weston liegen auf Goldkurs.

Der Dresdner Express übernahm mit Kreher/Jungk die Führung!

Mit 0,12 Sekunden Vorsprung zog das DSC-Duo an den Briten vorbei, zwei Teams folgten. Nun starten Pfeifer und Grotheer.

Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien führen mit drei verbleibenden Teams, Kreher/Jungk folgen.

Die Briten haben bereits eine Medaille sicher, da auch die Favoriten Weston/Stoecker noch starten.

Erstmals wird bei Olympischen Winterspielen ein Mixed-Team-Wettbewerb im Skeleton ausgetragen.

Deutschland geht mit den Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer an den Start und hat gute Medaillenchancen. Nach zweimal Silber und Bronze soll am Ende endlich Gold für den BSD gelingen.

Wie schon über 1000 Meter gingen auch über 500 Meter die begehrtesten Medaillen an die Niederlande: Femke Kok sicherte sich mit Olympia-Rekord Gold vor Jutta Leerdam.

Bronze sicherte sich Miho Takagi aus Japan. Sophie Warmuth aus Erfurt wurde Achte.

Schade für die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth: Im 500-Meter-Rennen musste sie sich der niederländischen Superstar Jutta Leerdam geschlagen geben.

Leerdam übernahm zwischenzeitlich die Führung, Warmuth erreichte vorerst Platz sechs.

Deutschlands Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia weiterhin auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Starts in der Verfolgung war sie nach einem enttäuschenden letzten Schießen am Boden zerstört und weinte.

„Es tut weh, dass ich es nicht durchziehen konnte. Ich fühlte mich gut auf der Runde, doch beim letzten Schießen lief es wieder schlecht“, erklärte die Gesamtweltcup-Siegerin im ZDF. „Ich war so angespannt, hörte, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler schoss, da wurde ich nervös und verlor den Fokus. Es ist sehr ernüchternd, dass 30 Sekunden ein gutes Rennen zerstören.“

Preuß steht stellvertretend für das deutsche Biathlonteam, das nach Bronze in der Mixed-Staffel keine weiteren Medaillen holte und den schwächsten Start der Geschichte hinlegt. Vier Chancen bleiben in Staffel und Massenstart.

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit Platz acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.

Zuvor war sie im Big-Air-Wettbewerb knapp gescheitert. Nun hat sie eine Medaillenchance – die erste für eine deutsche Snowboarderin bei diesem Olympia.

Leider unterlief Preuß im letzten Schießen der Verfolgung zwei Fehler; sie wurde am Ende Sechste.

Lisa Vittozzi nutzte Patzer der bisherigen Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Führung und gewann Gold. Maren Kirkeeide aus Norwegen holte Silber, Minkkinen rutschte auf Bronze ab.

Vanessa Voigt belegte Platz 19, Julia Tannheimer wurde 34., Selina Grotian kam auf Rang 41.

Franziska Preuß war in der Frauenverfolgung fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um Bronze.

Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi. Beide haben einen deutlichen Vorsprung und kämpfen vermutlich unter sich um Gold.

Die Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen das Mixed-Team-Finale im Snowboard-Cross vor Italien und Frankreich.

Für das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer war im Halbfinale Schluss; im kleinen Finale belegten sie Rang sieben. Die deutschen Snowboarder warten weiterhin auf eine Medaille.

Bitter! Lena Dürr fiel im zweiten Durchgang deutlich zurück und rutschte auf Rang neun.

Federica Brignone fuhr hingegen souverän zu Gold. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund, Bronze ging an die Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher wurde 19.

Emma Aicher lag nach dem zweiten Durchgang im Riesenslalom auf Platz drei, dürfte jedoch keine Medaillenchance mehr haben.

Alle Augen sind jetzt auf Lena Dürr gerichtet.

Endlich! Zwölf Jahre nach Sotschi 2014 erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp ihre Goldmedaille.

In einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz die Medaillen. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zuerkannt, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess dauerte Jahre.

Der zweite und finale Durchgang im Riesenslalom hat vor wenigen Minuten begonnen.

Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt aktuell auf Platz zwei und hat überraschend Medaillenchancen. Drückt die Daumen!

Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte im zweiten Lauf der Qualifikation und belegte nur Rang 23.

Somit verpasste der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall wie im Big-Air die Medaillenchance; nur die besten zwölf ziehen ins Finale ein.

Norwegen dominiert weiterhin den Medaillenspiegel und gewinnt Gold in der Männerstaffel über 4x7,5 Kilometer im Langlauf. Silber ging an Frankreich, Italien wurde Dritter. Die deutsche Staffel erreichte Platz acht.

Der Erfolg ist keine Überraschung, vor allem dank Johannes Høsflot Klæbo, der mit neun Goldmedaillen zum erfolgreichsten Olympioniken der Winterspiele avancierte. Er überholte damit zwei Landsmänner und eine Landsfrau mit jeweils acht Goldmedaillen: Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen.

Im Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste ging Gold an den Kanadier Mikael Kingsbury, der sich gegen Ikuma Horishima aus Japan durchsetzte.

Bronze holte der Australier Matt Graham im Duell mit Takuya Shimakawa aus Japan.

Die deutschen Curling-Männer kassierten eine 4:9-Niederlage gegen Großbritannien. Das Halbfinale ist in Gefahr.

Es war bereits die dritte Niederlage im fünften Spiel. Gegen die verbleibenden Gegner Schweden, Tschechien, Schweiz und China dürfen sich die Deutschen keinen Ausrutscher mehr leisten.

Martin Ponsiluoma sicherte sich Gold in der 12,5-Kilometer-Verfolgung!

Sturla Holm Lægreid, der nach dem Einzel-Bronze einen Seitensprung gestand, wurde Zweiter. Emilien Jacquelin aus Frankreich, der beim letzten Schießen zwei Scheiben verfehlte und von Lægreid überholt wurde, wurde Dritter.

Bester Deutscher wurde Philipp Horn auf Platz elf, Philipp Nawrath wurde 25., Justus Strelow 30., David Zobel 34.

Eigentlich ist der Riesenslalom nicht die Paradedisziplin der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Lauf überraschend Medaillenchancen!

Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem Finale auf Rang zwei hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34 Sekunden) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung auf Sofia Goggia.

„Es hat so viel Spaß gemacht! Oben steht man in der Sonne, alles passt. Dass es dann so gut lief, war eine reine Genussfahrt“, sagte die Bayerin im ZDF.

Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten Deutschland im Super-Team-Skispringen am Montag (19 Uhr und 20:20 Uhr, ZDF, Eurosport) von der Großschanze.

Raimund gewann zum Olympiaauftakt Gold von der Normalschanze. Beim Großschanzen-Springen wurde er am Samstag Neunter, Wellinger (Olympiasieger 2018) Fünfzehnter.

Das Super-Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen: Statt vier Athleten pro Nation springen nur zwei, die jeweils drei Durchgänge absolvieren. So sollen mehr Nationen Medaillenchancen erhalten.

Auf einem Parkplatz bei den Olympischen Winterspielen in Italien wurde eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Der Sprengkörper wurde in der Nähe der Skisprung-Austragungsstätte in Predazzo gefunden. Experten haben die Granate inzwischen entschärft. Laut Polizei bestand keine Gefahr.

„Man fokussiert sich so lange, und dann ist es so schnell vorbei – das tut extrem weh“, sagte der 28-Jährige Gratz. Nach dem ersten Durchgang lag er auf Platz zehn mit nur 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze.

Ein Fahrfehler im zweiten Lauf zerstörte seinen Medaillentraum. „Vielleicht bin ich zu direkt an die Sache herangegangen“, resümierte er. Ob er am Montag beim Slalom (10:00/13:30 Uhr, ZDF und Eurosport) starten wird, ist noch unklar.

Rebecca Passler (24) wurde im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Medikament, das den Östrogenspiegel senkt. Die Biathletin flog aus dem italienischen Kader und durfte nicht an Olympia teilnehmen. Nun gab es eine Wende, und Passler könnte doch noch um Medaillen kämpfen.

Am Montag soll die 24-Jährige erstmals bei Olympia ein offizielles Training absolvieren. „Wir freuen uns riesig, sie wieder im Team zu haben“, sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist noch offen. Eine Entscheidung soll bis Dienstag fallen.