Olympia 2026 zu Ende: Das Olympische Feuer ist erloschen
Mailand/Cortina (Italien) – Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind nun offiziell beendet.
Am letzten Wettkampftag sicherte sich der deutsche Bobfahrer Johannes Lochner zusammen mit seinem Team im Viererbob die Goldmedaille. Mit der Abschlussfeier in Verona, die unter dem Motto „Beauty in Action“ stand, fanden die Spiele am Abend ihren würdigen Ausklang.
In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen haben wir Euch stets über alle Medaillenentscheidungen, Höhepunkte und Hintergrundgeschichten informiert.
23:01 Uhr: Die Olympischen Winterspiele 2026 gehören der Geschichte an! Zum Abschluss fassen wir noch einmal die drei führenden Nationen im Medaillenspiegel zusammen: Norwegen ist die erfolgreichste Mannschaft, gefolgt von den USA auf Platz zwei und den Niederlanden auf dem dritten Rang.
22:56 Uhr: Mit einer letzten musikalischen Darbietung endet die Veranstaltung. Die Abschlussfeier in Verona dauerte rund zweieinhalb Stunden.
22:52 Uhr: Der finale Programmpunkt wird musikalisch eröffnet.
Das Olympische Feuer ist mittlerweile erloschen, womit die Spiele offiziell zu Ende sind. Für einige Minuten wurde die Stimmung regelrecht in eine Feierlaune versetzt, besonders beim Live-Auftritt des Mega-Hits „Lean On“ vom Künstler Major Lazer.
22:35 Uhr: Die IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hält eine Rede. Sie bezeichnet die Spiele als „eine neue Art von Winterspielen“ und erklärt, dass „ein neuer Maßstab gesetzt wurde“. Sie würdigt nicht nur die Veranstalter, Helfer und Athleten, sondern auch das Publikum. „Wir sehen uns 2030“, so Coventry und stimmt auf die nächsten Olympischen Winterspiele in Frankreich ein.
22:32 Uhr: Sportfunktionär Giovanni Malagò hält ein Loblied auf die Olympischen Spiele 2026. Als Präsident des Organisationskomitees lobt er stellvertretend die Veranstaltung mit den Worten: „Gut gemacht, Italien. Ihr habt euer Versprechen gehalten.“ Er schließt seine Rede mit den Worten: „Unsere olympische Mission ist erfüllt.“
22:17 Uhr: Warum erklingt die französische Nationalhymne bei Olympia? Nach dem Ende dieser Spiele richtet sich der Blick bereits auf die nächsten Winterspiele 2030, die in Frankreich stattfinden werden. Daher präsentiert sich Frankreich als künftiger Gastgeber.
22:07 Uhr: Es ist Zeit für die Hymnen bei der Abschlusszeremonie. Die Veranstaltung geht mit der Olympischen Hymne weiter, die auf Griechisch gesungen wird.
22:05 Uhr: Auch die Nationalhymne Griechenlands ist nun zu hören. Dies ist eine Ehrung an die Ursprünge der Spiele, die in Griechenland liegen.
21:56 Uhr: Mit einem Stück aus der Oper „Madama Butterfly“ wird der verstorbenen Sportler und Helfer gedacht.
21:55 Uhr: Ohne die Helfer wäre ein solches Sportereignis nicht möglich. Deshalb gilt unser Dank nochmals allen freiwilligen Helfern.
21:50 Uhr: Fast jeder kennt diesen Song! „Blue (Da Ba Dee)“ von Eiffel 65 erklingt – ein Ohrwurm-Hit aus Italien, der 1999 die Charts stürmte.
21:42 Uhr: Die Medaillengewinner im 50-Kilometer-Langlauf der Männer werden geehrt. Dort hatte der Norweger Johannes Høsflot Klæbo die Nase vorn und erzielte mit sechs Goldmedaillen einen herausragenden Rekord bei diesen Spielen.
21:40 Uhr: Nicht vergessen: Wir befinden uns bei der Abschlussfeier eines Sportwettbewerbs. Daher werden auch weitere Champions ausgezeichnet, darunter die schwedische Langläuferin Ebba Andersson, die über 50 Kilometer Gold gewann. Passend dazu ertönt die schwedische Hymne.
21:30 Uhr: Nach dem Einmarsch aller Delegationen folgt eine „Hommage an Europa“. Dabei wird kräftig getanzt, unter anderem zeigt der italienische Sportler Flavio Cannone sein Können auf dem Trampolin.
21:13 Uhr: Die Anzahl der Flaggen ist deutlich gestiegen. Die Delegationen ziehen ins Amphitheater ein und schwenken viele kleine Fahnen. Die deutschen Eiskunstläufer Annika Hocke und Robert Kunkel führen eine anspruchsvolle Hebefigur vor.
21:09 Uhr: Die Fahnenträger erreichen die Arena von Verona. Einige Sportler tragen ihre Flaggen selbst, andere sind bereits abgereist, sodass Freiwillige die Fahnen ihrer Länder hereinbringen. Insgesamt nahmen 92 Nationen an den Olympischen Spielen 2026 teil. Die deutschen Fahnenträger sind die Rodler Tobias Wendl und Tobias Arlt.
20:59 Uhr: Das Olympische Feuer wird zur Arena gebracht. Für den Fackellauf ist ein Quartett von Herren verantwortlich.
20:55 Uhr: Während die Sportler die italienische Nationalhymne mitsingen, wird ruhig die italienische Flagge gehisst, daneben weht die Olympische Flagge im Wind.
20:53 Uhr: Nach etwa 20 Minuten sind zum ersten Mal Sportler sichtbar. Italienische Medaillengewinner strahlen in die Kameras, ehe Bläser besinnliche Musik anstimmen.
20:47 Uhr: Nach klassischer Musik folgt die Darbietung „Faces of Olympia“ – die Gesichter Italiens. Die Zuschauer im blau beleuchteten Amphitheater erleben eine gefühlvolle Tanzperformance.
20:40 Uhr: Eine beeindruckende Opern-Kulisse wird präsentiert. Klassische Musikstücke aus der Oper, darunter „La Traviata“ von Giuseppe Verdi und „Rigoletto“, feiern die Kultur des Gastgeberlandes Italien.
20:35 Uhr: Die Feierlichkeiten sind im griechisch-römischen Stil geplant. Da die Abschlusszeremonie in Verona stattfindet, dem Schauplatz von „Romeo und Julia“, sind Anspielungen auf das Drama von Shakespeare zu erwarten.
Mit der Abschlussfeier gehen die Olympischen Spiele zu Ende.
Ort des Geschehens ist die Verona Olympic Arena.
Spiel, Satz und Sieg bei Olympia!
Die letzte Goldmedaille bei diesen Spielen sicherten sich die USA im Eishockey. In der Overtime erzielte Jack Hughes den entscheidenden Treffer zum 2:1. Während die Freude im US-Team riesig ist, müssen die Kanadier den späten Gegentreffer erst verkraften.
Das Eishockey-Duell zwischen Kanada und den USA bleibt spannend.
Die Kufen-Kämpfe verlaufen ausgeglichen, Chancen gibt es auf beiden Seiten, doch nach dem dritten Drittel steht es 1:1 Unentschieden. Kurz vor Ende des zweiten Drittels konnte Kanada durch Cale Makar ausgleichen. Die Entscheidung fällt heute entweder im letzten Drittel oder in der Verlängerung.
Nach dem ersten Drittel führen die USA im Eishockey-Finale knapp mit 1:0 gegen Kanada. Das einzige Tor erzielte Matt Boldy in der sechsten Minute.
Der angestrebte dritte Platz wurde nicht erreicht, Team Deutschland belegt am Ende Rang fünf bei den Winterspielen. Insgesamt errangen die Deutschen acht Gold-, zehn Silber- und acht Bronzemedaillen, also 26 an der Zahl.
Vor vier Jahren in Peking war Deutschland noch hinter Norwegen auf Platz zwei im Medaillenspiegel.
„Deutschland ist und bleibt eine Wintersportnation. Allerdings müssen wir anerkennen, dass wir bei den Winterspielen 2026 unseren eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden sind“, so Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein (CDU) laut dpa.
„Bei Olympischen Winterspielen wollen wir, wie in den letzten Jahren, zu den Top-3-Nationen gehören, im Sommer zu den besten fünf. Die Ergebnisse aus Italien sind daher auch ein deutlicher Auftrag, unsere Reformen entschlossen voranzutreiben.“
„Unglaublich, dass mein Plan gerade bei meinem letzten Einsatz so aufgeht. Das kann ich noch gar nicht fassen, es wird ewig dauern, bis ich es realisiere“, sagte Johannes Lochner nach seinem Olympiasieg im Viererbob dem ZDF.
„Es ist ein Traum, der seit zwei Jahren in meinem Kopf gespielt hat. Dass er jetzt Wirklichkeit geworden ist – unbeschreiblich. Ein Moment für die Ewigkeit“, so Lochner, dessen Karriere damit ein „perfektes Ende“ findet.
Nun heißt es USA gegen Kanada: Die beiden favorisierten Herrenteams kämpfen um den Eishockey-Olympiasieg – der letzte sportliche Wettbewerb der Winterspiele.
Bereits nach knapp sechs Minuten gehen die USA mit 1:0 in Führung.
Beim Curling-Finale kämpfen Schweden und die Schweiz mehr als zweieinhalb Stunden um den Sieg.
Am Ende setzen sich die Schwedinnen mit 6:5 durch.
Die einzige noch ausstehende Medaillenentscheidung bei diesen Spielen ist das Herreneishockey-Finale (14:10 Uhr) zwischen den USA und Kanada.
Im Vergleich zu Peking vor vier Jahren übertrumpfte das deutsche Bob- und Schlittensport-Team (BSD) diesmal die Medaillenanzahl deutlich.
Unglaubliche 19 Medaillen wurden durch Rodeln, Skeleton und Bob erzielt! Ohne den Eiskanal wären es nur sieben Medaillen gewesen.
In EM, WM und Olympia musste der Bayer mehrfach als Zweiter knapp zurückstecken, doch diesmal läuft alles anders.
Nach Gold im Zweierbob folgte nun der Triumph im Viererbob, angeschoben von Thorsten Margis, Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer.
Friedrich zeigte einen starken Lauf, konnte Lochners großen Vorsprung aber nicht mehr einholen. Im letzten Rennen sicherte sich Lochner auch im Viererbob Gold, Friedrich gewann Silber.
Am Ende trennten die beiden Deutschen nur 0,57 Sekunden. Adam Ammour wurde hinter Michael Vogt auf den vierten Platz verwiesen.
Der Schweizer Michael Vogt, nach drei Läufen auf Platz vier, setzte sich mit einem starken Lauf gegen Adam Ammour durch. Ammour leistete sich kleinere Fehler und verpasste eine Medaille nur knapp.
Oben auf dem Podest stehen die deutschen Gold- und Silbermedaillengewinner vom Zweierbob, Johannes Lochner und Francesco Friedrich.
Nach sieben Startern im letzten Lauf führt Dave Wesselink aus den Niederlanden eine der letzten Medaillenentscheidungen an.
Doch noch sind 13 Nationen am Start – die drei deutschen Viererbobs folgen zum Schluss.
Ebba Andersson aus Schweden gewann nach 2:16 Stunden den Olympiasieg im Langlauf-Massenstart der Frauen.
Die Norwegerin Heidi Weng folgte mit über zwei Minuten Rückstand als Zweite. Mit über 6,5 Minuten Abstand kam die Schweizerin Nadja Kaelin als Dritte ins Ziel, nachdem sie sich kurz vor dem Ende gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen konnte.
Die einzige deutsche Starterin, Katharina Hennig Dotzler, erreichte den neunten Platz.
Im Freeski Halfpipe-Wettbewerb der Frauen dominierten zwei Chinesinnen.
Freestyle-Star Eileen Ailing siegte vor Fanghui Li, Bronze gewann die Britin Zoe Atkin.
Ohne den Eiskanal wäre das deutsche Olympia-Ergebnis noch schlechter. Um 12:15 Uhr beginnt der vierte und letzte Lauf im Viererbob.
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour liegen derzeit auf Kurs für Gold, Silber und Bronze!
Die unter neutraler Flagge startende Russin Darija Neprjajeva nahm beim Skiwechsel im 50-Kilometer-Rennen versehentlich die Skier der deutschen Langläuferin Katharina Hennig Dotzler!
Neprjajeva nutzte irrtümlich die falsche Wechselzone und griff zum deutschen Material. Die Techniker bemühten sich eilig um Ersatz für Hennig Dotzler.
Zwei ernüchternde Fakten bleiben nach den Biathlon-Wettbewerben in Antholz: Für die deutschen Athleten sind dies die schlechtesten Winterspiele seit Jahrzehnten im Medaillenspiegel. Zudem beendete Franziska Preuß, die letzte Dominatorin aus der goldenen Generation, am Samstag ihre Karriere.
Mehr dazu in unserem Beitrag „Schlechteste Olympische Spiele der Geschichte: Quo vadis, deutscher Biathlon?“
Im Curling-Finale der Frauen treffen seit wenigen Minuten die Schweiz und Schweden aufeinander.
Kanada sicherte sich am Samstag gegen die USA die Bronzemedaille.
Nach 25 von 50 Kilometern liegt Katharina Hennig Dotzler weiterhin auf Rang neun (+2,43 Minuten) beim Langlauf-Massenstart der Frauen.
Ebba Andersson aus Schweden führt weiterhin.
Der Ski-Langlauf-Massenstart der Frauen begann zeitgleich mit dem dritten Viererbob-Lauf.
Für Deutschland startet nur Katharina Hennig Dotzler über die 50 Kilometer. Nach 7,2 Kilometern liegt sie auf Platz neun mit etwa 22 Sekunden Rückstand auf die führende Schwedin Ebba Andersson.
Lochner zeigt zwar keinen perfekten Lauf im Eiskanal, doch der Konkurrenz lässt er kaum eine Chance.
Friedrich verlor erneut einige Hundertstelsekunden und liegt nun 0,48 Sekunden hinter Lochner. Ein Angriff scheint nur bei einem Fehler von Lochner möglich.
Ammour zeigte eine solide Fahrt, liegt aber schon fast eine Sekunde hinter dem führenden Landsmann. Wichtig: Er hält Platz drei. Der Schweizer Michael Vogt sitzt ihm mit 0,09 Sekunden Rückstand dicht im Nacken. Der Italiener Patrick Baumgartner folgt 18 Hundertstelsekunden hinter Ammour – der Kampf um Bronze bleibt spannend.
Da sie nach den ersten zwei Läufen auf den Rängen eins, zwei und drei liegen, starten Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour mit ihren Anschiebern im dritten Lauf ab 10 Uhr an diesen Positionen.
Kann Friedrich noch einmal Lochner attackieren? Kann Ammour den Bronzeplatz verteidigen?
Ursprünglich hatten Laura Nolte und ihr Team geplant, nach den Winterspielen in Cortina ihre Karriere zu beenden, wie sie nach ihrem Sieg im Zweierbob berichtete.
„Ich glaube, wir haben das beide jetzt anders überlegt. Es macht einfach noch riesigen Spaß“, gestand die Deutsche. Angriff auf den Gold-Hattrick in den französischen Alpen in vier Jahren? „La Plagne hat einen besonderen Platz in unserem Herzen, da hatten wir unseren ersten Weltcupsieg zusammen. Also schauen wir mal, was die Zukunft bringt“, sagte Nolte mit Blick auf Anschieberin Deborah Levi.
„In dieser Woche gab es viel Hass, aber wir haben beschlossen, diesen Hass nicht in unsere Kabine zu lassen, ihm keinen Raum in unseren Köpfen zu geben und uns gegenseitig zu vertrauen“, erklärte Kanadas Curler Marc Kennedy nach dem Olympiasieg seines Teams.
Zu Turnierbeginn hatte der Schwede Oskar Eriksson Kennedy mehrfach verbotenes Berühren des Steins vorgeworfen. Kennedy reagierte verärgert, wies die Vorwürfe zurück und rief Eriksson sogar „Fuck off“ zu.
„Ich hätte die Situation besser lösen können, ganz klar. Aber was passiert ist, ist passiert“, reflektierte er das Geschehen nach Kanadas Triumph.
Nach über zwei Wochen gehen die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina heute zu Ende.
Die Männer-Viererbob-Entscheidung (10 Uhr und 12:15 Uhr) verspricht weitere Medaillen für Team Deutschland.
Um 20:30 Uhr folgt die große Abschlussfeier mit Tobias Wendl und Tobias Arlt als Fahnenträgern für Deutschland – wie immer auch bei uns im Liveticker zum Mitverfolgen.
Damit verabschieden wir uns vom 15. und vorletzten Wettkampftag der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina.
In unserem Medaillenspiegel seht Ihr, wie Deutschland kurz vor dem Ende des Großereignisses dasteht, nachdem die Zweierbob-Duos der Damen die Medaillenbilanz noch einmal etwas verbessert haben.
Die Slowakei, die Deutschland besiegte, verliert auch gegen Finnland ohne Chance.
Die Skandinavier gewannen mit 6:1 (1:0, 1:1, 4:0) in der Milano Santagiulia Ice Hockey Arena.
Das kanadische Curling-Team der Herren setzte sich im Finale mit 9:6 gegen Großbritannien durch und gewann Gold!
Nach einem packenden Duell, das fast in die Verlängerung ging, brachen bei den Kanadiern alle Dämme.
Gold im Zweierbob verteidigt! Laura Nolte und Deborah Levi zeigten im letzten Durchgang keine Schwäche und wiederholten ihren Erfolg aus Peking vier Jahre zuvor auch in Cortina.
Silber sicherte sich ebenfalls ein deutsches Team: Lisa Buckwitz und Neele Schuten fuhren mit nur 0,53 Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz.
Ein deutscher Dreifach-Sieg gelang leider nicht, Kim Kalicki und Talea Prepens konnten im vierten Lauf das US-Duo Humphries Armbruster/Jones nicht mehr überholen, das sich Bronze sicherte.
Der vierte und letzte Durchgang im Zweierbob der Damen steht kurz bevor!
Den Auftakt machen Viktoria Cernanska und Lucia Mokrasova aus der Slowakei, das Finale bestreiten Laura Nolte und Deborah Levi als 20. Starterinnen, wenn es um Gold geht.
Das Feld an der Spitze hat sich nach dem dritten Durchgang in Cortina kaum verändert, solange es keine extremen Überraschungen gibt. Nolte und Levi führen mit 0,35 Sekunden Vorsprung.
Das US-Team Humphries Armbruster/Jones musste gegenüber den Zweitplatzierten Buckwitz/Schuten etwas abreißen lassen, während Kalicki/Prepens näher ans Podest heranrückten; der Abstand beträgt nur noch 0,09 Sekunden. Es bleibt spannend, ein deutscher Dreifachsieg ist noch möglich.
Der dritte und vierte Lauf im Damen-Zweierbob stehen an, Team Deutschland hat gute Chancen auf mehrere Medaillen.
Nach den ersten beiden Läufen führen Laura Nolte und Deborah Levi vor Lisa Buckwitz und Neele Schuten. Das US-amerikanische Duo Kaillie Humphries Armbruster und Jasmine Jones liegt auf Rang drei, gefolgt von den Deutschen Kim Kalicki und Talea Prepens.
Ein neuer Tag, eine weitere olympische Goldmedaille im Eisschnelllauf für eine Niederländerin: Marijke Groenewoud gewinnt den Massenstart der Frauen.
Für die Oranje-Damen ist es bereits der vierte Sieg bei diesen Winterspielen nach Femke Kok (500 Meter), Jutta Leerdam (1000 Meter) und Antoinette Rijpma-de Jong (1500 Meter). Silber geht an Ivanie Blondin aus Kanada, Bronze an Mia Manganello aus den USA.
Der Olympiasieg im Massenstart der Männer geht nach bereits drei Goldmedaillen bei den Frauen ebenfalls an die Niederlande, an Jorrit Bergsma.
Der 40-Jährige setzte sich in seinem letzten olympischen Rennen überraschend gegen Silbermedaillengewinner Viktor Hald Thorup aus Dänemark sowie den Italiener Andrea Giovannini (Dritter) durch.
Im Massenstart-Halbfinale lief es für die deutschen Eisschnellläufer sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen nicht wie erwartet. Alle fünf Deutschen mussten ihre letzte Medaillenhoffnung begraben.
Bei den Männern wurde zunächst der Erfurter Felix Maly im ersten Lauf nur 13., im zweiten Halbfinale reichte es für Fridtjof Petzold ebenfalls nicht (14. Platz).
Maira Jasch erlebte bei den Damen einen bitteren Nachmittag, sie verpasste den Einzug ins Finale als Neunte nur knapp, nachdem sie kurzfristig für Josephine Schlörb eingesprungen war. Schlörb hatte ihren Start wegen Knieproblemen zurückgezogen, wie sie in ihrer Instagram-Story verriet. Josie Hofmann wurde im zweiten Halbfinale Elfte und verpasste ebenfalls das Finale.
Damit wird es bei diesen Spielen keine Medaille für Deutschland im Eisschnelllauf geben.
„Bei Olympia die Karriere zu beenden, ist etwas Besonderes. Gemeinsam mit Doro war es ein toller Abschluss“, sagte Franziska Preuß nach ihrem Rennen im ARD-Studio.
Umgeben von ihren Liebsten flossen noch einmal die Tränen. „Eigentlich wollte ich nicht mehr weinen, aber da war es zu spät.“
Über ihren letzten Auftritt resümierte die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison: „Nach dem ersten Fehler habe ich es relativ gelassen gesehen... Es war egal, was herauskommt. Ich wollte einfach nochmal alles aufsaugen – und das ist mir gelungen.“
So nebensächlich das Ergebnis im Moment auch scheinen mag, im Hintergrund steht nun eine ausführliche Analyse an.
Denn nach dem Massenstart der Damen steht fest: Es ist das schlechteste Abschneiden des deutschen Biathlon-Teams bei Olympischen Spielen überhaupt! Nur in der Mixed-Staffel zu Beginn der Spiele konnte man noch aufs Podest laufen.
Franziska Preuß verabschiedet sich mit Rang 28 von der Biathlon-Bühne.
Die Luft ist raus, egal – nun wird die 31-Jährige ihre großartige Karriere gebührend feiern können. Auch für die Italienerin Dorothea Wierer war es das letzte Rennen ihrer langen Laufbahn.
Beide werden gemeinsam noch einmal eine Ehrenrunde drehen und sich feiern lassen.
Im Biathlon-Massenstart der Frauen laufen Oceane Michelon und Julia Simon auf den Plätzen 1 und 2. Tereza Vobornikova sorgt mit einem überraschenden dritten Platz für Furore.
Voigt wird Siebte, Hettich-Walz belegt Rang 17.
Es wird keine weitere Medaille für Deutschland geben. Auch Voigt verfehlte eine Scheibe und liegt nach dem vierten Schießen auf dem siebten Platz.
Hettich-Walz muss erneut in die Strafrunde. Überraschend führt die Tschechin Tereza Vobornikova.
Für Preuß kommen weitere Fehler hinzu – insgesamt sieben.
Vanessa Voigt ging nach dem ersten Stehend-Schießen als Fünfte auf die Strecke – ohne Fehler.
Hettich-Walz schoss zwei Treffer daneben, bei Preuß kamen gleich vier weitere Fehler dazu. Für sie gilt es nun, das letzte Rennen einfach zu genießen, sportlich scheint die Luft raus zu sein.
Die beiden Deutschen blieben bisher ohne Fehler. Preuß musste bereits zweimal in die Strafrunde.
Die starke Französin Julia Simon führt das Feld an, zwölf Athletinnen sind noch ohne Schießfehler.
Neben Preuß starten auch Vanessa Voigt und Janina Hettich-Walz.
Alle drei haben Außenseiterchancen auf eine Medaille, die Favoritinnen kommen jedoch aus Frankreich, Schweden, Norwegen und Italien.
Für Franziska Preuß ist es das letzte Rennen ihrer Karriere. Gleichzeitig drohen den deutschen Biathleten die schlechtesten Winterspiele aller Zeiten.
In wenigen Minuten startet der Massenstart der Frauen. Können die Damen dem DSV-Team noch eine zweite Medaille sichern?
Tatjana Paller und Finn Hoesch verpassten das angestrebte Ziel, unter den Top 5 bei der ersten olympischen Skibergsteiger-Staffel zu landen, nur knapp – Platz sieben mit 1:43 Minuten Rückstand.
Die Favoriten aus Frankreich, Emily Harrop und Thibault Anselmet, führen vor der Schweiz und Spanien.
Tim Hronek und Florian Wilmsmann sicherten sich im kleinen Ski-Cross-Finale die Plätze sechs und sieben.
Olympiasieger wurde überraschend der Italiener Simone Deromedis. Sein Landsmann Federico Tomasoni komplettierte mit Silber den Doppelsieg für Italien. Bronze ging an Alex Fiva aus der Schweiz.
Nach dem zweiten Lauf im Viererbob liegen Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour auf den Plätzen eins bis drei.
Ammour schob sich an Brad Hall und Cedric Follador vorbei. Lochner verbesserte sich nach einem etwas schwachen Start und holte ein paar Hundertstelsekunden auf Friedrich auf.
„Ich denke, das Ergebnis nach dem ersten Tag ist ganz okay“, zeigte sich Lochner im ARD-Mikrofon bescheiden. Er hat bereits 43 beziehungsweise 59 Hundertstel Vorsprung auf seine Landsmänner.
Unglaublich! Der Norweger gewann nach über zwei Stunden auch den 50-Kilometer-Langlauf. Er war schon zuvor der erfolgreichste Athlet in der Geschichte der Olympischen Winterspiele.
Seine Teamkollegen Martin Loewstroem Nyenget und Emil Iversen holten Silber und Bronze.
Im ersten Halbfinale verpatzte Florian Wilmsmann den Start, wurde nur Vierter und muss im kleinen Finale antreten.
Tim Hronek schaffte es trotz eines knapp verlorenen Laufes ebenfalls nicht ins Finale. Im Ziel beschwerte sich Hronek lautstark über seinen Konkurrenten Ryan Regez. Der Schweizer wurde wegen Behinderung disqualifiziert, doch das half dem Deutschen nicht mehr.
Florian Wilmsmann und Tim Hronek überstanden die Viertelfinalläufe. Wilmsmann blieb dominant, Hronek steigerte sich und erreichte kurz vor dem Ziel noch Platz zwei in seinem Lauf.
Für Cornel Renn und Florian Fischer war leider Schluss.
Die Halbfinals starten in Kürze.
Jakob Mandlbauer und seine Anschieber Daniel Bertschler, Sebastian Mitterer und Daiyehan Nichols-Bardi erlitten im zweiten Lauf einen schweren Sturz!
Es war der erste heftige Unfall im Eiskanal von Cortina. Das Viererbob-Rennen wurde unterbrochen. Mandlbauer musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Überraschenderweise gewann auch der vierte deutsche Ski-Cross-Athlet seinen Achtelfinal-Lauf!
Somit steht Tim Hronek trotz schwacher Qualifikationszeit unter den besten 16.
Die USA setzten sich auf der Schanze wie schon 2022 souverän durch.
Silber gewann die Schweiz, Bronze ging an China, nachdem Olympiasieger Wang Xindi und Li Tianma gestürzt waren.
Florian Wilmsmann und Cornel Renn beendeten ihren Lauf auf den Plätzen eins und zwei – beide ziehen ins Viertelfinale ein!
Ein Lauf später erreichte auch Florian Fischer mit einem wilden Rennen den zweiten Platz und folgt seinen Teamkameraden.
Wie erging es Tim Hronek?
Nach 25 von 50 Kilometern führt ein norwegisches Trio um Superstar Klæbo das Feld an.
Favorit Harald Oestberg Amundsen aus Norwegen und der bisher gut platzierte Finne Iivo Niskanen schieden aus.
Die Teams aus China, Australien und der Schweiz folgten den USA ins zweite Finale, in dem die Medaillen vergeben werden.
Kanada, Kasachstan und die Ukraine schieden aus.
„Das tut weh, weil es irgendwo zwischen Drama und Tragödie war“, sagte Olaf Tabor, Vorstand Leistungssport des DOSB.
Bisher verzeichnet Team Deutschland zwölf vierte Plätze. „Diese gehören zum Ergebnis, da müssen wir später analysieren“, so der Chef de Mission.
Johannes Høsflot Klæbo hat bereits fünf Goldmedaillen bei diesen Spielen gewonnen und will auch auf den 50 Kilometern angreifen.
Drei Deutsche sind auch beim Ski-Marathon am Start, allerdings ohne Medaillenchancen.
Das nächste Ski-Freestyle-Finale hat begonnen. Von sieben Nationen im ersten können vier ins Mixed Team Aerials Finale einziehen.
Deutschland ist bei diesem spektakulären Wettkampf nicht vertreten.
Daniela Maier gewann am Freitag Gold für Deutschland, nun haben die männlichen Skicrosser vier Chancen.
Der Qualifikationslauf für die Setzliste ist abgeschlossen.
Florian Wilmsmann erreichte einen starken vierten Platz, was ihm im Achtelfinale Vorteile verschafft, wenn es Mann gegen Mann geht.
Der Brite Brad Hall und der Schweizer Cedric Follador schoben sich an Adam Ammour vorbei.
Der Bronze-Gewinner im Zweierbob liegt im Vierer derzeit auf Platz fünf mit 0,6 Sekunden Rückstand, Lochner folgt knapp dahinter auf Platz drei mit 0,12 Sekunden Abstand.
Mit nur 0,02 und 0,04 Sekunden Abstand sitzen ihm der Schweizer Michael Vogt und der Italiener Patrick Baumgartner im Nacken.
Francesco Friedrich, Adam Ammour und Johannes Lochner sowie ihre Anschieber haben den ersten Lauf im Viererbob absolviert.
Lochner machte zwar anfangs einen Fehler, doch seine deutschen Gegner zeigten noch schlechtere Läufe, sodass der Olympiasieger im Zweierbob seinen Vorsprung sofort wieder ausbaute und nun mit 0,39 Sekunden vor Friedrich liegt.
Die Bühne für das letzte Rennen in seiner Karriere könnte nicht größer sein: Der heutige Massenstart der Frauen (14:15 Uhr) ist nicht nur das letzte Biathlon-Rennen dieser Olympischen Spiele, sondern auch der letzte professionelle Wettkampf von Franziska Preuß!
„Mein Hauptziel ist es, nochmal die Freude zu spüren und den Grund zu sehen, warum ich mich damals für Biathlon entschieden habe“, sagte die Gesamtweltcupsiegerin im ZDF. „Weil es einfach ein cooler Sport ist. Ich hoffe, ich kann das fühlen und alles andere ausblenden.“ Das Ergebnis tritt in den Hintergrund: „Was auch immer passiert, ich bin damit zufrieden.“
Das wird ein spannendes Duell! Am Sonntag (14:10 Uhr) kämpfen die USA und Kanada um den Herren-Eishockey-Olympiasieg.
Im Abendspiel besiegten die US-Boys die Slowakei, die Deutschland zuvor bezwungen hatte, deutlich mit 6:2. Die Finalpaarung gab es bereits mehrfach bei Olympischen Spielen. 2002 und 2010 hatten die Kanadier das bessere Ende, 1960 durften die US-Amerikaner jubeln.
Die schnellsten Shorttrack-Männer kommen aus den Niederlanden.
Die Oranje-Läufer gewannen den 5000-Meter-Staffellauf. Korea und Italien belegten die Plätze zwei und drei.
Im Shorttrack-Finale über 1500 Meter der Frauen sicherte sich Südkoreas Gili Kim Gold. Silber und Bronze gingen an Minjeong Choi (Südkorea) und Corinne Stoddard (USA).
Die Medaillenentscheidung in der Halfpipe fiel.
Im Ski-Freestyle-Finale gewann Alex Ferreira (USA) mit 93,75 Punkten vor Henry Sildaru (Estland, 93,00) und Brendan Mackay (Kanada, 91,00).
Laura Nolte legte weiter zu und verbesserte sich gegenüber ihren deutschen Mitstreiterinnen um weitere Hundertstelsekunden.
Mit 1:53,93 Minuten führte sie nach dem zweiten Lauf das Feld an, weil Kaillie Armbruster Humphries Fehler machte und nun 23 Sekunden Rückstand hat – auch hinter Lisa Buckwitz.
Die Rangliste nach zwei von vier Läufen:
Die Deutschen zeigen starke Leistungen! Lisa Buckwitz und Kim Kalicki führen das Feld vor dem letzten Duo an.
Die aktuelle Bestzeit von Buckwitz liegt bei 1:54,11 Minuten, nun sind Laura Nolte und Kaillie Armbruster Humphries an der Reihe.
Monobob-Siegerin Elana Meyers Taylor aus den USA wird im Zweierbob voraussichtlich keine Medaillenrolle spielen.
Sie machte direkt zu Beginn einen schweren Fehler und belegt nur den achten Platz.
Der zweite Lauf im Zweierbob der Frauen läuft. Die Startreihenfolge erfolgt in umgekehrter Reihenfolge zum ersten Durchgang.
Nach 15 von 25 Teams führt Breeana Walker aus Australien mit 1:55,05 Minuten.
Vor dem Halfpipe-Finale stürzte Ski-Freestyler Seunghun Lee.
Der Südkoreaner verletzte sich beim Aufwärmen und verpasste das Finale. Nach dem Sturz hielt er sich das Gesicht, wurde abtransportiert. Sein Olympia-Traum ist geplatzt.
Nach einer turbulenten Schlussphase sicherte Kanada das Finale im Herren-Eishockey für Sonntag.
Gegen den amtierenden Olympiasieger Finnland taten sich die NHL-Stars schwer und lösten das Finalticket erst kurz vor Schluss.
Die Läufe der Damen im Zweierbob begannen mit einem Erfolg für die USA: Kaillie Armbruster Humphries fuhr mit 56,92 Sekunden die schnellste Zeit und stellte einen Bahnrekord auf.
Sie verbesserte damit die vorherige Bestzeit von Laura Nolte (56,97 Sekunden). Auf Platz drei und vier folgten zwei weitere deutsche Teams mit Lisa Buckwitz (57,05) und Kim Kalicki (57,13).
Noch ist alles offen, da noch nicht alle Teams gefahren sind. Der zweite von vier Durchgängen startet um 19:45 Uhr.
Antoinette Rijpma-de Jong aus den Niederlanden holte Gold über 1500 Meter!
Miho Takagi war lange auf Goldkurs, musste aber im letzten Moment abreißen lassen. Die Niederlande dominieren erneut das Eis mit dem vierten Gold in diesen Spielen. Silber ging an die Norwegerin Ragne Wiklund, Bronze an Valerie Maltais aus Kanada.
Der Massenstart am Samstag wird der letzte Auftritt von Franziska Preuß als aktive Biathletin sein!
Vor den Spielen kündigte die 31-Jährige an, ihre Karriere nach dieser Saison zu beenden. Nun zieht sie diesen Schritt vor und wird nach den Spielen nicht mehr im Weltcup starten.
„Wenn ich heute auf meine Karriere zurückblicke, ist das einfach unglaublich. Als ich mit Biathlon anfing, hätte ich mir das nie erträumt“, sagte Preuß. „Es war eine spannende Zeit mit vielen besonderen Momenten und tollen Menschen.“
Das darf doch nicht wahr sein! Philipp Horn lag lange auf Bronze-Kurs, am Ende wurde es aber nur der vierte Platz.
Nach einem Fehler beim letzten Schießen zog der Franzose Quentin Fillon Maillet mit einer starken Schlussrunde an Horn vorbei und verdrängte den Thüringer vom Podest.
„Ich fragte mich: Warum er? Er war der Schnellste hier, eine absolute Maschine“, ärgerte sich Horn im ZDF über seinen Konkurrenten.
Der Norweger Johannes Dale Skjevdal gewann souverän Gold vor seinem Landsmann Sturla Holm Lægreid, Philipp Nawrath wurde Siebter, David Zobel belegte Rang 23.
Horn schoss im dritten Schießen fehlerfrei und rückte auf Platz zwei vor!
Johannes Dale Skjevdal führt, Sturla Holm Lægreid folgt auf Rang drei.
Bitter! Der italienische Lokalmatador Tommaso Giacomel verletzte sich offenbar und verließ das Rennen nach dem zweiten Schießen.
Der Massenstart der Männer im Biathlon läuft seit einigen Minuten. Philipp Horn, Philipp Nawrath und David Zobel wollen ihre letzte Medaillenchance nutzen und die enttäuschenden Spiele für Deutschland versöhnlich abschließen. Aktuell liegen alle drei noch deutlich hinter den Medaillenrängen.
Die Damen starten morgen (14:15 Uhr) mit dem Massenstart, um ebenfalls Medaillen zu erkämpfen.
Daniela Maier hat es geschafft: Die Schwarzwälderin gewann Gold im Ski Cross!
Nach Bronze in Peking setzte sich die 29-Jährige überraschend souverän im Finale durch und triumphierte vor der Schweizerin Fanny Smith. Bronze ging an Sandra Näslund aus Schweden, die Französin Marielle Berger Sabbatel wurde Vierte.
Die deutsche Freestylerin Daniela Maier erreichte das große Finale im Ski Cross und hat somit gute Chancen auf Edelmetall.
Dafür muss sie eine ihrer drei Konkurrentinnen hinter sich lassen – die Schwedin Sandra Näslund, Fanny Smith aus der Schweiz und Marielle Berger Sabbatel zählen ebenfalls zu den Medaillenkandidatinnen.
Mit Gold in der Teamstaffel wurden Tobias Wendl und Tobias Arlt zu den erfolgreichsten deutschen Winter-Olympioniken aller Zeiten. Nun tragen sie die schwarz-rot-goldene Fahne bei der Abschlussfeier.
„Es war unser Lebensziel, die deutsche Mannschaft als Fahnenträger anführen zu dürfen. Das jetzt zum Abschluss unserer Karriere erfüllen zu können, ist mindestens so viel wert wie der Olympiasieg“, erklärten die Rodler. Wendl war bereits für die Eröffnungsfeier nominiert, ging damals aber leer aus.
Beide gaben bekannt, dass diese Spiele ihre letzten sein werden.
Mit elf vierten Plätzen führt Deutschland aktuell die Liste der ungünstigsten Platzierungen bei Olympia an.
Im Biathlon verpassten Männer- und Frauenstaffel sowie Vanessa Voigt im Einzel eine Medaille. Die Langlauf-Damen fuhren in der Staffel knapp am Podest vorbei, im Skispringen verfehlten das Mixed- und Super-Team knapp Edelmetall. Ebenso Toni Eggert und Florian Müller im Rodel-Doppelsitzer, Skeleton-Athletin Hannah Neise, Snowboarderin Annika Morgan im Slopestyle, Lisa Buckwitz im Monobob und Tatjana Paller beim Skibergsteigen.
Weitere deutsche Dramen wie bei Lena Dürr, die zweimal auf Medaillenkurs war, aber besonders im Slalom unglücklich scheiterte, sind hier noch nicht eingerechnet. Norwegen liegt mit neun zweiten Plätzen auf Platz zwei der „Blech“-Statistik, was bei 16 Goldmedaillen jedoch zu verschmerzen ist. Frankreich folgt mit acht knapp verpassten Podestplätzen auf dem dritten Rang.
Als TV-Experte begleitete Deutschlands Ski-Star Felix Neureuther die Olympischen Spiele in Bormio. Die vielen unterschiedlichen Wettkampforte störten den 41-Jährigen allerdings sehr.
„Ob das die Zukunft der Olympischen Spiele ist, mit den großen Distanzen und verstreuten Sportstätten, ist für mich fraglich“, sagte er der Süddeutschen Zeitung. „Wir sollten die Spiele an Orte vergeben, die nicht nur dezentral durchführbar sind.“
Die Spiele wurden aktuell an 13 verschiedenen Orten ausgetragen. Für das Megaevent 2030 in den französischen Alpen ist wiederum ein dezentrales Konzept mit mehreren Austragungsorten vorgesehen. „Es war sehr zersplittert, und die erhoffte Olympia-Stimmung kam nicht auf“, so Neureuther.
Der 13. Wettkampftag verlief aus deutscher Sicht eher enttäuschend: Zum ersten Mal bei diesen Spielen gewann Team Deutschland keine Medaille. Auch beim noch laufenden Eiskunstlauf-Finale der Frauen gibt es keine Medaillenchance, da keine Deutsche antritt.
Wie sich Deutschland dadurch im Medaillenspiegel positioniert, erfahrt Ihr hier.
Die USA gewannen das Frauen-Eishockeyfinale gegen Kanada in der Verlängerung mit 2:1!
Vier Minuten waren gespielt, als Megan Keller mit dem entscheidenden Tor die US-Feier auslöste. Kanada hatte fast die ganze Partie geführt, erst zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit glichen die Amerikaner aus.
Die Qualifikation der Freestyle-Skifahrerinnen in der Halfpipe wurde von einem schweren Sturz der Medaillenkandidatin Cassie Sharpe überschattet.
Die Kanadierin stürzte beim zweiten Durchgang bei der Landung nach einem Trick und schlug heftig mit dem Kopf auf. Sie musste lange behandelt und nach etwa zehn Minuten im Schlitten abtransportiert werden. Dennoch gab sie den Zuschauern zumindest leichte Entwarnung und winkte.
Ihr Ergebnis aus dem ersten Lauf reichte für den dritten Platz in der Qualifikation. Ob Sharpe im Finale am Samstagabend antreten kann, ist ungewiss.
Spannend! Fast zwei Drittel der Spielzeit lag Kanada im Frauen-Eishockeyfinale mit 1:0 vorn, doch zwei Minuten vor Schluss glich Hilary Knight für die USA aus.
Die Partie geht somit in die Verlängerung, während die Eismaschinen die Spielfläche erneut präparieren.
Für Italien verlaufen die Winterspiele im eigenen Land insgesamt erfolgreich, doch die technischen Herren-Alpin-Spezialisten blieben ohne Medaille. Trainer Mauro Pini (61) zog Konsequenzen und trat zurück.
„Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Ergebnisse der italienischen Athleten in den technischen Disziplinen. Nach reiflicher Überlegung und aufgrund des fehlenden gegenseitigen Vertrauens zu den Vorgesetzten halte ich einen Rücktritt für richtig“, ließ der 61-Jährige vom italienischen Skiverband FISI mitteilen.
Pini übernahm im April das Technik-Team, konnte jedoch während der Weltcup-Saison keine erwarteten Erfolge erzielen. Bei Olympia setzte sich die Formkrise fort: In Slalom und Riesenslalom erreichten nur zwei von acht Startern das Ziel.
Es geht um Gold! Ein besseres Frauen-Eishockeyfinale hätte man sich kaum wünschen können, denn es treffen die Topfavoriten Kanada und USA aufeinander.
Es ist bereits das fünfte Mal in Folge, dass diese beiden Nationen im Olympiafinale stehen. Bei drei der letzten vier Begegnungen hatte Kanada die Oberhand.
Der deutsche Eisschnellläufer Finn Sonnekalb reist ohne Medaille ab. Nach einer Erkrankung kurz vor seinem ersten Wettkampf konnte er auch über 1500 Meter nicht mit den Topläufern mithalten und belegte den 13. Platz.
Gold gewann der Chinese Zhongyan Ning, der überraschend den Favoriten Jordan Stolz (USA) schlug, vor Stolz und dem Niederländer Kjeld Nuis. Die weiteren Deutschen Hendrik Dombek und Moritz Klein landeten auf den Plätzen 19 und 20.
Damit ist auch die letzte deutsche Medaillenhoffnung des Tages geplatzt. Erstmals bei diesen Winterspielen endet ein Wettkampftag ohne Medaille für Deutschland. Die letzten beiden Entscheidungen – Eiskunstlauf Kür Frauen und Frauen-Eishockeyfinale – finden ohne deutsche Beteiligung statt.
Was für ein Krimi! Bis zum Ende der regulären Spielzeit stand es im Frauen-Eishockey-Bronzematch zwischen Schweden und der Schweiz 1:1, auch die Verlängerung verlief ohne Tore.
50 Sekunden vor Ende der Verlängerung bescherte Alina Müller der Schweiz den Sieg. Die Topstürmerin überwand die schwedische Torhüterin und sicherte den Eidgenossinnen damit nach Platz vier in Peking nun Edelmetall.
Das Frauen-Eishockeyturnier geht langsam dem Ende entgegen, die ersten Medaillen werden vergeben.
Im Spiel um Platz drei zwischen der Schweiz und Schweden steht es im zweiten Drittel noch 1:1 – es ist ein harter Kampf um Bronze.
Die erste Goldmedaille im Skibergsteigen der Herren ging an den Spanier Oriol Cardona Coll.
Nikita Filippov aus Russland, der unter neutraler Flagge startete, gewann Silber, Thibault Anselmet aus Frankreich wurde Dritter. Der Deutsche Finn Hösch schied bereits im Vorlauf aus.
Unglaublich! Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek konnten ihren Vorsprung aus dem Springen nicht halten und mussten sich trotz sehr guter Podestchancen im Teamsprint über 2x7,5 Kilometer mit Platz fünf zufriedengeben.
Direkt nach dem Start schrumpfte ihr Vorsprung schnell, ein doppelter Sturz von Geiger in der achten Runde zerstörte die deutschen Edelmetallhoffnungen. Es sind die ersten Olympischen Spiele ohne Medaille für die DSV-Kombinierer seit 1998.
Gold ging an Norwegen, Finnland wurde Zweiter, Österreich holte Bronze, Italien belegte Platz vier.
Schade! Bei der Premiere des olympischen Skibergsteigens verpasste Tatjana Paller als Vierte knapp das Podest.
Die Starnbergerin startete mit einem schwachen Rennen, lag lange auf Platz sechs, kämpfte sich aber noch nach vorne und ließ die Italienerin Giulia Murada und die Französin Margot Ravinel hinter sich. Gold ging an Marianne Fatton aus der Schweiz, Silber an Emily Harrop aus Frankreich, Bronze an Ana Rodriguez Alonso aus Spanien.
Tatjana Paller hat weiterhin Chancen auf eine der ersten Medaillen im Skibergsteigen.
Die WM-Dritte qualifizierte sich im zweiten Halbfinale als Zweite hinter Margot Ravinel für das Finale, wo sechs Athletinnen antreten.
Die deutsche Curling-Mannschaft der Männer beendete die Spiele mit einem 6:4-Sieg gegen China.
Das Spiel hatte sportlich keine Bedeutung mehr, da beide Teams keine Chance aufs Halbfinale hatten. Deutschland gewann insgesamt vier von neun Partien, doch die überraschende Niederlage gegen Tschechien machte die Medaillenhoffnungen zunichte.
Tatjana Paller erreichte im dichten Schneefall von Bormio das Halbfinale beim erstmals olympischen Skibergsteigen. Sie wurde in ihrem Vorlauf Zweite.
Helene Euringer schied als Fünfte aus, Finn Hösch verpasste als Vierter der Qualifikation den Einzug ins Finale.
Das deutsche Kombinierer-Duo Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek legte beim Skispringen einen starken Start hin und führt die Rangliste an.
Zuerst sprang Rydzek 123 Meter für 122 Punkte, dann legte Geiger mit 124,5 Metern und 246,5 Punkten nach.
Der Vorsprung auf Norwegen auf Platz zwei beträgt aktuell 13 Sekunden. Ab 14 Uhr fällt die Medaillenentscheidung im Langlauf über 2x7,5 Kilometer.
Skibergsteigen ist erstmals Teil der Olympischen Winterspiele. Doch was genau verbirgt sich dahinter?
Ski Mountaineering, kurz Skimo, ist eine Variante des Skitourengehens. Die Athleten laufen mit Skiern, die mit Fellen gegen Abrutschen gesichert sind, bergauf. Oben werden die Felle abgenommen und es geht ins Tal. „Aber bei uns gibt es natürlich keine gemütliche Gipfelrast“, scherzte Tatjana Paller, Deutschlands beste Skibergsteigerin.
Bei Olympia gibt es den Sprint und die Mixed-Staffel. Im Sprint sind 70 Höhenmeter zu überwinden, inklusive eines Abschnitts, bei dem die Skier auf dem Rücken getragen werden. Der Wettkampf wird im K.o.-System ausgetragen, eine Runde dauert etwa drei Minuten.
Starker Schneefall in den italienischen Olympia-Orten verzögert den Ablauf der Wettbewerbe, besonders bei den Ski-Freestylern.
Bereits am Mittwochabend musste der Sprung verschoben werden, die für Donnerstag geplante Halfpipe-Qualifikation wurde ebenfalls wegen erheblicher Schneefälle abgesagt. Die Sicherheit der Athleten hat höchste Priorität. Die Qualifikation ist nun für Freitag geplant, das Finale für Samstagabend. Die Frauen-Qualifikation am Donnerstagabend soll, Stand jetzt, stattfinden.
Während die USA und Schweden noch um den letzten Eishockey-Halbfinalisten kämpfen, sind die deutschen Sportler bereits in ihren Olympischen Dörfern. Der zwölfte Wettkampftag verlief für Deutschland jedoch nicht nach Plan.
Zunächst schied Lena Dürr auf Silberkurs am ersten Tor des zweiten Durchgangs aus, dann verlor das deutsche Eishockey-Team deutlich gegen die Slowakei. Schließlich schoss Franziska Preuß in der Biathlon-Staffel eine Strafrunde und zerstörte die deutschen Medaillenhoffnungen.
Doch es gab auch Erfolge: Coletta Rydzek und Laura Gimmler gewannen Bronze im Langlauf-Teamsprint. Wie Deutschland sich dadurch im Medaillenspiegel bewegt, könnt Ihr hier einsehen.
Das niederländische Brüderpaar Melle und Jens van't Wout stand gemeinsam im Shorttrack-Einzel über 500 Meter auf dem Podest: Melle gewann Silber, Jens Bronze.
Gold ging knapp vor den Brüdern an den Kanadier Steven Dubois, der bereits in der Staffel Silber geholt hatte.
Die Shorttrack-Frauenstaffel gewann Südkorea.
Im A-Finale über 3000 Meter setzte sich Südkorea knapp vor Gastgeber Italien und Kanada durch.
Der dritte Eishockey-Halbfinalist steht fest: Finnland besiegte die Schweiz in der Verlängerung mit 3:2 und trifft am Freitag auf die Slowakei.
Finnland lag lange zurück, doch Sebastian Aho und Miro Heiskanen glichen kurz vor Schluss aus, Artturi Lehkonen erzielte den Siegtreffer in der Overtime.
Das ging schnell! Nach nur 82 Sekunden war die Verlängerung zwischen Kanada und Tschechien vorbei, mit dem Sieg für die Favoriten Kanada.
Mitch Marner erzielte das Tor, Kanada steht im Halbfinale gegen den Sieger aus USA gegen Schweden.
Unglaublich! Tschechien zwang Kanada in die Verlängerung, nach der regulären Spielzeit stand es 3:3.
Bis drei Minuten vor Schluss führte Tschechien mit 3:2, ehe Kanadas Nick Suzuki sein Team rettete.
Schade! Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan lag im Slopestyle lange auf Bronze-Kurs, am Ende wurde es nur Rang vier.
Im letzten Durchgang zog die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott noch an Morgan vorbei. Der Deutschen fehlten 7,02 Punkte zum ersten Medaillengewinn im Snowboard seit 1998. Platz eins und zwei belegten zwei Japanerinnen: Mari Fukada gewann vor Kokomo Murase.
Bahnt sich hier eine Überraschung an? Tschechien führt nach einem Drittel gegen Kanada mit 2:1!
Kanada ist bei diesen Spielen Favorit und hatte Tschechien in der Vorrunde deutlich mit 5:0 geschlagen.
Nach dem klaren 6:2-Sieg der Slowakei über Deutschland und dem sicheren Halbfinaleinzug treffen nun Kanada und Tschechien aufeinander.
Die französische Biathlon-Staffel gewann überlegen Gold. Trotz einer frühen Strafrunde für Camille Bened brachten Lou Jeanmonnot, Océane Michelon und Julia Simon die Mannschaft zurück auf Kurs und gewannen mit 51,3 Sekunden Vorsprung vor Schweden. Bronze sicherte sich Norwegen.
Vanessa Voigt schoss am Schießstand fehlerfrei, konnte den Rückstand ihrer Teamkolleginnen jedoch nicht wettmachen und rückte Deutschland auf Platz vier vor.
Frankreich gelang damit ein Novum: Alle drei Staffeln – Männer, Frauen und Mixed – gewannen Gold.
Auch Janina Hettich-Walz konnte Deutschland nicht näher an die Spitze heranbringen. Obwohl sie auf Platz fünf an Vanessa Voigt übergab, betrug der Rückstand auf Frankreich 1:22 Minuten, auf Norwegen als Drittem 25 Sekunden.
Die Deutsche vermied die Strafrunde im Stehendanschlag, verlor jedoch durch langsame Nachlader viel Zeit.
Leider schoss Franziska Preuß, die eigentlich Druck aus dem Stehendanschlag nehmen sollte, dennoch eine Strafrunde und zerstörte so ihre gute Leistung aus dem Liegendschießen. Sie übergab nur als Elfte mit 47 Sekunden Rückstand an Janina Hettich-Walz.
Julia Tannheimer überraschte bei ihrem Staffel-Debüt, sie übergab als Zweite an Preuß.
Nur zwei Nachlader brauchte die 20-Jährige im Stehendanschlag, dank einer starken Laufleistung war sie beim Wechsel hinter der Schwedin Linn Gestblom, die 5,1 Sekunden schneller war.
Mit einer ungewohnten Aufstellung wollen die deutschen Biathletinnen nach einer Staffelmedaille greifen: Julia Tannheimer als Startläuferin, Franziska Preuß auf Position zwei, Janina Hettich-Walz als Dritte und Vanessa Voigt als Schlussläuferin.
Der Medaillentraum für die deutschen Eishockey-Herren platzte: Sie verloren 2:6 gegen die Slowakei und schieden im Viertelfinale aus.
Gegen eine effiziente und insgesamt stärkere slowakische Mannschaft fanden Leon Draisaitl und Co. kaum ein Mittel, und vor dem gegnerischen Tor fehlte die nötige Kaltschnäuzigkeit.
Das war es, die deutschen Eishockey-Herren sind ausgeschieden. Tomas Tatar erzielte das 6:2 für die Slowakei.
Der nächste Gegentreffer warf die deutschen Hoffnungen auf eine Medaille endgültig über den Haufen.
Ein Alptraum für Lena Dürr! Die Münchnerin fädelte im ersten Tor unglücklich ein und schied trotz eines zweiten Platzes im ersten Durchgang aus.
Viel bitterer geht es kaum. Mikaela Shiffrin machte es besser, brach ihren Olympia-Fluch und gewann Gold vor der Schweizerin Camile Rast. Anna Swenn Larsson holte Bronze.
Aus deutscher Sicht steht es nun 2:5, Frederik Tiffels erzielte im Powerplay das 3:5 (50.).
Es bleiben spannende Schlussminuten möglich.
Der zweite Slalom-Durchgang läuft, für Emma Aicher reicht es aber nicht für eine Medaille. Die 22-Jährige verpasste eine saubere Fahrt und liegt mit 0,49 Sekunden Rückstand auf Platz fünf.
Alle deutschen Medaillenhoffnungen ruhen auf Lena Dürr.
Die Hoffnung auf ein Wunder währte nicht lange: Regenda erzielte seinen Doppelpack und traf zum 5:1 für die Slowakei (41.).
Das macht die Aufgabe für die deutsche Mannschaft nicht einfacher.
Mit 1:4 aus deutscher Sicht geht es in die letzte Pause.
Doch Leon Draisaitl und Co. geben nicht auf. Nach dem Anschluss war im zweiten Drittel noch mehr drin. Allerdings wird die Zeit nun zum Faktor, und weitere Gegentore darf sich das Team nicht erlauben.
Endlich! Deutschland verkürzte vor dem letzten Drittel auf 1:4 (35.).
Draisaitl passte zu Lukas Reichel, der den Puck einnetzte. Gibt es noch eine Wende?
Deutschland kämpfte, fand vor dem Tor aber keine Effizienz. Der Gegner nutzte jeden Konter eiskalt.
Beim Slopestyle-Finale der Herren sind die Podestplätze vergeben: Yiming Su aus China gewann Gold vor Taiga Hasegawa aus Japan (Silber).
Bronze ging an den US-Amerikaner Jake Canter.
Das passierte schnell: Oliver Okuliar erzielte das 3:0 für die Slowakei (25.).
Deutschland stand nach dem schnellen Gegentor enttäuscht da, ein Aufholjagd ist zwar möglich, aber schwierig.
Bitter! Milos Kelemen traf zum 2:0 für Slowakei (25.), was die Lage für Deutschland verschärfte.
Das Eishockey-Viertelfinale zwischen Deutschland und Slowakei begann, zur ersten Drittelpause lag Deutschland mit 0:1 hinten.
Pavol Regenda brachte Slowakei in der 19. Minute in Führung, obwohl Harry Kreis’ Team gute Ansätze zeigte. Noch ist Zeit für eine Aufholjagd.
Die deutschen Kombinierer Jakob Elias Moch und Jan Stölben waren im Teamsprint weniger erfolgreich als die Damen und belegten Platz neun.
Gold ging an Norwegen um Rekordsieger Johannes Høsflot Klæbo. Das Team glänzte gemeinsam mit Einar Hedegart. Die USA wurden Zweiter, Italien holte Bronze.
Das deutsche Frauen-Team sicherte sich im Sprint hinter den Schwedinnen und Schweizerinnen Bronze. Laura Gimmler und Coletta Rydzek sicherten Platz drei.
Gold gewannen die Schwedinnen, Silber ging an die Schweiz.
Lena Dürr lag nach dem ersten Durchgang auf Platz zwei hinter Mikaela Shiffrin und hatte gute Medaillenchancen.
Der Abstand zur US-Amerikanerin betrug 0,82 Sekunden, hinter ihr lag die Schwedin Cornelia Öhlund auf Platz drei. Emma Aicher fiel auf Rang acht zurück, ist aber noch nicht abgeschrieben.
Im Riesenslalom hatte Dürr nach dem ersten Lauf den zweiten Platz belegt, dennoch reichte es nicht für das Podest. Läuft es heute besser?
Emma Aicher zeigte erneut ihre Vielseitigkeit, liegt derzeit auf Rang sechs.
Der Abstand zu den Medaillenrängen beträgt nur wenige Hundertstelsekunden – alles ist noch offen.
Im Slalom der Damen begann um 10 Uhr der erste Durchgang.
Lena Dürr legte mit 47,95 Sekunden eine starke Zeit vor und schob sich zeitweise an die Spitze, wurde aber gleich von Mikaela Shiffrin übertroffen. Der Abstand beträgt 0,82 Sekunden. Jetzt ist Emma Aicher an der Reihe.
Nach über zwei Jahren ungeschlagener Serie patzte US-Eiskunstläufer Ilia Malinin bei der Kür am Freitag. Auch wenn er an diesem Abend nicht allein war, erhielt er im Anschluss großen Hass in den sozialen Netzwerken.
„Selbst die Stärksten kämpfen innerlich mit unsichtbaren Problemen“, schrieb der 21-Jährige auf Instagram.
„Hasserfüllte Angriffe und Ängste setzen dem Verstand zu, egal wie sehr man sich bemüht, dem Druck standzuhalten“, ergänzte Malinin.
Der zweifache Weltmeister stürzte nach Führung im Kurzprogramm bei der Kür und fiel auf Rang acht zurück. Mikhail Shaidorov aus Kasachstan gewann überraschend Gold.
Der vierfache Olympiasieger Francesco Friedrich freute sich mit Silber über eine weitere Medaille.
„Silber sieht verdammt gut aus“, sagte Friedrich nach dem Rennen am Dienstag.
Mit dem Sieg im Zweierbob kamen drei weitere Medaillen für Deutschland hinzu.
Eine Übersicht zum aktuellen Medaillenstand findet Ihr im Artikel: „Das ist der Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele“.
Team Deutschland triumphierte im Zweierbob und dominierte das Feld.
Neben den Medaillen beschenkten die Athleten ihr Land mit eindrucksvollen Siegerehrungsszenen.
Nach dem Abschluss des vierten Laufs im Zweierbob steht fest: Das Siegertreppchen ist schwarz-rot-gold!
Johannes Lochner, Francesco Friedrich und Adam Ammour zeigten nahezu fehlerfreie Fahrten und verteidigten ihre Spitzenpositionen.
Johannes Lochner und sein Anschieber Georg Fleischhauer setzten noch einen drauf und holten Gold.
Mit der besten Startzeit erreichten sie das Ziel in 54,91 Sekunden. Die nahezu perfekte Fahrt war ein Genuss. Herzlichen Glückwunsch!
Gesamtzeit von Lochner und Fleischhauer: 3:39,70 Minuten.
Francesco Friedrich fuhr mit 55,33 Sekunden ins Ziel.
Seine Gesamtzeit beträgt nun 3:41,04 Minuten. Das bedeutet mindestens Silber.
Im vierten und letzten Lauf erreichte Adam Ammour mit Anschieber Alexander Schaller in 55,35 Sekunden das Ziel.
Ihre Gesamtzeit beträgt 3:41,52 Minuten. Trotz eines kleinen Ausrutschers sicherten sie sich damit die Bronzemedaille.
Die beiden zeigten die bisher beste Startzeit.
Um 21:05 Uhr geht es mit dem finalen vierten Lauf im Zweierbob weiter.
Eine gewagte These: Wenn die drei deutschen Teams keine Fehler machen, feiert Deutschland ein Medaillen-Triple mit Gold, Silber und Bronze.
Wir melden uns zurück beim Zweierbob der Männer, bei dem um 19 Uhr der dritte von vier Läufen beginnt.
Johannes Lochner darf als Erster starten und leistete sich einen kleinen Fehler. Dieser fiel kaum ins Gewicht, mit 54,89 Sekunden kam er ins Ziel.
Dann folgte Francesco Friedrich mit mehreren Unsauberkeiten. Sein Rückstand auf Lochner wuchs auf 0,92 Sekunden, sodass Lochner den Sieg vorzeitig sichern kann.
Adam Ammour bleibt Dritter, mit 1,38 Sekunden Rückstand auf Lochner. Deutschland hat vor dem letzten Lauf (ab 21:05 Uhr) beste Chancen auf ein Medaillen-Triple!
Im Eisschnelllauf-Teamverfolgungsfinale spielte Team Deutschland keine große Rolle.
Bei den Frauen gewann Kanada Gold (2:55,81 Minuten) vor den Niederlanden. Josie Hofmann, Maira Jasch, Josephine Schlörb und Lea-Sophie Scholz gewannen das C-Finale und belegten Platz fünf.
Bei den Männern siegte Italien (3:39,20 Minuten) vor den USA. Die Deutschen Patrick Beckert, Gabriel Groß, Felix Maly und Fridtjof Petzold gewannen das D-Finale und wurden Siebte.
Keine Medaille für Deutschlands Biathleten! In der Staffel erreichte das DSV-Quartett nur den vierten Platz. Frankreich wurde erstmals Staffel-Olympiasieger, Schlussläufer Éric Perrot hielt Norwegens Vetle Sjåstad Christiansen auf Distanz. Schweden gewann Bronze, Team Deutschland folgte fast eine Minute dahinter.
Besonders ärgerlich: Laufleistung hätte lange für eine Medaille gereicht, doch mit zwölf Nachladern schossen die DSV-Athleten doppelt so viele Fehler wie Norwegen und Schweden. Frankreich machte mindestens neun Fehler und drehte eine Strafrunde.
Deutschland kommt nicht näher heran! Philipp Nawrath brachte das deutsche Quartett auf Rang vier vor, lag beim Wechsel aber schon 49 Sekunden hinter den Führenden.
Schweden, Norwegen und Frankreich führten gemeinsam das Tempo an, während Nawrath alleine arbeiten musste. Zudem schossen die Deutschen drei Fehler im Stehendanschlag. Nun wartet Philipp Horn auf der Schlussrunde auf Fehler der Konkurrenz.
Schade! David Zobel begann mit einem fehlerfreien Liegendschießen und übernahm zeitweise die Führung.
Im Stehendschießen benötigte er drei Nachlader und verlor viel Zeit auf Frankreich, das trotz Strafrunde die Spitze übernahm.
Beim Wechsel zu Philipp Nawrath lag Deutschland mit 31 Sekunden Rückstand auf Platz sechs hinter Frankreich, Finnland und Schweden.
Justus Strelow zeigte einen guten Start als erster Läufer der deutschen Biathlon-Staffel, wechselte als Dritter auf David Zobel.
Er hatte rund 15 Sekunden Rückstand auf Norwegens Martin Uldal, Finnland als Zweiter war nur 0,4 Sekunden schneller.
Die Biathlon-Herrenstaffel läuft und ist die beste Medaillenchance für Deutschland.
Justus Strelow brachte das Team mit einer starken Schießleistung gut ins Rennen. Nach ihm starten David Zobel, Philipp Nawrath und Philipp Horn.
Die deutschen Eishockeyspieler erreichten souverän das Viertelfinale mit einem klaren 5:1-Sieg gegen Frankreich in der Zwischenrunde.
Im letzten Drittel trafen Joshua Samanski (48. Minute) und Nico Sturm (60.) zum Sieg. Nach zwei Niederlagen in Folge tankte Deutschland damit Selbstvertrauen für das Viertelfinale am Mittwoch um 12:10 Uhr gegen die Slowakei.
Die Olympischen Winterspiele verliefen für die deutschen Kombinierer enttäuschend. Im Großschanzen-Wettbewerb lieferten sie zwar eine gute Leistung ab, waren jedoch nicht im Kampf um die Medaillen dabei. Der Rückstand nach schwachen Sprüngen war zu groß.
Vinzenz Geiger und Johannes Rydzek belegten die Plätze neun und zehn, Julian Schmid wurde Zwölfter, alle mit deutlichem Rückstand.
Olympiasieger wurde der Norweger Jens Lurås Oftebro, der sich von Platz fünf auf Gold steigerte. Silber gewann Johannes Lamparter aus Österreich, Bronze Ilkka Herola aus Finnland.
Deutschland verlor im Playoff-Spiel gegen Frankreich an Dominanz, die Franzosen hatten das Momentum auf ihrer Seite.
Nach 24 Minuten verkürzte Pierre-Edouard Bellemare auf 1:3.
In Livigno schneit es so stark, dass der Zeitplan der Ski-Freestyler durcheinandergerät.
Die Frau-Qualifikation, ursprünglich für 10:45 Uhr geplant, wurde mehrfach verschoben und auf 13:45 Uhr verlegt. Die Männer-Qualifikation wurde auf Mittwoch verschoben.
Das deutsche Eishockey-Team ist auf dem Weg ins Viertelfinale: Nach dem ersten Drittel führt es gegen Frankreich mit 3:0.
John Peterka erzielte rund eineinhalb Minuten vor Drittelende das dritte Tor. Deutschland schöpft nach zwei Niederlagen wieder Hoffnung auf eine Medaille.
Die deutschen Eishockey-Profis wollen in die Runde der letzten Acht.
Gegen Frankreich steht es nach 15 Minuten 2:0. Leon Draisaitl brachte sein Team im Powerplay früh in Führung, Frederik Tiffels erhöhte nach elf Minuten.
Ein herber Rückschlag für Deutschlands Curler: Gegen das sieglose Tschechien verloren sie 7:9 und drohen ihren Medaillentraum zu begraben.
Obwohl Deutschland noch zwei Gruppenspiele gegen die Schweiz und China bestreitet, sind selbst zwei Siege wahrscheinlich nicht genug, um unter die besten Vier und ins Halbfinale zu kommen. Das Team von Skip Marc Muskatewitz steht bei drei Siegen und vier Niederlagen.
Die deutschen Kombinierer enttäuschten auf der Großschanze und haben praktisch keine Medaillenchance mehr.
Nach schwachen Sprüngen nahmen sie zu große Rückstände mit auf die Loipe. Johannes Rydzek startete als 15. mit 1:23 Minuten Rückstand auf den führenden Japaner Ryota Yamamoto, Julian Schmid als 16. mit 1:35 Minuten, Vinzenz Geiger als 18. mit 1:43 Minuten Rückstand.
Schon von der Normalschanze gab es keine Medaille für die Deutschen, eine letzte Chance bietet das Teamwettbewerb am Donnerstag.
Das deutsche Biathlon-Damenteam für die Staffel steht fest! Für den DSV treten Franziska Preuß, Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz und Julia Tannheimer an. Überraschend ist die Position der Schlussläuferin.
Da Preuß in den letzten Monaten als Schlussläuferin Probleme hatte und zuletzt in der Mixed-Staffel eine Strafrunde schoss, startet sie diesmal auf Position zwei. Überraschend ist, dass Vanessa Voigt die Schlussläuferin ersetzt.
Voigt überzeugt mit stabiler Schießleistung, hat jedoch Probleme, beim Laufen mit den Besten mitzuhalten und ist deshalb nicht die typische Schlussläuferin. Dennoch gibt ihr der DSV auf der großen Bühne die Chance, sich zu beweisen. Ihre ursprüngliche Startposition übernimmt Tannheimer, die nach Magen-Darm-Erkrankung wieder genesen ist. Hettich-Walz komplettiert das Quartett auf Position drei.
Seit fast einer Woche wartet Deutschland auf eine Goldmedaille, heute könnte es wieder so weit sein: Johannes Lochner liegt im Zweierbob mit 0,8 Sekunden Vorsprung klar in Führung, auch auf Rang zwei und drei liegen mit Francesco Friedrich und Adam Ammour zwei Deutsche. Der finale Lauf beginnt um 21:06 Uhr.
Team Deutschland hat auch in der Nordischen Kombination Medaillenchancen, die Athleten starten nach einer Wettkampfpause mit dem Einzelwettkampf von der Großschanze (10 Uhr). Die Biathlon-Herrenstaffel geht um 14:30 Uhr an den Start.
Außerdem bestreiten die deutschen Eishockey-Herren ihr Qualifikationsspiel für das Viertelfinale um 12:10 Uhr.
Am zehnten Wettkampftag wurde es für Deutschland in drei Sportarten dramatisch. Im Monobob der Frauen und im Eiskunstlauf-Paarlauf lag Gold bereit, doch in beiden Disziplinen reichte es nicht zum Olympiasieg.
Schon zuvor platzten die Medaillenträume der Skispringer im Teamspringen. Andreas Wellinger und Philipp Raimund verpassten Bronze nur knapp um 17 Zentimeter, zumal das Springen wegen Schneetreibens abgebrochen wurde. Mit 0,3 Punkten Rückstand landete Deutschland auf Rang vier und war der große Verlierer der Jury-Entscheidung.
Im Medaillenspiegel liegt Deutschland nach dem zehnten Wettkampftag auf Platz acht mit vier Gold-, sieben Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Das Traumfinale im Frauen-Eishockey steht fest: Am Donnerstagabend (19 Uhr) treffen die USA auf Kanada im Endspiel der Olympischen Winterspiele.
Die Kanadierinnen setzten sich im zweiten Halbfinale mit 2:1 gegen die Schweiz durch, zuvor schlugen die USA Schweden mit 5:0.
Im Frauen-Eishockey-Wettbewerb wird zwischen Kanada und der Schweiz noch der zweite Finalist gesucht. Aktuell steht es im dritten Drittel 2:1 für Kanada.
Im ersten Halbfinale gewannen die USA klar mit 5:0 gegen Schweden. Das Finale steigt am 19. Februar um 19:10 Uhr, das Spiel um Platz drei am selben Tag um 14:40 Uhr.
Das nächste Drama: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpasste im Kürprogramm den Olympiasieg und gewann Bronze mit 219,09 Punkten.
In der Kür patzte Minerva Hase zweimal entscheidend, wodurch wichtige Punkte verloren gingen. Nach dem überragenden Kurzprogramm führten die beiden, doch in der Kür reichte es nicht zum Sieg.
Die Weltmeister und Topfavoriten, die Japaner Riku Miura und Ryhichi Kihara, zeigten eine noch größere Aufholjagd als Aljona Savchenko und Bruno Massot vor acht Jahren. Die Deutschen lagen nach dem Kurzprogramm auf Rang vier und wurden damals Olympiasieger. Heute gingen die Japaner als Fünfte in die Kür und überraschten mit 231,24 Punkten.
Silber holten die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit 221,75 Punkten. Die Bronzemedaille ist dennoch ein großer Erfolg für Hase und Volodin, die erst seit dreieinhalb Jahren zusammenlaufen.
Die Spannung im Eiskunstlauf steigt: Die Kür der Paare läuft, die japanischen Favoriten Miura und Kihara zeigten eine fehlerfreie Kür zum Soundtrack von „Gladiator“ mit 158,13 Punkten, insgesamt 231,24 Punkte nach beiden Programmen.
Das deutsche Duo Hase/Volodin muss das toppen, um Gold zu holen.
Mit 149,57 Punkten liegt ihre persönliche Bestleistung in der Kür, was nicht für Gold reichen würde. Im Kurzprogramm erzielten sie 80,01 Punkte – persönliche Bestleistung.
Drama im Eiskanal! Laura Nolte verpasste im letzten Lauf des Monobob-Rennens den Olympiasieg.
Sie lag drei Läufe lang in Führung, doch im letzten Lauf versagten ihr die Nerven. Sie verlor den Vorsprung und kam mit 0,04 Sekunden Rückstand auf Elana Meyers-Taylor als Zweite ins Ziel.
Trotzdem ein toller Erfolg für die 27-Jährige aus Dortmund, die gute Chancen auf den ersten deutschen Monobob-Olympiasieg hatte.
Dritte wurde ihre Landsfrau Kaillie Armbruster Humphries. In Peking war Nolte noch Vierte geworden. Lisa Buckwitz wurde diesmal Neunte, Kim Kalicki erreichte Rang elf.
Die Hoffnungen auf Gold liegen jetzt bei Nolte im Zweierbob, wo sie mit Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist.
Das Monobob-Rennen läuft, bald schiebt die führende Deutsche Laura Nolte ihren Bob ins Ziel, sie will im vierten Durchgang Gold gewinnen.
Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf ist in vollem Gange, das erste deutsche Paar war bereits auf dem Eis.
Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm benachteiligt wurden und Elfte wurden, zeigten eine tolle Kür zu „I’d Do Anything for Love“ von Meat Loaf und erhielten 126,59 Punkte, womit sie mindestens einen Platz gutmachen.
Alle warten nun auf das deutsche Topduo Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22:45 Uhr als Letzte ihre Kür in Mailand präsentieren.
Aufgrund der Bedingungen sind keine weiteren Sprünge möglich, die Jury entschied: Abbruch!
Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, da nur drei Springer starten konnten. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte, dass es unter den Umständen keinen Sinn macht.
Bitter für Deutschland, das nach Wertung nach dem zweiten Durchgang Bronze um 0,3 Punkte verpasst. Trotz der traurigen Entscheidung die richtige.
Das Schneetreiben und der Wind sorgen für Verzögerungen bei den letzten Springern.
Domen Prevc darf als Erster springen, Philipp Raimund folgt mit einem Telemark-Landung bei 136 Metern. Damit liegt Deutschland vor Slowenien.
Die Sichtverhältnisse verschlechtern sich, woraufhin der Wettkampf erneut unterbrochen wird.
Im letzten Durchgang startete Andreas Wellinger mit 130 Metern.
Da Ren Nikaido 138,5 Meter sprang, zog Japan an Deutschland vorbei. Der Rückstand auf Norwegen auf Platz drei beträgt gut zehn Punkte.
Der zweite Durchgang der deutschen Skispringer lief unter schlechten Bedingungen, Wellinger erreichte 123,5 Meter, Raimund wiederholte seine 137,5 Meter.
Deutschland bleibt Vierter vor dem letzten Durchgang, nur 0,3 Punkte Rückstand auf Norwegen. Slowenien und Japan haben ebenfalls Chancen auf Bronze, ein spannender letzter Durchgang steht bevor.
Österreich ist mit 568,7 Punkten und zehn Punkten Vorsprung auf Goldkurs.
Olympiasieger Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb in Lauerstellung. Er sprang 137 Meter, Andreas Wellinger 127,5 Meter.
Nach dem ersten von drei Durchgängen liegt Deutschland auf Platz vier, knapp hinter Polen.
Das wird eine absolute Spannung in den letzten Durchgängen des Monobob der Damen! Laura Nolte ging als Führende in den letzten Tag und legte als erste Starterin einen Bahnrekord von 59,15 Sekunden vor.
Doch dieser hielt nur kurz, denn die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor pulverisierte ihn mit 59,08 Sekunden.
Der Vorsprung von Nolte schmolz von 0,22 auf 0,15 Sekunden, das Rennen um den Olympiasieg wird im letzten Durchgang sehr spannend. Kaillie Armbruster Humphries liegt mit 0,24 Sekunden Rückstand auf dem dritten Platz.
Ab 21 Uhr startet der entscheidende vierte Lauf, der Olympiasieg fällt im Eiskanal von Cortina wohl auf Hundertstelsekunden. Lisa Buckwitz verbesserte sich deutlich und liegt vor dem letzten Lauf auf Rang vier, 0,64 Sekunden hinter Bronze.
Die dritte Deutsche Kim Kalicki liegt abgeschlagen auf Rang 18 und hat mit 3,47 Sekunden Rückstand keine Medaillenchance mehr.
Ist für heute Schluss? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer mit zwei Durchgängen.
Außerdem gibt es Medaillenentscheidungen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Paarlauf-Eiskunstlauf. Das Duo Minerva Hase und Nikita Volodin führt nach dem Kurzprogramm und hat beste Chancen auf Gold.
Alle Entscheidungen im Überblick gibt es in unserer Wettkampfübersicht.
Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Männer dürfen wieder vom Halbfinale träumen. Mit einem 7:3-Sieg gegen Titelverteidiger Schweden stehen sie in Schlagdistanz zu den ersten vier Tabellenplätzen, die für die Halbfinalteilnahme nötig sind.
Mit drei Siegen und drei Niederlagen geht es am Dienstag weiter mit einem Doppelspieltag gegen Tschechien (9:05 Uhr) und die Schweiz (19:05 Uhr).
Irre Szenen im Slalom! Atle Lie McGrath führte nach dem ersten Durchgang mit 0,59 Sekunden Vorsprung auf Loic Meillard (Schweiz), fädelte aber bei einem eigentlich einfachen Tor ein und schied aus.
Seine Enttäuschung war riesig. Er warf die Skistöcke weg, schnallte die Skier ab und stapfte frustriert über die Piste in Richtung Wald, wo er sich vor einem Fangzaun niederlegte und lange liegen blieb.
Statt McGrath gewann Meillard nach Bronze im Riesenslalom und Silber im Teamwettbewerb Gold im Slalom, gefolgt von Fabio Gstrein (Österreich) und Henrik Kristoffersen (Norwegen). Linus Straßer wurde Neunter.
Vor der Biathlon-Männerstaffel gab der DSV sein Aufgebot bekannt – ohne Überraschungen.
Justus Strelow wird die Staffel eröffnen, gefolgt von David Zobel, Philipp Nawrath und Schlussläufer Philipp Horn. In der Staffel hat Deutschland die größte Medaillenchance, um die Bronze-Medaille aus der Mixed-Staffel zu ergänzen.
Die Niederländerin Xandra Velzeboer gewann das Shorttrack-Finale über 1000 Meter.
Sie verwies die Kanadierin Courtney Sarault auf Platz zwei, Bronze ging an Gilli Kim.
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird Andreas Wellinger im Super Team starten.
Vor Olympia galten Raimund und Felix Hoffmann als Kandidaten für Medalien im Mannschaftswettbewerb, doch Hoffmann schwächelte in Predazzo. Wellinger, der eine schwierige Saison hatte, überzeugte auf der Großschanze und ersetzt Hoffmann.
Bei diesen Winterspielen wird erstmals kein klassischer Teamwettbewerb mit vier Springern durchgeführt, sondern ein verkürztes Super Team mit zwei Athleten, die je drei Sprünge absolvieren, um mehr Nationen Medaillenchancen zu eröffnen.
Die deutsche Dominanz im Eiskanal setzt sich fort! Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner führt vor seinen Landsleuten Francesco Friedrich und Adam Ammour.
Lochner kann fast schon auf Gold hoffen: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen 0,8 Sekunden – im Bobsport eine Welt.
Der Pirnaer Friedrich schob sich durch Fehler Ammours auf Platz zwei und hat 0,44 Sekunden Vorsprung auf Platz drei.
Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada im olympischen Eishockey-Turnier. Die Mannschaft sprach nur von einer Unterschenkelverletzung, Fialas Klub Los Angeles Kings gab nun genauere Informationen bekannt.
Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Die Genesung verlief gut, er startet bald mit Reha. „Kevin wird für den Rest der NHL-Saison 2025/26 ausfallen“, informierten die Kings. Nach der Saison erfolgt eine erneute Untersuchung.
Für eine Medaille reicht nun wohl nur noch ein Wunder: Linus Straßer liegt nach dem ersten Slalom-Durchgang weit zurück.
Im Ziel fehlten dem WM-Dritten des Vorjahres 2,35 Sekunden auf den Führenden Atle Lie McGrath, was Rang elf entspricht. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied wie zehn weitere der ersten 30 Startenden aus.
Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner dominierte den ersten Lauf im Zweierbob. Er hatte 0,44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten, der überraschenderweise nicht Francesco Friedrich war.
Stattdessen schob sich der dritte deutsche Pilot Adam Ammour noch am Serien-Olympiasieger vorbei. Friedrich belegte mit 0,04 Sekunden Rückstand den dritten Platz.
Nach dem Doppel-Bronze im Skeleton beendete Christopher Grotheer seine Karriere.
„Das war mein letztes Rennen. Es ist hart, das zu sagen, aber es ist mein Karriereende“, sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf im ARD.
Grotheer gewann 2022 Gold in Peking und den Gesamtweltcup. Nach mehreren Verletzungen hatte er in dieser Saison zu kämpfen, weshalb die beiden Bronzemedaillen im Einzel und Team umso mehr wert sind.
Nach den Erfolgen der Skeletonis am Sonntag und einigen Enttäuschungen gibt es Montag zahlreiche neue Medaillenchancen für Deutschland.
So wird am Tag die erste Medaille im Bob vergeben. Im Monobob der Frauen (4. Lauf: 21:06 Uhr) führt Laura Nolte und kann auf Gold hoffen. Früh am Tag greift Linus Straßer im Ski-Alpin nach einer Slalom-Medaille (10 und 13:30 Uhr). Abends haben die Skispringer im Super Team (19 Uhr) letzte Edelmetall-Chance.
Die größte Hoffnung kommt jedoch spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold. Nach dem Kurzprogramm führen sie klar und haben mit der Kür die beste Aussicht auf den ganz großen Erfolg.
Damit verabschieden wir uns vom neunten Wettkampftag mit einigen deutschen Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall im Skeleton.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, wie sich die deutschen Athleten im internationalen Vergleich schlagen.
Das Spiel ist vorbei: Deutschland verlor das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der deutlichen Niederlage qualifizierte sich das DEB-Team als Gruppenzweiter für die Playoff-Runde gegen Frankreich.
Endlich erzielte Deutschland einen Treffer: Tim Stützle traf zum 1:5 (52.).
Spannend wird es wohl nicht mehr, doch der NHL-Star sorgte noch für Moral.
Es wurde deutlich: Auston Matthews traf zum 5:0 für die USA (47.).
Deutschland geriet nun unter Druck.
4:0 für die USA! Tage Thompson schoss das 4:0 (42.).
Damit dürften alle Hoffnungen auf ein Comeback früh im vierten Viertel erledigt sein. Die direkte Viertelfinal-Qualifikation ist damit vorbei, für den zweiten Platz hätte ein Sieg gegen die USA gebraucht. Nach der überraschenden Niederlage Lettlands gegen Dänemark ist Platz zwei aber sicher, in der Zwischenrunde geht es gegen Frankreich.
Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm und haben beste Medaillenchancen!
Mit 80,01 Punkten liegen sie rund fünf Punkte vor dem zweitplatzierten Paar aus Georgien, nachdem die Favoriten Riku Miura und Ryuichi Kihara Patzer hatten. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte für die Kür.
Mit drei Toren Rückstand geht die Mannschaft von Harry Kreis in die letzte Pause.
Es sieht nach einer deutschen Niederlage aus, aber das Weiterkommen ist nach Lettlands Niederlage nicht gefährdet. Nur die Playoff-Runde wird nicht umgangen – dort würde es gegen Frankreich gehen.
Im zweiten Drittel zeigten die USA ihre Stärke und ließen Deutschland kaum Luft zum Atmen. Folgerichtig fiel das 3:0 durch Brock Faber (38.).
Deutschland muss im letzten Drittel eine deutliche Leistungssteigerung zeigen.
Der Favorit nutzte ein Powerplay zum 2:0 durch Auston Matthews (25.).
8,7 Sekunden vor der ersten Drittelpause ging die USA mit 1:0 in Führung (20.).
Zach Werenski traf nach Vorlage von Auston Matthews. Bis dahin hielt Deutschland gut mit und bot dem Favoriten Paroli.
Die Eishockey-Nationalmannschaft steht in wenigen Minuten (21:10 Uhr) vor einer Mammutaufgabe: Im dritten Gruppenspiel wartet der Tabellenführer USA.
Für Deutschland geht es nach der überraschenden Niederlage gegen Lettland vor allem um die Platzierung, zum Weiterkommen ist das Team bereits sicher. Als Gruppensieger oder bester Zweiter würde die Mannschaft die Zwischenrunde umgehen.
Die Halbzeitführende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) verpasste Gold knapp an der Großschanze. Ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem (284,8 Punkte) sicherte sich den ersten Platz und feierte damit wie schon auf der Normalschanze den Sieg.
Die Skandinavierinnen freuten sich zusammen, auch die Schwedin Frida Westman als Vierte. Nika Prevc wurde Dritte und gewann Bronze.
Überraschend wurde Agnes Reisch beste Deutsche auf Rang zehn, Selina Freitag belegte Platz 17, Juliane Seyfahrt wurde 23. Für den DSV ist das enttäuschend, denn erstmals verabschieden sich die deutschen Skispringerinnen ohne Medaille von Olympischen Winterspielen.
Vor dem letzten Durchgang der Skispringerinnen auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth als Neunte beste Deutsche, hat aber wohl kaum Chancen auf eine Medaille.
Vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an, Nika Prevc auf Platz fünf hat es schwer, aufs Podest zu springen. Einige Athletinnen hatten am Ende mit Rückenwind äußerst ungünstige Bedingungen.
Bitter: Katharina Schmid erwischte besonders viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt bereits zur Halbzeit aus.
Der Brite Matt Weston gewann erneut seine Klasse und holte mit Tabitha Stoecker Gold im Paarlauf.
Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher gewann Silber mit 0,17 Sekunden Rückstand, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer wurden mit nur einer Hundertstelsekunde mehr Bronze.
Mit nur einer Hundertstelsekunde Rückstand gingen Pfeifer/Grotheer an Kreher/Jungk vorbei, das Dresdner Duo führt vorerst.
Wo landen die Briten Stoecker/Weston?
Der Dresdner Express übernahm die Führung, Kreher/Jungk zogen vorbei.
Mit 0,12 Sekunden Vorsprung schoben sich die beiden Athleten vom DSC an den Briten vorbei, noch zwei Teams sind im Rennen. Nun starten Pfeifer und Grotheer.
Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien liegen mit drei verbliebenen Teams an der Spitze, nun kommen Kreher/Jungk.
Die Briten haben eine Medaille sicher, ebenso die Goldfavoriten Weston/Stoecker.
Zum ersten Mal bei Olympischen Winterspielen startet nun die Entscheidung im Mixed-Team im Skeleton.
Deutschland schickt die Duos Susanne Kreher/Axel Jungk und Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen und dürfte gute Chancen auf Medaillen haben. Nach zweimal Silber und Bronze soll es nun Gold geben.
Wie schon über 1000 Meter gingen auch über 500 Meter die begehrten Medaillen an die Niederlande: Dieses Mal gewann Femke Kok mit olympischem Rekord vor Jutta Leerdam Gold.
Platz drei blieb mit Miho Takagi aus Japan unverändert. Sophie Warmuth aus Erfurt wurde guter Achter.
Schade! Im 500-Meter-Duell forderte die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth der niederländischen Superstar Jutta Leerdam alles ab, musste sich aber geschlagen geben.
Leerdam schob sich zwischenzeitlich auf Platz eins, Warmuth wurde vorerst Sechste.
Deutschlands großer Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympia weiter auf eine Einzelmedaille. Trotz eines starken Rennstarts lief es in der Verfolgung nicht, was der 31-Jährigen sichtlich zusetzte. Im Ziel weinte sie bittere Tränen.
„Ich bin enttäuscht, dass ich es nicht durchgezogen habe. Ich fühlte mich auf der Runde gut. Beim letzten Schießen war ich so angespannt, hörte, dass Lou (Jeanmonnot) neben mir einen Fehler machte, da wurden meine Beine unruhig und ich verlor den Fokus“, erklärte Preuß im ZDF. „Es ist ernüchternd, dass 30 Sekunden eines guten Rennens alles zerstören.“
Preuß steht sinnbildlich für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia, denn nach dem vielversprechenden Start mit Bronze in der Mixed-Staffel gab es keine weiteren Medaillen, was das schlechteste Ergebnis der deutschen Biathlon-Geschichte bei Olympia bedeutet. Vier Chancen bleiben noch in Staffel und Massenstart.
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen qualifizierte sich im Livigno Snow Park mit Rang acht für das Slopestyle-Finale am Dienstag.
Zuvor hatte die 24-Jährige das Weiterkommen im Big-Air-Wettbewerb knapp verpasst. Nun hat sie eine Medaillenchance und könnte die erste deutsche Snowboarderin mit Edelmetall in Italien sein.
Oje! Beim letzten Schießen unterliefen Preuß zwei Fehler, was nicht mehr für das Podest reichte. Sie wurde Sechste.
Lisa Vittozzi nutzte Fehler der Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernahm die Spitze und sicherte sich Gold, Maren Kirkeeide gewann Silber, die Finnin Minkkinen wurde Dritte.
Vanessa Voigt wurde 19., Julia Tannheimer 34., Selina Grotian 41.
Franziska Preuß lief in der Verfolgung fehlerfrei und kämpfte mit Jeanmonnot und Minkkinen um Bronze.
Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, die einen deutlichen Vorsprung auf den Rest hat und vermutlich Gold gewinnt.
Die britischen Snowboarder Huw Nightingale und Charlotte Bankes gewannen in einem spannenden Mixed-Team-Finale die Goldmedaille vor Italien und Frankreich.
Das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer schied im Halbfinale aus und wurde im kleinen Finale Siebter. Die deutschen Snowboarder warten weiterhin auf eine olympische Medaille.
Schade! Lena Dürr fiel im zweiten Durchgang auf Rang neun zurück.
Deutlich besser machte es Federica Brignone: Die Italienerin fuhr ihren Vorsprung souverän ins Ziel und gewann ihre zweite Goldmedaille. Silber teilten sich Sara Hector aus Schweden und Thea Louise Stjernesund aus Norwegen mit der gleichen Zeit, Bronze ging an die Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher belegte Rang 19.
Abfahrts-Silbermedaillengewinnerin Emma Aicher belegte nach dem zweiten Riesenslalom-Durchgang Rang drei, hat aber wohl keine Medaillenchance mehr.
Der Fokus liegt nun ganz auf Lena Dürr.
Besser spät als nie! Zwölf Jahre nach den Winterspielen 2014 in Sotschi erhielten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaillen!
Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena in Antholz überreichte das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz die Medaillen. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Der Prozess zog sich über Jahre hin.
Vor wenigen Minuten begann der zweite und letzte Durchgang im Riesenslalom.
Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr liegt derzeit auf Platz zwei und hat überraschende Medaillenchancen. Die Daumen sind gedrückt.
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor stürzte in der Qualifikation beim zweiten Durchgang und wurde nur 23.
Damit verpasste der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall die Medaillenchance, da nur die besten zwölf ins Finale kamen.
Norwegen räumt im Medaillenspiegel weiter ab und gewann Gold in der Männerstaffel über 4x7,5 Kilometer im Langlauf. Silber ging an Frankreich, Bronze an Italien. Die deutsche Staffel wurde Achter.
Der Triumph war keine Überraschung, es war die neunte Goldmedaille für Superstar Johannes Høsflot Klæbo, der sich damit zum Rekordsieger der Olympischen Winterspiele krönte – ein historischer Moment! Er überholte am Sonntag zwei norwegische Landsleute sowie eine Landsfrau, jeweils mit acht Goldmedaillen: Marit Bjørgen, Bjørn Dæhlie und Ole Einar Bjørndalen.