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Olympia 2026 im Liveticker: Hochspannung pur im Eiskunstlauf-Finale! Favorit stürzt in der Kür spektakulär

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind in vollem Gange!

Am siebten Wettkampftag konnten die deutschen Skeleton-Athleten erneut glänzen: Axel Jungk raste im Einzelwettbewerb zu Silber, sein Teamkamerad Christopher Grotheer sicherte sich Bronze.

In unserem umfassenden Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillenentscheidungen, spannende Highlights sowie interessante Nebenschauplätze.

Nach dem erfolgreichen siebten Tag mit Silber und Bronze für Deutschland könnte die Medaillenbilanz im Eiskanal nur wenige Stunden später weiter anwachsen.

Um 18 Uhr steht der dritte Lauf der Skeleton-Frauen auf dem Programm, und bei der finalen Entscheidung um 19:05 Uhr haben alle drei deutschen Starterinnen – Susanne Kreher, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise – noch gute Chancen auf Edelmetall oder sogar Gold.

Die deutschen Biathletinnen wollen an ihre starken Leistungen im Einzel anknüpfen und im Sprint (14 Uhr) die erste Einzeldistanz-Medaille ergattern, während bei den Langläuferinnen in der 4x7,5-Kilometer-Staffel (12 Uhr) ebenfalls gute Aussichten bestehen. Am Abend tritt dann Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund in der Großschanze an, um seine Medaillenserie fortzusetzen.

Auch die deutschen Eishockeyteams sind heute wieder gefordert: Die Frauen bestreiten um 16:40 Uhr ihr Viertelfinale gegen Kanada, die Männer spielen bereits um 12:10 Uhr in der Vorrunde gegen Lettland.

Erst spät am siebten Wettkampftag gelang Deutschland erneut Edelmetall: Axel Jungk und Christopher Grotheer sicherten sich im Skeleton Silber und Bronze – die Medaillen zehn und elf für das deutsche Team.

Im Medaillenspiegel belegt Deutschland aktuell Rang fünf.

Unglaubliche Szenen spielten sich im Eiskunstlauf-Finale der Herren ab! Ilia Malinin, der haushohe Favorit und nach dem Kurzprogramm noch deutlich in Führung, stürzte mehrfach in der Kür, leistete sich weitere Fehler und fiel schließlich auf Platz acht zurück.

Doch nicht nur Malinin patzte: Die Kür war von zahlreichen Stürzen bei den Läufern geprägt. Profiteur dieses Chaos war Mikhail Shaidorov aus Kasachstan, der nach dem Kurzprogramm noch auf Rang fünf lag und durch eine nahezu perfekte Kür an allen vorbeizog und Gold gewann. Die Silbermedaille sicherte sich der Japaner Yuma Kagiyama vor seinem Landsmann Shun Sato.

Weiterer Erfolg für die deutschen Curler: Gegen Italien musste das Team um Skip Marc Muskatewitz zwar in die Verlängerung, setzte sich dort aber mit 6:5 durch.

Mit diesem Sieg hat das deutsche Curling-Team zwei der ersten drei Spiele gewonnen, tritt aber in der Vorrundengruppe gegen alle neun weiteren Mannschaften an. Die besten vier ziehen in die Halbfinals ein. Nächster Gegner ist am Samstag die USA (14:05 Uhr).

Doppelter Medaillenerfolg für die deutschen Skeleton-Athleten! Axel Jungk und Christopher Grotheer bestätigten ihre starken Leistungen aus den ersten drei Läufen und holten im Eiskanal von Cortina Silber und Bronze. Gegen den britischen Goldmedaillengewinner Matt Weston, der erneut einen Bahnrekord aufstellte, war kein Kraut gewachsen.

Nach vier Durchgängen hatte Jungk 0,88 Sekunden Rückstand auf Weston, Grotheer folgte mit 0,19 Sekunden Abstand. Felix Keisinger, der dritte deutsche Starter, belegte als Gesamtsechster ebenfalls eine starke Position.

So setzt sich die deutsche Medaillenjagd im Eiskanal fort: Noch kein Wettbewerb endete ohne Medaille für das Team. Am Samstag stehen die Läufe drei und vier der Skeleton-Frauen an, am Sonntag feiert das Mixed-Team seine Olympia-Premiere.

Im spektakulären Halfpipe-Wettbewerb der Snowboarder sicherte sich der Japaner Yuto Totsuka die Goldmedaille. Ein herausragender zweiter Lauf bescherte dem 24-Jährigen, der bereits zum dritten Mal an Olympischen Spielen teilnahm, den ersten Edelmetallerfolg – und zwar gleich Gold.

Mit 95,00 Punkten verwies Totsuka den Australier Scotty James auf Platz zwei, während der Japaner Ryusei Yamada das Podest komplettierte.

Skispringer Philipp Raimund zeigt sich auch auf der Großschanze in Topform. Im zweiten Training belegte der Normalschanzen-Olympiasieger Platz vier und drei, wobei seinen letzten Sprung er ausließ.

Bereits im ersten Training am Donnerstag sicherte sich Raimund die Plätze sechs, zwei und zwei. Am Samstagabend kämpfen die DSV-Adler dann um die Medaillen.

Der dritte Lauf der Skeleton-Männer festigt die Medaillenambitionen der deutschen Athleten! Vor dem abschließenden vierten Durchgang liegt Axel Jungk auf Kurs Silber, Christopher Grotheer folgt auf Bronze.

Der führende Seriensieger Matt Weston verbesserte erneut seinen Bahnrekord; ohne Fehler des Briten dürfte ihm Gold kaum noch zu nehmen sein. Jungk hat 0,39 Sekunden Rückstand, Grotheer 0,75 Sekunden.

Felix Keisinger liegt mit 1,18 Sekunden Abstand auf einem vielversprechenden sechsten Platz, dürfte jedoch nicht mehr in den Kampf um Medaillen eingreifen.

Lindsey Vonn meldete sich in einer Videobotschaft aus dem Krankenhaus bei ihren Fans und erklärte die nächsten Schritte ihrer Genesung. Demnach sind mindestens zwei weitere Operationen am gebrochenen Unterschenkel notwendig.

Eine der Operationen ist bereits für Samstag im Krankenhaus von Treviso geplant, wo die 41-Jährige seit ihrem Sturz behandelt wird. Danach hofft Vonn, nach Hause gehen zu können, wo jedoch noch eine weitere Operation bevorsteht.

Sie bedankte sich herzlich für die zahlreichen Blumen, Briefe und Kuscheltiere der vergangenen Woche. „Das hat mir wirklich geholfen. Es waren ein paar harte Tage im Krankenhaus“, so die US-Amerikanerin. Langsam fühle sie sich wieder wie sie selbst, doch der Weg zur vollständigen Genesung sei noch lang.

Der erste Halbfinalist im Frauen-Eishockey steht fest: Schweden gewann mit 2:0 gegen Tschechien und zieht in die Medaillenspiele ein.

Deutschland ist weiterhin im Turnier und muss morgen im Viertelfinale gegen Favorit Kanada antreten.

Ein hervorragender Auftakt für die deutschen Skeleton-Frauen! Nach dem zweiten Lauf, der Halbzeit, belegen die drei deutschen Athletinnen die Plätze zwei bis vier.

Susanne Kreher hat nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die Führende Janine Flock aus Österreich, Jacqueline Pfeifer erzielte im zweiten Lauf einen Bahnrekord und liegt mit 0,09 Sekunden Rückstand auf Kreher auf Platz drei. Olympiasiegerin von 2022, Hannah Neise, befindet sich mit Platz vier in Lauerstellung.

Der 19-jährige Tscheche Metodej Jilek hat sensationell den Eisschnelllauf-Wettbewerb über 10.000 Meter gewonnen – nachdem er zuvor über 5.000 Meter Silber geholt hatte.

Mit einem Vorsprung von 5,65 Sekunden setzte er sich gegen den Polen Vladimir Semirunniy durch, Bronze gewann Jorrit Bergsma aus den Niederlanden. Deutsche Athleten waren in diesem Rennen nicht vertreten.

Der Ukrainer Vladyslav Heraskevych wurde am Donnerstag von den Olympischen Spielen ausgeschlossen, weil er mit einem Helm startete, der Bilder von verstorbenen Sportlern aus dem Krieg zeigte. Gegen die Entscheidung legte er Einspruch ein – der Internationale Sportgerichtshof CAS bestätigte jedoch die Rechtmäßigkeit seiner Disqualifikation.

Im ersten Lauf der Skeleton-Frauen behaupteten sich die drei deutschen Starterinnen stark und platzierten sich alle unter den besten fünf.

Beste Deutsche war Susanne Kreher aus Dresden mit nur 0,02 Sekunden Rückstand auf die führende Österreicherin Janine Flock. Dritte war die Britin Tabitha Stoecker, während Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise auf den Plätzen vier und fünf mit 0,21 bzw. 0,23 Sekunden Rückstand folgten.

Lindsey Vonn musste aufgrund ihres komplizierten Schienbeinbruchs bereits dreimal operiert werden.

Ihr behandelnder Arzt kommentierte die Eingriffe als „heikle Situation“ und informierte über den Verlauf.

Biathlet Quentin Fillon Maillet schwärmte im ARD-Interview von seinem perfekten Rennen, bei dem er fehlerfrei blieb und die zweitschnellste Laufzeit erzielte. Er war im Sprint quasi unschlagbar und errang seinen dritten Olympiasieg.

„Es ist ein ganz besonderer Sieg, weil meine Freundin Lydie und ich ein Baby erwarten“, verriet der Franzose. Dieser Erfolg sei auch für seine Partnerin gewidmet.

Die Australierin Josie Baff feierte ihren ersten Olympiasieg im Snowboard Cross. Sie setzte sich gegen Eva Adamczykova aus Tschechien und Michela Moioli aus Italien durch.

Die einzige deutsche Starterin Jana Fischer schied im Viertelfinale aus.

Enttäuschend verlief der Biathlon-Sprint für die deutschen Herren: Philipp Horn wurde als bester Deutscher Zehnter, gefolgt von David Zobel und Justus Strelow auf den Plätzen 19 und 23.

Philipp Nawrath, der am Wettkampftag seinen 33. Geburtstag feierte, büßte durch drei Schießfehler eine bessere Platzierung ein und belegte Rang 26.

Der Franzose Quentin Fillon Maillet, der bereits 2022 zwei Goldmedaillen im Einzel gewann, lieferte ein nahezu perfektes Rennen ab und sicherte sich den Olympiasieg vor den Norwegern Vetle Sjåstad Christiansen und Sturla Holm Lægreid.

Die deutschen Herren vergaben ihre Medaillenchancen innerhalb weniger Minuten: Justus Strelow und Philipp Horn schossen jeweils beim Stehendschießen Fehler, Philipp Nawrath schoss daneben und schied somit aus. David Zobel traf als einziger Deutscher alle zehn Scheiben, ihm fehlte aber die Laufstärke, um um das Podium mitzukämpfen.

David Zobel und Justus Strelow legten mit fehlerfreien ersten Schießrunden einen starken Start hin, Strelow führte sogar nach dem ersten Schießen. Doch die Topläufer im Weltcup folgen noch.

Die nächste Medaillenchance für Deutschland gibt es im Biathlon-Sprint der Herren (10 km), bei dem Philipp Nawrath, Philipp Horn, Justus Strelow und David Zobel starten. Gerade Nawrath hat in dieser Disziplin große Erfolge erzielt.

Norwegens Ski-Star Johannes Høsflot Klæbo (29) ist mit seiner dritten Goldmedaille bei diesen Spielen nicht zu stoppen.

Nach Erfolgen im Skiathlon und Sprint gewann der Norweger am Freitag auch das 10-Kilometer-Freistil-Rennen, vor dem Franzosen Mathis Desloges (23). Klæbo feierte damit seinen achten Olympiasieg insgesamt.

Bronze sicherte sich Einar Hedegart (24) aus Norwegen.

Ein außergewöhnlicher Anblick bot sich den Zuschauern beim 10-Kilometer-Freistil-Langlauf in Tesero im Val di Fiemme.

Der US-Amerikaner John Steel Hagenbuch (26) startete trotz Temperaturen knapp über Null ohne Mütze und nur im Renntrikot – und sorgte damit für sommerliche Stimmung auf der Strecke.

Agnes Reisch (26) verzichtete auf das Training vor dem Springspektakel am Sonntagabend (18:45 Uhr).

Nach der ersten Einheit erklärte die Skispringerin, dass sie ihre Tage habe und deshalb nervös sei. Einen dritten Sprung ließ sie aus, da sie keinen Sinn darin gesehen habe.

Die deutschen Zweierbob-Männer mussten im vierten Trainingslauf erstmals eine Niederlage hinnehmen.

Der Südkoreaner Jinsu Kim (30) setzte sich knapp vor Johannes Lochner an die Spitze. Bob-Dominator Francesco Friedrich (35) belegte nur Platz fünf.

Die Ergebnisse sind jedoch nicht sehr aussagekräftig, da es sich um Training handelt und die Deutschen zuvor bei jedem Lauf Bestzeiten fuhren.

Bei den Olympischen Spielen in Mailand wurde ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake festgenommen.

Der 44-Jährige wollte offenbar das Spiel der Heim-Nationalmannschaft gegen Finnland besuchen, musste aber stattdessen eine fast einjährige Haftstrafe in Bozen absitzen – wegen mehrerer Ladendiebstähle.

Max Langenhan (26) sorgte für einen lustigen Moment: Nach seinem Olympiasieg wollte Bundeskanzler Friedrich Merz (70) anrufen, um persönlich zu gratulieren, doch der Rodel-Star legte einfach auf.

Wie es dazu kam, erfahrt Ihr hier: „Deutscher Olympia-Sieger drückt Bundeskanzler Merz am Handy weg“.

Die Olympischen Winterspiele 2026 setzen ihren spannenden Verlauf fort, mit zahlreichen Medaillenentscheidungen und vielversprechenden Chancen für das deutsche Team.

Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf Medaillenkurs, mit Rückständen von 0,30 bzw. 0,46 Sekunden auf den führenden Briten Matt Weston (28) ist sogar Gold noch möglich.

Die Entscheidung fällt am Abend mit dem dritten Lauf um 19:30 Uhr, anschließend werden ab 21:05 Uhr die Medaillen vergeben.

Im Biathlon-Sprint über 10 Kilometer ruhen die Hoffnungen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (beide 29).

Damit verabschieden wir uns vom sechsten Wettkampftag, der von dem dritten Olympiasieg der deutschen Rodler in der Team-Staffel geprägt war.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, wo Deutschland aktuell im Nationenvergleich steht.

Im letzten Drittel des Spiels sicherte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft den Zwei-Tore-Vorsprung und gewann das Auftaktspiel gegen Dänemark mit 3:1.

Leon Draisaitl (1. Minute) und Tim Stützle (25. und 31. Minute) trafen für Deutschland, Oscar Mølgaard glich zwischenzeitlich zum 1:1 aus (14.). Am Samstag (12:10 Uhr) folgt das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland.

Mit dem 3:1-Endstand ertönte die letzte Sirene.

Die deutsche Mannschaft hat sich die Führung verdient und ist auf Kurs zum Sieg.

Im Powerplay erzielte Tim Stützle seinen Doppelpack zum 3:1 (31.).

Der Stürmer von den Ottawa Senators wollte eigentlich Leon Draisaitl anspielen, der Pass wurde jedoch von einem Dänen abgefälscht und landete im Tor.

Während im Eishockey noch der Puck rollt, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.

Bei den Frauen gewann Xandra Velzeboer über 500 Meter vor der Italienerin Arianna Fontana, Bronze ging an Courtney Sarault aus Kanada. Im 1000-Meter-Finale der Männer jubelte ebenfalls Oranje: Jens van ’t Wout siegte vor dem Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim.

Tim Stützle traf nach starkem Pass von John Peterka sehenswert aus der Drehung zum 2:1 für Deutschland (25.).

Die Dänen starteten zwar etwas stärker ins zweite Drittel, doch das deutsche Team brachte nach und nach mehr Energie aufs Eis. Das Tor und die erneute Führung waren wichtig.

Zur ersten Pause stand es noch 1:1 zwischen Deutschland und Dänemark.

Das deutsche Team begann mit einem Traumstart durch Draisaitls Tor nach nur 23 Sekunden, doch ein Lattentreffer von Bruggisser weckte die Dänen auf, die immer mehr Chancen bekamen und schließlich ausgleichen konnten.

Oscar Mølgaard traf zum 1:1-Ausgleich für Dänemark (14.).

Torwart Philipp Grubauer rutschte der Puck unglücklich durch die Beine und Handschuhe ins Tor.

In Russland wird die Entscheidung, den ukrainischen Skeleton-Fahrer Vladyslav Heraskevych wegen seines Helms mit Motiven verstorbener Sportler auszuschließen, begrüßt.

Der russische Duma-Abgeordnete Amir Chamitow kommentierte: „Die Regeln gelten für alle. Für solche Teilnehmer ist das eine unangenehme Wahrheit, aber man muss sich entscheiden: Will man Sportler oder politischer Agitator sein?“

IOC-Chefin Kirsty Coventry hatte die Entscheidung unter Tränen verkündet. Die ukrainischen Rodler zeigten Solidarität mit ihrem Landsmann, indem sie nach dem Team-Staffel-Rennen gemeinsam knieten und ihre Helme hochhielten.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft startete im ersten Vorrundenspiel der Gruppe C gegen Dänemark furios: Leon Draisaitl erzielte bereits nach 23 Sekunden die Führung – ein nahezu perfekter Start.

Gaon Choi aus Südkorea gewann Gold in der Halfpipe, obwohl sie im ersten Lauf schwer stürzte und lange behandelt werden musste. Mit 90,25 Punkten verwies sie US-Amerikanerin Chloe Kim auf Platz zwei, Bronze holte Mitsuki Ono aus Japan.

„Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach dem Sturz einfach wieder aufsteht“, sagte ZDF-Kommentator Andreas Kürten. Choi brach vor Freude in Tränen aus.

Der deutsche Medaillenregen im Rodeln setzte sich in der Mixed-Staffel fort: Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina gewannen mit 0,542 Sekunden Vorsprung vor Österreich Gold. Gastgeber Italien sicherte sich Bronze.

Damit sicherte sich das deutsche Team in jeder Rodel-Disziplin mindestens eine Medaille.

Die Mixed-Staffel der Rodler startete vor wenigen Minuten ins Medaillenrennen.

Mit Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie den Medaillengewinnern der Doppelsitzer Eitberger/Matschina (Silber) und Wendl/Arlt (Bronze) hat Deutschland erneut gute Chancen auf das Podium.

Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf! Über 5.000 Meter sicherte sich die Großnichte der italienischen Filmlegende Gina Lollobrigida den Olympiasieg vor der Niederländerin Merel Conijn und Ragne Wiklund aus Norwegen. Für die 35-Jährige ist es die zweite Goldmedaille bei diesen Spielen nach dem Triumph über 3.000 Meter.

Die Deutsche Maira Jasch belegte mit 14,77 Sekunden Rückstand Rang acht.

Die deutschen Männer feierten ihren ersten Sieg im olympischen Curling-Turnier: Das Team um Marc Muskatewitz schlug Norwegen mit 5:4.

Nach der unglücklichen Auftaktniederlage gegen Kanada (6:7) sind die Deutschen wieder auf Kurs für das Ziel Top 4.

Alessandro Hämmerle verteidigte seinen Titel aus 2022 und gewann das Finale im Snowboard Cross. Silber ging an den Kanadier Eliot Grondin, Bronze holte Jakob Dusek aus Österreich.

Zwei der vier deutschen Starter schieden bereits im Achtelfinale aus; Martin Nörl und Leon Ulbricht kollidierten im Viertelfinale und verpassten den Einzug ins Viertelfinale.

Die Schwedin Frida Karlsson dominierte den Skiathlon sowie das 10-Kilometer-Freistil-Rennen und gewann beide Wettbewerbe mit großem Vorsprung.

Im Ziel hatte sie 46,6 Sekunden Vorsprung auf Teamkollegin Ebba Andersson, die US-Amerikanerin Jessie Diggins holte Bronze.

Die deutschen Langläuferinnen spielten bei der Medaillenvergabe keine Rolle: Pia Fink wurde beste Deutsche auf Rang 19, Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg folgten weit abgeschlagen.

Im Freestyle-Buckelpisten-Wettbewerb der Männer lagen nach dem zweiten Finale Cooper Woods (Australien) und Mikael Kingsbury (Kanada) punktgleich. Gold ging an Woods, der bessere Turn-Punkte vorweisen konnte. Bronze sicherte sich der Japaner Ikuma Horishima.

Italiens Skirennläuferin Federica Brignone sorgte für die Sensation und gewann das Super-G-Rennen in Cortina. Die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor Romane Miradoli (Frankreich) und Cornelia Hütter (Österreich) durch und schrieb ihr persönliches Wintermärchen.

Nach einem schweren Unfall vor rund einem Jahr und mehreren Brüchen hatte sich ihre Olympia-Teilnahme lange unsicher angefühlt. Exakt 315 Tage später setzte sich die Italienerin vor heimischem Publikum die Super-G-Krone auf.

Schockmoment um Breezy Johnson (30)!

Die US-Amerikanerin stürzte beim Super-G, nachdem sie an einem Tor hängen blieb. Glücklicherweise konnte sie sich aufrappeln und das Rennen eigenständig beenden – es scheint nichts Schlimmeres passiert zu sein.

Starke Leistung der deutschen Skeletonis: Nach dem zweiten von vier Läufen liegen Axel Jungk und Christopher Grotheer auf Medaillenkurs, Jungk auf Rang zwei, Grotheer auf drei. Felix Keisinger rangiert auf Platz sechs und hat den Anschluss noch nicht verloren.

Der britische Seriensieger Matt Weston, Gesamtsieger der letzten drei Weltcupjahre, führte mit zwei Bahnrekorden einsam das Feld an und hat 0,3 Sekunden Vorsprung auf Jungk.

Bitter für Emma Aicher: Die zweifache Silbermedaillengewinnerin schied im nebligen Super-G früh aus, nachdem sie ein Tor verpasste. Auch Kira Weidle-Winkelmann schied kurz zuvor aus. Weitere Top-Athletinnen wie Sofia Goggia und Ester Ledecka kamen nicht ins Ziel. Lokalmatadorin Federica Brignone führt sensationell.

Die deutschen Skeletonis legten mit ihrem ersten Lauf eine starke Basis: Axel Jungk war Zweiter mit nur 0,06 Sekunden Rückstand auf Matt Weston, Grotheer und Keisinger belegten mit Rang vier und sechs ebenfalls Medaillenplätze.

Vanessa Voigt wurde bei der Biathlon-Einzelkonkurrenz in Antholz mit Platz vier beste Deutsche, wird jedoch im Netz heftig kritisiert – woraufhin sie sich vorerst aus sozialen Medien zurückzieht.

Die 28-Jährige betonte auf Instagram ihren Stolz über ihre Leistung trotz Trainingsrückständen und kündigte an, sich auf weitere Medaillenchancen zu konzentrieren.

Vladyslav Heraskevych (27) wurde vom internationalen Verband vom olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen, da er einen Helm mit Motiven verstorbener ukrainischer Sportkollegen trug.

Mehr dazu findet Ihr hier: „Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen“.

Tag sechs der Olympischen Winterspiele 2026 präsentiert ein umfangreiches Programm mit Wettbewerben wie Frauen-Super-G, 10 Kilometer Langlauf, Snowboard-Cross-Finale der Männer sowie der Mixed-Rodelstaffel.

Alle Entscheidungen des Tages findet Ihr hier: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 12. Februar“.

Die letzte Goldmedaille des Abends ging an Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry verzauberten Publikum und Punktrichter im Eistanz und gewannen vor den US-Amerikanern Madison Chock und Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier.

Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Einen Überblick über die Medaillenverteilung findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

Eine Medaillenentscheidung steht noch aus: Das Finale im Eistanz läuft derzeit – ohne deutsche Beteiligung.

Tobias Wendl und Tobias Arlt sicherten sich dank eines Fehlers des führenden US-Duos überraschend Bronze!

Gold blieb in Italien: Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner jubelten, Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich holten Silber. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller verpasste als Vierter knapp das Podium, die US-Amerikaner Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa wurden Sechste.

Die beiden US-Jungstars führten im zweiten Durchgang zunächst, leisteten sich jedoch einen Fehler und fielen zurück, sodass Wendl/Arlt das Podium erobern konnten.

Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen landete der Niederländer nur auf Platz fünf, das Gold gewann der US-Amerikaner Jordan Stolz.

Der Niederländer Jenning de Boo wurde Zweiter, Zhongyan Ning aus China gewann Bronze.

Enttäuschend verlief der Wettkampf für den deutschen Medaillenhoffnungsträger Finn Sonnekalb, der mit Infekt auf Platz 12 landete. Moritz Klein und Hendrik Dombek wurden 15. und 16.

Im 1000-Meter-Rennen sorgte der Chinese Lian Ziwen für Aufsehen, als er seinem Konkurrenten Joep Wennemars den Außenbahn-Vorteil wegnahm, was zu einer unschönen Szene führte.

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina sicherten sich die Silbermedaille im Doppelsitzer-Rodeln!

Gold ging an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Bronze an das österreichische Duo Selina Egle und Lara Michaela Kipp.

Eitberger und Matschina zeigten einen starken zweiten Lauf, doch das beste Duo des Abends fuhr fehlerfrei zum Sieg. Die Freude bei allen Medaillengewinnerinnen war groß.

Die deutschen Doppelsitzer-Duos Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt kämpfen ebenfalls um Medaillen. Nach dem ersten Lauf liegen Eggert/Arlt auf Rang vier, Wendl/Arlt folgen auf Platz fünf.

Die Mixed-Rodelstaffel hat mit den ersten Durchgängen begonnen; Entscheidungen fallen heute Abend.

Elizabeth Lemley sicherte sich den Olympiasieg auf der Buckelpiste im Livigno Snow Park. Die 20-jährige US-Amerikanerin gewann vor Teamkollegin Jaelin Kauf und der Französin Perrine Laffont.

Nach einem Kreuzbandriss kehrte sie erst im Dezember zurück und triumphierte überraschend in Italien.

Große Sorgen um die Chinesin Liu Jiayu: Sie stürzte schwer in der Halfpipe, wurde minutenlang behandelt und musste auf einer Trage abtransportiert werden. Ihr aktueller Zustand ist unklar.

Die Französinnen dominierten den Biathlon-Einzelwettbewerb der Frauen über 15 Kilometer: Julia Simon gewann Gold, Lou Jeanmonnot Silber. Lora Hristova aus Bulgarien holte Bronze.

Vanessa Voigt wurde beste Deutsche auf Platz vier, Janina Hettich-Walz erreichte Rang acht.

Franzi Preuß schied beim letzten Schießen aufgrund nicht fallender Scheiben auf Rang zehn ab, obwohl sie lange auf Medaillenkurs lag.

Die Goldmedaille im Langlauf über 10 Kilometer ging an Norwegen!

Jens Lurås Oftebro erschöpfte sich im Ziel, Johannes Lamparter aus Österreich gewann Silber, Eero Hirvonen aus Finnland holte Bronze.

Vinzenz Geiger war lange in der Spitzengruppe, belegte schließlich Platz zehn, hinter seinem Teamkollegen Johannes Rydzek (Platz acht). Julian Schmid wurde 14.

Der Schweizer Franjo von Allmen wird mit 24 Jahren wahrscheinlich zum König der Winterspiele gekrönt.

Er setzte sich mit 0,13 Sekunden Vorsprung gegen den Amerikaner Ryan Cochran-Siegle durch. Marco Odermatt (28), zuvor als Favorit gehandelt, wurde Dritter.

Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer, der bei einem Olympia drei Goldmedaillen gewann – neben den Legenden Toni Sailer und Jean-Claude Killy.

Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams im Mixed-Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska Opfer eines Shitstorms.

Die junge Skispringerin übernahm die Schuld am Ausscheiden, erklärte ihre Angst vor dem Sprung, war jedoch auf die heftige Kritik in den sozialen Medien nicht vorbereitet.

Schock für den australischen Snowboardcross-Fahrer Cam Bolton (35): Ein schwerer Trainingssturz bedeutet das Olympia-Aus.

Das australische Sportinstitut bestätigte den Unfall und die anschließenden starken Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich. Bolton wurde in ein Krankenhaus in Mailand gebracht, wo zwei stabile Halswirbelfrakturen diagnostiziert wurden.

Während beim Eishockey der Frauen und im Eiskunstlauf der Männer noch um Titel gekämpft wird, endet der vierte Wettkampftag, der von Julia Taubitz mit der dritten Goldmedaille für Deutschland geprägt wurde.

Im Medaillenspiegel kletterte Deutschland dadurch auf Rang zwei, gleichauf mit Schweden, während Norwegen die Spitze mit sechs Goldmedaillen anführt.

Ärgerlich: Das DSV-Quartett um Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund verpasste beim Mixed-Team-Skispringen knapp das Podium und wurde Vierter.

Slowenien mit den Geschwistern Domen und Nika Prevc gewann souverän Gold, Norwegen sicherte sich Silber.

Im Mixed-Skisprung hofft Deutschland auf weitere Medaillen nach Philipp Raimunds Gold. Aktuell ist das Podium für das Team jedoch außer Reichweite.

Der Olympiasieger Raimund springt als Schlussstarter, die Prevc-Geschwister sind auf Goldkurs.

Rennrodlerin Julia Taubitz sicherte sich ihren ersten Olympiasieg!

Die 29-jährige Sportsoldatin aus dem Erzgebirge verteidigte ihre Führung im vierten Durchgang mit fast einer Sekunde Vorsprung auf die Lettin Elina Bota. Die US-Amerikanerin Ashley Farquharson gewann Bronze.

Julia Taubitz führt auch nach dem dritten Lauf im Rodel-Einsitzer der Frauen deutlich.

Ihre Verfolgerin Merle Fräbel machte am Start einen Fehler und muss um eine Medaille bangen. Die Entscheidung fällt im Finaldurchgang um 18:50 Uhr.

Im Curling-Mixed-Spiel um Platz drei setzte sich Italien mit 5:3 gegen Großbritannien durch.

Das Finale zwischen Schweden und den USA beginnt um 18:05 Uhr.

Philipp Nawrath verpasste beim Biathlon-Einzel als Fünfter knapp eine Medaille.

Der fehlerfreie Johan-Olav Botn gewann seinen ersten Olympia-Titel, vor Éric Perrot (Frankreich) und Sturla Holm Lægreid (Norwegen).

David Zobel wurde mit zwei Fehlern 21., Lucas Fratzscher (zwei Fehler) 23., Philipp Horn (sechs Fehler) landete auf Platz 40.

Kira Weidle-Winkelmann erzielte mit Platz sechs eine starke Abfahrtsleistung, Emma Aicher holte im Slalom Silber in der Kombination.

Für Aicher ist es bereits die zweite Medaille bei diesen Spielen, Weidle-Winkelmann gewann ihre erste Olympia-Medaille.

Birk Ruud gewann trotz einiger Stürze die Goldmedaille im Freestyle Ski Big Air.

Silber ging an Alex Hall (USA) und Bronze an Luca Harrington (Neuseeland). Für Ruud ist es bereits die zweite Goldmedaille bei Olympia.

Die ersten Shorttrack-Medaillen gingen an Italien, Kanada und Belgien in der Mixed-Staffel. Ein deutsches Team war nicht dabei.

Im Mixed-Skispringen verzichten die deutschen Damen auf Fahnenträgerin Katharina Schmid zugunsten von Selina Freitag und Agnes Reisch.

Das Quartett wird ergänzt durch Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.

Favorit Johannes Høsflot Klæbo gewann den Langlauf-Sprint der Männer vor Ben Ogden (USA) und Oskar Opstad Vike (Norwegen).

Jan Stoelben war bester Deutscher im Viertelfinale, Janosch Brugger schied in der Qualifikation aus.

Schwedens Frauen feierten beim Langlauf-Sprint einen Dreifacherfolg mit Linn Svahn vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.

Der Sprint war für die deutschen Langläuferinnen Coletta Rydzek und Laura Gimmler im Halbfinale beendet.

Beide qualifizierten sich zwar für die Runde, konnten sich aber nicht für das Finale qualifizieren.

Die deutsche Team-Kombination im Ski-Alpin liegt nach der Abfahrt auf Rang 6.

Simon Jocher und Linus Straßer haben noch Chancen auf eine bessere Platzierung im Slalom.

Philipp Raimund hat mit Gold im Skispringen von der Normalschanze für eine Sensation gesorgt.

Der 25-Jährige gewann in Predazzo vor Kacper Tomasiak (Polen) und Ren Nikaido (Japan).

Wir wünschen weiterhin spannende Wettkämpfe und halten Euch hier im Liveticker zu Olympia 2026 auf dem Laufenden.