Das wertvollste Gold von allen? Olympiasiegerin bekommt im Ziel einen Heiratsantrag
Cortina d'Ampezzo (Italien) – Obwohl Breezy Johnson (30) im Super-G nach ihrem Olympiasieg in der Abfahrt aufgrund eines Sturzes nicht die erhoffte zweite Medaille erringen konnte, wartete im Ziel eine andere kostbare Überraschung auf die US-Amerikanerin: ein Verlobungsring!
Nur vier Tage nach ihrem Goldlauf, bei dem Johnson die Deutsche Emma Aicher (22) um knappe 0,04 Sekunden auf den zweiten Platz verwies und so ihren ersten Olympiasieg feierte, erlebte die 30-Jährige bereits den nächsten Höhepunkt.
Nachdem die Abfahrtsweltmeisterin nach ihrem Sturz sicher ins Ziel gekommen war, wartete dort ihr Partner Conor Watkins auf sie – und ging vor ihr auf die Knie.
Von Emotionen überwältigt, sagte Johnson „Ja“ und erhielt einen silbernen Ring mit blauem Edelstein, den sie anschließend stolz vor der Kamera für das US-Skiteam präsentierte.
Zusätzlich schenkte Watkins ihr eine Holztafel mit einer eingravierten Textzeile aus einem Song von Taylor Swift: „Honestly, who are we to fight the alchemy?“ (zu Deutsch: „Ehrlich, wer sind wir, dass wir gegen die Alchemie kämpfen?“)
Für die 30-Jährige kam der Antrag zwar überraschend, jedoch nicht völlig unerwartet.
„Vielleicht habe ich ihm mal gesagt, dass ich immer davon geträumt habe, mich bei den Olympischen Spielen zu verloben“, gab Johnson im Gespräch mit NBC preis. Dass dies jedoch ausgerechnet mit einem Olympiasieg zusammenfallen würde, hätte sie sich nicht besser ausmalen können.
„Darauf habe ich definitiv gehofft!“, meinte die Speed-Skiläuferin. „Doch es ist wirklich noch viel verrückter, wenn alles auf einmal passiert und die Wirklichkeit so ganz anders ist als die Vorstellung – und dabei so viel schöner.“
Watkins verriet, dass er den Heiratsantrag bereits rund ein Jahr geplant hatte, der Moment jedoch all seine Erwartungen übertraf.
„Ich hatte wirklich gehofft, dass ich im Zielbereich den Antrag machen kann, wie ich es mir vorgestellt hatte“, erzählte der künftige Ehemann. „Und es hat sich herausgestellt, dass es möglich war. Wir sind einfach überglücklich.“