Olympia 2026 im Liveticker: Biathlon-Star Nawrath kämpft an seinem Ehrentag um Edelmetall
Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind in vollem Gange!
Am sechsten Wettkampftag gewannen die deutschen Rodler erneut Gold und triumphierten in der Team-Staffel.
In unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch fortlaufend über alle Medaillengewinne, spannende Ereignisse und Hintergrundgeschichten.
Das Rennen begann vielversprechend, doch binnen weniger Minuten verloren die deutschen Herren im Biathlon ihre Chancen auf eine Medaille: Justus Strelow vergab beim Stehendschießen eine Scheibe, und auch Philipp Horn, der im Liegendanschlag fehlerfrei geblieben war, patzte anschließend.
Zur gleichen Zeit startete Philipp Nawrath mit dem Liegendschießen, verfehlte jedoch gleich zwei Scheiben und schied somit aus dem Wettkampf aus.
David Zobel war der einzige Deutsche, der alle zehn Schüsse traf, doch ihm fehlten die nötigen Laufstärken, um sich mit den Podestplätzen messen zu können.
Sowohl David Zobel als auch Justus Strelow waren bereits auf der Strecke und absolvierten ihr erstes Schießen ohne Fehler!
Strelow glänzte mit seinem gewohnt schnellen Schießen und führte nach dem ersten Schießen das Feld an, Zobel folgte knapp auf Rang sechs. Die Top-Läufer des Weltcups sollten jedoch noch folgen.
Die nächste Medaillenchance für Deutschland eröffnet sich im Biathlon: Der Herrensprint läuft! Dies ist vermutlich die beste Gelegenheit für die deutschen Athleten, eine Einzelmedaille zu erringen, da sowohl Philipp Nawrath als auch Philipp Horn in diesem Winter im Sprint ihre Podestplätze erzielten.
Besonders für Nawrath ist der heutige Tag etwas Besonderes: Der Bronzemedaillengewinner der Mixed-Staffel feiert seinen 33. Geburtstag. Neben den beiden Philipps starten auch Justus Strelow und David Zobel für den DSV.
Unangefochten an der Spitze: Norwegens Ski-Star Johannes Høsflot Klæbo (29) sicherte sich bei diesen Spielen seine dritte Goldmedaille.
Nach Erfolgen im Skiathlon und Sprint gewann der 29-Jährige am Freitag auch das 10-km-Langlaufrennen in Freistil und verwies den Franzosen Mathis Desloges (23) auf den zweiten Platz. Damit bringt Klæbo seine Gesamtzahl auf acht Olympiasiege.
Bronze holte der Norweger Einar Hedegart (24).
Ein ungewöhnliches Bild bot sich den Zuschauern beim 10-km-Langlauf in Freistil in Tesero im Val di Fiemme.
Obwohl die Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt lagen, startete John Steel Hagenbuch (26) ohne Mütze und nur im Renntrikot, was im Vergleich zu anderen Athleten für sommerliche Atmosphäre auf der Loipe sorgte.
Agnes Reisch (26) verzichtete auf das Training vor dem Skispringen am Sonntagabend (18.45 Uhr).
Die 26-Jährige, die mit dem Mixed-Team vor drei Tagen knapp eine Medaille verpasste, erklärte nach der ersten Einheit: "Ich habe heute meine Tage bekommen und bin dann immer sehr ängstlich."
Sie verzichtete auf einen dritten Sprung, da sie "keinen Sinn mehr darin sah".
Im vierten Trainingslauf mussten sich die deutschen Zweierbob-Männer erstmals geschlagen geben.
Der Südkoreaner Jinsu Kim (30) setzte sich mit einem Vorsprung von sechs Hundertstelsekunden vor Johannes Lochner an die Spitze. Bob-Rekordhalter Francesco Friedrich (beide 35) erreichte nur Rang fünf.
Das Ergebnis hat jedoch geringe Aussagekraft, da es sich um eine Trainingseinheit handelt, zudem hatten die Deutschen in den vorherigen Läufen stets Bestzeiten erzielt.
Ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake wurde bei den Olympischen Spielen in Mailand von der Polizei festgenommen.
Der 44-Jährige wollte offenbar das Heimspiel der Nationalmannschaft gegen Finnland besuchen, wurde jedoch festgesetzt und sitzt nun eine fast einjährige Haftstrafe ab, die vom Gericht in Bozen wegen mehrerer Ladendiebstähle verhängt wurde.
Max Langenhan (26) sorgte für eine amüsante Szene!
Nach seinem Goldgewinn wollte Friedrich Merz (70) ihn persönlich anrufen, um zu gratulieren, doch der Rodler drückte das Gespräch einfach weg.
Wie es dazu kam, lest Ihr hier: "Deutscher Olympia-Sieger lehnt Anruf von Bundeskanzler Merz ab".
Es geht weiter! Auch heute stehen zahlreiche Medaillenentscheidungen an, und die Chancen für Deutschland sind vielversprechend.
Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf Medaillenkurs. Sie liegen mit 0,30 bzw. 0,46 Sekunden Rückstand auf den führenden Briten Matt Weston (28), sodass selbst Gold noch möglich ist.
Die Entscheidung fällt heute Abend ab 19.30 Uhr im dritten Lauf, ehe ab 21.05 Uhr die Medaillen vergeben werden.
Im Biathlon-Sprint über 10 Kilometer ruhen die deutschen Hoffnungen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (beide 29), die um Edelmetall kämpfen.
Damit verabschieden wir uns vom sechsten Wettkampftag, der ganz im Zeichen des dritten Staffel-Olympiasieges der deutschen Rodler stand.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr nachsehen, wie Deutschland aktuell im Nationenvergleich liegt.
Im letzten Drittel sicherte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren Zwei-Tore-Vorsprung und gewann ihr Auftaktspiel mit 3:1 gegen Dänemark.
Leon Draisaitl (1.) und Tim Stützle (25./31.) erzielten die Tore für das DEB-Team, Oscar Mølgaard verkürzte zum zwischenzeitlichen 1:1 (14.). Am Samstag (12.10 Uhr) folgt das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland.
Mit dem 3:1 für Deutschland ertönte die Sirene zur letzten Unterbrechung.
Draisaitl und Co. haben sich die Führung redlich verdient und sind auf Kurs für den Auftaktsieg.
Im Powerplay nutzte das DEB-Team seine Chance, Tim Stützle schnürte mit seinem zweiten Treffer einen Doppelpack zum 3:1 (31.).
Während der Stürmer der Ottawa Senators Draisaitl im Zentrum anspielen wollte, wurde der Pass von einem Dänen abgefälscht und landete im Tor.
Während im Eishockey noch die Kufen klirrten, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.
Über 500 Meter setzte sich bei den Frauen Xandra Velzeboer vor der Italienerin Arianna Fontana durch. Bronze gewann Courtney Sarault aus Kanada. Im 1000-Meter-Finale der Männer jubelte ebenfalls Oranje: Jens van 't Wout stand ganz oben auf dem Podest vor dem Chinesen Long Sun sowie dem Koreaner Jongun Rim auf den Rängen zwei und drei.
Tim Stützle traf nach einer sehenswerten Vorlage von John Peterka aus der Drehung zum 2:1 für Deutschland (25.).
Die Dänen starteten zwar etwas stärker aus der Pause, doch das deutsche Team brachte zunehmend mehr Energie aufs Eis. Das Tor zum erneuten Vorsprung kam daher wie gerufen.
Die erste Pause begann, und zwischen Deutschland und Dänemark stand es weiterhin 1:1.
Das DEB-Team erwischte einen Traumstart mit dem frühen Tor von Draisaitl nach nur 23 Sekunden, doch ein Pfostenschuss von Bruggisser weckte die Dänen auf. Im weiteren Verlauf erzielten sie immer mehr Chancen und glichen schließlich aus.
Das hatte sich bereits angedeutet: Oscar Mølgaard traf zum 1:1-Ausgleich für Dänemark (14.).
Torhüter Philipp Grubauer rutschte der Puck unglücklicherweise zwischen Beinen und Handschuhen hindurch ins leere Tor, ausgerechnet gegen seinen Klubkollegen bei den Seattle Kraken.
In Russland sorgte der Ausschluss des Skeleton-Athleten Vladyslav Heraskevych aufgrund seines Helms mit Motiven verstorbener ukrainischer Sportler für Zustimmung.
"Die Regeln gelten für alle", sagte Duma-Abgeordneter Amir Chamitow der russischen Agentur Tass. "Das ist für solche Teilnehmer sicherlich unangenehm, aber hier muss man sich entscheiden: Ist man Sportler oder politischer Aktivist?"
IOC-Chefin Kirsty Coventry verkündete die Entscheidung des Komitees unter Tränen. Die ukrainischen Rodler zeigten sich solidarisch mit ihrem Landsmann und knieten sich nach dem Staffelrennen gemeinsam hin, hielten ihre Helme hoch.
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft stieg im ersten Vorrundenspiel der Gruppe C gegen Dänemark ein – und wie!
Schon nach 23 Sekunden brachte Superstar Leon Draisaitl das Team mit 1:0 in Führung – ein kaum zu überbietender Auftakt.
Gaon Choi aus Südkorea gewann die Goldmedaille in der Halfpipe, obwohl sie bei ihrem ersten Lauf schwer stürzte und länger behandelt werden musste, bevor sie im letzten Lauf die beste Wertung erzielte.
Mit 90,25 Punkten setzte sie sich vor der favorisierten US-Amerikanerin Chloe Kim und Mitsuki Ono aus Japan durch, die sich Bronze sicherte.
ZDF-Kommentator Andreas Kürten sagte zum Triumph von Choi: "Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach diesem Sturz einfach wieder aufsteht." Die junge Südkoreanerin brach danach vor Freude in Tränen aus.
Der deutsche Medaillenregen im Rodeln setzte sich mit der Mixed-Staffel fort, die erneut Gold gewann!
Mit einem Vorsprung von 0,542 Sekunden auf die zweitplatzierten Österreicher fuhren Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina souverän zum nächsten Sieg. Gastgeber Italien (+0,849 Sekunden) freute sich als Dritter über Bronze.
Damit konnte Team Deutschland in jeder Rodel-Disziplin mindestens eine Medaille holen.
Vor wenigen Minuten begann das Medaillenrennen der Mixed-Staffel der Rodlerinnen und Rodler.
Mit den zweimaligen Einzel-Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie den Doppelsitzer-Duos Eitberger/Matschina (Silber) und Wendl/Arlt (Bronze) hat Team Deutschland gute Chancen auf das Podium.
Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf! Über 5000 Meter sicherte sich die Großnichte der Filmlegende Gina Lollobrigida den Olympiasieg vor der Niederländerin Merel Conijn und der Norwegerin Ragne Wiklund. Für die 35-Jährige ist es nach dem Sieg über 3000 Meter bereits die zweite Goldmedaille bei diesen Spielen.
Mit 14,77 Sekunden Rückstand belegte die Deutsche Maira Jasch den achten Platz.
Die deutschen Curling-Männer feierten ihren ersten Sieg bei den Olympischen Spielen. Mit 5:4 setzte sich die Mannschaft um Marc Muskatewitz gegen Norwegen durch.
Nach der unglücklichen Auftaktniederlage gegen Kanada (6:7) ist Deutschland wieder auf Kurs für das Ziel Top 4.
Alessandro Hämmerle wiederholte seinen Triumph von 2022 und gewann das Finale im Snowboard Cross. Silber ging an den Kanadier Eliot Grondin, Bronze sicherte sich Jakob Dusek aus Österreich.
Zwei der vier deutschen Starter schieden bereits im Achtelfinale aus: Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten durch eine Kollision im Viertelfinale den Einzug unter die besten Acht.
Schwedens Frida Karlsson gewann nach dem Skiathlon auch das 10-km-Freistil-Rennen und distanzierte die Konkurrenz deutlich.
Sie hatte am Ziel unglaubliche 46,6 Sekunden Vorsprung auf ihre Landsfrau Ebba Andersson, die US-Amerikanerin Jessie Diggins holte Bronze mit 49,7 Sekunden Rückstand.
Die deutschen Langläuferinnen spielten bei der Medaillenvergabe keine Rolle: Pia Fink wurde beste Deutsche auf Rang 19, Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg folgten weit dahinter.
Im Freestyle-Buckelpisten-Finale der Männer wurde es extrem knapp: Der Australier Cooper Woods und der Kanadier Mikael Kingsbury erzielten nach dem zweiten Lauf exakt die gleiche Punktzahl.
Gold ging jedoch an Woods, der bei Punktgleichheit die besseren Wertungen in den Turns vorweisen konnte. Bronze ging an den Japaner Ikuma Horishima.
Die Sensation ist perfekt: Italiens Skirennläuferin Federica Brignone (35) gewann den Super-G in Cortina und sicherte sich Gold.
Die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor der Französin Romane Miradoli (31) und der Österreicherin Cornelia Hütter (33) durch und schrieb damit ihr eigenes Wintermärchen.
Nach einem schweren Unfall bei den italienischen Meisterschaften vor etwa einem Jahr, bei dem sie mehrere Brüche und einen Kreuzbandriss erlitt, galt ihre Olympia-Teilnahme lange als fraglich. Exakt 315 Tage später setzte sich die Italienerin in Cortina die Super-G-Krone auf.
Schreckmoment für Breezy Johnson (30)!
Beim Super-G-Sturz blieb die 30-jährige US-Amerikanerin hängen und fiel schwer.
Glücklicherweise konnte Johnson, die am Sonntag bereits Gold in der Abfahrt gewonnen hatte, eigenständig das Rennen beenden.
Es scheint, als sei nichts Schlimmeres passiert.
Starkes Ergebnis für die deutschen Skeleton-Fahrer: Nach dem zweiten von vier Läufen liegen Axel Jungk auf Platz zwei und Christopher Grotheer auf dem dritten Rang. Auch Felix Keisinger auf Position sechs ist noch im Rennen.
Der Gesamtweltcupsieger der vergangenen drei Jahre, Matt Weston aus Großbritannien, führt vor Jungk mit einem Vorsprung von 0,3 Sekunden.
Bitterer Ausfall im Super-G für Emma Aicher: Die zweifache Silbermedaillengewinnerin schied früh aus, nachdem sie mit Startnummer sieben an einem Tor hängen blieb und nicht ins Ziel kam.
Kurz zuvor war auch Kira Weidle-Winkelmann nach einem Fahrfehler nicht mehr ins Ziel gekommen. Weitere Top-Fahrerinnen wie die Italienerin Sofia Goggia und Ester Ledecka aus Tschechien schafften es ebenfalls nicht ins Ziel. Lokalmatadorin Federica Brignone führt sensationell.
Die deutschen Skeletonis legten mit ihrem ersten Lauf den Grundstein für ein starkes Mannschaftsergebnis: Axel Jungk lag nur 0,06 Sekunden hinter Matt Weston auf Rang zwei, Christopher Grotheer und Felix Keisinger folgten auf den Plätzen vier und sechs in Medaillenreichweite.
Vanessa Voigt, die beste deutsche Biathletin, verpasste im Einzel von Antholz mit dem vierten Platz knapp die Medaillenränge und sieht sich dennoch im Netz mit heftiger Kritik konfrontiert – darauf reagiert sie jetzt.
"Viele kritisieren wieder meine Lauf- und Schießzeiten, doch ich bin hier und verdammt stolz", schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz Trainingsrückständen aufgrund einer verkürzten Vorolympiasaison habe sie genau zum Saisonhöhepunkt ihre beste Leistung gezeigt.
Für die negativen Kommentare habe sie keine Energie und verlasse vorerst Instagram. "Wir sehen und hören uns nach Olympia. Jetzt wird es ruhig – mein Fokus liegt auf weiteren Medaillen", erklärte Voigt, deren Einzelwettkampf noch nicht die letzte Chance auf Edelmetall war.
Der Ukrainer Vladyslav Heraskevych (27) wurde vom internationalen Verband vom olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen.
Grund dafür ist sein Helm, der Motive von verstorbenen Sportkollegen zeigt, die Opfer der russischen Angriffe wurden.
Mehr dazu: "Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen".
Tag sechs bei Olympia 2026 bringt ein volles Programm.
Unter anderem stehen heute der Frauen-Super-G, der 10-km-Langlauf der Frauen, das Snowboard-Cross-Finale der Männer sowie die Mixed-Staffel im Rodeln auf dem Programm.
Die Wettkämpfe im Überblick: "Olympia 2026: Alle Wettbewerbe am 12. Februar".
Die letzte Goldmedaille des Abends ging an Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry verzauberten beim Eistanz das Publikum und die Juroren und standen ganz oben auf dem Podium vor den US-Amerikanern Madison Chock und Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier.
Damit verabschieden wir uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, welche Nationen derzeit dominieren.
Eine weitere Medaillenentscheidung steht noch aus: Das Finale im Eistanz läuft aktuell ohne deutsche Beteiligung.
Tobias Wendl und Tobias Arlt sicherten sich im zweiten Lauf dank eines Fehlers des führenden US-Duos überraschend die Bronzemedaille!
Gold ging – wie schon bei den Damen – an Italien, das Duo Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner durfte jubeln. Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich holten Silber. Das zweite deutsche Duo, Toni Eggert und Florian Müller, verpasste als Vierte knapp das Podium. Die US-Amerikaner Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa beendeten den Wettkampf auf Rang sechs.
Die beiden US-Talente starteten zwar stark in den zweiten Lauf und waren zwischenzeitlich auf Goldkurs, leisteten sich im Mittelabschnitt aber einen Fehler, der sie zurückwarf. Wendl/Arlt schafften es dadurch überraschend auf das Treppchen.
Nach einem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen landete der Niederländer nur auf dem fünften Platz, Gold ging an die USA.
Jordan Stolz gewann den 1000-Meter-Wettbewerb, der Niederländer Jenning de Boo wurde Zweiter. Zhongyan Ning aus China komplettierte das Podium.
Für die deutsche Medaillenhoffnung Finn Sonnekalb verlief der Abend enttäuschend: Er blieb zwei Sekunden unter seiner Bestzeit und wurde 12., möglicherweise beeinträchtigte ein Infekt seine Leistung. Moritz Klein und Hendrik Dombek belegten die Plätze 15 und 16.
Der Chinese Lian Ziwen störte den Niederländer Joep Wennemars im 1000-Meter-Rennen, indem er ihm den Vorteil der Außenbahn nahm und ihn dadurch aus dem Gleichgewicht brachte.
Diese Szene kostete dem Sohn des Olympia-Legenden-Erben Wennemars wertvolle Sekunden, was zu einem Wutausbruch und einer unschönen Auseinandersetzung im Ziel führte.
Dajana Eitberger und Magdalena Matschina verteidigten den zweiten Platz und gewannen Silber!
Gold ging mit nur 0,120 Sekunden Vorsprung an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Selina Egle und Lara Michaela Kipp aus Österreich holten Bronze (+0,259 Sekunden).
Eitberger und Matschina zeigten einen starken zweiten Lauf, doch das beste Duo des Abends ließ sich davon nicht beeindrucken und fuhr fehlerfrei zum Sieg. Der Jubel war bei allen sechs Athletinnen auf dem Podium riesig.
Die deutschen Doppelsitzer Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt hoffen ebenfalls auf Medaillen.
Nach dem ersten Durchgang liegen Eggert/Arlt auf Rang vier, Wendl/Arlt folgen als Fünftplatzierte. Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa führen für die USA, dahinter liegen Thomas Steu/Wolfgang Kindl aus Österreich sowie die Italiener Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner auf Medaillenplätzen.
Das deutsche Duo Eitberger/Matschina liegt zur Halbzeit im Doppelsitzer auf Rang zwei.
Obwohl sie am Start durch eine Berührung mit der Bande etwas Zeit verloren, konnten sie im unteren Streckenteil gut aufholen. Die Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer führen, Eitberger und Matschina haben lediglich 0,022 Sekunden Rückstand. Auf Rang drei liegen aktuell Selina Egle und Lara Kipp aus Österreich.
Vor wenigen Minuten starteten die ersten Durchgänge im Doppelsitzer, ab 18.53 Uhr bzw. 19.40 Uhr folgen die Entscheidungen im zweiten Lauf.
Bei den Frauen kämpfen Eitberger/Matschina um Gold, bei den Männern haben Wendl/Arlt und Eggert/Müller Medaillenchancen.
Elizabeth Lemley gewann überraschend den Olympiasieg auf der Buckelpiste im Livigno Snow Park! Die 20-jährige US-Amerikanerin setzte sich vor ihrer Teamkollegin Jaelin Kauf durch, Dritte wurde Perrine Laffont aus Frankreich.
Nach einem Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im Dezember zurück in den Weltcup und überzeugte nun in Italien.
Große Sorge um die Chinesin Liu Jiayu! Bei der Halfpipe der Frauen stürzte die 33-Jährige schwer und musste minutenlang behandelt werden.
Beim Versuch eines "Frontside 900" verlor sie das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf die Piste und blieb regungslos liegen – ein Schock für die Zuschauer. Nach rund acht Minuten wurde sie auf einer Trage abtransportiert.
Der aktuelle Gesundheitszustand der Weltmeisterin von 2019 ist noch unklar.
Die Französinnen dominierten das 15-km-Biathlon-Einzel der Frauen: Julia Simon gewann Gold, Lou Jeanmonnot Silber, Lora Hristova aus Bulgarien wurde Dritte.
Vanessa Voigt verpasste als Vierte knapp das Podium, Janina Hettich-Walz erreichte einen soliden achten Platz.
Für die deutsche Medaillenhoffnung Franziska Preuß verlief das Rennen enttäuschend: Beim letzten Schießen fielen zwei Scheiben nicht, und mit mehr als zwei Minuten Rückstand auf Simon belegte sie nur den zehnten Platz. Dabei war die Bayerin nach drei fehlerfreien Schießeinlagen lange auf Medaillenkurs gewesen.
Norwegen gewann Gold im 10-km-Langlauf: Jens Lurås Oftebro brach erschöpft im Ziel zusammen, Silber sicherte sich Johannes Lamparter aus Österreich, Bronze ging an Eero Hirvonen aus Finnland.
Vinzenz Geiger war lange in der Spitzengruppe, verlor am Ende aber etwas an Kraft und wurde Zehnter. Johannes Rydzek wurde Achter, Julian Schmid belegte Rang 14.
Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen krönt sich zum König der Winterspiele: Mit nur 0,13 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33) durch.
Marco Odermatt (28), vor Olympia als Goldfavorit gehandelt, wurde Dritter.
Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer, der bei ein und denselben Olympischen Spielen drei Goldmedaillen gewann – er reiht sich damit in die Riege von Legenden wie Toni Sailer (†73) und Jean-Claude Killy (82) ein.
Nach dem Ausscheiden des polnischen Mixed-Skisprungteams wurde die 19-jährige Pola Beltowska im Netz mit Hasskommentaren überflutet.
Die Teenagerin erklärte, ihr Sprung von nur 82 Metern habe den Einzug in die zweite Runde verhindert. "Ich hatte Angst vor diesem Sprung und wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht geklappt." Für die Flut an Hasskommentaren war sie nicht vorbereitet.
Schock im Olympia-Dorf: Am Montagabend stürzte der australische Snowboardcross-Fahrer Cam Bolton (35) schwer und fällt für die Spiele aus.
Das Australian Institute of Sport bestätigte, dass Bolton nach dem Sturz unter zunehmenden Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich litt und per CT in die Olympische Polyklinik gebracht wurde.
Die Diagnose: Zwei stabile Halswirbelfrakturen. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus in Mailand verlegt.
Während beim Frauen-Eishockey und beim Herren-Eiskunstlauf noch gespielt wird, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, an dem Julia Taubitz mit ihrem dritten Goldmedaillengewinn für Deutschland glänzte.
Dadurch kletterte Deutschland im Medaillenspiegel vorübergehend auf den geteilten zweiten Platz mit Schweden, während Norwegen mit sechs Goldmedaillen führt.
Bittere Nachricht: Das DSV-Team mit Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund verpasste nach acht Sprüngen das Podium nur um einen halben Meter und wurde Vierter hinter Japan.
Gold holten die Slowenen um die Geschwister Domen und Nika Prevc, Silber ging an Norwegen.
Eine Medaillenentscheidung steht noch aus: Im Mixed-Teamspringen hofft Deutschland auf eine weitere Plakette nach dem Gold von Philipp Raimund.
Aktuell sieht es für die deutsche Mannschaft mit Raimund, Agnes Reisch, Felix Hoffmann und Selina Freitag nicht nach dem Podest aus. Schlussspringer Raimund darf noch antreten, doch die Slowenen sind auf Goldkurs.
Rennrodlerin Julia Taubitz hat es geschafft! Die Sportsoldatin aus Annaberg-Buchholz bleibt auch im vierten Lauf vorne und verteidigt die Führung im Einsitzer der Frauen vor der Lettin Elina Bota.
Mit Tränen in den Augen und der schwarz-rot-goldenen Flagge im Rücken feierte die 29-Jährige ihren ersten Olympiasieg. Am Ende hatte sie mit 3:30,625 Minuten einen Vorsprung von 0,918 Sekunden vor der Lettin, die US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957) gewann Bronze.
Taubitz kann weiterhin auf ihr erstes Olympia-Gold hoffen. Nach dem dritten von vier Läufen führt sie mit 0,704 Sekunden vor der Lettin Bota.
Sie profitierte dabei von einem Fehler ihrer bisherigen Zweitplatzierten, der deutschen Merle Fräbel, die am Start den Schlitten verriss und nun um eine Medaille bangen muss.
Die Entscheidung fällt im letzten Lauf ab 18.50 Uhr.
Das Spiel um Bronze im Curling-Mixed hat mit Italien einen Sieger: Die Mannschaft gewann 5:3 gegen Großbritannien und sicherte sich eine weitere Medaille bei diesen Spielen.
Das Finale zwischen Schweden und den USA beginnt um 18.05 Uhr.
Philipp Nawrath verpasste im Biathlon-Einzel mit Platz fünf und einem Fehler knapp eine Medaille.
Den Olympiasieg sicherte sich der fehlerfreie Dominator vom Dezember, Johan-Olav Botn. Hinter ihm landeten der Gesamtweltcupführende Éric Perrot (Frankreich) und Sturla Holm Lægreid (Norwegen) auf dem Podium.
David Zobel wurde als zweitbester Deutscher 21. (zwei Fehler), Lucas Fratzscher (zwei Fehler) belegte Rang 23. Philipp Horn schoss sechs Mal daneben und wurde 40.
Kira Weidle-Winkelmann legte als Sechste der Abfahrt einen guten Start hin, Emma Aicher holte im Slalom mit einer großartigen Leistung Silber für das deutsche Kombinations-Team!
Die 22-Jährige erzielte im Slalom die beste Zeit, überholte mehrere Teams und musste sich nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber geschlagen geben – wiederum nur um 0,05 Sekunden. Bronze ging an die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.
Für Aicher ist es bereits die zweite Medaille nach Silber in der Abfahrt, zudem gewann sie 2022 mit dem Team Silber. Weidle-Winkelmann feierte ihre erste Olympia-Medaille – auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.
Birk Ruud gewann in einem von Stürzen geprägten Wettbewerb den Olympiasieg im Big Air. Kein Athlet konnte seinen starken ersten Lauf überbieten, obwohl Ruud im letzten Durchgang stürzte. Silber ging an den US-Amerikaner Alex Hall, Bronze an Luca Harrington aus Neuseeland.
Ruud gewann damit seine zweite Goldmedaille bei Olympia: 2022 entschied er den Big-Air-Wettbewerb in Peking für sich.
Die ersten Shorttrack-Medaillen wurden vergeben! Gastgeber Italien gewann die Mixed-Team-Staffel vor Kanada und Belgien.
Ein deutsches Team war nicht am Start.
Beim Mixed-Teamwettkampf verzichten die deutschen Skispringer auf Fahnenträgerin Katharina Schmid. Stattdessen wurden Selina Freitag und Agnes Reisch nominiert, die beim Normalschanzen-Wettbewerb am Samstag vor Schmid lagen.
Das Quartett wird ergänzt durch Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.
Favoritensieg im Herren-Sprint: Johannes Høsflot Klæbo gewann wie im Skiathlon Gold. Silber und Bronze gingen an Ben Ogden (USA) und Oskar Opstad Vike (Norwegen).
Der beste Deutsche, Jan Stoelben, erreichte das Viertelfinale, Janosch Brugger schied bereits in der Qualifikation aus.
Das Podium komplettierten die Schwedinnen Linn Svahn, Jonna Sundling und Maja Dahlqvist im Langlauf-Sprint.
Für Coletta Rydzek und Laura Gimmler endete der Sprint im Halbfinale. Sie belegten nur die Plätze drei und vier und konnten sich nicht als Lucky Loser für das Finale qualifizieren.
Starke Leistung der deutschen Langläuferinnen: Laura Gimmler und Coletta Rydzek erreichten das Halbfinale des Sprints.
Gimmler wurde in ihrem Viertelfinale Zweite, direkt qualifiziert, Rydzek gewann ihren Lauf. Sofie Krehl verpasste das Halbfinale klar.
Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Duo in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Rang sechs.
Mit 0,74 Sekunden Rückstand auf die Führende Breezy Johnson (USA) sind die Medaillen damit noch in Reichweite.
Im Slalom (14 Uhr) soll Emma Aicher als beste Slalomfahrerin des Teams den Rückstand wettmachen und gemeinsam mit Weidle-Winkelmann um Medaillen kämpfen.
Philipp Raimund hätte seine Goldmedaille gern mit Norwegens Marius Lindvik gefeiert.
Die Freundschaft zerbrach jedoch am Anzug-Skandal bei der WM 2025: "Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft mit Konkurrenten nach".
Die Olympischen Spiele 2026 wurden mit einer spektakulären Show eröffnet, doch die Übertragung beim italienischen Sender Rai war von Pannen geprägt, die nun für Aufsehen sorgen.
Paolo Petrecca, Sportchef und Kommentator, erkannte zahlreiche Mitwirkende der Show nicht richtig und verwechselte etwa die italienische Schauspielerin Matilda De Angelis und US-Sängerin Mariah Carey. Auch IOC-Präsidentin Kirsty Coventry wurde fälschlicherweise für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella gehalten.
Als Reaktion kündigte die Sportredaktion von Rai nach den Spielen einen dreitägigen Streik an. Die Gewerkschaft Usigrai kritisierte scharf und warf Petrecca vor, dem Sender, den Zuschauern und den Sportjournalisten Schaden zugefügt zu haben.
Auch die Politik äußerte sich zum Skandal: Die italienische Opposition erklärte, unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zähle bei Rai politische Loyalität mehr als Kompetenz.
Große Freude bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler ist am Montag überraschend Vater geworden.
Die Geburt erlebte er auf besondere Weise: "Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star wird durch Anruf geweckt, dann geht alles ganz schnell".
Drei der vier deutschen Langläuferinnen schafften die Qualifikation im Sprint.
Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.) erreichten das Viertelfinale, Katherine Sauerbrey (39.) schied aus.
Ab dem Viertelfinale sprinten die Langläuferinnen in direkten Duellen mit sechs Teilnehmerinnen pro Lauf.
Am Sonntagabend teilte Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram.
Was sie sagte, lest Ihr hier: "Lindsey Vonn meldet sich erstmals zu Wort: Das ist ihre Diagnose".
Nach dem erfolgreichen dritten Wettkampftag mit Gold für Philipp Raimund im Skispringen richtet sich der Fokus auf Dienstag – auch heute hat Team Deutschland gute Chancen.
Die besten Medaillenaussichten bestehen im Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit auf Gold- und Silberkurs liegen. Der letzte Lauf startet um 18.34 Uhr in Cortina.
Raimund möchte einen Tag nach seinem Gold nachlegen, denn am Abend steht der Mixed-Wettbewerb (18.45 Uhr) an. Im Ski Alpin greift Emma Aicher gemeinsam mit Kira Weidle-Winkelmann in der Team-Kombination (Abfahrt 10.30 Uhr, Slalom 14 Uhr) an.
Außenseiterchancen gibt es auch im Biathlon-Einzel der Herren (13.30 Uhr) sowie im Langlauf-Sprint der Frauen (Finale 13.13 Uhr). Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Während im Damen-Eishockey noch das Spiel Kanada gegen Tschechien läuft, verabschieden wir uns mit dem Wunder von "Gold-Hille".
Deutschland kletterte dadurch auf Platz vier im Medaillenspiegel.
Philipp Raimund gewann die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen.
Der 25-Jährige siegte in Predazzo im Wettbewerb von der Normalschanze.
Der Erfolg war eine Überraschung, Raimund hatte bisher keinen Weltcup-Sieg erzielt. Am Montagabend verwies er mit 270,4 Metern den Polen Kacper Tomasiak und Japaner Ren Nikaido auf die Plätze zwei und drei. Im TV zeigte sich Raimund strahlend: "Ich wusste, dass der Sprung weit wird. Es ist unglaublich."
Mehr zu "Gold-Hille": "Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück kaum fassen".
Deutschland hat am Dienstag gute Chancen auf ein weiteres Rodel-Gold.
Weltmeisterin Julia Taubitz und die WM-Zweite Merle Fräbel führten nach zwei von vier Läufen ein enges Rennen an.
Taubitz hat nur 61 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Fräbel.
Im Snowboard der Frauen ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung.
Annika Morgan wurde in der Qualifikation 13. und verpasste die Top 12 nur knapp.
Die deutschen Eishockey-Frauen dürfen weiter auf das Viertelfinale hoffen.
Im dritten Gruppenspiel bezwang das Team von Trainer Jeff MacLeod nach Verlängerung Frankreich mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0). Zuvor wurde Japan klar mit 5:2 geschlagen. Trotz vieler vergebenen Chancen erkämpfte sich das DEB-Team den Erfolg.
Laura Kluge brachte ihr Team 35 Sekunden vor der Pause in Führung. Frankreich glich durch Estelle Duvin im letzten Drittel aus. Erst in der Verlängerung erzielte Katarina Jobst-Smith den Siegtreffer.
Das "Glamourgirl" auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.
Im Eisschnelllauf über 1000 Meter setzte sich die 27-Jährige vor den Augen ihres Verlobten Jake Paul mit 0,28 Sekunden Vorsprung vor Teamkollegin Femke Kok durch und stellte einen neuen Olympischen Rekord von 1:12,31 Minuten auf.
Bronze ging an die Japanerin Miho Takagi, die in den letzten Jahren ihre Paradestrecke dominierte.
Jetzt beginnt die Entscheidung über 1000 Meter im Eisschnelllauf der Frauen.
Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zu den Anwärterinnen auf Medaillen.
Anna Ostlender (23) ist die einzige deutsche Starterin, hat aber Außenseiterchancen.
Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz in Cortina richtete Trainer Aksel Lund Svindal (42) emotionale Worte an Lindsey Vonn (41).
"Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst uns alle", schrieb Svindal auf Instagram. "Gestern war ein harter Tag für alle, besonders für dich."
Vonn war nach zwölf Sekunden an einem Tor hängen geblieben und stürzte schwer. Dabei brach sie sich das linke Bein.
In Kürze betreten die deutschen Frauen das Eis im Eishockey.
Im dritten Gruppenspiel trifft das Team um 16.40 Uhr auf Frankreich.
Ein Sieg würde den Einzug ins Olympia-Viertelfinale entscheidend näherbringen.
Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podium bei der alpinen Team-Kombination deutlich.
Jocher wurde in der Abfahrt Elfter und konnte die Position im Slalom nur um einen Platz verbessern.
Den Olympiasieg holten Franjo van Allmen und Tanguy Nef aus der Schweiz vor ihren Landsmännern Marco Odermatt/Loic Mellarc sowie den Österreichern Vincent Kriechmayr und Manuel Feller.
Im Freestyle gewann die Schweizerin Mathilde Gremaud zum zweiten Mal in Folge Olympiagold, vor der Chinesin Eileen Gu und der Kanadierin Megan Oldham.
Deutsche Athletinnen konnten nach der Verletzung von Muriel Mohr nicht starten.
Obwohl er einer der besten Schützen im Weltcup ist, wird Justus Strelow nicht beim Einzel starten. Stattdessen setzt der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.
Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, die Entscheidung sei keine Kritik an Strelow, sondern beruhe auf seiner Laufstärke, die im Einzel zu sehr ins Gewicht falle. Da man Strelow für die Staffeln brauche, wurde so entschieden.
Strelow akzeptierte die Entscheidung "wie ein Teamplayer". Auch bei den letzten Weltmeisterschaften hatte er den längsten Wettbewerb ausgelassen, um für die Staffeln fit zu sein.
Die Team-Kombination der Männer läuft: Nach der Abfahrt liegen Simon Jocher und Linus Straßer auf Platz elf.
Jocher war 1,33 Sekunden langsamer als der Tagesschnellste Giovanni Franzoni (Italien). Im Slalom um 14 Uhr hat Straßer noch Chancen, das Team voranzubringen. Er gilt als einer der besten Slalomfahrer weltweit und greift gern von hinten an.
Am zweiten Wettkampftag gewann Deutschland alle Medaillen. Auch am Montag könnten die Erfolge weitergehen.
Beim Skispringen von der Normalschanze am Abend hat Philipp Raimund beste Chancen. Obwohl er noch keinen Weltcup-Sieg errungen hat, stand er diese Saison schon fünfmal auf dem Podest. Beim letzten Training belegte er die Plätze eins, eins und zwei.
Auch Felix Hoffmann darf auf Edelmetall hoffen.
Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.
Beim Mixed-Eiskunstlauf klirren unter Prominenz die Kufen: Tennis-Star Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix verfolgen das Spektakel. Team Deutschland freut sich bereits über Medaillen.
Gold-Rodler Max Langenhan überstrahlte den zweiten Wettkampftag, zuvor war Emma Aicher in der Abfahrt nur knapp am Sieg vorbeigeschrammt und holte Silber, ehe die Biathlon-Mixed-Staffel Bronze gewann. Leider wurde der Sonntag von Lindsey Vonns schwerer Verletzung überschattet.
Eine Übersicht aller Gewinner gibt es im Medaillenspiegel.
Die Bronze-Feier der deutschen Biathleten geht weiter, doch offenbar sind die Medaillen nicht besonders robust.
Bei einem Freudensprung fiel Justus Strelow am Abend seine Medaille von der Kette, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.
"Hey Olympia, was ist mit Euren Medaillen los?", fragte der Verband scherzhaft. Hoffentlich blieb der glänzende Teil unversehrt!
Max Langenhan sicherte Deutschland das erste Gold bei den Winterspielen in Italien im Einsitzer der Männer!
Alles zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr hier: "Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan rast zum Olympiasieg".
In einem olympischen Rekord von 6:03,95 Minuten gewann Sander Eitrem (Norwegen) die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.
Der Weltrekordhalter ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.
Die deutschen Starter spielten bei der Vergabe der Medaillen keine Rolle, zeigten aber gute Leistungen als Zehnter (Gabriel Groß), 16. (Felix Maly) und 19. (Fridtjof Petzold).
Nach dem schweren Sturz von Lindsey Vonn gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update zur Verletzung.
Was er sagte, lest Ihr hier: "Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update".
Max Langenhan stellte am ersten Wettkampftag gleich dreimal Bahnrekord auf.
Im dritten Lauf pulverisierte der 26-Jährige seine eigenen Bestzeiten und hat nun fast drei Zehntel Vorsprung vor dem Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte liegt bereits über eine Sekunde zurück – im Rodeln Welten.
Für Felix Loch läuft es derzeit nicht gut: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt nur auf Platz acht, Timon Grancagnolo belegt Platz zehn.
Vanessa Voigt war nach Bronze in der Mixed-Staffel emotional ergriffen.
Die 28-Jährige blickte auf ein schwieriges Jahr zurück und sagte: "'Passiert das wirklich?': Nach Staffel-Bronze fließen bei Biathlon-Star die Tränen".
Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich.
Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus, Cheyenne Loch und Elias Huber waren bereits im Achtelfinale gescheitert.
Gold sicherten sich die Tschechin Zuzana Maderova und der Österreicher Benjamin Karl.
Was für eine aufregende Staffel mit Happy End für Deutschland! Das deutsche Quartett aus Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß holte Bronze hinter Frankreich und Italien.
Sieben Schießen blieben fehlerfrei, doch im letzten Schießen ließ Preuß trotz Nachladern eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Glücklicherweise patzte auch Maren Kirkeeide aus Norwegen zweimal, sodass Deutschland dennoch aufs Podium kam.
Nach Silber für Emma Aicher ist es die zweite Medaille des Tages für Deutschland.
Bei Lindsey Vonns Sturz waren Familienmitglieder vor Ort, darunter ihre Schwester Karin Kildow.
Was sie zum Unglück sagte, lest Ihr hier: "Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: 'Kein gutes Zeichen'".
Im Biathlon zeichnet sich eine Sensation ab: Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit stehen die Zeichen gut.
Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath waren fehlerfrei, beim Wechsel auf die Frauen lag Deutschland auf Platz zwei hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien.
Jetzt müssen Vanessa Voigt und Franziska Preuß die Medaille sichern.
Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann den 2x10 km-Wettbewerb und sicherte sich seinen sechsten Olympiasieg.
Martin Løwstrøm Nyenget holte Bronze, Mathis Desloges Silber. Bester Deutscher wurde Friedrich Moch auf Platz 26.
Drei deutsche Snowboarder erreichten das Finale der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.
Ramona Hofmeister (Siegerin 2018) und Cheyenne Loch kämpfen bei den Frauen weiter, Elias Huber erreichte als Zwölfter der Männer das Achtelfinale. Stefan Baumeister schied als 18. aus.
Nach fast 20-minütiger Unterbrechung konnte Emma Aicher im Abfahrtsrennen Silber gewinnen – nur 0,04 Sekunden hinter Gold!
Den Sieg sicherte sich die US-Amerikanerin Breezy Johnson, Bronze ging an Lokalmatadorin Sofia Goggia.
Die erste deutsche Medaille wurde allerdings vom schweren Sturz von Lindsey Vonn überschattet. Kira Weidle-Winkelmann wurde Neunte.
Nach etwa 15 Minuten wurde Lindsey Vonn abtransportiert.
Ein Helikopter brachte die US-Amerikanerin ins nächstgelegene Krankenhaus.
Vonn liegt noch auf der Piste und wird behandelt. Nun nähert sich der Helikopter.
Die Bilder vom Sturz sind schockierend.
Das sah gar nicht gut aus: Lindsey Vonn stürzte früh im Rennen, nachdem sie an einem Tor hängen blieb. Sie blieb liegen und wurde später abtransportiert.
Unglaubliche Fahrt: Emma Aicher zeigte in der Abfahrt eine starke Leistung und wurde Zweite hinter der Weltmeisterin Breezy Johnson.
Der erste Wettkampftag wurde von Protesten in Mailand überschattet. Was genau geschah, lest Ihr hier: "Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten".
Die Snowboard-Parallel-Riesenslalom-Vorläufe laufen bereits, um 11.30 Uhr folgt die erste Medaillenentscheidung des Tages bei der Frauen-Abfahrt – Deutschland hat gleich mehrere heiße Eisen im Feuer.
Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben beide gute Chancen auf Edelmetall, standen diese Saison schon mehrfach auf dem Podest. Auch Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister gehen mit Medaillenchancen ins Rennen.
Im Rodeln liegt Max Langenhan im Einsitzer der Männer nach dem ersten Tag auf Goldkurs, die Biathlon-Mixedstaffel hat Außenseiterchancen auf eine Medaille.
Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.
Auch beim Snowboard-Big-Air wurden Medaillen vergeben: Japan holte Gold und Silber, China Bronze.
Der große Favorit Hiroto Ogiwara ging überraschend leer aus, dafür überzeugten seine Landsmänner Kira Kimura (1.) und Ryoma Kimata (2.). Der Chinese Yiming Su wurde Dritter.
Die Norwegerin Anna Odine Stroem gewann überraschend Gold beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze.
Sie setzte sich mit 1,1 Punkten Vorsprung vor Favoritin Nika Prevc durch, Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.
Beste Deutsche wurde Selina Freitag auf Rang sieben, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte mit Platz 16. Agnes Reisch wurde Neunte, Juliane Seyfarth schied früh aus.
Felix Loch (36) liegt nach der Hälfte der Läufe nur auf dem enttäuschenden achten Platz im Rodeln.
Besser macht es Max Langenhan (26) aus Friedrichroda mit neuem Bahnrekord und Führung vor den letzten Läufen.
Unglaublich: Am 35. Geburtstag gewann Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei den Winterspielen.
Im 3000-Meter-Eisschnelllauf stellte sie einen neuen Olympischen Rekord mit 3:54,28 Minuten auf und ließ Ragne Wiklund (Norwegen) und Valérie Maltais (Kanada) deutlich hinter sich.
Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte als Favoritin auf Platz vier.
Zwei der fünf Medaillenentscheidungen sind abgeschlossen. Ab etwa 16.10 Uhr rückt der Eisschnelllauf wieder in den Mittelpunkt.
Im Mailänder "Speed Skating Stadium" starten die Frauen über 3000 Meter.
Aus deutscher Sicht sind die Chancen gering, nur Josie Hofmann (29) ist am Start.
Fast zeitgleich wurden an drei Stellen im nördlichen italienischen Eisenbahnnetz Schäden gemeldet.
Die Ermittler schließen Sabotage nicht aus und setzen Anti-Terror-Experten ein.
Mehr dazu: "Sabotage? Schäden an Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt".
Die deutschen Frauen im Eishockey dürfen weiter auf das Viertelfinale hoffen.
Nach der Auftaktpleite gegen Schweden gewann das Team am Samstag deutlich mit 5:2 gegen Japan – vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Die Führung erzielte Kapitänin Daria Gleißner nach 44 Sekunden, Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) bauten auf 3:0 aus.
Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) erhöhten auf 5:0. Japan konnte noch auf 5:2 verkürzen.
Doppelerfolg für die Schwedinnen!
Frida Karlsson holte Gold im Skiathlon der Langläuferinnen, Teamkollegin Ebba Andersson mit 51 Sekunden Rückstand Silber. Für die deutschen Langläuferinnen reichte es nicht aufs Podium: Pia Fink wurde 13., Hennig-Dotzler 30.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) besuchte das Olympische Dorf und wünschte Team Deutschland viel Glück.
Er hofft auf gute Platzierungen und möglichst viele Medaillen und plant weitere Besuche in Cortina und Antholz.
Von Bormio geht es nun direkt weiter nach Tesero.
Der Frauen-Langlauf in der Disziplin Skiathlon über 20 Kilometer hat soeben begonnen, auch hier werden Medaillen vergeben.
Die erste Medaillenentscheidung ist gefallen.
Der Schweizer Franjo von Allmen gewann das Abfahrtsrennen auf der Stelvio-Piste vor Giovanni Franzoni (Italien). Dominik Paris (Italien) wurde Dritter.
DSV-Fahrer Simon Jocher verpasste eine Top-20-Platzierung und wurde 21.
Nach der Abfahrt liegt Simon Jocher als einziger Deutscher vorläufig auf Platz 19.
Dies wäre seine zweitbeste Platzierung der Saison. Nun heißt es hoffen, dass ihn die nachfolgenden Fahrer nicht noch überholen.
Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt, gefolgt von Giovanni Ranzoni und Dominik Paris aus Italien.
Jocher ist als 28. Starter im Feld und hat Außenseiterchancen auf eine Medaille.
Schockmoment für Maxence Muzaton (35)!
Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern, stürzte und rutschte über die Piste.
Zum Glück konnte er sich aufrichten und blieb offenbar unverletzt.
Jetzt starten die Speed-Spezialisten!
Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die alpinen Wettbewerbe bei Olympia und bringt die erste Medaillenentscheidung.
Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold sichert.
Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag beginnt jetzt der Wettkampf.
Nach drei Tagen mit Vorrundenspielen und Vorläufen folgen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.
Los geht es mit der Herren-Abfahrt um 11.30 Uhr. Auch Deutschland hat gute Chancen, denn um 18.45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettbewerb der Skispringerinnen mit Selina Freitag, Katharina Schmid und Agnes Reisch.
Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.
Gänsehaut pur!
Zeitgleich entzünden die Ski-Stars Deborah Compagnoni, Alberto Tomba und Sofia Goggia das olympische Feuer in Mailand und Cortina.
Die 25. Olympischen Winterspiele sind offiziell eröffnet.
Die Spannung steigt, gleich wird das olympische Feuer entfacht.
Dies geschieht gleichzeitig in Mailand am Arco della Pace und in Cortina auf der Piazza Dibona.
Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, begleitet von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Mailänder Scala.
Weiter geht's!
Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge in die Mitte des Stadions.
Jetzt ist der Moment da, auf den alle gewartet haben.
Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion ein, begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli, der "Nessun dorma" singt.
Das Entzünden der beiden olympischen Feuer steht bevor.
Nach den Reden von Malagò und Coventry spricht Italiens Präsident Sergio Mattarella die Eröffnungsformel: "Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet."
Das Highlight des Abends rückt näher.
Giovanni Malagò und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry richten ihre Worte an Zuschauer und Athleten.
Nach dem Einlauf folgt eine Zeitreise durch die Olympia-Geschichte.
Schauspielerin Sabrina Impacciatore führt in einem Film durch die Historie der Winterspiele.
Zum Frühstückstisch-Wissen: Die ersten Olympischen Winterspiele fanden 1924 in Chamonix, Frankreich, statt.
Zum Abschluss wird es laut, denn Gastgeber Italien betritt die Bühne.
Die Athleten strahlen pure Freude aus, das Publikum jubelt.
Bittere Nachricht: Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion (28) verpasste die Eröffnungsfeier.
Shorttrack-Athletin Hanne Desmet und er sollten die Ehre haben, doch Zugprobleme verhinderten Drions rechtzeitiges Erscheinen.
Wir sind bei S angekommen.
Die meisten Nationen sind durch, nur wenige fehlen noch.
Die Schweiz trat bei der Eröffnung nicht komplett an.
Im Damen-Eishockey wurde ein Norovirus-Fall bestätigt, weshalb das Team die Feier aus Sicherheitsgründen ausließ.
Endlich: Eishockey-Star Leon Draisaitl führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, parallel übernimmt Skispringerin Katharina Schmid die Rolle der Fahnenträgerin in Predazzo.
Das Team-Outfit mit Ponchos sorgte für gemischte Reaktionen.
Nach etwa 20 Minuten ist der Einmarsch bei C beendet.
Deutschland tritt unter "Germania" an 32. Stelle ein.
Die Brasilianer sorgten mit einem Tanz für Stimmung und holten ein Stück Copacabana nach Italien.
Nun liegt der Fokus auf den Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.
Griechenland eröffnet traditionell den Einlauf, gefolgt von den weiteren Teams in alphabetischer Reihenfolge.
Zeit für Poesie!
Pierfrancesco Favino trägt das Gedicht "L'Infinito" von Giacomo Leopardi vor.
Im San-Siro-Stadion singen die Zuschauer die italienische Nationalhymne.
Zeitgleich wird an anderen Orten die Trikolore gehisst.
Mode-Ikone Giorgio Armani wird mit einer Show geehrt.
Tosender Applaus für US-Popstar Mariah Carey, die den Italo-Hit "Volare" präsentiert.
Die italienische Sängerin Matilda De Angelis tritt auf, bevor riesige Farbtuben und kostümierte Performer die Bühne gestalten.
Die Eröffnungszeremonie hat begonnen.
Das Stadion ist nur zu zwei Dritteln gefüllt, vermutlich wegen der hohen Ticketpreise.
130 deutsche Athleten nehmen an der Zeremonie teil, verteilt auf vier Austragungsorte.
So bleiben die Sportler an ihren Wettkampfstätten.
In rund einer Stunde beginnt die Eröffnungsfeier, live im Ersten ab 19.50 Uhr mit Tom Bartels und Giovanni di Lorenzo.
Das Spektakel ist auch bei Eurosport oder in unserem Liveticker zu verfolgen.
Rückschlag für Muriel Mohr (19): Die deutsche Freestyle-Skierin verletzte sich im Slopestyle-Training.
Der DOSB teilte mit, dass Mohr einen kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie erlitt und arthroskopisch operiert wurde.
Der Arzt sieht gute Heilungschancen, sodass Mohr auf einen Start hoffen darf.
Das Abfahrtstraining der Frauen musste am Donnerstag wegen Schneefalls abgesagt werden.
Am Freitag fuhr Kira Weidle-Winkelmann erstmals die Piste in Cortina und erzielte die drittschnellste Zeit, war aber mit den Streckenpräparierungen unzufrieden.
Weidle-Winkelmann kritisierte schärfere Wellen auf der Strecke und bezeichnete sie als unnötig.
Das zweite Abfahrtstraining der Frauen verlief unterschiedlich für die deutschen Starterinnen.
Emma Aicher hatte Startschwierigkeiten und landete weit hinten. Kira Weidle-Winkelmann überzeugte mit drittschnellster Zeit.
Lindsey Vonn, trotz Kreuzbandriss, fuhr souverän und hat Chancen auf eine Medaille.
Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34) zeigte nach schwerem Sturz große Härte: Weniger als 20 Stunden später stand er wieder auf der Piste und fuhr seine nächste Abfahrt.
Trotz Wunden im Gesicht und fehlender Zähne zeigte er sich optimistisch und scherzte mit Teamkollegen.
Im finalen Training erreichte er Platz zwei, doch das Training ist wegen vieler Ausfälle und zurückhaltender Fahrweise wenig aussagekräftig.
Italiens Sportdirektor Klaus Höllrigl verteidigt Biathletin Rebecca Passler (24) nach positivem Dopingtest.
Er sprach auch über den Umgang mit der Nachricht im Team.
Das zweite Abfahrtstraining der Frauen wurde mehrfach unterbrochen, zunächst nach dem Sturz von Ilka Štuhec (35), dann wegen dichtem Nebel.
Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann warten noch auf ihren Start, ebenso Lindsey Vonn, deren Rennen mit Spannung erwartet wird.
Die deutschen Bob-Startern Francesco Friedrich und Johannes Lochner nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil.
Sie reisen vorzeitig ab, um sich auf die Wettkämpfe vorzubereiten, da es im Athletendorf nicht genug Schlafplätze gibt.
Die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam steht vor harscher Kritik wegen ihres Auftretens bei Olympia.
Mehr dazu: "'Wie eine Diva': Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger".
Norwegens Skispringer Johann André Forfang (30) trauert um seinen Vater Hugo, der kürzlich verstarb.
Wie er mit dem Verlust umgeht, lest Ihr hier: "Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters".
Heute um 20 Uhr beginnt die offizielle Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele im San-Siro-Stadion in Mailand.
Aufgrund der Verteilung der Wettkampforte gibt es drei weitere Feierlichkeiten in Cortina, Livigno und Predazzo.
Die ersten Wettkämpfe beginnen bereits am Mittwoch, unter anderem im Eiskunstlauf und Curling. Die ersten Medaillenentscheidungen fallen am Samstag mit der Herren-Abfahrt in Bormio.
Felix Hoffmann präsentierte sich beim ersten Training auf der Normalschanze in Predazzo beeindruckend.
Der 28-Jährige gewann einen Lauf und erreichte weitere Top-3-Plätze.
Philipp Raimund zeigte ebenfalls gute Leistungen.
Andreas Wellinger und Pius Paschke blieben weiter hinten.
Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste das Big-Air-Finale.
Er konnte seine Tricks in der Qualifikation nicht sauber landen und scheiterte wie schon 2022 in Peking.
Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes Training auf der Normalschanze.
Katharina Schmid landete im Mittelfeld, Selina Freitag zeigte noch Luft nach oben, Agnes Reisch überzeugte mit den besten deutschen Ergebnissen.
Juliane Seyfarth blieb zurück.
Das Eishockey-Spiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada wurde wegen eines Norovirus-Ausbruchs im finnischen Team abgesagt.
Das ursprünglich für 21 Uhr angesetzte Spiel wird am Donnerstag nachgeholt.
Die deutschen Eishockey-Frauen verloren ihr Auftaktspiel gegen Schweden mit 1:4.
Katarina Jobst-Smith brachte Deutschland in Führung, doch Schweden dominierte anschließend und gewann klar.
Bei der Herren-Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio gab es zwei schwere Stürze von Fredrik Möller und Daniel Hemetsberger.
Möller erlitt eine Schulterluxation, Hemetsberger mehrere Verletzungen im Gesicht und Bein.
Vor dem offiziellen Start der Spiele gab es Schäden an den Sanitäranlagen im Olympischen Dorf in Mailand, vermutlich durch Sabotage.
70 Zimmer waren betroffen, und Anti-Terror-Experten wurden eingeschaltet.
Die ersten vier Curling-Mixed-Spiele sind beendet: Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz siegten jeweils.
Ein Stromausfall im Olympiastadion sorgte kurz für Unterbrechung.
Zwei Tage vor der Eröffnung starten die Mixed-Curling-Teams in Cortina D'Ampezzo.
Die Entscheidung ist gefallen: Leon Draisaitl und Katharina Schmid sind die deutschen Fahnenträger bei der Olympia-Eröffnungsfeier.
Sie setzten sich bei einer Fan-Abstimmung gegen weitere Kandidaten durch.
Damit übernehmen sie die Nachfolge von Claudia Pechstein und Francesco Friedrich aus Peking 2022.
Zwei Tage vor Olympia-Start wurden in Italien offenbar russische Hackerangriffe vereitelt.
Außenminister Antonio Tajani bestätigte Cyberangriffe auf das Außenministerium und einige Olympia-Standorte, darunter Hotels in Cortina, die russischen Ursprungs seien.
Skirennfahrer Fredrik Möller stürzte am ersten offiziellen Abfahrtstraining und wurde mit dem Helikopter abtransportiert.
Er zog sich offenbar Verletzungen am linken Arm zu.
Die ersten Wettbewerbe vor dem offiziellen Start sind die Curling-Vorrundenspiele am Mittwoch ab 19.05 Uhr.
Die Internationale Test-Agentur zog in den sechs Monaten vor den Spielen 7100 Dopingproben bei rund 2800 Athletinnen und Athleten, das entspricht 92 Prozent aller Teilnehmer.
Schwerpunkte lagen auf Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack.
Vor Olympia änderte das US-Team den Namen ihrer Unterkunft von "Ice House" in "Winter House", um die Assoziation mit der umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE zu vermeiden.
Die Deutsche Sporthilfe erhöhte die Prämien für Medaillengewinne bei Olympia 2026: Gold bringt 30.000 Euro, Silber 20.000 Euro, Bronze bleibt bei 10.000 Euro.
Für die deutsche Fahnenträgerwahl bei der Eröffnungsfeier stehen drei Frauen und drei Männer zur Auswahl. Fans konnten bis 3. Februar abstimmen.
Herzlich willkommen zu unserem großen Liveticker der Olympischen Winterspiele 2026 mit allen Infos rund ums deutsche Team und die Highlights der Spiele.