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Olympia 2026 im Live-Ticker: Biathletin nach positivem Dopingtest wieder am Start

Mailand/Cortina (Italien) – Wer sichert sich Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina laufen auf Hochtouren!

Am achten Wettkampftag konnten die deutschen Skeleton-Athletinnen an die Erfolge der Männer vom Freitag anknüpfen: Susanne Kreher gewann bei ihrem Olympia-Debüt die Silbermedaille, Jacqueline Pfeifer holte Bronze.

Mit unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Spielen informieren wir Euch kontinuierlich über alle Medaillenentscheidungen, spannende Momente und bemerkenswerte Ereignisse abseits der Wettkämpfe.

Rebecca Passler (24) wurde bereits im Januar positiv auf Letrozol getestet – ein Wirkstoff, der den Östrogenspiegel senken kann. Die Biathletin musste den italienischen Kader verlassen und war zunächst für die Spiele gesperrt. Doch nun gibt es eine überraschende Wendung: Passler könnte doch noch ins Rennen um eine Medaille eingreifen.

Am Montag wird die 24-Jährige erstmals bei einem offiziellen Training der Olympischen Winterspiele dabei sein. „Wir freuen uns sehr, sie wieder im Team zu haben“, erklärte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).

Ob Passler am Mittwoch (14:45 Uhr) im Staffelwettbewerb der Frauen antreten darf, ist noch nicht entschieden. Eine finale Entscheidung soll bis Dienstag getroffen werden.

Im heutigen Shorttrack-Finale werden bei Männern und Frauen die Medaillen vergeben – jedoch ohne deutsche Athleten.

Vorläufig steht Deutschland mit diesen Ergebnissen auf dem sechsten Platz im Medaillenspiegel. Damit verabschieden wir uns für heute.

Solche Szenen sind wirklich unnötig! Slowenische Fans reagierten nach Philipp Raimunds neunter Platz im Skispringen gehässig: „Logischerweise bin ich jetzt etwas enttäuscht“, kommentierte Raimund später.

Mit dem slowenischen Sieger Domen Prevc habe er zwar kein Problem, doch das Verhalten einiger Anhänger kritisierte er scharf: „Manche Fans nehmen sich zu viel heraus. Das fand ich nicht in Ordnung.“

Für Philipp Raimund hätte es fast perfekt sein können! Seine großartigen Sprünge auf der Großschanze konnten seine Leistung nicht wiederholen, er wurde mit 131 und 136 Metern Neunter.

Gold sicherte sich der Favorit Domen Prevc aus Slowenien, Silber ging an den Japaner Ren Nikaido, der nach dem ersten Durchgang noch in Führung lag. Als bester Deutscher landete Andreas Wellinger auf Platz fünfzehn.

Ein weiterer Medaillenregen im Skeleton! Am Freitag hatten Axel Jungk und Christopher Grotheer bei den Männern Silber und Bronze errungen, nun folgten am Samstag Susanne Kreher als Zweite und Jacqueline Pfeifer als Dritte.

Die Olympiasiegerin wurde die Österreicherin Janine Flock, die vor dem letzten Lauf in Führung lag und diese mit einem Vorsprung von 0,30 Sekunden ins Ziel brachte.

Hannah Neise aus Arnsberg machte das deutsche Teamglück perfekt und erreichte Platz vier.

Mehr über Olympia-Debütantin Kreher erfahrt Ihr in unserem Artikel: „Sie trägt ihren Erfolg mit Stolz: Susanne Kreher holt Silber bei Olympia-Premiere“.

Eine Olympia-Sensation blieb aus! Kanadas Damen waren zu stark, und nach der 1:5-Niederlage (0:2, 0:1, 1:2) im Viertelfinale ist für die deutsche Eishockey-Mannschaft Endstation.

„Das war das engste Spiel, das wir bisher gegen Kanada hatten. Ein Tor gegen sie zu erzielen, war uns bisher nie gelungen. Das zeigt, dass wir Fortschritte machen“, sagte Topscorerin Laura Kluge stolz.

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund muss seine Hoffnungen auf eine weitere Medaille wohl begraben: Mit 131,0 Metern im ersten Durchgang von der Großschanze landete der Oberstdorfer auf Platz elf.

Die Rangliste führt der Japaner Ren Nikaido mit 154,0 Punkten an. Andreas Wellinger liegt nach 127 Metern auf Platz 16.

Nach drei von vier Läufen liegen die deutschen Skeleton-Fahrerinnen Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer aussichtsreich im Rennen um Medaillen.

Die Österreicherin Janine Flock führt zwar, doch Kreher liegt mit nur 0,21 Sekunden Rückstand auf Platz zwei. Pfeifer folgt mit 0,43 Sekunden Rückstand auf Rang drei. Die Hoffnung: Wie schon bei den Spielen in Peking könnte Flock im letzten Lauf noch schwächeln und aus den Top 3 fallen.

Der vierte und letzte Lauf startet um 19:35 Uhr.

Im Sprint am Nachmittag kam keine deutsche Medaille zustande. Für Sonntag macht sich Franziska Preuß in der Verfolgung erneut Hoffnungen und isoliert sich deshalb von ihren Kolleginnen, die kurzzeitig über Magenbeschwerden klagten.

„Bei mir ist alles in Ordnung“, ließ Preuß ausrichten. Sie habe keine Beschwerden. Dennoch gilt für sie: Sicherheit geht vor. Bisher hatte sie ein Doppelzimmer mit Anna Weidel geteilt.

US-Star Jordan Stolz sicherte sich im Eisschnelllauf seine zweite Goldmedaille. Nach dem Sieg über 1000 Meter war er auch über 500 Meter nicht zu schlagen und stellte mit 33,77 Sekunden einen neuen olympischen Rekord auf. Der Niederländer Jenning de Boo und der Kanadier Laurent Dubreuil belegten die Plätze zwei und drei.

Die deutschen Eisschnellläuferinnen schieden bereits zu Beginn aus, als Josephine Schlörb bei ihrem Start mit dem Schuh im Eis hängen blieb.

Im Fokus steht nun das Viertelfinale: Deutschlands Eishockey-Frauen treffen um 16:40 Uhr im Viertelfinale auf Kanada. Gegen die Nordamerikanerinnen sind sie klarer Außenseiter, gehen die Partie aber mutig an.

„Wir wissen, dass es schwer wird, aber wir wollen gewinnen“, sagte Kapitänin Daria Gleißner einen Tag vor dem Spiel. Dabei könnte Deutschlands Team der Umstand zugutekommen, dass Kanadas Topspielerin Marie-Philip Poulin das letzte Spiel verletzungsbedingt verpasste und möglicherweise noch nicht wieder vollständig fit ist.

Lange war unklar, ob „Silber-Emma“ auch beim Riesenslalom antreten würde. Nun hat der DSV das Aufgebot für die technische Disziplin bekanntgegeben. Auf der Startliste stehen sowohl Emma Aicher als auch Slalomspezialistin Lena Dürr.

Im Gegensatz zu anderen Disziplinen, in denen Allrounderin Aicher an den Start geht, zählt sie im Riesenslalom nicht zu den Medaillenkandidatinnen. Die 22-Jährige hatte in Abfahrt und Team-Kombination Silber gewonnen, im Super-G war sie ausgeschieden. Eine Medaillenchance besitzt Aicher noch im Slalom am Mittwoch.

Die norwegisch-französische Dominanz im Biathlon setzt sich fort! Maren Kirkeeide aus Norwegen erkämpfte sich mit einer starken Schlussrunde den Olympiasieg, schob die Französin Océane Michelon noch um 3,8 Sekunden auf Platz zwei und holte somit erstmals Gold. Bronze ging an Lou Jeanmonnot, die 23,7 Sekunden hinter Kirkeeide lag und ein Schießfehler den Sieg kostete.

Auch Franziska Preuß ärgerte sich über einen Schießfehler im Stehendschießen, der sie mit einer Minute Rückstand auf Kirkeeide auf Platz sieben zurückwarf. Trotzdem sicherte sie sich damit eine gute Ausgangslage für die Verfolgung.

Vanessa Voigt, die bis zum Vortag mit Magen-Darm-Beschwerden zu kämpfen hatte, erzielte dank zehn Treffern das bestmögliche Ergebnis und belegte Platz zwölf. Julia Tannheimer schoss sich mit zwei Fehlern im Stehendschießen früh aus dem Rennen, lief aber noch auf Rang 20, Selina Grotian kam mit drei Fehlern auf Platz 52.

Schade! Franziska Preuß muss wegen eines Fehlers im Stehendanschlag wohl die Medaillenträume begraben.

Vanessa Voigt blieb kurz zuvor fehlerfrei, liegt aber nach dem zweiten Schießen bereits hinter Preuß. Julia Tannheimer gelangen im Stehendanschlag keine Fehler, während Selina Grotian einen weiteren Schuss daneben setzte.

Die vier deutschen Biathletinnen absolvierten ihr Liegendschießen mit unterschiedlichen Resultaten. Die beiden Youngster Selina Grotian und Julia Tannheimer schossen sich mit jeweils zwei Fehlern aus dem Medaillenrennen. Vanessa Voigt traf alle fünf Ziele, war aber läuferisch schon weit zurück.

Franziska Preuß hingegen zeigte eine fehlerfreie Schießleistung und überzeugte auch mit einer guten Laufleistung. Vorläufig liegt sie auf Rang zwei. Die besten Athletinnen folgen jedoch noch.

Im Schneetreiben von Antholz kämpfen die Biathletinnen nun weiter um Medaillen – die vier deutschen Starterinnen Vanessa Voigt, Julia Tannheimer, Selina Grotian und Franziska Preuß starten innerhalb weniger Minuten zwischen 15:01 und 15:05 Uhr.

Bis heute Morgen war Selina Grotian nicht geplant gewesen – durch die krankheitsbedingte Absage von Janina Hettich-Walz rückt die 21-Jährige ins Team nach.

Parallel zum deutschen Eishockeyspiel ist der zweite Lauf im Riesenslalom zu Ende gegangen – mit einem historischen Sieg! Lucas Pinheiro Braathen sicherte sich dank seines großen Vorsprungs aus dem ersten Lauf die Goldmedaille – die erste Medaille Brasiliens bei Olympischen Winterspielen überhaupt.

0,58 Sekunden hinter dem in Norwegen geborenen Braathen gewann der Schweizer Marco Odermatt Silber, sein Landsmann Loic Meillard holte Bronze.

Aus deutscher Sicht bitter war der Ausfall von Fabian Gratz, der als Zehnter aussichtsreich in den zweiten Lauf gestartet war. Stattdessen wurde Alexander Schmid mit Platz 13 nach einer starken Aufholjagd bester Deutscher, Anton Grammel belegte Rang 14.

Schade! Kurz vor Schluss traf Deutschland noch einmal den Pfosten und verpasste dadurch den Ausgleich im Eishockey.

Am Ende steht eine 3:4-Niederlage gegen Lettland. Weiter geht es für die deutsche Mannschaft am Sonntagabend um 21:10 Uhr gegen einen der Favoriten, Team USA.

Gibt es hier noch eine Wende? Tim Stützle brachte die deutschen Eishockey-Herren mit einem Treffer zum 3:4 gegen Lettland wieder heran.

Zwei Minuten verbleiben, gelingt Deutschland der Ausgleich, würde es in die Verlängerung gehen.

Bitter! Erstmals in diesem olympischen Turnier liegt Deutschland zurück, Lettland geht mit 3:2 in Führung.

Eduards Tralmaks brachte die Letten in Front – erstmals ohne Überzahlspiel. Kurz darauf erhöhte Renars Krastenbergs auf 4:2.

Deutschland hat rund acht Minuten Zeit, um zumindest in die Verlängerung zu kommen.

Lettland gleicht im Eishockey gegen Deutschland erneut aus!

Diesmal war das deutsche Team doppelt in Unterzahl, nachdem Jonas Müller und Tobias Rieder jeweils für zwei Minuten auf die Strafbank mussten. Lettland nutzte das Powerplay eiskalt aus – Dans Locmelis (29. Minute) überwand Torwart Philipp Grubauer zum zweiten Mal am heutigen Tag.

Schade! Am Ende schob sich Deutschland dank Schlussläuferin Pia Fink noch auf den vierten Platz vor, die Medaillenränge waren jedoch außer Reichweite.

Gold sicherte sich Norwegen mit fast einer Minute Vorsprung vor den großen Favoriten aus Schweden, die trotz eines Sturzes von Ebba Andersson Silber erkämpften. Bronze ging an Finnland.

Helen Hoffmann übergab auf Platz fünf liegend an die deutsche Schlussläuferin Pia Fink.

Die Medaillen schienen außer Reichweite – Norwegen dominierte das Feld, Finnland hatte 48 Sekunden Rückstand, Italien auf Rang drei 57 Sekunden zurück. Schweden arbeitete sich nach dem Sturz-Drama um Andersson wieder auf Platz vier vor, Deutschland lag rund eineinhalb Minuten hinter Norwegen.

Das deutsche Eishockey-Team bleibt weiter auf Siegkurs!

Obwohl Lettland im Powerplay durch Dans Locmelis (16. Minute) ausglich, stellte Deutschland nur 68 Sekunden später durch Lukas Kalble den alten Abstand wieder her.

Auch Katharina Hennig Dotzler, 2022 bei Olympia mit Gold und Silber dekoriert, konnte Deutschland im Langlauf zeitlich nicht näher an die Spitze heranführen. Zum zweiten Wechsel lag Deutschland aber immerhin auf Platz sieben.

Auf die nach mehreren Stürzen auf Platz eins vorgestoßenen Norwegerinnen fehlten beim Wechsel auf Helen Hoffmann 52,5 Sekunden.

Im Gegensatz dazu lief es in der Langlauf-Staffel nicht so gut: Laura Gimmler übergab als Zehnte mit mehr als 40 Sekunden Rückstand auf die führende Schwedin Linn Svahn an Katharina Hennig Dotzler.

Besonders auf den letzten zwei Kilometern der 7,5-Kilometer-Runde verlor Gimmler viel Zeit und kassierte fast eine halbe Minute Rückstand.

Wieder ein Blitzstart für Deutschland! Diesmal nicht schon nach 23 Sekunden, aber nach zwei Minuten erzielte Lukas Reichel das 1:0 gegen Lettland.

Zweiter Auftritt für die deutschen Eishockey-Cracks! Nach dem 3:1-Erfolg gegen Dänemark wollen Leon Draisaitl und Co. gegen Lettland den zweiten Sieg einfahren.

Holen die deutschen Langläuferinnen heute ihre erste Medaille? Laura Gimmler, Katharina Hennig Dotzler, Helen Hoffmann und Pia Fink kämpfen jetzt in der 4x7,5-Kilometer-Staffel um Edelmetall.

2022 hatte das DSV-Quartett überraschend Silber gewonnen, im vergangenen Jahr Bronze bei der Nordischen Ski-WM. Beide Erfolge errang noch Victoria Carl, die in Italien wegen Dopingsperre fehlt.

Mit einem dominanten ersten Lauf legte Lucas Pinheiro Braathen den Grundstein für Gold im Riesenslalom. Er hatte fast eine Sekunde Vorsprung auf Marco Odermatt, der Dritte war schon 1,89 Sekunden zurück.

Es wäre nicht nur Braathens erste Olympia-Medaille, sondern auch die erste für Brasilien: Der in Norwegen geborene Technik-Spezialist startet seit der Saison 2024/25 für das Heimatland seiner Mutter.

Bester Deutscher ist aktuell Fabian Gratz auf Rang zehn, mit 0,71 Sekunden Rückstand auf Bronze. Anton Grammel und Alexander Schmid folgen auf den Plätzen 15 und 19.

Schlechte Nachrichten aus dem DSV-Lager: Janina Hettich-Walz kann wegen Magenproblemen nicht im Sprint starten.

Die 29-Jährige schrieb: „Gesundheit geht vor.“ Durch den Ausfall verpasst sie auch die Verfolgung.

Obwohl die Startliste bereits ausgelost war, rückte Selina Grotian für Hettich-Walz nach und erhält eine Chance zur Wiedergutmachung.

Beim olympischen Eishockey-Turnier gab es besorgniserregende Momente um den Schweizer Kevin Fiala, der sich gegen Kanada schwer verletzte.

Seine Verletzung hat ernste Folgen: „Schockmomente bei Olympia: Eishockey-Star kann nicht mehr aufstehen.“

Nach dem erfolgreichen siebten Wettkampftag mit Silber und Bronze im Eiskanal könnte die Medaillenserie kurz darauf weitergehen.

Um 18 Uhr startet der dritte Lauf der Skeleton-Frauen; bei der Entscheidung um 19:35 Uhr haben Susanne Kreher, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise noch Chancen auf Medaillen oder sogar Gold.

Die deutschen Biathletinnen wollen an die starken Leistungen aus dem Einzel anknüpfen und sich im Sprint (14:45 Uhr) erstmals eine Einzelmedaille sichern. Die Chancen bei den Langläuferinnen in der 4x7,5-Kilometer-Staffel (12 Uhr) stehen ebenfalls gut. Am Abend kämpft Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund um eine weitere Medaille.

Auch die deutschen Eishockey-Teams sind heute wieder im Einsatz: Die Frauen spielen um 16:40 Uhr ihr Viertelfinale gegen Kanada, die Männer treten schon um 12:10 Uhr in der Vorrunde gegen Lettland an.

Spät am siebten Wettkampftag holte Deutschland noch Edelmetall! Die Skeletonis Axel Jungk und Christopher Grotheer gewannen Silber und Bronze, die Medaillen zehn und elf für Team Deutschland.

Deutschland liegt damit aktuell auf Platz fünf im Medaillenspiegel.

Unglaubliche Szenen im Finale des Eiskunstlaufs der Männer! Der haushohe Favorit Ilia Malinin, nach dem Kurzprogramm noch in Führung, stürzte mehrfach in der Kür und fiel auf den achten Platz zurück.

Doch nicht nur Malinin patzte – etliche Eiskunstläufer stürzten. Profiteur war Mikhail Shaidorov aus Kasachstan, der von Platz fünf im Kurzprogramm dank einer fantastischen Kür noch Gold holte. Silber ging an Yuma Kagiyama aus Japan vor seinem Landsmann Shun Sato.

Erfolg für die deutschen Curler: Gegen Italien gewann Team Deutschland nach Verlängerung mit 6:5.

Damit hat Skipper Marc Muskatewitz mit seinem Team zwei von drei Spielen gewonnen. In der Vorrunde trifft Deutschland noch auf neun weitere Mannschaften, die besten vier erreichen das Halbfinale. Als nächstes steht das Spiel gegen die USA am Samstag um 14:05 Uhr an.

Doppeltes Edelmetall für die deutschen Skeletonis! Axel Jungk und Christopher Grotheer bestätigten ihre starken Leistungen aus den ersten drei Läufen und sicherten sich Silber und Bronze im Eiskanal von Cortina. Gold ging an Matt Weston aus Großbritannien, der erneut einen Bahnrekord aufstellte.

Nach vier Läufen hatte Jungk 0,88 Sekunden Rückstand, Grotheer folgte 0,19 Sekunden dahinter. Felix Keisinger wurde als Sechster ebenfalls starker Gesamt-Sechster.

Die Medaillenjagd für Deutschland im Eiskanal geht weiter – noch kein Wettbewerb endete ohne Podestplatz für Team D. Nächste Wettbewerbe sind am Samstag die Läufe drei und vier der Skeleton-Frauen, am Sonntag folgt die Olympia-Premiere des Mixed-Teams.

Im spektakulären Snowboard-Halfpipe-Wettbewerb sicherte sich der Japaner Yuto Totsuka mit einem glänzenden zweiten Lauf die Goldmedaille – sein erstes Edelmetall bei seinen dritten Olympischen Spielen.

Mit 95,00 Punkten verwies Totsuka den Australier Scotty James auf Platz zwei, Ryusei Yamada aus Japan komplettierte das Podest.

Skispringer Philipp Raimund zeigt sich auch auf der Großschanze in Topform. Im zweiten Training erreichte er einmal den vierten, einmal den dritten Platz, den letzten Versuch ließ er aus.

Schon im ersten Training am Donnerstag belegte Raimund die Plätze sechs, zwei und zwei. Am Samstagabend kämpfen die DSV-Adler um Medaillen.

Der dritte Lauf stärkt die Medaillenhoffnungen der deutschen Skeleton-Männer! Axel Jungk liegt vor dem letzten Durchgang auf Silberkurs, sein Teamkollege Christopher Grotheer folgt auf Rang drei.

An der Spitze stellte Seriensieger Matt Weston erneut einen Bahnrekord auf. Ohne Fehler des Briten dürfte Gold vergeben sein. Jungk liegt derzeit 0,39 Sekunden zurück, Grotheer 0,75 Sekunden.

Felix Keisinger folgt mit 1,18 Sekunden Rückstand auf Platz sechs, dürfte aber nicht mehr in den Medaillenkampf eingreifen.

US-Skistar Lindsey Vonn meldete sich per Videobotschaft aus dem Krankenhaus und sprach über ihre bevorstehenden Operationen am gebrochenen Unterschenkel.

Am Samstag steht bereits die erste von zwei geplanten Operationen im Krankenhaus in Treviso an, wo die 41-Jährige nach ihrem Sturz liegt. Danach hofft sie, nach Hause zu dürfen, muss aber noch eine weitere Operation über sich ergehen lassen.

Sie bedankte sich für die zahlreichen Blumen, Briefe und Stofftiere der letzten Woche. „Das hat mir sehr geholfen. Es waren harte Tage im Krankenhaus“, so die US-Amerikanerin. „Ich fühle mich langsam wieder wie ich selbst, aber der Weg ist noch lang.“

Der erste Halbfinalist im olympischen Eishockey-Turnier der Frauen steht fest: Schweden besiegte Tschechien mit 2:0 und sicherte sich einen Platz bei den Medaillenspielen.

Deutschland ist ebenfalls noch dabei, muss jedoch morgen im Viertelfinale gegen Favorit Kanada antreten.

Was für ein erfolgreicher erster Tag für die deutschen Skeleton-Frauen! Nach dem zweiten Lauf belegen die deutschen Athletinnen die Plätze zwei bis vier.

Susanne Kreher liegt nur 0,04 Sekunden hinter der führenden Österreicherin Janine Flock, Jacqueline Pfeifer verbesserte sich mit Bahnrekord auf Platz drei, mit 0,09 Sekunden Rückstand auf Kreher. Olympiasiegerin von 2022 Hannah Neise ist derzeit Vierte.

Schon über 5000 Meter gewann er Silber, nun wurde der Tscheche Metodej Jilek mit 19 Jahren Olympiasieger im Eisschnelllauf über 10.000 Meter.

Mit 5,65 Sekunden Vorsprung setzte er sich vor den Polen Vladimir Semirunniy durch, Bronze ging an den Niederländer Jorrit Bergsma. Deutsche Athleten waren nicht am Start.

Der Ukrainer Vladyslav Heraskevych wurde am Donnerstag von den Olympischen Spielen ausgeschlossen, weil er auf einem Helm Motive von im Krieg gefallenen Sportlern trug. Gegen die Entscheidung legte er Einspruch ein – der wurde nun vom Internationalen Sportgerichtshof CAS abgelehnt.

Der Eiskanal bleibt ein gutes Terrain für die Deutschen: Im ersten Lauf der Skeleton-Frauen platzierten sich die drei deutschen Starterinnen alle unter den Top 5.

Beste Deutsche war Susanne Kreher aus Dresden, die nur 0,02 Sekunden Rückstand auf die führende Janine Flock hatte. Tabitha Stoecker aus Großbritannien belegte Bronze, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise folgten auf den Plätzen vier und fünf.

Lindsey Vonn musste bereits dreimal operiert werden nach ihrem komplizierten Schienbeinbruch.

Ihr behandelnder Arzt bezeichnete die Situation als „heikel“.

Biathlet Quentin Fillon Maillet zeigte sich im ARD-Interview begeistert von seinem fehlerfreien Rennen, bei dem er die zweitschnellste Laufzeit erzielte und quasi unschlagbar war. Der Sprint-Olympiasieg war für ihn etwas Besonderes:

„Dieser Sieg ist auch für meine Freundin Lydie, wir erwarten ein Baby“, verriet der Franzose.

Josie Baff feiert ihren ersten Olympiasieg! Die 23-jährige Australierin gewann im Snowboard Cross vor der Tschechin Eva Adamczykova und der Italienerin Michela Moioli.

Die einzige deutsche Starterin, Jana Fischer, schied im Viertelfinale aus.

Leider verpassten die deutschen Biathlon-Männer im Sprint eine Medaille. Philipp Horn wurde bester Deutscher auf Platz zehn, David Zobel und Justus Strelow erreichten die Plätze 19 und 23.

Philipp Nawrath hatte an seinem 33. Geburtstag mit drei Schießfehlern zu kämpfen und wurde 26.

Sieger wurde Quentin Fillon Maillet vor den Norwegern Vetle Sjåstad Christiansen und Sturla Holm Lægreid.

Die deutschen Herren vergaben in kurzer Zeit ihre Medaillenchancen: Justus Strelow ließ im Stehendschießen eine Scheibe stehen, Philipp Horn ebenfalls. Philipp Nawrath verschoss zwei Patronen und schied aus.

David Zobel traf zehnmal, war aber läuferisch nicht ganz auf Podestniveau.

David Zobel und Justus Strelow begannen das Rennen fehlerfrei, Strelow setzte sich sogar an die Spitze nach dem ersten Schießen, Zobel folgte auf Platz sechs.

Für Deutschland ist der Biathlon-Sprint der Männer eine große Medaillenchance. Neben Nawrath und Horn starten auch Justus Strelow und David Zobel.

Norwegens Ski-Star Johannes Høsflot Klæbo (29) gewann bei diesen Spielen seine dritte Goldmedaille.

Nach Erfolgen im Skiathlon und Sprint gewann er am Freitag auch den 10 Kilometer Langlauf Freistil und verwies den Franzosen Mathis Desloges (23) auf Platz zwei. Klæbo feierte damit seinen achten Olympiasieg insgesamt.

Bronze ging an den Norweger Einar Hedegart (24).

Ein ungewöhnliches Bild bot sich beim Langlauf über 10 Kilometer Freistil in Tesero: John Steel Hagenbuch (26) startete trotz Temperaturen knapp über Null ohne Mütze und nur im Renntrikot und sorgte so für sommerliche Stimmung auf der Loipe.

Agnes Reisch (26) ließ das Training vor dem Springen am Sonntagabend (18:45 Uhr) ausfallen.

Sie erklärte, sie habe ihre Tage bekommen und fühle sich dann immer sehr ängstlich. Auf einen dritten Sprung verzichtete sie, da sie „keinen Sinn mehr darin sah“.

Die deutschen Zweierbob-Männer mussten sich im vierten Trainingslauf erstmals geschlagen geben.

Der Südkoreaner Jinsu Kim (30) setzte sich mit sechs Hundertstelsekunden Vorsprung vor Johannes Lochner an die Spitze. Bob-Dominator Francesco Friedrich wurde nur Fünfter.

Das Ergebnis hat allerdings keine große Aussagekraft, da es nur ein Training war. Die Deutschen hatten zuvor in jedem Lauf Bestzeiten gesetzt.

Bei den Olympischen Spielen in Mailand wurde ein vor 16 Jahren gesuchter Slowake von der Polizei festgenommen.

Der 44-Jährige wollte offenbar das Spiel seiner Nationalmannschaft gegen Finnland besuchen, landete jedoch hinter Gittern.

Er muss nun eine fast einjährige Gefängnisstrafe absitzen, nachdem er wegen mehrerer Ladendiebstähle verurteilt wurde.

Max Langenhan (26) sorgte für einen Schmunzler!

Nach seinem Gold-Erfolg wollte Bundeskanzler Friedrich Merz (70) anrufen, um zu gratulieren – doch Langenhan legte einfach auf.

Wie es dazu kam, lest Ihr hier: „Deutscher Olympia-Sieger legt Bundeskanzler Merz am Handy auf“.

Es geht weiter! Auch heute gibt es wieder zahlreiche Medaillenentscheidungen, und aus deutscher Sicht sind die Chancen auf Edelmetall vielversprechend.

Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von vier Läufen auf Podestkurs. Die Rückstände auf den führenden Briten Matt Weston (28) betragen 0,30 bzw. 0,46 Sekunden – damit ist sogar noch Gold möglich.

Die Entscheidung fällt heute Abend: Ab 19:30 Uhr startet der dritte Lauf, ab 21:05 Uhr folgt der finale Durchgang.

Im Biathlon-Sprint über 10 Kilometer ruhen die deutschen Hoffnungen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (beide 29).

Wir verabschieden uns vom sechsten Wettkampftag, der ganz im Zeichen des dritten Olympiasieges der deutschen Rodler in der Team-Staffel stand.

Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, wo Deutschland derzeit im Nationenvergleich steht.

Im letzten Drittel sicherte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren Zwei-Tore-Vorsprung und gewann zum Auftakt mit 3:1 gegen Dänemark.

Leon Draisaitl (1.) und Tim Stützle (25./31.) erzielten die Tore, Oscar Mølgaard glich zum 1:1 aus (14.). Am Samstag (12:10 Uhr) steht das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland an.

Mit dem 3:1 für Deutschland ertönte die Sirene zur letzten Spielunterbrechung.

Inzwischen haben sich Draisaitl und Co. die Führung verdient und sind auf Kurs für den Auftaktsieg.

Das Powerplay nutzte Deutschland aus, Tim Stützle schnürte mit seinem Doppelpack das 3:1 (31.).

Der Pass von Stützle auf Draisaitl wurde zwar abgefälscht, landete aber im Tor.

Während im Eishockey noch die Kufen klirren, wurden im Shorttrack bereits Medaillen vergeben.

Bei den Frauen gewann über 500 Meter Xandra Velzeboer vor der Italienerin Arianna Fontana. Bronze ging an Courtney Sarault aus Kanada. Im Finale über 1000 Meter bei den Männern siegte ebenfalls ein Niederländer: Jens van 't Wout setzte sich vor dem Chinesen Long Sun und dem Koreaner Jongun Rim durch.

Tim Stützle traf nach starkem Assist von John Peterka sehenswert aus der Drehung zum 2:1 für Deutschland (25.).

Die Dänen kamen zunächst stärker aus der Pause, doch Deutschland brachte mehr Energie aufs Eis. Das Tor und der Vorsprung sind hilfreich.

Die erste Pause endete, zwischen Deutschland und Dänemark stand es 1:1.

Deutschland erwischte einen Traumstart mit Draisaitls Tor nach 23 Sekunden. Ein Pfostentreffer von Bruggisser weckte die Dänen auf, die sich im Laufe der Minuten mehr Chancen erarbeiteten und schließlich ausglichen.

Das war zu erwarten: Oscar Mølgaard traf zum 1:1-Ausgleich für Dänemark (14.).

Torwart Philipp Grubauer ließ den Puck ausgerechnet an seinem Vereinskollegen von den Seattle Kraken durchrutschen.

Der Ausschluss des Skeleton-Piloten Vladyslav Heraskevych wegen seines Helms kam in Russland offenbar gut an.

„Die Regeln gelten für alle“, sagte Duma-Abgeordneter Amir Chamitow der Nachrichtenagentur Tass. „Teilnehmer müssen sich entscheiden: Sportler oder politischer Agitator?“

IOC-Chefin Kirsty Coventry hatte die Entscheidung des Komitees unter Tränen bekannt gegeben. Die ukrainischen Rodler solidarisierten sich mit Heraskevych und hielten nach dem Team-Staffel-Rennen gemeinsam ihre Helme hoch.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft startete mit einem starken Auftritt ins Turnier – und wie!

Schon nach 23 Sekunden brachte Superstar Leon Draisaitl das DEB-Team mit 1:0 in Führung – ein perfekter Auftakt.

Gaon Choi aus Südkorea gewann Gold in der Halfpipe, obwohl die 17-Jährige bei ihrem ersten Lauf gestürzt war und behandelt werden musste. Schließlich legte sie die beste Performance hin.

Mit 90,25 Punkten siegte sie vor der favorisierten US-Amerikanerin Chloe Kim und Mitsuki Ono aus Japan, die Bronze holte.

„Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach dem Sturz einfach wieder aufsteht“, sagte ZDF-Kommentator Andreas Kürten, während Choi vor Freude weinte.

Im Rodeln sicherte Team Deutschland in der Mixed-Staffel die nächste Goldmedaille!

Mit 0,542 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierten Österreicher gewannen Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina souverän. Gastgeber Italien wurde Dritter (+0,849 Sekunden).

Damit hat Team Deutschland in jedem Rodel-Wettbewerb mindestens eine Medaille gewonnen.

Vor wenigen Minuten begann die Mixed-Staffel der Rodler – mit Olympiasiegern und Medaillengewinnern im Team, die gute Chancen auf das Podest haben.

Gold gewann Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf über 5000 Meter! Die Großnichte der Filmikone Gina Lollobrigida siegte vor Merel Conijn aus den Niederlanden und Ragne Wiklund aus Norwegen. Für die 35-Jährige war es die zweite Goldmedaille bei diesen Spielen.

Die Deutsche Maira Jasch belegte Platz acht, 14,77 Sekunden hinter der Siegerin.

Die deutschen Männer feierten im olympischen Curling ihren ersten Sieg. Mit 5:4 gewann das Team um Marc Muskatewitz gegen Norwegen.

Nach der unglücklichen Niederlage gegen Kanada (6:7) ist Deutschland wieder auf Kurs für die Top Vier.

Österreichs Alessandro Hämmerle wiederholte seinen Erfolg von 2022 und gewann das Snowboard-Cross-Finale. Silber ging an Kanadier Eliot Grondin, Bronze an Österreicher Jakob Dusek.

Zwei der vier deutschen Starter schieden bereits im Achtelfinale aus, Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten nach einer Kollision im Viertelfinale den Einzug ins Halbfinale.

Schwedens Frida Karlsson gewann nach ihrem Skiathlon-Sieg auch den 10 Kilometer Freistil mit großem Vorsprung.

Mit 46,6 Sekunden lag sie vor Landsfrau Ebba Andersson, die US-Amerikanerin Jessie Diggins holte Bronze.

Die deutschen Frauen spielten bei der Medaillenvergabe keine Rolle: Beste Deutsche war Pia Fink auf Platz 19.

Im Freestyle-Männer-Moguls wurde es extrem knapp: Australier Cooper Woods und Kanadier Mikael Kingsbury hatten dieselbe Punktzahl. Gold ging an Woods aufgrund besserer Turn-Punkte, Bronze an Japaner Ikuma Horishima.

Die Überraschung ist perfekt: Federica Brignone (35) gewann den Super-G in Cortina und sicherte sich Gold.

Die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor Frankreichs Romane Miradoli und der Österreicherin Cornelia Hütter durch und schrieb damit ihr persönliches Wintermärchen.

Nach einem schweren Unfall vor einem Jahr, bei dem sie mehrere Brüche und einen Kreuzbandriss erlitt, war ihre Olympia-Teilnahme lange fraglich. Nun triumphierte sie 315 Tage später zuhause in Cortina.

Schockmoment für Breezy Johnson (30)!

Beim Super-G stürzte die US-Amerikanerin, nachdem sie an einem Tor hängen blieb. Glücklicherweise konnte Johnson, die am Sonntag bereits Abfahrts-Gold gewonnen hatte, das Rennen aus eigener Kraft beenden.

Es scheint nichts Schlimmeres passiert zu sein.

Starke Leistung der deutschen Skeletonis nach dem zweiten von vier Läufen: Axel Jungk auf Platz zwei, Christopher Grotheer auf Rang drei. Felix Keisinger auf Position sechs hält Anschluss ans Podest.

Gesamtweltcupsieger Matt Weston führt mit zwei Bahnrekorden und 0,3 Sekunden Vorsprung auf Jungk.

Bitter: Emma Aicher schied im nebligen Super-G früh aus, obwohl sie große Hoffnungen auf eine Medaille hatte. Die zweifache Silbermedaillengewinnerin fädelte mit Startnummer 7 ein.

Kurz zuvor war auch Kira Weidle-Winkelmann nach einem Fahrfehler ausgeschieden. Weitere Favoritinnen wie Sofia Goggia und Ester Ledecka scheiterten ebenfalls. Lokalmatadorin Federica Brignone führt überraschend.

Die deutschen Skeletonis legten mit dem ersten Lauf den Grundstein für gute Ergebnisse: Jungk war nur 0,06 Sekunden hinter Matt Weston Zweiter, Grotheer und Keisinger auf Platz vier und sechs ebenfalls in Medaillenreichweite.

Vanessa Voigt, beste Deutsche im Biathlon-Einzel von Antholz mit Platz vier, wird im Netz stark kritisiert und zieht Konsequenzen.

„Viele sprechen kritisch über meine Lauf- und Schießzeiten, aber ich bin hier und verdammt stolz“, schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Trotz Trainingsrückständen zeigte sie ihre beste Leistung zum Saisonhöhepunkt.

Wegen der vielen negativen Nachrichten verlässt sie vorerst Instagram. „Mein Fokus liegt auf weiteren Medaillen – der Einzelwettkampf war erst die zweite Chance.“

Vladyslav Heraskevych (27) wurde vom Weltverband für den Skeleton-Wettbewerb bei Olympia ausgeschlossen.

Grund ist sein Helm mit Motiven verstorbener Sportkollegen, die Opfer des russischen Angriffs wurden.

Mehr dazu findet Ihr hier: „Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen“.

Tag sechs der Olympischen Spiele 2026 bringt ein volles Programm:

Heute stehen unter anderem der Super-G der Frauen, der 10-Kilometer-Langlauf der Frauen, das Snowboard-Cross-Finale der Männer sowie die Mixed-Staffel im Rodeln auf dem Plan.

Alle Entscheidungen des Tages gibt es hier: „Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 12. Februar“.

Die letzte Goldmedaille des Abends sicherten sich die Franzosen Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry im Eistanz vor den US-Amerikanern Madison Chock und Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier.

Wir verabschieden uns vom fünften Wettkampftag. Im Medaillenspiegel könnt Ihr sehen, welche Nationen derzeit vorne liegen.

Eine Medaillenentscheidung steht heute noch aus: Das Finale im Eistanz, allerdings ohne deutsche Beteiligung.

Tobias Wendl und Tobias Arlt profitierten im zweiten Durchgang von einem Fehler des führenden US-Duos und sicherten sich die Bronzemedaille!

Gold blieb – wie bei den Damen – in Italien. Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner jubelten, Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich holten Silber. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller wurde Vierter, Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA Sechster.

Die jungen US-Amerikaner starteten stark, waren auf Goldkurs, machten im Mittelabschnitt aber Fehler und fielen zurück. So sprang überraschend Wendl/Arlt auf das Podium.

Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen belegte der Niederländer nur Platz fünf. Gold ging in die USA.

Jordan Stolz gewann über 1000 Meter, Jenning de Boo aus den Niederlanden wurde Zweiter, Zhongyan Ning aus China Dritter.

Enttäuschend verlief der Abend für Deutschlands Medaillenhoffnung Finn Sonnekalb, der zwei Sekunden unter seiner Bestzeit blieb und Zwölfter wurde. Möglicherweise bremste ein Infekt den 18-Jährigen. Moritz Klein und Hendrik Dombek belegten die Plätze 15 und 16.

Der Chinese Lian Ziwen brachte den Niederländer Joep Wennemars durch einen Fahrfehler beim Außenbahnstart völlig aus dem Konzept.

Diese Szene kostete Wennemars wertvolle Sekunden und führte zu einer unschönen Eklat-Szene im Zielbereich.

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina sicherten sich Silber!

Gold gewannen die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer mit 0,120 Sekunden Vorsprung, Bronze ging an Selina Egle und Lara Michaela Kipp aus Österreich (+0,259 Sekunden).

Eitberger und Matschina zeigten einen starken zweiten Lauf, doch das beste Team des Abends blieb fehlerfrei und siegte. Die Freude bei allen sechs Medaillengewinnern war groß.

Die deutschen Doppelsitzer-Duos Toni Eggert/Florian Müller und Tobias Wendl/Tobias Arlt kämpfen ebenfalls um Edelmetall.

Nach dem ersten Durchgang liegen Eggert/Arlt auf Rang vier, Wendl/Arlt sind Fünfte. Marcus Mueller/Ansel Haugsjaa aus den USA führen, dahinter folgen Österreich und Italien auf dem Podest.

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina sind im Doppelsitzer-Finale auf Platz zwei.

Sie verloren beim Start etwas Zeit durch eine Berührung der Bande, liefen unten aber umso besser. Die Italienerinnen Vötter/Oberhofer führen, der Rückstand der Deutschen beträgt nur 0,022 Sekunden. Österreich ist derzeit Dritter.

Die ersten Durchgänge im Doppelsitzer sind gestartet, ab 18:53 Uhr und 19:40 Uhr folgt der zweite Durchgang mit den Entscheidungen.

Bei den Frauen kämpfen Eitberger/Matschina um Gold, bei den Männern haben Wendl/Arlt und Eggert/Müller Medaillenchancen.

Elizabeth Lemley gewinnt Olympiagold auf der Buckelpiste im Livigno Snow Park! Die 20-jährige US-Amerikanerin siegte vor ihrer Teamkollegin Jaelin Kauf und der Französin Perrine Laffont.

Nach einem Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im Dezember zurück – nun triumphierte sie überraschend in Italien.

Große Sorgen um die Chinesin Liu Jiayu! Bei der Halfpipe der Frauen stürzte die 33-Jährige schwer und wurde minutenlang behandelt.

Als sie einen „Frontside 900“ landen wollte, verlor sie das Gleichgewicht, schlug mit dem Kopf auf die Piste und blieb regungslos liegen. Fans hielten den Atem an, Sanitäter versorgten sie rund acht Minuten, bevor sie auf einer Trage abtransportiert wurde.

Über den aktuellen Zustand der Weltmeisterin von 2019 liegen noch keine Informationen vor.

Die Französinnen dominierten das Biathlon-Einzel der Frauen über 15 Kilometer! Julia Simon gewann Gold, Lou Jeanmonnot Silber. Lora Hristova aus Bulgarien wurde Dritte.

Vanessa Voigt wurde Vierte, Janina Hettich-Walz belegte Rang acht.

Franzi Preuß lief nicht rund: Ein Fehler beim letzten Schießen und mehr als zwei Minuten Rückstand bedeuteten Platz zehn. Dabei war sie lange auf Medaillenkurs.

Die Goldmedaille im Langlauf über 10 Kilometer ging an Norwegen! Jens Lurås Oftebro sackte erschöpft ins Ziel, Silber gewann der Österreicher Johannes Lamparter, Bronze sicherte sich Eero Hirvonen aus Finnland.

Vinzenz Geiger war lange in der Spitzengruppe, belegte letztlich Platz zehn, hinter seinem deutschen Teamkollegen Johannes Rydzek (Achter). Julian Schmid wurde 14.

Der 24-jährige Schweizer Franjo von Allmen krönte sich wahrscheinlich zum König der Winterspiele. Mit 0,13 Sekunden Vorsprung bezwang er den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle.

Marco Odermatt (28), vor den Spielen als Favorit gehandelt, wurde Dritter.

Franjo von Allmen ist erst der dritte Skifahrer, der drei Goldmedaillen bei ein und denselben Olympischen Spielen holte – in legendärer Gesellschaft mit Toni Sailer und Jean-Claude Killy.

Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams beim Mixed-Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska in sozialen Medien heftig angefeindet.

„Mir ist klar, dass mein Sprung uns den Einzug in die zweite Runde gekostet hat. Ich hatte Angst. Ich wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht geklappt“, sagte die junge Skispringerin nach einem Sprung von nur 82 Metern.

Die Wutkommentare im Netz trafen sie jedoch unvorbereitet.

Schock bei den Olympischen Spielen: Der australische Snowboard-Cross-Fahrer Cam Bolton (35) stürzte am Montagabend schwer im Training und ist für die Spiele sicher raus.

Das Australische Sportinstitut bestätigte den heftigen Unfall. Am Dienstag hatte Bolton Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich, wurde daraufhin für eine CT-Untersuchung in die Olympia-Poliklinik gebracht.

Die Diagnose: Zwei stabile Halswirbelfrakturen. Er wurde sofort in ein Krankenhaus in Mailand verlegt.

Während im Damen-Eishockey und Eiskunstlauf der Männer noch gespielt wird, verabschieden wir uns vom vierten Wettkampftag, an dem Julia Taubitz mit ihrem dritten Goldmedaillensieg für Team Deutschland glänzte.

Deutschland kletterte im Medaillenspiegel zwischenzeitlich auf Rang zwei, hinter Norwegen mit sechs Goldmedaillen.

Leider knapp: Das deutsche Skisprung-Team um Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Raimund verpasste mit nur einem halben Meter Rückstand das Podest und wurde Vierter.

Slowenien um Domen und Nika Prevc gewann souverän Gold, Norwegen holte Silber.

Im Mixed-Team-Skispringen hoffen die Deutschen auf eine weitere Medaille nach Philipp Raimunds Gold.

Aktuell sieht es für Olympiasieger Raimund, Agnes Reisch, Felix Hoffmann und Selina Freitag allerdings nicht nach dem Treppchen aus. Raimund springt als Schlussmann noch, die Slowenen liegen auf Goldkurs.

Rennrodlerin Julia Taubitz aus Annaberg-Buchholz verteidigte auch im vierten Lauf ihre Führung im Frauen-Einsitzer.

Mit Tränen im Gesicht und der deutschen Flagge im Rücken freute sich die 29-Jährige über ihren ersten Olympiasieg. Sie gewann mit 0,918 Sekunden Vorsprung in 3:30,625 Minuten vor der Lettin Elina Bota. Bronze ging an die US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957 Sekunden).

Julia Taubitz hat weiter beste Chancen auf ihr erstes Olympia-Gold: Nach drei von vier Läufen führt sie mit 0,704 Sekunden Vorsprung vor der Lettin Elina Bota.

Sie profitierte von einem großen Fehler ihrer Landsfrau Merle Fräbel, die direkt am Start den Schlitten verriss und nun um eine Medaille bangen muss.

Die Entscheidung fällt im letzten Lauf ab 18:50 Uhr.

Das Spiel um Platz drei im Curling-Mixed-Wettbewerb ist entschieden: Italien bezwang Großbritannien mit 5:3 und sicherte sich eine weitere Medaille.

Das Finale zwischen Schweden und den USA beginnt um 18:05 Uhr.

Philipp Nawrath verpasste im Biathlon-Einzel mit einem Fehler als Fünfter knapp die Medaillen.

Der fehlerfreie Dominator Johan-Olav Botn gewann Gold, hinter ihm belegten Éric Perrot aus Frankreich und Sturla Holm Lægreid aus Norwegen das Podium.

David Zobel wurde mit zwei Fehlern 21., Lucas Fratzscher (ebenfalls zwei Fehler) 23. Philipp Horn schoss sechsmal daneben und wurde 40.

Kira Weidle-Winkelmann legte als Sechste in der Abfahrt gut vor, Emma Aicher glänzte mit einer großartigen Slalomleistung und holte Silber in der Team-Kombination!

Die 22-Jährige fuhr die beste Slalomzeit und überholte mehrere Teams. Das deutsche Duo musste sich nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber knapp geschlagen geben (0,05 Sekunden). Bronze ging an die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.

Für Aicher war es die zweite Medaille dieser Spiele nach Silber in der Abfahrt. Weidle-Winkelmann feierte ihre erste Olympia-Medaille – ausgerechnet auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin wurde.

In einem von Stürzen geprägten Wettbewerb sicherte sich Birk Ruud den Olympiasieg. Keiner konnte seinen starken ersten Lauf toppen, der Norweger stürzte im letzten Durchgang selbst. Silber gewann US-Amerikaner Alex Hall, Bronze ging an Luca Harrington aus Neuseeland.

Für Ruud war es bereits die zweite Olympia-Goldmedaille, nach dem Big-Air-Sieg 2022 in Peking.

Die ersten Shorttrack-Medaillen sind vergeben: Gastgeber Italien gewann die Mixed-Team-Staffel vor Kanada und Belgien.

Ein deutsches Team war nicht dabei.

Im Mixed-Teamskispringen verzichten die deutschen Springer auf Fahnenträgerin Katharina Schmid. Stattdessen setzen die Trainer auf Selina Freitag und Agnes Reisch, die im Normalschanzenwettbewerb vor Schmid rangierten.

Das Quartett wird ergänzt durch Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.

Favoritensieg im Langlauf-Sprint der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann Gold vor Ben Ogden aus den USA und Oskar Opstad Vike aus Norwegen.

Beste Deutsche war Jan Stoelben im Viertelfinale, während Janosch Brugger schon in der Qualifikation ausschied.

Schwedinnen dominierten das Finale des Langlauf-Sprints mit einem Podiumstriple: Linn Svahn vor Jonna Sundling und Maja Dahlqvist.

Für Coletta Rydzek und Laura Gimmler ist der Sprint im Halbfinale beendet. Sie belegten Plätze drei und vier ohne Zeitqualifikation fürs Finale.

Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen: Laura Gimmler und Coletta Rydzek erreichten das Sprint-Halbfinale.

Gimmler wurde Zweite in ihrem Viertelfinale, Rydzek gewann ihren Lauf. Sofie Krehl schied knapp aus.

Kira Weidle-Winkelmann führte das deutsche Team in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Platz sechs.

Sie hatte 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson. Bis zum Slalom soll Emma Aicher den Rückstand wettmachen.

Eigentlich hätte Philipp Raimund sein Gold gerne mit dem Norweger Marius Lindvik gefeiert, doch die Freundschaft zerbrach wegen eines Anzugs-Skandals 2025.

Mehr dazu unter: „Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft mit Konkurrenten nach – wie ins Gesicht gespuckt“.

Die Olympischen Spiele 2026 wurden spektakulär eröffnet, doch der italienische Sender Rai sorgte für Pannen bei der Übertragung, die größere Aufmerksamkeit erregen.

Sportchef Paolo Petrecca erkannte viele Beteiligte der Show nicht, verwechselte unter anderem die Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Sängerin Mariah Carey. Auch IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hielt er für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten.

Als Reaktion kündigte die Rai-Sportredaktion nach den Spielen einen dreitägigen Streik an. Gewerkschaften kritisierten Petrecca scharf und warfen ihm vor, dem Sender, den Zuschauern und Sportjournalisten geschadet zu haben.

Die italienische Opposition sieht in dem Eklat ein Zeichen, dass politische Loyalität bei Rai wichtiger sei als fachliche Kompetenz.

Freudige Nachricht bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler wurde am Montag überraschend Vater.

Die Geburt erlebte er auf besondere Weise: „Per WhatsApp bei der Geburt dabei! Olympia-Star wurde durch Anruf geweckt, dann ging alles ganz schnell“.

Drei der vier deutschen Langläuferinnen haben die Qualifikation im Sprint überstanden: Laura Gimmler (17.), Sofie Krehl (21.) und Coletta Rydzek (24.). Katherine Sauerbrey schied aus.

Im Viertelfinale sprinten die Athletinnen nun in direkten Duellen mit sechs Teilnehmerinnen pro Lauf.

Spätabendlich meldete Lindsey Vonn sich mit einem emotionalen Statement auf Instagram.

Mehr dazu findet Ihr hier: „Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort – Das ist ihre Diagnose“.

Nach Philipp Raimunds Gold am dritten Wettkampftag richten sich die Blicke auf Dienstag, an dem Deutschland erneut Medaillenchancen hat.

Die besten Aussichten gibt es im Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit auf Gold- bzw. Silberkurs liegen. Der letzte Lauf startet um 18:34 Uhr in Cortina.

Raimund will am Abend nachlegen, wenn um 18:45 Uhr der Mixed-Wettbewerb ansteht. Im Ski-Alpin treten Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann in der Team-Kombination an (10:30 Uhr Abfahrt, 14 Uhr Slalom).

Auch die Biathlon-Herren im Einzel (13:30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale 13:13 Uhr) haben Außenseiterchancen. Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier.

Während im Damen-Eishockey das vierte Gruppenspiel zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns heute mit dem „Wunder von Gold-Hille“.

Deutschland kletterte dadurch auf Rang vier im Medaillenspiegel.

Philipp Raimund gewann die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen.

Der 25-Jährige siegte in Predazzo von der Normalschanze. Der Erfolg war eine Überraschung, denn Raimund hatte zuvor noch keinen Weltcup-Sieg eingefahren.

Am Montagabend verwies er mit 270,4 Punkten den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido auf die Plätze zwei und drei. Im TV sagte Raimund strahlend: „Ich wusste, es wird weit. Es ist unglaublich.“

Mehr zum „Gold-Hille“ lest Ihr hier: „Sein erster Sieg ist goldwert: Raimund kann sein Glück kaum fassen“.

Deutschland hat am Dienstag große Chancen auf erneutes Gold im Rodeln. Julia Taubitz und Merle Fräbel liegen nach zwei von vier Läufen deutlich vorne und liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Taubitz hat 61 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Fräbel.

Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Snowboard der Frauen.

Annika Morgan wurde in der Qualifikation 13. und verpasste den Einzug ins Finale knapp.

Die deutschen Eishockey-Frauen dürfen weiter auf das Erreichen des Olympia-Viertelfinales hoffen.

Im dritten Gruppenspiel gewann das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod nach Verlängerung 2:1 gegen Frankreich, nachdem zuvor Japan klar mit 5:2 besiegt wurde.

Das Team verpasste viele klare Chancen, doch Laura Kluge brachte es kurz vor der Pause in Führung. Frankreich glich im letzten Drittel aus, doch Katarina Jobst-Smith erzielte in der Verlängerung den Siegtreffer.

Das Glamourgirl auf dem Thron: Jutta Leerdam sicherte den Niederlanden die erste Medaille.

Im Eisschnelllauf über 1000 Meter gewann die 27-Jährige vor Teamkollegin Femke Kok und stellte mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf.

Bronze holte Miho Takagi aus Japan, die 2020 und 2023 Weltmeisterin auf dieser Strecke war.

Die Entscheidung über 1000 Meter im Eisschnelllauf der Frauen beginnt jetzt.

Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA zählen zu den Medaillenkandidatinnen.

Anna Ostlender (23) ist die einzige deutsche Starterin, hat jedoch nur Außenseiterchancen.

Rührende Worte: Nach ihrem schweren Sturz in der Abfahrt von Cortina d'Ampezzo richtete Trainer Aksel Lund Svindal (42) einen emotionalen Appell an Lindsey Vonn (41).

Er schrieb auf Instagram: „Lindsey, du bist unglaublich mutig und inspirierst uns alle, die mit dir arbeiten.“

Vonn war nur zwölf Sekunden gefahren, bevor sie an einem Tor hängenblieb und stürzte, dabei brach sie sich das linke Bein.

Gleich geht es für die Frauen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft aufs Eis.

Im dritten Gruppenspiel tritt das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod um 16:40 Uhr gegen Frankreich an.

Mit einem Sieg könnte das DEB-Team den nächsten wichtigen Schritt Richtung Viertelfinale machen.

Simon Jocher und Linus Straßer verpassten das Podest in der alpinen Team-Kombination.

Jocher wurde in der Abfahrt Elfter, Straßer verbesserte die Position nur um einen Platz.

Abfahrts-Sieger Franjo van Allmen (Schweiz) gewann mit Partner Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg. Silber ging an Marco Odermatt/Loic Mellarc (Schweiz) und Vincent Kriechmayr/Manuel Feller (Österreich).

Im Ski-Freestyle verteidigte Mathilde Gremaud ihren Olympiasieg zum zweiten Mal in Folge. Eileen Gu aus China wurde Zweite, Megan Oldham aus Kanada Dritte.

Deutsche Athletinnen fehlten wegen der Verletzung von Muriel Mohr beim Training.

Justus Strelow wird nicht im Einzel starten, obwohl er einer der besten Schützen im Weltcup ist. Der DSV setzt stattdessen auf Nawrath, Horn, Zobel und Fratzscher.

Sportdirektor Felix Bitterling erklärte, dass das lange Einzelrennen nicht zu Strelows Läuferprofil passe, und dass man ihn für die Staffelwettbewerbe brauche.

Strelow habe die Entscheidung „wie ein Teamplayer“ akzeptiert. Bereits bei den vergangenen Weltmeisterschaften hatte er das Einzel ausgelassen, um für die Staffel fit zu sein.

Die Team-Kombination der Männer läuft: Nach der Abfahrt liegen Jocher und Straßer auf Platz elf.

Jocher war 1,33 Sekunden langsamer als Tagesschnellster Giovanni Franzoni (Italien). Straßer, einer der besten Slalomläufer der Welt, hat im Slalom (14 Uhr) noch Chancen, das Team nach vorne zu bringen.

Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland den kompletten Medaillensatz! Auch am Montag könnten weitere Goldmedaillen folgen.

Bei den Männern im Skispringen von der Normalschanze (19 Uhr) hat Philipp Raimund gute Karten, obwohl er noch nie einen Weltcup gewann. In dieser Saison stand er fünfmal auf dem Podium und belegte beim letzten Training die Plätze 1, 1 und 2.

Auch Felix Hoffmann hat Medaillenchancen.

Den vollständigen Wettkampfplan findet Ihr hier.

Beim Mixed-Eiskunstlauf klirren die Kufen unter den Augen von Tennisstar Novak Djokovic und Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix. Team Deutschland freut sich über Medaillen.

Gold-Rodler Max Langenhan stach am zweiten Wettkampftag hervor. Emma Aicher war knapp Zweite in der Abfahrt, und die Mixed-Biathlonstaffel gewann Bronze. Allerdings überschattete Lindsey Vonns schwere Verletzung die Spiele.

Eine Übersicht aller Gewinner findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

Die deutsche Biathlon-Bronzefeier läuft noch, doch die Medaillen sind offenbar nicht besonders robust.

Justus Strelow ließ beim Freudensprung seine Medaille vom Band fallen, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

„Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?“, fragte der Verband scherzhaft. Hoffentlich blieb der glänzende Teil heil!

Rennrodler Max Langenhan bescherte Team Deutschland im Einzel der Männer das erste Gold bei den Winterspielen in Italien!

Alles zum Triumph des Thüringers lest Ihr hier: „Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan rast zum Olympiasieg“.

Mit einer olympischen Rekordzeit von 6:03,95 Minuten sicherte sich Sander Eitrem den Sieg über 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf.

Der Norweger ließ Metodej Jilek aus Tschechien um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Starter hatten nichts mit der Medaillenvergabe zu tun, erreichten aber gute Plätze (Gabriel Groß 10., Felix Maly 16., Fridtjof Petzold 19.).

Nach Lindsey Vonns schwerem Sturz gab ihr Trainer Alexander Hödlmoser ein erstes Update.

Mehr dazu hier: „Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update“.

Max Langenhan stellte am ersten Wettkampftag drei Bahnrekorde im Rodeln in Cortina auf und liegt vor dem letzten Lauf mit fast drei Zehntelsekunden Vorsprung an der Spitze.

Der Olympiasieger von 2010 und 2014 Felix Loch liegt nur auf Platz acht, Timon Grancagnolo ist Zehnter.

Nach dem Gewinn der Mixed-Bronzemedaille zeigte Vanessa Voigt im Biathlon große Emotionen.

Die 28-Jährige erinnerte sich an das schwere Jahr: „Passiert das wirklich? Nach Staffel-Bronze flossen bei Biathlon-Star die Tränen“.

Die deutschen Snowboarder verpassten eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich. Ramona Hofmeister schied nach einem Sturz im Viertelfinale aus.

Gold holten Zuzana Maderova aus Tschechien und Benjamin Karl aus Österreich.

Was für eine dramatische Staffel mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett mit Strelow, Nawrath, Voigt und Preuß gewann Bronze hinter Frankreich und Italien.

Siebenmal blieben die Deutschen fehlerfrei, doch Schlussläuferin Preuß ließ beim finalen Schießen eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde. Glücklicherweise hatte Norwegens Maren Kirkeeide mehr Probleme, so reichte es dennoch für das Podium.

Nach Silber für Emma Aicher war es die zweite Medaille des Tages für Deutschland.

Als Lindsey Vonn schwer stürzte, waren Familienmitglieder vor Ort, darunter ihre Schwester Karin Kildow.

Mehr dazu: „Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: ‚Kein gutes Zeichen‘“.

Kommt eine Biathlon-Sensation? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podest, doch zur Halbzeit sieht es gut aus.

Startläufer Justus Strelow und Philipp Nawrath schossen beide fehlerfrei, sodass beim Wechsel auf die Frauen Platz zwei hinter Norwegen stand – vor Frankreich und Italien.

Vanessa Voigt und Franziska Preuß gehören nun zum Kampf um die Medaille.

Keine Überraschung beim Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo gewann den Wettkampf über 2x10 Kilometer und seinen sechsten Olympiasieg.

Martin Løwstrøm Nyenget wurde Dritter, Mathis Desloges Silber. Bester Deutscher war Friedrich Moch auf Platz 26.

Drei deutsche Snowboarder erreichten das Finalfeld der besten 16 im Parallel-Riesenslalom.

Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister (2018 Olympia-Bronze) und Cheyenne Loch weiter, bei den Männern schaffte nur Elias Huber das Achtelfinale, Stefan Baumeister schied aus.

Nach fast 20-minütiger Unterbrechung gewann Emma Aicher Silber im alpinen Super-G, nur 0,04 Sekunden hinter Gold.

Gold ging an Breezy Johnson (USA), Bronze an Lokalmatadorin Sofia Goggia. Kira Weidle-Winkelmann wurde Neunte.

Nach einer Viertelstunde konnte Lindsey Vonn abtransportiert werden.

Ein Helikopter brachte sie ins nächstgelegene Krankenhaus.

Lindsey Vonn lag noch auf der Piste, als der Helikopter zur Abholung anrückte – die Bilder wirkten dramatisch.

Vonn stürzte früh im Rennen, nachdem sie mit der Hand an einem Tor hängen blieb und fiel schwer auf die Piste – nach einem Kreuzbandriss.

Emma Aicher zeigte eine starke Abfahrt und wurde Zweite, nur vier Hundertstel hinter Weltmeisterin Breezy Johnson.

Reicht das fürs Podest? Nun heißt es zittern.

Am ersten Wettkampftag kam es zu Ausschreitungen bei Protesten in Mailand.

Mehr dazu: „Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten“.

Die Vorläufe im Parallel-Riesenslalom der Snowboarder laufen, um 11:30 Uhr folgt die erste Medaillenentscheidung des Tages – die Abfahrt der Frauen. Deutschland hat heute mehrere heiße Eisen im Feuer.

Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann haben in der Abfahrt gute Chancen, bei den Snowboardern kommen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister mit Medaillenchancen ins Finale. Max Langenhan liegt im Rodel-Einsitzer der Männer auf Goldkurs, und die Biathlon-Mixedstaffel hat Außenseiterchancen.

Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.

Auch beim Snowboard Big-Air wurden Medaillen vergeben: Gold und Silber gingen nach Japan, Bronze an China.

Favorit Hiroto Ogiwara blieb leer, dafür gewannen Kira Kimura und Ryoma Kimata. Yiming Su holte Bronze.

Norwegerin Anna Odine Stroem überraschte beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze und gewann Gold.

Sie setzte sich mit 1,1 Punkten Vorsprung gegen Favoritin Nika Prevc durch, Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.

Beste Deutsche war Selina Freitag als Siebte, Katharina Schmid enttäuschte mit Platz 16, Agnes Reisch wurde Neunte. Juliane Seyfarth schied früh aus.

Felix Loch (36) enttäuschte bei der Halbzeit der Rodel-Einsitzer-Männer mit Rang acht.

Besser machte es Max Langenhan (26) aus Friedrichroda, der mit Bahnrekord in Cortina das Feld anführt.

An ihrem 35. Geburtstag sicherte sich Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen.

Im Eisschnelllauf über 3000 Meter stellte sie mit 3:54,28 Minuten einen olympischen Rekord auf und ließ Ragne Wiklund (Norwegen) und Valérie Maltais (Kanada) hinter sich.

Favoritin Joy Beune (Niederlande) wurde nur Vierte.

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind gefallen. Ab ca. 16:10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.

In Mailand starten die Frauen über 3000 Meter.

Aus deutscher Sicht sind die Medaillenchancen gering, Josie Hofmann (29) ist die einzige deutsche Starterin.

Im Norden Italiens wurden an drei Stellen am Eisenbahnnetz Schäden gemeldet.

Die Ermittler schließen einen Sabotageakt nicht aus, Anti-Terror-Experten wurden hinzugezogen.

Mehr dazu hier: „Sabotage? Schäden am Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt“.

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiter auf das Olympia-Viertelfinale hoffen.

Nach der Auftaktpleite gegen Schweden setzte sich das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod deutlich mit 5:2 gegen Japan durch – der erste Olympia-Sieg seit zwölf Jahren.

Bereits nach 44 Sekunden traf Kapitänin Daria Gleißner, bevor Emily Nix (9.) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) auf 3:0 erhöhten.

Hadraschek-Eisenschmid (26.) und Laura Kluge (31.) bauten die Führung weiter aus. Japan verkürzte zwar noch, doch es blieb beim klaren Sieg.

Doppel-Erfolg für Schweden!

Frida Karlsson gewann den Skiathlon der Langläuferinnen, Teamkollegin Ebba Andersson holte Silber, Heidi Weng aus Norwegen wurde Dritte.

Die deutschen Frauen blieben ohne Podestplatz: Pia Fink wurde 13., Katharina Hennig Dotzler 30.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) besuchte das Olympische Dorf und wünschte Team Deutschland viel Erfolg.

Er hofft, dass sich die harte Vorbereitung in guten Plätzen und Medaillen auszahlt.

Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) umfasst auch Cortina d’Ampezzo und Antholz.

Von Bormio geht es weiter nach Tesero.

Im Val di Fiemme startete der Frauen-Skiathlon über 20 Kilometer mit Medaillenentscheidungen.

Die erste Medaille des Tages ging an den Schweizer Franjo von Allmen, der das Abfahrtsrennen auf der Stelvio-Piste in Bormio gewann.

Silber und Bronze gingen an die Italiener Giovanni Franzoni und Dominik Paris.

DSV-Fahrer Simon Jocher wurde 21., verpasste eine Top-20-Platzierung.

Als einziger Deutscher liegt Simon Jocher nach der Abfahrt auf Platz 19.

Damit wäre es seine zweitbeste Platzierung der Saison. Nun heißt es hoffen, dass ihn die nachfolgenden Fahrer nicht noch verdrängen.

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach der Abfahrt vor den Italienern Giovanni Ranzoni und Dominik Paris.

Simon Jocher ist der einzige deutsche Starter in der Abfahrt, hat als 28. Starter aber nur Außenseiterchancen auf eine Medaille.

Schreckmoment für Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel geriet der Franzose ins Schleudern und stürzte. Glücklicherweise konnte er sich wieder aufrappeln und blieb offenbar unverletzt.

Jetzt starten die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe und damit die erste Medaillenentscheidung der Spiele.

Wir sind gespannt, wer das erste Gold gewinnt.

Nach der Eröffnungsfeier am Freitag beginnt heute der eigentliche Wettkampfstart.

Nach drei Tagen mit Vorrunden und Qualifikationen fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen, beginnend mit der Herrenabfahrt um 11:30 Uhr.

Auch Deutschland hat gute Chancen: Um 18:45 Uhr startet der Normalschanzen-Wettbewerb der Skispringerinnen mit drei deutschen Athletinnen.

Den vollständigen Zeitplan findet Ihr hier.

Gänsehaut pur!

Zeitgleich entzündeten die Ski-Stars Deborah Compagnoni, Alberto Tomba und Sofia Goggia die olympischen Feuer in Mailand und Cortina.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind offiziell eröffnet.

Die Spannung steigt: Gleich wird das olympische Feuer entzündet – gleichzeitig in Mailand am Friedensbogen und in Cortina auf der Piazza Dibona.

Im San-Siro-Stadion wird die Fahne gehisst, begleitet von Sängerin Cecilia Bartoli und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

Mehrere Friedensbotschafter tragen die Olympia-Flagge ins Zentrum des Stadions.

Der Moment ist da: Die Fackelträger ziehen ins Stadion ein, begleitet von Tenor Andrea Bocelli, der „Nessun dorma“ singt.

Das Entzünden der Feuer steht bevor.

Nach den Reden von Giovanni Malagò und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry verkündet Italien Präsident Sergio Mattarella die Eröffnung der Olympischen Winterspiele.

Das Highlight des Abends rückt näher.

Die Eröffnungsrede und eine Zeitreise durch die Geschichte der Winterspiele folgen, moderiert von Schauspielerin Sabrina Impacciatore.

Übrigens: 1924 fanden die ersten Olympischen Winterspiele im französischen Chamonix statt.

Zum Schluss wird es laut: Das Gastgeberland betritt die Bühne. Die Athleten strahlen vor Freude, das Publikum jubelt.

Belgien musste bei der Eröffnungsfeier einen Rückschlag hinnehmen: Fahnenträger Maximilien Drion verpasste den Auftritt aufgrund von Zugproblemen.

Wir sind bei den Ländern mit S.

Die Schweiz trat nicht in voller Besetzung an, da ein Norovirus im Eishockey-Frauenteam ausbrach.

Als Vorsichtsmaßnahme verzichtete das Team auf die Eröffnungsfeier.

Endlich ist es so weit: Leon Draisaitl führt die deutschen Olympia-Athleten beim Einmarsch ins San-Siro-Stadion an, parallel führt Skispringerin Katharina Schmid die deutsche Delegation in Predazzo an.

Die auffälligen Ponchos sorgten für gemischte Reaktionen.

Nach rund 20 Minuten sind die Länder bis zum Buchstaben C eingetroffen.

Deutschland tritt als „Germania“ an 32. Stelle ein.

Brasilien überraschte mit einem kurzen Tanz beim Einmarsch und sorgte für Stimmung.

Nun liegt der Fokus voll auf den Athleten der 25. Olympischen Winterspiele.

Der Einmarsch beginnt traditionell mit Griechenland, danach folgen die Teams in der Gastgeber-Alphabetsprache.

Zeit für Poesie!

Der italienische Schauspieler Pierfrancesco Favino trug das Gedicht „L’Infinito“ von Giacomo Leopardi vor.

Im San-Siro-Stadion wurde die italienische Nationalhymne gespielt, gleichzeitig wurden in den anderen Veranstaltungsorten die Flaggen gehisst.

Mode-Ikone Giorgio Armani wurde mit einer Showeinlage gewürdigt.

US-Popstar Mariah Carey sang früh bei der Zeremonie den Italo-Hit „Volare“.

Die italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis trat ebenfalls auf, begleitet von bunt kostümierten Tänzern und überdimensionierten Farbtuben.

Das Stadion verwandelte sich in eine Galerie mit tanzenden Skulpturen.

Die Eröffnungsfeier begann – trotz festlicher Atmosphäre war das Stadion nur zu zwei Dritteln gefüllt, vermutlich wegen hoher Ticketpreise.

130 deutsche Athleten nehmen an der Zeremonie teil, die jedoch dezentral an vier Orten stattfindet.

So können die Sportler an ihren Wettkampfstätten bleiben.

In etwa einer Stunde beginnt die große Eröffnungsfeier mit Live-Übertragung im Ersten.

Kommentatoren sind Tom Bartels und Italien-Experte Giovanni di Lorenzo. Die Feier findet auch in Cortina, Predazzo und Livigno statt.

Wer möchte, kann das Spektakel bei Eurosport schauen oder hier im XXL-Olympia-Ticker verfolgen.

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Deutschlands Freestyle-Skierin verletzte sich beim Slopestyle-Training.

Der DOSB teilte mit, dass Mohr einen „eingeklemmten Meniskuslappen“ im linken Knie erlitt und sich einer Arthroskopie unterzog.

Der behandelnde Arzt sieht das Knie stabil und geht von vollständiger Belastbarkeit in wenigen Tagen aus, sofern die Heilung gut verläuft.

Das Training am Donnerstag fiel wegen Schneefalls aus, am Freitag fuhr Kira Weidle-Winkelmann erstmals die Piste in Cortina.

Sie lieferte die drittschnellste Zeit, kritisierte jedoch die Präparierung der Strecke als unnötig gefährlich.

Weidle-Winkelmann hatte 2021 WM-Silber in Cortina gewonnen.

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen war durch Unterbrechungen geprägt.

Emma Aicher hatte Probleme mit der Strecke und verpasste einige Tore, Kira Weidle-Winkelmann zeigte starke Performance.

Lindsey Vonn wirkte trotz Kreuzbandriss souverän. Eine Medaille scheint möglich.

Österreichs Daniel Hemetsberger (34) zeigte große Kampfgeist: Nach schwerem Sturz ohne Helm stand er erneut auf der Piste und fuhr auf den zweiten Platz.

Nach dem positiven Dopingtest von Rebecca Passler stellte sich der italienische Sportdirektor hinter die Athletin.

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Das zweite Abfahrtstraining der Frauen hatte mit Unterbrechungen zu kämpfen, unter anderem durch Nebel.

Auch Lindsey Vonns Start wird mit großer Spannung erwartet.

Die deutschen Bob-Topfavoriten Francesco Friedrich und Johannes Lochner nehmen nicht an der Eröffnungsfeier teil und reisen vorzeitig ab.

Grund ist Platzmangel im Athletendorf, da Betten für Sportler mit früheren Wettkämpfen benötigt werden.

Bevor sie überhaupt auf der Eisfläche standen, sah sich Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) heftiger Kritik ausgesetzt.

Mehr dazu: „‚Wie eine Diva‘: Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger“.

Norwegens Skispringer Johann André Forfang (30) trauert um seinen verstorbenen Vater Hugo.

Er verschob die Beerdigung, um seinen letzten Wunsch zu erfüllen.

Heute wird die Eröffnungsfeier im Mailänder San Siro stattfinden und die Olympischen Spiele offiziell eröffnet.

Da die Wettkämpfe über ganz Norditalien verteilt sind, gibt es weitere Feierlichkeiten in Cortina, Livigno und Predazzo.

Wettkämpfe finden bereits seit Mittwoch statt, erste Medaillenentscheidungen gibt es am Samstag um 11:30 Uhr mit der Herrenabfahrt in Bormio.

Felix Hoffmann (28) überzeugte beim ersten Training auf der Normalschanze in Predazzo mit Podestplätzen.

Philipp Raimund (25) zeigte ebenfalls starke Leistungen, der zweifache Olympiasieger Andreas Wellinger (30) belegte Plätze im Mittelfeld.

Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) verpasste das Big-Air-Finale nach Qualifikationsproblemen.

Am Mittwochabend absolvierten die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training.

Katharina Schmid belegte Plätze im hinteren Mittelfeld, Selina Freitag konnte sich noch nicht vorne platzieren.

Agnes Reisch überzeugte als Beste mit soliden Sprüngen. Juliane Seyfarth blieb im hinteren Bereich.

Das für heute angesetzte Eishockey-Gruppenspiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada wurde wegen Norovirus-Ausbruchs bei Finnland verschoben.

Das Spiel wird am Donnerstag nachgeholt.

Auftakt-Niederlage für die deutschen Eishockey-Frauen: 1:4 gegen Schweden.

Katarina Jobst-Smith traf früh, doch Schweden dominierte und gewann durch mehrere Tore klar.

Im Abfahrtstraining kam es zu weiteren Stürzen, darunter bei ÖSV-Star Daniel Hemetsberger.

Er verlor die Kontrolle, stürzte heftig und erlitt Verletzungen im Gesicht und am Auge.

Im Olympischen Dorf in Mailand wurden mutwillig zahlreiche Sanitäranlagen beschädigt – offenbar Sabotage.

Die Schäden wurden erst nach Wasserschäden entdeckt. Zugang zum Dorf ist streng kontrolliert, Überwachungskameras sollen helfen.

Die ersten vier Spiele im Curling-Mixed-Wettbewerb sind beendet, die Favoriten Schweden, Großbritannien, Kanada und Schweiz gewannen zum Auftakt.

Ein Stromausfall im Olympiastadion von Cortina unterbrach den Wettbewerb für wenige Minuten.

Die Mixed-Curling-Teams starteten zwei Tage vor der Eröffnungsfeier in den Wettkampf.

Die Entscheidung, wer die deutschen Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier sein werden, ist gefallen: Leon Draisaitl und Katharina Schmid.

Das Duo setzte sich in einer Online-Abstimmung gegen weitere Kandidaten durch.

Sie treten die Nachfolge von Claudia Pechstein und Francesco Friedrich an.

Zwei Tage vor den Winterspielen wurde Italien Ziel mutmaßlicher russischer Hackerangriffe.

Außenminister Antonio Tajani bestätigte, dass Cyberangriffe auf das Außenministerium und auf olympische Einrichtungen abgewehrt wurden. Die Angriffe sollen russischen Ursprungs sein.

Vor dem offiziellen Start stürzte Skirennfahrer Fredrik Möller (25) im Abfahrtstraining schwer und musste mit dem Helikopter abtransportiert werden.

Die ersten Wettkämpfe begannen bereits vor der Eröffnungsfeier – die Curling-Mixed-Team-Vorrundenspiele am Mittwochabend.

Die Internationale Test-Agentur (ITA) nahm in den sechs Monaten vor den Spielen mehr als 7.100 Dopingproben von etwa 2.800 Athleten ab – 92 Prozent des Teilnehmerfeldes.

Der Schwerpunkt lag auf Risikosportarten wie Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Shorttrack. Besonders häufig getestet wurden Sportler aus China, Deutschland, den USA und Spanien.

Das US-Olympiateam änderte kurz vor Start den Namen seiner Unterkunft von „Ice House“ auf „Winter House“.

Der Schritt reagiert auf die negative Assoziation mit der US-Einwanderungsbehörde ICE, die in letzter Zeit in Mailand für Proteste sorgte.

Positive Nachrichten für die deutschen Athleten: Die Sportförderung erhöht die Prämien für Medaillengewinne.

Gold wird künftig mit 30.000 Euro belohnt, Silber mit 20.000 Euro. Bronze bleibt bei 10.000 Euro.

Die Wahl der deutschen Fahnenträger für die Eröffnungsfeier läuft noch bis zum 3. Februar, danach wird das Ergebnis bekannt gegeben.

Herzlich willkommen zu unserem umfangreichen Liveticker zu den Olympischen Winterspielen 2026!

Hier erfahrt Ihr alles Wichtige rund um das deutsche Team, Medaillenentscheidungen und weitere Highlights.