NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst tritt für Steuerbefreiung bei Medaillenprämien ein
Von Oliver Auster
Düsseldorf/Berlin – Nordrhein-Westfalen engagiert sich dafür, dass Prämien für Medaillengewinner steuerfrei bleiben.
Wie die Staatskanzlei mitteilte, wird NRW gemeinsam mit Bayern, Berlin und Hamburg heute einen entsprechenden Änderungsantrag im Bundesrat einbringen.
Ministerpräsident Hendrik Wüst (50, CDU) erklärte: „Zu Beginn der Olympischen Winterspiele haben wir die Teilnahmeprämien unseres Landes deutlich angehoben und eine zusätzliche Förderung für Medaillengewinner eingeführt. Nun möchten wir sicherstellen, dass diese finanzielle Unterstützung vollständig bei den Athletinnen und Athleten ankommt.“
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens verfolgt das Ziel, die bisherige Steuerfreiheit für Medaillenprämien der Stiftung Deutsche Sporthilfe auf ähnliche Sportstiftungen der Länder auszuweiten.
Wüst betonte: „Wer für Nordrhein-Westfalen bei Olympischen oder Paralympischen Spielen Medaillen erringt oder unser Land repräsentiert, soll auch finanziell von seiner Leistung profitieren und keine steuerlichen Nachteile bei Prämien unseres Landes erfahren.“
Vor den Olympischen Winterspielen in Italien erhöhte NRW die Teilnahmeprämie für Sportler aus dem Bundesland von 3.500 auf 5.000 Euro und führte Medaillenprämien in Höhe von 10.000 Euro für Bronze, 20.000 Euro für Silber sowie 30.000 Euro für Gold ein.
Das Bundesland plant zudem, sich für die Olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 zu bewerben.