Historischer Goldtriumpf! Deutsche Rodel-Staffel erhält Freigabe zum Feiern
Cortina (Italien) – Hoffentlich ist ausreichend Aperol Spritz vorrätig! Am Donnerstagabend wird im deutschen Haus in Cortina ordentlich gefeiert. Party-Queen Julia Taubitz (29) hatte es versprochen, falls die Team-Staffel Gold holt – und genau das gelang ihr. Damit kehrt die Annabergerin mit zwei Olympiasiegen zurück.
Gemeinsam mit Max Langenhan (26), den Doppelpaarungen Dajana Eitberger/Magdalena Matschina (35, 20) sowie Tobias Wendl und Tobias Arlt (beide 38) sicherte sich Deutschland den Sieg mit einem Vorsprung von 0,542 Sekunden vor Österreich und Italien (0,849 Sekunden).
Dieser schwarz-rot-goldene Erfolg schrieb Geschichte: Mit sieben Goldmedaillen und einer Bronzemedaille stiegen die beiden Tobis zu den erfolgreichsten deutschen Wintersportlern bei Olympischen Spielen auf.
Den Grundstein legte Taubitz, die als „cooler Hund“ bezeichnet wurde, wie Johannes Ludwig im ZDF-Studio kommentierte.
Der Grund: Die Sächsin blieb bis zum letzten Moment auf dem Schlitten liegen und nutzte die Aerodynamik perfekt aus, bevor sie das Touchpad berührte und die Bahn für die Tobis freimachte.
„Das war sensationell. Keine Fehler, ich kann gar nichts kritisieren. Ein wahr gewordener Traum“, lobte Bundestrainer Patric Leitner (48). Er kündigte an: „Ich bin sicher, die Mannschaft wird das deutsche Haus zum Beben bringen. Das haben sie sich redlich verdient.“
Die Tobis feierten ihren Erfolg ausgelassen und läuteten eine Nacht voller Goldrausch ein. „Unvorstellbar, einfach genial“, sagte Wendl. „Alles für das Team – richtig klasse. Jetzt wird gefeiert!“
Und wie! „Nur Bier!“, rief Max Langenhan, während Julia Taubitz glücklich ergänzte: „Nur Aperol!“
Auch die Zukunft des deutschen Rodelsports sieht vielversprechend aus, obwohl die Konkurrenz aus Österreich und Italien näher gerückt ist: Langenhan befindet sich mit 26 Jahren in der Blüte seines sportlichen Lebens, und Taubitz plant, „noch ein paar Jahre dranzuhängen“.
Auch die beiden Tobis denken bislang nicht ans Aufhören und haben ein Karriereende noch nicht in Erwägung gezogen.