Verletzung zerstört Olympia-Traum: Dresdnerin sagt Start kurzfristig ab
Mailand (Italien) – Eine herbe Enttäuschung für Josephine Schlörb (22)! Die aus Dresden stammende Eisschnellläuferin ihres Heimatvereins musste ihre Chance auf eine Medaille im Massenstart bei den Winterspielen in Mailand und Cortina am Samstag unerwartet aufgeben.
„Wegen Knieproblemen kann ich heute leider nicht beim Massenstart antreten“, teilte die 22-Jährige kurz vor Beginn des ersten Halbfinals über ihre Instagram-Story mit.
Offenbar hatte sie für diese Disziplin ohnehin nicht die größte Begeisterung, wie ZDF-Kommentator Hermann Valkyser berichtete. Demnach musste der Bundestrainer sie mehrfach überreden, im Massenstart zu starten, da sie bei den Rennen bereits viele Ellenbogenstöße einstecken musste.
„Der Massenstart ist wahnsinnig, hat Schlörb mir gesagt“, so Valkyser.
Für die Athletin aus der sächsischen Landeshauptstadt, die zuvor mit der deutschen Mannschaft bei der Mannschaftsverfolgung immerhin den fünften Platz erzielte, rückte Maira Jasch (20) nach.
Die Oberbayerin verpasste den Finaleinzug äußerst knapp als Neunte mit nur einem Punkt Rückstand. Auch die übrigen deutschen Eisschnellläufer schieden schon im Halbfinale aus.