Deutsche Olympia-Siegerin in tiefer Trauer: „Als hätte man mir das Herz entrissen“
Rosenheim – Die deutsche Dressur-Reiterin Jessica von Bredow-Werndl (39) muss einen schweren Verlust verkraften: Ihr Nachwuchspferd Diallo ist verstorben.
„Heute Morgen [Dienstag, Anm. d. Redaktion] musste ich dich gehen lassen, Diallo. Kein Wort kann ausdrücken, wie sehr etwas in mir zerbrochen ist“, teilte sie mit und bestätigte damit den Tod ihres elfjährigen Wallachs, der an einer plötzlich auftretenden Krankheit verstarb.
„Die Untersuchungen laufen noch, der Verdacht fällt auf das Bornavirus“, schrieb die gebürtige Rosenheimerin in einem bewegenden Post auf Instagram und veröffentlichte dabei ein Foto von Diallo.
Mit ihm hatte die vierfache Olympiasiegerin gehofft, an die großen Erfolge ihres Goldpferdes Dalera anzuknüpfen, das im August in den wohlverdienten Ruhestand gegangen war.
Diallo schien dieser Rolle mehr als gerecht zu werden: Im vergangenen Jahr errangen die 39-Jährige und ihr neuer Partner unter anderem Siege in Hagen und München sowie einen Erfolg bei der Weltcup-Prüfung im November in Stuttgart. Umso größer ist nun der Schock über den plötzlichen und unerwarteten Tod des Pferdes.
Erst am vergangenen Montag war Diallo zur Behandlung in eine Klinik gebracht worden, wie die Deutsche Reiterliche Vereinigung mitteilte. Doch trotz aller Bemühungen konnte dem Hannoveraner nicht geholfen werden.
„Noch am Wochenende haben wir zusammen getanzt, alles fühlte sich so leicht an. Dann jedoch kam die Krankheit wie ein Sturm – lautlos, gnadenlos und unaufhaltsam – und hat sich innerhalb weniger Stunden durch deinen Körper gefressen und mir das Herz aus der Brust gerissen“, schrieb sie in ihrem Beitrag.