zurück

Spannendes Aufeinandertreffen: SC Magdeburg erkämpft sich knappen Sieg gegen BHC

Wuppertal – In einem nervenaufreibenden Bundesliga-Spiel tat sich der SC Magdeburg erneut schwer, gut ins Match zu finden. Am Ende konnten sie jedoch von ihrer eigenen Stärke und Fehlern des Gegners in der Schlussphase profitieren und gewannen mit 27:25 (11:11) gegen den Bergischen HC.

Bis zur 20. Minute lagen die Elbestädter mit 5:8 zurück, wobei deutlich wurde, dass das zuvor verlorene Champions-League-Duell gegen PSG noch Spuren hinterließ. Zwischen der 12. und 19. Minute gelang dem SCM gerade mal ein Treffer.

Dann griff der Trainer Bennet Wiegert mit der ersten Auszeit ein und fand die passenden Worte: „Jetzt atmen wir erst einmal tief durch. Wichtig ist, mehr Bewegung im Angriff zu zeigen“, appellierte der 44-Jährige an sein Team. Diese Ansprache zeigte Wirkung, denn bis zur Halbzeit erzielte der SCM den Ausgleich.

„Unser Spielrhythmus ist noch nicht optimal, aber wir finden allmählich ins Match“, erklärte Magnus Saugstrup im Halbzeitinterview bei Dyn.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Obwohl die Grün-Roten zwischenzeitlich mit zwei Toren in Führung lagen, konnten sie sich nicht entscheidend absetzen. Eine erneute Schwächephase von der 42. bis 53. Minute, in der nur drei Tore gelangen, machte dies zusätzlich schwer.

Folglich blieb die Partie bis zehn Minuten vor dem Ende ausgeglichen, was für spannende Momente sorgte. Auf dem Spielfeld wechselten sich die Mannschaften mit Chancen ab, doch letztlich nutzte der Spitzenreiter einen einzigen Fehler der Gastgeber in den letzten fünf Minuten konsequent aus.

Schließlich durfte sich das Team von Bennet Wiegert über einen 27:25-Erfolg freuen, für den die Elbestädter erneut hart arbeiten mussten und bei dem oft die Leichtigkeit sowie offensive Durchschlagskraft fehlten.