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„Erleichtert über diesen einen Punkt“: Stimmen nach spannendem Duell im SCM-Lager

Płock – Mit dem 29:29-Unentschieden gegen Wisla Płock musste der SC Magdeburg am gestrigen Abend zum ersten Mal in dieser Champions-League-Saison einen Punktverlust hinnehmen. Die Beteiligten auf und neben dem Spielfeld finden anschließend Worte, um diese äußerst packende Begegnung zu schildern.

„Beide Teams zeigten eine hohe Intensität. Zu Beginn präsentierten wir uns nicht so, wie man den SCM kennt und erwartet“, beschreibt SCM-Trainer Bennet Wiegert (44) den Spielverlauf. Zwischenzeitlich lag seine Mannschaft sechs Tore zurück und hatte große Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden.

Dies änderte sich jedoch Mitte der zweiten Halbzeit: „Wir waren lange in Rückstand, kamen danach aber besser ins Spiel und kämpften uns zurück. Angesichts des Spielverlaufs sind wir froh über diesen einen Punkt, der sich am Ende gut anfühlt“, erklärt Wiegert.

Das Ticket für das Viertelfinale hatten die Grün-Roten bereits sicher.

Linksaußen Sebastian Barthold (34) versucht die Ursachen für die schwache Anfangsphase zu erläutern: „Wisla verteidigte sehr stark und zeigte vor allem in der zweiten Hälfte einen sehr guten Angriff. Es war schwierig, ein gutes Momentum zu erzeugen.“

Auch er hebt jedoch die robuste Mentalität der Elbestädter hervor, die die Aufholjagd schließlich möglich machte: „In den letzten zehn Minuten haben wir noch einmal zugelegt und das Spiel zunehmend an uns gezogen. Wir kämpften uns zurück und sicherten uns in einem anspruchsvollen Auswärtsspiel einen wichtigen Punkt.“

In den verbleibenden beiden Gruppenspielen der Champions League stehen für den SC Magdeburg noch zwei harte Prüfungen bevor: Am 5. März empfangen die Magdeburger zuhause den FC Barcelona (20.45 Uhr), bevor es sechs Tage später, am 11. März um 20.45 Uhr, zum Auswärtsspiel bei Paris Saint-Germain kommt.