„Gisli nahezu komplett aus dem Spiel genommen“: SCM-Trainer Wiegert hebt defensive Stärke des BHC hervor
Wuppertal – Dank einer konzentrierten Schlussphase sicherte sich der SC Magdeburg am Sonntagabend einen knappen 27:25-Auswärtssieg (11:11) gegen den Bergischen HC. Die abstiegsgefährdeten Wuppertaler überzeugten durch leidenschaftliches Spiel und eine starke Defensivleistung, die SCM-Trainer Bennet Wiegert (44) offenbar erwartet hatte.
„Nein, die gezeigte Leistung hat mich nicht überrascht. Ich habe den BHC in letzter Zeit häufiger beobachtet und bin der Meinung, dass sie sehr guten Handball spielen und ein enormes Kämpferherz besitzen“, erklärte Wiegert in der Pressekonferenz nach der Begegnung. Seine Mannschaft hatte besonders im ersten Durchgang große Schwierigkeiten, das eigene Angriffsspiel effektiv durchzusetzen.
Dies war seiner Ansicht nach auch der taktisch gut eingestellten Defensive der Gastgeber geschuldet: „Wir trafen heute auf eine Mannschaft, die in der Abwehr hervorragend gearbeitet hat und Gisli [Anm. d. Red.: Kristjansson] nahezu komplett aus dem Spiel genommen hat. Sie haben es uns extrem schwer gemacht.“
Wiegert ist sich bewusst, dass die Partie nach dem 11:11 zur Halbzeit in beide Richtungen hätte kippen können: „Ich bin sehr erleichtert, dass wir die zwei Punkte mit nach Magdeburg nehmen. Es hätte auch nicht viel gefehlt, hier etwas zu verlieren.“
Für die Elbestädter steht nun zunächst eine Phase der Erholung an, bevor es am 28. März zum Heimspiel gegen die Füchse Berlin kommt – ein Spitzenduell, auf das es sich zu freuen gilt.